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Generalsekretär der US-Bischöfe tritt zurück
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Armin
2021-07-21 12:52:59 UTC
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Der Generalsekretär der US-Bischofskonferenz, Jeffrey Burrill, ist zurückgetreten. Das bestätigte als Vorsitzender Erzbischof Jose Gomez am Dienstag.

In der offiziellen Mitteilung heißt es, Gomez wisse von einer kurz bevorstehenden Veröffentlichung über ein "möglicherweise unangemessenes Fehlverhalten" Burrills in den Medien.

Der Erzbischof von Los Angeles benannte den stellvertretenden Generalsekretär, Michael Fuller, als Interimsnachfolger. Früher war er als Exekutivdirektor des Sekretariats für Lehre und kanonische Angelegenheiten der US-Bischofskonferenz tätig.

Kurz nach der offiziellen Erklärung berichtete das katholische US-Nachrichtenmagazin "The Pillar" über "sexuelles Fehlverhalten" von Burrill. Demnach war dieser von 2018 bis 2020 nahezu täglich auf "Grindr", einer Dating-App für Homosexuelle, unterwegs. Außerdem sei davon auszugehen, dass Burrill Schwulenclubs besucht habe. Der Datensatz basiere auf von der App nach Einwilligung der Nutzer gesammelten Daten. Dabei werde zwar nicht der Name der Nutzer erfasst, jedem Gerät aber eine eindeutige Identifikationsnummer zugeordnet.

Kommentar:

Der Rücktritt ist Burrill eine Selbstverständlichkeit. Der Generalsekretär hat durch sein unsittliches Verhalten dem Ansehen der katholischen Kirche in den USA Schaden zugefügt. Der Fall wiegt um so schwerer, als dass sich die Kirche bemüht, sexuelles Fehlverhalten durch Kleriker in der Vergangenheit aufzuarbeiten. Auch heterosexuell veranlagte Priester haben ihr Ja-Wort zum Zölibat gegeben und sich entsprechend zu einem sittlich einwandfreien Leben in Enthaltsamkeit verpflichtet. Erst vor Kurzem hatten die US-Bischöfe über hohe sittliche Anforderungen an den Empfang des heiligen Sakramentes der Eucharistie debattiert.
Armin
2021-07-21 18:30:36 UTC
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In diesem Kontext ist das Buhlen um Homosexuelle durch den Aachener Bischof geradezu absurd. Wo homosexuelle Kleriker offenbar den ganzen Tag lang nichts anderes im Kopf haben als ihre eigene Neigung, sind sie fehl am Platz. Auch die ausgeprägte Untreue west- und südwesteuropäischer Katholiken deutet auf einen Sittenverfall und auf theologische Desorientierung nach dem Konzil hin. Gott als Liebe ist kein Gott der Lust. Ein Gott der Lust und Treibhaftigkeit ist eher sein diabolisches Zerrbild.
Armin
2021-07-22 09:22:51 UTC
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Puff ist sicherlich nicht der einzige, der mit seinem Namen als Weihbischof in der Kirche Karriere gemacht hatte, bis er in den Kölner Pädophilenskandal verwickelt wurde.

https://www.google.com/search?q=us-bishops+father+jeffrey+burrell&tbm=isch&ved=2ahUKEwi4maWBqfbxAhWr5bsIHVGvDZEQ2-cCegQIABAA&oq=us-bishops+father+jeffrey+burrell&gs_lcp=CgNpbWcQA1D2ZVjWhAFg6IYBaAFwAHgAgAFHiAHrBJIBAjEymAEAoAEBqgELZ3dzLXdpei1pbWfAAQE&sclient=img&ei=bDT5YLizEavL7_UP0d62iAk

Auch der schwule Father Jeffrey Burrill wollte nicht nur "ficken", sondern machte auf mit seinem Namen kirchliche Karriere. Denn im Kino gibt es einen Schauspieler, der ähnlich heißt:

https://www.google.com/search?q=jeffrey+burrell&oq=jef&aqs=edge.0.69i59l2j0j69i57j0l3.1233j0j4&sourceid=chrome&ie=UTF-8

Doofradio ist das perfekte Geheinmis in der katholischen Kirche in den USA ein Spionagefall. Kleriker dürfen nach Meinung von 6NA offenbar ein Privatleben führen, das ihrer heuchlerischen Fassade insgeheim diametral entgegensteht. Nicht Enthaltsamkeit oder monogame Treue bestimmen das Denken, sondern der Versucher.

Als Zeugen der Verteidigung des Sittenstrolches im Klerus wird ein schwuler US-Jesuit und Publizist in den Zeugenstand gerufen. Dieser moralisiert gegen die Methoden der Reformer im Klerus.
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