Discussion:
Kriegsverbrechen der Hezbullah
(zu alt für eine Antwort)
Martin Blumentritt
2006-12-07 00:00:00 UTC
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Bericht: Hisb`Allah beginn Kriegsverbrechen

Ein am Dienstag veröffentlichter Bericht des israelischen
"Intelligence and Terrorism Information Center" untermauert
israelische Behauptungen, dass die Hisb`Allah während des
Libanonkrieges aus zivilen Wohngegenden heraus operierte und ihre
Mitglieder sich als Zivilisten tarnten, was nach internatio-nalem
Recht den Tatbestand der Kriegsverbrechen erfüllt. Weiter heißt es in
dem Bericht, der in enger Zusammenarbeit mit dem israelischen
Militärgeheimdienst erstellt wurde, dass sich unter den angeblich
1084 zivilen libanesischen Todesopfern tatsächlich 650
Hisb`Allah-Kämpfer befanden. Nach internationalem Kriegsrecht ist der
Gebrauch von zivilen Strukturen im Kampfgeschehen verboten und macht
diese Strukturen zu legitimen Zielen militärischer Angriffe. Die UN
und internationale Menschenrechtsorganisationen hatten Israel
vorgeworfen, während des Krieges zivile Strukturen angegriffen zu
haben. In dem Bericht sind Fotos, Videoaufzeichnungen und
Zeugenaussagen von Hisb`Allah-Mitgliedern enthalten, die zugeben, auf
ausdrückliche Anweisung in zivilen Wohnhäusern Deckung gesucht zu
haben. Hisb`Allah-Kämpfer lagerten Waffen in Privatwohnungen und
Moscheen, und veranlassten, dass Raketentransporter Rettungswagen
folgten. Raketenangriffe auf israelische Ziele erfolgten zudem aus
unmittelbarer Nähe von UN-Positionen im Südlibanon, so der Bericht,
der http://www.ajcongress.org/site/PageServer?pagename=secret2 ) mit
den dazugehörigen Videos ( http://www.ajcongress.org/site/PageServer )
angesehen werden kann.



mfg Martin Blumentritt

Homepage: http://www.martinblumentritt.de/

"»Deutschland, Deutschland über alles«, ich fürchte, das war das Ende
der deutschen Philosophie."(F.Nietzsche)
--
_Kein Volk * Kein Führer * Kein Vaterland * Logout Fascism_
Wer von Israel sprechen will, darf von Auschwitz nicht schweigen.
Andreas Gumtow
2006-12-07 17:46:32 UTC
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der ZioNazi Martin Blumentritt macht mal wieder in Propaganda...

UN-Menschenrechtsrat

Erste Außerordentliche Sitzung Resolution S-1/Res.1 (2006)
Menschenrechtssituation in den besetzten palästinensischen Gebieten

Der Menschenrechtsrat, gemäß den Prinzipien und Zielen der Charta der
Vereinen Nationen, dem humanitären Völkerrecht und den bindenden
Verpflichtungen der Internationalen Menschenrechte bekräftigt die
Anwendung der Genfer Konvention zum Schutz der Zivilbevölkerung in
Kriegszeiten vom 12. August 1949, auf die besetzten palästinensischen
Gebiete, Ost-Jerusalem und den anderen besetzten arabischen Gebieten,
bekundet sein tiefe Besorgnis über den Bruch mit dem humanitären
Völkerrecht und dem Menschenrecht in den besetzten palästinensischen
Gebiete durch die Besatzungsmacht Israel, einschließlich den
willkürlichen Inhaftierungen palästinensischer Minister, Mitglieder
des palästinensischen Legislativrates sowie weiteren offiziellen
Vertretern, genauso wie die willkürliche Inhaftierung von Zivilisten,
die militärischen Angriffe auf palästinensische Ministerien,
einschließlich des Büros des Premiers und die Zerstörung der
palästinensischen Infrastruktur, einschließlich der Wasserwerke,
Elektrizitätswerke und Brücken;

1. äußert die ernsthafte Besorgnis über die Verstöße der
Menschenrechte gegenüber des palästinensischen Volkes durch die
Besatzungsmacht Israel, einschließlich den gegenwärtigen umfangreichen
israelischen militärischen Operationen gegen Palästinenser in den
besetzten palästinensischen Gebieten;

2. fordert die Besatzungsmacht Israel dazu auf, die militärischen
Operationen in den besetzten palästinensischen Gebieten zu beenden,
das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte zu wahren sowie
Abstand von den kollektiven Bestrafungen gegenüber der
palästinensischen Zivilbevölkerung zu nehmen;

3. drückt seine tiefe Besorgnis über die Auswirkungen der
fortlaufenden israelischen Militäroperationen auf die sich ständig
verschlechternden Lebensbedingungen des palästinensischen Volkes aus;

4. fordert die Besatzungsmacht Israel dazu auf, die verhafteten
palästinensischen Minister, Mitglieder des palästinensischen
Legislativrates, offizielle Vertreter sowie verhaftete
palästinensische Zivilisten frei zu lassen;

5. fordert alle beteiligten Parteien dazu auf, das humanitäre
Völkerrecht einzuhalten, von Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung
Abstand zu nehmen und unter allen Umständen alle inhaftierten
Kombattanten und Zivilisten gemäß der Vierten Genfer Konvention zu
behandeln;

6. entschließt sich zu der Entsendung einer Untersuchungskommission
unter dem Vorsitz des Sondergesandten für Menschenrecht in den seit
1967 besetzten palästinensischen Gebieten;

7. Ruft zu Verhandlungen auf, um die gegenwärtige Krise zu lösen


Amnesty: Israel griff vorsätzlich zivile Ziele an

Während des Libanon-Feldzuges habe die israelische Armee bewusst
zivile Ziele angegriffen - behauptet die Menschenrechtsorganisation
amnesty international. Es sei beispielsweise kein Zufall, dass die
Supermärkte in allen Dörfern des ehemaligen Kampfgebietes zerstört seien.

Von Carsten Kühntopp, ARD-Hörfunkstudio Amman

Großansicht des Bildes Grafik: Israelischer Luftangriff auf das
libanesische Dorf Al Khiam am 8. August 2006]
Der Vorwurf von amnesty international wiegt schwer: Während der
Offensive gegen Hisbollah habe Israel vorsätzlich zivile Ziele
angegriffen - und zwar als Teil der militärischen Strategie. Die
Angriffe auf die Infrastruktur des Libanon seien wahllos und
unverhältnismäßig gewesen und stellten damit ein Kriegsverbrechen dar.
amnesty zieht Bilanz: Bei mehr als 7000 Luftangriffen und 2500
Angriffen von See kamen etwa 1200 Menschen ums Leben, ein Drittel
davon Kinder, eine Million Menschen wurden zu Flüchtlingen gemacht.
Zerstört wurden etwa 15.000 Häuser und Wohnungen, mindestens 25
Tankstellen, zwei Krankenhäuser, 900 Geschäfte oder
Produktionsstätten, 80 Brücken und 90 Straßen, außerdem Brunnen,
Wasserleitungen und -pumpen, Kläranlagen, Kraftwerke und
Umspannstationen, ein Leuchtturm sowie die größte Meierei des Landes.
Häuser bewusst zum Einsturz gebracht

Aus Sicht von amnesty war es gerade die hohe Treffgenauigkeit der
eingesetzten Munition, die jetzt beweist, dass die Schäden an zivilen
Einrichtungen nicht ungewollte Kollateralschäden, sondern beabsichtigt
waren und zur Taktik der Armee gehörten. Auffällig sei zum Beispiel,
dass viele Häuser allein dadurch zum Einsturz gebracht wurden, indem
einzelne tragende Pfeiler beschossen wurden und das Gebäude dann unter
seinem eigenen Gewicht zusammenklappte. Dies zeigt aus Sicht der
Menschenrechtler, dass eben genau dieses Gebäude auch getroffen werden
sollten.
Supermärkte zerstört

Im Süden des Libanon, so amnesty, gebe es kein Dorf mehr, in dem nicht
immer auch der örtliche Supermarkt angegriffen worden sei. Es gebe
sogar Dörfer, in denen nur der Supermarkt zerstört worden sei.
Gleiches gelte auch für die Angriffe auf Tankstellen, Pumpwerke oder
Geschäfte: Immer seien die Schläge sehr präzise gewesen.

Das Argument der Israelis, die Hisbollah Miliz habe Zivilisten und
zivile Einrichtungen als Schutzschilde benutzt, lässt amnesty
international nicht gelten. Wegen des Musters und des Umfangs der
Angriffe, der Zahl der Zivil-Opfer und des Ausmaßes der Zerstörung sei
diese Behauptung unglaubwürdig.
Wollte Israels Armeeführung Bevölkerung bestrafen?

Amnesty stützt sich auch auf Äußerungen israelischer
Regierungssprecher und Armeevertreter, die angeblich ebenfalls zeigen,
dass die Angriffe auf zivile Einrichtungen vorsätzlich waren. So
hatten Reporter bei einem Briefing der israelischen Armee am 24. Juli
erfahren, dass Generalstabschef Dan Halutz angeordnet habe, für jeden
Katyusha-Angriff auf Haifa zehn Gebäude in Beirut zu zerstören. In
einem Zeitungsinterview hatte Halutz gedroht, wenn Libanon sich nicht
von dem "Krebsgeschwür Hisbollah" trenne, werde das Land "einen sehr
hohen Preis dafür bezahlen". Offenbar, so amnesty international, habe
Israel eine Politik der Bestrafung gegenüber der libanesischen
Bevölkerung verfolgt, damit die Menschen sich gegen die Hisbollah
wenden würden. Dies könne aber kein legitimes oder legales Ziel der
Kriegsführung sein, denn dann, so amnesty, gäbe es "Krieg ohne Grenzen".
Hisbollah-Angriffe noch nicht untersucht

Gegenstand des amnesty-Berichts war ausschließlich Israels Offensive
und nicht die Aktionen von der Hisbollah. Mit denen, so amnesty,
beschäftige man sich an anderer Stelle.

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5838924,00.html


un was man vom ZioNazi Blumentritt zu erwarten hat zeigte er ja deutlich:

was hat der ZioNazi Blumentritt doch gleich in dspm so von sich gegeben...

Zur Frage der Mitverantwortung der Bürger Israels an israelischen
Kriegsverbrechen tat der ZioNazi Blumentritt trotz bekannter
internationaler Feststellungen kund:

"Das tun sie, sollte es jemals israelische Kriegsverbrechen geben. Die
hat es aber niemals gegeben."
(Martin Blumentritt,Message-ID:<9-***@comlink.de>)

und da der ZioNazi Bluemntritt weiter hetzen wollte äußerte er:

"Seitdem auch bei amnesty der gutmenschelnde Judenhaß eingezogen ist,
haben viele das Spenden unterlassen."
(Martin Blumentritt,Message-ID:<9-***@comlink.de>)

und zur Rechtfertigung des zionistischen Anspruchs legte der ZioNazi
Blumentritt nach:

"Es gibt kein palästinensisches Land."
"> - als ob keine jüdischen Terroristen an der Staatsgründung Israels
beteiligt gewesen sind!
Wen interessiert das? Es war schließlich legitimer Terror,"
(Martin Blumentritt,Message-ID:<9-RI$***@comlink.de>)

"Der einzige Reichtum in Palästina war der, der von den Juden
geschaffen wurde. Das gilt auch für das Gebiet, das die
Weltgemeinschaft den Juden zusprach."
(Martin Blumentritt,Message-ID:<9-***@comlink.de>)

"Die Hamas und Hiuzbollah sind die beiden Seiten, die Greueltaten
begehen. Israel führt einen ganz sauberen, rechtlich einwandfreien
Krieg."

unter "Integration" versteht der ZioNazi nur die Legitimierung
israelischer Vertreibungen und Kriegsverbrechen...

[
Solche Lager haben doch schon die Araber für die Palästinenser
eingerichtet, statt sie in ihr Land zu integrieren, wie es die
Israelis mit Flüchtlingen taten.
] M. Blumentritt, 27.08.2006

Ach, begraben weil von der IDF erschossen oder in Verwaltungshaft
weggesperrt oder gleich ausgebürgert nennt man jetzt integriert im
Neusprech der ZioNazis. Das muß einem doch gesagt werden. Dann dürfen
wir ja auch eine Integration a la Israel machen. Wird sich die NPD
aber freuen, wird ihr doch immer vorgeworfen so was sei pfui.

aber mit dieser verachtenswerten Haltung ist der ZioNazi j anicht
allein, ist diese HAltung doch offizieller israelischer Neusprech...

So sagte Ehud Olmert im Juni 2006 zu den Angriffen der IDF auf Gaza:

"Ich bedaure die Bewohner von Gaza zutiefst, aber die Leben,
Sicherheit und das Wohlergehen der Einwohner von Sderot sind sogar
noch wichtiger. Ich lehne die Angriffe auf das israelische Militär und
seine Kommandeure ab. Niemand ist engagierter und vorsichtiger und so
wird es auch in Zukunft sein"

Welchen Wechselkurs mißt Olmert wohl einem Israeli bei? 10
Palästinenser oder gleich 100 oder 1000?

Der ZioNazi Blumentritt glaubte sein X-No-Archive würde seine
Haßpamphlete verschwinden lassen... das war sein Irrtum.

Ein echter ZioNazi wie Blumentritt ist ein verachtenswertes
rassistisches Subjekt das sich und seinen extremistischen Zionismus
unter der Maske des Juden zu verstecken versucht und damit die Juden,
und zwar die liberalen antizionistischen die sich nicht für die
Verbrechen seiner Clique ausnutzen lassen wollen, wieder einmal als
Opfer seiner Propaganda an sich zieht. Daher beschimpfen
seinesgleichen diese als "dumme Juden" oder "Alibijuden" oder erklären
sie gleich zu Antisemiten. Der ZioNazi Blumentritt verbreitet
ausschließlich Haß- und Hetzpropaganda und hat selbst die Jünger
Adolfs schon lange weit rechts außen überholt. Sein "auserwähltes
Volk" ist für ihn sakrosankt, unabhängig welche
Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Untaten es begeht. Da
klatscht er nur Beifall und meint "weiter so". Solch ein Subjekt kann,
wie der Inhalt von gewissen Kübeln, niemand "auf den Schlips treten".
Allerdings ist seinem militanten und einen zionistischen Staatsterror
mit Rechtfertigungsversuchen verbrämenden ZioNazismus eine Abfuhr zu
erteilen. Niemand soll später einmal sagen können er habe ja von
nichts gewußt.
--
Die Unterscheidung ist ganz einfach: Wenn ein Beitrag jeden der
anderer Ansicht ist als "Nazi" beschimpft, jeden nicht rassistisch
zionistischen Menschen als Massenmörder oder Möchtegern-Massenmörder
beleidigt, ein israelisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen
das Völkerrecht oder andere Rechtsgüter verharmlost, rechtfertigt oder
leugnet oder alternativ zur Ablenkung uralte Kamellen (zweifelhafter
Herkunft und ebenso zweifelhafter Wahrheit) ausgräbt und als absolut
zu glaubende (quasi ex cathedra Blumentritt) Wahrheiten verkündet, ja
dann (und nur dann) ist es ein echter Blumentritt im ZioNazi Modus.
Adenauer
2006-12-07 17:48:56 UTC
Permalink
Post by Andreas Gumtow
der ZioNazi Martin Blumentritt macht mal wieder in Propaganda...
... und der Neonazi Dummkopf mal wieder in antisemitischer Hetze ...

Karl
Andreas Gumtow
2006-12-08 09:03:26 UTC
Permalink
da verwechselt der ZioNazi Adenauer mal wieder absichtlich...
Post by Andreas Gumtow
der ZioNazi Martin Blumentritt macht mal wieder in Propaganda...
.... und der (Schwachsinn) mal wieder in antisemitischer Hetze ...
und lügt wie gedruckt... denn er versucht, wie es den ZioNazis so
eigen ist, mal wieder die Kritik an israelischen
Völkerrechtsverstößen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die
Menschlichkeit, die meistenteils von internationalen Einrichtungen
angeprangert sind, mit der bekannten zionistischen
"Antisemitismuskeule" zu diffamieren.

Wahrscheinlich wird er gleich mit der Relativierung israelischer
Menschenrechtsverletzungen beginnen oder diese, trotz gegenteiliger
Nachweise, leugnen.

Ein Adenauer übt den Blumentritt...
--
Die Unterscheidung ist ganz einfach: Wenn ein Beitrag jeden der
anderer Ansicht ist als "Nazi" beschimpft, jeden nicht rassistisch
zionistischen Menschen als Massenmörder oder Möchtegern-Massenmörder
beleidigt, ein israelisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen
das Völkerrecht oder andere Rechtsgüter verharmlost, rechtfertigt oder
leugnet oder alternativ zur Ablenkung uralte Kamellen (zweifelhafter
Herkunft und ebenso zweifelhafter Wahrheit) ausgräbt und als absolut
zu glaubende (quasi ex cathedra Blumentritt) Wahrheiten verkündet, ja
dann (und nur dann) ist es ein echter Blumentritt im ZioNazi Modus.
Adenauer
2006-12-08 15:36:36 UTC
Permalink
Post by Andreas Gumtow
da verwechselt der ZioNazi Adenauer mal wieder absichtlich...
Post by Andreas Gumtow
der ZioNazi Martin Blumentritt macht mal wieder in Propaganda...
.... und der (Schwachsinn) mal wieder in antisemitischer Hetze ...
und lügt wie gedruckt... denn er versucht, wie es den ZioNazis so
... usw. usf.
Es doch keinen Sinn zu leugnen, Dummkopf: entweder du hörts mit deinen
antisemitischen Hasstiraden auf oder du bist ein Antisemit.

Karl
Andreas Gumtow
2006-12-08 20:18:54 UTC
Permalink
der ZioNazi Adenauer sollte mal etwas anderes als zionistische
Propaganda lesen. Z.B. die Berichte der EU-Menschenrechtskommission,
den Sonderbeauftragten des UN-Menschenrechtsrats, die Ermittlungen von
ai und gfbv... dann würde er die zionistischen Verbrechen nicht auch
noch unterstützten. So kann man ihn nur al sZioNazi bezeichnen der
sich seit einiger Zeit im Blumentritt übt. Mit Leugnung und
Verharmlosung israelischer Menschenrechtsverletzungen hat er ja Erfahrung.
--
Die Unterscheidung ist ganz einfach: Wenn ein Beitrag jeden der
anderer Ansicht ist als "Nazi" beschimpft, jeden nicht rassistisch
zionistischen Menschen als Massenmörder oder Möchtegern-Massenmörder
beleidigt, ein israelisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen
das Völkerrecht oder andere Rechtsgüter verharmlost, rechtfertigt oder
leugnet oder alternativ zur Ablenkung uralte Kamellen (zweifelhafter
Herkunft und ebenso zweifelhafter Wahrheit) ausgräbt und als absolut
zu glaubende (quasi ex cathedra Blumentritt) Wahrheiten verkündet, ja
dann (und nur dann) ist es ein echter Blumentritt im ZioNazi Modus.
Martin Blumentritt
2006-12-09 00:00:00 UTC
Permalink
Es begab sich am 08.12.06, als der/die ehrenwerte Möchtegern-Massenmörder
Post by Andreas Gumtow
Z.B. die Berichte der EU-Menschenrechtskommission,
den Sonderbeauftragten des UN-Menschenrechtsrats, die Ermittlungen von
Die UN-Menschenrechtskommission:

"Sie ist das Werkzeug derer, die Israel zum archetypischen Schänder
der Menschenrechte in der heutigen Welt abstempeln wollen. Sie ist
eine Brutstätte des Antisemitismus. Sie ist eine Zuflucht für
moralische Relativisten. Kurz, sie ist ein Skandal."Morris B. Abram,
"Anti-Semitism in the United Nations", UN Watch, Februar 1998.


Wundert es dann noch jemanden, das Nazisau Gumtow diese Brutstätte
des Antisemitismus gern zitiert.

mfg Martin Blumentritt

Homepage: http://www.martinblumentritt.de/

Aus dem Wörterbuch der Unmenschen:
_Faschismuskeule_: Wie das Wort schon sagt, ein Wort, das
signalisiert, daß man Ähnliches verfolgen, sich aber durch
die Erinnerung an Auschwitz dabei nicht stören lassen will.
--
_Kein Volk * Kein Führer * Kein Vaterland * Logout Fascism_
Wer von Israel sprechen will, darf von Auschwitz nicht schweigen.
Mike Horn
2006-12-09 16:52:47 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
"Sie ist das Werkzeug derer, die Israel zum archetypischen Schänder
der Menschenrechte in der heutigen Welt abstempeln wollen. Sie ist
eine Brutstätte des Antisemitismus. Sie ist eine Zuflucht für
moralische Relativisten. Kurz, sie ist ein Skandal."Morris B. Abram,
"Anti-Semitism in the United Nations", UN Watch, Februar 1998.
Wundert es dann noch jemanden, das Nazisau Gumtow diese Brutstätte
des Antisemitismus gern zitiert.
Wenn du deinen Fanatismus als Tugend verstehst, dann lass dir sagen,
dass das auch gereicht hätte, um als SS-Mann KZs zu bewachen. Du bist
keinen Deut besser, als die meisten Leute, die du beschimpfst.
Erich Pfennig
2006-12-09 17:13:27 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Es begab sich am 08.12.06, als der/die ehrenwerte Möchtegern-Massenmörder
Post by Andreas Gumtow
Z.B. die Berichte der EU-Menschenrechtskommission,
den Sonderbeauftragten des UN-Menschenrechtsrats, die Ermittlungen von
"Sie ist das Werkzeug derer, die Israel zum archetypischen Schänder
der Menschenrechte in der heutigen Welt abstempeln wollen. Sie ist
eine Brutstätte des Antisemitismus. Sie ist eine Zuflucht für
moralische Relativisten. Kurz, sie ist ein Skandal."Morris B. Abram,
"Anti-Semitism in the United Nations", UN Watch, Februar 1998.
Na und. Die UN-Menschenrechtskommission wurde 2006 abgelöst durch den
UN-Menschenrechtsrat.
Die UN-Menschenrechtskommission war international in Misskredit geraten,
weil sich vor allem die reichen Industrienationen gegenseitig
blockierten und deshalb ein effektiver Kampf gegen die Missachtung der
Menschenrechte unmöglich gemacht wurde und nicht wegen Antisemitismus.
Dein Abram spinnt.
Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen hat Israel
Menschenrechtsverletzungen im jüngsten Libanonkrieg vorgeworfen. In
einem vorgelegten Bericht sprechen drei UN-Experten von offensichtlichen
Verletzungen des humanitären Völkerrechts. Die Kommission war am 11.
August vom neu geschaffenen UN-Menschenrechtsrat eingesetzt worden.
Die UN-Expertenkommission kam zu dem Ergebnis, dass Israel auf exzessive
Weise Gewalt anwandte, nicht vereinzelt und nicht angemessen. Die Armee
habe diese Gewalt gegen Zivilpersonen gerichtet und nicht zwischen
Zivilisten und Militärs unterschieden, wie es das internationale
Völkerrecht verlange. Diese Gewaltanwendung ohne militärische
Notwendigkeit komme einer Kollektivbestrafung gleich. Daß sich dies
negativ auf die Stimmung gegen Israel auswirkt, dürfte klar sein.

Erich
Andreas Gumtow
2006-12-09 20:44:42 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Martin Blumentritt
Es begab sich am 08.12.06, als der/die ehrenwerte Möchtegern-Massenmörder
um 21:18 in /de/soc/politik/misc zum Thema "Re: Kriegsverbrechen
Post by Andreas Gumtow
Z.B. die Berichte der EU-Menschenrechtskommission,
den Sonderbeauftragten des UN-Menschenrechtsrats, die Ermittlungen von
"Sie ist das Werkzeug derer, die Israel zum archetypischen Schänder
der Menschenrechte in der heutigen Welt abstempeln wollen. Sie ist
eine Brutstätte des Antisemitismus. Sie ist eine Zuflucht für
moralische Relativisten. Kurz, sie ist ein Skandal."Morris B. Abram,
"Anti-Semitism in the United Nations", UN Watch, Februar 1998.
Na und. Die UN-Menschenrechtskommission wurde 2006 abgelöst durch den
UN-Menschenrechtsrat.
Ganz ruhig... der ZioNazi Blumentritt hat sich in seinem blinden Haß
ja schon wieder geoutet. Es ging um die EU-Menschenrechtskommission.
Da er dagegen nicht hetzen konnte weil ihm keine Märchen einfielen hat
der Haßprediger Blumentritt diese in seiner Tirade einfach durch die
gar nicht mehr existente UN-Menschenrechtskommission verfälschend
ersetzt. Solche inhaltlichen Manipulationen und sachfremden
Hetztiraden bringt er immer wenn ihm wieder einmal die Felle
wegschwimmen und er mit purer Leugnung und Verharmlosung israelischer
Verbrechen nicht durchkommt, weil diese selbst in den mit einem
"moralischen" (eigentlich eher unmoralischen) Knebel versehenen Medien
nicht mehr schöngeredet oder geleugnet werden können.
Post by Erich Pfennig
Die UN-Menschenrechtskommission war international in Misskredit geraten,
weil sich vor allem die reichen Industrienationen gegenseitig
blockierten und deshalb ein effektiver Kampf gegen die Missachtung der
Menschenrechte unmöglich gemacht wurde und nicht wegen Antisemitismus.
Dein Abram spinnt.
Nein, die Entlastung wegen Unzurechnungsfähigkeit gebührt weder Abram
noch Blumentritt. Blumentritt ist sehr genau im Bilde wie verlogen
seine angeblichen "Argumente" zum Großteil sind. Deshalb versucht er
ja immer wieder die Ablenkung mit sachfremden, sinnlosen Bezügen auf
seine ewig gestrigen Hetztiraden. Und Abram kann auf eine bewegte
zionistische und recht nationale israelische Vergangenheit
zurückblicken. UN Watch ist eine zionistische Propaganda-Organisation
des American Jewish Committee in Genf. Das Ziel dieser Organisation
ist die Beseitigung kritischer Stimmen zu Israel in der UN, notfalls
mit Hetzkampagnen, wie sich in der Vergangenheit mehrfach gezeigt hat.
Post by Erich Pfennig
Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen hat Israel
Menschenrechtsverletzungen im jüngsten Libanonkrieg vorgeworfen. In
einem vorgelegten Bericht sprechen drei UN-Experten von offensichtlichen
Verletzungen des humanitären Völkerrechts. Die Kommission war am 11.
August vom neu geschaffenen UN-Menschenrechtsrat eingesetzt worden.
Die UN-Expertenkommission kam zu dem Ergebnis, dass Israel auf exzessive
Weise Gewalt anwandte, nicht vereinzelt und nicht angemessen. Die Armee
habe diese Gewalt gegen Zivilpersonen gerichtet und nicht zwischen
Zivilisten und Militärs unterschieden, wie es das internationale
Völkerrecht verlange. Diese Gewaltanwendung ohne militärische
Notwendigkeit komme einer Kollektivbestrafung gleich. Daß sich dies
negativ auf die Stimmung gegen Israel auswirkt, dürfte klar sein.
Das weiß der Blumentritt allen, er weiß auch, das mehrere EU
Abordnungen Israel Menschenrechtsverletzungen in großem Stil
vorgeworfen haben, er weiß das Israel immer wieder unrühmlich in den
Berichten zur Menschenrechtslage von ai und in den entsprechenden
Veröffentlichungen der gfbv auftaucht. Dennoch leugnet und lügt er
immer weiter.
--
Die Unterscheidung ist ganz einfach: Wenn ein Beitrag jeden der
anderer Ansicht ist als "Nazi" beschimpft, jeden nicht rassistisch
zionistischen Menschen als Massenmörder oder Möchtegern-Massenmörder
beleidigt, ein israelisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen
das Völkerrecht oder andere Rechtsgüter verharmlost, rechtfertigt oder
leugnet oder alternativ zur Ablenkung uralte Kamellen (zweifelhafter
Herkunft und ebenso zweifelhafter Wahrheit) ausgräbt und als absolut
zu glaubende (quasi ex cathedra Blumentritt) Wahrheiten verkündet, ja
dann (und nur dann) ist es ein echter Blumentritt im ZioNazi Modus.
Martin Blumentritt
2006-12-10 00:00:00 UTC
Permalink
Möchtegern-Massenmörder (***@arcor.de) schrieb
am 09.12.06 um 21:44 in /de/soc/politik/misc
Post by Andreas Gumtow
Post by Erich Pfennig
Post by Martin Blumentritt
Post by Andreas Gumtow
Z.B. die Berichte der EU-Menschenrechtskommission,
^^^^^^^^^^^^^^^
Post by Andreas Gumtow
Post by Erich Pfennig
Post by Martin Blumentritt
"Sie ist das Werkzeug derer, die Israel zum archetypischen Schänder
der Menschenrechte in der heutigen Welt abstempeln wollen. Sie ist
eine Brutstätte des Antisemitismus. Sie ist eine Zuflucht für
moralische Relativisten. Kurz, sie ist ein Skandal."Morris B. Abram,
"Anti-Semitism in the United Nations", UN Watch, Februar 1998.
Na und. Die UN-Menschenrechtskommission wurde 2006 abgelöst durch den
UN-Menschenrechtsrat.
Ganz ruhig... der ZioNazi Blumentritt hat sich in seinem blinden Haß
ja schon wieder geoutet. Es ging um die EU-Menschenrechtskommission.
Da er dagegen nicht hetzen konnte weil ihm keine Märchen einfielen hat
der Haßprediger Blumentritt diese in seiner Tirade einfach durch die
gar nicht mehr existente UN-Menschenrechtskommission verfälschend
ersetzt.
Aha. Ich habe die EU-Menschenrechtskommision durch die
EU-Menschenrechtskommision ersetzt. Tolle Fälschung.

Daß die UN durchgehend ein Hort des Antisemitismus war, ist
allerdings auch über diese Skandal-Troups hinaus bekannt.

Insider berichten ja auch darüber. Die kaum als links verdächtigte
Welt rezensiert ein Buch, das dies detailliert schildert.

DIE WELT.de
Uno Schwarzbuch der Weltregierung

Bei den Vereinten Nationen herrschen Korruption, Rassismus und
dröhnende Ineffizienz: Diese Bilanz zieht der amerikanische
Ex-Politiker Pedro A. Sanjuan nach zehn Jahren in der UN-Zentrale.

Pedro A. Sanjuan hat für beide Seiten gearbeitet - für die
Republikaner wie für die Demokraten. Er war unter Präsident Kennedy
im State Department mit der Durchsetzung des Civil Rights Act
betraut, organisierte Wahlkämpfe für Robert Kennedy, arbeitete im
Verteidigungsministerium und wurde 1984 vom damaligen Vizepräsidenten
Bush als Direktor für Politische Angelegenheiten in die UN-Zentrale
geschickt. Seit damals beobachtet Sanjuan (Jahrgang 1931) die
Entwicklung der Uno. Jetzt hat er mit der Mammut-Organisation
abgerechnet. Sein Buch "Die UN-Gang" ist gerade auch in Deutschland
erschienen.

Gleich zu Anfang, als er seinen Posten bei der Uno antrat, machte
Sanjuan einen Riesenfehler. Er wurde zu einem Antrittsbesuch ins Büro
des Uno-Generalsekretärs zitiert, und der Generalsekretär fragte ihn,
was es mit seinem merkwürdigen Familiennamen auf sich habe. (Im
Spanischen ist es nicht üblich, daß man den Namen eines Heiligen
trägt.) "Naja", antwortete Sanjuan nonchalant, "es könnte sein, daß
einer meiner Vorfahren irgendwann Ende des 15. Jahrhunderts in
Spanien den Namen Sanjuan angenommen hat, als er vom Judentum zum
Christentum übergetreten ist - als ein Zeichen für seine aufrichtige
Bekehrung oder so ähnlich, wie mein Vater immer vermutet hat."


Nach dieser Antwort hatte Sanjuan seinen Ruf weg. Er galt als Jude
oder mindestens (um es in der Terminologie der Nazis zu sagen) als
Halbjude. Und jüdischer Abstammung zu sein - das gilt in den heiligen
Hallen der Uno immer noch als unabwaschbarer Makel. Immer wieder
wurde der Amerikaner auf seine angebliche jüdische Herkunft
angesprochen. Verblüfft stellte er fest, "daß der Antisemitismus ein
integraler Bestandteil des UN-Lebensstils war. Er war nicht bloß eine
politische Einstellung gegenüber Israel. Er war eine kulturelle
Mentalität, die in der Luft hing, eine verbreitete Geisteshaltung,
bestimmend für die "UN-Kultur'."

Beispiele gefällig? Der "Jude" Sanjuan berichtet, er habe sich
ständig antisemitische Witze anhören müssen. Andererseits sei der
Generalsekretär der Ansicht gewesen, er, Sanjuan, könne als
Verbindungsmann zu jüdischen "Elementen" in Washington nützlich sein.
Das vielleicht schönste Beispiel für die Atmosphäre in der Uno ist,
wie der Generalsekretär eine Konferenz mit amerikanischen Senatoren
platzen ließ, die Pedro A. Sanjuan organisiert hatte. Zu diesen
Senatoren gehörte auch eine Nancy Kassebaum. "Diese jüdische Frau
schon wieder", schnaubte der Generalsekretär. "Sie haßt uns und will
uns die Mittel streichen." In Wahrheit ist Nancy Kassebaum
episkopalischer Konfession, aber ihr deutscher Name - der in den
Ohren des UN-Generalsekretärs verdächtig klang - genügte, daß er im
letzten Moment nicht zu dem vereinbarten Treffen erschien.

Das war im Jahr 1984. Die Mauer stand noch tödlich hoch mit
Stacheldraht und Schießbefehl; die USA und die Sowjetunion hatten
noch genug Raketen mit atomaren Sprengköpfen aufeinander gerichtet,
um die Menschheit etliche Male umzubringen. Der Uno-Generalsekretär
hieß Perez de Cuellar, der amerikanische Präsident Ronald Reagan.
Sein Vize, ein gewisser George H.W. Bush, hatte Pedro A. Sanjuan ins
Generalsekretariat der Uno beordert: Von dort aus sollte er ein Auge
auf KGB-Spione haben, die sich völlig unbehelligt an den Ufern des
Hudson tummelten. Wie sich dann herausstellte, mußte Sanjuan nicht
weit gehen, um das Spionagenest auszuheben.

Er mußte nur seine Sekretärin losschicken, um in der Uno-Bibliothek
das Buch eines sowjetischen Überläufers auszuleihen. Anderthalb
Stunden später kam sie unverrichteter Dinge wieder zurück: "Sie haben
gesagt, sie hätten zu tun, und außerdem hätten sie das Buch gar
nicht, weil es ein ,schlechtes Buch' sei." Daraufhin nahm Sanjuan
seine Sekretärin an der Hand und spazierte mit ihr zusammen in die
Uno-Bibliothek. Ein Blick in den Katalog belehrte ihn darüber, daß
Hitlers "Mein Kampf" dort problemlos zu haben war - nur eben jenes
Buch eines abtrünnigen Genossen aus der Sowjetunion nicht.
Gleichzeitig fiel ihm auf, daß in der Uno-Bibliothek nur Russen
arbeiteten. Sehr viele Russen: Die Uno-Bibliothek war hoffnungslos
überbesetzt. Doch die zahlreichen Bibliotheksangestellten fanden kaum
Zeit, sich um Leute zu kümmern, die etwas ausleihen wollten.

Kunststück! Die Herrschaften hatten wichtigeres zu tun. Von der
Uno-Bibliothek aus richtete das KGB Anfragen an verschiedene
amerikanische Institutionen, darunter Forschungseinrichtungen des
Pentagon. Man wollte die Baupläne der F-14 gefaxt haben. Und die
Abschußsequenz der amerikanischen Internkontinentalraketen im Falle
eines nuklearen Schlagabtauschs. Ferner die Namen von amerikanischen
Regierungsbeamten und die genaue Lage der Nationalparks. Solche
Informationen wurden in den USA nicht als "top secret" eingestuft.
Und schließlich kamen diese Anfragen nicht von der sowjetischen
Botschaft, sondern von der Uno, die sie wahrscheinlich zur
Vorbereitung von Abrüstungsverhandlungen brauchte - also wurden sie
bereitwillig zur Verfügung gestellt. In der Bibliothek des
UN-Sekretariats übersetzten KGB-Spione die Daten ins Russische und
siebten sie nach Nützlichkeit. Dann flossen sie direkt nach Moskau.
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In einem Hollywoodfilm würde der Held jetzt Beweise für die
Verschwörung an sich raffen und sich im Central Park mit der CIA
verabreden, anschließend käme es zu einer spannenden
Autoverfolgungsjagd. Im wirklichen Leben ging es ein bißchen platter
zu. Pedro A. Sanjuan informierte die amerikanische Uno-Botschafterin
Jeane Kirkpatrick, und die sagte alles dem State Department weiter.
Aber dort kannte man das Geheimnis längst. Man wollte es nur nicht an
die große Glocke hängen, denn das hätte die amerikanischen
Beziehungen zur Uno "destabilisieren" können. Womöglich hätte man
sogar ein paar sowjetische Uno-Delegierte nach Hause schicken müssen.

Dies dürfte jetzt der geeignete Moment sein, um die Sache mit dem
Kokain zu erwähnen. Kurz nach seinem Dienstantritt kam Pedro A.
Sanjuan auf die Idee, seinen Telefonhörer aufzuschrauben. Man weiß ja
nie, und sicher ist sicher. Aber statt der erwarteten elektronischen
Wanze fiel ihm ein Päckchen mit einem seltsamen weißen Zeug entgegen.
Die chemische Analyse ergab tatsächlich: reines Wohlfühlnasenpulver.
Es handelte sich um eine sowjetische Falle. Irgendwann hätte wohl ein
anonymer Tip zu einer Inspektion geführt, befürchtet Sanjuan, und er
wäre nicht nur als "Halbjude", sondern zudem noch als Drogensüchtiger
entlarvt worden. Später wurde er Zeuge, wie in den Tiefgaragen der
Uno offen mit Rauschgift gedealt wurde. Das Uno-Gebäude in New York
gilt als exterritoriales Gelände, was bedeutet, daß weder die New
Yorker Polizei noch das FBI dort etwas zu suchen haben. Das ist
natürlich ungeheuer praktisch.

Es gibt aber etwas, was noch schlimmer ist als die Verstrickung der
Uno in kriminelle Aktivitäten: ihre dröhnende Ineffizienz. Die
Organisationsstruktur der Uno - das beschreibt Sanjuan in seinem
Insiderbericht en Detail - gleicht einem Feudalsystem mit einem
schwachen König. Das heißt, rund um das Büro des Generalsekretärs
gruppieren sich lauter Fürstentümer, die sich nicht in ihre inneren
Angelegenheiten hineinregieren lassen. Das Ergebnis: ein gigantischer
Ämter-Potlatsch. So gibt es in der Uno eine Abteilung für "Presse und
Information", die wiederum eine eigene Abteilung für
Öffentlichkeitsarbeit unterhält. Ob dieses ganz und gar
undurchsichtige System die Korruption fördert? Ist der Papst
katholisch? Die Nichten des Kurt Waldheim, die er in seiner Zeit als
Generalsekretär mit Posten versorgte, sind längst legendär. Und vom
"Öl-gegen-Lebensmittel"-Skandal, der wahrscheinlich tausende Iraker
das Leben kostete, dafür aber Kofi Annans Sohn bereicherte, schweigen
wir an dieser Stelle lieber.

Existiert ein Vergehen, das Pedro A. Sanjuan in seinem Bericht nicht
erwähnt? Ja: Kinderprostitution, obwohl auch die bei Uno-Missionen,
etwa in Eritrea, vorkommen soll. Doch statt solcher
Schreckensmeldungen liefert Sanjuan am Ende seines Buches ein paar
praktische Vorschläge, wie die Uno zu reformieren wäre. Er regt an,
"daß rassistische und antisemitische Äußerungen im UN-Sekretariat"
verboten werden; außerdem hätte er gern, "daß das Sekretariat und
seine Sonderorganisationen alle Verbindungen zum organisierten
Verbrechen auf lokaler und internationaler Ebene einstellen und unter
Strafe stellen". Sanjuan träumt von einem moralischen
Großreinemachen: einem "internen Sicherheitsausschuß", der alle
kriminellen und terroristischen Aktivitäten, die sich mit der
Uno-Flagge schmücken, ans helle Licht des Tages zerrt.

Angesichts dessen, was Sanjuan aufdeckt, könnte man allerdings
fragen, ob man mit derselben Aussicht auf Erfolg nicht auch eine
Reform der Mafia fordern könnte.


Pedro A. Sanjuan: Die UN-Gang. Über Korruption, Spionage,
Antisemitismus, Inkompetenz und islamischen Extremismus in der
Zentrale der Vereinten Nationen. Erfahrungsbericht eines Insiders. Zu
Klampen. 240 S., 19,80 Euro

Artikel erschienen am Mi, 26. Juli 2006



mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

"Bis 1933 habe ich mich für die Verweigerung des Militärdienstes
eingesetzt. Als aber der Faschismus aufkam, erkannte ich, dass dieser
Standpunkt nicht aufrechtzuerhalten war, wenn nicht die Macht der Welt
in die Hände der schlimmsten Feinde der Menschheit geraten soll. Gegen
organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes
Mittel, so sehr ich es auch bedaure.

Die Deutschen haben nach einem wohlerwogenen Plan viele Millionen
Zivilisten hingeschlachtet, um sich an deren Stelle zu setzen. ( ) Sie
würden es wieder machen, wenn sie nur könnten. Die paar weißen Raben,
die es unter ihnen gegeben hat, ändern daran absolut nichts."
(Albert Einstein)
Andreas Gumtow
2006-12-10 10:15:11 UTC
Permalink
der ZioNazi Martin Blumentritt lügt wieder mal...
(übliche Beleidigungen des ZioNazi Blumentritt entfernt)
Post by Andreas Gumtow
Post by Erich Pfennig
Post by Martin Blumentritt
Post by Andreas Gumtow
Z.B. die Berichte der EU-Menschenrechtskommission,
^^^^^^^^^^^^^^^
Post by Andreas Gumtow
Post by Erich Pfennig
Post by Martin Blumentritt
"Sie ist das Werkzeug derer, die Israel zum archetypischen Schänder
der Menschenrechte in der heutigen Welt abstempeln wollen. Sie ist
eine Brutstätte des Antisemitismus. Sie ist eine Zuflucht für
moralische Relativisten. Kurz, sie ist ein Skandal."Morris B. Abram,
"Anti-Semitism in the United Nations", UN Watch, Februar 1998.
Na und. Die UN-Menschenrechtskommission wurde 2006 abgelöst durch den
UN-Menschenrechtsrat.
Ganz ruhig... der ZioNazi Blumentritt hat sich in seinem blinden Haß
ja schon wieder geoutet. Es ging um die EU-Menschenrechtskommission.
Da er dagegen nicht hetzen konnte weil ihm keine Märchen einfielen hat
der Haßprediger Blumentritt diese in seiner Tirade einfach durch die
gar nicht mehr existente UN-Menschenrechtskommission verfälschend
ersetzt.
Aha. Ich habe die EU-Menschenrechtskommision durch die
EU-Menschenrechtskommision ersetzt. Tolle Fälschung.
Es stand : EU-Menschenrechtskommission
der ZioNazi: UN-Menschenrechtskommission

und seine Legenden und Auftragspropaganda sind ja nun auch bekannt.
--
Die Unterscheidung ist ganz einfach: Wenn ein Beitrag jeden der
anderer Ansicht ist als "Nazi" beschimpft, jeden nicht rassistisch
zionistischen Menschen als Massenmörder oder Möchtegern-Massenmörder
beleidigt, ein israelisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen
das Völkerrecht oder andere Rechtsgüter verharmlost, rechtfertigt oder
leugnet oder alternativ zur Ablenkung uralte Kamellen (zweifelhafter
Herkunft und ebenso zweifelhafter Wahrheit) ausgräbt und als absolut
zu glaubende (quasi ex cathedra Blumentritt) Wahrheiten verkündet, ja
dann (und nur dann) ist es ein echter Blumentritt im ZioNazi Modus.
Adenauer
2006-12-10 13:38:21 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Martin Blumentritt
Es begab sich am 08.12.06, als der/die ehrenwerte Möchtegern-Massenmörder
Post by Andreas Gumtow
Z.B. die Berichte der EU-Menschenrechtskommission,
den Sonderbeauftragten des UN-Menschenrechtsrats, die Ermittlungen von
"Sie ist das Werkzeug derer, die Israel zum archetypischen Schänder
der Menschenrechte in der heutigen Welt abstempeln wollen. Sie ist
eine Brutstätte des Antisemitismus. Sie ist eine Zuflucht für
moralische Relativisten. Kurz, sie ist ein Skandal."Morris B. Abram,
"Anti-Semitism in the United Nations", UN Watch, Februar 1998.
Na und. Die UN-Menschenrechtskommission wurde 2006 abgelöst durch den
UN-Menschenrechtsrat.
Na und: UNO bleibt UNO.
http://volkerradke.looplab.org/israeluno.html
http://www.israswiss.com/israswiss/archiv/50457396310e4be24/vereintenation.html
Post by Erich Pfennig
Die UN-Menschenrechtskommission war international in Misskredit geraten,
weil sich vor allem die reichen Industrienationen gegenseitig
blockierten und deshalb ein effektiver Kampf gegen die Missachtung der
Menschenrechte unmöglich gemacht wurde und nicht wegen Antisemitismus.
Dein Abram spinnt.
Leider würde die UNO offenbar 'nur' wegen antisemitischer Tendenzen
keine ihrer Unterorganisationen schließen.
Post by Erich Pfennig
Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen hat Israel
Menschenrechtsverletzungen im jüngsten Libanonkrieg vorgeworfen. In
einem vorgelegten Bericht sprechen drei UN-Experten von offensichtlichen
Verletzungen des humanitären Völkerrechts. Die Kommission war am 11.
August vom neu geschaffenen UN-Menschenrechtsrat eingesetzt worden.
Die UN-Expertenkommission kam zu dem Ergebnis, dass Israel auf exzessive
Weise Gewalt anwandte, nicht vereinzelt und nicht angemessen. Die Armee
habe diese Gewalt gegen Zivilpersonen gerichtet und nicht zwischen
Zivilisten und Militärs unterschieden, wie es das internationale
Völkerrecht verlange. Diese Gewaltanwendung ohne militärische
Notwendigkeit komme einer Kollektivbestrafung gleich. Daß sich dies
negativ auf die Stimmung gegen Israel auswirkt, dürfte klar sein.
Man will dort schon lange alle Juden ausrotten - wie sollte das noch
gesteigert werden?

Der antisemitische Kampf der Hisbollah ist kein klassischer
militärischer Krieg, sondern Terror - diese Art der Kriegsführung
macht es sehr schwer, zwischen militärischen und zivilen Strukturen zu
unterscheiden - aber das gehört zur Strategie der Terroristen und
nicht zu jener Israels.

Karl
--
"The title "Anti-Semitism in the United Nations" was carefully chosen.
It does not charge the UN, an indispensable world organization, with
anti-Semitism. Rather, it suggests that there is a considerable
anti-Semitic component behind the policies pursued there and expressed
without challenge (except by the United States) in its fora."
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/UN/unantisem.html
Erich Pfennig
2006-12-10 14:58:32 UTC
Permalink
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen hat Israel
Menschenrechtsverletzungen im jüngsten Libanonkrieg vorgeworfen. In
einem vorgelegten Bericht sprechen drei UN-Experten von offensichtlichen
Verletzungen des humanitären Völkerrechts. Die Kommission war am 11.
August vom neu geschaffenen UN-Menschenrechtsrat eingesetzt worden.
Die UN-Expertenkommission kam zu dem Ergebnis, dass Israel auf exzessive
Weise Gewalt anwandte, nicht vereinzelt und nicht angemessen. Die Armee
habe diese Gewalt gegen Zivilpersonen gerichtet und nicht zwischen
Zivilisten und Militärs unterschieden, wie es das internationale
Völkerrecht verlange. Diese Gewaltanwendung ohne militärische
Notwendigkeit komme einer Kollektivbestrafung gleich. Daß sich dies
negativ auf die Stimmung gegen Israel auswirkt, dürfte klar sein.
Man will dort schon lange alle Juden ausrotten - wie sollte das noch
gesteigert werden?
Der antisemitische Kampf der Hisbollah ist kein klassischer
militärischer Krieg, sondern Terror - diese Art der Kriegsführung
macht es sehr schwer, zwischen militärischen und zivilen Strukturen zu
unterscheiden - aber das gehört zur Strategie der Terroristen und
nicht zu jener Israels.
Das ist die Strategie Israels:

Der Beobachtungsposten der UN war am 25. Juli durch das israelische
Militär bombardiert und zerstört worden, wobei vier UN-Soldaten getötet
wurden. Vorangegangen waren mehrere Stunden des Beschusses und Bitten
der UN-Soldaten an das israelische Militär, diesen einzustellen.

Laut der Erklärung eines Repräsentanten der Vereinten Nationen in Genf
bedrohen ungefähr eine Million nicht explodierter Streumunitionen die
Bevölkerung im Südlibanon. Drei Menschen fallen diesen Blindgängern
täglich zum Opfer.
Im Südlibanon, wurden über 2,8 Millionen Streumunitionen von der
israelischen Artillerie über dem Südlibanon abgeschossen – die meisten
davon während der letzten 72 Stunden des Konflikts. Die Streubomben, die
zusätzlich von der israelischen Luftwaffe abgeworfen wurden, sind in
diese Zahl noch nicht eingerechnet. Die schweren Bombenangriffe haben
über 500 Standorte getroffen. Über 40 % der Streumunition ist nicht beim
Aufprall explodiert! Diese Bedrohung verhindert die Rückkehr zu einem
normalen Alltagsleben und stellt ein tödliches Risiko für die
libanesische Zivilbevölkerung dar.

Erich
Adenauer
2006-12-11 10:31:25 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen hat Israel
Menschenrechtsverletzungen im jüngsten Libanonkrieg vorgeworfen. In
einem vorgelegten Bericht sprechen drei UN-Experten von offensichtlichen
Verletzungen des humanitären Völkerrechts. Die Kommission war am 11.
August vom neu geschaffenen UN-Menschenrechtsrat eingesetzt worden.
Die UN-Expertenkommission kam zu dem Ergebnis, dass Israel auf exzessive
Weise Gewalt anwandte, nicht vereinzelt und nicht angemessen. Die Armee
habe diese Gewalt gegen Zivilpersonen gerichtet und nicht zwischen
Zivilisten und Militärs unterschieden, wie es das internationale
Völkerrecht verlange. Diese Gewaltanwendung ohne militärische
Notwendigkeit komme einer Kollektivbestrafung gleich. Daß sich dies
negativ auf die Stimmung gegen Israel auswirkt, dürfte klar sein.
Man will dort schon lange alle Juden ausrotten - wie sollte das noch
gesteigert werden?
Der antisemitische Kampf der Hisbollah ist kein klassischer
militärischer Krieg, sondern Terror - diese Art der Kriegsführung
macht es sehr schwer, zwischen militärischen und zivilen Strukturen zu
unterscheiden - aber das gehört zur Strategie der Terroristen und
nicht zu jener Israels.
Der Beobachtungsposten der UN war am 25. Juli durch das israelische
Militär bombardiert und zerstört worden, wobei vier UN-Soldaten getötet
wurden. Vorangegangen waren mehrere Stunden des Beschusses und Bitten
der UN-Soldaten an das israelische Militär, diesen einzustellen.
Offenbar war der UNO Posten nicht befugt, die umliegenden
Hisbollah-Stellungen zu verscheuchen, gegen die sich das israelische
Feuer richtete.
http://honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=KO3506&Category=ko&Subcategory=10
Post by Erich Pfennig
Laut der Erklärung eines Repräsentanten der Vereinten Nationen in Genf
bedrohen ungefähr eine Million nicht explodierter Streumunitionen die
Bevölkerung im Südlibanon. Drei Menschen fallen diesen Blindgängern
täglich zum Opfer.
Der Einsatz von Clusterbomben ist auch in Israel und im israelischen
Militär umstritten - vor allem wegen des Problems der nicht
explodierenden Bomblets, die das betroffene Gebiet zu einem
quasi-Minenfeld machen. Streubomben wurden in den meisten der
aktuellen Kriege eingesetzt und sollten meines Erachtens verboten
werden.

Solange diese Waffen aber nicht für alle (also nicht nur für Israel)
verboten sind, ist deren Einsatz auch kein Kriegsverbrechen (und darum
geht es doch).
Hat die Bundeswehr Streubomben?
Post by Erich Pfennig
Im Südlibanon, wurden über 2,8 Millionen Streumunitionen
Was soll denn das bedeuten? Will man die Hisbollah mit Munition
versorgen?
Post by Erich Pfennig
von der
israelischen Artillerie über dem Südlibanon abgeschossen – die meisten
davon während der letzten 72 Stunden des Konflikts. Die Streubomben, die
zusätzlich von der israelischen Luftwaffe abgeworfen wurden, sind in
diese Zahl noch nicht eingerechnet. Die schweren Bombenangriffe haben
über 500 Standorte getroffen. Über 40 % der Streumunition ist nicht beim
Aufprall explodiert! Diese Bedrohung verhindert die Rückkehr zu einem
normalen Alltagsleben und stellt ein tödliches Risiko für die
libanesische Zivilbevölkerung dar.
Wenn 40% der Munition nicht explodiert ist, dann haben die ja wirklich
Schrott abgeschossen. Normal ist eine Blindgängerrate von 1%.

Deine Zahlen wirken nicht glaubwürdig.

Karl
Erich Pfennig
2006-12-11 12:29:08 UTC
Permalink
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Laut der Erklärung eines Repräsentanten der Vereinten Nationen in Genf
bedrohen ungefähr eine Million nicht explodierter Streumunitionen die
Bevölkerung im Südlibanon. Drei Menschen fallen diesen Blindgängern
täglich zum Opfer.
Der Einsatz von Clusterbomben ist auch in Israel und im israelischen
Militär umstritten - vor allem wegen des Problems der nicht
explodierenden Bomblets, die das betroffene Gebiet zu einem
quasi-Minenfeld machen. Streubomben wurden in den meisten der
aktuellen Kriege eingesetzt und sollten meines Erachtens verboten
werden.
Warum hat dann Israel die Streubomben eingesetzt, wenn sie umstritten sind?
98 Prozent aller dokumentierten Unfälle mit Streumunition betreffen
Zivilbevölkerung.
Die Blindgänger betreffen viel stärker die Zivilbevölkerung als das
Militär, sie töten und verletzen spielende Kinder, Familien, die nach
dem Krieg zurückkehren, und junge Frauen und Männer während ihres
alltäglichen Lebens, sowie Personal zur Friedenssicherung oder
Kampfmittelräumer – also diejenigen, die versuchen, die betroffenen
Gebiete von der Gefahr zu befreien. Es ist die zynistische Art, Krieg zu
führen.
Post by Adenauer
Solange diese Waffen aber nicht für alle (also nicht nur für Israel)
verboten sind, ist deren Einsatz auch kein Kriegsverbrechen (und darum
geht es doch).
Hat die Bundeswehr Streubomben?
Die Frage stellt sich nicht, weil sie die Bundeswehr selbst wenn sie
welche hätte nicht einsetzen würde. Die Bundeswehr ist keine
Aggressionsarmee.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Im Südlibanon, wurden über 2,8 Millionen Streumunitionen
Was soll denn das bedeuten? Will man die Hisbollah mit Munition
versorgen?
Das ist blanker Zynismus.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
von der
israelischen Artillerie über dem Südlibanon abgeschossen – die meisten
davon während der letzten 72 Stunden des Konflikts. Die Streubomben, die
zusätzlich von der israelischen Luftwaffe abgeworfen wurden, sind in
diese Zahl noch nicht eingerechnet. Die schweren Bombenangriffe haben
über 500 Standorte getroffen. Über 40 % der Streumunition ist nicht beim
Aufprall explodiert! Diese Bedrohung verhindert die Rückkehr zu einem
normalen Alltagsleben und stellt ein tödliches Risiko für die
libanesische Zivilbevölkerung dar.
Wenn 40% der Munition nicht explodiert ist, dann haben die ja wirklich
Schrott abgeschossen. Normal ist eine Blindgängerrate von 1%.
Deine Zahlen wirken nicht glaubwürdig.
Unglaubwürdig oder nicht. Der Einsatz dieser Munition ist eine Schweinerei.
Es war im Zweiten Weltkrieg auch eine Schweinerei der Alliierten, in den
letzen drei Kriegsmonaten unversehrte mittelalterliche Städte zusammen
mit der Zivilbevölkerung abzufackeln. Die Absicht war damals wie auch
jetzt im Libanon die selbe, zu verhindern, daß die Zivilbevölkerung nach
Beendigung der Kampfhandlungen wieder sich den Anforderungen des Alltags
zuwendeten kann.
Die UN haben bereits darauf hingewiesen, dass diese nichtexplodierte
Munition die Rückkehr von rund 200 000 Vertriebenen und Flüchtlingen in
ihre Heimat verhindert oder gefährdet.

Erst kurz vor dem Waffenstillstand im August hatte Israel rund 90
Prozent der insgesamt verwendeten Munition über dem Libanon abgeworfen.
Die Bomben sollten erst nach dem Krieg Unheil anrichten. Die Aktion der
Israelis ist schockierend und total unmoralisch, sie ist böse.

Erich
Adenauer
2006-12-11 12:50:59 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Laut der Erklärung eines Repräsentanten der Vereinten Nationen in Genf
bedrohen ungefähr eine Million nicht explodierter Streumunitionen die
Bevölkerung im Südlibanon. Drei Menschen fallen diesen Blindgängern
täglich zum Opfer.
Der Einsatz von Clusterbomben ist auch in Israel und im israelischen
Militär umstritten - vor allem wegen des Problems der nicht
explodierenden Bomblets, die das betroffene Gebiet zu einem
quasi-Minenfeld machen. Streubomben wurden in den meisten der
aktuellen Kriege eingesetzt und sollten meines Erachtens verboten
werden.
Warum hat dann Israel die Streubomben eingesetzt, wenn sie umstritten sind?
Ich denke, dass dies ebenso gehandhabt wird wie in anderen Ländern
auch: Man erwägt die Nützlichkeit des Einsatzes bestimmter Waffen und
dann nimmt man die nützlichste.
Dabei kann es natürlich zu unterschiedlichen Einschhätzungen kommen -
vor allem zwischen den Entscheidungsträgern vor Ort (die eher
kurzfristige Wirkungen erzielen wollen) und den Strategen im
Hintergrund (die langfristiger denken). Tatsächlich hat das
Verteidigungsministerium Untersuchungen angestrengt, um zu überprüfen,
ob lokale Entscheidungsträger nicht gegen Vorgaben verstießen, als sie
massenhaft Streubomben einsetzten.
Post by Erich Pfennig
98 Prozent aller dokumentierten Unfälle mit Streumunition betreffen
Zivilbevölkerung.
Und wie ist das mit der Unfallgefahr anderer Waffen?
Post by Erich Pfennig
Die Blindgänger betreffen viel stärker die Zivilbevölkerung als das
Militär, sie töten und verletzen spielende Kinder, Familien, die nach
dem Krieg zurückkehren, und junge Frauen und Männer während ihres
alltäglichen Lebens, sowie Personal zur Friedenssicherung oder
Kampfmittelräumer – also diejenigen, die versuchen, die betroffenen
Gebiete von der Gefahr zu befreien. Es ist die zynistische Art, Krieg zu
führen.
Kinder sind gerade deshalb so häufig betroffen, weil man die Bomblets
einfärbt, damit sie besser geräumt werden können.
Die Rüückkehrer und Helfer dürften in solche Gebiete eigentlich erst
zurückkehren, wenn sie vorher gesäubert wurden.

Wenn man sie vorher frei gibt, dann ist das zynisch.
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Solange diese Waffen aber nicht für alle (also nicht nur für Israel)
verboten sind, ist deren Einsatz auch kein Kriegsverbrechen (und darum
geht es doch).
Hat die Bundeswehr Streubomben?
Die Frage stellt sich nicht,
Dann war es ja gut, dass ich das unternommen habe.
Post by Erich Pfennig
weil sie die Bundeswehr selbst wenn sie
welche hätte nicht einsetzen würde.
Das klingt jetzt etwas merkwürdig: warum sollte sie dann wleche
besitzen?
Post by Erich Pfennig
Die Bundeswehr ist keine
Aggressionsarmee.
Dumme Sprüche: die Deutschen sind jedenfalls weniger gefährdet als die
Juden.
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Im Südlibanon, wurden über 2,8 Millionen Streumunitionen
Was soll denn das bedeuten? Will man die Hisbollah mit Munition
versorgen?
Das ist blanker Zynismus.
Ich würde es nur Ausdrucksschwäche nennen.
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
von der
israelischen Artillerie über dem Südlibanon abgeschossen – die meisten
davon während der letzten 72 Stunden des Konflikts. Die Streubomben, die
zusätzlich von der israelischen Luftwaffe abgeworfen wurden, sind in
diese Zahl noch nicht eingerechnet. Die schweren Bombenangriffe haben
über 500 Standorte getroffen. Über 40 % der Streumunition ist nicht beim
Aufprall explodiert! Diese Bedrohung verhindert die Rückkehr zu einem
normalen Alltagsleben und stellt ein tödliches Risiko für die
libanesische Zivilbevölkerung dar.
Wenn 40% der Munition nicht explodiert ist, dann haben die ja wirklich
Schrott abgeschossen. Normal ist eine Blindgängerrate von 1%.
Deine Zahlen wirken nicht glaubwürdig.
Unglaubwürdig oder nicht.
Wenn dir Zahlen so gleichgüültig sind, dann lass sie doch einfach weg.
Post by Erich Pfennig
Der Einsatz dieser Munition ist eine Schweinerei.
Es war im Zweiten Weltkrieg auch eine Schweinerei der Alliierten, in den
letzen drei Kriegsmonaten unversehrte mittelalterliche Städte zusammen
mit der Zivilbevölkerung abzufackeln.
Die Nazis hätten sich nur einfach früher ergeben müssen, und dann wäre
dieses Elend uns erspart beblieben ...
Post by Erich Pfennig
Die Absicht war damals wie auch
jetzt im Libanon die selbe, zu verhindern, daß die Zivilbevölkerung nach
Beendigung der Kampfhandlungen wieder sich den Anforderungen des Alltags
zuwendeten kann.
Das sind nur haltlose, dumme Sprüche.

Man kann aber mal wieder sehen, wer hier als angeblicher Kritiker
Israels auftritt: Naziversteher.
Post by Erich Pfennig
Die UN haben bereits darauf hingewiesen, dass diese nichtexplodierte
Munition die Rückkehr von rund 200 000 Vertriebenen und Flüchtlingen in
ihre Heimat verhindert oder gefährdet.
Erst kurz vor dem Waffenstillstand im August hatte Israel rund 90
Prozent der insgesamt verwendeten Munition über dem Libanon abgeworfen.
Die Bomben sollten erst nach dem Krieg Unheil anrichten. Die Aktion der
Israelis ist schockierend und total unmoralisch, sie ist böse.
Denk doch mal drüber nach, wer den Krieg überhaupt angefangen hat und
warum. Vielleicht ist das der Hisbollah eine Lehre - und vielleicht
wenden sich die 200.000 Leute, die auf ihre Rückkehr warten müssen,
demnächst an die Hisbollah, wenn sie mal wieder mit ihren
Raketenabschussvorrichtungen im Stadtviertel auftaucht ...

KArl
Erich Pfennig
2006-12-11 19:08:39 UTC
Permalink
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
98 Prozent aller dokumentierten Unfälle mit Streumunition betreffen
Zivilbevölkerung.
Und wie ist das mit der Unfallgefahr anderer Waffen?
Hier geht es um Kriegsverbrechen Israels. Andere Waffen betreffen nicht
die Zivilbevölkerung.
Wenn Du damit die Bombenangriffe der Alliierten auf die deutsche
Zivilbevölkerung ansprechen willst oder die Atombombenabwürfe auf
Nagasaki und Hiroshima, da, muß ich allerdings zugestehen, damals wurden
nicht 98% sondern 100% der Zivilbevölkerung betroffen.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Die Blindgänger betreffen viel stärker die Zivilbevölkerung als das
Militär, sie töten und verletzen spielende Kinder, Familien, die nach
dem Krieg zurückkehren, und junge Frauen und Männer während ihres
alltäglichen Lebens, sowie Personal zur Friedenssicherung oder
Kampfmittelräumer – also diejenigen, die versuchen, die betroffenen
Gebiete von der Gefahr zu befreien. Es ist die zynistische Art, Krieg zu
führen.
Kinder sind gerade deshalb so häufig betroffen, weil man die Bomblets
einfärbt, damit sie besser geräumt werden können.
Die Rüückkehrer und Helfer dürften in solche Gebiete eigentlich erst
zurückkehren, wenn sie vorher gesäubert wurden.
Wenn man sie vorher frei gibt, dann ist das zynisch.
Verstehe, die Israelis werfen Streumunition und Kinder, die davon
verletzt oder getötet werden, sind selbst schuld. Das ist genau so
zynisch wie Frau Albright den Tot von 500000 Kinder im Irak als ein
notwendiges Ergebnis aufgrund des Embargos von Nahrungsmittel bezeichnete.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Solange diese Waffen aber nicht für alle (also nicht nur für Israel)
verboten sind, ist deren Einsatz auch kein Kriegsverbrechen (und darum
geht es doch).
Hat die Bundeswehr Streubomben?
Die Frage stellt sich nicht,
Dann war es ja gut, dass ich das unternommen habe.
Post by Erich Pfennig
weil sie die Bundeswehr selbst wenn sie
welche hätte nicht einsetzen würde.
Das klingt jetzt etwas merkwürdig: warum sollte sie dann wleche
besitzen?
Keine Ahnung.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Die Bundeswehr ist keine
Aggressionsarmee.
Dumme Sprüche: die Deutschen sind jedenfalls weniger gefährdet als die
Juden.
Sprüche? Die Bundeswehr ist ganz schön bescheuert, wenn sie im Ausland
weiterhin für die unfähige amerikanischer Armee Feuerwehr spielt. Die
GI`s beherrschen außer Bombenabwürfe doch ihr Handwerk nicht. Genau wie
sie aus Vietnam verjagt wurden werden sie jetzt aus dem Irak verjagt.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Andreas Gumtow
von der
israelischen Artillerie über dem Südlibanon abgeschossen – die meisten
davon während der letzten 72 Stunden des Konflikts. Die Streubomben, die
zusätzlich von der israelischen Luftwaffe abgeworfen wurden, sind in
diese Zahl noch nicht eingerechnet. Die schweren Bombenangriffe haben
über 500 Standorte getroffen. Über 40 % der Streumunition ist nicht beim
Aufprall explodiert! Diese Bedrohung verhindert die Rückkehr zu einem
normalen Alltagsleben und stellt ein tödliches Risiko für die
libanesische Zivilbevölkerung dar.
Wenn 40% der Munition nicht explodiert ist, dann haben die ja wirklich
Schrott abgeschossen. Normal ist eine Blindgängerrate von 1%.
Deine Zahlen wirken nicht glaubwürdig.
Unglaubwürdig oder nicht.
Wenn dir Zahlen so gleichgüültig sind, dann lass sie doch einfach weg.
Warum es gibt keine anderen.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Der Einsatz dieser Munition ist eine Schweinerei.
Es war im Zweiten Weltkrieg auch eine Schweinerei der Alliierten, in den
letzen drei Kriegsmonaten unversehrte mittelalterliche Städte zusammen
mit der Zivilbevölkerung abzufackeln.
Die Nazis hätten sich nur einfach früher ergeben müssen, und dann wäre
dieses Elend uns erspart beblieben ..
Wenn die Amis nicht erst 11 Monate vor Kriegsende aktiv an den Kämpfen
teilgenommen hätten, wäre dies auch möglich gewesen. Aber die Säcke
warteten bis die anderen die Nationen die Kampfkraft der Wehrmacht so
weit geschwächt hatten, daß es nicht mehr so gefährlich war, in den
Krieg aktiv einzugreifen. Bis dahin warfen sie Bomben auf Frauen und
Kinder und fackelten sie ab, die Männer waren an der Front. Das ging
sogar so weit, daß britische Kampfbomber drei Tage vor Kriegsende in
der Neustädter Bucht bei Lübeck noch 7000 KZ-Häftlinge auf drei Schiffen
bombardierten und töteten.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Die Absicht war damals wie auch
jetzt im Libanon die selbe, zu verhindern, daß die Zivilbevölkerung nach
Beendigung der Kampfhandlungen wieder sich den Anforderungen des Alltags
zuwendeten kann.
Das sind nur haltlose, dumme Sprüche.
Ich sehe keinen anderen Grund. Das gilt auch für die gezielte
Verseuchung des östlichen Mittelmeeres mit Öl. Den Fischern sollte die
Möglichkeit genommen werden, auf das Meer hinaus zu fahren, um Nahrung
für die Bevölkerung zu fangen.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Die UN haben bereits darauf hingewiesen, dass diese nichtexplodierte
Munition die Rückkehr von rund 200 000 Vertriebenen und Flüchtlingen in
ihre Heimat verhindert oder gefährdet.
Erst kurz vor dem Waffenstillstand im August hatte Israel rund 90
Prozent der insgesamt verwendeten Munition über dem Libanon abgeworfen.
Die Bomben sollten erst nach dem Krieg Unheil anrichten. Die Aktion der
Israelis ist schockierend und total unmoralisch, sie ist böse.
Denk doch mal drüber nach, wer den Krieg überhaupt angefangen hat und
warum. Vielleicht ist das der Hisbollah eine Lehre - und vielleicht
wenden sich die 200.000 Leute, die auf ihre Rückkehr warten müssen,
demnächst an die Hisbollah, wenn sie mal wieder mit ihren
Raketenabschussvorrichtungen im Stadtviertel auftaucht ...
Das wird nicht geschehen, weil die Zerstörungen im Libanon
unverhältnismäßig waren.
Wer hat denn den Krieg angefangen?
Zur unmittelbaren Vorgeschichte des Krieges gehört ein Terroranschlag.
Am 26. Mai ermordete eine vom Mossad geführte libanesische Terrorgruppe
in Sidon den Dschihad-Führer Mahmoud Majzoub und seinen Bruder mit einer
Autobombe.
Der Chef der Gruppe, der Libanese Mahmoud Rafeh wurde knapp einen Monat
später vom Geheimdienst der libanesischen Armee gefasst. Er gestand, den
Mord im Auftrag des israelischen Geheimdienstes verübt zu haben. (London
Times v. 17.6.06 und Junge Welt v. 19.6.06) Aufgrund früherer Gefechte
an der israelischen-libanesischen Grenze musste den Israelis klar sein,
dass der israelische Mordanschlag durch die Hisbollah beantwortet werden
würde. Am 28. Mai feuerte die Guerilla Katusha-Raketen auf ein
israelisches Militärfahrzeug und auf eine israelische Militärbasis
unweit der Grenze.

Israel antwortete mit Luftschlägen gegen palästinensische
Flüchtlingslager tief im Innern Libanons, was wiederum von Hisbollah mit
Raketen- und Mörser-Angriffen auf weitere israelische Militärstützpunkte
beantwortet wurde.

Die Israelis haben das Ansehen der Hisbollah in der arabischen Welt
gestärkt. Ein tolles Ergebnis des Krieges.

Erich
Adenauer
2006-12-12 22:08:47 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
98 Prozent aller dokumentierten Unfälle mit Streumunition betreffen
Zivilbevölkerung.
Und wie ist das mit der Unfallgefahr anderer Waffen?
Hier geht es um Kriegsverbrechen Israels. Andere Waffen betreffen nicht
die Zivilbevölkerung.
Nein?
Post by Erich Pfennig
Wenn Du damit die Bombenangriffe der Alliierten auf die deutsche
Zivilbevölkerung ansprechen willst oder die Atombombenabwürfe auf
Nagasaki und Hiroshima, da, muß ich allerdings zugestehen, damals wurden
nicht 98% sondern 100% der Zivilbevölkerung betroffen.
Und das, obwohl diese Angriffe definitiv nicht von Israel ausgingen!
(Die Deutschen hätten ja gerne - aber deren Atom-Bomben waren ja noch
nicht fertig)
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Die Blindgänger betreffen viel stärker die Zivilbevölkerung als das
Militär, sie töten und verletzen spielende Kinder, Familien, die nach
dem Krieg zurückkehren, und junge Frauen und Männer während ihres
alltäglichen Lebens, sowie Personal zur Friedenssicherung oder
Kampfmittelräumer – also diejenigen, die versuchen, die betroffenen
Gebiete von der Gefahr zu befreien. Es ist die zynistische Art, Krieg zu
führen.
Kinder sind gerade deshalb so häufig betroffen, weil man die Bomblets
einfärbt, damit sie besser geräumt werden können.
Die Rüückkehrer und Helfer dürften in solche Gebiete eigentlich erst
zurückkehren, wenn sie vorher gesäubert wurden.
Wenn man sie vorher frei gibt, dann ist das zynisch.
Verstehe, die Israelis werfen Streumunition und Kinder, die davon
verletzt oder getötet werden, sind selbst schuld.
Meine Meinung ist das jedenfalls nicht.
Post by Erich Pfennig
Das ist genau so
zynisch wie Frau Albright den Tot von 500000 Kinder im Irak als ein
notwendiges Ergebnis aufgrund des Embargos von Nahrungsmittel bezeichnete.
Aus welcher antisemitischen Hetzschrift hast du denn das?
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Solange diese Waffen aber nicht für alle (also nicht nur für Israel)
verboten sind, ist deren Einsatz auch kein Kriegsverbrechen (und darum
geht es doch).
Hat die Bundeswehr Streubomben?
Die Frage stellt sich nicht,
Dann war es ja gut, dass ich das unternommen habe.
"Wie das deutsche Bundesministerium der Verteidigung am 8. Juni 2006
ankündigte, plant die Bundeswehr keine Neubeschaffung von Streubomben
vorzunehmen und auf den Einsatz von Streumunition weitestgehend zu
verzichten."
http://de.wikipedia.org/wiki/Streubombe
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
weil sie die Bundeswehr selbst wenn sie
welche hätte nicht einsetzen würde.
Das klingt jetzt etwas merkwürdig: warum sollte sie dann wleche
besitzen?
Keine Ahnung.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Die Bundeswehr ist keine
Aggressionsarmee.
Dumme Sprüche: die Deutschen sind jedenfalls weniger gefährdet als die
Juden.
Sprüche? Die Bundeswehr ist ganz schön bescheuert, wenn sie im Ausland
weiterhin für die unfähige amerikanischer Armee Feuerwehr spielt. Die
GI`s beherrschen außer Bombenabwürfe doch ihr Handwerk nicht. Genau wie
sie aus Vietnam verjagt wurden werden sie jetzt aus dem Irak verjagt.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Andreas Gumtow
von der
israelischen Artillerie über dem Südlibanon abgeschossen – die meisten
davon während der letzten 72 Stunden des Konflikts. Die Streubomben, die
zusätzlich von der israelischen Luftwaffe abgeworfen wurden, sind in
diese Zahl noch nicht eingerechnet. Die schweren Bombenangriffe haben
über 500 Standorte getroffen. Über 40 % der Streumunition ist nicht beim
Aufprall explodiert! Diese Bedrohung verhindert die Rückkehr zu einem
normalen Alltagsleben und stellt ein tödliches Risiko für die
libanesische Zivilbevölkerung dar.
Wenn 40% der Munition nicht explodiert ist, dann haben die ja wirklich
Schrott abgeschossen. Normal ist eine Blindgängerrate von 1%.
Deine Zahlen wirken nicht glaubwürdig.
Unglaubwürdig oder nicht.
Wenn dir Zahlen so gleichgüültig sind, dann lass sie doch einfach weg.
Warum es gibt keine anderen.
Wenn du willst, erfinde ich dir bessere.
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Der Einsatz dieser Munition ist eine Schweinerei.
Es war im Zweiten Weltkrieg auch eine Schweinerei der Alliierten, in den
letzen drei Kriegsmonaten unversehrte mittelalterliche Städte zusammen
mit der Zivilbevölkerung abzufackeln.
Die Nazis hätten sich nur einfach früher ergeben müssen, und dann wäre
dieses Elend uns erspart beblieben ..
Wenn die Amis nicht erst 11 Monate vor Kriegsende aktiv an den Kämpfen
teilgenommen hätten, wäre dies auch möglich gewesen. Aber die Säcke
warteten bis die anderen die Nationen die Kampfkraft der Wehrmacht so
weit geschwächt hatten, daß es nicht mehr so gefährlich war, in den
Krieg aktiv einzugreifen. Bis dahin warfen sie Bomben auf Frauen und
Kinder und fackelten sie ab, die Männer waren an der Front. Das ging
sogar so weit, daß britische Kampfbomber drei Tage vor Kriegsende in
der Neustädter Bucht bei Lübeck noch 7000 KZ-Häftlinge auf drei Schiffen
bombardierten und töteten.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Die Absicht war damals wie auch
jetzt im Libanon die selbe, zu verhindern, daß die Zivilbevölkerung nach
Beendigung der Kampfhandlungen wieder sich den Anforderungen des Alltags
zuwendeten kann.
Das sind nur haltlose, dumme Sprüche.
Ich sehe keinen anderen Grund. Das gilt auch für die gezielte
Verseuchung des östlichen Mittelmeeres mit Öl. Den Fischern sollte die
Möglichkeit genommen werden, auf das Meer hinaus zu fahren, um Nahrung
für die Bevölkerung zu fangen.
Gähn .... Du glaubst offenbar jeden Scheiß: Hauptsache, die Juden sind
schuld.
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Die UN haben bereits darauf hingewiesen, dass diese nichtexplodierte
Munition die Rückkehr von rund 200 000 Vertriebenen und Flüchtlingen in
ihre Heimat verhindert oder gefährdet.
Erst kurz vor dem Waffenstillstand im August hatte Israel rund 90
Prozent der insgesamt verwendeten Munition über dem Libanon abgeworfen.
Die Bomben sollten erst nach dem Krieg Unheil anrichten. Die Aktion der
Israelis ist schockierend und total unmoralisch, sie ist böse.
Denk doch mal drüber nach, wer den Krieg überhaupt angefangen hat und
warum. Vielleicht ist das der Hisbollah eine Lehre - und vielleicht
wenden sich die 200.000 Leute, die auf ihre Rückkehr warten müssen,
demnächst an die Hisbollah, wenn sie mal wieder mit ihren
Raketenabschussvorrichtungen im Stadtviertel auftaucht ...
Das wird nicht geschehen, weil die Zerstörungen im Libanon
unverhältnismäßig waren.
Na dann hat der Krieg ja zumindest etwas Gutes gehabt!
Post by Erich Pfennig
Wer hat denn den Krieg angefangen?
Zur unmittelbaren Vorgeschichte des Krieges gehört ein Terroranschlag.
Am 26. Mai ermordete eine vom Mossad geführte libanesische Terrorgruppe
in Sidon den Dschihad-Führer Mahmoud Majzoub und seinen Bruder mit einer
Autobombe.
Der Chef der Gruppe, der Libanese Mahmoud Rafeh wurde knapp einen Monat
später vom Geheimdienst der libanesischen Armee gefasst. Er gestand, den
Mord im Auftrag des israelischen Geheimdienstes verübt zu haben. (London
Times v. 17.6.06 und Junge Welt v. 19.6.06) Aufgrund früherer Gefechte
an der israelischen-libanesischen Grenze musste den Israelis klar sein,
dass der israelische Mordanschlag durch die Hisbollah beantwortet werden
würde. Am 28. Mai feuerte die Guerilla Katusha-Raketen auf ein
israelisches Militärfahrzeug und auf eine israelische Militärbasis
unweit der Grenze.
Israel antwortete mit Luftschlägen gegen palästinensische
Flüchtlingslager tief im Innern Libanons, was wiederum von Hisbollah mit
Raketen- und Mörser-Angriffen auf weitere israelische Militärstützpunkte
beantwortet wurde.
Lies mal hier nach, wie das alles ablief:
http://de.wikipedia.org/wiki/Libanonkrieg_2006
Post by Erich Pfennig
Die Israelis haben das Ansehen der Hisbollah in der arabischen Welt
gestärkt. Ein tolles Ergebnis des Krieges.
Es war notwendig, die antismeitischen Terroristen im Libanon zu
stoppen - es wäre am besten gewesen, wenn man das nicht ausgerechnet
die Israelis hätte tun lassen, aber deren Armee ist die einzige, die
nachdrücklich zum Schutz der Juden vor aufgehetzten Fanatikern tätig
wird ...

Karl
Erich Pfennig
2006-12-13 09:38:38 UTC
Permalink
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Wenn Du damit die Bombenangriffe der Alliierten auf die deutsche
Zivilbevölkerung ansprechen willst oder die Atombombenabwürfe auf
Nagasaki und Hiroshima, da, muß ich allerdings zugestehen, damals wurden
nicht 98% sondern 100% der Zivilbevölkerung betroffen.
Und das, obwohl diese Angriffe definitiv nicht von Israel ausgingen!
(Die Deutschen hätten ja gerne - aber deren Atom-Bomben waren ja noch
nicht fertig)
Stimmt, nur Israel geht nach dem selben System vor. Israel hat auch
Atombomben. Wenn ich richtig unterrichtet bin, stammen die Streubomben
von den USA.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Das ist genau so
zynisch wie Frau Albright den Tot von 500000 Kinder im Irak als ein
notwendiges Ergebnis aufgrund des Embargos von Nahrungsmittel bezeichnete.
Aus welcher n Hetzschrift hast du denn das?
Da war am 12.Mai 1996 eine US-Fernsehsendung namens "60 Minutes" mit der
damaligen UN-Botschafterin Madeleine Albright als Gast. Frage: "Wir
haben gehört, dass im Irak mehr als eine halbe Million Kinder gestorben
sind. Ich meine, da sind mehr Kinder gestorben als in Hiroshima." -
Albright: "Ich denke, dass es eine sehr schwierige Wahl war. Aber der
Preis, wir denken, dass der Preis es wert ist."

Das war keine Hetzschrift, aber wenn Du so willst, war es eine
antisemitische US-Fernsehsendung.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Die Absicht war damals wie auch
jetzt im Libanon die selbe, zu verhindern, daß die Zivilbevölkerung nach
Beendigung der Kampfhandlungen wieder sich den Anforderungen des Alltags
zuwendeten kann.
Das sind nur haltlose, dumme Sprüche.
Ich sehe keinen anderen Grund. Das gilt auch für die gezielte
Verseuchung des östlichen Mittelmeeres mit Öl. Den Fischern sollte die
Möglichkeit genommen werden, auf das Meer hinaus zu fahren, um Nahrung
für die Bevölkerung zu fangen.
Gähn .... Du glaubst offenbar jeden Scheiß: Hauptsache, die Juden sind
schuld.
Ja, der Irak hat Massenvernichtungswaffen.
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Wer hat denn den Krieg angefangen?
Zur unmittelbaren Vorgeschichte des Krieges gehört ein Terroranschlag.
Am 26. Mai ermordete eine vom Mossad geführte libanesische Terrorgruppe
in Sidon den Dschihad-Führer Mahmoud Majzoub und seinen Bruder mit einer
Autobombe.
Der Chef der Gruppe, der Libanese Mahmoud Rafeh wurde knapp einen Monat
später vom Geheimdienst der libanesischen Armee gefasst. Er gestand, den
Mord im Auftrag des israelischen Geheimdienstes verübt zu haben. (London
Times v. 17.6.06 und Junge Welt v. 19.6.06) Aufgrund früherer Gefechte
an der israelischen-libanesischen Grenze musste den Israelis klar sein,
dass der israelische Mordanschlag durch die Hisbollah beantwortet werden
würde. Am 28. Mai feuerte die Guerilla Katusha-Raketen auf ein
israelisches Militärfahrzeug und auf eine israelische Militärbasis
unweit der Grenze.
Israel antwortete mit Luftschlägen gegen palästinensische
Flüchtlingslager tief im Innern Libanons, was wiederum von Hisbollah mit
Raketen- und Mörser-Angriffen auf weitere israelische Militärstützpunkte
beantwortet wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Libanonkrieg_2006
Habe ich und da steht genau das was ich gesagt habe:
"Am 26. Mai fielen Mahmoud Majzoub, Führer des Islamischen Dschihad, und
dessen Bruder Nadir einem Attentat zum Opfer. Die Hisbollah machte Israel
für diesen Anschlag verantwortlich und vergalt ihn ab 28. Mai mit
Raketenangriffen auf Militärfahrzeuge und eine Militärbasis in Israel.
Israel
reagierte mit Luftangriffen auf ein palästinensisches Flüchtlingslager im
Libanon."

Erich
Adenauer
2006-12-14 19:45:53 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Wenn Du damit die Bombenangriffe der Alliierten auf die deutsche
Zivilbevölkerung ansprechen willst oder die Atombombenabwürfe auf
Nagasaki und Hiroshima, da, muß ich allerdings zugestehen, damals wurden
nicht 98% sondern 100% der Zivilbevölkerung betroffen.
Und das, obwohl diese Angriffe definitiv nicht von Israel ausgingen!
(Die Deutschen hätten ja gerne - aber deren Atom-Bomben waren ja noch
nicht fertig)
Stimmt, nur Israel geht nach dem selben System vor. Israel hat auch
Atombomben.
vielleicht - es setzt sie aber nicht ein (zum Glück gibt es da keine
Fanatiker).
Post by Erich Pfennig
Wenn ich richtig unterrichtet bin, stammen die Streubomben
von den USA.
Und deshalb erscheinen sie dir schlimmer als Atombomben?
(Die Streubomben dürften in der Hauptsache selbstgemacht sein)
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Das ist genau so
zynisch wie Frau Albright den Tot von 500000 Kinder im Irak als ein
notwendiges Ergebnis aufgrund des Embargos von Nahrungsmittel bezeichnete.
Aus welcher n Hetzschrift hast du denn das?
Da war am 12.Mai 1996 eine US-Fernsehsendung namens "60 Minutes" mit der
damaligen UN-Botschafterin Madeleine Albright als Gast. Frage: "Wir
haben gehört, dass im Irak mehr als eine halbe Million Kinder gestorben
sind. Ich meine, da sind mehr Kinder gestorben als in Hiroshima." -
Albright: "Ich denke, dass es eine sehr schwierige Wahl war. Aber der
Preis, wir denken, dass der Preis es wert ist."
Das war keine Hetzschrift, aber wenn Du so willst, war es eine
antisemitische US-Fernsehsendung.
Sorry, aber es hört sich immer noch an wie eine Hetzschrift, denn wie
kann man durch ein Embargo mehr als 500.000 Kinder töten können? Sind
die USA (und das Embargo wird ja noch von anderen Nationen mitgetragen
worden sein - am Ende gar auch von Deustchland) jetzt an allem Elend
Schuld, weil sie nicht genügend Hilfsgüter schicken? Und wieso willst
du die Verantwortung dafür der jüdisch-stämmigen Außenministerin
unterschieben, die so ein Embargo nicht in Eigenregie umsetzen könnte
...
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Die Absicht war damals wie auch
jetzt im Libanon die selbe, zu verhindern, daß die Zivilbevölkerung nach
Beendigung der Kampfhandlungen wieder sich den Anforderungen des Alltags
zuwendeten kann.
Das sind nur haltlose, dumme Sprüche.
Ich sehe keinen anderen Grund. Das gilt auch für die gezielte
Verseuchung des östlichen Mittelmeeres mit Öl. Den Fischern sollte die
Möglichkeit genommen werden, auf das Meer hinaus zu fahren, um Nahrung
für die Bevölkerung zu fangen.
Gähn .... Du glaubst offenbar jeden Scheiß: Hauptsache, die Juden sind
schuld.
Ja, der Irak hat Massenvernichtungswaffen.
Du redest schon wieder dummes Zeug.
Post by Erich Pfennig
Post by Adenauer
Post by Erich Pfennig
Wer hat denn den Krieg angefangen?
Zur unmittelbaren Vorgeschichte des Krieges gehört ein Terroranschlag.
Am 26. Mai ermordete eine vom Mossad geführte libanesische Terrorgruppe
in Sidon den Dschihad-Führer Mahmoud Majzoub und seinen Bruder mit einer
Autobombe.
Der Chef der Gruppe, der Libanese Mahmoud Rafeh wurde knapp einen Monat
später vom Geheimdienst der libanesischen Armee gefasst. Er gestand, den
Mord im Auftrag des israelischen Geheimdienstes verübt zu haben. (London
Times v. 17.6.06 und Junge Welt v. 19.6.06) Aufgrund früherer Gefechte
an der israelischen-libanesischen Grenze musste den Israelis klar sein,
dass der israelische Mordanschlag durch die Hisbollah beantwortet werden
würde. Am 28. Mai feuerte die Guerilla Katusha-Raketen auf ein
israelisches Militärfahrzeug und auf eine israelische Militärbasis
unweit der Grenze.
Israel antwortete mit Luftschlägen gegen palästinensische
Flüchtlingslager tief im Innern Libanons, was wiederum von Hisbollah mit
Raketen- und Mörser-Angriffen auf weitere israelische Militärstützpunkte
beantwortet wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Libanonkrieg_2006
"Am 26. Mai fielen Mahmoud Majzoub, Führer des Islamischen Dschihad, und
dessen Bruder Nadir einem Attentat zum Opfer. Die Hisbollah machte Israel
für diesen Anschlag verantwortlich und vergalt ihn ab 28. Mai mit
Raketenangriffen auf Militärfahrzeuge und eine Militärbasis in Israel.
Israel reagierte mit Luftangriffen auf ein palästinensisches Flüchtlingslager im
Libanon."
Da steht noch mehr. Einfach mal weiterlesen ...

Karl

Adenauer
2006-12-10 13:24:03 UTC
Permalink
Post by Andreas Gumtow
der ZioNazi Adenauer sollte mal etwas anderes als zionistische
...
Dummkopf redet nur antismeitischen Stuss und erfindet dafür sogar neue
Worte: Es hat aber keinen Sinn zu leugnen: entweder du hörts mit
deinen antisemitischen Hasstiraden auf oder du bist ein Antisemit.
Post by Andreas Gumtow
--
Die Unterscheidung ist ganz einfach: Wenn ein Beitrag jeden der
anderer Ansicht ist als "Nazi" beschimpft, jeden nicht rassistisch
...
Wenn jemand antisemitisch hetzt, dann ist ein Antisemit, auch wenn er
diese Bezeichnung in der Öffentlichkeit ablehnt. Und wenn einer
Nazi-Standpunkte vertritt, dann ist er ein Nazi - auch wenn er so
nicht öffentlich genannt werden will.

Karl
Schorsch
2006-12-10 14:22:47 UTC
Permalink
Post by Adenauer
Post by Andreas Gumtow
der ZioNazi Adenauer sollte mal etwas anderes als zionistische
...
Dummkopf redet nur antismeitischen Stuss und erfindet dafür sogar neue
Worte: Es hat aber keinen Sinn zu leugnen: entweder du hörts mit
deinen antisemitischen Hasstiraden auf oder du bist ein Antisemit.
Kannst Du das beweisen?!
Post by Adenauer
Post by Andreas Gumtow
--
Die Unterscheidung ist ganz einfach: Wenn ein Beitrag jeden der
anderer Ansicht ist als "Nazi" beschimpft, jeden nicht rassistisch
...
Wenn jemand antisemitisch hetzt, dann ist ein Antisemit, auch wenn er
diese Bezeichnung in der Öffentlichkeit ablehnt. Und wenn einer
Nazi-Standpunkte vertritt, dann ist er ein Nazi - auch wenn er so
nicht öffentlich genannt werden will.
Dann sind CDU und SPD auch "Nazis", weil Sie ja "Nazi-Standpunkte"
vertreten
Post by Adenauer
Karl
Adenauer
2006-12-11 10:33:49 UTC
Permalink
Post by Schorsch
Post by Adenauer
Post by Andreas Gumtow
der ZioNazi Adenauer sollte mal etwas anderes als zionistische
...
Dummkopf redet nur antismeitischen Stuss und erfindet dafür sogar neue
Worte: Es hat aber keinen Sinn zu leugnen: entweder du hörts mit
deinen antisemitischen Hasstiraden auf oder du bist ein Antisemit.
Kannst Du das beweisen?!
Es handelt sich um einfach logisches Schließen.
Post by Schorsch
Post by Adenauer
Post by Andreas Gumtow
--
Die Unterscheidung ist ganz einfach: Wenn ein Beitrag jeden der
anderer Ansicht ist als "Nazi" beschimpft, jeden nicht rassistisch
...
Wenn jemand antisemitisch hetzt, dann ist ein Antisemit, auch wenn er
diese Bezeichnung in der Öffentlichkeit ablehnt. Und wenn einer
Nazi-Standpunkte vertritt, dann ist er ein Nazi - auch wenn er so
nicht öffentlich genannt werden will.
Dann sind CDU und SPD auch "Nazis", weil Sie ja "Nazi-Standpunkte"
vertreten
Sobald sie das täte und antisemitische Hetze verbreiteten, wären die
CDU- und SPD-Mitglieder Nazis. Das ist aber zum Glück nicht der Fall.

Karl
Martin Blumentritt
2006-12-08 00:00:00 UTC
Permalink
Behauptungen und Tatsachen - Die Menschenrechte in Israel und den
besetzten Gebieten




Behauptungen

"Israel diskrimiert seine arabischen Bürger."

"Israel diskriminiert die israelischen Araber, indem es ihnen nicht
gestattet, Land zu kaufen."

"Die israelischen Araber werden in der Arbeitswelt diskriminiert."

"Die in israelischen Gefängnissen einsitzenden Araber werden
geschlagen, gefoltert und ermordet."

"Israel nimmt friedliche Araber in Administrativhaft."

"Israel hat lange Zeit versucht, den Einwohnern der Westbank und
des Gazastreifens ihre politischen Rechte vorzuenthalten."

"Israel stiehlt den Arabern in den besetzten Gebieten Wasser. Die
Regierung erlaubt den Juden, Brunnen zu bohren, nicht aber den Arabern."

"Die Art und Weise, wie Israel Ausweisungen einsetzt, verstößt
gegen die vierte Genfer Konvention."

"Die Behandlung der Palästinenser in Israel ähnelt der
Behandlung der Schwarzen in Südafrika während des Apartheid-Regimes."

"Die schwarzafrikanischen Völker haben die Beziehungen zu
Israel wegen der rassistischen jüdischen Politik des Staates gegenüber
den Palästinensern abgebrochen."

Behauptung

"Israel diskrimiert seine arabischen Bürger."

Tatsache

Die israelische Gesellschaft ist eine der freizügigsten
Gesellschaften der Welt. Von einer Gesamtbevölkerung von 6,3
Millionen sind etwa 1,1 Millionen - das sind 18 Prozent - Nicht-Juden
(945000 Muslime, 130000 Christen und 100000 Drusen).1

Die Araber in Israel besitzen das Wahlrecht; Israel ist eines der
wenigen Länder im Nahen und Mittleren Osten, in denen auch arabische
Frauen wählen dürfen. Die Araber haben zurzeit zehn der 120 Sitze in
der Knesset inne. Verschiedene Regierungsämter, darunter der Posten
des Generalkonsuls in Atlanta, waren mit israelischen Arabern
besetzt. Dem Kabinett von Ariel Sharon gehört der erste arabische
Minister, Salah Tarif, an, ein Druse, der als Minister ohne
Geschäftsbereich amtiert. Das Arabische ist wie das Hebräische
offizielle Landessprache in Israel. Über 300000 arabische Kinder
besuchen israelische Schulen. Zur Zeit der Staatsgründung gab es in
Israel nur eine einzige arabische höhere Schule im Land, heute gibt
es hunderte arabische Schulen.2 Der einzige Unterschied, den das
Gesetz zwischen den jüdischen und den arabischen Bürgern Israels
macht, besteht darin, dass letztere nicht in der israelischen Armee
dienen müssen. Damit soll den arabischen Israelis erspart werden, die
Waffen gegen ihre Brüder zu erheben. Dennoch haben zum Beispiel
Beduinen bei paramilitärischen Einheiten gedient, und immer wieder
meldeten sich Araber freiwillig zum Militärdienst. Für die Drusen und
Tscherkessen besteht auf eigenen Wunsch Militärdienstpflicht.

Die Tatsache, dass die israelischen Araber keinen Militärdienst
leisten, hat zu bestimmten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Unterschieden zwischen den Juden und den israelischen Arabern
geführt. So stehen den Kriegsveteranen zum Beispiel zahlreiche
Vergünstigungen zu. Außerdem gibt die Armee Hilfestellung bei der
Eingliederung ins Berufsleben.

Andererseits genießen die israelischen Araber in den Jahren, in denen
die israelischen Juden Kriegsdienst leisten müssen, Vorteile in der
Arbeitswelt. Einige Gewerbezweige wie zum Beispiel das Bau- und
Transportwesen sind mittlerweile völlig in der Hand arabischer
Israelis.

Gelegentlich waren israelische Araber zwar auch in terroristische
Aktivitäten verwickelt, doch in der Regel haben sie sich als loyale
Bürger erwiesen. In den Kriegen von 1967, 1973 und 1982 kam es
beispielsweise zu keinerlei Sabotageakten im Land, ja gelegentlich
übernahmen Araber sogar freiwillig Reservistenfunktionen. Während der
Eskalation der Gewalt in den besetzten Gebieten seit September 2000
gab es zum ersten Mal groß angelegte Protestkundgebungen von Seiten
der iraelischen Araber, bei denen es auch zu Ausschreitungen kam. Die
Vereinigten Staaten besitzen seit 250 Jahren die Unabhängigkeit, doch
es ist ihnen immer noch nicht gelungen, ihre verschiedenen
Völkergemeinschaften zu integrieren. Noch heute, fast 40 Jahre nach
der Bürgerrechtsbewegung und ihren Erfolgen, ist die Diskriminierung
aus rassischen Gründen nicht vollständig ausgemerzt. Vor diesem
Hintergrund dürfte es kaum überraschen, dass Israel in erst 53 Jahren
noch nicht alle seine gesellschaftlichen Probleme gelöst hat.

Behauptung

"Israel diskriminiert die israelischen Araber, indem es ihnen nicht
gestattet, Land zu kaufen."

Tatsache

Anfang des letzten Jahrhunderts gründete der Zionistische
Weltkongress den Jüdischen Nationalfonds mit dem Ziel, Land in
Palästina zu kaufen, damit jüdische Siedler sich dort niederlassen
konnten. Dieses Land und das Land, das nach Israels
Unabhängigkeitskrieg erworben wurde, wurde später von der Regierung
übernommen. 92 Prozent der Gesamtfläche Israels gehört somit dem
Staat und untersteht einer eigenen Verwaltungsbehörde, der Land
Management Authority. Es steht nicht zum Verkauf, weder an Juden noch
an Araber. Die restlichen acht Prozent des Landes befinden sich in
Privatbesitz. Der arabische Wakf zum Beispiel besitzt Land, das
ausdrücklich der Nutzung durch muslimische Araber vorbehalten ist.
Regierungseigenes Land kann jedoch von jedermann gepachtet werden,
ungeachtet von Rassenzugehörigkeit, Religion oder Geschlecht. Auch
alle arabischen Bürger Israels sind berechtigt, regierungseigenes
Land zu pachten.

Behauptung

"Die israelischen Araber werden in der Arbeitswelt diskriminiert."

Tatsache

Das israelische Gesetz verbietet solche Benachteiligungen
ausdrücklich. Nach Aussage des amerikanischen Außenministeriums steht
es allen israelischen Arbeitern frei, "sich zusammenzuschließen und
Arbeiterorganisationen zu gründen". Die meisten Gewerkschaften
gehören der Histadrut oder der kleineren Histadrut Haovdim Haleumit
(der Nationalen Arbeiterorganisation) an, die beide von der Regierung
unabhängig sind.

Behauptung

"Die in israelischen Gefängnissen einsitzenden Araber werden
geschlagen, gefoltert und ermordet."

Tatsache

Das Gefängnis ist für niemanden ein angenehmer Aufenthaltsort. Auch
in amerikanischen Einrichtungen mehren sich die Klagen über die
Behandlung von Gefangenen. Immerhin gehören die israelischen
Gefängnisse wohl zu den am sorgfältigsten überprüften auf der ganzen
Welt. So werden sie zum Beispiel regelmäßig von Vertretern des Roten
Kreuzes und anderer Organisationen inspiziert.

Das israelische Gesetz untersagt die willkürliche Verhaftung von
Bürgern. Angeklagte gelten bis zum Erweis ihrer Schuld als unschuldig
und haben das Recht auf Haftprüfung und andere Schutzmaßnahmen. Es
gibt in Israel keine politischen Gefangenen, und die israelische
Gerichtsbarkeit ist unabhängig. Manchmal wurden Häftlinge,
insbesondere Araber, die verdächtigt wurden, in terroristische
Aktivitäten verstrickt zu sein, unter Anwendung rigider
Verhörmethoden befragt, was regelmäßig massive Kritik auslöste.
Israels Oberster Gerichtshof traf daraufhin 1999 eine wegweisende
Entscheidung, die eine Vielzahl von Misshandlungen wie heftiges
Schütteln, schmerzhaftes Fesseln in verdrehten Positionen, längeren
Schlafentzug und längeres Aussetzen an extreme Temperaturen
verbietet.

Die Todesstrafe ist bisher nur ein einziges Mal verhängt worden, und
zwar im Fall von Adolf Eichmann, einem der Hauptverantwortlichen für
die "Endlösung". Noch kein einziger Araber wurde hingerichtet, auch
nicht für die grausamsten Terrorakte.

Behauptung

"Israel nimmt friedliche Araber in Administrativhaft."

Tatsache

Israel hat bestimmte Gesetze von den Briten übernommen. Eines dieser
Gesetze betrifft die Administrativ- oder Verwaltungshaft, die in
Fällen, in denen die Sicherheit des Landes bedroht ist, unter
bestimmten, genau festgelegten Bedingungen erlaubt ist. Der
Inhaftierte hat das Recht, sich von einem Anwalt vertreten zu lassen,
und kann beim Obersten Gerichtshof Berufung einlegen. Die
Staatsanwaltschaft muss stichhaltige Gründe dafür vorlegen, dass das
Gerichtsverfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden
sollte. Oft sind die verantwortlichen Beamten der Ansicht, dass eine
Beweisaufnahme im Rahmen einer öffentlichen Gerichtsverhandlung ihre
Informanten bloßstellen und damit das Leben von Personen gefährden
würde, die wichtige Hinweise auf geplante Terroranschläge geliefert
haben.

Nach israelischer Praxis darf Administrativhaft nur bei
Schwerverbrechern eingesetzt werden. Der Oberste Gerichtshof kann
bereits getroffene Haftbeschlüsse widerrufen. Im Gegensatz zu diesem
immerhin stark reglementierten Vorgang ist die Administrativhaft in
weiten Teilen der arabischen Welt gar nicht nötig, weil die Festnahme
von Personen ohne Anklageerhebung und Gerichtsverfahren dort gang und
gäbe ist. Es gibt keine Anwälte, Menschenrechtsorganisationen oder
unabhängige Medien, die dagegen protestieren könnten. Sogar in den
Vereinigten Staaten mit ihren außergewöhnlich liberalen
Kautionsbestimmungen werden Häftlinge manchmal längere Zeit in
Untersuchungshaft gehalten. "Eine Demokratie wird nicht daran
gemessen, wie ihre Soldaten - junge Männer und Frauen - unter
extremer Anspannung reagieren. Eine Demokratie wird danach beurteilt,
wie ihre Gerichtsbarkeit handelt, wie es in der leidenschaftlosen
Nüchternheit der richterlichen Amtszimmer zugeht. Der israelische
Oberste Gerichtshof und andere Gerichte haben sich in dieser Hinsicht
als untadelig erwiesen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Nahen
und Mittleren Ostens gibt es eine unabhängige Rechtsinstanz, die
bereit ist, die Klagen von Arabern anzuhören - und diese Instanz ist
der Oberste Gerichtshof Israels." Alan Dershowitz 3

Behauptung

"Israel hat lange Zeit versucht, den Einwohnern der Westbank und
des Gazastreifens ihre politischen Rechte vorzuenthalten."

Tatsache

Israel hat die Westbank und den Gazastreifen im Rahmen eines
Verteidigungskrieges gegen die Araber erobert. Angesichts der
drohenden Gefahr eines gewaltsamen Aufstands sah sich der Staat
gezwungen, den Aktionsradius der Palästinenser in bestimmten
Bereichen zu beschneiden. Israel kann den Palästinensern nicht
dieselben Rechte zugestehen, die etwa für Angehörige eines
westeuropäischen Volkes, das sich nicht im Krieg befindet,
selbstverständlich sind, jedenfalls nicht, solange die Araber den
Kriegszustand aufrechterhalten und die Palästinenser Terroranschläge
im Land verüben.

Abgesehen von den Einschränkungen, die die Gewährleistung der
Sicherheit Israels den Palästinensern auferlegt, wurde jedoch von
Anfang an versucht, ihnen größtmögliche Freiheit zu lassen. Auch nach
dem Sechs-Tage-Krieg waren viele Ämter des öffentlichen Dienstes mit
Leuten aus der bisherigen traditionellen pro-jordanischen Führung
besetzt, die auch von Jordanien bezahlt wurden. 1972 und 1976 wurden
Kommunalwahlen abgehalten, an denen zum ersten Mal auch Frauen und
Personen, die kein Land besaßen, teilnehmen durften.

Bei der Wahl von 1976 wurden arabische Bürgermeister gewählt, die
verschiedene PLO-Splittergruppen vertraten. Muhammad Milhem aus
Halhoul, Fahd Kawasmeh aus Hebron und Bassam Shaka aus Nablus wurden
mit der Fatah in Verbindung gebracht. Karim Khalaf, der Bürgermeister
von Ramallah, vertrat die Volksfront für die Befreiung Palästinas,
und Ibrahim Tawil von El-Bireh stand in Verbindung mit der
Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas.4

1978 gründeten diese Bürgermeister und weitere Radikale das National
Guidance Committee, eine Vereinigung, die sich jeder gütlichen
Einigung mit Israel heftig widersetzte, in den Gebieten der Westbank
eine breite Front für die PLO aufzubauen versuchte und den Widerstand
gegen den ägyptisch-israelischen Friedensvertrag schürte. Mehrere
andere Bürgermeister wurden wegen ähnlicher Umtriebe ihres Amtes
enthoben. Anfang der Achtzigerjahre wies Israel Milhem und Kawasmeh
aus. Sie durften zurückkehren und gegen die Ausweisung Widerspruch
einlegen, doch das Urteil wurde vom Obersten Israelischen Gerichtshof
bestätigt.

Zwei Wochen nach seiner Ausweisung sagte Milhem: "Im Rahmen eines
echten Friedens gibt es keinen Raum für die Zionisten. Sie können nur
in einer Situation der Spannung und des Krieges existieren ... und
das gilt für alle Parteien ... [sie sind] weder Tauben noch Falken,
sie sind einfach bloß Schweine."5

Kawasmeh wurde 1984 ins Palästinensische Exekutivkomitee berufen.
Noch im selben Jahr wurde er von palästinensischen Radikalen in Amman
ermordet.

Im Laufe der Verhandlungen von Camp David legte Israel einen
Autonomieplan vor, der den Palästinensern größere Freiheiten in der
Selbstverwaltung zugestand. Die Palästinenser lehnten die Autonomie
jedoch grundsätzlich ab, weil sie an der Hoffnung auf die Gründung
eines palästinensischen Staates festhielten.

In den verbleibenden Jahren dieses Jahrzehnts versuchte Israel
weiterhin, die Verantwortung zunehmend vom Militär auf eine
Zivilverwaltung und die Palästinenser selbst zu übertragen.
Bemühungen um eine umfassendere Selbstverwaltung der Palästinenser
wurden jedoch von der Intifada unterlaufen. Während des Aufstands
wurden palästinensische Araber, die zu einer Zusammenarbeit mit
Israel bereit waren, massiv angegriffen und durch Einschüchterung
oder Mord zum Schweigen gebracht. Die israelischen Politiker und
Regierungsbeamten versuchten, mit den Palästinensern im Gespräch zu
bleiben, doch alle, deren Identität bekannt wurde, wurden zur
Zielscheibe des Hasses ihrer eigenen Leute.

In geheimen Verhandlungen im Jahr 1993 in Oslo in Norwegen handelten
Israelis und Palästinenser einen Plan aus, der den letzteren eine
eingeschränkte Autonomie zugestand. Nachfolgende Verhandlungen
führten zum Rückzug Israels aus dem größten Teil der Westbank und des
Gazastreifens und zur Ausweitung der palästinensischen
Selbstbestimmung. Endziel ist ein Abkommen über die Gründung eines
palästinensischen Staates praktisch im ganzen, ehemals von Israel
kontrollierten Gebiet.

Behauptung

"Israel stiehlt den Arabern in den besetzten Gebieten Wasser. Die
Regierung erlaubt den Juden, Brunnen zu bohren, nicht aber den Arabern."

Tatsache

In den Jahren nach dem Krieg von 1967 wurde die Wasserversorgung der
Westbank beträchtlich verbessert. So wurde zum Beispiel das
Versorgungssystem von Südhebron erweitert. Bei Jenin, Nablus und
Tulkarm wurden neue Brunnen gebohrt. In über 60 Städten in der
Westbank wurden auf Initiative der israelischen Verwaltung der
besetzten Gebiete die alten Wasserleitungen erneuert bzw. neue
verlegt.

Ende der Siebziger- und Anfang der Achtzigerjahre litt der Nahe Osten
unter einer der schlimmsten Dürreperioder der jüngeren Geschichte.
Die Pegelstände im Jordan und im See Genezareth sanken unter die
kritische Marke. Anfang der Neunzigerjahre verschlechterte sich die
Situation noch weiter, und sie ist auch im neuen Jahrtausend ein
Problem geblieben.

Unter diesen Bedingungen schränkte die israelische Regierung die
Bohrung neuer Brunnen in der Westbank ein. Da die Westbank und Israel
gemeinsame Wasserquellen haben und die Entnahme von zu viel
Frischwasser zum Durchsickern von salzigem Seewasser hätte führen
können, ließ sich diese Maßnahme kaum umgehen.

Die arabischen Bauern in der Westbank werden von etwa 100 Quellen und
300 Brunnen versorgt, von denen viele bereits vor Jahrzehnten
gegraben wurden und jetzt fast erschöpft sind. Beschränkungen der
Brunnennutzung bei Brunnen mit niedrigem Wasserstand sollten das
Einsickern von Salzwasser verhindern. Manche jüdischen Brunnen sind
so tief angelegt, dass die von ihnen versorgten jüdischen Dörfer
extrem tiefe, bisher ungenutzte wasserführende Schichten anzapfen
können. Diese Wasserreservoirs entziehen den weniger tiefen
arabischen Quellen grundsätzlich kein Wasser.

Ende 1991 war eine Konferenz über die regionalen Wasserprobleme
angesetzt, die in der Türkei stattfinden sollte, doch das Treffen
wurde von Syrien torpediert. Die Syrer, Jordanier und Palästinenser
boykottierten auch die im Jahr 1992 in Moskau stattfindenden
multilateralen Gespräche, in deren Rahmen sich eine spezielle
Arbeitsgruppe mit dem Wasserproblem befasste.

Nach den in Oslo ausgehandelten Abkommen zeigten die Palästinenser
dann größeres Interesse an einer Zusammenarbeit im Hinblick auf die
Wasserfrage. Bei der Tagung der multilateralen Arbeitsgruppe in Oman
im April 1994 wurde der israelische Vorschlag, die
Wasserversorgungssysteme in Gemeinden von mittlerer Größe (in der
Westbank, im Gazastreifen, in Israel und an anderen Orten in der
Region) zu modernisieren und effizienter zu machen, angenommen. Etwa
um die gleiche Zeit wurde - wie es in der
israelisch-palästinensischen Prinzipienerklärung gefordert worden war
- die palästinensische Behörde für Wasserbewirtschaftung gegründet.

Im November 1994 traf sich die Arbeitsgruppe in Griechenland.
Israelis, Jordanier und Palästinenser kamen überein, mit Gesprächen
über Leitlinien für eine Zusammenarbeit im Hinblick auf die
Wasserfrage zu beginnen. Bei den Treffen im Jahr 1995 in Amman und
1996 in Tunesien kam es zu weiteren Fortschritten in einer Reihe
strittiger Punkte. Seither sind die Arbeitsgruppen nicht mehr
zusammengekommen.

Israel hat die den palästinensischen Autonomiegebieten zugeteilte
Gesamtwassermenge nicht gekürzt, im Gegenteil, zurzeit wird sogar
geprüft, ob die Menge nicht erhöht werden kann, obwohl die
Wasserzuteilungen in Israel selbst gekürzt wurden und der
Friedensvertrag die Lieferung beträchtlicher Wassermengen an
Jordanien vorsieht.

Im Gegensatz zu anders lautenden Behauptungen von palästinensischer
Seite hat Israel die an die besetzten Gebiete zu liefernden
Wassermengen nicht einmal selbst festgelegt. Das geschah vielmehr im
Rahmen bilateraler Verhandlungen, an denen auch die Amerikaner
teilnahmen. Mit Zustimmung beider Parteien wurde die Wassermenge im
Verhältnis zur Situation vor dem Interimsabkommen sogar erhöht.
Außerdem legte man sich auf eine Formel fest, nach der die
Wasserzuteilung im Laufe der Interimszeit allmählich erhöht werden
soll.

Die Verhandlungen führten darüber hinaus zu Vereinbarungen über die
Anzahl der anzulegenden Brunnen, deren Bohrung Israel einerseits und
die palästinensische Autonomiebehörde und internationale
Körperschaften andererseits übernehmen müssen. Richtlinien für die
Zusammenarbeit in Umweltfragen und Abwassersysteme betreffend wurden
erarbeitet. Außerdem wurde beschlossen, dass die Rechtsprechung im
Fall von Wasserstreitigkeiten im Rahmen der Übertragung von
Verwaltungskompetenzen auf die Palästinenser übergehen und die
Gesamtlage ständig von gemeinsamen Beobachtergremien überprüft werden
soll.

Israel hat damit sämtliche im Interimsabkommen festgelegten
Verpflichtungen erfüllt. Es liefert nicht nur die vereinbarte
Wassermenge, sondern sogar eine höhere Quote. Die Rechtshoheit in der
Wasserfrage wurde vollständig und zum vereinbarten Zeitpunkt
abgetreten, und Israel hat der Bohrung zusätzlicher Brunnen
zugestimmt. Gemeinsame Überwachungstrupps von Israel und der
palästinensischen Autonomiebehörde gehen Wasserdiebstählen und
anderen Problemen im Zusammenhang mit der Wasserfrage nach.

Behauptung

"Die Art und Weise, wie Israel Ausweisungen einsetzt, verstößt
gegen die Vierte Genfer Konvention."

Tatsache

Der Zweck der Genfer Konvention aus dem Jahr 1949 war es, eine
Wiederholung der Massendeportationen unschuldiger Zivilisten in
Arbeits- und Konzentrationslager, wie sie in Nazideutschland
geschahen, zu verhindern. Selbstverständlich ist in Israel nie etwas
Vergleichbares vorgekommen. Es wurden lediglich bestimmte
Einzelpersonen ausgewiesen, die für Gewalttaten gegen Juden oder
Araber verantwortlich waren.

Nach der Genfer Konvention ist es einer Besatzungsmacht erlaubt, "ein
Gebiet völlig oder teilweise zu evakuieren, wenn die Sicherheit der
Bevölkerung oder die militärische Lage es erfordert". Der israelische
Oberste Gerichtshof deutete diese Formulierung dahingehend, dass
Israel Personen, die eine Gefahr für die innere Sicherheit
darstellen, ausweisen darf, wenn dies nötig ist, um die öffentliche
Ordnung zu wahren oder die Bevölkerung vor künftiger Gewalt zu
schützen. Die Ausgewiesenen haben jedoch das Recht, bei Gericht
Widerspruch gegen die Ausweisung einzulegen, was viele Palästinenser
allerdings wohlweislich unterlassen.

Ein krasses Beispiel dafür, welche Heuchelei in diesem Punkt
innerhalb der Vereinten Nationen herrscht, war die Verurteilung der
von Israel angeordneten Ausweisung von vier Hamas-Aktivisten aus dem
besetzten Gebieten im Dezember 1990 durch den Sicherheitsrat. Die
Ausweisungen erfolgten mehrere Tage nach den Morden an drei
israelischen Zivilisten in einer Fabrik in Jaffa durch eine
Todesschwadron der Hamas. Jerusalem sah in den vier Personen, die
ausgewiesen wurden, die Verantwortlichen für diese Eskalation der
Gewalt.

Die entsprechende UN-Resolution, die bedauerlicherweise sogar von den
USA unterstützt wurde, verlor kein Wort über die Rolle der Hamas, die
hinter unzähligen Gewalttaten steckt. Stattdessen wurden die
Bündnispartner der Genfer Konvention aufgerufen, dafür zu sorgen,
dass Israel sich an die in der Konvention festgelegten Bedingungen
halte. Dies war überhaupt das erste Mal, dass das Gremium die
Bündnispartner zu einer Versammlung einberief: Weder die
Menschenrechtsverletzungen während Idi Amins Schreckensherrschaft in
Uganda noch die Grausamkeiten im von den Sowjets kontrollierten
Afghanistan, die Vergewaltigung des Libanon durch Syrien oder die
Ausweisung zehntausender Palästinenser aus Kuwait hatten den
Sicherheitsrat zu einem solchen Schritt bewegen können.

Behauptung

"Die Behandlung der Palästinenser in Israel ähnelt der
Behandlung der Schwarzen in Südafrika während des Apartheid-Regimes."

Tatsache

Noch vor der Gründung des israelischen Staates versuchten die
Verantwortlichen damals bewusst, eine Situation wie die in Südafrika
herrschende zu vermeiden. David Ben-Gurion äußerte im Jahr 1934
gegenüber dem palästinensischen Nationalisten Musa Alami:

"Wir wollen keine Situation wie die in Südafrika schaffen, wo die
Weißen die Besitzenden und Herrscher sind und die Schwarzen die
Arbeiter. Wenn wir nicht alle Arbeiten tun, leichte und schwere,
Facharbeit und Nicht-Facharbeit, sondern bloß Landeigentümer werden,
dann wird dies nicht unsere Heimat werden."6

Heute bilden die Juden die Mehrheit im Staat Israel. Die arabische
Minderheit besitzt jedoch die volle Staatsbürgerschaft und das
Wahlrecht und ist in der Regierung vertreten. Die schwarzen
Südafrikaner hingegen durften nicht wählen und hatten keine
Bürgerrechte in dem Land, in dem sie die überwältigende
Bevölkerungsmehrheit bildeten.

Anders ist die Situation der Palästinenser in den besetzten Gebieten
- die Israel in einem Verteidungskrieg hinzugewann, der ihm von
seinen Nachbarn aufgezwungen wurde. Die Sorge um die innere
Sicherheit des Staates und die Eskalation der Gewalt in den besetzten
Gebieten zwangen Israel, den arabischen Einwohnern der Westbank und
des Gazastreifens Einschränkungen aufzuerlegen, die im israelischen
Kernland innerhalb der Grenzen von vor 1967 nicht nötig sind. Ein
entscheidender Unterschied zu Südafrika liegt hier aber auch insofern
vor, als die Palästinenser in den besetzten Gebieten Israels
Existenzrecht bestreiten, während die Schwarzen in Südafrika nicht
den Staat, sondern nur das Apartheid-Regime zerstören wollten.

Wenn Israel den Palästinensern die Staatsbürgerschaft verleihen
würde, so würde das einer Annexion der besetzten Gebiete
gleichkommen. Zu einem solchen Schritt war keine israelische
Regierung bereit. Stattdessen stimmte Israel im Rahmen von
Verhandlungen zu, den Palästinensern größere Selbstbestimmung
einzuräumen. Manches spricht dafür, dass die Palästinenser am Ende
dieses Prozesses Bürger ihres eigenen, vertraglich garantierten
Staates sein werden.

Inzwischen dürfen die Palästinenser aus den besetzten Gebieten in
Israel arbeiten und erhalten ähnliche Löhne und Vergünstigungen wie
die israelischen Staatsbürger, und sie dürfen Schulen und
Universitäten besuchen. All dies war den schwarzen Südafrikanern
verwehrt. "Doch es erhebt sich noch eine andere Frage aus dem Unglück
der Völker, die bis heute nicht beantwortet ist und deren tiefe
Tragik nur ein Jude verstehen kann. Das ist die afrikanische Frage.
Denken Sie nur an die vielen schrecklichen Episoden während des
Sklavenhandels, erlebt von Menschen, die, nur weil sie schwarz waren,
wie Vieh gestohlen, gefangen, erbeutet und verkauft wurden. Ihre
Kinder wuchsen in fremden Ländern auf, ein Gegenstand der Verachtung
und Feindseligkeit, nur weil ihre Hautfarbe anders war. Ich schäme
mich nicht zu sagen - auch wenn ich mich damit lächerlich machen
könnte -, dass ich, wenn die Juden, mein Volk, befreit sind, auch bei
der Befreiung der Afrikaner helfen will."Theodor Herzl 7

Behauptung

"Die schwarzafrikanischen Völker haben die Beziehungen zu Israel
wegen der rassistischen jüdischen Politik des Staates gegenüber den
Palästinensern abgebrochen."

Tatsache

Die schwarzafrikanischen Nationen haben ihre Beziehungen zu Israel
1973 nicht abgebrochen, weil Israel in ihren Augen ein rassistischer
Staat war, sondern weil die ölfördernden arabischen Staaten Druck auf
sie ausübten. Volle diplomatische Beziehungen zu Israel hielten nur
Malawi, Lesotho und Swaziland aufrecht, doch einige andere Länder
richteten immerhin Büros in anderen ausländischen Botschaften ein.
Auch die wirtschaftlichen Beziehungen rissen nicht völlig ab; viele
Schwarzafrikaner studierten weiterhin in Israel, und israelische
Spezialisten arbeiteten nach wie vor in Afrika.

Israel blickt auf eine lange Tradition freundschaftlicher Beziehungen
zu den schwarzafrikanischen Ländern zurück. Von 1957 bis 1973 wurden
Tausende von Afrikanern in den verschiedensten Bereichen, von der
Landwirtschaft über die Gesundheitsfürsorge bis hin zu
Wirtschaftswissenschaften, in Israel ausgebildet, und ebenso viele
Israelis wurden als Lehrer und Ausbilder nach Afrika geschickt.8
Golda Meir, die Architektin von Israels Afrikapolitik, war der
Überzeugung, dass die Lektionen, die die Israelis gelernt hatten, an
die Afrikaner weitergegeben werden sollten, die sich vor allem in den
Fünfzigerjahren im gleichen Prozess der Staatenbildung befanden. "Wie
sie", sagte sie, "haben auch wir eine Fremdherrschaft abgeschüttelt;
wie sie mussten auch wir selbst lernen, wie man Land urbar macht,
Ernteerträge steigert, Bewässerungsanlagen baut, Geflügel züchtet,
wie man friedlich zusammenlebt und sich selbst verteidigt." Israel
konnte den erst kürzlich unabhängig gewordenen afrikanischen Staaten
deshalb ein besseres Vorbild sein, so Meir, weil die Israelis
"gezwungen waren, Lösungen für Probleme zu finden, mit denen sich die
großen, reichen und mächtigen Staaten nie hatten befassen müssen."9

Nachdem die afrikanischen Länder erst einmal die Zwänge der
arabischen ölfördernden Länder abgeschüttelt hatten, nahmen sie die
Beziehungen zu Israel wieder auf und suchten die Zusammenarbeit in
neuen gemeinschaftlichen Projekten. Dieser Trend wurde im Verlauf der
Friedensverhandlungen zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn
immer stärker. Heute unterhalten 40 afrikanische Länder diplomatische
Beziehungen zu Israel, und gegenseitige Besuche der Staatsoberhäupter
und Minister sind nichts Außergewöhnliches. Im Mai 1994 wohnte der
israelische Präsident Ezer Weizman der Einsetzung Nelson Mandelas als
erstem schwarzafrikanischem Präsidenten Südafrikas bei.

1 Israelische Zentralstelle für Statistik.

2 Israelische Zentralstelle für Statistik.

3 Rede auf der AIPAC Policy-Konferenz, 23. Mai 1989.

4 Newsview, 23. März 1982.

5 El-Wahda (Abu Dhabi).

6 Shabtai Teveth: Ben-Gurion and the Palestinian Arabs: From Peace to
War; London: Oxford University Press 1975, S. 140.

7 Golda Meir: My Life; NY: Dell Publishing Co. 1975, S. 308-309.

8 Moshe Decter: To Serve. To Teach. To Leave. The Study of Israel's
Development Assistance Program in Black Africa; NY: American Jewish
Congress 1977, S. 7-8.

9 Meir, S. 306.

Von Mitchell G. Bard


mfg Martin Blumentritt

Homepage: http://www.martinblumentritt.de/

"Kultur ist das, was in der Auseinandersetzung mit dem Fremden
entsteht, sie stellt das Produkt der Veränderung des Eigenen
durch die Aufnahme des Fremden dar."(Mario Erdheim)
--
_Kein Volk * Kein Führer * Kein Vaterland * Logout Fascism_
Wer von Israel sprechen will, darf von Auschwitz nicht schweigen.
Andreas Gumtow
2006-12-08 11:59:40 UTC
Permalink
der ZioNazi Martin Blumentritt schreibt immer wieder die gleichen
alten Lügen der extremistischen Zionisten bzw. ZioNazis... er hofft
halt man werde sie irgendwann für die Wahrheit halten.
--
Die Unterscheidung ist ganz einfach: Wenn ein Beitrag jeden der
anderer Ansicht ist als "Nazi" beschimpft, jeden nicht rassistisch
zionistischen Menschen als Massenmörder oder Möchtegern-Massenmörder
beleidigt, ein israelisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen
das Völkerrecht oder andere Rechtsgüter verharmlost, rechtfertigt oder
leugnet oder alternativ zur Ablenkung uralte Kamellen (zweifelhafter
Herkunft und ebenso zweifelhafter Wahrheit) ausgräbt und als absolut
zu glaubende (quasi ex cathedra Blumentritt) Wahrheiten verkündet, ja
dann (und nur dann) ist es ein echter Blumentritt im ZioNazi Modus.
Thorsten Peter
2006-12-13 10:45:03 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Behauptungen und Tatsachen - Die Menschenrechte in Israel und den
besetzten Gebieten
Behauptungen
jaja Blumenkohl, aber DEINE Behauptungen, bzw. die des offensichtlich
äußerst "neutralen israelischen "Intelligence and Terrorism Information
Center" sind Gott gegebene Wahrheiten? *Pruuuuuuuuuuuust*
Mach dich weiter lächerlich Blumenkohl. Du bist immer gut für einen
Lacher zwischendurch. Ich schätze dir ging richtig einer ab bei dem
Olmert Interview im Fernsehen die Tage, was?

Thorsten
Martin Blumentritt
2006-12-13 00:00:00 UTC
Permalink
Ansprache von Ministerpräsident Ehud Olmert

Gedenkfeier am "Gleis 17", Bahnhof Grunewald, Berlin 12.12.2006

Ich stehe hier im Namen des unabhängigen Staates Israel und als sein
Premierminister, horche aufmerksam den längst verschollenen Stimmen.
Ich bin umgeben von einer Menge scheinbar stummer Zeugen: dasselbe
Gleis, die gleichen Schienen, die roten Steine, der Himmel. Alles,
genauso wie es damals war - und da dringt ein lautes Echo an mein
Ohr. Wortfetzen höre ich, ein gewürgter Schrei, das Weinen eines
Kindes, das Flehen einer Mutter, das Stöhnen eines alten Mannes - all
dies wird übertönt von einem scharfen, kalten Befehl, durchschneidend
und grausam. Und im Hintergrund das Pfeifen der Lokomotive, ein
erschütterndes Kreischen, voll gestopfte und zugesperrte Wagons und
drinnen, das Schreien des Grauens. Dann fährt der Zug langsam an, das
Knarren der Räder wird immer schneller und schneller bis es in der
Ferne nicht mehr zu hören ist...

Alles taucht hier wieder und wieder auf: Anblicke und Geräusche, all
das Grauen - und es gibt kein Entkommen. All das ist in unser
Gedächtnis eingebrannt und wird niemals vergessen, so haben wir es
geschworen.

Genau zweihundert Jahre liegen zwischen der Einreise des 14-jährigen
jüdischen Jungen durch das Rosenthal Tor in den Stadtmauern Berlins
(das Tor, welches für Juden und Vieh bestimmt war) und der
Verschleppung der Juden Berlins durch den bitteren Feind, durch die
Nazis. Die Einreise Moses Mendelssohns im Herbst 1743 ist der Anfang
des kulturellen jüdisch-deutschen Bündnisses und des enormen,
überproportional großen, künstlerischen Beitrages der Juden zum
geistigen Schaffen Deutschlands, zur Philosophie, zur Literatur, zur
Poesie, zur Musik und zur Kunst, sowie auch zu den Wissenschaften und
zur Medizin. Zweihundert Jahre genau, die hier, am Gleis 17 des
Bahnhofes Grunewald zu einem jähen Ende kamen.

Wenn sie doch nur verbannt worden wären. Wenn man ihnen doch nur die
Möglichkeit gegeben hätte, dieses Land, das sie aus unverständlichen
Gründen so geliebt haben, zu verlassen, dieses Land, in dem die heiße
Lava des Judenhasses ständig unter ihren Füßen brodelte. Hätten sie
nur fliehen und ihre Seele retten können. Doch alle Wege waren
versperrt, alle Fluchtwege abgeriegelt, insbesonders der Weg ins Land
Israel, die heißersehnte Erlösung, das Ziel ihrer Gebete und
Hoffnungen. Ein Heimatland für das jüdische Volk gab es doch damals
nicht, und die Strände dieses Landes, wie auch die aller anderen
Länder, waren vor ihnen fest verriegelt. Für die hier am Bahnhof
Versammelten gab es nur einen einzigen unfreiwilligen Weg hinaus: den
Weg von hier weg in den Osten, und von dort - kein Zurückkommen mehr.

Schon hundert Jahre davor schrieb der Dichter Heinrich Heine einige
Zeilen über die Katastrophe seines Volkes. Diese Zeilen klingen, als
ob sie für seine Brüder, die sterben werden, geschrieben wurden:

Brich aus in lauten Klagen,
Du düstres Martyrerlied,
Das ich so lang getragen
Im flammenstillen Gemüt!

Es dringt in alle Ohren,
Und durch die Ohren ins Herz;
Ich habe gewaltig beschworen
Den tausendjährigen Schmerz.

Es weinen die Großen und Kleinen,
Sogar die kalten Herrn,
Die Frauen und Blumen weinen,
Es weinen am Himmel die Stern!...

Die Shoah hat der Menschheit eine Frage hinterlassen, die weder das
Herz noch der Verstand erfassen kann. Diese Frage schreit zum Himmel
und fällt zurück ins innerste der Seele. Es gibt keine umfassende
Antwort, nur unzählige Bruchstücke von Antworten. Eines davon lautet:
weil das jüdische Volk keinen eigenen Hafen hatte, an dem es in
Sicherheit anlegen konnte. Es hatte keinen Leuchtturm, der ihm den
Weg durch den Sturm wies. Es hatte kein sicheres Heim, welches es mit
offenen Türen, voller Liebe willkommen hieß, nicht, solange es keinen
Staat Israel gab.

Wir haben daraus gelernt und uns diese Lehre genau eingeprägt: Wehe
dem Schwachen und Schutzlosen. Wehe dem, der den Drohungen keinen
Glauben schenkt. Wehe dem Gleichgültigen, der sich nicht darauf
vorbereitet, den Gefahren zu trotzen. Wehe dem, der sich in falscher
Hoffnung sonnt, der die Gefahr verleugnet und sich auf die
Wohltätigkeit Fremder verlässt. Und so werden wir von unseren Toten,
den sechs Millionen, angehalten, alles Menschenmögliche zu tun, damit
der Staat Israel das genaue Gegenteil, der diametrale Gegensatz zu
der Bösartigkeit der Nazis wird. Er soll auf den ewigen Werten der
Thora des Volkes Israel und der biblischen Propheten basieren: Auf
der Ehre des Menschen und dessen Freiheit, auf sozialer
Gerechtigkeit, auf menschlicher Moral, auf der Heiligkeit des Lebens
und auf beständigem Streben nach Frieden.


Der Dichter Abraham Shlonski schrieb in einem seiner Gedichte:

"...Auch hier, auch heute verfolgt sie mich,
Die feindliche Gestalt des fremden, bedrohlichen Landes.
Immer und ewig erscheint mir der Zug
Als Mord am helligten Tag.

Und die Klinge der Nacht zerschneidet zerschneidet
Die Frachtwagons - die Särge.
Ich weiß nicht, ich weiß es nicht
Warum ich heute meiner Heimat gedacht habe."
(Aus dem Gedicht "Auf der Reise" von Shlonski, Band Vollendung, Seite
45)

Und tatsächlich, das Echo, die Lehre bleiben immer Teil unseres
Lebens. Der Zug der Erinnerung verfolgt jeden Juden, immer und
überall. Und ich, der ich in meinem Heimatland nach der Shoah geboren
wurde, weiß genau warum ich, hier und jetzt, meiner Heimat, Israel,
gedenke. Ich weiss genau, warum und weshalb mir meine Heimat so lieb
ist.

mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/


Es gibt Minderheiten, bei denen man verpflichtet ist, sie zu verfolgen:
Nazis.
Thorsten Peter
2006-12-13 13:06:02 UTC
Permalink
gelöscht, da uninteressanter Müll
mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/
Nazis.
Gerne, geh sie verfolgen. Ich hindere dich nicht dran. Aber verschone
mich hier mit deinen geistig unterirdischen Ergüssen.

Thorsten
Martin Blumentritt
2006-12-13 00:00:00 UTC
Permalink
peter (***@apt.mine.nu) schrieb
am 13.12.06 um 14:06 in /de/soc/politik/misc
Post by Thorsten Peter
Post by Andreas Gumtow
Nazis.
Gerne, geh sie verfolgen. Ich hindere dich nicht dran. Aber verschone
mich hier mit deinen geistig unterirdischen Ergüssen.
Das mußt Du schon selbst machen bzw. unterlassen, sie zu öffnen.

mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

"Bis 1933 habe ich mich für die Verweigerung des Militärdienstes
eingesetzt. Als aber der Faschismus aufkam, erkannte ich, dass dieser
Standpunkt nicht aufrechtzuerhalten war, wenn nicht die Macht der Welt
in die Hände der schlimmsten Feinde der Menschheit geraten soll. Gegen
organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes
Mittel, so sehr ich es auch bedaure.

Die Deutschen haben nach einem wohlerwogenen Plan viele Millionen
Zivilisten hingeschlachtet, um sich an deren Stelle zu setzen. ( ) Sie
würden es wieder machen, wenn sie nur könnten. Die paar weißen Raben,
die es unter ihnen gegeben hat, ändern daran absolut nichts."
(Albert Einstein)
Kurt Knoll
2006-12-07 18:50:48 UTC
Permalink
Du bist ein Witz und glaubst deinen eigenen Mist.

Kurt Knoll.
Post by Martin Blumentritt
Bericht: Hisb`Allah beginn Kriegsverbrechen
Ein am Dienstag veröffentlichter Bericht des israelischen
"Intelligence and Terrorism Information Center" untermauert
israelische Behauptungen, dass die Hisb`Allah während des
Libanonkrieges aus zivilen Wohngegenden heraus operierte und ihre
Mitglieder sich als Zivilisten tarnten, was nach internatio-nalem
Recht den Tatbestand der Kriegsverbrechen erfüllt. Weiter heißt es in
dem Bericht, der in enger Zusammenarbeit mit dem israelischen
Militärgeheimdienst erstellt wurde, dass sich unter den angeblich
1084 zivilen libanesischen Todesopfern tatsächlich 650
Hisb`Allah-Kämpfer befanden. Nach internationalem Kriegsrecht ist der
Gebrauch von zivilen Strukturen im Kampfgeschehen verboten und macht
diese Strukturen zu legitimen Zielen militärischer Angriffe. Die UN
und internationale Menschenrechtsorganisationen hatten Israel
vorgeworfen, während des Krieges zivile Strukturen angegriffen zu
haben. In dem Bericht sind Fotos, Videoaufzeichnungen und
Zeugenaussagen von Hisb`Allah-Mitgliedern enthalten, die zugeben, auf
ausdrückliche Anweisung in zivilen Wohnhäusern Deckung gesucht zu
haben. Hisb`Allah-Kämpfer lagerten Waffen in Privatwohnungen und
Moscheen, und veranlassten, dass Raketentransporter Rettungswagen
folgten. Raketenangriffe auf israelische Ziele erfolgten zudem aus
unmittelbarer Nähe von UN-Positionen im Südlibanon, so der Bericht,
der http://www.ajcongress.org/site/PageServer?pagename=secret2 ) mit
den dazugehörigen Videos ( http://www.ajcongress.org/site/PageServer )
angesehen werden kann.
mfg Martin Blumentritt
Homepage: http://www.martinblumentritt.de/
"»Deutschland, Deutschland über alles«, ich fürchte, das war das Ende
der deutschen Philosophie."(F.Nietzsche)
--
_Kein Volk * Kein Führer * Kein Vaterland * Logout Fascism_
Wer von Israel sprechen will, darf von Auschwitz nicht schweigen.
Lesen Sie weiter auf narkive:
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