Discussion:
Karneval 2018
Add Reply
F. Werner
2018-02-13 07:17:37 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Wie war es denn?

Do: WDR ARKADEN
Alle bekannten Bands waren da: von "Cat Ballou" über die "Paveier" bis
zu den "Bläck Fööss". Natürlich waren alle Anwesenden begeistert, auch
wenn die "Bläck Fööss" nur ihre Karnevalsversionen vortrugen, die sie
noch aus besseren Zeiten mit Tommy Engel kannten. Die "Paveier" dagegen
scheinen immer noch Spaß am Karneval zu haben. Sie singen auch als
einzige noch echte Karnevalslieder, die nicht nach Mallorca passen.

Sonst drängen sich die Leute in die Arkaden. Dieses Jahr ging es recht
gemütlich zu.

Sa: ÖFFENTLICHE PARTY
Auffallend wenig Leute. Die Eintrittspreise stiegen dieses Jahr stark
an, da die Fete nicht mehr als "Brauchtum" anerkannt und daher unter die
19 % Mehrwertsteuer fiel. Es ist halt für nichts mehr Geld da.

Preissteigerungen von fast 20 % sind eben ein Schlag ins Kontor: weniger
Leute, weniger Einnahmen, weniger Stimmung als sonst. Frühes Ende kurz
nach Mitternacht (sonst schon mal bis vier Uhr dort gewesen).

Mo: ROSENMONTAGSZUG
Nur schnell hin und schnell zurück geht schon lange nicht mehr in Köln.
Dafür waren die Bahnen irgendwie leer. Und Siegfrid zitierte ja schon
den "Express": 30 % weniger Angereiste.

Die Geschichte mit den Pferden wurde sofort politisch
instrumentalisiert. Kaum berichteten Zeugen, dass ein Honk mit Zwille
oder Flasche unterwegs war, kamen schon die Forderungen, keine Pferde
mehr einzusetzen. Bei einem Verkehrsunfall auf einer Nebensraße forderte
m. W. niemand, keine Autos mehr in die Stadt zu lassen.

RESÜMEE: zu wenig Leute, zu wenig Stimmung, zu viele Verbote, zu wenig
Karneval. Wir überlegen daher, die nächste Session ausschließlich auf
privaten Partys zu verbringen. Den Zug sehen wir uns garantiert nur im
Fernsehen an.

FW
Toni-Ketzer
2018-02-13 11:08:57 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by F. Werner
RESÜMEE: zu wenig Leute, zu wenig Stimmung, zu viele Verbote, zu wenig
Karneval. Wir überlegen daher, die nächste Session ausschließlich auf
privaten Partys zu verbringen. Den Zug sehen wir uns garantiert nur im
Fernsehen an.
Auch in der sozialistischen Hochburg "Köln" hat der Recht$staat
erfolgreich "Einigkeit, Recht und Freiheit" bekämpft. Es gilt darauf
hinzuweisen, das Privat organisierte Partys ebenso dem behördlichen
Vorrecht unterliegen. Es wird gedroht: "Im Recht$staat gibt es keine
recht$freien Räume". Schon jetzt keimt zur Freude der Genossen eure
Entscheidung, z.B. den "Zug" dem staatlichen "GEZ-TV" zu überlassen. Als
nächstes werden künftig politisch korrekt vorgefertigte Modelle
präsentiert, "Made by Werbe-TV".
--
Toni-Ketzer

Ps.:
"Vertrauen endet meist übel. Kontrolle sei ein weiteres Übel".
(Genosse "Dämon deLogistiker")
Loading...