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Halle: Syrische Familie verhindert mit Gewalt ihre “Dublin-Rückführung” nach Spanien
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Kim Jong Hippo
2019-09-10 01:57:56 UTC
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Halle (WB). Der Versuch, eine fünfköpfige Familie aus Syrien zurück nach
Spanien zu bringen, ist in der Nacht zum Montag (2. September)
gescheitert. Zunächst leistete der Mann derartig Widerstand, dass ihm
zur Sicherheit aller Handfesseln angelegt werden mussten. Danach nutzte
die Frau, die angegeben hatte unter anderem noch Babynahrung aus der
Küche holen zu wollen, einen unbeobachteten Moment und zog blitzschnell
ein Messer aus einer Schublade.

Sie verletzte sich damit oberflächlich selbst an der Hand und am Bauch,
bevor es gelang, ihr das Messer zu entwenden. Dabei verletzte sie auch
einen Kreismitarbeiter leicht. Die Frau wurde nach einer Behandlung vor
Ort durch eine Ärztin in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Die Familie war aus Spanien eingereist, wo sie einen Asylantrag gestellt
hatten. Ohne das Ergebnis dort abzuwarten, waren sie in die
Bundesrepublik eingereist. Im Rahmen des Dublinabkommens, wonach
Asylanträge in dem Land bearbeitet werden, in dem Flüchtlinge zuerst
ankommen, sollten sie jetzt nach Spanien zurückkehren. In einem
Ausreisegespräch hatte die Ausländerbehörde ihnen die freiwillige
Ausreise nahe gelegt, insbesondere auch deshalb, um die für die Kinder
mit einer Rücküberstellung verbundenen Belastungen zu vermeiden. Bei
diesem Termin machte die Familie jedoch deutlich, dass sie nicht nach
Spanien zurückkehren wollen.

Dass die fünfköpfige Familie nachts abgeholt werden sollte, ergab sich
durch die Zuteilung des Fluges durch die zuständige Landesbehörde nach
Spanien. Solche Flüge beantragt der Kreis Gütersloh bei der
Zentralstelle für Fluganmeldungen des Landes NRW, die solche
Rückstellungen wie nach Spanien und auch Abschiebeflüge organisiert. Und
die hatte einen Flug festgesetzt, der um 7.55 Uhr in Düsseldorf abhob.
Die Bundespolizei legt zudem fest, dass die Personen, für die Flüge
gebucht werden, 120 Minuten vor dem Abflug am Flughafen angekommen sein
müssen. Das alles – und zusätzlich noch Fahrtzeit bis zur
Landeshauptstadt eingerechnet, macht die nächtliche Abholung nötig. Die
soll laut einem Landeserlass bei Familien mit Kindern nur in
Ausnahmefällen vor 6 Uhr morgens geschehen.

Wie es jetzt weiter geht in dem Fall, steht noch aus. Es liegt am
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, ob diese die so genannte
Überstellfrist verlängert oder nicht. Die Überstellfrist endet am 14.
September – das bedeutet, danach müsste das BAMF selbst über die
Asylanträge entscheiden, wenn die Frist aufgrund des Vorfalls in der
Nacht zu Montag nicht verlängert wird.
https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Guetersloh/Halle/3945485-Mann-leistet-Widerstand-Frau-zieht-Messer-Drama-bei-Abschiebe-Versuch
--
"Totgeschlagen gehört totgeschlagen."
(Dr Horst Leps, Religionslehrer a.D. und "Friedensaktivist")
http://narkive.com/j0v0RdlN:6.454.35
Yzmir Uebel
2019-09-11 14:07:20 UTC
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Post by Kim Jong Hippo
Halle (WB). Der Versuch, eine fünfköpfige Familie aus Syrien zurück nach
Spanien zu bringen, ist in der Nacht zum Montag (2. September)
gescheitert.
Tja, der Bio-Deutsche der "seine" GEZ nicht zahlt, auch wenn er gar kein
TV hat, wird nicht mit solchen Samthandschuhen angefaßt, da heißt es
Kerkerhaft...
Der Habakuk.
2019-09-11 14:41:09 UTC
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Post by Yzmir Uebel
Post by Kim Jong Hippo
Halle (WB). Der Versuch, eine fünfköpfige Familie aus Syrien zurück nach
Spanien zu bringen, ist in der Nacht zum Montag (2. September)
gescheitert.
Die wissen eben: Die deutschen Fleischtöpfe sind am besten gefüllt!

Solange das so bleibt, wird sich an diesen Zuständen auch nichts ändern.
Post by Yzmir Uebel
Tja, der Bio-Deutsche der "seine" GEZ nicht zahlt, auch wenn er gar kein
TV hat, wird nicht mit solchen Samthandschuhen angefaßt, da heißt es
Kerkerhaft...
Umstellung auf reine Sachleistungen für alle Asylantragsteller, solange
der Antrag noch nicht positiv entschieden ist. KEINE 135€ "Taschengeld"
(in Erstaufnahmeeinrichtungen), und KEINE 214 - 354 € falls nicht mehr
in Erstaufnnnahmeeinrichtungen wohnend!

Aber Hubertus Unheil (SPD), Minister für Arbeit und Soziales will das
Taschengeld ja sogar erhöhen, statt es wenigstens zu kürzen!
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
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