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Weilerswist: Kochverhalten einer Reihe von Asylheim-Bewohnern führt seit Mai zu 50 Feueralarmen
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Kim Jong Hippo
2019-09-10 01:52:55 UTC
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Weilerswist -

In der Flüchtlingsunterkunft an der Martin-Luther-Straße in Weilerswist
herrscht Unruhe. Viele der 104 Bewohner beschweren sich über das neue
System der Brandmeldeanlage, das im Mai dieses Jahres installiert wurde.
Kommt es in einem Zimmer der Unterkunft zu einer Rauchentwicklung,
schlagen gleich alle Rauchmelder in dem vierstöckigen Gebäude Alarm –
sowohl in den Gemeinschaftsräumen und Fluren als auch in den einzelnen
Zimmern, in denen aktuell zwei bis sechs Bewohner untergebracht sind.

„Der Alarm geht bis zu dreimal am Tag los, manchmal auch nachts. Dabei
müssen die Bewohner am nächsten Tag zur Schule oder zur Arbeit und haben
kleine Kinder“, moniert Ute Brüggemann, die als ehrenamtliche Helferin
der Weilerswister Flüchtlingsinitiative mit den Bewohnern in engem
Kontakt steht.

Tatsächlich sei der Alarm seit Mai etwa 50 Mal ausgelöst worden,
bestätigt René Strotkötter, Erster Beigeordneter der Gemeinde. Etwa 30
Mal sei die Feuerwehr ausgerückt, obwohl dies bei keinem Alarm nötig
gewesen sei. Laut Gemeindeverwaltung führt das Kochverhalten einer Reihe
von Bewohnern zu den Alarmen. Dabei entstehe sehr viel Qualm in den Zimmern.

In jedem Apartment des eineinhalb Jahre alten Gebäudes stehe den
Bewohnern eine Küchenzeile zur Verfügung, um ihnen Privatsphäre zu
ermöglichen, so Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst (parteilos).

Für die Flüchtlingsinitiative liegt der Fehler hingegen im System und
nicht bei den Bewohnern.
...]
https://www.ksta.de/region/euskirchen-eifel/weilerswist/50-alarme-seit-mai-streit-um-brandmelder-in-weilerswister-fluechtlingsunterkunft-33131724


Lässt man sie brennen, wird gemeckert.
Lässt man sie nicht brennen, wird auch gemeckert.
--
"Totgeschlagen gehört totgeschlagen."
(Dr Horst Leps, Religionslehrer a.D. und "Friedensaktivist")
http://narkive.com/j0v0RdlN:6.454.35
Yzmir Uebel
2019-09-11 14:09:53 UTC
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Post by Kim Jong Hippo
In jedem Apartment des eineinhalb Jahre alten Gebäudes stehe den
Bewohnern eine Küchenzeile zur Verfügung, um ihnen Privatsphäre zu
ermöglichen, so Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst (parteilos).
Gulaschkanone, auch gerne mit viel Schwein, einmal pro Tag reicht völlig
aus. Küchenzeile brauchen die nicht, je unbekömmlicher die Mahlzeiten,
umso schneller sind die wieder verschwunden.

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