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"Netzwerk-Durchsetzungs-Gesetz" staerkt den Mob
(zu alt für eine Antwort)
TrueNews
2017-11-07 06:58:51 UTC
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Raw Message
05.11.2017
„Netzwerk-Durchsetzungs-Gesetz“ stärkt den Mob
Hamed Abdel-Samad ist es passiert und auch Malca Goldstein-
Wolff und ich können ein Lied davon singen. Unsere Accounts
wurden ohne Angaben von Gründen gesperrt und erst nach ju-
ristischer Hilfe wieder freigeschaltet. Bei allen Sperrungen
erklärten Fundamentalisten öffentlich ihre Freude darüber.
Sie hatten im Vorfeld sogar dazu aufgerufen, die Sperrungen
der Accounts auf Twitter und Facebook durch massenhaftes
Melden der Beiträge zu erwirken.

Wer einen Menschen durch Melden mundtot machen will, meldet
aus diversen Gründen. Die Einen melden Beiträge wegen ver-
meintlicher Hate-Speech, die Anderen wegen vermeintlichen
Fake-News und wieder Andere wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzung.

Im Falle Hamed Abdel-Samads zeigten bereits alle drei Strategien
Wirkung. So konnte es sogar geschehen, dass ein Fundamentalist,
der auf YouTube offen gegen Henryk Broder, Seyran Ateş und
Hamed Abdel-Samad gehetzt hatte, es erreichen konnte, dass
ein Video gelöscht wurde, in dem Henryk Broder, Seyran Ateş
und Hamed Abdel-Samad die Stellen zitiert hatten, in denen
gegen sie gehetzt wurde. Als Grund für die Löschung wurde
eine Urheberrechtsverletzung angegeben.

Wenn Hetze möglich ist, aber das Reagieren der Betroffenen
auf diese Hetze geahndet wird, dann ist was faul an dem
Urheberrecht.

Im Fall von Hamed Abdel-Samad führt zur Zeit ein Meldemob
einen Zermürbungskrieg in der virtuellen Welt gegen einen
Mann, der in der realen Welt ständig auf der Flucht vor
Fundamentalisten ist. Hamed Abdel-Samad kann nicht ohne
Personenschützer sein Haus verlassen und er kann seine
Freunde nur geheim treffen. Sein unbeschwertes Leben wurde
ihm genommen, weil er die Freiheit der Meinung lebt und den
Islam kritisiert. Er lebt unter ständiger Lebensgefahr, weil
er Homosexuelle nicht verurteilt, für Frauenrechte streitet,
das Kopftuch für Frauen nicht fordert, Juden nicht hasst und
den Islam an seinen fundamentalistischen Stellen kritisiert.

Das ziehen viele Muslime in Europa als Grund heran,
Hamed Abdel-Samad umbringen zu wollen.
[..]
Das vom 18. Deutschen Bundestag verabschiedete Netzwerkdurch-
setzungsgesetz jedoch stärkt den Mob. Durch dieses Gesetz
nämlich werden soziale Netzwerke unter empfindlicher
Strafandrohung in die Position einer privatisierten
Exekutive gezwungen, um als Beliehener des Staates in
Abwesenheit einer Rechtssprechung pro­phy­lak­tisch Aussagen zu
löschen, die angeblich gegen das deutsche Gesetz verstoßen sollen.

Das ist zwangs-privatisierte milde Zensur, denn im Zweifel
werden kritische Aussagen einfach zu unangemessenen Meinungen
erklärt, gelöscht und die Nutzerinnen und Nutzer gesperrt, um
nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Das sind durch
Strafandrohung an Privatunternehmen delegierte Redeverbote,
die dazu führen, dass der Meldemob zum Angriff bläst!
Link:
http://www.achgut.com/artikel/netzwerkdurchsetzungs_gesetz_staerkt_den_mob

"Das ist zwangs-privatisierte milde Zensur"

Diese Zensur ist längst nicht mehr nur "milde".

Eine Regierung 8wie das Merkel-Regime), die von dem
Parlament der Volksvertreter nicht mehr kontrolliert
wird, kann nach Belieben Mobs organisieren:

Antifa gegen Verlage, Mobs gegen gewählte Parteien, Mobs
gegen Gastwirte und Hoteliers, die diese Verfemten Kost
und Logis bieten, Mobs gegen genehmigte und friedliche
regierungskritische Kundgebungen. Dafür werden 100
Millionen Euro aus Steuermitteln zur Verfügung gestellt!

Auch die Kirchen sind dabei, weil sie Synergien mit dem
chaotischen Regierungshandeln entdeckt haben und am
Beherbergungs- und Integrationsgeschäft kräftig
mitverdienen und dafür ihre Kirchenfürsten als kreuz-
populistischen Ersatzpolitiker in Stellung gebracht haben.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist nur die Spitze des
Eisbergs und wird in beunruhigendem Maße toleriert,
obwohl es ein Herrschafts- und Faschisierungsmittel
par excellence ist.
Christoph Müller
2017-11-07 07:55:28 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.2017 um 07:58 schrieb TrueNews:

interessanter Beitrag.

> Wer einen Menschen durch Melden mundtot machen will, meldet
> aus diversen Gründen. Die Einen melden Beiträge wegen ver-
> meintlicher Hate-Speech, die Anderen wegen vermeintlichen
> Fake-News und wieder Andere wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzung.

Im Usenet ist das technisch bedingt etwas schwieriger. Da lassen sich
Beiträge nicht einfach löschen, weil sie im Nu auf eine unbekannte Zahl
weiterer Server kopiert werden. Ich selbst habe auch mal einen ziemlich
depperten Beitrag geschrieben und ihn nach wenigen SEKUNDEN gleich
wieder zurück gezogen. Zu spät. Die Kommentare dazu kamen schon. Löschen
half nichts mehr. Nur noch eine offene Entschuldigung.

> Wenn Hetze möglich ist, aber das Reagieren der Betroffenen
> auf diese Hetze geahndet wird, dann ist was faul an dem
> Urheberrecht.

Stimmt.

> Im Fall von Hamed Abdel-Samad führt zur Zeit ein Meldemob
> einen Zermürbungskrieg in der virtuellen Welt gegen einen
> Mann, der in der realen Welt ständig auf der Flucht vor
> Fundamentalisten ist.

Das Usenet wäre für ihn vielleicht ein besseres Medium als Facebook & Co.

> Hamed Abdel-Samad kann nicht ohne
> Personenschützer sein Haus verlassen und er kann seine
> Freunde nur geheim treffen. Sein unbeschwertes Leben wurde
> ihm genommen, weil er die Freiheit der Meinung lebt und den
> Islam kritisiert. Er lebt unter ständiger Lebensgefahr, weil
> er Homosexuelle nicht verurteilt, für Frauenrechte streitet,
> das Kopftuch für Frauen nicht fordert, Juden nicht hasst und
> den Islam an seinen fundamentalistischen Stellen kritisiert.

Diesbezüglich kann ihm die Usenetgemeinde vermutlich auch nicht helfen.
Aber er kann sich besser wehren, weil ihn so leicht keiner aus dem
Verkehr ziehen kann.

> Das ziehen viele Muslime in Europa als Grund heran,
> Hamed Abdel-Samad umbringen zu wollen.

Da frage ich mich ständig, wieso zwar von Muslimen gesprochen wird, aber
nicht von Religion. Im Kopf verbindet jeder "Muslim" mit "Religion" und
keiner weiß so recht, was Religion überhaupt ist. Nach meiner Auffassung
ist Religion das Streben nach dem Überleben der Menschheit. Wer dazu
auffordert, Menschen umzubringen, kann demnach mit Religion überhaupt
nichts zu tun haben. Schaut man etwas genauer hin, dann geht's
tatsächlich auch nur um einen weltlichen Machtanspruch und NICHT um
Religion. Wenn der Islam als Weltreligion gesehen wird, dann MUSS es
also zwingend unterschiedliche Arten des Islams geben. Vor dem
religiösen Islam braucht sich niemand zu fürchten, weil er sich ja um
den Fortbestand der Menschheit bemüht. Es gibt allerdings auch einen
schwerstkriminellen Islam, der zu Mord und Totschlag aufruft. Der hat
mit Religion rein garnichts am Hut. Dieser verwendet für sein schäbiges
Treiben lediglich Elemente, um damit seine Anhängerschaft zu
akquirieren. Wenn jedoch die potentielle Anhängerschaft plötzlich
Religion von kriminellem Treiben leicht unterscheiden kann, dann werden
die kriminellen Elemente kaum noch Unterstützung erfahren. Und ohne
Unterstützung verlieren die kriminellen Elemente ihre Macht, ohne dass
Gewalt angewandt werden muss.

Aus diesem Grund bin ich der Auffassung, dass Religion wirklich offensiv
als das Streben nach dem Überleben der Menschheit aufgefasst und
diskutiert werden sollte. Welche größere Aufgabe kann es für uns
Menschen geben, als das Überleben der eigenen Art zu sichern?

> [..]
> Das vom 18. Deutschen Bundestag verabschiedete Netzwerkdurch-
> setzungsgesetz jedoch stärkt den Mob. Durch dieses Gesetz
> nämlich werden soziale Netzwerke unter empfindlicher
> Strafandrohung in die Position einer privatisierten
> Exekutive gezwungen, um als Beliehener des Staates in
> Abwesenheit einer Rechtssprechung pro­phy­lak­tisch Aussagen zu
> löschen, die angeblich gegen das deutsche Gesetz verstoßen sollen.

Meines Wissens ist das Usenet allerdings noch nicht verboten worden. Da
funktioniert das Löschen aus technisch-systematischen Gründen nicht. Die
Macher des Usenets haben sich seinerzeit schon was dabei gedacht.

--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
Hans-Juergen Lukaschik
2017-11-07 08:06:12 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Christoph,

am Dienstag, 07 November 2017 08:55:28
schrieb Christoph MÃŒller <***@astrail.de>:

> Ich selbst habe auch mal einen ziemlich depperten Beitrag geschrieben
> und ihn nach wenigen SEKUNDEN gleich wieder zurÌck gezogen. Zu spÀt.
> Die Kommentare dazu kamen schon. Löschen half nichts mehr. Nur noch
> eine offene Entschuldigung.

Man sollte eben nichts schreiben, wofÃŒr man sich entschuldigen muss.

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
Christoph Müller
2017-11-07 09:17:53 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.2017 um 09:06 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:
> am Dienstag, 07 November 2017 08:55:28
> schrieb Christoph Müller <***@astrail.de>:

>> Ich selbst habe auch mal einen ziemlich depperten Beitrag geschrieben
>> und ihn nach wenigen SEKUNDEN gleich wieder zurück gezogen. Zu spät.
>> Die Kommentare dazu kamen schon. Löschen half nichts mehr. Nur noch
>> eine offene Entschuldigung.
>
> Man sollte eben nichts schreiben, wofür man sich entschuldigen muss.

Ausrutscher passieren halt mal. Dir nicht?

--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
Fritz
2017-11-07 12:35:10 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.17 um 10:17 schrieb Christoph Müller:
> Am 07.11.2017 um 09:06 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:
>> am Dienstag, 07 November 2017 08:55:28
>> schrieb Christoph Müller <***@astrail.de>:
>
>>> Ich selbst habe auch mal einen ziemlich depperten Beitrag geschrieben
>>> und ihn nach wenigen SEKUNDEN gleich wieder zurück gezogen. Zu spät.
>>> Die Kommentare dazu kamen schon. Löschen half nichts mehr. Nur noch
>>> eine offene Entschuldigung.
>>
>> Man sollte eben nichts schreiben, wofür man sich entschuldigen muss.
>
> Ausrutscher passieren halt mal. Dir nicht?

Deinem Vorredner fällt dies anscheinend nicht mehr auf, ist es bei ihm
schon ein Dauerzustand?

fup2 dtt

--
Fritz
Das bunte Treiben der Kreischer hierconfs:
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
klaus r.
2017-11-07 08:51:51 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 7 Nov 2017 08:55:28 +0100
schrieb Christoph Müller <***@astrail.de>:

> [...]
> Da frage ich mich ständig, wieso zwar von Muslimen gesprochen wird,
> aber nicht von Religion. Im Kopf verbindet jeder "Muslim" mit
> "Religion" und keiner weiß so recht, was Religion überhaupt ist. Nach
> meiner Auffassung ist Religion das Streben nach dem Überleben der
> Menschheit. Wer dazu auffordert, Menschen umzubringen, kann demnach
> mit Religion überhaupt nichts zu tun haben. Schaut man etwas genauer
> hin, dann geht's tatsächlich auch nur um einen weltlichen
> Machtanspruch und NICHT um Religion.

Das genau scheint mir der springende Punkt zu sein. Die Religion, in
diesem Fall also der Islam, wurde/wird als Vorwand genommen,
missbraucht. Möglicherweise hauptsächlich, um eine Einigung, einen
Zusammenhalt, gegen den übermächtigen Westen zu erlangen. Dass das
Entstehen des Islamismus in der derzeitigen Form hauptsächlich eine
Reaktion auf die totale Fehleinschätzung eines G. W. Bush jr. war, das
sehen ganz Viele so. Es gehen sogar Gerüchte um, wonach dieser
Islamismus von bestimmten westlichen Stellen gefördert wird.

> Wenn der Islam als Weltreligion
> gesehen wird, dann MUSS es also zwingend unterschiedliche Arten des
> Islams geben. Vor dem religiösen Islam braucht sich niemand zu
> fürchten, weil er sich ja um den Fortbestand der Menschheit bemüht.
> Es gibt allerdings auch einen schwerstkriminellen Islam, der zu Mord
> und Totschlag aufruft. Der hat mit Religion rein garnichts am Hut.
> Dieser verwendet für sein schäbiges Treiben lediglich Elemente, um
> damit seine Anhängerschaft zu akquirieren. Wenn jedoch die
> potentielle Anhängerschaft plötzlich Religion von kriminellem Treiben
> leicht unterscheiden kann, dann werden die kriminellen Elemente kaum
> noch Unterstützung erfahren. Und ohne Unterstützung verlieren die
> kriminellen Elemente ihre Macht, ohne dass Gewalt angewandt werden
> muss.

Das scheint genau der Punkt zu sein. Die Politisierung einer Religion,
nur zur Erlangung von Macht. Ich kenne genügend Muslime (sehr
friedliche), die diese Politisierung strikt ablehnen. Auch offen.

Klaus

--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt?
(Lisa Fitz)
Christoph Müller
2017-11-07 09:17:14 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.2017 um 09:51 schrieb klaus r.:
> Am Tue, 7 Nov 2017 08:55:28 +0100
> schrieb Christoph Müller <***@astrail.de>:

>> [...]
>> Da frage ich mich ständig, wieso zwar von Muslimen gesprochen wird,
>> aber nicht von Religion. Im Kopf verbindet jeder "Muslim" mit
>> "Religion" und keiner weiß so recht, was Religion überhaupt ist.. Nach
>> meiner Auffassung ist Religion das Streben nach dem Überleben der
>> Menschheit. Wer dazu auffordert, Menschen umzubringen, kann demnach
>> mit Religion überhaupt nichts zu tun haben. Schaut man etwas genauer
>> hin, dann geht's tatsächlich auch nur um einen weltlichen
>> Machtanspruch und NICHT um Religion.
>
> Das genau scheint mir der springende Punkt zu sein. Die Religion, in
> diesem Fall also der Islam, wurde/wird als Vorwand genommen,
> missbraucht.

Und eben das muss deutlich gemacht werden! Geht man davon aus, dass
Religion das Streben nach dem Überleben der Menschheit ist, dann sollte
das deutlich genug werden. Damit sollte auch der Dümmste merken, dass
Hand und Kopf abhacken dem Überleben der Menschheit NICHT dient, sondern
vor allem Hass damit produziert wird. Hass GEFÄHRDET aber die Menschheit
und ist somit genau das Gegenteil von Religion.

>> Wenn der Islam als Weltreligion
>> gesehen wird, dann MUSS es also zwingend unterschiedliche Arten des
>> Islams geben. Vor dem religiösen Islam braucht sich niemand zu
>> fürchten, weil er sich ja um den Fortbestand der Menschheit bemüht.
>> Es gibt allerdings auch einen schwerstkriminellen Islam, der zu Mord
>> und Totschlag aufruft. Der hat mit Religion rein garnichts am Hut.
>> Dieser verwendet für sein schäbiges Treiben lediglich religiöse Elemente, um
>> damit seine Anhängerschaft zu akquirieren. Wenn jedoch die
>> potentielle Anhängerschaft plötzlich Religion von kriminellem Treiben
>> leicht unterscheiden kann, dann werden die kriminellen Elemente kaum
>> noch Unterstützung erfahren. Und ohne Unterstützung verlieren die
>> kriminellen Elemente ihre Macht, ohne dass Gewalt angewandt werden
>> muss.
>
> Das scheint genau der Punkt zu sein.

Freut mich, wenn du das auch so siehst.

Die Verbreitung von Information sollte auch noch SEHR viel billiger sein
als der physische Kampf gegen z.B. den IS. Es ist schon wirklich
interessant zu sehen, wie viel Geld da in Waffen und die ganze
Kriegsmaschinerie gepumpt wird und wie viel in Prävention, damit niemand
zum Unterstützer der Kriminellen wird. Manchmal kann ich mich des
Eindrucks nicht erwehren dass da viel Lobbyarbeit der Kriegsgewinnler
dahinter stecken muss. Sie interessieren sich für den Fortbestand der
Menschheit eh' nicht, sondern nur für eigenen Geschäfte.

--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
klaus r.
2017-11-07 09:39:19 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 7 Nov 2017 10:17:14 +0100
schrieb Christoph Müller <***@astrail.de>:

> Am 07.11.2017 um 09:51 schrieb klaus r.:
>> [...]
> >
> > Das scheint genau der Punkt zu sein.
>
> Freut mich, wenn du das auch so siehst.
>
> Die Verbreitung von Information sollte auch noch SEHR viel billiger
> sein als der physische Kampf gegen z.B. den IS. Es ist schon wirklich
> interessant zu sehen, wie viel Geld da in Waffen und die ganze
> Kriegsmaschinerie gepumpt wird und wie viel in Prävention, damit
> niemand zum Unterstützer der Kriminellen wird. Manchmal kann ich mich
> des Eindrucks nicht erwehren dass da viel Lobbyarbeit der
> Kriegsgewinnler dahinter stecken muss. Sie interessieren sich für den
> Fortbestand der Menschheit eh' nicht, sondern nur für eigenen
> Geschäfte.
>

Um den Fortbestand der Menschheit will ich mir gar keine Sorgen machen.
Die Menschheit wird es eines Tages so oder so dahin raffen.

Wäre es nicht ein ungeheurer Fortschritt, wenn wir es hinbekommen
würden, dass wir uns wenigstens in naher Zukunft nicht gegenseitig
abschlachten werden? Sollte der Menschheit das gefallen, könnte man
daraus ja Lehren für die Zukunft schöpfen.
Meine Befürchtung allerdings: Den Kriegsgewinnlern wird das gar nicht
gefallen. Die werden mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln
dagegen an kämpfen.

Klaus


--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt?
(Lisa Fitz)
Christoph Müller
2017-11-07 10:33:58 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.2017 um 10:39 schrieb klaus r.:

> Um den Fortbestand der Menschheit will ich mir gar keine Sorgen machen.

Ich schon.

> Die Menschheit wird es eines Tages so oder so dahin raffen.

Klar. Es stellt sich aber die Frage, aus welchem Grund ausgerechnet der
Mensch sich selbst auslöschen sollte. Da möchte ich nicht mithelfen.

> Wäre es nicht ein ungeheurer Fortschritt, wenn wir es hinbekommen
> würden, dass wir uns wenigstens in naher Zukunft nicht gegenseitig
> abschlachten werden?

Genau DAS halte ich für den Kern einer jeden ECHTEN Religion. Die
Maßstäbe sind inzwischen so, dass die Welt zum globalen Dorf geworden
ist. Nun geht es nicht mehr nur um das gegenseitige Abschlachten
verfeindeter Gruppen und Grüpplein. Jetzt geht es um die GANZE
Menschheit! Deshalb wäre es an der Zeit, dass wir uns endlich als EINE
Menschheit begreifen, die auf vielfältige Weise bedroht ist und nicht
künstliche Grenzen hochziehen. Kaum jemand ist sich darüber bewusst,
dass der Homo sapiens der letzte Vertreter seiner Gattung ist. Alle
anderen sind ausgestorben. Wir können uns auch jederzeit komplett gleich
mehrfach auslöschen. Ist erst mal genug Hass in der Welt, dann werden
sich auch entsprechende Hitzköpfe finden, die die dafür nötigen Knöpfe
drücken. Lies dir mal die Postings in den sozialen Netzen durch. Da
könnte einem manchmal Angst und Bang werden angesichts der Zahl der
Wadlbeißer und Beinpinkler, die ihre Lebensaufgabe anscheinend darin
sehen, möglichst viel Hass zu säen.

> Sollte der Menschheit das gefallen, könnte man
> daraus ja Lehren für die Zukunft schöpfen.> Meine Befürchtung allerdings: Den Kriegsgewinnlern wird das gar nicht
> gefallen. Die werden mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln
> dagegen an kämpfen.

Eben deshalb wäre es ja so wichtig, schnell und sicher darüber befinden
zu können, was der Menschheit nützt und was ihr schadet.

--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
Fritz
2017-11-07 12:37:37 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.17 um 11:33 schrieb Christoph Müller:
> Ist erst mal genug Hass in der Welt, dann werden
> sich auch entsprechende Hitzköpfe finden, die die dafür nötigen Knöpfe
> drücken. Lies dir mal die Postings in den sozialen Netzen durch. Da
> könnte einem manchmal Angst und Bang werden angesichts der Zahl der
> Wadlbeißer und Beinpinkler, die ihre Lebensaufgabe anscheinend darin
> sehen, möglichst viel Hass zu säen.

Dazu bedarf es keiner sozialen Netze - das Usenet, konkret agp, dspm,
dtt, csp, etc. reichen schon!


--
Fritz
Das bunte Treiben der Kreischer hierconfs:
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
Siegfrid Breuer
2017-11-07 14:00:00 UTC
Permalink
Raw Message
***@tb.nomail.invalid (Fritz) schrieb:

>> Ist erst mal genug Hass in der Welt, dann werden
>> sich auch entsprechende Hitzköpfe finden, die die dafür nötigen
>> Knöpfe drücken. Lies dir mal die Postings in den sozialen Netzen
>> durch. Da könnte einem manchmal Angst und Bang werden angesichts der
>> Zahl der Wadlbeißer und Beinpinkler, die ihre Lebensaufgabe
>> anscheinend darin sehen, möglichst viel Hass zu säen.
>
> Dazu bedarf es keiner sozialen Netze - das Usenet, konkret agp, dspm,
> dtt, csp, etc. reichen schon!

Da kannst Du Klaeffer wenigstens nicht gesperrt werden,
newahr, Alpentoelpel?

--
> Danke - es tut gut wenigstens von einigen verstanden zu werden -
> kommt man sich wenigstens nicht gar so bloede vor <g>
[Ottmar Ohlemacher in <***@4ax.com>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Christoph Müller
2017-11-07 14:20:34 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.2017 um 13:37 schrieb Fritz:
> Am 07.11.17 um 11:33 schrieb Christoph Müller:

>> Ist erst mal genug Hass in der Welt, dann werden
>> sich auch entsprechende Hitzköpfe finden, die die dafür nötigen Knöpfe
>> drücken. Lies dir mal die Postings in den sozialen Netzen durch. Da
>> könnte einem manchmal Angst und Bang werden angesichts der Zahl der
>> Wadlbeißer und Beinpinkler, die ihre Lebensaufgabe anscheinend darin
>> sehen, möglichst viel Hass zu säen.
>
> Dazu bedarf es keiner sozialen Netze

Richtig. Den Mist bauen Menschen und nicht soziale Netze. Insbesondere
solche wie du. Wahrscheinlich könntest du auch anders. Du tust es aber
nicht. Deine Entscheidung. Ich hoffe, du weißt, was du tust. Und
solltest du in das Jenseits übergehen und dort fragt dich dann wer über
deine Aktionen in deinem Leben, dann solltest du gute Antworten haben.
Vielleicht glaubst du auch nicht an sowas. Dann orientierst du dich
vielleicht an Anderem. Wäre mal interessant zu erfahren, was das sein
könnte.

--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
Fritz
2017-11-07 14:47:49 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.17 um 15:20 schrieb Christoph Müller:
> Am 07.11.2017 um 13:37 schrieb Fritz:
>> Am 07.11.17 um 11:33 schrieb Christoph Müller:
>>> Ist erst mal genug Hass in der Welt, dann werden
>>> sich auch entsprechende Hitzköpfe finden, die die dafür nötigen Knöpfe
>>> drücken. Lies dir mal die Postings in den sozialen Netzen durch. Da
>>> könnte einem manchmal Angst und Bang werden angesichts der Zahl der
>>> Wadlbeißer und Beinpinkler, die ihre Lebensaufgabe anscheinend darin
>>> sehen, möglichst viel Hass zu säen.
>> Dazu bedarf es keiner sozialen Netze
> Richtig. Den Mist bauen Menschen und nicht soziale Netze. Insbesondere
> solche wie du.

[Müllerisches Rest-Blahfasel gesnippt]

Sag mal, haste noch alle Tassen in deinem Schranke?

Zuerst quälst du 'uns' mit deinem Astrail nun mit deiner religiös
verbrämten Ideologie. Wenn man das kritisiert, rastest du vollkommen in
Nonsens aus!

fup

--
Fritz
Das bunte Treiben der Kreischer hierconfs:
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Don Roberto
2017-11-09 09:35:08 UTC
Permalink
Raw Message
On 11/7/2017 6:47 AM, Hetzer Fritz wrote:
> Am 07.11.17 um 15:20 schrieb Christoph Müller:
>> Am 07.11.2017 um 13:37 schrieb Fritz:
>>> Am 07.11.17 um 11:33 schrieb Christoph Müller:
>>>> Ist erst mal genug Hass in der Welt, dann werden
>>>> sich auch entsprechende Hitzköpfe finden, die die dafür nötigen Knöpfe
>>>> drücken. Lies dir mal die Postings in den sozialen Netzen durch. Da
>>>> könnte einem manchmal Angst und Bang werden angesichts der Zahl der
>>>> Wadlbeißer und Beinpinkler, die ihre Lebensaufgabe anscheinend darin
>>>> sehen, möglichst viel Hass zu säen.
>>> Dazu bedarf es keiner sozialen Netze
>> Richtig. Den Mist bauen Menschen und nicht soziale Netze. Insbesondere
>> solche wie du.
>
> [Müllerisches Rest-Blahfasel gesnippt]
>
> Sag mal, haste noch alle Tassen in deinem Schranke?
>
Awa Dummerl du bist doch der EINZIGE hier der seine Tassen nicht im
deinem viel zu beschränkten Schrank hat.

> Zuerst quälst du 'uns'

*Du* bist keiner von "uns" - du bist ein armseliger ganz kleiner Wicht
der ausser stänkern und hetzen zu nix fähig ist.
klaus r.
2017-11-08 07:58:41 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 7 Nov 2017 11:33:58 +0100
schrieb Christoph Müller <***@astrail.de>:

> > Sollte der Menschheit das gefallen, könnte man
> > daraus ja Lehren für die Zukunft schöpfen.> Meine Befürchtung
> > allerdings: Den Kriegsgewinnlern wird das gar nicht gefallen. Die
> > werden mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen an
> > kämpfen.
>
> Eben deshalb wäre es ja so wichtig, schnell und sicher darüber
> befinden zu können, was der Menschheit nützt und was ihr schadet.
>

Einen abschliessenden Satz noch von mir dazu: Meine Lebensphilosophie
geht in Etwa so: Lebe so, dass du gut durchs Leben kommst und mit
deiner Lebensweise nach Möglichkeit Niemanden auf den Sack gehst
(Männern, bei Frauen auf das Entsprechende). Das hat bis jetzt ganz gut
geklappt. Und schon in jungen Jahren bin ich dahinter gekommen, dass
das ein "gangbarer Weg" ist, und meiner Meinung nach für sehr sehr viele
Menschen einschlagbar. Gar nicht soo schwer und geht ganz ohne Bibel,
Koran oder was auch immer.
Als ich ein kleiner Knirps war, sagte meine Oma in Etwa zu mir: Was Du
nicht willst, dass man Dir antut, das tue auch keinem Anderen an. Das
Funktioniert. Bis heute.

Klaus

--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt?
(Lisa Fitz)
Christoph Müller
2017-11-08 12:42:33 UTC
Permalink
Raw Message
Am 08.11.2017 um 08:58 schrieb klaus r.:
> Am Tue, 7 Nov 2017 11:33:58 +0100
> schrieb Christoph Müller <***@astrail.de>:

>>> Sollte der Menschheit das gefallen, könnte man
>>> daraus ja Lehren für die Zukunft schöpfen.> Meine Befürchtung
>>> allerdings: Den Kriegsgewinnlern wird das gar nicht gefallen. Die
>>> werden mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen an
>>> kämpfen.
>>
>> Eben deshalb wäre es ja so wichtig, schnell und sicher darüber
>> befinden zu können, was der Menschheit nützt und was ihr schadet.
>>
>
> Einen abschliessenden Satz noch von mir dazu: Meine Lebensphilosophie
> geht in Etwa so: Lebe so, dass du gut durchs Leben kommst und mit
> deiner Lebensweise nach Möglichkeit Niemanden auf den Sack gehst
> (Männern, bei Frauen auf das Entsprechende). Das hat bis jetzt ganz gut
> geklappt.

In deiner näheren Umgebung.

> Und schon in jungen Jahren bin ich dahinter gekommen, dass
> das ein "gangbarer Weg" ist, und meiner Meinung nach für sehr sehr viele
> Menschen einschlagbar. Gar nicht soo schwer und geht ganz ohne Bibel,
> Koran oder was auch immer.

Davon gehe ich auch aus.

> Als ich ein kleiner Knirps war, sagte meine Oma in Etwa zu mir: Was Du
> nicht willst, dass man Dir antut, das tue auch keinem Anderen an. Das
> Funktioniert. Bis heute.

Reicht aber nicht, weil das zur Wurstigkeit Anderen gegenüber führt. Wir
brauchen schon etwas mehr, wenn wir uns weiterentwickeln wollen.
Zumindest im dem Sinne, dass nicht ganze Gesellschaften gegeneinander
aufgebracht werden und am Ende auch noch den letzten Krieg aller Zeiten
anzetteln. Dann ist es nämlich vorbei mit der Menschheit. Die
Hassproduzenten unter uns sind kaum zu übersehen. Sie dürfen nicht die
Oberhand gewinnen.

--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
klaus r.
2017-11-08 13:34:33 UTC
Permalink
Raw Message
Am Wed, 8 Nov 2017 13:42:33 +0100
schrieb Christoph Müller <***@astrail.de>:

> Am 08.11.2017 um 08:58 schrieb klaus r.:

> > Als ich ein kleiner Knirps war, sagte meine Oma in Etwa zu mir: Was
> > Du nicht willst, dass man Dir antut, das tue auch keinem Anderen
> > an. Das Funktioniert. Bis heute.
>
> Reicht aber nicht, weil das zur Wurstigkeit Anderen gegenüber führt.
> Wir brauchen schon etwas mehr, wenn wir uns weiterentwickeln wollen.

Mir hat es anscheinend gereicht. Einfach den eigenen Kopf benutzen.

> Zumindest im dem Sinne, dass nicht ganze Gesellschaften gegeneinander
> aufgebracht werden und am Ende auch noch den letzten Krieg aller
> Zeiten anzetteln.

Vielleicht überlegen, wem das was sie uns einbläuen wollen, nutzt.
Nicht der breiten Masse der Bevölkerung? Dann macht euren Mist alleine.

Klaus



--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt?
(Lisa Fitz)
Jens Mander
2017-11-07 14:21:53 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.2017 um 10:39 schrieb klaus r.:

> Um den Fortbestand der Menschheit will ich mir gar keine Sorgen machen.
> Die Menschheit wird es eines Tages so oder so dahin raffen.


Wäre es dann nicht völlig unwichtig, ob sie jetzt noch ein paar Tausend
Jahre (oder so) besteht oder nicht?


> Wäre es nicht ein ungeheurer Fortschritt, wenn wir es hinbekommen
> würden, dass wir uns wenigstens in naher Zukunft nicht gegenseitig
> abschlachten werden?


Warum? Wäre es, unter der Annahme, dass die Menschheit eh bald
verschwindet, nicht barmherzig, das viele Leid bis dahin zu verhindern,
indem wir jetzt gleich Schluss machen?
klaus r.
2017-11-07 14:59:06 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 7 Nov 2017 15:21:53 +0100
schrieb Jens Mander <***@spambog.de>:

> Am 07.11.2017 um 10:39 schrieb klaus r.:
>
> > Um den Fortbestand der Menschheit will ich mir gar keine Sorgen
> > machen. Die Menschheit wird es eines Tages so oder so dahin
> > raffen.
>
>
> Wäre es dann nicht völlig unwichtig, ob sie jetzt noch ein paar
> Tausend Jahre (oder so) besteht oder nicht?

Irgendwann habe ich irgendwo gelesen, in ca. 3 oder 4 Milliarden Jahren
wird aus unserer Sonne ein roter Riese werden. Ein paar Millionen Jahre
davor soll es angeblich mit jeglichem Leben auf der Erde vorbei sein.
Das waren meine Gedanken, als ich Obiges schrieb.

>
> > Wäre es nicht ein ungeheurer Fortschritt, wenn wir es hinbekommen
> > würden, dass wir uns wenigstens in naher Zukunft nicht gegenseitig
> > abschlachten werden?
>
>
> Warum? Wäre es, unter der Annahme, dass die Menschheit eh bald
> verschwindet, nicht barmherzig, das viele Leid bis dahin zu
> verhindern, indem wir jetzt gleich Schluss machen?

Sollte es aus "umwelt-technischen" Gründen, sagen wir mal etwa eine
Million Jahre noch möglich sein, dass menschliches Leben auf der Erde
noch möglich ist, könnte man es sich doch so angenehm wie möglich
machen, oder? Was spräche dagegen? Inwieweit den Menschen das gelingt,
tja, das ist eine gaanz andere Frage.

Klaus

--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt?
(Lisa Fitz)
Kohlhaas
2017-11-07 19:05:48 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo,

"Christoph Müller" schrieb

>>> Nach meiner Auffassung ist Religion das Streben nach
>>> dem Überleben der Menschheit.

Deine Auffassung in Ehren, aber damit stehst Du wohl sehr alleine da.

Religionsanhänger sind häufig sehr fanatisch, barbarisch und
kriegerisch.

Und sie bringen sich gern gegenseitig um, je häufiger, desto lieber.


>>> Wer dazu auffordert, Menschen umzubringen, kann demnach
>>> mit Religion überhaupt nichts zu tun haben.

Imame hetzen - getreu den religiösen Texten ihrer Religion - ihre
Anhänger gerade dazu auf, 'Ungläubige' möglichst bestialisch
umzubringen. Und es hat sehr viel mit Religion zu tun!


> Geht man davon aus, dass
> Religion das Streben nach dem Überleben der Menschheit ist,

DU gehst davon aus.
Ich bezweifle sehr, dass irgendeine Religion auf dieser Erde sich um das
*Überleben der Menschheit* kümmert.


>>> Dieser verwendet für sein schäbiges Treiben lediglich religiöse
>>> Elemente, um damit seine Anhängerschaft zu akquirieren. Wenn jedoch
>>> die potentielle Anhängerschaft plötzlich Religion von kriminellem
>>> Treiben leicht unterscheiden kann, dann werden die kriminellen
>>> Elemente kaum noch Unterstützung erfahren.

Durch welches Wunder sollte dieser absolute Schwenk bewirkt werden?

> Manchmal kann ich mich des
> Eindrucks nicht erwehren dass da viel Lobbyarbeit der Kriegsgewinnler
> dahinter stecken muss.

Wer sind nach Deiner Meinung die *Kriegsgewinnler*?

--
Bernd Kohlhaas
***@gmx.de
Der Habakuk.
2017-11-07 19:51:15 UTC
Permalink
Raw Message
On 07.11.2017 20:05, Kohlhaas wrote:
> Hallo,
>
> "Christoph Müller" schrieb
>
>>>> Nach meiner Auffassung ist Religion das Streben nach
>>>> dem Überleben der Menschheit.
>
> Deine Auffassung in Ehren, aber damit stehst Du wohl sehr alleine da.

Es steht auch nirgends. Nicht in den religiösen Texten, nicht in den
Gebeten, nicht in den Glaubensbekenntnissen.

Hier etwa das große christliche Glaubensbekenntnis. In dem müsste ja
deutlich was von dem stehen, was Christoph für *den Kern* jeder Religion
hält. Also schauen wir:


Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt
unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wieder kommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, katholische (evangelisch: allgemeine)*
und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe
zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.


Kein Wort vom Überleben der Menschheit!

Wäre ja auch völlig widersinnig, da die Christen von der Existenz eines
Jenseits ausgehen, von der Auferstehung der Toten und vom Jüngsten Gericht.
Dort wird Jesus alle richten und die Guten werden ewig im Paradies
leben, die Sünder auf ewig in der Hölle schmoren.

Im Gegensatz zu Christophs schon fixer Idee vom Überleben der Menschheit
wird sehr deutlich, daß das Wesen und der Kern des Christentums sich
quasi gar nicht damit befaßt, sondern weit über solche irdischen
Banalitäten hinausreicht. Eigentlich fängt das Christentum und sein Kern
erst da an, wo Christophs Irrglaube über den Kern der Religionen schon
längst am Ende ist!

Da sind: Der Glaube an Gott, Jesus und den heiligen Geist. Der Glaube an
die Auferstehung der Toten und an ein jenseitiges jüngstes Gericht. An
das ewige Leben im Jenseits, entweder im Paradies, oder für die Sünder
in der Hölle. Man sieht: all das hat so gut wie nichts mit dem zu tun,
was Christoph dazu meint, bzw sich zusammen fantasiert hat.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Carla Schneider
2017-11-07 10:54:28 UTC
Permalink
Raw Message
"klaus r." wrote:
>
> Am Tue, 7 Nov 2017 08:55:28 +0100
> schrieb Christoph Müller <***@astrail.de>:
>
> > [...]
> > Da frage ich mich ständig, wieso zwar von Muslimen gesprochen wird,
> > aber nicht von Religion. Im Kopf verbindet jeder "Muslim" mit
> > "Religion" und keiner weiÃY so recht, was Religion überhaupt ist. Nach
> > meiner Auffassung ist Religion das Streben nach dem Ã?berleben der
> > Menschheit. Wer dazu auffordert, Menschen umzubringen, kann demnach
> > mit Religion überhaupt nichts zu tun haben. Schaut man etwas genauer
> > hin, dann geht's tatsächlich auch nur um einen weltlichen
> > Machtanspruch und NICHT um Religion.
>
> Das genau scheint mir der springende Punkt zu sein. Die Religion, in
> diesem Fall also der Islam, wurde/wird als Vorwand genommen,
> missbraucht. Möglicherweise hauptsächlich, um eine Einigung, einen
> Zusammenhalt, gegen den übermächtigen Westen zu erlangen. Dass das
> Entstehen des Islamismus in der derzeitigen Form hauptsächlich eine
> Reaktion auf die totale Fehleinschätzung eines G. W. Bush jr. war, das
> sehen ganz Viele so.

Das war schon vor G.W. Bush.

> Es gehen sogar Gerüchte um, wonach dieser
> Islamismus von bestimmten westlichen Stellen gefördert wird.

Sicher, der Hekmatiar in Afghanistan wurde in den 80er Jahren
aus den USA gefoerdert im Kampf gegen die Sowjets,
spaeter dann Bin Laden. Wahrscheinlich ist der Islamismus dadurch ueberhaupt erst
wieder modern geworden.

Ebenso wurde die Hamas anfangs von Israel gefoerdert im Kampf gegen die
Fatah. Denn Unfrieden zwischen den Feinden wurde als etwas positives gesehen.
klaus r.
2017-11-07 11:13:22 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 07 Nov 2017 11:54:28 +0100
schrieb Carla Schneider <***@yahoo.com>:

> "klaus r." wrote:
> >
> > Am Tue, 7 Nov 2017 08:55:28 +0100
> > schrieb Christoph Müller <***@astrail.de>:
> >
> > > [...]
> > > Da frage ich mich ständig, wieso zwar von Muslimen gesprochen
> > > wird, aber nicht von Religion. Im Kopf verbindet jeder "Muslim"
> > > mit "Religion" und keiner weiÃY so recht, was Religion überhaupt
> > > ist. Nach meiner Auffassung ist Religion das Streben nach dem
> > > Ã?berleben der Menschheit. Wer dazu auffordert, Menschen
> > > umzubringen, kann demnach mit Religion überhaupt nichts zu tun
> > > haben. Schaut man etwas genauer hin, dann geht's tatsächlich auch
> > > nur um einen weltlichen Machtanspruch und NICHT um Religion.
> >
> > Das genau scheint mir der springende Punkt zu sein. Die Religion, in
> > diesem Fall also der Islam, wurde/wird als Vorwand genommen,
> > missbraucht. Möglicherweise hauptsächlich, um eine Einigung, einen
> > Zusammenhalt, gegen den übermächtigen Westen zu erlangen. Dass das
> > Entstehen des Islamismus in der derzeitigen Form hauptsächlich eine
> > Reaktion auf die totale Fehleinschätzung eines G. W. Bush jr. war,
> > das sehen ganz Viele so.
>
> Das war schon vor G.W. Bush.

Mag sein. Aber auch in den Maßen?

>
> > Es gehen sogar Gerüchte um, wonach dieser
> > Islamismus von bestimmten westlichen Stellen gefördert wird.
>
> Sicher, der Hekmatiar in Afghanistan wurde in den 80er Jahren
> aus den USA gefoerdert im Kampf gegen die Sowjets,
> spaeter dann Bin Laden. Wahrscheinlich ist der Islamismus dadurch
> ueberhaupt erst wieder modern geworden.
>
> Ebenso wurde die Hamas anfangs von Israel gefoerdert im Kampf gegen
> die Fatah. Denn Unfrieden zwischen den Feinden wurde als etwas
> positives gesehen.

Ich meinte eher in heutiger Zeit.

Klaus

<ohne at. und *umwelt>
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt?
(Lisa Fitz)
Hans
2017-11-07 10:48:17 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.2017 um 08:55 schrieb Christoph Müller:
> Am 07.11.2017 um 07:58 schrieb TrueNews:

[.....]
>
> Aus diesem Grund bin ich der Auffassung, dass Religion wirklich offensiv
> als das Streben nach dem Überleben der Menschheit aufgefasst und
> diskutiert werden sollte. Welche größere Aufgabe kann es für uns
> Menschen geben, als das Überleben der eigenen Art zu sichern?

Nun, ich bin da anderer Ansicht: Religionen sind seit Jahrzehntausenden
eine Tatsache, und der untaugliche Versuch, die verschiedenen
Erscheinungen, denen der Mensch früher noch mehr als heute hilflos
ausgeliefert war, zu erklären: Hitze, Kälte, Überschwemmungen, Dürre,
Orkan, Blitzschlag, Feuer, Vulkanausbrüche, Erdbeben. Da sich der Mensch
das damals überhaupt nicht erklären konnte, war es irgendwie
naheliegend, das irgendwelchen höheren Mächten, "Göttern" zuzuschreiben,
an die man glaubt. Glauben statt Wissen.

Dieser Götterglaube war der ideale Nährboden für arbeitsscheue
Stammesmitglieder, die mit einigen Tricks sich zum selbsternannten
Mittler zwischen den Menschen und den Göttern aufschwangen, um auf diese
Weise nicht mehr selbst für den eigenen Lebensunterhalt sorgen zu
müssen. Und diese "Religiosität" ging nahtlos in Machtausübung über,
Macht der Priester, des Klerus über die Gläubigen, vielfach identisch
mit Gläubigern.
>
>> [..]
>> Das vom 18. Deutschen Bundestag verabschiedete Netzwerkdurch-
>> setzungsgesetz jedoch stärkt den Mob. Durch dieses Gesetz
>> nämlich werden soziale Netzwerke unter empfindlicher
>> Strafandrohung in die Position einer privatisierten
>> Exekutive gezwungen, um als Beliehener des Staates in
>> Abwesenheit einer Rechtssprechung pro­phy­lak­tisch Aussagen zu
>> löschen, die angeblich gegen das deutsche Gesetz verstoßen sollen.
>
> Meines Wissens ist das Usenet allerdings noch nicht verboten worden. Da
> funktioniert das Löschen aus technisch-systematischen Gründen nicht. Die
> Macher des Usenets haben sich seinerzeit schon was dabei gedacht.

Weiß ich nicht, ob sie sich was dabei gedacht haben. Jedenfalls ist das
Usenet nicht so leicht zu kontrollieren wie Facebook & Co. Worauf ich
ohnehin verzichte.

Hans
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2017-11-07 11:03:45 UTC
Permalink
Raw Message
Am Dienstag, 7. November 2017 11:48:20 UTC+1 schrieb Hans:
> Am 07.11.2017 um 08:55 schrieb Christoph Müller:
> > Am 07.11.2017 um 07:58 schrieb TrueNews:
>
> [.....]
> >
> > Aus diesem Grund bin ich der Auffassung, dass Religion wirklich offensiv
> > als das Streben nach dem Überleben der Menschheit aufgefasst und
> > diskutiert werden sollte. Welche größere Aufgabe kann es für uns
> > Menschen geben, als das Überleben der eigenen Art zu sichern?
>
> Nun, ich bin da anderer Ansicht: Religionen sind seit Jahrzehntausenden
> eine Tatsache, und der untaugliche Versuch, die verschiedenen
> Erscheinungen, denen der Mensch früher noch mehr als heute hilflos
> ausgeliefert war, zu erklären: Hitze, Kälte, Überschwemmungen, Dürre,
> Orkan, Blitzschlag, Feuer, Vulkanausbrüche, Erdbeben. Da sich der Mensch
> das damals überhaupt nicht erklären konnte, war es irgendwie
> naheliegend, das irgendwelchen höheren Mächten, "Göttern" zuzuschreiben,
> an die man glaubt. Glauben statt Wissen...


Da hat sich aber nicht viel geaendert, die Klimaschwindelkirche baut ja auf den selben Grundlagen auf. Der aktuelle Klimaschwindelgipfel in Bonn ist ja das beste Beispiel dafuer.
Fritz
2017-11-07 12:51:23 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.17 um 12:03 schrieb Frank "Panzerschaffer" Schaffer:
> Da hat sich aber nicht viel geaendert, die Klimaschwindelkirche baut
> ja auf den selben Grundlagen auf. Der aktuelle Klimaschwindelgipfel
> in Bonn ist ja das beste Beispiel dafuer.

Diese Religionsgemeinschaft kenne ich nicht!

Und ist dein Verein 'Europäische Legalwaffen-Föderation (E.L.F.)' schon
höchst erfolgreich, wie du damals getönt hast? Oder hast den selber in
die Tonne getreten, wegen des zahlreichen Zulaufs?
<http://de.alt.technik.waffen.narkive.com/PUgFWdrs/e-l-f-presseerklaerung-zur-iwb-stuttragr-2004>

Oder war das nur deiner deiner vielen anderen Rohrkrepierer .....
hahahhahahaaa

panzer.promillos = Realsatire pur!°

--
Fritz
Das bunte Treiben der Kreischer hierconfs:
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2017-11-09 06:22:51 UTC
Permalink
Raw Message
Am Dienstag, 7. November 2017 13:51:24 UTC+1 schrieb Fritz:
> Am 07.11.17 um 12:03 schrieb Frank "Panzerschaffer" Schaffer:
> > Da hat sich aber nicht viel geaendert, die Klimaschwindelkirche baut
> > ja auf den selben Grundlagen auf. Der aktuelle Klimaschwindelgipfel
> > in Bonn ist ja das beste Beispiel dafuer.
>
> Diese Religionsgemeinschaft kenne ich nicht!

Was kennst Du auch schon, ausser Dein Komsomolzencamp und die Links, die Dir Dein Jungschaarfuehrer zum spammen vorgibt?
Fritz
2017-11-09 14:15:55 UTC
Permalink
Raw Message
Am 09.11.17 um 07:22 schrieb Frank "Panzerschaffer" Schaffer:
> Am Dienstag, 7. November 2017 13:51:24 UTC+1 schrieb Fritz:
>> Am 07.11.17 um 12:03 schrieb Frank "Panzerschaffer" Schaffer:
>>> Da hat sich aber nicht viel geaendert, die Klimaschwindelkirche baut
>>> ja auf den selben Grundlagen auf. Der aktuelle Klimaschwindelgipfel
>>> in Bonn ist ja das beste Beispiel dafuer.
>> Diese Religionsgemeinschaft kenne ich nicht!
> Was kennst Du auch schon

Dich rauche ich immer noch zwischendurch in der Pfeife, gell
panzer.promillos .... hahhaahhaaaaaaa

Wie gehts deinem elitären Legalwaffen-Club?

--
Fritz
Das bunte Treiben der Kreischer hierconfs:
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
Siegfrid Breuer
2017-11-09 14:55:00 UTC
Permalink
Raw Message
***@tb.nomail.invalid (Fritz) schrieb:

> Dich rauche ich immer noch zwischendurch in der Pfeife, gell
> panzer.promillos .... hahhaahhaaaaaaa

Hat Dein Artgenosse, die hochkriminelle asoziale plaerrende Drecksau
Ottmar Ohlemacher aus Berlin/Wedding Dich an seiner Kabadose naschen
lassen, Alpentoelpel?

--
> Weshalb soll das peinlich sein?
[fragt sich Ohlemacher in <hpb22z9ujh9b$.fblnpi6ovs3w$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Carla Schneider
2017-11-07 12:09:28 UTC
Permalink
Raw Message
Christoph Müller wrote:
>
> Am 07.11.2017 um 07:58 schrieb TrueNews:
>
> interessanter Beitrag.
>
> > Wer einen Menschen durch Melden mundtot machen will, meldet
> > aus diversen Gründen. Die Einen melden Beiträge wegen ver-
> > meintlicher Hate-Speech, die Anderen wegen vermeintlichen
> > Fake-News und wieder Andere wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzung.
>
> Im Usenet ist das technisch bedingt etwas schwieriger. Da lassen sich
> Beiträge nicht einfach löschen, weil sie im Nu auf eine unbekannte Zahl
> weiterer Server kopiert werden. Ich selbst habe auch mal einen ziemlich
> depperten Beitrag geschrieben und ihn nach wenigen SEKUNDEN gleich
> wieder zurück gezogen. Zu spät. Die Kommentare dazu kamen schon. Löschen
> half nichts mehr. Nur noch eine offene Entschuldigung.
>
> > Wenn Hetze möglich ist, aber das Reagieren der Betroffenen
> > auf diese Hetze geahndet wird, dann ist was faul an dem
> > Urheberrecht.
>
> Stimmt.
>
> > Im Fall von Hamed Abdel-Samad führt zur Zeit ein Meldemob
> > einen Zermürbungskrieg in der virtuellen Welt gegen einen
> > Mann, der in der realen Welt ständig auf der Flucht vor
> > Fundamentalisten ist.
>
> Das Usenet wäre für ihn vielleicht ein besseres Medium als Facebook & Co.
>
> > Hamed Abdel-Samad kann nicht ohne
> > Personenschützer sein Haus verlassen und er kann seine
> > Freunde nur geheim treffen. Sein unbeschwertes Leben wurde
> > ihm genommen, weil er die Freiheit der Meinung lebt und den
> > Islam kritisiert. Er lebt unter ständiger Lebensgefahr, weil
> > er Homosexuelle nicht verurteilt, für Frauenrechte streitet,
> > das Kopftuch für Frauen nicht fordert, Juden nicht hasst und
> > den Islam an seinen fundamentalistischen Stellen kritisiert.
>
> Diesbezüglich kann ihm die Usenetgemeinde vermutlich auch nicht helfen.
> Aber er kann sich besser wehren, weil ihn so leicht keiner aus dem
> Verkehr ziehen kann.
>
> > Das ziehen viele Muslime in Europa als Grund heran,
> > Hamed Abdel-Samad umbringen zu wollen.
>
> Da frage ich mich ständig, wieso zwar von Muslimen gesprochen wird, aber
> nicht von Religion. Im Kopf verbindet jeder "Muslim" mit "Religion" und
> keiner weiß so recht, was Religion überhaupt ist. Nach meiner Auffassung
> ist Religion das Streben nach dem Überleben der Menschheit.

Ja so aehnlich, Sinn und Zweck einer Religion ist natuerlich
an erster Stelle das Ueberleben ihrer Anhaenger, und bei Missionsreligionen
natuerlich, dass die Zahl der Anhaenger waechst.


> Wer dazu
> auffordert, Menschen umzubringen, kann demnach mit Religion überhaupt
> nichts zu tun haben.

Wenn dadurch die Zahl der Glaeubigen erhoeht wird, macht es nichts wenn
Menschen deswegen sterben muessen.


> Schaut man etwas genauer hin, dann geht's
> tatsächlich auch nur um einen weltlichen Machtanspruch und NICHT um
> Religion. Wenn der Islam als Weltreligion gesehen wird, dann MUSS es
> also zwingend unterschiedliche Arten des Islams geben.

Es gibt unterschiedliche Arten, z.B. Sunniten und Schiiten,
und es gibt auch welche die so anders sind dass sie von den meisten
Richtungen des Islam nicht als Moslems anerkannt werden, z.B. die Alawiten
in Syrien und die Alewiten in der Tuerkei, obwohl sie auch vom Islam abstammen.




> Vor dem
> religiösen Islam braucht sich niemand zu fürchten, weil er sich ja um
> den Fortbestand der Menschheit bemüht. Es gibt allerdings auch einen
> schwerstkriminellen Islam, der zu Mord und Totschlag aufruft. Der hat
> mit Religion rein garnichts am Hut. Dieser verwendet für sein schäbiges
> Treiben lediglich Elemente, um damit seine Anhängerschaft zu
> akquirieren. Wenn jedoch die potentielle Anhängerschaft plötzlich
> Religion von kriminellem Treiben leicht unterscheiden kann, dann werden
> die kriminellen Elemente kaum noch Unterstützung erfahren. Und ohne
> Unterstützung verlieren die kriminellen Elemente ihre Macht, ohne dass
> Gewalt angewandt werden muss.
>
> Aus diesem Grund bin ich der Auffassung, dass Religion wirklich offensiv
> als das Streben nach dem Überleben der Menschheit aufgefasst und
> diskutiert werden sollte. Welche größere Aufgabe kann es für uns
> Menschen geben, als das Überleben der eigenen Art zu sichern?

Das ueberleben der eigenen Familie, das Ueberleben des eigenen Volkes,
das ueberleben der eigenen Religion.
Christoph Müller
2017-11-07 14:53:16 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.2017 um 13:09 schrieb Carla Schneider:
> Christoph Müller wrote:
>> Am 07.11.2017 um 07:58 schrieb TrueNews:

>> Da frage ich mich ständig, wieso zwar von Muslimen gesprochen wird, aber
>> nicht von Religion. Im Kopf verbindet jeder "Muslim" mit "Religion" und
>> keiner weiß so recht, was Religion überhaupt ist. Nach meiner Auffassung
>> ist Religion das Streben nach dem Überleben der Menschheit.
>
> Ja so aehnlich, Sinn und Zweck einer Religion ist natuerlich
> an erster Stelle das Ueberleben ihrer Anhaenger, und bei Missionsreligionen
> natuerlich, dass die Zahl der Anhaenger waechst.

Nichts dagegen, so lange das Überleben der gesamten Menschheit das
OBERSTE Ziel ist. Die einzelnen Religionen sollen durchaus im Wettbewerb
zueinander stehen in dem Bemühen, das Überleben der Menschheit optimal
hin zu bekommen.

In Zeiten des globalen Dorfes hat sich das Stammesdenken überlebt. Der
Tellerrand ist größer geworden und betrifft inzwischen die GANZE
Menschheit. Ist erst mal genug Hass in der Welt, dann ist zu befürchten,
dass sich die richtigen Leute finden, die die Knöpfe drücken, die die
gesamte Menschheit auslöschen. Hazardeure in Machtposition gibt's genug,
die von thumben Hasspredigern in Rage gebracht werden können.

>> Wer dazu
>> auffordert, Menschen umzubringen, kann demnach mit Religion überhaupt
>> nichts zu tun haben.
>
> Wenn dadurch die Zahl der Glaeubigen erhoeht wird, macht es nichts wenn
> Menschen deswegen sterben muessen.

Das macht eben schon was. Denn damit wird Hass produziert und der geht
uns inzwischen alle an. Siehe weiter oben im Text.

>> Schaut man etwas genauer hin, dann geht's
>> tatsächlich auch nur um einen weltlichen Machtanspruch und NICHT um
>> Religion. Wenn der Islam als Weltreligion gesehen wird, dann MUSS es
>> also zwingend unterschiedliche Arten des Islams geben.
>
> Es gibt unterschiedliche Arten, z.B. Sunniten und Schiiten,
> und es gibt auch welche die so anders sind dass sie von den meisten
> Richtungen des Islam nicht als Moslems anerkannt werden, z.B. die Alawiten
> in Syrien und die Alewiten in der Tuerkei, obwohl sie auch vom Islam abstammen.

Ob es dabei noch um Religion geht oder um eine beliebige andere
Vereinigung, lässt sich einfach mit der Frage klären, ob es im Kern um
das Überleben der Menschheit geht oder nicht.

>> Vor dem
>> religiösen Islam braucht sich niemand zu fürchten, weil er sich ja um
>> den Fortbestand der Menschheit bemüht. Es gibt allerdings auch einen
>> schwerstkriminellen Islam, der zu Mord und Totschlag aufruft. Der hat
>> mit Religion rein garnichts am Hut. Dieser verwendet für sein schäbiges
>> Treiben lediglich Elemente, um damit seine Anhängerschaft zu
>> akquirieren. Wenn jedoch die potentielle Anhängerschaft plötzlich
>> Religion von kriminellem Treiben leicht unterscheiden kann, dann werden
>> die kriminellen Elemente kaum noch Unterstützung erfahren. Und ohne
>> Unterstützung verlieren die kriminellen Elemente ihre Macht, ohne dass
>> Gewalt angewandt werden muss.
>>
>> Aus diesem Grund bin ich der Auffassung, dass Religion wirklich offensiv
>> als das Streben nach dem Überleben der Menschheit aufgefasst und
>> diskutiert werden sollte. Welche größere Aufgabe kann es für uns
>> Menschen geben, als das Überleben der eigenen Art zu sichern?
>
> Das ueberleben der eigenen Familie, das Ueberleben des eigenen Volkes,
> das ueberleben der eigenen Religion.

Und das Wichtigste von allen ist das Überleben der Menschheit. Vor
diesem Hintergrund könnte man auch das von Gott geforderte Menschenopfer
sehen. https://de.wikipedia.org/wiki/Opferung_Isaaks

--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
Fritz
2017-11-07 15:00:30 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.17 um 15:53 schrieb Christoph Müller:
> Nichts dagegen, so lange das Überleben der gesamten Menschheit das
> OBERSTE Ziel ist. Die einzelnen Religionen sollen durchaus im Wettbewerb
> zueinander stehen in dem Bemühen, das Überleben der Menschheit optimal
> hin zu bekommen.

Welche Sekte hat dir denn diesen Floh ins Ohr gesetzt?

fup

--
Fritz
Das bunte Treiben der Kreischer hierconfs:
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
Carla Schneider
2017-11-07 19:43:13 UTC
Permalink
Raw Message
Christoph Müller wrote:
>
> Am 07.11.2017 um 13:09 schrieb Carla Schneider:
> > Christoph Müller wrote:
> >> Am 07.11.2017 um 07:58 schrieb TrueNews:
>
> >> Da frage ich mich ständig, wieso zwar von Muslimen gesprochen wird, aber
> >> nicht von Religion. Im Kopf verbindet jeder "Muslim" mit "Religion" und
> >> keiner weiß so recht, was Religion überhaupt ist. Nach meiner Auffassung
> >> ist Religion das Streben nach dem Überleben der Menschheit.
> >
> > Ja so aehnlich, Sinn und Zweck einer Religion ist natuerlich
> > an erster Stelle das Ueberleben ihrer Anhaenger, und bei Missionsreligionen
> > natuerlich, dass die Zahl der Anhaenger waechst.
>
> Nichts dagegen, so lange das Überleben der gesamten Menschheit das
> OBERSTE Ziel ist. Die einzelnen Religionen sollen durchaus im Wettbewerb
> zueinander stehen in dem Bemühen, das Überleben der Menschheit optimal
> hin zu bekommen.
>
> In Zeiten des globalen Dorfes hat sich das Stammesdenken überlebt. Der
> Tellerrand ist größer geworden und betrifft inzwischen die GANZE
> Menschheit.

Die Religionen sind aber alle Jahrhunderte alt.

> Ist erst mal genug Hass in der Welt, dann ist zu befürchten,
> dass sich die richtigen Leute finden, die die Knöpfe drücken, die die
> gesamte Menschheit auslöschen. Hazardeure in Machtposition gibt's genug,
> die von thumben Hasspredigern in Rage gebracht werden können.
>
> >> Wer dazu
> >> auffordert, Menschen umzubringen, kann demnach mit Religion überhaupt
> >> nichts zu tun haben.
> >
> > Wenn dadurch die Zahl der Glaeubigen erhoeht wird, macht es nichts wenn
> > Menschen deswegen sterben muessen.
>
> Das macht eben schon was. Denn damit wird Hass produziert und der geht
> uns inzwischen alle an. Siehe weiter oben im Text.
>
> >> Schaut man etwas genauer hin, dann geht's
> >> tatsächlich auch nur um einen weltlichen Machtanspruch und NICHT um
> >> Religion. Wenn der Islam als Weltreligion gesehen wird, dann MUSS es
> >> also zwingend unterschiedliche Arten des Islams geben.
> >
> > Es gibt unterschiedliche Arten, z.B. Sunniten und Schiiten,
> > und es gibt auch welche die so anders sind dass sie von den meisten
> > Richtungen des Islam nicht als Moslems anerkannt werden, z.B. die Alawiten
> > in Syrien und die Alewiten in der Tuerkei, obwohl sie auch vom Islam abstammen.
>
> Ob es dabei noch um Religion geht oder um eine beliebige andere
> Vereinigung, lässt sich einfach mit der Frage klären, ob es im Kern um
> das Überleben der Menschheit geht oder nicht.

Darum geht es denen allen, aber sie haben sehr verschiedene Vorstellungen davon.
Am meisten Verstaendnis dafuer dass es auch Andersglaeubige gibt
haben die Religionen bei denen man nicht Mitglied werden kann ausser durch Geburt.
Missionierende Religionen koennen dagegen auf die Idee kommen dass
nur sie selbst die Rettung der Menschheit versprechen und alle anderen eine
Gefahr darstellen...
Wer nicht konvertiert muss sterben - alles fuer den Guten Zweck
selbstverstaendlich.
Fritz
2017-11-07 12:33:48 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.17 um 08:55 schrieb Christoph Müller:
> Aus diesem Grund bin ich der Auffassung, dass Religion wirklich offensiv
> als das Streben nach dem Überleben der Menschheit aufgefasst und
> diskutiert werden sollte. Welche größere Aufgabe kann es für uns
> Menschen geben, als das Überleben der eigenen Art zu sichern?

Bezeichnender weise gibt es hierconfs anscheinend Niemandem der deine
Meinung teilt!

fup2 dtt

--
Fritz
Das bunte Treiben der Kreischer hierconfs:
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
Fritz
2017-11-07 12:33:48 UTC
Permalink
Raw Message
Am 07.11.17 um 08:55 schrieb Christoph Müller:
> Aus diesem Grund bin ich der Auffassung, dass Religion wirklich offensiv
> als das Streben nach dem Überleben der Menschheit aufgefasst und
> diskutiert werden sollte. Welche größere Aufgabe kann es für uns
> Menschen geben, als das Überleben der eigenen Art zu sichern?

Bezeichnender weise gibt es hierconfs anscheinend Niemandem der deine
Meinung teilt!

fup2 dtt

--
Fritz
Das bunte Treiben der Kreischer hierconfs:
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
Siegfrid Breuer
2017-11-07 14:00:00 UTC
Permalink
Raw Message
***@astrail.de (Christoph Müller) schrieb:

> Meines Wissens ist das Usenet allerdings noch nicht verboten worden.

Die Volksverraeter wollen sich nicht blamieren. Denn die Betreiber
von zum Beispiel netfront in Hongkong duerfte es einen feuchten
Kehricht interessieren, ob deutsche Hobbykuemmerer ihnen was verbieten
wollen. Und Verbote wuerden das Usenet erst richtig publik machen.

--
> Dat habich zu spaet gepeilt...
[Ottmar Ohlemacher in <152z7jzv1ksjv.6cxcim3lylao$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Siegfrid Breuer
2017-11-07 14:00:00 UTC
Permalink
Raw Message
***@scharia.dschihad (TrueNews) schrieb:

> Wer einen Menschen durch Melden mundtot machen will, meldet
> aus diversen Gründen. Die Einen melden Beiträge wegen ver-
> meintlicher Hate-Speech, die Anderen wegen vermeintlichen
> Fake-News und wieder Andere wegen vermeintlicher
> Urheberrechtsverletzung.

Und die denunziatorische hochkriminelle asoziale plaerrende Drecksau
Ottmar<ich-denunziere-also-bin-ich>Ohlemacher aus Berlin/Wedding, um
sein primitives Drecksnaturell auszuleben. (siehe auch Sig)

--
>> Die einzige Moeglichkeit, ihn fuer seine Postings zur Rechenschaft zu
>> ziehen, waere IMHO eine Strafanzeige wg. Volksverhetzung...
> Ok - Auftrag wird ausgefuehrt.
[Ottmar Ohlemacher in <z90pkvim7nx9.1azy5xivohe$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
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