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Autos in den Innenstädten? Diskussion über Verkehrswende
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Yogi Pimmel
2020-09-06 12:07:36 UTC
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Berlin (dpa). FDP und ADAC haben eine Forderung des Deutschen Städtetags
kritisiert, dem Auto öffentliche Räume zu entreißen. „Das stärkt nur das
Gegeneinander und ignoriert die Mobilitätsrealität vieler Menschen, die
auf das Auto - auch in Städten und ihrem Umland - angewiesen sind“,
sagte ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand der Deutschen
Presse-Agentur. Aus Sicht der FDP würden solche Einschränkungen die
individuellen Mobilitäts- und Eigentumsrechte beschneiden und zum
„Todesstoß“ für den städtischen Einzelhandel werden.

https://www.rhein-zeitung.de/deutschland-und-welt/wirtschaft_artikel,-autos-in-den-innenstaedten-diskussion-ueber-verkehrswende-_arid,2160390.html



Weg aus den Shitholes! Ohne Autos ist die Lebensqualität und
Fluchtmöglichkeit gleich null! Zieht aufs Land! Die Innenstädte sind eh
alle tot oder von Umnachteten bevölkert. Ein Plätzchen im Grünen auf der
urdeutschen Schulle steht jedem Reichsbürger zu!

Yogi Pimmel
--
Yogi Pimmel der sein Geschlechtsteil
mit Kernseife und Wurzelbürste pflegt
und allzu hartnäckige Verkrustungen
mit dem Vorschlaghammer entfernt.
F. W.
2020-09-07 07:22:18 UTC
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Post by Yogi Pimmel
Berlin (dpa). FDP und ADAC haben eine Forderung des Deutschen
Städtetags kritisiert, dem Auto öffentliche Räume zu entreißen.
Haben die aus der Corona-Krise nichts gelernt? Wollen die die
allerletzten Offline-Kunden auch noch nach Amazon treiben?

Hier stehen etliche Geschäfte leer, die im Januar noch existierten.

FW
Hans-Juergen Lukaschik
2020-09-07 09:30:58 UTC
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Hallo F.,

am Montag, 07 September 2020 09:22:18
Post by F. W.
Post by Yogi Pimmel
Berlin (dpa). FDP und ADAC haben eine Forderung des Deutschen
StÀdtetags kritisiert, dem Auto öffentliche RÀume zu entreißen.
Haben die aus der Corona-Krise nichts gelernt? Wollen die die
allerletzten Offline-Kunden auch noch nach Amazon treiben?
Hier stehen etliche GeschÀfte leer, die im Januar noch existierten.
Ist inzwischen völlig normal. Hier wird in KÌrze das Karstadt-Haus
geschlossen.

"Rainer Schorcht gehört dem PrÀsidium des Handelsverbands Deutschland
an, ist VizeprÀsident und Schatzmeister des Handelsverbands NRW,
stellvertretender Vorsitzender des Handelsverbands OWL,
IHK-VizeprÀsident und Sprecher der GÌtersloher EinzelhÀndler. Und: Er
findet es nicht schlimm, wenn Karstadt in GÃŒtersloh schließt. „Wir
sollten aufhören, das als eine Katastrophe zu betrachten. Es ist
vielmehr eine Riesenchance." Sofern sich nichts Àndert, wird Karstadt
am 31. Januar schließen..."

Der findet das ganz toll, weil man ja alles, was bei Karstadt zu
bekommen ist, auch bei den Ìbrig gebliebenen EinzelhÀndlern zu finden
ist.
Gleichzeitig verhindert die Stadt den Ausbau, die Erweiterung und die
Modernisierung bestehender GeschÀfte, um die Innenstadt zu beleben.

"Die Stadt GÃŒtersloh will den Einzelhandel im Gewerbegebiet an der
Hans-Böckler-Straße einschrÀnken. Die bereits dort angesiedelten
GeschÀfte wie Marktkauf oder Aldi betrifft das nicht – langfristig
will die Stadt das Gebiet aber wieder zu einem Standort fÃŒr Gewerbe und
Industrie zurÃŒckentwickeln, wie es frÃŒher geplant war. Die Stadt will
so der Entwicklung entgegenwirken, dass Kunden mit dem Auto aus der
Innenstadt heraus fahren, um einzukaufen."

Die Meinung der BÌrger ist dabei nebensÀchlich. Das sind die, die schon
heute nur noch in die Innenstadt fahren, weil es unbedingt nötig ist. Z.
B., um einen Personalausweis zu beantragen oder zum Bahnhof zu kommen.

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
F. W.
2020-09-07 10:49:06 UTC
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Die Meinung der Bürger ist dabei nebensächlich. Das sind die, die
schon heute nur noch in die Innenstadt fahren, weil es unbedingt
nötig ist. Z. B., um einen Personalausweis zu beantragen oder zum
Bahnhof zu kommen.
Das letzte, was wir nach Corona brauchen, sind leere Innenstädte.

FW
noebbes
2020-09-07 13:52:49 UTC
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Post by F. W.
Die Meinung der Bürger ist dabei nebensächlich. Das sind die, die
schon heute nur noch in die Innenstadt fahren, weil es unbedingt
nötig ist. Z. B., um einen Personalausweis zu beantragen oder zum
Bahnhof zu kommen.
Das letzte, was wir nach Corona brauchen, sind leere Innenstädte.
Werden wir aber bekommen. Hier in AC wurde vor ein paar Monaten die
gesamte Innenstadt zur Tempo30-Zone gemacht. Der Verkehr hat seitdem
spürbar nachgelassen und wird das wohl auch noch weiter tun. Den
Einzelhandel wird es freuen.
F. W.
2020-09-07 14:40:10 UTC
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Post by noebbes
Post by F. W.
Die Meinung der Bürger ist dabei nebensächlich. Das sind die, die
schon heute nur noch in die Innenstadt fahren, weil es unbedingt
nötig ist. Z. B., um einen Personalausweis zu beantragen oder zum
Bahnhof zu kommen.
Das letzte, was wir nach Corona brauchen, sind leere Innenstädte.
Werden wir aber bekommen. Hier in AC wurde vor ein paar Monaten die
gesamte Innenstadt zur Tempo30-Zone gemacht. Der Verkehr hat seitdem
spürbar nachgelassen und wird das wohl auch noch weiter tun. Den
Einzelhandel wird es freuen.
Zufällig habe ich am Wochenende in Aachen zu tun und schaue mir das mal an.

FW
klaus reile
2020-09-07 16:33:03 UTC
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Am Mon, 7 Sep 2020 15:52:49 +0200
Post by noebbes
Post by F. W.
Die Meinung der Bürger ist dabei nebensächlich. Das sind die, die
schon heute nur noch in die Innenstadt fahren, weil es unbedingt
nötig ist. Z. B., um einen Personalausweis zu beantragen oder zum
Bahnhof zu kommen.
Das letzte, was wir nach Corona brauchen, sind leere Innenstädte.
Werden wir aber bekommen. Hier in AC wurde vor ein paar Monaten die
gesamte Innenstadt zur Tempo30-Zone gemacht. Der Verkehr hat seitdem
spürbar nachgelassen und wird das wohl auch noch weiter tun. Den
Einzelhandel wird es freuen.
Hier werben beinahe alle Parteien für ein nahezu autofreies Dorf. Man
könnte fast meinen, alle Parteien hätten eine grössere Spende von
amazon bekommen.

Ääh, sind die in Eupen mittlerweile auch so bekloppt geworden?

Klaus
--
Ich hätte vorher niemals gedacht, dass ich die Schwarzen wählen muss,
um zu versuchen, grün-rot-rot oder rot-grün-rot zu verhindern.

Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
noebbes
2020-09-08 13:46:01 UTC
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Post by klaus reile
Ääh, sind die in Eupen mittlerweile auch so bekloppt geworden?
Eupen ist erst seit genau 100 Jahren belgisch, vorher waren das
Deutsche. Deren Beklopptheit wächst sich nicht so schnell aus, das
dauert noch ein paar Generationen. Die sprechen nicht nur immer noch
Deutsch obwohl sie zur frankophonen Wallonie gehören, die leisten sich
auch ihre eigene Regionalregierung.

Die sind /immer noch/ so bekloppt.
klaus reile
2020-09-08 14:26:48 UTC
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On Tue, 8 Sep 2020 15:46:01 +0200
Post by noebbes
Post by klaus reile
Ääh, sind die in Eupen mittlerweile auch so bekloppt geworden?
Eupen ist erst seit genau 100 Jahren belgisch, vorher waren das
Deutsche. Deren Beklopptheit wächst sich nicht so schnell aus, das
dauert noch ein paar Generationen. Die sprechen nicht nur immer noch
Deutsch obwohl sie zur frankophonen Wallonie gehören, die leisten
sich auch ihre eigene Regionalregierung.
Die sind /immer noch/ so bekloppt.
Irgendwie habe ich mich falsch ausgedrückt oder es falsch verstanden:
Die Belgier waren im Gegensatz zu den Deutschen oder Holländern immer
einigermaßen normal geblieben. Wenn wir Baustellen in Belgien (Flandern)
hatten, waren wir immer ziemlich froh. Selten Kontrollen, fast nie.
Eigentlich habe ich dort (im Gegensatz zu Wallonien) nie schlechte
Erfahrungen gemacht.
Was ich meinte: Sind die dort weiterhin locker geblieben oder sind sie
ähnlich bekloppt wie die Deutschen geworden?

Klaus
--
Ich hätte vorher niemals gedacht, dass ich die Schwarzen wählen muss,
um zu versuchen, grün-rot-rot oder rot-grün-rot zu verhindern.

Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
noebbes
2020-09-08 15:55:37 UTC
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Post by klaus reile
On Tue, 8 Sep 2020 15:46:01 +0200
Post by noebbes
Post by klaus reile
Ääh, sind die in Eupen mittlerweile auch so bekloppt geworden?
Eupen ist erst seit genau 100 Jahren belgisch, vorher waren das
Deutsche. Deren Beklopptheit wächst sich nicht so schnell aus, das
dauert noch ein paar Generationen. Die sprechen nicht nur immer noch
Deutsch obwohl sie zur frankophonen Wallonie gehören, die leisten
sich auch ihre eigene Regionalregierung.
Die sind /immer noch/ so bekloppt.
Die Belgier waren im Gegensatz zu den Deutschen oder Holländern immer
einigermaßen normal geblieben. Wenn wir Baustellen in Belgien (Flandern)
hatten, waren wiwr immer ziemlich froh. Selten Kontrollen, fast nie.
Eigentlich habe ich dort (im Gegensatz zu Wallonien) nie schlechte
Erfahrungen gemacht.
Was ich meinte: Sind die dort weiterhin locker geblieben oder sind sie
ähnlich bekloppt wie die Deutschen geworden?
Flandern und die Wallonie sind zwei gänzlich unterschiedliche Länder.
Die ersteren gehörten vor der Gründung Belgiens zu Holland und die
Wallonen zu Frankreich. Die Flamen sind immer noch ein ziemlich lockeres
Völkchen und die Wallonen ein ziemlich stures Volk das zu einem großen
Teil immer noch recht deutschenfeindlich gesonnen ist.Die Angehörigen
der DG (deutschsprachige Gemeinschaft) ist noch einmal etwas Anderes.
Die Beamten dort sind preussischer als ihre Vorbilder, die deutschen
Eigenschaften sind immer noch sehr ausgeprägt. "DEN" Belgier gibt es
eigentlich nicht. Es gibt nur Flamen, Wallonen und ehemals Deutsche die
sich auch nach 100 Jahren immer noch mehr als Deutsche denn als Belgier
fühlen.
Klaus. K
2020-09-08 10:10:22 UTC
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Post by noebbes
Werden wir aber bekommen. Hier in AC wurde vor ein paar Monaten die
gesamte Innenstadt zur Tempo30-Zone gemacht. Der Verkehr hat seitdem
spürbar nachgelassen und wird das wohl auch noch weiter tun.
Möglich
Post by noebbes
Den Einzelhandel wird es freuen.
Seit wann freut man sich, wenn keine Kunden kommen? Bei geringerem
Verkehr werden anscheinend weniger Kunden aus dem Umland kommen.
--
K.
noebbes
2020-09-08 13:46:49 UTC
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Post by Klaus. K
Post by noebbes
Werden wir aber bekommen. Hier in AC wurde vor ein paar Monaten die
gesamte Innenstadt zur Tempo30-Zone gemacht. Der Verkehr hat seitdem
spürbar nachgelassen und wird das wohl auch noch weiter tun.
Möglich
Post by noebbes
Den Einzelhandel wird es freuen.
Seit wann freut man sich, wenn keine Kunden kommen? Bei geringerem
Verkehr werden anscheinend weniger Kunden aus dem Umland kommen.
Du kennst das Wort "Sarkasmus"?
F. W.
2020-09-15 09:10:51 UTC
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Post by F. W.
Post by noebbes
Post by F. W.
Die Meinung der Bürger ist dabei nebensächlich. Das sind die,
die schon heute nur noch in die Innenstadt fahren, weil es
unbedingt nötig ist. Z. B., um einen Personalausweis zu
beantragen oder zum Bahnhof zu kommen.
Das letzte, was wir nach Corona brauchen, sind leere
Innenstädte.
Werden wir aber bekommen. Hier in AC wurde vor ein paar Monaten die
gesamte Innenstadt zur Tempo30-Zone gemacht. Der Verkehr hat
seitdem spürbar nachgelassen und wird das wohl auch noch weiter
tun. Den Einzelhandel wird es freuen.
Zufällig habe ich am Wochenende in Aachen zu tun und schaue mir das
mal an.
Ja, tatsächlich. Wir waren am WE in Aachen unterwegs und da sind breite
Hauptstraßen mit Tempo 30-Schildern versehen. Ziemlich ungewöhnlich.

Allerdings ist Aachen nicht unbedingt autofeindlich. Wir konnten in
stadtnahe Parkhäusern (Dom, Annastraße) ziemlich gut und preiswert
parken (9.- €/Tag). Auch die Zufahrten zur A4 waren problemlos.

Natürlich fällt in deutschen Städten sonntags immer diese Totenstille
auf. Wir wohnten in Vaals und besichtigten am Sonntag nochmal Aachen.
Während es in Vaals zu einem kleinen Verkehrsstau am Morgen kam, weil so
viele Bürger munter unterwegs waren, war in Aachen tote Hose.

Die meisten Geschäfte hatten zu.

FW
Mein Gelber Stern
2020-09-08 11:39:22 UTC
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Post by F. W.
Die Meinung der Bürger ist dabei nebensächlich. Das sind die, die
schon heute nur noch in die Innenstadt fahren, weil es unbedingt
nötig ist. Z. B., um einen Personalausweis zu beantragen oder zum
Bahnhof zu kommen.
Das letzte, was wir nach Corona brauchen, sind leere Innenstädte.
FW
Leer? Und was ist mit den vielen bunten Menschen dort? Und die vielen
nacken Buschmänner mit Speeren und Keulen, die Autos attackieren? Das
bunte Leben tobt in BRD-Städten!

MGS
AgroKarbo
2020-09-08 18:31:15 UTC
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Post by F. W.
Post by Yogi Pimmel
Berlin (dpa). FDP und ADAC haben eine Forderung des Deutschen
Städtetags kritisiert, dem Auto öffentliche Räume zu entreißen.
Haben die aus der Corona-Krise nichts gelernt? Wollen die die
allerletzten Offline-Kunden auch noch nach Amazon treiben?
Hier stehen etliche Geschäfte leer, die im Januar noch existierten.
Dem Phänomen der sterbenden Innenstädte wird seit Jahrzehnten tatenlos zugesehen. Der Grund sind die grossen Einkaufszentrum am Rande, die man nur mit dem Auto erreicht. Das ist bekannt.
Das Kleingewerbe will wie üblich den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und die Innstädte für Autos attraktiver machen. Welch ein Hirnriß.
Die Leute verweilen länger, wenn sie nicht von Autos belästigt werden.
Es sind die feuchten Träume der SUV-Piloten, dass man vor dem Laden parken können muß. Dabei ist Bewegung an frischer Luft gesund. Abstrampeln im Sportstudio ist kein Ersatz, aber das glauben viele.
Warum nicht gleich mit dem Auto durch den Aachener Dom fahren. Die Türen sind breit genug. Und im Kölner Dom kann man ein nettes Parkhaus in zentraler Lage unterbringen.

Warum muss man den doofen Amis alles nachmachen, die ihre Städte gründlich zerstört haben, aber jetzt nach Old Heidelberg fahren. Soweit ich mich erinnere recht autofrei.
Siegfrid Breuer
2020-09-08 19:46:00 UTC
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Permalink
Post by AgroKarbo
Das Kleingewerbe will wie üblich den Teufel mit dem Beelzebub
austreiben und die Innstädte für Autos attraktiver machen. Welch ein
Hirnriß. Die Leute verweilen länger, wenn sie nicht von Autos
belästigt werden.
Und man sieht auch immer oefter Leute, die mit dem Bollerwagen
ihre Spontankaeufe heimfahren, und Familien, wo Vater und Mutter
das Sofa schleppen, und die beiden Kinder je einen Sessel, newahr?
--
Post by AgroKarbo
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken:

Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2020-09-09 05:12:20 UTC
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Post by AgroKarbo
Post by F. W.
Post by Yogi Pimmel
Berlin (dpa). FDP und ADAC haben eine Forderung des Deutschen
Städtetags kritisiert, dem Auto öffentliche Räume zu entreißen.
Haben die aus der Corona-Krise nichts gelernt? Wollen die die
allerletzten Offline-Kunden auch noch nach Amazon treiben?
Hier stehen etliche Geschäfte leer, die im Januar noch existierten.
Dem Phänomen der sterbenden Innenstädte wird seit Jahrzehnten tatenlos zugesehen.
Nicht nur das. Es wird durch eine linksgruene Verkehrsverhinderungspolitik noch befeuert.
Post by AgroKarbo
Der Grund sind die grossen Einkaufszentrum am Rande, die man nur mit dem Auto erreicht. Das ist bekannt.
Nein, das sind linksgruene Luegenmaerchen.
Man verwechselt wie immer Ursache und Wirkung.
Ohne die Hatz auf den MIV in den Staedten waeren diese Zentren nie so attraktiv geworden.
Ausserdem haben die mir bekannten Zentren hier in der Gegend allesamt auch eine OePNV-Anbindung.
Post by AgroKarbo
Das Kleingewerbe will wie üblich den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und die Innstädte für Autos attraktiver machen. Welch ein Hirnriß.
Genau, was wissen die Betroffenen schon? Das kann ein Abu Haschisch aus der gruenlinken SED-Parteizentrale doch viel besser entscheiden. :-/
Post by AgroKarbo
Die Leute verweilen länger, wenn sie nicht von Autos belästigt werden.
Ja, nur WAS fuer Leute? Penner, Arbeitslose, Goldstuecke und co verweilen da sicher laenger und vergraulen auch noch die letzten Kunden, waehrend sich deren Konsumverhalten vor allem durch Ladendiebstahl manifestiert.
Post by AgroKarbo
Es sind die feuchten Träume der SUV-Piloten, dass man vor dem Laden parken können muß. Dabei ist Bewegung an frischer Luft gesund. Abstrampeln im Sportstudio ist kein Ersatz, aber das glauben viele.
DIE bringen aber das Geld. Nicht die 20-jaehrigen MUFLs, die der Oma die Handtasche klauen.
Und DIE fahren dann halt lieber in die oben angesprochene Mall, in der es nicht nur massig Gratisparkplaetze gibt, sondern auch ein Fitnesstudio. Problem geloest.
Post by AgroKarbo
Warum nicht gleich mit dem Auto durch den Aachener Dom fahren. Die Türen sind breit genug. Und im Kölner Dom kann man ein nettes Parkhaus in zentraler Lage unterbringen.
Drumherum waere genug Platz.
Post by AgroKarbo
Warum muss man den doofen Amis alles nachmachen, die ihre Städte gründlich zerstört haben, aber jetzt nach Old Heidelberg fahren. Soweit ich mich erinnere recht autofrei.
Deine Erinnerung ist wohl durch exzessiven Haschgenuss etwas getruebt.
Ok, Schloss und ein paar Altstadtstrassen sind tatsaechlich weitgehend "autofrei", dahin zieht es auch die mit Bus oder Schiff anreisenden Kurztouristen, aber im Rest der Stadt tobt das gruenrote Verkehrschaos wie aus dem Lehrbuch einer marxistischen Stadtvernichtungsguerilla. Insofern fahr ich da auch nicht mehr so wirklich hin. Mein Geld kann ich fuer schoenere Dinge ausgeben, als fuer Parkgebuehren und Knoellchen.
F. W.
2020-09-09 05:44:32 UTC
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Permalink
Post by AgroKarbo
Dem Phänomen der sterbenden Innenstädte wird seit Jahrzehnten
tatenlos zugesehen. Der Grund sind die grossen Einkaufszentrum am
Rande, die man nur mit dem Auto erreicht. Das ist bekannt.
Ja, das Auto ist und bleibt ein "Einkaufswagen".
Post by AgroKarbo
Das Kleingewerbe will wie üblich den Teufel mit dem Beelzebub
austreiben und die Innstädte für Autos attraktiver machen. Welch ein
Hirnriß. Die Leute verweilen länger, wenn sie nicht von Autos
belästigt werden.
Nein, das Auto ist und bleibt ein "Einkaufswagen".
Post by AgroKarbo
Es sind die feuchten Träume der SUV-Piloten, dass man vor dem Laden
parken können muß. Dabei ist Bewegung an frischer Luft gesund.
Die meisten Autos sind keine SUV. Und vor dem Laden parken ist immer
noch unbequemer als im Schlafanzug bei Amazon zu bestellen. Es könnte
mich zum Einkaufen in der Stadt ziehen. Vermutlich aber nicht oft und
nicht lange.
Post by AgroKarbo
Abstrampeln im Sportstudio ist kein Ersatz, aber das glauben viele.
Das kommt darauf an, ob Du Sport meinst oder Einkaufen.
Post by AgroKarbo
Warum nicht gleich mit dem Auto durch den Aachener Dom fahren. Die
Türen sind breit genug. Und im Kölner Dom kann man ein nettes
Parkhaus in zentraler Lage unterbringen.
Es gibt Amazon. Ob Innenstädte leer werden oder nicht, ist den meisten
Bürgern inzwischen egal.
Post by AgroKarbo
Warum muss man den doofen Amis alles nachmachen, die ihre Städte
gründlich zerstört haben, aber jetzt nach Old Heidelberg fahren.
Soweit ich mich erinnere recht autofrei.
Autofreie Städte hatten wir während der Hochsaison von COVID-19. Das
Ergebnis waren sterbende Städte.

Bin gespannt, wann sich diese Bewegung mal umdreht und wie viele Läden
dann noch existieren. Wie gesagt, ist es den meisten inzwischen egal.
Mir auch. Die Innenstadt hatte ihre Chance.

FW
AgroKarbo
2020-09-09 07:03:46 UTC
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Post by F. W.
Ja, das Auto ist und bleibt ein "Einkaufswagen"
.......
Post by F. W.
Autofreie Städte hatten wir während der Hochsaison von COVID-19. Das
Ergebnis waren sterbende Städte. e.
Es ist immer das gleiche bei solchen Kakeleien.: Den meisten Beiträgen fehlt jedes Bewusstsein über die historische und internationale Dimension. Es reicht der eigene Blick über das Lenkrad auf eine deutsche Stadt und das verleitet zu Annahmen, die schlicht falsch sind.

Das Leitbild der "autogerechten Stadt" wurde in den 195Oer Jahren formuliert und schon damals gabe es Kritik. Es ging nicht um Einkaufen, sondern um den Transfer von der Wohnung zum Arbeitsplatz, damals typischerweise im Stadtkern. Die Bewegung zum Rand (Behörden, Krankenhäuser, Hochschulen am Stadtrand oder auf der grünen Wiese) setzte erst als Folge davon ein.
In Europa boten die zerstörten Innenstädte einen idealen Baugrund für breite Stassen, quer durch die alte Bausubstanz.
Frauen, die typischerweise die Einkäufe erledigten, hatten kein Auto, nicht mal einen Führerschein. Das kam erst später, wieder als Reaktion auf die Entwicklungen.
Die Strasse wurde freigeräumt für die Autos. Etwa indem die lästigen Strassenbahnen beseitigt wurden und durch "flexible" Busse ersetzt wurden. Die Stassen waren ja da. So kam der Teufelskreis in Gang, der erst heute gestoppt wird.
Die nächste Welle waren die grossen Einkaufzentren auf dem freien Feld, führend IKEA. Ideal für alle, die ein grosses Auto hatten um die Möbelteile zu transportieren. Oder Getränkekisten einladen konnte.
Es profitierte eine bestimmte Schicht. Andere, Rentner ohne Auto oder Familienangehörige blieben aussen vor.
Wie gesagt, das war alles bekannt, aber es interessierte die Kommunalpolitiker nicht. Erst von den Grünen kam Kritik aber seit die auf das Elektroauto fixiert sind, ist es auch vorbei. Von der AfD ist ohnehin nichts zu erwarten.
Deutschland hinkt in dieser Entwicklung anderen Ländern noch hinterher. Parkraumbewirtschaftung in der Innenstadt gab es in Frankreich scho Jahrzehnte, sammt Knöllchen. Und die Einkaufszentren am Stadtrand waren traumhaft für den deutschen Michel. Alles aber nur ein Abklatsch der USA, wo man ungehemmt in die Fläche gehen konnte.

Visionäre, wie Walt Disney, entwarfen die autofreie Stadt. Dafür wurde extra ein innovatives Transportsystem (Monorail) eingeführt (nicht erfunden), das bis heute in Disneyland funktioniert. Die grossen Themenparks sind autofrei und die Besucher wissen das zu schätzen. Sie freuen sich über die Eisenbahn, die sie für den Personentransport aus den USA kaum kennen.

Pioniere auch die Kiffer-Hochburg San Francisko, wo der fahrelose Betrieb schon vor Jahrzehnten für die neugebaute Regionalbahn unter der Bay hindurch eingeführt wurden.

Das kann als Blaupause für die Ökostädte in arabischen Ländern betrachtet werden, die in den letzten Jahren aus dem Sand gestrampft wurden und versuchen die alte Lebensqualität der Städte neu zu definieren. Die alten Stadtzentren rund ums Mittelmeer wurden nicht zerbombt und sind heute eine feste Sehenswürdigkeit für ausländische Besucher.

Natürlich sehen unsere Nazis das nur dunkelhäutige Menschen, die einen bestehlen oder übers Ohr hauen wollen, Schmutz und Armut. Aber der europäische Tunnelblick hilft nicht bei globalen Problemen. Eine europäische Stadt im Mittelalter hat viel mit dem heutigen Fes gemeinsam und von Kairo bis Lagos kann man diese Strukturen finden.
F. W.
2020-09-15 09:17:41 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
Ja, das Auto ist und bleibt ein "Einkaufswagen"
Autofreie Städte hatten wir während der Hochsaison von COVID-19.
Das Ergebnis waren sterbende Städte. e.
Es ist immer das gleiche bei solchen Kakeleien.: Den meisten
Beiträgen fehlt jedes Bewusstsein über die historische und
internationale Dimension. Es reicht der eigene Blick über das Lenkrad
auf eine deutsche Stadt und das verleitet zu Annahmen, die schlicht
falsch sind.
Historische und internationale Dimension?

Es geht schnöde um Money. Der Deutsche fährt gern in die Stadt, sofern
er nicht bei Amazon bestellt oder einen Capucchino oder ein paar Schuhe
kaufen will.

In der Stadt herum laufen Arme und Bettler. Deshalb gibt es die
1-Euro-Läden und Spielhallen. Der Mittelstand kann damit recht wenig
anfangen, aber er verlässt die Innenstadt ja auch zusehends.

In der Innenstadt wird bei gleicher Politik überleben, wer von
Capucchino und Schuhen, von Spielhallen und 1-Euro-Läden leben kann.

Das ist die Situation. Die muss man nicht gut finden. Aber sie ist so.

FW

Hans-Juergen Lukaschik
2020-09-09 06:04:30 UTC
Antworten
Permalink
am Dienstag, 08 September 2020 11:31:15
Post by F. W.
Hier stehen etliche GeschÀfte leer, die im Januar noch existierten.
Dem PhÀnomen der sterbenden InnenstÀdte wird seit Jahrzehnten
tatenlos zugesehen. Der Grund sind die grossen Einkaufszentrum am
Rande, die man nur mit dem Auto erreicht.
Die man glÃŒcklicherweise mit dem Auto erreicht. Mit einem gefÃŒllten
Einkaufswagen sind es höchstens 200 Meter bis zum Kofferraum.
GefÌllt mit Artikeln des tÀglichen Bedarfs, die in der Innenstadt
ÃŒberhaupt nicht angeboten werden.

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
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