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Mariä Himmelfahrt: War Maria eine Mittlerin zwischen Gott und den Menschen?
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Bonaventura
2019-08-13 08:31:29 UTC
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Die Bischöfe tun sich mit Mariä Himmelfahrt nicht leicht. Zumindest hat ihre PR nicht die Ökumene mit den Ostkirchen im Blick:

In den Ostkirchen trägt der Tag den Namen „Hochfest des Entschlafens der allheiligen Gottesgebärerin“, in der syrisch-orthodoxen Kirche auch Entschlafung der hochheiligen Meisterin unser, der Gottesgebärerin. Die Ostkirchen begehen das Fest am 15. August des griechisch-orthodoxen und gregorianischen Kalenders.

Gerade mit Blick auf die bevorstehende Macht- und Sex-Synode der Bischöfe spielt die Frage nach der Geschlechterideologie als Rechtfertigung von Herrschaft in Kirche und Staat eine zentrale Rolle.

Ein Thema wird der Priesterberuf sein. Dabei möchte man ihn zum Wohlfühlberuf von Pflichten entlasten und gleichzeitig im Sinne eines zeitgenössischen Sexismus umgestalten.

Immerhin könnte die Frage aufkommen, was denn das Wesen des Priesterberufes ist, wenn nicht die Mittlerrolle zwischen Gott und den Menschen.

Hoch sensibel werden dabei marianische Fragen diskutiert oder ausgeklammert. Denn in der Ökumene haben die örtlichen Bischöfe nicht so sehr die Einheit der Ost- und Westkirche im Blick, als vielmehr das Kuscheln mit dem örtlichen Protestantismus.

Man muss sich ja mit seinen Nachbarn oder Verwandten verstehen. Das ist prinzpiell richtig, sollte aber nicht in Selbstverleugnung ausarten.

Schon die Priesterrolle Jesu als Mittler zwischen Gott und Menschen ist für Protestanten ein Problem im Hinblick auf jegliche Opferung. Zumindest gilt das für den Geschlechtsteil malenden Teil des Protestanismus, für den Jesus ein geschlechtlich problematisch veranlagter Prediger in Bienstocksandalen ist.

Auch vermeintlich katholische Theologinnen gehen irre, wenn sie glauben, Jesus sei kein Mittler gewesen oder habe die Mittlerrolle der Gottessöhne exklusiv für sich beansprucht, weshalb das Priestertum eine Erfindung der Tradition sei.

Aufs Knöpfen drücken all jene, die Maria als Miterlöserin ins Gespräch bringen. Schon haben sie ein Augen verdrehendes theologisch interessiertes Publikum in Raserei versetzt. Hände ringend habe man Pius XII. davon abgehalten, Maria als Hals am Leib Christi zu verkünden, wissen katholische Journalisten.

Nun stellt sich die Frage, ob das Gebähren des Mittlers ebenfalls eine Mittlerrolle ist oder mindestens eine Teilhabe daran.

Da Theologen dazu neigen, Fragen nicht wesentlich, sondern funktional zu beantworten, und Antworten dieser oder jener Ideologie in die Quere kommen könnten, gibt es starke Vorbehalte gegen die Miterlöserinnen-Theorie. Schließlich hätte Maria damit auch eine priesterliche Funktion, exklusiv für Frauen.

Nun sind aber selbst kritische katholische Theologinnen dermaßen auf Jesus fixiert, dass sie sich lieber Jesus als Frau vorstellen, als Maria diese Mitwirkung am Heil zuzugestehen.

Mariä Himmelfahrt bietet jedenfalls die Gelegenheit zur Reflexion darüber, dass der katholische Glaube kein exklusiver Männerglaube ist, daher das Gotteslob nicht allein von Männern gesungen wird und Ordensfrauen sich mit Maria als Mittlerinnen des göttlichen Wortes verstehen dürfen. Vor allem in Taten der Nächstenliebe inkarnieren sie das göttliche Wort beinahe jeden Tag.
Bonaventura
2019-08-13 11:02:12 UTC
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Christian O. trägt Totaltonsur. Eine ungewöhnliche Erscheinung, die man sonst eher bei Rockern antrifft. Aber ist Pfarrer an Sankt Maria Magdalena in Geldern. Der junge Geistliche versteht sich als modern und ganz anders. Die Heilige Messe will er als Gottes Show vergegenwärtigen: Spotlights statt Kerzen, Nebelmaschinen statt Weihrauch und vollen Youtube-Medieneinsatz, wo Gottes Wort ansonsten ein bisschen dröge rüberkommen könnte. Der Pop-Pastor hat volles Haus. Jesus könnte ein bisschen neidisch sein. Jedenfalls musste er statt mit Show mit Wundern und Bergpredigt begeistern.

Kurz vor Mariä Himmelfahrt quält Christian O. - etwas unzeitgemäß - die Frage nach der Auferstehung. Während Luther wohl Zweifel an seiner Himmelfahrt haben mochte, findet Christian O. gute Gründe, an die Auferstehung zu glauben.

Tut er sich damit leichter als der heilige Paulus?

Offenbar hatte der Apostel in Athen die guten Gründe gerade nicht parat. Der heilige Lukas schreibt das in seiner Apostelgeschichte ganz ehrlich. Und später argumentiert Paulus an die Korinther ganz anders als Christian O.. Hat sich die Themenlage geändert? Gibt es neue Argumente? Warum ist sich Christian O. offenbar sicherer als der heilige Paulus - im Hinblick auf die historische Faktenlage.

Immerhin war die Zeit für Jesus nach der Auferstehung kurz. Kaum war durch Türen gegangen und Jüngern an verschiedenen Orten gleichzeitig erschienen, wurde er auch schon - ganz passiv, wie St. Lukas in der besagten Apostelgeschichte wissen lässt - in den Himmel emporgehoben.

Wie hat die Kirche später über die Auferstehung gedacht? Zunächst mal hat sie die Bibel nicht umgeschrieben. Die Botschaft von der Auferstehung blieb und bleibt die Sensation als das, was bis dato kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hatte. Und sie hielt mit dem heiligen Paulus am Glauben an der allgemeinen Auferstehung "der Gerechten und der Ungerechten", wie er sich gemäß Apostelgeschichte gegenüber dem Statthalter Felix ausdrückte, fest. Also, ob Jude, Grieche, Russe, Chinese, Deutscher, Amerikaner, Indianer, Bantu, Musungu, Gringo oder Steppenreiter - alle werden am Ende der Zeit zum Jüngsten Gericht auferstehen und müssen sich für ihr Leben verantworten. Für Paulus und die Kirche ist also die Auferstehung exklusives Privileg für gutgläubige Katholiken. Wenn schon, dann ist es die Himmelfahrt - wie für Elias, Jesus und Maria.

Da sollte Pop-Pfarrer Christian O. vielleicht auch noch mal drüber nachdenken.
Hans
2019-08-13 12:14:42 UTC
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Am 13.08.2019 um 13:02 schrieb Bonaventura:


[.....]
Post by Bonaventura
Wie hat die Kirche später über die Auferstehung gedacht? Zunächst mal hat sie die Bibel nicht umgeschrieben. Die Botschaft von der Auferstehung blieb und bleibt die Sensation als das, was bis dato kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hatte. Und sie hielt mit dem heiligen Paulus am Glauben an der allgemeinen Auferstehung "der Gerechten und der Ungerechten", wie er sich gemäß Apostelgeschichte gegenüber dem Statthalter Felix ausdrückte, fest. Also, ob Jude, Grieche, Russe, Chinese, Deutscher, Amerikaner, Indianer, Bantu, Musungu, Gringo oder Steppenreiter - alle werden am Ende der Zeit zum Jüngsten Gericht auferstehen und müssen sich für ihr Leben verantworten. Für Paulus und die Kirche ist also die Auferstehung exklusives Privileg für gutgläubige Katholiken. Wenn schon, dann ist es die Himmelfahrt - wie für Elias, Jesus und Maria.
Für mich und viele andere ist dieser 15. August wie andere christliche
Feiertage ein bezahlter arbeitsfreier Tag, und da das heuer ein
Donnerstag ist, ist das für viele Werktätige eine Gelegenheit, den
Freitag als Zwickeltag (Fenstertag, Brückentag) für ein langes
Viertagewochenende zu verwenden.

Hans
Bonaventura
2019-08-13 14:14:25 UTC
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Post by Hans
[.....]
Post by Bonaventura
Wie hat die Kirche später über die Auferstehung gedacht? Zunächst mal hat sie die Bibel nicht umgeschrieben. Die Botschaft von der Auferstehung blieb und bleibt die Sensation als das, was bis dato kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hatte. Und sie hielt mit dem heiligen Paulus am Glauben an der allgemeinen Auferstehung "der Gerechten und der Ungerechten", wie er sich gemäß Apostelgeschichte gegenüber dem Statthalter Felix ausdrückte, fest. Also, ob Jude, Grieche, Russe, Chinese, Deutscher, Amerikaner, Indianer, Bantu, Musungu, Gringo oder Steppenreiter - alle werden am Ende der Zeit zum Jüngsten Gericht auferstehen und müssen sich für ihr Leben verantworten. Für Paulus und die Kirche ist also die Auferstehung exklusives Privileg für gutgläubige Katholiken. Wenn schon, dann ist es die Himmelfahrt - wie für Elias, Jesus und Maria.
Für mich und viele andere ist dieser 15. August wie andere christliche
Feiertage ein bezahlter arbeitsfreier Tag, und da das heuer ein
Donnerstag ist, ist das für viele Werktätige eine Gelegenheit, den
Freitag als Zwickeltag (Fenstertag, Brückentag)
So viel Toleranz muss sein.
Fritz
2019-08-13 14:07:14 UTC
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Post by Bonaventura
vielleicht auch noch mal drüber nachdenken.
Solltest du auch!
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Bonaventura
2019-08-13 14:09:49 UTC
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Post by Fritz
Post by Bonaventura
vielleicht auch noch mal drüber nachdenken.
Solltest du auch!
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Bin ich ja schon bei.
Bonaventura
2019-08-13 11:07:05 UTC
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Christian O. trägt Totaltonsur. Eine ungewöhnliche Erscheinung, die man sonst eher bei Rockern antrifft. Aber Christian O. ist Pfarrer an Sankt Maria Magdalena in Geldern. Der junge Geistliche versteht sich als modern und ganz anders. Die Heilige Messe will er als Gottes Show vergegenwärtigen: Spotlights statt Kerzen, Nebelmaschinen statt Weihrauch und voller Youtube-Medieneinsatz, wo Gottes Wort ansonsten ein bisschen dröge rüberkommen könnte. Der Pop-Pastor hat volles Haus. Jesus könnte ein bisschen neidisch sein. Jedenfalls musste er statt mit Show mit Wundern und Bergpredigt begeistern.

Kurz vor Mariä Himmelfahrt quält Christian O. - etwas unzeitgemäß - die Frage nach der Auferstehung. Während Luther wohl Zweifel an seiner Himmelfahrt haben mochte, findet Christian O. gute Gründe, an die Auferstehung, auch für sich ganz persönlich, zu glauben.

Tut er sich damit leichter als der heilige Paulus?

Offenbar hatte der Apostel in Athen die guten Gründe gerade nicht parat. Der heilige Lukas schreibt das in seiner Apostelgeschichte ganz ehrlich. Und später argumentiert Paulus an die Korinther ganz anders als Christian O. heute. Hat sich die Themenlage geändert? Gibt es neue Argumente? Warum ist sich Christian O. offenbar sicherer als der heilige Paulus - im Hinblick auf die historische Faktenlage.

Immerhin war die Zeit für Jesus nach der Auferstehung kurz. Kaum war er durch Türen gegangen und Jüngern an verschiedenen Orten gleichzeitig erschienen, wurde er auch schon - ganz passiv, wie St. Lukas in der besagten Apostelgeschichte wissen lässt - in den Himmel emporgehoben.

Wie hat die Kirche später über die Auferstehung gedacht? Zunächst mal hat sie die Bibel nicht umgeschrieben. Die Botschaft von der Auferstehung blieb und bleibt die Sensation als das, was bis dato kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hatte. Und sie hielt mit dem heiligen Paulus am Glauben an allgemeine Auferstehung "der Gerechten und der Ungerechten", wie er sich gemäß Apostelgeschichte gegenüber dem Statthalter Felix ausdrückte, fest. Also, ob Jude, Grieche, Russe, Chinese, Deutscher, Amerikaner, Indianer, Bantu, Musungu, Gringo oder Steppenreiter - alle werden am Ende der Zeit zum Jüngsten Gericht auferstehen und müssen sich für ihr Leben verantworten. Für Paulus und die Kirche ist also die Auferstehung kein exklusives Privileg für gutgläubige Katholiken. Wenn schon, dann ist es die Himmelfahrt - wie für Elias, Jesus und Maria.

Da sollte Pop-Pfarrer Christian O. vielleicht auch noch mal etwas drüber nachdenken.
Jens Wagner
2019-08-13 11:13:16 UTC
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Post by Bonaventura
Die Bischöfe tun sich mit Mariä Himmelfahrt nicht leicht. Zumindest
In den Ostkirchen trägt der Tag den Namen „Hochfest des Entschlafens
der allheiligen Gottesgebärerin“, in der syrisch-orthodoxen Kirche
auch Entschlafung der hochheiligen Meisterin unser, der
Gottesgebärerin. Die Ostkirchen begehen das Fest am 15. August des
griechisch-orthodoxen und gregorianischen Kalenders.
Gerade mit Blick auf die bevorstehende Macht- und Sex-Synode der
Bischöfe spielt die Frage nach der Geschlechterideologie als
Rechtfertigung von Herrschaft in Kirche und Staat eine zentrale
Rolle.
Ein Thema wird der Priesterberuf sein. Dabei möchte man ihn zum
Wohlfühlberuf von Pflichten entlasten und gleichzeitig im Sinne eines
zeitgenössischen Sexismus umgestalten.
Orthodoxe Priester heiraten ja auch und niemand nennt das einen
pflichtvergessenen Wohlfühlberuf. Der Pflichtzölibat wurde erst später
eingeführt. Es gibt keinen Grund, daran unbedingt festzuhalten.
Post by Bonaventura
Immerhin könnte die Frage aufkommen, was denn das Wesen des
Priesterberufes ist, wenn nicht die Mittlerrolle zwischen Gott und
den Menschen.
Hoch sensibel werden dabei marianische Fragen diskutiert oder
ausgeklammert. Denn in der Ökumene haben die örtlichen Bischöfe nicht
so sehr die Einheit der Ost- und Westkirche im Blick, als vielmehr
das Kuscheln mit dem örtlichen Protestantismus.
Ohne Ökumene geht es im konfessionell gespaltenen D nun mal nicht. Aber
die Protestanten dürfen nicht zu übergriffig werden. Vor allem nicht
die Hyperaufgeklärten aus dem Norden.
Post by Bonaventura
Man muss sich ja mit seinen Nachbarn oder Verwandten verstehen. Das
ist prinzpiell richtig, sollte aber nicht in Selbstverleugnung
ausarten.
So ist es.
Post by Bonaventura
Schon die Priesterrolle Jesu als Mittler zwischen Gott und Menschen
ist für Protestanten ein Problem im Hinblick auf jegliche Opferung.
Zumindest gilt das für den Geschlechtsteil malenden Teil des
Protestanismus, für den Jesus ein geschlechtlich problematisch
veranlagter Prediger in Bienstocksandalen ist.
Protestanten, typisch materialistisch, sehen Jesus mehr als Mensch und
Bruder als als Gott und König. Das ist nicht überall so. In Spanien
gibt es viele Darstellungen von Jesus als König. Auch Maria sieht dort
mehr wie eine trauernde Königin aus in prachtvollen Gewändern, z. B.
die Macarena Esperanza von Sevilla.

Dazu gibt es eine interessante Folklorelegende:

"Folklore recounts an alleged tale of a Protestant rebel who drank
(drinking is permitted on some religious processions) and then threw a
wine bottle at the image sometime before the 1950s. He became a
pallbearer for the image the following year as penance for his
sacrilegious act."

Ausgerechnet die biederen und moralistischen Protestanten galten in
Spanien als Rebellen. :)
Post by Bonaventura
Auch vermeintlich katholische Theologinnen gehen irre, wenn sie
glauben, Jesus sei kein Mittler gewesen oder habe die Mittlerrolle
der Gottessöhne exklusiv für sich beansprucht, weshalb das
Priestertum eine Erfindung der Tradition sei.
Aufs Knöpfen drücken all jene, die Maria als Miterlöserin ins
Gespräch bringen. Schon haben sie ein Augen verdrehendes theologisch
interessiertes Publikum in Raserei versetzt. Hände ringend habe man
Pius XII. davon abgehalten, Maria als Hals am Leib Christi zu
verkünden, wissen katholische Journalisten.
Nun stellt sich die Frage, ob das Gebähren des Mittlers ebenfalls
eine Mittlerrolle ist oder mindestens eine Teilhabe daran.
Da Theologen dazu neigen, Fragen nicht wesentlich, sondern funktional
zu beantworten, und Antworten dieser oder jener Ideologie in die
Quere kommen könnten, gibt es starke Vorbehalte gegen die
Miterlöserinnen-Theorie. Schließlich hätte Maria damit auch eine
priesterliche Funktion, exklusiv für Frauen.
Nun sind aber selbst kritische katholische Theologinnen dermaßen auf
Jesus fixiert, dass sie sich lieber Jesus als Frau vorstellen, als
Maria diese Mitwirkung am Heil zuzugestehen.
Das ist absurd. Das ist schlechter Einfluß des protestantischen "Nur
Jesus".
Post by Bonaventura
Mariä Himmelfahrt bietet jedenfalls die Gelegenheit zur Reflexion
darüber, dass der katholische Glaube kein exklusiver Männerglaube
ist, daher das Gotteslob nicht allein von Männern gesungen wird und
Ordensfrauen sich mit Maria als Mittlerinnen des göttlichen Wortes
verstehen dürfen. Vor allem in Taten der Nächstenliebe inkarnieren
sie das göttliche Wort beinahe jeden Tag.
Ich verstehe das Problem nicht. Maria hat sich zur Verfügung gestellt
als die Frau, die Gott zur Inkarnation in einem menschlichen Körper
verhilft. Und sie ging mit ihrer unerklärlichen Schwangerschaft das
enorme Risiko ein, als Ehebrecherin gesteinigt zu werden.

Daß Gott sie zum Dank dafür kurz vor oder kurz nach ihrem Tod auf das
himmlische Ufo hochgebeamt, reanimiert und ihr "göttliche" Alien-
Fähigkeiten (z. B. Gestaltwandlung) verliehen hat, war nur fair.

Seitdem erscheint sie an verschiedenen Orten in verschiedener Gestalt
und ruft die Menschen zu Glauben und Gebet auf, segnet und tröstet sie.

Und sie kommt dabei weiter herum, als eine einfache Hebräerin vom Dorf
sich jemals träumen lassen konnte.

Den Lakota in Amerika ist sie z. B. als Weißbüffelfrau erschienen.

Wer weiß, wie oft sie schon durch ihre Bitte verhindert hat, daß Gott
diese fehlerhafte Matrix einfach abschaltet? Weil das nun mal ihre
Heimat ist, mit der sie sich verbunden fühlt und an der sie hängt?

In diesem Sinn könnte man sie durchaus Miterlöserin nennen.

Protestanten haben einfach zu wenig Phantasie und sind zu sehr auf
Schrift und Moral fixiert. Sie haben das Christentum auf eine reine
Lebensphilosophie reduziert. Kein Wunder, daß Deutsche so leicht alles
Übernatürliche wegwerfen.

Es gab zur Zeit von Luther einen Dialogversuch mit der Griechischen
Orthodoxie. Wenn der nicht gescheitert wäre, wäre Deutschland heute
wohl weniger geistlos. Aber das ist nicht mehr zu ändern.
Bonaventura
2019-08-13 14:01:47 UTC
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Post by Jens Wagner
Post by Bonaventura
Die Bischöfe tun sich mit Mariä Himmelfahrt nicht leicht. Zumindest
In den Ostkirchen trägt der Tag den Namen „Hochfest des Entschlafens
der allheiligen Gottesgebärerin“, in der syrisch-orthodoxen Kirche
auch Entschlafung der hochheiligen Meisterin unser, der
Gottesgebärerin. Die Ostkirchen begehen das Fest am 15. August des
griechisch-orthodoxen und gregorianischen Kalenders.
Gerade mit Blick auf die bevorstehende Macht- und Sex-Synode der
Bischöfe spielt die Frage nach der Geschlechterideologie als
Rechtfertigung von Herrschaft in Kirche und Staat eine zentrale
Rolle.
Ein Thema wird der Priesterberuf sein. Dabei möchte man ihn zum
Wohlfühlberuf von Pflichten entlasten und gleichzeitig im Sinne eines
zeitgenössischen Sexismus umgestalten.
Orthodoxe Priester heiraten ja auch und niemand nennt das einen
pflichtvergessenen Wohlfühlberuf. Der Pflichtzölibat wurde erst später
eingeführt. Es gibt keinen Grund, daran unbedingt festzuhalten.
Der Grund der Einführung liegt in der Nachfolge Christi. Die Apostel lebten offenbar ehelos. St. Peters Schwiegermutter ist bekannter als seine verstorbene Ehefrau. Die Leitung der Gemeinden in der Diaspora übertrug der heilige Paulus zunächst verheirateten Laien. Als Antwort auf Unzulänglichkeiten - Stichwort: Pornokratie - entschied sich die Kirche für die Reform im Sinne des Zölibats. Die Gründe für die Reform gelten auch heute noch. Natürlich sind Ideal und Realität nicht immer identisch. Sünde ist möglich. Sie wird nicht abgeschafft durch Abschaffung der Reform. Reformgeist zeigt sich für Priester darin, das Ideal des Zölibats neu zu entdecken und mit geistlichem Leben zu füllen.
Post by Jens Wagner
Post by Bonaventura
Immerhin könnte die Frage aufkommen, was denn das Wesen des
Priesterberufes ist, wenn nicht die Mittlerrolle zwischen Gott und
den Menschen.
Hoch sensibel werden dabei marianische Fragen diskutiert oder
ausgeklammert. Denn in der Ökumene haben die örtlichen Bischöfe nicht
so sehr die Einheit der Ost- und Westkirche im Blick, als vielmehr
das Kuscheln mit dem örtlichen Protestantismus.
Ohne Ökumene geht es im konfessionell gespaltenen D nun mal nicht.
Nächstenliebe muss nicht Ökumene sein. Ich kann mit Protestanten und Muslimen zusammenarbeiten, ohne selbst Protestant oder Muslim zu werden.
Deshalb sollte man aber nicht vorsätzlich Bibelstellen in ihr Gegenteil formulieren, wo die Protestanten Offenbarung und Tradition folgen.
Post by Jens Wagner
Aber
die Protestanten dürfen nicht zu übergriffig werden. Vor allem nicht
die Hyperaufgeklärten aus dem Norden.
Natürlich sind auch die Hyperaufgeklärten eingeladen, am theologisch-philosophischen Diskurs teilzunehmen und mit der Tradition die Bibel vernünftig zu lesen.
Post by Jens Wagner
Post by Bonaventura
Man muss sich ja mit seinen Nachbarn oder Verwandten verstehen. Das
ist prinzpiell richtig, sollte aber nicht in Selbstverleugnung
ausarten.
So ist es.
Post by Bonaventura
Schon die Priesterrolle Jesu als Mittler zwischen Gott und Menschen
ist für Protestanten ein Problem im Hinblick auf jegliche Opferung.
Zumindest gilt das für den Geschlechtsteil malenden Teil des
Protestanismus, für den Jesus ein geschlechtlich problematisch
veranlagter Prediger in Bienstocksandalen ist.
Protestanten, typisch materialistisch, sehen Jesus mehr als Mensch und
Bruder als als Gott und König. Das ist nicht überall so. In Spanien
gibt es viele Darstellungen von Jesus als König.
Christus ist ja das Wort für König, Herr, Herrscher.
Post by Jens Wagner
Auch Maria sieht dort
mehr wie eine trauernde Königin aus in prachtvollen Gewändern, z. B.
die Macarena Esperanza von Sevilla.
Sehr erstaunlich, sehr schön. Hatte ich noch nicht gesehen. Die weinende Jungfrau der Hoffnung. Sie erinnert an das Himmlische Jerusalem.
Post by Jens Wagner
"Folklore recounts an alleged tale of a Protestant rebel who drank
(drinking is permitted on some religious processions) and then threw a
wine bottle at the image sometime before the 1950s. He became a
pallbearer for the image the following year as penance for his
sacrilegious act."
Eine weise Strafe. Sehr pädagogisch.
Post by Jens Wagner
Ausgerechnet die biederen und moralistischen Protestanten galten in
Spanien als Rebellen. :)
Protestant ist nicht gleich Protestant im protestantischen Sinne. :)
Post by Jens Wagner
Post by Bonaventura
Auch vermeintlich katholische Theologinnen gehen irre, wenn sie
glauben, Jesus sei kein Mittler gewesen oder habe die Mittlerrolle
der Gottessöhne exklusiv für sich beansprucht, weshalb das
Priestertum eine Erfindung der Tradition sei.
Aufs Knöpfen drücken all jene, die Maria als Miterlöserin ins
Gespräch bringen. Schon haben sie ein Augen verdrehendes theologisch
interessiertes Publikum in Raserei versetzt. Hände ringend habe man
Pius XII. davon abgehalten, Maria als Hals am Leib Christi zu
verkünden, wissen katholische Journalisten.
Nun stellt sich die Frage, ob das Gebähren des Mittlers ebenfalls
eine Mittlerrolle ist oder mindestens eine Teilhabe daran.
Da Theologen dazu neigen, Fragen nicht wesentlich, sondern funktional
zu beantworten, und Antworten dieser oder jener Ideologie in die
Quere kommen könnten, gibt es starke Vorbehalte gegen die
Miterlöserinnen-Theorie. Schließlich hätte Maria damit auch eine
priesterliche Funktion, exklusiv für Frauen.
Nun sind aber selbst kritische katholische Theologinnen dermaßen auf
Jesus fixiert, dass sie sich lieber Jesus als Frau vorstellen, als
Maria diese Mitwirkung am Heil zuzugestehen.
Das ist absurd. Das ist schlechter Einfluß des protestantischen "Nur
Jesus".
Ich glaube auch. Im protestantischen Himmel ist einfach nichts los: keine himmlischen Chöre, keine Heiligen, keine Maria. Nur Jesus - ein bisschen einsam. Daher darf es ruhig ein bisschen biblisch-barock im Himmel zugehen.
Post by Jens Wagner
Post by Bonaventura
Mariä Himmelfahrt bietet jedenfalls die Gelegenheit zur Reflexion
darüber, dass der katholische Glaube kein exklusiver Männerglaube
ist, daher das Gotteslob nicht allein von Männern gesungen wird und
Ordensfrauen sich mit Maria als Mittlerinnen des göttlichen Wortes
verstehen dürfen. Vor allem in Taten der Nächstenliebe inkarnieren
sie das göttliche Wort beinahe jeden Tag.
Ich verstehe das Problem nicht. Maria hat sich zur Verfügung gestellt
als die Frau, die Gott zur Inkarnation in einem menschlichen Körper
verhilft. Und sie ging mit ihrer unerklärlichen Schwangerschaft das
enorme Risiko ein, als Ehebrecherin gesteinigt zu werden.
Pubertierende und Spätpubertieren werden sich auf die Erklärbarkeit einer Schwangerschaft stürzen - und dafür bietet die traditionelle Interpretation im mehrfachen Schriftsinn den Ansatz der sittlichen Auslegung. Maria beeindruckt durch ihr Gottvertrauen und das damit verbundene unbedingte Ja zum Leben. Darüber hinaus hat der heilige Bonaventura Maria als Vorbild für alle Gläubigen dargestellt, die Gottes Wort ( siehe Johannesevangelium ) durch heilige Werke zur Welt bringen.
Post by Jens Wagner
Daß Gott sie zum Dank dafür kurz vor oder kurz nach ihrem Tod auf das
himmlische Ufo hochgebeamt, reanimiert und ihr "göttliche" Alien-
Fähigkeiten (z. B. Gestaltwandlung) verliehen hat, war nur fair.
Ich glaube auch. Dass er sie mit Sonne umglänzt und mit Sternen bekränzt hat, war sogar richtig würdevoll. Ich denke, sie hat es verdient.
Post by Jens Wagner
Seitdem erscheint sie an verschiedenen Orten in verschiedener Gestalt
und ruft die Menschen zu Glauben und Gebet auf, segnet und tröstet sie.
Ich find's ok. Solange die Marienfans Gottesliebe und Nächstenliebe verkünden, wird es sich um wahre Erscheinungen handeln. Andernfalls handelt es sich um Aberglauben.
Post by Jens Wagner
Und sie kommt dabei weiter herum, als eine einfache Hebräerin vom Dorf
sich jemals träumen lassen konnte.
Absolut. Wie im Himmel, so auf Erden - auf einfache Frauen vom Dorf reisen als Ordensfrauen durch die Welt und sind schon an Orten gewesen, die ich bei Google Maps noch nicht gefunden habe.
Post by Jens Wagner
Den Lakota in Amerika ist sie z. B. als Weißbüffelfrau erschienen.
Ich könnte mir das vorstellen, obwohl ich den Ausdruck der Muttergottes nicht mag. Ich weiß nicht einmal, was ein Muttergottes sein soll. Ansonsten gibt es natürlich ein weites Feld für Inkulturation. Jesus würde das Weizen und Unkraut wachsen lassen bis zur Ewigen Ernte.
Post by Jens Wagner
Wer weiß, wie oft sie schon durch ihre Bitte verhindert hat, daß Gott
diese fehlerhafte Matrix einfach abschaltet? Weil das nun mal ihre
Heimat ist, mit der sie sich verbunden fühlt und an der sie hängt?
In diesem Sinn könnte man sie durchaus Miterlöserin nennen.
Ach, ja?
Post by Jens Wagner
Protestanten haben einfach zu wenig Phantasie und sind zu sehr auf
Schrift und Moral fixiert. Sie haben das Christentum auf eine reine
Lebensphilosophie reduziert. Kein Wunder, daß Deutsche so leicht alles
Übernatürliche wegwerfen.
Ein Teil der Protestanten sicherlich. Wenn es wenigstens die noch gäbe. Franziskaner schätzen immerhin deren Schriftverbundenheit. Was nun die Lebensphilosophie anbelangt, muss man sagen, ohne guten Werke keine Himmelfahrt. Der Vulgärprotestantismus ruht sich auf Gnade für alle Schurken aus: "Wir kommen alle, alle in den Himmel..." Das Übernatürliche ist die Metaphysik, also die Theologie als Gegenstück zur Ethik.
Post by Jens Wagner
Es gab zur Zeit von Luther einen Dialogversuch mit der Griechischen
Orthodoxie. Wenn der nicht gescheitert wäre, wäre Deutschland heute
wohl weniger geistlos. Aber das ist nicht mehr zu ändern.
Dialogversuche sollte man nicht für immer aufgeben. Gott ist ja selbst das Wort, das sich in den weltlichen Diskurs einbringt und auf Antwort wartet. Wer theologisch mit den Orthodoxen Gott als allerheiligste Dreifaltigkeit betrachtet, wird mit Recht sagen können: Gott ist Dialog. Dabei darf man den Orthodoxen nicht vorenthalten, dass Gott kein Dialog wäre, wenn neben dem Vater nicht auch der Sohn den selben Geist atmen würde. Dialog ist schließlich kein Monolog des Vaters. ;-)
Fritz
2019-08-13 14:06:16 UTC
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Post by Bonaventura
Nun stellt sich die Frage,
ob das in de.soc.weltanschauung.christentum nicht besser aufgehoben
wäre, Oberkotz?

fup2 de.soc.weltanschauung.christentum
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Bonaventura
2019-08-13 14:09:05 UTC
Antworten
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Post by Fritz
Post by Bonaventura
Nun stellt sich die Frage,
ob das in de.soc.weltanschauung.christentum nicht besser aufgehoben
wäre, Oberkotz?
fup2 de.soc.weltanschauung.christentum
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Mein liebes Wiener Würstenchen, Ihr Stichwort war Macht und Sex in Kirche und Staat. Lesen Sie noch einmal genau. Antworten Sie zur Sache. Auch wenn Ihnen das leider so unendlich schwer fällt. ;-)
Fritz
2019-08-13 14:16:58 UTC
Antworten
Permalink
Post by Bonaventura
Lesen Sie noch einmal genau.
Ja, dass du hierconfs einfach die Gruppe zuspammst!
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Bonaventura
2019-08-13 14:20:19 UTC
Antworten
Permalink
Post by Fritz
Post by Bonaventura
Lesen Sie noch einmal genau.
Ja, dass du hierconfs einfach die Gruppe zuspammst!
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Warum nicht auch mal Information in der Gruppe, statt nur Ihre geistlosen Einzeiler?

Sagen Sie, ich kann nicht anders, ich habe nur 8. Schuljahr. Dann würde ich sagen: Ok, Fritz. Gott hat seine Gnadengaben unterschiedlich verteilt, machen Sie aus Ihren das Beste.
Fritz
2019-08-13 15:12:30 UTC
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Post by Bonaventura
Warum nicht auch mal Information in der Gruppe, statt nur Ihre geistlosen Einzeiler?
Du outest dich nun als Erkenntnis loser Troll!

de.soc.politik.misc ist definitiv die *FALSCHE* Gruppe für christlich
religiöse Themen!

<http://www.dana.de/struktur.html>
de.soc.politik.misc Sonstige *politische* Diskussionen.
de.soc.weltanschauung.christentum Fragen zum Christentum allgemein.

<http://www.dana.de/chartas/de.html#de.soc.politik.misc>
»Die Gruppe de.soc.politik.misc dient der Information und Diskussion
über (tages-)politische Themen, die nicht in einer anderen Gruppe der
Hierachie de.soc.politik on-topic sind.
Außerdem dient diese Gruppe als Auffangbecken für die Diskussion der
Politik von und in Laendern, für die innerhalb von de.soc.politik.ALL
keine eigene Newsgroup zur Verfügung steht.«

<http://www.dana.de/chartas/de.html#de.soc.weltanschauung.christentum>
»Fragen zum Christentum allgemein.
Alle Fragen, die sich mit den Christentum im weiteren Sinne
beschäftigen, sollen hier erörtert werden. Insbesondere soll die
Diskussion zwischen Atheisten und Christen in dieser Gruppe stattfinden.«

fup
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Siegfrid Breuer
2019-08-13 18:23:00 UTC
Antworten
Permalink
Post by Fritz
Du outest dich nun als Erkenntnis loser Troll!
de.soc.politik.misc ist definitiv die *FALSCHE* Gruppe für christlich
religiöse Themen!
Und fuer Dein ueberfluessiges Geplaerre ist das komplette Usenet
das falsche Medium, Alpentoelpel!
--
Post by Fritz
Nix koennen diskutieren, nur blabbern, wie Kindergarten, Rassel in
Sandkasten - rassel rassel.
[Ottmar Ohlemacher macht Einschraenkungen bzgl. seines
Niveaus in <11pd0h7lmvus2$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Wolfgang Kieckbusch
2019-08-13 14:56:32 UTC
Antworten
Permalink
Post by Fritz
ob das in de.soc.weltanschauung.christentum nicht besser aufgehoben
wäre, Oberkotz?
Die ach so christlichen Schleimer mögen nicht einmal zu ihrem Geschreibsel stehen - sie verstecken sich als "Bonavista" oder "Overkott" . . .
Bonaventura
2019-08-13 15:02:12 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by Fritz
ob das in de.soc.weltanschauung.christentum nicht besser aufgehoben
wäre, Oberkotz?
Die ach so christlichen Schleimer mögen nicht einmal zu ihrem Geschreibsel stehen - sie verstecken sich als "Bonavista" oder "Overkott" . . .
Sie können auch nur Einzeiler. Tun Sie sich doch mit dem Wiener Würstchen zusammen . . .
Fritz
2019-08-13 15:14:09 UTC
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Post by Bonaventura
Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by Fritz
ob das in de.soc.weltanschauung.christentum nicht besser aufgehoben
wäre, Oberkotz?
Die ach so christlichen Schleimer mögen nicht einmal zu ihrem Geschreibsel stehen - sie verstecken sich als "Bonavista" oder "Overkott" . . .
Sie können auch nur Einzeiler.
Du outest dich nun erneut als Erkenntnis loser Troll!

de.soc.politik.misc ist definitiv die *FALSCHE* Gruppe für christlich
religiöse Themen!

<http://www.dana.de/struktur.html>
de.soc.politik.misc Sonstige *politische* Diskussionen.
de.soc.weltanschauung.christentum Fragen zum Christentum allgemein.

<http://www.dana.de/chartas/de.html#de.soc.politik.misc>
»Die Gruppe de.soc.politik.misc dient der Information und Diskussion
über (tages-)politische Themen, die nicht in einer anderen Gruppe der
Hierachie de.soc.politik on-topic sind.
Außerdem dient diese Gruppe als Auffangbecken für die Diskussion der
Politik von und in Laendern, für die innerhalb von de.soc.politik.ALL
keine eigene Newsgroup zur Verfügung steht.«

<http://www.dana.de/chartas/de.html#de.soc.weltanschauung.christentum>
»Fragen zum Christentum allgemein.
Alle Fragen, die sich mit den Christentum im weiteren Sinne
beschäftigen, sollen hier erörtert werden. Insbesondere soll die
Diskussion zwischen Atheisten und Christen in dieser Gruppe stattfinden.«

fup
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Bonaventura
2019-08-13 20:43:33 UTC
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Post by Fritz
Post by Bonaventura
Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by Fritz
ob das in de.soc.weltanschauung.christentum nicht besser aufgehoben
wäre, Oberkotz?
Die ach so christlichen Schleimer mögen nicht einmal zu ihrem Geschreibsel stehen - sie verstecken sich als "Bonavista" oder "Overkott" . . .
Sie können auch nur Einzeiler.
Du outest dich nun erneut als Erkenntnis loser Troll!
Fritzl, ich würd' Sie gerne mal besuchen. In Wien ist ja inzwischen wenn auch mit etwas Verspätung die Moderne angekommen. Zumindest ist die Stadt bei Google Streetview vertreten. Wo bitte, kann ich Sie treffen?
Fritz
2019-08-15 07:01:23 UTC
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Am 13.08.19 um 22:43 Bonaventura aka Oberkotzl aka
Post by Bonaventura
Fritzl, ich würd' Sie gerne mal besuchen. In Wien ist ja inzwischen wenn auch mit etwas Verspätung die Moderne angekommen. Zumindest ist die Stadt bei Google Streetview vertreten. Wo bitte, kann ich Sie treffen?
Oberkotzl,
Wien rangiert seit etlichen Jahre an vordersten Plätzen der
lebenswertesten Städte der Welt!

Wien zum 10. Mal lebenswerteste Stadt der Welt!
<https://www.wien.info/de/lifestyle-szene/lebenswerteste-stadt>

<https://www.spiegel.de/reise/staedte/mercer-wien-ist-die-lebenswerteste-stadt-der-welt-a-1257617.html>

<https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/leben/2016111-Der-grantige-Ober-die-Sisi-und-die-lebenswerteste-Stadt-der-Welt.html>

<https://www.wien.gv.at/politik/international/vergleich/mercerstudie.html>

Und das findest du auch nur in Wien
<https://www.kaiserliche-schatzkammer.at/>

<https://www.kaiserliche-schatzkammer.at/besuchen/sammlungen/weltliche-schatzkammer/ausgesuchte-meisterwerke/>
Das burgundische Erbe und der Orden vom Goldenen Vlies

Das Heilige Römische Reich
<https://www.khm.at/objektdb/detail/100430/?pid=2337&back=1565&offset=0&lv=listpackages-1354>
<https://www.khm.at/objektdb/detail/100441/?pid=2337&back=1565&offset=6&lv=listpackages-1354>
<https://www.khm.at/objektdb/detail/100444/?pid=2337&back=1565&offset=9&lv=listpackages-1354>
<https://www.khm.at/objektdb/detail/100446/?offset=10&pid=2337&back=1565&lv=listpackages-1354>
<https://www.khm.at/objektdb/detail/100443/?pid=2337&back=1565&offset=8&lv=listpackages-1354>

PS: Wie kommst du bloß auf den dummen Gedanken, dass ich dich treffen
wollte?

fup2 dtt
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Bonaventura
2019-08-15 08:03:46 UTC
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Post by Fritz
Am 13.08.19 um 22:43 Bonaventura aka Oberkotzl aka
Post by Bonaventura
Fritzl, ich würd' Sie gerne mal besuchen. In Wien ist ja inzwischen wenn auch mit etwas Verspätung die Moderne angekommen. Zumindest ist die Stadt bei Google Streetview vertreten. Wo bitte, kann ich Sie treffen?
Oberkotzl,
Wien rangiert seit etlichen Jahre an vordersten Plätzen der
lebenswertesten Städte der Welt!
Wer sagt das? Die Wiener Selbstbeweihräucherung? Relotius?
Post by Fritz
Wien zum 10. Mal lebenswerteste Stadt der Welt!
<https://www.wien.info/de/lifestyle-szene/lebenswerteste-stadt>
<https://www.spiegel.de/reise/staedte/mercer-wien-ist-die-lebenswerteste-stadt-der-welt-a-1257617.html>
Wien liegt am Ende der Welt.

Ich weiß gar nicht, wie Beethoven von Bonn aus die Reise gemeistert hat. Oder umgekehrt, wie die anderen Komponisten aus Wien nach Bonn gekommen sind.

Außerdem ist der Stephansdom viel zu klein. Wer einen wirklich beeindruckenden Dom sehen möchte, muss nach Köln reisen.
Post by Fritz
<https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/leben/2016111-Der-grantige-Ober-die-Sisi-und-die-lebenswerteste-Stadt-der-Welt.html>
<https://www.wien.gv.at/politik/international/vergleich/mercerstudie.html>
Und das findest du auch nur in Wien
<https://www.kaiserliche-schatzkammer.at/>
<https://www.kaiserliche-schatzkammer.at/besuchen/sammlungen/weltliche-schatzkammer/ausgesuchte-meisterwerke/>
Das burgundische Erbe und der Orden vom Goldenen Vlies
Das Heilige Römische Reich
<https://www.khm.at/objektdb/detail/100430/?pid=2337&back=1565&offset=0&lv=listpackages-1354>
<https://www.khm.at/objektdb/detail/100441/?pid=2337&back=1565&offset=6&lv=listpackages-1354>
<https://www.khm.at/objektdb/detail/100444/?pid=2337&back=1565&offset=9&lv=listpackages-1354>
<https://www.khm.at/objektdb/detail/100446/?offset=10&pid=2337&back=1565&lv=listpackages-1354>
<https://www.khm.at/objektdb/detail/100443/?pid=2337&back=1565&offset=8&lv=listpackages-1354>
PS: Wie kommst du bloß auf den dummen Gedanken, dass ich dich treffen
wollte?
Fritzl, wer mir so viel Aufmerksamkeit schenkt, braucht keine weiteren Worte.
Post by Fritz
fup2 dtt
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Fritz
2019-08-16 14:49:47 UTC
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Post by Bonaventura
wer mir so viel Aufmerksamkeit schenkt, braucht keine weiteren Worte.
Ich nagle täglich deinen eigenen Schmarrn an deine Tunnelwand .... nur
merkst du es als Merkbefreiter ja nie!
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Bonaventura
2019-08-16 15:17:08 UTC
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Post by Fritz
Post by Bonaventura
wer mir so viel Aufmerksamkeit schenkt, braucht keine weiteren Worte.
Ich nagle täglich deinen eigenen Schmarrn an deine Tunnelwand .... nur
merkst du es als Merkbefreiter ja nie!
Erstaunlich fleißig. Deshalb würde ich mit einem Besuch würdigen. Aber Sie haben ein bisschen Angst vor mir, woll?
Post by Fritz
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Fritz
2019-08-17 06:04:40 UTC
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Post by Bonaventura
Post by Fritz
Post by Bonaventura
wer mir so viel Aufmerksamkeit schenkt, braucht keine weiteren Worte.
Ich nagle täglich deinen eigenen Schmarrn an deine Tunnelwand .... nur
merkst du es als Merkbefreiter ja nie!
Erstaunlich fleißig. Deshalb würde ich mit einem Besuch würdigen. Aber Sie haben ein bisschen Angst vor mir, woll?
Notorische Deppen & Trolle, wie deinereiner, können Niemandem Angst machen!

So einfach war das nun ......

fup passend
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Siegfrid Breuer
2019-08-16 17:22:00 UTC
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Post by Fritz
Ich nagle täglich deinen eigenen Schmarrn an deine Tunnelwand ....
nur merkst du es als Merkbefreiter ja nie!
Auch sonst keiner, Alpentoelpel! Ausser der Schnatterliese, der dummen
Funz, lacht sich doch das komplette deutschsprachige Usenet einen Ast
ueber Dich plappernden Kretin!
Ueberigens: Vergiss nicht die Litfasssaeulen! <taetschel>
--
Post by Fritz
(PATSCH-an-die-Stirn-klatsch) - richtig, das hatte ich glatt vergessen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[Ottmar Ohlemacher in <1osceep3uovn$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Dumpfbackenbetreuer
2019-08-13 18:23:00 UTC
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Post by Wolfgang Kieckbusch
Die ach so christlichen Schleimer mögen nicht einmal zu ihrem
Geschreibsel stehen - sie verstecken sich als "Bonavista" oder
"Overkott" . . .
Hobbylangzeitarbeitslose hochkriminelle asoziale plaerrende
Minderleister wie Dein bester Freund Ottmar Ohlemacher aus
Berlin/Wedding doch auch nicht, altes Arschloch:

<https://www.facebook.com/profile.php?id=100010234832467>
--
Post by Wolfgang Kieckbusch
(PATSCH-an-die-Stirn-klatsch) - richtig, das hatte ich glatt vergessen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[Ottmar Ohlemacher in <1osceep3uovn$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Bonaventura
2019-08-13 23:52:39 UTC
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Maximilian Kolbe
"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen" (Mt 7,16), heißt es bereits in der Bibel. Maximilian Maria Kolbe (1894-1941) war ein Mensch voller Ambivalenzen – und entschied sich doch radikal für die Nächstenliebe. Bereits mit 17 Jahren trat der junge Pole in den Minoritenorden der Franziskaner ein und nahm den Ordensnamen Maximilian Maria an. Der Name war Programm: Selbst im Vergleich zur traditionellen polnischen Marienfrömmigkeit war seine Verehrung für die Gottesmutter extrem. Gemeinsam mit Freunden rief er die missionarische Gebetsgemeinschaft Militia Immaculatae (Miliz der Unbefleckten) ins Leben. 1927 gründete er in Teresin das "Kloster der Unbefleckten", aus dem sich eine ganze Stadt entwickelte. Bei den Franziskanern trug Pater Maximilian den spöttischen Spitznamen "fromme Marmelade". Gleichzeitig war er neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen: Pater Maximilian veröffentlichte nicht nur katholische Zeitungen, sondern nutzte auch Funk, um die Mission voranzutreiben, welche ihn bis ins japanische Nagasaki führte. Wie viele Katholiken seiner Zeit glaubte er an Verschwörungstheorien und bezeichnete Juden als "Krebsgeschwür". Doch als Nazi-Deutschland Polen überfiel, versteckte Pater Maximilian zahlreiche jüdische Mitbürger in seinem Kloster und rettete ihnen so das Leben. 1941 wird er selbst nach Auschwitz deportiert. Als dort zehn Inhaftierte als Vergeltungsaktion im Hungerbunker eingeschlossen werden sollen, bot er sein Leben für das eines Familienvaters an. Tagelang sang und betete Pater Maximilian im Hungerbunker, bis er als letzter Überlebender am 14. August 1941 durch eine Giftspritze getötet wurde.

https://www.katholisch.de/glaube/unser-kalenderblatt
Bonaventura
2019-08-15 08:42:31 UTC
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Mariä Himmelfahrt kurz vor der Reformation:



Das Fest im Licht der 50-er Jahre: Besonders fällt auf, dass der Papst die Würdigung von Offenbarung und Tradition am Allerheiligenfest vorgenommen hat.

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Munificentissimus_Deus

Die Bindung des Fests an heidnische Bräuche wie die Kräuterweihe erscheint heute fraglich, weil sich mit den Lebensumständen der modernen Welt auch die Folklore geändert hat.

Das soll einem jedoch den Geschmack an Salatkräutern nicht versalzen.
Holger
2019-08-15 19:14:45 UTC
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Post by Bonaventura
Die Bischöfe tun sich mit Mariä Himmelfahrt nicht leicht.
Ist die Tante Mariähähähä denn jetzt endlich abgezischt? Und kommt auch
nicht wieder zurück? Versprochen?

Holger
Bonaventura
2019-08-16 15:16:02 UTC
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Post by Holger
Post by Bonaventura
Die Bischöfe tun sich mit Mariä Himmelfahrt nicht leicht.
Ist die Tante Mariähähähä denn jetzt endlich abgezischt? Und kommt auch
nicht wieder zurück? Versprochen?
Eigentlich, ja. Mariä Wiederkunft ist noch kein katholisches Dogma. Und ich glaube, dass ihre Wiederkunft bei der allgemeinen Auferstehung ausreichend gewürdigt ist. Ein eigenes Dogma ist dazu nicht erforderlich.
Post by Holger
Holger
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