Discussion:
Mindestlon - na also, geht doch!
(zu alt für eine Antwort)
Erika Ciesla
2011-10-30 19:20:02 UTC
Permalink
Inzwischen malochen knapp 23 Millionen Deutsche für einen Lohn, von dem
sie nicht leben können, obgleich sie in Vollzeit beschäftigt sind;
Tendenz steigend. Linke sagen es schon lange, und auch die Sozis
begreifen es mittlerweile, daß das kein Zustand ist! Jedoch wird das
Land vermutlich noch bis 2013 von einer schwarzgelben Koalition Regiert,
die sich lieber erschießen ließe als einem allgemeinen Mindestlohn
zuzustimmen; zumindest war es bisher so. Aber es geschehen noch Zeichen
und Wunder: „Mutti & Co.“ sind geneigt, sich dieser Idee zu öffnen.

Na also, – geht doch! :-D
=====================

Jedoch gibt es noch ein Mißverständnis, was die Durchführung des
Mindestlohns betrifft. Daß es nötig ist, daß ein Arbeiter, der einen
vollen Monat gearbeitet hat nicht auch noch Sozialhilfe beanspruchen
muß, dämmert ihnen allmählich, doch daß das Parlament einen solchen zu
beschließen hätte, dagegen sträuben sie sich noch. Aber wer soll es denn
sonst tun? =-O

„Mutti“ meint, dies sei Sache der Tarifpartner. Na prima! Dort, wo es
noch „Tarifpartner“ (sprich: Gewerkschaften) gibt (wenn es nicht gerade
„christliche“ solche sind), ist der Mindestlohn eh Pillepalle, denn dort
hat es ordentliche Tarifverträge, die üblicherweise über dem
angestrebten Mindestlohn liegen, ist dort also gar kein Thema. Viel mehr
muß der Mindestlohn dort greifen, wo die Tarifpartnerschaft eben nicht
(nicht mehr) funktioniert. *Welche* Tarifpartner sollen denn dort den
Mindestlohn aushandeln, wenn es solche doch gar nicht gibt?

Nun gut, die Idee scheint zumindest angekommen zu sein, aber bei der
Durchführung müssen wir wohl noch immer den Hammer ansetzen. Aber ich
bin zuversichtlich, das kriegen wir auch noch hin, es kann sich nur um
Jahre handeln. :-\


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Fackel der Wahrheit(30.Okt.)
2011-10-30 20:36:43 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Inzwischen malochen knapp 23 Millionen Deutsche für einen Lohn, von dem
sie nicht leben können, obgleich sie in Vollzeit beschäftigt sind;
Tendenz steigend. Linke sagen es schon lange, und auch die Sozis
begreifen es mittlerweile, daß das kein Zustand ist! Jedoch wird das
Land vermutlich noch bis 2013 von einer schwarzgelben Koalition Regiert,
die sich lieber erschießen ließe als einem allgemeinen Mindestlohn
zuzustimmen; zumindest war es bisher so. Aber es geschehen noch Zeichen
und Wunder: „Mutti & Co.“ sind geneigt, sich dieser Idee zu öffnen.
Na also, – geht doch! :-D
Träum weiter.
--
Deutsche Politiker: Ein machtgeiles, verlogenes Lumpenpack.
Die Ossischeisse Merkel möge der Blitz beim Scheissen treffen!
Aber Blitze haben ja auch ihren Stolz...
FritzS
2011-10-31 06:26:48 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Inzwischen malochen knapp 23 Millionen Deutsche für einen Lohn, von dem
sie nicht leben können, obgleich sie in Vollzeit beschäftigt sind;
Tendenz steigend. Linke sagen es schon lange, und auch die Sozis
begreifen es mittlerweile, daß das kein Zustand ist! Jedoch wird das
Land vermutlich noch bis 2013 von einer schwarzgelben Koalition Regiert,
die sich lieber erschießen ließe als einem allgemeinen Mindestlohn
zuzustimmen; zumindest war es bisher so. Aber es geschehen noch Zeichen
und Wunder: „Mutti& Co.“ sind geneigt, sich dieser Idee zu öffnen.
Na also, – geht doch!:-D
Gibt es in .de in absehbarer Zeit Wahlen? ... Ist nur so eine Frage ...
;-)))))
--
FritzS
Satire und Farce keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Erika Ciesla
2011-11-01 02:25:09 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von FritzS
Post by FritzS
Gibt es in .de in absehbarer Zeit Wahlen? ... Ist nur so eine Frage
... ;-)))))
Jeweils nach vier Jahren (wenn die Koalition nicht vorher krepiert), und
davon ist auf dem Tag genau die Hälfte rum.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
mucky
2011-10-31 09:00:48 UTC
Permalink
Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder: „Mutti & Co.“ sind geneigt,
sich dieser Idee zu öffnen.
Na also, – geht doch! :-D
=====================
Das vielfach geübte Ritual, von der Klimakranzlerin, über die
Bildungskranzlerin, zur Gesunheitskranzlerin, Europakranzlerin,
Finanzkranzlerin nun vorerst bei der Binnenmarktretterin.
Welche Größe kann in solch einer Frau stecken?
Es könnte natürlich auch nur ne Puppe sein, hier greift ja das
Garantie- und Rückgaberecht nach abstreifen der Verpackung
zumindest weniger, zeigt Schwarz - Gelb nicht anders als der Rest
Jedoch gibt es noch ein Mißverständnis, ...
Ein Missverständnis oder eher „Kreuzberger Nächte“, „erst
fang se janz langsam an, aber dann, ...“
Aber ich bin zuversichtlich, das kriegen wir auch noch hin, es kann
sich nur um Jahre handeln. :-\
Jo,
Streit in der Union: Merkels Mindestlohn-Vorstoß stößt auf Widerstand
„Berliner Mottenpost“
Merkel setzt die Identität der Union aufs Spiel
„Welt online“

Die Arbeitslosenstatistik :(
Arbeitgeber fürchten Job-Rückgang durch Mindestlohn
Welt online‎
Der Locus zeigt den Hundt
Lohnuntergrenze: Arbeitgeberpräsident Hundt lehnt Lohnuntergrenze ab
LOCUS Online
Und die Journalie hechelt wie immer nach nach Quote.

Trotzdem ist es doch schon mal ein Ansatz, beim Taifun im Wasserglas.
Die „Bürgerliche Mitte“ ist mit dem Für und Wider dieser
späten Neuentdeckung des Binnenmarktes beschäftigt und feiert sich
vermutlich auch irgendwann wieder selbst.
Dabei zieht es und ziehet, zum Wahlsonntag findet sich mit
„Sicherheit noch ein Problem“ der Schwarzen evl. 'nen Linken
Daimlerzündler Deutschlandweit.

Die politischen Drehbücher gehen in die Endlosschleife
und Sachverstand verhält sich wie die Krise. Krise? ....

g
Robert Rohling
2011-10-31 10:07:28 UTC
Permalink
Post by mucky
Die politischen Drehbücher gehen in die Endlosschleife
Gibts eigentlich jemand, der diesen Mindestlohn-Debatten-Scheiß noch
ernst nimmt. Die führen ja das Spielchen mittlerweile schon auf der
zweiten Ebene auf: Die SPD&Grünen verscheissern die Bürger mit
(CDU&FDP-Mindestlohn-Verscheisserungs)-Kritik-Verscheisserung.

Merke:

CDU & SPD & Mövenpick & Grüne sind dazu da die Reichen reicher und
die Armen ärmer zu machen.

Also werden die auch niemals effektive Mindestlöhne einführen.


Gruß R.R.
--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gewählt!
mucky
2011-10-31 16:28:53 UTC
Permalink
Post by Robert Rohling
Post by mucky
Die politischen Drehbücher gehen in die Endlosschleife
Gibts eigentlich jemand, der diesen Mindestlohn-Debatten-Scheiß noch
ernst nimmt.
Ich denke schon, zumindest die Glaskugelexperten und Drei Kupferling
Berater, die auch hier im Threat wütisch was zu sagen haben,
Annaklyse der 1,2% Mehrheit von 50% Wahlberechtigten. :)
Post by Robert Rohling
Die führen ja das Spielchen mittlerweile schon auf der
zweiten Ebene auf: Die SPD&Grünen verscheissern die Bürger mit
(CDU&FDP-Mindestlohn-Verscheisserungs)-Kritik-Verscheisserung.
Das mag dann der Eine oder Andere Wahlkrampfberater als sprachliches
"Weiter,Höher,Schneller" betrachten, bei Verlusten ist er nur Opfer
vom Parteigerassel.
Post by Robert Rohling
CDU & SPD & Mövenpick & Grüne sind dazu da die Reichen reicher und
die Armen ärmer zu machen.
Naja, einst hatte sich eine CDU - Fraktionsvorsitzende im BT
die Agenda 2020 von Schröder/Fischer gewünscht. Diese Banditen
haben aber Kranzlerin die I. sitzen gelassen. Nun bleibt ihr nicht
erspart Zeit zu kaufen, mit wem sonst sonst als dem Souverän an
der Hand.
Die oberen Mrd. sind ja "Privat", da läßt der Staat die Finger von,
es sei man beschließt gemeinschaftlich, es sind Diktatoren.
Post by Robert Rohling
Also werden die auch niemals effektive Mindestlöhne einführen.
Nö nö, darauf müssten sich die Mittenwähler eigentlich verlassen
können und wenn einer eine neue Formel erfindet oder die
Systemrelevanten Kräfte mit einem Ausgleich bedacht werden.

Das Schlimme ist, die zucken alle noch, selbst wenn sie sich
freiheitlich, demokratisch an der Seite der FDP auf gleicher
Höhe begegnen dürfen.

g
Hans Bolte
2011-11-01 09:26:55 UTC
Permalink
Post by Robert Rohling
Gibts eigentlich jemand, der diesen Mindestlohn-Debatten-Scheiß noch
ernst nimmt. Die führen ja das Spielchen mittlerweile schon auf der
zweiten Ebene auf: Die SPD&Grünen verscheissern die Bürger mit
(CDU&FDP-Mindestlohn-Verscheisserungs)-Kritik-Verscheisserung.
CDU& SPD& Mövenpick& Grüne sind dazu da die Reichen reicher und
die Armen ärmer zu machen.
Also werden die auch niemals effektive Mindestlöhne einführen.
Merkel will damit nur davon ablenken, daß sie gerade

Merkel will mit dieser neuen (letztendlich fruchtlosen)
Debatte davon abgelenkt, daß sie gerade eine Billion, oder so, die wir,
unsere Kinder und Enkel erst noch verdienen müssen, schon mal verschenkt
hat.
--
Hans
<http://www.hansbolte.net>
Hans Bolte
2011-11-01 09:31:10 UTC
Permalink
Post by Hans Bolte
Post by Robert Rohling
Gibts eigentlich jemand, der diesen Mindestlohn-Debatten-Scheiß noch
ernst nimmt. Die führen ja das Spielchen mittlerweile schon auf der
zweiten Ebene auf: Die SPD&Grünen verscheissern die Bürger mit
(CDU&FDP-Mindestlohn-Verscheisserungs)-Kritik-Verscheisserung.
CDU& SPD& Mövenpick& Grüne sind dazu da die Reichen reicher und
die Armen ärmer zu machen.
Also werden die auch niemals effektive Mindestlöhne einführen.
Merkel will damit nur davon ablenken, daß sie gerade
Merkel will mit dieser neuen (letztendlich fruchtlosen)
Debatte davon abgelenkt, daß sie gerade eine Billion, oder so, die wir,
unsere Kinder und Enkel erst noch verdienen müssen, schon mal verschenkt
hat.
Au weia, ich versuche es noch einmal:

Merkel will mit dieser neuen Debatte schnell davon ablenken, daß sie
gerade eine Billion, oder so, die wir, unsere Kinder und unsere Enkel
erst noch verdienen müssen, schon mal verschenkt hat.
--
Hans
<http://www.hansbolte.net>
Erika Ciesla
2011-11-01 11:51:37 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Hans Bolte
Merkel will damit nur ...
Merkel bereitet sich auf die Wahl vor, die in zwei Jahren stattfinden wird.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Erika Ciesla
2011-11-06 18:31:25 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von mucky
Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder: „Mutti& Co.“ sind
geneigt, sich dieser Idee zu öffnen. Na also, – geht doch! :-D
=====================
Das vielfach geübte Ritual, von der Klimakranzlerin, ...
Ja, nee, is klaa, sie fährt einen klaren Schlingerkurs, beständig ist
bei ihr nur der permanente Richtungswechsel. Und bis 2013 geht das
voraussichtlich noch so, ob uns das gefällt oder nicht. Aber wenn sich
endlich doch die faktische Kraft des Notwendigen durchsetzt, soll mir
der Weg dorthin egal sein; ich will das _Ergebnis_ sehen, wie’s gemacht
wird, ist sekundär.
Welche Größe kann in solch einer Frau stecken?
Oh, die ist „gut“, da wett’ ich drauf!

Immerhin hat die mal bei der FDJ einen leitenden Posten im Büro für
Agitation und Propaganda innegehabt und ist ganz sicher dafür auch
tadellos ausgebildet worden. Da sind ihr Kompetenzen vermittelt worden,
von denen sie heute noch nutznießen kann!

Und sogelich bringt sie uns auch ein gar wunderprächtiges Beispiel ihrer
Fähigkeiten, auf daß man glatt zum Staunen kommt. Tatsächlich ist sie
nämlich noch immer gegen den Mindestlohn, – denn dann müßte ihr ja
nachsagen, daß sie eine linke Forderung übernommen hätte, und das ist
nicht erlaubt. Auch die FDP, der Koalitionspartner, steht hier wie eine
Eiche und pocht auf die Einhaltung des Koalitionsvertrags, in dem
dezidiert geschrieben steht, daß es keinen Mindestlohn gibt. Und wie
löst sie das Problem? Sie proklamiert statt dessenb eine (ich zitiere)
„Lohnuntergrenze“, und verkauft es nun als sei’s von ihr! ;-)
Die „Bürgerliche Mitte“ ist mit dem Für und Wider dieser späten
Neuentdeckung des Binnenmarktes beschäftigt und feiert sich
vermutlich auch irgendwann wieder selbst.
Du sagst es! :-D
Die politischen Drehbücher gehen in die Endlosschleife und
Sachverstand verhält sich wie die Krise. Krise? ....
Krise?

Ich werde jetzt mal rotzfrech und behaupte dreist und unverschämt, daß
man im Prinzip ganz Griechenland auf Hartz-IV setzen könnte, das wären
elf Millionen Sozialfälle. Davon geht ein Fünftel, also 2,2 Millionen,
auf Deutschland, den Rest teilen wir auf die anderen EU-Länder auf. Das
ist weißgott keine Lösung, aber unmöglich wäre das nicht. Aber das ist
ein anderes Thema, wir wollen hier ja von Mind..., äh, von der
Lohnuntergrenze reden. Was sind das denn für Arbeitsplätze, die da
verloren gingen? Die Postausträger von der PIN-Gruppe nicht, die waren
schon _vor_ der Einführung des Postmindestlohns pleite und hätten es eh
nicht geschafft.

ABER *DIE* HÄTTE DIE FDP PROTEGIERT, mit ihrer Ablehnungshaltung!

Diese Schrottarbeitspläte hätte man erhalten, *damit* die tendenziell
eher besseren Abreitsplätze bei der Post verrecken!? Ja geht’s noch!?

Auch das Argument, unter anderem vorgetragen von der Initiative „Neue
Soziale Marktwirtschaft“, daß dann Arbeitsplätze auswandern, ist Unsinn.
Denn billige Arbeit, die man outsourcen kann, *ist* bereits
ausgelagert!!! Daraus folgt, was jetzt noch hier ist, kann man nicht
auslagern! Oder mal ganz dumm gefragt: ist irgend jemand hier, der zum
Haareschneiden nach Indien fährt? Vermutlich nicht! Und wenn der
Postbote versucht, das Paket an Erika in Mannheim in Korea zuzustellen,
wird das auch nix. Ergo: was nicht schon längst ausgelagert ist, das
wird auch künftig nicht ausgelagert, und wer was anderes behauptet, der
lügt!

Worum geht’s denn!? Faltisch haben wir ja schon einen „Mindestlohn“
(vorsichtshalber mal in Gänsefüßchen gesetzt)! Denn weniger als Hatz-IV
kriegt keiner, das also *ist* der „Mindestlohn“! Aber wir leisten uns
den teuren Luxus, einen Teil dieses Lohns den aufwendigen Umweg über die
Kassen der Finanz- (Steuern und Abgaben) und Arbeitsämter (ALG-II)
laufen zu lassen, anstatt ihn _direkt_ auszuzahlen, und das ist genau
der Unsinn, der mit der Lohnuntergrenze abgeschafft werden soll, und
abgeschafft werden muß.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Heinz Blüml
2011-11-06 18:55:48 UTC
Permalink
On Sun, 06 Nov 2011 19:31:25 +0100, Erika Ciesla
Post by Erika Ciesla
Und sogelich bringt sie uns auch ein gar wunderprächtiges Beispiel ihrer
Fähigkeiten, auf daß man glatt zum Staunen kommt. Tatsächlich ist sie
nämlich noch immer gegen den Mindestlohn, – denn dann müßte ihr ja
nachsagen, daß sie eine linke Forderung übernommen hätte, und das ist
nicht erlaubt. Auch die FDP, der Koalitionspartner, steht hier wie eine
Eiche und pocht auf die Einhaltung des Koalitionsvertrags, in dem
dezidiert geschrieben steht, daß es keinen Mindestlohn gibt. Und wie
löst sie das Problem? Sie proklamiert statt dessenb eine (ich zitiere)
„Lohnuntergrenze“, und verkauft es nun als sei’s von ihr! ;-)
Ist ja wirklich nicht mein Thema, aber, wenn ich hier schaue

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13701807/Merkels-Mindestlohn-als-Spaltpilz-in-der-Union.html

klingt das ein bisserl anders.

h
mucky
2011-11-06 20:46:40 UTC
Permalink
Post by Heinz Blüml
Ist ja wirklich nicht mein Thema, aber, wenn ich hier schaue
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13701807/Merkels-Mindestlohn-als-Spaltpilz-in-der-Union.html
klingt das ein bisserl anders.
Dabei ist dir aber klar, du hast gerade jenes Haus im Blick
das in DE je nach Spendenaufkommen berichtet, Friede Springer.

Und wenn der Rest nicht gerade abgeschrieben hat, findest du
allein in Google, im Augenblick noch 814 Nachrichtenartikel 
zum Thema, sicher auch zum Teil unterschiedliche Meinungen. :)

Aber darauf muß man doch nicht Aufmerksam machen.

g
Erika Ciesla
2011-11-07 11:15:58 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Heinz Blüml
Post by Heinz Blüml
On Sun, 06 Nov 2011 19:31:25 +0100, Erika Ciesla
Und sogleich bringt sie uns auch ein gar wunderprächtiges Beispiel
ihrer Fähigkeiten, auf daß man glatt zum Staunen kommt. Tatsächlich
ist sie nämlich noch immer gegen den Mindestlohn, – denn dann müßte
ihr ja nachsagen, daß sie eine linke Forderung übernommen hätte,
und das ist nicht erlaubt. Auch die FDP, der Koalitionspartner,
steht hier wie eine Eiche und pocht auf die Einhaltung des
Koalitionsvertrags, in dem dezidiert geschrieben steht, daß es
keinen Mindestlohn gibt. Und wie löst sie das Problem? Sie
proklamiert statt dessen eine (ich zitiere) „Lohnuntergrenze“, und
verkauft es nun als sei’s von ihr! ;-)
Ist ja wirklich nicht mein Thema, aber, wenn ich hier schaue
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13701807/Merkels-Mindestlohn-als-Spaltpilz-in-der-Union.html
klingt
das ein bisserl anders.

Richtig! Neue Ansichten etablieren sich nicht durch Überzeugung, sondern
dadurch, daß die Anhänger der alten Ansichten peu à peu wegsterben.

Ich will ja gar nicht in Abrede stellen, daß der „Kombilohn“ einmal „gut
gemeint“ war, tatsächlich aber er ist ein Übel. Denn anders als der
Erfinder es sich wohl dachte, ist der Kombilohn keine Lösung für diverse
Einzelfälle, sondern er wird von der „Betriebswirtschaft“ in zunehmendem
Maße dazu mißbraucht, ganze Gewerke vollständig auf den staatlich
subventionierten Lohn umzustellen, und das mittlerweile in einem solchen
Maße, daß die „Volkswirtschaft“ es nicht mehr leisten kann und Schaden
erleidet!

Also war der Kombilohn ein Irrtum, und also muß man das korrigieren! Und
frei nach „Mutti“ sage ich: dazu gibt es keine Alternative.

Die Leute tun ja gerade so, als würde durch die Einführung des
Mindestlohns die Welt untergehen. Das wird sie aber nicht, das
verspreche ich Dir! Tatsächlich werden die, die unter den Mindestlohn
fallen werden, auch nicht mehr Geld kriegen als jetzt. Das einzige was
sich ändert, wäre, daß die Lohne dann wieder, so wie sich das gehört,
*direkt* von den Betrieben an die Beschäftigten flösse und nicht länger
den aufwendigen und teuren Umweg über die staatlichen Kassen nehmen muß.

Ach ja, – und ob es die CDU darüber zerreißt, das interessiert mich so
sehr wie der berühmte Sack Reis, der da in China andauernd umfällt.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Michael
2011-11-07 11:09:12 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Worum geht’s denn!? Faltisch haben wir ja schon einen „Mindestlohn“
(vorsichtshalber mal in Gänsefüßchen gesetzt)! Denn weniger als Hatz-IV
kriegt keiner, das also *ist* der „Mindestlohn“! Aber wir leisten uns
den teuren Luxus, einen Teil dieses Lohns den aufwendigen Umweg über die
Kassen der Finanz- (Steuern und Abgaben) und Arbeitsämter (ALG-II)
laufen zu lassen, anstatt ihn _direkt_ auszuzahlen, und das ist genau
der Unsinn, der mit der Lohnuntergrenze abgeschafft werden soll, und
abgeschafft werden muß.
Das kriegst du aber von der Merkel nicht gebacken.
Die will das ja die Tarifpartner aushandeln lassen, aber tatsächlich
ist der Mindestlohn kaum verhandelbar, denn es ist Aufgabe der
Politik, den sinnvollen Mindestabstand zu Sozialhilfe festzulegen.

Michael
Erika Ciesla
2011-11-07 13:41:28 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Michael
Worum geht’s denn!? Faktisch haben wir ja schon einen
„Mindestlohn“ (vorsichtshalber mal in Gänsefüßchen gesetzt)! Denn
weniger als Hatz-IV kriegt keiner, das also *ist* das der
„Mindestlohn“! Aber wir leisten uns den teuren Luxus, einen Teil
dieses Lohns den aufwendigen Umweg über die Kassen der Finanz-
(Steuern und Abgaben) und Arbeitsämter (ALG-II) laufen zu lassen,
anstatt ihn _direkt_ auszuzahlen, und das ist genau der Unsinn, der
mit der Lohnuntergrenze abgeschafft werden soll, und abgeschafft
werden muß.
Das kriegst du aber von der Merkel nicht gebacken. Die will das ja
die Tarifpartner aushandeln lassen,
Ja, und genau dieses Detail läßt mich grübeln! Denn wenn Tarifpartner es
aushandeln sollen, dann ist es notwendig, daß es diese Tarifpartner auch
gibt, oder nicht? Nun ist es aber so, daß der Mindestlohn dort, wo die
Tarifpartnerschaft noch intakt ist, kein Thema ist, denn ordentliche
Tariflöhne liegen ohnehin über diesem. Vielmehr soll der Mindestlohn ja
dort eine Untergrenze bestimmen, wo es gar keine Tarifpartnerschaft
gibt, oder diese wie zum Beispiel mit den sogenannten „christlichen
Gewerkschaften“, oder wie im Falle der PIN-Gruppe, wo gab es eine
konzerneigene „Hausgewerkschaft“ gab, nur vorgetäuscht wird. Hier stellt
sich nämlich die Frage: wie sollen Tarifpartner etwas aushandeln, die
gar nicht existieren?
aber tatsächlich ist der Mindestlohn kaum verhandelbar, denn es ist
Aufgabe der Politik, den sinnvollen Mindestabstand zu Sozialhilfe
festzulegen.
So ist es!

Der kategorisch bestimmte Mindestlohn ist also notwendig, allein die
richtige Höhe ist noch zu finden. Denn ist er zu niedrig, dann tut der
nicht. Ist er hingegen zu hoch, dann könnte es tatsächlich sein, daß er
Arbeitsplätze killt.

Gucken wir mal:

Sagen wir mal 38 Stunden die Woche mal 4 Wochen im Monat, das ergeben
(gerundet!) 150 Stunden im Monat. Wer also diese 150 Stunden im Monat
arbeitet, oder mehr, der muß mindestens so viel Lohn erhalten, daß er
keinen Anspruch auf staatliche Hilfe hat, das ist die Vorgabe. Und das
muß man auch nicht aushandeln, das kann man berechnen!

Und Vorschläge hat es genug!

Gewerkschaft: voriges Jahr waren es 7,50 €, heuer fordern sie 8,50 €
Die Linke: 10,00 €

Dazu ist anzumerken:

7,50 Euro ist das absolute Minimum überhaupt, weniger geht gar nicht!

10,00 Euro sind hingegen, obgleich begründet, möglicherweise schon zu
hoch. Zumindest aber werden bei diesem Betrag die Widerstände zu groß
sein, dieser Betrag ist nach meiner Beurteilung der aktuellen Lage nicht
durchsetzbar.

Aber irgend wo dazwischen wird sich ein Betrag finden lassen, der
angemessen und auch durchsetzbar sind, und meinetwegen sollen das (für
den Anfang) acht Euro sein.

Lasset uns rechnen!

150 h × 8,00 € = 1200,00 € (Brutto)

Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen sollte man damit, wenn auch
knapp, über dem Hartz-IV-Satz liegen, die gestellte Bedingung wäre damit
erfüllt.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
mucky
2011-11-08 11:00:17 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Das vielfach geübte Ritual, von der Klimakranzlerin, ...
Ja, nee, is klaa, sie fährt einen klaren Schlingerkurs, beständig ist
bei ihr nur der permanente Richtungswechsel. Und bis 2013 geht das
voraussichtlich noch so, ob uns das gefällt oder nicht.
Das Dumme, der Titel Schlingerkurs ist nur weiterer Abbau des ständig
beschworenen Sozialstaates und die sogenannte Mitte arbeitet mit,
natürlich nur innerhalb einer Gegenleistung für eigene ausgesuchte
Klientel.
Post by Erika Ciesla
Aber wenn sich endlich doch die faktische Kraft des Notwendigen
durchsetzt, soll mir der Weg dorthin egal sein; ich will das
_Ergebnis_ sehen, wie’s gemacht wird, ist sekundär.
Die Hoffnung liegt in dem „wenn“. Zähl bitte die Wenn, die sich dir
bisher erfüllten selbst zusammen.

[...]
Post by Erika Ciesla
Oh, die ist „gut“, da wett’ ich drauf!
Immerhin hat die mal bei der FDJ einen leitenden Posten im Büro für
Agitation und Propaganda innegehabt und ist ganz sicher dafür auch
tadellos ausgebildet worden. Da sind ihr Kompetenzen vermittelt worden,
von denen sie heute noch nutznießen kann!
Ich denke mal als Physikerin sollte ihre mathematischen Fähigkeiten
auch für das Verständnis der Risterformel ausreichen. Nach dieser
Formel wird lediglich Lebensarbeitszeit von abhängig Beschäftigten
gesetzlich geklaut. Das sind nicht „nur“ Bierbüchsen.
Post by Erika Ciesla
Und sogelich bringt sie uns auch ein gar wunderprächtiges Beispiel ihrer
Fähigkeiten, auf daß man glatt zum Staunen kommt. Tatsächlich ist sie
nämlich noch immer gegen den Mindestlohn,
Ooch solche Namenswechsel sind aus meiner Sicht inzwischen Alltag.
Ich denke an eine Atomenergiewende, an div. Revolutionen, die kein
Mensch bemerkt. Und wenn sie dann endlich „Mindestlohn“ sagt wird
mit Sicherheit in Medien und Parteien der Mitte gefeiert, nur die Betroffenen
wissen nicht warum gefeiert wird.
Dabei ist es tatsächlich ein Verdienst, die Frage wäre nur für wen.
Post by Erika Ciesla
– denn dann müßte ihr ja nachsagen, daß sie eine linke Forderung
übernommen hätte, und das ist nicht erlaubt.
Die sind doch dann überholt und ohne einzuholen. (Walter Ulbricht)
:-( oder :-) je nach Geschmack.
Post by Erika Ciesla
Auch die FDP, der Koalitionspartner, steht hier wie eine
Eiche und pocht auf die Einhaltung des Koalitionsvertrags, in dem
dezidiert geschrieben steht, daß es keinen Mindestlohn gibt. Und wie
löst sie das Problem? Sie proklamiert statt dessenb eine (ich zitiere)
„Lohnuntergrenze“, und verkauft es nun als sei’s von ihr! ;-)
Das geht auch, nur mischt sich der Staat doch bis Dato hier nicht ein.
Da ist der Sommer lt. Rogowski doch ein guter Partner, bis zum
alljährlichen „Heißen Herbst“ latürnich.
Der BDI hat also bereits gute Erfahrungen mit den Gewerkschaften
gesammelt..
Post by Erika Ciesla
Die „Bürgerliche Mitte“ ist mit dem Für und Wider dieser späten
Neuentdeckung des Binnenmarktes beschäftigt und feiert sich
vermutlich auch irgendwann wieder selbst.
Du sagst es! :-D
Die politischen Drehbücher gehen in die Endlosschleife und
Sachverstand verhält sich wie die Krise. Krise? ....
Krise?
[PIN]
Post by Erika Ciesla
Diese Schrottarbeitsplätze hätte man erhalten, *damit* die tendenziell
eher besseren Arbeitsplätze bei der Post verrecken!? Ja geht’s noch!?
Das ist doch der immer währende Gegenstand christlicher oder Neoliberaler
Beschuldigungsideologie.(Leistung) PIN, Zeitarbeit, Billigarbeitsplätze
wurden doch geschaffen für die „Reform“ des Arbeitsmarktes, auch für
Brüderles Forderung nach Billigmarktintelligenz. Nur sieht es da nicht
so gut aus. Die bekannten Lösungen mit IT-Indern müssen sich bereits
weltweit rumgesprochen haben und das Internet ist Schuld. :)
Post by Erika Ciesla
Auch das Argument, unter anderem vorgetragen von der Initiative „Neue
Soziale Marktwirtschaft“, daß dann Arbeitsplätze auswandern, ist Unsinn.
Denn billige Arbeit, die man outsourcen kann, *ist* bereits
ausgelagert!!! Daraus folgt, was jetzt noch hier ist, kann man nicht
auslagern!
Na gut, INSM ist weitgehend ein Lobbyverband der Bundesdeutschen
Globalplayer. Und bei den Banken ist ohnehin das Geld laufend weg.
Die Plaudern und Plauschen, da sieht doch Ulrich van Kampen, im ARD
Bericht aus Brüssel ganz anders aus. :))
Post by Erika Ciesla
Worum geht’s denn!? Faltisch haben wir ja schon einen „Mindestlohn“
(vorsichtshalber mal in Gänsefüßchen gesetzt)! Denn weniger als Hatz-IV
kriegt keiner, das also *ist* der „Mindestlohn“! Aber wir leisten uns
den teuren Luxus, einen Teil dieses Lohns den aufwendigen Umweg über die
Kassen der Finanz- (Steuern und Abgaben) und Arbeitsämter (ALG-II)
laufen zu lassen, anstatt ihn _direkt_ auszuzahlen, und das ist genau
der Unsinn, der mit der Lohnuntergrenze abgeschafft werden soll, und
abgeschafft werden muß.
Bei dem letzten Absatz gibt es allerdings noch verschiedene Gesichtspunkte
der Betrachtung.. Wobei, die Aussagen im Bezug auf das Geld schon
berechtigt sind.
Die eigentlichen, umfangreichsten regierigen „Leistungen“ bestehen aus
meiner Sicht in dem betriebenen Umbau des „Arbeitsmarktes“.

Der Umbau der Arbeitsämter erfolgte ja aus meiner Erinnerung in
etwa drei Stufen einer Zentralisierung, Zusammenlegung von AA und
Sozialamt bis hin zur Bundesagentur für Arbeit (derzeitige Bezeichnung).
Sie ist offenbar das „Intelligenzcenter“ für Arbeits-, Armutsverwaltung
und Statistikmanipulation (Öffentlichkeitsarbeit).
Das Jobcenter mit vorwiegend zeitbegrenzten, verlängerbaren
Arbeitsplätzen, Hoffnung auf Übernahme und zum Test einzelner
auf Geduld und sinnlose Aufgabenerfüllung zum Selbsterhalt.
Anders gesagt eine Tonne Kies in einem Kreis bewegen.
Einst erfolgte ähnliches in Lagern und unter Aufsicht.

Zur gleichen Zeit erfolgte auch der Abbau, die Privatisierung umfangreicher
staatlicher Verwaltungen, auch deren Modernisierung. Rationalisierung
durch Computertechnik und Netzwerkbetrieb bei Polizei, der Rechtsstruktur,
Wissenschaft und sonstiger staatlicher Verwaltungen oder Einrichtungen,
was dann auch Liberalisierung, Rückzug des Staates aus bisher öffentlichem
Bereich genannt werden kann.

Die Bewegung folgt.
Versetzungen in Ordnungsämter, Jugendämter, Sozialämter oder
zahlreiche z.Z boomende Vereine halfen und helfen die Nähe zum Staat,
die Gesetzlichkeiten abzubauen, Ansprüche verschwinden zu lassen.
In der Industrie nannte es sich „Auffanggesellschaft“, meißt staatlich
gefördert. Es ließ u.A. Ansprüche auf Beschäftigungszeiten verschwinden.
Div. Affairen oder Erpressungen zu Zwangsverrentung oder Ruhestand
wurden ja durchaus auch bekannt.

Allerdings war dieser Abbau eher ein Umbau, ein Sieb veränderter
Anforderungen oder Qualitäten. Frau Merkel benannte es mal im
Zusammenhang mit dem Spendenskandal ihrer eigenen Partei, das
Aufbrechen und den Abbau von Filz. Sie oder ihre Berater hatten
offenbar Umfangreicheres im Sinn, wenn auch prominente CX-
Kempen ihren Job verloren, eher weggelobt, standesgemäß versorgt
wurden. Ähnliches ist auch bei der neoliberalen SPD zu beobachten.

Es ist also lediglich an eine "Anpassung von Markt und Finanzen"
zu rechnen. Den Inhalt kennen wohl keine raunenden
Glaskugelexperten verschiedenster, präsentierter Couleur. Unter
den Volksvertretern erkennen sicher nur Jene die den bisherigen
Verlauf Analysieren und den gewollten Fortgang berechnen können.
Der Rest verdient gutes Geld zum Selbsterhalt oder ist für
Schleier verantwortlich, die sie (wichtig) bei Muslimen ablehnen.

Die Vorstellung läuft weiter.
Heinz Schmitz
2011-11-09 12:06:02 UTC
Permalink
Post by mucky
Das Dumme, der Titel Schlingerkurs ist nur weiterer Abbau des ständig
beschworenen Sozialstaates und die sogenannte Mitte arbeitet mit,
natürlich nur innerhalb einer Gegenleistung für eigene ausgesuchte
Klientel.
Woher nimmst Du eigentlich den Glauben, auf einem sinkenden Schiff
würde die Hälfte der Passagiere nie naß? Und zwar gerade DIE Hälfte,
die ihren Fahrschein von den anderen geschenkt bekommen hat?
Wenn dem Bäcker die Kunden entschwinden, soll er seine Mitarbeiter
weiter bezahlen?

Grüße,
H.
Tee Trinker
2011-11-09 13:59:52 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Woher nimmst Du eigentlich den Glauben, auf einem sinkenden Schiff
würde die Hälfte der Passagiere nie naß?
Die wirtschaftliche Misere in Europa ist der Sozialstaatlichkeit
geschuldet. Sozialhaushalt eindampfen, Steuern senken ist der einzig
richtige Weg.
FritzS
2011-11-09 14:16:12 UTC
Permalink
Post by Tee Trinker
Die wirtschaftliche Misere in Europa ist der Sozialstaatlichkeit
geschuldet. Sozialhaushalt eindampfen, Steuern senken ist der einzig
richtige Weg.
Du sollst nicht zuviel Rum in deinen Tee tun!
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Heinz Schmitz
2011-11-09 16:14:47 UTC
Permalink
Post by FritzS
Post by Tee Trinker
Die wirtschaftliche Misere in Europa ist der Sozialstaatlichkeit
geschuldet. Sozialhaushalt eindampfen, Steuern senken ist der einzig
richtige Weg.
Du sollst nicht zuviel Rum in deinen Tee tun!
Warum nicht, wenn er es sich leisten kann?

Grüße,
H.
Tee Trinker
2011-11-09 18:34:38 UTC
Permalink
Post by FritzS
Post by Tee Trinker
Die wirtschaftliche Misere in Europa ist der Sozialstaatlichkeit
geschuldet. Sozialhaushalt eindampfen, Steuern senken ist der einzig
richtige Weg.
Du sollst nicht zuviel Rum in deinen Tee tun!
Mehr hast du nicht zu sagen.


Wenn man schaut, wo das Gros der Staatsausgaben hingeht, dann ist klar, wo
massivst gespart werden _muss_. Hast du damit ein Problem?
FritzS
2011-11-10 08:39:42 UTC
Permalink
Post by Tee Trinker
Post by FritzS
Du sollst nicht zuviel Rum in deinen Tee tun!
Mehr hast du nicht zu sagen.
Zu deinem Schwachsinn, glaube mir, passt das schon, .....
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Heinz Schmitz
2011-11-10 09:44:15 UTC
Permalink
..... , glaube mir, .....
Dir zu glauben ist ebensowenig anzuraten, wie überhaupt
Linken etwas zu glauben :-).

Grüße,
H.
FritzS
2011-11-10 10:25:25 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
..... , glaube mir, .....
Dir zu glauben ist ebensowenig anzuraten, wie überhaupt
Linken etwas zu glauben
Jetzt stimm ich gleich die Internationale an ...
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Erika Ciesla
2011-11-10 19:27:52 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von FritzS
Post by FritzS
Post by Heinz Schmitz
..... , glaube mir, .....
Dir zu glauben ist ebensowenig anzuraten, wie überhaupt
Linken etwas zu glauben
Jetzt stimm ich gleich die Internationale an ...
;-)

Bitteschön!


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
FritzS
2011-11-11 04:19:34 UTC
Permalink
http://youtu.be/bztY-coc7dA ;-)
Bitteschön!
und im Schönbrunnergelb ;-)
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Erika Ciesla
2011-11-10 19:19:07 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von mucky
Post by mucky
Post by Erika Ciesla
Ja, nee, is klaa, sie fährt einen klaren Schlingerkurs, beständig ist
bei ihr nur der permanente Richtungswechsel. Und bis 2013 geht das
voraussichtlich noch so, ob uns das gefällt oder nicht.
Das Dumme, der Titel Schlingerkurs ist nur weiterer Abbau des ständig
beschworenen Sozialstaates und die sogenannte Mitte arbeitet mit,
natürlich nur innerhalb einer Gegenleistung für eigene ausgesuchte
Klientel.
Da kann ich Dir da nicht widersprechen, denn es ist leider so!

Nur mal ein Beispiel: die Rente!

Daß die nicht reichen wird, dafür wurde gesorgt: man hat sich bereits in
mehreren kleinen Schritten gesenkt uns will sie weiter senken. Doc
anstatt das Ding zu reparieren, will man die Rentner in die Fänge der
privaten Versicherer treiben, obgleich bekannt ist, daß _mindestens: ein
Drittel der dort eingezahlten Beträge weg ist, wenn nicht mehr; das geht
drauf für Dividenden, Spitzengehälter, Boni und Provisionen. Ganz toll
trieb es gar die Hamburg-Mannheimer, – die haben das Geld der
Versicherten im wahrsten Sinne des Wortes im Puff verjubelt.

Dabei ginge es auch anders, so man denn wollte! Die kleinen Niederlande
zum Beispiel machen es uns vor, dort hat es eine Garantierente von 1100
Euro (kam neulich im Fernsehen). Ähnlich machen es die Schweizer, die
lassen auch keinen Rentner im Regen stehen. Und warum geht das bei uns
nicht? WEIL MAN ES NICHT WILL!

Nolle in causa est, non posse praetenditur!
===========================================

Statt dessen finden wir es geil für jeden Rentner, der das
Existenz-minimum nicht schafft, zusätzliche zur Rente eine Sozialakte
anzulegen, nebbich mit den damit anfallenden Verwaltungskosten.
Letztendlich geben wir auf diese Weise auch nicht weniger aus als zum
Beispiel die Holländer, aber ganz sicher kommt bei den Betroffenen
weniger an.
Post by mucky
Post by Erika Ciesla
Aber wenn sich endlich doch die faktische Kraft des Notwendigen
durchsetzt, soll mir der Weg dorthin egal sein; ich will das
_Ergebnis_ sehen, wie’s gemacht wird, ist sekundär.
Die Hoffnung liegt in dem „wenn“. ...
Ja! Mittlerweile treffen ergänzende Nachrichten ein, die ganz klar
darauf hinauslaufen, daß das nur Worte sind, auf die keine Taten folgen
werden: die FDP pocht auf den Koalitionsvertrag und wird das Projekt
blockieren.

Das gäbe eine lustige Abstimmung im Bundestag!

Mindestlohn angenommen mit den Stimmen der CDU, der CSU, der SPD, der
Grünen und den Linken, mit den Gegenstimmen der FDP!!! :-D

Keine Frage, – damit wäre die Koalition im Arsch. :-D

Gut, was ist das also wirklich? Wahlkampf? Was sonst!
Post by mucky
[...]
Post by Erika Ciesla
Oh, die ist „gut“, da wett’ ich drauf!
Immerhin hat die mal bei der FDJ einen leitenden Posten im Büro für
Agitation und Propaganda innegehabt und ist ganz sicher dafür auch
tadellos ausgebildet worden. Da sind ihr Kompetenzen vermittelt worden,
von denen sie heute noch nutznießen kann!
Ich denke mal als Physikerin sollte ihre mathematischen Fähigkeiten
auch für das Verständnis der Risterformel ausreichen.
Ich traue ihr zu, daß sie es weiß, dennoch wird sie nichts ändern.

Riester ist nichts anderes als eine gigantische Subventionierung der
privaten Versicherungswirtschaft. Das ergibt sich schon allein daraus,
daß die Konzerne bei der Berechnung der Auszahlungen von einer
durch-schnittlichen Lebenserwartung ausgehen, die irgend wo zwischen 90
bis 100 Jahren liegt, obgleich diese tatsächlich zwischen 80 und 90
Jahren liegt. Konkret heißt das, daß die sich die Rente von ca. 10 bis
15 Jahren in die eigene Tasche stecken, nämlich für Provisionen,
Spitzengehälter und Boni, und leider auch für den Puff (siehe oben).

Und es wundert auch nicht! Riester ist der Namensgeber, die Architekten
dieser „Privatisierung“ (Lateinisch „privare“ = rauben) aber sind die
Herren Rührup und Maschmeyer! Was soll dabei schon rauskommen, wenn
Räuber und Betrüger Recht schreiben?
Post by mucky
Die sind doch dann überholt und ohne einzuholen. (Walter Ulbricht)
:-( oder :-) je nach Geschmack.
„Es muß demokratisch aussehen!“

(Walter Ulbricht)
Post by mucky
[PIN]
Post by Erika Ciesla
Diese Schrottarbeitsplätze hätte man erhalten, *damit* die tendenziell
eher besseren Arbeitsplätze bei der Post verrecken!? Ja geht’s noch!?
Das ist doch der immer währende Gegenstand christlicher oder Neoliberaler
Beschuldigungsideologie. (Leistung) PIN, Zeitarbeit, Billigarbeitsplätze
wurden doch geschaffen für die „Reform“ des Arbeitsmarktes, auch für
Brüderles Forderung nach Billigmarktintelligenz.
Selbstverständlich! Aber komisch, ne? Die PIN-Gruppe war schon im
Dezember pleite, der Postmindestlohn sollte aber erst im Januar kommen.
Am Mindestlohn ist dieser Sauladen also nicht verreckt, nachweislich nicht.
Post by mucky
Nur sieht es da nicht so gut aus. Die bekannten Lösungen mit
IT-Indern müssen sich bereits weltweit rumgesprochen haben und das
Internet ist Schuld. :)
Die Inder kannst Du eh vergessen, die gehen nach England oder in die
USA. Wenn wir was davon abkriegen, dann ist es bestenfalls die zweite
oder dritte Wahl.
Post by mucky
Post by Erika Ciesla
Auch das Argument, unter anderem vorgetragen von der Initiative „Neue
Soziale Marktwirtschaft“, daß dann Arbeitsplätze auswandern, ist Unsinn.
Denn billige Arbeit, die man outsourcen kann, *ist* bereits
ausgelagert!!! Daraus folgt, was _jetzt_ noch hier ist, das bleibt auch
hier!
Oder versuch doch mal ein Paket an Erika Cieśla in Korea anstatt in
Mannheim auszutragen! :-D
Post by mucky
Na gut, INSM ist weitgehend ein Lobbyverband der Bundesdeutschen
Globalplayer.
Das ist mir bekannt.
Post by mucky
Und bei den Banken ist ohnehin das Geld laufend weg.
Ach ja? Und ich dachte immer, das sind die Finanzexperten mit dem
hypergalaktisch großen Sachverstand!? :-D
Post by mucky
Post by Erika Ciesla
Worum geht’s denn!? Faktisch haben wir ja schon einen „Mindestlohn“
(vorsichtshalber mal in Gänsefüßchen gesetzt)! Denn weniger als Hatz-IV
kriegt keiner, das *ist* also der „Mindestlohn“! Aber wir leisten uns
den teuren Luxus, einen Teil dieses Lohns den aufwendigen Umweg über die
Kassen der Finanz- (Steuern und Abgaben) und Arbeitsämter (ALG-II)
laufen zu lassen, anstatt ihn _direkt_ auszuzahlen, und das ist genau
der Unsinn, der mit der Lohnuntergrenze abgeschafft werden soll, und
abgeschafft werden muß.
Bei dem letzten Absatz gibt es allerdings noch verschiedene Gesichtspunkte
der Betrachtung.. Wobei, die Aussagen im Bezug auf das Geld schon
berechtigt sind.
Die eigentlichen, umfangreichsten regierigen „Leistungen“ bestehen aus
meiner Sicht in dem betriebenen Umbau des „Arbeitsmarktes“.
Mir geht es darum, daß wir mit dem „Kombilohn“ eigentlich eine
Subvention bezahlen. Und zwar subventionieren wir damit jene
Unternehmen, die ihre Belegschaft um den gerechten Lohn bescheißt *und*
schaffen en passant eine fatale Wettbewerbsverzerrung, bei der solche
Betriebe, die noch ordentlich zahlen, in Nachteil geraten.

Und Du sagst, das sei so gewollt? Dann muß ich Dir wohl zustimen, denn
wenn es nicht gewollt wäre, dann würde man es doch ändern!
Post by mucky
Der Umbau der Arbeitsämter erfolgte ja aus meiner Erinnerung in
etwa drei Stufen ...
Es folgt ein längerer Text, dem ich nicht widersprechen kann, noch muß
ich ihn ergänzen. Darum überspringe ich das dem Gebot sich kurz zu
fassen einfach mal und nicke mit’m Kopp!
Post by mucky
Die Vorstellung läuft weiter.
Ja! :-(



Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
FritzS
2011-11-11 04:17:55 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Riester ist nichts anderes als eine gigantische Subventionierung der
privaten Versicherungswirtschaft. Das ergibt sich schon allein daraus,
daß die Konzerne bei der Berechnung der Auszahlungen von einer
durch-schnittlichen Lebenserwartung ausgehen, die irgend wo zwischen 90
bis 100 Jahren liegt, obgleich diese tatsächlich zwischen 80 und 90
Jahren liegt. Konkret heißt das, daß die sich die Rente von ca. 10 bis
15 Jahren in die eigene Tasche stecken, nämlich für Provisionen,
Spitzengehälter und Boni, und leider auch für den Puff (siehe oben).
Und es wundert auch nicht! Riester ist der Namensgeber, die Architekten
dieser „Privatisierung“ (Lateinisch „privare“ = rauben) aber sind die
Herren Rührup und Maschmeyer! Was soll dabei schon rauskommen, wenn
Räuber und Betrüger Recht schreiben?
Erika,
schafft doch diesen Unsinn ab ... das ist zum Glück in Österreich durch
Abwahl von Schüssel und SchwarzBlauOrange in der Schärfe verhindert
worden ....

Ich finde ein Pensionssystem basierend auf das Umlageverfahren besser,
dazu brauchst keinen Cent »Gewinnbringend« Bunkern, das Geld kommt
herein und wird an die Rentner/Pensionisten ausbezahlt. Genau das ist
den Finanzhaien ein großer Dorn im Auge, daran können sie nichts
verdienen ....

Die wahre Ursache für die momentane Scheiße sind sowieso die
Pensionsfonds - die müssen ihr vieles Geld möglichst gewinnbringend
anlegen - koste es was es wolle. Das hat schon vielen Einzahlern ihren
eigenen Job gekostet, ... aber ohne Einzahlung keine Rente .. bloß der
Platz unter der Brücke oder im Obdachlosen-Heim ist noch frei ....

Merkel hat keinen Mumm einen fliegenden Wechsel zu machen ... warum muss
denn immer neu gewählt werden, wenn die alte Koalition nicht taugt?
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Erika Ciesla
2011-11-11 15:10:44 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von FritzS
Post by Erika Ciesla
Riester ist nichts anderes als eine gigantische Subventionierung
der privaten Versicherungswirtschaft. Das ergibt sich schon allein
daraus, daß die Konzerne bei der Berechnung der Auszahlungen von
einer durchschnittlichen Lebenserwartung ausgehen, die irgend wo
zwischen 90 bis 100 Jahren liegt, obgleich diese tatsächlich
zwischen 80 und 90 Jahren liegt. Konkret heißt das, daß die sich
die Rente von ca. 10 bis 15 Jahren in die eigene Tasche stecken,
nämlich für Provisionen, Spitzengehälter und Boni, und leider auch
für den Puff (siehe oben).
Und es wundert auch nicht! Riester ist der Namensgeber, die
Architekten dieser „Privatisierung“ (Lateinisch „privare“ = rauben)
aber sind die Herren Rürup und Maschmeyer! Was soll dabei schon
rauskommen, wenn Räuber und Betrüger Recht schreiben?
Erika, schafft doch diesen Unsinn ab ...
Ich bin eine von 82 Millionen, meine Möglichkeiten sind determiniert.
Ich kann nichts tun, wenn dieses System von 80 bis 90 Prozent dieser 82
Millionen gestützt wird! Ich brauche also Mitstreiter. Und eigentlich
sollte dies die SPD sein, aber sie ist es nicht.

Gerhard Schröder war/ist mit diesem zwielichtigen Carsten Maschmeyer
persönlich befreundet, die beiden waren/sind dicke Kumpels. Und Bert
Rürup, der eigentliche Architekt der „Risterrente“, ist Teilhaber der
MaschmeyerRürup AG, überdies steht er mit einem Salair in unbekannter
Höhe auf der Gehaltsliste der SwissLife AG, die auch in Deutschland
Produkte der „privaten Alterssicherung“ (alias Riesterrente) anbietet.

Mit anderen Worten: DIE CANAILLE HAT SICH BEDIENT! Ähnlich wie ein Virus
in eine Zelle eindringt, dringen sie in die Parteien ein und
programmieren sie von innen heraus um.
das ist zum Glück in Österreich durch Abwahl von Schüssel und
SchwarzBlauOrange in der Schärfe verhindert worden ...
Eine Partei ist noch nicht von diesem Virus (siehe oben) befallen, die
Linke, aber die wird von 90 Prozent der Deutschen nicht gewählt. Und das
kann ich sogar erklären: so lange einzelne Genossen noch immer scheinbar
oder sogar offensichtlich von der DDR träumen, steht diese Partei unter
dem Verdacht, noch nicht vollständig in der BRD angekommen zu sein. Und
doch brauchen wir die Linke so dringend wie die Luft zum Atmen, so lange
die SPD ihre Arbeit nicht tut.
Ich finde ein Pensionssystem basierend auf das Umlageverfahren
besser,
Das „findest“ Du nicht nur, das *ist* so!

Unsere Rente, weiland von keinem geringeren als *dem* Bismarck (Otto
Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, Fürst zu Lauenburg, et cetera)
etabliert, hat derweil zwei Weltkriege, eine Inflation und eine
Währungsreform schados überstanden. Eine „Kapitalgedeckte“ private Rente
wäre derweil mindestens viermal _mit Totalverlust_ ausgefallen! Diese
Rente *ist* also sicher (©Norbert Blüm), es sei denn, man zerstört sie
vorsätzlich.

Und heuer überseht sie abermals die Finanzkrise, währenddessen die
Aktiva bei den privaten Rententrägern _schon wieder_ in einem solchen
Maße verfallen, daß nicht einmal mehr die Garantie bedient werden kann,
_wenigstens_ das vom Versicherten selbst eingezahlte Geld auch wieder
auszuzahlen. Die von Staatswegen ausgeschütteten Zuschüsse (Stichwort:
„geförderte“ private Alterssicherung!) sind ohnehin schon „verbrannt“,
dieses Geld sehen wir nie mehr wieder.

Es sind also mehrere zehn Milliarden, die der Staat der privaten Rente
zuschießt. Man stelle sich mal für einen Augenblick vor, der Staat täte
statt dessen mit _diesem_ Geld die gesetzliche Rente stützen! Unsere
Rentenkasse wäre in diesm Fall sowas von fett, daß wir jedem Rentner
eine Mindestrente auszahlen könnte, die zwar nicht üppig ist, doch aber
groß genug wäre, damit wir _keine_ Sozialakten anlegen müßten.
Genau das ist den Finanzhaien ein großer Dorn im Auge, daran können
sie nichts verdienen ...
Nämlich!
========


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
FritzS
2011-11-12 11:32:23 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Das „findest“ Du nicht nur, das *ist* so!
Unsere Rente, weiland von keinem geringeren als *dem* Bismarck (Otto
Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, Fürst zu Lauenburg, et cetera)
etabliert, hat derweil zwei Weltkriege, eine Inflation und eine
Währungsreform schados überstanden. Eine „Kapitalgedeckte“ private Rente
wäre derweil mindestens viermal _mit Totalverlust_ ausgefallen! Diese
Rente *ist* also sicher (©Norbert Blüm), es sei denn, man zerstört sie
vorsätzlich.
Und heuer überseht sie abermals die Finanzkrise, währenddessen die
Aktiva bei den privaten Rententrägern _schon wieder_ in einem solchen
Maße verfallen, daß nicht einmal mehr die Garantie bedient werden kann,
_wenigstens_ das vom Versicherten selbst eingezahlte Geld auch wieder
„geförderte“ private Alterssicherung!) sind ohnehin schon „verbrannt“,
dieses Geld sehen wir nie mehr wieder.
Es sind also mehrere zehn Milliarden, die der Staat der privaten Rente
zuschießt. Man stelle sich mal für einen Augenblick vor, der Staat täte
statt dessen mit _diesem_ Geld die gesetzliche Rente stützen! Unsere
Rentenkasse wäre in diesm Fall sowas von fett, daß wir jedem Rentner
eine Mindestrente auszahlen könnte, die zwar nicht üppig ist, doch aber
groß genug wäre, damit wir _keine_ Sozialakten anlegen müßten.
Genau das ist den Finanzhaien ein großer Dorn im Auge, daran können
sie nichts verdienen ...
Zum Thema zurück
<http://www.news.de/politik/855242509/merkel-bekommt-druck-beim-mindestlohn/1/>

»CDU-Parteitag Merkel bekommt Druck beim Mindestlohn
Artikel vom 12.11.2011
Harter Gegenwind erwartet die Kanzlerin beim CDU-Parteitag.
Arbeitsministerin von der Leyen und Umweltminister Röttgen wollen den
Mindestlohn flächendeckend. Die Kanzlerin hatte sich klar dagegen
ausgesprochen.
Unmittelbar vor dem am Montag in Leipzig beginnenden CDU-Parteitag
spitzt sich der innerparteiliche Streit um einen Mindestlohn zu.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen bekräftigte ihre Forderung
nach einer schnellen Festlegung einer flächendeckenden Lohnuntergrenze
und zeigte sich zuversichtlich, dass der Parteitag dies auch beschließen
werde. Bundesumweltminister und CDU-Vize Norbert Röttgen forderte
ebenfalls eine allgemeine Lohnuntergrenze. Dagegen befürwortet die
CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel einen nach Branchen
und Regionen differenzierten Mindestlohn.

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap zufolge
befürworten 61 Prozent der Unions-Anhänger einen flächendeckenden
Mindestlohn, 26 Prozent Lohnuntergrenzen in einzelnen Branchen. In der
Gesamtbevölkerung liegt die Zustimmung zu flächendeckenden Mindestlöhnen
bei 73 Prozent. 19 Prozent sind für Branchen-Lösungen, berichtet die
Passauer Neue Presse.
..... mehr siehe Link .....«

<http://www.news.de/wirtschaft/855238723/mindestlohn-hier-gibt-es-ihn-schon/1/>
».....
Dabei haben die bestehenden gesetzlichen Mindestlöhne laut einer Studie
offenbar kaum negative Auswirkungen. Generell ließen sich «keine
nennenswerten Folgen für Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit
nachweisen», heißt es nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der
Spiegel in einem Bericht der Bundesregierung, den vier
Forschungsinstitute im Auftrag des Arbeitsministeriums erstellt haben.
Mindestlöhne vernichten demnach weder Arbeitsplätze, noch verzerren sie
den Wettbewerb.
.....«
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Erika Ciesla
2011-11-14 18:52:08 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von FritzS
Post by FritzS
Zum Thema zurück
<http://www.news.de/politik/855242509/merkel-bekommt-druck-beim-mindestlohn/1/>
»CDU-Parteitag Merkel bekommt Druck beim Mindestlohn
Der Parteitag hat _gerade eben_ (war per „Phoenix“ unmittelbar dabei)
mit großer Mehrheit den Mindestlohn beschlossen! :-)

Das Thema ist also gegessen, der Beschluß steht mal. Aber bei dem
angestrebten Verfahren kriege ich nach wie vor Kopfschmerzen. Die CDU
daselbst will diese Lohnuntergrenze gar nicht festlegen, sondern es
sollen statt dessen „die Tarifpartner“ einen solchen aushandeln.

Na prima! =-O
=========

Was haben diese Tarifpartner in den zurückliegenden Jahren denn getan?
Wenn die Tarifpartnerschaft noch intakt wäre, so wie weiland in der
*alten* Bundesrepublik (vor dem Mauerfall), wäre der Mindestlohn gar
kein Thema. Er wurde doch erst eines, just als die Tarifpartnerschaft
von einer Branche zur nächsten solchen versagte, und/oder sogenannte
„christliche Gewerkschaften“, die regelmäßig wegen ihrer exorbitanten
Nähe zur Unternehmerschaft „berühmt“ wurden, Tarife aushandelten die
einfach zum Piepen sind.

Wir würden doch über den Mindestloh gar nicht debattieren, wenn wir
keinen Grund dafür hätten!!!

Aber gut, beschlossen ist es. Aber bei dem angestrebten Verfahren kann
es noch Jahre dauern, bis es umgesetzt ist. Bis dahin also gucken wir
mit der Faust in der Tasche zu, wie skrupellose Lohnbetrüger die
Sozialkassen plündern und damit die Steuern und die Abgaben in eine Höhe
treiben, daß am Ende die ehrlichen Unternehmer, die es AUCH gibt, vor
die Hunde gehen.

Was ist so schwer daran zu begreifen!? Es gibt, ich habe das selbst
schon oft genug ausgerechnet, einen Betrag, bei dem eine Person (also
der Arbeiter selbst) mal gerade eben so viel Lohn erhält, daß er keinen
Anspruch auf das ALG-II hat, und das sind 7,50 Euro; WENIGER GEHT GAR
NICHT. Und wenn man sich auf 8,00 Euro festlegte, so wäre auch das
„Lohnabstandsgebot“ bedient, damit der, der Arbeit hat, mehr kriegt als
der, der keine Arbeit hat. Und acht Euro sind weißgott nicht zu viel,
davon geht ganz sicher kein einziger Arbeitsplatz kaputt.

Noch ein Wort zu der Forderung der Linken, also „meiner“ Partei. Hier
werden 10,00 Euro gefordert, und das sogar mit gutem Grund. Denn, so
sagt die Linkte, mit acht Euro ist es nicht möglich eine ausreichende
Rentenanwartschaft zu erwerben, und da hat sie Recht. Ich aber bin der
Meinung, daß das „ein anderes Problem“ ist und also auch anders gelöst
werden muß, nämlich mit einer garantierten Mindestrente nach schweizer
oder niederländischem Vorbild.

Ergo: bei der Debatte über den Mindestlohns muß uns die Rente nicht
kümmern, das lösen wir anders.
Post by FritzS
Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap zufolge
befürworten 61 Prozent der Unions-Anhänger einen flächendeckenden
Mindestlohn,
Und das ist die Mehrheit, und was für eine! Und unter allen Deutschen
kommen wir auf eine Akzeptanz von ungefähr 80 Prozent. Das heißt: wer
sich noch immer gegen den Mindestlohn ausspricht, der begeht eigentlich
politischen Selbstmord, und dabei fällt mein Blick auf die FDP.
Post by FritzS
Dabei haben die bestehenden gesetzlichen Mindestlöhne laut einer
Studie offenbar kaum negative Auswirkungen.
Nachweislich keine!

Im Bewachungsgewerbe zum Beispiel ist kein einziger Arbeitsplatz
verloren gegangen, der dort etablierte branchenbezogene Mindestlohn war
definitiv schadlos.

Berühmt geworden ist das Argument, daß der Mindestlohn Arbeitsplätze
koste, im Kontext zu dem Briefausträger des Springer-Verlangs, also der
PIN-Gruppe. Die dortigen Arbeitsplätze seien unmittelbar in Gefahr, so
sagte man, wenn der Post-Mindestlohn käme. Und in der Tat ist diese
Firma in die Pleite gegangen! Aber nicht im Januar, als der Mindestlohn
inkraft trat, sondern schon im Dezember, also einen Monat VORHER!!! :-)

Ja, – und um *diese* Schrottbude zu schützen hätten wir beinah die eher
besseren Arbeitsplätze bei der Post gefährdet, *das* muß man sich mal
ganz langsam durch den Kopf gehen lassen!

Was für Arbeitsplätze sollen denn da vernichtet werden? Das Problem mit
den unzureichenden Löhnen haben wir doch vorzugsweise im Sektor der
Dienstleistungen. Und? Ich fahre nicht zum Haareschneiden nach Korea,
noch wird jemals ein Bote dort ein Paket an mich ausliefern, DAS KANN
MAN ALSO GAR NICHT AUSLAGERN!

Für wie blöd halten die uns eigentlich? :-\


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2011-10-31 10:06:47 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Inzwischen malochen knapp 23 Millionen Deutsche für einen Lohn, von dem
sie nicht leben können, obgleich sie in Vollzeit beschäftigt sind;
Tendenz steigend.
Das Ergebnis rotroter Politik, gewuerzt mit gruenroter Dummheit.
Post by Erika Ciesla
Linke sagen es schon lange, und auch die Sozis
begreifen es mittlerweile, daß das kein Zustand ist!
Dabei haben speziell die Sozen unter dem Gazpromgerd das ganze doch
zusammengepfuscht und eine bedenkliche Abwaertsspirale ausgeloest.
Post by Erika Ciesla
Jedoch wird das
Land vermutlich noch bis 2013 von einer schwarzgelben Koalition Regiert,
die sich lieber erschießen ließe als einem allgemeinen Mindestlohn
zuzustimmen; zumindest war es bisher so. Aber es geschehen noch Zeichen
und Wunder: „Mutti & Co.“ sind geneigt, sich dieser Idee zu öffnen.
Na also, – geht doch! :-D
Meine Rede seit Jahren, die Erika-Union ist nur noch eine weitere rote
Partei in der hiesigen Blockfloetenlandschaftz. Unwaehlbar fuer jeden,
der noch in der Mitte und auf dem Boden der FDGO steht.
Post by Erika Ciesla
...bla...
Als alllererstes gehoeren die Eineurozwangsjobs gestrichen.
Dann eine Untergrenze des Stundenlohns definiert, unter der man ohne
Sanktionen durchs Amt SELBER kuendigen kann.

Wuerde man das tunm, braeuchte es keinen Mindestlohn mehr.
Weniger Staat und weniger Einmischung wuerde das bessere Ergebnis
bringen.

Sowie der staatliche Zwang wegfaellt, Dumpinglohnarbeit zu erfuellen
und or allem die Zwangsarbeit der Hartzer nicht mehr regulaere
Arbeitsplaetze kaputtmachen kann, ist der Drops doch schon gelutscht.
Erika Ciesla
2011-11-01 02:28:17 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Erika Ciesla
Inzwischen malochen knapp 23 Millionen Deutsche für einen Lohn, von dem
sie nicht leben können, obgleich sie in Vollzeit beschäftigt sind;
Tendenz steigend.
Das Ergebnis rotroter Politik, gewuerzt mit gruenroter Dummheit.
CDU und FDP sind rot-rot! :-D

Junge, Du hast echt ’ne Klatsche, aber sooooooo-ne grooooße!



Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2011-11-01 06:47:23 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Erika Ciesla
Inzwischen malochen knapp 23 Millionen Deutsche für einen Lohn, von dem
sie nicht leben können, obgleich sie in Vollzeit beschäftigt sind;
Tendenz steigend.
Das Ergebnis rotroter Politik, gewuerzt mit gruenroter Dummheit.
CDU und FDP sind rot-rot! :-D
Ich meinte damit eigentlich die Vorgaengerregierigen seit Schroeder.
Wobei das bisschen FDP ja leider nciht ausreicht, um den Tanker CDU
vom Linkskurs aufs rote Riff abzubringen
Post by Erika Ciesla
Junge, Du hast echt ’ne Klatsche, aber sooooooo-ne grooooße!
Schon vergessen, dass es DEINE Genossen waren, die HIV mitsamt
Zwangsarbeit einfuehrten und keine Liberalen?
Erika Ciesla
2011-11-01 11:26:24 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Erika Ciesla
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Erika Ciesla
Inzwischen malochen knapp 23 Millionen Deutsche für einen Lohn,
von dem sie nicht leben können, obgleich sie in Vollzeit
beschäftigt sind; Tendenz steigend.
Das Ergebnis rotroter Politik, gewuerzt mit gruenroter Dummheit.
CDU und FDP sind rot-rot! :-D
Ich meinte damit eigentlich die Vorgaengerregierigen seit Schroeder.
Ach soooo, die meinst Du! Ja aber die regiert doch gar nicht, Du Heini!
Dieses Land wird auf den Tag genau seit sechs Jahren von „Mutti“
regiert, die zwar aus den Osten kommt, aber alles andere ist, nur nicht
rot.

Richtig ist wohl, daß Gerhard Schröder (SPD) seinerzeit dem Peter Hartz
(Volkswagen-AG) ermächtigt hat, das Sozialgesetz umzuschreiben, aber was
war daran rot? Vor allem an letzterem, einem Protagonisten der
Industrie!? Da hat man wohl einen Bock zum Gärtner gemacht, aber rot war
DAS nicht!

Nee, Frank, „die Roten“ haben _DAS_ nicht gewollt! Die sind ja eben
darum auch aus der SPD ausgetreten und haben die WASG gegründet, nicht
wahr!?

Nee, Frank, Dein Koordinatensystem ist gründlich mißkonfiguriert, Du
siehst vor lauter Bäume den Wald nicht mehr! Wenn Schröder ein Roter
wäre, dann hätte der damals schon den Mindestlohn etabliert, was er aber
nicht tat. Tatsächlich wußte der damals nicht einmal wie man das schreibt.
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Wobei das bisschen FDP ...
Um Die mach Dir mal keine Sorgen, die sind in zwei Jahren nicht mehr
relevant:

Allensbach: 4,5 %
Emnid: 3,0 %
Forsa: 3,0 %
F’gr. Wahlen: 4,0 %
GMS: 4,0 %
Infratest dimap: 3,0 %
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Schon vergessen, dass es DEINE Genossen waren, die HIV mitsamt
Zwangsarbeit einfuehrten und keine Liberalen?
Nö, gar nicht, das habe ich mir sogar sehr gut gemerkt. Aber gemerkt
habe ich mir ebenfalls das da (O-Ton Merkel): „Das alles geht noch lange
nicht weit genug!“


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2011-11-01 13:02:05 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Erika Ciesla
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Erika Ciesla
Inzwischen malochen knapp 23 Millionen Deutsche für einen Lohn,
von dem sie nicht leben können, obgleich sie in Vollzeit
beschäftigt sind; Tendenz steigend.
Das Ergebnis rotroter Politik, gewuerzt mit gruenroter Dummheit.
CDU und FDP sind rot-rot! :-D
Ich meinte damit eigentlich die Vorgaengerregierigen seit Schroeder.
Ach soooo, die meinst Du! Ja aber die regiert doch gar nicht, Du Heini!
Achnee?
Davon merkt man aber leider kaum was.
Post by Erika Ciesla
Dieses Land wird auf den Tag genau seit sechs Jahren von „Mutti“
regiert, die zwar aus den Osten kommt, aber alles andere ist, nur nicht
rot.
Wenn Erika nicht rot ist, wer dann?
Warum hat die sog. grosse Koalition wohl so "gut" zu unser aller
Schaden zusammengepfuscht?
Post by Erika Ciesla
Richtig ist wohl, daß Gerhard Schröder (SPD) seinerzeit dem Peter Hartz
(Volkswagen-AG) ermächtigt hat, das Sozialgesetz umzuschreiben, aber was
war daran rot?
Abgesehen von der Tinte so ziemlich alles. Speziell die planmaessige
Verbreiterung der Armutsbasis als quasientrechtetes
Zwangsjiobberreservoir.
Dass man damit noch das Lohnniveau allgemein runterriss, war wohl ein
fuer die Schuldigen angenehmer Nebeneffekt.
Post by Erika Ciesla
Vor allem an letzterem, einem Protagonisten der
Industrie!? Da hat man wohl einen Bock zum Gärtner gemacht, aber rot war
DAS nicht!
Industrie?
Das ist ein volkseigenes Kombinat.
Post by Erika Ciesla
Nee, Frank, „die Roten“ haben _DAS_ nicht gewollt! Die sind ja eben
darum auch aus der SPD ausgetreten und haben die WASG gegründet, nicht
wahr!?
Loool. Denen gingen die Steuerabzocken der gruemnroten nicht weit
genug, deswegen wurde dieser Ableger der SED gegruendet.
Post by Erika Ciesla
Nee, Frank, Dein Koordinatensystem ist gründlich mißkonfiguriert, Du
siehst vor lauter Bäume den Wald nicht mehr! Wenn Schröder ein Roter
wäre, dann hätte der damals schon den Mindestlohn etabliert, was er aber
nicht tat. Tatsächlich wußte der damals nicht einmal wie man das schreibt.
Schroeder weiss hoechstens, wie man "Bier" und "Steuern" schreibt.
Ansonsten verfolgt das rote Pack natuerlich die Salamitaktik.
Man fuehrt den Sopzialismus scheibchenweise ein.
Post by Erika Ciesla
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Wobei das bisschen FDP ...
Um Die mach Dir mal keine Sorgen, die sind in zwei Jahren nicht mehr
Allensbach:       4,5 %
Emnid:            3,0 %
Forsa:            3,0 %
F’gr. Wahlen:     4,0 %
GMS:              4,0 %
Infratest dimap:  3,0 %
Wir werden sehen.
Post by Erika Ciesla
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Schon vergessen, dass es DEINE Genossen waren, die HIV mitsamt
Zwangsarbeit einfuehrten und keine Liberalen?
Nö, gar nicht, das habe ich mir sogar sehr gut gemerkt. Aber gemerkt
habe ich mir ebenfalls das da (O-Ton Merkel): „Das alles geht noch lange
nicht weit genug!“
Ja, Kommies verhandeln darueber, wie weit man den Buerger noch
auspluendern und entrechten kann.
Wir Marktbefuerworter wenden uns mit Grausen ab.
Erika Ciesla
2011-11-01 14:09:16 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Erika Ciesla
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Richtig ist wohl, daß Gerhard Schröder (SPD) seinerzeit dem Peter Hartz
(Volkswagen-AG) ermächtigt hat, das Sozialgesetz umzuschreiben, aber was
war daran rot?
Abgesehen von der Tinte so ziemlich alles.
Ich geb auf!

Gegen so viel Dummheit kämpfen selbst die Götter vergebens!




Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2011-11-03 14:43:22 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Erika Ciesla
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Richtig ist wohl, daß Gerhard Schröder (SPD) seinerzeit dem Peter Hartz
(Volkswagen-AG) ermächtigt hat, das Sozialgesetz umzuschreiben, aber was
war daran rot?
Abgesehen von der Tinte so ziemlich alles.
Ich geb auf!
Gegen so viel Dummheit kämpfen selbst die Götter vergebens!
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zu Besserung. Also gib nicht so
schnell auf, vielleicht gelingt es Dir ja doch noch, Dich aus dem
Gespinst aus Luege und roter Ideologie zu befreien, in dem Du steckst.
Erika Ciesla
2011-11-06 18:32:15 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Post by Erika Ciesla
Antwort auf eine Nachricht von Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zu Besserung.
Ja gewiß, aber Du hast ja keine Selbsterkenntnis!


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Heinz Schmitz
2011-10-31 11:04:37 UTC
Permalink
Linke sagen es schon lange, und auch die Sozis begreifen es mittlerweile,
Genossin Friedalein meint immer noch, daß da irgendwo ein
Sack mit Geld steht, in den Linke und Sozis nur reinfassen müßten.

Daß Mindestlohn auch Mindestpreis bedeutet, ist ihnen jedoch
nicht klar, und gerade ihre Klientel will hohe Löhne haben, aber
keine Waren kaufen, deren Preise wegen der Lohnkosten hoch
sind - da gehnse lieber Ausländisches kaufen.

Grüße,
H.

PS
- Entschuldigen Sie, ich bin Reporter und berichte über den
Streik gegen die Lufthansa. Sie stehen hier wartend in der
Schlange am Schalter und können mit sicher sagen, wer die
Lohnforderungen bezahlen soll?
= Dumme Frage, natürlich die Lufthansa.
- Meinen Sie, daß es da irgendwo noch einen Koffer voll Geld gibt?
= Natürlich nicht. Die werden die Preise erhöhen.
Libero
2011-10-31 13:26:54 UTC
Permalink
Da Mindestlohn auch Mindestpreis bedeutet, ist ihnen jedoch
nicht klar,
Die hoeheren Arbeitskosten werden auf die Preise draufgeschlagen und
alles wird sein wie vorher.
Ganz abgesehen von den Faellen, wo ein ML die Arbeit unrentabel macht
und der Jobber seinen Job verliert.
Fuer die Unternehmer kommt das Geld eben auch NICHT aus der
Steckdose...
Erika Ciesla
2011-11-01 04:35:21 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Heinz Schmitz
Linke sagen es schon lange, und auch die Sozis begreifen es
mittlerweile,
Genossin Friedalein meint immer noch, daß da irgendwo ein Sack mit
Geld steht, in den Linke und Sozis nur reinfassen müßten.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal – Klappe halten!

Der Mindestlohn kostet uns nämlich GAR NICHTS, nicht einmal einen
einzigen roten Pfennig! Ganz im Gegenteil: von dem Tag an, an dem die
Betriebe für ihre Lohnkosten selbst aufkommen müssen, SO WIE FRÜHER®,
haben wir ca. zwanzig Millionen Sozialakten weniger in der Verwaltung!
Daß Mindestlohn auch Mindestpreis bedeutet, ...
Har – har!!

Und was soll sich an den Preisen denn ändern, wenn die Löhne demnächst
*direkt* vom Betrieb an den Beschäftigten fließen, anstatt den
aufwendigen und teuren Umweg über das Finanz- und das Arbeitsamt zu
nehmen? Nichts anders ist nämmlich der „Aufstocker“: das ist der real
existierende Mindestlohn, – jedoch mit dem Umweg über die staatliche
Verwaltung!

Und das kürzen wir jetzt ab *und* machen es damit sogar billiger.

Aber mach Dir darüber bloß keine Gedanken, so’n Blödmann wie Du versteht
das sowieso nicht.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Heinz Schmitz
2011-11-01 09:13:11 UTC
Permalink
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal – Klappe halten!
Liest Du eigentlich was Du schreibst :-).
Der Mindestlohn kostet uns nämlich GAR NICHTS,
Wen bitte meinst Du mit "uns"?
nicht einmal einen
einzigen roten Pfennig! Ganz im Gegenteil: von dem Tag an, an dem die
Betriebe für ihre Lohnkosten selbst aufkommen müssen, SO WIE FRÜHER®,
haben wir ca. zwanzig Millionen Sozialakten weniger in der Verwaltung!
Die Sozialtransfers werden nicht von den Ärmsten bezahlt. Du möchtest
also die Besserverdiener entlasten? Das ist aber anständig von Dir.
Daß Mindestlohn auch Mindestpreis bedeutet, ...
Har – har!!
Das ist die Stelle, an der Linke immer lachen, aber später eine Mauer
bauen müssen.
Aber mach Dir darüber bloß keine Gedanken, so’n Blödmann wie Du versteht
das sowieso nicht.
Es ist wohl nicht mein Fehler, wenn Du nicht erklären kannst, was Du
meinst, sondern nur dumme Parolen in die Welt streust :-).

Grüße,
H.
Flori Roder
2011-11-01 09:35:09 UTC
Permalink
"Heinz Schmitz" schrieb
Post by Heinz Schmitz
Die Sozialtransfers werden nicht von den Ärmsten bezahlt.
Doch, werden sie!
Heinz Schmitz
2011-11-01 09:45:07 UTC
Permalink
Post by Flori Roder
Post by Heinz Schmitz
Die Sozialtransfers werden nicht von den Ärmsten bezahlt.
Doch, werden sie!
Dann verschweigen sie irgendwelche lukrativen Einkommensquellen.

Grüße,
H.
Libero
2011-11-01 10:14:01 UTC
Permalink
"Heinz Schmitz"  schrieb
Post by Heinz Schmitz
Die Sozialtransfers werden nicht von den Ärmsten bezahlt.
Doch, werden sie!
Die subventionieren sich also selber? LOL:
Erika Ciesla
2011-11-01 12:01:14 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Flori Roder
"Heinz Schmitz" schrieb
Post by Heinz Schmitz
Die Sozialtransfers werden nicht von den Ärmsten bezahlt.
Doch, werden sie!
Stimmt!

Besserverdienende genießen die „Beitragsbemessungsgrenze“ und tragen zum
Solidarsystem grundsätzlich gar nichts bei.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Heinz Schmitz
2011-11-01 12:35:58 UTC
Permalink
Besserverdienende genießen die „Beitragsbemessungsgrenze“ und tragen zum
Solidarsystem grundsätzlich gar nichts bei.
Laß es uns austesten indem wir alle mit mehr als 25000 Euro steuerfrei
stellen. Dann wirst Du aber anfangen, vor lauter Geldmangel zu heulen.

Grüße,
H.

PS
Nur Unverschämtheit und Undankbarkeit sind
bei Linken noch stärker ausgeprägt als ihr Neid.
Erika Ciesla
2011-11-01 13:59:58 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Heinz Schmitz
Post by Heinz Schmitz
Post by Erika Ciesla
Besserverdienende genießen die „Beitragsbemessungsgrenze“ und tragen zum
Solidarsystem grundsätzlich gar nichts bei.
Laß es uns austesten indem wir alle mit mehr als 25000 Euro steuerfrei
stellen. Dann wirst Du aber anfangen, vor lauter Geldmangel zu heulen.
Steuerfrei stellen will die nicht einmal die FDP, VERGIẞ ES!

Aber den Spitzensteuersatz senken auf (zunächst) 35 Prozent (später noch
weniger), das wollen sie schon. Und das kommt de facto auf dasselbe
heruas, wenn was man den Reichen gibt, das muß man nolens volens den
Armen nehmen.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Heinz Schmitz
2011-11-02 10:13:48 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
wenn was man den Reichen gibt, das muß man nolens volens den
Armen nehmen.
Typisch links, daß bei Dir der linke Unsinn nie aufhört.
Ohne Alimentierung durch die Reichen wären die Armen voll
aufgeschmissen.

Anstatt dauernd auf die Reichen zu schimpfen und vom Klassenkampf
zu lamentieren, solltet Ihr denen lieber abschauen, wie man es macht.
Aber dabei anständig bleiben.

Grüße,
H.
Erika Ciesla
2011-11-01 11:49:56 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Heinz Schmitz
Post by Heinz Schmitz
Post by Erika Ciesla
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal – Klappe halten!
Liest Du eigentlich was Du schreibst :-).
Post by Erika Ciesla
Der Mindestlohn kostet uns nämlich GAR NICHTS,
Wen bitte meinst Du mit "uns"?
Dich, und mich, und der Onkel Heinerich!

Konkret: *wir alle*, die wir Steuern und Abgaben zahlen und in Summa ca.
40 Milliarden dafür aufwenden müssen, den Minderbezahlten den Lohn
aufzustocken.

Aber daß Du das nicht kapierst, das wußte ich ja schon, das überrascht
mich also nicht.

Daß wir denen Geld geben, die keine Arbeit haben, das geht in Ordnung,
anderenfalls wären unsere Straßen (wie weiland im Mittelalter) voll von
Bettlern, Gauklern und Taschendieben, aber daß der Staat auch denen Geld
geben muß, die sehr wohl eine Arbeit haben, DAS IST UNSINN!

„Schlanker Staat“ ist das Stichwort, eine erzliberale Forderung!
Eigentlich müßte die FDP das fordern, anstatt es zu bekämpfen.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Libero
2011-11-01 10:11:36 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Der Mindestlohn kostet uns nämlich GAR NICHTS,
Wer ist *uns*??
Du meinst wohl dich selber, denn DU zahlst ja ueberhaupt keinen Lohn.
a anderer
2011-11-01 10:35:07 UTC
Permalink
On Tue, 01 Nov 2011 05:35:21 +0100, Erika Ciesla
Post by Erika Ciesla
Der Mindestlohn kostet uns nämlich GAR NICHTS, nicht einmal einen
einzigen roten Pfennig! Ganz im Gegenteil: von dem Tag an, an dem die
Betriebe für ihre Lohnkosten selbst aufkommen müssen, SO WIE FRÜHER®,
haben wir ca. zwanzig Millionen Sozialakten weniger in der Verwaltung!
Daß Mindestlohn auch Mindestpreis bedeutet, ...
Har – har!!
Und was soll sich an den Preisen denn ändern, wenn die Löhne demnächst
*direkt* vom Betrieb an den Beschäftigten fließen, anstatt den
aufwendigen und teuren Umweg über das Finanz- und das Arbeitsamt zu
nehmen? Nichts anders ist nämmlich der „Aufstocker“: das ist der real
existierende Mindestlohn, – jedoch mit dem Umweg über die staatliche
Verwaltung!
Und das kürzen wir jetzt ab *und* machen es damit sogar billiger.
Aber mach Dir darüber bloß keine Gedanken, so’n Blödmann wie Du versteht
das sowieso nicht.
Glück auf!
Erika Cie?la
Hi!

Voellig richtig!

Ich nenne mal ein Beispiel, erst ein halbes Jahr alt.
Die US-Firma beschaeftigte mehrere Tausend
deutsche Billigloehner auf Honorarbasis.
Keine Versicherung, Selbstversklavung.
Viele davon muessen mit H4 aufstocken.
Dann wurde die Firma fuer fast eine Milliarde
Dollar weiterverkauft! Das Geld landet also
bei US-Heuschrecken, statt bei den Arbeitssklaven
und die Aufstockung zahlt der deutsche Steuerzahler.
Saemtliche Folgekosten wie Krankheit und Invaliditaet
zahlt auch der deutsche Steuerzahler, waehrend sich
ein paar Schmarotzer in USA gesund stossen!
DAS ist das Entsendegesetz und die Agenda 2010
und DAS ist neo-liberal, DAS ist die FDP, die gegen
Mindestloehne ist! Mindestloehne, die es in USA
und GB gibt. Sind das eigentlich sozialistische
Staaten, weil sie Mindestloehne haben????
Laut FDP wohl schon...

Wieso wohl sind Typen wie Hundt und gerade
die Zeitarbeitsbranche gegen Mindestloehne?
Na? Eben!

Natuerlich muss man aufpassen, dass ein solcher
Mindestlohn nicht zu hoch ist, weil er dann wirklich
Arbeitsplaetze vernichtet. Trotzdem werden dann
- so es auch kontrolliert und geahndet wird,
mit drakonischen Strafen - Hungerloehne und
evtl. auch Hungerhonorare von 3 - 6 Euro/Stunde
verschwinden und man wenigstens einigermassen
von seiner Arbeit leben koennen.

Glueckauf!
Erika Ciesla
2011-11-01 13:43:42 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von a anderer
Post by a anderer
On Tue, 01 Nov 2011 05:35:21 +0100, Erika Ciesla
Post by Erika Ciesla
Der Mindestlohn kostet uns nämlich GAR NICHTS, nicht einmal einen
einzigen roten Pfennig! Ganz im Gegenteil: von dem Tag an, an dem
die Betriebe für ihre Lohnkosten selbst aufkommen müssen, SO WIE
FRÜHER®, haben wir ca. zwanzig Millionen Sozialakten weniger in der
Verwaltung!
(Blah-blah)
... was soll sich an den Preisen denn ändern, wenn die Löhne
*direkt* vom Betrieb an den Beschäftigten fließen, anstatt den
aufwendigen und teuren Umweg über das Finanz- und das Arbeitsamt zu
nehmen? Nichts anders ist nämlich der „Aufstocker“: das ist der
real existierende Mindestlohn, – jedoch mit dem teuren Umweg über
die staatliche Verwaltung!
Voellig richtig!
Ich nenne mal ein Beispiel, erst ein halbes Jahr alt. Die US-Firma
beschaeftigte mehrere Tausend deutsche Billigloehner auf
Honorarbasis. Keine Versicherung, Selbstversklavung. Viele davon
muessen mit H4 aufstocken. Dann wurde die Firma fuer fast eine
Milliarde Dollar weiterverkauft! Das Geld landet also bei
US-Heuschrecken, statt bei den Arbeitssklaven und die Aufstockung
zahlt der deutsche Steuerzahler. Saemtliche Folgekosten wie
Krankheit und Invaliditaet zahlt auch der deutsche Steuerzahler,
waehrend sich ein paar Schmarotzer in USA gesund stossen! DAS ist
das Entsendegesetz und die Agenda 2010 und DAS ist neo-liberal, DAS
ist die FDP, die gegen Mindestloehne ist!
Daß das FDP-Ideologie von Feinsten ist, ist richtig, aber Agenda-2010,
et cetera, tragen noch die Handschrift von Gerhard Schröder.
Post by a anderer
Mindestloehne, die es in USA und GB gibt.
USA: 5,47€/h, GB: 6,70€/h

Zu bedenken ist allerdings, daß das umgerechnete Werte sind (andere fand
ich in der Eile auf der Wiki nicht). Rechnen wir das anhand der
aktuellen Kurse mal zurück:

USA: 7,60$/h (oder so ungefähr), dann sieht das doch schon ganz passabel
aus. Bei all dem Getöse um die Krise übersehen wir nämlich allzugerne,
daß der Euro noch immer eine notorisch gesunde und steinharte Währung
ist; nur das „Fränkli“ ist noch härter.

Aber bemerkenswert ist doch, daß diese Länder doch einen haben! Und
sozialistisch sind die kein Bißchen, ganz im Gegenteil.
Post by a anderer
Sind das eigentlich sozialistische Staaten, weil sie Mindestloehne
haben???? Laut FDP wohl schon...
Ach, die FDP! Um die mach Dir mal keine sorgen, die stehen in zwei
Jahren irgend wo zwischen den Grauen Pantern und den Bibeltreuen
Christen. ;-)
Post by a anderer
Wieso wohl sind Typen wie Hundt und gerade die Zeitarbeitsbranche
gegen Mindestloehne? Na? Eben!
Bei dem Hundt paßt der alte lateinische Sinnspruch: „Nomen est omen“,
denn der Kerl heißt nicht nur so, der ist auch einer! Wenn ich den so
reden höre, dann gewinne ich jedesmal den Eindruck, daß dem sogar Null
Euro noch zu viel wären.

Betrachten wir das doch mal ganz nüchtern! Also, – Arbeit ist auch nur
eine Ware, die das Unternehmen gegen Zahlung eines Preises erwirbt. Und
ja doch, *SELBSTVERSTÄNDLICH* liegt es im Interesse des Betriebs, den
Preis für diese Ware so niedrig wie möglich anzusezten, JA WAS DENN
SONST!? Das ist weder rechts noch links, sondern Kalkulation!

Aber alles hat seine Grenzen! Wenn nämlich der Lieferant seinerseits
nicht auf seine Kosten kommt, dann wird der bald GAR NICHT MEHR liefern
können, nämlich weil er pleite ist und seinen Betrieb schließt!

Also, – so wie der Käufer daran interessiert ist, seine Kosten so klein
wie möglich zu halten, so ist der Verkäufer daran interessiert, seine
Erträge so groß wie möglich zu gestalten. So stoßen hier also zwei
Maximalforderungen aufeinander, und es muß gelingen, daß man einen
moderaten Mittelwert errechnet, mit dem _beide_ leben können, oder nicht?

Und weil Arbeit nämlich auch nur eine Ware ist, muß hier folglich
dasselbe Prinzip gelten! Also muß der Unternehmer die Lohnkosten niedrig
halten, Das ist BWL in Reinkultur. Jedoch muß auch der Lieferant (hier
also der Arbeiter) _mindestens_ auf seine Kosten kommen, sonst kann das
System nicht funktionieren.

Aber was sind „die Kosten“ des Arbeiters? Im Prinzip ist das der
Aufwand, den er zum Erhalt seiner Existenz treiben muß. Nach Ursula
sollen dies 364 Euro zzgl. „Kosten der Unterkunft“ (KdU) sein, im
Schnitt also ca. 750 Euro. Nun muß aber auch einer der Arbeitet mehr
haben als einer der nicht arbeitet, einigen wir uns also auf 900 Euro.
Das ist aber Netto, Brutto wären das 1200 Euro. Teilen wir diesen Betrag
durch 160 Stunden im Monat, so kommen wir auf 7,50€/h, und weniger als
das geht gar nicht!

Man muß schon sehr dumm sein, um das nicht zu verstehen, oder sehr
böswillig, um das abzustreiten.
Post by a anderer
Natuerlich muss man aufpassen, dass ein solcher Mindestlohn nicht zu
hoch ist, ...
Das ist korrekt! Die Linke zum Beispiel fordert zehn Euro, und da mache
ich nicht mit. Andererseits kann die Linke diese Forderung sehr wohl
begründen, nämlich damit, daß man mit weniger als zehn Euro nicht auf
die Rente kommt, das hat also eine Logik. Ich aber meine, daß die Rente
ein anderes Problem ist, das man folglich auch anders lösen kann, zum
Beispiel mit einer garantierten Mindestrente nach schweizer Vorbild.
Post by a anderer
Trotzdem werden dann - so es auch kontrolliert und geahndet wird,
mit drakonischen Strafen - Hungerloehne und evtl. auch Hungerhonorare
von 3 - 6 Euro/Stunde verschwinden und man wenigstens einigermassen
von seiner Arbeit leben koennen.
Erstens ist das richtig, und zweitens würde der Sozialetat hierdurch
geradezu dramatisch entlastet, – nämlich mindestens um vierzig
Milliarden. *DIESE* kann man dann in Form einer Steuererleichterung
wieder zurückgeben, da hätte ich *DANN* auch gar nichts dagegen. Aber
nicht vorher schon, wie die FDP sich das vorstellt, denn man kann das
Fell eines Bären nicht verteilen, bevor der nicht erschossen ist!


Glück auf!
Erika Cieśla


* Vor der Ausgabe haben die Götter nunmal die Einnahme gesetzt,
umgekehrt tut das nicht.
--
http://www.erika-ciesla.de
mucky
2011-11-01 10:13:16 UTC
Permalink
Am Montag, 31. Oktober 2011 12:04:37 UTC+1 Heinz Schmitz
Post by Heinz Schmitz
Linke sagen es schon lange, und auch die Sozis begreifen es mittlerweile,
Naja, die Sozen laufen links um den Berg, die Schwarzen rechts
um den Berg. Das Ziel ist doch sehr ähnlich.
Post by Heinz Schmitz
Daß Mindestlohn auch Mindestpreis bedeutet, ist ihnen jedoch
nicht klar, und gerade ihre Klientel will hohe Löhne haben, aber
keine Waren kaufen, deren Preise wegen der Lohnkosten hoch
sind - da gehnse lieber Auslänisches kaufen.
Nun sind Floskeln, Parolen und Leerhülsen aber kaum Nachweise.
Für Letzteres fehlen allerdings inhaltliche Worte und das entsteht
eben auch aus Unwissen oder Bildungsmangel.

Eine Schuld, der an der Diskussion beteiligten besteht
im besten Falle im Informations- oder Erfassungsmangel.
Im Prinzip sind die Schuldigen jene, die alle mitnehmen
und keinen zurück lassen wollen und das folgende
Informationssystem hierfür für Effektiv halten:


Die Bilder liegen mir deshalb am Herzen, weil sie durchaus
auch Bildungsfernere erreichen könnten.
Die Schrift macht ja oftmals die Verständigung nicht möglich,
Dazwischen liegt die christliche Bergpredigt:
"Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen
sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit sie dieselben nicht
zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen."
So heißt es im Neuen Testament, Matthäus, Kapitel 7, Vers 6 ("Bergpredigt").

g
Libero
2011-11-01 10:25:22 UTC
Permalink
Post by mucky
Post by Heinz Schmitz
Daß Mindestlohn auch Mindestpreis bedeutet, ist ihnen jedoch
nicht klar, und gerade ihre Klientel will hohe Löhne haben, aber
keine Waren kaufen, deren Preise wegen der Lohnkosten hoch
sind - da gehnse lieber Auslänisches kaufen.
Nun sind Floskeln, Parolen und Leerhülsen aber kaum Nachweise.
So? dann schau doch mal bei Dir und deinen Bekannten nach welche
stromgetriebenen Geraete aus asiatischer Produktion sind. Ein Blick
auf die Etiketten Deiner Klamotten waere da auch aufschlussreich.
mucky
2011-11-01 10:39:00 UTC
Permalink
Post by Libero
Post by mucky
Nun sind Floskeln, Parolen und Leerhülsen aber kaum Nachweise.
So? dann schau doch mal bei Dir und deinen Bekannten nach welche
stromgetriebenen Geraete aus asiatischer Produktion sind. Ein Blick
auf die Etiketten Deiner Klamotten waere da auch aufschlussreich.
:-D
Donnerwetter, warst du nich der Vertreter eines absolut
freien Marktes? Was is'sn daß jetzt für'n Wind?
Ich glaube der Wetterhahn quietscht, bedarf der Ölung.

g
Libero
2011-11-01 10:42:45 UTC
Permalink
Post by mucky
Post by Libero
Post by mucky
Nun sind Floskeln, Parolen und Leerhülsen aber kaum Nachweise.
So? dann schau doch mal bei Dir und deinen Bekannten nach welche
stromgetriebenen Geraete aus asiatischer Produktion sind. Ein Blick
auf die Etiketten Deiner Klamotten waere da auch aufschlussreich.
:-D
Donnerwetter, warst du nich der Vertreter eines absolut
freien Marktes? Was is'sn daß jetzt für'n Wind?
Ich glaube der Wetterhahn quietscht, bedarf der Ölung.
Gib mal ne gescheite Antwort anstatt so'n Stuss abzusondern.
mucky
2011-11-01 11:57:58 UTC
Permalink
Post by Libero
Post by mucky
:-D
Donnerwetter, warst du nich der Vertreter eines absolut
freien Marktes? Was is'sn daß jetzt für'n Wind?
Ich glaube der Wetterhahn quietscht, bedarf der Ölung.
Gib mal ne gescheite Antwort anstatt so'n Stuss abzusondern.
Ich merke schon, ich muß dir dann doch eher in Bildern
Antworten. Das haben die Freaks des "Gleichmachereiverbotes"
und vermeintliche Banksterretter so an sich.



Wobei ich doch noch Zweifel hege. manche Kommunikation
kommt wohl zu keinem Schluß, selbst in der besten Familie. :)

g
Robert Rohling
2011-11-01 10:45:02 UTC
Permalink
Post by Libero
So? dann schau doch mal bei Dir und deinen Bekannten nach welche
stromgetriebenen Geraete aus asiatischer Produktion sind.
Ja, der Deutsche hat ne Lichterkette mit "Made in China" aus dem
1-Euro-Laden am Fenster, während der Chinese mittlerweile mit dem
BWM "Made in Germany" durch die Gegend flitzt.


Gruß R.R.
--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gewählt!
Libero
2011-11-01 11:10:03 UTC
Permalink
Post by Robert Rohling
Post by Libero
So? dann schau doch mal bei Dir und deinen Bekannten nach welche
stromgetriebenen Geraete aus asiatischer Produktion sind.
Ja, der Deutsche hat ne Lichterkette mit "Made in China"
..ich gehe jede Wette ein, dass Dein PC irgendwo in Asien gefertigt
wurde.
von wegen Lichterkette.
FritzS
2011-11-01 12:14:15 UTC
Permalink
Post by Libero
..ich gehe jede Wette ein, dass Dein PC irgendwo in Asien gefertigt
wurde.
Ja bei Foxconn .....
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Erika Ciesla
2011-11-01 12:09:01 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Libero
Post by Libero
Post by mucky
Post by Heinz Schmitz
Daß Mindestlohn auch Mindestpreis bedeutet, ist ihnen jedoch
nicht klar, und gerade ihre Klientel will hohe Löhne haben, aber
keine Waren kaufen, deren Preise wegen der Lohnkosten hoch
sind - da gehnse lieber Auslänisches kaufen.
Nun sind Floskeln, Parolen und Leerhülsen aber kaum Nachweise.
So? dann schau doch mal bei Dir und deinen Bekannten nach welche
stromgetriebenen Geraete aus asiatischer Produktion sind. Ein Blick
auf die Etiketten Deiner Klamotten waere da auch aufschlussreich.
Ach!

Und das liegt am Mindestlohn, DEN WIR NOCH GAR NICHT HABEN!

Nee, Libero, dat war nix, das versuchen wir nochmal. ;-)



Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Libero
2011-11-01 12:27:41 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Post by Libero
So? dann schau doch mal bei Dir und deinen Bekannten nach welche
stromgetriebenen Geraete aus asiatischer Produktion sind. Ein Blick
auf die Etiketten Deiner Klamotten waere da auch aufschlussreich.
Ach!
Und das liegt am Mindestlohn, DEN WIR NOCH GAR NICHT HABEN!
ach Depperle, die Asiaten produzieren auch ohne hiesigen Mindestlohn
schon erheblich guenstiger.
Bei Einfuehrung eines ML wird sich der Trend noch verschaerfen.
Logisches Denken ist wohl nicht Deine Staerke...
Erika Ciesla
2011-11-01 13:57:39 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Libero
Post by Libero
Post by Erika Ciesla
Post by Libero
So? dann schau doch mal bei Dir und deinen Bekannten nach welche
stromgetriebenen Geraete aus asiatischer Produktion sind. Ein Blick
auf die Etiketten Deiner Klamotten waere da auch aufschlussreich.
Ach!
Und das liegt am Mindestlohn, DEN WIR NOCH GAR NICHT HABEN!
ach Depperle, die Asiaten produzieren auch ohne hiesigen Mindestlohn
schon erheblich guenstiger.
China hat einen Mindestlohn. Der ist zwar nicht vergleichbar mit dem was
wir und hier so vorstellen, ABER IMMERHIN HABEN SIE EINEN!

Nächste Frage?



Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Erika Ciesla
2011-11-06 18:37:20 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von mucky
Am Montag, 31. Oktober 2011 12:04:37 UTC+1 Heinz Schmitz bezog sich
Linke sagen es schon lange, und auch die Sozis begreifen es
mittlerweile,
Naja, die Sozen laufen links um den Berg, die Schwarzen rechts um
den Berg. Das Ziel ist doch sehr ähnlich.
Daß Mindestlohn auch Mindestpreis bedeutet, ist ihnen jedoch nicht
klar, und gerade ihre Klientel will hohe Löhne haben, aber keine
Waren kaufen, deren Preise wegen der Lohnkosten hoch sind - da
gehnse lieber Auslänisches kaufen.
Nun sind Floskeln, Parolen und Leerhülsen aber kaum Nachweise.
Überlegen wir doch mal!

Irgend einen „Mindestlohn“ kriegt der Arbeiter auf jeden fall, – wenn
nicht von seinem Betrieb, dann eben von der ARGE. Aber wo nimmt die AGRE
es denn her, wenn das Geld nicht vom Himmel fällt?

Ergo: Entweder zahlen die Betriebe Löhne ODER Steuern, zahlen tun sie es
so oder so!

Ich rechne sogar damit, daß der Mindestlohn unterm Strich sogar billiger
wird, weil nämlich die _zuzüglichen_ Verwaltungskosten in den Finanz-
und Arbeitsämtern entfallen.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Hilde von der Bank
2011-10-31 13:16:14 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Inzwischen malochen knapp 23 Millionen Deutsche für einen Lohn, von dem
sie nicht leben können, obgleich sie in Vollzeit beschäftigt sind;
Ja, ich bin Banker, und mir gehts auch so, denn ich kann von meinem
spärlichen Gehalt in Höhe von ca. 5 Millionen pro Jahr nur noch mit
an prekäre, unwürdige Lebensverhältnisse erinnernder Mühe meinen
Mindeststandard aufrechterhalten.

Deshalb bin auch ich ebenfalls für Mindestlohn:

- 10 Mio Euro/Jahr für leistungstragende Banker
- 2.50 Euro/Stunde für Politiker und sonstige Bürger
Libero
2011-10-31 13:22:33 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Nun gut, die Idee scheint zumindest angekommen zu sein, aber bei der
Durchführung müssen wir wohl noch immer den Hammer ansetzen.
schon klar, zahlen muessen ja die ANDEREN, die *soziale* Erika selbst
zahlt natuerlich ueberhaupt keine Loehne.
Da kann man die Klappe immer schoen weit aufreissen..
Christel Kasse
2011-10-31 13:27:08 UTC
Permalink
Post by Libero
Post by Erika Ciesla
Nun gut, die Idee scheint zumindest angekommen zu sein, aber bei der
Durchführung müssen wir wohl noch immer den Hammer ansetzen.
schon klar, zahlen muessen ja die ANDEREN, die *soziale* Erika selbst
zahlt natuerlich ueberhaupt keine Loehne.
Da kann man die Klappe immer schoen weit aufreissen..
Die Erika hat eben keine Dienerschaft oder Personal, das ihr
Einkommen erarbeiten muss...
Libero
2011-10-31 13:31:39 UTC
Permalink
Post by Christel Kasse
Post by Libero
schon klar, zahlen muessen ja die ANDEREN, die *soziale* Erika selbst
zahlt natuerlich ueberhaupt keine Loehne.
Da kann man die Klappe immer schoen weit aufreissen..
Die Erika hat eben keine Dienerschaft oder Personal, das ihr
Einkommen erarbeiten muss...
ach Depperle, Dienerschaft KOSTET Geld und erarbeitet keins.
Christel Kasse
2011-10-31 13:42:35 UTC
Permalink
Post by Libero
Post by Christel Kasse
Post by Libero
schon klar, zahlen muessen ja die ANDEREN, die *soziale* Erika selbst
zahlt natuerlich ueberhaupt keine Loehne.
Da kann man die Klappe immer schoen weit aufreissen..
Die Erika hat eben keine Dienerschaft oder Personal, das ihr
Einkommen erarbeiten muss...
ach Depperle
Ach du zwanghaft dauerfaselnder Kretin...
Post by Libero
Dienerschaft KOSTET Geld und erarbeitet keins
Und da steht ja auch "Personal". Aber auch Arbeitssklaven sind Diener.
Dein dümmlicher Versuch, um nichtige Worte zu schachern, zeigt, dass du
unterbelichteter Naturidiot nichts zu sagen hast, sondern nur zwanghaft
die Zeit totzuschlagen versuchst, bis endlich dereinst dein Kadaver
verrotten wird.

Jedenfalls erarbeiten sich Lohnzahler NICHT das Geld, das SIE
angeblich zahlen, oder glaubst du verblödeter Affe, dass Ackermann
das Geld für den Rest des Personals der Deutschen Bank erarbeitet...
Heinz Schmitz
2011-11-01 09:24:26 UTC
Permalink
Post by Christel Kasse
Jedenfalls erarbeiten sich Lohnzahler NICHT das Geld, das SIE
angeblich zahlen, oder glaubst du verblödeter Affe, dass Ackermann
das Geld für den Rest des Personals der Deutschen Bank erarbeitet...
Wenn Du mit dieser dümmlich-linken Parole Recht hättest, gäbe es
keine Arbeitslosen, denn die machten dann alle in ihren eigenen
Firmen.
Linke behaupten aber immer, Autos könnten ohne Fahrer ans Ziel
kommen. Sind sie deswegen ein zerstrittener, chaotischer Haufen :-)?

Grüße,
H.
Libero
2011-11-01 10:09:51 UTC
Permalink
Post by Christel Kasse
Post by Libero
Dienerschaft KOSTET Geld und erarbeitet keins
Und da steht ja auch "Personal". Aber auch Arbeitssklaven sind Diener.
Wieso *Sklaven*?
Kein Unternehmer zwingt Dich zu irgendwas. Es steht jedem frei, sich
einen anstaendig bezahlten Job zu suchen.
zb. bei der Christel oder der *sozialen* Erika. LOL.
Franz Glaser
2011-11-01 12:49:02 UTC
Permalink
Post by Christel Kasse
Post by Libero
Dienerschaft KOSTET Geld und erarbeitet keins
Und da steht ja auch "Personal". Aber auch Arbeitssklaven sind Diener.
Wieso*Sklaven*?
Kein Unternehmer zwingt Dich zu irgendwas. Es steht jedem frei, sich
einen anstaendig bezahlten Job zu suchen.
zb. bei der Christel oder der*sozialen* Erika. LOL.
Das stimmt so nicht. Der Arbeitsvertrag ZWINGT. Aber das will
üblicherweise einer der Vertragspartner nicht verstehen wollen haben
sein und werden. Übrigens abwechselnd mal der eine, mal der andre.


GL
--
"Nicht von Beginn an enthüllten die Götter den Sterblichen alles, aber
im Laufe der Zeit finden wir suchend das Bessere. Sichere Wahrheit
erkannte kein Mensch und wird keiner erkennen, über die Götter und alle
die Dinge, von denen ich spreche. Sollte einer auch einst die vollkom-
mene Wahrheit verkünden, wüßte er selbst es doch nicht. Es ist alles
durchwebt von Vermutung." [Xenophanes von Kolophon - Popper]
Erika Ciesla
2011-11-01 05:06:01 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Libero
Post by Libero
Post by Christel Kasse
Post by Libero
schon klar, zahlen muessen ja die ANDEREN, die *soziale* Erika selbst
zahlt natuerlich ueberhaupt keine Loehne.
Da kann man die Klappe immer schoen weit aufreissen..
Die Erika hat eben keine Dienerschaft oder Personal, das ihr
Einkommen erarbeiten muss...
ach Depperle, Dienerschaft KOSTET Geld und erarbeitet keins.
Du hast aber Ahnung!

Meine Fahrer haben ihr Geld nicht nur bekommen, sie haben es
selbstverständlich auch eingefahren.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Heinz Schmitz
2011-11-01 09:27:27 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Du hast aber Ahnung!
Meine Fahrer haben ihr Geld nicht nur bekommen, sie haben es
selbstverständlich auch eingefahren.
Deine "Ahnung" scheint sich überwiegend darin zu outen, daß Du kein
Unternehmer mehr bist, sondern nur noch aus der ganz linken Ecke
heraus moserst :-)?
Solche Vorbilder braucht das Land :-).

Grüße,
H.
Erika Ciesla
2011-11-01 11:53:56 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Heinz Schmitz
Post by Heinz Schmitz
Post by Erika Ciesla
Du hast aber Ahnung!
Meine Fahrer haben ihr Geld nicht nur bekommen, sie haben es
selbstverständlich auch eingefahren.
Deine "Ahnung" scheint sich überwiegend darin zu outen, daß Du kein
Unternehmer mehr bist, ...
Mittlerweile nicht mehr, das ist richtig (ich habe nach einem Unfall
leider aufgeben müssen), – aber ich war es, und Du nicht!


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
FritzS
2011-11-01 12:16:28 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Deine "Ahnung" scheint sich überwiegend darin zu outen, daß Du kein
Unternehmer mehr bist, sondern nur noch aus der ganz linken Ecke
heraus moserst:-)?
Solche Vorbilder braucht das Land:-).
Schmitzchen Schleicher,
ja .... solche Vorbilder wie du .... oder?
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Heinz Schmitz
2011-11-01 12:39:57 UTC
Permalink
Post by FritzS
Post by Heinz Schmitz
Deine "Ahnung" scheint sich überwiegend darin zu outen, daß Du kein
Unternehmer mehr bist, sondern nur noch aus der ganz linken Ecke
heraus moserst:-)?
Solche Vorbilder braucht das Land:-).
Schmitzchen Schleicher,
ja .... solche Vorbilder wie du .... oder?
Wie Dich wäre richtig. Also wärest DU auch kein Vorbild :-).

Grüße,
H.
mucky
2011-11-01 16:25:06 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by FritzS
Schmitzchen Schleicher,
ja .... solche Vorbilder wie du .... oder?
Wie Dich wäre richtig. Also wärest DU auch kein Vorbild :-).
Der Wetterhahn quietscht schon wieder.
Wüßte ich nicht genau, du bist Zeitarbeiter als Profi
bei der HRE, also denen die Plus und Minus verquechseln,
müßte ich dir unbedingt meinen nicht vorhandenen Glauben
auf dem Tablett servieren. ;-D

g
Erika Ciesla
2011-11-01 05:04:40 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Christel Kasse
Post by Christel Kasse
Post by Libero
Post by Erika Ciesla
Nun gut, die Idee scheint zumindest angekommen zu sein, aber bei der
Durchführung müssen wir wohl noch immer den Hammer ansetzen.
schon klar, zahlen muessen ja die ANDEREN, die *soziale* Erika selbst
zahlt natuerlich ueberhaupt keine Loehne.
Da kann man die Klappe immer schoen weit aufreissen..
Die Erika hat eben keine Dienerschaft oder Personal, das ihr
Einkommen erarbeiten muss...
Ich hatte mal zwei Fahrer. ;-)

Die haben 12,50 Mark/h (zzgl. Zulagen) bekommen. Das war aber vor
zwanzig Jahren! Berücksichtigt man zwei Prozent Inflation pro anno, dann
hätten die heute:

6,39 × 1,02²⁰ = 9,50 Euro/h (zzgl. Zulagen)

Der Mindestlohn, der sich voraussichtlich irgend wo bei acht Euro
einpendeln dürfte, wäre für mich also gar kein Thema.


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2011-11-01 06:49:49 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Antwort auf eine Nachricht von Christel Kasse
Post by Christel Kasse
...
Die Erika hat eben keine Dienerschaft oder Personal, das ihr
Einkommen erarbeiten muss...
Ich hatte mal zwei Fahrer. ;-)
Die haben 12,50 Mark/h (zzgl. Zulagen) bekommen. Das war aber vor
zwanzig Jahren! ...
Ich sags ja immer wieder, die Pfleger und Krankenwagenfahrer gehoern
einfach angemessen bezahlt.

SCNR
Heinz Schmitz
2011-11-01 09:33:06 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Ich hatte mal zwei Fahrer. ;-)
...
Der Mindestlohn, der sich voraussichtlich irgend wo bei acht Euro
einpendeln dürfte, wäre für mich also gar kein Thema.
Du "hattest", weil sich Deine unternehmerische Aktivität auf das
Verteilen von Geld beschränkte? Viel Ahnung, in der Tat :-).

Grüße,
H.

PS
Warum spielste nich Sokoban, anstatt die Linken hier zu blamieren?
Erika Ciesla
2011-11-01 11:57:20 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Heinz Schmitz
Post by Heinz Schmitz
Post by Erika Ciesla
Ich hatte mal zwei Fahrer. ;-)
...
Der Mindestlohn, der sich voraussichtlich irgend wo bei acht Euro
einpendeln dürfte, wäre für mich also gar kein Thema.
Du "hattest", weil sich Deine unternehmerische Aktivität auf das
Verteilen von Geld beschränkte? Viel Ahnung, in der Tat :-).
Nein, wir haben gearbeitet.

Drei LKWs mußten täglich am Laufen gehalten werden, und einen davon habe
ich sogar selbst gefahren (die Cheffin arbeitete also mit).

Und ja, ich habe Ahnung von Kalkulaton, Disposition und Buchhaltung, et
cetera, und Du nicht!


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Heinz Schmitz
2011-11-01 12:44:16 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Und ja, ich habe Ahnung von Kalkulaton, Disposition und Buchhaltung, et
cetera, und Du nicht!
Wenn das aus Deinen Postings deutlich würde, bräuchteste das hier
nicht unbewiesen hinzustellen.
Auch Frau Wagenknecht behauptet, sie hätte Ahnung von Wirtschaft,
aber auf ihre Promotionsarbeit wird immer noch gewartet :-).
Die meiste Ahnung scheinen Linke sowieso von "et cetera" zu haben.

Grüße,
H.
Libero
2011-11-01 12:52:04 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Die meiste Ahnung scheinen Linke sowieso von "et cetera" zu haben.
Die Tatsache, dass sie selbst nix Besseres anzubieten haben als die
poesen Unternehmer (eigentlich GAR NIX), spricht fuer sich :-))
FritzS
2011-11-01 12:52:12 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by Erika Ciesla
Und ja, ich habe Ahnung von Kalkulaton, Disposition und Buchhaltung, et
cetera, und Du nicht!
Wenn das aus Deinen Postings deutlich würde, bräuchteste das hier
nicht unbewiesen hinzustellen.
Auch Frau Wagenknecht behauptet, sie hätte Ahnung von Wirtschaft,
aber auf ihre Promotionsarbeit wird immer noch gewartet:-).
Die meiste Ahnung scheinen Linke sowieso von "et cetera" zu haben.
Schmitzchen Schleicher,

Hauptsache _du_ hat ne Ahnung ..... >:>
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Erika Ciesla
2011-11-01 14:06:18 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Heinz Schmitz
Post by Erika Ciesla
Und ja, ich habe Ahnung von Kalkulaton, Disposition und Buchhaltung, et
cetera, und Du nicht!
Wenn das aus Deinen Postings deutlich würde, ...
Wird es! Du bist nur zu dumm es zu erkennen.

Jede Ware hat ihren Preis. Es ist total normal, ja geradezu notwendig,
daß jeder Einkäufer seine Lieferanten möglichst billig abspeisen will.
Das kritisiere ich nicht einmal, weil das anders gar nicht sein kann.
Aber es gibt da nun einmal so eine „Schmerzgrenze“, die immer dann
überschritten wird, wenn der Preis geringer ausfällt als es die
Gestehungskosten sind. Und dieser Fall ist erreicht, wenn bei der Ware
Arbeit der Preis (der Lohn) nicht mindestens 7,50 Euro die Stunde beträgt.

Was ist daran so schwer zu verstehen, daß Du das nicht begreifen kannst?


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Heinz Schmitz
2011-11-02 10:40:23 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Post by Erika Ciesla
Und ja, ich habe Ahnung von Kalkulaton, Disposition und Buchhaltung, et
cetera, und Du nicht!
Wenn das aus Deinen Postings deutlich würde, ...
Wird es! Du bist nur zu dumm es zu erkennen.
Du erinnerst heftigst an die SPD, die auch immer behauptete, sie
hätte nur ihren Mist "nicht richtig rübergebracht". Als Verbraucher
nennt man sowas Mogelpackung: Es ist nicht drin, was behauptet wird.
Post by Erika Ciesla
Jede Ware hat ihren Preis. Es ist total normal, ja geradezu notwendig,
daß jeder Einkäufer seine Lieferanten möglichst billig abspeisen will.
Das kritisiere ich nicht einmal, weil das anders gar nicht sein kann.
Aber es gibt da nun einmal so eine „Schmerzgrenze“, die immer dann
überschritten wird, wenn der Preis geringer ausfällt als es die
Gestehungskosten sind.
Welche Gestehungskosten hat ein Anbieter von Arbeit? Wenn Du
an "würdiges" Leben denkst, sind die "Gestehungskosten" vermutlich
für unqualifizierte und qualifizierte Arbeit recht ähnlich.
Der Unqualifizierte bietet also zu teuer an, und Du willst das auch
noch unterstützen.
Post by Erika Ciesla
Und dieser Fall ist erreicht, wenn bei der Ware
Arbeit der Preis (der Lohn) nicht mindestens 7,50 Euro die Stunde beträgt.
Wenn der Lohn zu gering ist, sollte er über Qualifikation nachdenken.
Oder länger arbeiten?
Wir haben einfach zuviele unqualifizierte Anbieter. Wenn davon nur
ein Teil anspruchsvollere Aufgaben wahrnehmen könnte, wären die
Übrigen gleich mehr nachgefragt.
Post by Erika Ciesla
Was ist daran so schwer zu verstehen, daß Du das nicht begreifen kannst?
Was ist daran so schwer zu verstehen, daß Du das nicht begreifen
kannst?

Grüße,
H.
Erika Ciesla
2011-11-06 18:43:05 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Heinz Schmitz
Post by Heinz Schmitz
Post by Erika Ciesla
Jede Ware hat ihren Preis. Es ist total normal, ja geradezu notwendig,
daß jeder Einkäufer seine Lieferanten möglichst billig abspeisen will.
Das kritisiere ich nicht einmal, weil das anders gar nicht sein kann.
Aber es gibt da nun einmal so eine „Schmerzgrenze“, die immer dann
überschritten wird, wenn der Preis geringer ausfällt als es die
Gestehungskosten sind.
Welche Gestehungskosten hat ein Anbieter von Arbeit?
Ja, denk mal darüber nach!

Was brauchst Du zum Beispiel, damit Du nicht verreckst?


Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Heinz Schmitz
2011-11-01 09:17:06 UTC
Permalink
Post by Christel Kasse
Die Erika hat eben keine Dienerschaft oder Personal, das ihr
Einkommen erarbeiten muss...
Obwohl sie dringenst Personal bräuchte, das ihr zeigt, wo vorne und
hinten ist. Aber dafür will sie wohl keinen Mindestlohn zahlen :-).

Grüße,
H.
FritzS
2011-11-01 12:49:55 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Obwohl sie dringenst Personal bräuchte, das ihr zeigt, wo vorne und
hinten ist. Aber dafür will sie wohl keinen Mindestlohn zahlen:-).
Schmitzchen Schleicher,
was reimst du dir hier gerade zusammen ...?
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Heinz Schmitz
2011-11-02 10:41:34 UTC
Permalink
Post by FritzS
Post by Heinz Schmitz
Obwohl sie dringenst Personal bräuchte, das ihr zeigt, wo vorne und
hinten ist. Aber dafür will sie wohl keinen Mindestlohn zahlen:-).
Schmitzchen Schleicher,
was reimst du dir hier gerade zusammen ...?
Lesen solltest Du im Usenet schon mindestens können :-).

Grüße,
H.
FritzS
2011-11-02 14:55:35 UTC
Permalink
Post by FritzS
Post by Heinz Schmitz
Obwohl sie dringenst Personal bräuchte, das ihr zeigt, wo vorne und
hinten ist. Aber dafür will sie wohl keinen Mindestlohn zahlen:-).
Schmitzchen Schleicher,
was reimst du dir hier gerade zusammen ...?
Lesen solltest Du im Usenet schon mindestens können:-).
Dein Schwachfug-Posting reicht mir allemal ....
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Heinz Schmitz
2011-11-03 10:42:20 UTC
Permalink
Post by FritzS
Post by FritzS
Schmitzchen Schleicher,
was reimst du dir hier gerade zusammen ...?
Lesen solltest Du im Usenet schon mindestens können:-).
Dein Schwachfug-Posting reicht mir allemal ....
Warum fragste dann :-)?

Grüße,
H.
Erika Ciesla
2011-11-01 04:52:00 UTC
Permalink
Antwort auf eine Nachricht von Libero
Post by Libero
Post by Erika Ciesla
Nun gut, die Idee scheint zumindest angekommen zu sein, aber bei
der Durchführung müssen wir wohl noch immer den Hammer ansetzen.
schon klar, zahlen muessen ja die ANDEREN,
Ja, genau! _Bis jetzt_ ist das tatsächlich so, daß /andere/ (nämlich der
Staat, also wir alle!) für die Lohnkosten jener Betriebe aufkommen
müssen, die für in Anspruch genommene Leistungen nicht ordentlich
bezahlen wollen. Und genau mit diesem Unsinn muß irgend wann mal Schluß
sein.

Wovon leben die zwanzig Millionen denn, die „Aufstocken“ müssen? Von
staatlichen Alimenten leben die! Aber den Betrieben die Lohnkosten
zahlen ist nunmal _keine_ Aufgane des Staates, das muß irgend wann mal
aufhören.

Machen wir mal ein Beispiel!

Also, – fünf Euro die Stunde, macht im Monat ungefähr 800 Euro Brutto.
Das ist steuerfrei, aber es gehen 20% Sozialabgaben ab, macht 640 Euro
Netto. „Anspruch“ hat er aber auf ca. 750 Euro, fehlen also 110 Euro.
Das mal 12 Monate und mal 25 Millionen Fälle kostet UNS ALLE nicht mehr
und nicht weniger als 33 Milliarden Euro. Zzgl. Verwaltungskosten müssen
wir also mindestens 40 Milliarden Euro aufwenden!

Und genau um diesen Betrag würde unser Sozialetat entlastet, wenn wir
einen Mindestlohn hätten! Aber mach Dir _darüber_ bloß keine Gedanken,
so’n Blödmann wie Du versteht das sowieso nicht!



Glück auf!
Erika Cieśla
--
http://www.erika-ciesla.de
Heinz Schmitz
2011-11-01 09:37:14 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
Und genau um diesen Betrag würde unser Sozialetat entlastet, wenn wir
einen Mindestlohn hätten! Aber mach Dir _darüber_ bloß keine Gedanken,
so’n Blödmann wie Du versteht das sowieso nicht!
Wir bräuchten überhaupt keinen Staat, wenn hier nicht soviel linke
Vögel wie Du rumhüpfen würden. Was DAS erst für eine Ersparnis
brächte :-).

Grüße,
H.

PS
Werde Milchmädchen. So rechnen kannste schon :-).
Franz Glaser
2011-11-12 12:27:21 UTC
Permalink
Post by Erika Ciesla
„Mutti“ meint, dies sei Sache der Tarifpartner. Na prima! Dort,
wo es noch „Tarifpartner“ (sprich: Gewerkschaften) gibt (wenn es
nicht gerade „christliche“ solche sind), ist der Mindestlohn eh
Pillepalle, denn dort hat es ordentliche Tarifverträge, die
üblicherweise über dem angestrebten Mindestlohn liegen, ist dort
also gar kein Thema. Viel mehr muß der Mindestlohn dort greifen,
wo die Tarifpartnerschaft eben nicht (nicht mehr) funktioniert.
*Welche* Tarifpartner sollen denn dort den Mindestlohn
aushandeln, wenn es solche doch gar nicht gibt?
Nun gut, die Idee scheint zumindest angekommen zu sein, aber bei
der Durchführung müssen wir wohl noch immer den Hammer ansetzen.
Aber ich bin zuversichtlich, das kriegen wir auch noch hin, es
kann sich nur um Jahre handeln. :-\
TROTZDEM

halte ich die österreichische Lösung, die Tarifvereinbarungen in
Gesetzesrang zu erheben für eine taugliche Variante.

Damit ist die Tariffreiheit der Sozialpartner gewahrt und trotzdem
sorgt der Gesetzgeber dafür, daß es keine "Schlaumeier" gibt, die
die Notlage ausnutzen.

Du hast mich kürzlich auf eine schöne Musik aufmerksam gemacht,
ich habe zufällig ein Buch gefunden, das ich dir zeigen möchte:
"Die Zeit der Gaben" von einem Engländer . . .
vielleicht kennst dus eh.

gl
--
Es ist zwar keine Schande, arm zu sein,
aber eine besondere Ehre ist es auch nicht.
[Reb Tevje]
FritzS
2011-11-12 17:38:08 UTC
Permalink
Post by Franz Glaser
TROTZDEM
halte ich die österreichische Lösung, die Tarifvereinbarungen in
Gesetzesrang zu erheben für eine taugliche Variante.
Damit ist die Tariffreiheit der Sozialpartner gewahrt und trotzdem
sorgt der Gesetzgeber dafür, daß es keine "Schlaumeier" gibt, die
die Notlage ausnutzen.
Du hast mich kürzlich auf eine schöne Musik aufmerksam gemacht,
"Die Zeit der Gaben" von einem Engländer . . .
vielleicht kennst dus eh.
Glaser hatte einmal einen kleinen Lichtblick!
--
FritzS
Satire, Farce und Persiflage keinesfalls ausgeschlossen ....
»Der Staat ist eine Firma«
ein Hammelartiger Brüller des Tages über das Wesen eines Staates ...
Lesen Sie weiter auf narkive:
Loading...