Discussion:
In 5 Jahren: Fusionsreaktor ITER bringt unbegrenzt saubere und sichere Energie
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Fred
2020-07-28 15:19:51 UTC
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Die Europäische Union trägt knapp die Hälfte der auf rund 20 Milliarden
Euro geschätzten Gesamtkosten aller ITER-Aufwendungen seit Baubeginn.
Ein Großteil besteht dabei aus den Lieferungen von Maschinenteilen
und Dienstleistungen. Dem ITER-Vertrag zufolge erhalten alle
beteiligten Staaten am Ende den gleichen Zugriff auf alle
Forschungsergebnisse.
https://www.welt.de/wirtschaft/article212386767/Neue-Energiequelle-Fusionsreaktor-ITER-geht-in-die-Endmontage.html


Endlich ein Projekt mit Vision. Das "Merkelsche Energiedilemma"
ist bald Geschichte und die altklugen grünen FDJ-Kids können
dann auch wieder Freitags in die Schule und Mathe lernen. :)

20 Mrd. sind geradezu dämlich wenig, im Vergleich zu Merkels EEG.
EEG wird der Verbraucher bald 1000 Mrd. Euro gezahlt haben - für
Windrad-Technologie aus dem DDR-Mittelalter mit 50% ungenutzten
aber teuer zu bezahlenden Geisterstrom - und resultierend sehr
wenig Erfolg mit mit kaum oder praktisch Null CO2-Einsparung.
Gernot Griese
2020-07-28 15:23:39 UTC
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In fünf Jahren wird der ITER bestenfalls anfangen, Unmengen Energie zu
schlucken.
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
Fred
2020-07-28 15:38:38 UTC
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Post by Gernot Griese
In fünf Jahren wird der ITER bestenfalls anfangen, Unmengen Energie zu
schlucken.
Zitiere:

"Der Widerstand der Grünen gegen die Kernfusion ist so schlecht
begründet, dass ein Verdacht naheliegt.

Es geht ihnen nicht um saubere Energie: Es geht um Kampf gegen
Großtechnologie und damit Großkonzerne, es geht um Nebenziele
wie die oft geforderte „Demokratisierung“ der Energieversorgung."

Eine energiehungrige Weltbevölkerung von bald zehn Milliarden
Menschen braucht allerdings nicht zwingend „demokratisierte“
und kleinteilige Stromquellen – sondern verlässliche und ergiebige.

https://www.welt.de/wirtschaft/article212417953/Fusionsreaktor-ITER-Gruene-Kritik-ist-kleingeistig.html
Penn Erwin
2020-07-28 15:53:30 UTC
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Post by Fred
Post by Gernot Griese
In fünf Jahren wird der ITER bestenfalls anfangen, Unmengen Energie zu
schlucken.
"Der Widerstand der Grünen gegen die Kernfusion ist so schlecht
begründet, dass ein Verdacht naheliegt.
Es geht ihnen nicht um saubere Energie: Es geht um Kampf gegen
Großtechnologie und damit Großkonzerne, es geht um Nebenziele
wie die oft geforderte „Demokratisierung“ der Energieversorgung."
Eine energiehungrige Weltbevölkerung von bald zehn Milliarden
Menschen braucht allerdings nicht zwingend „demokratisierte“
und kleinteilige Stromquellen – sondern verlässliche und ergiebige.
https://www.welt.de/wirtschaft/article212417953/Fusionsreaktor-ITER-Gruene-Kritik-ist-kleingeistig.html
Dein Dummes Geschwätz ist kleingeistig. Dieses Projekt ist unter
Fachleuten sehr umstritten.
--
Erwin
Klaus. K
2020-07-29 09:05:13 UTC
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Post by Penn Erwin
Dein Dummes Geschwätz ist kleingeistig. Dieses Projekt ist unter
Fachleuten sehr umstritten.
Du gibst dummes Geschwätz von dir - du weisst noch nicht mal, was
"umstritten" heisst!


Du darbst hier aber gerne konkret werden und die Argumente gegen den
Reaktor genau darlegen. Deine bisherige Meinungsäußerung ist die eines
3-jährigen fußaufstampfenden Kind.
--
K.
Gernot Griese
2020-07-28 15:56:48 UTC
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Post by Fred
Post by Gernot Griese
In fünf Jahren wird der ITER bestenfalls anfangen, Unmengen Energie zu
schlucken.
"Der Widerstand der Grünen gegen die Kernfusion ist so schlecht
begründet, dass ein Verdacht naheliegt.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass am ITER planmäßig 2025 nur mit
dem ersten Experimenten zum Aufbau eines Plasmas begonnen werden soll,
die soviel Strom benötigen, dass dafür eigens zusätzliche Leitungen
gelegt werden müssen. Für 2035 sind dann die ersten Fusionsexperimente
geplant, die bei Gelingen auch nur große Mengen nicht nutzbarer Wärme
freisetzen werden.

Nach Abschluss dieser Versuche wird dann überlegt werden, ob auf dieser
Basis das erste stromproduzierende Kraftwerk gebaut werden soll. Wobei
man dann vermutlich feststellen wird, dass man derartige Kraftwerke
immer zumindest paarweise bauen muss, um zumindest die Nennleistung
eines einzelnen Reaktors kontinuierlich ins Netz einspeisen zu können.
Wie teuer der Strom aus einem solchen Kraftwerkspaar dann sein wird,
lässt sich bis heute noch nicht einmal abschätzen.

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
Jens Mander
2020-07-28 20:16:36 UTC
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In f=FCnf Jahren wird der ITER bestenfalls anfangen, Unmengen Energi=
e zu =
schlucken.
"Der Widerstand der Gr=FCnen gegen die Kernfusion ist so schlecht =
begr=FCndet, dass ein Verdacht naheliegt.
Das =E4ndert nichts an der Tatsache, dass am ITER planm=E4=DFig 2025 n=
ur mit =
dem ersten Experimenten zum Aufbau eines Plasmas begonnen werden soll,=
=
die soviel Strom ben=F6tigen, dass daf=FCr eigens zus=E4tzliche Leitun=
gen =
gelegt werden m=FCssen. F=FCr 2035 sind dann die ersten Fusionsexperim=
ente =
geplant, die bei Gelingen auch nur gro=DFe Mengen nicht nutzbarer W=E4=
rme =
freisetzen werden.
Nach Abschluss dieser Versuche wird dann =FCberlegt werden, ob auf die=
ser =
Basis das erste stromproduzierende Kraftwerk gebaut werden soll. Wobei=
=
man dann vermutlich feststellen wird, dass man derartige Kraftwerke =
immer zumindest paarweise bauen muss, um zumindest die Nennleistung =
eines einzelnen Reaktors kontinuierlich ins Netz einspeisen zu k=F6nne=
n. =
Wie teuer der Strom aus einem solchen Kraftwerkspaar dann sein wird, =
l=E4sst sich bis heute noch nicht einmal absch=E4tzen.
Was ist deine pers=F6nliche mittel- bis langfristige Einsch=E4tzung der =
=

Kernfusion zur Energieversorgung, auch im Vergleich zu den Alternativen?=
Gernot Griese
2020-07-28 20:33:25 UTC
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Post by Gernot Griese
Post by Gernot Griese
In fünf Jahren wird der ITER bestenfalls anfangen, Unmengen Energie
zu schlucken.
 "Der Widerstand der Grünen gegen die Kernfusion ist so schlecht
begründet, dass ein Verdacht naheliegt.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass am ITER planmäßig 2025 nur mit
dem ersten Experimenten zum Aufbau eines Plasmas begonnen werden soll,
die soviel Strom benötigen, dass dafür eigens zusätzliche Leitungen
gelegt werden müssen. Für 2035 sind dann die ersten Fusionsexperimente
geplant, die bei Gelingen auch nur große Mengen nicht nutzbarer Wärme
freisetzen werden.
Nach Abschluss dieser Versuche wird dann überlegt werden, ob auf
dieser Basis das erste stromproduzierende Kraftwerk gebaut werden
soll. Wobei man dann vermutlich feststellen wird, dass man derartige
Kraftwerke immer zumindest paarweise bauen muss, um zumindest die
Nennleistung eines einzelnen Reaktors kontinuierlich ins Netz
einspeisen zu können. Wie teuer der Strom aus einem solchen
Kraftwerkspaar dann sein wird, lässt sich bis heute noch nicht einmal
abschätzen.
Was ist deine persönliche mittel- bis langfristige Einschätzung der
Kernfusion zur Energieversorgung, auch im Vergleich zu den Alternativen?
Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen Defekten
nur schwer oder überhaupt nicht reparierbar. Es hat seinen Grund, wieso
die Versuche zunächst jahrelang ohne Fusionsreaktionen durchgeführt werden.

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
Rijo
2020-07-28 21:04:30 UTC
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Post by Gernot Griese
Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen Defekten
nur schwer oder überhaupt nicht reparierbar.
Ich bin weit davon entfernt, von diesem Thema echt was zu verstehen.
Aber dass eine Metallkonstruktion mit extrem starken Magnetfeldern ein
Plasma mit Temperaturen über 100 Mio °C prozesssicher einschliessen und
daraus über eine Wärmetauscherfunktion konstant brauchbare Energie
generiert ist schwer vorstellbar. Berührt das Plasma nur kurz die
Wandung, bricht es zusammen. Und was schiefgehen kann, geht auch schief.
--
I bin Bayer, da g'hört a g'sunder Rassismus zur Grundausstattung
Besser man hat eine Waffe und braucht sie nicht, als umgekehrt
Gernot Griese
2020-07-28 21:37:02 UTC
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Post by Rijo
Post by Gernot Griese
Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen Defekten
nur schwer oder überhaupt nicht reparierbar.
Ich bin weit davon entfernt, von diesem Thema echt was zu verstehen.
Aber dass eine Metallkonstruktion mit extrem starken Magnetfeldern ein
Plasma mit Temperaturen über 100 Mio °C prozesssicher einschliessen und
daraus über eine Wärmetauscherfunktion konstant brauchbare Energie
generiert ist schwer vorstellbar. Berührt das Plasma nur kurz die
Wandung, bricht es zusammen. Und was schiefgehen kann, geht auch schief.
Das ist nicht das Problem und da würde auch nichts weiter passieren. Die
Probleme liegen eher darin, dass man auf engem Raum Hochvakuum- und
Tieftemperaturtechnik braucht, das Ganze total verbaut, vermutlich mit
diverser Sensorik ausgestattet und im Betrieb im Innenbereich extremen
Neutronenflüssen ausgesetzt, so dass dieser bereits nach kurzem Betrieb
hoch radioaktiv und damit nicht mehr zugänglich ist. Irgendwo dazwischen
muss man dann noch die Reaktionswärme abführen. Das sind Behälter und
Leitungen, die undicht werden können, Sensoren die ausfallen können und
für jede Reparatur muss die Anlage erst mehr oder weniger zerlegt werden.

Um das Ganze starten zu können, braucht man ein bereits laufendes
Großkraftwerk und ein kontinuierlicher Betrieb ist, nach derzeitigem
Stand, auch nicht möglich. Sinnvollerweise benötigt man also immer
mindestens zwei Reaktoren, die sich im Betrieb abwechseln, um eine
stabile Ausgangsleistung erreichen zu können. Lastwechsel zwischen
-600MW und +2,5GW möchte man im Netz nämlich nicht unbedingt alle zehn
oder 15 Minuten haben.

Und dann sollte man noch berücksichtigen, dass man sich im Augenblick
immer noch in der Grundlagenforschung befindet von wo es noch ein weiter
Weg bis zum industriellen Produktiveinsatz ist. Schließlich sollten die
Anlagen später mal von Ingenieuren und Technikern bedient und gewartet
werden können, nicht von einem Heer hochspezialisierter Wissenschaftler.

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
Jens Mander
2020-07-28 21:44:34 UTC
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Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen Defekt=
en =
nur schwer oder =FCberhaupt nicht reparierbar.
Ich bin weit davon entfernt, von diesem Thema echt was zu verstehen.=
=
Aber dass eine Metallkonstruktion mit extrem starken Magnetfeldern ei=
n =
Plasma mit Temperaturen =FCber 100 Mio =B0C prozesssicher einschliess=
en und =
daraus =FCber eine W=E4rmetauscherfunktion konstant brauchbare Energi=
e =
generiert ist schwer vorstellbar. Ber=FChrt das Plasma nur kurz die =
Wandung, bricht es zusammen. Und was schiefgehen kann, geht auch schi=
ef.
Das ist nicht das Problem und da w=FCrde auch nichts weiter passieren.=
Die =
Probleme liegen eher darin, dass man auf engem Raum Hochvakuum- und =
Tieftemperaturtechnik braucht, das Ganze total verbaut, vermutlich mit=
=
diverser Sensorik ausgestattet und im Betrieb im Innenbereich extremen=
=
Neutronenfl=FCssen ausgesetzt, so dass dieser bereits nach kurzem Betr=
ieb =
hoch radioaktiv und damit nicht mehr zug=E4nglich ist. Irgendwo dazwis=
chen =
muss man dann noch die Reaktionsw=E4rme abf=FChren. Das sind Beh=E4lte=
r und =
Leitungen, die undicht werden k=F6nnen, Sensoren die ausfallen k=F6nne=
n und =
f=FCr jede Reparatur muss die Anlage erst mehr oder weniger zerlegt we=
rden.
Um das Ganze starten zu k=F6nnen, braucht man ein bereits laufendes =
Gro=DFkraftwerk und ein kontinuierlicher Betrieb ist, nach derzeitigem=
=
Stand, auch nicht m=F6glich. Sinnvollerweise ben=F6tigt man also immer=
=
mindestens zwei Reaktoren, die sich im Betrieb abwechseln, um eine =
stabile Ausgangsleistung erreichen zu k=F6nnen. Lastwechsel zwischen =
-600MW und +2,5GW m=F6chte man im Netz n=E4mlich nicht unbedingt alle =
zehn =
oder 15 Minuten haben.
Und dann sollte man noch ber=FCcksichtigen, dass man sich im Augenblic=
k =
immer noch in der Grundlagenforschung befindet von wo es noch ein weit=
er =
Weg bis zum industriellen Produktiveinsatz ist. Schlie=DFlich sollten =
die =
Anlagen sp=E4ter mal von Ingenieuren und Technikern bedient und gewart=
et =
werden k=F6nnen, nicht von einem Heer hochspezialisierter Wissenschaft=
ler.

Danke. Interessant, was du schreibst. Denkst du, man sollte die Kernfusi=
on =

zur Energieversorgung gar nicht weiter verfolgen? Oder wie sollte man =

sonst vorgehen?
Gernot Griese
2020-07-28 22:05:14 UTC
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Post by Jens Mander
Post by Gernot Griese
Post by Gernot Griese
Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen
Defekten nur schwer oder überhaupt nicht reparierbar.
 Ich bin weit davon entfernt, von diesem Thema echt was zu verstehen.
Aber dass eine Metallkonstruktion mit extrem starken Magnetfeldern
ein Plasma mit Temperaturen über 100 Mio °C prozesssicher
einschliessen und daraus über eine Wärmetauscherfunktion konstant
brauchbare Energie generiert ist schwer vorstellbar. Berührt das
Plasma nur kurz die Wandung, bricht es zusammen. Und was schiefgehen
kann, geht auch schief.
Das ist nicht das Problem und da würde auch nichts weiter passieren.
Die Probleme liegen eher darin, dass man auf engem Raum Hochvakuum-
und Tieftemperaturtechnik braucht, das Ganze total verbaut, vermutlich
mit diverser Sensorik ausgestattet und im Betrieb im Innenbereich
extremen Neutronenflüssen ausgesetzt, so dass dieser bereits nach
kurzem Betrieb hoch radioaktiv und damit nicht mehr zugänglich ist.
Irgendwo dazwischen muss man dann noch die Reaktionswärme abführen.
Das sind Behälter und Leitungen, die undicht werden können, Sensoren
die ausfallen können und für jede Reparatur muss die Anlage erst mehr
oder weniger zerlegt werden.
Um das Ganze starten zu können, braucht man ein bereits laufendes
Großkraftwerk und ein kontinuierlicher Betrieb ist, nach derzeitigem
Stand, auch nicht möglich. Sinnvollerweise benötigt man also immer
mindestens zwei Reaktoren, die sich im Betrieb abwechseln, um eine
stabile Ausgangsleistung erreichen zu können. Lastwechsel zwischen
-600MW und +2,5GW möchte man im Netz nämlich nicht unbedingt alle zehn
oder 15 Minuten haben.
Und dann sollte man noch berücksichtigen, dass man sich im Augenblick
immer noch in der Grundlagenforschung befindet von wo es noch ein
weiter Weg bis zum industriellen Produktiveinsatz ist. Schließlich
sollten die Anlagen später mal von Ingenieuren und Technikern bedient
und gewartet werden können, nicht von einem Heer hochspezialisierter
Wissenschaftler.
Danke. Interessant, was du schreibst. Denkst du, man sollte die
Kernfusion zur Energieversorgung gar nicht weiter verfolgen? Oder wie
sollte man sonst vorgehen?
Als Wissenschaftler finde ich die Technik natürlich interessant, aber
dass damit in absehbarer Zeit wirtschaftlich Strom produziert werden
kann, kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen.

Andererseits wäre es aber auch nicht sinnvoll, die ganze Forschung
einfach einzustellen, dafür hat man bislang schon zu viel investiert. Am
besten wird es wohl sein, erst mal die Ergebnisse von ITER abzuwarten
und anschließend über die weitere Vorgehensweise zu entscheiden. In die
Planung für die Energieversorgung der näheren Zukunft würde ich die
Kernfusion allerdigs nicht einbeziehen.

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
Jens Mander
2020-07-29 14:34:25 UTC
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Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen =
Defekten nur schwer oder =FCberhaupt nicht reparierbar.
Ich bin weit davon entfernt, von diesem Thema echt was zu verstehe=
n. =
Aber dass eine Metallkonstruktion mit extrem starken Magnetfeldern =
=
ein Plasma mit Temperaturen =FCber 100 Mio =B0C prozesssicher =
einschliessen und daraus =FCber eine W=E4rmetauscherfunktion konsta=
nt =
brauchbare Energie generiert ist schwer vorstellbar. Ber=FChrt das =
=
Plasma nur kurz die Wandung, bricht es zusammen. Und was schiefgehe=
n =
kann, geht auch schief.
Das ist nicht das Problem und da w=FCrde auch nichts weiter passiere=
n. =
Die Probleme liegen eher darin, dass man auf engem Raum Hochvakuum- =
=
und Tieftemperaturtechnik braucht, das Ganze total verbaut, vermutli=
ch =
mit diverser Sensorik ausgestattet und im Betrieb im Innenbereich =
extremen Neutronenfl=FCssen ausgesetzt, so dass dieser bereits nach =
=
kurzem Betrieb hoch radioaktiv und damit nicht mehr zug=E4nglich ist=
. =
Irgendwo dazwischen muss man dann noch die Reaktionsw=E4rme abf=FChr=
en. =
Das sind Beh=E4lter und Leitungen, die undicht werden k=F6nnen, Sens=
oren =
die ausfallen k=F6nnen und f=FCr jede Reparatur muss die Anlage erst=
mehr =
oder weniger zerlegt werden.
Um das Ganze starten zu k=F6nnen, braucht man ein bereits laufendes =
=
Gro=DFkraftwerk und ein kontinuierlicher Betrieb ist, nach derzeitig=
em =
Stand, auch nicht m=F6glich. Sinnvollerweise ben=F6tigt man also imm=
er =
mindestens zwei Reaktoren, die sich im Betrieb abwechseln, um eine =
stabile Ausgangsleistung erreichen zu k=F6nnen. Lastwechsel zwischen=
=
-600MW und +2,5GW m=F6chte man im Netz n=E4mlich nicht unbedingt all=
e zehn =
oder 15 Minuten haben.
Und dann sollte man noch ber=FCcksichtigen, dass man sich im Augenbl=
ick =
immer noch in der Grundlagenforschung befindet von wo es noch ein =
weiter Weg bis zum industriellen Produktiveinsatz ist. Schlie=DFlich=
=
sollten die Anlagen sp=E4ter mal von Ingenieuren und Technikern bedi=
ent =
und gewartet werden k=F6nnen, nicht von einem Heer hochspezialisiert=
er =
Wissenschaftler.
Danke. Interessant, was du schreibst. Denkst du, man sollte die =
Kernfusion zur Energieversorgung gar nicht weiter verfolgen? Oder wie=
=
sollte man sonst vorgehen?
Als Wissenschaftler finde ich die Technik nat=FCrlich interessant, abe=
r =
dass damit in absehbarer Zeit wirtschaftlich Strom produziert werden =
kann, kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen.
Andererseits w=E4re es aber auch nicht sinnvoll, die ganze Forschung =
einfach einzustellen, daf=FCr hat man bislang schon zu viel investiert=
. Am =
besten wird es wohl sein, erst mal die Ergebnisse von ITER abzuwarten =
=
und anschlie=DFend =FCber die weitere Vorgehensweise zu entscheiden. I=
n die =
Planung f=FCr die Energieversorgung der n=E4heren Zukunft w=FCrde ich =
die =
Kernfusion allerdigs nicht einbeziehen.
Danke! Ganz genau so sehe ich es auch. Heute spielt die Kernfusion =

nat=FCrlich keine Rolle f=FCr die Energieversorgung, auch nicht =

perspektivisch. Ich denke auch nicht, dass jemand sie jetzt schon =

einplanen will. Evtl. hat man ja auch aus den Erneuerbaren gelernt, dass=
=

man die Technologie erst zuende entwickeln sollte, bevor man sie einsetz=
t =

;-)
Rijo
2020-07-28 22:11:10 UTC
Antworten
Permalink
Die Probleme liegen eher darin, dass man auf engem Raum Hochvakuum- und
Tieftemperaturtechnik braucht ...
Interessante Infos, danke. Hab gerade auf Wikipedia versucht, mich in
das Thema einzulesen und festgestellt, dass es doch etwas komplizierter
ist als das Ohmsche Gesetz.

Was da alleine Kräften generiert wird, lässt mir das Blut in den Adern
gefrieren. Es ist die Rede von Gigajoule und MegaNewton, Feldstärken von
12 Tesla und Arbeitsströmen von 70.000 Ampere. Klingt alles nach leicht
beherrschbar ...

Irgendwie hab ich das Gefühl, das wird nix. Zumal es bis dato nicht mal
darum geht, stabil Energie zu erzeugen, sondern einfach mal den
Fusionsprozess ans Laufen zu bringen.

Das Thema kenne ich seit über 40 Jahren und seitdem geht da so recht
nix vorwärts.

Vielleicht sollte man doch die kalte Fusion nutzen ;-)
--
I bin Bayer, da g'hört a g'sunder Rassismus zur Grundausstattung
Besser man hat eine Waffe und braucht sie nicht, als umgekehrt
Siegfrid Breuer
2020-07-28 23:35:00 UTC
Antworten
Permalink
Post by Rijo
Vielleicht sollte man doch die kalte Fusion nutzen ;-)
Rossi gibt ja wohl nach wie vor nicht auf:

<https://www.e-cat-deutschland.de/kalte-fusion/kalte-fusion-technologie.html>
--
Post by Rijo
Mir fehlen einfach die weiteren Fakten, um mir vorschnell ein solches
Werturteil anzumassen - es kann sein, dass es sich so verhaelt...es kann
aber sein, dass sich die Situation ganz anders darstellt... .
[relativiert Ohlemacher in <***@4ax.com>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken:

Michael S.
2020-07-29 05:42:16 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gernot Griese
Post by Rijo
Berührt das Plasma nur kurz die
Wandung, bricht es zusammen. Und was schiefgehen kann, geht auch schief.
Das ist nicht das Problem und da würde auch nichts weiter passieren. Die
Probleme liegen eher darin, dass man auf engem Raum Hochvakuum- und
Tieftemperaturtechnik braucht, das Ganze total verbaut, vermutlich mit
diverser Sensorik ausgestattet und im Betrieb im Innenbereich extremen
Neutronenflüssen ausgesetzt, so dass dieser bereits nach kurzem Betrieb
hoch radioaktiv und damit nicht mehr zugänglich ist. Irgendwo dazwischen
muss man dann noch die Reaktionswärme abführen. Das sind Behälter und
Leitungen, die undicht werden können, Sensoren die ausfallen können und
für jede Reparatur muss die Anlage erst mehr oder weniger zerlegt werden.
In der Tat spannend.
Post by Gernot Griese
Um das Ganze starten zu können, braucht man ein bereits laufendes
Großkraftwerk und ein kontinuierlicher Betrieb ist, nach derzeitigem
Stand, auch nicht möglich.
Mit dem Tokamak nicht, mit dem Stellarator schon. Aber ITER ist halt
noch ein Tokamak.
Post by Gernot Griese
Und dann sollte man noch berücksichtigen, dass man sich im Augenblick
immer noch in der Grundlagenforschung befindet von wo es noch ein weiter
Weg bis zum industriellen Produktiveinsatz ist. Schließlich sollten die
Anlagen später mal von Ingenieuren und Technikern bedient und gewartet
werden können, nicht von einem Heer hochspezialisierter Wissenschaftler.
Schön erklärt, um was es geht und wo man derzeit steht:

--
Michael
Uwe Bonnes
2020-07-29 09:07:18 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gernot Griese
Und dann sollte man noch berücksichtigen, dass man sich im Augenblick
immer noch in der Grundlagenforschung befindet von wo es noch ein weiter
Weg bis zum industriellen Produktiveinsatz ist.
Kenfusion ist und bleibt die Technik der Zukunft ;-)
--
Uwe Bonnes ***@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 1623569 ------- Fax. 06151 1623305 ---------
Carla Schneider
2020-07-30 06:48:47 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gernot Griese
Post by Rijo
Post by Gernot Griese
Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen Defekten
nur schwer oder überhaupt nicht reparierbar.
Ich bin weit davon entfernt, von diesem Thema echt was zu verstehen.
Aber dass eine Metallkonstruktion mit extrem starken Magnetfeldern ein
Plasma mit Temperaturen über 100 Mio °C prozesssicher einschliessen und
daraus über eine Wärmetauscherfunktion konstant brauchbare Energie
generiert ist schwer vorstellbar. Berührt das Plasma nur kurz die
Wandung, bricht es zusammen. Und was schiefgehen kann, geht auch schief.
Das ist nicht das Problem und da würde auch nichts weiter passieren. Die
Probleme liegen eher darin, dass man auf engem Raum Hochvakuum- und
Tieftemperaturtechnik braucht, das Ganze total verbaut, vermutlich mit
diverser Sensorik ausgestattet und im Betrieb im Innenbereich extremen
Neutronenflüssen ausgesetzt, so dass dieser bereits nach kurzem Betrieb
hoch radioaktiv und damit nicht mehr zugänglich ist.
Ferngesteuerte Roboter, Telepraesenz...
Post by Gernot Griese
Irgendwo dazwischen
muss man dann noch die Reaktionswärme abführen.
Die faellt zu 3/4 im Brut-Blanket an wo die Neutronen
absorbiert werden. Fluessiges Lithium ist ein guter Waermetraeger.
Post by Gernot Griese
Das sind Behälter und
Leitungen, die undicht werden können, Sensoren die ausfallen können und
für jede Reparatur muss die Anlage erst mehr oder weniger zerlegt werden.
Um das Ganze starten zu können, braucht man ein bereits laufendes
Großkraftwerk und ein kontinuierlicher Betrieb ist, nach derzeitigem
Stand, auch nicht möglich. Sinnvollerweise benötigt man also immer
mindestens zwei Reaktoren, die sich im Betrieb abwechseln, um eine
stabile Ausgangsleistung erreichen zu können.
Letztlich ist so ein Fusionskraftwerk ein thermisches Dampfkraftwerk.
Waerme kann man gut speichern. Man wollte solarthermische Kraftwerke bauen
die den ganzen Tag Strom erzeugen obwohl die Sonne nur 1/3 Tag ordentlich Leistung
bringt. Das ganze ist nur unwirtschaftlich geworden weil Solarzellen inzwischen
zu billig geworden sind.
Man braucht also keineswegs 2 Reaktoren um durchgehend Strom zu erzeugen.
Post by Gernot Griese
Lastwechsel zwischen
-600MW und +2,5GW möchte man im Netz nämlich nicht unbedingt alle zehn
oder 15 Minuten haben.
Und dann sollte man noch berücksichtigen, dass man sich im Augenblick
immer noch in der Grundlagenforschung befindet von wo es noch ein weiter
Weg bis zum industriellen Produktiveinsatz ist. Schließlich sollten die
Anlagen später mal von Ingenieuren und Technikern bedient und gewartet
werden können, nicht von einem Heer hochspezialisierter Wissenschaftler.
Das funktioniert bei anderen Kraftwerken auch, die Wissenschaftler braucht
man weil hier neues erforscht wird, das ist bei Betrieb eines Kraftwerks
nicht so.
Hans CraueI
2020-07-28 22:35:50 UTC
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Klaus. K
2020-07-29 09:11:45 UTC
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Permalink
Post by Gernot Griese
Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen Defekten
nur schwer oder überhaupt nicht reparierbar. Es hat seinen Grund, wieso
die Versuche zunächst jahrelang ohne Fusionsreaktionen durchgeführt werden.
Und was ist deine Grundlage, aus der du das schließt?
--
K.
Ole Jansen
2020-07-30 06:13:35 UTC
Antworten
Permalink
Post by Klaus. K
Post by Gernot Griese
Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen Defekten
nur schwer oder überhaupt nicht reparierbar. Es hat seinen Grund,
wieso die Versuche zunächst jahrelang ohne Fusionsreaktionen
durchgeführt werden.
Und was ist deine Grundlage, aus der du das schließt?
Besichtige bei Gelegenheit mal Wendelstein 7-X in Greifswald.
Das ist zwar ein Stellarator und kein Tokamak Reaktor wie ITER,
aber der apparative Aufwand ist enorm und die Komplexität
dürfte ähnlich sein.

Und nein, dort wird kein Tritium verwendet.

Sobald Tritium im Plasma verbrannt wird (Was zur Energieerzeugung
notwendig wäre ind ITER ermöglichte) setzt eine Aktivierung der
verbauten Anlagenteile ein und diese werden für Reparaturen durch
Menschen praktisch unzugänglich. Und kleinste Verunreinigungen
mit z.B. Kobalt und der Neutronenfluss erzeugt richtig gefährlichen
Müll.

Eigen- oder hochsicheren Kernreaktoren oder solche mit
Lebensdauerfüllung sind vergleichsweise verfügbar, preiswert
und Steinzeittechnik.

O.J.
Klaus. K
2020-07-30 09:18:14 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ole Jansen
Post by Klaus. K
Post by Gernot Griese
Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen
Defekten nur schwer oder überhaupt nicht reparierbar. Es hat seinen
Grund, wieso die Versuche zunächst jahrelang ohne Fusionsreaktionen
durchgeführt werden.
Und was ist deine Grundlage, aus der du das schließt?
Hallo Hans Ole ;-)
Ich wollte die Antwort von Hans hören, der ja immer nur *Nein* über die
Tastatur bring, ohne das auch begründen zu können
Post by Ole Jansen
Besichtige bei Gelegenheit mal Wendelstein 7-X in Greifswald.
Das ist zwar ein Stellarator und kein Tokamak Reaktor wie ITER,
aber der apparative Aufwand ist enorm und die Komplexität
dürfte ähnlich sein.
Und nein, dort wird kein Tritium verwendet.
Sobald Tritium im Plasma verbrannt wird (Was zur Energieerzeugung
notwendig wäre ind ITER ermöglichte) setzt eine Aktivierung der
verbauten Anlagenteile ein und diese werden für Reparaturen durch
Menschen praktisch unzugänglich. Und kleinste Verunreinigungen
mit z.B. Kobalt und der Neutronenfluss erzeugt richtig gefährlichen
Müll.
Ich gebe dir vollkommen recht, dass die Technik komplex ist und es auch
nicht trivialist , diese zu beherrschen.
Trotzdem ist unklar, welche Schritte noch machbar sind. Forschung an dem
Thema bring Erkenntnisse, auf die man nicht verzichten sollte. Damit hat
man eine Grundlage, weiter zu gehen oder eben zu stoppen.
Post by Ole Jansen
Eigen- oder hochsicheren Kernreaktoren oder solche mit
Lebensdauerfüllung sind vergleichsweise verfügbar, preiswert
und Steinzeittechnik.
Das sollte man wirklich für die nächsten 50-100 Jahre in Betracht
ziehen. Vor allem, weil die Lösungen immer kleiner und damit dezentraler
werden. Somit also nicht mehr die Riesenanlagen vom Typ 1200 MW benötigt
werden und damit auch die Abwärme besser nutzbar ist.
--
K.
Ole Jansen
2020-07-30 10:08:39 UTC
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Post by Klaus. K
Ich gebe dir vollkommen recht, dass die Technik komplex ist und es auch
nicht trivialist , diese zu beherrschen.
Trotzdem ist unklar, welche Schritte noch machbar sind.
Technisch machbar alleine genügt nicht.

Es muss auch wirtschaftlich sein und unterm Strich Ressourcen
schonen. Eine Energieversorgungstechnologie die perspektivisch
nicht geeignet ist ihre eigene Wertschöpfungskette und die darin
Beschäftigten zu versorgen oder anderweitig mehr Ressourcen
bindet als sie freigibt ist nutzlos.
Selbst wenn sie durch Subventionen lukrativ ist oder
"der Brennstoff nichts kostet" usw.

O.J.
Carla Schneider
2020-07-29 22:52:11 UTC
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Post by Gernot Griese
Post by Gernot Griese
Post by Fred
Post by Gernot Griese
In fünf Jahren wird der ITER bestenfalls anfangen, Unmengen Energie
zu schlucken.
"Der Widerstand der Grünen gegen die Kernfusion ist so schlecht
begründet, dass ein Verdacht naheliegt.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass am ITER planmäßig 2025 nur mit
dem ersten Experimenten zum Aufbau eines Plasmas begonnen werden soll,
die soviel Strom benötigen, dass dafür eigens zusätzliche Leitungen
gelegt werden müssen. Für 2035 sind dann die ersten Fusionsexperimente
geplant, die bei Gelingen auch nur große Mengen nicht nutzbarer Wärme
freisetzen werden.
Nach Abschluss dieser Versuche wird dann überlegt werden, ob auf
dieser Basis das erste stromproduzierende Kraftwerk gebaut werden
soll. Wobei man dann vermutlich feststellen wird, dass man derartige
Kraftwerke immer zumindest paarweise bauen muss, um zumindest die
Nennleistung eines einzelnen Reaktors kontinuierlich ins Netz
einspeisen zu können. Wie teuer der Strom aus einem solchen
Kraftwerkspaar dann sein wird, lässt sich bis heute noch nicht einmal
abschätzen.
Was ist deine persönliche mittel- bis langfristige Einschätzung der
Kernfusion zur Energieversorgung, auch im Vergleich zu den Alternativen?
Viel zu teuer, viel zu komplexe Technik und schon bei kleinen Defekten
nur schwer oder überhaupt nicht reparierbar.
Wenn unsere Zukunft im Mittelalter (Islam) oder in der Steinzeit
(Gruene Partei)
liegen wird, ist das natuerlich ein heftiges Gegenargument.
Post by Gernot Griese
Es hat seinen Grund, wieso
die Versuche zunächst jahrelang ohne Fusionsreaktionen durchgeführt werden.
Man weiss ja sehr genau was die Vorraussetzungen fuer Fusionsreaktionen
sind.
Die Probleme bestehen darin das Plasma lange genug in den dazu noetigen
Zustand
zu versetzen, also Dichte und Temperatur.
Wenn man das mit Wasserstoff d.h. ohne Fusionsreaktionen hinbekommt,
geht es auch mit Deuterium und Tritium. Der Vorteil ist dass die Anlage
nicht Radioaktiv
wird durch die Neutronen, was die Arbeiten bei Umbauten erleichtert.
Klaus. K
2020-07-29 09:10:40 UTC
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Post by Gernot Griese
Das ändert nichts an der Tatsache, dass am ITER planmäßig 2025 nur mit
dem ersten Experimenten zum Aufbau eines Plasmas begonnen werden soll,
die soviel Strom benötigen, dass dafür eigens zusätzliche Leitungen
gelegt werden müssen.
Und das muss man für andere Technologien nicht? Derzeit wird rund um
Biblis das Netz ertüchtigt, um Pufferkraftwerke ans Netz zu bringen und
den EE-Strom durchzuleiten. Was genau ist an zusätzlichen Leitungen
schlecht?
Post by Gernot Griese
Für 2035 sind dann die ersten Fusionsexperimente
geplant, die bei Gelingen auch nur große Mengen nicht nutzbarer Wärme
freisetzen werden.
Genau so etwas nennt man Prototyp oder Proof of Concept.
Post by Gernot Griese
Nach Abschluss dieser Versuche wird dann überlegt werden, ob auf dieser
Basis das erste stromproduzierende Kraftwerk gebaut werden soll.
Genau, das ist das Ergebnis, das man erreichen will,
Post by Gernot Griese
Wobei
man dann vermutlich feststellen wird, dass man derartige Kraftwerke
immer zumindest paarweise bauen muss, um zumindest die Nennleistung
eines einzelnen Reaktors kontinuierlich ins Netz einspeisen zu können.
Oh, ist das aber schlimm. Was macht man denn mit Windturbinen? Genau,
die müssen von anderen Energieträgern gepuffert werden. Da helfen bei
Windstille noch nicht mal 100 Ersatzturbinen um eine
Energiebereitstellung zu garantieren.
Post by Gernot Griese
Wie teuer der Strom aus einem solchen Kraftwerkspaar dann sein wird,
lässt sich bis heute noch nicht einmal abschätzen.
Und auch das wird ein Ergebniss aus dem Proof of Concept sein.
--
K.
wolfgang sch
2020-07-28 17:02:45 UTC
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Post by Fred
"Der Widerstand der Grünen gegen die Kernfusion ist so schlecht
begründet, dass ein Verdacht naheliegt.
Alles was die Grünen wollen, ist schlecht begründet.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Karl Meisenkaiser
2020-07-28 17:43:13 UTC
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Post by Fred
Eine energiehungrige Weltbevölkerung von bald zehn Milliarden
Menschen braucht allerdings nicht zwingend „demokratisierte“
und kleinteilige Stromquellen – sondern verlässliche und ergiebige.
https://www.welt.de/wirtschaft/article212417953/Fusionsreaktor-ITER-Gruene-Kritik-ist-kleingeistig.html
Ich täte erstmal abwarten, wie sich das mit Corona so weiterentwickelt.
Vielleicht braucht ihr dann gar keine Energie mehr.
(oder halt viel weniger)


Karl
Gerald Gruner
2020-07-28 19:00:25 UTC
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Post by Fred
"Der Widerstand der Grünen gegen die Kernfusion ist so schlecht
begründet, dass ein Verdacht naheliegt.
Es geht ihnen nicht um saubere Energie: Es geht um Kampf gegen
Großtechnologie und damit Großkonzerne, es geht um Nebenziele
wie die oft geforderte „Demokratisierung“ der Energieversorgung."
Eine energiehungrige Weltbevölkerung von bald zehn Milliarden
Menschen braucht allerdings nicht zwingend „demokratisierte“
und kleinteilige Stromquellen – sondern verlässliche und ergiebige.
https://www.welt.de/
Heureka!
Noch dringender wäre allerdings, dass die Weltbevölkerung nicht auf 10 Mrd
wachsen würde. Dann wären alle anderen Maßnahmen nahezu sinnlos.

MfG
Gerald
--
In seiner Jugend hätte man "Faschist" gesagt, um die rhetorische
Oberhoheit zu haben, in den vergangenen Jahren sei "neoliberal"
hinzugekommen. Nun halt islamophob.
- Dieter Nuhr (aus Morgenpost.de)
Arne Luft
2020-07-28 19:16:38 UTC
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Post by Gerald Gruner
Noch dringender wäre allerdings, dass die Weltbevölkerung nicht auf 10 Mrd
wachsen würde. Dann wären alle anderen Maßnahmen nahezu sinnlos.
https://www.welt.de/wissenschaft/article211624261/Weltbevoelkerung-Neue-Prognose-fuer-Wachstum-mit-dramatischen-Folgen.html

"Demnach werden im Jahr 2100 auf der Erde rund 8,8 Milliarden Menschen
leben. Eine überraschende Prognose. Denn das wären zirka zwei
Milliarden Menschen weniger, als es die Vereinten Nationen noch im
vergangenen Jahr prognostiziert hatten. Die Forscher vom Institute for
Health Metrics and Evaluation an der University of Washington sagen
voraus, dass die Weltbevölkerung um das Jahr 2064 herum ein Maximum
erreichen wird. Dann soll es 9,7 Milliarden Menschen geben. Danach
aber sinke die Zahl."


Original:

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)30677-2/fulltext


Grüne und denen hörige Medine verbreiten diese Information genauso
wenig wie die Kernfusionsforschung, weil beides ihre Politik als Lügen
von Vorgestern entlarvt.
Arne Luft
2020-07-29 17:18:52 UTC
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On Tue, 28 Jul 2020 21:16:38 +0200, Arne Luft
Post by Arne Luft
Post by Gerald Gruner
Noch dringender wäre allerdings, dass die Weltbevölkerung nicht auf 10 Mrd
wachsen würde. Dann wären alle anderen Maßnahmen nahezu sinnlos.
https://www.welt.de/wissenschaft/article211624261/Weltbevoelkerung-Neue-Prognose-fuer-Wachstum-mit-dramatischen-Folgen.html
"Demnach werden im Jahr 2100 auf der Erde rund 8,8 Milliarden Menschen
leben. Eine überraschende Prognose. Denn das wären zirka zwei
Milliarden Menschen weniger, als es die Vereinten Nationen noch im
vergangenen Jahr prognostiziert hatten. Die Forscher vom Institute for
Health Metrics and Evaluation an der University of Washington sagen
voraus, dass die Weltbevölkerung um das Jahr 2064 herum ein Maximum
erreichen wird. Dann soll es 9,7 Milliarden Menschen geben. Danach
aber sinke die Zahl."
https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)30677-2/fulltext
Die abnehmende Bevölkerung ist eine Folge des zunehmenden allgemeinen
Wohlstandes. Frauen wollen nicht mehr nur Gebärmaschinen sein sondern
selbständige Lebewesen und Kinder sind nicht mehr billige
Arbeitskräfte für die Familien sondern Kostenfaktoren.

Diese Entwicklung begann in Europa um die französische Revolution in
Frankreich und um 1890 im Deutschen Reich.

Mittlerweile ist es weit über Europa hinaus so. Japan, Südkorea und
sogar China leiden an zu wenig Geburten.

Ist die Geburtenzahl erstmal unter 2,1 Kinder pro gebärfähige Frau
gefallen, ist sie fast nicht wieder zu steigern. China versucht das
ohne Erfolg. Nach chinesischen Ansichten wird China 2024 sein
Bevölkerungsmaximum erreicht haben und danach wird die Bevölkerung
schrumpfen. Die haben dann das selbe Problem wie wir: Viele Rentner
und wenig Arbeitskräfte.

Deutschland versucht dieses Problem durch Zuwanderung zu lösen. Andere
Länder allen voran Japan setzen auf Automatisierung. Dort wird zB
derzeit der Bau eines Staudammes nur mittels automatisch gesteuerten
Baumaschinen getestet. Eine weitere Maßnahme dort ist die freiwillige
Verlängerung der Lebensarbeitszeit, um die Erfahrung und das Können in
der Firma zu halten.

Die einzigen Ländern mit einer hohen Geburtenrate sind die ärmsten
dieser Welt (Tschad, Sudan, Niger usw.) die meistens auch unter
ziemlich miesen Regierungen leiden.
Post by Arne Luft
Grüne und denen hörige Medine verbreiten diese Information genauso
wenig wie die Kernfusionsforschung, weil beides ihre Politik als Lügen
von Vorgestern entlarvt.
Das wird uns hierzulande alles verheimlicht, ist aber in der
internationalen Presse durchaus Teil dessen, was publiziert wird.
Daraus läßt sich auf eine gewollte Desinformation der Bürger in D
durch "die da oben" schließen.
Christoph Müller
2020-07-29 09:12:04 UTC
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Post by Fred
Post by Gernot Griese
In fünf Jahren wird der ITER bestenfalls anfangen, Unmengen Energie zu
schlucken.
"Der Widerstand der Grünen gegen die Kernfusion ist so schlecht
begründet, dass ein Verdacht naheliegt.
Es geht ihnen nicht um saubere Energie: Es geht um Kampf gegen
Großtechnologie und damit Großkonzerne, es geht um Nebenziele
wie die oft geforderte „Demokratisierung“ der Energieversorgung."
Ob Demokratie oder Diktatur damit raus kommt, scheint dich überhaupt
nicht zu interessieren. Hauptsache, irdische Kernfusion. Wozu denn
überhaupt?
Post by Fred
Eine energiehungrige Weltbevölkerung von bald zehn Milliarden
Menschen braucht allerdings nicht zwingend „demokratisierte“
und kleinteilige Stromquellen – sondern verlässliche und ergiebige.
Wie oft ist in den letzten 100 Jahren die Sonne ausgefallen? Wie oft
gab's in dieser Zeit Ausfälle in Großkraftwerken und Stromausfälle?
Post by Fred
https://www.welt.de/wirtschaft/article212417953/Fusionsreaktor-ITER-Gruene-Kritik-ist-kleingeistig.html
Was man nicht mag, wird gerne argumentationslos schlecht geredet.

Das Energieproblem der Menschheit muss gar nicht gelöst werden, weil es
längst gelöst ist. Nur das Problem mit der typischen menschlicher Gier
und Dummheit harrt noch der Lösung.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
wolfgang sch
2020-07-29 09:36:39 UTC
Antworten
Permalink
Post by Christoph Müller
Ob Demokratie oder Diktatur damit raus kommt, scheint dich überhaupt
nicht zu interessieren.
Doch, Bewahrung der Demokratie ist durchaus ein Motiv gegen die grüne
Energieverknappung.
Post by Christoph Müller
Hauptsache, irdische Kernfusion. Wozu denn überhaupt?
Es wäre sehr wirtschaftlich und die Energiedichte ist sehr hoch.
Post by Christoph Müller
Wie oft ist in den letzten 100 Jahren die Sonne ausgefallen?
Bei jedem Sonnenuntergang.
Post by Christoph Müller
Das Energieproblem der Menschheit muss gar nicht gelöst werden
Weil es nicht existiert. Ein Problem sind nur durchgeknallte Ideologien
die nichtexistierende Probleme erfinden um ihren Mitmenschen "Lösungen"
aufzuzwingen die niemand braucht.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Christoph Müller
2020-07-29 10:54:30 UTC
Antworten
Permalink
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Ob Demokratie oder Diktatur damit raus kommt, scheint dich überhaupt
nicht zu interessieren.
Doch, Bewahrung der Demokratie ist durchaus ein Motiv gegen die grüne
Energieverknappung.
Auf Hausdächer und Fassaden liefert uns die Sonne hierzulande das
4,3-Fache unseres KOMPLETTEN Primärenergiebedarfs. Auf Verkehrsflächen
nochmal das 7,3-Fache. Dazu noch Wind- und Wasserenergie sowie
Geothermie und Biomasse. Wie kommst du angesichts dieser Fakten auf eine
EnergieVERKNAPPUNG?
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Hauptsache, irdische Kernfusion. Wozu denn überhaupt?
Es wäre sehr wirtschaftlich
??? Woher willst du das wissen? Es läuft doch noch gar kein irdischer
Fusionsreaktor.
Post by wolfgang sch
und die Energiedichte ist sehr hoch.
Welchen Nutzen versprichst du dir von der hohen Energiedichte?
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Wie oft ist in den letzten 100 Jahren die Sonne ausgefallen?
Bei jedem Sonnenuntergang.
Die Sonne erlischt doch deshalb nicht.

Mit deiner Denkweise könnte man glatt auf die Idee kommen, dass ein
Kolbenverbrennungsmotor niemals brauchbar gebaut werden könnte, weil er
ja mit jedem einzelnen Hub ausfällt, um die Abgase raus zu blasen. Das
bringt keinen nennenswerten Vortrieb.

Sonnenenergie speichert die Natur ganz von selbst, so dass sie auch
nachts abrufbar ist. Z.B. als Wind- und Wasserenergie oder Biomasse in
all ihren Erscheinungsformen.
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Das Energieproblem der Menschheit muss gar nicht gelöst werden
Weil es nicht existiert.
Sag' ich doch. Deshalb brauchen wir weder auf fossile noch irdische
nukleare Energieformen zurück zu greifen.
Post by wolfgang sch
Ein Problem sind nur durchgeknallte Ideologien
die nichtexistierende Probleme erfinden um ihren Mitmenschen "Lösungen"
aufzuzwingen die niemand braucht.
Die behaupten dann z.B., dass Kernenergie genauso unverzichtbar wäre
fossile Energieformen...
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
stefan
2020-07-29 11:26:13 UTC
Antworten
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Ob Demokratie oder Diktatur damit raus kommt, scheint dich überhaupt
nicht zu interessieren.
Doch, Bewahrung der Demokratie ist durchaus ein Motiv gegen die grüne
Energieverknappung.
Auf Hausdächer und Fassaden liefert uns die Sonne hierzulande das
4,3-Fache unseres KOMPLETTEN Primärenergiebedarfs. Auf Verkehrsflächen
nochmal das 7,3-Fache. Dazu noch Wind- und Wasserenergie sowie
Geothermie und Biomasse. Wie kommst du angesichts dieser Fakten auf eine
EnergieVERKNAPPUNG?
Wie kommst du auf die Idee, dass man mit Solarzellen eine
Industrienation angemessen mit Energie versorgen könnte?
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Wie oft ist in den letzten 100 Jahren die Sonne ausgefallen?
Bei jedem Sonnenuntergang.
Die Sonne erlischt doch deshalb nicht.
Das ist wurscht...
Post by Christoph Müller
Mit deiner Denkweise könnte man glatt auf die Idee kommen, dass ein
Kolbenverbrennungsmotor niemals brauchbar gebaut werden könnte, weil er
ja mit jedem einzelnen Hub ausfällt, um die Abgase raus zu blasen. Das
bringt keinen nennenswerten Vortrieb.
Mit deiner Denkweise würde die Wirtschaft und damit auch das
Sozialsystem zusammen brechen und große Teile der Gesellschaft verelenden.
Post by Christoph Müller
Sonnenenergie speichert die Natur ganz von selbst, so dass sie auch
nachts abrufbar ist. Z.B. als Wind- und Wasserenergie oder Biomasse in
all ihren Erscheinungsformen.
Na und? Was du beschreibst ist das, was man vor 300 Jahren nutzen
konnte. Wenn wir dahin zurückkehren, kehren wir auch zu den
Lebensbedingungen von vor 300 Jahren zurück.
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Das Energieproblem der Menschheit muss gar nicht gelöst werden
Weil es nicht existiert.
Sag' ich doch. Deshalb brauchen wir weder auf fossile noch irdische
nukleare Energieformen zurück zu greifen.
Das Problem existiert nicht, oder sollte nicht existieren, weil wir
fossile und nukleare Energieformen haben

Das Problem das wir haben sind linksdummgrüne Spinner und die Idioten,
die den Scheiß glauben, den man ihnen in den Medien erzählt.
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Ein Problem sind nur durchgeknallte Ideologien
die nichtexistierende Probleme erfinden um ihren Mitmenschen "Lösungen"
aufzuzwingen die niemand braucht.
Die behaupten dann z.B., dass Kernenergie genauso unverzichtbar wäre
fossile Energieformen...
Kernenergie und fossile Energieformen sind verzichtbar wenn jemand etwas
besseres liefert. Das hat aber bisher niemand getan.

Das, was man uns als Ersatz anbietet sind keine besseren Lösungen
sondern untaugliche Scheinlösungen.

Das, was hierzulande aktuell betrieben wird ist ein technologisch und
wirtschaftlich unsinniger Weg, der, wenn man ihn zuende geht, direkt in
den Abgrund führt.
Ole Jansen
2020-07-30 05:22:09 UTC
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Permalink
Post by stefan
Wie kommst du auf die Idee, dass man mit Solarzellen eine
Industrienation angemessen mit Energie versorgen könnte?
Notorisch möchte er das durch einen automatisierten
Mikro-Hochfrequenzstromhandel sicherstellen in welchem
Wertermittlungsmodule die Versorgung sicher stellen indem
sie z.B. bei Strommangel Mikro-Blockheizkraftwerke
bedarsfgerecht ein und ausschalten.

Ich schreibe das hier nur der Vollständigkeit halber weil ich
das auch mal geglaubt habe dass das so oder ähnlich funktionieren
könnte und erst die tatsächliche Beschäftigung mit der Materie
mir anhand realer Technologien und Grössenordnungen klar machte
dass es so nicht gehen kann.

Der Unterschied ist: Ich wäre mit solchen Spinnereien damals nicht
ins Fernsehen gekommen.

Selbst wenn ich autistisch dreingeblickt und Zöpfe getragen hätte!

O.J.
Christoph Müller
2020-07-30 09:45:09 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ole Jansen
Post by stefan
Wie kommst du auf die Idee, dass man mit Solarzellen eine
Industrienation angemessen mit Energie versorgen könnte?
Notorisch möchte er das durch einen automatisierten
Mikro-Hochfrequenzstromhandel sicherstellen in welchem
Wertermittlungsmodule die Versorgung sicher stellen indem
sie z.B. bei Strommangel Mikro-Blockheizkraftwerke
bedarsfgerecht ein und ausschalten.
Ich schreibe das hier nur der Vollständigkeit halber weil ich
das auch mal geglaubt habe dass das so oder ähnlich funktionieren
könnte und erst die tatsächliche Beschäftigung mit der Materie
mir anhand realer Technologien und Grössenordnungen klar machte
dass es so nicht gehen kann.
Du solltest auch erklären, wo genau der Hase im Pfeffer liegt. Bloße
Behauptungen sind halt nur bloße Behauptungen. Behaupten kann man viel,
wenn der Tag lang ist...
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Ole Jansen
2020-07-30 10:16:32 UTC
Antworten
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Ich schreibe das hier nur der Vollständigkeit halber weil ich
das auch mal geglaubt habe dass das so oder ähnlich funktionieren
könnte und erst die tatsächliche Beschäftigung mit der Materie
mir anhand realer Technologien und Grössenordnungen klar machte
dass es so nicht gehen kann.
Du solltest auch erklären, wo genau der Hase im Pfeffer liegt.
Die bisherigen Ansätze sind- obwohl teilweise technisch durchgführbar-
allesamt wirtschaftlich erfolglos. Der Nutzen welcher bisher
generiert wurden steht in keinem sinnvollen Verhältnis zum Aufwand.
Ohne künstlich geschaffene Anreize gäbe es diese Technologien nicht
zw. sie würden bis auf wenige Nischenanwendungen vom Markt verschwinden.
Post by Christoph Müller
Bloße
Behauptungen sind halt nur bloße Behauptungen.
Einmal retour bitte: Du solltest darlegen warum z.B. WEMs funktionieren.
"Weil sie müssen" reicht nicht. Behauptungen sind halt nur bloße
Behauptungen....

O.J.
Christoph Müller
2020-07-30 11:27:25 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Ich schreibe das hier nur der Vollständigkeit halber weil ich
das auch mal geglaubt habe dass das so oder ähnlich funktionieren
könnte und erst die tatsächliche Beschäftigung mit der Materie
mir anhand realer Technologien und Grössenordnungen klar machte
dass es so nicht gehen kann.
Du solltest auch erklären, wo genau der Hase im Pfeffer liegt.
Die bisherigen Ansätze sind- obwohl teilweise technisch durchgführbar-
allesamt wirtschaftlich erfolglos.
Schon mal daran gedacht, dass auch Märkte menschengemachte und damit
auch veränderbare Produkte sind? In entsprechenden gestalteten Märkten
kann es sehr lukrativ sein, Millionen von Menschen zu töten oder zu
verstümmeln und ganze Landstriche unbewohnbar zu machen. Kriegsgewinnler
wissen das sehr genau. Deshalb haben sie i.d.R. auch kein Interesse am
Ende des Krieges, an dem sie selbst bestens verdienen. Die meisten
Menschen - insbesondere die unmittelbar betroffenen - werden das Ganze
freilich ganz anders einschätzen.

Ob etwas wirtschaftlich erfolgreich ist oder nicht, hat also ganz massiv
mit Macht(missbrauch) und Gier zu tun. Märkte sind NICHT gottgegeben und
damit unveränderlich. Sie sind menschengemacht.
Post by Ole Jansen
Der Nutzen welcher bisher
generiert wurden steht in keinem sinnvollen Verhältnis zum Aufwand.
Tatsächlich? Wie kommst du drauf?
Post by Ole Jansen
Ohne künstlich geschaffene Anreize gäbe es diese Technologien nicht
An welche Technologien denkst du da?
Post by Ole Jansen
zw. sie würden bis auf wenige Nischenanwendungen vom Markt verschwinden.
In WELCHEM Markt?
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Bloße
Behauptungen sind halt nur bloße Behauptungen.
Einmal retour bitte: Du solltest darlegen warum z.B. WEMs funktionieren.
"Weil sie müssen" reicht nicht. Behauptungen sind halt nur bloße
Behauptungen....
Sie werden funktionieren, weil sie sich am WERT für den Betreiber
orientieren. Der Wert für die kWh ändert sich nämlich ständig und damit
auch die Gewinnaussichten. Übliche Standardtechnik heizt z.B. den
Warmwasserspeicher sofort wieder auf, sobald die Temperatur eine untere
Grenze unterschritten hat. Auch dann, wenn der Betreiber die nächsten 3
Wochen in Urlaub ist.

Ein WEM würde ganz anders reagieren als ein simpler Thermostat. Ist
nämlich absehbar in nächster Zeit niemand da, der warmes Wasser brauchen
könnte, dann darf der Speicher ohne weiteres abkühlen. Wenn der Nutzer
zurück kommt, muss allerdings genug Warmwasser da sein. Das WEM kennt
die aktuelle Temperatur und die Speicherkapaziät sowie Wärmeverluste und
weiß deshalb, wann spätestens geheizt werden muss. Reicht Solarthermie,
dann muss dafür nicht auf teuer zu bezahlende Energiespeicher
zurückgegriffen werden. Wenn die Solarthermie nicht reicht, dann wird
geprüft, wann mit den höchsten Strompreisen zu rechnen ist. DANN wird
das BHKW gestartet und mit der Abwärme der Warmwasserspeicher
aufgeheizt. Mit dem verkauften Strom kann dann - je nach aktuellen
Verhältnissen - der verbrannte Brennstoff (vielleicht sogar noch etwas
mehr) bezahlt werden.

Wenn du das Prinzip verstanden hast, dann wirst du feststellen, dass so
ein WEM ein ziemlich komplexes Programm werden kann und dass das
Kopieren von Programmen nicht sehr teuer ist womit sowas leicht ein
Standardprodukt für normale Haushalte werden kann.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Ole Jansen
2020-07-30 12:10:42 UTC
Antworten
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Ich schreibe das hier nur der Vollständigkeit halber weil ich
das auch mal geglaubt habe dass das so oder ähnlich funktionieren
könnte und erst die tatsächliche Beschäftigung mit der Materie
mir anhand realer Technologien und Grössenordnungen klar machte
dass es so nicht gehen kann.
Du solltest auch erklären, wo genau der Hase im Pfeffer liegt.
Die bisherigen Ansätze sind- obwohl teilweise technisch durchgführbar-
allesamt wirtschaftlich erfolglos.
Schon mal daran gedacht, dass auch Märkte menschengemachte und damit
auch veränderbare Produkte sind?
Schon mal gedacht dass Menschen veränderbare Produkte sind die
man der Technologie anpassen sollte?
Post by Christoph Müller
Die meisten
Menschen - insbesondere die unmittelbar betroffenen - werden das Ganze
freilich ganz anders einschätzen.
Wir brauchen also den "neuen" Menschen. Sprach Pol Pot...
Post by Christoph Müller
Ob etwas wirtschaftlich erfolgreich ist oder nicht, hat also ganz massiv
mit Macht(missbrauch) und Gier zu tun. Märkte sind NICHT gottgegeben und
damit unveränderlich. Sie sind menschengemacht.
Pol Pot wollte doch nur das Beste!
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Der Nutzen welcher bisher
generiert wurden steht in keinem sinnvollen Verhältnis zum Aufwand.
Tatsächlich? Wie kommst du drauf?
Ich lese z.B. die Beiträge von Wolfgang und kann Vieles
nachvollziehen was da steht. Weil ich ganz gut weiss wie
Fabriken funktionieren.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Ohne künstlich geschaffene Anreize gäbe es diese Technologien nicht
An welche Technologien denkst du da?
Photovoltaik auf Schweineställen zum Beispiel.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
zw. sie würden bis auf wenige Nischenanwendungen vom Markt verschwinden.
In WELCHEM Markt?
Im Markt für Haushaltsstrom. Durchaus möglich dass PV in anderen
Gegenden oder im Weltraum oder an nicht erschlossenen Standorten
einen Markt hätte. Aber es gibt ohne künstlich geschaffene Anreize
keinen Markt für PV Strom von Schweineställen für die Versorgung der
Kaffeemaschine von Erika Mustermann. Erika Mustermann möchte weder
2€/kWh bezahlen wenn sie am Morgen noch schnell einen Kaffe kocht
noch wird sie um 14:00 eine Kaffestunde machen weil dann der
Strom so billig ist.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Einmal retour bitte: Du solltest darlegen warum z.B. WEMs funktionieren.
"Weil sie müssen" reicht nicht. Behauptungen sind halt nur bloße
Behauptungen....
Sie werden funktionieren, weil sie sich am WERT für den Betreiber
orientieren. Der Wert für die kWh ändert sich nämlich ständig und damit
auch die Gewinnaussichten. Übliche Standardtechnik heizt z.B. den
Warmwasserspeicher sofort wieder auf, sobald die Temperatur eine untere
Grenze unterschritten hat. Auch dann, wenn der Betreiber die nächsten 3
Wochen in Urlaub ist.
Sie funktionieren also weil Du schreibst dass sie "müssen".
Post by Christoph Müller
Ein WEM würde ganz anders reagieren als ein simpler Thermostat. Ist
nämlich absehbar in nächster Zeit niemand da, der warmes Wasser brauchen
könnte, dann darf der Speicher ohne weiteres abkühlen. Wenn der Nutzer
zurück kommt, muss allerdings genug Warmwasser da sein. Das WEM kennt
die aktuelle Temperatur und die Speicherkapaziät sowie Wärmeverluste und
weiß deshalb, wann spätestens geheizt werden muss. Reicht Solarthermie,
dann muss dafür nicht auf teuer zu bezahlende Energiespeicher
zurückgegriffen werden. Wenn die Solarthermie nicht reicht, dann wird
geprüft, wann mit den höchsten Strompreisen zu rechnen ist. DANN wird
das BHKW gestartet und mit der Abwärme der Warmwasserspeicher
aufgeheizt. Mit dem verkauften Strom kann dann - je nach aktuellen
Verhältnissen - der verbrannte Brennstoff (vielleicht sogar noch etwas
mehr) bezahlt werden.
Und ob es Angebot und Nachfrage gibt hängt am Preis.
Post by Christoph Müller
Wenn du das Prinzip verstanden hast, dann wirst du feststellen, dass so
ein WEM ein ziemlich komplexes Programm werden kann und dass das
Kopieren von Programmen nicht sehr teuer ist womit sowas leicht ein
Standardprodukt für normale Haushalte werden kann.
Wie man am Toilettenpapier bei Corona gesehen hat. Lag wohl
an der fehlenden Vernetzung der Klopapierspender.

O.J.
Christoph Müller
2020-07-30 13:42:06 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Ich schreibe das hier nur der Vollständigkeit halber weil ich
das auch mal geglaubt habe dass das so oder ähnlich funktionieren
könnte und erst die tatsächliche Beschäftigung mit der Materie
mir anhand realer Technologien und Grössenordnungen klar machte
dass es so nicht gehen kann.
Du solltest auch erklären, wo genau der Hase im Pfeffer liegt.
Die bisherigen Ansätze sind- obwohl teilweise technisch durchgführbar-
allesamt wirtschaftlich erfolglos.
Schon mal daran gedacht, dass auch Märkte menschengemachte und damit
auch veränderbare Produkte sind?
Schon mal gedacht dass Menschen veränderbare Produkte sind die
man der Technologie anpassen sollte?
Gegen welche Menschheit willst du die existierende austauschen?
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Die meisten
Menschen - insbesondere die unmittelbar betroffenen - werden das Ganze
freilich ganz anders einschätzen.
Wir brauchen also den "neuen" Menschen. Sprach Pol Pot...
Nein. Wir haben mit den existierenden Menschen zu leben. Diese sind in
gewissem Umfang durchaus lernfähig. Allerdings werden üblicherweise 80%
aller Entscheidungen aus dem Bauch heraus gefällt und nur 20% mit dem
Verstand. Aber: Verstand trainiert Bauch. Geduld ist also angesagt.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Ob etwas wirtschaftlich erfolgreich ist oder nicht, hat also ganz massiv
mit Macht(missbrauch) und Gier zu tun. Märkte sind NICHT gottgegeben und
damit unveränderlich. Sie sind menschengemacht.
Pol Pot wollte doch nur das Beste!
Macht, Gier und Machtmissbrauch...
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Ohne künstlich geschaffene Anreize gäbe es diese Technologien nicht
An welche Technologien denkst du da?
Photovoltaik auf Schweineställen zum Beispiel.
PV ist meines Wissens auch ohne Subventionen zum Selbstläufer geworden.
Sogar noch mit richtig fetten und damit teuren Akkus, auf die man in
einem geeigneten Umfeld weitestgehend verzichten könnte.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
zw. sie würden bis auf wenige Nischenanwendungen vom Markt verschwinden.
In WELCHEM Markt?
Im Markt für Haushaltsstrom.
Da kostet die kWh knapp 30 ct. Deshalb ist inzwischen PV selbst mit
fettem Akku interessant. Ohne Subventionen!
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Einmal retour bitte: Du solltest darlegen warum z.B. WEMs funktionieren.
"Weil sie müssen" reicht nicht. Behauptungen sind halt nur bloße
Behauptungen....
Sie werden funktionieren, weil sie sich am WERT für den Betreiber
orientieren. Der Wert für die kWh ändert sich nämlich ständig und damit
auch die Gewinnaussichten. Übliche Standardtechnik heizt z.B. den
Warmwasserspeicher sofort wieder auf, sobald die Temperatur eine untere
Grenze unterschritten hat. Auch dann, wenn der Betreiber die nächsten 3
Wochen in Urlaub ist.
Sie funktionieren also weil Du schreibst dass sie "müssen".
Eher, weil ich weiß, was sich programmieren lässt.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Ein WEM würde ganz anders reagieren als ein simpler Thermostat. Ist
nämlich absehbar in nächster Zeit niemand da, der warmes Wasser brauchen
könnte, dann darf der Speicher ohne weiteres abkühlen. Wenn der Nutzer
zurück kommt, muss allerdings genug Warmwasser da sein. Das WEM kennt
die aktuelle Temperatur und die Speicherkapaziät sowie Wärmeverluste und
weiß deshalb, wann spätestens geheizt werden muss. Reicht Solarthermie,
dann muss dafür nicht auf teuer zu bezahlende Energiespeicher
zurückgegriffen werden. Wenn die Solarthermie nicht reicht, dann wird
geprüft, wann mit den höchsten Strompreisen zu rechnen ist. DANN wird
das BHKW gestartet und mit der Abwärme der Warmwasserspeicher
aufgeheizt. Mit dem verkauften Strom kann dann - je nach aktuellen
Verhältnissen - der verbrannte Brennstoff (vielleicht sogar noch etwas
mehr) bezahlt werden.
Und ob es Angebot und Nachfrage gibt hängt am Preis.
Hängt erst mal davon ab, ob ein Markt, der sich am Verhältnis von
Angebot und Nachfrage orientiert, überhaupt implementiert werden darf.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Wenn du das Prinzip verstanden hast, dann wirst du feststellen, dass so
ein WEM ein ziemlich komplexes Programm werden kann und dass das
Kopieren von Programmen nicht sehr teuer ist womit sowas leicht ein
Standardprodukt für normale Haushalte werden kann.
Wie man am Toilettenpapier bei Corona gesehen hat. Lag wohl
an der fehlenden Vernetzung der Klopapierspender.
Möchtest du überhaupt ernst genommen werden?
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Ole Jansen
2020-07-30 13:43:26 UTC
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Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Ich schreibe das hier nur der Vollständigkeit halber weil ich
das auch mal geglaubt habe dass das so oder ähnlich funktionieren
könnte und erst die tatsächliche Beschäftigung mit der Materie
mir anhand realer Technologien und Grössenordnungen klar machte
dass es so nicht gehen kann.
Du solltest auch erklären, wo genau der Hase im Pfeffer liegt.
Die bisherigen Ansätze sind- obwohl teilweise technisch durchgführbar-
allesamt wirtschaftlich erfolglos.
Schon mal daran gedacht, dass auch Märkte menschengemachte und damit
auch veränderbare Produkte sind?
Schon mal gedacht dass Menschen veränderbare Produkte sind die
man der Technologie anpassen sollte?
Gegen welche Menschheit willst du die existierende austauschen?
Erkennst Du Sarkasmus wenn er vor Dir steht?

O.J.
Christoph Müller
2020-07-30 09:43:01 UTC
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Permalink
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Ob Demokratie oder Diktatur damit raus kommt, scheint dich überhaupt
nicht zu interessieren.
Doch, Bewahrung der Demokratie ist durchaus ein Motiv gegen die grüne
Energieverknappung.
Auf Hausdächer und Fassaden liefert uns die Sonne hierzulande das
4,3-Fache unseres KOMPLETTEN Primärenergiebedarfs. Auf Verkehrsflächen
nochmal das 7,3-Fache. Dazu noch Wind- und Wasserenergie sowie
Geothermie und Biomasse. Wie kommst du angesichts dieser Fakten auf eine
EnergieVERKNAPPUNG?
Wie kommst du auf die Idee, dass man mit Solarzellen eine
Industrienation angemessen mit Energie versorgen könnte?
Steht da was von ausschließlich Solarzellen?
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Mit deiner Denkweise könnte man glatt auf die Idee kommen, dass ein
Kolbenverbrennungsmotor niemals brauchbar gebaut werden könnte, weil er
ja mit jedem einzelnen Hub ausfällt, um die Abgase raus zu blasen. Das
bringt keinen nennenswerten Vortrieb.
Mit deiner Denkweise würde die Wirtschaft und damit auch das
Sozialsystem zusammen brechen und große Teile der Gesellschaft verelenden.
Kannst du auch erklären, wie du auf deine Schlussfolgerung kommst? Oder
ist das nur eine verzweifelte Behauptung mangels richtiger Argumente?
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Sonnenenergie speichert die Natur ganz von selbst, so dass sie auch
nachts abrufbar ist. Z.B. als Wind- und Wasserenergie oder Biomasse in
all ihren Erscheinungsformen.
Na und?
Die Energieversorung bricht - entgegen deiner Annahme - NICHT jede Nacht
zusammen.
Post by stefan
Was du beschreibst ist das, was man vor 300 Jahren nutzen
konnte.
Heute sind wir zu blöd dazu?
Post by stefan
Wenn wir dahin zurückkehren, kehren wir auch zu den
Lebensbedingungen von vor 300 Jahren zurück.
Was bringt dich auf diese merkwürdige Idee? Mit dieser Denkweise hätten
wir doch längst aufhören müssen, das Rad zu nutzen, weil die Idee schon
so alt ist.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Das Energieproblem der Menschheit muss gar nicht gelöst werden
Weil es nicht existiert.
Sag' ich doch. Deshalb brauchen wir weder auf fossile noch irdische
nukleare Energieformen zurück zu greifen.
Das Problem existiert nicht, oder sollte nicht existieren, weil wir
fossile und nukleare Energieformen haben
Fossile und irdische nukleare Energieformen brauchen wir NICHT zur
Deckung unseres Energiebedarfs. Das geht auch rein regenerativ.
Post by stefan
Das Problem das wir haben sind linksdummgrüne Spinner und die Idioten,
die den Scheiß glauben, den man ihnen in den Medien erzählt.
DAS hältst du jetzt vermutlich unschlagbares und sachlich nachprüfbares
Argument. Ich halte sowas nur für hohles Geschwätz ohne sinnvolles
Fundament.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Ein Problem sind nur durchgeknallte Ideologien
die nichtexistierende Probleme erfinden um ihren Mitmenschen "Lösungen"
aufzuzwingen die niemand braucht.
Die behaupten dann z.B., dass Kernenergie genauso unverzichtbar wäre
fossile Energieformen...
Kernenergie und fossile Energieformen sind verzichtbar wenn jemand etwas
besseres liefert. Das hat aber bisher niemand getan.
Dass es geht, wurde längst gezeigt. Auch, wenn das nicht deiner Annahme
entspricht. Jetzt geht es darum, dieses Wissen auch zum Einsatz zu bringen.
Post by stefan
Das, was man uns als Ersatz anbietet sind keine besseren Lösungen
sondern untaugliche Scheinlösungen.
Kannst du mal etwas deutlicher werden? Oder genügen dir plumpe und
unbegründete Behauptungen, die sich irgend wer (der dir sympathisch ist)
aus der Luft gegriffen hat?
Post by stefan
Das, was hierzulande aktuell betrieben wird ist ein technologisch und
wirtschaftlich unsinniger Weg, der, wenn man ihn zuende geht, direkt in
den Abgrund führt.
Natürlich wird Vieles falsch gemacht. Das sehe ich auch so. Aber
trotzdem haben wir längst die Technologien, mit denen wir uns locker zu
100% rein regenerativ versorgen können, OHNE dass wir deshalb den Gürtel
enger schnallen müssten. Zu diesem Thema habe ich schon 1992 ein Buch
veröffentlicht. Wenn diese Möglichkeiten NICHT genutzt werden, dann hat
das nichts damit zu tun, dass es sie nicht gäbe. Es gibt sie ja. Es geht
um Gier und Machtstrukturen, die ihre Anwendung verhindern.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
wolfgang sch
1970-01-01 00:00:00 UTC
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Post by Christoph Müller
Die Energieversorung bricht - entgegen
deiner Annahme - NICHT jede Nacht
zusammen.
Unsere Energieerzeugung basiert ja auch nicht auf Solarstrom.
--
The U1 is such a party train
***@wschwanke.de
Christoph Müller
2020-07-30 11:30:34 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Die Energieversorung bricht - entgegen
deiner Annahme - NICHT jede Nacht
zusammen.
Unsere Energieerzeugung basiert ja auch nicht auf Solarstrom.
Fossile Energie IST gespeicherte Solarenergie.

Das Problem damit ist nicht die gespeicherte Solarenergie, sondern dass
die Chemie längst aus der Biosphäre entfernt war und jetzt sehr schnell
wieder wieder ins Spiel gebracht wird. CO2 wird hier nur stellvertretend
für alles Mögliche genannt wie z.B. Klimawandel, steigende Meeresspiegel
usw.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
wolfgang sch
1970-01-01 00:00:00 UTC
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Post by Christoph Müller
Fossile Energie IST gespeicherte Solarenergie.
Dann können wir ja einfach fossile Energie nutzen, die Energiewende abblasen, und den Ökos ein Fax schicken sie sollen gefälligst die Fresse halten, weil ihre Forderungen schon erfüllt sind.
--
The U1 is such a party train
***@wschwanke.de
Christoph Müller
2020-07-30 14:44:13 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Fossile Energie IST gespeicherte Solarenergie.
Dann können wir ja einfach fossile Energie nutzen,
nein. Denn damit holen wir uns eine Luftzusammensetzung zurück, die
längst vorbei ist. Ob wir das ungestraft überstehen werden, darf
bezweifelt werden.
Post by wolfgang sch
die Energiewende abblasen,
in DEINEM Weltbild wäre das sicher das Beste. Im Gegensatz zu dir bin
ich kein Freund von Schadensanreicherung in unserer Umwelt. Ich möchte
nämlich, dass auch noch die kommenden Generationen ein gutes Leben haben
können.
Post by wolfgang sch
und den Ökos ein Fax schicken sie sollen gefälligst die
Fresse halten, weil ihre Forderungen schon erfüllt sind.
Du wirst nie verstehen, worum es wirklich geht. Nämlich um das Überleben
der Menschen, zu dem jeder Einzelne seinen Beitrag leisten sollte...
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
wolfgang sch
2020-07-30 20:45:16 UTC
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Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Fossile Energie IST gespeicherte Solarenergie.
Dann können wir ja einfach fossile Energie nutzen,
nein. Denn damit holen wir uns eine Luftzusammensetzung zurück, die
längst vorbei ist. Ob wir das ungestraft überstehen werden, darf
bezweifelt werden.
Post by wolfgang sch
die Energiewende abblasen,
in DEINEM Weltbild wäre das sicher das Beste. Im Gegensatz zu dir bin
ich kein Freund von Schadensanreicherung in unserer Umwelt. Ich möchte
nämlich, dass auch noch die kommenden Generationen ein gutes Leben haben
können.
Post by wolfgang sch
und den Ökos ein Fax schicken sie sollen gefälligst die
Fresse halten, weil ihre Forderungen schon erfüllt sind.
Du wirst nie verstehen, worum es wirklich geht.
Dein Ironiedetektor ist defekt. Ich habe mich drüber lustig gemacht,
dass du Begriffe mit wechselnden Bedeutungen verwendest. Zuerst hast du
glühend "Solarenergie" verteidigt und meintest damit Photovoltaik. Und
wenn dann von deren Schwächen die Rede ist, bedeutet "Solarenergie"
plötzlich was ganz anderes und von den Schwächen wird abgelenkt. Und
wenn man diese windige Taktik dann aufspießt, fängste auch noch an
Vorwürfe auszuteilen.

Du hältst diese Diskussionsstrategie wahrscheinlich für sehr clever.
Isse aber nich, die is voll blöd.
Post by Christoph Müller
Nämlich um das Überleben
der Menschen, zu dem jeder Einzelne seinen Beitrag leisten sollte...
Ich bin aber ungläubig, also bezieht mich bitte da nicht ein ...
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Christoph Müller
2020-07-31 06:51:02 UTC
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Post by wolfgang sch
Dein Ironiedetektor ist defekt.
Das liegt an diesem Medium. Damit sieht man den Schreiber auf der
anderen Seite nicht, womit die Information fehlt, ob jemand beim
Schreiben vergnügt, grimmig, grantig oder sonst was ist. Gute Schreiber
wissen um dieses Defizit und verhalten sich entsprechend.
Post by wolfgang sch
Ich habe mich drüber lustig gemacht,
dass du Begriffe mit wechselnden Bedeutungen verwendest. Zuerst hast du
glühend "Solarenergie" verteidigt und meintest damit Photovoltaik. Und
wenn dann von deren Schwächen die Rede ist, bedeutet "Solarenergie"
plötzlich was ganz anderes und von den Schwächen wird abgelenkt.
Das Thema ist offensichtlich viel komplexer als sich hier so Manche
vorstellen können.
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Nämlich um das Überleben
der Menschen, zu dem jeder Einzelne seinen Beitrag leisten sollte...
Ich bin aber ungläubig, also bezieht mich bitte da nicht ein ...
Wenn dich das Überleben der Menschheit - damit auch dein eigenes
Überleben - nicht interessiert, kannst du ja entsorgt werden. Das
meintest du doch. Oder?
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
wolfgang sch
2020-07-31 07:10:43 UTC
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Post by Christoph Müller
Wenn dich das Überleben der Menschheit - damit auch dein eigenes
Überleben - nicht interessiert, kannst du ja entsorgt werden. Das
meintest du doch. Oder?
Ich meinte dass das "Überleben der Menschheit" nicht gefährdet ist, und
dass wer daran glaubt schwer einen an der Waffel hat.

Und ich meinte, dass wir eine strikte Trennung von Staat und Religion
brauchen, einschl. der Ökoreligion und ihrer Klimasekte.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
stefan
2020-07-30 10:48:25 UTC
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Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Auf Hausdächer und Fassaden liefert uns die Sonne hierzulande das
4,3-Fache unseres KOMPLETTEN Primärenergiebedarfs. Auf Verkehrsflächen
nochmal das 7,3-Fache. Dazu noch Wind- und Wasserenergie sowie
Geothermie und Biomasse. Wie kommst du angesichts dieser Fakten auf eine
EnergieVERKNAPPUNG?
Wie kommst du auf die Idee, dass man mit Solarzellen eine
Industrienation angemessen mit Energie versorgen könnte?
Steht da was von ausschließlich Solarzellen?
Es ist wurscht. Du kannst jede erdenkliche Ökoschwuchteltechnologie dazu
nehmen. Das Ergebnis ist praktisch dasselbe.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Mit deiner Denkweise würde die Wirtschaft und damit auch das
Sozialsystem zusammen brechen und große Teile der Gesellschaft verelenden.
Kannst du auch erklären, wie du auf deine Schlussfolgerung kommst? Oder
ist das nur eine verzweifelte Behauptung mangels richtiger Argumente?
Ökospinnerei führt unter anderem zu hohen Energiepreisen. Das Ergebnis
ist, dass die Volkswirtschaft nicht mehr in der Lage ist, Güter zu
produzieren die sich gewinnbringend auf dem Weltmarkt verkaufen lassen.
Das Ergebnis sind steigende Preise bzw. eine Verringerung der Kaufkraft
und im Endeffekt Hunger, Elend, Krankeit, Seuchen, Verbrechen bis hin
zum Bürgerkrieg.
Post by Christoph Müller
Die Energieversorung bricht - entgegen deiner Annahme - NICHT jede Nacht
zusammen.
Weil wir noch immer richtige Kraftwerke haben und weil wir momentan noch
die Mittel haben, um aus dem Ausland Strom zu kaufen.

Hätten wir dieses nicht, würde zuverlässig jede Nacht die
Energieversorgung zusammenbrechen.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Was du beschreibst ist das, was man vor 300 Jahren nutzen
konnte.
Heute sind wir zu blöd dazu?
Wir wollen nicht mehr so leben wie vor 300 Jahren. Aber manch ein
Spinner hat offenbar keinerlei Vorstellung davon, was das tatsächlich
bedeuten würde.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Wenn wir dahin zurückkehren, kehren wir auch zu den
Lebensbedingungen von vor 300 Jahren zurück.
Was bringt dich auf diese merkwürdige Idee? Mit dieser Denkweise hätten
wir doch längst aufhören müssen, das Rad zu nutzen, weil die Idee schon
so alt ist.
Wir benutzen heute bessere Räder wie vor 300 Jahren.

Außerdem: Hast du einen besseren Ersatz?

Es gibt keinen (auch die Schwebetechnik des Transrapid ist keiner). Wenn
aber jemand eine Schwebetechnik aie in Zurück in die Zukunft II
erfindet, könnte dies aber dazu führen, dass die Benutzung von Rädern
drastisch zurückgeht.

==> aber das ist genauso Science Ficition wie bezahlbare Energiespeicher
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Problem existiert nicht, oder sollte nicht existieren, weil wir
fossile und nukleare Energieformen haben
Fossile und irdische nukleare Energieformen brauchen wir NICHT zur
Deckung unseres Energiebedarfs. Das geht auch rein regenerativ.
Das ist Quatsch
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Problem das wir haben sind linksdummgrüne Spinner und die Idioten,
die den Scheiß glauben, den man ihnen in den Medien erzählt.
DAS hältst du jetzt vermutlich unschlagbares und sachlich nachprüfbares
Argument. Ich halte sowas nur für hohles Geschwätz ohne sinnvolles
Fundament.
Ja, das ist es. Denn das Problem ist niemals ein technisches sondern nur
ein Problem von Dummheit und Geisteskrankheit.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Kernenergie und fossile Energieformen sind verzichtbar wenn jemand etwas
besseres liefert. Das hat aber bisher niemand getan.
Dass es geht, wurde längst gezeigt. Auch, wenn das nicht deiner Annahme
entspricht. Jetzt geht es darum, dieses Wissen auch zum Einsatz zu bringen.
Unfug
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das, was man uns als Ersatz anbietet sind keine besseren Lösungen
sondern untaugliche Scheinlösungen.
Kannst du mal etwas deutlicher werden? Oder genügen dir plumpe und
unbegründete Behauptungen, die sich irgend wer (der dir sympathisch ist)
aus der Luft gegriffen hat?
Kannst du auch was anderes, als Textbausteine abzusondern?

Es funktioniert nur in den kranken Hirnen von Ökospinnern.

Es gibt nirgendwo auf der Welt eine Gesellschaft, die es schafft, mit
Ökoschwuchteltechnologie die Energie bereitzustellen, die man benötigt
um auch nur annäherungsweise den Lebensstandart für die Bevölkerung zu
gewährleisten den wir hierzulande haben.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das, was hierzulande aktuell betrieben wird ist ein technologisch und
wirtschaftlich unsinniger Weg, der, wenn man ihn zuende geht, direkt in
den Abgrund führt.
Natürlich wird Vieles falsch gemacht. Das sehe ich auch so. Aber
trotzdem haben wir längst die Technologien, mit denen wir uns locker zu
100% rein regenerativ versorgen können, OHNE dass wir deshalb den Gürtel
haben wir nicht. Sowas glauben nur Idioten, die jeden Scheiß glauben,
den man ihnen in den Medien erzählt oder geisteskranke Spinner die zwar
über ein ausreichendes technisches Wissen verfügen, die aber in ihren
Wahnvorstellen Wunsch und Wirklichkeit verwechseln.
Post by Christoph Müller
enger schnallen müssten. Zu diesem Thema habe ich schon 1992 ein Buch
veröffentlicht. Wenn diese Möglichkeiten NICHT genutzt werden, dann hat
das nichts damit zu tun, dass es sie nicht gäbe. Es gibt sie ja. Es geht
um Gier und Machtstrukturen, die ihre Anwendung verhindern.
Heheh, nein, die Gier findest du bei denen, die sich aus den
Fördertöpfen bedienen und die selber keinen einzigen Beitrag zum
Wohlstand leisten.
wolfgang sch
1970-01-01 00:00:00 UTC
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Post by stefan
Weil wir noch immer richtige Kraftwerke
haben und weil wir momentan noch
die Mittel haben, um aus dem Ausland
Strom zu kaufen.
Hätten wir dieses nicht, würde zuverlässig
jede Nacht die Energieversorgung zusammenbrechen.
Sie läge auch tagsüber flach.
Post by stefan
Ökoschwuchteltechnologie
Schonmal was von Alan Turing gehört?
--
The U1 is such a party train
***@wschwanke.de
stefan
2020-07-30 11:14:54 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by stefan
Weil wir noch immer richtige Kraftwerke
haben und weil wir momentan noch
die Mittel haben, um aus dem Ausland
Strom zu kaufen.
Hätten wir dieses nicht, würde zuverlässig
jede Nacht die Energieversorgung zusammenbrechen.
Sie läge auch tagsüber flach.
Post by stefan
Ökoschwuchteltechnologie
Schonmal was von Alan Turing gehört?
Ja, durchaus. Den Begriff "Schwuchtel" verwende ich hier aber nicht um
Homosexuelle zu diskreditieren, sondern im Sinne von Southpark S13e12:

https://www.southpark.de/alle-episoden/s13e12-schwule-schwuchteln

Der Begriff beschreibt eine bestimmte Geisteshaltung, die von
Irrationalität, Egomanie und Rücksichtslosigkeit geprägt ist.
Christoph Müller
2020-07-30 13:07:33 UTC
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Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Auf Hausdächer und Fassaden liefert uns die Sonne hierzulande das
4,3-Fache unseres KOMPLETTEN Primärenergiebedarfs. Auf Verkehrsflächen
nochmal das 7,3-Fache. Dazu noch Wind- und Wasserenergie sowie
Geothermie und Biomasse. Wie kommst du angesichts dieser Fakten auf eine
EnergieVERKNAPPUNG?
Wie kommst du auf die Idee, dass man mit Solarzellen eine
Industrienation angemessen mit Energie versorgen könnte?
Steht da was von ausschließlich Solarzellen?
Es ist wurscht.
Aha.
Post by stefan
Du kannst jede erdenkliche Ökoschwuchteltechnologie dazu
nehmen.
Deiner Wortwahl nach zu schließen hast du keine sachlich relevanten
Argumente.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Mit deiner Denkweise würde die Wirtschaft und damit auch das
Sozialsystem zusammen brechen und große Teile der Gesellschaft verelenden.
Kannst du auch erklären, wie du auf deine Schlussfolgerung kommst? Oder
ist das nur eine verzweifelte Behauptung mangels richtiger Argumente?
Ökospinnerei führt unter anderem zu hohen Energiepreisen.
Wieder sagt mir deine Wortwahl, dass du zur Sache nichts beitragen kannst.
Post by stefan
Das Ergebnis
ist, dass die Volkswirtschaft nicht mehr in der Lage ist, Güter zu
produzieren die sich gewinnbringend auf dem Weltmarkt verkaufen lassen.
Trotz nunmehr 50% regenerativem Strom scheint Deutschland allerdings
noch immer Exportweltmeister zu sein. Wie kann das sein, wenn du die
Lage richtig einschätzen solltest? Der Export dürfte wohl eher von
andere Faktoren abhängen, die du nicht kennst.
Post by stefan
Das Ergebnis sind steigende Preise bzw. eine Verringerung der Kaufkraft
und im Endeffekt Hunger, Elend, Krankeit, Seuchen, Verbrechen bis hin
zum Bürgerkrieg.
Trotz des hohen regenerativen Energieanteils haben wir all das aber
nicht. Wie kann das sein?
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Die Energieversorung bricht - entgegen deiner Annahme - NICHT jede Nacht
zusammen.
Weil wir noch immer richtige Kraftwerke haben und weil wir momentan noch
die Mittel haben, um aus dem Ausland Strom zu kaufen.
Wir verkaufen aber mehr Strom als wir einkaufen.
Post by stefan
Hätten wir dieses nicht, würde zuverlässig jede Nacht die
Energieversorgung zusammenbrechen.
WAS macht dich da so sicher? Strom kann auch in massenhaft kleinen
Anlagen massenhaft produziert werden. Alleine die privaten Haushalte
haben das Zeug dazu, damit JEDES Großkraftwerk gänzlich überflüssig zu
machen.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Was du beschreibst ist das, was man vor 300 Jahren nutzen
konnte.
Heute sind wir zu blöd dazu?
Wir wollen nicht mehr so leben wie vor 300 Jahren.
Also sollten wir auch das Rad abschaffen, weil es dieses ja auch schon
vor 300 Jahren gegeben hat. Musst dir halt für die Kühlung deines
Computers was Anderes einfallen lassen als ausgerechnet einen Lüfter mit
Lüfterrad zu verwenden. Es gibt ja auch lüfterlose PCs. Die kosten halt
etwas mehr... Muss aber wirtschaftlich sein, weil dann ja kein Rad mehr
verwendet wird. Oder?
Post by stefan
Aber manch ein
Spinner hat offenbar keinerlei Vorstellung davon, was das tatsächlich
bedeuten würde.
Spinner - ich sehe schon, dass du zur Sache nicht viel beitragen kannst.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Wenn wir dahin zurückkehren, kehren wir auch zu den
Lebensbedingungen von vor 300 Jahren zurück.
Was bringt dich auf diese merkwürdige Idee? Mit dieser Denkweise hätten
wir doch längst aufhören müssen, das Rad zu nutzen, weil die Idee schon
so alt ist.
Wir benutzen heute bessere Räder wie vor 300 Jahren.
Nur die Windräder, PV-Anlagen und thermodynamischen Maschinen sind die
Gleichen wie vor 300 Jahren oder wie?
Post by stefan
Außerdem: Hast du einen besseren Ersatz?
Klar. Astrail-Konzept. Hat allerdings mit Rädern nicht direkt was zu
tun. Aber selbstverständlich wird man sie nutzen.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Problem existiert nicht, oder sollte nicht existieren, weil wir
fossile und nukleare Energieformen haben
Fossile und irdische nukleare Energieformen brauchen wir NICHT zur
Deckung unseres Energiebedarfs. Das geht auch rein regenerativ.
Das ist Quatsch
Wie es geht, habe ich schon 1992 als Buch veröffentlicht. ISBN 3-92871-02-2

Da darin zur Sache Bezug genommen wird, finden sich darin keine
Null-Begriffe wie "Quatsch".
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Problem das wir haben sind linksdummgrüne Spinner und die Idioten,
die den Scheiß glauben, den man ihnen in den Medien erzählt.
DAS hältst du jetzt vermutlich unschlagbares und sachlich nachprüfbares
Argument. Ich halte sowas nur für hohles Geschwätz ohne sinnvolles
Fundament.
Ja, das ist es.
Also hohles Geschwätz ohne sinnvolles Fundament.
Post by stefan
Denn das Problem ist niemals ein technisches sondern nur
ein Problem von Dummheit und Geisteskrankheit.
Ich sehe schon - aus deiner Froschperspektive kommst du nicht mehr raus.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Kernenergie und fossile Energieformen sind verzichtbar wenn jemand etwas
besseres liefert. Das hat aber bisher niemand getan.
Dass es geht, wurde längst gezeigt. Auch, wenn das nicht deiner Annahme
entspricht. Jetzt geht es darum, dieses Wissen auch zum Einsatz zu bringen.
Unfug
DAS soll ich jetzt wahrscheinliche auch noch als kompetentes
Sachargument auffassen?
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das, was man uns als Ersatz anbietet sind keine besseren Lösungen
sondern untaugliche Scheinlösungen.
Kannst du mal etwas deutlicher werden? Oder genügen dir plumpe und
unbegründete Behauptungen, die sich irgend wer (der dir sympathisch ist)
aus der Luft gegriffen hat?
Kannst du auch was anderes, als Textbausteine abzusondern?
Ich kann zeigen, wie's funktioniert. Ob mit oder ohne Textbausteine, ist
dabei überhaupt nicht relevant.
Post by stefan
Es funktioniert nur in den kranken Hirnen von Ökospinnern.
Wer also weiß, wie man Länder wie Deutschland auf regenerative Energien
umstellen kann, muss also ein krankes Hirn haben und ein Ökospinner
sein. DAS hältst du allen ernstes für sein sinnvolles sachliches Argument?
Post by stefan
Es gibt nirgendwo auf der Welt eine Gesellschaft, die es schafft, mit
Ökoschwuchteltechnologie die Energie bereitzustellen, die man benötigt
um auch nur annäherungsweise den Lebensstandart für die Bevölkerung zu
gewährleisten den wir hierzulande haben.
So schlecht geht es dir in deiner Wellblechhütte? Oder lebst du schon
unter der Brücke?
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das, was hierzulande aktuell betrieben wird ist ein technologisch und
wirtschaftlich unsinniger Weg, der, wenn man ihn zuende geht, direkt in
den Abgrund führt.
Natürlich wird Vieles falsch gemacht. Das sehe ich auch so. Aber
trotzdem haben wir längst die Technologien, mit denen wir uns locker zu
100% rein regenerativ versorgen können, OHNE dass wir deshalb den Gürtel
haben wir nicht.
Haben wir doch.
Post by stefan
Sowas glauben nur Idioten,
danke für das Kompliment.
Post by stefan
die jeden Scheiß glauben,
ich habe ihn mir selbst erarbeitet, während die Meisten nur nachplappern.
Post by stefan
den man ihnen in den Medien erzählt
nicht nötig. Habe mir das Wissen aus vielen Quellen abgeleitet und nicht
einfach nur kopiert.
Post by stefan
oder geisteskranke Spinner die zwar
über ein ausreichendes technisches Wissen verfügen, die aber in ihren
Wahnvorstellen Wunsch und Wirklichkeit verwechseln.
So einer bin ich in deinem Gedankengebäude ganz offensichtlich. Weiteres
kannst du zur Sache nicht beitragen?
Post by stefan
Post by Christoph Müller
enger schnallen müssten. Zu diesem Thema habe ich schon 1992 ein Buch
veröffentlicht. Wenn diese Möglichkeiten NICHT genutzt werden, dann hat
das nichts damit zu tun, dass es sie nicht gäbe. Es gibt sie ja. Es geht
um Gier und Machtstrukturen, die ihre Anwendung verhindern.
Heheh, nein, die Gier findest du bei denen, die sich aus den
Fördertöpfen bedienen und die selber keinen einzigen Beitrag zum
Wohlstand leisten.
Demnach lehnen die Großstromer offenbar sämtliche Subventionen ab, die
ihnen gewährt werden. Glaubst du das wirklich? Ich frage mich da z.B.,
aus welchem Grund die Kernkraftwerksbetreiber keine adäquate
Haftpflichtversicherung abschließen, die ihrem Gefährdungspotenzial auch
wirklich gerecht wären... Sowas wird immerhin von jedem kleinen
Mopedfahrer ganz selbstverständlich erwartet. Zuwiderhandlungen werden
bestraft.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
stefan
2020-07-30 15:34:25 UTC
Antworten
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Auf Hausdächer und Fassaden liefert uns die Sonne hierzulande das
4,3-Fache unseres KOMPLETTEN Primärenergiebedarfs. Auf Verkehrsflächen
nochmal das 7,3-Fache. Dazu noch Wind- und Wasserenergie sowie
Geothermie und Biomasse. Wie kommst du angesichts dieser Fakten auf eine
EnergieVERKNAPPUNG?
Wie kommst du auf die Idee, dass man mit Solarzellen eine
Industrienation angemessen mit Energie versorgen könnte?
Steht da was von ausschließlich Solarzellen?
Es ist wurscht.
Aha.
Post by stefan
Du kannst jede erdenkliche Ökoschwuchteltechnologie dazu
nehmen.
Deiner Wortwahl nach zu schließen hast du keine sachlich relevanten
Argumente.
Doch, das war ein sachliches Argument. Du dem nur nichts entgegen zu
setzen weil meine Aussage uneingeschränkt richtig war.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Ökospinnerei führt unter anderem zu hohen Energiepreisen.
Wieder sagt mir deine Wortwahl, dass du zur Sache nichts beitragen kannst.
Schwachsinn muss man auch als Schwachsinn bezeichnen dürfen. Und das,
was uns linksgrün dumme Spiner als angebliche Lösung für unsere
Energieversorgung verkaufen wollen ist und bleibt von vorne bis hinten
Bullshit.

==> du kannst gerne Beispiele nennen, die mein Argument wiederlegen.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Ergebnis
ist, dass die Volkswirtschaft nicht mehr in der Lage ist, Güter zu
produzieren die sich gewinnbringend auf dem Weltmarkt verkaufen lassen.
Trotz nunmehr 50% regenerativem Strom scheint Deutschland allerdings
noch immer Exportweltmeister zu sein.
Das stimmt schon lange nicht mehr...
Post by Christoph Müller
Wie kann das sein, wenn du die
Lage richtig einschätzen solltest? Der Export dürfte wohl eher von
andere Faktoren abhängen, die du nicht kennst.
Du gehst von falschen Fakten aus. Deutschland ist nicht mehr
Exportweltmeister. Wir sind aber vom Export abhängig, weil wir nur durch
den Export hochwertiger Güter die Dinge auf dem Weltmarkt einkaufen
können, die hierzulande in großen Mengen konsumiert werden. Es wird und
wurde aber eine Branche nach der anderen durch die Politik vorsätzlich
demontiert.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Ergebnis sind steigende Preise bzw. eine Verringerung der Kaufkraft
und im Endeffekt Hunger, Elend, Krankeit, Seuchen, Verbrechen bis hin
zum Bürgerkrieg.
Trotz des hohen regenerativen Energieanteils haben wir all das aber
nicht. Wie kann das sein?
Wir leben von der Substanz und noch haben wir richtige Kraftwerke.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Die Energieversorung bricht - entgegen deiner Annahme - NICHT jede Nacht
zusammen.
Weil wir noch immer richtige Kraftwerke haben und weil wir momentan noch
die Mittel haben, um aus dem Ausland Strom zu kaufen.
Wir verkaufen aber mehr Strom als wir einkaufen.
Das ist völlig wurscht. Es kommt drauf an, dass wir dann Strom haben
wenn wir ihn brauchen.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Hätten wir dieses nicht, würde zuverlässig jede Nacht die
Energieversorgung zusammenbrechen.
WAS macht dich da so sicher?
Das ist ein Fakt, den nur ein geisteskranker Idiot bestreiten kann.

Den Rest habe ich gelöscht, weil eh nur altbekannten
Schwachsinnsargumente von dir kommen.
Christoph Müller
2020-07-30 18:24:22 UTC
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Permalink
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Du kannst jede erdenkliche Ökoschwuchteltechnologie dazu
nehmen.
Deiner Wortwahl nach zu schließen hast du keine sachlich relevanten
Argumente.
Doch, das war ein sachliches Argument.
Aha.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Ökospinnerei führt unter anderem zu hohen Energiepreisen.
Wieder sagt mir deine Wortwahl, dass du zur Sache nichts beitragen kannst.
Schwachsinn muss man auch als Schwachsinn bezeichnen dürfen.
Klar. Helle Köpfe tun das aber nur, wenn damit irgendwas zum Besseren
gewendet werden kann. Was ist das in deinem Fall?
Post by stefan
Und das,
was uns linksgrün dumme Spiner
Beschimpfungen statt Sachargumente. Wenn du meinst, dass das hilft...
Post by stefan
als angebliche Lösung für unsere
Energieversorgung verkaufen wollen ist und bleibt von vorne bis hinten
Bullshit.
"Bullshit" ist natürlich ein Sachargument erster Güte. Oder?
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Ergebnis
ist, dass die Volkswirtschaft nicht mehr in der Lage ist, Güter zu
produzieren die sich gewinnbringend auf dem Weltmarkt verkaufen lassen.
Trotz nunmehr 50% regenerativem Strom scheint Deutschland allerdings
noch immer Exportweltmeister zu sein.
Das stimmt schon lange nicht mehr...
Schon lange nicht mehr? Dann sind wir inzwischen also ein
Entwicklungsland? Von wem bekommen wir jetzt Entwicklungshilfe? Von China?
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Wie kann das sein, wenn du die
Lage richtig einschätzen solltest? Der Export dürfte wohl eher von
andere Faktoren abhängen, die du nicht kennst.
Du gehst von falschen Fakten aus. Deutschland ist nicht mehr
Exportweltmeister.
OK. Die Liste sieht so aus:

Wer ist Exportweltmeister 2019?
Liste der Länder nach Exporten von Waren und Dienstleistungen
Rang Land Jahr
1 Volksrepublik China 2019
2 Vereinigte Staaten 2019
3 Deutschland 2019
4 Japan 2018

China hat über eine Milliarde Menschen.
USA 328 Mio.
Wir haben ca. 82 Mio.

Merkst du was?
Post by stefan
Wir sind aber vom Export abhängig, weil wir nur durch
den Export hochwertiger Güter die Dinge auf dem Weltmarkt einkaufen
können, die hierzulande in großen Mengen konsumiert werden. Es wird und
wurde aber eine Branche nach der anderen durch die Politik vorsätzlich
demontiert.
Z.B. durch die Verhinderung von autobahnähnlichem Individualverkehr auf
der Schiene und massive Dezentralisierung der Stromproduktion.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Ergebnis sind steigende Preise bzw. eine Verringerung der Kaufkraft
und im Endeffekt Hunger, Elend, Krankeit, Seuchen, Verbrechen bis hin
zum Bürgerkrieg.
Trotz des hohen regenerativen Energieanteils haben wir all das aber
nicht. Wie kann das sein?
Wir leben von der Substanz und noch haben wir richtige Kraftwerke.
Unser Wohlstand hängt also ausschließlich an der Größe der Kraftwerke?
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Die Energieversorung bricht - entgegen deiner Annahme - NICHT jede Nacht
zusammen.
Weil wir noch immer richtige Kraftwerke haben und weil wir momentan noch
die Mittel haben, um aus dem Ausland Strom zu kaufen.
Wir verkaufen aber mehr Strom als wir einkaufen.
Das ist völlig wurscht. Es kommt drauf an, dass wir dann Strom haben
wenn wir ihn brauchen.
Haben wir doch.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Hätten wir dieses nicht, würde zuverlässig jede Nacht die
Energieversorgung zusammenbrechen.
WAS macht dich da so sicher?
Das ist ein Fakt, den nur ein geisteskranker Idiot bestreiten kann.
Den Rest habe ich gelöscht, weil eh nur altbekannten
Schwachsinnsargumente von dir kommen.
Aha. Sehr aufschlussreich.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
stefan
2020-07-30 19:26:52 UTC
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Permalink
Post by Christoph Müller
Post by stefan
als angebliche Lösung für unsere
Energieversorgung verkaufen wollen ist und bleibt von vorne bis hinten
Bullshit.
"Bullshit" ist natürlich ein Sachargument erster Güte. Oder?
Wenn es kein Bullshit wäre, dann würde es irgendwo auf diesem Planeten
einen Ort geben, wo man diesen Unfug auch ohne Subventionen betreiben
könnte.

==> einen solchen Ort gibt es nicht, weil es von vorne bis hinten
Blödsinn ist. Weil Bullshit ist, entsprungen aus den kranken Hirnen von
Ökospoinnern.
Post by Christoph Müller
Schon lange nicht mehr? Dann sind wir inzwischen also ein
Entwicklungsland? Von wem bekommen wir jetzt Entwicklungshilfe? Von China?
==> Was soll das? Warum argumentierst du wie ein Kleinkind? Warum
verdrehst du meine Aussagen?
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Trotz des hohen regenerativen Energieanteils haben wir all das aber
nicht. Wie kann das sein?
Wir leben von der Substanz und noch haben wir richtige Kraftwerke.
Unser Wohlstand hängt also ausschließlich an der Größe der Kraftwerke?
==> Was soll das? Warum argumentierst du wie ein Kleinkind? Warum
verdrehst du meine Aussagen?

Offensichtlich bist du mal wieder an dem Punkt angekommen wo du gemerkt
hast, dass du mit einer ehrlichen Argumantation nicht weiter kommst.
Christoph Müller
2020-07-31 07:00:37 UTC
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Permalink
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
als angebliche Lösung für unsere
Energieversorgung verkaufen wollen ist und bleibt von vorne bis hinten
Bullshit.
"Bullshit" ist natürlich ein Sachargument erster Güte. Oder?
Wenn es kein Bullshit wäre, dann würde es irgendwo auf diesem Planeten
einen Ort geben, wo man diesen Unfug auch ohne Subventionen betreiben
könnte.
Wenn du's beschreiben kannst - wozu brauchst du dann deine
Gossensprache? Willst du gar nicht ernst genommen werden sondern hier
nur den Typen aus der Gosse geben?

Im Übrigen ist meines Wissens die Förderung neuer Solaranlagen
ausgelaufen. Trotzdem scheinen sie sich gut zu verkaufen. Sogar mitsamt
teurem Akku, der mit einem guten Netzmanagement verzichtbar wäre. Damit
wäre das Ganze dann noch billiger.
Post by stefan
==> einen solchen Ort gibt es nicht, weil es von vorne bis hinten
Blödsinn ist. Weil Bullshit ist, entsprungen aus den kranken Hirnen von
Ökospoinnern.
Vielleicht solltest du mal deinen Kenntnisstand auf den neuesten Stand
bringen.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Schon lange nicht mehr? Dann sind wir inzwischen also ein
Entwicklungsland? Von wem bekommen wir jetzt Entwicklungshilfe? Von China?
==> Was soll das? Warum argumentierst du wie ein Kleinkind? Warum
verdrehst du meine Aussagen?
Ich versuche nur, deine Gedankengänge zu Ende zu denken. Du könntest sie
ja auch selber zu Ende denken. Dann könnte ich mir meine Mühe sparen.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Trotz des hohen regenerativen Energieanteils haben wir all das aber
nicht. Wie kann das sein?
Wir leben von der Substanz und noch haben wir richtige Kraftwerke.
Unser Wohlstand hängt also ausschließlich an der Größe der Kraftwerke?
==> Was soll das? Warum argumentierst du wie ein Kleinkind? Warum
verdrehst du meine Aussagen?
Denke deinen eigenen Gedanken zu Ende. Dann braucht's kein Anderer für
dich tun.
Post by stefan
Offensichtlich bist du mal wieder an dem Punkt angekommen wo du gemerkt
hast, dass du mit einer ehrlichen Argumantation nicht weiter kommst.
Mir fehlt in deinen Äußerungen einfach der Sachbezug. Stattdessen gibt's
nur dumpfes Bauchgefühl und Gossensprache.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Ole Jansen
2020-07-31 06:06:03 UTC
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Post by Christoph Müller
Schon lange nicht mehr? Dann sind wir inzwischen also ein
Entwicklungsland? Von wem bekommen wir jetzt Entwicklungshilfe? Von China?
Die umgekehrte Frage sollten wir zuerst stellen:
Bekommt China Entwicklungshilfe von Deutschland?

Wie die Antwort der einer Anfrage sagt seit 2010 nicht mehr.

Deutschland gewahrt allerdings weiterhin z.B. Kredite für
förderwürdige Vorhaben welche z.B. dem Klimaschutz dienen.*)

Ich bin allerdings zuversichtlich dass China im Falle
wirtschaftlicher Probleme gerne bereit ist z.B. notleidende
deutsche KFZ-Hersteller zu kaufen und so Arbeitsplätze
hierzulande zu sichern.

O.J.

*)
<https://fragdenstaat.de/anfrage/entwicklungshilfe-fur-china/>
Christoph Müller
2020-07-31 07:05:50 UTC
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Danke für die Info.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Carla Schneider
2020-07-30 20:07:17 UTC
Antworten
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Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Auf Hausdächer und Fassaden liefert uns die Sonne hierzulande das
4,3-Fache unseres KOMPLETTEN Primärenergiebedarfs. Auf Verkehrsflächen
nochmal das 7,3-Fache. Dazu noch Wind- und Wasserenergie sowie
Geothermie und Biomasse. Wie kommst du angesichts dieser Fakten auf eine
EnergieVERKNAPPUNG?
Wie kommst du auf die Idee, dass man mit Solarzellen eine
Industrienation angemessen mit Energie versorgen könnte?
Steht da was von ausschließlich Solarzellen?
Es ist wurscht.
Aha.
Post by stefan
Du kannst jede erdenkliche Ökoschwuchteltechnologie dazu
nehmen.
Deiner Wortwahl nach zu schließen hast du keine sachlich relevanten
Argumente.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Mit deiner Denkweise würde die Wirtschaft und damit auch das
Sozialsystem zusammen brechen und große Teile der Gesellschaft verelenden.
Kannst du auch erklären, wie du auf deine Schlussfolgerung kommst? Oder
ist das nur eine verzweifelte Behauptung mangels richtiger Argumente?
Ökospinnerei führt unter anderem zu hohen Energiepreisen.
Wieder sagt mir deine Wortwahl, dass du zur Sache nichts beitragen kannst.
Post by stefan
Das Ergebnis
ist, dass die Volkswirtschaft nicht mehr in der Lage ist, Güter zu
produzieren die sich gewinnbringend auf dem Weltmarkt verkaufen lassen.
Trotz nunmehr 50% regenerativem Strom scheint Deutschland allerdings
noch immer Exportweltmeister zu sein. Wie kann das sein, wenn du die
Lage richtig einschätzen solltest? Der Export dürfte wohl eher von
andere Faktoren abhängen, die du nicht kennst.
Das liegt daran dass wir noch 50% nichtregenerativen Strom haben...
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Ergebnis sind steigende Preise bzw. eine Verringerung der Kaufkraft
und im Endeffekt Hunger, Elend, Krankeit, Seuchen, Verbrechen bis hin
zum Bürgerkrieg.
Trotz des hohen regenerativen Energieanteils haben wir all das aber
nicht. Wie kann das sein?
Der Verbraucher hat statt wachsendem Wohlstand eben Oekostromanlagen bekommen,
und eine vervielfachung des Strompreises.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Die Energieversorung bricht - entgegen deiner Annahme - NICHT jede Nacht
zusammen.
Weil wir noch immer richtige Kraftwerke haben und weil wir momentan noch
die Mittel haben, um aus dem Ausland Strom zu kaufen.
Wir verkaufen aber mehr Strom als wir einkaufen.
Post by stefan
Hätten wir dieses nicht, würde zuverlässig jede Nacht die
Energieversorgung zusammenbrechen.
WAS macht dich da so sicher? Strom kann auch in massenhaft kleinen
Anlagen massenhaft produziert werden. Alleine die privaten Haushalte
haben das Zeug dazu, damit JEDES Großkraftwerk gänzlich überflüssig zu
machen.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Was du beschreibst ist das, was man vor 300 Jahren nutzen
konnte.
Heute sind wir zu blöd dazu?
Wir wollen nicht mehr so leben wie vor 300 Jahren.
Also sollten wir auch das Rad abschaffen, weil es dieses ja auch schon
vor 300 Jahren gegeben hat.
Bis vor 300 Jahren hatten wir als Energiequelle nur das was die Photosynthese
in Deutschland produziert. Danach hatten wir Kohle Oel und Gas, also fossile
Energiequellen und damit viel mehr Energie als vorher.
Post by Christoph Müller
Musst dir halt für die Kühlung deines
Computers was Anderes einfallen lassen als ausgerechnet einen Lüfter mit
Lüfterrad zu verwenden. Es gibt ja auch lüfterlose PCs. Die kosten halt
etwas mehr... Muss aber wirtschaftlich sein, weil dann ja kein Rad mehr
verwendet wird. Oder?
Holzkohle gibts immer noch zu kaufen, die ist nicht schlecht,
aber relativ knapp und teuer.
Der Punkt ist dass der zusaetzliche Bedarf
anders gedeckt wird.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Aber manch ein
Spinner hat offenbar keinerlei Vorstellung davon, was das tatsächlich
bedeuten würde.
Spinner - ich sehe schon, dass du zur Sache nicht viel beitragen kannst.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Wenn wir dahin zurückkehren, kehren wir auch zu den
Lebensbedingungen von vor 300 Jahren zurück.
Was bringt dich auf diese merkwürdige Idee? Mit dieser Denkweise hätten
wir doch längst aufhören müssen, das Rad zu nutzen, weil die Idee schon
so alt ist.
Wir benutzen heute bessere Räder wie vor 300 Jahren.
Nur die Windräder, PV-Anlagen und thermodynamischen Maschinen sind die
Gleichen wie vor 300 Jahren oder wie?
Die nachwachsenden Rohstoffen haben sogar auch Fortschritte gemacht
dank Kunstduenger, trotzdem wuerden sie niemals ausreichen einen wesentlichen
Anteil der Energieversorgung zu liefern, weil eben der Ertrag pro Flaeche
so ist wie er ist, und die Flaeche begrenzt ist.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Außerdem: Hast du einen besseren Ersatz?
Klar. Astrail-Konzept. Hat allerdings mit Rädern nicht direkt was zu
tun. Aber selbstverständlich wird man sie nutzen.
Hat auch nichts mit der Problematik hier zu tun, denn der Energiebedarf ist
auch bei deinem Konzept nicht wesentlich niedriger.
Christoph Müller
2020-07-31 08:03:57 UTC
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Permalink
Post by Carla Schneider
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Ergebnis
ist, dass die Volkswirtschaft nicht mehr in der Lage ist, Güter zu
produzieren die sich gewinnbringend auf dem Weltmarkt verkaufen lassen.
Trotz nunmehr 50% regenerativem Strom scheint Deutschland allerdings
noch immer Exportweltmeister zu sein. Wie kann das sein, wenn du die
Lage richtig einschätzen solltest? Der Export dürfte wohl eher von
andere Faktoren abhängen, die du nicht kennst.
Das liegt daran dass wir noch 50% nichtregenerativen Strom haben...
Dann müsste aber längst verbreitete Armut um sich gegriffen haben. Oder
ist das eine digitale Angelegenheit? Aber einem Anteil von x% ist
schlagartig das ganze Land verarmt? Wie hoch liegt dieser gefährliche
Prozentsatz, der uns zu einem Entwicklungsland macht?
Post by Carla Schneider
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Das Ergebnis sind steigende Preise bzw. eine Verringerung der Kaufkraft
und im Endeffekt Hunger, Elend, Krankeit, Seuchen, Verbrechen bis hin
zum Bürgerkrieg.
Trotz des hohen regenerativen Energieanteils haben wir all das aber
nicht. Wie kann das sein?
Der Verbraucher hat statt wachsendem Wohlstand eben Oekostromanlagen bekommen,
und eine vervielfachung des Strompreises.
Schon mal danach gefragt, was die Leute wollen? Wollen sie wirklich 5
Schnitzel pro Tag essen statt nur 2? Fällt die Volkszufriedenheit mit
den Ökostromanlagen?
Post by Carla Schneider
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Was du beschreibst ist das, was man vor 300 Jahren nutzen
konnte.
Heute sind wir zu blöd dazu?
Wir wollen nicht mehr so leben wie vor 300 Jahren.
Also sollten wir auch das Rad abschaffen, weil es dieses ja auch schon
vor 300 Jahren gegeben hat.
Bis vor 300 Jahren hatten wir als Energiequelle nur das was die Photosynthese
in Deutschland produziert.
Windenergie wurde meines Wissens auch schon genutzt. Vermutlich auch
Wasserenergie.
Post by Carla Schneider
Danach hatten wir Kohle Oel und Gas, also fossile
Energiequellen und damit viel mehr Energie als vorher.
Nein. Wenn Energiequellen aufgebraucht werden, werden sie immer weniger
und nicht mehr. Diese Energiequellen können für die Menschheit also nur
eine Übergangslösung bzw. eine Art Initialzündung darstellen.
Langfristig bleibt uns gar nichts anderes übrig, als auf (für
menschliche Verhältnisse) unerschöpfliche Energiequellen zu setzen.
Allen voran die Sonne.
Post by Carla Schneider
Holzkohle gibts immer noch zu kaufen, die ist nicht schlecht,
aber relativ knapp und teuer.
Richtig. Aber wer sollte ernsthaft auf die Idee kommen, damit den
kompletten Energiebedarf der Menschheit decken zu wollen?
Post by Carla Schneider
Der Punkt ist dass der zusaetzliche Bedarf
anders gedeckt wird.
Richtig. Dafür gibt es reichlich Möglichkeiten, die es auch zu nutzen gilt.
Post by Carla Schneider
Die nachwachsenden Rohstoffen haben sogar auch Fortschritte gemacht
dank Kunstduenger,
auch die Verwertung erfolgt inzwischen deutlich effektiver.
Post by Carla Schneider
trotzdem wuerden sie niemals ausreichen einen wesentlichen
Anteil der Energieversorgung zu liefern,
was heißt "wesentlich"? Den wesentlichen Energieanteil werden Sonne,
Wind und Wasser, vielleicht auch noch hie und da Geothermie, beitragen.
Für Biomasse bleibt dann gar nicht mehr so viel. Damit müssen nur die
Lücken geschlossen werden, die die eben genannten Energieformen nicht
bedienen können.
Dann geht es auch nicht nur um's liefern, sondern auch um die Nutzung
von "Überschüssen", indem die Produktion intelligent gestaltet wird. Man
kann z.B. oft energieintensive Produktion zeitlich variieren. Anstatt
mit großen Verlusten Power2Gas zu betreiben, kann man z.B. auch etwas
mehr Aluminium produzieren und auf Lager legen. Konfektioniert wird
dann, wenn der Strom knapper wird. Die Fabriken müssen dafür lediglich
mit bekommen, was wann in Sachen Strom "draußen" los ist. Dafür wurde
ASTROHS entworfen.
Post by Carla Schneider
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Außerdem: Hast du einen besseren Ersatz?
Klar. Astrail-Konzept. Hat allerdings mit Rädern nicht direkt was zu
tun. Aber selbstverständlich wird man sie nutzen.
Hat auch nichts mit der Problematik hier zu tun, denn der Energiebedarf ist
auch bei deinem Konzept nicht wesentlich niedriger.
Doch. Er wird sogar sehr deutlich niedriger sein, weil damit die viele
Abwärme plötzlich einen Wert bekommt. Fallen nur die konventionellen
Heizkessel weg und werden durch stromproduzierende ersetzt, dann spart
das schon ca. 1/3 unseres KOMPLETTEN Energiebedarfs. Damit werden "nur"
Großkraftwerke "klein gehackt" und so im Minimaßstab in die Häuser
verlegt. Statt Kühltürme werden dann Häuser und Industrieprozesse
geheizt. Das auch noch meistens ohne teure Fernwärmeleitungen.
Noch krasser sieht es mit der landgebundenen Mobilität aus, weil man
sich damit heute Verluste in der Gegend um 90...95% leistet, was mit dem
Astrail-Konzept abgestellt würde. Die Mobilität braucht auch etwa 1/3
unserer kompletten Primärenergie.

Es geht also um wirklich dicke Brocken und nicht nur um Kleinklein.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
wolfgang sch
2020-07-29 15:54:08 UTC
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Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Doch, Bewahrung der Demokratie ist durchaus ein Motiv gegen die grüne
Energieverknappung.
Auf Hausdächer und Fassaden liefert uns die Sonne hierzulande das
4,3-Fache unseres KOMPLETTEN Primärenergiebedarfs. Auf Verkehrsflächen
nochmal das 7,3-Fache. Dazu noch Wind- und Wasserenergie sowie
Geothermie und Biomasse. Wie kommst du angesichts dieser Fakten auf eine
EnergieVERKNAPPUNG?
Weil die Umwandlung und Bereitstellung dieser Energie sehr aufwendig
und unzuverlässig ist.

Die Demokratie gefährdet das deshalb, weil die materielle Grundlage der
modernen Massendemokratie die Industrialisierung, der durch sie
geschaffene breite Wohlstand und die soziale Absicherung ist. Es ist
kein Zufall, dass die Leute in Zeiten ökonomischen Aufschwungs
aufmüpfig werden, wie zB in den 60er/70er Jahren. Und dass sie kuschen
wenn ihre soziale Sicherung weggenommen wird, so wie derzeit.

Einen sicheren Job hat man eben nur in Boom-Zeiten. Hinreichend freie
Zeit hat man u.a. dank all der elektrischen Helferlein im Haushalt. Und
dann kann auch der Normalbürger demokratisch tätig sein.

Deswegen steht die Demokratie auf denselben materiellen Voraussetzungen
wie die Industrialisierung selbst, wozu u.a. zuverlässige, reichhaltige
und billige Energieversorgung gehören.

Die "Energiewende" führt dagegen zur Deindustrialisierung und in
letzter Konsequenz in den Feudalismus.
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Hauptsache, irdische Kernfusion. Wozu denn überhaupt?
Es wäre sehr wirtschaftlich
??? Woher willst du das wissen?
Das ist nur ne begründete Vermutung. Die Energiemengen wären groß, und
deswegn die Kosten pro kWh klein.
Post by Christoph Müller
Welchen Nutzen versprichst du dir von der hohen Energiedichte?
Geringer Platz- und Ressourcenverbrauch bei hoher Ausbeute.

Also genau das Gegenteil von all dem was du oben gepriesen hast.
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Wie oft ist in den letzten 100 Jahren die Sonne ausgefallen?
Bei jedem Sonnenuntergang.
Die Sonne erlischt doch deshalb nicht.
Sie ist aber dann nicht nutzbar, was ja das ist worauf es ankommt. Ihre
Nutzbarkeit schwankt außerdem mit dem Wetter und der Jahreszeit. Jede
dieser Einschränkungen für sich genommen ist schon ein KO-Kriterium, in
Kombination erst recht.
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Das Energieproblem der Menschheit muss gar nicht gelöst werden
Weil es nicht existiert.
Sag' ich doch.
Nein sagst du nicht. Dein vorangegangener Satz geht ganz klar davon
aus, dass es überhaupt ein "Energieproblem der Menschheit" gebe.
Post by Christoph Müller
Die behaupten dann z.B., dass Kernenergie genauso unverzichtbar wäre
fossile Energieformen...
Wir brauchen etwas das verlässlich, billig und in großen Mengen
verfügbar ist. Was davon genau ist egal, aber IRGENDWAS was diese
Eigenschaften erfüllt bitteschön. Das was die Ökos wollen erfüllt
jedoch KEINE dieser Bedingungen (mit Ausnahme der Wasserkraft), also
ist es abzulehnen weil sonst der Feudalismus kommt. Wenn ein
Protagonist des Ökogedöns sich ausgerechnet "Demokratie" auf die Fahnen
schreibt wie du oben, ist das ein schlechter Witz.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Christoph Müller
2020-07-30 10:23:10 UTC
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Permalink
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Doch, Bewahrung der Demokratie ist durchaus ein Motiv gegen die grüne
Energieverknappung.
Auf Hausdächer und Fassaden liefert uns die Sonne hierzulande das
4,3-Fache unseres KOMPLETTEN Primärenergiebedarfs. Auf Verkehrsflächen
nochmal das 7,3-Fache. Dazu noch Wind- und Wasserenergie sowie
Geothermie und Biomasse. Wie kommst du angesichts dieser Fakten auf eine
EnergieVERKNAPPUNG?
Weil die Umwandlung und Bereitstellung dieser Energie sehr aufwendig
und unzuverlässig ist.
WIE aufwändig und unzuverlässig ist denn PV? Oder genügen dir schon
bloße Behauptungen von dir sympathischen Menschen?
Post by wolfgang sch
Die Demokratie gefährdet das deshalb, weil die materielle Grundlage der
modernen Massendemokratie die Industrialisierung, der durch sie
geschaffene breite Wohlstand und die soziale Absicherung ist.
Demnach müsste die Nutzung von Sonnenenergie zu einer
Deindustrialisierung führen. Wie kommst du auf diese Idee?
Post by wolfgang sch
Es ist
kein Zufall, dass die Leute in Zeiten ökonomischen Aufschwungs
aufmüpfig werden, wie zB in den 60er/70er Jahren. Und dass sie kuschen
wenn ihre soziale Sicherung weggenommen wird, so wie derzeit.
Was genau hat das jetzt mit der Nutzung regenerativer Energien zu tun?
Post by wolfgang sch
Einen sicheren Job hat man eben nur in Boom-Zeiten.
Wer will einen sicheren Job? Man möchte üblicherweise verlässliche
Lebensgrundlagen. Das ist etwas Anderes als ein sicherer Job.
Post by wolfgang sch
Hinreichend freie
Zeit hat man u.a. dank all der elektrischen Helferlein im Haushalt.
Wenn nicht gleichzeitig die Ansprüche steigen, was aber meistens der
Fall ist.

Hättest du mit deiner Annahme Recht, dann kämen wir heute locker mit
einer halben Stunde Arbeit pro Tag durch, weil uns so viele Automaten
die Arbeit abnehmen.

Beispiel: In den 90er Jahren waren Computer in Arztpraxen noch echte
Raritäten. Für die Quartalsabrechnung wurden die Praxen 1 bis 2 Tage
dicht gemacht. Per Computer ließ sich die Abrechnung plötzlich im
laufenden Betrieb nebenher erledigen. Jetzt schreiben wir das Jahr 2020
und viel leistungsfähigere Computer sind in Arztpraxen allgegenwärtig.
Weil die Computer mehr her geben, sind die Kontrollen immer mehr
verschärft worden. Rate mal, wie viel Zeit heute eine Quartalsabrechnung
einer Arztpraxis in Anspruch nimmt...
Post by wolfgang sch
Und
dann kann auch der Normalbürger demokratisch tätig sein.
Demokratie muss SYSTEMATISCH verankert sein! Sie sollte nicht von der
Freizeit abhängen.
Post by wolfgang sch
Die "Energiewende" führt dagegen zur Deindustrialisierung und in
letzter Konsequenz in den Feudalismus.
DAS solltest du nicht einfach plump behaupten, sondern auch
nachvollziehbar erklären. Es könnte ja sein, dass dir nur ein paar
Fehlentwicklungen sauer aufstoßen, die sich aber korrigieren lassen.
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Hauptsache, irdische Kernfusion. Wozu denn überhaupt?
Es wäre sehr wirtschaftlich
??? Woher willst du das wissen?
Das ist nur ne begründete Vermutung. Die Energiemengen wären groß, und
deswegn die Kosten pro kWh klein.
Sonnen-, Wind- und Wasserenergie sowie Biomassen haben wir aber doch
auch im Überfluss. Warum sollte es damit grundsätzlich anders laufen?
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Welchen Nutzen versprichst du dir von der hohen Energiedichte?
Geringer Platz- und Ressourcenverbrauch bei hoher Ausbeute.
Hohe Energiedichte steigert aber auch die Abhängigkeiten (die sind das
Gegenteil von Demokratie) und das Unfall- und Ausfallrisiko.
Post by wolfgang sch
Also genau das Gegenteil von all dem was du oben gepriesen hast.
Was habe ich denn angepriesen? Drag & Drop überfordert dich vermutlich
nicht.
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Wie oft ist in den letzten 100 Jahren die Sonne ausgefallen?
Bei jedem Sonnenuntergang.
Die Sonne erlischt doch deshalb nicht.
Sie ist aber dann nicht nutzbar,
selbstverständlich ist Sonnenenergie auch in der Dunkelheit nutzbar.
Z.B. in Form von Wind- und Wasserenergie sowie Biomasse. Wäre es anders,
gäbe es vermutlich kein Leben auf diesem Planeten.
Post by wolfgang sch
was ja das ist worauf es ankommt. Ihre
Nutzbarkeit schwankt außerdem mit dem Wetter und der Jahreszeit.
Es gibt ziemlich viele schwankende Quellen und Senken. So ist das reale
Leben nun mal. Damit haben wir klar zu kommen. Egal, ob wir das wollen
oder nicht. Eine GUTE Energieversorgung hat damit keine Probleme.

Nur eine SCHLECHTE bricht zusammen, wenn der Ripple im Stromnetz mal
etwas größer wird. Wer braucht sowas Empfindliches in einem so wichtigen
Sektor wie der Stromversorgung?
Post by wolfgang sch
Jede
dieser Einschränkungen für sich genommen ist schon ein KO-Kriterium, in
Kombination erst recht.
Du solltest dich vielleicht mal etwas näher mit Statistik beschäftigen.
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Das Energieproblem der Menschheit muss gar nicht gelöst werden
Weil es nicht existiert.
Sag' ich doch.
Nein sagst du nicht. Dein vorangegangener Satz geht ganz klar davon
aus, dass es überhaupt ein "Energieproblem der Menschheit" gebe.
^
k (wurde vergessen)
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Die behaupten dann z.B., dass Kernenergie genauso unverzichtbar wäre
fossile Energieformen...
Wir brauchen etwas das verlässlich, billig und in großen Mengen
verfügbar ist.
Haben wir doch.
Post by wolfgang sch
Was davon genau ist egal, aber IRGENDWAS was diese
Eigenschaften erfüllt bitteschön.
Es gibt genügend verstrombare Energiequellen. Oder gehst du davon aus,
dass jedem Elektron ein Schild umgehängt wird "ich komme von Nachbars
PV-Anlage" oder "ich komme vom stromproduzierenden Heizkessel auf
Hausnummer 9" ...? Es soll ja schon mal Geschäftemacher gegeben haben,
die Atomstromfilter verkauft haben...
Post by wolfgang sch
Das was die Ökos wollen erfüllt
jedoch KEINE dieser Bedingungen (mit Ausnahme der Wasserkraft), also
ist es abzulehnen weil sonst der Feudalismus kommt.
Du scheinst tatsächlicher in einer Welt mit Atomstromfiltern zu leben.
Tatsächlich ist es den Elektronen aber schnurzegal, wer sie in Bewegung
versetzt hat. Also geht es NICHT darum, ausgerechnet eine einzige
Energieform für alles Wohl und Wehe im Stromnetz verantwortlich zu
machen, sondern darum, zu jedem Zeitpunkt den bestmöglichen Energiemix
im Netz zu haben. Abhängig von Angebot und Nachfrage lässt sich dieser
Mix automatisch erreichen.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Ole Jansen
2020-07-30 11:01:53 UTC
Antworten
Permalink
Post by Christoph Müller
Demnach müsste die Nutzung von Sonnenenergie zu einer
Deindustrialisierung führen. Wie kommst du auf diese Idee?
Deutschland hatte und hat einige hochgradig profitable
und effiziente Inustriezweige um welche uns die Chinesen noch
beneiden. Dies ermöglichte es auch der ganzen Welt zu helfen,
Technologien zu verbieten und ziemlich ertrasarme Steckenpferde zu
reiten. Wie ertragsarm z.B. PV ist versteckt sich dabei grösstenteils in
Kaufkraftunterschieden zu unseren Gunsten. Das ist nicht in Stein
gemeisselt.

Rechne mal nach wieviel installierte PV Leistung, Fläche,
Arbeitskräfte uvm. belegt würden um alleine die Versorgung der
Wertschöpfungskette zur Herstellung der PV Module und ggf.
notwendiger Speicher zu versorgen (Stichwort "EROI"):

<https://photovoltaiksolarstrom.com/technik/photovoltaik-herstellung/>

Je nach angenommenen Randbedingungen und Ressourcen (Fäche,
Arbeitskraft) würden in so einer "Industrie"gesellschaft 25%-75% der
Ressourcen direkt oder Indirekt für die "Herstellung" von Energie
benötigt. Was unwahrscheinlich ist, denn es gibt ernstzunehmende Thesen
dass bei Unterschreitung eines gewissen EROIs keine Industrialisierung
mehr statt findet sondern sich die Menschen dann mit anderen
ursprünglicheren Dingen beschäftigen.

In D haben wir grob 4000m² Fläche pro Bewohner. Das wird sehr
eng. Die damit einhergehenden einschränkungen für die Bewohner
werden sich nicht ohne falschen Versprechungen "demokratisch"
vermittelnt lassen. Das heisst nicht dass es technisch nicht
möglich ist. Vielleicht gibt es ja irgendwann Heinzelmännchenroboter.
Nur wenn nicht und wenn dann der "Grosse Sprung nach Vorn" nicht
funktioniert kommen wir an den Punkt wo die CashCows alle
verhungert sind und Beschwichtigen nichts mehr nützt.
Dann ist es aber schon zu spät.

O.J.
stefan
2020-07-30 11:11:33 UTC
Antworten
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Post by Ole Jansen
In D haben wir grob 4000m² Fläche pro Bewohner. Das wird sehr
eng. Die damit einhergehenden einschränkungen für die Bewohner
werden sich nicht ohne falschen Versprechungen "demokratisch"
vermittelnt lassen. Das heisst nicht dass es technisch nicht
möglich ist. Vielleicht gibt es ja irgendwann Heinzelmännchenroboter.
Nur wenn nicht und wenn dann der "Grosse Sprung nach Vorn" nicht
funktioniert kommen wir an den Punkt wo die CashCows alle
verhungert sind und Beschwichtigen nichts mehr nützt.
Dann ist es aber schon zu spät.
Die Frage ist, was bedeutet das für den Teil der Gesellschaft, der heute
deutlich mehr hat als der Durchschnitt?

Werden "wir" dann hierzulande ein angenehmeres Leben haben als heute,
z.B. weil es einfacher wird eine billige Putzfrau oder einen Gärtner und
Poolreiniger zu finden, oder müssen "wir" rechtzeitig unser Geld nehmen
und uns einen Platz an der Sonne suchen?
Ole Jansen
2020-07-30 11:27:31 UTC
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Post by stefan
Die Frage ist, was bedeutet das für den Teil der Gesellschaft, der heute
deutlich mehr hat als der Durchschnitt?
Nichts Schlimmes. Der Energiebauer mit seinen vier verpachteten
Windmühlenstellplätzen wird nicht verhungern.
Post by stefan
Werden "wir" dann hierzulande ein angenehmeres Leben haben als heute,
z.B. weil es einfacher wird eine billige Putzfrau oder einen Gärtner und
Poolreiniger zu finden?
Das sollen die nützlichen Idioten glauben.
Die glauben das auch noch wenn der Laster kommt.


O.J.
Christoph Müller
2020-07-30 14:33:45 UTC
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Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Demnach müsste die Nutzung von Sonnenenergie zu einer
Deindustrialisierung führen. Wie kommst du auf diese Idee?
Deutschland hatte und hat einige hochgradig profitable
und effiziente Inustriezweige um welche uns die Chinesen noch
beneiden.
Und seit von regenerativen Energien die Rede ist, geht's mit Deutschland
den Bach runter. Also kann es NUR an diesen regenerativen Energien und
ihren Befürwortern liegen. Sie sind Schuld am Niedergang des Landes. Auf
gar keinen Fall die Gier einiger weniger, dafür um so mächtigeren
Leuten. Wirecard und Dieselskandal sowie sämtliche andere Unbill im Land
hängen allesamt nur an den regenerativen Energien. Was können schon die
ganzen Betrüger dafür, dass die Regenerativen im Gespräch sind und auch
noch genutzt werden?
Post by Ole Jansen
Dies ermöglichte es auch der ganzen Welt zu helfen,
Technologien zu verbieten und ziemlich ertrasarme Steckenpferde zu
reiten. Wie ertragsarm z.B. PV ist versteckt sich dabei grösstenteils in
Kaufkraftunterschieden zu unseren Gunsten. Das ist nicht in Stein
gemeisselt.
Rechne mal nach wieviel installierte PV Leistung, Fläche,
Arbeitskräfte uvm. belegt würden um alleine die Versorgung der
Wertschöpfungskette zur Herstellung der PV Module und ggf.
Die meiste Energie, die wir hierzulande brauchen, ist Wärmeenergie als
Heizung und Prozesswärme.

PV arbeitet mit rund 20% elektrischem Wirkungsgrad. Auf Hausdächer und
Fassaden schickt uns die Sonne etwa das 4,3-Fache unseres kompletten
Primärenergiebedarfs. Wollen wir unsere Energie ausschließlich in Form
von elektrischem Strom nutzen, reicht die auf Häusern verfügbare Fläche
nicht ganz. Mit Wärmenutzung allerdings problemlos. Jedenfalls
rechnerisch. (Mit Perowskit-Silizium-Tandem-Solarzellen mit 25,2%
Wirkungsgrad würde auch das reichen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Perowskit
https://www.pv-magazine.de/2019/07/04/perowskit-solarmodule-vielleicht-schon-in-zwei-jahren-auf-dem-markt/)
Da ist die Industrie und Mobilität trotz ihrer extremen Verluste schon
mit dabei. Damit auch die Produktion von PV-Anlagen. Diese Anlagen sind
langlebig und damit auch lagerbar. Also kann man sie dann produzieren,
wenn die PV grade besonders viel Strom liefert. In den dunklen
Wintermonaten wird dann eben nur noch konfektioniert. In der
Landwirtschaft sind saisonale Arbeiten seit Jahrtausenden Standard und
der Menschheit nicht unbekannt.
Post by Ole Jansen
<https://photovoltaiksolarstrom.com/technik/photovoltaik-herstellung/>
Je nach angenommenen Randbedingungen und Ressourcen (Fäche,
Arbeitskraft) würden in so einer "Industrie"gesellschaft 25%-75% der
Ressourcen direkt oder Indirekt für die "Herstellung" von Energie
benötigt.
Wir müssen also sofort aufhören, mit dem Auto zu fahren. 50% Verlust
schon im Rahmen der Treibstoffgestehung. 80% Energieverlust des
Tankinhalts durch Auspuff, Kühler und Bremsen. 50% Verlust durch
fehlenden waggonähnliches Windschattenfahren und fehlende
Bremsenergierückgewinnung. Macht alles in allem nur rund 5%
Wirkungsgrad. Und das so gut wie ausschließlich mit fossilen Energien.
Solarzellen sind deutlich besser.
Post by Ole Jansen
Was unwahrscheinlich ist, denn es gibt ernstzunehmende Thesen
dass bei Unterschreitung eines gewissen EROIs keine Industrialisierung
mehr statt findet sondern sich die Menschen dann mit anderen
ursprünglicheren Dingen beschäftigen.
Es gibt auch noch viele andere ernst zu nehmende Thesen. Z.B. die, dass
sich mit dem Astrail-Konzept sehr viele Probleme lösen ließen.
Post by Ole Jansen
In D haben wir grob 4000m² Fläche pro Bewohner. Das wird sehr
eng.
Aber nur, wenn wir meinen, weiter so rumsauen zu können, wie wir es
gewohnt sind. Also etwa 1/3 unserer Energie für die Mobilität aufwenden
und 95% davon einfach weg zu werfen. Im Rahmen der Stromproduktion
werden etwa 60% der aufgewandten Energie durch Kühltürme raus geheizt.
WEGEN DIESER VERSCHWENDUNG müssen überhaupt Heizkessel in den Gebäuden
betrieben werden. Sie brauchen auch etwa 1/3 der Gesamtenergie. Und das
fast ausschließlich fossilen und neklearen Ursprungs mit entsprechender
Anreicherung von Umweltschäden. Ist PV- und Wind-Nutzung erst einmal
aufgebaut, ist die weitere Schadensanreicherung beendet. Mit
konventionellen geht sie weiter.
Post by Ole Jansen
Die damit einhergehenden einschränkungen für die Bewohner
werden sich nicht ohne falschen Versprechungen "demokratisch"
vermittelnt lassen.
Wie ist das dann mit den Großkraftwerken? Sie versprechen doch auch
gerne immer eine heile Welt. Nur funktioniert das halt nicht ohne
Schadensanreicherung in der Umwelt. Da werden jede Menge falsche
Versprechungen gemacht.

Am Ende geht's einfach darum, wie wir als Menschheit unser Überleben am
Besten sichern. Stellen wir unsere Arbeitskraft wenigen Mächtigen zur
Verfügung, weil sie uns das Blaue vom Himmel herunter versprechen oder
sollen wir nicht doch besser erst mal für der eigenen Haustür kehren,
und dafür auch die richtigen Voraussetzungen schaffen?
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Ole Jansen
2020-07-31 06:35:10 UTC
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Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Demnach müsste die Nutzung von Sonnenenergie zu einer
Deindustrialisierung führen. Wie kommst du auf diese Idee?
Deutschland hatte und hat einige hochgradig profitable
und effiziente Inustriezweige um welche uns die Chinesen noch
beneiden.
Und seit von regenerativen Energien die Rede ist, geht's mit Deutschland
den Bach runter. Also kann es NUR an diesen regenerativen Energien und
ihren Befürwortern liegen. Sie sind Schuld am Niedergang des Landes. Auf
gar keinen Fall die Gier einiger weniger, dafür um so mächtigeren
Leuten. Wirecard und Dieselskandal sowie sämtliche andere Unbill im Land
hängen allesamt nur an den regenerativen Energien. Was können schon die
ganzen Betrüger dafür, dass die Regenerativen im Gespräch sind und auch
noch genutzt werden?
1.) Die Täuschung ist dass regenerative Energien in D irgendeinen realen
Gewinn für die Allgemeinheit gebracht haben. Haben sie nicht. Weder
strategische Vorteile noch rentable Arbeitsplätze noch Vorteile für
die lokale Umwelt. Es wurden allerdings Gewinne privatisiert und
Verluste vergemeinschaftet und diejenigen die auf Kosten der
Allgemeinheit profitieren haben sich unfaiere Organisationsvorteile
verschafft.

2.) Der Dieselskandal ist ein Beispiel. Dieser hat Milliarden gekostet
und keinerlei messbare Verbesserungen gebracht. Er ist ein Beispiel wie
aus eine profitable Industrie kaputt reguliert wird um sachfremde
Ziele zu erreichen. Durch den Dieselskandal ist z.B. der politische
Einfluss der nationale Automobillobby zu Gunsten der "Umweltpolitik"
und "Europa" beschnitten worden. Zahlen müssen dafür u.A. die
Beschäftigten und die Nutzer von PKW. Auch Trittbrettfahrer wie z.B.
E-Auto Lobbyisten haben profitiert und bekommen Steuergeld in den
A*** geblasen während Zulieferer-KMUs reihenweise insolvent gehen.

Hier wurde also auch die Allgemeinheit beschädigt indem ein
hochprofitabler Industriezweig ohne realen Nutzen beschitten wurde
um kurzfristig Machgewinne und Vorteile von unwirtschaftlichen
Konkurrenztechnologien zu generieren.

3.) Es gibt keine Einzelpersonen als Betrüger. Es gibt eine Mehrheit
die keine Stimme mehr hat weil die Interessen der Mittelschicht weder
in den Medien noch in den Politischen Parteien vertreten werden
und eine Minderheit die sich selber für "demokratisch" hält.

4.) Über die Nutzung regenerativer Energien weiss ich genug. u.A.
weiss ich dass die entsprechenden Investitionsgüter ohne Science
Fiction oder konventionelle Energien für die Masse unbezahlbar wären.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Rechne mal nach wieviel installierte PV Leistung, Fläche,
Arbeitskräfte uvm. belegt würden um alleine die Versorgung der
Wertschöpfungskette zur Herstellung der PV Module und ggf.
Die meiste Energie, die wir hierzulande brauchen, ist Wärmeenergie als
Heizung und Prozesswärme.
Wie möchtest Du z.B. die Dampfversorgung einer Molkerei mit
erneuerbaren Energien sicherstellen? Mit Ökostrom?

(Ich fürchte ja durch die muntere Vermischung von Primärenergie,
kWh und Brennwerten ist keine sachliche Diskussion in der
Öffentlichkeit darüber möglich.)
Post by Christoph Müller
PV arbeitet mit rund 20% elektrischem Wirkungsgrad. Auf Hausdächer und
Fassaden schickt uns die Sonne etwa das 4,3-Fache unseres kompletten
Primärenergiebedarfs
Das meinte ich....
Post by Christoph Müller
In der
Landwirtschaft sind saisonale Arbeiten seit Jahrtausenden Standard und
der Menschheit nicht unbekannt.
Die Römer haben im Winter keine Kriege geführt. Ich dachte als Kind
immer die haben Winterschlaf gemacht. Heute könnte man ja
von Oktober bis März vorsorglich einen Corona-Shutdown machen und
Stubenarrst für alle verordnen.
Post by Christoph Müller
Wir müssen also sofort aufhören, mit dem Auto zu fahren...
...sagt Greta, jaja.

Bullshit. Das Problem ist social Engineering. Die neogrüne Denke
hat die absolute Lufthoheit in den Medien hat und von den
"Volksparteien" wurde sie adaptiert. Wir wollen Allen helfen
und geben uns selber auf bis uns nicht mehr zu helfen ist.
Niemand hat mehr ein Gefühl für Industriekultur und stategische
Politik. Die meisten haben nicht mal mehr eine Ahnung wo
der Wohlstand überhaupt herkommt den sie zerstören wollen.

Wir spülen gerade die Juwelen aus unserer wirtschaftlichen
Schatzkiste das Klo runter mein Lieber.

O.J.
wolfgang sch
1970-01-01 00:00:00 UTC
Antworten
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Post by Christoph Müller
WIE aufwändig und unzuverlässig ist denn PV?
Sehr & sehr. Das haben wir doch alles schon 100 mal durch und belegt, es hat keinen Zweck daraus einen Scheinkonflikt zu inszenieren.
Post by Christoph Müller
Demnach müsste die Nutzung von Sonnenenergie zu einer
Deindustrialisierung führen.
Ja
Post by Christoph Müller
Wie kommst du auf diese Idee?
Weil die elektrische Energie zu teuer, zu knapp und zu unzuverlässig würde, um eine Industriegesellschaft zu betreiben.
Post by Christoph Müller
Was genau hat das jetzt mit der Nutzung regenerativer Energien zu tun?
Diese wirkt als ein Faktor unter mehreren, die Aufmüpfigkeit der Bevölkerung im Zaum zu halten.
Post by Christoph Müller
Hättest du mit deiner Annahme Recht, dann kämen wir heute locker mit
einer halben Stunde Arbeit pro Tag durch, weil uns so viele Automaten
die Arbeit abnehmen.
Eine halbe Stunde ist vielleicht etwas übertrieben, aber es wäre heute sicher möglich eine Regelarbeitszeit von 30 oder 20 Wochenstunden ohne jegliche Wohlstandseinbußen zu haben. Stattdessen arbeitet ein Teil 40 und mehr Stunden, 5 Millionen werden arbeitslos gemacht, und Millionen andere arbeiten in überflüssigen Bullshit-Jobs. Brächte man die Arbeitslosen in Lohn und Brot, schaffte die Bullshit-Jobs ab und die dort Beschäftigten stattdessen in sinnvolle Tätigkeiten, wäre die 25-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich Realität.

Diese Umstände haben überwiegend nichts mit der "Energiewende" zu tun, außer dass ein Teil der Bullshit-Jobs in den "Erneuerbaren Energien" und deren Lobby-Entourage bestehen.
Post by Christoph Müller
Demokratie muss SYSTEMATISCH verankert sein! Sie sollte nicht von der
Freizeit abhängen.
Tut es aber. Wer seine gesamte Zeit mit Job und Haushalt zubringen muss, hat weder Zeit noch Energie, sich zB in einer Bürgerinitiative zu engagieren.
Der Zusammenhang ist, dass die "Energiewende" deterministisch dazu führt, dass die Menschen mehr Zeit als bisher für Job und Haushalt aufwenden müssen.
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Die "Energiewende" führt dagegen zur Deindustrialisierung und in
letzter Konsequenz in den Feudalismus.
DAS solltest du nicht einfach plump behaupten, sondern auch
nachvollziehbar erklären.
Sie verarmt die arbeitende Bevölkerung mit den schon beschriebenen Mechanismen, vertreibt Industrie (ins Ausland oder in die Pleite), und privilegiert Immobilienbesitzer.
Post by Christoph Müller
Es könnte ja sein, dass dir nur ein paar
Fehlentwicklungen sauer aufstoßen, die sich aber korrigieren lassen.
Das ist im Ansatz angelegt.
Post by Christoph Müller
Sonnen-, Wind- und Wasserenergie sowie Biomassen haben wir aber doch
auch im Überfluss. Warum sollte es damit grundsätzlich anders laufen?
Das haben wir 1000 mal erklärt.
Post by Christoph Müller
Hohe Energiedichte steigert aber auch die Abhängigkeiten (die sind das
Gegenteil von Demokratie) und das Unfall- und Ausfallrisiko.
Lieber Unfall- und Ausfallrisiko eines funktionierenden und Wohlstand schaffenden Systems, als eins das a priori nicht funktioniert.
Post by Christoph Müller
selbstverständlich ist Sonnenenergie auch in der Dunkelheit nutzbar.
Z.B. in Form von Wind- und Wasserenergie sowie Biomasse.
Wenn du die Bedeutung deiner eigenen Vokabeln im Fluge änderst, wird das etwas schwierig.
Post by Christoph Müller
Post by wolfgang sch
Wir brauchen etwas das verlässlich, billig und in großen Mengen
verfügbar ist.
Haben wir doch.
Ja, aber die Ökos wollen das erklärtermaßen abschaffen. Sonst würden wir hier nicht diskutieren.
--
The U1 is such a party train
***@wschwanke.de
Christoph Müller
2020-07-31 08:12:37 UTC
Antworten
Permalink
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
WIE aufwändig und unzuverlässig ist denn PV?
Sehr & sehr. Das haben wir doch alles schon 100 mal durch und belegt,
es hat keinen Zweck daraus einen Scheinkonflikt zu inszenieren.
OK. Du siehst dich auf dem Höhepunkt deines Wissens, das auch nicht mehr
änderbar ist. Das erspart viele Diskussionen.
Post by wolfgang sch
Post by Christoph Müller
Demnach müsste die Nutzung von Sonnenenergie zu einer
Deindustrialisierung führen.
Ja
Post by Christoph Müller
Wie kommst du auf diese Idee?
Weil die elektrische Energie zu teuer, zu knapp und zu unzuverlässig
würde, um eine Industriegesellschaft zu betreiben.
Was soll ich da drauf noch antworten, wenn du eh' nicht lernbereit bist?
Dass inzwischen PV-Anlagen mitsamt fettem Akku auch ohne Förderung
wirtschaftlich betrieben werden können, wird dich folglich auch nicht
interessieren. Denke, da ist es besser, wenn ich meine Zeit mit
Interessanterem als deinen Statements verbringe.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Arne Luft
2020-07-29 12:20:24 UTC
Antworten
Permalink
On Wed, 29 Jul 2020 11:12:04 +0200, Christoph Müller
Post by Christoph Müller
Nur das Problem mit der typischen menschlicher Gier
und Dummheit harrt noch der Lösung.
Da hast du vollkommen recht.

Die Energiewende hat uns bisher ca. 250 Mrd. Euro an Subventionen für
die EE-Absahner gekostet. Dazu kommt nochmals derselbe Betrag für
Wärmedämmmaßnahmen und unnütze Energieeinsparmaßnahmen*).

Sind also zusammen bisher 500 Mrd. Euro nur in D. Das war in 20 Jahren
das 20-fache von dem, was die modernen Nationen gemeinsam in diesem
Zeitraum in die Kernfusion investierten.

Für diese 500 Mrd. Euro in AKWs investiert, könnten wir die Straßen im
Winter heizen und das ganz ohne CO2-Emissionen.

Stattdessen haben wir eine total zerstörte Landschaft und ein nicht
mehr einfach lösbares Abfallproblem mit dem Windmühlen- und
PV-Schrott, von den totgeschlagenen und durch extreme Flächennutzung
wegen Biomasse venichteten Vögeln und Insekten ganz zu schweigen.
Nebenbei steht unsere Wirtschaft vor dem Zusammenbruch und die EU vor
einem wegen CO2 geführten Zollkrieg gegen den Rest des Planeten.

Und es hat nichts bewirkt, außer unsere Band "Supermama und die
Grünschimpansen" berühmt zu machen.

Der Merkel und der Führung des Grünen jeweils 100 Mio. Euro in bar
ausgezahlt, wäre uns bedeutend billiger gekommen.

Das ist die Dummheit, um die es geht, wenn du von einem Problem
redest.


*) Der Schwerpunkt liegt auf unnütz und nicht auf allgemein üblichen
im Rahmen der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung.
Ole Jansen
2020-07-30 05:23:51 UTC
Antworten
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Post by Arne Luft
Die Energiewende hat uns bisher ca. 250 Mrd. Euro an Subventionen für
die EE-Absahner gekostet. Dazu kommt nochmals derselbe Betrag für
Wärmedämmmaßnahmen und unnütze Energieeinsparmaßnahmen*).
Stell Dich nicht so an. Dafür gibts heute gerade mal drei Monate
Corona-Ferien für Europa...

O.J.
Christoph Müller
2020-07-30 10:52:56 UTC
Antworten
Permalink
Post by Arne Luft
On Wed, 29 Jul 2020 11:12:04 +0200, Christoph Müller
Post by Christoph Müller
Nur das Problem mit der typischen menschlicher Gier
und Dummheit harrt noch der Lösung.
Da hast du vollkommen recht.
Ist ja schon mal was ;-)
Post by Arne Luft
Die Energiewende hat uns bisher ca. 250 Mrd. Euro an Subventionen für
die EE-Absahner gekostet. Dazu kommt nochmals derselbe Betrag für
Wärmedämmmaßnahmen und unnütze Energieeinsparmaßnahmen*).
Es wurde viel falsch gemacht. Speziell, was die Wärmedämmungen betrifft.
Mit (mini- und mikro-)BHKWs hätte man mit dem gleichen Geld sehr viel
mehr erreichen können. Das habe ich auch schon 1984 in meiner zweiten
Diplomarbeit in einer (für damalige Verhältnisse äußerst) umfangreichen
Vergleichsrechnung gezeigt.

Leider geht es in der Politik vor allem um Macht und Gier und nicht um
für die Bevölkerung optimale Lösungen. Wäre es anders, würden wir heute
nicht mal wissen, was Kriege überhaupt sind.
Post by Arne Luft
Sind also zusammen bisher 500 Mrd. Euro nur in D. Das war in 20 Jahren
das 20-fache von dem, was die modernen Nationen gemeinsam in diesem
Zeitraum in die Kernfusion investierten.
Für diese 500 Mrd. Euro in AKWs investiert, könnten wir die Straßen im
Winter heizen und das ganz ohne CO2-Emissionen.
AKWs sind zu teuer. U.a. auch, weil sie viel zu unflexibel sind und mit
Lastschwankungen kaum wirtschaftlich fertig werden.
Post by Arne Luft
Stattdessen haben wir eine total zerstörte Landschaft
durch die Dach- und Fassaden-PV-Anlagen?
Post by Arne Luft
und ein nicht
mehr einfach lösbares Abfallproblem mit dem Windmühlen- und
PV-Schrott,
welche "unlösbaren" Probleme siehst du da? Müssen wir die Autos (und
andere Fahrzeuge) nun auch ohne GFK bauen? Das Zeug ist nicht nur in der
Mobilität sehr beliebt. Nimmt auch gerne für Küchenmaschinen,
Kartoffelschäler usw.

PV-Schrott ist im Wesentlichen Glas und Alu. Das sind bestens
recycelbare Werkstoffe. Kadmium verwenden nur die Amis gerne.
Hierzulande verwendet man lieber Silizium. Oxidiert wird Quartzsand
draus. Für die Kontaktierung nimmt man gerne Silber, das recht gerne
wiederverwendet wird. Ebenso Indium für die durchsichtigen Elektroden.
Des Preises wegen nimmt man statt Indium auch gerne Zinnoxid, was in der
Umwelt meines Wissens auch kein großes Problem darstellt. Mit Zinn haben
die ganzen Elektronikrecycler viel zu tun, weil damit üblicherweise die
Lötkontakte der Bauteile auf der Leiterplatte hergestellt werden.
Post by Arne Luft
von den totgeschlagenen
du meinst die Rotorblätter? Wenn dir die toten Vögel zu viel sind, dann
solltest du dich erst mal um die ganzen Freileitungen kümmern. Dort
verenden mindestens 10 mal so viel Vögel.
Post by Arne Luft
und durch extreme Flächennutzung wegen Biomasse
was man macht, kann man natürlich auch falsch machen. Aber eben auch
richtig. Man kann sich z.B. in das Recycling der Natur einklinken und
die biologischen "Abfälle" entsprechend verwerten.
Post by Arne Luft
venichteten Vögeln und Insekten ganz zu schweigen.
WER zwingt uns dazu, die Dinge FALSCH zu machen?
Post by Arne Luft
Nebenbei steht unsere Wirtschaft vor dem Zusammenbruch
da spielt allerdings Corona die 1. Geige. Nicht die regenerativen Energien.

Jetzt wäre es wichtig, ALLE Menschen in das Wirtschaftsgeschehen
einzubinden. Mit zentralen Technologien wird das sicher nicht
funktionieren. Mit dezentralen schon eher.
Post by Arne Luft
und die EU vor
einem wegen CO2 geführten Zollkrieg gegen den Rest des Planeten.
Wieso Krieg? Es geht um das Überleben der Menschheit und nicht einfach
um das Überleben von ein paar machtkranken Häuptlingen, denen der "Rest
der Welt" schnurzegal ist, so lange nur sie ihren Vorteil haben.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
stefan
2020-07-30 11:02:20 UTC
Antworten
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
On Wed, 29 Jul 2020 11:12:04 +0200, Christoph Müller
Post by Christoph Müller
Nur das Problem mit der typischen menschlicher Gier
und Dummheit harrt noch der Lösung.
Da hast du vollkommen recht.
Ist ja schon mal was ;-)
Post by Arne Luft
Die Energiewende hat uns bisher ca. 250 Mrd. Euro an Subventionen für
die EE-Absahner gekostet. Dazu kommt nochmals derselbe Betrag für
Wärmedämmmaßnahmen und unnütze Energieeinsparmaßnahmen*).
Es wurde viel falsch gemacht. Speziell, was die Wärmedämmungen betrifft.
Mit (mini- und mikro-)BHKWs hätte man mit dem gleichen Geld sehr viel
mehr erreichen können. Das habe ich auch schon 1984 in meiner zweiten
Diplomarbeit in einer (für damalige Verhältnisse äußerst) umfangreichen
Vergleichsrechnung gezeigt.
Wieso zweite Diplomarbeit? Bist du mit der ersten durchgefallen?
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Für diese 500 Mrd. Euro in AKWs investiert, könnten wir die Straßen im
Winter heizen und das ganz ohne CO2-Emissionen.
AKWs sind zu teuer. U.a. auch, weil sie viel zu unflexibel sind und mit
Lastschwankungen kaum wirtschaftlich fertig werden.
Trotzdem ist der Strom aus AKWs verlässlicher und billiger als der Strom
aus Ökoschwuchteltechnologie...
Christoph Müller
2020-07-30 14:42:42 UTC
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Permalink
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
On Wed, 29 Jul 2020 11:12:04 +0200, Christoph Müller
Post by Christoph Müller
Nur das Problem mit der typischen menschlicher Gier
und Dummheit harrt noch der Lösung.
Da hast du vollkommen recht.
Ist ja schon mal was ;-)
Post by Arne Luft
Die Energiewende hat uns bisher ca. 250 Mrd. Euro an Subventionen für
die EE-Absahner gekostet. Dazu kommt nochmals derselbe Betrag für
Wärmedämmmaßnahmen und unnütze Energieeinsparmaßnahmen*).
Es wurde viel falsch gemacht. Speziell, was die Wärmedämmungen betrifft.
Mit (mini- und mikro-)BHKWs hätte man mit dem gleichen Geld sehr viel
mehr erreichen können. Das habe ich auch schon 1984 in meiner zweiten
Diplomarbeit in einer (für damalige Verhältnisse äußerst) umfangreichen
Vergleichsrechnung gezeigt.
Wieso zweite Diplomarbeit? Bist du mit der ersten durchgefallen?
Die erste war "Der Stirlingmotor für den dezentralen stationären
Energieeinsatz" 1981 (Feinwerktechnik). Als neugieriger Mensch habe ich
noch ein zweites Studium abgeschlassen (Wirtschaftsingnieur) abgeschlossen.
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Für diese 500 Mrd. Euro in AKWs investiert, könnten wir die Straßen im
Winter heizen und das ganz ohne CO2-Emissionen.
AKWs sind zu teuer. U.a. auch, weil sie viel zu unflexibel sind und mit
Lastschwankungen kaum wirtschaftlich fertig werden.
Trotzdem ist der Strom aus AKWs verlässlicher und billiger als der Strom
aus Ökoschwuchteltechnologie...
Fällt ohne Backup ein AKW aus, gibt es großräumigen und lang anhaltenden
Stromausfall. Das halte ich nicht für sonderlich verlässlich. Sehr viel
verlässlicher wäre die Dezentralisierung der Stromversorgung infolge des
Astrail-Konzepts. Selbst wenn Terroristen sämtliche Stromleitungen um
eine Großstadt wie München gleichzeitig sprengen würden, wäre ein
Stromausfall nur von kurzer Dauer. Dann würde nämlich ad hoc sofort ein
neues "Netz" aus den verbliebenen (Niederspanungs-)Leitungen aufgebaut.
Selbst wenn das auch noch irgendwie verhindert werden könnte, gingen die
Lichter trotzdem nicht aus, weil die Gebädude dann eben im Inselbetrieb
weitermachen würden, bis draußen wieder alles Wichtige repariert ist. Da
würden also auch nur wenige Heizungen ausfallen, während es heute so gut
wie alle wären. Wäre im Winter ziemlich schlecht.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
stefan
2020-07-30 15:44:32 UTC
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Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
On Wed, 29 Jul 2020 11:12:04 +0200, Christoph Müller
Post by Christoph Müller
Nur das Problem mit der typischen menschlicher Gier
und Dummheit harrt noch der Lösung.
Da hast du vollkommen recht.
Ist ja schon mal was ;-)
Post by Arne Luft
Die Energiewende hat uns bisher ca. 250 Mrd. Euro an Subventionen für
die EE-Absahner gekostet. Dazu kommt nochmals derselbe Betrag für
Wärmedämmmaßnahmen und unnütze Energieeinsparmaßnahmen*).
Es wurde viel falsch gemacht. Speziell, was die Wärmedämmungen betrifft.
Mit (mini- und mikro-)BHKWs hätte man mit dem gleichen Geld sehr viel
mehr erreichen können. Das habe ich auch schon 1984 in meiner zweiten
Diplomarbeit in einer (für damalige Verhältnisse äußerst) umfangreichen
Vergleichsrechnung gezeigt.
Wieso zweite Diplomarbeit? Bist du mit der ersten durchgefallen?
Die erste war "Der Stirlingmotor für den dezentralen stationären
Energieeinsatz" 1981 (Feinwerktechnik). Als neugieriger Mensch habe ich
noch ein zweites Studium abgeschlassen (Wirtschaftsingnieur) abgeschlossen.
Scheint aber geholfen zu haben. Wirtschaftliche Fragen liegen
offensichtlich ausserhalb deiner Vorstellungswelt.
Post by Christoph Müller
Post by stefan
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Für diese 500 Mrd. Euro in AKWs investiert, könnten wir die Straßen im
Winter heizen und das ganz ohne CO2-Emissionen.
AKWs sind zu teuer. U.a. auch, weil sie viel zu unflexibel sind und mit
Lastschwankungen kaum wirtschaftlich fertig werden.
Trotzdem ist der Strom aus AKWs verlässlicher und billiger als der Strom
aus Ökoschwuchteltechnologie...
Fällt ohne Backup ein AKW aus, gibt es großräumigen und lang anhaltenden
Stromausfall.
Dummes Gelaber. In einem sinnvoll strukturierten Energieversorgungsnetz
hätte man in einem Land von der Größe Deutschlands einige zig AKWs. Da
lässt sich der Ausfall einzelner Kraftwerke relativ problemlos
kompensieren, und zwar ohne dass man 100% Backup hat.

Bei Wind- und PV benötigt man aber mindestens 100% Backup.
Post by Christoph Müller
Das halte ich nicht für sonderlich verlässlich.
Weil du keine Ahnung hast und weil du beharrlich alle Fakten bestreitest.
Post by Christoph Müller
Sehr viel
verlässlicher wäre die Dezentralisierung der Stromversorgung infolge des
Astrail-Konzepts.
Das ist ein Irrtum
Post by Christoph Müller
Selbst wenn Terroristen sämtliche Stromleitungen um
eine Großstadt wie München gleichzeitig sprengen würden, wäre ein
Stromausfall nur von kurzer Dauer. Dann würde nämlich ad hoc sofort ein
neues "Netz" aus den verbliebenen (Niederspanungs-)Leitungen aufgebaut.
Du träumst...
Post by Christoph Müller
Selbst wenn das auch noch irgendwie verhindert werden könnte, gingen die
Lichter trotzdem nicht aus, weil die Gebädude dann eben im Inselbetrieb
weitermachen würden, bis draußen wieder alles Wichtige repariert ist. Da
würden also auch nur wenige Heizungen ausfallen, während es heute so gut
wie alle wären. Wäre im Winter ziemlich schlecht.
Man kann natürlich kleine Inselnetze betreiben. Und damit würde man auch
dem von dir beschriebenen großen Terroranschlag begegnen können. Das
löst aber nicht die Alltagsprobleme die in einem Stromnetz auftreten.
Hans-Juergen Lukaschik
2020-07-30 15:53:11 UTC
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Hallo stefan,

am Donnerstag, 30 Juli 2020 13:02:20
Post by stefan
Das habe ich auch schon 1984 in meiner zweiten Diplomarbeit in
einer (fÃŒr damalige VerhÀltnisse Àußerst) umfangreichen
Vergleichsrechnung gezeigt.
Wieso zweite Diplomarbeit? Bist du mit der ersten durchgefallen?
Was fÌr dÀmliche Fragen. Ich habe zwar nicht studiert, aber mehrere
Gesellen- bzw. Facharbeiterbriefe.
HÀltst du es fÌr ungewöhnlich, mehrere BerufsabschlÌsse zu haben?

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
stefan
2020-07-30 16:50:48 UTC
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Post by Hans-Juergen Lukaschik
Hallo stefan,
am Donnerstag, 30 Juli 2020 13:02:20
Post by stefan
Das habe ich auch schon 1984 in meiner zweiten Diplomarbeit in
einer (für damalige Verhältnisse äußerst) umfangreichen
Vergleichsrechnung gezeigt.
Wieso zweite Diplomarbeit? Bist du mit der ersten durchgefallen?
Was für dämliche Fragen. Ich habe zwar nicht studiert, aber mehrere
Gesellen- bzw. Facharbeiterbriefe.
Hältst du es für ungewöhnlich, mehrere Berufsabschlüsse zu haben?
MfG Hans-Jürgen
Zwei Diplomstudiengänge sind zumindest ungewöhnlich. Das ist auch nicht
mit Gesellen- oder Facharbeiterbriefen vergleichbar.

Auch die Reihenfolge, also erst "richtiger" Ingenieur und danach
Wirtschaftsingenieur, erscheint mir seltsam, weil der
Wirtschaftsingenieur die schlechtere Qualifikationsstufe ist.

Was man gelegentlich findet sind "richtige" Ingenieure, die ein MBA als
Zusatzqualifikation neben ihrem normalen Job erworben haben.
Rijo
2020-07-28 16:15:13 UTC
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Am 28.07.2020 um 17:19 schrieb Fred:

So sinnvoll diese Art der Energieerzeugung auch wäre - ich höre seit
mindestens 40 Jahren, dass es in ein paar Jahren soweit ist.

Erinnert mich bissl an den Öl-Peak, da sollte auch schon vor 20 Jahren
das Öl ausgegangen sein.
--
I bin Bayer, da g'hört a g'sunder Rassismus zur Grundausstattung
Besser man hat eine Waffe und braucht sie nicht, als umgekehrt
Kim Jong Hippo
2020-07-28 17:48:32 UTC
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Post by Rijo
So sinnvoll diese Art der Energieerzeugung auch wäre - ich höre seit
mindestens 40 Jahren, dass es in ein paar Jahren soweit ist.
Yepp, in so einem Technikbuch für Jugendliche von meinem alten Herren,
also aus den 1960ern, stand was von 10 bis 15 Jahren ...
--
"Totgeschlagen gehört totgeschlagen."
(Dr Horst Leps, Religionslehrer a.D. und "Friedensaktivist")
http://narkive.com/j0v0RdlN:6.454.35
Arne Luft
2020-07-28 16:50:13 UTC
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On Tue, 28 Jul 2020 17:19:51 +0200, Fred
Post by Fred
Das "Merkelsche Energiedilemma"
ist bald Geschichte
Das war noch nie was. Das war nur Mittel zu Zweck, ein Matriarchat
einzurichten und die Leute darauf vorzubereiten, zu kuschen.

Mittelfristig - also in 50 bis 100 Jahren - haben sich all die Ängste
unserer Jesusersätze aufgelöst, egal ob die Entwicklung friedlich oder
nicht verläuft.

Die Weltbevölkerung wird schrumpfen, wie alle Daten zeigen und die
Kernfusion oder etwas vergleichbares wird soweit entwickelt sein, dass
ein Zeitpunkt für dessen reales Eintreten absebar ist.

Aber erzähl mal jemanden, der sich um 1860 Sorgen macht, dass die
Städte in Pferdemist alsbald versinken, dass sich dieses Problem mit
dem technischen Fortschritt und zunehmenden Wohlstand ganz von selber
und ohne Regelung durch den Kaiser lösen wird.
wolfgang sch
2020-07-28 17:01:36 UTC
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Post by Fred
Merkels EEG
Das EEG stammt von Rot-Grün, so genau wollen wir bitte sein.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Michael S.
2020-07-28 21:05:19 UTC
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Post by Fred
Die Europäische Union trägt knapp die Hälfte der auf rund 20 Milliarden
Euro geschätzten Gesamtkosten aller ITER-Aufwendungen seit Baubeginn.
Ein Großteil besteht dabei aus den Lieferungen von Maschinenteilen
und Dienstleistungen. Dem ITER-Vertrag zufolge erhalten alle
beteiligten Staaten am Ende den gleichen Zugriff auf alle
Forschungsergebnisse.
https://www.welt.de/wirtschaft/article212386767/Neue-Energiequelle-Fusionsreaktor-ITER-geht-in-die-Endmontage.html
Endlich ein Projekt mit Vision. Das "Merkelsche Energiedilemma"
ist bald Geschichte und die altklugen grünen FDJ-Kids können
dann auch wieder Freitags in die Schule und Mathe lernen. :)
20 Mrd. sind geradezu dämlich wenig, im Vergleich zu Merkels EEG.
Zum Vergleich,
der neue Block 3 des Kernkraftwerks in Flamanville (ein neuer
europäischer Druckwasserreaktor) kommt inzwischen auch auf 19,6Mrd Euro
Projektkosten. Und das ist ein simples Kernkraftwerk.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Flamanville

Beim Block C in Hinkley-Point sieht es nicht besser aus. Da wird sogar
eine garantierte Einspeisevergütung von 92,5Pfund pro MWh gezahlt. Hmm,
da ist Wind und zum Teil auch Solar inzwischen deutlich billiger

Irgendwie erscheint mir Iter dagegen unterfinanziert. Politisch ist das
ein halbherziges Projekt, das auch deshalb so langsam vorankommt, weil
das Budget so extrem beschränkt ist.

Und Iter ist mit der Tokamak-Technologie vermutlich schon veraltet,
bevor es fertig wird. Wenn Kernfusion mal wirklich kommt, dann
wahrscheinlich als Stellarator.

Ob Kernfusion aber jemals wirtschaftlich sein wird? Die Betriebskosten
werden sicher über denen von Kernkraftwerken liegen. Bezieht man jedoch
die Ewigkeitskosten mit ein (Endlagerung, ...), wer weiß, was dann
rauskommt.

Michael
Carla Schneider
2020-07-30 09:55:21 UTC
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Post by Michael S.
Post by Fred
Die Europäische Union trägt knapp die Hälfte der auf rund 20 Milliarden
Euro geschätzten Gesamtkosten aller ITER-Aufwendungen seit Baubeginn.
Ein Großteil besteht dabei aus den Lieferungen von Maschinenteilen
und Dienstleistungen. Dem ITER-Vertrag zufolge erhalten alle
beteiligten Staaten am Ende den gleichen Zugriff auf alle
Forschungsergebnisse.
https://www.welt.de/wirtschaft/article212386767/Neue-Energiequelle-Fusionsreaktor-ITER-geht-in-die-Endmontage.html
Endlich ein Projekt mit Vision. Das "Merkelsche Energiedilemma"
ist bald Geschichte und die altklugen grünen FDJ-Kids können
dann auch wieder Freitags in die Schule und Mathe lernen. :)
20 Mrd. sind geradezu dämlich wenig, im Vergleich zu Merkels EEG.
Zum Vergleich,
der neue Block 3 des Kernkraftwerks in Flamanville (ein neuer
europäischer Druckwasserreaktor) kommt inzwischen auch auf 19,6Mrd Euro
Projektkosten. Und das ist ein simples Kernkraftwerk.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Flamanville
Beim Block C in Hinkley-Point sieht es nicht besser aus. Da wird sogar
eine garantierte Einspeisevergütung von 92,5Pfund pro MWh gezahlt. Hmm,
da ist Wind und zum Teil auch Solar inzwischen deutlich billiger
Nur liefern die den Strom wann sie wollen und nicht unbedingt
wenn man ihn braucht.
Post by Michael S.
Irgendwie erscheint mir Iter dagegen unterfinanziert. Politisch ist das
ein halbherziges Projekt, das auch deshalb so langsam vorankommt, weil
das Budget so extrem beschränkt ist.
Und Iter ist mit der Tokamak-Technologie vermutlich schon veraltet,
bevor es fertig wird. Wenn Kernfusion mal wirklich kommt, dann
wahrscheinlich als Stellarator.
Wahrscheinlich kommt es darauf gar nicht an, beides ist moeglich,
entscheidend ist aber die Mindestgroesse der Anlage, d.h. d.h. der kleinste
Durchmesser des Plasmas.
Die Techniken die mit ITER entwickelt werden koennen auch fuer Stellaratoren
verwendet werden.
Post by Michael S.
Ob Kernfusion aber jemals wirtschaftlich sein wird?
Kohle wird immer billiger sein ausser man verteuert sie kuenstlich
zum Klimaschutz.
Post by Michael S.
Die Betriebskosten
werden sicher über denen von Kernkraftwerken liegen.
Denen der alten Kernkraftwerke. Die heute neu gebauten sind aber
viel teurer.
Post by Michael S.
Bezieht man jedoch
die Ewigkeitskosten mit ein (Endlagerung, ...), wer weiß, was dann
rauskommt.
F. W.
2020-07-29 06:21:31 UTC
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Endlich ein Projekt mit Vision. Das "Merkelsche Energiedilemma" ist
bald Geschichte und die altklugen grünen FDJ-Kids können dann auch
wieder Freitags in die Schule und Mathe lernen. :)
Kernfusion ist eine interessante Sache. Aber auch hier werden nicht
erneuerbare Energieträger verbraucht.
20 Mrd. sind geradezu dämlich wenig, im Vergleich zu Merkels EEG.
EEG wird der Verbraucher bald 1000 Mrd. Euro gezahlt haben - für
Windrad-Technologie aus dem DDR-Mittelalter mit 50% ungenutzten aber
teuer zu bezahlenden Geisterstrom - und resultierend sehr wenig
Erfolg mit mit kaum oder praktisch Null CO2-Einsparung.
Allein das Wort "DDR-Mittelalter" disqualifiziert Deine aktuellen und
zukünftigen Aussagen. Schade.

FW
Gernot Griese
2020-07-29 06:25:26 UTC
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Post by F. W.
Endlich ein Projekt mit Vision. Das "Merkelsche Energiedilemma" ist
bald Geschichte und die altklugen grünen FDJ-Kids können dann auch
wieder Freitags in die Schule und Mathe lernen. :)
Kernfusion ist eine interessante Sache. Aber auch hier werden nicht
erneuerbare Energieträger verbraucht.
20 Mrd. sind geradezu dämlich wenig, im Vergleich zu Merkels EEG.
EEG wird der Verbraucher bald 1000 Mrd. Euro gezahlt haben - für
Windrad-Technologie aus dem DDR-Mittelalter mit 50% ungenutzten aber
teuer zu bezahlenden Geisterstrom - und resultierend sehr wenig Erfolg
mit mit kaum oder praktisch Null CO2-Einsparung.
Allein das Wort "DDR-Mittelalter" disqualifiziert Deine aktuellen und
zukünftigen Aussagen.
Auch der Rest ist schlichtweg falsch.

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
Karl Müller
2020-07-29 06:30:08 UTC
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Post by Gernot Griese
Post by F. W.
Endlich ein Projekt mit Vision. Das "Merkelsche Energiedilemma" ist
bald Geschichte und die altklugen grünen FDJ-Kids können dann auch
wieder Freitags in die Schule und Mathe lernen. :)
Kernfusion ist eine interessante Sache. Aber auch hier werden nicht
erneuerbare Energieträger verbraucht.
20 Mrd. sind geradezu dämlich wenig, im Vergleich zu Merkels EEG.
EEG wird der Verbraucher bald 1000 Mrd. Euro gezahlt haben - für
Windrad-Technologie aus dem DDR-Mittelalter mit 50% ungenutzten aber
teuer zu bezahlenden Geisterstrom - und resultierend sehr wenig
Erfolg mit mit kaum oder praktisch Null CO2-Einsparung.
Allein das Wort "DDR-Mittelalter" disqualifiziert Deine aktuellen und
zukünftigen Aussagen.
Auch der Rest ist schlichtweg falsch.
Gernot
Mache Dir keine Hoffnung bei F.W. - was von dem kommt ist wenig gehaltvoll.

Er ist nicht einmal in der Lage am Straßenverkehr teilzunehmen ohne
Andere dabei zu gefährden

mfg

Karl
Gernot Griese
2020-07-29 06:36:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by Karl Müller
Post by Gernot Griese
Post by F. W.
Endlich ein Projekt mit Vision. Das "Merkelsche Energiedilemma" ist
bald Geschichte und die altklugen grünen FDJ-Kids können dann auch
wieder Freitags in die Schule und Mathe lernen. :)
Kernfusion ist eine interessante Sache. Aber auch hier werden nicht
erneuerbare Energieträger verbraucht.
20 Mrd. sind geradezu dämlich wenig, im Vergleich zu Merkels EEG.
EEG wird der Verbraucher bald 1000 Mrd. Euro gezahlt haben - für
Windrad-Technologie aus dem DDR-Mittelalter mit 50% ungenutzten aber
teuer zu bezahlenden Geisterstrom - und resultierend sehr wenig
Erfolg mit mit kaum oder praktisch Null CO2-Einsparung.
Allein das Wort "DDR-Mittelalter" disqualifiziert Deine aktuellen und
zukünftigen Aussagen.
Auch der Rest ist schlichtweg falsch.
Mache Dir keine Hoffnung bei F.W. - was von dem kommt ist wenig gehaltvoll.
Wieso? Er hat doch Recht.

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
Karl Müller
2020-07-29 06:44:14 UTC
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On 29.07.20 08:36, Gernot Griese wrote:

Womit?

mfg

Karl
Gernot Griese
2020-07-29 06:50:46 UTC
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Post by Karl Müller
Womit?
Mit seiner Aussage. Ich habe lediglich ergänzt, dass auch die restlichen
Behauptungen im OP falsch sind.

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
wolfgang sch
2020-07-29 07:23:34 UTC
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Post by Karl Müller
Womit?
Es gab in der DDR keine Windräder. In manchen Dingen hat die DDR
rationaler gehandelt als die gegrünte BRD.
--
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F. W.
2020-07-29 08:10:08 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Karl Müller
Womit?
Es gab in der DDR keine Windräder. In manchen Dingen hat die DDR
rationaler gehandelt als die gegrünte BRD.
Stimmt. Deshalb ist die BRD ja auch untergegangen und wurde von der DDR
übernommen. Die Bundesbürger haben den Wohlstand einfach nicht mehr
ausgehalten und wollten von machtgierigen Idioten mit komischem Akzent
regiert werden.

Oh, wait...

FW
wolfgang sch
2020-07-29 08:44:26 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
Post by wolfgang sch
Post by Karl Müller
Womit?
Es gab in der DDR keine Windräder. In manchen Dingen hat die DDR
rationaler gehandelt als die gegrünte BRD.
Stimmt. Deshalb ist die BRD ja auch untergegangen und wurde von der DDR
übernommen.
Du stehst wieder mal auf deiner eigenen Leitung. Was werde ich wohl mit
GEGRÜNTER BRD gemeint haben? Die BRD im Zustand von 1990 wohl eher
nicht, die hatte nämlich keine Windräder. Aber seitdem ist die BRD
stark vergrünt und verdummt.
Post by F. W.
machtgierigen Idioten mit komischem Akzent
Meinst du jetzt den Hofreiter? Nee von dem will tatsächlich niemand
regiert werden, hoffen wir dass es so bleibt.
--
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wolfgang sch
2020-07-29 08:46:16 UTC
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PS
Post by F. W.
machtgierigen Idioten mit komischem Akzent
Ach nee Schellnhuber, hätt ich drauf kommen können. Der ist in der Tat
machtgierig, aber selbst seine Gesinnungsgenossen in Brandenburg
wollten ihn gottlob nicht.
--
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wolfgang sch
2020-07-29 07:22:29 UTC
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Post by F. W.
für Windrad-Technologie aus dem DDR-Mittelalter
Allein das Wort "DDR-Mittelalter" disqualifiziert Deine aktuellen und
zukünftigen Aussagen. Schade.
Stimmt. Im DDR-Mittelalter gab es Atomstrom.
--
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Michael S.
2020-07-29 08:41:03 UTC
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Post by F. W.
Endlich ein Projekt mit Vision. Das "Merkelsche Energiedilemma" ist
bald Geschichte und die altklugen grünen FDJ-Kids können dann auch
wieder Freitags in die Schule und Mathe lernen. :)
Kernfusion ist eine interessante Sache. Aber auch hier werden nicht
erneuerbare Energieträger verbraucht.
Die Frage ist, ob das da noch so relevant ist. Nicht erneuerbare Dinge
verbrauchen wir täglich. Viele Elemente, vor allem Metalle, die man im
Bergbau abbaut und irgendwann auch mal erschöpft sind, werden zu einem
kleinen aber nicht vernachlässigenden Anteil verdünnt über die Umwelt
verteilt, wo man sie nie wieder sinnvoll zurückgewinnen kann, einfach
weil 100% Recycling nicht möglich ist, z.B.
- Eisen
- Kupfer
- Blei
- ...

Die Frage ist, was zuerst aus ist, die für eine hochentwickelte
Zivilisation notwendigen Metalle oder eben der Brennstoff für
Kernfusionsreaktoren.
--
Michael
wolfgang sch
2020-07-29 08:55:37 UTC
Antworten
Permalink
Post by Michael S.
- Eisen
- Kupfer
- Blei
- ...
Die Frage ist, was zuerst aus ist, die für eine hochentwickelte
Zivilisation notwendigen Metalle oder eben der Brennstoff für
Kernfusionsreaktoren.
Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass irgendwas davon zu Lebzeiten der
Menschheit ausgehen oder verknappen könnte.
--
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F. W.
2020-07-29 09:20:51 UTC
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Post by Michael S.
Post by F. W.
Kernfusion ist eine interessante Sache. Aber auch hier werden nicht
erneuerbare Energieträger verbraucht.
Die Frage ist, ob das da noch so relevant ist. Nicht erneuerbare
Dinge verbrauchen wir täglich. Viele Elemente, vor allem Metalle,
die man im Bergbau abbaut und irgendwann auch mal erschöpft sind,
werden zu einem kleinen aber nicht vernachlässigenden Anteil verdünnt
über die Umwelt verteilt, wo man sie nie wieder sinnvoll
zurückgewinnen kann, einfach weil 100% Recycling nicht möglich ist.
Klar. Aber die Tatsache, dass man Recycling wenigstens versucht zeigt
doch, dass intelligentere Leute am Werk sind als die, die auf Kohle und
Atom gesetzt haben. Das lässt doch hoffen.
Post by Michael S.
Die Frage ist, was zuerst aus ist, die für eine hochentwickelte
Zivilisation notwendigen Metalle oder eben der Brennstoff für
Kernfusionsreaktoren.
Kernfusionsreaktoren brauchen auch Metalle. Insofern ist ein "Ausgehen"
immer für alle schlecht. Außer für bereits gebaut Windräder natürlich.
Die wissen das nicht und drehen sich einfach weiter...

FW
Christoph Müller
2020-07-29 09:06:34 UTC
Antworten
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Post by Fred
Die Europäische Union trägt knapp die Hälfte der auf rund 20 Milliarden
Euro geschätzten Gesamtkosten aller ITER-Aufwendungen seit Baubeginn.
Ein Großteil besteht dabei aus den Lieferungen von Maschinenteilen
und Dienstleistungen. Dem ITER-Vertrag zufolge erhalten alle
beteiligten Staaten am Ende den gleichen Zugriff auf alle
Forschungsergebnisse.
https://www.welt.de/wirtschaft/article212386767/Neue-Energiequelle-Fusionsreaktor-ITER-geht-in-die-Endmontage.html
Endlich ein Projekt mit Vision.
Insbesondere, wie man neue Abhängigkeiten und Monopole schaffen kann.
Also gute Gelegenheiten zum Machtmissbrauch.
Post by Fred
Das "Merkelsche Energiedilemma"
ist bald Geschichte und die altklugen grünen FDJ-Kids können
dann auch wieder Freitags in die Schule und Mathe lernen. :)
Von welchem Dilemma ist da die Rede? Alleine auf unsere Dächer und
Fassaden schickt uns die Sonne hier in Deutschland das 4,3-Fache unseres
KOMPLETTEN Energiebedarfs. Auf Verkehrsflächen nochmal das 7,3-Fache.
Dazu gibt's noch Wind- und Wasserenergie sowie Erdwärme und Biomasse.
(Quelle: eigene Erhebungen. Veröffentlicht z.B. in ISBN 3-928671-02-2)
Als großer Mathe-Meister müsstest du dir damit ein durchaus tragfähiges
und für alle nützliches (also auch erschwingliches) Szenario ausdenken
können. Wenn nicht - wo hakt das Ganze?
Post by Fred
20 Mrd. sind geradezu dämlich wenig, im Vergleich zu Merkels EEG.
EEG wird der Verbraucher bald 1000 Mrd. Euro gezahlt haben
du nennst hier keine Quellen. Diese wären hier sehr nützlich.
Post by Fred
- für
Windrad-Technologie aus dem DDR-Mittelalter mit 50% ungenutzten
aber teuer zu bezahlenden Geisterstrom -
Weil die Großstromer unbedingt meinen, dass es besser ist, mit ihren
Kraftwerken die Umwelt weiter zu verpesten als sie abzuschalten, so
lange sauberer Strom verfügbar ist.
Post by Fred
und resultierend sehr
wenig Erfolg mit mit kaum oder praktisch Null CO2-Einsparung.
Jetzt musst du nur noch erklären, inwiefern PV, Wind und Wasser ständig
(also auch noch nach Fertigstellung) CO2 produzieren, so dass kaum eine
CO2-Einsparung stattfinden kann. Vermutlich willst du jetzt auf die
Backup-Kraftwerke anspielen. Die Erzeuger von sauberen Strom haben
keinen Einfluss auf die Entscheidungen der Großstromer. Allerdings darf
man als bekannt voraussetzen, dass ausgefallener PV- und Windstrom nicht
zwangsläufig mit Großkraftwerken ersetzt werden muss. Das ist auch mit
stromproduzierenden Heizkesseln möglich, die man abschaltet, wenn sie
grade nicht gebraucht werden und einschaltet, wenn's nötig erscheint.
Damit gibt es keine nennenswerten Standby-Verluste. Außerdem braucht man
mit Sicherheit kein einziges Großkraftwerk mehr, wenn nur die privaten
Haushalte auf BHKW umgestellt sind.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Fritz
2020-07-30 10:13:37 UTC
Antworten
Permalink
ITER, alter, neuter, nullus und uterque haben alle, -ius in dem zweiten Falle und im Dativ enden sie wie alius mit langem i.

Goetz: Haus in Montevideo
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