Discussion:
Und wieder war es *KEIN* Wolf!
(zu alt für eine Antwort)
Der Habakuk.
2018-04-04 10:18:34 UTC
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Raw Message
"Kampfhund beißt Mutter und Sohn tot
Stand: 11:57 Uhr

Ein Kampfhund hat offenbar seine Besitzerin und deren Sohn totgebissen.
Wurden die Opfer von dem Tier im Schlaf überrascht? Marc-André Kohrt von
"Radio ffn" kommentiert.

Eine junge Frau erreicht ihre Mutter und ihren Bruder nicht. Sie fährt
zu deren Wohnung in Hannover. Durch ein Fenster entdeckt sie den
blutüberströmten Körper ihres Bruders. Der Hund der Familie hat beide
offenbar totgebissen.
33

Ein Kampfhund hat in Hannover nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine
Mutter und ihren Sohn totgebissen. Feuerwehrleute fingen in einer
Wohnung in der Nacht zum Mittwoch einen Staffordshire-Terrier ein. „Nach
ersten Untersuchungen durch einen Rechtsmediziner wurden die 52-Jährige
und ihr 27-jähriger Sohn offenbar von dem Hund getötet“, teilte die
Polizei mit." (WeLT)

Staffordshires sind normalerweise ganz liebe und ruhige Hunde.
Aber durch falsche Erziehung kann man auch ganz viel kaputtmachen. Nur
mal so ein Gedanke ...

P.S.: "Kampfhund" ist eine rein menschliche Klassifizierung, die weder
biologisch noch tierpsychologisch irgendwie rechtfertigbar ist. Der
Begriff beschreibt nur, daß manche Hunderassen in der Vergangenheit von
Menschen für Hundekämpfe oder Tierhatz, oder Kämpfe gegen Bullen, Bären
usw gezüchtet worden sind.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Odin
2018-04-04 11:27:50 UTC
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Raw Message
Post by Der Habakuk.
"Kampfhund beißt Mutter und Sohn tot
Stand: 11:57 Uhr
Ein Kampfhund hat offenbar seine Besitzerin und deren Sohn totgebissen.
Wurden die Opfer von dem Tier im Schlaf überrascht? Marc-André Kohrt von
"Radio ffn" kommentiert.
Eine junge Frau erreicht ihre Mutter und ihren Bruder nicht. Sie fährt
zu deren Wohnung in Hannover. Durch ein Fenster entdeckt sie den
blutüberströmten Körper ihres Bruders. Der Hund der Familie hat beide
offenbar totgebissen.
33
Ein Kampfhund hat in Hannover nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine
Mutter und ihren Sohn totgebissen. Feuerwehrleute fingen in einer
Wohnung in der Nacht zum Mittwoch einen Staffordshire-Terrier ein. „Nach
ersten Untersuchungen durch einen Rechtsmediziner wurden die 52-Jährige
und ihr 27-jähriger Sohn offenbar von dem Hund getötet“, teilte die
Polizei mit." (WeLT)
Staffordshires sind normalerweise ganz liebe und ruhige Hunde.
Aber durch falsche Erziehung kann man auch ganz viel kaputtmachen. Nur
mal so ein Gedanke ...
Die Wölfe werden ja auch durch "Hege bei in Ruhe ALLES mache lassen" falsch
erzogen. Es istz nur eine Frage der Zeit, bis auch der erste tote durch einen
Wolf zu beklagen sein wird.
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund ausweichen, indem er sich keinen hält.
er sich halt keinen so große hält.
Post by Der Habakuk.
P.S.: "Kampfhund" ist eine rein menschliche Klassifizierung, die weder
biologisch noch tierpsychologisch irgendwie rechtfertigbar ist. Der
Begriff beschreibt nur, daß manche Hunderassen in der Vergangenheit von
Menschen für Hundekämpfe oder Tierhatz, oder Kämpfe gegen Bullen, Bären
usw gezüchtet worden sind.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
fridolin
2018-04-04 12:26:06 UTC
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Raw Message
Post by Odin
Die Wölfe werden ja auch durch "Hege bei in Ruhe ALLES mache lassen"
falsch erzogen. Es istz nur eine Frage der Zeit, bis auch der erste tote
durch einen Wolf zu beklagen sein wird.
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund
Dem "gefährlichen" Wolf braucht man gar nicht auszuweichen, Sie halten
von ganz alleine aus gutem Grund reichlich Abstand zu Menschen. Von daher
und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen halte ich einen Angriff auf
Menschen für extrem unwahrscheinlich. Eher Jägerlatein, weil man sich
einfach nicht die Jagdbeute nehmen lassen möchte?
Post by Odin
ausweichen, indem er sich keinen hält.
er sich halt keinen so große hält.
Die meisten Hunde gehören nicht in Städte, von kleinen Rassen mal
abgesehen, die eine Oma hält um nicht so einsam zu sein.

Bei falscher Haltung kann so eine Hund gefährlich werden, dabei ist ein
Staffordshire-Terrier mit 13-17 kg (Rüde), Weibchen 11-15 kg ein eher
kleiner Hund.

Oft werden so Hunde als Statussymbol gehalten, ohne Ahnung zu haben. Oder
beim Hundesport gequält. Hunde sollte man nur halten wenn man Sie
wirklich benötigt.
Odin
2018-04-04 16:36:07 UTC
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Raw Message
Post by fridolin
Post by Odin
Die Wölfe werden ja auch durch "Hege bei in Ruhe ALLES mache lassen"
falsch erzogen. Es istz nur eine Frage der Zeit, bis auch der erste tote
durch einen Wolf zu beklagen sein wird.
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund
Dem "gefährlichen" Wolf braucht man gar nicht auszuweichen, Sie halten
von ganz alleine aus gutem Grund reichlich Abstand zu Menschen.
DAS ist schon jetzt falsch!!!
Im TV lief vor Monaten ein Beitrag über zwei Wölfe, die sich einem Förster und seinem Gehilfen die im Wald mit einer Kettensäge arbeiteten, sogar bis auf wenige Meter näherten und einen Schutzhelm mitgehen ließen. Die waren weder
verängstigt, noch zeigten sie sich so, als sie mit lauten Worten und Knüppel
schwingend vertrieben werden sollten.
Deinen "guten Grund" haben die schlauen Wölfe doch längst verlernt seit sie
bei uns nicht mehr verfolgt werden. Sich das Verhalten von Wölfen in den
Karpaten anschauen wo sie von Hirten massiv angegangen werden und dann daraus
schließen, daß unsere Wölfe sich ebenso verhalten würden wenn sie Menschen
begegnen von denen sie nicht verfolgt werden ist schon ziemlich dumm!
Post by fridolin
Von daher
und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen halte ich einen Angriff auf
Menschen für extrem unwahrscheinlich. Eher Jägerlatein, weil man sich
einfach nicht die Jagdbeute nehmen lassen möchte?
Nein, das glaube ich nicht, denn Wölfe lernen schnell und behalten das Gelernte auch gut, wie alle Tiere. Wenn Wölfe nun aber über Generation lernen, daß sie
sich alles erlauben können und Menschen ihnen nicht gefährlich werden...dann fallen sie auch wieder Menschen an. Keine Frage und bei Nahrungsmangel auch
schon viel früher.
Post by fridolin
Post by Odin
ausweichen, indem er sich keinen hält.
er sich halt keinen so große hält.
Die meisten Hunde gehören nicht in Städte, von kleinen Rassen mal
abgesehen, die eine Oma hält um nicht so einsam zu sein.
Bei falscher Haltung kann so eine Hund gefährlich werden, dabei ist ein
Staffordshire-Terrier mit 13-17 kg (Rüde), Weibchen 11-15 kg ein eher
kleiner Hund.
Oft werden so Hunde als Statussymbol gehalten, ohne Ahnung zu haben. Oder
beim Hundesport gequält. Hunde sollte man nur halten wenn man Sie
wirklich benötigt.
Bleibt mir noch anzumerken, daß nicht der Hund das Problem an der Leine ist,
sondern die andere Seite der Leine.
fridolin
2018-04-04 17:45:59 UTC
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Raw Message
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
Die Wölfe werden ja auch durch "Hege bei in Ruhe ALLES mache lassen"
falsch erzogen. Es istz nur eine Frage der Zeit, bis auch der erste
tote durch einen Wolf zu beklagen sein wird.
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund
Dem "gefährlichen" Wolf braucht man gar nicht auszuweichen, Sie halten
von ganz alleine aus gutem Grund reichlich Abstand zu Menschen.
DAS ist schon jetzt falsch!!!
Im TV lief vor Monaten ein Beitrag über zwei Wölfe, die sich einem
Förster und seinem Gehilfen die im Wald mit einer Kettensäge arbeiteten,
sogar bis auf wenige Meter näherten und einen Schutzhelm mitgehen
ließen. Die waren weder verängstigt, noch zeigten sie sich so, als sie
mit lauten Worten und Knüppel schwingend vertrieben werden sollten.
Aha, im TV (Talmud Vision) gesehen(?)/erfahren, dann muß es ja stimmen!
Post by Odin
Deinen "guten Grund" haben die schlauen Wölfe doch längst verlernt seit
sie bei uns nicht mehr verfolgt werden. Sich das Verhalten von Wölfen in
den Karpaten anschauen wo sie von Hirten massiv angegangen werden und
dann daraus schließen, daß unsere Wölfe sich ebenso verhalten würden
wenn sie Menschen begegnen von denen sie nicht verfolgt werden ist schon
ziemlich dumm!
Ich habe nichts von den Karpaten geschrieben.
Post by Odin
Post by fridolin
Von daher und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen halte ich einen
Angriff auf Menschen für extrem unwahrscheinlich. Eher Jägerlatein,
weil man sich einfach nicht die Jagdbeute nehmen lassen möchte?
Nein, das glaube ich nicht, denn Wölfe lernen schnell und behalten das
Gelernte auch gut, wie alle Tiere. Wenn Wölfe nun aber über Generation
lernen, daß sie sich alles erlauben können und Menschen ihnen nicht
gefährlich werden...dann fallen sie auch wieder Menschen an. Keine
Frage und bei Nahrungsmangel auch schon viel früher.
Ich habe schon mal einen nicht ganz erwachsenen Wolf durchgefüttert, der
seine Herde verloren hatte. Er war extrem scheu, mehr als 20 Meter konnte
man nicht an ihn ran, er fraß dann aber (Nachts) immer was ich ihm
hingstellt hatte. Sein Rudel fand ihn dann anscheinend wieder und legte
mir einen dicken Wildschwein(?) Knochen als Dank fast vor die Tür.

TV Berichten traue ich grundsätzlich nicht, habe auch seit Jahrzehnten
keinen elektrischen Juden mehr...

Also am Hbf einer BRD-Großstadt hätte ich event. etwas Angst, aber vor
einigen Wölfen sicher nicht!
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
ausweichen, indem er sich keinen hält.
er sich halt keinen so große hält.
Die meisten Hunde gehören nicht in Städte, von kleinen Rassen mal
abgesehen, die eine Oma hält um nicht so einsam zu sein.
Bei falscher Haltung kann so eine Hund gefährlich werden, dabei ist ein
Staffordshire-Terrier mit 13-17 kg (Rüde), Weibchen 11-15 kg ein eher
kleiner Hund.
Oft werden so Hunde als Statussymbol gehalten, ohne Ahnung zu haben.
Oder beim Hundesport gequält. Hunde sollte man nur halten wenn man Sie
wirklich benötigt.
Bleibt mir noch anzumerken, daß nicht der Hund das Problem an der Leine ist,
sondern die andere Seite der Leine.
Ack, das ändert aber leider nichts am Problem. Ein Hund macht nur, von
Ausnahmen (Polizei-, Blinden- und so weiter Hund) Sinn wo er gebraucht
wird, außerhalb von Städten als Arbeitshund.

Ähnliches gilt für Katzen, die gehören nach Draußen, Mäuse und Ratten
erlegen und fressen. Nicht vor dem Ofen, gepampert mit Fertig-Futter und
dann das vollkackte Katzenklo raus schleppen? Wie blöd muß man sein?

Jede Wette da steckt neben eine Milliarden Industrie, Weibsvolk
dahinter? ;-)
Odin
2018-04-05 10:55:42 UTC
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Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
Die Wölfe werden ja auch durch "Hege bei in Ruhe ALLES mache lassen"
falsch erzogen. Es istz nur eine Frage der Zeit, bis auch der erste
tote durch einen Wolf zu beklagen sein wird.
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund
Dem "gefährlichen" Wolf braucht man gar nicht auszuweichen, Sie halten
von ganz alleine aus gutem Grund reichlich Abstand zu Menschen.
DAS ist schon jetzt falsch!!!
Im TV lief vor Monaten ein Beitrag über zwei Wölfe, die sich einem
Förster und seinem Gehilfen die im Wald mit einer Kettensäge arbeiteten,
sogar bis auf wenige Meter näherten und einen Schutzhelm mitgehen
ließen. Die waren weder verängstigt, noch zeigten sie sich so, als sie
mit lauten Worten und Knüppel schwingend vertrieben werden sollten.
Aha, im TV (Talmud Vision) gesehen(?)/erfahren, dann muß es ja stimmen!
Hmmmm...DU glaubst alles was dort gesendet wird. Donnerknispel, ich mache mir
aber Gedanken darüber was man mir dort zeigt.
Post by fridolin
Post by Odin
Deinen "guten Grund" haben die schlauen Wölfe doch längst verlernt seit
sie bei uns nicht mehr verfolgt werden. Sich das Verhalten von Wölfen in
den Karpaten anschauen wo sie von Hirten massiv angegangen werden und
dann daraus schließen, daß unsere Wölfe sich ebenso verhalten würden
wenn sie Menschen begegnen von denen sie nicht verfolgt werden ist schon
ziemlich dumm!
Ich habe nichts von den Karpaten geschrieben.
Wo habe ich behauptet du hättest das??? Wenn DU die den Schuh so bereitwillig
anziehst wird er wohl passen.
Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
Von daher und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen halte ich einen
Angriff auf Menschen für extrem unwahrscheinlich. Eher Jägerlatein,
weil man sich einfach nicht die Jagdbeute nehmen lassen möchte?
Nein, das glaube ich nicht, denn Wölfe lernen schnell und behalten das
Gelernte auch gut, wie alle Tiere. Wenn Wölfe nun aber über Generation
lernen, daß sie sich alles erlauben können und Menschen ihnen nicht
gefährlich werden...dann fallen sie auch wieder Menschen an. Keine
Frage und bei Nahrungsmangel auch schon viel früher.
Ich habe schon mal einen nicht ganz erwachsenen Wolf durchgefüttert, der
seine Herde verloren hatte. Er war extrem scheu, mehr als 20 Meter konnte
man nicht an ihn ran, er fraß dann aber (Nachts) immer was ich ihm
hingstellt hatte. Sein Rudel fand ihn dann anscheinend wieder und legte
mir einen dicken Wildschwein(?) Knochen als Dank fast vor die Tür.
Und deswegen glaubst du gefährlich leichtsinnig, daß alle Wölfe so reagieren
werden!??? Solchen Geschichten stehe ich sehr skeptisch gegenüber...ich schließe sie aber nicht ganz aus!
Post by fridolin
TV Berichten traue ich grundsätzlich nicht, habe auch seit Jahrzehnten
keinen elektrischen Juden mehr...
Ich mache mir aus Erfahrung heraus eben grundsätzlich Gedanken zu dem WAS ich
da vorgesetzt bekommen. Und wenn es mir logisch erscheint oder auch sonstwie
nachvollziehbar ist, mache ich es mir zu eigen.
Post by fridolin
Also am Hbf einer BRD-Großstadt hätte ich event. etwas Angst, aber vor
einigen Wölfen sicher nicht!
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
ausweichen, indem er sich keinen hält.
er sich halt keinen so große hält.
Die meisten Hunde gehören nicht in Städte, von kleinen Rassen mal
abgesehen, die eine Oma hält um nicht so einsam zu sein.
Bei falscher Haltung kann so eine Hund gefährlich werden, dabei ist ein
Staffordshire-Terrier mit 13-17 kg (Rüde), Weibchen 11-15 kg ein eher
kleiner Hund.
Oft werden so Hunde als Statussymbol gehalten, ohne Ahnung zu haben.
Oder beim Hundesport gequält. Hunde sollte man nur halten wenn man Sie
wirklich benötigt.
Bleibt mir noch anzumerken, daß nicht der Hund das Problem an der Leine ist,
sondern die andere Seite der Leine.
Ack, das ändert aber leider nichts am Problem. Ein Hund macht nur, von
Ausnahmen (Polizei-, Blinden- und so weiter Hund) Sinn wo er gebraucht
wird, außerhalb von Städten als Arbeitshund.
Ähnliches gilt für Katzen, die gehören nach Draußen, Mäuse und Ratten
erlegen und fressen. Nicht vor dem Ofen, gepampert mit Fertig-Futter und
dann das vollkackte Katzenklo raus schleppen? Wie blöd muß man sein?
Das sehe ich auch so...aber Wölfen will ich in meinem Wald nicht begegnen.
Post by fridolin
Jede Wette da steckt neben eine Milliarden Industrie, Weibsvolk
dahinter? ;-)
Der Habakuk.
2018-04-05 11:58:04 UTC
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Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
Die Wölfe werden ja auch durch "Hege bei in Ruhe ALLES mache lassen"
falsch erzogen. Es istz nur eine Frage der Zeit, bis auch der erste
tote durch einen Wolf zu beklagen sein wird.
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund
Dem "gefährlichen" Wolf braucht man gar nicht auszuweichen, Sie halten
von ganz alleine aus gutem Grund reichlich Abstand zu Menschen.
DAS ist schon jetzt falsch!!!
Im TV lief vor Monaten ein Beitrag über zwei Wölfe, die sich einem
Förster und seinem Gehilfen die im Wald mit einer Kettensäge arbeiteten,
sogar bis auf wenige Meter näherten und einen Schutzhelm mitgehen
ließen. Die waren weder verängstigt, noch zeigten sie sich so, als sie
mit lauten Worten und Knüppel schwingend vertrieben werden sollten.
Aha, im TV (Talmud Vision) gesehen(?)/erfahren, dann muß es ja stimmen!
Hieß "fridolin" nicht vorher anders? Die Wortwahl kenn ich doch! nur den
Namen des Typen hab ich vergessen. Na, egal.

Obwohl er *hier* in der Sache imho eher recht hat, als du, Odin.
Post by Odin
Hmmmm...DU glaubst alles was dort gesendet wird. Donnerknispel, ich mache mir
aber Gedanken darüber was man mir dort zeigt.
Post by fridolin
Post by Odin
Deinen "guten Grund" haben die schlauen Wölfe doch längst verlernt seit
sie bei uns nicht mehr verfolgt werden. Sich das Verhalten von Wölfen in
den Karpaten anschauen wo sie von Hirten massiv angegangen werden und
dann daraus schließen, daß unsere Wölfe sich ebenso verhalten würden
wenn sie Menschen begegnen von denen sie nicht verfolgt werden ist schon
ziemlich dumm!
Ich habe nichts von den Karpaten geschrieben.
Wo habe ich behauptet du hättest das??? Wenn DU die den Schuh so bereitwillig
anziehst wird er wohl passen.
Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
Von daher und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen halte ich einen
Angriff auf Menschen für extrem unwahrscheinlich. Eher Jägerlatein,
weil man sich einfach nicht die Jagdbeute nehmen lassen möchte?
Nein, das glaube ich nicht, denn Wölfe lernen schnell und behalten das
Gelernte auch gut, wie alle Tiere. Wenn Wölfe nun aber über Generation
lernen, daß sie sich alles erlauben können und Menschen ihnen nicht
gefährlich werden...
Sie haben aber Jahrhundertelang genau das gegenteil gelernt. und sieh
da: Evolution: die Zutraulichen, die wirklich nur neugierig waren oder
spielen wollten 8ja das wollen auch junge Wölfe!) die wurden gnadenlos
geschossen, erschlagen, umgebracht. Diese Charakterzüge konnten so weit
weniger oft vererbt werden, als andere, die die Tiere scheu und
vorsichtig und ängstlich machten.
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
dann fallen sie auch wieder Menschen an. Keine
Frage und bei Nahrungsmangel auch schon viel früher.
Vielleicht in ein paar Jahrhunderten.
Post by Odin
Post by fridolin
Ich habe schon mal einen nicht ganz erwachsenen Wolf durchgefüttert, der
seine Herde verloren hatte. Er war extrem scheu, mehr als 20 Meter konnte
man nicht an ihn ran, er fraß dann aber (Nachts) immer was ich ihm
hingstellt hatte. Sein Rudel fand ihn dann anscheinend wieder und legte
mir einen dicken Wildschwein(?) Knochen als Dank fast vor die Tür.
Und deswegen glaubst du gefährlich leichtsinnig, daß alle Wölfe so reagieren
werden!??? Solchen Geschichten stehe ich sehr skeptisch gegenüber...ich schließe sie aber nicht ganz aus!
Post by fridolin
TV Berichten traue ich grundsätzlich nicht, habe auch seit Jahrzehnten
keinen elektrischen Juden mehr...
Ich mache mir aus Erfahrung heraus eben grundsätzlich Gedanken zu dem WAS ich
da vorgesetzt bekommen. Und wenn es mir logisch erscheint oder auch sonstwie
nachvollziehbar ist, mache ich es mir zu eigen.
Post by fridolin
Also am Hbf einer BRD-Großstadt hätte ich event. etwas Angst, aber vor
einigen Wölfen sicher nicht!
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
ausweichen, indem er sich keinen hält.
er sich halt keinen so große hält.
Die meisten Hunde gehören nicht in Städte, von kleinen Rassen mal
abgesehen, die eine Oma hält um nicht so einsam zu sein.
Bei falscher Haltung kann so eine Hund gefährlich werden, dabei ist ein
Staffordshire-Terrier mit 13-17 kg (Rüde), Weibchen 11-15 kg ein eher
kleiner Hund.
Oft werden so Hunde als Statussymbol gehalten, ohne Ahnung zu haben.
Oder beim Hundesport gequält. Hunde sollte man nur halten wenn man Sie
wirklich benötigt.
Bleibt mir noch anzumerken, daß nicht der Hund das Problem an der Leine ist,
sondern die andere Seite der Leine.
Ack, das ändert aber leider nichts am Problem. Ein Hund macht nur, von
Ausnahmen (Polizei-, Blinden- und so weiter Hund) Sinn wo er gebraucht
wird, außerhalb von Städten als Arbeitshund.
Ähnliches gilt für Katzen, die gehören nach Draußen, Mäuse und Ratten
erlegen und fressen. Nicht vor dem Ofen, gepampert mit Fertig-Futter und
dann das vollkackte Katzenklo raus schleppen? Wie blöd muß man sein?
Das sehe ich auch so...aber Wölfen will ich in meinem Wald nicht begegnen.
Post by fridolin
Jede Wette da steckt neben eine Milliarden Industrie, Weibsvolk
dahinter? ;-)
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Odin
2018-04-05 15:01:13 UTC
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Post by Der Habakuk.
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
Die Wölfe werden ja auch durch "Hege bei in Ruhe ALLES mache lassen"
falsch erzogen. Es istz nur eine Frage der Zeit, bis auch der erste
tote durch einen Wolf zu beklagen sein wird.
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund
Dem "gefährlichen" Wolf braucht man gar nicht auszuweichen, Sie halten
von ganz alleine aus gutem Grund reichlich Abstand zu Menschen.
DAS ist schon jetzt falsch!!!
Im TV lief vor Monaten ein Beitrag über zwei Wölfe, die sich einem
Förster und seinem Gehilfen die im Wald mit einer Kettensäge arbeiteten,
sogar bis auf wenige Meter näherten und einen Schutzhelm mitgehen
ließen. Die waren weder verängstigt, noch zeigten sie sich so, als sie
mit lauten Worten und Knüppel schwingend vertrieben werden sollten.
Aha, im TV (Talmud Vision) gesehen(?)/erfahren, dann muß es ja stimmen!
Hieß "fridolin" nicht vorher anders? Die Wortwahl kenn ich doch! nur den
Namen des Typen hab ich vergessen. Na, egal.
Obwohl er *hier* in der Sache imho eher recht hat, als du, Odin.
Der hat nur so lange noch recht, bis der erste Mensch von einem Wolf getötet
wurde! Da ich eher ein Sicherheitsanwender bin warte ich nicht freiwillig darauf.
Post by Der Habakuk.
Post by Odin
Hmmmm...DU glaubst alles was dort gesendet wird. Donnerknispel, ich mache mir
aber Gedanken darüber was man mir dort zeigt.
Post by fridolin
Post by Odin
Deinen "guten Grund" haben die schlauen Wölfe doch längst verlernt seit
sie bei uns nicht mehr verfolgt werden. Sich das Verhalten von Wölfen in
den Karpaten anschauen wo sie von Hirten massiv angegangen werden und
dann daraus schließen, daß unsere Wölfe sich ebenso verhalten würden
wenn sie Menschen begegnen von denen sie nicht verfolgt werden ist schon
ziemlich dumm!
Ich habe nichts von den Karpaten geschrieben.
Wo habe ich behauptet du hättest das??? Wenn DU die den Schuh so bereitwillig
anziehst wird er wohl passen.
Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
Von daher und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen halte ich einen
Angriff auf Menschen für extrem unwahrscheinlich. Eher Jägerlatein,
weil man sich einfach nicht die Jagdbeute nehmen lassen möchte?
Nein, das glaube ich nicht, denn Wölfe lernen schnell und behalten das
Gelernte auch gut, wie alle Tiere. Wenn Wölfe nun aber über Generation
lernen, daß sie sich alles erlauben können und Menschen ihnen nicht
gefährlich werden...
Sie haben aber Jahrhundertelang genau das gegenteil gelernt.
Richtig und NUR DESWEGEN waren sie das vorletzte Jahrhundert bei uns so scheu!
Da sie aber schnell lernen werden sie in wenigen Generationen, also wenigen Jahren AUCH lernen, daß ihnen aktuell nichts mehr vom Menschen passiert. DAS
aber wird sie dann auch sehr schnell wieder aggressiver machen, abhängig vom
Nahrungsangebot und Hunger.
Post by Der Habakuk.
und sieh
da: Evolution: die Zutraulichen, die wirklich nur neugierig waren oder
spielen wollten 8ja das wollen auch junge Wölfe!) die wurden gnadenlos
geschossen, erschlagen, umgebracht. Diese Charakterzüge konnten so weit
weniger oft vererbt werden, als andere, die die Tiere scheu und
vorsichtig und ängstlich machten.
Und du glaubst nun, die Evolutuion könnte DA nicht auch andersrum funktionieren?
Post by Der Habakuk.
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
dann fallen sie auch wieder Menschen an. Keine
Frage und bei Nahrungsmangel auch schon viel früher.
Vielleicht in ein paar Jahrhunderten.
Wie kommst du nur darauf???
Der erste schlimme Hungerwinter wird sie das schon lehren!!!
Post by Der Habakuk.
Post by Odin
Post by fridolin
Ich habe schon mal einen nicht ganz erwachsenen Wolf durchgefüttert, der
seine Herde verloren hatte. Er war extrem scheu, mehr als 20 Meter konnte
man nicht an ihn ran, er fraß dann aber (Nachts) immer was ich ihm
hingstellt hatte. Sein Rudel fand ihn dann anscheinend wieder und legte
mir einen dicken Wildschwein(?) Knochen als Dank fast vor die Tür.
Und deswegen glaubst du gefährlich leichtsinnig, daß alle Wölfe so reagieren
werden!??? Solchen Geschichten stehe ich sehr skeptisch gegenüber...ich schließe sie aber nicht ganz aus!
Post by fridolin
TV Berichten traue ich grundsätzlich nicht, habe auch seit Jahrzehnten
keinen elektrischen Juden mehr...
Ich mache mir aus Erfahrung heraus eben grundsätzlich Gedanken zu dem WAS ich
da vorgesetzt bekommen. Und wenn es mir logisch erscheint oder auch sonstwie
nachvollziehbar ist, mache ich es mir zu eigen.
Post by fridolin
Also am Hbf einer BRD-Großstadt hätte ich event. etwas Angst, aber vor
einigen Wölfen sicher nicht!
Post by Odin
Post by fridolin
Post by Odin
ausweichen, indem er sich keinen hält.
er sich halt keinen so große hält.
Die meisten Hunde gehören nicht in Städte, von kleinen Rassen mal
abgesehen, die eine Oma hält um nicht so einsam zu sein.
Bei falscher Haltung kann so eine Hund gefährlich werden, dabei ist ein
Staffordshire-Terrier mit 13-17 kg (Rüde), Weibchen 11-15 kg ein eher
kleiner Hund.
Oft werden so Hunde als Statussymbol gehalten, ohne Ahnung zu haben.
Oder beim Hundesport gequält. Hunde sollte man nur halten wenn man Sie
wirklich benötigt.
Bleibt mir noch anzumerken, daß nicht der Hund das Problem an der Leine ist,
sondern die andere Seite der Leine.
Ack, das ändert aber leider nichts am Problem. Ein Hund macht nur, von
Ausnahmen (Polizei-, Blinden- und so weiter Hund) Sinn wo er gebraucht
wird, außerhalb von Städten als Arbeitshund.
Ähnliches gilt für Katzen, die gehören nach Draußen, Mäuse und Ratten
erlegen und fressen. Nicht vor dem Ofen, gepampert mit Fertig-Futter und
dann das vollkackte Katzenklo raus schleppen? Wie blöd muß man sein?
Das sehe ich auch so...aber Wölfen will ich in meinem Wald nicht begegnen.
Post by fridolin
Jede Wette da steckt neben eine Milliarden Industrie, Weibsvolk
dahinter? ;-)
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Hans-Juergen Lukaschik
2018-04-05 22:55:02 UTC
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Raw Message
Hallo Manfred,

am Donnerstag, 05 April 2018 08:01:13
Post by Odin
Da sie aber schnell lernen werden sie in wenigen Generationen, also
wenigen Jahren AUCH lernen, daß ihnen aktuell nichts mehr vom
Menschen passiert. DAS aber wird sie dann auch sehr schnell wieder
aggressiver machen, abhÀngig vom Nahrungsangebot und Hunger.
Bei einem großen Teil der Wolfsliebhaber handelt es sich um Jagdgegner.
Recht einfach gestrickte, denn die meinen, die Wölfe werden den JÀgern
die Jagd vermiesen, sind ja Nahrungskonkurrenten. Aber schon jetzt
zeigt sich, dass die Wölfe eher den bequemeren Weg gehen. Haustiere
sind eben leichter zu reißen und es besteht ein ÃŒbergroßes Angebot.

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
fridolin
2018-04-05 16:20:40 UTC
Permalink
Raw Message
[..]
Post by Odin
Post by fridolin
Ich habe schon mal einen nicht ganz erwachsenen Wolf durchgefüttert,
der seine Herde verloren hatte. Er war extrem scheu, mehr als 20 Meter
konnte man nicht an ihn ran, er fraß dann aber (Nachts) immer was ich
ihm hingstellt hatte. Sein Rudel fand ihn dann anscheinend wieder und
legte mir einen dicken Wildschwein(?) Knochen als Dank fast vor die
Tür.
Und deswegen glaubst du gefährlich leichtsinnig, daß alle Wölfe so
reagieren werden!??? Solchen Geschichten stehe ich sehr skeptisch
gegenüber...ich schließe sie aber nicht ganz aus!
"Sind Ihnen Fälle bekannt, in denen Wölfe Menschen angegriffen oder
getötet haben?

In Europa hat es schon lange keine Unfälle mehr mit Wölfen gegeben. Im so
genannten NINA-Report haben internationale Wolfexperten im Jahr 2002
weltweite Fälle zusammengetragen, bei denen Wölfe Menschen attackiert
haben. Vorrangig sind das historische Ereignisse aus dem 18. und 19.
Jahrhundert. Zu den Zeiten waren die europäischen Wälder praktisch
wildfrei. Heute ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass sich Wölfe an
lebenden Menschen vergreifen. Der derzeitige Hype um den Wolf ist
vollkommen ungerechtfertigt. In den Vororten von Berlin laufen
beispielsweise Wildschweine herum und verletzen dort Menschen. Trotzdem
ist die Angst vor ihnen nicht groß. Genauso verhält es sich mit Pferden,
die jedes Jahr Menschen töten."

https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365

Bei 600 Wölfen in der gesamten BRD ist die Gefahr einem zu begegnen eher
gering. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der o.g. historischen Fälle
stellt sich auch. Jäger möchten keine Konkurrenz.

Trotzdem gute Hinweise im Beitrag, event. hätte ich den jungen Wolf
damals einfach vertreiben sollen?
Werner Sondermann
2018-04-05 16:35:57 UTC
Permalink
Raw Message
[....]
Der derzeitige Hype um den Wolf ist vollkommen ungerechtfertigt. In
den Vororten von Berlin laufen beispielsweise Wildschweine herum und
verletzen dort Menschen. Trotzdem ist die Angst vor ihnen nicht groß.
Genauso verhält es sich mit Pferden, die jedes Jahr Menschen töten."
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
---------------------------------------------------------------------------

Eines der für den Menschen wohl gefährlichsten Wildtiere überhaupt soll
angeblich das Nilpferd sein - zumindest habe ich das mal irgendwo
gelesen.

Dabei meinen viele, so ein Flußpferd wäre doch so knuffig und lieb.

Jedoch kann so ein Viech äußerst aggressiv sein, ist auch an Land
verdammt schnell und kann dann einen Mann mit einem einzigen Biß
töten.

Gott sei Dank kommen Nilpferde bei uns in freier Natur recht selten vor.

w.
fridolin
2018-04-05 17:50:13 UTC
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Raw Message
Post by Werner Sondermann
[....]
Der derzeitige Hype um den Wolf ist vollkommen ungerechtfertigt. In den
Vororten von Berlin laufen beispielsweise Wildschweine herum und
verletzen dort Menschen. Trotzdem ist die Angst vor ihnen nicht groß.
Genauso verhält es sich mit Pferden, die jedes Jahr Menschen töten."
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
---------------------------------------------------------------------------
Post by Werner Sondermann
Eines der für den Menschen wohl gefährlichsten Wildtiere überhaupt soll
angeblich das Nilpferd sein - zumindest habe ich das mal irgendwo
gelesen.
Dabei meinen viele, so ein Flußpferd wäre doch so knuffig und lieb.
Jedoch kann so ein Viech äußerst aggressiv sein, ist auch an Land
verdammt schnell und kann dann einen Mann mit einem einzigen Biß töten.
Es würde schon reichen niedergetrampelt zu werden, bei deren Gewicht!
Post by Werner Sondermann
Gott sei Dank kommen Nilpferde bei uns in freier Natur recht selten vor.
;-)

Vor Wildschweinen hätte ich auch mehr Respekt, als vor Wölfen. Einzelne
Mütter mit Kleinen sind meist relativ harmlos. Wenn größere Gruppen in
vollem Tempo (iirc bis knapp 40 km/h) auf einen zu kommen, sieht man
besser zu Platz zu machen. Nicht das Sie einen umrennen wollten, aber
wenn so eine Meute in Bewegung ist Bremsen Die nicht für Dich...Alles
schon erlebt.

Ein angeschoßenes Wildschwein kann auch gefährlich werden, wenn es nicht
mehr Fliehen kann!
Odin
2018-04-06 07:29:38 UTC
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Raw Message
Post by Werner Sondermann
Post by Werner Sondermann
[....]
Der derzeitige Hype um den Wolf ist vollkommen ungerechtfertigt. In den
Vororten von Berlin laufen beispielsweise Wildschweine herum und
verletzen dort Menschen. Trotzdem ist die Angst vor ihnen nicht groß.
Genauso verhält es sich mit Pferden, die jedes Jahr Menschen töten."
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
---------------------------------------------------------------------------
Post by Werner Sondermann
Eines der für den Menschen wohl gefährlichsten Wildtiere überhaupt soll
angeblich das Nilpferd sein - zumindest habe ich das mal irgendwo
gelesen.
Dabei meinen viele, so ein Flußpferd wäre doch so knuffig und lieb.
Jedoch kann so ein Viech äußerst aggressiv sein, ist auch an Land
verdammt schnell und kann dann einen Mann mit einem einzigen Biß töten.
Es würde schon reichen niedergetrampelt zu werden, bei deren Gewicht!
Post by Werner Sondermann
Gott sei Dank kommen Nilpferde bei uns in freier Natur recht selten vor.
;-)
Vor Wildschweinen hätte ich auch mehr Respekt, als vor Wölfen. Einzelne
Mütter mit Kleinen sind meist relativ harmlos. Wenn größere Gruppen in
vollem Tempo (iirc bis knapp 40 km/h) auf einen zu kommen, sieht man
besser zu Platz zu machen.
Ihre Vorstellungen von Tierbegegnungen in der Natur erstaunen mich doch sehr!
Ich bin seit Jahrzehnten in Wals und Flur mit dem Pferd unterwegs und kann
Ihnen versichern, daß Sie einer durchs dichteste Unterholz rasenden Rotte, die
plötzlich auf den Waldweg durchbricht NIEMALS ausweichen können! Die sind
schon wieder weg bevor sie richtig gemerkt haben daß sie kommen. Ungeübte
Reiter fallen da schon mal vom Pferd..weil das sich nämlich sehr viel schneller erschreckt als Sie sich durch bewußte Reaktion dagegen wappnen können.
Post by Werner Sondermann
Nicht das Sie einen umrennen wollten, aber
wenn so eine Meute in Bewegung ist Bremsen Die nicht für Dich...Alles
schon erlebt.
Eben!
Post by Werner Sondermann
Ein angeschoßenes Wildschwein kann auch gefährlich werden, wenn es nicht
mehr Fliehen kann!
Auch eine einzelne Bache mit Frischlingen ist extrem gefährlich wenn sie sich
und ihren Nachwuchs bedroht fühlt. Da wir Menschen sie aber meist viel zu spät
erkennen ist die Bedrohung für sie längst auf Angriffsniveau gestiegen.
fridolin
2018-04-06 09:41:20 UTC
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Raw Message
Post by Odin
Post by fridolin
[....]
Der derzeitige Hype um den Wolf ist vollkommen ungerechtfertigt. In
den Vororten von Berlin laufen beispielsweise Wildschweine herum und
verletzen dort Menschen. Trotzdem ist die Angst vor ihnen nicht
groß. Genauso verhält es sich mit Pferden, die jedes Jahr Menschen
töten."
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
[..]
Post by Odin
Post by fridolin
Vor Wildschweinen hätte ich auch mehr Respekt, als vor Wölfen. Einzelne
Mütter mit Kleinen sind meist relativ harmlos. Wenn größere Gruppen in
vollem Tempo (iirc bis knapp 40 km/h) auf einen zu kommen, sieht man
besser zu Platz zu machen.
Ihre Vorstellungen von Tierbegegnungen in der Natur erstaunen mich doch sehr!
Keine Vorstellungen, sondern so erlebt.
Post by Odin
Ich bin seit Jahrzehnten in Wals und Flur mit dem Pferd unterwegs und
kann Ihnen versichern, daß Sie einer durchs dichteste Unterholz rasenden
Rotte, die plötzlich auf den Waldweg durchbricht NIEMALS ausweichen
können!
In o.g. Fall krachten Sie durch einen ausgetrockneten Nebenarm eins
Flußes und man konnte Sie aus ca. 200 Metern sehen, da blieb noch genug
Zeit um Platz zu machen...

[..]
Post by Odin
Post by fridolin
Ein angeschoßenes Wildschwein kann auch gefährlich werden, wenn es
nicht mehr Fliehen kann!
Auch eine einzelne Bache mit Frischlingen ist extrem gefährlich wenn sie
sich und ihren Nachwuchs bedroht fühlt. Da wir Menschen sie aber meist
viel zu spät erkennen ist die Bedrohung für sie längst auf
Angriffsniveau gestiegen.
Wir hatten mal eine im Garten, die war extrem neugierig. Später kam Sie
mal mit ihren Jungen und schien sehr Stolz? Das war aber auch ein
Einzelfall, irgendwie war das Tier wohl an Menschen gewöhnt?
Siegfrid Breuer
2018-04-05 17:52:00 UTC
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Raw Message
Wenn bei GoogleGroups ein anderer Name steht, als 'Siegfrid Breuer',
dann darum: <http://www.hinterfotz.de/kackendreistegooglepest.html>
Post by fridolin
In Europa hat es schon lange keine Unfälle mehr mit Wölfen gegeben.
Mit Saebelzahntigern uebrigens auch nicht.
Auch das koennte man verbessern, wenn man welche ansiedeln koennte.
--
Post by fridolin
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
fridolin
2018-04-05 19:46:01 UTC
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Raw Message
Post by Siegfrid Breuer
Wenn bei GoogleGroups ein anderer Name steht, als 'Siegfrid Breuer',
dann darum: <http://www.hinterfotz.de/kackendreistegooglepest.html>
Post by fridolin
In Europa hat es schon lange keine Unfälle mehr mit Wölfen gegeben.
Mit Saebelzahntigern uebrigens auch nicht.
Auch das koennte man verbessern, wenn man welche ansiedeln koennte.
Die Aussage stammt vom Biologen Prof. Dr. Kurt Kotrschal, nicht von mir!

https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365

http://wolfscience.at/de/ueberuns/team/kurtkotrschal/

BTW, gibt es ca. 18.000 Wölfe in Europa:

In Europa, inkl. des europäischen Teils Russlands, leben noch ungefähr
18.000 Wölfe. Obwohl der Wolf in der Vergangenheit als gefährliches Tier
gejagt und beinahe ausgerottet wurde hat er in Italien (ca. 400 Wölfe),
Portugal (ca. 180 Wölfe) und in Spanien (ca. 2000 Wölfe) überlebt. Selbst
in die Industrieländer wie Deutschland und Frankreich ist der Wolf
zurückgekehrt. Letzteres ist der Öffnung der Grenze zum Osten zu
verdanken. In Polen leben noch ca. 800 Wölfe. Aus der Slowakei (ca. 300
Wölfe) kommen die Wölfe durch den Bayrischen Wald nach Deutschland und es
wurden auch schon Wölfe signalisiert, die über die polnische Grenze nach
Deutschland gekommen sind. Von Italien kommen die Wölfe durch den
Nationalpark von Mercantour nach Frankreich. Laut den Ökologen ist es
möglich, dass der Wolf in Zukunft auch nach Belgien zurückkehrt. Als
erstes denken wir an die Ardennen, welche eine natürlich Verbindung
zwischen Deutschland und Frankreich bilden. Der Wolf kann problemlos in
kultivierten Wäldern leben. Als Beispiel Rumänien, das Land mit der
größten Wolfspopulation West-Europas. Dort konnten Biologen beobachten
wie anpassungsfähig der Wolf ist: Sie glaubten ihren eigenen Augen und
Sendern nicht, ein Rudel, welches sie "Downtown Pack" nannten, schlich
nachts durch die Vorstädte von Brasov (350.000 Einwohner), sie
schnüffelten in Mülltonnen und jagten in den Parkanlagen Kaninchen. Die
Wissenschaftler beobachteten mehr als 80 verschiedene Rundgänge. Um 08.00
Uhr morgens (während den Hauptverkehrszeiten) liefen die Wölfe noch
zwischen den Menschen durch die Strassen und niemanden störte der "böse"
Wolf.

http://www.wolf-center.eu/de/wlfe-in-europa
Der Habakuk.
2018-04-06 06:37:28 UTC
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Raw Message
Post by fridolin
Post by Siegfrid Breuer
Wenn bei GoogleGroups ein anderer Name steht, als 'Siegfrid Breuer',
dann darum: <http://www.hinterfotz.de/kackendreistegooglepest.html>
Post by fridolin
In Europa hat es schon lange keine Unfälle mehr mit Wölfen gegeben.
Mit Saebelzahntigern uebrigens auch nicht.
Auch das koennte man verbessern, wenn man welche ansiedeln koennte.
Die Aussage stammt vom Biologen Prof. Dr. Kurt Kotrschal, nicht von mir!
Kotrschal ist anerkannter Fachmann und kennt sich aus.
Post by fridolin
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
http://wolfscience.at/de/ueberuns/team/kurtkotrschal/
In Europa, inkl. des europäischen Teils Russlands, leben noch ungefähr
18.000 Wölfe. Obwohl der Wolf in der Vergangenheit als gefährliches Tier
gejagt und beinahe ausgerottet wurde hat er in Italien (ca. 400 Wölfe),
Portugal (ca. 180 Wölfe) und in Spanien (ca. 2000 Wölfe) überlebt. Selbst
in die Industrieländer wie Deutschland und Frankreich ist der Wolf
zurückgekehrt. Letzteres ist der Öffnung der Grenze zum Osten zu
verdanken. In Polen leben noch ca. 800 Wölfe. Aus der Slowakei (ca. 300
Wölfe) kommen die Wölfe durch den Bayrischen Wald nach Deutschland und es
wurden auch schon Wölfe signalisiert, die über die polnische Grenze nach
Deutschland gekommen sind. Von Italien kommen die Wölfe durch den
Nationalpark von Mercantour nach Frankreich. Laut den Ökologen ist es
möglich, dass der Wolf in Zukunft auch nach Belgien zurückkehrt. Als
erstes denken wir an die Ardennen, welche eine natürlich Verbindung
zwischen Deutschland und Frankreich bilden. Der Wolf kann problemlos in
kultivierten Wäldern leben. Als Beispiel Rumänien, das Land mit der
größten Wolfspopulation West-Europas. Dort konnten Biologen beobachten
wie anpassungsfähig der Wolf ist: Sie glaubten ihren eigenen Augen und
Sendern nicht, ein Rudel, welches sie "Downtown Pack" nannten, schlich
nachts durch die Vorstädte von Brasov (350.000 Einwohner), sie
schnüffelten in Mülltonnen und jagten in den Parkanlagen Kaninchen. Die
Wissenschaftler beobachteten mehr als 80 verschiedene Rundgänge. Um 08.00
Uhr morgens (während den Hauptverkehrszeiten) liefen die Wölfe noch
zwischen den Menschen durch die Strassen und niemanden störte der "böse"
Wolf.
http://www.wolf-center.eu/de/wlfe-in-europa
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Odin
2018-04-06 07:22:02 UTC
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Raw Message
Post by fridolin
[..]
Post by Odin
Post by fridolin
Ich habe schon mal einen nicht ganz erwachsenen Wolf durchgefüttert,
der seine Herde verloren hatte. Er war extrem scheu, mehr als 20 Meter
konnte man nicht an ihn ran, er fraß dann aber (Nachts) immer was ich
ihm hingstellt hatte. Sein Rudel fand ihn dann anscheinend wieder und
legte mir einen dicken Wildschwein(?) Knochen als Dank fast vor die
Tür.
Und deswegen glaubst du gefährlich leichtsinnig, daß alle Wölfe so
reagieren werden!??? Solchen Geschichten stehe ich sehr skeptisch
gegenüber...ich schließe sie aber nicht ganz aus!
"Sind Ihnen Fälle bekannt, in denen Wölfe Menschen angegriffen oder
getötet haben?
Von Getöteten weiß ich nichts...aber von Angegriffenen schon. Obwohl ich dabei
auch nicht sicher bin ob das jeweils nur eine starke Belästigung war. Nur,
Ihre Einstellung wartet ja geradezu darauf, daß so etwas passieren muß bis Sie
sich dazu aufraffen den Deckel draufzulegen bevor das Kind in den Brunnen
gefallen ist!#
Aus Sicherheit binde ich auch mal 'nen toten Hund an...werden Sie das erste,
durch eine Wolf getötet Kind wirklich verantworten wollen???
Post by fridolin
In Europa hat es schon lange keine Unfälle mehr mit Wölfen gegeben.
Nehmen Sie doch bitte endlich zur Kenntnis, daß das explizit NUR daran gelegen
haben wird, weil der Wolf wegen permanenter Verfolgung durch den Menschen ihn
stets vorsichtig gemieden hat. Genau DAS aber wird sich doch sehr schnell ändern wenn er merkt, daß er nun nichts mehr von ihm zu befürchten hat!
Post by fridolin
Im so
genannten NINA-Report haben internationale Wolfexperten im Jahr 2002
weltweite Fälle zusammengetragen, bei denen Wölfe Menschen attackiert
haben. Vorrangig sind das historische Ereignisse aus dem 18. und 19.
Jahrhundert. Zu den Zeiten waren die europäischen Wälder praktisch
wildfrei. Heute ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass sich Wölfe an
lebenden Menschen vergreifen. Der derzeitige Hype um den Wolf ist
vollkommen ungerechtfertigt. In den Vororten von Berlin laufen
beispielsweise Wildschweine herum und verletzen dort Menschen. Trotzdem
ist die Angst vor ihnen nicht groß. Genauso verhält es sich mit Pferden,
die jedes Jahr Menschen töten."
Wenn Sie dann die Verantwortung für vom Wolf verletzten oder gar getöteten Menschen übernehmen, dann akzeptiere ich Ihre Einstellung zum Wolf. Aber auch erst dann!
Post by fridolin
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
Bei 600 Wölfen in der gesamten BRD ist die Gefahr einem zu begegnen eher
gering. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der o.g. historischen Fälle
stellt sich auch. Jäger möchten keine Konkurrenz.
Trotzdem gute Hinweise im Beitrag, event. hätte ich den jungen Wolf
damals einfach vertreiben sollen?
Hätte, hätte... Fahrradkette!

Bei uns im Dorf hat der einzige Wolf der mal im Nachbarort gesehen wurde
in einem Dammwildgehege alle Tiere derartig in Panik versetzt, daß sie den
Zaun durchbrachen und flohen. Seit vielen Jahren hatte der Mann seine Freude
an den gut gehaltenen Tieren...außer dem materiellen Schaden hat er nun auch
keine Tiere mehr...was ihn viel schlimmer trifft.

Ihnen geht das sicher am Allerwertesten vorbei, oder irre ich mich da?
fridolin
2018-04-06 09:53:39 UTC
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Raw Message
Post by Odin
Post by fridolin
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
Bei 600 Wölfen in der gesamten BRD ist die Gefahr einem zu begegnen
eher gering. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der o.g. historischen
Fälle stellt sich auch. Jäger möchten keine Konkurrenz.
Trotzdem gute Hinweise im Beitrag, event. hätte ich den jungen Wolf
damals einfach vertreiben sollen?
Hätte, hätte... Fahrradkette!
Bei uns im Dorf hat der einzige Wolf der mal im Nachbarort gesehen wurde
in einem Dammwildgehege alle Tiere derartig in Panik versetzt, daß sie
den Zaun durchbrachen und flohen. Seit vielen Jahren hatte der Mann
seine Freude an den gut gehaltenen Tieren...außer dem materiellen
Schaden hat er nun auch keine Tiere mehr...was ihn viel schlimmer
trifft.
Ihnen geht das sicher am Allerwertesten vorbei, oder irre ich mich da?
Wir haben Hunde, nicht explizit wegen der Wölfe, die Sie aber auch
vertreiben können. Zu dem genannten Fall kann ich nicht viel sagen. Ich
würde aber keine Wildtiere in Gehegen halten, das macht doch keinen Sinn?

In der Natur können Sie fliehen und der Wolf bekommt eh nur Kranke/Alte
usw...Er erfüllt die Aufgabe die ihm die Natur zugewiesen hat, klar Jäger
mögen das nicht, weil Sie um ihre Beute fürchten. Da es ja sehr häufig um
Trophäen geht, werden die falschen Tiere erlegt.
Der Habakuk.
2018-04-06 12:22:49 UTC
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Raw Message
Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
Bei 600 Wölfen in der gesamten BRD ist die Gefahr einem zu begegnen
eher gering. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der o.g. historischen
Fälle stellt sich auch. Jäger möchten keine Konkurrenz.
Trotzdem gute Hinweise im Beitrag, event. hätte ich den jungen Wolf
damals einfach vertreiben sollen?
Hätte, hätte... Fahrradkette!
Bei uns im Dorf hat der einzige Wolf der mal im Nachbarort gesehen wurde
in einem Dammwildgehege alle Tiere derartig in Panik versetzt, daß sie
den Zaun durchbrachen und flohen. Seit vielen Jahren hatte der Mann
seine Freude an den gut gehaltenen Tieren...außer dem materiellen
Schaden hat er nun auch keine Tiere mehr...was ihn viel schlimmer
trifft.
Ihnen geht das sicher am Allerwertesten vorbei, oder irre ich mich da?
Wir haben Hunde, nicht explizit wegen der Wölfe, die Sie aber auch
vertreiben können. Zu dem genannten Fall kann ich nicht viel sagen. Ich
würde aber keine Wildtiere in Gehegen halten, das macht doch keinen Sinn?
In der Natur können Sie fliehen und der Wolf bekommt eh nur Kranke/Alte
usw...Er erfüllt die Aufgabe die ihm die Natur zugewiesen hat, klar Jäger
mögen das nicht, weil Sie um ihre Beute fürchten. Da es ja sehr häufig um
Trophäen geht, werden die falschen Tiere erlegt.
Richtig. Der Wolf kann das alles viel besser.
Er hat auch kein Interesse, sich 12-Ender Trophäen von Hirschen im Bau
aufzuhängen.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Odin
2018-04-06 14:31:59 UTC
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Post by Der Habakuk.
Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
Bei 600 Wölfen in der gesamten BRD ist die Gefahr einem zu begegnen
eher gering. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der o.g. historischen
Fälle stellt sich auch. Jäger möchten keine Konkurrenz.
Trotzdem gute Hinweise im Beitrag, event. hätte ich den jungen Wolf
damals einfach vertreiben sollen?
Hätte, hätte... Fahrradkette!
Bei uns im Dorf hat der einzige Wolf der mal im Nachbarort gesehen wurde
in einem Dammwildgehege alle Tiere derartig in Panik versetzt, daß sie
den Zaun durchbrachen und flohen. Seit vielen Jahren hatte der Mann
seine Freude an den gut gehaltenen Tieren...außer dem materiellen
Schaden hat er nun auch keine Tiere mehr...was ihn viel schlimmer
trifft.
Ihnen geht das sicher am Allerwertesten vorbei, oder irre ich mich da?
Wir haben Hunde, nicht explizit wegen der Wölfe, die Sie aber auch
vertreiben können. Zu dem genannten Fall kann ich nicht viel sagen. Ich
würde aber keine Wildtiere in Gehegen halten, das macht doch keinen Sinn?
In der Natur können Sie fliehen und der Wolf bekommt eh nur Kranke/Alte
usw...Er erfüllt die Aufgabe die ihm die Natur zugewiesen hat, klar Jäger
mögen das nicht, weil Sie um ihre Beute fürchten. Da es ja sehr häufig um
Trophäen geht, werden die falschen Tiere erlegt.
Richtig. Der Wolf kann das alles viel besser.
Er hat auch kein Interesse, sich 12-Ender Trophäen von Hirschen im Bau
aufzuhängen.
Dafür hängt er gern mal 12 gerissene Schafe an den Weidezaun...weils für
ihn halt bequemer ist! Und wenns dann mal keine Schafe mehr gibt auf den
Weiden, weil die Schäfer die Nase davon voll haben...darf für den Wolf, auch
wenn das dann viel unbequemer ist, auch ein Mensch sein!
Ich bin mit ziemlich sicher noch zu erleben, daß ein Wolf einen Menschen angefallen hat.
Der Habakuk.
2018-04-06 17:04:09 UTC
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Raw Message
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
Bei 600 Wölfen in der gesamten BRD ist die Gefahr einem zu begegnen
eher gering. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der o.g. historischen
Fälle stellt sich auch. Jäger möchten keine Konkurrenz.
Trotzdem gute Hinweise im Beitrag, event. hätte ich den jungen Wolf
damals einfach vertreiben sollen?
Hätte, hätte... Fahrradkette!
Bei uns im Dorf hat der einzige Wolf der mal im Nachbarort gesehen wurde
in einem Dammwildgehege alle Tiere derartig in Panik versetzt, daß sie
den Zaun durchbrachen und flohen. Seit vielen Jahren hatte der Mann
seine Freude an den gut gehaltenen Tieren...außer dem materiellen
Schaden hat er nun auch keine Tiere mehr...was ihn viel schlimmer
trifft.
Ihnen geht das sicher am Allerwertesten vorbei, oder irre ich mich da?
Wir haben Hunde, nicht explizit wegen der Wölfe, die Sie aber auch
vertreiben können. Zu dem genannten Fall kann ich nicht viel sagen. Ich
würde aber keine Wildtiere in Gehegen halten, das macht doch keinen Sinn?
In der Natur können Sie fliehen und der Wolf bekommt eh nur Kranke/Alte
usw...Er erfüllt die Aufgabe die ihm die Natur zugewiesen hat, klar Jäger
mögen das nicht, weil Sie um ihre Beute fürchten. Da es ja sehr häufig um
Trophäen geht, werden die falschen Tiere erlegt.
Richtig. Der Wolf kann das alles viel besser.
Er hat auch kein Interesse, sich 12-Ender Trophäen von Hirschen im Bau
aufzuhängen.
Dafür hängt er gern mal 12 gerissene Schafe an den Weidezaun...weils für
ihn halt bequemer ist!
In allen Wolfsgegenden haben Schäfer Herdenschutzhunde und das klappt
dann auch sehr gut. Deutschland ist ja sehr wildreich und der Wolf kann
problemlos ausweichen oder wieder zur gesunden Wildnahrung zurückkehren.
Man muß es als Schäfer halt auch tun. ich hab verständnis dafür, daß sie
das in den vergangene JKahrzehnten und Jh verlernt haben, aber jetzt
müssen sie es eben wieder lernen und dann ist alles für sie wieder OK.
Post by Odin
Und wenns dann mal keine Schafe mehr gibt auf den
Weiden, weil die Schäfer die Nase davon voll haben...
Dann gibts immer noch genug Wild!
Post by Odin
darf für den Wolf, auch
wenn das dann viel unbequemer ist, auch ein Mensch sein!
Das dürfte allenfalls passieren, falls es 5 Jahre lang Winter
hintereinander gibt und der Sommer solange ausfällt _und_ falls es die
Jäger schaffen würden, das Wild in den Wäldern fast radikal auszurotten.
was sie aber nicht können und auch viel zu faul dafür wären. Bringt ja
auch keine trophäen!
Post by Odin
Ich bin mit ziemlich sicher noch zu erleben, daß ein Wolf einen Menschen angefallen hat.
Vielleicht. Bei der Dummheit der modernen Deutschen.
Teddybärwerfer und Wolfsstreichler, lol!

Im Notfall hilft es, nen Stein aufzuheben und zu werfen. Meist hilft
schon, sich zu bücken, und dann so zu tun, als ob man einen in der Hand
halte und als ob man werfen will.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Odin
2018-04-07 06:35:56 UTC
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Raw Message
Post by Der Habakuk.
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
Bei 600 Wölfen in der gesamten BRD ist die Gefahr einem zu begegnen
eher gering. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der o.g. historischen
Fälle stellt sich auch. Jäger möchten keine Konkurrenz.
Trotzdem gute Hinweise im Beitrag, event. hätte ich den jungen Wolf
damals einfach vertreiben sollen?
Hätte, hätte... Fahrradkette!
Bei uns im Dorf hat der einzige Wolf der mal im Nachbarort gesehen wurde
in einem Dammwildgehege alle Tiere derartig in Panik versetzt, daß sie
den Zaun durchbrachen und flohen. Seit vielen Jahren hatte der Mann
seine Freude an den gut gehaltenen Tieren...außer dem materiellen
Schaden hat er nun auch keine Tiere mehr...was ihn viel schlimmer
trifft.
Ihnen geht das sicher am Allerwertesten vorbei, oder irre ich mich da?
Wir haben Hunde, nicht explizit wegen der Wölfe, die Sie aber auch
vertreiben können. Zu dem genannten Fall kann ich nicht viel sagen. Ich
würde aber keine Wildtiere in Gehegen halten, das macht doch keinen Sinn?
In der Natur können Sie fliehen und der Wolf bekommt eh nur Kranke/Alte
usw...Er erfüllt die Aufgabe die ihm die Natur zugewiesen hat, klar Jäger
mögen das nicht, weil Sie um ihre Beute fürchten. Da es ja sehr häufig um
Trophäen geht, werden die falschen Tiere erlegt.
Richtig. Der Wolf kann das alles viel besser.
Er hat auch kein Interesse, sich 12-Ender Trophäen von Hirschen im Bau
aufzuhängen.
Dafür hängt er gern mal 12 gerissene Schafe an den Weidezaun...weils für
ihn halt bequemer ist!
In allen Wolfsgegenden haben Schäfer Herdenschutzhunde und das klappt
dann auch sehr gut. Deutschland ist ja sehr wildreich und der Wolf kann
problemlos ausweichen oder wieder zur gesunden Wildnahrung zurückkehren.
Man muß es als Schäfer halt auch tun. ich hab verständnis dafür, daß sie
das in den vergangene JKahrzehnten und Jh verlernt haben, aber jetzt
müssen sie es eben wieder lernen und dann ist alles für sie wieder OK.
Den Teufel werden die tun und ihre Existen z damit aufs Spiel setzen!!!
Sie werden die Schafhaltung aufgeben und die Weideflächen werden verbuschen und verkommen!
Dann kommst du wieder und meckerst erneut darüber...
Post by Der Habakuk.
Post by Odin
Und wenns dann mal keine Schafe mehr gibt auf den
Weiden, weil die Schäfer die Nase davon voll haben...
Dann gibts immer noch genug Wild!
DU begreifst es einfach nicht!
Post by Der Habakuk.
Post by Odin
darf für den Wolf, auch
wenn das dann viel unbequemer ist, auch ein Mensch sein!
Das dürfte allenfalls passieren, falls es 5 Jahre lang Winter
hintereinander gibt und der Sommer solange ausfällt _und_ falls es die
Jäger schaffen würden, das Wild in den Wäldern fast radikal auszurotten.
was sie aber nicht können und auch viel zu faul dafür wären. Bringt ja
auch keine trophäen!
Post by Odin
Ich bin mit ziemlich sicher noch zu erleben, daß ein Wolf einen Menschen angefallen hat.
Vielleicht. Bei der Dummheit der modernen Deutschen.
Hahaaa...DU meinst sicher jene dummen Deutschen, die sich für die Wiederansiedlung dieses gefährlichen Räubers einsetzen! Wenns NUR die träfe
hätte ich nicht mal was dagegen!!!
Post by Der Habakuk.
Teddybärwerfer und Wolfsstreichler, lol!
Nur DIE???
Ich gehe jetzt einmal davon aus, daß DU sicher kein Teddybärwerfer warst. Ein
Wolfsstreichler bist du aber ganz sicher.
Post by Der Habakuk.
Im Notfall hilft es, nen Stein aufzuheben und zu werfen.
BRUHahahaa...das klingt für mich wie Anno 1960, als die Amis ihren
Schulkindern und dem Rest ihrer Bevölkerung vorschlugen, gegen einen
Atomschlag sich im Notfall ein Zeitung übern kopf zu halten...BRUHahahaaaaa!
Post by Der Habakuk.
Meist hilft
schon, sich zu bücken, und dann so zu tun, als ob man einen in der Hand
halte und als ob man werfen will.
Ich denke DU hältst den Wolf für intelligent?
Die Vogel Strauß Methode ist aus meiner Sicht nur was für Dumme denen VORHER nix
Vernünftiges eingefallen ist.
Post by Der Habakuk.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Der Habakuk.
2018-04-07 07:45:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Post by fridolin
Post by Odin
Post by fridolin
https://www.spektrum.de/news/tod-durch-wolf/1507365
Bei 600 Wölfen in der gesamten BRD ist die Gefahr einem zu begegnen
eher gering. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der o.g. historischen
Fälle stellt sich auch. Jäger möchten keine Konkurrenz.
Trotzdem gute Hinweise im Beitrag, event. hätte ich den jungen Wolf
damals einfach vertreiben sollen?
Hätte, hätte... Fahrradkette!
Bei uns im Dorf hat der einzige Wolf der mal im Nachbarort gesehen wurde
in einem Dammwildgehege alle Tiere derartig in Panik versetzt, daß sie
den Zaun durchbrachen und flohen. Seit vielen Jahren hatte der Mann
seine Freude an den gut gehaltenen Tieren...außer dem materiellen
Schaden hat er nun auch keine Tiere mehr...was ihn viel schlimmer
trifft.
Ihnen geht das sicher am Allerwertesten vorbei, oder irre ich mich da?
Wir haben Hunde, nicht explizit wegen der Wölfe, die Sie aber auch
vertreiben können. Zu dem genannten Fall kann ich nicht viel sagen. Ich
würde aber keine Wildtiere in Gehegen halten, das macht doch keinen Sinn?
In der Natur können Sie fliehen und der Wolf bekommt eh nur Kranke/Alte
usw...Er erfüllt die Aufgabe die ihm die Natur zugewiesen hat, klar Jäger
mögen das nicht, weil Sie um ihre Beute fürchten. Da es ja sehr häufig um
Trophäen geht, werden die falschen Tiere erlegt.
Richtig. Der Wolf kann das alles viel besser.
Er hat auch kein Interesse, sich 12-Ender Trophäen von Hirschen im Bau
aufzuhängen.
Dafür hängt er gern mal 12 gerissene Schafe an den Weidezaun...weils für
ihn halt bequemer ist!
In allen Wolfsgegenden haben Schäfer Herdenschutzhunde und das klappt
dann auch sehr gut. Deutschland ist ja sehr wildreich und der Wolf kann
problemlos ausweichen oder wieder zur gesunden Wildnahrung zurückkehren.
Man muß es als Schäfer halt auch tun. ich hab verständnis dafür, daß sie
das in den vergangene JKahrzehnten und Jh verlernt haben, aber jetzt
müssen sie es eben wieder lernen und dann ist alles für sie wieder OK.
Den Teufel werden die tun und ihre Existen z damit aufs Spiel setzen!!!
Sie werden die Schafhaltung aufgeben und die Weideflächen werden verbuschen und verkommen!
Dann kommst du wieder und meckerst erneut darüber...
Die Kosten für Herdenschutzhunde sind nicht soo hoch. Die
einzelkostenfreie Gesamtbelastung pro h.a (Hektar und Jahr) liegen je
nach Weidesystem und Biosystemtyp zwischen 38€ (Heide) und 210 €
(Feuchtwiese). Einzige teure Ausnahme: 481 e für
Küstendeichbewirtsschaftung. Herdenschutzesel sind ähnlich
kostenintensiv, Herdenschutzzäune etwas, aber nicht deutlich
preiswerter. Alle anderen Maßnahmen wie Behirtung bei Nacht nächtliche
Stallhaltung auf Hof oder Mobilstallhaltung sind deutlich teurer.

Beachte: die einzelkostenfreie Gesamtbelastung umfaßt *alles*, von den
Anschaffungskosten, übers Hundefutter, bis hin zur versicherung, den
Tierartzrechnungen und der "Reproduktion", also der Kosten für entweder
Nachzucht oder Neuanschaffung nach 8 Jahren Arbeitszeit.
Das alles nach Berechnung des Schafzuchtverbandes, also sicher nicht
_unter_ triebene Zahlen! Link auf Wunsch.
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Post by Odin
Und wenns dann mal keine Schafe mehr gibt auf den
Weiden, weil die Schäfer die Nase davon voll haben...
Dann gibts immer noch genug Wild!
DU begreifst es einfach nicht!
Doch: Selbst unter deiner annahme wird der Wolf dann keine Menschen
fressen, sondern Rehe, Hirsche, Wildschweine, Mäuse usw!
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Post by Odin
darf für den Wolf, auch
wenn das dann viel unbequemer ist, auch ein Mensch sein!
Das dürfte allenfalls passieren, falls es 5 Jahre lang Winter
hintereinander gibt und der Sommer solange ausfällt _und_ falls es die
Jäger schaffen würden, das Wild in den Wäldern fast radikal auszurotten.
was sie aber nicht können und auch viel zu faul dafür wären. Bringt ja
auch keine trophäen!
Post by Odin
Ich bin mit ziemlich sicher noch zu erleben, daß ein Wolf einen Menschen angefallen hat.
Vielleicht. Bei der Dummheit der modernen Deutschen.
Hahaaa...DU meinst sicher jene dummen Deutschen, die sich für die Wiederansiedlung dieses gefährlichen Räubers einsetzen! Wenns NUR die träfe
hätte ich nicht mal was dagegen!!!
Post by Der Habakuk.
Teddybärwerfer und Wolfsstreichler, lol!
Nur DIE???
Ich gehe jetzt einmal davon aus, daß DU sicher kein Teddybärwerfer warst. Ein
Wolfsstreichler bist du aber ganz sicher.
Ich habe noch keinen Wolf gestreichelt. Die sind hierzulande sehr viel
seltener als du annimmst und sie lassen sich idR auch gar nicht streicheln.
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Im Notfall hilft es, nen Stein aufzuheben und zu werfen.
BRUHahahaa...das klingt für mich wie Anno 1960, als die Amis ihren
Schulkindern und dem Rest ihrer Bevölkerung vorschlugen, gegen einen
Atomschlag sich im Notfall ein Zeitung übern kopf zu halten...BRUHahahaaaaa!
Kannst du deine Belustigung auch begründen? Das mit der A-biombe ist ja
klar, aber warum soll ein Wolf sich nicht vor Steinwürfen fürchten. Wozu
das Risiko eingehen? Wie gesagt: unter der Annahme, daß es eben _nicht-
seit 5 Jahren keinen Sommer mehr gegeben hat und unter der Annahme, daß
es auch kein Wild mehr in den Wäldern gibt. Was beides extrem
unwahrscheinlich und reine Fiktion ist. Und weil das Fiktion ist, ist
auch deine Befürchtung, Wölfe würden dich oder andere Menschen als Beute
ansehen unrealistisch.
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Meist hilft
schon, sich zu bücken, und dann so zu tun, als ob man einen in der Hand
halte und als ob man werfen will.
Ich denke DU hältst den Wolf für intelligent?
So genau sieht der auf 10 Metern oder weiter auch nicht, ob du auf nem
Acker nun einen Stein aufhebst oder nur so tust. Außerdem würde auch ein
Dreckklumpen genügen. Wüßtest DU denn, ob jemand dann einen Stein in der
Hand hält, oder einen mit Erde verkrusteten Stein, oder 'nur' einen
Erdklumpen? und wärs nicht auch unangenehm für dich, 'nur' mit einem
Erdklumpen beworfen zu werden? Und woher weißt du, ob der Typ das zweite
Mal dann nicht tatsächlich einen Stein nimmt, wenn du trotzdem näherkommst?
Post by Odin
Die Vogel Strauß Methode ist aus meiner Sicht nur was für Dumme denen VORHER nix
Vernünftiges eingefallen ist.
Euch fällt ja immer nur *ausrotten*, *ausrotten* ein. und ob das nun so
klug ist?

Schaff dir zwei drei große Hunde an, dann mußt du keine Angst um deine
Pferde haben.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Hans-Juergen Lukaschik
2018-04-07 23:08:30 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Manfred,

am Freitag, 06 April 2018 23:35:56
BRUHahahaa...das klingt fÃŒr mich wie Anno 1960, als die Amis ihren
Schulkindern und dem Rest ihrer Bevölkerung vorschlugen, gegen einen
Atomschlag sich im Notfall ein Zeitung ÃŒbern kopf zu
halten...BRUHahahaaaaa!
Da waren sie bei der Bundeswehr in den 1970er Jahren schon weiter. Die
Zeltbahn nach hinten ÃŒber den RÃŒcken werfen. Das untere Ende mit den
FÌßen fixieren, das obere Ende mit den HÀnden festhalten und sich dann
nach vorn auf den Bauch fallen lassen. Unter der so fixierten Zeltbahn
Druckwelle und Sogwelle abwarten. Danach die Zeltbahn und sich selbst
zur nÀchsten Dekontaminierungsstelle bringen.

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
fridolin
2018-04-06 21:03:34 UTC
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Raw Message
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Post by fridolin
In der Natur können Sie fliehen und der Wolf bekommt eh nur
Kranke/Alte usw...Er erfüllt die Aufgabe die ihm die Natur zugewiesen
hat, klar Jäger mögen das nicht, weil Sie um ihre Beute fürchten. Da
es ja sehr häufig um Trophäen geht, werden die falschen Tiere erlegt.
Richtig. Der Wolf kann das alles viel besser.
Er hat auch kein Interesse, sich 12-Ender Trophäen von Hirschen im Bau
aufzuhängen.
Dafür hängt er gern mal 12 gerissene Schafe an den Weidezaun...weils für
ihn halt bequemer ist! Und wenns dann mal keine Schafe mehr gibt auf den
Weiden, weil die Schäfer die Nase davon voll haben...darf für den Wolf,
auch wenn das dann viel unbequemer ist, auch ein Mensch sein!
Dafür gibt es professionelle HSH (Herden Schutz Hunde), die den Menschen
schon seit Zehntausenden Jahren begleiten. Ein Wolf überlegt sich zehnmal
eine so geschützte Herde anzugreifen, da er schnell getötet oder/und
lebensgefährlich verletzt werden kann!

Wobei die Hunde sehr defensiv sind, in 99.999% vertreiben Sie die
Angreifer/Eindringlinge durch bloßes Verbellen. Selbst bei Menschen haben
Sie ein extrem gut ausgebildetes Gespür, wer nichts im Schilde führt oder
wer wirklich etwas Böses vorhat!

Diese Hunde sind nichts für die Stadt und Menschen die von Hunden
bedingungslosen Gehorsam gewohnt sind, man muß sich ihren Respekt
verdienen und selbst dann werden Sie bei den meisten Kommandos zunächst
mal überlegen ob das überhaupt einen Sinn macht. Sie haben halt
unendliche Zeit mit den Herden fast immer alleine gelebt und mußten alle
Entscheidungen selbst treffen.

Zur Info, ich weiß das alles nicht aus Büchern, dem TV, oder Wikiblödia
sondern aus eigener Erfahrung...;-) In Jahren haben unsere Hunde ganze
zwei Tiere erlegen müssen. Ein kapitales Wildschwein, weil es wohl
angeschoßen war und nicht mehr Fliehen konnte und einen Fuchs!

Nie einen Wolf, die sind zu intelligent sich darauf einzulassen. Einen
großen Dachs mußte ich zweimal Retten! Ein Mal wollte er Abhauen und ein
Hund hat ihn einfach im Maul hoch gehoben! ;-)
Post by Odin
Ich bin mit ziemlich sicher noch zu erleben, daß ein Wolf einen Menschen angefallen hat.
Meist Jägerlatein, von den ca. 600 Wölfen in der BRD braucht man kaum
Angst zu haben. Verglichen mit Merkels Messerfachkräften ist das Risiko
durch einen Wolf zu Schaden zu kommen gleich Null.
Odin
2018-04-07 06:38:02 UTC
Permalink
Raw Message
Post by fridolin
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Post by fridolin
In der Natur können Sie fliehen und der Wolf bekommt eh nur
Kranke/Alte usw...Er erfüllt die Aufgabe die ihm die Natur zugewiesen
hat, klar Jäger mögen das nicht, weil Sie um ihre Beute fürchten. Da
es ja sehr häufig um Trophäen geht, werden die falschen Tiere erlegt.
Richtig. Der Wolf kann das alles viel besser.
Er hat auch kein Interesse, sich 12-Ender Trophäen von Hirschen im Bau
aufzuhängen.
Dafür hängt er gern mal 12 gerissene Schafe an den Weidezaun...weils für
ihn halt bequemer ist! Und wenns dann mal keine Schafe mehr gibt auf den
Weiden, weil die Schäfer die Nase davon voll haben...darf für den Wolf,
auch wenn das dann viel unbequemer ist, auch ein Mensch sein!
Dafür gibt es professionelle HSH (Herden Schutz Hunde),
Du weißt wie teuer die in Anschaffung und Unterhaltung sind und was die Schafzüchter noch mit ihren Tieren so verdienen???

DU möchtes den Wolf...egal ob die Tierzüchter wirtschaftlich daran zugrunde gehen? Habe ich das so zu verstehen?
Post by fridolin
die den Menschen
schon seit Zehntausenden Jahren begleiten. Ein Wolf überlegt sich zehnmal
eine so geschützte Herde anzugreifen, da er schnell getötet oder/und
lebensgefährlich verletzt werden kann!
Wobei die Hunde sehr defensiv sind, in 99.999% vertreiben Sie die
Angreifer/Eindringlinge durch bloßes Verbellen. Selbst bei Menschen haben
Sie ein extrem gut ausgebildetes Gespür, wer nichts im Schilde führt oder
wer wirklich etwas Böses vorhat!
Diese Hunde sind nichts für die Stadt und Menschen die von Hunden
bedingungslosen Gehorsam gewohnt sind, man muß sich ihren Respekt
verdienen und selbst dann werden Sie bei den meisten Kommandos zunächst
mal überlegen ob das überhaupt einen Sinn macht. Sie haben halt
unendliche Zeit mit den Herden fast immer alleine gelebt und mußten alle
Entscheidungen selbst treffen.
Zur Info, ich weiß das alles nicht aus Büchern, dem TV, oder Wikiblödia
sondern aus eigener Erfahrung...;-) In Jahren haben unsere Hunde ganze
zwei Tiere erlegen müssen. Ein kapitales Wildschwein, weil es wohl
angeschoßen war und nicht mehr Fliehen konnte und einen Fuchs!
Nie einen Wolf, die sind zu intelligent sich darauf einzulassen. Einen
großen Dachs mußte ich zweimal Retten! Ein Mal wollte er Abhauen und ein
Hund hat ihn einfach im Maul hoch gehoben! ;-)
Post by Odin
Ich bin mit ziemlich sicher noch zu erleben, daß ein Wolf einen Menschen
angefallen hat.
Meist Jägerlatein, von den ca. 600 Wölfen in der BRD braucht man kaum
Angst zu haben. Verglichen mit Merkels Messerfachkräften ist das Risiko
durch einen Wolf zu Schaden zu kommen gleich Null.
fridolin
2018-04-07 18:12:54 UTC
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Raw Message
Post by Odin
Post by fridolin
Dafür gibt es professionelle HSH (Herden Schutz Hunde),
Du weißt wie teuer die in Anschaffung und Unterhaltung sind und was die
Schafzüchter noch mit ihren Tieren so verdienen???
Ja, wir haben unsere Geschenkt bekommen (niemand wollte Sie) und die
Unterhaltung kostet nichts, hole 1-2 pro Woche Reste von der besten
Metzgerei. Ist umsonst, die Tierfutterindustrie macht nichts anderes. Nur
die sortieren den Müll nicht raus und packen sehr viel Gemüse (Abfälle)
und Aromastoffe rein...

Wer glaubt das wären beste Zutaten, bei einem Preis von 0,99-3,99 EURO
für eine 1 kg Dose muß schon ziemlich beschränkt sein.

Egal, so Hunde sind wenn man Sie kauft nicht ganz preiswert, so 800-1200
EURO sah ich? Abzocke, ich sah auch mal einen Film dazu (TV Bericht?). Da
sprach die Züchterin davon das Sie die Hunde trainiert hätte/würde?
Gelogen, diese Hunde braucht/kann man nicht "trainieren", es reicht Sie
als Welpen mit kleinen/großen Schafen (oder was man auch will) zusammen
Aufwachsen zu lassen. Dann sind Sie auf diese Tiere geprägt und werden
Sie beschützen.

Sie sind sicher mit Abstand die kompliziertesten Hunde, aber auch die
intelligentesten. Manche Sachen würde ich nicht Glauben, wenn ich Sie
nicht selbst erlebt hätte.
Post by Odin
DU möchtes den Wolf...egal ob die Tierzüchter wirtschaftlich daran
zugrunde gehen? Habe ich das so zu verstehen?
Ich möchte nicht den Wolf, er ist einfach gekommen nach Öffnung des
eisernen Vorhangs und hat dazu im Gegensatz zu den Merkel-Gästen jedes
Recht. In anderen europäischen Ländern ist er nie verschwunden und Die
kommen ja auch klar. Event. erkundigt man sich dort mal, aber man hat oft
das Gefühl der Deutsche meint alles besser zu wissen?

Sicher wäre eine staatliche Unterstützung für Schafzüchter denkbar, um
solche Hunde zu halten. Solche Berufe darf man nicht aussterben lassen.
Werner Holtfreter
2018-04-08 20:23:32 UTC
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Raw Message
Post by fridolin
Von daher und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen
halte ich einen Angriff auf Menschen für extrem unwahrscheinlich.
Eher Jägerlatein, weil man sich einfach nicht die Jagdbeute nehmen
lassen möchte?
Selbst wenn es nur darum ginge, dass der Wolf um die Jagdbeute bzw.
um Nahrung mit dem Menschen konkurriert: Warum sollte man das
dulden oder sogar gut finden? (Ein Wolf benötigt erhebliche Mengen
Fleisch pro Jahr.)
--
Gruß Werner
www.erklaerung2018.de
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/das-grosse-ganze-und-die-gemeinsame-erklaerung-2018
fridolin
2018-04-09 08:25:15 UTC
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Raw Message
Post by Werner Holtfreter
Post by fridolin
Von daher und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen halte ich einen
Angriff auf Menschen für extrem unwahrscheinlich. Eher Jägerlatein,
weil man sich einfach nicht die Jagdbeute nehmen lassen möchte?
Selbst wenn es nur darum ginge, dass der Wolf um die Jagdbeute bzw.
um Nahrung mit dem Menschen konkurriert: Warum sollte man das dulden
oder sogar gut finden? (Ein Wolf benötigt erhebliche Mengen Fleisch pro
Jahr.)
Weil er das ökologische Gleichgewicht sichert, wie es die Natur
vorgesehen hat? Er nur die Schwachen/Alten usw. erledigt, wie von der
Natur vorgesehen?

Die Natur ist ein perfekter Kreislauf, nur der Mensch bzw. sein
Geldsystem ist der Fehler...
Werner Holtfreter
2018-04-09 11:18:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by fridolin
Post by Werner Holtfreter
Post by fridolin
Von daher und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen halte ich
einen Angriff auf Menschen für extrem unwahrscheinlich. Eher
Jägerlatein, weil man sich einfach nicht die Jagdbeute nehmen
lassen möchte?
Selbst wenn es nur darum ginge, dass der Wolf um die Jagdbeute
bzw. um Nahrung mit dem Menschen konkurriert: Warum sollte man
das dulden oder sogar gut finden? (Ein Wolf benötigt erhebliche
Mengen Fleisch pro Jahr.)
Weil er das ökologische Gleichgewicht sichert, wie es die Natur
vorgesehen hat? Er nur die Schwachen/Alten usw. erledigt, wie von
der Natur vorgesehen?
Die Natur ist ein perfekter Kreislauf, nur der Mensch bzw. sein
Geldsystem ist der Fehler...
Der Mensch ist kein Fehler sondern gehört zur Natur. (Beim
Geldsystem wird der Fehler meist auch an der falschen Stelle
gesucht - es ist *nicht* der Zins!)

Die Natur braucht den Menschen nicht, soweit stimmt das schon.
Allerdings muss der Mensch die Natur gestalten, um darin gut leben
zu können. Er muss aus Urwald Forst machen um Holz zu gewinnen und
er muss abholzen, um Felder anzulegen. Und er muss Schädlinge
bekämpfen oder ausrotten. Beginnend bei ganz kleinen wie z.B. den
Erregern der Pest über Mäuse, Ratten und eben Wölfen. Also das, was
ihn krank macht oder in nennenwertem Umfang die Nahrung wegfrisst.

Das dadurch gestörte Gleichgewicht muss dann der Mensch auf andere
Art wieder herstellen, z.B. durch die Jagd, die bekanntlich ja
reguliert ist.

So lange es Leute gibt, die gern jagen, brauchen wir keine Wölfe.
--
Gruß Werner - kein Jäger
www.erklaerung2018.de
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/das-grosse-ganze-und-die-gemeinsame-erklaerung-2018
Der Habakuk.
2018-04-09 11:53:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Holtfreter
Post by fridolin
Post by Werner Holtfreter
Post by fridolin
Von daher und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen halte ich
einen Angriff auf Menschen für extrem unwahrscheinlich. Eher
Jägerlatein, weil man sich einfach nicht die Jagdbeute nehmen
lassen möchte?
Selbst wenn es nur darum ginge, dass der Wolf um die Jagdbeute
bzw. um Nahrung mit dem Menschen konkurriert: Warum sollte man
das dulden oder sogar gut finden? (Ein Wolf benötigt erhebliche
Mengen Fleisch pro Jahr.
Vergleichsweise völlig irrelevant zu den Mengen, die die Jägerschaft
entnimmt und auch kaum negativ bedeutsam für den Wildbestand. Der wird
durch die Wölfe sogar gesünder und kräftiger.
Post by Werner Holtfreter
Post by fridolin
Weil er das ökologische Gleichgewicht sichert, wie es die Natur
vorgesehen hat? Er nur die Schwachen/Alten usw. erledigt, wie von
der Natur vorgesehen?
Die Natur ist ein perfekter Kreislauf,
Leider nicht mehr, wenn der Mensch dran rumpfuscht.
Post by Werner Holtfreter
Post by fridolin
nur der Mensch bzw. sein
Geldsystem ist der Fehler...
Der Mensch ist kein Fehler sondern gehört zur Natur.
Kann sich aber aufgrund seiner Kultur und Technik darüber erheben und
tut das auch. Leider oft zu ihrem Schaden und fast nie zu ihrem Nutzen.
Post by Werner Holtfreter
(Beim
Geldsystem wird der Fehler meist auch an der falschen Stelle
gesucht - es ist *nicht* der Zins!)
Die Natur braucht den Menschen nicht, soweit stimmt das schon.
Allerdings muss der Mensch die Natur gestalten, um darin gut leben
zu können.
Er kann auch mit Wölfen gut leben und für viele erhöht das die
Lebensqualität sogar.
Er muss aus Urwald Forst machen um Holz zu gewinnen

Muß er nicht, bzw nur in erheblich geringerem Ausmaß, als das leider bis
heute geschieht!
Post by Werner Holtfreter
und
er muss abholzen, um Felder anzulegen.
Das muß die Natur aber nicht über Gebühr schädigen, solange auch
genügend andere Flächen bleiben.

Und er muss Schädlinge
Post by Werner Holtfreter
bekämpfen oder ausrotten. Beginnend bei ganz kleinen wie z.B. den
Erregern der Pest über Mäuse, Ratten und eben Wölfen.
Wölfe sind keine Schädlinge, sondern Nützlinge, wenn du schon auf dieser
Ebene argumentieren willst!
Post by Werner Holtfreter
Also das, was
ihn krank macht oder in nennenwertem Umfang die Nahrung wegfrisst.
Das tut er nicht. Das ist nur die verlogene Propaganda von Jägern, die
die bescheidene Konkurrenz durch Wölfe fürchten und die Angst um ihre
Trophäen haben.
Post by Werner Holtfreter
Das dadurch gestörte Gleichgewicht
Nochmal zum Mitschreiben und Verinnerlichen: Wölfe stören die Natur
nicht, sie SIND Natur und Teil des natürlichen Gleichgewichtes.
Störfaktor ist dagegen der Mensch.
Post by Werner Holtfreter
muss dann der Mensch auf andere
Art wieder herstellen, z.B. durch die Jagd, die bekanntlich ja
reguliert ist.
Die Natur ist nicht vom Menschen abhängig, aber der Mensch von der
Natur, auch wenn es heute viele nicht mehr glauben wollen.
Und warum etwas erst zerstören um es dann auf eine andere Art
wiederherzustellen? Der Jäger kann das nur viel schlechter als es der
Wolf kann! Das ist also keine gleichwertige Alternative. Außerdem
_können_ beide bei uns friedlich koexistieren. Die paar Stücke, die die
Wölfe entnehmen, sind im Vergleich zum Gesamtbestand zahlenmäßig
unbedeutend. Bedeutsam und gut ist es aber, daß die Wölfe bevorzugt
kranke und schwache Stücke entnehmen. Sie tragen damit zur Gesundheit
des Gesamtwildbestandes bei, während die Interessen (und Fähigkeiten)
der Jäger anders gelagert sind. Ein auf maximale Ausbeute an
Spitzentrophären orientierte Bejagung ist aber eher schlecht für die
jeweiligen Populationen.
Post by Werner Holtfreter
So lange es Leute gibt, die gern jagen, brauchen wir keine Wölfe.
Wölfe können das viel besser. Wölfe wollen auch Jäger nicht aus dem Wald
wegmorden, sondern akzeptieren sie als Jagdkonkurrenten. Die, die damit
Schwierigkeiten haben und die Natur nur insoweit achten, soweit sie
_ihre_ Bedürfnisse befriedigt, sind die Jäger. Jedenfalls die meisten.
Es gibt auch einige Vernünftige. Die anderen haben sowenig Hirn und so
wenig Achtung vor der Natur, daß sie dauernd vom Ausrotten träumen.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
fridolin
2018-04-09 12:55:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by fridolin
Die Natur ist ein perfekter Kreislauf, nur der Mensch bzw. sein
Geldsystem ist der Fehler...
Der Mensch ist kein Fehler sondern gehört zur Natur. (Beim Geldsystem
wird der Fehler meist auch an der falschen Stelle gesucht - es ist
*nicht* der Zins!)
Genau der Zins ist es und die Geldschöpfung.

http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/ (Sehr viel Material zum Thema)

Frage:

Was würde passieren wenn alle Schulden zurück gezahlt werden?
Werner Holtfreter
2018-04-09 21:24:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by fridolin
(Beim Geldsystem wird der Fehler meist auch an der falschen
Stelle gesucht - es ist *nicht* der Zins!)
Genau der Zins ist es und die Geldschöpfung.
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/ (Sehr viel Material zum Thema)
Was würde passieren wenn alle Schulden zurück gezahlt werden?
Dann würde das von den Banken geschöpfte Geld wieder verschwinden
und es bliebe das von der Zentralbank ausgegebene Geld übrig. Ein
Zustand wie im Vollgeld-System.

Die Aufrechterhaltung des schuld- bzw. kreditfreien Zustands würde
aber nur die Ökos erfreuen, denn wirtschaftlich würde er
günstigstenfalls Stagnation bedeuten, wenn jeder nur mit seinen
*eigenen* angesparten Mitteln investieren könnte.
--
Gruß Werner
www.erklaerung2018.de
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/das-grosse-ganze-und-die-gemeinsame-erklaerung-2018
fridolin
2018-04-10 04:48:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by fridolin
(Beim Geldsystem wird der Fehler meist auch an der falschen Stelle
gesucht - es ist *nicht* der Zins!)
Genau der Zins ist es und die Geldschöpfung.
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/ (Sehr viel Material zum Thema)
Was würde passieren wenn alle Schulden zurück gezahlt werden?
Dann würde das von den Banken geschöpfte Geld wieder verschwinden und es
bliebe das von der Zentralbank ausgegebene Geld übrig. Ein Zustand wie
im Vollgeld-System.
Nope, alles Geld würde verschwinden, außer den Münzen:

"Jeder Geldforderung in der Wirtschaft entspricht logischer Weise eine
gleich hohe Geldverpflichtung, eine Schuld ... und es ergibt sich die
verblüffende Gleichung: der Summe aller Schulden entspricht die Summe
allen Geldes."

Johann Philipp Freiherr von Bethmann (* 27. Juni 1924 in Frankfurt am
Main; † 19. September 2007 ebenda) war ein deutscher Bankier und
Publizist.

http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/ (Sehr viel Material zum Thema)

Daher können die Schulden nie zurück gezahlt werden, es ist nicht
vorgesehen in unserem Geldsystem, es immer nur die Frage wann, nicht ob
das System zusammenbricht.
Die Aufrechterhaltung des schuld- bzw. kreditfreien Zustands würde aber
nur die Ökos erfreuen, denn wirtschaftlich würde er günstigstenfalls
Stagnation bedeuten, wenn jeder nur mit seinen *eigenen* angesparten
Mitteln investieren könnte.
Nein, siehe oben.
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2018-04-10 05:25:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Holtfreter
Post by fridolin
Post by Werner Holtfreter
Post by fridolin
Von daher und aus persönlicher Erfahrung mit Wölfen halte ich
einen Angriff auf Menschen für extrem unwahrscheinlich. Eher
Jägerlatein, weil man sich einfach nicht die Jagdbeute nehmen
lassen möchte?
Selbst wenn es nur darum ginge, dass der Wolf um die Jagdbeute
bzw. um Nahrung mit dem Menschen konkurriert: Warum sollte man
das dulden oder sogar gut finden? (Ein Wolf benötigt erhebliche
Mengen Fleisch pro Jahr.)
Weil er das ökologische Gleichgewicht sichert, wie es die Natur
vorgesehen hat? Er nur die Schwachen/Alten usw. erledigt, wie von
der Natur vorgesehen?
Die Natur ist ein perfekter Kreislauf, nur der Mensch bzw. sein
Geldsystem ist der Fehler...
Der Mensch ist kein Fehler sondern gehört zur Natur. (Beim
Geldsystem wird der Fehler meist auch an der falschen Stelle
gesucht - es ist *nicht* der Zins!)
Die Natur braucht den Menschen nicht, soweit stimmt das schon.
Allerdings muss der Mensch die Natur gestalten, um darin gut leben
zu können. Er muss aus Urwald Forst machen um Holz zu gewinnen und
er muss abholzen, um Felder anzulegen. Und er muss Schädlinge
bekämpfen oder ausrotten. Beginnend bei ganz kleinen wie z.B. den
Erregern der Pest über Mäuse, Ratten und eben Wölfen. Also das, was
ihn krank macht oder in nennenwertem Umfang die Nahrung wegfrisst.
Das dadurch gestörte Gleichgewicht muss dann der Mensch auf andere
Art wieder herstellen, z.B. durch die Jagd, die bekanntlich ja
reguliert ist.
So lange es Leute gibt, die gern jagen, brauchen wir keine Wölfe.
Wunderbar erklaert und formuliert. Full Ack!

Fritz
2018-04-04 12:31:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Odin
Post by Der Habakuk.
Staffordshires sind normalerweise ganz liebe und ruhige Hunde.
Aber durch falsche Erziehung kann man auch ganz viel kaputtmachen. Nur
mal so ein Gedanke ...
Die Wölfe werden ja auch durch "Hege bei in Ruhe ALLES mache lassen" falsch
erzogen. Es istz nur eine Frage der Zeit, bis auch der erste tote durch einen
Wolf zu beklagen sein wird.
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund ausweichen, indem er sich keinen hält.
er sich halt keinen so große hält.
Überall an den Rändern Europas war und ist der Wolf nie ausgestorben,
hast da schon Horrorgeschichten gehört?
--
Fritz
Das 'bunte' Treiben in manchen Gruppen (passende FUP2 nicht ausgeschlossen):
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
Fritz
2018-04-06 07:04:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Odin
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund ausweichen, indem er sich keinen hält.
Quatsch - einem gefährlichen Hund kann man noch weniger davonlaufen,
wenn er frei herumläuft! Wie zahlreiche Angriffe von Kampfhunden auf
Menschen zeigen - etliche davon tödlich!
--
Fritz
Das 'bunte' Treiben in manchen Gruppen (passende FUP2 nicht ausgeschlossen):
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
Odin
2018-04-06 07:34:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Fritz
Post by Odin
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund ausweichen, indem er sich keinen hält.
Quatsch - einem gefährlichen Hund kann man noch weniger davonlaufen,
wenn er frei herumläuft! Wie zahlreiche Angriffe von Kampfhunden auf
Menschen zeigen - etliche davon tödlich!
Ich schrieb von ausweichen im Sinne von, sich keinen anschaffen und ihnen selbst nicht zu nahe kommen! Sie sollten sich nicht immer selbst eine falsche
Interpretation zulegen um darauf dann adäquat antworten zu können. Mein
Respekt vor solchen "Diskutanten" hält sich da in engen Grenzen...
Post by Fritz
--
Fritz
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
Fritz
2018-04-06 14:49:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Odin
Post by Fritz
Post by Odin
Anders als dem gefährlichen Wolf kann jeder einem gefährlichen Hund ausweichen, indem er sich keinen hält.
Quatsch - einem gefährlichen Hund kann man noch weniger davonlaufen,
wenn er frei herumläuft! Wie zahlreiche Angriffe von Kampfhunden auf
Menschen zeigen - etliche davon tödlich!
Ich schrieb von ausweichen im Sinne von, sich keinen anschaffen und ihnen selbst nicht zu nahe kommen! Sie sollten sich nicht immer selbst eine falsche
Interpretation zulegen um darauf dann adäquat antworten zu können. Mein
Respekt vor solchen "Diskutanten" hält sich da in engen Grenzen...
hahahhaaa Glatze Glahe,
mein Respekt gegenüber dir geht asymptotisch gegen Zero!
--
Fritz
Das 'bunte' Treiben in manchen Gruppen (passende FUP2 nicht ausgeschlossen):
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'
Siegfrid Breuer
2018-04-06 18:52:00 UTC
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Wenn bei GoogleGroups ein anderer Name steht, als 'Siegfrid Breuer',
dann darum: <http://www.hinterfotz.de/kackendreistegooglepest.html>
Post by Fritz
asymptotisch gegen Zero!
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Post by Fritz
Weshalb soll das peinlich sein?
[fragt sich Ohlemacher in <hpb22z9ujh9b$.fblnpi6ovs3w$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Werner Sondermann
2018-04-07 09:01:09 UTC
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Post by Der Habakuk.
"Kampfhund beißt Mutter und Sohn tot
Deshalb kann ein einziger Wolfsbiß tödlich sein:
<www.bild.de/video/clip/tierarzt/deshalb-kann-ein-hundebiss-toedlich-sein-55310466.bild.html>

Wenn der dich erst einmal an der Kehle hat, erlischt dein Lebenslicht
ganz schnell.

w.
--
"Hund beißt Mann" ist keine Schlagzeile,
"Mann beißt Hund" aber sehr wohl.
<www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/hannover-mutter-und-sohn-von-hund-totgebissen-15525736.html>
<www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/wolf-soll-jogger-in-niedersachsen-angegriffen-haben-14014082.html>
fridolin
2018-04-07 19:29:11 UTC
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Post by Werner Sondermann
Post by Der Habakuk.
"Kampfhund beißt Mutter und Sohn tot
<www.bild.de/video/clip/tierarzt/deshalb-kann-ein-hundebiss-toedlich-
sein-55310466.bild.html>
Post by Werner Sondermann
Wenn der dich erst einmal an der Kehle hat, erlischt dein Lebenslicht
ganz schnell.
Wie viel Menschen wurden seit Herbst 2015 von den 1,5-2 Millionen Merkel-
Gästen gemessert und wie viele wurden durch einen der ca. 600 Wölfe in
der BRD getötet?
Hans-Juergen Lukaschik
2018-04-07 22:03:44 UTC
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Hallo Werner,

am Samstag, 07 April 2018 11:01:09
Post by Werner Sondermann
"Kampfhund beißt Mutter und Sohn tot
<www.bild.de/video/clip/tierarzt/deshalb-kann-ein-hundebiss-toedlich-sein-55310466.bild.html>
Wenn der dich erst einmal an der Kehle hat, erlischt dein Lebenslicht
ganz schnell.
Wenn mich ein Hund angreift, erwischt er nicht meine Kehle, sondern
meinen linken Arm. Den Biss kann ich eh nicht verhindern. Aber er auch
nicht den Schnitt meines Messers durch seine Kehle oder den Bruch
seiner Nackenwirbel.

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
Werner Sondermann
2018-04-08 15:05:18 UTC
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Wolf vs. Elch:

https://weather.com/de-DE/neuigkeiten/deutschland/video/drohne-filmt-elch-kampf

An Land hätte der Elch sehr wahrscheinlich keine Überlebenschance
gehabt.

w.
Werner Sondermann
2018-04-09 07:56:24 UTC
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Post by Werner Sondermann
https://weather.com/de-DE/neuigkeiten/deutschland/video/drohne-filmt-elch-kampf
An Land hätte der Elch sehr wahrscheinlich keine Überlebenschance
gehabt.
Und zwei Wölfe hätten die Elchkuh sehr wahrscheinlich auch im Wasser
erledigt, drei Wölfe hätten das sicher geschafft.

-----------------------------------------------------------------------------------
*Wolf aus Tierpark ausgebüxt*

Ein Wolf ist am Freitag aus dem Tierpark in Perleberg (Prignitz)
ausgebrochen, er hatte irgendwie einen Schutzzaun überwunden. Er war
dann in einem Wald verschwunden. Von dem Tier gehe keine Gefahr aus, da
es sehr scheu sei, so ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam.

<www.bz-berlin.de/liveticker/wolf-aus-tierpark-ausgebuext>
-----------------------------------------------------------------------------------

Freilich geht von einem Wolf niemals nicht eine Gefahr aus! :-)
Deutsches Land ist Wolfsland, und die wollen doch alle nur schmusen.

<www.bz-berlin.de/berlin/umland/wolf-haut-aus-perleberger-tierpark-ab-und-bleibt-verschwunden>

w.
fridolin
2018-04-09 08:28:46 UTC
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Raw Message
Freilich geht von einem Wolf niemals nicht eine Gefahr aus! Deutsches
Land ist Wolfsland, und die wollen doch alle nur schmusen.
Von den 600 Wülfen in der BRD auch nicht. Wie viele Tote oder/und
zerstörte Menschen gibt es durch die 1,5-2 Millionen Merkel-Gäste seit
herbst 2015? Wie viele durch die 600 Wölfe?
Werner Sondermann
2018-04-09 09:00:46 UTC
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Raw Message
Post by fridolin
Freilich geht von einem Wolf niemals nicht eine Gefahr aus! Deutsches
Land ist Wolfsland, und die wollen doch alle nur schmusen.
Von den 600 Wülfen in der BRD auch nicht. Wie viele Tote oder/und
zerstörte Menschen gibt es durch die 1,5-2 Millionen Merkel-Gäste seit
herbst 2015? Wie viele durch die 600 Wölfe?
Vielleicht passt das ja jetzt als eine Analogie ...?
Die Musels sind doch auch alle total lieb und wollen nur spielen.

*Der Wolf gehört zu Deutschland*!

w.
Der Habakuk.
2018-04-09 09:23:33 UTC
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Post by Werner Sondermann
Post by fridolin
Freilich geht von einem Wolf niemals nicht eine Gefahr aus! Deutsches
Land ist Wolfsland, und die wollen doch alle nur schmusen.
Von den 600 Wülfen in der BRD auch nicht. Wie viele Tote oder/und
zerstörte Menschen gibt es durch die 1,5-2 Millionen Merkel-Gäste seit
herbst 2015? Wie viele durch die 600 Wölfe?
Vielleicht passt das ja jetzt als eine Analogie ...?
Die Musels sind doch auch alle total lieb und wollen nur spielen.
*Der Wolf gehört zu Deutschland*!
Ja. Schon deswegen, weil er schon zu Zeiten Cäsars in Germanien heimisch
war. Und auch schon, bevor es hier Germanen überhaupt gab.
In den letzten zwei/drei Jahrhunderten erging es ihm leider so, wie den
Indianern in den USA, ja sogar noch schlimmer, weil er hier ausgerottet
worden ist. Schön daß er jetzt wieder aus dem Osten einwandert.

Die Ängste der Bevölkerung sind durchaus verständlich, aber auch
unbegründet. Sie werden auch oft von interessierter Seite (Jäger,
Großgrundbesitzern usw) geschürt und in Umlauf gesetzt. Die Gefahr von
einem Wildschein verletzt oder getötet zu werden, ist bei jedem
Waldspaziergang viel höher, als ein möglicher Wolfsvorfall. Und wer
seiner Tochter erlaubt zu Reiten, der vergößert ihr todesrisiko doch
vergleichsweise nicht unerheblich.

Hier mal Zahlen (ohne sie en detail selber überprüft zu haben. Aber die
Todeszahlen durch Pferde findet man woanders ganz ähnlich.

"Von den 858.768 Todesfällen im Jahr 2010 in Deutschland sind ca. 41%
(352689) durch Herz-Kreislauferkrankungen und ca. 25% (218889) durch
Krebs, insgesamt ca. 96% durch (mehr oder weniger) natürliche Ursachen,
davon angeblich mehrere Zehntausend durch Medikamente (KKH-Allianz) und
mindestens 1712 durch „schlechte medizinische Betreuung“ (Focus,
16.2.2012) bedingt. Die restlichen 3,9%, also 33312 Menschen, starben
durch nicht-natürliche Ursachen. Dabei ist der Posten „sonstige Unfälle“
mit 20290 der größte (darunter 9479 durch Stürze), 393 starben durch
ertrinken bzw. untergehen. 10.021 starben durch Suizid (74% Männer) und
478 durch tätliche Angriffe. 2010 kamen 7 Landwirte durch Großvieh ums
Leben. P.a. sterben 5-10 Menschen durch Blitzschlag. Im Zeitraum 1999
bis 2009 starben durchschnittlich 21,5 p.a. durch Pferde und 3,6
Menschen p.a. durch Hunde (Bisse und umstoßen). Wir sprechen hier also
von einer Todesursache, die nicht einmal 1% von Mord und Totschlag ausmacht.

Die o.g. privat erstellte Todesfallstatistik von 1968 bis 2005 sieht
folgendermassen aus: Es wird von insgesamt 58 Toten berichtet, darunter

• 27 Todesfälle durch Schäferhunde,

• 9 durch Rottweiler,

• 6 durch Doggen,

• 4 durch (Nicht-Kampfhund-)Mischlinge,

• 4 durch Pitbulls,

• 2 durch American Staffordshire,

• 2 durch Staffordshire,

• 1 durch (u.a.) Bullterriermixe,

• 1 durch einen Dobermann,

• 1 durch einen Windhund

• und jeweils einer durch einige andere (Nicht-Kampfhund-) Rassen.

Von den 58 hier aufgeführten Todesfällen wurden 9, also ca. 15,5% ,durch
„Kampfhunde“ im engeren Sinne verursacht. Mindestens 25 Opfer waren
Kinder unter 12 Jahre. Und mindestens 12 waren über 70 Jahre. "

<http://tmp.tierschutzverein-freiburg.de/informationen/listenhunde/statistiken.html>

Also pro Jahr ca. 21 Tote durch Pferde und ca. 4 durch Hunde.

Und ja: die Pferde dürfte dabei kaum zugebissen haben (für Odin :-)).
Aber tot ist tot.

Nun wird dieses hohe Risiko durch Pferde zu Tode zu kommen, in der
Vorstellung der Menschen unterschätzt.

Der "beste Freund des Menschen" verursacht nicht mal ein Sechstel davon.
Gilt aber in den Köpfen der Menschen schon als potentiell gefährlicher.
Und ausgerechnet der teutsch-germanische Schäferhund liegt einsam an der
Spitze!

Der Wolf aber, der hier seit Menschengedenken keinen Menschen mehr
getötet hat, der hat das mieseste Image bei uns. Den traut man alles
Böse zu, obwohl er von seinem Verhalten uns gegenüber quasi Pazifist ist.

Die Jägerpropaganda, die aber ganz eindeutig von Eigeninteresse geprägt
ist "Futterneid" dem Wolf gegenüber und Schiß, daß sie vielleicht ihre
Trophähengeilheit nicht mehr so gut befriedigen könnten. Was Quatsch
ist, weil der Wolf nicht so dämlich ist, auf *Trophäen* zu stehen. Der
steht auf gutes Wildfleisch und frißt die Viecher, die er am leichtesten
kriegt, ohne sich selber zu gefährden.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Werner Sondermann
2018-04-09 10:05:09 UTC
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Raw Message
Post by Der Habakuk.
Post by Werner Sondermann
Post by fridolin
Post by Werner Sondermann
Freilich geht von einem Wolf niemals nicht eine Gefahr aus!
Deutsches Land ist Wolfsland, und die wollen doch alle nur
schmusen.
Von den 600 Wülfen in der BRD auch nicht. Wie viele Tote oder/und
zerstörte Menschen gibt es durch die 1,5-2 Millionen Merkel-Gäste
seit herbst 2015? Wie viele durch die 600 Wölfe?
Vielleicht passt das ja jetzt als eine Analogie ...?
Die Musels sind doch auch alle total lieb und wollen nur spielen.
*Der Wolf gehört zu Deutschland*!
Ja. Schon deswegen, weil er schon zu Zeiten Cäsars in Germanien
heimisch war. Und auch schon, bevor es hier Germanen überhaupt gab.
Soll das jetzt etwa ein Argument sein?

Der Säbelzahntiger und das Mammut gehörten auch mal zu Deutschland.
Deswegen sollte man jetzt aber bitte nicht versuchen, hier Elefanten und
sibirische Tiger anzusiedeln.
Post by Der Habakuk.
In den letzten zwei/drei Jahrhunderten erging es ihm leider so, wie
den Indianern in den USA, ja sogar noch schlimmer, weil er hier
ausgerottet worden ist. Schön daß er jetzt wieder aus dem Osten
einwandert.
Was hat denn jetzt die Vernichtung der indigenen Bevölkerung
Nordamerikas mir dem Verschwinden von Wolf und Bär in unserer
Kulturlandschaft zu tun?
Post by Der Habakuk.
Die Ängste der Bevölkerung sind durchaus verständlich, aber auch
unbegründet. Sie werden auch oft von interessierter Seite (Jäger,
Großgrundbesitzern usw) geschürt und in Umlauf gesetzt. Die Gefahr von
einem Wildschein verletzt oder getötet zu werden, ist bei jedem
Waldspaziergang viel höher, als ein möglicher Wolfsvorfall. Und wer
seiner Tochter erlaubt zu Reiten, der vergößert ihr todesrisiko doch
vergleichsweise nicht unerheblich.
Auch wieder so ein Scheinargument nach dem Schema: Weil es hier ja
bereits so viele Gefahren und Unwägbarkeiten gibt, ist es doch
eigentlich kein Problem, noch eine weitere Gefahr hinzuzufügen.
Post by Der Habakuk.
Hier mal Zahlen (ohne sie en detail selber überprüft zu haben. Aber
die Todeszahlen durch Pferde findet man woanders ganz ähnlich.
"Von den 858.768 Todesfällen im Jahr 2010 in Deutschland sind ca. 41%
(352689) durch Herz-Kreislauferkrankungen und ca. 25% (218889) durch
Krebs, insgesamt ca. 96% durch (mehr oder weniger) natürliche
Ursachen, davon angeblich mehrere Zehntausend durch Medikamente
(KKH-Allianz) und mindestens 1712 durch „schlechte medizinische
Betreuung“ (Focus, 16.2.2012) bedingt. Die restlichen 3,9%, also 33312
Menschen, starben
durch nicht-natürliche Ursachen. Dabei ist der Posten „sonstige
Unfälle“ mit 20290 der größte (darunter 9479 durch Stürze), 393
starben durch ertrinken bzw. untergehen. 10.021 starben durch Suizid
(74% Männer) und 478 durch tätliche Angriffe. 2010 kamen 7 Landwirte
durch Großvieh ums Leben. P.a. sterben 5-10 Menschen durch
Blitzschlag. Im Zeitraum 1999 bis 2009 starben durchschnittlich 21,5
p.a. durch Pferde und 3,6
Menschen p.a. durch Hunde (Bisse und umstoßen). Wir sprechen hier also
von einer Todesursache, die nicht einmal 1% von Mord und Totschlag ausmacht.
Die o.g. privat erstellte Todesfallstatistik von 1968 bis 2005 sieht
folgendermassen aus: Es wird von insgesamt 58 Toten berichtet,
darunter
• 27 Todesfälle durch Schäferhunde,
• 9 durch Rottweiler,
• 6 durch Doggen,
• 4 durch (Nicht-Kampfhund-)Mischlinge,
• 4 durch Pitbulls,
• 2 durch American Staffordshire,
• 2 durch Staffordshire,
• 1 durch (u.a.) Bullterriermixe,
• 1 durch einen Dobermann,
• 1 durch einen Windhund
• und jeweils einer durch einige andere (Nicht-Kampfhund-) Rassen.
Von den 58 hier aufgeführten Todesfällen wurden 9, also ca. 15,5%
,durch „Kampfhunde“ im engeren Sinne verursacht. Mindestens 25 Opfer
waren Kinder unter 12 Jahre. Und mindestens 12 waren über 70 Jahre. "
<http://tmp.tierschutzverein-freiburg.de/informationen/listenhunde/statistiken.html>
Also pro Jahr ca. 21 Tote durch Pferde und ca. 4 durch Hunde.
Und ja: die Pferde dürfte dabei kaum zugebissen haben (für Odin :-)).
Aber tot ist tot.
Nun wird dieses hohe Risiko durch Pferde zu Tode zu kommen, in der
Vorstellung der Menschen unterschätzt.
Der "beste Freund des Menschen" verursacht nicht mal ein Sechstel
davon. Gilt aber in den Köpfen der Menschen schon als potentiell
gefährlicher. Und ausgerechnet der teutsch-germanische Schäferhund
liegt einsam an
der Spitze!
Eine Milchkuh mit Kalb kann genauso gefährlich werden und einen Menschen
töten.
Post by Der Habakuk.
Der Wolf aber, der hier seit Menschengedenken keinen Menschen mehr
getötet hat, der hat das mieseste Image bei uns. Den traut man alles
Böse zu, obwohl er von seinem Verhalten uns gegenüber quasi Pazifist ist.
Seit Menschengedenken gab es hier ja auch gar keine Wölfe mehr.

Und wenn so ein einzelnes Viech sogar eine Elchkuh erjagen kann,
sollte man sich vielleicht besser von der Vorstellung vom "lieben Wolf",
der keinem Menschen je was zuleide tat, trennen.
Post by Der Habakuk.
Die Jägerpropaganda, die aber ganz eindeutig von Eigeninteresse
geprägt ist "Futterneid" dem Wolf gegenüber und Schiß, daß sie
vielleicht ihre Trophähengeilheit nicht mehr so gut befriedigen
könnten. Was Quatsch ist, weil der Wolf nicht so dämlich ist, auf
*Trophäen* zu stehen. Der steht auf gutes Wildfleisch und frißt die
Viecher, die er am leichtesten kriegt, ohne sich selber zu gefährden.
Jäger und Wolf sind einander nun einmal Feind.

Und weil der Wolf äußerst schlau ist, wird er sich eher an einem frisch
geborenen Lamm in einer Schafherde gütlich tun als zu versuchen, statt
dessen das scheue Reh zu jagen.

Da hast du natürlich völlig recht!

Hurz!


w.
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