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Warum Facebook, Google und Co. den Fortschritt verlangsamen
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Charlie
2017-11-05 15:53:26 UTC
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Raw Message
Warum Facebook, Google und Co. den Fortschritt verlangsamen

Statt mehr und mehr Innovationen zu schaffen, attestiert der
britische Ökonom Tim Harford der Welt einen Rueckschritt bei
der Forschung. Vor allem US-Grosskonzerne seien daran schuld.
Aber Harford hat eine Loesung.
.............
Firmen wie Google, Apple, Facebook und Amazon seien so maechtig
geworden, dass sie den Wettbewerb zerstoerten und den Fortschritt
laehmten. "Die Kraefte des Marktes allein koennen die Sache nicht
loesen", sagte Harford. Stattdessen muesse die Politik helfen,
aber nicht mit Verboten, sondern mit Anreizen.
..................
https://www.welt.de tiny: http://tinyurl.com/yc9c3zkt

Naja. EUropa hat es erst gar nicht geschafft neue Grosskonzerne hervor
zu bringen, EUropa ist ja gleich in den Dornroeschenschlaf gefallen.

Und da Linksgruen hierzulande am liebsten alles Neue und Innovative
verbietet (Gentechnik, Nanotechnik, Kernkraft...) und zusaetzlich
auf *Planwirtschaft* statt Unternehmertum setzt ('Engergiewende'),
wird sich an EUropas Dornroeschenschlaf auch nichts aendern.

Der Fortschritt geschieht dann in Asien.
Und Linksgruen /EU = Europas Untergang.

cheers
F. Werner
2017-11-06 07:28:39 UTC
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Raw Message
Post by Charlie
Firmen wie Google, Apple, Facebook und Amazon seien so maechtig
geworden, dass sie den Wettbewerb zerstoerten und den Fortschritt
laehmten. "Die Kraefte des Marktes allein koennen die Sache nicht
loesen", sagte Harford. Stattdessen muesse die Politik helfen,
aber nicht mit Verboten, sondern mit Anreizen.
Google, Apple, Facebook und Amazon stehen im harten Wettbewerb
zueinander. Die schenken sich nichts und standen nur einmal Seite an
Seite, nämlich als die NSA ihre Daten anzapfen wollte.

Erst mit diesen Unternehmen kamen Dinge wie Autonomes Fahren, Künstliche
Intelligenz, Big Data und vor allem Kundenservice endlich im Alltag an.
Dass man ein zeitgemäßes Smartphone für knapp 100.- € kaufen kann, ist
ebenfalls deren Verdienst.

Sie ersparen mir tagelange Diskussionen mit dem Otto-Versand über eine
Rücknahme defekter Ware. Bei Amazom sende ich einfach zurück und habe
drei Tage später das Geld auf dem Konto.

Ich habe gerade ein Android-Autoradio gekauft, das sich problemlos mit
dem iPhone der Tochter verbinden konnte. Es bietet in meinem 10 Jahre
alten Auto nicht nur Bluetooth-Verbindungen, sondern auch einen
WLAN-Accesspoint und nebenbei eine Meldung, wo meine alte Karre gerade
steht und wann sie bewegt wird. Außerdem werden Fehlercodes ausgelesen
und aufgezeichnet, was die deutsche Fach-Werkstatt nicht hinbekam.

Dass das Radio ein ausgezeichnetes Navi ist (Google Maps), digitales
Radio empfängt, den Verbrauch misst, vor Unwettern warnt und die gesamte
Musik der Familie speichert (ca. 67 GB), ist fast schon keine Erwähnung
mehr wert. Fernsehen ist natürlich auch möglich.

Fehlt eine Funktion, laden wir einfach eine App und haben diese Funktion.

Kosten: nicht mal 300.- €

Vorher konnte das Auto aus deutscher Qualitäts-Produktion mit dem
Bordempfänger (550.- €) gerade mal UKW und Mittelwelle analog empfangen.
Dafür stand aber "Blaupunkt" drauf.

Ohne diese Unternehmen wären wir weltweit längst nicht so weit.

FW
klaus r.
2017-11-06 08:00:19 UTC
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Raw Message
Am Mon, 6 Nov 2017 08:28:39 +0100
Post by F. Werner
Post by Charlie
Firmen wie Google, Apple, Facebook und Amazon seien so maechtig
geworden, dass sie den Wettbewerb zerstoerten und den Fortschritt
laehmten. "Die Kraefte des Marktes allein koennen die Sache nicht
loesen", sagte Harford. Stattdessen muesse die Politik helfen,
aber nicht mit Verboten, sondern mit Anreizen.
Google, Apple, Facebook und Amazon stehen im harten Wettbewerb
zueinander. Die schenken sich nichts und standen nur einmal Seite an
Seite, nämlich als die NSA ihre Daten anzapfen wollte.
Erst mit diesen Unternehmen kamen Dinge wie Autonomes Fahren,
Künstliche Intelligenz, Big Data und vor allem Kundenservice endlich
im Alltag an. Dass man ein zeitgemäßes Smartphone für knapp 100.- €
kaufen kann, ist ebenfalls deren Verdienst.
Sie ersparen mir tagelange Diskussionen mit dem Otto-Versand über
eine Rücknahme defekter Ware. Bei Amazom sende ich einfach zurück und
habe drei Tage später das Geld auf dem Konto.
Ich habe gerade ein Android-Autoradio gekauft, das sich problemlos
mit dem iPhone der Tochter verbinden konnte. Es bietet in meinem 10
Jahre alten Auto nicht nur Bluetooth-Verbindungen, sondern auch einen
WLAN-Accesspoint und nebenbei eine Meldung, wo meine alte Karre
gerade steht und wann sie bewegt wird. Außerdem werden Fehlercodes
ausgelesen und aufgezeichnet, was die deutsche Fach-Werkstatt nicht
hinbekam.
Dass das Radio ein ausgezeichnetes Navi ist (Google Maps), digitales
Radio empfängt, den Verbrauch misst, vor Unwettern warnt und die
gesamte Musik der Familie speichert (ca. 67 GB), ist fast schon keine
Erwähnung mehr wert. Fernsehen ist natürlich auch möglich.
Fehlt eine Funktion, laden wir einfach eine App und haben diese Funktion.
Kosten: nicht mal 300.- €
Vorher konnte das Auto aus deutscher Qualitäts-Produktion mit dem
Bordempfänger (550.- €) gerade mal UKW und Mittelwelle analog
empfangen. Dafür stand aber "Blaupunkt" drauf.
Ohne diese Unternehmen wären wir weltweit längst nicht so weit.
FW
Ich habe ein ganz ähnliches Problem: Mein Autoradio, ebenfalls aus
deutscher Qualitätsprodukton (Also die, die den Amis bereit sind,
bedeutend mehr entgegen zu kommen wegen dem Abgasskandal, den
Einheimischen aber immerhin mit einem Update der Software) hat bei
Anschaffung des Wagens etwa 2300.- Euronen gekostet. Dafür kann es
ausser Radio und CD spielen und navigieren kaum etwas, sieht man mal
von einem äusserst kratzempfindlichem Display ab. Ein Kartenupdate würde
dafür aber pro Land etwa 149,- Euronen beim Hersteller kosten. 5 Länder
sollte ich mindestens haben, macht etwa 750,-. Ein mittelpreisiges
TomTom mit Karten für ganz Europa und Lifetime_Kartenupdate würde etwa
200 Euronen kosten.
Im Zusammenspiel mit der äusserst entgegenkommenden Philosophie eben in
der Abgasgeschichte mein Fazit: Wenn ein neues Auto, dann *kein*
deutsches mehr.
Um aber bei "Deinen" Google-Geräten zu bleiben: Ob es da wohl auch
einen Haken geben mag? Oder bin ich zu misstrauisch?

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt?
(Lisa Fitz)
F. Werner
2017-11-06 08:40:21 UTC
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Raw Message
Post by klaus r.
Post by F. Werner
Vorher konnte das Auto aus deutscher Qualitäts-Produktion mit dem
Bordempfänger (550.- €) gerade mal UKW und Mittelwelle analog
empfangen. Dafür stand aber "Blaupunkt" drauf.
Ohne diese Unternehmen wären wir weltweit längst nicht so weit.
Ich habe ein ganz ähnliches Problem: Mein Autoradio, ebenfalls aus
deutscher Qualitätsprodukton (Also die, die den Amis bereit sind,
bedeutend mehr entgegen zu kommen wegen dem Abgasskandal, den
Einheimischen aber immerhin mit einem Update der Software) hat bei
Anschaffung des Wagens etwa 2300.- Euronen gekostet. Dafür kann es
ausser Radio und CD spielen und navigieren kaum etwas, sieht man mal
von einem äusserst kratzempfindlichem Display ab.
2.300.- € für ein Radio?
Post by klaus r.
Ein Kartenupdate würde
dafür aber pro Land etwa 149,- Euronen beim Hersteller kosten. 5 Länder
sollte ich mindestens haben, macht etwa 750,-. Ein mittelpreisiges
TomTom mit Karten für ganz Europa und Lifetime_Kartenupdate würde etwa
200 Euronen kosten.
Das Spiel kenne ich (von Opel). Keine Chance. Ich navigiere seit acht
Jahren mit Google Maps und bin sehr gut damit gefahren.
Post by klaus r.
Im Zusammenspiel mit der äusserst entgegenkommenden Philosophie eben in
der Abgasgeschichte mein Fazit: Wenn ein neues Auto, dann *kein*
deutsches mehr.
Nein, bei mir auch nicht. Mein Opel-Händler ist auf dem Weg, sich eine
zweite Marke zu suchen. Da ich die Leute dort für sehr zuverlässig
halte, werde ich mich an der neuen Marke orientieren (Chevrolet oder
Renault). Ich fahre seit 1983 deutsche Autos aber inzwischen ist mir das
Preis-/Leistungsverhältnis zu schlecht geworden.
Post by klaus r.
Um aber bei "Deinen" Google-Geräten zu bleiben: Ob es da wohl auch
einen Haken geben mag? Oder bin ich zu misstrauisch?
Haken? Nun ja, es ist ein chinesisches Produkt und hat daher vielleicht
Qualitätsmängel. Bisher konnte ich aber keine finden: die Anschlüsse
sind kompatibel und in guter Qualität. Auch das Radio selbst und der
Touchscreen sind bisher einwandfrei. Ich habe sogar noch die Schutzfolie
drauf und kann den Touchscreen dennoch bedienen.

Android ist natürlich etwas aufwändiger einzustellen als das alte
Zwei-Knopf-System von Opel. Aber es bietet natürlich auch eine Menge
Möglichkeiten.

Ferner muss man natürlich den Datenschutzaspekt beachten, der weder bei
den Amerikanern noch bei den Chinesen so ausgefeilt ist wie in Europa.
Nachteile habe ich bisher aber nicht.

Das Radio hat sogar ein "Google-Zertifikat", was bedeutet, dass Google
dem Hersteller vertraut und ihm erlaubt, die Google-Anwendungen (z. B.
den Play Store oder die Google-Dienste) zu installieren und zu
aktualisieren. Das war bei anderen Geräten aus China (z. B. Android
Multimedia-Stick) nicht möglich.

Gekauft habe ich übrigens das hier:

https://www.amazon.de/PUMPKIN-Autoradio-Multimedia-unterst%C3%BCtzt-Bluetooth-32GB-2GB-Octa-Core-Android/dp/B075WPSSDS/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1509957369&sr=8-1&keywords=pumpkin+2+gb+opel

Ich fahre einen Zafira B (2006). Es ist wichtig, auf das richtige Auto
zu achten, da nur dann die richtigen Stecker mitgeliefert werden. Ferner
sollte man die Maße des alten Radios sicherheitshalber nochmal prüfen.

Bei mir war die Verkabelung etwas fummelig (wenig Platz im
Radioschacht), es passte allerdings alles auf Anhieb und das Radio
startete auch sofort.

FW
klaus r.
2017-11-06 09:17:59 UTC
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Raw Message
Am Mon, 6 Nov 2017 09:40:21 +0100
Post by F. Werner
Post by klaus r.
Post by F. Werner
Vorher konnte das Auto aus deutscher Qualitäts-Produktion mit dem
Bordempfänger (550.- €) gerade mal UKW und Mittelwelle analog
empfangen. Dafür stand aber "Blaupunkt" drauf.
Ohne diese Unternehmen wären wir weltweit längst nicht so weit.
Ich habe ein ganz ähnliches Problem: Mein Autoradio, ebenfalls aus
deutscher Qualitätsprodukton (Also die, die den Amis bereit sind,
bedeutend mehr entgegen zu kommen wegen dem Abgasskandal, den
Einheimischen aber immerhin mit einem Update der Software) hat bei
Anschaffung des Wagens etwa 2300.- Euronen gekostet. Dafür kann es
ausser Radio und CD spielen und navigieren kaum etwas, sieht man mal
von einem äusserst kratzempfindlichem Display ab.
2.300.- € für ein Radio?
Ich hab' grad mal beim Qualitätshersteller geguckt: Damals hatte ich
auch das Beste bzw. Teuerste genommen. Heute kostet es 2435,-

https://www.volkswagen.de/app/konfigurator/vw-de/de/der-passat-variant/31355/38570/highline/3G545Z/2018/2/F14
2T2T/F56 TO/+?page=options
Post by F. Werner
Ich fahre einen Zafira B (2006). Es ist wichtig, auf das richtige
Auto zu achten, da nur dann die richtigen Stecker mitgeliefert
werden. Ferner sollte man die Maße des alten Radios sicherheitshalber
nochmal prüfen.
Der Zafira gefällt mit auch. Ich warte mal ab, wie sich alles
entwickelt. Wenn überhaupt ein anderes/neues Auto, dann tendiere ich zu
was Japanischem.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt?
(Lisa Fitz)
F. Werner
2017-11-06 09:46:04 UTC
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Raw Message
Post by klaus r.
Post by F. Werner
2.300.- € für ein Radio?
Ich hab' grad mal beim Qualitätshersteller geguckt: Damals hatte ich
auch das Beste bzw. Teuerste genommen. Heute kostet es 2435,-
Meine Güte. Vielleicht ist ein iPhone 7 dabei... :-(
Post by klaus r.
Post by F. Werner
Ich fahre einen Zafira B (2006). Es ist wichtig, auf das richtige
Auto zu achten, da nur dann die richtigen Stecker mitgeliefert
werden. Ferner sollte man die Maße des alten Radios
sicherheitshalber nochmal prüfen.
Der Zafira gefällt mit auch. Ich warte mal ab, wie sich alles
entwickelt. Wenn überhaupt ein anderes/neues Auto, dann tendiere ich
zu was Japanischem.
Der Zafira hat wohl keine große Zukunft. Opel setzt auf "Crossland" und
"Grandland". Ersterer ersetzt den Meriva (den ich mal als Leihwagen in
Holland hatte und der mir gut gefallen hat), letzterer den Zafira
(dessen Technik dem letzten Astra meiner Frau entspricht und ebenfalls
ein sehr gutes Auto ist): Crossover statt Van.

Als Van-Fan (und Nicht-SUV-Freund) bin ich bei Opel da wohl zukünftig
etwas aufgeschmissen. Ich bin zwar kein Invalide, aber in den Astra
komme ich zunehmend schwerer hinein. In den Zafira kann ich wegen der
Höhe und Lage der Sitze "reinschlüpfen".

Crossland und Grandland - na ja, aufgeblasene PKW eben. Die Probefahrten
waren nicht so dolle. An den Crossland darf ich meinen Wohnwagen nicht
mehr anhängen (> 1300 kg). Mein alter Zafira (150 PS) zieht bis 1600 kg
und kommt als Turbo-Diesel noch den Berg hoch. Der Grandland hat max.
130 PS und ist zudem noch schwerer...

2019 ist wohl ein neuer Wagen fällig. Ob ich da noch einen Zafira kriege?

In Frankreich hatte ich einen Peugeot 3008, in den ich auch gut
einsteigen konnte. Er kostet 5.000.- € weniger als ein Zafira. Aber mit
dem Platzangebot eines Vans halt nicht zu vergleichen.

FW
d***@aol.com
2017-11-09 09:25:57 UTC
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Raw Message
Post by Charlie
Warum Facebook, Google und Co. den Fortschritt verlangsamen
Statt mehr und mehr Innovationen zu schaffen, attestiert der
britische Ökonom Tim Harford der Welt einen Rueckschritt bei
der Forschung. Vor allem US-Grosskonzerne seien daran schuld.
Aber Harford hat eine Loesung.
.............
Firmen wie Google, Apple, Facebook und Amazon seien so maechtig
geworden, dass sie den Wettbewerb zerstoerten und den Fortschritt
laehmten. "Die Kraefte des Marktes allein koennen die Sache nicht
loesen", sagte Harford. Stattdessen muesse die Politik helfen,
aber nicht mit Verboten, sondern mit Anreizen.
..................
https://www.welt.de tiny: http://tinyurl.com/yc9c3zkt
Gute Analyse
Post by Charlie
Naja. EUropa hat es erst gar nicht geschafft neue Grosskonzerne hervor
zu bringen, EUropa ist ja gleich in den Dornroeschenschlaf gefallen.
Und da Linksgruen hierzulande am liebsten alles Neue und Innovative
verbietet (Gentechnik, Nanotechnik, Kernkraft...) und zusaetzlich
auf *Planwirtschaft* statt Unternehmertum setzt ('Engergiewende'),
wird sich an EUropas Dornroeschenschlaf auch nichts aendern.
Der Fortschritt geschieht dann in Asien.
Überhaupt nicht. Das sind praktisch alles Diktaturen wo man den Leuten
vorschreibt wie was wann gemacht werden *muß*. Da geht dann überhaupt
nix mehr.

Dere,
DaHuawl

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