Discussion:
Vogel-Viren und Katzen
(zu alt für eine Antwort)
Marianne Blauwerder
2006-02-28 16:52:57 UTC
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From: Arcor Newsticker <***@arcor-online.net>
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<***@newsread.arcor-online.net>

28.02.2006, 17:18 Uhr

Riems (dpa) - Das Vogelgrippevirus H5N1 ist erstmals in
Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der
Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der
Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde. Das teilte
das Friedrich- Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der
Insel Riems mit. Ob es sich um den aggressiven asiatischen
Virenstamm handelt, wird noch untersucht. Das
Bundesagrarministerium rief Katzenhalter zu besonderen
Schutzvorkehrungen auf, warnte aber vor Panik.

~~~~~~~~~~~~~~~~

Schmusetiger nicht mehr streicheln, hatten sich ja vorher
bestimmt x-Mal das Fell beleckt.

Katzennäpfe etc. fein säuberlich auskochen und zuvor gfls. mit
Gummihandschuhen anfassen.

Wann ist der erste "Wauwi" dran, die heimische weiße Ratte und
andere Kuschel-Pets.....?

Nun leben auch wir auf engstem Raume mit Tieren zusammen, die
krank sind und uns krank machen. Wie in Asien halt, bloß auf
anderm Level.
Ingo G Becker
2006-02-28 16:58:32 UTC
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Post by Marianne Blauwerder
Riems (dpa) - Das Vogelgrippevirus H5N1 ist erstmals in
Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der
Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der
Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde. Das teilte
das Friedrich- Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der
Insel Riems mit. Ob es sich um den aggressiven asiatischen
Virenstamm handelt, wird noch untersucht. Das
Bundesagrarministerium rief Katzenhalter zu besonderen
Schutzvorkehrungen auf, warnte aber vor Panik.
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.

Aber der schweigt zu diesem Thema, sicher sucht er noch fleißig
irgendwelche Texte die er dann abschreiben kann.
donron
2006-02-28 17:00:16 UTC
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x-no-archive: yes
Post by Ingo G Becker
Post by Marianne Blauwerder
Riems (dpa) - Das Vogelgrippevirus H5N1 ist erstmals in
Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der
Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der
Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde. Das teilte
das Friedrich- Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der
Insel Riems mit. Ob es sich um den aggressiven asiatischen
Virenstamm handelt, wird noch untersucht. Das
Bundesagrarministerium rief Katzenhalter zu besonderen
Schutzvorkehrungen auf, warnte aber vor Panik.
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
der antisemitische Hetzer am Werk
Lars Braesicke
2006-02-28 17:31:49 UTC
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Post by donron
Post by Ingo G Becker
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
der antisemitische Hetzer am Werk
Was war hier jetzt antisemitisch?

Lars
donron
2006-02-28 17:35:52 UTC
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x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Post by donron
Post by Ingo G Becker
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
der antisemitische Hetzer am Werk
Was war hier jetzt antisemitisch?
die hier immer wieder von Nazis vorgebrachte "Tierstory" im Zusammenhang
mit MB dürfte doch bekannt sein.
Lars Braesicke
2006-02-28 19:25:09 UTC
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Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Post by donron
Post by Ingo G Becker
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
der antisemitische Hetzer am Werk
Was war hier jetzt antisemitisch?
die hier immer wieder von Nazis vorgebrachte "Tierstory" im
Zusammenhang mit MB dürfte doch bekannt sein.
Nö. So sehr interessiert mich das "Deviduum" (TM Blumentritt) nicht.
Von welcher offenbar unsagbaren "Tierstory" raunst du so wissend?
Becker schrieb nur, daß Blumentritt sich mit dem Getier auskenne.
Was immer er damit meint, und selbst wenn es etwas ist, was er dem
Blumentritt ungerechtfertigt unterstellte, er unterstellt es der Person
Blumentritt. Also: Wo ist das Antisemitische?

Lars
Ingo G Becker
2006-02-28 21:14:43 UTC
Permalink
Post by Lars Braesicke
Becker schrieb nur, daß Blumentritt sich mit dem Getier auskenne.
Was immer er damit meint, und selbst wenn es etwas ist, was er dem
Blumentritt ungerechtfertigt unterstellte, er unterstellt es der Person
Blumentritt. Also: Wo ist das Antisemitische?
Der Antisemit ist in diesem Falle doron selber. Er setzt Blumentritt
unisono mit "den Juden" gleich.
Gäbe es einen argeren Antisemitismus als dieses zu tun?
donron
2006-02-28 21:16:27 UTC
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x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Post by donron
die hier immer wieder von Nazis vorgebrachte "Tierstory" im
Zusammenhang mit MB dürfte doch bekannt sein.
Nö. So sehr interessiert mich das "Deviduum" (TM Blumentritt) nicht.
ach hören Sie doch auf. Sie wissen ganz genau dass das Nazigesocks MB
ständig versteckt und offen Zoophilie unterstellt.
Ingo G Becker
2006-02-28 21:31:33 UTC
Permalink
Post by donron
Post by Lars Braesicke
Nö. So sehr interessiert mich das "Deviduum" (TM Blumentritt) nicht.
ach hören Sie doch auf. Sie wissen ganz genau dass das Nazigesocks MB
ständig versteckt und offen Zoophilie unterstellt.
Langam muss sich der kölsche donron damit abfinden, dass Karneval wieder
vorbei ist:

http://www.report-k.de/content/view/950/83/
Lars Braesicke
2006-02-28 21:57:43 UTC
Permalink
Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Post by donron
die hier immer wieder von Nazis vorgebrachte "Tierstory" im
Zusammenhang mit MB dürfte doch bekannt sein.
Nö. So sehr interessiert mich das "Deviduum" (TM Blumentritt) nicht.
ach hören Sie doch auf. Sie wissen ganz genau dass das Nazigesocks MB
ständig versteckt und offen Zoophilie unterstellt.
Ob einer nun zoophil ist oder nicht:.Was hat es mit den Juden zu tun?

Lars
Martin Blumentritt
2006-03-01 00:00:00 UTC
Permalink
Es begab sich am 28.02.06, als der/die ehrenwerte braesicke um 22:57
in /de/soc/politik/misc zum Thema "Re: Vogel-Viren und Katzen" eine
Post by Lars Braesicke
Post by donron
ach hören Sie doch auf. Sie wissen ganz genau dass das Nazigesocks MB
ständig versteckt und offen Zoophilie unterstellt.
Ob einer nun zoophil ist oder nicht:.Was hat es mit den Juden zu tun?
Becker wiederholt die Stürmerpropaganda, die Juden eines der
abscheulichsten Abartigkeiten, Sex mit Tieren, unterstellt. Über
Tifis macht man sich bekanntlich zurecht lustig und zieht über sie
her.


Stigma: Sodomie

Der Begriff Sodomie ist biblischen Ursprungs und bezeichnete lange
Zeit unspezifisch die Sünden der Einwohner von Sodom und Gomorrha
(Gen., 19, 4f.), bevor diese Städte in Trümmer fielen. Im Laufe der
Jahrhunderte wurde der Begriff für verschiedenartige Sexualformen
gewählt wie Homosexualität, Inzest oder Pedicatio (Analverkehr).
Noch im 20. Jahrhundert wurde Sodomie mit Homosexualität
gleichgesetzt. Im gegenwärtigen Verständnis beinhaltet er den
Geschlechtsverkehr eines Menschen mit einem Tier. Diese Definition
ist auch in diesem Abschnitt gemeint.

Wie bereits gezeigt, genügte es nicht, den Juden als "Untermenschen",
als Angehörigen einer minderwertigen Rasse darzustellen. Seine
"Gefährlichkeit" wurde in der Symbolgestalt von giftigen Spinnen und
Schlangen veranschaulicht, seine "Triebhaftigkeit" in der Gestalt von
Hunden und Schweinen.

Darüber hinaus fehlte es nicht an Berichten, die als Hauptvorwurf die
Sodomie beinhalteten. Besonders wirkungsvoll geschah dies in dem
nachstehenden Beispiel, an dem zugleich anschaulich demonstriert
werden sollte, wie die "bestialische Verderbtheit" sich beim Juden
bereits in den frühen Lebensjahren äußere:

"Was tat der Jud im Schweinestall?

Der jüdische Metzger Jakob Wolf in Wesseling (Rheinland) mußte wegen
seiner Talmudereien wiederholt in Schutzhaft genommen werden. Trotz
seiner Ausfälle gegen das Dritte Reich ließ man ihn schließlich in
Ruhe. Dank des Zuspruchs zahlreicher Judenknechte blühte sein
Geschäft nach wie vor.

Der Jude Wolf hat auch einen Neffen. Und dieser Neffe ist sein
Liebling. Obwohl Jakob Wolf des öfteren von dem widernatürlichen
Treiben seines Neffen erfahren hatte, hielt er es nicht für nötig,
einzuschreiten. Eines Tages aber kamen die schauderbaren
Schweinereien des Judenbuben ans Tageslicht. Er hatte wiederholt
seine Lüste an den Schweinen seines Onkels befriedigt. Wiederholt
hatten ihn die Angestellten des Betriebes bei seinen Scheußlichkeiten
ertappt. Als die Ortspolizeibehörde von dem grauenhaften Tun des
Juden erfuhr, griff sie energisch zu. Die Bestie in Menschengestalt
kam in Schutzhaft. Die jüdische Metzgerei wurde sofort geschlossen.

Für den 'Stürmer' ist eine solch unglaubliche Juderei nichts neues.
Schon vor 13 Jahren, als der Großteil des deutschen Volkes noch
nichts von der Judenfrage wissen wollte, trommelte er: 'Der Jude ist
der Teufel in Menschengestalt! wer den Juden kennt kennt den
Teufel!'"Der Stürmer, 13. Jg. 1935, Nr. 25, Seite 5.

Über die Schilderung von "Fällen" hinaus verbreitete der "Stürmer"
abstruse Behauptungen zur Stammesgeschichte der Juden, indem er
unterstellte, daß die Juden in alten Zeiten "mit Menschenaffen
sodomitischen Verkehr pflegten".Der Stürmer, 7. Je. 1929, Nr. 26, Zit.
nach Runkel, a. a. O., Seite 126.

Ist dies schon eine haarsträubende Unterstellung, so ist es die
"biologische" Schlußfolgerung des "Stürmers" erst recht. Er behauptet
nicht weniger, als daß der Stamm der Juden durch die angeblichen
sodomitischen Akte Tierblut in seine Adern aufgenommen habe:

"Somit ist anzunehmen, daß die Adern der Juden auch ein gehöriges
Quantum Tierblut enthalten, und daß sie zu jener Tiergattung, die in
den tropischen Wäldern die Bäume bewohnt, in enger Verwandtschaft
stehen."(ebd. 126)


mfg Martin Blumentritt

Homepage: http://www.martinblumentritt.de/

"Das nationalsozialistische Denken fasziniert durch die Fähigkeit,
den, der einmal die Wahrheit spricht, für alle Lügen glaubwürdig zu
machen, und den Diebstahl, den er ausnahmsweise nicht begangen hat,
zum Alibi fuer Tausend Morde."(Karl Kraus, Die Dritte Walpurgisnacht)
--
_Kein Volk * Kein Führer * Kein Vaterland * Logout Fascism_
Wer von Israel sprechen will, darf von Auschwitz nicht schweigen.
Lars Braesicke
2006-03-01 18:33:10 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Über
Tifis macht man sich bekanntlich zurecht lustig und zieht über sie
her.
Die Bestie in Menschengestalt
Mithin folgst du also der Stürmer-Einschätzung, "Tifis" seien "Bestien in
Menschengestalt" oder du siehst zumindest (unabh. vom Rest des
Stürmer-Artikels) diese Form des "Herziehens" als "zurecht" geschehend an?

Lars
Martin Blumentritt
2006-03-01 00:00:00 UTC
Permalink
braesicke (***@despammed.com) schrieb
am 01.03.06 um 19:33 in /de/soc/politik/misc
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Über
Tifis macht man sich bekanntlich zurecht lustig und zieht über sie
her.
Die Bestie in Menschengestalt
Mithin folgst du also der Stürmer-Einschätzung, "Tifis" seien "Bestien in
Menschengestalt" oder du siehst zumindest (unabh. vom Rest des
Stürmer-Artikels) diese Form des "Herziehens" als "zurecht" geschehend an?
Eher würde ich doch sagen Menschen in Bestiengestalt, also Menschen,
die sich subhuman verhalten. Es ist klar, daß der Stürmer, um
Judenhaß zu stürmen, die übelsten Verhaltensweisen von Menschen
heranziehen und sie Juden andichten. Und das, obwohl sie wissen, daß
das jüdische Gesetz solches Verhalten verbietet, völlig zurecht.

mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

"Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer"(Hosea 6.6)
Lars Braesicke
2006-03-01 21:36:33 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Mithin folgst du also der Stürmer-Einschätzung, "Tifis" seien
"Bestien in Menschengestalt" oder du siehst zumindest (unabh. vom
Rest des Stürmer-Artikels) diese Form des "Herziehens" als "zurecht"
geschehend an?
Eher würde ich doch sagen Menschen in Bestiengestalt, also Menschen,
die sich subhuman verhalten.
Subhuman? Ist das sowas wie "untermenschlich"?
Post by Martin Blumentritt
Es ist klar, daß der Stürmer, um
Judenhaß zu stürmen, die übelsten Verhaltensweisen von Menschen
heranziehen und sie Juden andichten. Und das, obwohl sie wissen, daß
das jüdische Gesetz solches Verhalten verbietet, völlig zurecht.
Erlaubt denn das jüdische Gesetz Homosexualität?

Lars
Ingo G Becker
2006-03-01 22:40:44 UTC
Permalink
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Eher würde ich doch sagen Menschen in Bestiengestalt, also Menschen,
die sich subhuman verhalten.
Subhuman? Ist das sowas wie "untermenschlich"?
Spätestens nach deinem übernächsten Posting - falls der Thread jetzt nicht
endet - müsste ein Hinweis auf deine ostdeutsche Abstammung kommen,
verbunden mit dem Hinweis, dass das SED-Regieme sich häufig mit antisemiten
gemein gemacht hat.
Martin Blumentritt
2006-03-02 00:00:00 UTC
Permalink
braesicke (***@despammed.com) schrieb
am 01.03.06 um 22:36 in /de/soc/politik/misc
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Eher würde ich doch sagen Menschen in Bestiengestalt, also Menschen,
die sich subhuman verhalten.
Subhuman? Ist das sowas wie "untermenschlich"?
Subhuman bezeichnet man die Phase der Homonisation zwischen der
Abspaltung der Hominiden und der humanen Phase der Homisation, die
der letzten Phase der subhumanen Entwicklung folgt,
Tier-Mensch-Übergangsfeld. Hier wird aber nicht eine Species, sondern
ein Verhalten, das ihr nicht adäquat ist, kritisiert.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Es ist klar, daß der Stürmer, um
Judenhaß zu stürmen, die übelsten Verhaltensweisen von Menschen
heranziehen und sie Juden andichten. Und das, obwohl sie wissen, daß
das jüdische Gesetz solches Verhalten verbietet, völlig zurecht.
Erlaubt denn das jüdische Gesetz Homosexualität?
Wie man an Israel, das äußerst liberal in der Hinsicht ist, sieht,
ja. Das ist ja auch in Einklang mit der Sexualforschung, die
Sexualität des Menschen auch in der menschlichen "Wirbildung" sieht,
nicht - wie bei den Tieren - in der Fortplanzung. Und da
gleichgeschlechtliche Partner Menschen sind, wird heute da kein
Problem mehr gesehen, weil man über Geschlechtskrankheiten informiert
ist und sie vermeiden kann. Anders eben Sex mit subhumanen Species,
das ist im strikten Sinne des Wortes abartig.

mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

"Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten, mäßig entstellt."
(Lichtenberg)
Lars Braesicke
2006-03-02 18:21:59 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Subhuman bezeichnet man die Phase der Homonisation zwischen der
Abspaltung der Hominiden und der humanen Phase der Homisation, die
der letzten Phase der subhumanen Entwicklung folgt,
Tier-Mensch-Übergangsfeld. Hier wird aber nicht eine Species, sondern
ein Verhalten, das ihr nicht adäquat ist, kritisiert.
Sodomie ist sicher eine sexuelle Praxis, die zu allen Zeiten der menschl.
Entwicklung vorkam. Ich glaube allerdings nicht, daß Urmenschen häufiger
davon Gebrauch machten. Auch bei Tieren ist eine artübergreifende Sexualität
eher selten.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Erlaubt denn das jüdische Gesetz Homosexualität?
Wie man an Israel, das äußerst liberal in der Hinsicht ist, sieht,
ja.
LOL
Inwieweit kann Israel das jüdische Gesetz verändern? Reicht da ein
Knesset-Beschluß? Ich hielte Israel doch für ein säkulares Land, oder irre
ich mich da? Dürfen Schwule eigtl. heiraten in Israel?
Im religiösen Judentum ist doch Homosexualität gleich der Sodomie verboten?
Oder wurde die Bibel neuerdings umgeschrieben?
"Und bei einem Mann liege nicht wie bei einer Frau. Das ist ein Greuel".
(Lev. 18.22)
"Und ein Mann der einen Mann beschläft, wie man bei der Frau liegt, ein
Greuel haben sie getan, beide. Des Todes sollen sie sterben, ihr Blut über
sie". (Lev. 20.13)
Die Mishna erwähnt beides in einem Atemzug: "He who commits sodomy with a
male or a beast, and a woman that commits bestiality are stoned"
Verbietet das jüdische Gesetz Homosexualität also auch völlig zurecht?
Post by Martin Blumentritt
Das ist ja auch in Einklang mit der Sexualforschung, die
Sexualität des Menschen auch in der menschlichen "Wirbildung" sieht,
nicht - wie bei den Tieren - in der Fortplanzung. Und da
gleichgeschlechtliche Partner Menschen sind, wird heute da kein
Problem mehr gesehen, weil man über Geschlechtskrankheiten informiert
ist und sie vermeiden kann.
Wie klappt es nur mit der "Wirbildung" bei der Masturbation? Oder findest du
das auch abartig?
Post by Martin Blumentritt
Anders eben Sex mit subhumanen Species,
das ist im strikten Sinne des Wortes abartig.
Es gibt bei weitem abartigere Sexualpraktiken.

Lars
Martin Blumentritt
2006-03-02 00:00:00 UTC
Permalink
braesicke (***@despammed.com) schrieb
am 02.03.06 um 19:21 in /de/soc/politik/misc
Post by Lars Braesicke
Sodomie ist sicher eine sexuelle Praxis, die zu allen Zeiten der menschl.
Entwicklung vorkam. Ich glaube allerdings nicht, daß Urmenschen häufiger
davon Gebrauch machten. Auch bei Tieren ist eine artübergreifende Sexualität
eher selten.
Dort, wo man eher vor wilden Tieren und dergl. sich fürchtete, war es
unwahrscheinlich, daß diese Abartigkeit vorkam. Und mythische
Darstellungen der Antike hatten eine andere Bedeutung, sie brachten
nicht die Wirklichkeit zum Ausdruck, sondern Phantasien, wobei Götter
den Menschen in Tiergestalt sich näherten.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Erlaubt denn das jüdische Gesetz Homosexualität?
Wie man an Israel, das äußerst liberal in der Hinsicht ist, sieht,
ja.
LOL
Die Liberalität Israels ist bekannt.
Post by Lars Braesicke
Inwieweit kann Israel das jüdische Gesetz verändern? Reicht da ein
Knesset-Beschluß? Ich hielte Israel doch für ein säkulares Land, oder irre
ich mich da? Dürfen Schwule eigtl. heiraten in Israel?
Die Ausdeutung des Gesetzes ist Sache der Tradition und in der
verändert sich etwas in der Weise, daß es dem Sinn des Gesetzes
Rechnung trägt. Im Judentum gibt es keine dem Pabst vergleichbare
Lehrautorität, sondern eine wesentlich größere Freiheit und
Multikulturalität. Zurecht spricht man von Streitkultur.

Schwule können sich ähnlich wie in der BRD als Partner eintragen
lassen. Die Bürgermeisterin von Tel Aviv, die mit ihrer Frau eine
solche eingetragene Partnerschaft hat, forderte an einem CSD, daß
auch Homosexuelle eine völlig den Heteros gleichgestellte Ehe führen
dürfen.
Post by Lars Braesicke
Im religiösen Judentum ist doch Homosexualität gleich der Sodomie verboten?
Kommt darauf an, welche Strömung, wie orthodox oder
traditionalistisch eine Gruppe ist.
Post by Lars Braesicke
Oder wurde die Bibel neuerdings umgeschrieben?
"Und bei einem Mann liege nicht wie bei einer Frau. Das ist ein Greuel".
(Lev. 18.22)
"Und ein Mann der einen Mann beschläft, wie man bei der Frau liegt, ein
Greuel haben sie getan, beide. Des Todes sollen sie sterben, ihr Blut über
sie". (Lev. 20.13)
Die Mishna erwähnt beides in einem Atemzug: "He who commits sodomy with a
male or a beast, and a woman that commits bestiality are stoned"
So eine Deutung ist Unsinn. Weder gibt es im Judentum Todestrafe und
noch weniger Steinigung.
Post by Lars Braesicke
Verbietet das jüdische Gesetz Homosexualität also auch völlig zurecht?
Das tun allenfalls extreme Traditionalisten. Die seit Spinoza
begründete kritische Theologie, dürfte auch keine dem Geiste des
jüdischen Geseztes entsprechende Verbote rechtfertigen können. Die
Ethik sieht das auch so:

"Mit Sexualität bezeichnen wir die durch die Geschlechtsorgane
männlich oder weiblich geprägte Leiblichkeit, die
geschlechtsspezifische psychologische Erlebnisweisen und soziale
Interaktionsformen ermöglicht. Das sittliche Problem der Sexualität
läßt sich dementsprechend biologisch-physiologisch im Hinblick auf
die eigene Leiblichkeit, psychologisch in Anbetracht der eigenen
sexuellen Wünsche und Phantasien, soziologisch im Hinblick auf die
Interaktionsweise mit anderen Menschen erfassen. Keine Dimension kann
in ihrer sittlichen Relevanz isoliert betrachtet werden. Der
Gesichtspunkt der Biologie und Physiologie allein erlaubt lediglich
ein Recht der "Natur" in dem engen Sinn abzuleiten, daß die sittliche
Verantwortung vorrangig dem Fortpflanzungszweck und somit einer
heterosexuellen Partnerwahl gilt, denn der biologische Sinn der
Leiblichkeit besteht in der Fortpflanzung zur Arterhaltung. Durch
Einbeziehung der psychischen und sozialen Gesichtspunkte verschiebt
sich allerdings die sittliche Problematik. Wenn der psychische Sinn
der Sexualität im Ausdruck personaler Liebe besteht, stellt sich die
Frage, ob dieser allein mit andersgeschlechtlichen Partnern
erreichbar ist. Desgleichen kann eine ungewünschte Schwangerschaft
die personale Liebe gefährden. Berücksichtigt man als soziales
Sinnkriterium das freie und friedliche Zusammenleben der Menschen,
dann kann sich gegenüber der Forderung uneingeschränkter
Fortpflanzungsfreiheit die Notwendigkeit einer Geburtenregelung
ergeben, um Menschheitskatastrophen durch Überbevölkerung zu
vermeiden. Familienplanung ist auf den Wegen der Empfängnisverhütung,
der Abtreibung oder Sterilisation möglich. Bei der sittlich
Überlegung wird man in der Regel dem geringfügigeren Eingriff in die
Lebensvorgänge den Vorzug geben. Ein ethisches Problem besonderen
Gewichts wirft die Abtreibung auf, da hier der biologisch
vorstrukturierte Sinn werdenden Lebens mit dem psychischen der Liebe
oder dem sozialen des freien Zusammenlebens in Konflikt gerät. Auch
die Sterilisation erfordert eine schwierige Abwägung zwischen
biologisch-psychischen Bedürfnissen und sozialer Notwendigkeit.
Aufgrund ihrer Unwiderruflichkeit muß hier im besonderen Maße das
menschliche Recht auf Selbstbestimmung und Selbstrealisierung auch
im Hinblick auf Fortpflanzung berücksichtigt werden."
aus: Artikel *Sexualität* aus dem Lexikon der Ethik hrg. von O.Höffe

So sehen es moderne Rabbis nicht weniger.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Das ist ja auch in Einklang mit der Sexualforschung, die
Sexualität des Menschen auch in der menschlichen "Wirbildung" sieht,
nicht - wie bei den Tieren - in der Fortplanzung. Und da
gleichgeschlechtliche Partner Menschen sind, wird heute da kein
Problem mehr gesehen, weil man über Geschlechtskrankheiten informiert
ist und sie vermeiden kann.
Wie klappt es nur mit der "Wirbildung" bei der Masturbation? Oder findest du
das auch abartig?
Da man wohl kaum bei der Masturbation mit einer anderen Art in
Kontakt kommt, wäre es verfehlt von Abartigkeit zu sprechen. Man kann
in Fällen, wo die Masturbation der Sexualität vorgezogen wird
("Solange ich zwei gesunde Hände habe, kommt mir keine Frau ins
Haus"), von Perversion sprechen, nicht aber von Abartigkeit.
Kriterium für das Unproblematischsein von Sexualpraktikten ist, ob de
Wirbildung dadurch hergestellt oder vorbereitet wird (Masturbation
ist ja auch eine Vorbereitung auf richtigen Sex) oder - im Falle
einer problematischen Störung - verhindert wird. Die Wirbildung im
sexuellen Sinne gehört ja zum menschlichen Leben, insbesondere die
personale Liebe.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Anders eben Sex mit subhumanen Species,
das ist im strikten Sinne des Wortes abartig.
Es gibt bei weitem abartigere Sexualpraktiken.
Nein, es ist die einzige abartige. Es gibt Perversionen, die
allerdings sich als Moment in jeder sexuellen Beziehung auffinden
lassen. Das ist eine Einsicht, die bereits Freud hatte:

"Bei keinem Gesunden dürfte irgendein pervers zu nennender Zusatz
zum normalen Sexuallziel fehlen und diese Allgemeinheit genügt für
sich allein, um die Unzweckmäßigkeit einer vorwurfsvollen
Verwendung des Namens Perversion darzutun. Gerade auf dem Gebiet
des Sexuallebens stößt man auf besondere, eigentlich derzeit
unlösbare Schwierigkeiten, wenn man eine scharfe Grenze zwischen
bloßer Variation innerhalb der physiologischen Breite und
krankhaften Symptomen ziehen will.

Bei manchen dieser Perversionen ist immerhin die Qualität des
neuen Sexualziels eine solche, daß sie nach besonderer Würdigung
verlangt. Gewisse der Perversionen entfernen sich inhaltlich so
weit vom Normalen, daß wir nicht umhinkommen, sie für »krankhaft«
zu erklären, insbesondere jene, in denen der Sexualtrieb in der
Überwindung der Widerstände (Scham, Ekel, Grauen, Schmerz)
erstaunliche Leistungen vollführt (Kotlecken, Leichenmißbrauch).
Doch darf man auch in diesen Fällen sich nicht der sicheren
Erwartung hingeben, in den Tätern regelmäßig Personen mit
andersartigen Abnormitäten oder Geisteskranke zu entdecken. Man
kommt auch hier nicht über die Tatsache hinaus, daß Personen, die
sich sonst normal verhalten, auf dem Gebiete des Sexuallebens
allein, unter der Herrschaft der ungezügelten Triebe sich als
Kranke dokumentieren."(Freud SA Bd. V, S. 70)


mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

"Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten, mäßig entstellt."
(Lichtenberg)
Lars Braesicke
2006-03-02 21:36:05 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
am 02.03.06 um 19:21 in /de/soc/politik/misc
Post by Lars Braesicke
Sodomie ist sicher eine sexuelle Praxis, die zu allen Zeiten der
menschl. Entwicklung vorkam. Ich glaube allerdings nicht, daß
Urmenschen häufiger davon Gebrauch machten. Auch bei Tieren ist eine
artübergreifende Sexualität eher selten.
Dort, wo man eher vor wilden Tieren und dergl. sich fürchtete, war es
unwahrscheinlich, daß diese Abartigkeit vorkam. Und mythische
Darstellungen der Antike hatten eine andere Bedeutung, sie brachten
nicht die Wirklichkeit zum Ausdruck, sondern Phantasien, wobei Götter
den Menschen in Tiergestalt sich näherten.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Erlaubt denn das jüdische Gesetz Homosexualität?
Wie man an Israel, das äußerst liberal in der Hinsicht ist, sieht,
ja.
LOL
Die Liberalität Israels ist bekannt.
Post by Lars Braesicke
Inwieweit kann Israel das jüdische Gesetz verändern? Reicht da ein
Knesset-Beschluß? Ich hielte Israel doch für ein säkulares Land,
oder irre ich mich da? Dürfen Schwule eigtl. heiraten in Israel?
Die Ausdeutung des Gesetzes ist Sache der Tradition und in der
verändert sich etwas in der Weise, daß es dem Sinn des Gesetzes
Rechnung trägt.
Der Sinn des Gesetzes ist ziemlich eindeutig: Frevel.
Da nützt alle Streitkultur nix.
Post by Martin Blumentritt
Im Judentum gibt es keine dem Pabst vergleichbare
Lehrautorität, sondern eine wesentlich größere Freiheit und
Multikulturalität.
Zurecht spricht man von Streitkultur.
http://www.hagalil.com/yachad/homosexual.htm meint:
"Das Thema ist konfliktgeladen. Denn es gibt homosexuelle Jüdinnen und
Juden- aber die Normen, auf denen das Judentum gründet, schließen
homosexuelle Menschen aus. Wenn ich also als Jüdin oder Jude und zugleich
als homosexueller Mensch auf die Welt gekommen bin, muß ich mich diesem
Konflikt stellen. Ich kann versuchen, ihm auszuweichen, indem ich mich um
die Normen meiner Kultur oder Religion nicht kümmere und meine
Homosexualität auslebe, als gäbe es diese Normen nicht. Aber was für ein
Jude, was für eine Jüdin bin ich dann? Auf welcher Basis beruht dann noch
mein Jüdischsein? Oder ich kann versuchen, mich den Forderungen dieser
Normen und der jüdischen Gesellschaft, die sie vertritt, zu beugen, indem
ich meine Homosexualität verstecke oder gar unterdrücke. Aber was für ein
Mensch bin ich dann noch, so im Mittelpunkt meines biologischen, sozialen
und kulturellen Daseins amputiert? Das ist der Konflikt. Wir müssen die
Lösung finden, beiden Anteilen unserer Person gerecht zu werden."
Aber uns Martin legt sich alles so zurecht, bis es ihm passt. Da gibt es
keine Konflikte, nur schöne Streikultur ...
Post by Martin Blumentritt
Schwule können sich ähnlich wie in der BRD als Partner eintragen
lassen. Die Bürgermeisterin von Tel Aviv, die mit ihrer Frau eine
solche eingetragene Partnerschaft hat, forderte an einem CSD, daß
auch Homosexuelle eine völlig den Heteros gleichgestellte Ehe führen
dürfen.
Und? Kommt ihre Forderung an?
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Im religiösen Judentum ist doch Homosexualität gleich der Sodomie verboten?
Kommt darauf an, welche Strömung, wie orthodox oder
traditionalistisch eine Gruppe ist.
"He who commits sodomy with a male or a beast, and a woman that commits
bestiality are stoned" Es klingt nicht sonderlich, als ob es disputierbar
wäre.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Oder wurde die Bibel neuerdings umgeschrieben?
"Und bei einem Mann liege nicht wie bei einer Frau. Das ist ein
Greuel". (Lev. 18.22)
"Und ein Mann der einen Mann beschläft, wie man bei der Frau liegt,
ein Greuel haben sie getan, beide. Des Todes sollen sie sterben, ihr
Blut über sie". (Lev. 20.13)
Die Mishna erwähnt beides in einem Atemzug: "He who commits sodomy
with a male or a beast, and a woman that commits bestiality are
stoned"
So eine Deutung ist Unsinn. Weder gibt es im Judentum Todestrafe und
noch weniger Steinigung.
Es ist keine Deutung, sondern Text der Mischna, Sanhedrin, Kap. 7
Andere Übersetzung: "To the following sinners stoning applies: viz., one who
has had connection with his mother, with his father's wife, with his
daughter-in-law, with a human male, or with cattle; and the same is the case
with a woman who uncovers herself before cattle"
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Verbietet das jüdische Gesetz Homosexualität also auch völlig zurecht?
Das tun allenfalls extreme Traditionalisten.
Wat eschtet Judentum is, dat beschtimme immer noch isch, da Maddin. Allet
andere sin allenfalls aba janz extreme ... LOL

http://www.hagalil.com/yachad/homosexual.htm meint hier:
"Ein Judentum, das an diesen Traditionen festhält, kann demnach
Homosexualität nicht akzeptieren. Denn es muß ja auf der grundsätzlichen
Voraussetzung bestehen, daß alles, was in der Bibel steht, unmittelbar
verbindliches Gotteswort ist, und daß auch die mündliche Lehre im Talmud
nicht irren kann. Darum leben homosexuelle Juden und Jüdinnen nach dieser
„orthodoxen" Auffassung ständig in Sünde. Allerdings unterscheidet auch das
„orthodoxe" Judentum zwischen homosexueller Veranlagung und gelebter
Homosexualität. Schon die antiken Texte verbieten ja ausdrücklich nur
homosexuelle Praktiken; von der Homosexualität als solcher, die in Menschen
angelegt ist, konnte man damals nichts wissen. Homosexualität als
Veranlagung wird heute auch von manchen „orthodoxen" jüdischen Autoren
akzeptiert. Diese Autoren deuten diese Veranlagung allerdings als krankhaft.
Sie fordern, daß die Homosexuellen sich ärztlich behandeln lassen. Vor allem
verlangen sie aber, daß diese auf jede sexuelle Handlung mit
gleichgeschlechtlichen Partnern verzichten. Denn krank zu sein, ist keine
Sünde. Sünde wäre es jedoch, nichts gegen sie zu tun oder gar, wie immer
wieder befürchtet wird, andere mit ihr anzustecken.

Zeitgenössische „orthodoxe" Autoren, die sich in den letzten Jahrzehnten auf
der Grundlage der Tradition ausführlich zu dem Thema geäußert haben und sich
bemühen, dem homosexuellen jüdischen Menschen gerecht zu werden, ohne
allerdings Konzessionen auf Kosten der Tradition zu machen, gestehen auch
zu, daß man die „Sündhaftigkeit" homosexueller Praktiken nicht schärfer
bewerten dürfe als andere Sünden gegen die überlieferten Gebote auch, etwa
den Bruch der Sabbatruhe, die Mißachtung der Speisegesetze oder soziales
Fehlverhalten. Diese Beurteilung ist ein Fortschritt gegenüber der früher
herrschenden, unreflektierten Homophobie, denn sie relativiert die
„Sündhaftigkeit" der praktizierten Homosexualität, indem sie diese nicht
mehr als schlechthin „abscheulich" hinstellt, vielmehr in ihr eine Sünde
unter anderen sieht, von Juden und Jüdinnen die weit häufiger begangen
werden und die die jüdische Gemeinschaft womöglich weit mehr belasten. Doch
eine generelle Akzeptanz der Homosexualität bleibt auch für diese
„orthodoxen" Autoren ausgeschlossen. Der homosexuelle Jude, die lesbische
Jüdin gehören weiterhin zur Gemeinde, gewiß, sie werden nicht
ausgeschlossen. Doch als Homosexuelle stehen sie dennoch, solange sie ihre
Homosexualität auch leben, unter dem Verdikt der Sünde.

Die ungelehrten Mitglieder „orthodoxer" jüdischer Gemeinden, also die große
Mehrheit, werden diese Unterscheidungen kaum zur Kenntnis nehmen. Schwule
Juden und lesbische Jüdinnen werden in solchen Gemeinden weiter unter dem
schweren Druck der traditionellen Homophobie leben müssen. Sich offen zu
seiner Homosexualität zu bekennen, wird hier niemand wagen, der Ausschluß
wäre unvermeidlich. Die Ängste, Selbstzweifel und neurotischen Störungen bei
den jüdischen Schwulen und Lesben, die auf Grund ihrer Lebensgeschichte
dennoch in einer „orthodoxen" Gemeinde ihre Heimat sehen, kann man nur
ahnen.

Die zweite große Gruppe im heutigen religiös definierten Judentum, die vor
allem in den USA großen Einfluß hat, die „konservative", urteilt in ihren
Worten milder, kaum jedoch in der Sache. Auch sie empfiehlt ihren jüdischen
homosexuellen Mitgliedern den Verzicht auf ein sexuelles Leben als einzig
legitime Lösung. Allerdings sind sich die Autoritäten dieser Gruppe nicht
ganz einig. Einer von ihnen, Rabbi Elliott Dorff, nennt die Aufforderung an
Schwule und Lesben zu sexueller Enthaltsamkeit sogar „unglaublich grausam".

Auch die dritte große Gruppe, die der „reformierten" Juden und Jüdinnen, hat
zur Homosexualität- diese immer ganzheitlich, also auch als gelebte Praxis
verstanden!- keine einheitliche Meinung. Sie teilt jedoch überwiegend nicht
den rigiden Standpunkt der „Orthodoxen" und auch der meisten
„Konservativen". Denn sie akzeptiert schon deren Voraussetzung nicht, daß
Bibel und Tradition unveränderbar und darum auch von heutigen Menschen
gehorsam so hinzunehmen seien, wie sie überliefert wurden. Man müsse
vielmehr, so die Überzeugung im „reformierten" Judentum, beide, Bibel und
Tradition, zunächst geschichtlich sehen, das heißt: im Licht der Zeit, in
der sie entstanden sind. Und man müsse, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben,
auch den Mut haben, alte Urteile zu revidieren. Ferner müsse man auch im
Judentum die eigenen religiösen Traditionen und Überzeugungen mit den
Informationen und Einsichten moderner Wissenschaft in Einklang bringen und
dürfe sich der Realität, die sie frei legt, nicht in dogmatischer Starre
verschließen. Diese Prinzipien ermöglichten vielen Reformgemeinden auch eine
offenere Einstellung gegenüber schwulen wie lesbischen jüdischen Menschen.
Im spontanen Umgang miteinander stoßen Schwule wie Lesben allerdings auch in
solchen Gemeinde gelegentlich auf heftige Äußerungen von Homophobie."

Also von drei großen Gruppen gibt es also gerade mal in einer (Reformierte)
Ansätze, Homosexualität zu akzeptieren.
Alles andere sind extreme Traditionalisten ...
Post by Martin Blumentritt
aus: Artikel *Sexualität* aus dem Lexikon der Ethik hrg. von O.Höffe
Was hat das mit dem jüdischen Gestz zu tun?
Post by Martin Blumentritt
So sehen es moderne Rabbis nicht weniger.
Ah. Ja, es soll auch moderne Pfaffen (vermutlich Reformierte ...) geben, die
Homosexuelle trauen.
Ist es deshalb üblich im Christentum? Nein.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Wie klappt es nur mit der "Wirbildung" bei der Masturbation? Oder
findest du das auch abartig?
Da man wohl kaum bei der Masturbation mit einer anderen Art in
Kontakt kommt, wäre es verfehlt von Abartigkeit zu sprechen.
"Abartigkeit = mit anderer Art in Kontakt kommen."
Da Maddin definiert sich seine Sprache selbst.
Post by Martin Blumentritt
Man kann
in Fällen, wo die Masturbation der Sexualität vorgezogen wird
("Solange ich zwei gesunde Hände habe, kommt mir keine Frau ins
Haus"), von Perversion sprechen, nicht aber von Abartigkeit.
Kriterium für das Unproblematischsein von Sexualpraktikten ist, ob de
Wirbildung dadurch hergestellt oder vorbereitet wird (Masturbation
ist ja auch eine Vorbereitung auf richtigen Sex)
Ach? Eben witzeltest du noch: "Solange ich zwei gesunde Hände habe, kommt
mir keine Frau ins Haus"
Warum sollte Sex mit einem Schaf nicht der Vorbereitung auf "richtigen Sex"
dienen können?

oder - im Falle
Post by Martin Blumentritt
einer problematischen Störung - verhindert wird. Die Wirbildung im
sexuellen Sinne gehört ja zum menschlichen Leben, insbesondere die
personale Liebe.
Und?
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Es gibt bei weitem abartigere Sexualpraktiken.
Nein, es ist die einzige abartige.
In Blumentrittisch. Im Deutschen hat "abartig" eine andere Bedeutung.
Post by Martin Blumentritt
Es gibt Perversionen, die
allerdings sich als Moment in jeder sexuellen Beziehung auffinden
Und die Sodomie ist eine davon.

Lars
Martin Blumentritt
2006-03-03 00:00:00 UTC
Permalink
braesicke (***@despammed.com) schrieb
am 02.03.06 um 22:36 in /de/soc/politik/misc
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Die Ausdeutung des Gesetzes ist Sache der Tradition und in der
verändert sich etwas in der Weise, daß es dem Sinn des Gesetzes
Rechnung trägt.
Der Sinn des Gesetzes ist ziemlich eindeutig: Frevel.
Da nützt alle Streitkultur nix.
Wenn man nicht weiß, daß gerade der Talmud aus Streit besteht,
manifestiert man seine Unkundigkeit.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Im Judentum gibt es keine dem Pabst vergleichbare
Lehrautorität, sondern eine wesentlich größere Freiheit und
Multikulturalität.
Zurecht spricht man von Streitkultur.
"Das Thema ist konfliktgeladen. Denn es gibt homosexuelle Jüdinnen und
Juden- aber die Normen, auf denen das Judentum gründet, schließen
homosexuelle Menschen aus.
Eben. Offensichtlich ist es nicht so einfach. Schon gar nicht, wenn
man Schriften wie den Traktat Synhedrin - zur Zeit des 2. Tempels
sic! (wann die wohl war?) - mein heranziehen zu können. Und das ohne
Stellenwert, Zeit, wirkliche Praxis der Rechtsprechung des
Gerichtshofs, überhaupt zu erwähnen. Was Du betreibst, ist nichts als
exakt der Unsinn, den man als Talmud-Quotes kennt. Völlige Willkür.
Das ist in etwa so wie Islamisten mit dem Koran umgehen, sich das
aussuchen, was ihren Haß stützt, den Rest vergessen. Wenn z.B. Idioten
Aufstände wegen dänische Karikaturen organisieren, die mit diesen
Karikaturen rein gar nichts zu tun haben können, denn es werden keine
Gebote verletzt. Gebote, die Gützendienst verhindern sollen, gelten
wohl kaum für NIchtmuslime, davon mal abgesehen, daß man Abbildungen
des Propheten im Topkai-Musem bewundern kann, was auch keine Proteste
auslöst. Davon mal abgesehen, selbst wenn die Karikaturen beleidigend
gewesen wären, hätten sich Gläubige an Sure 3:186, 195 zu halten und
sie duldsam zu ertragen, da Alah die strafen wird, die den Propheten
beleidigen (33:7, 9:61).
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Schwule können sich ähnlich wie in der BRD als Partner eintragen
lassen. Die Bürgermeisterin von Tel Aviv, die mit ihrer Frau eine
solche eingetragene Partnerschaft hat, forderte an einem CSD, daß
auch Homosexuelle eine völlig den Heteros gleichgestellte Ehe führen
dürfen.
Und? Kommt ihre Forderung an?
Da muß man dämlich sein, das noch zu fragen. Auf einer Parade auf dem
CSD, kommt das bestimmt gut an.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Kommt darauf an, welche Strömung, wie orthodox oder
traditionalistisch eine Gruppe ist.
"He who commits sodomy with a male or a beast, and a woman that commits
bestiality are stoned" Es klingt nicht sonderlich, als ob es disputierbar
wäre.
:-))))

Wie sieht denn so eine Talmud-Seite aus? Wo befindet sich denn die
Gemara - also die Diskussionen - im Verhältnis zur Mischna.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
So eine Deutung ist Unsinn. Weder gibt es im Judentum Todestrafe und
noch weniger Steinigung.
Es ist keine Deutung, sondern Text der Mischna, Sanhedrin, Kap. 7
Andere Übersetzung: "To the following sinners stoning applies: viz., one who
has had connection with his mother, with his father's wife, with his
daughter-in-law, with a human male, or with cattle; and the same is the case
with a woman who uncovers herself before cattle"
Hat es nur einen einzigen Fall gegeben, wo wegen Homosexualität
irgendjemand gesteinigt wurde? Wann soll das denn gewesen sein?
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Verbietet das jüdische Gesetz Homosexualität also auch völlig zurecht?
Das tun allenfalls extreme Traditionalisten.
Wat eschtet Judentum is, dat beschtimme immer noch isch, da Maddin. Allet
andere sin allenfalls aba janz extreme ... LOL
Keine Ahnung von nichts haben, aber lachen so wie die Ptolomäer über
Galilei.
Post by Lars Braesicke
Zeitgenössische "orthodoxe" Autoren, die sich in den letzten Jahrzehnten auf
der Grundlage der Tradition ausführlich zu dem Thema geäußert haben und sich
bemühen, dem homosexuellen jüdischen Menschen gerecht zu werden, ohne
allerdings Konzessionen auf Kosten der Tradition zu machen, gestehen auch
zu, daß man die "Sündhaftigkeit" homosexueller Praktiken nicht schärfer
bewerten dürfe als andere Sünden gegen die überlieferten Gebote auch, etwa
den Bruch der Sabbatruhe, die Mißachtung der Speisegesetze oder soziales
Fehlverhalten.
Wei heißt das Lied noch, wie sind alle kleine Sünderlein. Also nichts
was irgendjemand vom Hocker haut, selbst bei der Orthodoxie. Much ado
about nothing. Jedenfalls wird niemand in Israel gesteinigt am CSD,
wo 200.000 Leute feiern, in aller Öffentlichkeit.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
aus: Artikel *Sexualität* aus dem Lexikon der Ethik hrg. von O.Höffe
Was hat das mit dem jüdischen Gestz zu tun?
Sehr viel, da wird dasselbe nämlich abgehandelt, worum es hier geht.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
So sehen es moderne Rabbis nicht weniger.
Ah. Ja, es soll auch moderne Pfaffen (vermutlich Reformierte ...) geben, die
Homosexuelle trauen.
Ist es deshalb üblich im Christentum? Nein.
Naja, die Christen. Die haben ja auch die Perversionen entwickelt.
Die Juden haben das Hohe Lied. Und da zeigt sich das Folgende:

Das Judentum kannte nie die Aufteilung der menschlichen Existenz in
Leib und Seele, schon gar nicht in einer Weise, daß der Leib negative
Vorzeichen erhält. Eines der besten Zeugnisse dafür ist das Hohe
Lied, das eine unbefangene Bejahung des Fleisches, des Körper und der
Liebe im geschlechtlichen Sinne darstellt. Die Unterscheidung von
Liebe in Eros und Agape, wie sie im Griechentum vorherrscht, das das
Christentum geprägt hat, gibt es nicht, für Liebe gibt es im
Hebräischen nur ein Wort Ahava. Das Hohe Lied - König Salomon
zugeschrieben, ist eine Liebeslied. Wenn darin vom Schoß der
Geliebten die Rede ist und dieser mit einem Becher oder runden Becken
verglichen wird, dem es nie an Mischtrank mangelt, so ist hier mit
Gewißheit nicht von einer Jungfrau die Rede. Der Geschlechtsakt wird
zum Gleichnis der Berührung des Göttlichen mit dem Irdischen. Diese
Art von Symbolik und Metaphorik erscheint dem heutigen Zeitgeist
versperrt. Diese ist selbst dann - und gerade da - vom Christentum
geprägt, wo sie dieses verleugnet und meist recht dümmlich
kritisiert oder sich gegen Religion überhaupt richtet, nicht
eingedenk der Sexualfreundlichkeit etwa der hebräischen Bibel.

Erst mit Paulus - im Christentum - verliert der Leib seine
Schöpfungswürde und so wuchert das paulinische Erbe als unbewältigte
Vergangenheit in der christlich-abendländischen Kultur, die sehr wohl
Askese und Prüderie kennt, wie ihre Fortsetzung in Perversion,
Pornographie und Laster. Zwar gibt es auch Gegentendenzen, aber das
paulinische Erbe trat immer in sexualfeindlichen Epochen hervor, die
ihre Gründe nicht in der Religion per se hatten, sondern in den
gesellschaftlichen Verhältnissen. Nun kann die Sexualität nicht ohne
die Wiederkehr des Verdrängten, die Rache des Fleisches, unterdrückt
werden, wenn auch die Wiederkehr in Form einer verstümmelten
perversen Sexualität eintritt.

"Kehren wir noch einmal zurück zum Problem der unteilbaren, aber
geteilten Existenz des Menschen in seiner psychosomatischen
Totalität. Leib und Seele, die nach der hebräischen Bibel eine
unlösbare Einheit darstellen, wurden im Laufe der christlichen
Entwicklung mehr und mehr separiert, und durch das Ideal der Askese
wurde das Fleisch abgetötet.

Diese Abtötung des Fleisches aber löste die Rache des Fleisches aus,
die wir nicht nur in der heutigen Sexwelle, die eine postchristliche
Gesellschaft beherrscht, verzeichnen können, sondern auch innerhalb
des christlichen, insbesondere des katholischen Raumes. Hier handelt
es sich nicht einfach um eine gegenläufige Bewegung, die anstelle der
Verachtung des Fleisches seine Anbetung setzt, sondern um einen
pseudochristlichen Sexualismus durch bewußten orgiastischen Mißbrauch
der Sakramente.

Sakramentale Vorstellungen ragen noch in die moderne Pornographie
hinein, die in ihren ausschweifendsten Phantasien vom christlichen
Erbe mit geprägt ist."(Schalom Ben-Chorin, Was ist der Mensch, S. 105)

und (nach einigen Beispielen in der Geschichte):

"Wir fuhren diese Fälle an, um zu zeigen, daß die Rache des Fleisches
keineswegs immer das letzte Wort in der Auflehnung gegen die Askese
sein muß. Das Pendel schwingt sowohl nach der einen wie nach der
anderen Seite: zur Askese, zum monolithischen Sexualismus bis zu
sadistischen, masochistischen und anthropophagischen Phantasien, aber
auch wieder zurück zu einer ergreifenden Katharsis.

Diese Pendelbewegung scheint mir vorwiegend, wenn auch nicht
ausschließlich, im Christentum, insbesondere im Katholizismus,
nachweisbar, der in der Askese am weitesten gegangen ist und die
Abtötung des Fleisches im Zölibat und monastischen Regeln
praktiziert. Das Fleisch läßt sich aber wohl zügeln, jedoch nicht
abtöten, so lange der Mensch lebt. Die gegenläufigen Bewegungen sind
daher das Risiko der Askese, das nicht übersehen werden darf. Aber
auch der Geist, die Seele, lassen sich nicht im Rausch abtöten. Der
Rausch verfliegt, kann kein Dauerzustand sein. Ernüchterung,
Abstumpfung, Ekel sind seine notwendige Folge. Gnadenhaft ist die
Erhebung aus dem Rausch in eine neue Klarheit, die sich freilich auch
wiederum verkrampfen kann.

Fleisch und Geist rächen sich, wenn sie vergewaltigt oder auch nur
vernachlässigt werden. Die richtige Haltung hier zu finden ist die
Aufgabe einer neuen Pädagogik, die erkennen sollte, daß die Wahrheit
zwischen den Extremen, aber nicht in der Mitte liegt, wie es Moritz
Heimanns ausdrückte."(a.a.O. S. 112)
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Wie klappt es nur mit der "Wirbildung" bei der Masturbation? Oder
findest du das auch abartig?
Da man wohl kaum bei der Masturbation mit einer anderen Art in
Kontakt kommt, wäre es verfehlt von Abartigkeit zu sprechen.
"Abartigkeit = mit anderer Art in Kontakt kommen."
Da Maddin definiert sich seine Sprache selbst.
Abartigkeit ist das Verfehlen der Art. Was sonst? Und das tut man nun
mal, wenn man Tiere fickt. Dann ist man ab-artig.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Man kann
in Fällen, wo die Masturbation der Sexualität vorgezogen wird
("Solange ich zwei gesunde Hände habe, kommt mir keine Frau ins
Haus"), von Perversion sprechen, nicht aber von Abartigkeit.
Kriterium für das Unproblematischsein von Sexualpraktikten ist, ob de
Wirbildung dadurch hergestellt oder vorbereitet wird (Masturbation
ist ja auch eine Vorbereitung auf richtigen Sex)
Ach? Eben witzeltest du noch: "Solange ich zwei gesunde Hände habe, kommt
mir keine Frau ins Haus"
Warum sollte Sex mit einem Schaf nicht der Vorbereitung auf "richtigen Sex"
dienen können?
Weil man sich mit solchen Abartigkeiten in widerlichsten Abschaum
verwandelt. Zum Glück kommen sie nur selten vor und sie werden von
fast allen zurecht abgelehnt. Zum Vergleich, was die Menschen als
abartig ablehnen in Prozenzahlen der Ablehnung (Nach
Schachtschneider)

--------------------------------------------------------------------
Nach Schulabschluß
-----------------------------
Haupt- Real- Abitur Hoch-
schule schule schule
----------------------------------------------------------------------
Analverkehr 37% 36% 30% 36%

Sex mit Tieren 92% 93% 89% 91%

Sex mit Kinder 91% 93% 91% 88%

Sex zwischen Männern 35% 31% 30% 29%
Post by Lars Braesicke
oder - im Falle
Post by Martin Blumentritt
einer problematischen Störung - verhindert wird. Die Wirbildung im
sexuellen Sinne gehört ja zum menschlichen Leben, insbesondere die
personale Liebe.
Und?
Daher spricht rein gar nichts gegen Homosexualität, aber sehr viel
gegen die Sodomie.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Es gibt bei weitem abartigere Sexualpraktiken.
Nein, es ist die einzige abartige.
In Blumentrittisch. Im Deutschen hat "abartig" eine andere Bedeutung.
Post by Martin Blumentritt
Es gibt Perversionen, die
allerdings sich als Moment in jeder sexuellen Beziehung auffinden
Und die Sodomie ist eine davon.
Nein, diese ist eine Abartigkeit, die über bloße Perversion
hinausgeht. Im Gegensatz zu den meisten Perversionen, die überhaupt
nicht problematisch, sondern alltäglich sind, ist das
subhumane Verhalten von Sodomisten eben nicht bloß pervers,
sondern dem Menschen gar nicht mehr adäquat. Das menschliche Dasein,
menschliche Sexualität wird grundsätzlich verfehlt. Und das kann man
nur verurteilen oder man stellt sich außerhalb jeglicher
Menschlichkeit.

mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

Der Staat Israel und nichts anderes ist die Antwort auf Auschwitz.
Das darf niemals vergessen werden.
Lars Braesicke
2006-03-03 18:11:03 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Der Sinn des Gesetzes ist ziemlich eindeutig: Frevel.
Da nützt alle Streitkultur nix.
Wenn man nicht weiß, daß gerade der Talmud aus Streit besteht,
manifestiert man seine Unkundigkeit.
Man sollte wohl auch Mischna von Gemara und Halacha von Aggada unterscheiden
können. Ich zitierte die Mischna.
Der Talmud enthält in der Tat widerstreitende Ansichten. Das "Gesetz" ist
dennoch eindeutig und höchstens seine Ausdeutung und Kommentierung möglich.
Im hier zitierten Fall herrscht Eindeutigkeit.
Du darfst mir gern Stellen des Talmud nennen, die dem als gottgegeben
betrachteten und bereits in der Tora festgelegten Gesetz hier widerprechen.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
"Das Thema ist konfliktgeladen. Denn es gibt homosexuelle Jüdinnen
und Juden- aber die Normen, auf denen das Judentum gründet, schließen
homosexuelle Menschen aus.
Eben. Offensichtlich ist es nicht so einfach.
Was eben, was ist offensichtlich?
Es ist offensichtlich nicht einfach für homosexuelle Juden mit dem jüdischen
Gesetz klarzukommen.
Post by Martin Blumentritt
Schon gar nicht, wenn
man Schriften wie den Traktat Synhedrin - zur Zeit des 2. Tempels
sic! (wann die wohl war?) - mein heranziehen zu können.
Wir sprachen vom "jüdischen Gesetz".
Wann wurde das denn festgelegt?
Post by Martin Blumentritt
Und das ohne
Stellenwert, Zeit, wirkliche Praxis der Rechtsprechung des
Gerichtshofs, überhaupt zu erwähnen. Was Du betreibst, ist nichts als
exakt der Unsinn, den man als Talmud-Quotes kennt.
Nein.
Post by Martin Blumentritt
Völlige Willkür.
Das ist in etwa so wie Islamisten mit dem Koran umgehen, sich das
aussuchen, was ihren Haß stützt, den Rest vergessen. Wenn z.B. Idioten
Aufstände wegen dänische Karikaturen organisieren, [...]
Weißt du nicht weiter, oder warum schweifst du ab?
Es geht hier darum, was das jüdische Gesetz festlegt. Etwas, das niht von
einem Staat festgelegt wird, sondern als gottgegeben betrachtet wird.
Es geht weder um Karikaturen noch um den Islam.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Und? Kommt ihre Forderung an?
Da muß man dämlich sein, das noch zu fragen. Auf einer Parade auf dem
CSD, kommt das bestimmt gut an.
Das war nicht die Frage.
Aber ich freue mich und sehe es als Zeichen deiner Hilflosigkeit an, daß du
wieder zu Beleidigungen greifst.
Eine Forderung auf einer Demonstration wird nicht an die Demomitglieder
gerichtet, sondern an die Gesellschaft, hier an den Staat Israel und die
dort für Eheschließungen zuständigen Rabbis.
Und? Kommt ihre Forderung an?
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
"He who commits sodomy with a male or a beast, and a woman that
commits bestiality are stoned" Es klingt nicht sonderlich, als ob es
disputierbar wäre.
:-))))
Wie sieht denn so eine Talmud-Seite aus?
Rechteckig.
Post by Martin Blumentritt
Wo befindet sich denn die
Gemara - also die Diskussionen - im Verhältnis zur Mischna.
Außen drumherum.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Es ist keine Deutung, sondern Text der Mischna, Sanhedrin, Kap. 7
Andere Übersetzung: "To the following sinners stoning applies: viz.,
one who has had connection with his mother, with his father's wife,
with his daughter-in-law, with a human male, or with cattle; and the
same is the case with a woman who uncovers herself before cattle"
Hat es nur einen einzigen Fall gegeben, wo wegen Homosexualität
irgendjemand gesteinigt wurde? Wann soll das denn gewesen sein?
Es geht hier nicht um Steinigungen. Daß dies nicht geschieht, ist unstrittig
und andere Religionen könnten sich ein Beispiel hieran nehmen.
Nein, es geht um das Verbot der Homosexualität im jüdischen Gesetz, daß du
die angegebenen drastischen Strafen, ob angewendet oder nicht, deutlich
bekräftigt wird.
Wo bitte steht im jüd. Gesetz deren Erlaubnis?
Ähnlich wie du dir den Staat Israel idealiierst, neigst du offenbar auch
dazu, die jüd. Religion zu idealisieren. Sie ist jedoch nicht ideal, wie es
auch keine andere Religion ist.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Wat eschtet Judentum is, dat beschtimme immer noch isch, da Maddin.
Allet andere sin allenfalls aba janz extreme ... LOL
Keine Ahnung von nichts haben, aber lachen so wie die Ptolomäer über
Galilei.
Wo ist nochmal gleich das Argument im Ausruf: "Hast ja keine Ahnung!", mh?
Ich finde es nicht.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
der Tradition zu machen, gestehen auch zu, daß man die
"Sündhaftigkeit" homosexueller Praktiken nicht schärfer bewerten
dürfe als andere Sünden gegen die überlieferten Gebote auch, etwa
den Bruch der Sabbatruhe, die Mißachtung der Speisegesetze oder
soziales Fehlverhalten.
Wei heißt das Lied noch, wie sind alle kleine Sünderlein. Also nichts
was irgendjemand vom Hocker haut, selbst bei der Orthodoxie. Much ado
about nothing. Jedenfalls wird niemand in Israel gesteinigt am CSD,
wo 200.000 Leute feiern, in aller Öffentlichkeit.
Das hat niemand (mal von der Tora und der Mischna abgesehen) behauptet. Du
hingegen behauptetest die Erlaubtheit der Homosexualität nach jüdischem
Gesetz.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
aus: Artikel *Sexualität* aus dem Lexikon der Ethik hrg. von O.Höffe
Was hat das mit dem jüdischen Gestz zu tun?
Sehr viel, da wird dasselbe nämlich abgehandelt, worum es hier geht.
Es geht hier um das jüdische Gesetz. Diese ist vielleicht eine Quelle,
dennoch ungleich der Ethik.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Ah. Ja, es soll auch moderne Pfaffen (vermutlich Reformierte ...)
geben, die Homosexuelle trauen.
Ist es deshalb üblich im Christentum? Nein.
Naja, die Christen. Die haben ja auch die Perversionen entwickelt.
Die Juden haben das Hohe Lied. Und da zeigt sich das Folgende: [...]
Und schon wieder schweift er ab ...
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
"Abartigkeit = mit anderer Art in Kontakt kommen."
Da Maddin definiert sich seine Sprache selbst.
Abartigkeit ist das Verfehlen der Art. Was sonst? Und das tut man nun
mal, wenn man Tiere fickt. Dann ist man ab-artig.
Wie gesagt: Du definierst dir deine Sprache selber.
Das Wort Art ist umfassender als der moderne biologische Begriff der Art
(Species).
Kluge, etym. Wörterbuch:
Art f. (< 12. Jh.). Mhd art m./f., mndd. art f. 'angeborene
Eigentümlichkeit, Natur, Herkunft, Art und Weise'
Aber interessant, von dir solch biologistische Auffassungen zu lesen.
Ich hoffe, das artet nicht aus ...
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Ach? Eben witzeltest du noch: "Solange ich zwei gesunde Hände habe,
kommt mir keine Frau ins Haus"
Warum sollte Sex mit einem Schaf nicht der Vorbereitung auf
"richtigen Sex" dienen können?
Weil man sich mit solchen Abartigkeiten in widerlichsten Abschaum
verwandelt.
Begründung durch Behauptung.
LOL
Post by Martin Blumentritt
Zum Glück kommen sie nur selten vor und sie werden von
fast allen zurecht abgelehnt.
Zum Vergleich, was die Menschen als
abartig ablehnen in Prozenzahlen der Ablehnung (Nach
Schachtschneider)
--------------------------------------------------------------------
Nach Schulabschluß
-----------------------------
Haupt- Real- Abitur Hoch-
schule schule schule
----------------------------------------------------------------------
Analverkehr 37% 36% 30% 36%
Sex mit Tieren 92% 93% 89% 91%
Sex mit Kinder 91% 93% 91% 88%
Sex zwischen Männern 35% 31% 30% 29%
ROTFL
Entschuldigung, aber du führst als Begründung irgendwelche Umfrageergebisse
an? Mithin hätten also auch Antisemiten recht, wenn der prozentuale Anteil
antisemitisch Überzeugter recht hoch wäre?
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
oder - im Falle
Post by Martin Blumentritt
einer problematischen Störung - verhindert wird. Die Wirbildung im
sexuellen Sinne gehört ja zum menschlichen Leben, insbesondere die
personale Liebe.
Und?
Daher spricht rein gar nichts gegen Homosexualität, aber sehr viel
gegen die Sodomie.
Es gehört viel zum menschlichen Leben, nicht nur "Wirbildung" und Liebe. Es
gehört auch die Masturbation dazu, die Spermaentleerung entweder in die
hohle Hand, in die Gummipuppe oder in die Katzenmuschi. Wo ist der
qualitative Unterschied?
Tierschutz ist dir ja bekanntermaßen kein Anliegen, oder doch?
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Und die Sodomie ist eine davon.
Nein, diese ist eine Abartigkeit, die über bloße Perversion
hinausgeht. Im Gegensatz zu den meisten Perversionen, die überhaupt
nicht problematisch, sondern alltäglich sind, ist das
subhumane Verhalten von Sodomisten eben nicht bloß pervers,
sondern dem Menschen gar nicht mehr adäquat.
... behauptest du.
Gut, das rhythm. Reiben eines Hundes am Bein des Herrchen ist wahrscheinlich
auch nicht gerade "hundeadäquat", aber ist es drum "subcanisch" und der Hund
zu verurteilen?
Post by Martin Blumentritt
Das menschliche Dasein,
menschliche Sexualität wird grundsätzlich verfehlt.
... meinst du.
Post by Martin Blumentritt
Und das kann man
nur verurteilen oder man stellt sich außerhalb jeglicher
Menschlichkeit.
Ach so. LOL

Lars
Lars Braesicke
2006-03-03 18:17:55 UTC
Permalink
daß du die angegebenen drastischen Strafen, ob angewendet oder nicht,
deutlich bekräftigt wird.
Upps
"... das durch die angegebenen ..." sollte das heißen.
idealiierst,
soll "idealisiert" heißen. Biergenuß führt auch schriftl. zu sowas wie
Lallen.

Lars
Martin Blumentritt
2006-03-04 00:00:00 UTC
Permalink
braesicke (***@despammed.com) schrieb
am 03.03.06 um 19:11 in /de/soc/politik/misc
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wenn man nicht weiß, daß gerade der Talmud aus Streit besteht,
manifestiert man seine Unkundigkeit.
Man sollte wohl auch Mischna von Gemara und Halacha von Aggada unterscheiden
können. Ich zitierte die Mischna.
Das ist blöd genug, weil diese ohne Interpretation gar keinen Sinn
macht. Schon die Ordnung, wie sie Rabbi Akiwa vornahm, ist
Interpretation angehäuften Traditionsstoffes, die einer mündlichen
Tradition entsprangen, deren schriftliche Fixierung anfangs sogar
verboten war. Der ganze Talmud ist im Übrigen Auslegung der Torah und
anderer historischer Schriften. Der äußere Aufbau ist chronologisch,
der alte Text in der Mitte, um die sich dann die neuren Texte ranken.

Kaum dürfte man allerdings alte Texte, die zumeist älter sind als das
Christentum, heranziehen, um zu beurteilen, was heute im Judentum der
Fall ist.
Post by Lars Braesicke
Der Talmud enthält in der Tat widerstreitende Ansichten. Das "Gesetz" ist
dennoch eindeutig und höchstens seine Ausdeutung und Kommentierung möglich.
Eindeutig für den Erhabensten. Was aber Gesetz ist, ist ohne
Hermeneutig gar nicht zu haben. Im Talmud finden sich derartige
Normen für die Sexualität auch nur beiläufig, der Stellenwert ist
nicht groß. Bestimmte Verbote haben später allenfalls noch
symbolische Bedeutung. In liberalen Synagogen geht man wesentlich
weiter, das Thema wird im Lichte moderner Sexualwissenschaft
betrachtet und die sieht in den interpersonalen Beziehungen, der
"Wirbildung"(Hans Giese), das Entscheidende an menschlicher
Sexualität, so daß Homosexualität als Inversion gleichberechtig neben
der Heterosexualität steht. Ansonsten gilt für Juden dasselbe, was
für alle gilt, Vorurteile über Homosexualität sind verbreitet. Es
wird in den Gemeinden darüber diskutiert, daß sie allzusehr auf
Ehepaare mit Kinder fixiert sind. Wie zu allen Dingen gibt es im
Judentum KEINE autoritative Lehrmeinung, weil es diese generell nicht
gibt.
Post by Lars Braesicke
Im hier zitierten Fall herrscht Eindeutigkeit.
Du darfst mir gern Stellen des Talmud nennen, die dem als gottgegeben
betrachteten und bereits in der Tora festgelegten Gesetz hier widerprechen.
Jemanden, der die Schriften buchstäblich interpretiert, kann nur als
Depp bezeichnet werden, das geht über Orthodoxie ja schon hinaus.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
"Das Thema ist konfliktgeladen. Denn es gibt homosexuelle Jüdinnen
und Juden- aber die Normen, auf denen das Judentum gründet, schließen
homosexuelle Menschen aus.
Eben. Offensichtlich ist es nicht so einfach.
Was eben, was ist offensichtlich?
Es ist offensichtlich nicht einfach für homosexuelle Juden mit dem jüdischen
Gesetz klarzukommen.
Wenn sie aus konservativen oder orthodoxen Familien kommen,
vielleicht. Im Grunde ist solcher vorkritischer Umgang mit Texten
allerdings eher unjüdisch. Dämlich wäre es Leute auf unerbittliche
Texte einfach ohne Hermeneutig lostzulassen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Schon gar nicht, wenn
man Schriften wie den Traktat Synhedrin - zur Zeit des 2. Tempels
sic! (wann die wohl war?) - mein heranziehen zu können.
Wir sprachen vom "jüdischen Gesetz".
Wann wurde das denn festgelegt?
Das ist ewig. Das Wissen darum ist historisch und muß die Wahrheit
erst entfalten, entwickeln. Was sich wissenschaftlich nicht als wahr
erweist, kann nur Fehldeutung von Menschen sein. Das ist ein
Grundsatz von Hermeneutik. G*tt kan sich nicht irren, also müssen
sich die damaligen Menschen geirrt haben. Und das gilt auch für
orthodoxe Interpreten.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Völlige Willkür.
Das ist in etwa so wie Islamisten mit dem Koran umgehen, sich das
aussuchen, was ihren Haß stützt, den Rest vergessen. Wenn z.B. Idioten
Aufstände wegen dänische Karikaturen organisieren, [...]
Weißt du nicht weiter, oder warum schweifst du ab?
Ich schweife nicht ab, sondern vergleiche. Es ist derselbe Umgang mit
Texten.
Post by Lars Braesicke
Es geht hier darum, was das jüdische Gesetz festlegt. Etwas, das niht von
einem Staat festgelegt wird, sondern als gottgegeben betrachtet wird.
Es geht weder um Karikaturen noch um den Islam.
Was die ethischen Normen sind, die G*tt Moses übermittelt hat, ist
Sache des Verstehens, der Inhalt ist nicht von selbst verständlich.
Das Verstehen ist ein Entwicklungsprozeß über Jahrtausende.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Da muß man dämlich sein, das noch zu fragen. Auf einer Parade auf dem
CSD, kommt das bestimmt gut an.
Eine Forderung auf einer Demonstration wird nicht an die Demomitglieder
gerichtet, sondern an die Gesellschaft, hier an den Staat Israel und die
dort für Eheschließungen zuständigen Rabbis.
Und? Kommt ihre Forderung an?
Das kommt sie. Wo gibt es mehr Liberalität als in Israel auf der
Welt?
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wie sieht denn so eine Talmud-Seite aus?
Rechteckig.
Mehrere sich umrankende Rechtecke von Schrift.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wo befindet sich denn die
Gemara - also die Diskussionen - im Verhältnis zur Mischna.
Außen drumherum.
Wie oben schon gesagt, ist dort Geschichte festgehalten. Die Gemara
bringt im Übrigen auch Torah und andere Texte ein, Diskussionen,
Meinungen, Einwendungen und Antworten, was davon zeugt, daß die
Einheit des Judentums der Streit ist.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Hat es nur einen einzigen Fall gegeben, wo wegen Homosexualität
irgendjemand gesteinigt wurde? Wann soll das denn gewesen sein?
Es geht hier nicht um Steinigungen. Daß dies nicht geschieht, ist unstrittig
und andere Religionen könnten sich ein Beispiel hieran nehmen.
Nein, es geht um das Verbot der Homosexualität im jüdischen Gesetz, daß du
die angegebenen drastischen Strafen, ob angewendet oder nicht, deutlich
bekräftigt wird.
Das ist selbst bei Orthodoxen nur noch symbolisch. Mit dem wirklichen
Leben hat das nichts zu tun. Und mittlerweile führt das auch zu
anderen Auffassungen der Ethik. Dies und nur dies ist von Bedeutung.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wie heißt das Lied noch, wie sind alle kleine Sünderlein. Also nichts
was irgendjemand vom Hocker haut, selbst bei der Orthodoxie. Much ado
about nothing. Jedenfalls wird niemand in Israel gesteinigt am CSD,
wo 200.000 Leute feiern, in aller Öffentlichkeit.
Das hat niemand (mal von der Tora und der Mischna abgesehen) behauptet. Du
hingegen behauptetest die Erlaubtheit der Homosexualität nach jüdischem
Gesetz.
Das behaupte ich auch weiterhin. Die Interpreten, die das anders
sehen, haben sich halt geirrt. Solche Verbote sind obsolet, weil sie
dem heutigen Kenntnisstand nach sich als falsch erwiesen haben. Und
dem ist Rechnung zu tragen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
aus: Artikel *Sexualität* aus dem Lexikon der Ethik hrg. von O.Höffe
Was hat das mit dem jüdischen Gestz zu tun?
Sehr viel, da wird dasselbe nämlich abgehandelt, worum es hier geht.
Es geht hier um das jüdische Gesetz. Diese ist vielleicht eine Quelle,
dennoch ungleich der Ethik.
Das Gesetz ist die Ethik. Und da ethos ja soviel wie Gebrauch,
gelebtes Leben bedeutet, ist eine Ethik historisch. Das unterscheidet
sie von Moral als unbedingter Verpflichtung, die für alle gilt.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Naja, die Christen. Die haben ja auch die Perversionen entwickelt.
Die Juden haben das Hohe Lied. Und da zeigt sich das Folgende: [...]
Und schon wieder schweift er ab ...
Keineswegs. Darum geht es.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
"Abartigkeit = mit anderer Art in Kontakt kommen."
Da Maddin definiert sich seine Sprache selbst.
Abartigkeit ist das Verfehlen der Art. Was sonst? Und das tut man nun
mal, wenn man Tiere fickt. Dann ist man ab-artig.
Wie gesagt: Du definierst dir deine Sprache selber.
Das Wort Art ist umfassender als der moderne biologische Begriff der Art
(Species).
Art f. (< 12. Jh.). Mhd art m./f., mndd. art f. 'angeborene
Eigentümlichkeit, Natur, Herkunft, Art und Weise'
Aber interessant, von dir solch biologistische Auffassungen zu lesen.
Ich hoffe, das artet nicht aus ...
Damit habe ich mich einige Jahrzehnte länger beschäftigt als Du. Das
spielt schon in der Antike eine Rolle, etwa in der Kategorienlehre
des Aristoteles. Aber hier dürfte die Bestimmung Mayrs, die den
Restplatonismus, Arten als unhistorisch anzusehen, überwindet,
sinnreicher sein. Daß der Mensch vom Tier sich unterscheidet, da er
nicht ausschließlich biologisch aufzufassen ist, das zeigt sich
gerade auch an seiner Sexualität. Darin manifestiert sich auch seine
Art, die eben nicht nur biologisch ist, was allerdings durch die
Biologie bestimmt ist: Instinktverlust. Die Sexualität hat nicht nur
eine Funktion für die Fortpflanzung, sondern auch eine soziale, die
Wirbildung. Dies unterscheidet den Menschen auch von Tieren, bei
denen das wesentlich nicht der Fall ist.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Ach? Eben witzeltest du noch: "Solange ich zwei gesunde Hände habe,
kommt mir keine Frau ins Haus"
Warum sollte Sex mit einem Schaf nicht der Vorbereitung auf
"richtigen Sex" dienen können?
Weil man sich mit solchen Abartigkeiten in widerlichsten Abschaum
verwandelt.
Begründung durch Behauptung.
Die Begründung war schon gegeben worden. Zur Sexualität - was sich
gerade in der Homosexualität zeigt, die keine Fortpflanzungsfunktion
hat - gehört ihre Funktion die Zwischenmenschlichkeit zu vermitteln.
Die Sodomie, Vergewaltigung von Tieren, ist keine menschliche
Sexualität, sondern eine Abweichung von der menschlichen Art:
Abartigkeit. Dies ist KEINE quantitative Bestimmung, im Sinne des
quantitativen Vorkommens, das man soziologisch als abweichenden
Verhaltens bezeichnet, sondern eine qualitative. Was seltener
vorkommt, muß nicht abartig sein. Zur Art gehört aber, daß sie ein
"geschlossenes reproduktives System" ist. Die Abwehr von Verhalten,
das nicht artgemäß ist, bedeutet, daran festzuhalten, daß Menschen
ihrem Begriff entsprechend zu leben das Recht und die Pflicht haben.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Zum Glück kommen sie nur selten vor und sie werden von
fast allen zurecht abgelehnt.
Entschuldigung, aber du führst als Begründung irgendwelche Umfrageergebisse
an? Mithin hätten also auch Antisemiten recht, wenn der prozentuale Anteil
antisemitisch Überzeugter recht hoch wäre?
Der Anteil von Antisemiten ist sehr hoch. Das besagt aber genauso wie
die Anzahl von Leuten, die - in Einklang mit der Vernunft - nur etwas
über die Verbreitetheit von Einstellungen aus. So die Verbreitung von
Antisemitismus über die Verkommenheit der Leute, die geringe
Verbreitung von Kannibalismus, Zoophilie usw. über menschlichen
Fortschritt, der schon erreicht ist.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
oder - im Falle
Post by Martin Blumentritt
einer problematischen Störung - verhindert wird. Die Wirbildung im
sexuellen Sinne gehört ja zum menschlichen Leben, insbesondere die
personale Liebe.
Daher spricht rein gar nichts gegen Homosexualität, aber sehr viel
gegen die Sodomie.
Es gehört viel zum menschlichen Leben, nicht nur "Wirbildung" und Liebe. Es
gehört auch die Masturbation dazu, die Spermaentleerung entweder in die
hohle Hand, in die Gummipuppe oder in die Katzenmuschi. Wo ist der
qualitative Unterschied?
Es ist sogar ein Unterschied ums Ganze. Masturbation, die Liebe und
Wirbildung ersetzt oder vorgezogen wird, ist - im Gegensatz zu den
Fällen die vorbereitend sind oder bei Mangel an Gelegenheit oder
Partnern - krankhaft, eben wie de brutale Spruch "Solange ich zwei
gesunde Hände habe..." Es gehört zum Menschsein vom Tier sich zu
unterscheiden, sich als Krone der Schöpfung zu betrachten ist eine
unbedingte, absolute menschliche Verpflichtung. Das aufzugeben wäre
die totale Entmenschung des Menschen, er wäre weniger als Scheisse
wert. Im Übrigen Abartige vollziehen sexuelle Akte an Tieren nicht
aus, weil menschliche Partner fehlen - das Stereotyp vom einsamen
Hirten -, sondern aufgrund von krankhaften Defiziten.
Da kann ich eine Expertin, die sich über Jahre mit der Psychologie de
Mensch-Tier-Beziehung beschäftigt hat, heranziehen:
--------

Sexueller Missbrauch

Zoophilie
- die mißverstandene, die mißbräuchliche Tierliebe

Hanna Rheinz

Die Zoophilie gehört wahrscheinlich zu den am wenigsten öffentlich
wahrgenommenen Bereichen der Gewalt und des Mißbrauchs, die von
Menschen anderen Lebewesen gegenüber ausgeübt wird.

Die Zoophilie, übersetzt: "Liebe zum Tier", ist gerade keine "Liebe"!
Wer Tiere sexuell ausbeutet, dem fehlt es nicht nur an Respekt und
Achtung vor dem Lebewesen; der zoophile Täter zeigt überdies - und
das macht die Zoophilie psychologisch brisant - keinerlei Empathie
für das ausgebeutete Tier. Der Begriff Zoophilie ist daher nicht nur
ein Euphemismus für ein zutiefst mitleidsloses Verhalten, sondern er
gibt auch die zynische Haltung wieder, die Menschen Tieren gegenüber
an den Tag legen, ohne sie überhaupt noch als ethisches und
psychologisches Problem zu erkennen.

Aus psychologischer Sicht beschreibt die Zoophilie eine Störung der
Fremd- und Selbstwahrnehmung, und damit einhergehendes emotionales
und moralisches Defizit, das es dem Täter möglich macht, Tiere als
Sexualobjekte zu nutzen, Tiere emotional und körperlich auszubeuten
und sie zum Opfer masturbatorischer Handlungen und Anal- sowie
Genitalpenetrationen zu machen.

In der Kulturgeschichte gibt es zahlreiche Zeugnisse dieser
mißverstandenen und mißverständlichen Beziehung zum Tier. Doch erst
in jüngster Zeit ist aus dieser in früheren Zeitaltern geächteten und
sanktionierten Form der sexuell getönten Beziehung zum Tier eine
weltweit, vor allem durch das Internet verbreitete Verhaltensweise
geworden.

Die Mischung von Intimität und Exhibitionismus wie sie vom Internet
ermöglicht wird, das Tabuverletzungen in einem rechtsfreien Raum
erlaubt, fördert den Mißbrauch von Tieren als Form sexueller
Mißbrauchs- und Gewalthandlungen. Die Zoophilie ist inzwischen zu
einer Handlung avanciert, die einem Initiationsritus gleicht. Der
Raum Internet fördert die Verbreitung dieser Verhaltensperversionen
gerade auch unter Kindern und Jugendlichen, die sich mit der
Tabuüberschreitung vor anderen hervortun wollen.

Wir fragen uns, wie diese Zunahme zoophiler Handlungen aus
psychologischer Sicht erklärt werden kann.

Zunächst einmal fällt auf, daß die Beschreibungen der Zoophilie als
normaler Verhaltensweise mit Verweis auf vermeintlich zoophile und
pornographische Darstellungen in der Kunst und Kulturgeschichte einem
kardinalen Denkfehler entspringt.

Neben der Zoophilie als sexueller Handlung, ist die Darstellung von
Intimität zwischen Mensch und Tier Ergebnis einer nicht geglückten
Symbolisierung.

Dieser Zusammenhang wird deutlich, wenn man die in den Kulturen und
Religionen verbreiteten zoophilen Darstellungen analysiert. Sie sind
die bildhafte Umsetzung der in den Kulturen der Welt entwickelten
Symbole und Narrative, die Menschen und Tiergestalten in intimer Nähe
darstellen. Die abendländische Tradition beruft sich auf den
griechischen Pantheon, wenn sie diese Mensch-Tier Körpersymbiose
beschreiben will, außereuropäisch lassen sich im Hinduismus,
Jainismus und in den Schöpfungsmythen afrikanischer und
amerikanischer Kulturen Mensch-Tier Interaktionen finden, die
sexueller Natur zu sein scheinen. Doch eine sexuelle Deutung greift
hier zu kurz.

Das dazugehörige Narrativ macht deutlich, daß die Tiere hier als
Götter und Repräsentanten von materiellen und spirituellen
Energieformationen verstanden werden und vor diesem Hintergrund mit
Menschen in Beziehung treten.

Die Mythologien mit ihren Schöpfungsgeschichten zeigen, daß sogar
vermeintliche Zeugungsakte von Mensch und Tier als symbolische
Verdichtungen verstanden werden müssen, als Ikonen der
Auseinandersetzung und der Begegnung von Wesen, die durch Artgrenzen
voneinander geschieden sind.

Ziel dieser Begegnung ist die Neu-Erfindung der Welt. Und hier stehen
wir vor der Schnittstelle, die auch das seelische Geschehen im
Bereich der Mensch-Tier Interaktion erfaßt.


Parallel zur Metapher der Neuerfindung der Welt im Bild der
Verschränkung von Mensch und Tier, entstand die Vorstellung der
seelischen Verschränkung und Symbiose von Mensch un Tier. Sie findet
ihre Entsprechung in zahlreichen Mythologemen, die den
gleichberechtigten - in moderner Terminologie - partnerschaftlichen
Austausch von Wesen beschreiben, die zwar durch die Schranken der Art
voneinander getrennt sind, vor dem Hintergrund der seelischen
Entwicklung jedoch miteinander verbunden sind. Dem gegenüber steht
die pathologische Psychodynamik der Zoophilie, die in letzter
Konsequenz als Metapher einer gescheiterten Suche nach Individuation
und Menschwerdung erkennbar wird. Wer durch Tabubruch und gewaltsames
Überschreiten der Artgrenzen, wer durch einen Gewaltakt, die eigenen
Grenzen erfahren will, endet in der Entgrenzung und das heißt im
Selbstverlust.

Diese psychologische Deutung des Phänomens der Zoophilie ebnet den
Weg zu seinem Verständnis der Mensch-Tier Intimität, die über das
reduktionistische, pornographische Inhalte in den Vordergrund
stellende pragmatische Begreifen der Zoophilie als Manifestation
eines kulturgeschichtlich und sozialpsychologisch tolerierten
Tabubruchs hinausgeht.

Diese Deutung legt zugrunde, daß es sich bei der Verschränkung von
menschlichen und tierlichen Leibern nicht um ein Indiz eines
sodomistischen Aktes handelt, sondern um die Veranschaulichung eines
seelischen Ich-Du Verhältnisses gegenseitiger Bezogenheit und
Verantwortung. Genau dies ist die Botschaft der frühen Kulturen: das
gemeinsame Schicksal von Mensch und Tier in einer auf Endlichkeit,
zwischen den Polen von Leben und Tod, Göttlichkeit und Irdischkeit,
Schmerz und Freude, Loyalität und Kampf ausgerichteten Existenz in
dieser Welt. Gerade in den letzten Jahrzehnten hat sich dem gegenüber
eine Deutungsweise des Mensch Tier Verhältnisses durchgesetzt, das
den spirituellen Kern dieser Intimität verleugnet; an ihre Stelle
rückt eine genital pervertierte Sexualität mit Nutzvieh, Großtieren
und Heimtieren. Aus psychologischer Sicht hat das zoophile
Mißverständnis, der sexuelle Mißbrauch und die sexuelle Ausbeutung
von Tieren (ebenso wie von Kindern) eine entdifferenzierende Wirkung.

Machtrituale, Omnipotenz, Kontrolle über Leben und Tod,
Grenzüberschreitungen, mit all ihren seelischen und charakterlichen
Abgründen - all diese im Alltagsbewußtsein verschwiegenen und
verleugneten Erlebens- und Verhaltensfelder werden dem Tier gegenüber
ausgelebt. Persönlichkeiten mit neurotischen Anteilen werden oft in
eine Scham- und Schuld-Dynamik verstrickt, die - Suchtverhalten und
zwanghaften Störungen vergleichbar - nicht zur Verhaltensveränderung
führt, sondern zu einer Zunahme der Gewaltbereitschaft. Eine
kurzfristige Linderung der Schuld kann nur durch zwanghaftes
Ausagieren in immer extremeren Formen erreicht werden. Es ist die
Pseudo-Erlösung des Täters nach der verborgen gebliebenen Tat, die
Linderung des Menschen, der sein Gewissen einer Abstumpfung aussetzt.

Auch die Bagatellisierung der sodomistischen Handlungen - wie sie
auch Teile der neueren psychologischen Literatur auszeichnen - ist in
diesem Kontext zu sehen. Anders als die von
triebpsychologisch-psychopathischen Diagnosen geprägten
psychoanalytischen Tradition, werden empirisch-psychologische
Arbeiten bei allem Fleiß der statistischen Auswertung doch in der
Gefahr die affektiven Komponente und persönlichkeitspsychologischen
Langzeitwirkungen zoophiler Handlungen zu übersehen. Die Übergange
zwischen Normalverhalten und sexuellem Mißbrauch, Überstimulierung
und Verhaltensstörungen sind allerdings oft fließend. Das Kraulen des
Bauches geht in sexuelle Stimulation über. Der Mensch benutzt das
Tier, um Wünsche nach Nähe und Zärtlichkeit auszuleben, die sexueller
Erregung den Weg ebnen, die nicht selten schuldhaft erlebt wird und
dazu führen, das Tier im nachhinein zu bestrafen. Ein Kreislauf mit
suchtähnlichen Zügen nimmt hier seinen Ausgang, denn die Scham und
Schuld Problematik kann zu einem Wechselbad von Nähe und Distanz,
Anlocken und Zurückstoßen, Vertrauen und Ekel führen.

Zum sexuellen Mißbrauch tritt die Züchtigung und stellvertretende
Bestrafung.

Dem gegenüber muß darauf hingewiesen werden: Den unmittelbaren
Schäden am Leib und an der tierlichen Persönlichkeit stehen die
verheerenden Auswirkungen am Menschen gegenüber. Der Täter wiegt sich
in der Gewißheit Kontrolle auszuüben, doch diese steht auf tönernen
Füßen und ebnet den Weg zu abnehmender Frustrationstoleranz, die,
auch dieser Aspekt ist auffällig, weiteren sexuellen Gewalthandlungen
den Weg ebnet. Tiere, aber auch Kinder und Erwachsene in
Abhängigkeitsbeziehungen entsprechen dem Opferprofil.

Während die Psychologie und Psychoanalyse diese Form der Perversion
noch weitgehend bagatellisiert und deren destruktive und
entdifferenzierende Auswirkungen schlichtweg ausklammert, läßt der
neue Kommentar zum deutschen Tierschutzgesetz die seelische Dimension
des sexuellen Mißbrauchs und der und nachfolgenden Traumatisierung
nicht unerwähnt. Nicht nur die körperliche Versehrtheit, sondern auch
Schäden finden Erwähnung. Unter diesem Aspekt ist auch ein nicht
nachweislich zu Schmerzen führender sexueller Mißbrauch eines Tieres
zu diskutieren 18,Rn 30.

Hier wird auch das psychologisch nachgewiesene Kontinuum von rohen
Handlungen, die weiteren Gewalthandlungen Tür und Tor öffnen, erfaßt.
Dies legt die unter º 17, Rn 33 des Tierschutzkommentars gemachte
Differenzierung nahe: Gängige Definition ist, daß eine gefühllose
Gesinnung dann vorliegt, wenn der Täter bei der Mißhandlung das
notwendige als Hemmung wirkende Gefühl für den Schmerz des
mißhandelten Lebewesens verloren hat, das in gleicher Weise bei jedem
menschlich und verständig Denkenden sich eingestellt haben würde.

Die in zoophilen, gerade nicht auf Tierliebe, sondern auf Verachtung,
ja Haß des Tieres zurückgehenden Handlungen sind das Abbild einer
tiefgreifenden und auch in andere Bereiche des Alltags hinein
verzweigten kollektiven Empathiestörung. Sie mündet in eine affektiv
und visuell demonstrierte Abstumpfung dem Opfer gegenüber, unabhängig
davon, ob es sich um ein Tier, ein Kind oder einen Erwachsenen
handelt.

Vor dem Objektiv des Camcorders erscheinen nämlich auch Menschen
eindimensional und damit stumm. Dies erleichtert Übergriffe und
Verhaltensweisen, die im klinischen Kontext mit psychiatrischen
Diagnosen versehen würden, doch im Umgang mit Tieren als normal
gelten, oder sogar - im Rahmen von Gruppenprozessen und Mutproben -
als vorbildliches, nachahmenswertes Verhalten, zu dem der Täter
angefeuert-, und für das er am Ende sogar bewundert wird.

Zur Zoophilie gehören daher nicht nur die extremen Formen der
Perversion und des malignen Narzißmus, sondern auch die auf
schizoiden Affekt-Abspaltungen beruhenden genitalen und erotischen
Impulse. Dem Tier gegenüber kann diese auch in der Prostitution
manifestierte Trennung von Sexualität und affektiver Bindung
gewissenlos und ohne Selbstrechtfertigung ausgelebt werden, nicht
zuletzt, weil dem Tier gegenüber Zärtlichkeit und Bindung ja ohnehin
keine Rolle spielen, sondern von Leistungserwartungen und
ästhetischen Kriterien verdrängt sind.

Dazu gehört auch, daß die Ausübung körperlicher Gewalt dem Tier
gegenüber Teil des als normal bewerteten Verhaltensrepertoires im
Umgang mit Tieren ist. Fixierungs- und Fesselungsmethoden gehören
ebenso dazu wie das Instrumentarium von Konditionierung und
Bestrafung mittels Elektroschock, Amputationen, Entfernen von
Hörnern, Zähnen und Krallen, Narkotisieren, ja sogar Hypnotisieren;
all dies sind akzeptierte Methoden, mit denen die Dominanz über das
Tier durchgesetzt wird.

Aus psychologischer Sicht fällt überdies auf, daß der zoophile Täter
nicht zwischen Phantasie und Wirklichkeit unterscheidet. Die
Gewalthandlung dem Tier gegenüber erscheint als legitime Fortsetzung
der Gewaltphantasie.

Neben den Kontroll- und Allmachtswünschen, neben der oft hochgradig
kontaktarmen, aggressiven und mißtrauischen Haltung des Zoophilen
anderen Menschen gegenüber, neben der Neidproblematik und der
Verachtung des Tieres, die sich bis zum Haß - bezeichnenderweise auch
auf die Sexualität des Tieres - steigern kann, fällt vor allem die
mangelnde Liebesfähigkeit des zoophilen Täters auf.

Eine sexuelle Variante wie die Homosexualität, nennen die
organisierten Zoophilen inzwischen ihre Veranlagung, die sich per
Internet inzwischen mit großer Geschwindigkeit weltweit verbreitet
und einen neuen Reiz des sexuellen Erlebens verspricht.

Der Begriff Zoophilie verbirgt, daß es sich hier um nichts anderes
als um eine weitere Form der als Sexualität maskierten Macht über
einen nicht einwilligenden Sexualpartner handelt.

Zoophile verstehen sich nicht selten als Tierliebhaber, die sich dem
Austausch von Zärtlichkeiten auf Gegenseitigkeit und Freiwilligkeit
hingeben. Sie verweisen darauf, daß Säugetiere, einschließlich des
Menschen, über die Fähigkeit verfügen selbst im Erwachsenenalter noch
zu kindlichem Verhalten fähig zu sein, Zärtlichkeits- und
Geborgenheitsgefühle zu empfinden, aber auch vermitteln zu können,
die aufs engste mit der Kindheit und der mütterlichen Liebe verbunden
sind.

Doch zoophile Täter leugnen den Unterschied zwischen körperlicher
Nähe wie Streicheln und Umarmen eines Tieres und dem gewaltsamen
Eindringen in den Körper des Tieres. Argumente, wie sie bereits von
Pädophilen eingesetzt werden, erfahren hier eine Neuauflage etwa: Das
macht dem Kind sicherlich genauso viel Spaß wie mir. Oder: "Sieh mal,
das Tier bietet sich dir doch richtig an, etwa weil es läufig, rollig
oder rossig ist."

Die auf Vertrauen und Zuwendung beruhende Haltung der Liebe als
artübergreifende Kommunikationsbereitschaft der Lebewesen wird hier
ad absurdum geführt.

Zoophilie freilich ist auch Teil einer Lebenseinstellung, die heute
weit verbreitet ist; der zoophile Täter spiegelt hier lediglich eine
auch andernorts praktizierte und akzeptierte Haltung. Auf sie trifft
die Beschreibung des Psychoanalytikers Erich Fromm zu: Er verwandelt
alles Leben in Dinge.

Obwohl Fromm sich weder der Sodomie noch der Zoophilie widmete,
treffen die von Erich Fromm als Nekrophilie beschriebenen
Lebenseinstellungen auf den Zoophilen zu. Der Zoophile nutzt die im
Tier verkörperte Lebenszugewandtheit und Lebensfreude nicht, sondern
will sie - stellvertretend am Tier - am Ende auch bei sich selbst
durch die körperliche und seelische Gewalt des sexuellen Mißbrauchs
pervertieren und zerstören.

Dieser nekrophilen und destruktiven Haltung stellt Fromm das Ideal
der Biophilie gegenüber.

Obwohl dieses Gegensatzpaar Nekrophilie und Biophilie die Grauzonen
zoophiler Handlungen nicht ausreichend berücksichtigt, eignet es
sich, um die gesellschaftliche Relevanz dieses psychologischen
Phänomens zu beschreiben. Als "Rache des ungelebten Lebens" wird die
nekrophile und zoophile Lebenseinstellung als Motor eines
zerstörerischen Umgangs mit dem eigenen Leben und dem Leben anderer
erkennbar.

Copyright Dr. Hanna Rheinz

Dipl.-Psych., M.A., Psychologische Psychotherapeutin
-------------
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Und die Sodomie ist eine davon.
Nein, diese ist eine Abartigkeit, die über bloße Perversion
hinausgeht. Im Gegensatz zu den meisten Perversionen, die überhaupt
nicht problematisch, sondern alltäglich sind, ist das
subhumane Verhalten von Sodomisten eben nicht bloß pervers,
sondern dem Menschen gar nicht mehr adäquat.
... behauptest du.
Nein, habe ich oft genug begründet.
Post by Lars Braesicke
Gut, das rhythm. Reiben eines Hundes am Bein des Herrchen ist wahrscheinlich
auch nicht gerade "hundeadäquat", aber ist es drum "subcanisch" und der Hund
zu verurteilen?
Das müßte dann supercanisch sein, da der Mensch ein höheres Wesen
ist.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Das menschliche Dasein,
menschliche Sexualität wird grundsätzlich verfehlt.
... meinst du.
Nein, das ist eine Erkenntnis, keine Meinung.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Und das kann man
nur verurteilen oder man stellt sich außerhalb jeglicher
Menschlichkeit.
Ach so.
Genauso ist es.

mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

"Bis 1933 habe ich mich für die Verweigerung des Militärdienstes
eingesetzt. Als aber der Faschismus aufkam, erkannte ich, dass dieser
Standpunkt nicht aufrechtzuerhalten war, wenn nicht die Macht der Welt
in die Hände der schlimmsten Feinde der Menschheit geraten soll. Gegen
organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes
Mittel, so sehr ich es auch bedaure.

Die Deutschen haben nach einem wohlerwogenen Plan viele Millionen
Zivilisten hingeschlachtet, um sich an deren Stelle zu setzen. ( ) Sie
würden es wieder machen, wenn sie nur könnten. Die paar weißen Raben,
die es unter ihnen gegeben hat, ändern daran absolut nichts."
(Albert Einstein)
Joerg Frommhold
2006-03-04 15:02:48 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
am 03.03.06 um 19:11 in /de/soc/politik/misc
Post by Lars Braesicke
Im hier zitierten Fall herrscht Eindeutigkeit.
Du darfst mir gern Stellen des Talmud nennen, die dem als gottgegeben
betrachteten und bereits in der Tora festgelegten Gesetz hier
widerprechen.
Jemanden, der die Schriften buchstäblich interpretiert, kann nur als
Depp bezeichnet werden, das geht über Orthodoxie ja schon hinaus.
Das muß ich mir merken, daß kann man auf jedes zweite Posting von Dir
antworten Depp Blumentritt
.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
"Das Thema ist konfliktgeladen. Denn es gibt homosexuelle Jüdinnen
und Juden- aber die Normen, auf denen das Judentum gründet, schließen
homosexuelle Menschen aus.
Eben. Offensichtlich ist es nicht so einfach.
Was eben, was ist offensichtlich?
Es ist offensichtlich nicht einfach für homosexuelle Juden mit dem jüdischen
Gesetz klarzukommen.
Wenn sie aus konservativen oder orthodoxen Familien kommen,
vielleicht. Im Grunde ist solcher vorkritischer Umgang mit Texten
allerdings eher unjüdisch. Dämlich wäre es Leute auf unerbittliche
Texte einfach ohne Hermeneutig lostzulassen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Schon gar nicht, wenn
man Schriften wie den Traktat Synhedrin - zur Zeit des 2. Tempels
sic! (wann die wohl war?) - mein heranziehen zu können.
Wir sprachen vom "jüdischen Gesetz".
Wann wurde das denn festgelegt?
Das ist ewig.
Damit leugnet Blumentritt auch noch sämtliche Erkenntnisse um die
Entwicklung des Universums. Langsam wird er immer blöder.
Post by Martin Blumentritt
Das Wissen darum ist historisch und muß die Wahrheit
erst entfalten, entwickeln. Was sich wissenschaftlich nicht als wahr
erweist, kann nur Fehldeutung von Menschen sein. Das ist ein
Grundsatz von Hermeneutik. G*tt kan sich nicht irren, also müssen
sich die damaligen Menschen geirrt haben. Und das gilt auch für
orthodoxe Interpreten.
Ja klar, jetzt auch noch Gott. Kreationist bist Du auch noch. Das es mit
Dir als Wissenschaftler nicht weit her ist, ist ja schon ne Weile bekannt.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Völlige Willkür.
Das ist in etwa so wie Islamisten mit dem Koran umgehen, sich das
aussuchen, was ihren Haß stützt, den Rest vergessen. Wenn z.B. Idioten
Aufstände wegen dänische Karikaturen organisieren, [...]
Weißt du nicht weiter, oder warum schweifst du ab?
Ich schweife nicht ab, sondern vergleiche. Es ist derselbe Umgang mit
Texten.
Post by Lars Braesicke
Es geht hier darum, was das jüdische Gesetz festlegt. Etwas, das niht von
einem Staat festgelegt wird, sondern als gottgegeben betrachtet wird.
Es geht weder um Karikaturen noch um den Islam.
Was die ethischen Normen sind, die G*tt Moses übermittelt hat, ist
Sache des Verstehens, der Inhalt ist nicht von selbst verständlich.
Schon wieder ein Gott. Au weiha.
Post by Martin Blumentritt
Das Verstehen ist ein Entwicklungsprozeß über Jahrtausende.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Da muß man dämlich sein, das noch zu fragen. Auf einer Parade auf dem
CSD, kommt das bestimmt gut an.
Eine Forderung auf einer Demonstration wird nicht an die Demomitglieder
gerichtet, sondern an die Gesellschaft, hier an den Staat Israel und die
dort für Eheschließungen zuständigen Rabbis.
Und? Kommt ihre Forderung an?
Das kommt sie. Wo gibt es mehr Liberalität als in Israel auf der
Welt?
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wie sieht denn so eine Talmud-Seite aus?
Rechteckig.
Mehrere sich umrankende Rechtecke von Schrift.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wo befindet sich denn die
Gemara - also die Diskussionen - im Verhältnis zur Mischna.
Außen drumherum.
Wie oben schon gesagt, ist dort Geschichte festgehalten. Die Gemara
bringt im Übrigen auch Torah und andere Texte ein, Diskussionen,
Meinungen, Einwendungen und Antworten, was davon zeugt, daß die
Einheit des Judentums der Streit ist.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Hat es nur einen einzigen Fall gegeben, wo wegen Homosexualität
irgendjemand gesteinigt wurde? Wann soll das denn gewesen sein?
Es geht hier nicht um Steinigungen. Daß dies nicht geschieht, ist unstrittig
und andere Religionen könnten sich ein Beispiel hieran nehmen.
Nein, es geht um das Verbot der Homosexualität im jüdischen Gesetz, daß du
die angegebenen drastischen Strafen, ob angewendet oder nicht, deutlich
bekräftigt wird.
Das ist selbst bei Orthodoxen nur noch symbolisch. Mit dem wirklichen
Leben hat das nichts zu tun. Und mittlerweile führt das auch zu
anderen Auffassungen der Ethik. Dies und nur dies ist von Bedeutung.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wie heißt das Lied noch, wie sind alle kleine Sünderlein. Also nichts
was irgendjemand vom Hocker haut, selbst bei der Orthodoxie. Much ado
about nothing. Jedenfalls wird niemand in Israel gesteinigt am CSD,
wo 200.000 Leute feiern, in aller Öffentlichkeit.
Das hat niemand (mal von der Tora und der Mischna abgesehen) behauptet. Du
hingegen behauptetest die Erlaubtheit der Homosexualität nach jüdischem
Gesetz.
Das behaupte ich auch weiterhin. Die Interpreten, die das anders
sehen, haben sich halt geirrt. Solche Verbote sind obsolet, weil sie
dem heutigen Kenntnisstand nach sich als falsch erwiesen haben. Und
dem ist Rechnung zu tragen.
Bei einem "ewigen" Gesetz? Widersprüche über Widersprüche.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
aus: Artikel *Sexualität* aus dem Lexikon der Ethik hrg. von O.Höffe
Was hat das mit dem jüdischen Gestz zu tun?
Sehr viel, da wird dasselbe nämlich abgehandelt, worum es hier geht.
Es geht hier um das jüdische Gesetz. Diese ist vielleicht eine Quelle,
dennoch ungleich der Ethik.
Das Gesetz ist die Ethik. Und da ethos ja soviel wie Gebrauch,
gelebtes Leben bedeutet, ist eine Ethik historisch. Das unterscheidet
sie von Moral als unbedingter Verpflichtung, die für alle gilt.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Naja, die Christen. Die haben ja auch die Perversionen entwickelt.
Die Juden haben das Hohe Lied. Und da zeigt sich das Folgende: [...]
Und schon wieder schweift er ab ...
Keineswegs. Darum geht es.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
"Abartigkeit = mit anderer Art in Kontakt kommen."
Da Maddin definiert sich seine Sprache selbst.
Abartigkeit ist das Verfehlen der Art. Was sonst? Und das tut man nun
mal, wenn man Tiere fickt. Dann ist man ab-artig.
Wie gesagt: Du definierst dir deine Sprache selber.
Das Wort Art ist umfassender als der moderne biologische Begriff der Art
(Species).
Art f. (< 12. Jh.). Mhd art m./f., mndd. art f. 'angeborene
Eigentümlichkeit, Natur, Herkunft, Art und Weise'
Aber interessant, von dir solch biologistische Auffassungen zu lesen.
Ich hoffe, das artet nicht aus ...
Damit habe ich mich einige Jahrzehnte länger beschäftigt als Du. Das
spielt schon in der Antike eine Rolle, etwa in der Kategorienlehre
des Aristoteles. Aber hier dürfte die Bestimmung Mayrs, die den
Restplatonismus, Arten als unhistorisch anzusehen, überwindet,
sinnreicher sein. Daß der Mensch vom Tier sich unterscheidet, da er
nicht ausschließlich biologisch aufzufassen ist, das zeigt sich
gerade auch an seiner Sexualität. Darin manifestiert sich auch seine
Art, die eben nicht nur biologisch ist, was allerdings durch die
Biologie bestimmt ist: Instinktverlust. Die Sexualität hat nicht nur
eine Funktion für die Fortpflanzung, sondern auch eine soziale, die
Wirbildung. Dies unterscheidet den Menschen auch von Tieren, bei
denen das wesentlich nicht der Fall ist.
Jetzt kommt wieder der angebliche Experte für Psychologie, Sexualkunde
Geschichte usw. Wann kommen denn dei ersten gefälschten Zeugnisse
ala Calimero.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Ach? Eben witzeltest du noch: "Solange ich zwei gesunde Hände habe,
kommt mir keine Frau ins Haus"
Warum sollte Sex mit einem Schaf nicht der Vorbereitung auf
"richtigen Sex" dienen können?
Weil man sich mit solchen Abartigkeiten in widerlichsten Abschaum
verwandelt.
Begründung durch Behauptung.
Die Begründung war schon gegeben worden. Zur Sexualität - was sich
gerade in der Homosexualität zeigt, die keine Fortpflanzungsfunktion
hat - gehört ihre Funktion die Zwischenmenschlichkeit zu vermitteln.
Die Sodomie, Vergewaltigung von Tieren, ist keine menschliche
Abartigkeit. Dies ist KEINE quantitative Bestimmung, im Sinne des
quantitativen Vorkommens, das man soziologisch als abweichenden
Verhaltens bezeichnet, sondern eine qualitative. Was seltener
vorkommt, muß nicht abartig sein. Zur Art gehört aber, daß sie ein
"geschlossenes reproduktives System" ist. Die Abwehr von Verhalten,
das nicht artgemäß ist, bedeutet, daran festzuhalten, daß Menschen
ihrem Begriff entsprechend zu leben das Recht und die Pflicht haben.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Zum Glück kommen sie nur selten vor und sie werden von
fast allen zurecht abgelehnt.
Entschuldigung, aber du führst als Begründung irgendwelche
Umfrageergebisse
an? Mithin hätten also auch Antisemiten recht, wenn der prozentuale Anteil
antisemitisch Überzeugter recht hoch wäre?
Der Anteil von Antisemiten ist sehr hoch. Das besagt aber genauso wie
die Anzahl von Leuten, die - in Einklang mit der Vernunft - nur etwas
über die Verbreitetheit von Einstellungen aus. So die Verbreitung von
Antisemitismus über die Verkommenheit der Leute, die geringe
Verbreitung von Kannibalismus, Zoophilie usw. über menschlichen
Fortschritt, der schon erreicht ist.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
oder - im Falle
Post by Martin Blumentritt
einer problematischen Störung - verhindert wird. Die Wirbildung im
sexuellen Sinne gehört ja zum menschlichen Leben, insbesondere die
personale Liebe.
Daher spricht rein gar nichts gegen Homosexualität, aber sehr viel
gegen die Sodomie.
Es gehört viel zum menschlichen Leben, nicht nur "Wirbildung" und Liebe. Es
gehört auch die Masturbation dazu, die Spermaentleerung entweder in die
hohle Hand, in die Gummipuppe oder in die Katzenmuschi. Wo ist der
qualitative Unterschied?
Es ist sogar ein Unterschied ums Ganze. Masturbation, die Liebe und
Wirbildung ersetzt oder vorgezogen wird, ist - im Gegensatz zu den
Fällen die vorbereitend sind oder bei Mangel an Gelegenheit oder
Partnern - krankhaft, eben wie de brutale Spruch "Solange ich zwei
gesunde Hände habe..." Es gehört zum Menschsein vom Tier sich zu
unterscheiden, sich als Krone der Schöpfung zu betrachten ist eine
unbedingte, absolute menschliche Verpflichtung. Das aufzugeben wäre
die totale Entmenschung des Menschen, er wäre weniger als Scheisse
wert. Im Übrigen Abartige vollziehen sexuelle Akte an Tieren nicht
aus, weil menschliche Partner fehlen - das Stereotyp vom einsamen
Hirten -, sondern aufgrund von krankhaften Defiziten.
Da kann ich eine Expertin, die sich über Jahre mit der Psychologie de
Martin Blumentritt
2006-03-04 00:00:00 UTC
Permalink
No Name (***@gmx.de) schrieb
am 04.03.06 um 16:02 in /Muell
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Wir sprachen vom "jüdischen Gesetz".
Wann wurde das denn festgelegt?
Das ist ewig.
Damit leugnet Blumentritt auch noch sämtliche Erkenntnisse um die
Entwicklung des Universums. Langsam wird er immer blöder.
Dummkopf. Was hat das jüdische Gesetz mit dem Universum zu tun? Rein
gar nichts. Es sind ethische Vorschriften wie Du sollst nicht morden.
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Das Wissen darum ist historisch und muß die Wahrheit
erst entfalten, entwickeln. Was sich wissenschaftlich nicht als wahr
erweist, kann nur Fehldeutung von Menschen sein. Das ist ein
Grundsatz von Hermeneutik. G*tt kan sich nicht irren, also müssen
sich die damaligen Menschen geirrt haben. Und das gilt auch für
orthodoxe Interpreten.
Ja klar, jetzt auch noch Gott. Kreationist bist Du auch noch. Das es mit
Dir als Wissenschaftler nicht weit her ist, ist ja schon ne Weile bekannt.
Wie kommst Du auf derartige wüste Thesen, ich wäre Kreationist? Da
bist Du doch mut völliger Dummheit geschlagen, auch nur einen Text zu
verstehen.
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Was die ethischen Normen sind, die G*tt Moses übermittelt hat, ist
Sache des Verstehens, der Inhalt ist nicht von selbst verständlich.
Schon wieder ein Gott. Au weiha.
Kommt halt in der Religionsgeschichte vor, also muß man dies
thematisieren.
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Das behaupte ich auch weiterhin. Die Interpreten, die das anders
sehen, haben sich halt geirrt. Solche Verbote sind obsolet, weil sie
dem heutigen Kenntnisstand nach sich als falsch erwiesen haben. Und
dem ist Rechnung zu tragen.
Bei einem "ewigen" Gesetz? Widersprüche über Widersprüche.
Keineswegs. Du bist nur zu blöd die Unterscheidung, die in der
Theologie gemacht wird, zwischen g*ttlichem Verstand und menschlichen
auch nur zu kapieren. Das eine ist unendlich, ewig, das andere
endlich, historisch.
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Damit habe ich mich einige Jahrzehnte länger beschäftigt als Du. Das
spielt schon in der Antike eine Rolle, etwa in der Kategorienlehre
des Aristoteles. Aber hier dürfte die Bestimmung Mayrs, die den
Restplatonismus, Arten als unhistorisch anzusehen, überwindet,
sinnreicher sein. Daß der Mensch vom Tier sich unterscheidet, da er
nicht ausschließlich biologisch aufzufassen ist, das zeigt sich
gerade auch an seiner Sexualität. Darin manifestiert sich auch seine
Art, die eben nicht nur biologisch ist, was allerdings durch die
Biologie bestimmt ist: Instinktverlust. Die Sexualität hat nicht nur
eine Funktion für die Fortpflanzung, sondern auch eine soziale, die
Wirbildung. Dies unterscheidet den Menschen auch von Tieren, bei
denen das wesentlich nicht der Fall ist.
Jetzt kommt wieder der angebliche Experte für Psychologie, Sexualkunde
Geschichte usw. Wann kommen denn dei ersten gefälschten Zeugnisse
ala Calimero.
Da ich einen universitären Abschluß darin habe, könnte ich Dich wegen
Verleumdung sogar verklagen. Das kommt davon, daß man Informationen
von Leuten bezieht, die sie aus zweiter Hand haben und die war auch
schon falsch. Dabei wäre es simpel, die Veröffentlichungen in
Fachzeitschriften zu lesen.


mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

Der Staat Israel und nichts anderes ist die Antwort auf Auschwitz.
Das darf niemals vergessen werden.
Lars Braesicke
2006-03-04 21:06:49 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Wir sprachen vom "jüdischen Gesetz".
Wann wurde das denn festgelegt?
Das ist ewig.
Damit leugnet Blumentritt auch noch sämtliche Erkenntnisse um die
Entwicklung des Universums. Langsam wird er immer blöder.
Dummkopf. Was hat das jüdische Gesetz mit dem Universum zu tun? Rein
gar nichts. Es sind ethische Vorschriften wie Du sollst nicht morden.
Da das Universum aller Wissenschaft nach endlich ist, ist auch alles in ihm
endlich, einschl. Judentum und seinem Gesetz.
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Ja klar, jetzt auch noch Gott. Kreationist bist Du auch noch. Das es
mit Dir als Wissenschaftler nicht weit her ist, ist ja schon ne
Weile bekannt.
Wie kommst Du auf derartige wüste Thesen, ich wäre Kreationist?
Sprachest du nicht von "Krone der Schöpfung"?
Was ist Schöpfung anderes als Kreation?
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Bei einem "ewigen" Gesetz? Widersprüche über Widersprüche.
Keineswegs. Du bist nur zu blöd die Unterscheidung, die in der
Theologie gemacht wird, zwischen g*ttlichem Verstand und menschlichen
auch nur zu kapieren. Das eine ist unendlich, ewig, das andere
endlich, historisch.
Wenn man unfähig ist, dem göttl. Verstand zu begreifen, mithin göttliches
Gesetz zu erkennen, muß man ihm nicht folgen. Es hat dann keine Bedeutung
und der Mensch sollte sich sein eigenes Gesetz machen. Das tut er zum Glück
auch, und läßt Tora, Katechismus und Scharia hinter sich.
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Jetzt kommt wieder der angebliche Experte für Psychologie,
Sexualkunde Geschichte usw. Wann kommen denn dei ersten gefälschten
Zeugnisse
ala Calimero.
Da ich einen universitären Abschluß darin habe, könnte ich Dich wegen
Verleumdung sogar verklagen.
ROTFL

Lars
Ingo G Becker
2006-03-04 21:35:06 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Da ich einen universitären Abschluß darin habe, könnte ich Dich wegen
Verleumdung sogar verklagen.
Glückwunsch! Mit deinem unermüdlichen Fleiß, deinem umensen Hang zu
Ordnung, Disziplin und Gehorsam hast du es also auch zu was gebracht.

Ja, die preußichen Tugenden, niemand lebt sie perfekter als du.
Werner Sondermann
2006-03-04 22:29:39 UTC
Permalink
[...]
... Was hat das jüdische Gesetz mit dem Universum zu tun?
Eigentlich *ALLES*, nach deren ziemlich abstrusen "Überzeugungen"!
Rein gar nichts. Es sind ethische Vorschriften wie Du sollst nicht
morden. ^
?
Das ist jetzt absolut *FALSCH*!

w.
Joerg Frommhold
2006-03-05 12:25:04 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
am 04.03.06 um 16:02 in /Muell
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Wir sprachen vom "jüdischen Gesetz".
Wann wurde das denn festgelegt?
Das ist ewig.
Damit leugnet Blumentritt auch noch sämtliche Erkenntnisse um die
Entwicklung des Universums. Langsam wird er immer blöder.
Dummkopf. Was hat das jüdische Gesetz mit dem Universum zu tun? Rein
gar nichts. Es sind ethische Vorschriften wie Du sollst nicht morden.
Du schriebst, das jüdische Gesetzt wäre ewig. Da nicht mal das Universum
erwig ist, hast Du mal wieder Schwachsinn von Dir gegeben.
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Das Wissen darum ist historisch und muß die Wahrheit
erst entfalten, entwickeln. Was sich wissenschaftlich nicht als wahr
erweist, kann nur Fehldeutung von Menschen sein. Das ist ein
Grundsatz von Hermeneutik. G*tt kan sich nicht irren, also müssen
sich die damaligen Menschen geirrt haben. Und das gilt auch für
orthodoxe Interpreten.
Ja klar, jetzt auch noch Gott. Kreationist bist Du auch noch. Das es mit
Dir als Wissenschaftler nicht weit her ist, ist ja schon ne Weile bekannt.
Wie kommst Du auf derartige wüste Thesen, ich wäre Kreationist? Da
bist Du doch mut völliger Dummheit geschlagen, auch nur einen Text zu
verstehen.
Na, wer ist denn dieser Gott, von dem Moses die 15, äh 10 Gebote
bekam? Ein Grey aus dem Andromedanebel? Ein Vulkanier?
Ein machtgeiler Priester? Ach nein die existieren auch auch alle nicht ewig.
Und irren können sie sich auch alle. Also wohl doch ein höheres Wesen,
der Erschaffer von Tag und Nacht, Himmel, Erde, Tieren, Adam und Eva?
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Was die ethischen Normen sind, die G*tt Moses übermittelt hat, ist
Sache des Verstehens, der Inhalt ist nicht von selbst verständlich.
Schon wieder ein Gott. Au weiha.
Kommt halt in der Religionsgeschichte vor, also muß man dies
thematisieren.
Du schriebst nicht "irgendwelche Priester behaupten, das Gesetz ist ewig",
sondern Du schriebst "Das " (jüdische Gesetz) "ist ewig, also machst Du
Dir diese abstruse Behauptung zu eigen.
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Das behaupte ich auch weiterhin. Die Interpreten, die das anders
sehen, haben sich halt geirrt. Solche Verbote sind obsolet, weil sie
dem heutigen Kenntnisstand nach sich als falsch erwiesen haben. Und
dem ist Rechnung zu tragen.
Bei einem "ewigen" Gesetz? Widersprüche über Widersprüche.
Keineswegs. Du bist nur zu blöd die Unterscheidung, die in der
Theologie gemacht wird, zwischen g*ttlichem Verstand und menschlichen
auch nur zu kapieren. Das eine ist unendlich, ewig, das andere
endlich, historisch.
Jaja, der unendliche, ewige und göttliche Verstand. Und Du behauptetst,
du würdest nicht an Gott glauben.
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Damit habe ich mich einige Jahrzehnte länger beschäftigt als Du. Das
spielt schon in der Antike eine Rolle, etwa in der Kategorienlehre
des Aristoteles. Aber hier dürfte die Bestimmung Mayrs, die den
Restplatonismus, Arten als unhistorisch anzusehen, überwindet,
sinnreicher sein. Daß der Mensch vom Tier sich unterscheidet, da er
nicht ausschließlich biologisch aufzufassen ist, das zeigt sich
gerade auch an seiner Sexualität. Darin manifestiert sich auch seine
Art, die eben nicht nur biologisch ist, was allerdings durch die
Biologie bestimmt ist: Instinktverlust. Die Sexualität hat nicht nur
eine Funktion für die Fortpflanzung, sondern auch eine soziale, die
Wirbildung. Dies unterscheidet den Menschen auch von Tieren, bei
denen das wesentlich nicht der Fall ist.
Jetzt kommt wieder der angebliche Experte für Psychologie, Sexualkunde
Geschichte usw. Wann kommen denn dei ersten gefälschten Zeugnisse
ala Calimero.
Da ich einen universitären Abschluß darin habe,
Behauptet das dümmliche Wutzel auch immer. Der hat sogar ein Dankesschreiben
von Roland Koch (behauptet er),
Post by Martin Blumentritt
könnte ich Dich wegen
Verleumdung sogar verklagen.
Diese Behauptung wird durch ständige Wiederholung auch nicht wahrer. Wie oft
wolltest Du mich eigentlich schon verklagen? Und wie oft den Kolberg
(Verfasser
der Blumentrtitt FAQ)?
Post by Martin Blumentritt
Das kommt davon, daß man Informationen
von Leuten bezieht, die sie aus zweiter Hand haben und die war auch
schon falsch.
Das kommt ja bei Dir oft genug vor. Wenn ich immer hier so dein Cutandpaste
sehe...
Post by Martin Blumentritt
Dabei wäre es simpel, die Veröffentlichungen in
Fachzeitschriften zu lesen.
Diese komischen Schriftstücke würde ich nicht als FACHzeitschrift
bezeichnen. Das ist doch nur intellektueller Inzest. Das Papier war mehr
wert,
bevore es mit Deinen Hetzereien beschutzt wurde.
--
MB über sein Lieblingsthema, das deutsche und das israelische/jüdische Volk:

"Ein deutsches Volk gibt es also nicht." am 01.04.01
"Denn das Deutsche Volk war ein Moerderkollektiv." am 12.11.01
"Es gibt kein Volk, das ist eine Abstraktion, voelkischer Wahn." am 28.07.03
"Es war das Deutsche Volk, dass die Verbrechen begangen hat, nicht ein Teil
einer Generation." am 06.11.03
"Die buergerliche Gesellschaft der Juden geht ueber Israel hinaus, der Staat
ist Staat aller Juden, nicht nur Buerger Israels." am 06.11.03
Martin Blumentritt
2006-03-05 00:00:00 UTC
Permalink
No Name (***@gmx.de) schrieb
am 05.03.06 um 13:25 in /de/soc/politik/misc
Post by Joerg Frommhold
Du schriebst, das jüdische Gesetzt wäre ewig. Da nicht mal das Universum
erwig ist, hast Du mal wieder Schwachsinn von Dir gegeben.
Etwas in Raum und Zeit Existierendes kann nicht ewig sein. Gesetze
können es. Der Satz des Widerspruchs z.B. gilt ewig. Der Satz der
Identität A=A ebenso. Aber auch der Satz des Pythagoras. Und vieles
mehr. Die Frage, ob das Universum einen Anfang hatte - das wäre die
Annahme von Schöpfung - oder keinen Anfang - das wäre etwa die
aristotelische Auffassung sie sei immer gewesen, ist antinomisch. Sie
läßt sich nicht beanworten, ohne in Widersprüche zu geraten.
Hypothesen wie Urknall oder Schöpfung oder die Theorie der Nasa, daß
das Weltalter sich periodisch ausdehnt und wieder zusammenzieht und
Messungen also nicht einen Urknall belegen können, lassen sich nur
als metaphysisch bezeichnen.
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Wie kommst Du auf derartige wüste Thesen, ich wäre Kreationist? Da
bist Du doch mut völliger Dummheit geschlagen, auch nur einen Text zu
verstehen.
Na, wer ist denn dieser Gott, von dem Moses die 15, äh 10 Gebote
bekam? Ein Grey aus dem Andromedanebel? Ein Vulkanier?
Ein machtgeiler Priester? Ach nein die existieren auch auch alle nicht ewig.
Und irren können sie sich auch alle. Also wohl doch ein höheres Wesen,
der Erschaffer von Tag und Nacht, Himmel, Erde, Tieren, Adam und Eva?
Das sind alles unangemessene Vorstellungen, Aberglauben. G*tt läßt
sich nicht vorstellen. Es gilt das Bilderverbot nicht umsonst. Jedes
Bild negierte Transzendenz und behauptet sie gleichzeitig, ist also
ein Selbstwiderspruch.
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Kommt halt in der Religionsgeschichte vor, also muß man dies
thematisieren.
Du schriebst nicht "irgendwelche Priester behaupten, das Gesetz ist ewig",
sondern Du schriebst "Das " (jüdische Gesetz) "ist ewig, also machst Du
Dir diese abstruse Behauptung zu eigen.
Ich ziehe Konsequenzen aus Begriffen, wie sie gang und gäbe sind.
Dazu muß man sie verwenden.
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Keineswegs. Du bist nur zu blöd die Unterscheidung, die in der
Theologie gemacht wird, zwischen g*ttlichem Verstand und menschlichen
auch nur zu kapieren. Das eine ist unendlich, ewig, das andere
endlich, historisch.
Jaja, der unendliche, ewige und göttliche Verstand. Und Du behauptetst,
du würdest nicht an Gott glauben.
G*tt ist nichts, woran man glauben kann, man muß ihn begreifen, wie
schon Hegel sagte, bei dem Gott der Begriff selber ist.
Post by Joerg Frommhold
Diese Behauptung wird durch ständige Wiederholung auch nicht wahrer. Wie oft
wolltest Du mich eigentlich schon verklagen? Und wie oft den Kolberg
(Verfasser der Blumentrtitt FAQ)?
Der hat aufgrund dessen das Posten des Lügengebäudes unterlassen.
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Das kommt davon, daß man Informationen
von Leuten bezieht, die sie aus zweiter Hand haben und die war auch
schon falsch.
Das kommt ja bei Dir oft genug vor.
Nein. Ich wende mich immer an die Quellen.
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Dabei wäre es simpel, die Veröffentlichungen in
Fachzeitschriften zu lesen.
Diese komischen Schriftstücke würde ich nicht als FACHzeitschrift
bezeichnen. Das ist doch nur intellektueller Inzest. Das Papier war mehr
wert,bevore es mit Deinen Hetzereien beschutzt wurde.
Wenn Du so weiter machst, verklage ich Dich doch noch mal.
Post by Joerg Frommhold
"Ein deutsches Volk gibt es also nicht." am 01.04.01
und
Post by Joerg Frommhold
"Denn das Deutsche Volk war ein Moerderkollektiv." am 12.11.01
ist keineswegs ein Widerspruch. Im Gegenteil kann man daran zeigen,
wie semantische Fiktion wie Volk wirkungsmächtig in der Geschichte
sind. Zum Satz des Widerspruchs gehört, das besagt, daß ein reales
Prädikat nicht zugleich und in selber Hinsicht zugesprochen und
abgesprochen werden darf. Sein, Existenz ist überhaupt kein reales
Prädikat, drückt also gar kein WAS einer Sache aus, sondern ein Daß.
Sätze zu vergleichen die ein prädikatives Sein und ein existentielles
Sein enthalten, ist ein logischer Fehler. Über semantische Fiktionen
wie "Volk", "Nation" zu prädizieren und, weil es Fiktionen sind,
ihnen die Existenz zu bestreiten, widerspricht sich überhaupt nicht.

Wenn ein Kollektiv durch Wahnvorstellungen sich identifziert, also
nationalistisch denkt und dies eine mörderische Konsequenz hat, wie
z.B. der Massenmord an den europäischen Juden, so wird eine Lüge, daß
es ein "Volk" gibt, praktisch wahr gemacht. Und exakt das wird durch
die zwei Sätze, die sogar notwendig zusammengehören, um die
Wirklichkeit ganz zu begreifen, ausgesagt. Wenn Massen von
Wahnvorstellungen ergriffen sind wie "Volk", "Nation", "Rasse" usw.,
dann bleibt es wahr, daß es so etwas wie "Volk", "Nation", "Rasse"
nicht gibt. Es stimmt aber, daß diejenigen, die sich als "deutsches
Volk", "deutsche Nation", "arische Rasse" usw. identifizieren, sich
so verhalten als ob es so etwas gäbe, so wie sich jemand, der
Verfolgungswahn hat, so verhält, als ob er verfolgt wird.

"Ein deutsches Volk gibt es also nicht."

heißt anders gesagt:

" Nation ist ein Begriff, der, wenn überhaupt eindeutig, dann
jedenfalls nicht nach empirischen gemeinsamen Qualitäten der ihr
Zugerechneten definiert werden kann."(Max Weber, Wirtschaft und
Gesellschaft, S. 528)

Denn, wenn es etwas gibt, dann muß es entweder empirisch aufweisbar
sein (empirische Existenz) oder wenigsten ein fundamentum in re
haben, d.h. es muß an Gemeinsamkeiten der Sache, die ihr wesentlich
sind, festzumachen sein. "Nation" oder "Volk" fällt aber in die
Wertbegriffe, in das Bereich der Vorstellungen

"Nation ist eine vorgestellte politische Gemeinschaft in der
Geschichte. Diese Semantik stellt die Identität einer Gruppe von
Individuen und zwischen diesen Individuen und ihrem Staat her. Die
Nation wird beiden Verhältnissen vorausgesetzt und erhält wenigstens
tendenziell den Rang einer Gewißheit und nicht weiter hintergehbaren
Letztinstanz."(Holz, Der Ort der Mythen der Nation, in: Kritische
Berichte. Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften, 1997, 55)

Was nun aber solches Vorstellungsgebilde konstituiert, ist anders als
bei anderen Arten - selbst auch eingebildeter - Gemeinschaften - eben
nicht die Gemeinsamkeit von Merkmalen:

"Was also die Nationen zu Nationen macht oder - allgemeiner gesagt -
große gesellschaftliche Gruppen zu selbstbewußten, aktionsfähigen,
nationalen oder nationähnlichen Gemeinschaften bindet und von ihrer
Umwelt abgrenzt, das ist nicht die Gemeinsamkeit irgendeines
Merkmals, die Gleichheit der Sprache, der Abstammung, des Charakters,
der Kultur oder der Unterstellung unter eine gemeinsame Staatsgewalt,
sondern umgekehrt: ein System von Vorstellungen, Wertungen und
Normen, ein Welt- und Gesellschaftsbild, und das bedeutet: eine
Ideologie, die eine durch irgendeines der erwähnten Merkmale
gekennzeichnete Großgruppe ihrer Zusammengehörigkeit bewußt macht und
dieser Zusammengehörigkeit einen besonderen Wert zuschreibt, mit
anderen Worten: diese Großgruppe integriert und gegen ihre Umwelt
abgrenzt."(Eugen Lemberg, Nationalismus Reinbek bei Hamburg 1964,
Band 2. S. 52)

"Denn das Deutsche Volk war ein Moerderkollektiv."

Die Identität einer Gruppe wird also, nicht weil sie gemeinsame
Merkmale hätten, sondern durch eine bestimmte Semantik hergestellt,
der nationalistischen nämlich. Und durch diese Identität kann ein
Mörderkollektiv sich konstituieren. Das macht eine Lüge praktisch
wahr, denn diese bilden einen arbeitsteiligen Gesamtzusammenhang,
durch den sie sich von ihren Opfern unterscheiden. Die gesamte
Gesellschaft - und diese ist eben keine Gemeinschaft, sondern ein
antagonistisches Verhältnis, das nur virtuell in der Vorstellung von
Gemeinschaft gekittet wird - organisiert sich zum, Massenmord und
Krieg. Dies ist ein arbeitsteiliger Zusammenhang, der von den
Hauptschuldigen des Mordes bis zu den Mitläufern (sogar Gegnern, die
gezwungen werden, etwas zu tun, was sie nicht wollen, nur um zu
überleben, zählt) reicht.

mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

"Die Antisemiten vergeben es den Juden nicht, daß die Juden Geist
haben - und Geld. Die Antisemiten - ein Name der Schlechtweggekommenen."
(F.Nietzsche)
Joerg Frommhold
2006-03-05 19:43:29 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
am 05.03.06 um 13:25 in /de/soc/politik/misc
Post by Joerg Frommhold
Du schriebst, das jüdische Gesetzt wäre ewig. Da nicht mal das Universum
erwig ist, hast Du mal wieder Schwachsinn von Dir gegeben.
Etwas in Raum und Zeit Existierendes kann nicht ewig sein. Gesetze
können es.
Schwachfug, nichteinmal Naturgesetze sind ewig, gescheige denn, von Menschen
geschaffene.
Post by Martin Blumentritt
Der Satz des Widerspruchs z.B. gilt ewig. Der Satz der
Identität A=A ebenso. Aber auch der Satz des Pythagoras. Und vieles
mehr.
Blödsinn, es lassen sich genauso Universen zeigen, in denen die uns
bekannten
Naturgesetze nicht gelten, dafür andere.
Post by Martin Blumentritt
Die Frage, ob das Universum einen Anfang hatte - das wäre die
Annahme von Schöpfung - oder keinen Anfang - das wäre etwa die
aristotelische Auffassung sie sei immer gewesen, ist antinomisch. Sie
läßt sich nicht beanworten, ohne in Widersprüche zu geraten.
Hypothesen wie Urknall oder Schöpfung oder die Theorie der Nasa, daß
das Weltalter sich periodisch ausdehnt und wieder zusammenzieht und
Messungen also nicht einen Urknall belegen können, lassen sich nur
als metaphysisch bezeichnen.
Für den Bereich Methaphysik sind solche Kreationisten und
Realitätsverweigerer
wie Du zuständig.
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Wie kommst Du auf derartige wüste Thesen, ich wäre Kreationist? Da
bist Du doch mut völliger Dummheit geschlagen, auch nur einen Text zu
verstehen.
Na, wer ist denn dieser Gott, von dem Moses die 15, äh 10 Gebote
bekam? Ein Grey aus dem Andromedanebel? Ein Vulkanier?
Ein machtgeiler Priester? Ach nein die existieren auch auch alle nicht ewig.
Und irren können sie sich auch alle. Also wohl doch ein höheres Wesen,
der Erschaffer von Tag und Nacht, Himmel, Erde, Tieren, Adam und Eva?
Das sind alles unangemessene Vorstellungen, Aberglauben. G*tt läßt
sich nicht vorstellen. Es gilt das Bilderverbot nicht umsonst. Jedes
Bild negierte Transzendenz und behauptet sie gleichzeitig, ist also
ein Selbstwiderspruch.
Der Glaube an die Existenz eines Gottes ist schon Aberglauben.
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Kommt halt in der Religionsgeschichte vor, also muß man dies
thematisieren.
Du schriebst nicht "irgendwelche Priester behaupten, das Gesetz ist ewig",
sondern Du schriebst "Das " (jüdische Gesetz) "ist ewig, also machst Du
Dir diese abstruse Behauptung zu eigen.
Ich ziehe Konsequenzen aus Begriffen, wie sie gang und gäbe sind.
Dazu muß man sie verwenden.
Du faselt dummes realitätsfernes Zeug, aber bei den Begriffen, wie Du sie
verwendest
kein Wunder.
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Keineswegs. Du bist nur zu blöd die Unterscheidung, die in der
Theologie gemacht wird, zwischen g*ttlichem Verstand und menschlichen
auch nur zu kapieren. Das eine ist unendlich, ewig, das andere
endlich, historisch.
Jaja, der unendliche, ewige und göttliche Verstand. Und Du behauptetst,
du würdest nicht an Gott glauben.
G*tt ist nichts, woran man glauben kann, man muß ihn begreifen, wie
schon Hegel sagte, bei dem Gott der Begriff selber ist.
Na das ist ja wieder ein realitätsverweigerndes Geschwafel.
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Diese Behauptung wird durch ständige Wiederholung auch nicht wahrer. Wie oft
wolltest Du mich eigentlich schon verklagen? Und wie oft den Kolberg
(Verfasser der Blumentrtitt FAQ)?
Der hat aufgrund dessen das Posten des Lügengebäudes unterlassen.
Ach so, vielleicht hat er bloß keine Zeit mehr gehabt, sich mit solchen
Faschisten wie dir rumzustreiten. Trotzdem, wie oft wolltest Du mich
schon verklagen und warum hast Du es noch nicht getan? Wende
Dich doch mal an Deinen Freund, unser dümmliches Wutzel, er ist
immerhin nach selbstgezeichnete Zeugnissen Anwalt.
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Das kommt davon, daß man Informationen
von Leuten bezieht, die sie aus zweiter Hand haben und die war auch
schon falsch.
Das kommt ja bei Dir oft genug vor.
Nein. Ich wende mich immer an die Quellen.
Na, dann wende Dich mal nicht zu sehr, damit Du Dich nicht verwendest.
Besonders bei Deinen mangelhaften Kenntnissen Deiner Muttersprache)
Post by Martin Blumentritt
Post by Joerg Frommhold
Post by Martin Blumentritt
Dabei wäre es simpel, die Veröffentlichungen in
Fachzeitschriften zu lesen.
Diese komischen Schriftstücke würde ich nicht als FACHzeitschrift
bezeichnen. Das ist doch nur intellektueller Inzest. Das Papier war mehr
wert,bevore es mit Deinen Hetzereien beschutzt wurde.
Wenn Du so weiter machst, verklage ich Dich doch noch mal.
Wie oft denn nun noch.
Post by Martin Blumentritt
Wenn Massen von
Wahnvorstellungen ergriffen sind wie "Volk", "Nation", "Rasse" usw.,
dann bleibt es wahr, daß es so etwas wie "Volk", "Nation", "Rasse"
nicht gibt. Es stimmt aber, daß diejenigen, die sich als "deutsches
Volk", "deutsche Nation", "arische Rasse" usw. identifizieren, sich
so verhalten als ob es so etwas gäbe, so wie sich jemand, der
Verfolgungswahn hat, so verhält, als ob er verfolgt wird.
Dazu paßt besonders gut:
"Die Juden definieren sich selbst, von Zeit zu Zeit verschieden. Zu
bestimmten Zeiten war es der jüdische Vater, danach bis heute die
jüdische Mutter, der das Rechtsverhältnis vererbte. Und wenn man
keine jüdische Mutter hatte, kann man der Hallach gemäß auch
übertreten."
Post by Martin Blumentritt
"Ein deutsches Volk gibt es also nicht."
" Nation ist ein Begriff, der, wenn überhaupt eindeutig, dann
jedenfalls nicht nach empirischen gemeinsamen Qualitäten der ihr
Zugerechneten definiert werden kann."(Max Weber, Wirtschaft und
Gesellschaft, S. 528)
Und eine jüdische Nation gibts natürlich auch nicht, oder?
"Die buergerliche Gesellschaft der Juden geht ueber Israel hinaus, der Staat
ist Staat aller Juden, nicht nur Buerger Israels." am Martin Blumentritt
06.11.03
Lars Braesicke
2006-03-04 20:55:31 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
am 03.03.06 um 19:11 in /de/soc/politik/misc
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wenn man nicht weiß, daß gerade der Talmud aus Streit besteht,
manifestiert man seine Unkundigkeit.
Man sollte wohl auch Mischna von Gemara und Halacha von Aggada
unterscheiden können. Ich zitierte die Mischna.
Das ist blöd genug, weil diese ohne Interpretation gar keinen Sinn
macht.
Klare Aussagen machen also keinen Sinn?
1. Beleidigung dieses Postings: blöd
Post by Martin Blumentritt
Schon die Ordnung, wie sie Rabbi Akiwa vornahm, ist
Interpretation angehäuften Traditionsstoffes, die einer mündlichen
Tradition entsprangen, deren schriftliche Fixierung anfangs sogar
verboten war.
Und? Das macht das Verbot weniger bedeutend?
Post by Martin Blumentritt
Der ganze Talmud ist im Übrigen Auslegung der Torah und
anderer historischer Schriften.
In der Tora ist Homosexualität auch verboten.
Post by Martin Blumentritt
Der äußere Aufbau ist chronologisch,
der alte Text in der Mitte, um die sich dann die neuren Texte ranken.
Und?
Post by Martin Blumentritt
Kaum dürfte man allerdings alte Texte, die zumeist älter sind als das
Christentum, heranziehen, um zu beurteilen, was heute im Judentum der
Fall ist.
Unter Juden ist Homophobie nicht minder verbreitet als unter Nichtjuden.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Der Talmud enthält in der Tat widerstreitende Ansichten. Das
"Gesetz" ist dennoch eindeutig und höchstens seine Ausdeutung und
Kommentierung möglich.
Eindeutig für den Erhabensten. Was aber Gesetz ist, ist ohne
Hermeneutig gar nicht zu haben. Im Talmud finden sich derartige
Normen für die Sexualität auch nur beiläufig, der Stellenwert ist
nicht groß.
Ach?
Post by Martin Blumentritt
Bestimmte Verbote haben später allenfalls noch
symbolische Bedeutung.
Manche Verbote sind so allenfalls symbolisch, daß mancher Jude am Sabbat
keinen Fahrstuhlknopf drückt.
Post by Martin Blumentritt
In liberalen Synagogen geht man wesentlich
weiter, das Thema wird im Lichte moderner Sexualwissenschaft
betrachtet und die sieht in den interpersonalen Beziehungen, der
"Wirbildung"(Hans Giese), das Entscheidende an menschlicher
Sexualität, so daß Homosexualität als Inversion gleichberechtig neben
der Heterosexualität steht. Ansonsten gilt für Juden dasselbe, was
für alle gilt, Vorurteile über Homosexualität sind verbreitet. Es
wird in den Gemeinden darüber diskutiert, daß sie allzusehr auf
Ehepaare mit Kinder fixiert sind. Wie zu allen Dingen gibt es im
Judentum KEINE autoritative Lehrmeinung, weil es diese generell nicht
gibt.
Im Islam gibt es die auch nicht.
Post by Martin Blumentritt
Jemanden, der die Schriften buchstäblich interpretiert, kann nur als
Depp bezeichnet werden, das geht über Orthodoxie ja schon hinaus.
2. Beileidigung: Depp.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Was eben, was ist offensichtlich?
Es ist offensichtlich nicht einfach für homosexuelle Juden mit dem
jüdischen Gesetz klarzukommen.
Wenn sie aus konservativen oder orthodoxen Familien kommen,
vielleicht.
Beides bekanntermaßen nur unbedeutende Minderheiten ...
Post by Martin Blumentritt
Im Grunde ist solcher vorkritischer Umgang mit Texten
allerdings eher unjüdisch. Dämlich wäre es Leute auf unerbittliche
Texte einfach ohne Hermeneutig lostzulassen.
Ich dächte, es hieße Hermeneutik.
Ist "dämlich" hier eigtl. schon die dritte Beleidigung?
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Wir sprachen vom "jüdischen Gesetz".
Wann wurde das denn festgelegt?
Das ist ewig. Das Wissen darum ist historisch und muß die Wahrheit
erst entfalten, entwickeln. Was sich wissenschaftlich nicht als wahr
erweist, kann nur Fehldeutung von Menschen sein. Das ist ein
Grundsatz von Hermeneutik. G*tt kan sich nicht irren, also müssen
sich die damaligen Menschen geirrt haben. Und das gilt auch für
orthodoxe Interpreten.
Es gibt keinen Gott. Er und seine Religion ist Menschenwerk. Und so kann er
auch irren.
Und dein Gott irrte nicht nur bei der Homosexualität.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Weißt du nicht weiter, oder warum schweifst du ab?
Ich schweife nicht ab, sondern vergleiche. Es ist derselbe Umgang mit
Texten.
Texte sind also unwichtig? Wenn da steht, etwas sei bei Strafe verboten,
dann gilt das noch lange nicht?
Man könnte übrigens neue Texte schreiben, wenn alte überholt sind, und die
alten ins Archiv bringen. In der Wissenschaft ist das normal.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Es geht hier darum, was das jüdische Gesetz festlegt. Etwas, das
niht von einem Staat festgelegt wird, sondern als gottgegeben
betrachtet wird.
Es geht weder um Karikaturen noch um den Islam.
Was die ethischen Normen sind, die G*tt Moses übermittelt hat, ist
Sache des Verstehens, der Inhalt ist nicht von selbst verständlich.
Was ist an "Du sollst nicht töten" unverständlich? Was ist an "Und bei einem
Mann liege nicht wie bei einer Frau. Das ist ein Greuel" unverständlich?
Post by Martin Blumentritt
Das Verstehen ist ein Entwicklungsprozeß über Jahrtausende.
Beim Entwicklungsprozeß geht es um Erkenntnisgewinn über die engen Grenzen
in ollen Schwarten hinaus.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Da muß man dämlich sein, das noch zu fragen. Auf einer Parade auf dem
CSD, kommt das bestimmt gut an.
Eine Forderung auf einer Demonstration wird nicht an die
Demomitglieder gerichtet, sondern an die Gesellschaft, hier an den
Staat Israel und die dort für Eheschließungen zuständigen Rabbis.
Und? Kommt ihre Forderung an?
Das kommt sie. Wo gibt es mehr Liberalität als in Israel auf der
Welt?
Liberalität in Israel? Ein Land das sich einmauert? Ein Land, das nur Juden
und keine arab. Moslems einwandern läßt? Ein Land, das über 40 Jahre ein
anderes Land besetzt? Ein land in dem nur Moslems Terroristen sein können,
Juden aber nicht?
Tolle Liberalität. LOL
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wie sieht denn so eine Talmud-Seite aus?
Rechteckig.
Mehrere sich umrankende Rechtecke von Schrift.
Huh ...
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wo befindet sich denn die
Gemara - also die Diskussionen - im Verhältnis zur Mischna.
Außen drumherum.
Wie oben schon gesagt, ist dort Geschichte festgehalten. Die Gemara
bringt im Übrigen auch Torah und andere Texte ein, Diskussionen,
Meinungen, Einwendungen und Antworten, was davon zeugt, daß die
Einheit des Judentums der Streit ist.
Und Mischna und Tora wird negiert und relativiert, ja?
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Es geht hier nicht um Steinigungen. Daß dies nicht geschieht, ist
unstrittig und andere Religionen könnten sich ein Beispiel hieran
nehmen.
Nein, es geht um das Verbot der Homosexualität im jüdischen Gesetz,
daß du die angegebenen drastischen Strafen, ob angewendet oder
nicht, deutlich bekräftigt wird.
Das ist selbst bei Orthodoxen nur noch symbolisch. Mit dem wirklichen
Leben hat das nichts zu tun.
Religion hat zum Glück mit dem Leben nur noch wenig zu tun.
Post by Martin Blumentritt
Und mittlerweile führt das auch zu
anderen Auffassungen der Ethik. Dies und nur dies ist von Bedeutung.
Zum Glück gibt es auch areligiöse Ethik.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Das hat niemand (mal von der Tora und der Mischna abgesehen)
behauptet. Du hingegen behauptetest die Erlaubtheit der
Homosexualität nach jüdischem Gesetz.
Das behaupte ich auch weiterhin. Die Interpreten, die das anders
sehen, haben sich halt geirrt. Solche Verbote sind obsolet, weil sie
dem heutigen Kenntnisstand nach sich als falsch erwiesen haben. Und
dem ist Rechnung zu tragen.
Das sollen sich aber mal alle Rabbis und Pfaffen und Mullahs hinter die
Ohren schreiben! Auf das Wort Blumentritts müßten die doch hören!
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
aus: Artikel *Sexualität* aus dem Lexikon der Ethik hrg. von O.Höffe
Was hat das mit dem jüdischen Gestz zu tun?
Sehr viel, da wird dasselbe nämlich abgehandelt, worum es hier geht.
Ist Otfried Höffe denn Jude, daß er das jüdische Gesetz bestimmte?
Denn hier geht es um das jüd. Gesetz. Das ist ungleich dem modernen
Wissenschaftsstand. Daß Homosexualität außerhalb religiöser Auffassungen in
Ordnung ist, ist wohl unstrittig.
Du scheinst diese Dinge nach Belieben zu vermengen.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Es geht hier um das jüdische Gesetz. Diese ist vielleicht eine
Quelle, dennoch ungleich der Ethik.
Das Gesetz ist die Ethik.
Du scheinst nicht nur, du vermengst ganz deutlich.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Wie gesagt: Du definierst dir deine Sprache selber.
Das Wort Art ist umfassender als der moderne biologische Begriff der
Art (Species).
Art f. (< 12. Jh.). Mhd art m./f., mndd. art f. 'angeborene
Eigentümlichkeit, Natur, Herkunft, Art und Weise'
Aber interessant, von dir solch biologistische Auffassungen zu lesen.
Ich hoffe, das artet nicht aus ...
Damit habe ich mich einige Jahrzehnte länger beschäftigt als Du.
Was willst du damit wieder zum Ausdruck bringen, o Weisester der Weisen? Daß
ich die Schnauze im Antlitz deiner Erhabenheit halten soll? LOL
Post by Martin Blumentritt
Das
spielt schon in der Antike eine Rolle, etwa in der Kategorienlehre
des Aristoteles.
Aristoteles war das deutsche Wort "Art" und "Abart" unbekannt.
Post by Martin Blumentritt
Aber hier dürfte die Bestimmung Mayrs, die den
Restplatonismus, Arten als unhistorisch anzusehen, überwindet,
sinnreicher sein. Daß der Mensch vom Tier sich unterscheidet, da er
nicht ausschließlich biologisch aufzufassen ist, das zeigt sich
gerade auch an seiner Sexualität. Darin manifestiert sich auch seine
Art, die eben nicht nur biologisch ist, was allerdings durch die
Biologie bestimmt ist: Instinktverlust. Die Sexualität hat nicht nur
eine Funktion für die Fortpflanzung, sondern auch eine soziale, die
Wirbildung.
Dies unterscheidet den Menschen auch von Tieren, bei
denen das wesentlich nicht der Fall ist.
Die soziale Funktion hat die Sexualität bei Tieren genauso.
Und Instinktverlust ist beim Menschen nicht der Fall. Er glaubt nur,
vernünftig zu handeln, handelt zumeist jedoch nach Instinkten, unbewußten
hormonellen Botschaften seines Körpers, und das gerade in der Sexualität.
Homosexualität ist da ein Beispiel, niemand wird homosexuell, weil er sich
dafür entscheidet, sondern weil es seine/ihre Natur ist, ein biolog.
Phänomen.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Ach? Eben witzeltest du noch: "Solange ich zwei gesunde Hände habe,
kommt mir keine Frau ins Haus"
Warum sollte Sex mit einem Schaf nicht der Vorbereitung auf
"richtigen Sex" dienen können?
Weil man sich mit solchen Abartigkeiten in widerlichsten Abschaum
verwandelt.
Begründung durch Behauptung.
Die Begründung war schon gegeben worden.
Wo?
Post by Martin Blumentritt
Zur Sexualität - was sich
gerade in der Homosexualität zeigt, die keine Fortpflanzungsfunktion
hat - gehört ihre Funktion die Zwischenmenschlichkeit zu vermitteln.
Zwischenmenschlich klappt es zwschen uns wohl nicht, wohl weil da die
sexuelle Komponente fehlt. LOL
Post by Martin Blumentritt
Die Sodomie, Vergewaltigung von Tieren, ist keine menschliche
Abartigkeit. Dies ist KEINE quantitative Bestimmung, im Sinne des
quantitativen Vorkommens, das man soziologisch als abweichenden
Verhaltens bezeichnet, sondern eine qualitative. Was seltener
vorkommt, muß nicht abartig sein. Zur Art gehört aber, daß sie ein
"geschlossenes reproduktives System" ist.
Das erinnert an Rassevorstellungen und Rassenschande.
Post by Martin Blumentritt
Die Abwehr von Verhalten,
das nicht artgemäß ist, bedeutet, daran festzuhalten, daß Menschen
ihrem Begriff entsprechend zu leben das Recht und die Pflicht haben.
Wer bestimmt diese Pflicht? Du? Dein Gott?
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Zum Glück kommen sie nur selten vor und sie werden von
fast allen zurecht abgelehnt.
Entschuldigung, aber du führst als Begründung irgendwelche
Umfrageergebisse an? Mithin hätten also auch Antisemiten recht, wenn
der prozentuale Anteil antisemitisch Überzeugter recht hoch wäre?
Der Anteil von Antisemiten ist sehr hoch. Das besagt aber genauso wie
die Anzahl von Leuten, die - in Einklang mit der Vernunft - nur etwas
über die Verbreitetheit von Einstellungen aus.
Indeed.
Du warst es aber, wenn ich erinnern darf, der es als Begründung für das
Verbot der Sodomie anführte.
Post by Martin Blumentritt
So die Verbreitung von
Antisemitismus über die Verkommenheit der Leute, die geringe
Verbreitung von Kannibalismus, Zoophilie usw. über menschlichen
Fortschritt, der schon erreicht ist.
Kannibalismus war nie weitverbreitet, außer in den Hirnen der Kolonialisten
und Chauvinisten im Westen Europas.
Das gilt noch mehr für die Sodomie, die immer eine Ausnahme war. Es war
hier kein Fortschritt nötig.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Es gehört viel zum menschlichen Leben, nicht nur "Wirbildung" und
Liebe. Es gehört auch die Masturbation dazu, die Spermaentleerung
entweder in die hohle Hand, in die Gummipuppe oder in die
Katzenmuschi. Wo ist der qualitative Unterschied?
Es ist sogar ein Unterschied ums Ganze. Masturbation, die Liebe und
Wirbildung ersetzt oder vorgezogen wird, ist - im Gegensatz zu den
Fällen die vorbereitend sind oder bei Mangel an Gelegenheit oder
Partnern - krankhaft, eben wie de brutale Spruch "Solange ich zwei
gesunde Hände habe..."
Masturbation ist also krankhaft?
Post by Martin Blumentritt
Es gehört zum Menschsein vom Tier sich zu
unterscheiden, sich als Krone der Schöpfung zu betrachten ist eine
Es gibt keine Schöpfung, ergo keine Krone derer.
Aber das einem Religiösen wie dir zu sagen, ist müßig.
Post by Martin Blumentritt
unbedingte, absolute menschliche Verpflichtung. Das aufzugeben wäre
die totale Entmenschung des Menschen, er wäre weniger als Scheisse
wert.
Du scheinst ja arg um deinen Wert zu ringen. Mir ergibt sich mein Wert aus
mir selbst, unabhängig was andere tun.
Post by Martin Blumentritt
Im Übrigen Abartige vollziehen sexuelle Akte an Tieren nicht
aus, weil menschliche Partner fehlen - das Stereotyp vom einsamen
Hirten -, sondern aufgrund von krankhaften Defiziten.
Richtig. Da kommen wir zu des Pudels Kern.
Denn ich wüßte nicht, warum ich Menschen mit krankhaften Defiziten
verurteilen sollte. Ich bin Arzt, ich behandle sie.
Du bezeichnest indes Kranke als Abschaum. Das findest du gut?
Post by Martin Blumentritt
Da kann ich eine Expertin, die sich über Jahre mit der Psychologie de
--------
Sexueller Missbrauch
Zoophilie
- die mißverstandene, die mißbräuchliche Tierliebe
Hanna Rheinz
Doch erst
in jüngster Zeit ist aus dieser in früheren Zeitaltern geächteten und
sanktionierten Form der sexuell getönten Beziehung zum Tier eine
weltweit, vor allem durch das Internet verbreitete Verhaltensweise
geworden.
Die Mischung von Intimität und Exhibitionismus wie sie vom Internet
ermöglicht wird, das Tabuverletzungen in einem rechtsfreien Raum
erlaubt, fördert den Mißbrauch von Tieren als Form sexueller
Mißbrauchs- und Gewalthandlungen. Die Zoophilie ist inzwischen zu
einer Handlung avanciert, die einem Initiationsritus gleicht. Der
Raum Internet fördert die Verbreitung dieser Verhaltensperversionen
gerade auch unter Kindern und Jugendlichen, die sich mit der
Tabuüberschreitung vor anderen hervortun wollen.
Das ist wohl Quatsch.
Gibt es Statistiken, die ein Ansteigen sodomistischer Verhaltensweisen
beweisen, noch dazu wegen des bösen Internets?
Du selbst sprachst oben von einem erreichten Fortschritt der Rückdrängung
der Sodomie. Liest du überhaupt dein Copy&Paste?
Wenn Sodomie krankhaft ist, warum sollte diese Krankheit häufiger werden
durch die Existenz kommunikativer Elektronik?
Was denn nun?

Und erspare mir ellenlanges Copy&Paste. Das ist keine Argumentation.
Post by Martin Blumentritt
Das müßte dann supercanisch sein, da der Mensch ein höheres Wesen
ist.
Du scheinst sehr auf das Denken in hierarchischen Ordnungen der Welt in
höhere und niedere Wesen fixiert zu sein.
Auch Menschen in höhere und niedere teilen zu wollen, ist dir aber
hoffentlich fremd?

Lars
Martin Blumentritt
2006-03-05 00:00:00 UTC
Permalink
braesicke (***@despammed.com) schrieb
am 04.03.06 um 21:55 in /de/soc/politik/misc
Post by Lars Braesicke
Es gibt keinen Gott. Er und seine Religion ist Menschenwerk. Und so kann er
auch irren.
Und dein Gott irrte nicht nur bei der Homosexualität.
Das ist nur Dein irrationaler Glauben und sonst nichts. Ein Beweis,
daß es keinen G*tt gibt, hast Du nicht. Dagegen läßt sich immerhin
beweisen, daß der Gedanke an G*tt notwendig entsteht, unabhängig von
der Existenz eines höchsten Wesens. Das zeigt Kants transendentale
Dialektik bereits.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Ich schweife nicht ab, sondern vergleiche. Es ist derselbe Umgang mit
Texten.
Texte sind also unwichtig? Wenn da steht, etwas sei bei Strafe verboten,
dann gilt das noch lange nicht?
So ist es. Es kann historisch relativ sein, bedeutungslos für eine
Zeit oder auch nur ein Vorschlag für eine Diskussion oder wa auch
immer.
Post by Lars Braesicke
Man könnte übrigens neue Texte schreiben, wenn alte überholt sind, und die
alten ins Archiv bringen. In der Wissenschaft ist das normal.
In der Wissenschaft überholt nichts Neues das Alte, sondern das Neue
ist eine Entwicklung des Alten, die das Alte nur relativiert.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Was die ethischen Normen sind, die G*tt Moses übermittelt hat, ist
Sache des Verstehens, der Inhalt ist nicht von selbst verständlich.
Was ist an "Du sollst nicht töten" unverständlich? Was ist an "Und bei einem
Mann liege nicht wie bei einer Frau. Das ist ein Greuel" unverständlich?
Es mag Leute geben, die das so sehen. Daraus entspringt aber noch
lange nicht eine allgemeinverbindliche Moral. Diese benötigte
Jahrtausende, um gedacht zu werden.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Das kommt sie. Wo gibt es mehr Liberalität als in Israel auf der
Welt?
Liberalität in Israel? Ein Land das sich einmauert? Ein Land, das nur Juden
und keine arab. Moslems einwandern läßt? Ein Land, das über 40 Jahre ein
anderes Land besetzt? Ein land in dem nur Moslems Terroristen sein können,
Juden aber nicht?
Antisemitische Hetze. 1. wird ein Schutzzaun gegen Massenmörder
gebaut, die Israel angreifen. 2. besetzt Israel kein fremdes Land,
sondern Land das herrenlos ist. 3. ist von jüdischen Terroristen
nichts bekannt. Die sind nun mal Muslime, wenn auch keine
authentischen, denn die Regeln der Muslime werden ja von
Islamfaschisten gar nicht geachtet, sondern verfälscht. Sie beziehen
sich in der Tat auf traditionelle Texte, so wie Du, völlig
willkürlich.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wie oben schon gesagt, ist dort Geschichte festgehalten. Die Gemara
bringt im Übrigen auch Torah und andere Texte ein, Diskussionen,
Meinungen, Einwendungen und Antworten, was davon zeugt, daß die
Einheit des Judentums der Streit ist.
Und Mischna und Tora wird negiert und relativiert, ja?
Sie werden immer wieder von Neuen ausgelegt, um die Wahrheit zu
entfalten.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Das ist selbst bei Orthodoxen nur noch symbolisch. Mit dem wirklichen
Leben hat das nichts zu tun.
Religion hat zum Glück mit dem Leben nur noch wenig zu tun.
Das ist vielleicht beim Christentum so, nicht aber bei den Juden und
Muslimen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Und mittlerweile führt das auch zu
anderen Auffassungen der Ethik. Dies und nur dies ist von Bedeutung.
Zum Glück gibt es auch areligiöse Ethik.
Auch die ist ohne Bezug auf Tradition nicht denkbar.
Post by Lars Braesicke
Ist Otfried Höffe denn Jude, daß er das jüdische Gesetz bestimmte?
Denn hier geht es um das jüd. Gesetz. Das ist ungleich dem modernen
Wissenschaftsstand.
Es ist nicht unberührt vom letzten Stand der Forschung, sondern setzt
diesen immer schon voraus.
Post by Lars Braesicke
Daß Homosexualität außerhalb religiöser Auffassungen in
Ordnung ist, ist wohl unstrittig.
Das ist überhaupt nicht unstrittig, da viele Areligiöse homophobe
Einstellungen haben.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Es geht hier um das jüdische Gesetz. Diese ist vielleicht eine
Quelle, dennoch ungleich der Ethik.
Das Gesetz ist die Ethik.
Du scheinst nicht nur, du vermengst ganz deutlich.
Ich setze beides gleich. Das Gesetz ist Ethik.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Das
spielt schon in der Antike eine Rolle, etwa in der Kategorienlehre
des Aristoteles.
Aristoteles war das deutsche Wort "Art" und "Abart" unbekannt.
Aber das griechische Wort. Und darauf kommt es an.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Aber hier dürfte die Bestimmung Mayrs, die den
Restplatonismus, Arten als unhistorisch anzusehen, überwindet,
sinnreicher sein. Daß der Mensch vom Tier sich unterscheidet, da er
nicht ausschließlich biologisch aufzufassen ist, das zeigt sich
gerade auch an seiner Sexualität. Darin manifestiert sich auch seine
Art, die eben nicht nur biologisch ist, was allerdings durch die
Biologie bestimmt ist: Instinktverlust. Die Sexualität hat nicht nur
eine Funktion für die Fortpflanzung, sondern auch eine soziale, die
Wirbildung.
Dies unterscheidet den Menschen auch von Tieren, bei
denen das wesentlich nicht der Fall ist.
Die soziale Funktion hat die Sexualität bei Tieren genauso.
Nein, das hat sie nicht. Z.B. bleiben Menschenaffen-Trupps auch
zusammen, wenn keine paarungsbereite Weibchen vorhanden sind, da für
den Zusammenhalt das Geschlechtliche keine Bedeutung hat.
Post by Lars Braesicke
Und Instinktverlust ist beim Menschen nicht der Fall. Er glaubt nur,
vernünftig zu handeln, handelt zumeist jedoch nach Instinkten, unbewußten
hormonellen Botschaften seines Körpers, und das gerade in der Sexualität.
Das ist völlier Unsinn, faschistoide, biologische Scheisse, durch die
Sexualwissenschaft schon längst widerlegt.
Post by Lars Braesicke
Homosexualität ist da ein Beispiel, niemand wird homosexuell, weil er sich
dafür entscheidet,
bis dahin stimmt es noch
Post by Lars Braesicke
sondern weil es seine/ihre Natur ist, ein biolog. Phänomen.
Das ist völliger Unsinn. Homosexualität entsteht wie Heterosexualität
in der Sozialisation. Darüber wird im Laufe des nächsten Jahres eine
Arbeit erscheinen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Die Begründung war schon gegeben worden.
Wo?
Vorher.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Die Sodomie, Vergewaltigung von Tieren, ist keine menschliche
Abartigkeit. Dies ist KEINE quantitative Bestimmung, im Sinne des
quantitativen Vorkommens, das man soziologisch als abweichenden
Verhaltens bezeichnet, sondern eine qualitative. Was seltener
vorkommt, muß nicht abartig sein. Zur Art gehört aber, daß sie ein
"geschlossenes reproduktives System" ist.
Das erinnert an Rassevorstellungen und Rassenschande.
Unsinn. Es geht um die Art Mensch. Selbst wenn es Rassen gäbe, sie
gehörten zum selben geschlossen reproduktiven System, wie Mayr das
wissenschaftlich bestimmt.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Die Abwehr von Verhalten,
das nicht artgemäß ist, bedeutet, daran festzuhalten, daß Menschen
ihrem Begriff entsprechend zu leben das Recht und die Pflicht haben.
Wer bestimmt diese Pflicht? Du? Dein Gott?
Das ist schlechtweg Logik, alles muß seinem Begriff entsprechend sich
verhalten.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Der Anteil von Antisemiten ist sehr hoch. Das besagt aber genauso wie
die Anzahl von Leuten, die - in Einklang mit der Vernunft - nur etwas
über die Verbreitetheit von Einstellungen aus.
Indeed.
Du warst es aber, wenn ich erinnern darf, der es als Begründung für das
Verbot der Sodomie anführte.
Nein, das habe ich nicht als Begründung angeführt, schon deswegen
nicht, weil es keine Begründung wäre. Es handelt sich um ein Beleg,
wie weit die Vermenschlichung des Menschen historisch schon gelangt
ist.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
So die Verbreitung von
Antisemitismus über die Verkommenheit der Leute, die geringe
Verbreitung von Kannibalismus, Zoophilie usw. über menschlichen
Fortschritt, der schon erreicht ist.
Kannibalismus war nie weitverbreitet, außer in den Hirnen der Kolonialisten
und Chauvinisten im Westen Europas.
Das gilt noch mehr für die Sodomie, die immer eine Ausnahme war. Es war
hier kein Fortschritt nötig.
Also hat es einen menschlichen Fortschritt gegeben, weg von
Kannibalismus und Sodomie. Ein Einwand kann ich nicht erkennen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Es ist sogar ein Unterschied ums Ganze. Masturbation, die Liebe und
Wirbildung ersetzt oder vorgezogen wird, ist - im Gegensatz zu den
Fällen die vorbereitend sind oder bei Mangel an Gelegenheit oder
Partnern - krankhaft, eben wie de brutale Spruch "Solange ich zwei
gesunde Hände habe..."
Masturbation ist also krankhaft?
In manchen Fällen, ja. In den genannten Fällen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Es gehört zum Menschsein vom Tier sich zu
unterscheiden, sich als Krone der Schöpfung zu betrachten ist eine
Es gibt keine Schöpfung, ergo keine Krone derer.
Aber das einem Religiösen wie dir zu sagen, ist müßig.
Aha, die Arten haben sich nicht entwickelt, es hat keine
Höherentwicklung gegeben. Darwins Theorie ist gänzlich falsch, der
Mensch ist keine Höherentwicklung aus dem Tierreich. Das würde daraus
folgen. Ob man Evolution annimmt oder Schöpfung im Sinne einer creatio
ex nihilo ist dabei gleichgültig. An de Ordnung der Natur ändert das
nichts.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
unbedingte, absolute menschliche Verpflichtung. Das aufzugeben wäre
die totale Entmenschung des Menschen, er wäre weniger als Scheisse
wert.
Du scheinst ja arg um deinen Wert zu ringen. Mir ergibt sich mein Wert aus
mir selbst, unabhängig was andere tun.
Das wäre allerdings dann die Anerkennung des Menschen als Krone der
Schöpfung, nämlich als Würde, d.h. absoluten Wert, im Gegensatz zu
Tieren, die nur einen relativen Wert haben, Kaufpreis, Gebrauchswert
usw.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Im Übrigen Abartige vollziehen sexuelle Akte an Tieren nicht
aus, weil menschliche Partner fehlen - das Stereotyp vom einsamen
Hirten -, sondern aufgrund von krankhaften Defiziten.
Richtig. Da kommen wir zu des Pudels Kern.
Denn ich wüßte nicht, warum ich Menschen mit krankhaften Defiziten
verurteilen sollte. Ich bin Arzt, ich behandle sie.
Du bezeichnest indes Kranke als Abschaum. Das findest du gut?
Ja, außer sie begeben sich in Behandlung.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Hanna Rheinz
Doch erst
in jüngster Zeit ist aus dieser in früheren Zeitaltern geächteten und
sanktionierten Form der sexuell getönten Beziehung zum Tier eine
weltweit, vor allem durch das Internet verbreitete Verhaltensweise
geworden.
Die Mischung von Intimität und Exhibitionismus wie sie vom Internet
ermöglicht wird, das Tabuverletzungen in einem rechtsfreien Raum
erlaubt, fördert den Mißbrauch von Tieren als Form sexueller
Mißbrauchs- und Gewalthandlungen. Die Zoophilie ist inzwischen zu
einer Handlung avanciert, die einem Initiationsritus gleicht. Der
Raum Internet fördert die Verbreitung dieser Verhaltensperversionen
gerade auch unter Kindern und Jugendlichen, die sich mit der
Tabuüberschreitung vor anderen hervortun wollen.
Das ist wohl Quatsch.
Es hat in der Tat eine Zunahme gegeben, die dem allgemeinen Trend
entgegenwirkt.
Post by Lars Braesicke
Gibt es Statistiken, die ein Ansteigen sodomistischer Verhaltensweisen
beweisen, noch dazu wegen des bösen Internets?
Die gibt es. Allerdings sind die mir bekannten Arbeiten dilitantisch,
beruhen teilweise auf primitiven Umfragen, die keinerlei Wert haben,
sind teilweise sogar apologetisch. Daher zitiere ich sie auch nicht.
Die Arbeiten von Rheinz dagegen sind interessant.
Post by Lars Braesicke
Du selbst sprachst oben von einem erreichten Fortschritt der Rückdrängung
der Sodomie. Liest du überhaupt dein Copy&Paste?
Wenn Sodomie krankhaft ist, warum sollte diese Krankheit häufiger werden
durch die Existenz kommunikativer Elektronik?
Was denn nun?
Das eine ist der langfristige Trend, das andere eine kurzfristigere
Entwicklung. Dem wurde natürlich auch ein wenig entgegengewirkt. Wenn
Sodomisten öffentlich auftreten, wird Widerstand wach. Und das ist
gut so.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Das müßte dann supercanisch sein, da der Mensch ein höheres Wesen
ist.
Du scheinst sehr auf das Denken in hierarchischen Ordnungen der Welt in
höhere und niedere Wesen fixiert zu sein.
Zwischen einem Einzeller, einem Wurm, einem Hund und gar Menschen
ist ein großer Unterschied.
Post by Lars Braesicke
Auch Menschen in höhere und niedere teilen zu wollen, ist dir aber
hoffentlich fremd?
Da die Menschen sich selbst im Geschichtsprozeß erzeugen, also die
Biologie nur notwendige Bedingung seines Wesens ist, nicht
zureichender Grund, verbietet sich das schon aus rein logischen
Gründen. Er ist mehr als bloß biologische Art.

mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

"Die Antisemiten vergeben es den Juden nicht, daß die Juden Geist
haben - und Geld. Die Antisemiten - ein Name der Schlechtweggekommenen."
(F.Nietzsche)
Lars Braesicke
2006-03-05 12:11:30 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
kann er auch irren.
Und dein Gott irrte nicht nur bei der Homosexualität.
Das ist nur Dein irrationaler Glauben und sonst nichts. Ein Beweis,
daß es keinen G*tt gibt, hast Du nicht.
LOL
Du hast einen Beweis seiner Existenz?
Post by Martin Blumentritt
Dagegen läßt sich immerhin
beweisen, daß der Gedanke an G*tt notwendig entsteht, unabhängig von
der Existenz eines höchsten Wesens. Das zeigt Kants transendentale
Dialektik bereits.
Mir schnuppe, was dein Kant dir zeigt. Bei mir entsteht kein Gedanke an
Gott, denn es gibt keinen Gott, einen G*tt erst recht nicht. Ich wüßte
keinen Grund, warum sich ein solcher Gedanke ergeben müsse.
Aber dein irrationaler Glaube sei dir gegönnt.
Post by Martin Blumentritt
Liberalität in Israel? Ein Land das sich einmauert? Ein Land, das
nur Juden und keine arab. Moslems einwandern läßt? Ein Land, das
über 40 Jahre ein anderes Land besetzt? Ein land in dem nur Moslems
Terroristen sein können, Juden aber nicht?
Antisemitische Hetze. 1. wird ein Schutzzaun gegen Massenmörder
gebaut, die Israel angreifen. 2. besetzt Israel kein fremdes Land,
doch
Post by Martin Blumentritt
sondern Land das herrenlos ist.
behauptet der Kolonialist Blumentritt, der auch gern von Kannibalen faselt.
Alles eine scheiße.
Das Land war höchstens staatenlos. Und auch das war es 1967 nicht.
Seltsamer Kommunist, der von einem "Herren" faselt, den ein Land haben
müsse. LOL
Post by Martin Blumentritt
3. ist von jüdischen Terroristen
nichts bekannt.
Speziell ging es um den Fall des Mörders in einem Bus in Israel. Mörder
jüdischer Israeli, Fahrgäste arabische Israelis.
Dieser terroristische Mord wurde nicht als solcher anerkannt, da nur Moslems
Terroristen sein könnten nach israel. Vorstellung.
Post by Martin Blumentritt
Die sind nun mal Muslime, wenn auch keine
authentischen,
Du bestätigst diese infame Anschauung.
Post by Martin Blumentritt
denn die Regeln der Muslime werden ja von
Islamfaschisten gar nicht geachtet, sondern verfälscht. Sie beziehen
sich in der Tat auf traditionelle Texte, so wie Du, völlig
willkürlich.
Ich bin auch Faschist, gell?
Post by Martin Blumentritt
Post by Martin Blumentritt
Wie oben schon gesagt, ist dort Geschichte festgehalten. Die Gemara
bringt im Übrigen auch Torah und andere Texte ein, Diskussionen,
Meinungen, Einwendungen und Antworten, was davon zeugt, daß die
Einheit des Judentums der Streit ist.
Und Mischna und Tora wird negiert und relativiert, ja?
Sie werden immer wieder von Neuen ausgelegt, um die Wahrheit zu
entfalten.
Deine Wahrheit ist keine.
Post by Martin Blumentritt
Post by Martin Blumentritt
Das ist selbst bei Orthodoxen nur noch symbolisch. Mit dem
wirklichen Leben hat das nichts zu tun.
Religion hat zum Glück mit dem Leben nur noch wenig zu tun.
Das ist vielleicht beim Christentum so, nicht aber bei den Juden und
Muslimen.
LOL Wie man an dir Fundamentalist ja gut erkennen kann
Ach, G*ttchen ....
Post by Martin Blumentritt
Daß Homosexualität außerhalb religiöser Auffassungen in
Ordnung ist, ist wohl unstrittig.
Das ist überhaupt nicht unstrittig, da viele Areligiöse homophobe
Einstellungen haben.
Und diese Einstellungen setzen keine religiöse Tradition voraus, wie du
selbst oben schriebst?
Post by Martin Blumentritt
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Es geht hier um das jüdische Gesetz. Diese ist vielleicht eine
Quelle, dennoch ungleich der Ethik.
Das Gesetz ist die Ethik.
Du scheinst nicht nur, du vermengst ganz deutlich.
Ich setze beides gleich. Das Gesetz ist Ethik.
Dachte ich mir doch: Und nur Juden haben Ethik, gell?
Post by Martin Blumentritt
Aristoteles war das deutsche Wort "Art" und "Abart" unbekannt.
Aber das griechische Wort. Und darauf kommt es an.
Nein. Griechisch ungleich Deutsch.
Post by Martin Blumentritt
Die soziale Funktion hat die Sexualität bei Tieren genauso.
Nein, das hat sie nicht. Z.B. bleiben Menschenaffen-Trupps auch
zusammen, wenn keine paarungsbereite Weibchen vorhanden sind, da für
den Zusammenhalt das Geschlechtliche keine Bedeutung hat.
Auch Menschentrupps bleiben zusammen, wenn keine paarungsbereiten Weibchen
vorhanden sind.
Post by Martin Blumentritt
Und Instinktverlust ist beim Menschen nicht der Fall. Er glaubt nur,
vernünftig zu handeln, handelt zumeist jedoch nach Instinkten,
unbewußten hormonellen Botschaften seines Körpers, und das gerade in
der Sexualität.
Das ist völlier Unsinn, faschistoide, biologische Scheisse, durch die
Sexualwissenschaft schon längst widerlegt.
Ach?
Was ist widerlegt? Daß mich bei Frauen nur deren Verstand sexuell erregt,
nicht deren Titten, also deren Biologie? Daß ich bei der sexuellen Erregung
ohne Hornmone auskomme? Das willst du im Ernst behaupten?
Faschistoides lese ich indes nur von dir.
Post by Martin Blumentritt
Homosexualität ist da ein Beispiel, niemand wird homosexuell, weil
er sich dafür entscheidet,
bis dahin stimmt es noch
sondern weil es seine/ihre Natur ist, ein biolog. Phänomen.
Das ist völliger Unsinn. Homosexualität entsteht wie Heterosexualität
in der Sozialisation. Darüber wird im Laufe des nächsten Jahres eine
Arbeit erscheinen.
Welche Sozialisation soll das sein? Wird man also doch verführt zum
Schwulsein?
Post by Martin Blumentritt
Post by Martin Blumentritt
Die Begründung war schon gegeben worden.
Wo?
Vorher.
LOL
Post by Martin Blumentritt
Post by Martin Blumentritt
Die Sodomie, Vergewaltigung von Tieren, ist keine menschliche
Abartigkeit. Dies ist KEINE quantitative Bestimmung, im Sinne des
quantitativen Vorkommens, das man soziologisch als abweichenden
Verhaltens bezeichnet, sondern eine qualitative. Was seltener
vorkommt, muß nicht abartig sein. Zur Art gehört aber, daß sie ein
"geschlossenes reproduktives System" ist.
Das erinnert an Rassevorstellungen und Rassenschande.
Unsinn. Es geht um die Art Mensch. Selbst wenn es Rassen gäbe, sie
gehörten zum selben geschlossen reproduktiven System, wie Mayr das
wissenschaftlich bestimmt.
Post by Martin Blumentritt
Die Abwehr von Verhalten,
das nicht artgemäß ist, bedeutet, daran festzuhalten, daß Menschen
ihrem Begriff entsprechend zu leben das Recht und die Pflicht haben.
Wer bestimmt diese Pflicht? Du? Dein Gott?
Das ist schlechtweg Logik, alles muß seinem Begriff entsprechend sich
verhalten.
Warum?
Post by Martin Blumentritt
Post by Martin Blumentritt
Der Anteil von Antisemiten ist sehr hoch. Das besagt aber genauso wie
die Anzahl von Leuten, die - in Einklang mit der Vernunft - nur etwas
über die Verbreitetheit von Einstellungen aus.
Indeed.
Du warst es aber, wenn ich erinnern darf, der es als Begründung für
das Verbot der Sodomie anführte.
Nein, das habe ich nicht als Begründung angeführt, schon deswegen
nicht, weil es keine Begründung wäre. Es handelt sich um ein Beleg,
wie weit die Vermenschlichung des Menschen historisch schon gelangt
ist.
Aha. Diese Ansicht dachte ich mir doch bei dir.
Der Mensch ist jedoch schon immer Mensch, ob er im Lendenschurz herumläuft
oder im Hamburger Elfenbeinturm sitzt. Da gibt es historisch nichts zu
"vermenschlichen", da ist nicht unter-, halbmenschlich.
Solches ist hierarchische und typisch kolonialistisch-chauvinistische
Scheiße, die du da verbreitest.
Post by Martin Blumentritt
Kannibalismus war nie weitverbreitet, außer in den Hirnen der
Kolonialisten und Chauvinisten im Westen Europas.
Das gilt noch mehr für die Sodomie, die immer eine Ausnahme war. Es
war hier kein Fortschritt nötig.
Also hat es einen menschlichen Fortschritt gegeben, weg von
Kannibalismus und Sodomie. Ein Einwand kann ich nicht erkennen.
Fortschritt hat mit Kannibalismus und Sodomie nichts zu tun, eher damit, den
Menschen als Menschen anzuerkennen und nicht von Fortschritt der
Vermenschlichung zu faseln.
Was soll das sein? Hältst du den traditionell lebenden australischen
Aboriginee für weniger Mensch als einen Hamburger Juden?
Post by Martin Blumentritt
Masturbation ist also krankhaft?
In manchen Fällen, ja. In den genannten Fällen.
Post by Martin Blumentritt
Es gehört zum Menschsein vom Tier sich zu
unterscheiden, sich als Krone der Schöpfung zu betrachten ist eine
Es gibt keine Schöpfung, ergo keine Krone derer.
Aber das einem Religiösen wie dir zu sagen, ist müßig.
Aha, die Arten haben sich nicht entwickelt, es hat keine
Höherentwicklung gegeben. Darwins Theorie ist gänzlich falsch, der
Mensch ist keine Höherentwicklung aus dem Tierreich. Das würde daraus
folgen.
Woraus folgt das? Daß ich die "Schöpfung" ablehne?
Post by Martin Blumentritt
Ob man Evolution annimmt oder Schöpfung im Sinne einer creatio
ex nihilo ist dabei gleichgültig. An de Ordnung der Natur ändert das
nichts.
Doch. Die Ordnung der Natur ist nicht hierarchisch. Es gibt keine Höher-
sondern eine Weiterentwicklung, ein sich auffächernder Entwicklungsbaum.
Jedes Lebewesen steht da am höchsten Punkt seines Entwicklungsastes. Die
Entwicklung verläuft ungezielt, da gibt es nichts, worauf die Evolution
zusteuert, kein "oben". Evolution erfolgt nur durch Anpassung an die
Umweltbedingen. Das negiert keine qualitativen Unterschiede, z.B. der
qualitative Sprung vom Tier zum Menschen. Es sind beides andere Qualitäten.
Warum die eine höher als die andere sein soll, erschließt sich mir nicht.
Weil der Mensch sich einbildet, etwas Besseres zu sein?
Post by Martin Blumentritt
Post by Martin Blumentritt
unbedingte, absolute menschliche Verpflichtung. Das aufzugeben wäre
die totale Entmenschung des Menschen, er wäre weniger als Scheisse
wert.
Du scheinst ja arg um deinen Wert zu ringen. Mir ergibt sich mein
Wert aus mir selbst, unabhängig was andere tun.
Das wäre allerdings dann die Anerkennung des Menschen als Krone der
Schöpfung, nämlich als Würde, d.h. absoluten Wert, im Gegensatz zu
Tieren, die nur einen relativen Wert haben, Kaufpreis, Gebrauchswert
usw.
Einen relativen Wert haben Tiere nur, weil du ihnen nur einen solchen
zubilligst.
Meine Würde speist sich indes nicht aus Gegensätzen zum Tier, nicht weil ich
eine "Krone"sei, nicht, weil andere mir "untergeordnet"seien. Dies wäre eine
Relativierung des menshl. Werts. Du bist es, der den absoluten Wert des
Menschen nicht anerkennt.
Post by Martin Blumentritt
Richtig. Da kommen wir zu des Pudels Kern.
Denn ich wüßte nicht, warum ich Menschen mit krankhaften Defiziten
verurteilen sollte. Ich bin Arzt, ich behandle sie.
Du bezeichnest indes Kranke als Abschaum. Das findest du gut?
Ja, außer sie begeben sich in Behandlung.
Gibt es noch andere Krankheiten, die du als "Abschaum", womöglich gar als
"unwertes Leben" betrachtest?
Post by Martin Blumentritt
Das ist wohl Quatsch.
Es hat in der Tat eine Zunahme gegeben, die dem allgemeinen Trend
entgegenwirkt.
Wo belegt?
Post by Martin Blumentritt
Gibt es Statistiken, die ein Ansteigen sodomistischer
Verhaltensweisen beweisen, noch dazu wegen des bösen Internets?
Die gibt es. Allerdings sind die mir bekannten Arbeiten dilitantisch,
'dilettantisch', meinst du?
Post by Martin Blumentritt
beruhen teilweise auf primitiven Umfragen, die keinerlei Wert haben,
sind teilweise sogar apologetisch. Daher zitiere ich sie auch nicht.
Es gibt also keine nicht-dilettantischen Belege für eine angebl. Zunahme?
Eine unbewiesene Behauptung also?
Das nennst du Wissenschaft?
Post by Martin Blumentritt
Die Arbeiten von Rheinz dagegen sind interessant.
Wenn sie nur behaupten, statt beweisen, sind sie Murks.
Post by Martin Blumentritt
Du selbst sprachst oben von einem erreichten Fortschritt der
Rückdrängung der Sodomie. Liest du überhaupt dein Copy&Paste?
Wenn Sodomie krankhaft ist, warum sollte diese Krankheit häufiger
werden durch die Existenz kommunikativer Elektronik?
Was denn nun?
Das eine ist der langfristige Trend, das andere eine kurzfristigere
Entwicklung. Dem wurde natürlich auch ein wenig entgegengewirkt. Wenn
Sodomisten öffentlich auftreten, wird Widerstand wach. Und das ist
gut so.
Was ist der "langfristige Trend"? Daß Krankheiten ausstürben?
Post by Martin Blumentritt
Du scheinst sehr auf das Denken in hierarchischen Ordnungen der Welt
in höhere und niedere Wesen fixiert zu sein.
Zwischen einem Einzeller, einem Wurm, einem Hund und gar Menschen
ist ein großer Unterschied.
Warum?
Post by Martin Blumentritt
Auch Menschen in höhere und niedere teilen zu wollen, ist dir aber
hoffentlich fremd?
Da die Menschen sich selbst im Geschichtsprozeß erzeugen, also die
Biologie nur notwendige Bedingung seines Wesens ist, nicht
zureichender Grund, verbietet sich das schon aus rein logischen
Gründen. Er ist mehr als bloß biologische Art.
Du verbietest es dir selber ja nicht, wenn du auch beim Menschen eine
Höherentwicklung, eine weitere "Vermenschlichung" annimmst. Denn das führt
zur Annahme niedrigerer und höherer Menschen.

Lars
Martin Blumentritt
2006-03-06 00:00:00 UTC
Permalink
braesicke (***@despammed.com) schrieb
am 05.03.06 um 22:27 in /Muell
Das liegt an mangelnder Konsequenz des Denkens.
Umgekehrt. Wer einen Gott als Begründung braucht, ist nur zu faul zum
Denken.
Allein um Kausalität anzunehmen, die ja stets Randbedingungen
voraussetzt, die wiederum verursacht sein müssen, kommt man mit
Notwendigkeit auf einen Anfang der Kausalkette, sei es menschlicher
Entschluß oder eben G*TT. Sonst gerät man in logische Widersprüche.
Staaten erobert und ist damit legitim in israelischer Hand. Jordanien
hat auf sein Eigentumsrecht verzichtet.
Ja, ja, von Demokratie hält unser Blumentritt nichts. Da brauchts der
starken "Hand", die etwas hält. Daß Israel angriff, angeblich präventiv,
verschweigt er.
Israel kam einen kurz bevorstehenden Angriffskrieg zuvor. Da Israel
nicht größer als Hessen ist, versteht es von selbst, daß jede
Kriegsführung auf eigenem Boden zur Selbstzerstörung führen würde.
Wenn man sich mit der Wirklichkeit beschäftigt, beschäftigt man sich
auch mit der Rechtswirklichkeit, nicht mit Utopien.
Deine Rechtswirklichkeit ist Unrecht.
Ist es nicht.
Post by Lars Braesicke
Speziell ging es um den Fall des Mörders in einem Bus in Israel.
Mörder jüdischer Israeli, Fahrgäste arabische Israelis.
Dieser terroristische Mord wurde nicht als solcher anerkannt, da nur
Moslems Terroristen sein könnten nach israel. Vorstellung.
Das ist Unsinn.
Eben.
Du gibst also zu, daß Du Unsinn geschrieben hast.
Post by Lars Braesicke
Deine Wahrheit ist keine.
Wahrheit kennt kein Posessivpronomen, ist allgemeingültig und
objektiv.
Und was Wahrheit ist, legt Blumentritt fest - ganz objektiv.
Wahrheit besteht überhaupt nie auf Festlegungen. Festlegungen
sprechen eher dafür, daß keine Wahrheit vorliegt, daß ist z.B. das
Problem der bürgerlichen Wissenschaftstheorie Poppers mit seinem
Dezisionismus. Wahrheit ist die Entsprechung des Begriffs mit der
Sache selbst und unabhängig davon, ob jemanden subjektiv daran glaubt
oder nicht. Vgl. Horkheimer, Zum Begriff der Wahrheit.
Post by Lars Braesicke
LOL Wie man an dir Fundamentalist ja gut erkennen kann
Ach, G*ttchen ....
Im Judentum gibt es nicht einmal ein Wort für Religion, das dafür
Gebräuchliche bedeutet Gesetz. Es gibt auch keine Trennung von
Religion und Leben wie im Christentum. Bei den Muslimen ist es
ähnlich. Mit Fundamentalismus hat das rein gar nichts zu tun.
Doch. Für mich gilt kein religiöses Gesetz. Und wer mir ein solches
überstülpen will, ist Fundamntalist.
Du hast schon mal keine Ahnung, was ein Fundamentalist ist.
Nein, sie entspringen der Verunsicherung angesichts dessen, daß
Heteros Homosexuelle nicht verstehen. Mit Religion hat das rein gar
nichts zu tun.
Ach so. Religion hat nur dann etwas damit zu tun, wenn es Blumentritt passt.
Obwohl es doch so gar keine Trennung von Religion und Leben gibt, wie er
oben schrieb.
Du bringst mal wieder allerlei durcheinander. Wenn Du z.B. Jos von
Ussel, Sexualunterdrückung. Geschichte der Sexualforschung. lesen
würdest Du lernen, daß die Sexualunterdrückung, auch die der
Homosexuellen, einmal ohnehin nur wenig Epochen betrifft und nicht
aus der Immanenz der Religionen hervorging, sondern im Gegenteil
durch Einwirkung des Weltlichen auf die Religion, die Religion
betraf.
Post by Lars Braesicke
Dachte ich mir doch: Und nur Juden haben Ethik, gell?
Andere Religionen haben weitgehend die jüdische übernommen
ROTFL
So die 10 Geboten bei den Christen, die ja aus der Torah stammen,
oder christlich gesagt dem Alten Testament. Die Ethik des Islam ist
auch recht jüdisch. Darauf macht mich ein Muslimischer Theologie, mit
dem ich öfter diskutiere, immer wieder aufmerksam. Abraham Geigers
Buch "Was hat Mohammad aus dem Judenthume aufgenommen" z.B. ist da
instruktiv. Karl Jaspers Theorie der Achsenzeit sieht übrigens
Parallelen in den Religionen und der griechischen Philosophie, weil
sie einem entsprechenden gesellschaftlichen Kontext entspringen.
oder
vergleichbare, was auch damit zusammenhängt, daß darin sich
Verbindliches bereits ausdrückt. Nach Kants Religionsphilosophie muß
man auch nur das an Religion anerkennen, was der Vernunft gemäß ist.
Also nichts.
Da ist bekanntlich Kant anderer Auffassung. "Du sollst nicht Morden"
ist ja allgemein auch etwas, was aus jeder Moralphilosophie folgt,
also der Vernunft entspricht. Und das gilt für viele religiöse
Grundsätze.
Soso, und Aristoteles hatte kein Wort für Art?
Wie lautet es?
eidos, lat. entsprechung species, Übersetzung durch Boethius.
Dummerweise ist Art
allerdings die Eindeutschung des griechischen Äquivalents, vermittelt
über lateinische Übersetzungen, gewesen.
Ach? Woher diese etymologische Weisheit? Quelle?
Kategorienlehre des Aristoteles, Porphyrios Isagoge, die Kommentare
des Boethius zur Isagoge und zu den Kategorien des Aristoteles. Diese
gehörem zu den Schriften, die nicht erst über arabische Übersetzungen
nach Europa kamen, sondern durchgehend präsent war (logica vetus). Im
17.Jh. entstehen Theorien, die zu begründen suchen, warum sich
Lebewesen in Arten darstellen müssen. Durch Temporalisierung der
Begriffe entsteht daraus dann gerade über Theorien, die von er
Konstanz der Arten ausgehen, wie Aristoteles, die Evolutionstheorie,
die dieses negiert. Vlg. W. Lefevre, Die Entstehung der biologischen
Evolutionstheorie.
Post by Lars Braesicke
Auch Menschentrupps bleiben zusammen, wenn keine paarungsbereiten
Weibchen vorhanden sind.
Du hast das Argument nicht einmal verstanden. Noch mal nachdenken.
Entschuldige, o Weiser, daß ich nichtswürdiger Dummer vor dein Antlitz
trete. Könntest du evtl. ein Argument bringen, daß auch ein so Dummer wie
ich verstünde, der nicht derart vom Sonnenstrahl der Weisheit erhellt ist
wie du, Erhabener?
Ardrey kam zum Ergebnis, es gäbe "nicht ein Schimmer von
Beweismaterial für die veraltete Annahme, daß die Sexualität...die
zentrale Kraft sei, die ihre Gemeinschaften zusammenhält"ArdreyS. 213

Die Bindungen bei Affen, die eine festgelegte Fortplanzungsperiode
zeigen, zeigen keine Lockerung der Solidarität während der
Nicht-Fortpflanzungsperiode. Bei Menschen spielt die Sexualität - man
denke an das Inzestabu und die Struktur der Blutsverwandtschaft, aber
auch an die alten Familienstrukturen - eine dominierende Rolle.
Unterstellt ist natürlich ein weiter, nicht auf Genitalität
reduzierter, Sexualitätsbegriff, wie Freud ihn entwickelt hat.
Post by Lars Braesicke
Faschistoides lese ich indes nur von dir.
Es ist nicht die Biologie, die an Titten erregt, sondern bestimmte
Interaktionsformen früher Kindheit.
Blödsinn.
Was allein dadurch bewiesen ist, daß manche Männer weniger auf Titten
als auf Ärsche stehen, von Schwulen, bei denen die Titten doch eher
keine Rolle spielen, weil die Sexualpartner gar keine haben, mal zu
schweigen.
Wie Freud schon wußte sind
sexuelle Funktionen und die der Nahrungsaufnahme eng verbunden.
Freud ist tot, seine Lehre mit ihm.
Freud wird mittlerweile auf allen Gebieten bestätigt, außer die Reste
des 19. Jh., d.h. die überholte psychhydraulische Triebtheorie.
Die
Hormone erklären menschliche Sexualität überhaupt nicht. Beim
Menschen haben die Hormone einen anderen Stellenwert, sie sind nur
Bedingung nicht zureichender Grund.
Und wieder ellenlanges Copy&Paste, als wisse Blumentritt nichts von
Das im Augenblick verbreitetste (energetische) Motivationsmodell ist
die Dampfkesseltheorie oder das psychohydraulische Modell der
Sexualität. Danach bauen biologische Prozesse oder innere Reize
ständig sexuelle Spannungen auf. Diese Spannungen summieren sich und
drängen zur Abfuhr, also zur sexuellen Betätigung. Nach diesem
Modell ist die Sexualität ein periodisch auftretender spontaner
Trieb, ähnlich wie Hunger und Durst.
So, so, völlig unbiologisch ist hier nicht ...
Diese Theorie wird in dem Aufsatz ja nun gerade widerlegt.
Reingefallen.
Die einfachste und mechanistischste Form dieses Modells war die
Definition der Sexualität als Entleerungstrieb. Am Ende des letzten
Jahrhunderts vertrat der französische Arzt Féré (zit. n. Ellis, 1903)
beispielsweise die Meinung, daß sexuelles Verlangen durch den Druck
des Samens und anderer Sexualsekrete in Hoden und Prostata entstehe.
Olle Kamellen.
Eben, diese werden widerlegt.
Tja, weg ist er, der Freud und die "Psychhydraulik". Ein Panoptikum alberner
mechanischer Vorstellungen.
Und eben schrieb Blumentritt noch: "Schon Freud wußte ..." LOL
Die Theorie der Triebschicksale und die der Triebdynamik hat schon
bei Freud diese Reste der Psychohydraulik überwunden.
Tierexperlmente zeigen (Beach, 1956), daß bei fehlenden Außenreizen
Männchen und Weibchen nicht in einen Zustand unentladener
Sexualspannungen geraten, auch nicht nach Zeiten langer
Enthaltsamkeit. Dies gilt mit hoher Wahrscheinlichkeit und im Prinzip
auch für den Menschen;
Wo doch menschliche und tierische Sexualität so verschieden sein soll ...
Blumentritt liest seine Copy&Paste-Ergüsse nicht einmal, wie mab hier schon
wieder sieht.
Was sie ja auch ist. Wie die Übergänge zu sehen sind, habe ich an
anderer Stelle erklärt. Ich verweise auf dem Buchmarkt.
nur wird diese Abhängigkeit von Außenreizen
oft dadurch verschleiert, daß symbolische Reize wie Phantasien,
Vorstellungen, Tagträumerelen, über die er ständig verfügen kann,
eine große Rolle spielen. Während Hunger und Durst weitgehend durch
Vorgänge im Innern (interne Stimulation) entstehen, wird sexuelle
Motivation durch besondere Umweltreize ausgelöst. Die Ansprechbarkeit
auf solche Außenreize wird von hormonalen und zentralnervösen
Vorgängen mitbestimmt; aber diese inneren Vorgänge lösen nicht
spontan sexuelles Verlangen aus.
Gucke an ....
Eben, die Hormone haben bei Menschen, wie ich sagte, eine andere
Funktion.
Wichtiger für unsere Diskussionen ist die Erregbarkeit. Sie wird
determiniert durch physiologische Zustände des Organismus, aber
Sieh an ...
Eregbarkeit, nicht: Erregung. Also eine Potenz, nicht die
Wirklichkeit, diese ist durch die Sozialisation vermittelt.
ebenfalls durch Lernvorgänge und Erfahrungen. In welchem Ausmaß beide
Faktoren eine Rolle spielen, muß nun erörtert werden.
Niemand wird bestreiten, daß bestimmte körperliche Voraussetzungen
zur Entfaltung der Sexualität gegeben sein müssen.
Blumentritt, der die Biologie der Sexualität bestreitet, evtl. schon ...
Ich bin - was nicht verwundert, weil ich bei dem Autoren studiert
habe - ganz auf dessen Linie, bis auf bestimmte Nuancen, wo ich eher
Martin Dannecker folge. Das Biologische erklärt eben nicht, ohne
Rekurs auf Sozialisation irgendetwas am Menschen.
Die aktuelle
körperliche (und psychische) Verfassung ist ein wichtiger Faktor für
die Erregbarkeit. Weiterhin setzt unsere anatomische und
physiologische Konstitution der Sexualität Grenzen: Die Entwicklung
und Aufrechterhaltung eines funktionierenden Geschlechtsapparates und
der zentralnervösen Steuerungszentren der Sexualität setzen eine
»normale« prä- und postnatale Differenzierung voraus. Die Bedeutung
solcher biologischer Rahmenbedingungen ist so unmittelbar
einleuchtend, daß sie hier nicht näher erörtert zu werden braucht.
Blumentritt sollte das schon mal einer erklären ...
Auch hier hast Du nicht richtig gelesen, wieder Erregbarkeit, also
Potenzen. Aber diese Dinge sind auch dem Autoren so trivial, daß er
sie nicht mehr erörtert.
Weniger deutlich oder übersehbar ist der Einfluß der Sexualhormone
auf die Erregbarkeit. Er soll deshalb hier kurz diskutiert werden.
Guck an!
Einige behavioristische Psychologen, z. B. Hardy (1964), haben jeden
direkten Einfluß der Hormone auf die Sexualität des Menschen
geleugnet.
Blumentritt auch ...
Unsinn. Im Folgenden kommt ja nun der richtige Sachverhalt zum
Tragen. Und es wird ja nun auch gezeigt, daß was Biologisten beim
Menschen unterstellen, nicht einmal bei höheren Tieren gilt.
Tja, Blumentritt, sei mal offen! LOL
Die neueren Forschungen der Kollegen des Instituts, Schorsch ist ja
leider gestorben, bestätigen doch er, was ich sage. Vgl. etwa
G.Schmidt, Das Ende der Sexualmoral.
Unterschiede in der sexuellen Aktivität zwischen einzelnen Kulturen
sind noch aufschlußreicher und illustrieren die Lernvorgänge noch
einleuchtender. Neuguineische Keraki halten den einmaligen
Geschlechtsverkehr in der Woche für normal; junge Männer der
südamerikanischen Cayapa brüsten sich, wenn sie zweimal wöchentlich
koitieren; in den meisten Kulturen ist eine Koitus-Frequenz von
zweimal bis fünfmal wöchentlich üblich.
Upps, da muß ich mich noch anstrengen ...
Naja, in der Sexualberatung kommen immer mehr Leute mit einem neuen
Problem, nämlich der sexuellen Unlust.
Aus dem analytischen Ansatz ergibt sich, daß Sexualität nicht
folgenlos zu unterdrücken ist, da sich die unterdrückten Energien ein
Notventil in pathologischen Symptomen schaffen. Ein bestimmtes Ausmaß
an sexueller Aktivität wird sozusagen aus psychohygienischer
Indikation zugestanden. Andererseits führte die Auffassung vom
Reservoir ständig entfesselter sexueller Energien zu einem
pessimistischen Bild der Sexualität. Nach der Psychoanalyse ist
Sexualität primär, zumindest solange sie vom Lustprinzip beherrscht
wird, eine asoziale und destruktive Motivation, darauf angelegt, das
Zusammenleben von Menschen zu sabotieren oder wenigstens zu
erschweren.
ach, Herrjeh ...
Daher gibt es ja das genetisch spätere Realitätsprinzip.
Eine Hemmung und Begrenzung der Sexualität wird für
notwendig gehalten, um ihr diese Destruktivität zu nehmen. Das
psychohydraulische Modell macht Sexualität zu etwas Bedrohlichem, es
beinhaltet eine eindeutig angstbetonte Beurteilung der Sexualität.
Die Reihe beispielhafter Konsequenzen unseres Motivationsmodells der
Sexualität für die soziale Kontrolle der Sexualität ließe sich
fortsetzen. Schon jetzt zeigt sich, wie sehr das Abrücken von dem
starren, biologischen Triebmodell der Psychoanalyse den Blick für
Sie nennt den Freud biologisch ...
Wie sagte Blumentritt doch gerade: "Es ist nicht die Biologie, die an Titten
erregt, sondern bestimmte Interaktionsformen früher Kindheit"
Die Psychoanalyse, wie sie von Alfred Lorenzer begriffen wird, dem
ich weitgehend folge, ähnlich auch Reimut Reiche, Martin Dannecker,
hat den Biologismus, der bei Freud ohnehin schon weitgehend
durchbrochen wird, aus der Konsequenz seiner eigenen Theorie, ohnehin
durchbrochen.
die
sozialen Kontrollmöglichkeiten der Sexualität erweitert. Sexualität
kann gesellschaftlich viel stärker in Regie genommen werden und
wesentlich vielfältiger, subtiler, verschleierter, undurchsichtiger
und wirkungsvoller kontrolliert werden, als man nach dem
traditionellen Modell des »Sexualtriebes« annehmen konnte.
Wo ist in diesem langen Text jetzt der Beweis des Fehlens der Biologie in
der Sexualität? Nicht eher das Gegenteil?
Wenn man alles so platt versteht wie Du, versteht man das Argument
nicht. Von Fehlen der Biologie war überhaupt nicht die Rede. Es ist
ein Unterschied, ob etwas durch die Biologie oder nicht ohne sie,
aber nicht durch sie bewirkt wird. Letzteres wird von mir vertreten,
ersteres ist faschistoide Scheisse des Biologismus.
Post by Lars Braesicke
Welche Sozialisation soll das sein? Wird man also doch verführt zum
Schwulsein?
Die Verführungstheorie ist Blödsinn.
Und es folgt ein Märchen von Ödipus, Inzestwunsch und Kastrationsangst und
nicht zu letzt seltsamen "Geschlechterrollen" als lebten wir im 19. Jh. Olle
Kamellen.
Aber nicht falsch.
einander abstrakt gegenübergestellt werden, ist notwendig falsches
Bewußtsein, das einer spezifischen gesellschaftlichen Verfaßtheit
entspricht.«"
aus: Fritz Morgenthaler, Homosexualität Heterosexualität Perversion
Das "notwendig falsche Bewußtsein", eine Liebingsphrase unseres
Blumentritts. LOL
So ist Ideologie nun mal definiert.
Die Logik kann nicht argumentativ außer Kraft gesetzt werden, weil
jede Argumentation sie bereits voraussetzt.
Nein. Logik ließe sich logisch erklären, gar mit Formeln herleiten.
Wäre ja noch schöner, wenn "jede Argumentation sie vorraussetzt."
Das ist Blödsinn. Argumentation nimmt immer schon Logik in Anspruch,
daher gibt es ja auch so etwas wie Letztbegründungen etwa des Satzes
des Widerspruchs. Wer ihn verneinen will, nimmt ihn bereits in
Anspruch, wie schon Aristoteles wußte.
Es gibt Menschengeschichte. "Der Mensch ist noch nicht, er soll erst
werden."(Ernst Bloch)
Und da liegt die Krux: Der Mensch ist!
Nur an sich, er ist nicht fertig. Ausführlich begründet von mir in
einem Aufsatz in: VorSchein 25/26 (2006) S. 105-126
Erst die künftige vernünftige Einrichtung der
Menschheit wird das Menschsein voll entfalten. Du redest ziemliche
Scheisse. Wenn der Mensch bereits im Vollsinne Mensch wäre und nicht
bloß an sich - darauf beziehen sich ja auch die Menschenrechte, sonst
könnte man sie auf Kinder oder Behinderte gar nicht anwenden -
Mensch wäre, wäre die Welt ein Paradies.
Die Welt ist ein Paradies - ohne Chauvinisten und ideologisierte
Weltverbesserer.
Unter Paradies verstehe ich doch etwas mehr als der Wunsch nach einem
besseren Fernsehprogramm.
Eine geschichtliche Epoche ist daran zu messen, wie weit der Mensch
schon Mensch geworden ist. Der wirkliche Mensch ist immer daran zu
messen, was an sich der Mensch ist, die Menschen sind am Begriff des
Menschen zu messen,
Ich messe den Menschen nicht, ich akzeptiere ihn als Menschen, wie er ist.
Du offenbar nicht. Du willst nicht den Begriff vom Menschen dem Menschen
anpassen sondern umgekehrt.
Das unterscheidet nun mal Kritische von reaktionärer Theorie. Der
folgende Aphorismus Adornos aus den Minimal Moralia nimmt das auf den
Korn.

"Letzte Klarheit. - Im Zeitungsnachruf für einen Geschäftsmann stand
einmal: »Die Weite seines Gewissens wetteiferte mit der Güte seines
Herzens.« Die Entgleisung, die den trauernden Hinterbliebenen in der
für solche Zwecke aufgesparten, gehobenen Sprache widerfuhr, das
unfreiwillige Zugeständnis, der gütige Verblichene sei gewissenlos
gewesen, expediert den Leichenzug auf dem kürzesten Weg ins Land der
Wahrheit. Wenn von einem Menschen vorgeschrittenen Alters gerühmt
wird, er sei besonders abgeklärt, so ist anzunehmen, daß sein Leben
eine Folge von Schandtaten darstellt. Aufregung hat er sich
abgewöhnt. Das weite Gewissen installiert sich als Weitherzigkeit,
die alles verzeiht, weil sie es gar zu gründlich versteht. Zwischen
der eigenen Schuld und der der anderen tritt ein quid pro quo ein,
das zugunsten dessen aufgelöst wird, der das bessere Teil davontrug.
Nach einem so langen Leben weiß man schon gar nicht mehr zu
yDie Liebe zum Menschen, wie er ist, ist der Haß auf den Wirklichen
unterscheiden, wer wem was angetan hat. In der abstrakten Vorstellung
des universalen Unrechts geht jede konkrete Verantwortung unter. Der
Schuft wendet sie so, als ob es gerade ihm widerfahren wäre: wenn Sie
wüßten, junger Mann, wie das Leben ist. Die aber schon mitten in
jenem Leben durch besondere Güte sich auszeichnen, sind meist die,
welche einen Vorschußwechsel auf solche Abgeklärtheit ziehen. Wer
nicht böse ist, lebt nicht abgeklärt, sondern in einer besonderen,
schamhaften Weise verhärtet und unduldsam. Aus Mangel an geeigneten
Objekten weiß er seiner Liebe kaum anders Ausdruck zu verleihen als
im Haß gegen die ungeeigneten, durch den er freilich wiederum dem
Verhaßten sich angleicht. Der Bürger aber ist tolerant. Seine Liebe
zu den Leuten, wie sie sind, entspringt dem Haß gegen den richtigen
Menschen."
wie auch immer die "negative Anthropologie" -
negative, weil eine posistive, die ein für alle Mal bestimmt, was
Mensch ist nicht möglich ist - den Menschen bestimmt, als animal
rationale, vernunftsbegabtes Lebewesen, animal symbolikon, zoon
logon, homo faber usw. Verhältnisse, unter denen die Menschen nicht
als Menschen leben können, sondern unterdrückt und geknechtet werden,
sind gemessen am Begriff des Menschen zu verwerfen.
Verhältnisse sind zu verwerfen, ja und?
Nur: Mensch ist Mensch in allen Verhältnissen.
Nein, gerade nicht. Der Mensch wird erst Mensch. Das Menschenrecht
betrifft sein Ansichsein, das er erst einmal zu entfalten hätte, und
das ist sein Recht. Ihn darauf fixieren, was er bloß ist, ist
schelchtweg reaktionär.
Daraus, daß Höherentwicklung abgelehnt wird. Das Höher mißt sich am
Maß der Fähigkeit zur Selbstorganisation. An der Fähigkeit, Habitus,
Hexis, Potenz.
Wer liegt diese Höhe dieses "oben" fest?
Niemand. Man erkennt es.
Post by Lars Braesicke
Doch. Die Ordnung der Natur ist nicht hierarchisch.
Es gibt keine Stufen der Fähigkeit der Selbstorganisation? Ein Tier
ist wie eine Pflanze, ein Mensch wie Tier und Pflanze
unterschiedslos?
Ja.
Geht nun deine "Würde" wieder flöten?
Damit wird sie in den Dreck gezogen. Wenn der Mensch nicht mehr ist
als eine Pflanze, die ja sogar ein Veget-Arier ißt, dann kann man ihn
ja getrost vernichten, er ist dann genauso gleichgültig, wie das
Essen.
Wer sollte es kritisieren, wenn kein Mensch mehr da ist?
Man kann es heute schon kritisieren. Und das geht nur, wenn man den
Menschen als Krone der Schöpfung sieht und nicht gleichberechtig mit
Pflanzen und Nutzvieh.
Post by Lars Braesicke
sein soll, erschließt sich mir nicht. Weil der Mensch sich
einbildet, etwas Besseres zu sein?
Daß der Mensch das kann, ist bereits etwas, was er allen Tieren
voraus hat.
Klar, Einbildung ist auch ne Bildung ...
Eben Freiheit.
Einen nur relativen haben sie, weil sie sich keinen absoluten
zuschreiben können.
Die Ärmsten ...
Kann man sagen. Schelling sprich da so schön von der Melancholie der
Natur in dieser Hinsicht.
Der Mensch hat einen absoluten Wert, weil er keinen
relativen hat. Auch hier gilt das an sich, denn wo Sklaverei
existiert, werden Menschen als relativer Wert gehandhabt,
instrumentum vocale des römischen Rechts z.B. und sind daher ihrem
Begriff nicht adäquat.
Menschen als "Kollateralschaden", z.B., werden auch als relativer Wert
gehandhabt.
Kaum, dann würde man davon gar nicht sprechen. Das tut man gerade
eben deswegen, weil der Mensch kein relativer Wert ist und eben das
Ziel ihn zu töten verkehrt ist.
Deine Phantasien drehen sich immer um solche Dinge, die hast Du wohl
verinnerlicht und denkst selber so und projizierst.
Die Umfrage beziehen sich nicht nur auf die Anzahl, die ja stimmen
mag. Aber schon bei Perversionen nicht erst bei der Abartigkeit
stellt man bekanntlich eine Selbstverkennung fest, so daß
weitergehende Umfragen etwas über die Selbstverkennung aussagen
Heißt das nun ja oder nein auf meine Frage?
Die Frage war falsch gesetllt, weil unterstellend.
Die ausführlichen Arbeiten begründen die Dinge ausführlich.
In deinem (ausführlichen) Copy&Paste wurde behauptet, nichts begründet.
Es sind die Ergebnisse der Forschung. Begründet wurden sie durchaus.
Es hat ein Zivilisationsprozeß stattgefunden, in dem einige
Barbareien abgeschafft wurden, wie Sklaverei oder Kannibalismus,
andere wurden gemindert wie Sodomie.
In welchen Gesellschaften war Sodomie verbreiteter?
In denen, wo der Mensch noch ein Barbar war.
Post by Lars Braesicke
Du verbietest es dir selber ja nicht, wenn du auch beim Menschen eine
Höherentwicklung, eine weitere "Vermenschlichung" annimmst. Denn das
führt zur Annahme niedrigerer und höherer Menschen.
Das ist dummes Zeugs und übersieht die Modalkategorien der
Beurteilung.
Klar, wenn er nicht weiter weiß, ist es "dummes Zeug".
Du hast die Sache nicht einmal begriffen, bzw. wo Du es gerade an
einer Stelle erfaßt hast, s.o. ist eine fundamentale Differenz, der
den Haß auf den richtigen Menschen zum Ausdruck bringt, zugunsten
dessen, was bloß ist. Reaktionäre Ideologie.

mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/

"Verzeihung muß in sich schließen, daß man sich lieber hat rächen
wollen."(H.Schweppenhäuser)
Lars Braesicke
2006-03-06 18:39:28 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Das liegt an mangelnder Konsequenz des Denkens.
Umgekehrt. Wer einen Gott als Begründung braucht, ist nur zu faul zum
Denken.
Allein um Kausalität anzunehmen, die ja stets Randbedingungen
voraussetzt, die wiederum verursacht sein müssen, kommt man mit
Notwendigkeit auf einen Anfang der Kausalkette, sei es menschlicher
Entschluß oder eben G*TT. Sonst gerät man in logische Widersprüche.
Nein. Natur entwickelt sich von selbst. Menschliche Gesellschaft entwickelt
sich von selbst. Nichts braucht einen Grund.
Post by Martin Blumentritt
Staaten erobert und ist damit legitim in israelischer Hand.
Jordanien
hat auf sein Eigentumsrecht verzichtet.
Ja, ja, von Demokratie hält unser Blumentritt nichts. Da brauchts der
starken "Hand", die etwas hält. Daß Israel angriff, angeblich
präventiv, verschweigt er.
Israel kam einen kurz bevorstehenden Angriffskrieg zuvor. Da Israel
nicht größer als Hessen ist, versteht es von selbst, daß jede
Kriegsführung auf eigenem Boden zur Selbstzerstörung führen würde.
Immer dieselbe Leier.
Wer es noch glaubt, ist selbst schuld.
Post by Martin Blumentritt
Deine Rechtswirklichkeit ist Unrecht.
Ist es nicht.
Doch. LOL
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Speziell ging es um den Fall des Mörders in einem Bus in Israel.
Mörder jüdischer Israeli, Fahrgäste arabische Israelis.
Dieser terroristische Mord wurde nicht als solcher anerkannt, da
nur Moslems Terroristen sein könnten nach israel. Vorstellung.
Das ist Unsinn.
Eben.
Du gibst also zu, daß Du Unsinn geschrieben hast.
Ich glaubte, du stimmtest mit mir überein,. daß Juden auch Terroristen sein
können. Baruch Goldstein, z.B.
Post by Martin Blumentritt
Und was Wahrheit ist, legt Blumentritt fest - ganz objektiv.
Wahrheit besteht überhaupt nie auf Festlegungen. Festlegungen
sprechen eher dafür, daß keine Wahrheit vorliegt, daß ist z.B. das
Problem der bürgerlichen Wissenschaftstheorie Poppers mit seinem
Dezisionismus. Wahrheit ist die Entsprechung des Begriffs mit der
Sache selbst und unabhängig davon, ob jemanden subjektiv daran glaubt
oder nicht. Vgl. Horkheimer, Zum Begriff der Wahrheit.
Post by Lars Braesicke
LOL Wie man an dir Fundamentalist ja gut erkennen kann
Ach, G*ttchen ....
Im Judentum gibt es nicht einmal ein Wort für Religion,
Sprachen haben Wörter, Religionen nutzen Sprachen.
Juden sprechen alle mögl. Sprachen. Und in den meisten wird sich Wort für
Religion finden.
Deutsch, z.B. hat auch kein Wort, es muß ein Fremdwort nutzen, "Religion"
oder es benutzt das auch in anderern Verwendungen übliche "Glaube". Und?
Was folgt daraus?
"Judentum" ist auch nur eine Religion wie zig andere, auch wenn du dich auf
den Kopf stellst, Fundamentalist.
Post by Martin Blumentritt
das dafür
Gebräuchliche bedeutet Gesetz.
Das Wort "religio" bedeutet wohl sowas wie "Sorgfalt".
Und? Was sagt das?
"Glaube" kommt von "galauba" = vertraut.
Was sollen solche etymol. Spielchen für eine Bedeutung haben?
Post by Martin Blumentritt
Es gibt auch keine Trennung von
Religion und Leben wie im Christentum. Bei den Muslimen ist es
ähnlich. Mit Fundamentalismus hat das rein gar nichts zu tun.
Doch. Für mich gilt kein religiöses Gesetz. Und wer mir ein solches
überstülpen will, ist Fundamntalist.
Du hast schon mal keine Ahnung, was ein Fundamentalist ist.
Wenn ich einen vor mir sehe, erkenne ich ihn.
Post by Martin Blumentritt
Nein, sie entspringen der Verunsicherung angesichts dessen, daß
Heteros Homosexuelle nicht verstehen. Mit Religion hat das rein gar
nichts zu tun.
Ach so. Religion hat nur dann etwas damit zu tun, wenn es
Blumentritt passt. Obwohl es doch so gar keine Trennung von Religion
und Leben gibt, wie er oben schrieb.
Du bringst mal wieder allerlei durcheinander.
Meinst du.
Post by Martin Blumentritt
Wenn Du z.B. Jos von
Ussel, Sexualunterdrückung. Geschichte der Sexualforschung. lesen
würdest Du lernen, daß die Sexualunterdrückung, auch die der
Homosexuellen, einmal ohnehin nur wenig Epochen betrifft und nicht
aus der Immanenz der Religionen hervorging, sondern im Gegenteil
durch Einwirkung des Weltlichen auf die Religion, die Religion
betraf.
Muß ich nicht lesen. Daß Religionen in Gänze Menschenwerk sind, ist mir
nichts Neues.
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Dachte ich mir doch: Und nur Juden haben Ethik, gell?
Andere Religionen haben weitgehend die jüdische übernommen
ROTFL
So die 10 Geboten bei den Christen, die ja aus der Torah stammen,
Gebote, die es in nahezu allen Kulturen gab oder gibt.
Post by Martin Blumentritt
oder christlich gesagt dem Alten Testament. Die Ethik des Islam ist
auch recht jüdisch. Darauf macht mich ein Muslimischer Theologie, mit
dem ich öfter diskutiere, immer wieder aufmerksam. Abraham Geigers
Buch "Was hat Mohammad aus dem Judenthume aufgenommen" z.B. ist da
instruktiv. Karl Jaspers Theorie der Achsenzeit sieht übrigens
Parallelen in den Religionen und der griechischen Philosophie, weil
sie einem entsprechenden gesellschaftlichen Kontext entspringen.
... macht 2 Religionen. Und die anderen 100?
Post by Martin Blumentritt
man auch nur das an Religion anerkennen, was der Vernunft gemäß ist.
Also nichts.
Da ist bekanntlich Kant anderer Auffassung. "Du sollst nicht Morden"
ist ja allgemein auch etwas, was aus jeder Moralphilosophie folgt,
also der Vernunft entspricht. Und das gilt für viele religiöse
Grundsätze.
Einverstanden. Es handelt sich hierbei aber um gesell. Normen, die nur in
ein religiöses Kleid gebracht wurden. Mord sollte nicht deswegen verboten
sein, weil ein Gott es nicht will, sondern weil die Unvernunft der
Morderlaubnis, die Falschheit des Mordes, verstanden wird.
Allein der Grundgedanke der Religion, der Gedanke an Gott, ist bereits
unvernünftig, auch wenn dein Kant anderer Meinung sein sollte.
Post by Martin Blumentritt
Soso, und Aristoteles hatte kein Wort für Art?
Wie lautet es?
eidos, lat. entsprechung species, Übersetzung durch Boethius.
Und die Wörter eidos, species und Art sind völlig austauschbar ohne
unterschiedl. Konnotationen?
Post by Martin Blumentritt
Dummerweise ist Art
allerdings die Eindeutschung des griechischen Äquivalents,
vermittelt
über lateinische Übersetzungen, gewesen.
Ach? Woher diese etymologische Weisheit? Quelle?
Kategorienlehre des Aristoteles, Porphyrios Isagoge, die Kommentare
des Boethius zur Isagoge und zu den Kategorien des Aristoteles. Diese
gehörem zu den Schriften, die nicht erst über arabische Übersetzungen
nach Europa kamen, sondern durchgehend präsent war (logica vetus).
Das Wort "Art" entstand vor dem 12. Jh.
Du glaubst ernsthaft, daß es nur für die Übersetzung des Aristoteles
erfunden wurde?

Im
Post by Martin Blumentritt
17.Jh. entstehen Theorien, die zu begründen suchen, warum sich
Lebewesen in Arten darstellen müssen. Durch Temporalisierung der
Begriffe entsteht daraus dann gerade über Theorien, die von er
Konstanz der Arten ausgehen, wie Aristoteles, die Evolutionstheorie,
die dieses negiert. Vlg. W. Lefevre, Die Entstehung der biologischen
Evolutionstheorie.
Art und Abart hat im Deutschen andere/weitergehende Bedeutung als du zu
erfinden gedenkst..

Adelung, Wörterbuch der dt. Sprache:
Art:
"Die Art , plur. die -en. 1. Die Ähnlichkeit einzelner Dinge in wesentlichen
Eigenschaften, und solche Dinge zusammen genommen. Dinge von Einer Art. Es
gibt vielerley Arten von Thieren, oder der Thiere, oder Thiere. Die Tulpen
sind eine Art von Blumen, oder Blumen. Eine Art Leute, oder von Leuten. Die
Bienen haben eine Art von Gemeinschaft unter sich. Sein großes Geheimniß
bestand in einer gewissen Art Pillen, Raben. Aus der Art schlagen, von der
Beschaffenheit derjenigen Art, zu welche man gehöret, abweichen, im
nachtheiligen Verstande. S. Schlagen. Sprichw. Art läßt von Art nicht. Die
Art begreift bloß Individua in sich. Ähnliche Arten machen eine Gattung,
mehrere Gattungen ein Geschlecht, und mehrere Geschlechter ein Reich aus.
Indessen sind diese Begriffe bloß relativ, und es kann dasjenige in einer
Betrachtung eine Artseyn, was in einer andern eine Gattung oder ein
Geschlecht ist. Hierher gehöret auch der grammatische Gebrauch des Wortes
Art, da es das Lateinische Kunstwort Modus bey den Verbis ausdrücken soll,
weil diese Modi Arten der Bedeutungen sind.2. Dasjenige, worin diese Dinge
überein stimmen, und zwar,1) Eigentlich, das Wesen, die natürliche
Beschaffenheit eines Dinges, ohne Plural. Die Art eines Landes, eines
Erdreiches, dessen natürliche Beschaffenheit. Ein Kind von guter Art. Es ist
seine Art so. Diese Tugend, diese Liebe ist nicht rechter Art, hat nicht die
gehörige Beschaffenheit. Nach Art der Thiere, der Räuber.2) In weiterer
Bedeutung, zufällige, angenommene Beschaffenheit, Weise, Gewohnheit. Eine
Art zu leben, zu schreiben, zu reden, sich zu kleiden. Nach alter, nach
neuer Art. Sich auf eine sonderbare Art freuen. Eine ruhige Art zu leben.
Mit einer feinen, mit einer guten Art, behutsam, mit Vorsicht. Ich will sie
ihnen mit einer guten Art herschicken, Gell. Es ist nun seine Art so, er
pflegt so zu handeln. Es ist ja sonst deine Art nicht, daß du mit der
Einsamkeit sprichst, Gell. Im gemeinen Leben hört man in diesem Verstande
oft, er hat es an der Art, d. i. hat diese Art, Gewohnheit an sich. Ich weiß
nicht, was sie sich für eine unverschämte Art zu widersprechen angewöhnen,
Gell. Auf keinerley Art. Auf vielerley Art. Auf alle Art und Weise. Auf
diese Art weiß man doch, worauf man sich zu verlassen hat.3) + In engerer
Bedeutung, gute Art, Geschick, Artigkeit, im Gegensatze der Unart. Soll
anders seine Rede eine Art kriegen, Opitz. Daß unser Herz und Sinn voll Art,
voll Geistes werden, ebend. Und an einem andern Orte übersetzt er das,
Artibus ingenuis cura praedocta suorum, des Pithöus, durch, Die durch der
Ältern Fleiß viel Art und Kunst gehabt. Jetzt wird Art in dieser Bedeutung
nur noch im gemeinen Leben gebraucht. Es hat keine Art, kein Geschick, es
ziemet sich nicht. Er schreibt, daß es eine Art hat, vortrefflich. Ich will
dich prügeln, daß es eine Art hat, sehr. Es wollte mit meiner
Ernsthaftigkeit gar keine Art haben, ich mochte mich zwingen, wie ich
wollte. Nun ist es doch keine Art, daß man mich so lange warten lässet, es
schickt sich doch nicht.Anm. 1. In der ersten Bedeutung, wo es ein Concretum
ist, nimmt das folgende Substantiv oft das Vorwort von an; zuweilen, aber
selten, stehet es auch in der zweyten Endung. Noch häufiger aber folgt es
schlechthin in der ersten Endung. Eine Art Stein oder Steine. Was ist das
für eine Art Menschen? Eine besondere Art Holz. Eine Steinart, Erdart,
Bergart u. s. f. Von der Dehnung des a in diesem Worte S. die Orthographie
Th. 1., S. 232.Anm. 2. Art, Niedersächs. Aart, Dän. Art, Schwed. Art, kommt
bey den ältesten Deutschen Schriftstellern nicht vor. Indessen scheinet es
doch eben kein neues Wort zu seyn. Die meisten Sprachforscher fallen in der
Ableitung desselben auf das Griech. [soweit entzifferbar: arité, L.B.] ,
Tugend, gleichsam gute Art. Allein obgleich dieses mit dem Deutschen aus
Einer Quelle herstammen kann, so reicht doch dieses noch nicht hin, das
Deutsche Wort von dem Griechischen abzuleiten. Es scheinet ursprünglich
Herkunft, Abstammung, Geschlecht bedeutet zu haben. Diese biblische
Redensart, wir sind alle göttlicher Art, ingleichen der Ausdruck, aus der
Art schlagen, und Art läßt von Art nicht, scheinen noch Überbleibsel davon
zu seyn. So fern Art in der engern Bedeutung für Geschick, gute Art
gebraucht wird, kommt es dem Latein. ars, artis, sehr nahe."
Abart:
"Die Abart , plur. die -en, die Abweichung von der ursprünglichen Art, ohne
Plural; und ein solches abweichendes Ding, mit Image 0012
dem Plural. Der Rheinwein ist eine Abart des Ungarischen Weines. Der Pudel,
der Spitz, der Windhund u. s. f. sind lauter Abarten des Schäferhundes. Da
es denn in der Naturlehre oft für Spielart gebraucht wird. In engerer
Bedeutung, eine von der besseren ursprünglichen Art abgewichene Art, ein
ausgeartetes Ding. Den kaum nach langer Zeit der Enkel Abart löscht, Hall.
Von Tadel freye Herden, Noch lange nicht, wie wir zur Abart so vermocht,
Withof; wo es in dem letzten Falle das Abstractum ist".

Aber definiere dir nur deine Sprache selbst. Das macht deine Texte
unverständlicher. Das magst du doch so, gell?
Post by Martin Blumentritt
Entschuldige, o Weiser, daß ich nichtswürdiger Dummer vor dein
Antlitz trete. Könntest du evtl. ein Argument bringen, daß auch ein
so Dummer wie ich verstünde, der nicht derart vom Sonnenstrahl der
Weisheit erhellt ist wie du, Erhabener?
Ardrey kam zum Ergebnis, es gäbe "nicht ein Schimmer von
Beweismaterial für die veraltete Annahme, daß die Sexualität...die
zentrale Kraft sei, die ihre Gemeinschaften zusammenhält"ArdreyS. 213
Die Bindungen bei Affen, die eine festgelegte Fortplanzungsperiode
zeigen, zeigen keine Lockerung der Solidarität während der
Nicht-Fortpflanzungsperiode. Bei Menschen spielt die Sexualität - man
denke an das Inzestabu und die Struktur der Blutsverwandtschaft, aber
auch an die alten Familienstrukturen - eine dominierende Rolle.
Unterstellt ist natürlich ein weiter, nicht auf Genitalität
reduzierter, Sexualitätsbegriff, wie Freud ihn entwickelt hat.
"Zentrale Kraft" und "eine soziale Rolle" sind zweyerley.
Man denke nur an Bonobos, die (massig) Sex haben, um Spannungen in der
Gruppe zu lösen. Ihre Verwandten, die Schimpansen, tun das nicht, da ist
mehr Geschrei. Ist das nicht sozial?
Post by Martin Blumentritt
Es ist nicht die Biologie, die an Titten erregt, sondern bestimmte
Interaktionsformen früher Kindheit.
Blödsinn.
Was allein dadurch bewiesen ist, daß manche Männer weniger auf Titten
als auf Ärsche stehen,
Ui, was hat die Mutter nur in früher Kindheit da gemacht?
Post by Martin Blumentritt
von Schwulen, bei denen die Titten doch eher
keine Rolle spielen, weil die Sexualpartner gar keine haben, mal zu
schweigen.
Und, der Arsch (auch bei Schwulen beliebt) ist nicht biologisch?
Post by Martin Blumentritt
Freud ist tot, seine Lehre mit ihm.
Freud wird mittlerweile auf allen Gebieten bestätigt, außer die Reste
des 19. Jh., d.h. die überholte psychhydraulische Triebtheorie.
Da gibt es durchaus widerstreitend Meinungen. ganz davon abgesehen, daß er
die Triebe sehr betonte, sie also einen großen Raum einnehmen.
Post by Martin Blumentritt
So, so, völlig unbiologisch ist hier nicht ...
Diese Theorie wird in dem Aufsatz ja nun gerade widerlegt.
Reingefallen.
Du warst es, der: "Schon Freud wußte ..." schrieb.
Post by Martin Blumentritt
Olle Kamellen.
Eben, diese werden widerlegt.
Du könntest sinnvoller (knapper) zitieren.
Post by Martin Blumentritt
Upps, da muß ich mich noch anstrengen ...
Naja, in der Sexualberatung kommen immer mehr Leute mit einem neuen
Problem, nämlich der sexuellen Unlust.
Es ist ja nur ein Problem, wenn die Partner zu stark.divergieren
Post by Martin Blumentritt
Sie nennt den Freud biologisch ...
Wie sagte Blumentritt doch gerade: "Es ist nicht die Biologie, die
an Titten erregt, sondern bestimmte Interaktionsformen früher
Kindheit"
Die Psychoanalyse, wie sie von Alfred Lorenzer begriffen wird, dem
ich weitgehend folge, ähnlich auch Reimut Reiche, Martin Dannecker,
hat den Biologismus, der bei Freud ohnehin schon weitgehend
durchbrochen wird, aus der Konsequenz seiner eigenen Theorie, ohnehin
durchbrochen.
Schon möglich. Doch du verwiesest auf Freud.
Post by Martin Blumentritt
Wo ist in diesem langen Text jetzt der Beweis des Fehlens der
Biologie in der Sexualität? Nicht eher das Gegenteil?
Wenn man alles so platt versteht wie Du, versteht man das Argument
nicht. Von Fehlen der Biologie war überhaupt nicht die Rede. Es ist
ein Unterschied, ob etwas durch die Biologie oder nicht ohne sie,
aber nicht durch sie bewirkt wird. Letzteres wird von mir vertreten,
ersteres ist faschistoide Scheisse des Biologismus.
Ei, ei, bin ich schon wieder Faschist.
Post by Martin Blumentritt
Und es folgt ein Märchen von Ödipus, Inzestwunsch und
Kastrationsangst und nicht zu letzt seltsamen "Geschlechterrollen"
als lebten wir im 19. Jh. Olle Kamellen.
Aber nicht falsch.
Wie gesagt: untterschiedl. Ansichten. Daß ein Kind von 5 Jahren bewußt oder
unbewußt ernsthaft eine "Kastrationsangst" hätte, ist lächerlich.
Post by Martin Blumentritt
Die Logik kann nicht argumentativ außer Kraft gesetzt werden, weil
jede Argumentation sie bereits voraussetzt.
Nein. Logik ließe sich logisch erklären, gar mit Formeln herleiten.
Wäre ja noch schöner, wenn "jede Argumentation sie vorraussetzt."
Das ist Blödsinn. Argumentation nimmt immer schon Logik in Anspruch,
daher gibt es ja auch so etwas wie Letztbegründungen etwa des Satzes
des Widerspruchs. Wer ihn verneinen will, nimmt ihn bereits in
Anspruch, wie schon Aristoteles wußte.
Was überhaupt nichts damit zu tun hat, daß Logik sich nicht erklären,
herleiten ließe, daß Logik nicht klar zu machen wäre und statt einer
Begründung mit einem "Das ist logisch!" abzumtun wäre, wie du es
versuchtest.
Post by Martin Blumentritt
Und da liegt die Krux: Der Mensch ist!
Nur an sich, er ist nicht fertig. Ausführlich begründet von mir in
einem Aufsatz in: VorSchein 25/26 (2006) S. 105-126
Hic Rhodos, hic salta.
Wie sollte der "fertige Mensch" denn aussehen? Wodurch wird er fertig?
Post by Martin Blumentritt
Die Welt ist ein Paradies - ohne Chauvinisten und ideologisierte
Weltverbesserer.
Unter Paradies verstehe ich doch etwas mehr als der Wunsch nach einem
besseren Fernsehprogramm.
Wo sprach ich davon?
Post by Martin Blumentritt
Ich messe den Menschen nicht, ich akzeptiere ihn als Menschen, wie
er ist. Du offenbar nicht. Du willst nicht den Begriff vom Menschen
dem Menschen anpassen sondern umgekehrt.
Das unterscheidet nun mal Kritische von reaktionärer Theorie.
Den Menschen so zu nehmen, wie er ist, ist reaktionär?
Dann bin ich gerne Reaktionär. LOL
Ja, da kann ich mich an die DDR erinnern, die wollten auch immer eine
"entwickelte sozialistische Persönlichkeit formen".
Du scheinst ähnliches vorzuhaben.
Post by Martin Blumentritt
Seine Liebe
zu den Leuten, wie sie sind, entspringt dem Haß gegen den richtigen
Menschen."
Und der "richtige Mensch" muß erst gebacken werden...
Post by Martin Blumentritt
Verhältnisse sind zu verwerfen, ja und?
Nur: Mensch ist Mensch in allen Verhältnissen.
Nein, gerade nicht. Der Mensch wird erst Mensch. Das Menschenrecht
betrifft sein Ansichsein, das er erst einmal zu entfalten hätte, und
das ist sein Recht. Ihn darauf fixieren, was er bloß ist, ist
schelchtweg reaktionär.
Niemand will ihn fixieren.
Post by Martin Blumentritt
Wer liegt diese Höhe dieses "oben" fest?
Niemand. Man erkennt es.
Woran?
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Doch. Die Ordnung der Natur ist nicht hierarchisch.
Es gibt keine Stufen der Fähigkeit der Selbstorganisation? Ein Tier
ist wie eine Pflanze, ein Mensch wie Tier und Pflanze
unterschiedslos?
Ja.
Geht nun deine "Würde" wieder flöten?
Damit wird sie in den Dreck gezogen. Wenn der Mensch nicht mehr ist
als eine Pflanze, die ja sogar ein Veget-Arier ißt,
Eiei, gegen Vegetarier hat er auch was ...
Post by Martin Blumentritt
dann kann man ihn
ja getrost vernichten, er ist dann genauso gleichgültig, wie das
Essen.
Dir ist Essen gleichgültig?
Post by Martin Blumentritt
Wer sollte es kritisieren, wenn kein Mensch mehr da ist?
Man kann es heute schon kritisieren. Und das geht nur, wenn man den
Menschen als Krone der Schöpfung sieht und nicht gleichberechtig mit
Pflanzen und Nutzvieh.
Mit Gleichberechtigung hast du deine Probleme ...
Post by Martin Blumentritt
Einen nur relativen haben sie, weil sie sich keinen absoluten
zuschreiben können.
Die Ärmsten ...
Kann man sagen. Schelling sprich da so schön von der Melancholie der
Natur in dieser Hinsicht.
Der Bär merkt es nicht. Er brummt fröhlich und fängt sich ne Forelle.
Falls Blumentritt ihm dieses Recht gestattet, freilich ...
Post by Martin Blumentritt
Der Mensch hat einen absoluten Wert, weil er keinen
relativen hat. Auch hier gilt das an sich, denn wo Sklaverei
existiert, werden Menschen als relativer Wert gehandhabt,
instrumentum vocale des römischen Rechts z.B. und sind daher ihrem
Begriff nicht adäquat.
Menschen als "Kollateralschaden", z.B., werden auch als relativer
Wert gehandhabt.
Kaum, dann würde man davon gar nicht sprechen. Das tut man gerade
eben deswegen, weil der Mensch kein relativer Wert ist und eben das
Ziel ihn zu töten verkehrt ist.
Die diesen Begriff benutzen, sprechen nicht darüber, sie erwähnen es
beiläufig und wähnen sich im Recht, töten zu dürfen.
Post by Martin Blumentritt
Heißt das nun ja oder nein auf meine Frage?
Die Frage war falsch gesetllt, weil unterstellend.
Was ist an: "Es gibt also keine nicht-dilettantischen Belege für eine
angebl. Zunahme?" unterstellend, außer daß ich diese Zunahme bezweifle?
Post by Martin Blumentritt
In deinem (ausführlichen) Copy&Paste wurde behauptet, nichts
begründet.
Es sind die Ergebnisse der Forschung. Begründet wurden sie durchaus.
Nein.
Post by Martin Blumentritt
Es hat ein Zivilisationsprozeß stattgefunden, in dem einige
Barbareien abgeschafft wurden, wie Sklaverei oder Kannibalismus,
andere wurden gemindert wie Sodomie.
In welchen Gesellschaften war Sodomie verbreiteter?
In denen, wo der Mensch noch ein Barbar war.
Wo ist das nachgewiesen? Oder ist es lediglich ein Produkt deiner regen
Phantasie?
Überhaupt: In welcher Geselschaft war der Mensch Barbar?
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Du verbietest es dir selber ja nicht, wenn du auch beim Menschen
eine Höherentwicklung, eine weitere "Vermenschlichung" annimmst.
Denn das führt zur Annahme niedrigerer und höherer Menschen.
Das ist dummes Zeugs und übersieht die Modalkategorien der
Beurteilung.
Klar, wenn er nicht weiter weiß, ist es "dummes Zeug".
Du hast die Sache nicht einmal begriffen, bzw. wo Du es gerade an
einer Stelle erfaßt hast, s.o. ist eine fundamentale Differenz, der
den Haß auf den richtigen Menschen zum Ausdruck bringt, zugunsten
dessen, was bloß ist. Reaktionäre Ideologie.
Wenn dein Murks Fortschritt ist, bin ich gern Reaktionär.

Lars
Martin Blumentritt
2006-03-06 00:00:00 UTC
Permalink
braesicke (***@despammed.com) schrieb
am 06.03.06 um 19:39 in /de/soc/politik/misc
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Allein um Kausalität anzunehmen, die ja stets Randbedingungen
voraussetzt, die wiederum verursacht sein müssen, kommt man mit
Notwendigkeit auf einen Anfang der Kausalkette, sei es menschlicher
Entschluß oder eben G*TT. Sonst gerät man in logische Widersprüche.
Nein. Natur entwickelt sich von selbst. Menschliche Gesellschaft entwickelt
sich von selbst. Nichts braucht einen Grund.
Das wäre ja nun der spinozistische Gott als causa sui, Pantheismus.
Denn Zusammenhang mit Monotheismus ließe sich sogar - etwa mit
Schellings Spätphilosophie herstellen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Israel kam einen kurz bevorstehenden Angriffskrieg zuvor. Da Israel
nicht größer als Hessen ist, versteht es von selbst, daß jede
Kriegsführung auf eigenem Boden zur Selbstzerstörung führen würde.
Immer dieselbe Leier.
Wer es noch glaubt, ist selbst schuld.
Mit Glauben hat das nichts zu tun, es sind Fakten.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Du gibst also zu, daß Du Unsinn geschrieben hast.
Ich glaubte, du stimmtest mit mir überein,. daß Juden auch Terroristen sein
können. Baruch Goldstein, z.B.
Das war kein Terrorist, sondern ein Amokläufer, der Probleme mit der
Integration in die Gesellschaft hatte, in die er gerade eingewandert
war.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wahrheit besteht überhaupt nie auf Festlegungen. Festlegungen
sprechen eher dafür, daß keine Wahrheit vorliegt, daß ist z.B. das
Problem der bürgerlichen Wissenschaftstheorie Poppers mit seinem
Dezisionismus. Wahrheit ist die Entsprechung des Begriffs mit der
Sache selbst und unabhängig davon, ob jemanden subjektiv daran glaubt
oder nicht. Vgl. Horkheimer, Zum Begriff der Wahrheit.
Post by Lars Braesicke
LOL Wie man an dir Fundamentalist ja gut erkennen kann
Ach, G*ttchen ....
Im Judentum gibt es nicht einmal ein Wort für Religion,
Sprachen haben Wörter, Religionen nutzen Sprachen.
Juden sprechen alle mögl. Sprachen. Und in den meisten wird sich Wort für
Religion finden.
Deutsch, z.B. hat auch kein Wort, es muß ein Fremdwort nutzen, "Religion"
oder es benutzt das auch in anderern Verwendungen übliche "Glaube". Und?
Was folgt daraus?
"Judentum" ist auch nur eine Religion wie zig andere, auch wenn du dich auf
den Kopf stellst, Fundamentalist.
Die Vorstellungen, die man mit "Religion" verbindet, sind aber gar
nicht vorhanden im Judentum. Religio als Rückbindung ist eh
christliche Vorstellung. Das persische Lehnwort dat, das im
Hebräischen verwandt wird, bedeutet Gesetz, gibt also Religion gar
nicht wieder. Glaube und Religion ist ebensowenig identisch.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
das dafür
Gebräuchliche bedeutet Gesetz.
Das Wort "religio" bedeutet wohl sowas wie "Sorgfalt".
Das ist eine von mehreren Bedeutungen, die sich von relegere
herleiten.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Du hast schon mal keine Ahnung, was ein Fundamentalist ist.
Wenn ich einen vor mir sehe, erkenne ich ihn.
Kaum.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wenn Du z.B. Jos von
Ussel, Sexualunterdrückung. Geschichte der Sexualforschung. lesen
würdest Du lernen, daß die Sexualunterdrückung, auch die der
Homosexuellen, einmal ohnehin nur wenig Epochen betrifft und nicht
aus der Immanenz der Religionen hervorging, sondern im Gegenteil
durch Einwirkung des Weltlichen auf die Religion, die Religion
betraf.
Muß ich nicht lesen. Daß Religionen in Gänze Menschenwerk sind, ist mir
nichts Neues.
Eben hattest Du die Sexualfeindschaft gegenüber Homosexuellen noch
aus der Religion herleiten wollen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
So die 10 Geboten bei den Christen, die ja aus der Torah stammen,
Gebote, die es in nahezu allen Kulturen gab oder gibt.
Warum wohl, doch wohl, weil darin was Wahres steckt.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
oder christlich gesagt dem Alten Testament. Die Ethik des Islam ist
auch recht jüdisch. Darauf macht mich ein Muslimischer Theologie, mit
dem ich öfter diskutiere, immer wieder aufmerksam. Abraham Geigers
Buch "Was hat Mohammad aus dem Judenthume aufgenommen" z.B. ist da
instruktiv. Karl Jaspers Theorie der Achsenzeit sieht übrigens
Parallelen in den Religionen und der griechischen Philosophie, weil
sie einem entsprechenden gesellschaftlichen Kontext entspringen.
... macht 2 Religionen. Und die anderen 100?
Soviele gibt es nicht.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Da ist bekanntlich Kant anderer Auffassung. "Du sollst nicht Morden"
ist ja allgemein auch etwas, was aus jeder Moralphilosophie folgt,
also der Vernunft entspricht. Und das gilt für viele religiöse
Grundsätze.
Einverstanden. Es handelt sich hierbei aber um gesell. Normen, die nur in
ein religiöses Kleid gebracht wurden. Mord sollte nicht deswegen verboten
sein, weil ein Gott es nicht will, sondern weil die Unvernunft der
Morderlaubnis, die Falschheit des Mordes, verstanden wird.
Allein der Grundgedanke der Religion, der Gedanke an Gott, ist bereits
unvernünftig, auch wenn dein Kant anderer Meinung sein sollte.
In der Religion wird erstmalig so etwas wie verbindliche Pflicht für
alle selbstbewußt. Und wenn G*tt begrifflich fixiert wird, dann doch
als Vernunft, der Zugang geht über die Idealisierung endlicher,
menschlicher Vernunft, G*tt ist also die menschliche Vernunft gedacht
ohne Schranken.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Soso, und Aristoteles hatte kein Wort für Art?
Wie lautet es?
eidos, lat. entsprechung species, Übersetzung durch Boethius.
Und die Wörter eidos, species und Art sind völlig austauschbar ohne
unterschiedl. Konnotationen?
Alle dieser Wörter besitzen Äquivokationen. Aber in der
Kategorienlehre wie eidos mit species oder Art übersetzt. So auch in
der Philosophiegeschichte, z.B. beim Universalienproblem, das aus der
Einführung, der Isagoge, entsprang.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Ach? Woher diese etymologische Weisheit? Quelle?
Kategorienlehre des Aristoteles, Porphyrios Isagoge, die Kommentare
des Boethius zur Isagoge und zu den Kategorien des Aristoteles. Diese
gehörem zu den Schriften, die nicht erst über arabische Übersetzungen
nach Europa kamen, sondern durchgehend präsent war (logica vetus).
Das Wort "Art" entstand vor dem 12. Jh.
Du glaubst ernsthaft, daß es nur für die Übersetzung des Aristoteles
erfunden wurde?
Im Mittelhochdeutschen hat es sogar die selben Äquivokationen wie
eidos. Die etymologische Herkunft davor, ist nicht belegt.
Post by Lars Braesicke
Im
Post by Martin Blumentritt
17.Jh. entstehen Theorien, die zu begründen suchen, warum sich
Lebewesen in Arten darstellen müssen. Durch Temporalisierung der
Begriffe entsteht daraus dann gerade über Theorien, die von er
Konstanz der Arten ausgehen, wie Aristoteles, die Evolutionstheorie,
die dieses negiert. Vlg. W. Lefevre, Die Entstehung der biologischen
Evolutionstheorie.
Art und Abart hat im Deutschen andere/weitergehende Bedeutung als du zu
erfinden gedenkst..
Ich gebrauche es terminologisch. Art als Universalie, Abart als
Nichtadäquanz gegenüber der Art. Das ist auch die Bedeutung, wie sie
sich - übrigens um degenerare zu übersetzen - im 17. Jh. entwickelt
hat. Genos gehört ja auch zu den Universalien. Im 18. Jh. kommt
entartet dazu, auch die Bedeutung aus der Art schlagen. Da führe ich
nun wirklich kein Neologismus hinzu, wenn ich Art und Abartigkeit
aufeinander beziehe.
Post by Lars Braesicke
"Die Art , plur. die -en. 1. Die Ähnlichkeit einzelner Dinge in wesentlichen
Eigenschaften, und solche Dinge zusammen genommen. Dinge von Einer Art. Es
gibt vielerley Arten von Thieren, oder der Thiere, oder Thiere. Die Tulpen
sind eine Art von Blumen, oder Blumen. Eine Art Leute, oder von Leuten. Die
Bienen haben eine Art von Gemeinschaft unter sich. Sein großes Geheimniß
bestand in einer gewissen Art Pillen, Raben. Aus der Art schlagen, von der
Beschaffenheit derjenigen Art, zu welche man gehöret, abweichen, im
nachtheiligen Verstande. S. Schlagen. Sprichw. Art läßt von Art nicht. Die
Art begreift bloß Individua in sich. Ähnliche Arten machen eine Gattung,
mehrere Gattungen ein Geschlecht, und mehrere Geschlechter ein Reich aus.
Indessen sind diese Begriffe bloß relativ, und es kann dasjenige in einer
Betrachtung eine Artseyn, was in einer andern eine Gattung oder ein
Geschlecht ist. Hierher gehöret auch der grammatische Gebrauch des Wortes
Art, da es das Lateinische Kunstwort Modus bey den Verbis ausdrücken soll,
weil diese Modi Arten der Bedeutungen sind.2. Dasjenige, worin diese Dinge
überein stimmen, und zwar,1) Eigentlich, das Wesen, die natürliche
Beschaffenheit eines Dinges, ohne Plural. Die Art eines Landes, eines
Erdreiches, dessen natürliche Beschaffenheit. Ein Kind von guter Art. Es ist
seine Art so. Diese Tugend, diese Liebe ist nicht rechter Art, hat nicht die
gehörige Beschaffenheit. Nach Art der Thiere, der Räuber.2) In weiterer
Bedeutung, zufällige, angenommene Beschaffenheit, Weise, Gewohnheit. Eine
Art zu leben, zu schreiben, zu reden, sich zu kleiden. Nach alter, nach
neuer Art. Sich auf eine sonderbare Art freuen. Eine ruhige Art zu leben.
Mit einer feinen, mit einer guten Art, behutsam, mit Vorsicht. Ich will sie
ihnen mit einer guten Art herschicken, Gell. Es ist nun seine Art so, er
pflegt so zu handeln. Es ist ja sonst deine Art nicht, daß du mit der
Einsamkeit sprichst, Gell. Im gemeinen Leben hört man in diesem Verstande
oft, er hat es an der Art, d. i. hat diese Art, Gewohnheit an sich. Ich weiß
nicht, was sie sich für eine unverschämte Art zu widersprechen angewöhnen,
Gell. Auf keinerley Art. Auf vielerley Art. Auf alle Art und Weise. Auf
diese Art weiß man doch, worauf man sich zu verlassen hat.3) + In engerer
Bedeutung, gute Art, Geschick, Artigkeit, im Gegensatze der Unart. Soll
anders seine Rede eine Art kriegen, Opitz. Daß unser Herz und Sinn voll Art,
voll Geistes werden, ebend. Und an einem andern Orte übersetzt er das,
Artibus ingenuis cura praedocta suorum, des Pithöus, durch, Die durch der
Ältern Fleiß viel Art und Kunst gehabt. Jetzt wird Art in dieser Bedeutung
nur noch im gemeinen Leben gebraucht. Es hat keine Art, kein Geschick, es
ziemet sich nicht. Er schreibt, daß es eine Art hat, vortrefflich. Ich will
dich prügeln, daß es eine Art hat, sehr. Es wollte mit meiner
Ernsthaftigkeit gar keine Art haben, ich mochte mich zwingen, wie ich
wollte. Nun ist es doch keine Art, daß man mich so lange warten lässet, es
schickt sich doch nicht.Anm. 1. In der ersten Bedeutung, wo es ein Concretum
ist, nimmt das folgende Substantiv oft das Vorwort von an; zuweilen, aber
selten, stehet es auch in der zweyten Endung. Noch häufiger aber folgt es
schlechthin in der ersten Endung. Eine Art Stein oder Steine. Was ist das
für eine Art Menschen? Eine besondere Art Holz. Eine Steinart, Erdart,
Bergart u. s. f. Von der Dehnung des a in diesem Worte S. die Orthographie
Th. 1., S. 232.Anm. 2. Art, Niedersächs. Aart, Dän. Art, Schwed. Art, kommt
bey den ältesten Deutschen Schriftstellern nicht vor. Indessen scheinet es
doch eben kein neues Wort zu seyn. Die meisten Sprachforscher fallen in der
Ableitung desselben auf das Griech. [soweit entzifferbar: arité, L.B.] ,
Tugend, gleichsam gute Art. Allein obgleich dieses mit dem Deutschen aus
Einer Quelle herstammen kann, so reicht doch dieses noch nicht hin, das
Deutsche Wort von dem Griechischen abzuleiten. Es scheinet ursprünglich
Herkunft, Abstammung, Geschlecht bedeutet zu haben. Diese biblische
Redensart, wir sind alle göttlicher Art, ingleichen der Ausdruck, aus der
Art schlagen, und Art läßt von Art nicht, scheinen noch Überbleibsel davon
zu seyn. So fern Art in der engern Bedeutung für Geschick, gute Art
gebraucht wird, kommt es dem Latein. ars, artis, sehr nahe."
"Die Abart , plur. die -en, die Abweichung von der ursprünglichen Art, ohne
Plural; und ein solches abweichendes Ding, mit Image 0012
dem Plural. Der Rheinwein ist eine Abart des Ungarischen Weines. Der Pudel,
der Spitz, der Windhund u. s. f. sind lauter Abarten des Schäferhundes. Da
es denn in der Naturlehre oft für Spielart gebraucht wird. In engerer
Bedeutung, eine von der besseren ursprünglichen Art abgewichene Art, ein
ausgeartetes Ding. Den kaum nach langer Zeit der Enkel Abart löscht, Hall.
Von Tadel freye Herden, Noch lange nicht, wie wir zur Abart so vermocht,
Withof; wo es in dem letzten Falle das Abstractum ist".
Aber definiere dir nur deine Sprache selbst. Das macht deine Texte
unverständlicher. Das magst du doch so, gell?
Der Text bestätigt doch meinen Wortgebrauch völlig exakt.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Ardrey kam zum Ergebnis, es gäbe "nicht ein Schimmer von
Beweismaterial für die veraltete Annahme, daß die Sexualität...die
zentrale Kraft sei, die ihre Gemeinschaften zusammenhält"ArdreyS. 213
Die Bindungen bei Affen, die eine festgelegte Fortplanzungsperiode
zeigen, zeigen keine Lockerung der Solidarität während der
Nicht-Fortpflanzungsperiode. Bei Menschen spielt die Sexualität - man
denke an das Inzestabu und die Struktur der Blutsverwandtschaft, aber
auch an die alten Familienstrukturen - eine dominierende Rolle.
Unterstellt ist natürlich ein weiter, nicht auf Genitalität
reduzierter, Sexualitätsbegriff, wie Freud ihn entwickelt hat.
"Zentrale Kraft" und "eine soziale Rolle" sind zweyerley.
Man denke nur an Bonobos, die (massig) Sex haben, um Spannungen in der
Gruppe zu lösen. Ihre Verwandten, die Schimpansen, tun das nicht, da ist
mehr Geschrei. Ist das nicht sozial?
Diese Behauptungen wurden allerdings widerlegt, weil man Sexualakte
nicht mit "Wutkopulationen" vermischen darf.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Was allein dadurch bewiesen ist, daß manche Männer weniger auf Titten
als auf Ärsche stehen,
Ui, was hat die Mutter nur in früher Kindheit da gemacht?
Post by Martin Blumentritt
von Schwulen, bei denen die Titten doch eher
keine Rolle spielen, weil die Sexualpartner gar keine haben, mal zu
schweigen.
Und, der Arsch (auch bei Schwulen beliebt) ist nicht biologisch?
Auch nicht.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Freud ist tot, seine Lehre mit ihm.
Freud wird mittlerweile auf allen Gebieten bestätigt, außer die Reste
des 19. Jh., d.h. die überholte psychhydraulische Triebtheorie.
Da gibt es durchaus widerstreitend Meinungen. ganz davon abgesehen, daß er
die Triebe sehr betonte, sie also einen großen Raum einnehmen.
Im Begriff des Triebschicksal wird der Biologismus, den Freud ja
ohnehin nicht so ganz aufrechterhielt, so wenig wie seinen
scientistischen Anspruch, ohnehin von ihm selbst hintertrieben. Daher
wird er ja auch heute vor allem als materialistische
Sozialisationstheorie verstanden. Vlg. Alfred Lorenzer,
Materialistische Sozialisationstheorie.
Post by Lars Braesicke
Du könntest sinnvoller (knapper) zitieren.
Hätte mehr Zeit gekostet. Und der Effekt ist dann immer, daß die
Stellen die weggelassen wurden, dann entgegengehalten würden.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Naja, in der Sexualberatung kommen immer mehr Leute mit einem neuen
Problem, nämlich der sexuellen Unlust.
Es ist ja nur ein Problem, wenn die Partner zu stark.divergieren
Nein, daran liegt es nicht, vgl. die Arbeit von Schmidt, die darüber
ein ganzes Kapitel enthält. Das Problem ist komplexer, so wird die
sexuelle Unlust auch deligiert, oft auf die Frau projiziert, der Mann
will immmer, die Frau nicht. Nach Behandlung der Frau, will dann die
Frau zwar, aber der Mann hat die Probleme.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Die Psychoanalyse, wie sie von Alfred Lorenzer begriffen wird, dem
ich weitgehend folge, ähnlich auch Reimut Reiche, Martin Dannecker,
hat den Biologismus, der bei Freud ohnehin schon weitgehend
durchbrochen wird, aus der Konsequenz seiner eigenen Theorie, ohnehin
durchbrochen.
Schon möglich. Doch du verwiesest auf Freud.
Den versteht man in dieser Weise auch erst richtig. Es liegt in
seiner eigenen Konsquenz, den Biologismus zu überwinden. Schon die
Triebe sind nämlich gesellschaftlich vermittelt, was bei ihm ja auch
in einer divergierenden Terminologie sich zeigt, etwa Trieb und
Triebrepräsentanz zu unterscheiden, für die selben Sachverhalt aber
auch somatischer Impuls und Trieb zu verwenden. Aufgeklärt werden
diese Eigentümlichkeitn in dem von Potalism und Laplanche
herausgegeben Vokabular der Psychoanalyse, das ein Muß ist, wenn man
sich mit Freud beschäftigt.
Post by Lars Braesicke
Ei, ei, bin ich schon wieder Faschist.
Wie gesagt: untterschiedl. Ansichten. Daß ein Kind von 5 Jahren bewußt oder
unbewußt ernsthaft eine "Kastrationsangst" hätte, ist lächerlich.
Das ist es überhaupt nicht. Die Erfahrung des Jungen ist ja, etwas zu
haben, die haben die Mädchen nicht. Was man hat, kann man verlieren.
Wie das gemeint ist:

vgl. http://www.martinblumentritt.de/fessel.htm
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Nein. Logik ließe sich logisch erklären, gar mit Formeln herleiten.
Wäre ja noch schöner, wenn "jede Argumentation sie vorraussetzt."
Das ist Blödsinn. Argumentation nimmt immer schon Logik in Anspruch,
daher gibt es ja auch so etwas wie Letztbegründungen etwa des Satzes
des Widerspruchs. Wer ihn verneinen will, nimmt ihn bereits in
Anspruch, wie schon Aristoteles wußte.
Was überhaupt nichts damit zu tun hat, daß Logik sich nicht erklären,
herleiten ließe, daß Logik nicht klar zu machen wäre und statt einer
Begründung mit einem "Das ist logisch!" abzumtun wäre, wie du es
versuchtest.
Herleiten ist Logik, setzt sie also auch schon voraus. Logik kann nur
sich selbst begründen, niemals aus einem anderen hergeleitet werden,
eben weil dies ja Logik voraussetzt. Logik muß sich selbst sich
voraus setzen. Es ist eine Dialektik von Setzen und Voraussetzen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Nur an sich, er ist nicht fertig. Ausführlich begründet von mir in
einem Aufsatz in: VorSchein 25/26 (2006) S. 105-126
Hic Rhodos, hic salta.
Wie sollte der "fertige Mensch" denn aussehen? Wodurch wird er fertig?
Bilderverbot. Kriterium ist das Aufhören der Diskrepanz von Begriff
und Sein des Menschen. Ein Bild kann man sich davon nicht machen,
ohne schon das utopische Sollen zu korrumpieren.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Unter Paradies verstehe ich doch etwas mehr als der Wunsch nach einem
besseren Fernsehprogramm.
Wo sprach ich davon?
Darauf läuft es hinaus, wenn man sich mit dem Menschen wie er ist,
zufrieden gibt.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Ich messe den Menschen nicht, ich akzeptiere ihn als Menschen, wie
er ist. Du offenbar nicht. Du willst nicht den Begriff vom Menschen
dem Menschen anpassen sondern umgekehrt.
Das unterscheidet nun mal Kritische von reaktionärer Theorie.
Den Menschen so zu nehmen, wie er ist, ist reaktionär?
Das ist es. Es ist nicht nur das, es ist repressiv. Man enthält den
Menschen ihre eigenen Möglichkeiten, ihre Potenzen,
Entwicklungspotentiale vor. Ein Lehrer, der die Schüler dumm läßt,
weil er sie so nimmt, wie sie sind, wäre autoritär. Er hätte die
Potentiale der Schüler zu entwickeln. So ist es mit den Menschen
überhaupt. Sie sind bei den Möglichkeiten
Post by Lars Braesicke
Dann bin ich gerne Reaktionär. LOL
Ja, da kann ich mich an die DDR erinnern, die wollten auch immer eine
"entwickelte sozialistische Persönlichkeit formen".
Du scheinst ähnliches vorzuhaben.
Wenn diese Bürokratenbrut das doch nur getan hätte. Sie hat die
Entwicklung nur gehemmt, statt sie zu fördern.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Seine Liebe
zu den Leuten, wie sie sind, entspringt dem Haß gegen den richtigen
Menschen."
Und der "richtige Mensch" muß erst gebacken werden...
Der muß erst werden, ja.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Nein, gerade nicht. Der Mensch wird erst Mensch. Das Menschenrecht
betrifft sein Ansichsein, das er erst einmal zu entfalten hätte, und
das ist sein Recht. Ihn darauf fixieren, was er bloß ist, ist
schlechtweg reaktionär.
Niemand will ihn fixieren.
Das tut man, wenn man ihn so nimmt, wie er ist.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Wer liegt diese Höhe dieses "oben" fest?
Niemand. Man erkennt es.
Woran?
An dem Maß der Fähigkeit sich und die Welt selbst zu organisieren. Da
ist ein Abgrund zwischen Pflanzen und Tieren und von Tieren und
Menschen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Damit wird sie in den Dreck gezogen. Wenn der Mensch nicht mehr ist
als eine Pflanze, die ja sogar ein Veget-Arier ißt,
Eiei, gegen Vegetarier hat er auch was ...
Den Witz konnte ich nicht auslassen.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
dann kann man ihn
ja getrost vernichten, er ist dann genauso gleichgültig, wie das
Essen.
Dir ist Essen gleichgültig?
Wie kommst Du darauf. Es gilt aber nicht mir gleich, das Beefsteak
hat kein Menschenrecht. Die Kuh hat ja auch keinerlei Rechte, weil
sie keine Person ist, kein Träger von Pflichten und Rechten. Wenn man
das Steak oder das Tier mit den Menschen auf eine Stufe stellt, ist
der Mensch auch nichts als Mittel etwa zum Verzehr. Damit ist aber
seine Würde verletzt.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Man kann es heute schon kritisieren. Und das geht nur, wenn man den
Menschen als Krone der Schöpfung sieht und nicht gleichberechtig mit
Pflanzen und Nutzvieh.
Mit Gleichberechtigung hast du deine Probleme ...
Zwischen Menschen nicht.
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Einen nur relativen haben sie, weil sie sich keinen absoluten
zuschreiben können.
Die Ärmsten ...
Kann man sagen. Schelling sprich da so schön von der Melancholie der
Natur in dieser Hinsicht.
Der Bär merkt es nicht. Er brummt fröhlich und fängt sich ne Forelle.
Falls Blumentritt ihm dieses Recht gestattet, freilich ...
Nicht in meinem Teich!
Post by Lars Braesicke
Post by Martin Blumentritt
Menschen als "Kollateralschaden", z.B., werden auch als relativer
Wert gehandhabt.
Kaum, dann würde man davon gar nicht sprechen. Das tut man gerade
eben deswegen, weil der Mensch kein relativer Wert ist und eben das
Ziel ihn zu töten verkehrt ist.
Die diesen Begriff benutzen, sprechen nicht darüber, sie erwähnen es
beiläufig und wähnen sich im Recht, töten zu dürfen.
Kollaterale Schäden sind solche, die nicht beabsichtigt, aber
unvermeidbar sind. Als Notwehr, Verteidigung, Erzwingung von Frieden
ist Töten durchaus legitim.
Post by Lars Braesicke
Wenn dein Murks Fortschritt ist, bin ich gern Reaktionär.
Dann sei glücklich mit dem, was bloß ist.

mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/


Es gibt Minderheiten, bei denen man verpflichtet ist, sie zu verfolgen:
Nazis.
Joerg Frommhold
2006-03-06 19:06:02 UTC
Permalink
Unterschiede in der sexuellen Aktivität zwischen einzelnen Kulturen
sind noch aufschlußreicher und illustrieren die Lernvorgänge noch
einleuchtender.
Bist Du nicht immer der, der das Gerede von mehreren
Kulturen als Antisemitismus bezeichnet?
Joerg Frommhold
2006-03-06 19:11:03 UTC
Permalink
Und was Wahrheit ist, legt Blumentritt fest - ganz objektiv.
Eigentlich kannst Du auch aufhören, der Blumentritt hat schon zugegeben, daß
er Dich
argumentativ nicht schlagen kann und sich dafür lieber aufs
sinnverfälschende Zitieren
verlegt.
Siehe Thread "Auslaender raus"
Lars Braesicke
2006-03-06 21:25:07 UTC
Permalink
Post by Joerg Frommhold
Und was Wahrheit ist, legt Blumentritt fest - ganz objektiv.
Eigentlich kannst Du auch aufhören, der Blumentritt hat schon
zugegeben, daß er Dich
argumentativ nicht schlagen kann und sich dafür lieber aufs
sinnverfälschende Zitieren
verlegt.
Siehe Thread "Auslaender raus"
Danke für den Hinweis. Ich hatte diesen Thread bisher völlig ignoriert.
Offenbar will Blumentritt nicht ernstgenommen werden, wenn er so
offensichtlich zu Lüge und Fälschung greift.

Lars
Joerg Frommhold
2006-03-07 08:32:39 UTC
Permalink
Post by Lars Braesicke
Post by Joerg Frommhold
Und was Wahrheit ist, legt Blumentritt fest - ganz objektiv.
Eigentlich kannst Du auch aufhören, der Blumentritt hat schon
zugegeben, daß er Dich
argumentativ nicht schlagen kann und sich dafür lieber aufs
sinnverfälschende Zitieren
verlegt.
Siehe Thread "Auslaender raus"
Danke für den Hinweis. Ich hatte diesen Thread bisher völlig ignoriert.
Offenbar will Blumentritt nicht ernstgenommen werden, wenn er so
offensichtlich zu Lüge und Fälschung greift.
Einige behaupten ja, er wäre nicht nur in seiner Ideologie faschistisch,
sondern
ein echter Nazi, der hier nur "die Juden" und andere Antifaschisten madig
machen
will. Zumindest mit solchen Aktionen gibt er solchen Behauptungen neue
Nahrung,
denn das so was aus Versehen passiert, das könnte vielleicht bei DumRum
vorkommen, aber bei Blumentritt ist das, wie man ja auch aus den
Folgepostings
sieht, Absicht.
--
Martin Blumentritt über die "Harmlosigkeit" der KZs:

"Die hoffnungslose Lage der Tiere auch noch zu sexuellen Genuessen zu
missbrauchen, ist das Widerwaertigste, was es ueberhaupt gibt,
vergleichbar oder schlimmer als die Vergewaltigung von KZ-Insassen"
Post by Lars Braesicke
Lars
Bernd Nawothnig
2006-03-07 00:45:03 UTC
Permalink
Das Land wurde bei der Abwehr eines Angriffskrieges arabischer
Staaten erobert und ist damit legitim in israelischer Hand. Jordanien
hat auf sein Eigentumsrecht verzichtet.
Ja, ja, von Demokratie hält unser Blumentritt nichts. Da brauchts der
starken "Hand", die etwas hält. Daß Israel angriff, angeblich präventiv,
verschweigt er.
Nicht im Fall Jordanien. Israel reagierte erst auf vorhergehende
jordanische Luft- und Artillerieangriffe.




Bernd
--
Those who desire to give up freedom in order to gain security,
will not have, nor do they deserve, either one. [T. Jefferson]
Manfred Glahe
2006-03-05 10:26:36 UTC
Permalink
Lars Braesicke schrieb:

[...]
Post by Lars Braesicke
Richtig. Da kommen wir zu des Pudels Kern.
Denn ich wüßte nicht, warum ich Menschen mit krankhaften Defiziten
verurteilen sollte. Ich bin Arzt, ich behandle sie.
Du bezeichnest indes Kranke als Abschaum. Das findest du gut?
[...]
Post by Lars Braesicke
Du scheinst sehr auf das Denken in hierarchischen Ordnungen der Welt in
höhere und niedere Wesen fixiert zu sein.
Auch Menschen in höhere und niedere teilen zu wollen, ist dir aber
hoffentlich fremd?
Lars
Ich habe euren Disput sehr aufmerksam verfolgt und bin einigermaßen
überrascht, wie du diesen "Menschen" (ich passe mich jetzt mal wieder
an) aus der Reserve gelockt hast. Respekt, mir fehlt für solch
andauerndes Gerangel meist die Geduld. Das Ergebnis ist allerdings
überzeugend.
Sollten die Blumentritts und Perlwitzens diese deine Meinung einmal
übernehmen, dann können wir meinetwegen diese NG mangels
Meinungsunterschiede, in den von euch angesprochenen Fragen dicht
machen.

Manfred Glahe
donron
2006-03-05 10:28:12 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Martin Blumentritt
Eben. Offensichtlich ist es nicht so einfach. Schon gar nicht, wenn
man Schriften wie den Traktat Synhedrin - zur Zeit des 2. Tempels
sic! (wann die wohl war?) - mein heranziehen zu können. Und das ohne
Stellenwert, Zeit, wirkliche Praxis der Rechtsprechung des
Gerichtshofs, überhaupt zu erwähnen. Was Du betreibst, ist nichts als
exakt der Unsinn, den man als Talmud-Quotes kennt. Völlige Willkür.
Das ist in etwa so wie Islamisten mit dem Koran umgehen, sich das
aussuchen, was ihren Haß stützt, den Rest vergessen. Wenn z.B. Idioten
Aufstände wegen dänische Karikaturen organisieren, die mit diesen
Karikaturen rein gar nichts zu tun haben können, denn es werden keine
Gebote verletzt. Gebote, die Gützendienst verhindern sollen, gelten
wohl kaum für NIchtmuslime, davon mal abgesehen, daß man Abbildungen
des Propheten im Topkai-Musem bewundern kann, was auch keine Proteste
auslöst. Davon mal abgesehen, selbst wenn die Karikaturen beleidigend
gewesen wären, hätten sich Gläubige an Sure 3:186, 195 zu halten und
sie duldsam zu ertragen, da Alah die strafen wird, die den Propheten
beleidigen (33:7, 9:61).
Es ist in diesem Zusammenhang auch überaus interessant zu beobachten,
dass Bräsicke die Tatsache der Steinigung im Islam bis in die Jetztzeit
und die Niederlegung dieser Strafe in wichtigsten religiösen Texten der
Muslime auf Biegen und Brechen versuchte zu negieren und zu relativieren
und dabei behauptete, im Judentum würde auf gleiche Weise mit der
Steinigung verfahren.
Lars Braesicke
2006-03-05 12:18:53 UTC
Permalink
Post by donron
Es ist in diesem Zusammenhang auch überaus interessant zu beobachten,
dass Bräsicke die Tatsache der Steinigung im Islam bis in die
Jetztzeit und die Niederlegung dieser Strafe in wichtigsten
religiösen Texten der Muslime auf Biegen und Brechen versuchte zu
negieren und zu relativieren und dabei behauptete, im Judentum würde
auf gleiche Weise mit der Steinigung verfahren.
Ich "behauptete", nein, ich wies nach, daß in den heiligen Schriften des
Judentums weit öfter von Steinigung die Rede ist, als im Koran, den der
Moslemfeind Dummrum meinte, beleidigen zu dürfen.

Lars
Manfred Glahe
2006-03-05 13:31:19 UTC
Permalink
Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Martin Blumentritt
Eben. Offensichtlich ist es nicht so einfach. Schon gar nicht, wenn
man Schriften wie den Traktat Synhedrin - zur Zeit des 2. Tempels
sic! (wann die wohl war?) - mein heranziehen zu können. Und das ohne
Stellenwert, Zeit, wirkliche Praxis der Rechtsprechung des
Gerichtshofs, überhaupt zu erwähnen. Was Du betreibst, ist nichts als
exakt der Unsinn, den man als Talmud-Quotes kennt. Völlige Willkür.
Das ist in etwa so wie Islamisten mit dem Koran umgehen, sich das
aussuchen, was ihren Haß stützt, den Rest vergessen. Wenn z.B. Idioten
Aufstände wegen dänische Karikaturen organisieren, die mit diesen
Karikaturen rein gar nichts zu tun haben können, denn es werden keine
Gebote verletzt. Gebote, die Gützendienst verhindern sollen, gelten
wohl kaum für NIchtmuslime, davon mal abgesehen, daß man Abbildungen
des Propheten im Topkai-Musem bewundern kann, was auch keine Proteste
auslöst. Davon mal abgesehen, selbst wenn die Karikaturen beleidigend
gewesen wären, hätten sich Gläubige an Sure 3:186, 195 zu halten und
sie duldsam zu ertragen, da Alah die strafen wird, die den Propheten
beleidigen (33:7, 9:61).
Es ist in diesem Zusammenhang auch überaus interessant zu beobachten,
dass Bräsicke die Tatsache der Steinigung im Islam bis in die Jetztzeit
und die Niederlegung dieser Strafe in wichtigsten religiösen Texten der
Muslime auf Biegen und Brechen versuchte zu negieren und zu relativieren
und dabei behauptete, im Judentum würde auf gleiche Weise mit der
Steinigung verfahren.
Du hast doch nicht alle Tassen im Schrank, rund-um-dumm!

Ich stehe hier wohl sicher nicht in dem Ruf, Bräsickes Unterstützer
zu sein, habe mir aber, anders als manche meiner Gegner hier, eine
eigene Meinung bewahrt und die vom Inhalt und nicht vom Schreiber
abhängig gemacht.

Bräsickes Argumentation war durchgängig sachlich, fundiert und
freundlich gegenüber diesem Blumentreter-Subjekt.
Müßte ich über den Talmud hier etwas loswerden, dann würde sich das
anders Lesen und die Giftspritze Perlwitz würde sich wieder mal an
seine Brust greifen müssen!

Manfred Glahe
donron
2006-03-05 16:58:14 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Manfred Glahe
Ich stehe hier wohl sicher nicht in dem Ruf, Bräsickes Unterstützer
zu sein, habe mir aber, anders als manche meiner Gegner hier, eine
eigene Meinung bewahrt und die vom Inhalt und nicht vom Schreiber
abhängig gemacht.
Haben Nazis eine eigene Meinung? haben Kommunisten eine eigene Meinung?
Post by Manfred Glahe
Bräsickes Argumentation war durchgängig sachlich, fundiert und
freundlich gegenüber diesem Blumentreter-Subjekt.
Sein "Antizionismus", so nannte man den staatlichen Antisemitismus der
"DDR", kommt so lange so daher, bis er nicht beim Lügen ertrappt wird.
Manfred Glahe
2006-03-05 22:04:11 UTC
Permalink
Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Manfred Glahe
Ich stehe hier wohl sicher nicht in dem Ruf, Bräsickes Unterstützer
zu sein, habe mir aber, anders als manche meiner Gegner hier, eine
eigene Meinung bewahrt und die vom Inhalt und nicht vom Schreiber
abhängig gemacht.
Haben Nazis eine eigene Meinung? haben Kommunisten eine eigene Meinung?
Wo siehst du hier denn Nazis oder Kommunisten?
Hast du denn eine eigene Meinung?
Hörst dich ja fast wie der Perlwitz an.
Post by donron
Post by Manfred Glahe
Bräsickes Argumentation war durchgängig sachlich, fundiert und
freundlich gegenüber diesem Blumentreter-Subjekt.
Sein "Antizionismus", so nannte man den staatlichen Antisemitismus der
"DDR", kommt so lange so daher, bis er nicht beim Lügen ertrappt wird.
Über's Lügen möchte ich hier jetzt ungern disputieren, aber eine
eigene Meinung zu haben beinhaltet doch auch einmal anzuerkennen, wenn
der Meinungsgegner etwas vernünftiges vorbringt, auch wenn es einem
selbst nicht gerade in den Kram paßt. Und das was Bräsicke da
vorgebracht hat, das kann auch ich unterschreiben. Nur dumme und
unwahre Argumente sind dämlich und entlarven sich früher oder später
selbst bzw. den Anwender solcher Kindereien. Blumentritt und Perlwitz
sind dumme und ignorante Menschen, die nicht kapieren, daß sie den
Nazis die Wähler nur so zutreiben mit ihren Haßtiraden gegen alles
Deutsche.

Antizionist bin ich allein schon deshalb, weil ich Blumentritt und
Perlwitz hier kennenlernen mußte. Gegen anständige Juden habe ich
nichts einzuwenden, ja, Perlwitz ist doch der schäbige Kerl, der diese
von mir genannten Juden als "dumme Juden" bezeichnet hat.

Manfred Glahe
Ingo G Becker
2006-03-06 00:22:49 UTC
Permalink
Post by donron
Sein "Antizionismus", so nannte man den staatlichen Antisemitismus der
"DDR", kommt so lange so daher, bis er nicht beim Lügen ertrappt wird.
Wer die DDR in Anführungszeichen setzt möchte die reale - wenn auch
vergangene - Existenz dieses Staates in Abrede stellen. Wer dies tut
negiert auch die Verbrechen, wie z. B. die Morde an der innerdeutschen
Grenze, die von den Soldaten der DDR begangen wurden.

Donron, dir steht nun die Wahl frei ob man dich weiterhin nur belächeln
soll oder man man sich zusätzlich auch noch vor deiner Menschen
verachtenden Hetze ekeln soll.
Werner Sondermann
2006-03-02 23:55:11 UTC
Permalink
[...]
Post by Martin Blumentritt
Post by Lars Braesicke
Subhuman? Ist das sowas wie "untermenschlich"?
Subhuman bezeichnet man die Phase der Homonisation zwischen der
Abspaltung der Hominiden und der humanen Phase der Homisation, die
der letzten Phase der subhumanen Entwicklung folgt,
Tier-Mensch-Übergangsfeld. Hier wird aber nicht eine Species, sondern
ein Verhalten, das ihr nicht adäquat ist, kritisiert.
--snip--
Aber, wer nun letztendlich in Deiner Wirklichkeit so ein "Schädling"
sei, bestimmt immer noch ein gedachter "großer Steuermann" (oder gar
Du, Martin Blumentritt selbst)?

Welcome to the Hotel Lux!

w.

--
Wenn das Wiesel der Henne
Glück zum Neujahr wünscht,
hat es nichts Gutes im Sinn.
[altes chin. Sprichwort]
Ingo G Becker
2006-03-01 19:41:32 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Becker wiederholt die Stürmerpropaganda, die Juden eines der
abscheulichsten Abartigkeiten, Sex mit Tieren, unterstellt. Über
Tifis macht man sich bekanntlich zurecht lustig und zieht über sie
her.
Es wäre - wie bereits gesagt - ausgesprochen antisemitisch einen Typen wie
dich mit "den Juden" schlechthin gleich zu setzen. Dass du als das
Gegenteil eines liebenswerten Menschen giltst dürfte dir ja nicht engangen
sein, ich denke es mach dir auch Freude ein solcher Typ Mensch zu sein.
Wenn du jede Äußerung der Ablehnung gegen dich als Ablehnung gegen alle
Juden (btw. wen interessiert es schon ob du Jude bist? Mich nicht!)
bezeichnest, stellst du dich als den Prototypen aller Juden hin. Das wäre
unseren jüdischen Mitbürgern gegenüber nicht besonders freundlich.
Joerg Frommhold
2006-03-02 08:31:59 UTC
Permalink
Post by Martin Blumentritt
Es begab sich am 28.02.06, als der/die ehrenwerte braesicke um 22:57
in /de/soc/politik/misc zum Thema "Re: Vogel-Viren und Katzen" eine
Post by Lars Braesicke
Post by donron
ach hören Sie doch auf. Sie wissen ganz genau dass das Nazigesocks MB
ständig versteckt und offen Zoophilie unterstellt.
Ob einer nun zoophil ist oder nicht:.Was hat es mit den Juden zu tun?
Becker wiederholt die Stürmerpropaganda, die Juden eines der
abscheulichsten Abartigkeiten, Sex mit Tieren, unterstellt.
Hat er Dir Sex mit Tieren unterstellt?
Wenn ja, was hat das mit Juden zu tun?
Post by Martin Blumentritt
Über
Tifis macht man sich bekanntlich zurecht lustig und zieht über sie
her.
Wenn sich einer über Dich lustig macht, hat das nicht unbedigt was mit
irgendwelchen sexuellen Neigungen zu tun.
Post by Martin Blumentritt
mfg Martin Blumentritt
Homepage: http://www.martinblumentritt.de/
"Das nationalsozialistische Denken fasziniert durch die Fähigkeit,
den, der einmal die Wahrheit spricht, für alle Lügen glaubwürdig zu
machen, und den Diebstahl, den er ausnahmsweise nicht begangen hat,
zum Alibi fuer Tausend Morde."(Karl Kraus, Die Dritte Walpurgisnacht)
Das ist ja exakt das, was Du betreibst.
Albert Fischer
2006-02-28 23:17:15 UTC
Permalink
x-no-archive-Troll: no
Strunz-Dumm-Strunzdummrum: yes
Post by Lars Braesicke
Post by donron
die hier immer wieder von Nazis vorgebrachte "Tierstory" im
Zusammenhang mit MB dürfte doch bekannt sein.
Nö. So sehr interessiert mich das "Deviduum" (TM Blumentritt) nicht.
ach hören Sie doch auf. Sie wissen ganz genau dass das Nazigesocks MB
ständig versteckt und offen Zoophilie unterstellt.
Zwei Fragen, Strunzdummrum:

"Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
Aber der schweigt zu diesem Thema, sicher sucht er noch fleißig
irgendwelche Texte die er dann abschreiben kann."

1.) Inwiefern wird hier jemandem versteckt oder offen Zoophilie unterstellt?
2.) Inwiefern gibt der Verfasser des obenstehenden Textes Antisemitismus
preis?

Was ist jetzt, Strunzdummrum? Kommt da jetzt mal eine Antwort?

Oder müssen wir davon ausgehen, dass du das Deviduum Martin Blumentritt mit
"Dä Jooden" gleichsetzst und genau damit *Rassismus* und *Antisemitismus*
der übelsten Sorte preisgibst?

War die karnevalistische Ration mit der Neunschwänzigen etwa mal wieder zu
laff, dass du hier derartig waidwund deine hetzerischen Innenansichten zur
Schau stellen musst?

Erzählnse mal :-)


Shalom


Albert Fischer
--
Nur ein toter Hund ist ein guter Hund - H5N1 for president :-)
donron
2006-03-01 14:55:22 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Albert Fischer
"Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
Aber der schweigt zu diesem Thema, sicher sucht er noch fleißig
irgendwelche Texte die er dann abschreiben kann."
1.) Inwiefern wird hier jemandem versteckt oder offen Zoophilie unterstellt?
2.) Inwiefern gibt der Verfasser des obenstehenden Textes Antisemitismus
preis?
Du weisst doch selber gut genug das nazis MB gerade wegen seiner
Neigung Zoophilie zu verurteilen als Zoophilen beschimpfen. Und Du
weisst genauso gut das becker nichts anderes wollte als genau diese
Leier wieder abzuziehen. Die Frage ist nur weshalb Du hier so reagierst,
obwohl Du genau das weisst.

Und Albert Fischer weiss auch genau, was es bedeutet, einen
zionistischen Juden öffentlich als "Nazi" zu beschimpfen und ihn nach
Ausschwitz zu wünschen wie Becker das tat. Das ist Antisemitismus und
nciht die Aufdeckung der antismitischen Tat im Gewande des
Multikulturalismus, wie es Becker betreibt. Da bleibt keine Frage offen.

Oder hat das damit zu tun, dass der taxifahrer immer noch keinen Job als
hausmeister an einer roten Uni irgendwo gefunden hat, dass der
Minifischer mal aus einem gescheiterten Multikulti-Kietz indem gerade
Claudia Roth von Türken zusammengepöbelt wurde rumgeifern muss?
Albert Fischer
2006-03-02 20:11:36 UTC
Permalink
Post by donron
Post by Albert Fischer
"Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut
aus. Aber der schweigt zu diesem Thema, sicher sucht er noch fleißig
irgendwelche Texte die er dann abschreiben kann."
1.) Inwiefern wird hier jemandem versteckt oder offen Zoophilie unterstellt?
2.) Inwiefern gibt der Verfasser des obenstehenden Textes
Antisemitismus preis?
Nicht, dass (!) ich darauf jetzt wirklich eine Antwort erwartet hätte ;-)
Post by donron
Du weisst doch selber gut genug das nazis MB gerade wegen seiner
Neigung Zoophilie zu verurteilen als Zoophilen beschimpfen. Und Du
weisst genauso gut das becker nichts anderes wollte als genau diese
Leier wieder abzuziehen. Die Frage ist nur weshalb Du hier so
reagierst, obwohl Du genau das weisst.
BRUHAHAHAHAHA

Was war das denn, Strunzdummrum? Bist du es wirklich und hast einen
Crashkurs in Nazisch-Die Sprache der Verdammten belegt?

Wow, auf die Interpunktion geschissen, das/dass durcheinandergewürfelt,
Groß- und Kleinschreibung missachtet, alle Achtung, Strunzdummrum, damit
kann man schon mal auflaufen in Pirna, vielleicht mit einem
Bewerbungsschreiben für die SSS.
Post by donron
Und Albert Fischer weiss auch genau,
dass es kaum etwas schöneres gibt, als wenn sich Strunzdummrum aufregt, weil
er mal wieder nicht zugeben will, dass er mit dem schwachsinnigen
Antisemitismuvorwurf mehr über sein eignees Hetzerdasein ausgesagt hat, als
ihm lieb ist. Deshalb gibt es auch auf die obenstehenden zwei kleinen Fragen
keine Antwort mehr :-)))
Post by donron
... was es bedeutet, einen
zionistischen Juden öffentlich als "Nazi" zu beschimpfen und ihn nach
Ausschwitz zu wünschen wie Becker das tat.
Wo tat er das, Strunzdummrum? Mal eine Msg-ID zur Hand?
Post by donron
Das ist Antisemitismus und
nciht die Aufdeckung der antismitischen Tat im Gewande des
Multikulturalismus, wie es Becker betreibt. Da bleibt keine Frage offen.
Was deine Intentionen betrifft, sicherlich nicht mehr.
Post by donron
Oder hat das damit zu tun, dass der taxifahrer immer noch keinen Job
als hausmeister an einer roten Uni irgendwo gefunden hat,
aaah, die vermeintliche Bildungslücke des Bundesaußenministers lässt sich an
seinen früheren Berufen ablesen. Nun denn, Strunzdummrum, hast du denn mal
eine Uni besucht? Die Kölsche, gell? Und dann nach Ewigkeiten den
geringstdenkbarsten Abschluss in irgendeinem Schmalspurstudium in
irgendeinem belanglosen Orchideenfach mit miserablen Noten absolviert, gell?
Aber man darf Strunzdummrum wenigstens mit "Herr Magister" anreden, da fühlt
er sich gaaaanz groß gegenüber dem Taxifahrer, aus dem nichts geworden ist
ROTFL ROTFL ROTFL
Post by donron
dass der
Minifischer mal aus einem gescheiterten Multikulti-Kietz
war das jetzt wieder nazisch?
Post by donron
indem gerade
Claudia Roth von Türken zusammengepöbelt wurde rumgeifern muss?
Also im Nazischen hast du offenbar den Rang eines Professors verdient,
Strunzdummrum. Alle Achtung, im Nichtskönnen ein Meister, unser
X-No-Arcive-Troll.


Shalom


Albert Fischer
--
Control-Kölsch-Delete
donron
2006-03-03 07:55:04 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Albert Fischer
Post by donron
... was es bedeutet, einen
zionistischen Juden öffentlich als "Nazi" zu beschimpfen und ihn nach
Ausschwitz zu wünschen wie Becker das tat.
Wo tat er das, Strunzdummrum? Mal eine Msg-ID zur Hand?
Auch das wissen Sie ganz genau. Halten Sie sich mal wieder alle Wege
offen, Mini-Fischer?
Lars Braesicke
2006-03-03 19:05:56 UTC
Permalink
Post by donron
Post by Albert Fischer
Wo tat er das, Strunzdummrum? Mal eine Msg-ID zur Hand?
Auch das wissen Sie ganz genau. Halten Sie sich mal wieder alle Wege
offen, Mini-Fischer?
Was weiß er ganz genau? Daß du da keine Msg-ID bringen kannst?
LOL

Lars
donron
2006-03-05 08:11:29 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Post by donron
Post by Albert Fischer
Wo tat er das, Strunzdummrum? Mal eine Msg-ID zur Hand?
Auch das wissen Sie ganz genau. Halten Sie sich mal wieder alle Wege
offen, Mini-Fischer?
Was weiß er ganz genau? Daß du da keine Msg-ID bringen kannst?
Er weiss es genauso wie Sie wissen, dass Sie antisemitische
islamistische Kongresse durchführen lassen wollten, auf denen die
Vernichtung Israels gefordert werden sollte, bevor diese Kongresse
verboten wurden. Zu beiden Vorfällen existieren Message IDs.
Lars Braesicke
2006-03-05 12:20:49 UTC
Permalink
Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Post by donron
Post by Albert Fischer
Wo tat er das, Strunzdummrum? Mal eine Msg-ID zur Hand?
Auch das wissen Sie ganz genau. Halten Sie sich mal wieder alle Wege
offen, Mini-Fischer?
Was weiß er ganz genau? Daß du da keine Msg-ID bringen kannst?
Er weiss es genauso wie Sie wissen, dass Sie antisemitische
islamistische Kongresse durchführen lassen wollten, auf denen die
Vernichtung Israels gefordert werden sollte, bevor diese Kongresse
verboten wurden. Zu beiden Vorfällen existieren Message IDs.
Gähn. Dann nenn sie doch endlich mal, Schwafler.
Kannst du nicht?

Lars
Albert Fischer
2006-03-05 23:33:27 UTC
Permalink
"Lars Braesicke" <***@despammed.com> schrieb im Newsbeitrag news:***@individual.net


[...]
Post by Lars Braesicke
Post by donron
Post by Lars Braesicke
Post by donron
Post by Albert Fischer
Wo tat er das, Strunzdummrum? Mal eine Msg-ID zur Hand?
Auch das wissen Sie ganz genau. Halten Sie sich mal wieder alle
Wege offen, Mini-Fischer?
Was weiß er ganz genau? Daß du da keine Msg-ID bringen kannst?
Er weiss es genauso wie Sie wissen, dass Sie antisemitische
islamistische Kongresse durchführen lassen wollten, auf denen die
Vernichtung Israels gefordert werden sollte, bevor diese Kongresse
verboten wurden. Zu beiden Vorfällen existieren Message IDs.
Isser nicht süß ROTFL . Irgendeine /Stimme/ sagt ihm wahrscheinlich, dass
die Msg-IDs da sein /müssen/ , dass sie /existieren/ , so wie dem
Schluckspecht aus Texanien seine Massenvernichtungswaffen (nur echt mit
Dativ).
Post by Lars Braesicke
Gähn. Dann nenn sie doch endlich mal, Schwafler.
Kannst du nicht?
Naja, zu dem was Strunzdummrum alles _nicht_ kann, können in Köln wohl so
einige Damen und Herren ihr Liedchen trällern LOL.


Shalom


Albert Fischer
--
Control-Kölsch-Delete
donron
2006-03-06 09:59:09 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Albert Fischer
Isser nicht süß ROTFL . Irgendeine /Stimme/ sagt ihm wahrscheinlich,
dass die Msg-IDs da sein /müssen/ , dass sie /existieren/ , so wie dem
Schluckspecht aus Texanien seine Massenvernichtungswaffen (nur echt mit
Dativ).
Post by Lars Braesicke
Gähn. Dann nenn sie doch endlich mal, Schwafler.
Kannst du nicht?
Schön, wie hier zusammen jault, was wirklich zusammen gehört:
Mini-Fischer, Bräsicke, Glahe und Becker.
Post by Albert Fischer
Und die verlogenen Faschisten Deines Schlages ersetzten das Wort
Zionisten durch Antisemiten, und fordern weiterhin unverholen zum Mord auf.
Post by Albert Fischer
Leute wie Du haben Auschitz nicht ermöglicht - das wäre schlimm genung.
Leute wie Du haben Auschwitz betrieben.
<***@uni-berlin.de>

Das ist die traurige Wahrheit. Aus dieser Holzart wurden KZ-Aufseher
geschnitzt.

<***@130.133.1.4>

Ø
Ø
Ø "Auch die reissen "die Fahne hoch" wenn sie in ihren Licherketten
Post by Albert Fischer
"Schalom Schalom Schalömmchen" hauchen und dabei mit den
Israel-Fähnchen
Post by Albert Fischer
rumfuchteln."
Ø
Ø
Post by Albert Fischer
Post by Lars Braesicke
Nein Blumentritt, du bist doch heute noch ein elender Faschist.
Hast Du Dir schon vom Knoll eine SS-Uniform besorgt?
Du bejubelst noch heute jeden Mord, der von den IDF(aschisten)
begangen wird.
Post by Albert Fischer
Post by Lars Braesicke
Liegt es an der mangelnden Bildung, Martin? Oder woran liegt es,
Martin, daß Du aus der NS-Vergangenheit nichts gelernt hast?
Post by Albert Fischer
Post by Lars Braesicke
Ich hatte gedacht, der Faschismus sei 1945 besiegt worden, aber Du
lebst ihn weiter.
Post by Albert Fischer
Post by Lars Braesicke
Demnach hat der braune Blumentritt wieder unerhebliche
Fascho-Propaganda gegeiffert.
Ø
Ø
Post by Albert Fischer
Post by Lars Braesicke
jeder, der sich tagtöglich von Hitler distanzieren muß, um sein
Gesicht in der Öffentlichkeit zu wahren, zeigt wie nahe er ihm ist. Das
gilt auch - und besonders - für Dich.
Post by Albert Fischer
Menschen wie Du, Nachrgröhler von Parloen die grade "angesagt" sind,
Denunzianten und Mitläufer sind es die das Naziregieme gestützt haben.
Du hast nur das Glück erst nach dem Krieg gebohren zu sein.
Zumindest die, in der Du noch hoffenlich lange Lebst. Denn das Leben
scheint Dir ja eine Qual zu sein
Post by Albert Fischer
Mit Deinen Hetzparolen über die jüdische Herrenmenschen spammst Du
hier schon seit Ewigkeitn rum.
Post by Albert Fischer
Post by Lars Braesicke
Wer sich darüber aufregt, daß Kaplan zum Mord aufruft, slber aber
verlangt, daß *ausgerechnet* Polizisten sich über Gesetze hinwegsetzen
tut sich mit den extremistischen Straftätern gemein.
<***@uni-berlin.de>
Lars Braesicke
2006-03-06 18:53:40 UTC
Permalink
Na, da hat sich das Strunzdummrum ja richtig angestrengt.
Reschpeckt.
Doch schauen wir mal, was sein Vorwurf war:
"Und Albert Fischer weiss auch genau, was es bedeutet, einen
zionistischen Juden öffentlich als "Nazi" zu beschimpfen und ihn nach
Ausschwitz zu wünschen wie Becker das tat. "

Erstens, kann man jeden Nazi nennen, den man für einen Nazi hält, auch wenn
der zufällig Jude ist. Das macht keinen Antisemiten. Es sei denn, man nimmt
einen Juden für alle Juden, wie es Antisemiten tun, und begreift den Angriff
auf einen Juden als auf alle Juden gerichtet. Und genau das tut Dummrum.
Zweitens, dein "nach Ausschwitz zu wünschen" hat eine völlig andere
Konnotation bei Becker als du unterstellst. Becker sieht jemanden als einen
KZ-Aufseher gleich. Und wenn er das so sieht, ist es sein recht und
unabhängig davon, ob derjenige zufällig Jude ist. Die Abhängigkeit vom
Judentum erschaffen nur Antisemiten, so wie du es tust.

Lars
donron
2006-03-06 19:51:53 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Erstens, kann man jeden Nazi nennen, den man für einen Nazi hält, auch wenn
der zufällig Jude ist. Das macht keinen Antisemiten.
Das Sie es wagen Ihr perverses Denken auch noch öffentlich zu machen:
ganz bewußt einen Juden als Nazi zu beschimpfen und ihn als KZ Betreiber
zu verunglimpfen, was noch schlimmer ist, als ihn nach Auschwitz zu
wünschen wie ich irrtümlich annahm...

und natürlich, nicht der antisemitische Hetzer im STÜRMER Stil ist
Antisemit, nein, der dies klar sagt. Mit Ihnen gemeinsame Luft zu atmen
ist unerträglich und da helfen auch keine Filter. Und das wars jetzt.
Lars Braesicke
2006-03-06 20:54:05 UTC
Permalink
Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Erstens, kann man jeden Nazi nennen, den man für einen Nazi hält,
auch wenn der zufällig Jude ist. Das macht keinen Antisemiten.
Das Sie es wagen
Ich wage meine Meinung kundzutun. Hier herrscht Meinungsfreiheit, Antisemit
Dummrum. Jedoch nicht für Antisemiten wie dich, die sich hinter "Das(s) Sie
es wagen"-Rufe und angebl. Philosemitentum verstecken.
Post by donron
ganz bewußt einen Juden als Nazi
Ob Blumentritt Jude ist oder nicht spielt offenbar nur für dich eine Rolle.
Post by donron
zu beschimpfen und ihn als KZ
Betreiber
zu verunglimpfen, was noch schlimmer ist, als ihn nach Auschwitz zu
wünschen wie ich irrtümlich annahm...
Schlimm ist, daß du in Blumentritt nur den Juden siehst, Antisemit Dummrum.
Post by donron
und natürlich, nicht der antisemitische Hetzer im STÜRMER Stil ist
Kein Grund hier rumzuschreien, Hetzerchen
Post by donron
Antisemit, nein, der dies klar sagt. Mit Ihnen gemeinsame Luft zu atmen
ist unerträglich und da helfen auch keine Filter. Und das wars jetzt.
Dann ist ja gut.

Lars
Joerg Frommhold
2006-03-07 08:17:38 UTC
Permalink
Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Erstens, kann man jeden Nazi nennen, den man für einen Nazi hält, auch wenn
der zufällig Jude ist. Das macht keinen Antisemiten.
Das Sie es wagen Ihr perverses Denken auch noch öffentlich zu machen: ganz
bewußt einen Juden als Nazi zu beschimpfen und ihn als KZ Betreiber zu
verunglimpfen, was noch schlimmer ist, als ihn nach Auschwitz zu wünschen
wie ich irrtümlich annahm...
und natürlich, nicht der antisemitische Hetzer im STÜRMER Stil ist
Antisemit, nein, der dies klar sagt. Mit Ihnen gemeinsame Luft zu atmen
ist unerträglich und da helfen auch keine Filter. Und das wars jetzt.
Das mit der selben Luft atmen kannst Du ganz schnell ändern.
Aber wahrscheinlich ist unser DumRum auch dafür zu blöde.
Aber zum Glück erledigt das sich bald von selbst.
donron
2006-03-07 10:38:43 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Joerg Frommhold
Aber wahrscheinlich ist unser DumRum auch dafür zu blöde.
Allein die Tatsache, dass Sie und Ihresgleichen immer wieder panisch
wiederholen, wie dumm ich doch sei, beweist wie sehr Sie und
Ihresgleichen sich enttarnt und bedroht fühlen. Da kann man nichts machen.
Tanja Scharrer
2006-03-01 23:00:00 UTC
Permalink
Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Post by donron
die hier immer wieder von Nazis vorgebrachte "Tierstory" im
Zusammenhang mit MB dürfte doch bekannt sein.
Nö. So sehr interessiert mich das "Deviduum" (TM Blumentritt)
nicht.
ach hören Sie doch auf. Sie wissen ganz genau dass das Nazigesocks
MB ständig versteckt und offen Zoophilie unterstellt.
Moment mal, es ist doch Holger Bruns, des sich immer über
derartige Unterstellungen beklagt hat. Heißt das jetzt, daß die
beiden identisch sind?



Tanja
--
Nie wieder Bahamas!
http://www.kommunisten-online.de/Kriegstreiber/knallkoeppe.htm
http://www.lrp-cofi.org/KOVI_BRD/Archiv/Gremliza.html
http://www.attac.de/wuerzburg/artikel/amokdeutsch.htm
donron
2006-03-02 11:52:20 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Tanja Scharrer
Moment mal
Nein.
Joerg Frommhold
2006-02-28 19:11:03 UTC
Permalink
Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Lars Braesicke
Post by donron
Post by Ingo G Becker
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
der antisemitische Hetzer am Werk
Was war hier jetzt antisemitisch?
die hier immer wieder von Nazis vorgebrachte "Tierstory" im Zusammenhang
mit MB dürfte doch bekannt sein.
Du weißt da genaueres? Los, erzähl mal!
Otto Huber
2006-03-01 07:34:47 UTC
Permalink
Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Ingo G Becker
Post by Marianne Blauwerder
Riems (dpa) - Das Vogelgrippevirus H5N1 ist erstmals in
Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der
Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der
Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde. Das teilte
das Friedrich- Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der
Insel Riems mit. Ob es sich um den aggressiven asiatischen
Virenstamm handelt, wird noch untersucht. Das
Bundesagrarministerium rief Katzenhalter zu besonderen
Schutzvorkehrungen auf, warnte aber vor Panik.
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
der antisemitische Hetzer am Werk
Wieso der Blumentritt hat doch einen Vogel ...
J. Behrendt
2006-03-01 10:21:23 UTC
Permalink
Post by Otto Huber
[...]
Wieso der Blumentritt hat doch einen Vogel ...
Wobei noch nicht klar ist, ob du oder der Hetzer "donron" Martins Vogel
sein will.



jb
--
Viele Menschen würden eher sterben als denken.
Und in der Tat, sie tun es.
(Bertrand Russell, brit. Philosoph)
Otto Huber
2006-03-01 11:52:55 UTC
Permalink
Post by J. Behrendt
Post by Otto Huber
[...]
Wieso der Blumentritt hat doch einen Vogel ...
Wobei noch nicht klar ist, ob du oder der Hetzer "donron" Martins Vogel
sein will.
Wobei noch nicht klar ist, ob du auch einen Vogel hast ...
Theseus Oblivion
2006-03-01 11:57:58 UTC
Permalink
Post by Otto Huber
Post by J. Behrendt
Post by Otto Huber
[...]
Wieso der Blumentritt hat doch einen Vogel ...
Wobei noch nicht klar ist, ob du oder der Hetzer "donron" Martins Vogel
sein will.
Wobei noch nicht klar ist, ob du auch einen Vogel hast ...
Wobei ja auch noch überhaupt nicht bewiesen ist, ob ein Vogel bei
deinem Spatzenhirn nicht eine große Bereicherung wäre.
--
wer scih an Rhtcecrhseibflrehen afunghaet, vreheflt dsa Tmhea!
Otto Huber
2006-03-01 12:10:00 UTC
Permalink
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by J. Behrendt
Post by Otto Huber
[...]
Wieso der Blumentritt hat doch einen Vogel ...
Wobei noch nicht klar ist, ob du oder der Hetzer "donron" Martins Vogel
sein will.
Wobei noch nicht klar ist, ob du auch einen Vogel hast ...
Wobei ja auch noch überhaupt nicht bewiesen ist, ob ein Vogel bei
deinem Spatzenhirn nicht eine große Bereicherung wäre.
Lieber ein Spatzenhirn haben, als ein Fliegenhirn wie du es hast.
Theseus Oblivion
2006-03-01 12:10:16 UTC
Permalink
Post by Otto Huber
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by J. Behrendt
Post by Otto Huber
[...]
Wieso der Blumentritt hat doch einen Vogel ...
Wobei noch nicht klar ist, ob du oder der Hetzer "donron" Martins
Vogel sein will.
Wobei noch nicht klar ist, ob du auch einen Vogel hast ...
Wobei ja auch noch überhaupt nicht bewiesen ist, ob ein Vogel bei
deinem Spatzenhirn nicht eine große Bereicherung wäre.
Lieber ein Spatzenhirn haben, als ein Fliegenhirn wie du es hast.
Hohoho... jetzt hast du's mir aber gegeben.
Du bist ja ein ganz ein schlagfertiger, gelle ;-) ?

GRuß
--
wer scih an Rhtcecrhseibflrehen afunghaet, vreheflt dsa Tmhea!
Otto Huber
2006-03-01 20:31:04 UTC
Permalink
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by J. Behrendt
Post by Otto Huber
[...]
Wieso der Blumentritt hat doch einen Vogel ...
Wobei noch nicht klar ist, ob du oder der Hetzer "donron" Martins
Vogel sein will.
Wobei noch nicht klar ist, ob du auch einen Vogel hast ...
Wobei ja auch noch überhaupt nicht bewiesen ist, ob ein Vogel bei
deinem Spatzenhirn nicht eine große Bereicherung wäre.
Lieber ein Spatzenhirn haben, als ein Fliegenhirn wie du es hast.
Hohoho... jetzt hast du's mir aber gegeben.
Du bist ja ein ganz ein schlagfertiger, gelle ;-) ?
Tut's weh?
Theseus Oblivion
2006-03-02 12:56:04 UTC
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Post by Otto Huber
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by J. Behrendt
Post by Otto Huber
[...]
Wieso der Blumentritt hat doch einen Vogel ...
Wobei noch nicht klar ist, ob du oder der Hetzer "donron" Martins
Vogel sein will.
Wobei noch nicht klar ist, ob du auch einen Vogel hast ...
Wobei ja auch noch überhaupt nicht bewiesen ist, ob ein Vogel bei
deinem Spatzenhirn nicht eine große Bereicherung wäre.
Lieber ein Spatzenhirn haben, als ein Fliegenhirn wie du es hast.
Hohoho... jetzt hast du's mir aber gegeben.
Du bist ja ein ganz ein schlagfertiger, gelle ;-) ?
Tut's weh?
Ja, sehr.. im Zwerchfell.
--
wer scih an Rhtcecrhseibflrehen afunghaet, vreheflt dsa Tmhea!
Otto Huber
2006-03-02 22:56:38 UTC
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Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by J. Behrendt
Post by Otto Huber
[...]
Wieso der Blumentritt hat doch einen Vogel ...
Wobei noch nicht klar ist, ob du oder der Hetzer "donron" Martins
Vogel sein will.
Wobei noch nicht klar ist, ob du auch einen Vogel hast ...
Wobei ja auch noch überhaupt nicht bewiesen ist, ob ein Vogel bei
deinem Spatzenhirn nicht eine große Bereicherung wäre.
Lieber ein Spatzenhirn haben, als ein Fliegenhirn wie du es hast.
Hohoho... jetzt hast du's mir aber gegeben.
Du bist ja ein ganz ein schlagfertiger, gelle ;-) ?
Tut's weh?
Ja, sehr.. im Zwerchfell.
Tut mir echt leid ...
Theseus Oblivion
2006-03-03 17:36:50 UTC
Permalink
Post by Otto Huber
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
.
Post by Theseus Oblivion
Post by Otto Huber
Post by J. Behrendt
Post by Otto Huber
[...]
Wieso der Blumentritt hat doch einen Vogel ...
Wobei noch nicht klar ist, ob du oder der Hetzer "donron"
Martins Vogel sein will.
Wobei noch nicht klar ist, ob du auch einen Vogel hast ...
Wobei ja auch noch überhaupt nicht bewiesen ist, ob ein Vogel
bei deinem Spatzenhirn nicht eine große Bereicherung wäre.
Lieber ein Spatzenhirn haben, als ein Fliegenhirn wie du es hast.
Hohoho... jetzt hast du's mir aber gegeben.
Du bist ja ein ganz ein schlagfertiger, gelle ;-) ?
Tut's weh?
Ja, sehr.. im Zwerchfell.
Tut mir echt leid ...
Kein Thema.
--
wer scih an Rhtcecrhseibflrehen afunghaet, vreheflt dsa Tmhea!
Hugo B.
2006-02-28 17:34:45 UTC
Permalink
Post by Ingo G Becker
Post by Marianne Blauwerder
Riems (dpa) - Das Vogelgrippevirus H5N1 ist erstmals in
Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der
Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der
Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde. Das teilte
das Friedrich- Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der
Insel Riems mit. Ob es sich um den aggressiven asiatischen
Virenstamm handelt, wird noch untersucht. Das
Bundesagrarministerium rief Katzenhalter zu besonderen
Schutzvorkehrungen auf, warnte aber vor Panik.
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
Na ist doch prima, wer will sich mit Vögeln schon nicht gut auskennen.
Werner Sondermann
2006-02-28 19:13:12 UTC
Permalink
Post by Hugo B.
Post by Ingo G Becker
Post by Marianne Blauwerder
Riems (dpa) - Das Vogelgrippevirus H5N1 ist erstmals in
Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der
Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der
Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde. Das teilte
das Friedrich- Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der
Insel Riems mit. Ob es sich um den aggressiven asiatischen
Virenstamm handelt, wird noch untersucht. Das
Bundesagrarministerium rief Katzenhalter zu besonderen
Schutzvorkehrungen auf, warnte aber vor Panik.
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
Na ist doch prima, wer will sich mit Vögeln schon nicht gut auskennen.
Ebend!

BTW, ich bin übrigens auch gut zu Vögeln, und das nicht nur im Winter.

*Tweetly Tweeet*

w.
Joerg Frommhold
2006-02-28 17:20:32 UTC
Permalink
Post by Ingo G Becker
Post by Marianne Blauwerder
Riems (dpa) - Das Vogelgrippevirus H5N1 ist erstmals in
Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der
Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der
Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde. Das teilte
das Friedrich- Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der
Insel Riems mit. Ob es sich um den aggressiven asiatischen
Virenstamm handelt, wird noch untersucht. Das
Bundesagrarministerium rief Katzenhalter zu besonderen
Schutzvorkehrungen auf, warnte aber vor Panik.
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
Die Viecher können einem schon leid tun.
Post by Ingo G Becker
Aber der schweigt zu diesem Thema, sicher sucht er noch fleißig
irgendwelche Texte die er dann abschreiben kann.
Das Thema ist für seine Textschreiber halt nicht interessant genug, um ein
paar
10kb zu liefern. Und was beim Selberschreiben rauskommt, das sieht man ja.
donron
2006-03-02 12:33:09 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Joerg Frommhold
Post by Ingo G Becker
Post by Marianne Blauwerder
Riems (dpa) - Das Vogelgrippevirus H5N1 ist erstmals in
Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der
Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der
Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde. Das teilte
das Friedrich- Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der
Insel Riems mit. Ob es sich um den aggressiven asiatischen
Virenstamm handelt, wird noch untersucht. Das
Bundesagrarministerium rief Katzenhalter zu besonderen
Schutzvorkehrungen auf, warnte aber vor Panik.
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
Die Viecher können einem schon leid tun.
wieso denn?
Joerg Frommhold
2006-03-02 13:53:26 UTC
Permalink
Post by donron
x-no-archive: yes
Post by Joerg Frommhold
Post by Ingo G Becker
Post by Marianne Blauwerder
Riems (dpa) - Das Vogelgrippevirus H5N1 ist erstmals in
Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der
Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der
Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde. Das teilte
das Friedrich- Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der
Insel Riems mit. Ob es sich um den aggressiven asiatischen
Virenstamm handelt, wird noch untersucht. Das
Bundesagrarministerium rief Katzenhalter zu besonderen
Schutzvorkehrungen auf, warnte aber vor Panik.
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
Die Viecher können einem schon leid tun.
wieso denn?
Das zu erläutern, würde Dich überforden, deshalb lass ichs einfach.
Du bringst hier schon genug Leistungen, die wirklich am oberen Rand
dessen liegen, was Du schaffen kannst. Und Du kannst es glauben, wir
amüsieren uns immer köstlich.
Ingo G Becker
2006-03-02 14:53:12 UTC
Permalink
On Thu, 2 Mar 2006 14:53:26 +0100, Joerg Frommhold wrote:


[wahre Worte ans donron]
Post by Joerg Frommhold
Das zu erläutern, würde Dich überforden, deshalb lass ichs einfach.
Du bringst hier schon genug Leistungen, die wirklich am oberen Rand
dessen liegen, was Du schaffen kannst. Und Du kannst es glauben, wir
amüsieren uns immer köstlich.
da fehlt noch:

[... wenn wir darauf herab blicken ...]

soviel Zeit muß sein!
donron
2006-03-02 19:26:14 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Ingo G Becker
[wahre Worte ans donron]
Post by Joerg Frommhold
Das zu erläutern, würde Dich überforden, deshalb lass ichs einfach.
Du bringst hier schon genug Leistungen, die wirklich am oberen Rand
dessen liegen, was Du schaffen kannst. Und Du kannst es glauben, wir
amüsieren uns immer köstlich.
[... wenn wir darauf herab blicken ...]
soviel Zeit muß sein!
Haben sie Dir das in Deiner Therapiegruppe erzählt, dass Du so was
visualisieren sollst, Becker? Wenn die Medikamente es nicht von alleine
schaffen?
Ingo G Becker
2006-03-02 23:38:40 UTC
Permalink
Post by donron
Post by Ingo G Becker
[... wenn wir darauf herab blicken ...]
soviel Zeit muß sein!
Haben sie Dir das in Deiner Therapiegruppe erzählt, dass Du so was
visualisieren sollst, Becker? Wenn die Medikamente es nicht von alleine
schaffen?
Du musst dich nicht hier in dspm ärgern lassen, donron.
Find dich einfach damit ab, dass du ein lächerlicher Typ bist.

Aber bitte tu uns allen den Gefallen und bleib wie du bist. Es gibt so
wenig zu lachen in dieser Welt, da ist man froh über so nen Flabes wie
dich.
donron
2006-03-02 19:24:53 UTC
Permalink
x-no-archive: yes
Post by Joerg Frommhold
Post by donron
Post by Joerg Frommhold
Die Viecher können einem schon leid tun.
wieso denn?
Das zu erläutern, würde Dich überforden, deshalb lass ichs einfach.
Ach ja? Mach mir doch die Freude und spucks aus.
Andreas Bockelmann
2006-02-28 18:50:22 UTC
Permalink
Post by Ingo G Becker
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
Aber der schweigt zu diesem Thema, sicher sucht er noch fleißig
irgendwelche Texte die er dann abschreiben kann.
EUER MBl wird auch älter. Abschreiben ist übrigens nicht seine Masche,
er scannt.
--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / AGAINST HTML IN E-MAIL |
F/V +49-69-13306797291 | X AND NEWS |
| / \ |
Ingo G Becker
2006-02-28 21:16:22 UTC
Permalink
Post by Andreas Bockelmann
Post by Ingo G Becker
Mit Katzen und Vögeln kennt sich unser Martin Blumentritt sehr gut aus.
Aber der schweigt zu diesem Thema, sicher sucht er noch fleißig
irgendwelche Texte die er dann abschreiben kann.
EUER MBl wird auch älter. Abschreiben ist übrigens nicht seine Masche,
er scannt.
Auch Blumentritt geht mit der Zeit. Wird ja auch Zeit.
Theseus Oblivion
2006-02-28 18:23:22 UTC
Permalink
Post by Marianne Blauwerder
heimische weiße Ratte
Ach du Kacke... Naja die Ratten haben ja auch schon die Pest gebracht.

GRuß
--
wer scih an Rhtcecrhseibflrehen afunghaet, vreheflt dsa Tmhea!
Marianne Blauwerder
2006-02-28 19:07:26 UTC
Permalink
On Tue, 28 Feb 2006 19:23:22 +0100, Theseus Oblivion
Post by Theseus Oblivion
Post by Marianne Blauwerder
heimische weiße Ratte
Ach du Kacke... Naja die Ratten haben ja auch schon die Pest gebracht.
GRuß
Dazu - weil gerade hereingekommen - dies:

From: Arcor Newsticker <***@arcor-online.net>
Message-ID:
<WSKQoPFbvbTt/Y+***@newsread.arcor-online.net>

28.02.2006, 19:45 Uhr

München (dpa) - Nach Bekanntwerden der ersten Infektion
eines
Säugetiers mit dem H5N1-Virus in Europa auf Rügen hat Bayern
seine Vorsorgemaßnahmen verschärft. In den Sperrbezirken
müssen
Katzen ab sofort im Haus bleiben und Hunde angeleint werden,
in
den Beobachtungsgebieten wird es empfohlen. Dies erklärte
Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf am Abend
in
München. Die seuchenrechtlichen Vorsorgemaßnahmen gelten
demzufolge in den Schutzzonen Bayerns und Baden-Württembergs
gleichermaßen.
Roman Knobloch
2006-02-28 20:03:23 UTC
Permalink
Post by Marianne Blauwerder
München (dpa) - Nach Bekanntwerden der ersten Infektion
eines
Säugetiers mit dem H5N1-Virus in Europa auf Rügen hat Bayern
seine Vorsorgemaßnahmen verschärft. In den Sperrbezirken
müssen
Katzen ab sofort im Haus bleiben und Hunde angeleint werden,
in
den Beobachtungsgebieten wird es empfohlen. Dies erklärte
Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf am Abend
in
München. Die seuchenrechtlichen Vorsorgemaßnahmen gelten
demzufolge in den Schutzzonen Bayerns und Baden-Württembergs
gleichermaßen.
Wäre es für HSE24 & QVC jetzt nicht die Gelegenheit Leinen für Katzen
an den Mann bzw. Frau zu bringen.
A.M.G.
2006-03-01 01:17:32 UTC
Permalink
Post by Roman Knobloch
Post by Marianne Blauwerder
München (dpa) - Nach Bekanntwerden der ersten Infektion
eines
Säugetiers mit dem H5N1-Virus in Europa auf Rügen hat Bayern
seine Vorsorgemaßnahmen verschärft. In den Sperrbezirken
müssen
Katzen ab sofort im Haus bleiben und Hunde angeleint werden,
in
den Beobachtungsgebieten wird es empfohlen. Dies erklärte
Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf am Abend
in
München. Die seuchenrechtlichen Vorsorgemaßnahmen gelten
demzufolge in den Schutzzonen Bayerns und Baden-Württembergs
gleichermaßen.
Wäre es für HSE24 & QVC jetzt nicht die Gelegenheit Leinen für Katzen
an den Mann bzw. Frau zu bringen.
Ja dann sollten wir unsere Kinder und Ehemänner auch anleinen!
Theseus Oblivion
2006-03-01 07:48:15 UTC
Permalink
Post by A.M.G.
Post by Roman Knobloch
Post by Marianne Blauwerder
München (dpa) - Nach Bekanntwerden der ersten Infektion
eines
Säugetiers mit dem H5N1-Virus in Europa auf Rügen hat Bayern
seine Vorsorgemaßnahmen verschärft. In den Sperrbezirken
müssen
Katzen ab sofort im Haus bleiben und Hunde angeleint werden,
in
den Beobachtungsgebieten wird es empfohlen. Dies erklärte
Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf am Abend
in
München. Die seuchenrechtlichen Vorsorgemaßnahmen gelten
demzufolge in den Schutzzonen Bayerns und Baden-Württembergs
gleichermaßen.
Wäre es für HSE24 & QVC jetzt nicht die Gelegenheit Leinen für Katzen
an den Mann bzw. Frau zu bringen.
Ja dann sollten wir unsere Kinder und Ehemänner auch anleinen!
Wieso, essen die bei dir tote Vögel von der Straße?
--
wer scih an Rhtcecrhseibflrehen afunghaet, vreheflt dsa Tmhea!
Otto Huber
2006-03-02 09:52:41 UTC
Permalink
Post by Theseus Oblivion
Post by A.M.G.
Post by Roman Knobloch
Post by Marianne Blauwerder
München (dpa) - Nach Bekanntwerden der ersten Infektion
eines
Säugetiers mit dem H5N1-Virus in Europa auf Rügen hat Bayern
seine Vorsorgemaßnahmen verschärft. In den Sperrbezirken
müssen
Katzen ab sofort im Haus bleiben und Hunde angeleint werden,
in
den Beobachtungsgebieten wird es empfohlen. Dies erklärte
Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf am Abend
in
München. Die seuchenrechtlichen Vorsorgemaßnahmen gelten
demzufolge in den Schutzzonen Bayerns und Baden-Württembergs
gleichermaßen.
Wäre es für HSE24 & QVC jetzt nicht die Gelegenheit Leinen für Katzen
an den Mann bzw. Frau zu bringen.
Ja dann sollten wir unsere Kinder und Ehemänner auch anleinen!
Wieso, essen die bei dir tote Vögel von der Straße?
Nicht angeleinte Ehemänner vögeln oft fremd.
Theseus Oblivion
2006-03-02 12:55:37 UTC
Permalink
Post by Otto Huber
Post by Theseus Oblivion
Post by A.M.G.
Post by Roman Knobloch
Post by Marianne Blauwerder
München (dpa) - Nach Bekanntwerden der ersten Infektion
eines
Säugetiers mit dem H5N1-Virus in Europa auf Rügen hat Bayern
seine Vorsorgemaßnahmen verschärft. In den Sperrbezirken
müssen
Katzen ab sofort im Haus bleiben und Hunde angeleint werden,
in
den Beobachtungsgebieten wird es empfohlen. Dies erklärte
Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf am Abend
in
München. Die seuchenrechtlichen Vorsorgemaßnahmen gelten
demzufolge in den Schutzzonen Bayerns und Baden-Württembergs
gleichermaßen.
Wäre es für HSE24 & QVC jetzt nicht die Gelegenheit Leinen für Katzen
an den Mann bzw. Frau zu bringen.
Ja dann sollten wir unsere Kinder und Ehemänner auch anleinen!
Wieso, essen die bei dir tote Vögel von der Straße?
Nicht angeleinte Ehemänner vögeln oft fremd.
So könnte man das natürlich auch verstehen.
--
wer scih an Rhtcecrhseibflrehen afunghaet, vreheflt dsa Tmhea!
Ingo G Becker
2006-02-28 21:19:21 UTC
Permalink
Post by Theseus Oblivion
Post by Marianne Blauwerder
heimische weiße Ratte
Ach du Kacke... Naja die Ratten haben ja auch schon die Pest gebracht.
*LOL*
Und wie soll das eine Käfig-Ratte machen?

(X-Post nach drtr)
Theseus Oblivion
2006-03-01 12:08:26 UTC
Permalink
Post by Ingo G Becker
Post by Theseus Oblivion
Post by Marianne Blauwerder
heimische weiße Ratte
Ach du Kacke... Naja die Ratten haben ja auch schon die Pest gebracht.
*LOL*
Und wie soll das eine Käfig-Ratte machen?
Das weiss ich leider nicht.
Post by Ingo G Becker
(X-Post nach drtr)
--
wer scih an Rhtcecrhseibflrehen afunghaet, vreheflt dsa Tmhea!
Rolf Martens
2006-03-02 05:03:13 UTC
Permalink
Post by Marianne Blauwerder
28.02.2006, 17:18 Uhr
Riems (dpa) - Das Vogelgrippevirus H5N1 ist erstmals in
Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der
Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der
Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde. Das teilte
das Friedrich- Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der
Insel Riems mit. Ob es sich um den aggressiven asiatischen
Virenstamm handelt, wird noch untersucht. Das
Bundesagrarministerium rief Katzenhalter zu besonderen
Schutzvorkehrungen auf, warnte aber vor Panik.
~~~~~~~~~~~~~~~~
Schmusetiger nicht mehr streicheln, hatten sich ja vorher
bestimmt x-Mal das Fell beleckt.
Katzennäpfe etc. fein säuberlich auskochen und zuvor gfls. mit
Gummihandschuhen anfassen.
Wann ist der erste "Wauwi" dran, die heimische weiße Ratte und
andere Kuschel-Pets.....?
Nun leben auch wir auf engstem Raume mit Tieren zusammen, die
krank sind und uns krank machen. Wie in Asien halt, bloß auf
anderm Level.
Diese ganze Propaganda der Regierungen in z.B. Deutschland,
den USA und hier in Schweden ist völliger Quatsch, eine
Panikmacherei und ein internationaler Terrorangriff. Ein
"Virus H5N1" gibt es gar nicht.

Gerade auf Deutsch gibt es ausgezeichnete Informationen in
dieser Frage. Siehe www.klein-klein-aktion.de und
www.klein-klein-verlag.de.

Etwas davon ins Englische übersetzt, auf meiner Homepage.

Rolf M.
Malmö, Schweden
www.rolf-martens.com
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