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Briten: "Sebastian Kurz ist Deutschlands wichtigster Politiker"
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Alex Expert
2018-04-02 10:55:30 UTC
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Merkel nur „Kopie“
Kurz für Briten „wichtigster deutscher Politiker“

„Ist Sebastian Kurz Deutschlands wichtigster Politiker?“
Dieser Frage ist jetzt die renommierte britische Zeitschrift
„The Spectator“ nachgegangen. Das konservative Blatt, immerhin
die älteste noch erscheindende Zeitschrift in englischer
Sprache, ist davon überzeugt, dass Österreichs Bundes-
kanzler auf dem besten Weg sei, seine deutsche Amtskollegin
Angela Merkel als einflussreichster konservativer Machtfaktor
in Europa vom Thron zu stoßen. Eine Analyse, mit der die Briten
in Europa nicht allein sind, hatte doch auch die deutsche „Welt“
erst vor Kurzem erklärt, der 31-jährige Kurz sei „besser“ als Merkel.

Wer der wichtigste Politiker Deutschlands ist, steht für den
„Spectator“ ( https://is.gd/7iSDQb ) jedenfalls fest: nicht
Angela Merkel, sondern Österreichs Kanzler Kurz. Zwar sei die
deutsche Kanzlerin in der internationalen Politik noch immer
ein „Koloss“, im eigenen Land würde ihre Macht aber zunehmend
schrumpfen. Die Augen der Deutschen seien deshalb stärker auf
Kurz, „den jüngsten Staatenlenker der Welt“, und seine Politik
fokussiert. Der ÖVP-Chef sei bemüht, die Kluft zwischen
Zentristen und Populisten - und zwischen Ost und West
- zu überbrücken.
(...)
Während Merkel eine Neuauflage der großen Koalition mit den
Sozialdemokraten gewählt habe, sei Kurz einen anderen Weg
gegangen, habe der bisherigen Kanzlerpartei SPÖ eine Abfuhr
erteilt und sich für eine Koalition mit der FPÖ entschieden.
Ein Risiko, das sich bislang für den Kanzler bezahlt gemacht
habe, heißt es in dem Bericht weiter.
(...)
Die Rollen zwischen Deutschland und Österreich, so die Analyse,
seien jedenfalls immer mehr vertauscht. Habe bislang das
größere Deutschland meistens die politische Stoßrichtung
vorgegeben, hätten jetzt Kurz und Österreich das Zepter
in die Hand genommen - und Merkel müsse, will sie politisch
überleben, gefälligst die rot-weiß-roten Maßnahmen kopieren.
http://www.krone.at/1682927

Schön, wenn eine englische Zeitung Sebastian Kurz bejubelt.
Wichtiger ist jedoch nur, dass er aus Österreich wieder
ein sicheres Land macht. Wo man, besonders als Frau,
im Dunkeln auf Bahnhöfen usw. keine Angst haben muss.

Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache ein Erfolgsduo
im untergehenden Europa. Wir Österreicher haben endlich
wieder Hoffnung. Das Glück wäre perfekt, wenn dieser un-
nötige Kurzzeitbundeskanzler Kern endlich vom Rotfunk
verschwinden würde. Das wäre das Beste für Österreich.

Als der abgewählte Kanzler Kern noch Kurzzeitkanzler von
Österreich war, war ich viel im Außendienst unterwegs,
vor allem in Belgien und Deutschland und alle kannten
dort Sebastian Kurz, aber fast niemand Kern, das vergesse
ich nie, wie sie uns um den Sebastian Kurz beneidet haben.

Und was macht Kern jetzt in seiner Verzweiflung, er redet
alles schlecht und erzählt auch noch Märchen. und der ORF-
Rotfunk bringt es auch noch 1:1 - ohne einer Gegenfrage.
Die Kurz-Strache Regierung arbeitet und Kern stichelt,
weil er es nicht anders kann - sonst nichts gelernt hat.

Fazit:
Meine persönliche Erwartung an Sebastian Kurz ist, dass er
die legale und illegale Immigration nach Österreich rasch
eindämmt. Ein Österreich mit 9 Millionen oder sogar noch
mehr Einwohnern ist in Zeiten von Digitalisierung bzw.
Roboterfabrik eine echte Horrorvorstellung. Ich möchte
nicht in einem Österreich leben, wo wir uns gegenseitig
auf die Zehen steigen. Es ist nicht unsere Aufgabe, den
Bevölkerungsüberschuss "Geburten-Jihad" anderer Erdteile zu
unserem eigenen Nachteil oder sogar zum Untergang aufzunehmen.

exp
Strange Quark
2018-04-02 13:41:49 UTC
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Post by Alex Expert
Merkel nur „Kopie“
Kurz für Briten „wichtigster deutscher Politiker“
Naja, britischer Humor halt. Versteht nicht jeder.
--
Once the toothpaste is out of the tube, it's hard to get it back in.
-- H. R. Haldeman
Thomas Heger
2018-04-03 14:28:39 UTC
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Post by Strange Quark
Post by Alex Expert
Merkel nur „Kopie“
Kurz für Briten „wichtigster deutscher Politiker“
Naja, britischer Humor halt. Versteht nicht jeder.
Das war nicht humorvoll gemeint.

Gemeint war folgendes:

"Austrians and Germans are more closely linked than any other European
peoples. They share a common language – they watch the same TV shows.
Austria’s cultural capital, Salzburg, is only a few miles from the
Bavarian border, and it’s in Bavaria that Kurz’s tough line on
immigration is really hitting home."

Hierbei irren die Briten natürlich, da Österreicher und Deutsche zwar
die gleiche Sprache sprechen, aber das tun ja US-Bürger und Engländer
auch (und sind trotzdem nicht gleich).

Das Verhältnis zwischen Deutschland und Österreich war tatsächlich in
der Vergangenheit eher gespannt.

So gab es verschiedene Kriege, etwa den sogn. 30-jährigen Krieg oder den
Krieg um Schlesien, wo Deutsche gegen Österreicher gekämpft haben.

Mit österreichischen Polit-Exporten hatte Deutschland auch nicht
durchweg positive Erfahrungen.

Zwar sind die Österreicher recht nette Leute und verstehen sich meistens
ganz gut mit den Bürgern der Bundesrepublik. Aber das macht die
Beziehungen zwischen beiden Staaten keineswegs so einzigartig, wie das
der Artikel schildert.

TH
Werner Sondermann
2018-04-03 14:45:03 UTC
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Post by Thomas Heger
Das Verhältnis zwischen Deutschland und Österreich war tatsächlich in
der Vergangenheit eher gespannt.
So gab es verschiedene Kriege, etwa den sogn. 30-jährigen Krieg oder
den Krieg um Schlesien, wo Deutsche gegen Österreicher gekämpft haben.
Nicht zu vergessen der "Preußisch-Österreichische Krieg" von 1866:
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Krieg

Wenn Herrscher meinen, gegeneinander aus machttaktischen Erwägungen
Krieg führen zu müssen, hat das nichts mit dem Volk zu tun, das darunter
naturgemäß immer nur leidet und dafür letztlich mit seinem Blut bezahlen
muß.

w.
Thomas Heger
2018-04-04 06:55:42 UTC
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Post by Werner Sondermann
Post by Thomas Heger
Das Verhältnis zwischen Deutschland und Österreich war tatsächlich in
der Vergangenheit eher gespannt.
So gab es verschiedene Kriege, etwa den sogn. 30-jährigen Krieg oder
den Krieg um Schlesien, wo Deutsche gegen Österreicher gekämpft haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Krieg
Zitat:

"Der Deutsche Krieg, auch Preußisch-österreichischer Krieg, von 1866 war
die kriegerische Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen Bund unter
Führung Österreichs einerseits und Preußen sowie dessen Verbündeten
andererseits. Zu diesen Verbündeten gehörten außer deutschen Staaten
auch Italien. Der Konflikt war der zweite der so genannten deutschen
Einigungskriege nach dem vorangegangenen Deutsch-Dänischen und vor dem
1870/71 folgenden Deutsch-Französischen Krieg.

Der Sieg Preußens und seiner Verbündeten hatte die Auflösung des
Deutschen Bundes zur Folge, den Preußen schon im Vorfeld wegen des
angeblichen Bruchs der Bundesverfassung durch Österreich als erloschen
betrachtet hatte. An seine Stelle trat der Norddeutsche Bund unter
preußischer Führung, die Vorstufe des 1871 gegründeten Deutschen Reichs.
Damit zeichnete sich die Verwirklichung der sogenannten kleindeutschen
Lösung ab, einer nationalen Einigung Deutschlands ohne Österreich. "
Post by Werner Sondermann
Wenn Herrscher meinen, gegeneinander aus machttaktischen Erwägungen
Krieg führen zu müssen, hat das nichts mit dem Volk zu tun, das darunter
naturgemäß immer nur leidet und dafür letztlich mit seinem Blut bezahlen
muß.
Der Begriff 'Volk' ist sehr mehrdeutig im Bezug auf 'Deutsch(-e)'.

Die Deutschen sind weder Volk noch gar eine Rasse, sondern Deutsch ist
eine Sprache, die in weiten Teilen Europas gesprochen wurde bzw. wird.

Die Sprache Deutsch basiert auf einem Vorgänger namens
Mittelhochdeutsch, den man heute wohl kaum verstehen würde.

Zur Sprachfamilie gehört außer Deutsch auch etwa das Niederländische.

Jedenfalls wird Deutsch von vielen 'Völkern' gesprochen, nicht nur von
den Bürgern der Bundesrepublik Deutschland.

Außer Österreich und Teilen der Schweiz gibt es noch andere Gegenden, wo
man Deutsch spricht, aber keine Bürger der BRD leben.

Mit 'Volk' wird auch oft 'ethnisch verwandte Großgruppe' (='Stamm') gemeint.

Solche Großgruppen die in Deutschland siedeln gibt es einige: Kelten,
Friesen, Sachsen, Alemannen, Gothen, Russen, Balten etc. pp.

Österreich ist ähnlich 'multi-kulti' vom Bevölkerungsaufbau, aber mit
einem etwas anderen Mix, da früher mit Polen, Galizien, Ungarn und
Jugoslawien in einem Staat verbunden.

Außerdem sind die Österreicher mehrheitlich katholisch und die Preußen
mehrheitlich evangelisch.

Österreich gehört zum Herrschaftsbereich der Habsburger und Preussen zum
Bereich der Hohenzollern.

Die Preußen sind außerdem ein slavisch/baltischer Stamm und eher mit den
Russen verwandt.

Österreich gehörte wie Teile Deutschlands ehemals zum Römischen Reich,
während von den durch Preußen belegten Teilen damals Kriege gegen Rom
geführt (und gewonnen) wurden.

Die Nachfahren der Römer in England sehen nun eher 'das heilige Römische
Reich' als Deutsch an, während die Preußen genau das Gegenteil tun.

Allerdings hatten die Preußen gewonnen und die Österreicher verloren,
was die natürlich wurmt, weswegen es gelegentlich Propaganda-Attacken
gibt, die bewirken wollen, daß Deutsche und Österreicher sich als ein
'Volk' fühlen sollen.

TH
Werner Sondermann
2018-04-04 07:45:13 UTC
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Post by Thomas Heger
Der Begriff 'Volk' ist sehr mehrdeutig im Bezug auf 'Deutsch(-e)'.
Warum nur in Bezug auf die Deutschen?
Post by Thomas Heger
Die Deutschen sind weder Volk noch gar eine Rasse, sondern Deutsch ist
eine Sprache, die in weiten Teilen Europas gesprochen wurde bzw. wird.
Die Sprache Deutsch basiert auf einem Vorgänger namens
Mittelhochdeutsch, den man heute wohl kaum verstehen würde.
Zur Sprachfamilie gehört außer Deutsch auch etwa das Niederländische.
In der englischen Sprache werden die Niederländer als "dutch" (deutsch)
bezeichnet.
Post by Thomas Heger
Jedenfalls wird Deutsch von vielen 'Völkern' gesprochen, nicht nur von
den Bürgern der Bundesrepublik Deutschland.
Die heutigen BRD-Deutschen sind ein Volk assimilierter germanischer
Stämme, die in einem geschlossenen Staatsgebiet mit klar definierten
Außengrenzen leben.

Deutsch ist zudem eine Eigenschaft, was man schon allein daran erkennen
kann, daß "deutsch" ein Eigenschaftswort ist und auch so wie ein
Adjektiv gebeugt wird.

Einmal Deutscher, immer Deutscher! Sonst gäbe es ja keine
Rußlanddeutschen, Rumänendeutschen, Sudetendeutschen ... und
Namibia-Deutschen.

w.
Thomas Heger
2018-04-07 13:23:12 UTC
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Post by Werner Sondermann
Post by Thomas Heger
Der Begriff 'Volk' ist sehr mehrdeutig im Bezug auf 'Deutsch(-e)'.
Warum nur in Bezug auf die Deutschen?
Ich wollte darauf hinweisen, daß die Bewohner der Bundesrepublik eben
kein ethnisch bedingtes Volk sind, sondern sich die Eigenschaft
'Deutsch' auf die Sprache Deutsch bezieht.

Ethnisch betrachtet sind die Deutschen eine Mischung aus etwa fünfzig
verschiedenen Völkern.
Post by Werner Sondermann
Post by Thomas Heger
Die Deutschen sind weder Volk noch gar eine Rasse, sondern Deutsch ist
eine Sprache, die in weiten Teilen Europas gesprochen wurde bzw. wird.
Die Sprache Deutsch basiert auf einem Vorgänger namens
Mittelhochdeutsch, den man heute wohl kaum verstehen würde.
Zur Sprachfamilie gehört außer Deutsch auch etwa das Niederländische.
In der englischen Sprache werden die Niederländer als "dutch" (deutsch)
bezeichnet.
Post by Thomas Heger
Jedenfalls wird Deutsch von vielen 'Völkern' gesprochen, nicht nur von
den Bürgern der Bundesrepublik Deutschland.
Die heutigen BRD-Deutschen sind ein Volk assimilierter germanischer
Stämme, die in einem geschlossenen Staatsgebiet mit klar definierten
Außengrenzen leben.
Der Begriff 'Germanen' ist eine Römische Fremdbezeichnung für Völker,
die meist garnicht im heutigen Deutschland gelebt haben.

Etwa sind Teutonen ein skandinavischer Stamm aus Jütland.

Die Angelsachsen haben auch nichts mit dem Bundesland Sachsen zu tun,
sondern mit Niedersachsen und Schleswig Holstein (was eigentlich auch
Dänisch war).

Die ost-elbischen Völker wurden summarisch 'Germanen' genannt und den
Römern hat vor denen und deren Heimat gegraut.

Aber gemeint haben sie mit dem Begriff eher skandinavische Stämme
(Angelsachsen, Gothen, Vandalen, Teutonen).


TH
Werner Sondermann
2018-04-07 16:49:28 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Heger
Post by Werner Sondermann
Post by Thomas Heger
[...]
Der Begriff 'Volk' ist sehr mehrdeutig im Bezug auf 'Deutsch(-e)'.
Warum nur in Bezug auf die Deutschen?
Ich wollte darauf hinweisen, daß die Bewohner der Bundesrepublik eben
kein ethnisch bedingtes Volk sind, sondern sich die Eigenschaft
'Deutsch' auf die Sprache Deutsch bezieht.
Blödsinn! Eine Sprache kann sich doch gar nicht ohne ein dazugehöriges
Volk entwickeln. Durch Unterwerfung und Vermischung kann allerdings ein
Volk eine fremde Sprache mehr oder weniger freiwillig ganz übernehmen.
Auch durch Handelskontakte kann es natürlich immer zur Übernahme von
Begriffen fremder Völker kommen.

Frag mich aber bitte jetzt nicht, warum dann die Ostjuden untereinander
immer noch das Jiddisch-Daitsch pflegen oder auch warum nun die
finnische und ungarische Sprache seltsamerweise aus der selben
Sprachfamilie stammen soll.
Post by Thomas Heger
Ethnisch betrachtet sind die Deutschen eine Mischung aus etwa fünfzig
verschiedenen Völkern.
Der Mongolenfleck ist aber nur bei den Franzosen in Nordfrankreich heute
noch manchmal nachzuweisen. Die Deutschen Frauen scheinen dagegen
damals die Beine nicht für die einfallenden Reiterhorden der Hunnen
breit gemacht zu haben.
Post by Thomas Heger
Post by Werner Sondermann
Post by Thomas Heger
Die Deutschen sind weder Volk noch gar eine Rasse, sondern Deutsch
ist eine Sprache, die in weiten Teilen Europas gesprochen wurde
bzw. wird. Die Sprache Deutsch basiert auf einem Vorgänger namens
Mittelhochdeutsch, den man heute wohl kaum verstehen würde.
Zur Sprachfamilie gehört außer Deutsch auch etwa das
Niederländische.
In der englischen Sprache werden die Niederländer als "dutch"
(deutsch) bezeichnet.
Post by Thomas Heger
Jedenfalls wird Deutsch von vielen 'Völkern' gesprochen, nicht nur
von den Bürgern der Bundesrepublik Deutschland.
Die heutigen BRD-Deutschen sind ein Volk assimilierter germanischer
Stämme, die in einem geschlossenen Staatsgebiet mit klar definierten
Außengrenzen leben.
Der Begriff 'Germanen' ist eine Römische Fremdbezeichnung für Völker,
die meist garnicht im heutigen Deutschland gelebt haben.
Etwa sind Teutonen ein skandinavischer Stamm aus Jütland.
Die Angelsachsen haben auch nichts mit dem Bundesland Sachsen zu tun,
sondern mit Niedersachsen und Schleswig Holstein (was eigentlich auch
Dänisch war).
Die ost-elbischen Völker wurden summarisch 'Germanen' genannt und den
Römern hat vor denen und deren Heimat gegraut.
Aber gemeint haben sie mit dem Begriff eher skandinavische Stämme
(Angelsachsen, Gothen, Vandalen, Teutonen).
Dein Halbwissen scheint noch famoser zu sein als meins. :-)

Das einzige unmißverständliche darin ist wohl, daß das Land Sachsen,
genau wie auch das Land Sachsen-Anhalt, nicht direkt nach einem darin
lebenden Stamm der Sachsen benannt ist, sonder nach irgendwelchen
Herzögen von Sachsen, die in der Gegend früher mal herrschten.

----------------------------------------------------------------------------
Seinen Namen hat das heutige Sachsen von dem untergegangenen
frühmittelalterlichen *Stammesherzogtum Sachsen*, dessen Namen vom
*historischen Volk der Sachsen in Norddeutschland* abgeleitet wurde.
Beide sind nicht Teil der Geschichte des heutigen Bundeslandes Sachsen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Sachsens
----------------------------------------------------------------------------

Die *echten Sachsen* leben in Teilen des heutigen NRWs, in
Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, im Grunde
überall wo Platt gesprochen wird.

Okay! Die Plattdeutsche Sprache ist heute vielerorts ausgestorben. Uns
hatte man damals auf der Schule sogar angehalten, nur Hochdeutsch und
kein Platt zu sprechen.

Im übrigen ist es doch wirklich seltsam, daß man im Ausland oft sofort
als Deutscher erkannt wird. Dann muß es ja wohl auch so etwas wie
deutsche *Rassemerkmale* geben.

w.
Thomas Heger
2018-04-08 18:47:03 UTC
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Raw Message
Am 07.04.2018 um 18:49 schrieb Werner Sondermann:
...
Post by Werner Sondermann
Post by Thomas Heger
Der Begriff 'Germanen' ist eine Römische Fremdbezeichnung für Völker,
die meist garnicht im heutigen Deutschland gelebt haben.
Etwa sind Teutonen ein skandinavischer Stamm aus Jütland.
Die Angelsachsen haben auch nichts mit dem Bundesland Sachsen zu tun,
sondern mit Niedersachsen und Schleswig Holstein (was eigentlich auch
Dänisch war).
Die ost-elbischen Völker wurden summarisch 'Germanen' genannt und den
Römern hat vor denen und deren Heimat gegraut.
Eher wäre natürlich der Rhein die passende Grenze...
Post by Werner Sondermann
Post by Thomas Heger
Aber gemeint haben sie mit dem Begriff eher skandinavische Stämme
(Angelsachsen, Gothen, Vandalen, Teutonen).
Dein Halbwissen scheint noch famoser zu sein als meins. :-)
Naja, so ganz genau weiß ich das natürlich nicht. Aber die Teutonen
stammten wirklich aus Jütland.

Das Meer vor Jütland hieß (auf alten Dänischen Karten) übrigens 'Mare
Germanicum'.
Post by Werner Sondermann
Das einzige unmißverständliche darin ist wohl, daß das Land Sachsen,
genau wie auch das Land Sachsen-Anhalt, nicht direkt nach einem darin
lebenden Stamm der Sachsen benannt ist, sonder nach irgendwelchen
Herzögen von Sachsen, die in der Gegend früher mal herrschten.
----------------------------------------------------------------------------
Seinen Namen hat das heutige Sachsen von dem untergegangenen
frühmittelalterlichen *Stammesherzogtum Sachsen*, dessen Namen vom
*historischen Volk der Sachsen in Norddeutschland* abgeleitet wurde.
Beide sind nicht Teil der Geschichte des heutigen Bundeslandes Sachsen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Sachsens
----------------------------------------------------------------------------
Die *echten Sachsen* leben in Teilen des heutigen NRWs, in
Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, im Grunde
überall wo Platt gesprochen wird.
Okay! Die Plattdeutsche Sprache ist heute vielerorts ausgestorben. Uns
hatte man damals auf der Schule sogar angehalten, nur Hochdeutsch und
kein Platt zu sprechen.
Im übrigen ist es doch wirklich seltsam, daß man im Ausland oft sofort
als Deutscher erkannt wird. Dann muß es ja wohl auch so etwas wie
deutsche *Rassemerkmale* geben.
Ich bin da noch am rätseln. Lederhose, Plattdeutsch und Quadratbart
wären schon mal Indizien.

Auch sollen Sauerkraut und Kartoffelklöße angeblich typisch Deutsch sein.

Und angeblich sind wir ja 'Hunnen'.

(Sauerkraut kommt übrigens aus dem Elsaß und die Hunnen aus der Mongolei.)

Hitlers Bart war übrigens auch schon vorher in Benutzung, etwa bei
Charles Spencer Chaplin. Im 19ten Jahrhundert war der auch in Schlesien
recht verbreitet. Und die Schlesier sind ja eigentlich Österreicher -
genau wie Hitler.

Also wüßte ich kein rechtes Merkmal, was den Deutschen so erkennbar
machen könnte, außer vielleicht der verspoilerte Mercedes oder das
Fan-shirt von Bayern oder Schalke.

TH

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