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Skandal: Altparteien werfen Opfer ihrer Politik raus und erteilen Hausverbot
(zu alt für eine Antwort)
Yzmir Uebel
2019-07-12 04:49:44 UTC
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Skandal: Altparteien werfen Opfer ihrer Politik raus und erteilen
Hausverbot

https://www.youtube.com/watch?time_continue=108&v=6Zd7SGeF_Kg

So viel ist ein Versprechen der Altparteien wert! 200 Steinkohle-
Arbeitern wurde gesagt, was jetzt im Zuge der Energiewende auch ganz NRW
erzählt wird: Arbeitsplätze seien sicher und niemand würde im Stich
gelassen werden. Es kam anders.

Die Arbeiter wurden auf die Straße gesetzt. Sie baten die Parteien um
Hilfe, die sich immer als ihre Freunde ausgegeben haben, solange es
lukrativ war. Niemand hat auch bloß geantwortet.

Als die Bergleute aber trotzdem plötzlich im Parlament sitzen, wollen
CDU, FDP, Grüne und am wenigsten die SPD noch etwas von den Folgen der
eigenen Politik wissen. Es kommt zum Eklat.

Die Hintergründe: Das Ende der Steinkohle war absehbar. Und darum ging es
den Bergleuten auch nicht. Es ging ihnen um das jahrzehntelange
Versprechen, dass man sie auffangen würde, wenn es eines Tages soweit
ist. Jetzt war es soweit – und Versprochenes entpuppt sich als Lüge von
Anfang an.

Die Perspektiven, die man ihnen angeboten hat, verdienen diesen Namen
nicht. Da bekommen Menschen mit technischer Ausbildung Stellen als
Pförtner angeboten – ein wichtiger Job, aber eben nicht gleichwertig,
weder in Ausbildung noch Bezahlung. Aber da geht es erst los!

Eigentlich wurde den Bergarbeitern versprochen, dass sie mit 50 Jahren in
Rente bzw. in ein Übergangsprogramm gehen können. Das ist im Bergbau
üblich, denn die Arbeit unter Tage ist hart und geht fast zwangsläufig
auf Kosten der Gesundheit. Viele der Kumpel sind krank oder haben mit
Behinderungen zu kämpfen. Heißt konkret: 17 Jahre mehr arbeiten, als es
ihnen von der Politik versprochen wurde.

Als die Bergleute um Hilfe oder zumindest um Gespräche mit den im Landtag
NRW vertretenen Parteien bitten, kommt nicht einmal eine Antwort – außer
von der AfD.

Wir haben die Arbeiter getroffen, ihnen zugehört und anschließend
gemeinsam einen Antrag erarbeitet. Darin wird der Landtag gebeten, die
NRW-Regierung aufzufordern, mit dem Arbeitgeber der Kumpel zu reden.

Die RAG ist ein milliardenschwerer Aktienkonzern mit allein mehr als
fünfhundert Beteiligungen. Anstatt aber die Versprechen bei den eigenen
Leuten einzulösen und sie weiter zu beschäftigen, hat man die
Bergarbeiter nun durch externe Dienstleister ersetzt.

Als die Bergleute am Tag der Einbringung ihres Antrags in der
Plenarsitzung (Mittwoch, 10. Juli 2019) im Landtag erscheinen, kommt es
zum Skandal.

Man ist es nicht gewohnt, dass die Betrogenen einen in der eigenen
Wohlfühlzone besuchen und man an längst als Floskeln abgeheftete
Versprechen erinnert wird. Vielleicht war das der Grund, weshalb mehr
Kumpel auf der Besuchertribüne saßen als CDU-Abgeordnete auf ihren
hochbezahlten Sitzen?

Die SPD schaute mit leeren und gleichgültigen Blicken rauf zu denen, als
deren Vertreter sie sich so gerne aufspielen und die sie jahrzehntelang
verraten haben.

Die ersten Reden der Altparteien – inhaltlich irgendwo zwischen
süffisanter Arroganz und beschämender Gleichgültigkeit – werden von den
Arbeitern mit "Buh"-Rufen quittiert. Sofort werden sie scharf ermahnt.
Man droht ihnen mit Rauswurf.

Trotzdem trauen sich viele der Bergleute und machen ihrem Ärger weiter
Luft. Als der Antrag schließlich von CDU, FDP, Grünen und SPD einstimmig
abgelehnt wird, eskaliert die Situation.

Die Arbeiter stehen auf und verlassen unter „Verräter“-Rufen den Saal.
Einer von ihnen schmettert denen, denen er vertraut hat, entgegen: „Was
soll ich mit Arbeitslosengeld? Ich bin Arbeiter!“

Mit den Arbeitern verlassen AfD-Abgeordnete den Saal. In einer spontanen,
flammenden Ansprache zeigen sich Fraktionsvorsitzender Markus Wagnerund
energiepolitischer Sprecher Christian Loose, MdL fassungslos über das
beschämende Verhalten der Altparteien und das kurz darauf erteilte
kollektive Hausverbot für die Bergleute.

Markus Wagner macht unmissverständlich klar: „Das wird nicht das letzte
Mal gewesen sein, dass Ihr Schicksal Thema im Landtag war! Wir werden
kämpfen, kämpfen, kämpfen!"
J.Malberg
2019-07-12 05:43:07 UTC
Permalink
Das zeigt was für ein krimeller Abschaum die Politiker der Systemparteien sind.

AfD wählen hilft.

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