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Pater Innocent und Mamma Maria
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Bonaventura
2019-08-12 18:07:15 UTC
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Pater Innocent kommt aus Tansania. Er ist schwarz wie ein Sarotti-Mohr, hat eine schwarze Seele und schwarzen Humor. Seine Predigten sind frei und herzlich und bringen die Gläubigen mitunter zum Lachen. Die Gemeinde mag ihren Innocent. Ein herzliches Verhältnis pflegt er auch zur Gottesmutter Maria, "Mamma Maria", zu der er in der Heiligen Messe mit der Gemeinde regelmäßig ein Gegrüßetseistdumaria betet. Den vielen Müttern in der Kirche gefällt das und auch die Kinder finden das gut.

Die PR der Bischöfe würde fragen, was Luther dazu meinte. Aber der hat mit seinem entrümpelten Himmel die Bildhaftigkeit der katholischen Frömmigkeit und ihre biblische Erdung doch nicht so tief verstanden wie die Tradition. Vielleicht zweifelte er an seiner eigenen Himmelfahrt.

Mit solchen Zweifeln plagt sich Pater Innocent nicht lange herum. Man könnte ihn auch als Pater Innovativ bezeichnen. Was seine Marienfrömmigkeit anbelangt, ist er das auf jeden Fall.
Bonaventura
2019-08-12 19:21:03 UTC
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Das man Mariä Himmelfahrt nicht unbedingt naturwissenschaftlich verstehen muss, meint die bischöfliche PR zum Erstaunen des geneigten Lesers. Auch sieht sie eine aktive Rolle Christi, während sie Maria eher passiv betrachtet. Das neuerdings durch die bischöfliche PR der himmlische Vater diskriminiert wird, ist ein Alarmsignal.
Bonaventura
2019-08-12 20:53:55 UTC
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Gott der Schöpfer hilft, Grenzen zu überwinden. Als Herr über die Universalkirche will er Brüderlichkeit unter allen Menschen. Deshalb macht die Kirche auch vor Kontinenten nicht halt. Natürlich müssen nicht alle Katholiken dieser Welt im Bistum Rom leben. Aber wer in einem Bistum legal zugewandert ist, gehört zur selben Familie - unabhängig von seiner Hautfarbe.
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