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„Die Nato-Osterweiterung destabilisiert“ ...eine sehr klare, unwiederlegbare Einschätzung!
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Odin
2020-06-28 10:57:15 UTC
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„Die Nato-Osterweiterung destabilisiert“ – Historiker Ganser über das „Imperium USA“.

„Kriege werden geführt, um Investitionen zu schützen und möglichst hohe Renditen zu realisieren. Kriege dienen dazu, die Gier einer kleinen Gruppe zu befriedigen.“

Am Beispiel des Ersten Weltkrieges beschreibt er etwas ausführlicher die Rolle der „Händler des Todes“, die vom Krieg profitieren. Er macht darauf aufmerksam, dass ohne die Dollar unter anderem von der Bank J. P. Morgan aus New York ab 1915 und dem Kriegseintritt der USA 1917 der Erste Weltkrieg wahrscheinlich eher zu Ende gegangen wäre und einen anderen Ausgang genommen hätte. Doch der heutige Finanz- und Wirtschaftsimperialismus der USA, wie ihn unter anderem der Ökonom Michael Hudson analysiert hat, kommt bei Ganser kaum vor.
Finanzen und Wirtschaft als Waffen des Imperiums


https://de.sputniknews.com/politik/20200628327425877-ganser-imperium-usa-teil-2/
a***@gmail.com
2020-06-28 11:22:23 UTC
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Post by Odin
Er macht darauf aufmerksam, dass ohne die Dollar unter anderem von der Bank J. P. Morgan aus New York ab 1915 und dem Kriegseintritt der USA 1917 der Erste Weltkrieg wahrscheinlich eher zu Ende gegangen wäre und einen anderen Ausgang genommen hätte.
1. Wahrscheinlich anders ausgegangen
2. Eine Aktion muss nicht unbedingt auf einem langfristigen Plan beruhen, auch wenn die Ergebnisse heute so ausgelegt werden.

Es ist eben so gekommen, wie vieles nicht beabsichtigt war. Die Deutschen wollten den Krieg auch nicht verlieren, das war nie ihr Plan, aber es kam so.
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