Discussion:
Die letzten Stunden des letzten Menschen, der durch die Guillotine hingerichtet wurde
Add Reply
J.Malberg
2017-09-11 17:40:21 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Vor 40 Jahren starb der letzte Westeuropäer durch die Todesstrafe. Hamida Djandoubi war auch der letzte Mensch, der durch die Guillotine hingerichtet wurde. Eine Zeugin der Exekution erzählt von den letzten Stunden des Todeskandidaten.

http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/hamida-djandoubi--der-letzte-mensch--der-durch-die-guillotine-hingerichtet-wurde-7612368.html
Lars Bräsicke
2017-09-11 20:03:41 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by J.Malberg
Vor 40 Jahren
Solange schon und es gibt immer noch Idioten wie Malberg.
J.Malberg
2017-09-12 06:01:16 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Lars Bräsicke
Post by J.Malberg
Vor 40 Jahren
Solange schon und es gibt immer noch Idioten wie Malberg.
Klemmschwester Lara mal wieder!

Es war ein Zuhälter der seine Freundin stundenlang gefoltert hat und anschließend erwürgt hat.
Wolfgang Kieckbusch
2017-09-12 06:21:41 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Lars Bräsicke
Solange schon und es gibt immer noch Idioten wie Malberg.
Solche Geschichten sind für psychisch Deformierte ein labender Trank . . .
J.Malberg
2017-09-12 06:34:51 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by Lars Bräsicke
Solange schon und es gibt immer noch Idioten wie Malberg.
Solche Geschichten sind für psychisch Deformierte ein labender Trank . . .
Hetzer Kieckbusch mal wieder!
Siegfrid Breuer
2017-09-12 12:59:00 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kieckbusch
Solche Geschichten sind für psychisch Deformierte ein labender Trank
Und Du seniler alter Toelpel bist fuer normale Menschen ein labernder
Honk.
--
Post by Wolfgang Kieckbusch
(PATSCH-an-die-Stirn-klatsch) - richtig, das hatte ich glatt vergessen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[Ottmar Ohlemacher in <1osceep3uovn$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Carlos
2017-09-12 07:08:26 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
J.Malberg schrieb/wrote am/on 11.09.2017 19:40
Post by J.Malberg
Vor 40 Jahren starb der letzte Westeuropäer durch die Todesstrafe. Hamida Djandoubi war auch der letzte Mensch, der durch die Guillotine hingerichtet wurde. Eine Zeugin der Exekution erzählt von den letzten Stunden des Todeskandidaten.
http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/hamida-djandoubi--der-letzte-mensch--der-durch-die-guillotine-hingerichtet-wurde-7612368.html
Heutzutage werden in demselben Europa die Menschen durch Lastwagen
hingerichtet. Ohne dass sie etwas verbrochen haben.
--
Carlos
======
Frank Werner
2017-09-12 09:38:14 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by J.Malberg
Vor 40 Jahren starb der letzte Westeuropäer durch die Todesstrafe.
Hamida Djandoubi war auch der letzte Mensch, der durch die Guillotine
hingerichtet wurde. Eine Zeugin der Exekution erzählt von den letzten
Stunden des Todeskandidaten.
Emotionaler Bericht. Ob es wohl einen ähnlich emotionalen Bericht von
Zeugen des Mordes gab?

#whataboutism höre ich sie schreien.

Der Hingerichtete war nicht zufällig in der Todeszelle. Er folterte und
mordete aber eine Zufällige. Und die bekam weder eine Zigarette noch
einen letzten Drink. Sie starb auch nicht in 30 Sekunden.

Die Todesstrafe ist grausam und sinnlos. Sie verursacht hohe Kosten und
moralisch stellt sich der Staat fast auf eine Stufe mit den Mördern.
Lediglich das niedere Motiv fehlt.

Die Todesstrafe verhindert auch, dass jemand herausfindet, wie der
Mörder zum Mörder wurde und was man zukünftig ändern kann, damit weniger
Morde stattfinden. Das ist die unpraktische Seite.

Aber Mitleid mit dem Mörder, dazu besteht kein Anlass. Auch wenn der
STERN immer etwas verkaufen muss, auch wenn für den Mörder die letzten
Minuten voller Grauen sind, niemand sollte vergessen, dass er es in
einem klaren Moment richtig fand, das Leben eines unschuldigen Menschen
durch eigene Hand zu beenden.

FW
Frank Bügel
2017-09-12 09:51:21 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Frank Werner
Die Todesstrafe ist grausam und sinnlos. Sie verursacht hohe Kosten und
moralisch stellt sich der Staat fast auf eine Stufe mit den Mördern.
Das halte ich für falsch. Die Todesstrafe ist nicht nur die m.E. einzig
gerechte Strafe für Schwerstverbrecher (Drogenmafia usw.) und Massenmörder,
sondern die Hinrichtung durch Genickschuss auch wesentlich kostengünstiger
als eine lebenslange Haft für diesen Auswurf der Menschheit.

Weshalb hältst du dich an den USA so fest? Erschießungskommandos wären auch
dort wesentlich billiger als die Giftspritze oder der "elektrische Stuhl".
Man sollte sich ein Vorbild an den Asiaten nehmen. Die handeln
diesbezüglich rational, ökonomisch und v.a. effektiv.
Frank Werner
2017-09-13 08:00:48 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Frank Bügel
Weshalb hältst du dich an den USA so fest? Erschießungskommandos wären auch
dort wesentlich billiger als die Giftspritze oder der "elektrische Stuhl".
Man sollte sich ein Vorbild an den Asiaten nehmen. Die handeln
diesbezüglich rational, ökonomisch und v.a. effektiv.
Das ist die Frage. In Staaten mit Todesstrafe ist die Kriminalität nicht
höher oder niedriger als in Staaten ohne Todesstrafe. Eine Abschreckung
irgendwelcher Art scheint also nicht zu bestehen.

FW
Frank Bügel
2017-09-13 08:41:20 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Frank Werner
Post by Frank Bügel
Weshalb hältst du dich an den USA so fest? Erschießungskommandos wären
auch dort wesentlich billiger als die Giftspritze oder der "elektrische
Stuhl". Man sollte sich ein Vorbild an den Asiaten nehmen. Die handeln
diesbezüglich rational, ökonomisch und v.a. effektiv.
Das ist die Frage. In Staaten mit Todesstrafe ist die Kriminalität nicht
höher oder niedriger als in Staaten ohne Todesstrafe. Eine Abschreckung
irgendwelcher Art scheint also nicht zu bestehen.
Das ggf. nicht, aber eben die adäquate Bestrafung folgt, von der jeder
Massenmörder und Schwerverbrecher weiß, bevor er sein(e) Verbrechen beging.

Wenn die Schuld des Verbrechers zweifelsfrei feststeht, wie es heute mit
genetischer Analyse bei 99% solcher Verbrechen der Fall ist, dann besteht
meines Erachtens auch kein gewichtiger Einwand mehr, solche Verbrecher noch
jahrzehntelang zu verwahren.

MfG Frank
Hans
2017-09-13 08:43:18 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Frank Bügel
Post by Frank Werner
Post by Frank Bügel
Weshalb hältst du dich an den USA so fest? Erschießungskommandos wären
auch dort wesentlich billiger als die Giftspritze oder der "elektrische
Stuhl". Man sollte sich ein Vorbild an den Asiaten nehmen. Die handeln
diesbezüglich rational, ökonomisch und v.a. effektiv.
Das ist die Frage. In Staaten mit Todesstrafe ist die Kriminalität nicht
höher oder niedriger als in Staaten ohne Todesstrafe. Eine Abschreckung
irgendwelcher Art scheint also nicht zu bestehen.
Das ggf. nicht, aber eben die adäquate Bestrafung folgt, von der jeder
Massenmörder und Schwerverbrecher weiß, bevor er sein(e) Verbrechen beging.
Wenn die Schuld des Verbrechers zweifelsfrei feststeht, wie es heute mit
genetischer Analyse bei 99% solcher Verbrechen der Fall ist, dann besteht
meines Erachtens auch kein gewichtiger Einwand mehr, solche Verbrecher noch
jahrzehntelang zu verwahren.
Eigenartig nur, daß in USA mache Todeskandidaten jahre- und
jahrzehntelang im Gefängnis auf ihre Hinrichtung warten müssen.

Hans
ottitale
2017-09-13 18:00:03 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Hans +***@invalid.at+ brachte am Wed, 13 Sep 2017 10:43:18
+0200 zum Thema Re: Die letzten Stunden des letzten Menschen, der durch
die Guillotine hingerichtet wurde in der Nachricht
Post by Hans
Post by Frank Bügel
Post by Frank Werner
Post by Frank Bügel
Weshalb hältst du dich an den USA so fest? Erschießungskommandos wären
auch dort wesentlich billiger als die Giftspritze oder der "elektrische
Stuhl". Man sollte sich ein Vorbild an den Asiaten nehmen. Die handeln
diesbezüglich rational, ökonomisch und v.a. effektiv.
Das ist die Frage. In Staaten mit Todesstrafe ist die Kriminalität nicht
höher oder niedriger als in Staaten ohne Todesstrafe. Eine Abschreckung
irgendwelcher Art scheint also nicht zu bestehen.
Das ggf. nicht, aber eben die adäquate Bestrafung folgt, von der jeder
Massenmörder und Schwerverbrecher weiß, bevor er sein(e) Verbrechen beging.
Wenn die Schuld des Verbrechers zweifelsfrei feststeht, wie es heute mit
genetischer Analyse bei 99% solcher Verbrechen der Fall ist, dann besteht
meines Erachtens auch kein gewichtiger Einwand mehr, solche Verbrecher noch
jahrzehntelang zu verwahren.
Eigenartig nur, daß in USA mache Todeskandidaten jahre- und
jahrzehntelang im Gefängnis auf ihre Hinrichtung warten müssen.
Das liegt allerdings am US-Justizsystem, das mehrere Sicherheitsnetze
eingebaut hat, um Fehlurteile möglichst zu verhindern, auch wenn das
öfter mal nicht funktioniert (mieser Pflichtverteidiger, rassistische
Jury, schlampige Ermittler die einen Fall lösen wollen (egal wie) usw.).


1. Stufe: Ermittlungsverfahren, bei schweren Straftaten erfolgt die
Anklageerhebung auf Bundesebene und in diversen Staaten durch eine Grand
Jury.

2. Verhandlung in der die Schuld des Angeklagten festgestellt werden
soll. Auch hier eine Jury. Deren Beschluß zur Schuld muß einstimmig
erfolgen. (hier ist das Kino mal ausnahmsweise korrekt)

3. Verhandlung über das Strafmaß, wenn die Todesstrafe droht. Hier muß
erneut die Jury beteiligt sein.

4.-6. Berufungsverfahren (alles noch einmal vor dem Supreme Court des
Staates)

7.-9. Und noch einmal am Supreme Court der USA

Danach kann nur noch eine Begnadigung erfolgen.

Das Problem ist nur, bei einem Fehlurteil (warum auch immer) kann man
nicht zurück.
--
Im verdorbensten Staat gibt es die meisten Gesetze.

Publius Cornelius Tacitus, Annalen 3, 27

---
Diese E-Mail wurde von Avast Antivirus-Software auf Viren geprüft.
https://www.avast.com/antivirus
Carlos
2017-09-12 10:07:46 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Frank Werner
Die Todesstrafe ist grausam und sinnlos. Sie verursacht hohe Kosten und
moralisch stellt sich der Staat fast auf eine Stufe mit den Mördern.
Lediglich das niedere Motiv fehlt.
Die Todesstrafe verhindert auch, dass jemand herausfindet, wie der
Mörder zum Mörder wurde und was man zukünftig ändern kann, damit weniger
Morde stattfinden. Das ist die unpraktische Seite.
Aber Mitleid mit dem Mörder, dazu besteht kein Anlass. Auch wenn der
STERN immer etwas verkaufen muss, auch wenn für den Mörder die letzten
Minuten voller Grauen sind, niemand sollte vergessen, dass er es in
einem klaren Moment richtig fand, das Leben eines unschuldigen Menschen
durch eigene Hand zu beenden.
Wenn "lebenslänglich" wirklich lebenslänglich wäre, dann wäre auch die
Todesstrafe überflüssig. Solange es irgendeine Möglichkeit gibt, dass zu
lebenslänglich verurteilte Verbrecher vorzeitig freikommen ("gute
Prognosen", Amnestien u. ä.), ist die Todesstrafe dringend notwendig und
alternativlos. Unmenschlich ist lediglich die Gefahr der
Wiederholungstat, und zwar der Gesellschaft gegenüber.
--
Carlos
======
Frank Werner
2017-09-13 08:05:31 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Carlos
Wenn "lebenslänglich" wirklich lebenslänglich wäre, dann wäre auch
die Todesstrafe überflüssig. Solange es irgendeine Möglichkeit gibt,
dass zu lebenslänglich verurteilte Verbrecher vorzeitig freikommen
("gute Prognosen", Amnestien u. ä.), ist die Todesstrafe dringend
notwendig und alternativlos. Unmenschlich ist lediglich die Gefahr
der Wiederholungstat, und zwar der Gesellschaft gegenüber.
Das Ziel unseres Rechtssystems ist die Rehabilitation. Jeder Mensch
verdient eine zweite Chance. Das Ziel des amerikanischen Systems ist
Rache und Genugtuung. Ich halte die Rehabilitation für zivilisierter.

Ich wäre dafür, alle Mörder in psychiatrische Analysen zu geben. Es gilt
herauszufinden, was einen Menschen zum Mörder macht. Erst wenn man diese
Ursachen erkennen kann, kann man weitere Opfer verhindern, was ich für
das Wichtigste halte.

Ich fürchte nur, es kommt heraus, dass Morde oft in hoffnungslosen
Lebenssituationen vorkommen. Was gleichbedeutend damit wäre, dass die
Gesellschaft solche Lebenssituationen nicht zulassen sollte. Damit wäre
ein Riesenfass aufgemacht...in welches viele Bürger lieber nicht
hineinsehen wollen.

Also weg mit dem Mörder und sich einreden, dass es von Natur aus böse
Menschen gibt. Klappt in den USA schon ewig.

FW
juve
2017-09-12 14:33:21 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by J.Malberg
Vor 40 Jahren starb der letzte Westeuropäer durch die Todesstrafe.
Hamida Djandoubi war auch der letzte Mensch, der durch die Guillotine
hingerichtet wurde. Eine Zeugin der Exekution erzählt von den letzten
Stunden des Todeskandidaten.
http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/hamida-djandoubi--der-letzte-
mensch--der-durch-die-guillotine-hingerichtet-wurde-7612368.html

Er war kein Westeuropäer! Lt. Artikel Tunesier, also Nafri...
J.Malberg
2017-09-12 15:12:59 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by juve
Er war kein Westeuropäer! Lt. Artikel Tunesier, also Nafri...
Wird aber vermutlich einen franz. Pass / Staatsbürgerschaft gehabt haben.

Er war Zuhälter, und hat seine Freundin zur Prostitution gezwungen. Sie hat bei der Polizei gegen ihn ausgesagt und er hat sie aus Rache dafür stundenlang gefoltert und dann erwürgt.

Die Frau hatte also einen deutlich qualvolleren Tod.
juve
2017-09-12 17:38:11 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by J.Malberg
Post by juve
Er war kein Westeuropäer! Lt. Artikel Tunesier, also Nafri...
Wird aber vermutlich einen franz. Pass / Staatsbürgerschaft gehabt haben.
Gut möglich wg. ehem. Kolonie dort? Halt Paß-Franzose? Zumindest können
Die die Landessprache hinreichend.
Post by J.Malberg
Er war Zuhälter, und hat seine Freundin zur Prostitution gezwungen. Sie
hat bei der Polizei gegen ihn ausgesagt und er hat sie aus Rache dafür
stundenlang gefoltert und dann erwürgt.
Die Frau hatte also einen deutlich qualvolleren Tod.
In dem Fall war die Todesstrafe angemessen und vernünftig, spart auch
Kosten und der kann nicht mehr zum Wiederholungstäter werden!
Loading...