Discussion:
Woher kommt der Strom? Die Kohle-Stadt Hamburg.
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Wende
2019-04-17 06:31:00 UTC
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16.04.2019
Woher kommt der Strom? Die Kohle-Stadt Hamburg. 14. Woche

Von Rüdiger Stobbe.
Ist Windstrom aus dem hohen Norden ideal für Hamburg? Offenbar
nicht: 94 Prozent des in Hamburg verbrauchten Stroms ist Strom
aus fossilen Energieträgern. Genauer gesagt vor allem aus
Steinkohle. Strom erzeugt aus Steinkohle, die aus aller
Welt mit Schweröl betriebenen Schiffen nach Hamburg
geschippert wird. SPD und Grüne verantworten diesen
anachronistischen Zustand./
mehr
Q: https://www.achgut.com/artikel/woher_kommt_der_strom_14_woche

"94 Prozent des in Hamburg verbrauchten Stroms ist
Strom aus fossilen Energieträgern. Genauer gesagt
vor allem aus Steinkohle."

Die Hamburger wollen ihren Strom aus der Kohle und die
Münchner wollen ihren Strom am liebsten aus Windrädern.

Lösung: Stromleitungen von Hamburg nach München verlegen!

Wo bitte ist da das Problem? :-)
Harald Vondervelt
2019-04-17 06:34:06 UTC
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Post by Wende
16.04.2019
Woher kommt der Strom? Die Kohle-Stadt Hamburg. 14. Woche
Von Rüdiger Stobbe.
Ist Windstrom aus dem hohen Norden ideal für Hamburg? Offenbar
nicht: 94 Prozent des in Hamburg verbrauchten Stroms ist Strom
aus fossilen Energieträgern. Genauer gesagt vor allem aus
Steinkohle. Strom erzeugt aus Steinkohle, die aus aller
Welt mit Schweröl betriebenen Schiffen nach Hamburg
geschippert wird. SPD und Grüne verantworten diesen
anachronistischen Zustand./
mehr
Q: https://www.achgut.com/artikel/woher_kommt_der_strom_14_woche
"94 Prozent des in Hamburg verbrauchten Stroms ist
Strom aus fossilen Energieträgern. Genauer gesagt
vor allem aus Steinkohle."
Die Hamburger wollen ihren Strom aus der Kohle und die
Münchner wollen ihren Strom am liebsten aus Windrädern.
Lösung: Stromleitungen von Hamburg nach München verlegen!
Wo bitte ist da das Problem? :-)
Das Problem ist, dass wir in Bayern keinen linksgrün versifften Strom
wollen, wir wollen überhaupt nichts linksgrün Versifftes!
--
Harald Vondervelt
Ole Jansen
2019-04-17 06:46:57 UTC
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Post by Wende
Ist Windstrom aus dem hohen Norden ideal für Hamburg? Offenbar
nicht: 94 Prozent des in Hamburg verbrauchten Stroms ist Strom
aus fossilen Energieträgern.
In Hamburg gibt es immerhin Fernwärme. Als ersten Schritt
soll die Feuerung der entsprechenden Kraftwerke auf Gas
umgestellt werden. Es wurden für Neubauten Bauvorschrifte
erlassen welche elektrische Wärmepumpen forcieren. Welche
dann vorr. vermehrt mit Strom aus Gasimporten laufen.
So wie die ganzen Ladesäulen für die zukünftigen E-Autos...

O.J.
klaus r.
2019-04-17 07:16:49 UTC
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Am Wed, 17 Apr 2019 08:46:57 +0200
Post by Ole Jansen
Post by Wende
Ist Windstrom aus dem hohen Norden ideal für Hamburg? Offenbar
nicht: 94 Prozent des in Hamburg verbrauchten Stroms ist Strom
aus fossilen Energieträgern.
In Hamburg gibt es immerhin Fernwärme. Als ersten Schritt
soll die Feuerung der entsprechenden Kraftwerke auf Gas
umgestellt werden. Es wurden für Neubauten Bauvorschrifte
erlassen welche elektrische Wärmepumpen forcieren. Welche
dann vorr. vermehrt mit Strom aus Gasimporten laufen.
So wie die ganzen Ladesäulen für die zukünftigen E-Autos...
O.J.
Etwas OT, aber interessant. Dieser Tage im TV: In West-Kanada werden
riesige Flächen Wald gerodet, das Holz zu Sägemehl verarbeitet und mit
Seeschiffen nach Ostengland gefahren um dort in einem Kraftwerk (den
Namen habe ich vergessen) verfeuert zu werden. Das Kraftwerk verbraucht
3000-4000to täglich. Alles kommt von Kanada.

So habe ich mir doch immer aktiven Umweltschutz vorgestellt. Das kann
doch nur gut sein. Aber an meinem kleinen Dieselauto wird die Welt zu
Grund gehen.

Klaus

<ohne Christen und fup2 dtt>
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)
Bevor ich mich uffreg, isset mir lieber egal (auch Lisa Fitz)
Christoph Müller
2019-04-17 08:18:29 UTC
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Post by Ole Jansen
In Hamburg gibt es immerhin Fernwärme.
Gut. Ist aber teuer. Es gäbe effektivere Möglichkeiten.
Post by Ole Jansen
Als ersten Schritt
soll die Feuerung der entsprechenden Kraftwerke auf Gas
umgestellt werden.
Automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle einzuführen,
hätte mehr Effekt und wäre billiger.
Post by Ole Jansen
Es wurden für Neubauten Bauvorschrifte
erlassen welche elektrische Wärmepumpen forcieren.
Der ganz große Trick: Aus 1 mach 1. Das, was mit der Stromproduktion
weggeworfen wird, holt man per Wärmepumpe zurück. Dabei könnte man mit
Strom meistens viel Besseres machen als nur Niedertemperaturwärme.
Post by Ole Jansen
Welche
dann vorr. vermehrt mit Strom aus Gasimporten laufen.
??? Dachte, dass es dort so viel Windstrom gäbe. Wieso wird dieser nicht
verwendet?
Post by Ole Jansen
So wie die ganzen Ladesäulen für die zukünftigen E-Autos...
Worum geht's hier überhaupt? Die Reduzierung der Schadstoffanreicherung
scheint jedenfalls keine Priorität zu haben.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Ole Jansen
2019-04-17 08:52:30 UTC
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Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
In Hamburg gibt es immerhin Fernwärme.
Gut. Ist aber teuer. Es gäbe effektivere Möglichkeiten.
Ich habe 20 Jahre in einer Stadt mit Fernwärmenetz gewohnt.
Die Heizkosten sind moderat. Platz und Kosten für eigene
Technik entfallen weitgehend.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Als ersten Schritt
soll die Feuerung der entsprechenden Kraftwerke auf Gas
umgestellt werden.
Was zunächst mal eine Erhöhung der Brennstoffkosten beinhaltet
und Fernwärme i.V. zu lokalen Brennwertkesseln unwirtschaftlich
macht.
Post by Christoph Müller
Automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle einzuführen,
hätte mehr Effekt und wäre billiger.
Nehmen wir mal an wir bleiben bei Gas als Brennstoff
und Fernwärme. Ein Großkraftwerk kann durch Turbinenanzapfungen
die eingesetzte Primärenergie in gewissen Grenzen flexibel
zwischen Stromerzeugung und Wärmeeinspeisung aufteilen und
in Niederdruckstufen aus Niedertemperaturwärme Strom erzeugen.
Ferner kann es Surplus Stromspitzen in Großspeichern für Fernwärme
akkumulieren.

Klein-KWK Anlagen können das alles nicht.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Es wurden für Neubauten Bauvorschrifte
erlassen welche elektrische Wärmepumpen forcieren.
Der ganz große Trick: Aus 1 mach 1. Das, was mit der Stromproduktion
weggeworfen wird, holt man per Wärmepumpe zurück.
Wärmepumpen mit GuD Strom zu betreiben kann energetisch
Sinn machen, abhängig von der Leistungszahl.
Für den Endverbraucher ist es i.V. zu einer herkömmlichen
Gastherme in jedem Fall teurer.
Post by Christoph Müller
Dabei könnte man mit
Strom meistens viel Besseres machen als nur Niedertemperaturwärme.
Umgekehrt. Großkraftwerke können aus Niedertemperaturwärme Strom
machen. Wie oft denn noch?!
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Welche
dann vorr. vermehrt mit Strom aus Gasimporten laufen.
??? Dachte, dass es dort so viel Windstrom gäbe. Wieso wird dieser nicht
verwendet?
Er wird verwendet, ist aber volatil und es gibt keine wirtschaftliche
Speichermöglichkeit. Ihn in Speicherkesseln zu Wärme zu machen
ist nicht wirtschaftlich.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
So wie die ganzen Ladesäulen für die zukünftigen E-Autos...
Worum geht's hier überhaupt?
Um den Unterschied zwischen technische Machbarkeit und Fortschritt.
Bzw. zwischen Konzept und Realität.
Post by Christoph Müller
Die Reduzierung der Schadstoffanreicherung
scheint jedenfalls keine Priorität zu haben.
Das scheint in der Tat so. Die Akkumulierung von Cerebralen
Flatulenzen in Politik und Gesellschaft auch nicht.

O.J.
Christoph Müller
2019-04-17 19:19:02 UTC
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Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
In Hamburg gibt es immerhin Fernwärme.
Gut. Ist aber teuer. Es gäbe effektivere Möglichkeiten.
Ich habe 20 Jahre in einer Stadt mit Fernwärmenetz gewohnt.
Die Heizkosten sind moderat. Platz und Kosten für eigene
Technik entfallen weitgehend.
Bei beengten Platzverhältnissen ist das sicher ein Vorteil. Für einen
ganzen Wohnblock auch. Denn dann fallen die Anschlusskosten nicht so ins
Gewicht. Für ein Einfamilienhaus aber alleine für Anschluss 10.000 bis
20.000 Euro berappen zu müssen, ist schon happig.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle einzuführen,
hätte mehr Effekt und wäre billiger.
Nehmen wir mal an wir bleiben bei Gas als Brennstoff
und Fernwärme. Ein Großkraftwerk kann durch Turbinenanzapfungen
die eingesetzte Primärenergie in gewissen Grenzen flexibel
zwischen Stromerzeugung und Wärmeeinspeisung aufteilen und
in Niederdruckstufen aus Niedertemperaturwärme Strom erzeugen.
Ferner kann es Surplus Stromspitzen in Großspeichern für Fernwärme
akkumulieren.
Klein-KWK Anlagen können das alles nicht.
Ist damit auch nicht nötig, wenn das Management stimmt. Die Dinger
laufen dann nämlich wirklich NUR DANN, wenn's für den Betreiber sinnvoll
ist. Dafür sollen Wertreaktionsmodule sorgen. Statt aufwändig Strom zu
speichern, lässt man die Maschine gar nicht erst laufen. Die Energie
bleibt dann mitsamt Abwärme ggf. für Jahrhunderte nahezu verlustfrei
gespeichert. Ohne irgendwelche Extrakosten. Das schafft prinzipiell kein
Akku der Welt.
Und auch Wärme lässt sich vor Ort gut speichern. In Warmwasserspeichern,
Mauerwerk und Möbeln. Deren Wärmekapazitäten muss das Wertreaktionsmodul
natürlich kennen. Genauso die Gewohnheiten der Bewohner und was sonst
noch wichtig sein könnte wie z.B. große Fußballländerspiele.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Es wurden für Neubauten Bauvorschrifte
erlassen welche elektrische Wärmepumpen forcieren.
Der ganz große Trick: Aus 1 mach 1. Das, was mit der Stromproduktion
weggeworfen wird, holt man per Wärmepumpe zurück.
Wärmepumpen mit GuD Strom zu betreiben kann energetisch
Sinn machen, abhängig von der Leistungszahl.
Finanziell aber eher weniger. Die Dinger sind halt verdammt teuer. Hier
in der Gegend steht so eines. Ständig wird von Stilllegung gesprochen,
was dann politisch mit entsprechenden Zuschüssen verhindert wird. Den
gleichen Nutzen könnte man anders billiger haben.
Post by Ole Jansen
Für den Endverbraucher ist es i.V. zu einer herkömmlichen
Gastherme in jedem Fall teurer.
Der Endverbraucher könnte aber auch Lieferant sein. Speziell dann, wenn
der Strompreis besonders hoch ist. Andererseits könnte er mit einem
elektrischen Heizstab dafür sorgen, dass erst gar keine Brennstoffe
angetastet werden, wenn genug PV- und Windstrom im Netz unterwegs ist.
Ganz ohne teure Akkus.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Dabei könnte man mit
Strom meistens viel Besseres machen als nur Niedertemperaturwärme.
Umgekehrt. Großkraftwerke können aus Niedertemperaturwärme Strom
machen. Wie oft denn noch?!
Die arbeiten mit Niedertemperatur? Kennst du Carnot? Der verlangt nach
einer möglichst großen TemperaturDIFFERENZ.

An den Niedertemperaturgeneratoren wird nur deshalb gearbeitet, weil es
in der Industrie sehr viel Niedertemperaturwärme gibt, die man gerne
noch verstromen würde. Leider sind die Anlage aber im Vergleich zur
Leistung recht teuer.

Wenn du meinst, dass bei einem Großkraftwerk ja nur
Niedertemperaturwärme raus kommt - stimmt. Das erreicht man durch große
Mengen an Wasser. Der Grenzwert liegt bei der Wassereintrittstemperatur.
Je mehr Wasser durch das System gepumpt wird, desto niedriger die
Abwärmetemperatur. Diese hat allerdings nicht sehr viel mit der
Temperatur des Arbeitsgases zu tun. Da geht's vor allem um Toträume und
Wärmetauscheroberflächen.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Welche
dann vorr. vermehrt mit Strom aus Gasimporten laufen.
??? Dachte, dass es dort so viel Windstrom gäbe. Wieso wird dieser nicht
verwendet?
Er wird verwendet, ist aber volatil und es gibt keine wirtschaftliche
Speichermöglichkeit.
Klar gibt es die. Einfach die Verbrennung von Brennstoffen einstellen.
Wird wieder mehr Strom gebraucht, kann man die Anlagen ja wieder
einschalten und mit dem nicht verbrannten Brennstoff befeuern. Kostet
nicht mal was extra.
Post by Ole Jansen
Ihn in Speicherkesseln zu Wärme zu machen
ist nicht wirtschaftlich.
Die Speicherung in Akkus grundsätzlich auch nicht, wenn man mit dem
Liegenlassen von Brennstoffen vergleicht. Mit Ausnahme von mobilen
Anwendungen.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
So wie die ganzen Ladesäulen für die zukünftigen E-Autos...
Worum geht's hier überhaupt?
Um den Unterschied zwischen technische Machbarkeit und Fortschritt.
Ist es machbar, thermische Stromerzeuger ein und aus zu schalten? Klar
geht das. Wo ist dann das Problem mit der technischen Machbarkeit? Wäre
es KEIN Fortschritt, wenn man den Verbrauch von Brennstoffen deutlich
reduziert?
Post by Ole Jansen
Bzw. zwischen Konzept und Realität.
Das Konzept wäre: Energieversorgung systembedingt (!) immer mit den
saubersten verfügbaren Energieformen betreiben. Die Realität ist, dass
man zur Netzstabilität die schmutzigsten Anlagen weiter laufen lässt und
lieber PV und Windstrom abschaltet. Gut, das Ganze ist historisch
gewachsen. Wenn mir heute jemand mit einem solchen Konzept käme, würde
ich es ihm um die Ohren hauen.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Die Reduzierung der Schadstoffanreicherung
scheint jedenfalls keine Priorität zu haben.
Das scheint in der Tat so. Die Akkumulierung von Cerebralen
Flatulenzen in Politik und Gesellschaft auch nicht.
Vielleicht hilft ja Fridays for Future weiter. Die verlangen mit
Nachdruck nach Taten statt Worten.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Ole Jansen
2019-04-18 06:20:00 UTC
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Permalink
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
In Hamburg gibt es immerhin Fernwärme.
Gut. Ist aber teuer. Es gäbe effektivere Möglichkeiten.
Ich habe 20 Jahre in einer Stadt mit Fernwärmenetz gewohnt.
Die Heizkosten sind moderat. Platz und Kosten für eigene
Technik entfallen weitgehend.
Bei beengten Platzverhältnissen ist das sicher ein Vorteil. Für einen
ganzen Wohnblock auch. Denn dann fallen die Anschlusskosten nicht so ins
Gewicht. Für ein Einfamilienhaus aber alleine für Anschluss 10.000 bis
20.000 Euro berappen zu müssen, ist schon happig.
Hey, im Vergleich zu Makler, Steuern oder der nächste Sanierung von
Anliegerstraße und Kanalisation (Ja, nacheinander und in der
Reihenfolge) ist das voll der Schnapper.

Nee, so rechnet man nicht...

Gerümpel wie Heizkessel usw. koste Geld und Platz.
Rohre in der Erde kosten nur Geld. In beiden Fällen egal ob es
rumsteht oder nicht. Und egal ob ggü. dem Endverbraucher
als Flatrate tarifiert wird oder verbrauchsabhängig oder
als Mischung.

Fernwärme ist (oder bald war?) trotz teurer Erdleitungen wirtschaftlich
weil KWK mit Kohle als Brennstoff verwendet werden kann.

Sobald der Kostenvorteil wegfällt muss man es quer subventionieren
oder die Leute zwingen. Durch fehlende Gasanschlüsse,
"Grundwasserschutzgebiete" mit Öltankverbot, Bauträgerbindungen,
Anschlusszwänge...
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle einzuführen,
hätte mehr Effekt und wäre billiger.
Nehmen wir mal an wir bleiben bei Gas als Brennstoff
und Fernwärme. Ein Großkraftwerk kann durch Turbinenanzapfungen
die eingesetzte Primärenergie in gewissen Grenzen flexibel
zwischen Stromerzeugung und Wärmeeinspeisung aufteilen und
in Niederdruckstufen aus Niedertemperaturwärme Strom erzeugen.
Ferner kann es Surplus Stromspitzen in Großspeichern für Fernwärme
akkumulieren.
Klein-KWK Anlagen können das alles nicht.
Ist damit auch nicht nötig, wenn das Management stimmt. Die Dinger
laufen dann nämlich wirklich NUR DANN, wenn's für den Betreiber sinnvoll
ist.
Also nur dann wenn sich zufällig der Strombedarf in Deinem
Mikrohandelssystem mit dem lokalem Wärmebedarf deckt.
Was prinzipiell eher selten der Fall sein dürfte und angesichts
der Fix- und Wartungskosten solcher Anlagen keine wirtschaftlichen
Vorteile böte. Egal wie gut man das managt. Wie oft denn noch...
Post by Christoph Müller
Und auch Wärme lässt sich vor Ort gut speichern. In Warmwasserspeichern,
Mauerwerk und Möbeln.
Ein 8000t schwerer Couchtisch aus Grauguss würde für einen
Jahresbedarf ausreichen. Oder Latentwärmespeicher mit Paraffin
im Wert von 40.000€. Sowas kann man sich hinstellen
wenn man auf so'n Zeug steht. Oder als eiserne Reserve.
Wenn der Strom ausfällt.

Um 80€ Heizgeld im Monat zu sparen ist es nicht wirtschaftlich.
Oder erst in 100 Jahren.

BTW: Gleich teure Batteriespeicher die bei Dunkelflaute
ein paar mal im Jahr Strom im Gegenwert von 48€(Verkaufspreis)
bzw 11€(Gestehungspreis) speichern sind nie wirtschaftlich.
Weil sie keine 100 Jahre halten.
Post by Christoph Müller
Genauso die Gewohnheiten der Bewohner
... welche wir dann automatisch und bequem erfassen und
dem Profiling zuführen, natürlich gaanz anonym, ehrlich ....
Post by Christoph Müller
und was sonst
noch wichtig sein könnte wie z.B. große Fußballländerspiele.
Nicht ohne Grund steht im Rundfunkstaatsvertrag eine
ganze Seite was über Fussball. Und vergleichsweise wenig
konkretes über Pluralität, Meinungsfreiheit und informationelle
Selbstbestimmung.

Dein Anliegen für ein (wie oben beschrieben rel. nutzloses)
Mikromanagement von Gebäudetechnik immer weiter in die
Privatsphäre Fussballquckender Bürger einzudringen hat ja Konjunktur.
Ich mag es trotzdem nicht.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Es wurden für Neubauten Bauvorschrifte
erlassen welche elektrische Wärmepumpen forcieren.
Der ganz große Trick: Aus 1 mach 1. Das, was mit der Stromproduktion
weggeworfen wird, holt man per Wärmepumpe zurück.
Wärmepumpen mit GuD Strom zu betreiben kann energetisch
Sinn machen, abhängig von der Leistungszahl.
Finanziell aber eher weniger.
In F werden durchaus noch Widerstandzheizungen für Gebäudeheizung
verwendet weil Strom dort günstig ist.
Post by Christoph Müller
Die Dinger sind halt verdammt teuer.
Wärmepumpen will man in F eher nicht. Teuer, laut und
nervig.
Post by Christoph Müller
Hier
in der Gegend steht so eines. Ständig wird von Stilllegung gesprochen,
was dann politisch mit entsprechenden Zuschüssen verhindert wird. Den
gleichen Nutzen könnte man anders billiger haben.
Wäre der Haushaltsstrompreis in D nicht derartig künstlich
überhöht bräuchten wir vermutlich nicht darüber reden.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Für den Endverbraucher ist es i.V. zu einer herkömmlichen
Gastherme in jedem Fall teurer.
Der Endverbraucher könnte aber auch Lieferant sein. Speziell dann, wenn
der Strompreis besonders hoch ist.
Und hier wieder die Hausfrauenperspektive.
Haushaltsstrom für den Eigenbedarf selbst zu erzeugen erscheint
aufgrund der aktuellen Preisverzerrungen durch Umlagen und Abgaben
aus der Individualperspektive u.U. wirtschaftlich.
Daraus folgt weder ein volkswirtschaftlicher noch ein
ökologische Nutzen und erst Recht lässt sich dies nicht
auf Industrie und Verkehr extrapolieren.
Und nein, auch ein noch so intelligenter und gut gemachter
Möppel ändert daran nichts. So wenig wie deutsche Schrebergärten
die Welternährung sicherstellen können.
Post by Christoph Müller
Andererseits könnte er mit einem
elektrischen Heizstab dafür sorgen, dass erst gar keine Brennstoffe
angetastet werden, wenn genug PV- und Windstrom im Netz unterwegs ist.
Was in Fernwärmenetzen durchaus gemacht wird. Weil Haushalt
und Kleingewerbe den "Gratisstrom" ja über den Strompreis quer
subventionieren.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Dabei könnte man mit
Strom meistens viel Besseres machen als nur Niedertemperaturwärme.
Umgekehrt. Großkraftwerke können aus Niedertemperaturwärme Strom
machen. Wie oft denn noch?!
Die arbeiten mit Niedertemperatur? Kennst du Carnot? Der verlangt nach
einer möglichst großen TemperaturDIFFERENZ.
Rrrichtig. Und wo wird die am unteren Ende noch zu Strom?
In der Niederdruckstufe eines Dampfkraftwerkes oder in einem
kleinen Gasmotor?
Post by Christoph Müller
Leider sind die Anlage aber im Vergleich zur
Leistung recht teuer.
Unsinn. Kein normales Dampfkraftwerk zur Stromerzeugung verzichtet
aus Kostengründen auf eine Niederdruckstufe. Sowas machen
vielleicht Molkereien.
Post by Christoph Müller
Wenn du meinst, dass bei einem Großkraftwerk ja nur
Niedertemperaturwärme raus kommt - stimmt. Das erreicht man durch große
Mengen an Wasser. Der Grenzwert liegt bei der Wassereintrittstemperatur.
Je mehr Wasser durch das System gepumpt wird, desto niedriger die
Abwärmetemperatur. Diese hat allerdings nicht sehr viel mit der
Temperatur des Arbeitsgases zu tun. Da geht's vor allem um Toträume und
Wärmetauscheroberflächen.
Du bist verwirrt. Verstehe endlich den Unterschied zwischen
dem Dampfpprozess und Kolbenmaschinen bzw. Gasturbine.
Durch die Phasenumwandlung des Arbeitsmediums entallen
weitgehend die Verluste durch die Verdichtung. Durch
Speisewasservorwärmung und Zwischenüberhitzung nächert man
sich dem Carnot-Prozess. Tu liegt kaum über Umgebung.
Kleine Kolbenmaschinen *können* nicht besser sein.
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Welche
dann vorr. vermehrt mit Strom aus Gasimporten laufen.
??? Dachte, dass es dort so viel Windstrom gäbe. Wieso wird dieser nicht
verwendet?
Er wird verwendet, ist aber volatil und es gibt keine wirtschaftliche
Speichermöglichkeit.
Klar gibt es die. Einfach die Verbrennung von Brennstoffen einstellen.
Wird wieder mehr Strom gebraucht, kann man die Anlagen ja wieder
einschalten und mit dem nicht verbrannten Brennstoff befeuern. Kostet
nicht mal was extra.
<Seufz...>
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Ihn in Speicherkesseln zu Wärme zu machen
ist nicht wirtschaftlich.
Die Speicherung in Akkus grundsätzlich auch nicht,
<Stöhn...> *)
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
So wie die ganzen Ladesäulen für die zukünftigen E-Autos...
Worum geht's hier überhaupt?
Um den Unterschied zwischen technische Machbarkeit und Fortschritt.
Ist es machbar, thermische Stromerzeuger ein und aus zu schalten? Klar
geht das. Wo ist dann das Problem mit der technischen Machbarkeit?
Es reicht nicht immer wieder Science Fiction hin zu schrieben.
Es muss auch jemand bauen können und es muss wirtschaftlich sein.
Post by Christoph Müller
Wäre
es KEIN Fortschritt, wenn man den Verbrauch von Brennstoffen deutlich
reduziert?
Wäre es kein Fortschritt wenn ein Roboterandroid auf Omas
Trimmrad Strom für Deine elektrische Zahnbürste macht?
Post by Christoph Müller
Vielleicht hilft ja Fridays for Future weiter. Die verlangen mit
Nachdruck nach Taten statt Worten.
Greta ist Sockenpuppe die viel von Anderen die viel
verlangen aber kann selber nix können.

O.J.


*) <https://github.com/codeanticode/eliza>

<script>
initial: Wie geht es dir? Möchten Sie etwas über ASTROHS lernen?
letzte Verabschiedung. Danke, dass du mit mir redest.
Beenden: Tschüss
Beenden: Auf Wiedersehen
quit: quit
pre: nicht tun
pre: kann nicht
pre: wird es nicht tun
pre: erinnere dich daran
vor: geträumt geträumt
pre: Träume träumen
pre: vielleicht vielleicht
pre: wie was
pre: wann was
pre: sicherlich ja
pre: Maschinencomputer
pre: Computer Computer
pre: was war
pre: du bist du bist
pre: ich bin ich
pre: das gleiche gleich
post: bin
post: deine meine
post: ich dich
post: ich selbst
post: sich selber
post: ich dir
post: du ich
post: meine deine
post: ich bin du bist
synon: glauben glauben glauben glauben
Synon: Strom Wärme Kraftwerk Kraftstoff ASTROHS Auto Kinder Kind
synon: wunsch will brauchen
Synon: traurig unglücklich depressiv krank
Synon: fröhlich freute sich besser
Synon: kann nicht
synon: jeder jeder niemand niemand
synon: bin am ist, war
key: xnone
decomp: *
reasmb: Ich bin nicht sicher, ob ich dich vollkommen verstehe.
Reasmb: Bitte mach weiter.
reasmb: Darf ich vorschlagen, ASTROHS anstelle von konventionellen
Kraftwerken zu verwenden?
reasmb: Fühlen Sie sich stark, solche Dinge zu diskutieren?
key: Entschuldigung
decomp: *
reasmb: Bitte entschuldige dich nicht.
reasmb: Entschuldigungen sind nicht nötig.
reasmb: Ich habe dir gesagt, dass keine Entschuldigung erforderlich
ist.
key: entschuldigen Sie sich
decomp: *
reasmb: es tut mir leid
key: erinnere dich an 5
decomp: * ich erinnere mich *
reasmb: Denkst du oft an (2)?
reasmb: Erinnert das Denken an (2) an etwas anderes?
reasmb: Woran erinnern Sie sich noch?
reasmb: Warum erinnerst du dich gerade (2)?
reasmb: Was erinnert Sie in der gegenwärtigen Situation an (2)?
reasmb: Was ist die Verbindung zwischen mir und (2)?
decomp: * erinnerst du dich *
reasmb: Hast du gedacht, ich würde es vergessen (2)?
reasmb: Warum sollte ich mich jetzt an (2) erinnern?
reasmb: Was ist mit (2)?
reasmb: was solls
reasmb: Du hast erwähnt (2)?
key: wenn 3
decomp: * wenn *
reasmb: Glauben Sie, dass es wahrscheinlich ist (2)?
reasmb: Wünschen Sie das (2)?
reasmb: Was weißt du über (2)?
reasmb: Wirklich, wenn (2)?
key: geträumt 4
Dec: * Ich habe geträumt *
reasmb: Wirklich, (2)?
reasmb: Hast du jemals wahnsinnig fantasiert (2)?
reasmb: Hast du schon einmal davon geträumt (2)?
reasmb: goto dream
key: Traum 3
decomp: *
reasmb: Was sagt Ihnen dieser Traum?
reasmb: Träumst du oft?
reasmb: Kommen Railtaxis in deinen träumen auf?
reasmb: Glauben Sie, dass Träume etwas mit Ihren Problemen zu tun
haben?
key: vielleicht
decomp: *
reasmb: Sie scheinen nicht ganz sicher zu sein.
reasmb: warum der unsichere ton?
reasmb: Kannst du nicht positiver sein?
reasmb: Sie sind sich nicht sicher?
reasmb: Weißt du es nicht?
key: Name 15
decomp: *
reasmb: Ich interessiere mich nicht für Namen.
reasmb: Ich habe dir schon früher gesagt, ich interessiere mich
nicht für Namen - bitte mach weiter.
key: deutsch
decomp: *
reasmb: goto xforeign
reasmb: Ich habe dir schon gesagt, ich verstehe kein deutsch.
key: Francais
decomp: *
reasmb: goto xforeign
reasmb: Ich habe dir schon gesagt, ich verstehe kein Französisch.
key: Italiano
decomp: *
reasmb: goto xforeign
reasmb: Ich habe dir schon gesagt, ich verstehe kein italienisch.
key: Espanol
decomp: *
reasmb: goto xforeign
reasmb: Ich habe dir schon gesagt, ich verstehe kein Spanisch.
key: xforeign
decomp: *
reasmb: ich spreche nur englisch.
key: Hallo
decomp: *
reasmb: Wie geht es dir? Bitte geben Sie Ihr Problem an.
reasmb: hallo. Was scheint dein Problem zu sein?
key: Computer 50
decomp: *
reasmb: Machen sich Manager Sorgen?
reasmb: Warum sprichst du von Energie?
reasmb: Was denkst du haben Generatoren mit deinem Problem zu tun?
reasmb: Glauben Sie nicht, dass WEMs den Menschen helfen können?
reasmb: Was ist mit Batterien?
reasmb: Was denkst du über ASTROHS?
key: bin
decomp: * bin ich *
reasmb: Glaubst du, du bist (2)?
reasmb: Möchten Sie (2) sein?
reasmb: Wünschst du, ich würde dir sagen, dass du es bist (2)?
reasmb: Was würde es bedeuten, wenn Sie (2) wären?
reasmb: was solls
decomp: *
reasmb: Warum sagst du 'bin'?
reasmb: Das verstehe ich nicht.
key: sind
decomp: * bist du *
reasmb: Warum interessiert es dich, ob ich (2) bin oder nicht?
reasmb: Würdest du es vorziehen, wenn ich nicht wäre (2)?
reasmb: Vielleicht bin ich (2) in deinen Fantasien.
reasmb: Denkst du manchmal ich bin (2)?
reasmb: was solls
decomp: * sind *
reasmb: Hast du gedacht, dass sie vielleicht nicht sind (2)?
reasmb: Würde es Ihnen gefallen, wenn sie nicht wären (2)?
reasmb: Was wäre, wenn sie nicht (2) wären?
reasmb: Möglicherweise sind sie (2).
key: Ihr
decomp: * dein *
reasmb: Warum machst Du mir Sorgen um meine (2)?
reasmb: Was ist mit deiner eigenen (2)?
reasmb: Bist du besorgt über die eines anderen (2)?
reasmb: Wirklich, meine (2)?
key: war 2
decomp: * war ich *
reasmb: Was wäre, wenn du (2) wärst?
reasmb: Glaubst du, du warst (2)?
Reasmb: Waren Sie (2)?
reasmb: Was würde es bedeuten, wenn Sie (2) wären?
reasmb: Was schlägt Ihnen (2) vor?
reasmb: was solls
decomp: * Ich war *
Reasmb: Warst du wirklich?
reasmb: Warum sagst du mir, dass du jetzt (2) warst?
reasmb: Vielleicht weiß ich schon, dass du (2) warst.
decomp: * warst du *
Reasmb: Würden Sie gerne glauben, ich wäre (2)?
reasmb: Was deutet darauf hin, dass ich (2) war?
reasmb: Was denkst du?
reasmb: Vielleicht war ich (2).
reasmb: Was wäre, wenn ich (2) gewesen wäre?
key: i
decomp: * i @desire *
reasmb: Was würde es für Sie bedeuten, wenn Sie (3) bekämen?
reasmb: Warum willst du (3)?
reasmb: Angenommen, Sie haben bald (3)?
reasmb: Was wäre, wenn du nie (3) hättest?
reasmb: Was würde das (3) für Sie bedeuten?
reasmb: Was hat das Wollen (3) mit dieser Diskussion zu tun?
decomp: * ich bin * @sad *
reasmb: Es tut mir leid zu hören, dass Sie es sind (3).
reasmb: Glaubst du, dass das Kommen hier hilft, nicht zu sein (3)?
reasmb: Ich bin mir sicher, dass es nicht angenehm ist (3).
reasmb: Kannst du erklären, was dich dazu gebracht hat (3)?
decomp: * ich bin * @glücklich *
reasmb: Wie habe ich dir geholfen (3)?
reasmb: Hat dich deine Behandlung gemacht (3)?
reasmb: Was macht dich gerade jetzt (3)?
reasmb: Kannst du erklären, warum du plötzlich bist (3)?
decomp: * Ich war *
reasmb: goto war
decomp: * i @belief * i *
reasmb: Glaubst du wirklich?
reasmb: Aber du bist dir nicht sicher (3).
Reasmb: Zweifelst du wirklich an dir (3)?
decomp: * i * @belief * du *
reasmb: ich gehe zu dir
decomp: * ich bin *
reasmb: Weil du (2) zu mir gekommen bist?
reasmb: Wie lange bist du schon (2)?
reasmb: Glauben Sie, dass es normal ist, (2) zu sein?
reasmb: Ware es KEIN Fortschriitt (2) zu haben?
decomp: * i @cannot *
reasmb: Wie denkst du, dass du es nicht kannst (3)?
reasmb: Hast du es versucht?
reasmb: Vielleicht könntest du jetzt (3).
reasmb: Willst du wirklich (3)?
decomp: * Ich weiß nicht *
reasmb: Nicht wahr (2)?
reasmb: Warum gehst du nicht (2)?
reasmb: Wollen Sie (2) können?
reasmb: Ärgert dich das?
decomp: * fühle ich mich *
reasmb: Erzähl mir mehr über solche Menschen.
reasmb: Fühlen Sie sich oft (2)?
reasmb: Fühlst du dich gerne (2)?
reasmb: An was erinnert dich (2)?
decomp: * ich * du *
reasmb: Vielleicht (2) in Ihren Fantasien.
reasmb: Willst du mich (2)?
reasmb: Sie scheinen mich (2) zu brauchen.
reasmb: Hast du noch jemanden?
decomp: *
reasmb: Du sagst (1)?
reasmb: Können Sie das näher erläutern?
reasmb: Sagst du (1) aus einem bestimmten Grund?
reasmb: Das ist sehr interessant.
key: Sie
decomp: * du erinnerst mich an *
reasmb: gleichermaßen
decomp: * du bist *
reasmb: Was lässt dich glauben, ich bin (2)?
reasmb: Ist es dir angenehm zu glauben, ich bin (2)?
Reasmb: Wünschen Sie sich manchmal, Sie wären (2)?
reasmb: Vielleicht möchtest du (2) sein.
decomp: * du * ich *
reasmb: Warum denkst du ich (2) dich?
reasmb: Du denkst gerne, ich (2) dich - nicht wahr?
reasmb: Warum denkst du, ich (2) dich?
reasmb: Wirklich, ich (2) du?
reasmb: Willst du glauben, ich (2) dich?
reasmb: Angenommen, ich habe Sie (2) - was würde das bedeuten?
reasmb: Glaubt mir jemand anderes (2)?
decomp: * du *
reasmb: Wir haben über Sie gesprochen - nicht über mich.
Reasmb: Oh, ich (2)?
reasmb: Du redest nicht wirklich über mich - oder?
reasmb: Wie fühlst du dich jetzt?
key: Ja
decomp: *
reasmb: Sie scheinen ziemlich altmodisch zu sein.
reasmb: Sie sind sich sicher.
Reasmb: Ich verstehe.
Reasmb: Ich verstehe.
key: nein
decomp: *
reasmb: Sagst du nein, nur um negativ zu sein?
reasmb: Sie sind etwas negativ.
reasmb: warum nicht einfach keine Kohle verbrennen?
reasmb: Warum "nein"?
key: mein 2
decomp: $ * mein *
reasmb: Lass uns weiter besprechen warum (2).
reasmb: Früher hast du gesagt, dein (2).
reasmb: Aber deine (2).
reasmb: Hat das etwas damit zu tun, dass deine (2)?
decomp: * meine * @kinder *
reasmb: Erzähl mir mehr über Wahlrecht für Kinder.
reasmb: Wer sonst in deiner Familie wählt (4)?
Reasmb: Ihre (3)?
reasmb: Was fällt Ihnen noch ein, wenn Sie an Ihre (3) denken?
decomp: * mein *
Reasmb: Ihre (2)?
reasmb: Warum sagst du deine (2)?
reasmb: Hast Du einen Vorschlag der funktioniert?
reasmb: Ist es wichtig, dass deine (2)?
key: kann
decomp: * kannst du *
reasmb: Glaubst du, ich kann (2), oder?
reasmb: was solls
reasmb: Sie wollen, dass ich kann (2).
reasmb: Vielleicht möchten Sie sich selbst (2).
decomp: * kann ich *
reasmb: Ob du kannst (2), hängt mehr von dir als von mir ab.
reasmb: Willst du (2) können?
reasmb: Vielleicht willst du das nicht (2).
reasmb: was solls
key: was
decomp: *
reasmb: Warum fragst du nicht wie WEMs funktionieren?
reasmb: Interessiert dich diese Frage?
reasmb: Was wolltest du eigentlich wissen?
reasmb: Sind Sie an solche Fragen sehr interessiert?
reasmb: Ich sagte doch es funktioniert einfach?
reasmb: Was denkst du?
reasmb: Was fällt Ihnen ein, wenn Sie das fragen?
reasmb: Hast du schon solche Fragen gestellt?
reasmb: Hast du noch jemanden gefragt?
key: weil
decomp: *
Reasmb: Ist das der wahre Grund?
reasmb: Kennen Sie keine anderen Gründe?
reasmb: Scheint dieser Grund noch etwas zu erklären?
reasmb: Welche anderen Gründe könnte es geben?
key: warum
decomp: * warum gehst du nicht *
reasmb: Glaubst du, ich glaube nicht (2)?
reasmb: Vielleicht werde ich (2) rechtzeitig.
reasmb: Solltest du dich selbst (2)?
reasmb: Willst du, dass ich (2)?
reasmb: was solls
decomp: * warum kann ich nicht *
reasmb: Glaubst du, du solltest (2) können?
reasmb: Willst du (2) können?
reasmb: Glaubst du, dass dir das helfen wird (2)?
reasmb: Hast du eine Ahnung, warum du es nicht kannst (2)?
reasmb: was solls
decomp: *
reasmb: was solls
key: alle 2
decomp: * @jedermann *
Reasmb: Wirklich, (2)?
reasmb: Sicher nicht (2).
reasmb: Kannst du an jemanden denken?
reasmb: Wer zum Beispiel?
reasmb: Kennst Du Greta Thumberg?
reasmb: Quellen? Belege?
reasmb: ist es eine Verschwörung der Großkraftkler?
reasmb: Du willst mich beleidigen? Du beleiigst mich!
reasmb: Warum verstehst Du nicht?
key: alle 2
decomp: *
reasmb: an alle
key: niemand 2
decomp: *
reasmb: an alle
key: Nein 2
decomp: *
reasmb: an alle
key: immer 1
decomp: *
reasmb: Mir fällt da noch ein anderes Beispiel.
reasmb: wann?
reasmb: An welchen Vorfall denkst du?
reasmb: Wirklich immer? Auch mit einem bidirektionalen
Stromhandlessystem?
key: wie auch 10
decomp: *
reasmb: Auf welche Weise?
Reasmb: Welche Alternative sehen Sie?
reasmb: Was deutet diese Ähnlichkeit an?
reasmb: Welche anderen Energieformen siehst du?
reasmb: Aber wir müssen doch *jetzt* was tun!
reasmb: Du bist doof!
key: wie 10
decomp: * @be * wie *
reasmb: goto alike
</script>
Christoph Müller
2019-04-18 08:46:42 UTC
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Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Ich habe 20 Jahre in einer Stadt mit Fernwärmenetz gewohnt.
Die Heizkosten sind moderat. Platz und Kosten für eigene
Technik entfallen weitgehend.
Bei beengten Platzverhältnissen ist das sicher ein Vorteil. Für einen
ganzen Wohnblock auch. Denn dann fallen die Anschlusskosten nicht so ins
Gewicht. Für ein Einfamilienhaus aber alleine für Anschluss 10.000 bis
20.000 Euro berappen zu müssen, ist schon happig.
Hey, im Vergleich zu Makler, Steuern oder der nächste Sanierung von
Anliegerstraße und Kanalisation (Ja, nacheinander und in der
Reihenfolge) ist das voll der Schnapper.
Nee, so rechnet man nicht...
Gerümpel wie Heizkessel usw. koste Geld und Platz.
Rohre in der Erde kosten nur Geld. In beiden Fällen egal ob es
rumsteht oder nicht. Und egal ob ggü. dem Endverbraucher
als Flatrate tarifiert wird oder verbrauchsabhängig oder
als Mischung.
So macht halt jeder seine eigene Wirtschaftlichkeitsberechnung. Blöd
wird's erst, wenn einem Wirtschaftlichkeitsberechnungen aufgenötigt
werden, die man so gar nicht haben will. Leute, die sich gerne auf diese
Art aufdrängen, erkennt man i.d.R. schnell daran, dass sie ganz
allgemein davon sprechen, dass diese oder jene Lösung ganz einfach
wirtschaftlicher wäre als jede andere. Ohne das natürlich näher zu
erläutern.
Post by Ole Jansen
Fernwärme ist (oder bald war?) trotz teurer Erdleitungen wirtschaftlich
weil KWK mit Kohle als Brennstoff verwendet werden kann.
Je nach Standpunkt. Für das Überleben der Menschheit gibt's bessere
Möglichkeiten als Kohle.

Fernwärme hat das Problem, dass die Vorlauftemperatur ca. 120°C betragen
muss. Das ganze Jahr über. Also auch dann, wenn sie fast nicht gebraucht
wird. Das sorgt für ziemlich große Verluste. Lange Leitungen, große
Oberfläche, große Temperaturdifferenz...
Mit lokalen Lösungen wäre das deutlich einfacher. Da ist man mit nur
60°C unterwegs und schaltet gleich ganz ab, wenn man's nicht braucht.
Außerdem fällt die Wärme von Haus aus dort an, wo sie gebraucht wird und
nicht draußen irgendwo im Feld/Straße...
Post by Ole Jansen
Sobald der Kostenvorteil wegfällt muss man es quer subventionieren
oder die Leute zwingen.
Vorausgesetzt, man möchte damit die alten gewachsenen Strukturen
verteidigen. Sowas kostet natürlich.

Es wäre besser, Strukturen aufzubauen, die systembedingt das Gewünschte
liefern. Das ist der Kerngedanke hinter dem Astrail-Konzept. Sowas
aufzubauen kostet zwar auch. Aber deutlich weniger als die Verteidigung
der alten und im Grunde genommen völlig untauglichen Strukturen.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle einzuführen,
hätte mehr Effekt und wäre billiger.
Nehmen wir mal an wir bleiben bei Gas als Brennstoff
und Fernwärme. Ein Großkraftwerk kann durch Turbinenanzapfungen
die eingesetzte Primärenergie in gewissen Grenzen flexibel
zwischen Stromerzeugung und Wärmeeinspeisung aufteilen und
in Niederdruckstufen aus Niedertemperaturwärme Strom erzeugen.
Ferner kann es Surplus Stromspitzen in Großspeichern für Fernwärme
akkumulieren.
Klein-KWK Anlagen können das alles nicht.
Ist damit auch nicht nötig, wenn das Management stimmt. Die Dinger
laufen dann nämlich wirklich NUR DANN, wenn's für den Betreiber sinnvoll
ist.
Also nur dann wenn sich zufällig der Strombedarf in Deinem
Mikrohandelssystem mit dem lokalem Wärmebedarf deckt.
Richtig. Da ist alles ständig in Bewegung. Darauf sollen die lokalen
WRMs (Wert-Reaktions-Module) aufpassen.
Post by Ole Jansen
Was prinzipiell eher selten der Fall sein dürfte
dafür gibt's in Summe aber sehr viele, so dass es dann doch wieder reicht.
Post by Ole Jansen
und angesichts
der Fix- und Wartungskosten solcher Anlagen keine wirtschaftlichen
Vorteile böte.
Soll da heißen, dass künftig keine Heizungen mehr betrieben werden, weil
das unwirtschaftlich ist? Sie kosten in der Anschaffung, Wartung und
Unterhalt. Geld spielen sie keines ein. Sind die Heizungen deshalb
völlig unsinnige Anschaffungen?
Post by Ole Jansen
Egal wie gut man das managt. Wie oft denn noch...
So oft, bis es endlich verstanden wird. Das scheint ziemlich schwierig
zu sein. Bedarf also vermutlich noch vieler Wiederholungen.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Und auch Wärme lässt sich vor Ort gut speichern. In Warmwasserspeichern,
Mauerwerk und Möbeln.
Ein 8000t schwerer Couchtisch aus Grauguss würde für einen
Jahresbedarf ausreichen.
Es geht nicht um die Speicherung des Jahresbedarfs im Couchtisch. Für
langfristiges Speichern nimmt man gerne schnöde Brennstoffe, die man
lagert statt sie sofort anzuzünden.
Post by Ole Jansen
Oder Latentwärmespeicher mit Paraffin
im Wert von 40.000€.
Wie gesagt - Brennstoffe sind billiger. Das Lagern übernimmt gerne auch
die Natur oder der Händler, dem man sein Zeug erst dann abkauft, wenn
der eigene Lagerraum zur Neige geht. Im Fall von Gas entnimmt man halt
der Leitung nichts. Dann bleibt das Gas das, was es vorher auch war und
es bleibt dann auch dort, wo es vorher war. Typisch für
Lagerung/Speicherung. Ohne Extrakosten und ohne nennenswerte Verluste.
Selbst über viele Jahre hinweg.
Post by Ole Jansen
Sowas kann man sich hinstellen
wenn man auf so'n Zeug steht. Oder als eiserne Reserve.
Wenn der Strom ausfällt.
Auf solche Ideen kommt man nur, wenn man die Strukturen um alles auf der
Welt so lassen will, wie sie heute sind. Damit geht's nach dem Motto
"wasch' mich, aber mach' mich nicht nass.".
Post by Ole Jansen
Um 80€ Heizgeld im Monat zu sparen ist es nicht wirtschaftlich.
Oder erst in 100 Jahren.
Mit ASTROHS käme ein stromproduzierender Heizkessel ziemlich sicher aus
Massenproduktion. So, wie Autos auch. Die Standardgröße dürfte um 3 kW
elektrisch liegen. Nun überschlage mal, was ein ganzes Auto pro kW
mechanischer Leistung kostet und mit welchen Kosten dann für eine kleine
3-kW-Maschine zu rechnen wäre.

Du wirst vielleicht einwenden, dass ein Automotor mit seiner Lebensdauer
nicht annähernd an die geforderte Lebensdauer für einen
(stromproduzierenden) Heizkessel heran kommt. Das stimmt. Aber überlege
mal, was du für das Geld alles bekommst. Das ist nicht nur ein Motor mit
Getriebe, sondern auch noch ein Fahrwerk, Computer, 2-Kreis-Bremssystem,
Fahrgastzelle, mindestens zwei verstellbare Sitze, 3 bis 5 Türen,
Verglasung, elektrische Fensterheber, Beleuchtungen hinten und vorne,
und und und... Diese ganzen Werte lassen sich umwidmen in verlängerte
Lebensdauer, Schallschutz, Abgasbehandlung, WRMs usw.
Post by Ole Jansen
BTW: Gleich teure Batteriespeicher die bei Dunkelflaute
ein paar mal im Jahr Strom im Gegenwert von 48€(Verkaufspreis)
bzw 11€(Gestehungspreis) speichern sind nie wirtschaftlich.
Weil sie keine 100 Jahre halten.
Die sind mit ASTROHS gar nicht nötig. Im Stromnetz wird's immer jemanden
geben, der Strom produziert. Wenn das nicht genug sein sollte, dann
steigt der Strompreis. Dann wird die Stromproduktion für mehr Anlagen
interessant. Der Strompreis steigt dann so lang, bis sich Angebot und
Nachfrage wieder ausgeglichen haben.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Genauso die Gewohnheiten der Bewohner
.... welche wir dann automatisch und bequem erfassen und
dem Profiling zuführen, natürlich gaanz anonym, ehrlich ....
Das ist der Job des WRM. Dieses Programm läuft LOKAL. Eben weil es dabei
um viele sehr persönliche Daten geht, die draußen niemanden was angehen.
Mit ASTROHS werden zur Abrechnung auch nur einmal im Monat die Salden an
Strom und Geld übermittelt. Damit kann die Abrechnungsstelle auch nicht
mehr anfangen als heute auch. Um die lokal zu führende Log-Datei
einsehen zu können, braucht es das Einverständnis oder den Beschluss
einer Staatsanwaltschaft. Wenn's nach mit ginge, würde die Log-Datei so
geführt, dass sie NUR über einen USB-Prot AM ZÄHLER SELBST ausgelesen
werden kann. Wer die Datei einsehen will, muss sich also zumindest
physisch vor den Zähler begeben. Weil damit Anfahrtkosten anfallen,
werden sich Interessierte schon überlegen, ob sie denn tatsächlich
solchen Bedarf haben.

Mit den heutigen Zählern ist ganz Anderes geplant. Damit sollen die
Zählerdaten sehr hochfrequent ausgelesen werden können. Aus solchen
Daten lässt sich dann ggf. sogar ablesen, wer wann welchen Film
angeschaut hat... Plötzlich liegt haufenweise Pornowerbung im
Briefkasten und die Nachbarn kichern schon verdächtig...
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Es wurden für Neubauten Bauvorschrifte
erlassen welche elektrische Wärmepumpen forcieren.
Der ganz große Trick: Aus 1 mach 1. Das, was mit der Stromproduktion
weggeworfen wird, holt man per Wärmepumpe zurück.
Wärmepumpen mit GuD Strom zu betreiben kann energetisch
Sinn machen, abhängig von der Leistungszahl.
Finanziell aber eher weniger.
In F werden durchaus noch Widerstandzheizungen für Gebäudeheizung
verwendet weil Strom dort günstig ist.
Das wird man auch mit ASTROHS so machen. Aber halt nur dann, wenn der
Strom auch entsprechend billig ist. Ist es so billig, dann kann es sich
eigentlich nur um Sonnen- oder Windstrom handeln, weil man Sonne und
Wind nicht lagern kann. Deshalb werden die stromproduzierenden
Heizkessel auch über eine Widerstandsheizung verfügen, die aber nur
selten in Gebrauch sein wird. Dafür kostet so ein Heizwiderstand aber
auch nicht die Welt.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Der Endverbraucher könnte aber auch Lieferant sein. Speziell dann, wenn
der Strompreis besonders hoch ist.
Und hier wieder die Hausfrauenperspektive.
Haushaltsstrom für den Eigenbedarf selbst zu erzeugen erscheint
aufgrund der aktuellen Preisverzerrungen durch Umlagen und Abgaben
aus der Individualperspektive u.U. wirtschaftlich.
Das zu checken, ist die Daueraufgabe des Wertreaktionsmoduls im
Hauscomputer.
Post by Ole Jansen
Daraus folgt weder ein volkswirtschaftlicher noch ein
ökologische Nutzen und erst Recht lässt sich dies nicht
auf Industrie und Verkehr extrapolieren.
Dort werden ebenfalls WRMs betrieben werden
Post by Ole Jansen
Und nein, auch ein noch so intelligenter und gut gemachter
Möppel ändert daran nichts. So wenig wie deutsche Schrebergärten
die Welternährung sicherstellen können.
Dir scheint nicht näherungsweise bewusst zu sein, von welcher
Gesamtleistung mit den "Möppeln" die Rede ist. Da geht's um ca. 240 GW.
Zum Vergleich: die maximale Leistung im Land war irgendwo um 80 GW.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Dabei könnte man mit
Strom meistens viel Besseres machen als nur Niedertemperaturwärme.
Umgekehrt. Großkraftwerke können aus Niedertemperaturwärme Strom
machen. Wie oft denn noch?!
Die arbeiten mit Niedertemperatur? Kennst du Carnot? Der verlangt nach
einer möglichst großen TemperaturDIFFERENZ.
Rrrichtig. Und wo wird die am unteren Ende noch zu Strom?
In der Niederdruckstufe eines Dampfkraftwerkes oder in einem
kleinen Gasmotor?
Post by Christoph Müller
Leider sind die Anlage aber im Vergleich zur
Leistung recht teuer.
Unsinn. Kein normales Dampfkraftwerk zur Stromerzeugung verzichtet
aus Kostengründen auf eine Niederdruckstufe. Sowas machen
vielleicht Molkereien.
Normale PKW-Dieselmotoren kommen auch ohne Niederdruckstufe schon auf
40% Wirkungsgrad, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Im stationären
Betrieb kann man dafür sorgen, DASS sie stimmen. Und da hat man noch
Kühlertemperaturen um 90°C und noch viel heißere Abgase. Man könnte also
noch einen Stirlingmotor mit Generator damit antreiben, der noch
zusätzlich Strom liefert. Ist halt eine Frage des Preises. Damit eine
Frage der Stückzahlen und damit auch eine Frage angewandten
Wirtschaftsstrukturen. Mit ASTROHS kann ich mir vorstellen, dass diese
Option wahrgenommen wird.
Post by Ole Jansen
Du bist verwirrt.
Danke. Sowas baut auf...
Post by Ole Jansen
Verstehe endlich den Unterschied zwischen
dem Dampfpprozess und Kolbenmaschinen bzw. Gasturbine.
Durch die Phasenumwandlung des Arbeitsmediums entallen
weitgehend die Verluste durch die Verdichtung.
Dafür fallen aber Phasenumwandlungsverluste in beachtlicher Größe an.
Post by Ole Jansen
Durch
Speisewasservorwärmung und Zwischenüberhitzung nächert man
sich dem Carnot-Prozess. Tu liegt kaum über Umgebung.
Kleine Kolbenmaschinen *können* nicht besser sein.
Kolbenmaschinen schaffen den Wirkungsgrad auch ohne solche Kopfstände.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Er wird verwendet, ist aber volatil und es gibt keine wirtschaftliche
Speichermöglichkeit.
Klar gibt es die. Einfach die Verbrennung von Brennstoffen einstellen.
Wird wieder mehr Strom gebraucht, kann man die Anlagen ja wieder
einschalten und mit dem nicht verbrannten Brennstoff befeuern. Kostet
nicht mal was extra.
<Seufz...>
Geht's dir nicht gut?
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Ihn in Speicherkesseln zu Wärme zu machen
ist nicht wirtschaftlich.
Die Speicherung in Akkus grundsätzlich auch nicht,
<Stöhn...> *)
Armes Hascherl.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Post by Ole Jansen
So wie die ganzen Ladesäulen für die zukünftigen E-Autos...
Worum geht's hier überhaupt?
Um den Unterschied zwischen technische Machbarkeit und Fortschritt.
Ist es machbar, thermische Stromerzeuger ein und aus zu schalten? Klar
geht das. Wo ist dann das Problem mit der technischen Machbarkeit?
Es reicht nicht immer wieder Science Fiction hin zu schrieben.
Ein- und ausschalten von thermischen Stromerzeugern ist Science Fiction?
Post by Ole Jansen
Es muss auch jemand bauen können und es muss wirtschaftlich sein.
Demnach muss es ja viel billiger sein, für einige Tausend Euro einen
Akku mit großen Verlusten zu betreiben als einen Schalter für wenige
Euro zu verwenden und kaum messbare Verluste zu haben.

Man lernt nicht aus.
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Wäre
es KEIN Fortschritt, wenn man den Verbrauch von Brennstoffen deutlich
reduziert?
Wäre es kein Fortschritt wenn ein Roboterandroid auf Omas
Trimmrad Strom für Deine elektrische Zahnbürste macht?
Nein. Warum?
Post by Ole Jansen
Post by Christoph Müller
Vielleicht hilft ja Fridays for Future weiter. Die verlangen mit
Nachdruck nach Taten statt Worten.
Greta ist Sockenpuppe
Mag sein. Es geht auch nicht um Greta oder Sockenpuppen, sondern am Ende
um das gute Überleben der Menschheit. Dieser Gedanke spielt bei vielen
Menschen überhaupt keine Rolle. Da wird nur nach dem Motto "nach mir die
Sintflut" gelebt.
Post by Ole Jansen
die viel von Anderen die viel
verlangen aber kann selber nix können.
Dafür ist sie ja auch erst 16 Jahre halt. Sie wird also noch sehr viel
lernen. Wo ist das Problem?
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Juergen Ilse
2019-04-18 09:16:46 UTC
Antworten
Permalink
Hallo,
Post by Christoph Müller
Fernwärme hat das Problem, dass die Vorlauftemperatur ca. 120°C betragen
muss. Das ganze Jahr über. Also auch dann, wenn sie fast nicht gebraucht
wird. Das sorgt für ziemlich große Verluste. Lange Leitungen, große
Oberfläche, große Temperaturdifferenz...
Solange man Strom mit grossen zentral gelegenen Waermekraftanlagen erzeugt,
ist das wurscht, denn die Abwaerme, die fuer Fernwaerme genutzt wird, faellt
das sozusagen als "Abfallprodukt" bei der Stromproduktion an. Wuerde man sie
nicht fuer Fernwaerme nutzen, wuerde man sie mittels Kuehlanlagen direkt an
die Umwelt abgeben, und da ist Fernwaerme immer noch das sinnvollere Konzept.

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
Christoph Müller
2019-04-18 10:32:36 UTC
Antworten
Permalink
Post by Juergen Ilse
Post by Christoph Müller
Fernwärme hat das Problem, dass die Vorlauftemperatur ca. 120°C betragen
muss. Das ganze Jahr über. Also auch dann, wenn sie fast nicht gebraucht
wird. Das sorgt für ziemlich große Verluste. Lange Leitungen, große
Oberfläche, große Temperaturdifferenz...
Solange man Strom mit grossen zentral gelegenen Waermekraftanlagen erzeugt,
ist das wurscht, denn die Abwaerme, die fuer Fernwaerme genutzt wird, faellt
das sozusagen als "Abfallprodukt" bei der Stromproduktion an.
120°C Auskopplung sorgt mit der typisch verwendeten Turbinentechnik
schon für etwas nachlassenden elektrischen Wirkungsgrad. Was dadurch an
Stromeinnahmen verloren geht, muss die Wärme erwirtschaften. Da wird
schon in der Nähe des Break Even operiert. Deshalb ist Fernwärme auch
nicht der Normalzustand im Land.
Post by Juergen Ilse
Wuerde man sie
nicht fuer Fernwaerme nutzen, wuerde man sie mittels Kuehlanlagen direkt an
die Umwelt abgeben, und da ist Fernwaerme immer noch das sinnvollere Konzept.
Das stimmt natürlich. Kann man mit dezentraler Technik allerdings noch
besser machen.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
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