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FBI kann iPhone des Texas-Schuezen nicht entsperren
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Wendezeit
2017-11-10 07:23:26 UTC
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09.11.2017
iPhone des Texas-Schützen könnte Verschlüsselungsstreit erneut
anheizen

Die Verschlüsselung des iPhone des Texas-Schützen macht dem FBI
zu schaffen. Bei Apple fragte man dennoch nicht um Hilfe an.

Bei dem Gerät handelt es sich um ein iPhone. Es ist nicht das
erste Mal, dass sich Apple vor seine User und den Datenschutz
stellt und das Aushebeln des Passwortschutzes verweigert.
Apple argumentiert, dass dieser Vorgang die Sicherheit
aller Nutzer gefährden würde.

Der Schütze wurde nach dem Massaker tot in seinem Wagen gefunden.
Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich selbst erschoss.
Nach Einschätzung von Experten hätte es innerhalb der ersten
48 Stunden die Chance gegeben, das iPhone mit dem Fingerabdruck
des Toten zu entsperren - sofern jedenfalls auf dem Gerät die
Touch-ID-Funktion (seit dem iPhone 5S in Apple-Geräten) zur
Identifikation per Fingerabdruck aktiviert war.

Spätestens nach zwei Tagen ohne Entsperrung verlangt ein iPhone
die Eingabe eines Zahlencodes. Bis zur richtigen Eingabe des
Zahlencodes bleiben die Daten auf dem Gerät verschlüsselt.
(...)
Die US-Ermittlungsbehörden beschweren sich immer wieder, dass bei
ihnen tausende Telefone lägen, auf die sie nicht zugreifen können.
Seit jeher fordern sie von Apple eine technische Hintertür-Lösung,
um auf die Daten zugreifen zu können. Apple verweigert diesen
Zugriff. Im vergangenen Jahr hatte Apple eine Klage des
US-Justizministeriums in Kauf genommen als es darum ging,
das iPhone des getöteten San-Bernardino-Attentäters zu entsperren.

Der Konzern weigerte sich, eine spezielle Software zu entwickeln,
die den Passwortschutz umgeht. Am Ende konnten die Ermittler mit
Hilfe eines externen Dienstleisters die Sperre des iPhones
überwinden. Wie das erfolgte, wurde nicht öffentlich.
Allerdings handelte es sich damals um ein älteres iPhone 5c,
das deutlich schwächer geschützt ist als neuere Modelle.
mehr:
http://diepresse.com/home/techscience/mobil/5317458/iPhone-des-TexasSchuetzen-koennte-Verschluesselungsstreit-erneut

Deshalb sind die iPhones von Apple so teuer: Privatheit ist
zu einem Luxus geworden, den sich nur mehr wenige leisten können.

wz
--
Direkte Demokratie einfach erklaert
1

Carla Schneider
2017-11-10 07:41:29 UTC
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Post by Wendezeit
09.11.2017
iPhone des Texas-Schützen könnte Verschlüsselungsstreit erneut
anheizen
Die Verschlüsselung des iPhone des Texas-Schützen macht dem FBI
zu schaffen. Bei Apple fragte man dennoch nicht um Hilfe an.
Bei dem Gerät handelt es sich um ein iPhone. Es ist nicht das
erste Mal, dass sich Apple vor seine User und den Datenschutz
stellt und das Aushebeln des Passwortschutzes verweigert.
Apple argumentiert, dass dieser Vorgang die Sicherheit
aller Nutzer gefährden würde.
Der Schütze wurde nach dem Massaker tot in seinem Wagen gefunden.
Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich selbst erschoss.
Nach Einschätzung von Experten hätte es innerhalb der ersten
48 Stunden die Chance gegeben, das iPhone mit dem Fingerabdruck
des Toten zu entsperren - sofern jedenfalls auf dem Gerät die
Touch-ID-Funktion (seit dem iPhone 5S in Apple-Geräten) zur
Identifikation per Fingerabdruck aktiviert war.
Spätestens nach zwei Tagen ohne Entsperrung verlangt ein iPhone
die Eingabe eines Zahlencodes. Bis zur richtigen Eingabe des
Zahlencodes bleiben die Daten auf dem Gerät verschlüsselt.
(...)
Die US-Ermittlungsbehörden beschweren sich immer wieder, dass bei
ihnen tausende Telefone lägen, auf die sie nicht zugreifen können.
Seit jeher fordern sie von Apple eine technische Hintertür-Lösung,
um auf die Daten zugreifen zu können. Apple verweigert diesen
Zugriff. Im vergangenen Jahr hatte Apple eine Klage des
US-Justizministeriums in Kauf genommen als es darum ging,
das iPhone des getöteten San-Bernardino-Attentäters zu entsperren.
Der Konzern weigerte sich, eine spezielle Software zu entwickeln,
die den Passwortschutz umgeht. Am Ende konnten die Ermittler mit
Hilfe eines externen Dienstleisters die Sperre des iPhones
überwinden. Wie das erfolgte, wurde nicht öffentlich.
Allerdings handelte es sich damals um ein älteres iPhone 5c,
das deutlich schwächer geschützt ist als neuere Modelle.
http://diepresse.com/home/techscience/mobil/5317458/iPhone-des-TexasSchuetzen-koennte-Verschluesselungsstreit-erneut
Deshalb sind die iPhones von Apple so teuer: Privatheit ist
zu einem Luxus geworden, den sich nur mehr wenige leisten können.
Die haben eine Hardwareverschluesselung die man grundsaetzlich nicht
knacken kann, es sei denn es existiert eine Hintertuer.
Man kann davon ausgehen dass so eine bewust eingebaut wurde, fuer die NSA.
Das macht aber nur Sinn wenn ihre Existenz geheim bleibt, und deshalb
kann Apple sie nicht benutzen um das Eierphon fuers FBI zu entsperren.
Wendezeit
2017-11-10 08:35:52 UTC
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Post by Carla Schneider
Post by Wendezeit
09.11.2017
iPhone des Texas-Schützen könnte Verschlüsselungsstreit erneut
anheizen
Die Verschlüsselung des iPhone des Texas-Schützen macht dem FBI
zu schaffen. Bei Apple fragte man dennoch nicht um Hilfe an.
Bei dem Gerät handelt es sich um ein iPhone. Es ist nicht das
erste Mal, dass sich Apple vor seine User und den Datenschutz
stellt und das Aushebeln des Passwortschutzes verweigert.
Apple argumentiert, dass dieser Vorgang die Sicherheit
aller Nutzer gefährden würde.
Der Schütze wurde nach dem Massaker tot in seinem Wagen gefunden.
Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich selbst erschoss.
Nach Einschätzung von Experten hätte es innerhalb der ersten
48 Stunden die Chance gegeben, das iPhone mit dem Fingerabdruck
des Toten zu entsperren - sofern jedenfalls auf dem Gerät die
Touch-ID-Funktion (seit dem iPhone 5S in Apple-Geräten) zur
Identifikation per Fingerabdruck aktiviert war.
Spätestens nach zwei Tagen ohne Entsperrung verlangt ein iPhone
die Eingabe eines Zahlencodes. Bis zur richtigen Eingabe des
Zahlencodes bleiben die Daten auf dem Gerät verschlüsselt.
(...)
Die US-Ermittlungsbehörden beschweren sich immer wieder, dass bei
ihnen tausende Telefone lägen, auf die sie nicht zugreifen können.
Seit jeher fordern sie von Apple eine technische Hintertür-Lösung,
um auf die Daten zugreifen zu können. Apple verweigert diesen
Zugriff. Im vergangenen Jahr hatte Apple eine Klage des
US-Justizministeriums in Kauf genommen als es darum ging,
das iPhone des getöteten San-Bernardino-Attentäters zu entsperren.
Der Konzern weigerte sich, eine spezielle Software zu entwickeln,
die den Passwortschutz umgeht. Am Ende konnten die Ermittler mit
Hilfe eines externen Dienstleisters die Sperre des iPhones
überwinden. Wie das erfolgte, wurde nicht öffentlich.
Allerdings handelte es sich damals um ein älteres iPhone 5c,
das deutlich schwächer geschützt ist als neuere Modelle.
http://diepresse.com/home/techscience/mobil/5317458/iPhone-des-TexasSchuetzen-koennte-Verschluesselungsstreit-erneut
Deshalb sind die iPhones von Apple so teuer: Privatheit ist
zu einem Luxus geworden, den sich nur mehr wenige leisten können.
Die haben eine Hardwareverschluesselung die man grundsaetzlich nicht
knacken kann,
Und warum haben die nur IPhones von Apple?
Post by Carla Schneider
es sei denn es existiert eine Hintertuer.
Man kann davon ausgehen dass so eine bewust eingebaut wurde, fuer die NSA.
Damals haben alle mitgelauscht. Das Alcatel Speedtouch DSL-Modem
wurde von der staatlichen Telekom Austria verbreitet und obwohl
lange alle über das Backdoor berichteten nicht ausgetauscht.
Post by Carla Schneider
Das macht aber nur Sinn wenn ihre Existenz geheim bleibt, und deshalb
kann Apple sie nicht benutzen um das Eierphon fuers FBI zu entsperren.
Warum haben die Andreid-Phones keine Hardwareverschluesselung?
--
Direkte Demokratie einfach erklaert
3

F. Werner
2017-11-10 09:11:59 UTC
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Post by Wendezeit
Bei dem Gerät handelt es sich um ein iPhone. Es ist nicht das
erste Mal, dass sich Apple vor seine User und den Datenschutz
stellt und das Aushebeln des Passwortschutzes verweigert.
Die Lösung lautet: iPhone zu Apple schicken und die Daten anfordern.

FW
Fritz
2017-11-12 08:43:43 UTC
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Raw Message
Post by Wendezeit
09.11.2017
iPhone des Texas-Schützen könnte Verschlüsselungsstreit erneut
anheizen
Die Verschlüsselung des iPhone des Texas-Schützen macht dem FBI
zu schaffen. Bei Apple fragte man dennoch nicht um Hilfe an.
Was kann Apple dafür wenn die Polizei dazu zu dämlich ist?
--
Fritz
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