Discussion:
Die Ernüchterung der ehrenamtlichen Helferinnen
(zu alt für eine Antwort)
Kim Jong Hippo
2018-06-13 10:27:15 UTC
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Raw Message
[...Am Anfang waren alle hoch motiviert, bereit, alles zu tun, um die
Ankommenden bei ihren ersten Schritten in ein neues und besseres Leben
bestmöglich zu begleiten. Aber die Bilanz nach einigen Jahren in der
Flüchtlingshilfe fällt bei so manchem nüchtern aus. Der Traum vom
selbstlosen Kulturvermittler hat bei vielen Bodenberührung bekommen.

Oft genug sehr unsanfte. Katja Schneidt, selbst konvertierte Muslimin
und seit zwanzig Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe aktiv,
berichtet in ihrem Buch mit dem pragmatischen Titel „Wir schaffen es
nicht“ (riva-Verlag) von einem solchen Aufprall. „Wenn man denkt, man
müsse den Flüchtlingen nur die deutsche Sprache beibringen und ihnen
eine Wohnung und einen Arbeitsplatz besorgen und damit würde die
Integration nahezu automatisch erfolgen, unterliegt einem gefährlichen
Irrglauben“.

Auf die Frage, ob die Fluchtursachen erfahrungsgemäß politische
Verfolgung oder Flucht vor Kriegshandlungen seien, antwortete die
Mehrheit der Interviewten spontan und schlicht mit einem Nein.

(...)

Viele sind schockiert, mit welcher Selbstverständlichkeit von den
Ankommenden „neue Zähne, Geld, kostenlose Wohnungen, deutsche
Freundinnen“ erwartet werden. Junge Männer machen keinen Hehl daraus,
dass sie nicht zum Arbeiten nach Deutschland gekommen seien, sondern
weil sie auf ein kostenloses Studium hoffen. Zum ersten Mal hören
Ehrenamtliche, dass die Flucht oft lange vorbereitet wurde und
erhebliche Geldmittel aufgewendet wurden, Haus und Auto verkauft und
sogar ein guter Arbeitsplatz aufgegeben, nur um die Schleuser zu bezahlen.

(...)

Dennoch wird auch davon berichtet, dass viele in den Erstunterkünften
zum ersten Mal davon hören, dass es für ein erfolgreiches Asylverfahren
ernsthafter Fluchtgründe bedarf. „Als die Afghanen erfuhren, dass sie
Fluchtgründe haben müssen, um anerkannte Asylbewerber zu werden, hat es
ein Afghane übernommen, sich die Fluchtgeschichten für alle Afghanen in
den Containern auszudenken.“
...]
http://www.achgut.com/artikel/die_ernuechterung_der_ehrenamtlichen_helferinnen
--
"Totgeschlagen gehört totgeschlagen."
(Dr Horst Leps, Religionslehrer a.D. und "Friedensaktivist")
http://narkive.com/j0v0RdlN:6.454.35
fridolin
2018-06-13 12:47:27 UTC
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Raw Message
Junge Männer machen keinen Hehl daraus, dass sie nicht zum Arbeiten nach
Deutschland gekommen seien, sondern weil sie auf ein kostenloses Studium
hoffen.
Klar, Analphabeten die auch die Grundrechenarten nicht beherrschen hoffen
auf ein Studium? Zum Dipl. Flüchtling oder wozu? Wie blöd muß man sein
ehrenamtlicher Helfer zu werden? Zuviel TV (Talmud Vision)?
klaus r.
2018-06-13 13:20:26 UTC
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Raw Message
On Wed, 13 Jun 2018 12:47:27 +0000 (UTC)
Post by fridolin
Junge Männer machen keinen Hehl daraus, dass sie nicht zum Arbeiten
nach Deutschland gekommen seien, sondern weil sie auf ein
kostenloses Studium hoffen.
Klar, Analphabeten die auch die Grundrechenarten nicht beherrschen
hoffen auf ein Studium? Zum Dipl. Flüchtling oder wozu? Wie blöd muß
man sein ehrenamtlicher Helfer zu werden? Zuviel TV (Talmud Vision)?
Wirklichen Kriegsflüchtlingen oder wirklich politisch Verfolgten kann
man schon helfen. Da ist überhaupt nichts gegen einzuwenden.
Ich habe jedes Jahr gemeinnützigen Vereinen gespendet. Das habe ich
seit zwei Jahren komplett eingestellt. Leute, wie besagten Ali Bi. will
ich partout nichts zukommen lassen. Da gebe ich lieber direkt nach
Afrika und freue mich, wenn 2 oder drei Kinder weiter zur Schule gehen
können. Von mir bekommt keine Organisation auch nur einen einzigen
Pfennig, die sich in der Asylindustrie engagiert.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Interessante Meinungen auch von http://www.freiewelt.net/
Fridrich Bartel
2018-06-13 13:49:01 UTC
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Raw Message
Post by Kim Jong Hippo
[...Am Anfang waren alle hoch motiviert, bereit, alles zu tun, um die
Ankommenden bei ihren ersten Schritten in ein neues und besseres Leben
bestmöglich zu begleiten. Aber die Bilanz nach einigen Jahren in der
Flüchtlingshilfe fällt bei so manchem nüchtern aus. Der Traum vom
selbstlosen Kulturvermittler hat bei vielen Bodenberührung bekommen.
Oft genug sehr unsanfte. Katja Schneidt, selbst konvertierte Muslimin
und seit zwanzig Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe aktiv,
berichtet in ihrem Buch mit dem pragmatischen Titel „Wir schaffen es
nicht“ (riva-Verlag) von einem solchen Aufprall. „Wenn man denkt, man
müsse den Flüchtlingen nur die deutsche Sprache beibringen und ihnen
eine Wohnung und einen Arbeitsplatz besorgen und damit würde die
Integration nahezu automatisch erfolgen, unterliegt einem gefährlichen
Irrglauben“.
Auf die Frage, ob die Fluchtursachen erfahrungsgemäß politische
Verfolgung oder Flucht vor Kriegshandlungen seien, antwortete die
Mehrheit der Interviewten spontan und schlicht mit einem Nein.
(...)
Viele sind schockiert, mit welcher Selbstverständlichkeit von den
Ankommenden „neue Zähne, Geld, kostenlose Wohnungen, deutsche
Freundinnen“ erwartet werden. Junge Männer machen keinen Hehl daraus,
dass sie nicht zum Arbeiten nach Deutschland gekommen seien, sondern
weil sie auf ein kostenloses Studium hoffen. Zum ersten Mal hören
Ehrenamtliche, dass die Flucht oft lange vorbereitet wurde und
erhebliche Geldmittel aufgewendet wurden, Haus und Auto verkauft und
sogar ein guter Arbeitsplatz aufgegeben, nur um die Schleuser zu bezahlen.
(...)
Dennoch wird auch davon berichtet, dass viele in den Erstunterkünften
zum ersten Mal davon hören, dass es für ein erfolgreiches Asylverfahren
ernsthafter Fluchtgründe bedarf. „Als die Afghanen erfuhren, dass sie
Fluchtgründe haben müssen, um anerkannte Asylbewerber zu werden, hat es
ein Afghane übernommen, sich die Fluchtgeschichten für alle Afghanen in
den Containern auszudenken.“
...]
http://www.achgut.com/artikel/die_ernuechterung_der_ehrenamtlichen_helferinnen
Kenne ich aus den 90er Jahren, der ersten großen Einreisewelle nach
Europa und nach Deutschland.

Die Asylgründe wurden sehr schnell angepasst. Entsprechende
Organisationen gaben ggf. Tipps für die Märchenstunde beim
Einzelentscheider.
Ebenso, wie man sich dem Fingerabdruck nehmen für einige Tage entzieht.

Ein Mitarbeiter im ehem. BAFl, heute Bamf bei uns verteilte heimlich an
seine rumänischen Landsleute Handzettel mit Adressen und Telefonnummern,
wo man Hilfe bekam oder noch eine extra Mark zu holen war. Läuft.

Entsprechende Organisationen heute briefen die herbei strömenden.
Entsprechende Werbevideos mit Halbwahrheiten sind im Ausland verbreitet.
Haus, Auto, Frau und Arbeit war das Motto der 90er Jahre.
Heute fehlt der Punkt Arbeit und wurde durch monatliche gute Rente oder
bedingungsloses Einkommen ersetzt.

Und weil die Leute kein Einkommen haben gibt es natürlich kostenlosen
Zahnersatz oder OPs.

Es soll nicht heißen das alle Menschen so sind. Es ist immer nur ein
bestimmter Prozentsatz. Die so genannten Einzelfälle.

Mag sein, das es monatlich nur noch ein paar Tausend sind, die den
Verlockungen der Werbevideos unterliegen und hier anreisen.
Man hört aber auch, das es tausende sind die abtauchen und wieder nach
Hause zurückkehren.
noebbes
2018-06-13 14:27:18 UTC
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Raw Message
Post by Fridrich Bartel
Mag sein, das es monatlich nur noch ein paar Tausend sind, die den
Verlockungen der Werbevideos unterliegen und hier anreisen.
Ein paar Tausend Sozialschmarotzer zu viel.
Post by Fridrich Bartel
Man hört aber auch, das es tausende sind die abtauchen und wieder nach
Hause zurückkehren.
Wohl allenfalls ein paar Hundert im Jahr, Tausende auf gar keinen Fall.
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