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Christchurch: Botschaften des Killers
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Quoten-Politikerinnen
2019-03-15 15:35:42 UTC
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15.03.2019
Botschaften des Killers
Vom Amselfeld zum belagerten Wien nach Christchurch
Auf Waffen und Ausrüstung des Attentäters von Christchurch sind
zahlreiche Namen und Daten zu sehen, die offenbar eine Botschaft
aussenden sollen. Es handelt sich um Personen und Orte, die für
blutige Kämpfe gegen den Islam stehen.
[...]
Offensichtlich wollte sich der Attentäter mit dieser kruden
Sammlung in die lange Linie von – aus seiner Sicht –
„Heldentaten“ einschreiben, die christliche Kämpfer seit
den Kreuzzügen des Mittelalters gegen den Islam vollbrachten
und von denen einige eine Vertrautheit des Attentäters mit
ost- und südosteuropäischen Traditionen zu belegen scheinen.
Diese offenbar manische Fixierung auf markante Erinnerungsorte
könnte vielleicht auch erklären, warum sich der Terrorist den
Ort Christchurch als Tatort gewählt hat.

1. Besonders markant ist die Präsentation von „Vienna (Wien)
1683“. In diesem Jahr belagerte eine mehr als 100.000 Mann
starke osmanische Armee die kaiserliche Hauptstadt Wien.
Im September erreichte das Entsatzheer unter Führung des
polnischen Königs Jan Sobieski den Kahlen Berg.

Am 8. September wurde das osmanische Heer vernichtend geschlagen.
In den folgenden Jahren drängten die Habsburger die Türken aus
Ungarn und anderen Teilen des Balkans zurück.

2. Auch „Acce (Akkon) 1189“ steht für einen Triumph christlicher
Ritter. Nach der Eroberung Jerusalems durch Sultan Saladin
formierte sich der Dritte Kreuzzug. Nach einer unentschiedenen
Schlacht 1189 vor der Seefestung Akkon begann die Belagerung,
die zwei Jahre später mit der Kapitulation endete. Weil er
sich getäuscht sah, ließ König Richard Löwenherz von
England 2700 muslimische Gefangene massakrieren.

3. Bei „Khotyn (Chotyn) 1621“ in der Ukraine, damals Chocim
genannt, fand 1621 die Entscheidungsschlacht im Osmanisch-
Polnischen Krieg (1620-1621) statt. 65.000 Polen und Kosaken
standen rund 150.000 Türken unter Osman II. gegenüber. Weil seine
Elitetruppe, die Janitscharen, sich wegen der hohen Verluste dem
Angriff auf die verschanzten Gegner verweigerten, musste der
Sultan Frieden schließen.

4. „Antioch(ia)“, die antike Hauptstadt Syriens, wurde während
des Ersten Kreuzzuges 1097/98 heftig umkämpft. Nach ungemein
blutigen Kämpfen entstand das christliche Fürstentum Antiochia.

Wie die Orte stehen auch die Personennamen für Siege von Christen
über Muslime.

5. „Sebastiano Venier“ (1496-1578) war stellvertretender Befehls-
haber des venezianischen Kontingents, das 1571 im Rahmen der
Heiligen Liga (Spanien, Genua, Vatikan) die Seeschlacht bei
Lepanto gegen die Osmanen schlug. Sein entschlossener Angriff
rettete den Oberbefehlshaber Juan de Austria aus der Bedrängnis.

6. Auch „Marcantonio Colonna“ (1535-1584) kämpfte als spanischer
Admiral bei Lepanto. Die Schlacht gilt als historischer Wende-
punkt, verlor die türkische Flotte nach der vernichtenden
Niederlage doch ihre Hegemonie im östlichen Mittelmeer.

7. „Feliks Kazimierz Potocki“ (1630–1702) war ein polnischer
Magnat, der sich im Feldzug Johanns III. Sobieski gegen Chotyn
1673 hervortat. Diesmal griffen die Polen das osmanische Heer
an. Nur wenigen Türken gelang die Flucht. Während des Großen
Türkenkrieges, der den Niedergang der osmanischen Macht
einleitete, schlug Potocki 1698 die Schlacht von Podhajce.

8. „Iosif Gurko“ (Josef Wladimirowitsch Gurko; 1828-1901) war
ein zarischer General, der sich im Russisch-Osmanischen Krieg
(1877-1878) hervortat. Als Befehlshaber der Reiterei überschritt
er mehrmals den Balkan, durchschnitt die türkischen Nachschub-
linien und eroberte Plowdiw, die letzte Festung vor der osmani-
schen Hauptstadt Istanbul. Nur die Intervention Englands,
Österreichs und Frankreichs rettete das Osmanische Reich
damals vor einer vernichtenden Niederlage.

Für eine andere Kategorie scheinen die beiden folgenden Graffiti
zu stehen. Es handelt sich um christliche Anführer, die für
schwere Niederlagen gegen türkische Heere stehen.

9. „Milos Obilic“ (1350-1389) war ein serbischer Ritter, der an
der Schlacht auf dem Amselfeld zwischen Serben und Osmanen
teilnahm. Während die Türken Serben, Bosnier und Albaner
überrannten, soll sich Obilic zum Schein Murad I. unterworfen
haben. Vor ihn geführt, habe er sein Kurzschwert gezogen und
den Sultan getötet, heißt es. Damit avancierte Milos Obilic
zu einem Nationalhelden Serbiens.

10. „Sigismund von Luxemburg“ (1368-1437) war König von Ungarn
und Kroatien, als er sich 1396 zusammen mit französischen Kreuz-
fahrern bei Nikopolis Sultan Bayezid I. stellte. Die Ritter
wurden vernichtend geschlagen, zahlreiche Gefangene an-
schließend vom Sultan hingerichtet. Das hinderte Sigismund
indes nicht, 1411 zum deutschen König gewählt zu werden und
später sogar zum Kaiser aufzusteigen.
[...]
https://www.welt.de/geschichte/article190357981/Terrorakt-in-Neuseeland-Vom-Amselfeld-zum-belagerten-Wien.html

Dass hier mit den Helden der Christenheit niemand etwas anzufangen
weiss ist logisch. Darauf wird ja schon in der Schule verzichtet.

Die "Fetih" feiern liegt eher im linksgrünen Zeitgeist. *lol*
https://de.wikipedia.org/wiki/Fetih_1453

Ich warte auf die Berichte zu den Tausenden von ermordeten
Christen als Reaktion auf diese Bluttat in Christchurch.

Zum Glück haben wir in der EUdSSR bald das Uploadfilter.
Dann müssen wir uns nicht mehr mit eigenen Augen über-
zeugen, dann darf man uns wieder umfassend informieren!!!

;o)
Fritz
2019-03-15 15:35:32 UTC
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Post by Quoten-Politikerinnen
Zum Glück haben wir in der EUdSSR bald das Uploadfilter.
Dann müssen wir uns nicht mehr mit eigenen Augen über-
zeugen, dann darf man uns wieder umfassend informieren!!!
Deine Hetze herausgefiltert .... das wäre optimal, Wende-Hals!

Leider ginge dabei die Freiheit verloren!
--
Fritz
der Fasching ist nun leider vorbei - trotzdem ein kräftiges Lei Lei! ;-)
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