Discussion:
Dudelfunk auf dem Vormarsch
(zu alt für eine Antwort)
Erich Pfennig
2004-06-13 12:08:26 UTC
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Die Bertelsmann Music Group (BMG) trennt sich von 60% ihrer Künstler.
Sechs von Zehn ihrer deutschen Musiker verlieren ihren Plattenvertrag.
Tatsache ist nun mal, daß die Unsatzchancen deutscher Künstler im
Vergleich zu amerikanischen oder britischen Musikern nur gering ist, weil
ihre CD's im Ausland bis auf wenige Ausnahmen praktisch unverkäuflich
sind. Schuld daran ist die Managementschwäche des deutschen
Musikbetriebes. Die Monokultur ausschließlich englischsprachiger Musik
auf den deutschen Radiowellen schreitet voran.
Sicher ist es nicht wünschenswert, daß der grenzdebile Schlagerschrott
ewig gestriger so genannter Volksmusik hier die Ohren der Musikliebhaber
beleidigt. Die angloamerikanische Meterware ist allerdings auch nicht
besser. Angefangen hat das alles mit AFN und BFN. Damals war Deutschland
ausgehungert nach Jazz, Swing und später Rock'n Roll. Was uns heute aus
dem Dudelfunk entgegenheult sind Nachahmungen der damaligen Hits. Die
Rundfunkredakteure machten einen weiten Bogen um alle deutsche Musik, es
mußte und muß alles Englisch sein. Mit der Privatisierung des Rundfunks
wurde es noch deprimierender.
Auch in diesem Land gibt es talentierte jung Künstler. Sie haben keine
Chance. Auf eine Selbstheilung der Marktkräfte kann niemand mehr hoffen.
Die Schallplattenkonzerne haben den Markt übernommen und drücken nur
amerikanische und englische Musik in den Markt. Es hilft nur noch das
französische Modell. Auch in Deutschland führt an einer Quote für
deutsche Musik in den Medien kein Weg vorbei.
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Olaf Peuss
2004-06-13 15:04:04 UTC
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Post by Erich Pfennig
Die Bertelsmann Music Group (BMG) trennt sich von 60% ihrer Künstler.
Sechs von Zehn ihrer deutschen Musiker verlieren ihren Plattenvertrag.
Tatsache ist nun mal, daß die Unsatzchancen deutscher Künstler im
Vergleich zu amerikanischen oder britischen Musikern nur gering ist, weil
ihre CD's im Ausland bis auf wenige Ausnahmen praktisch unverkäuflich
sind. Schuld daran ist die Managementschwäche des deutschen
Musikbetriebes. Die Monokultur ausschließlich englischsprachiger Musik
auf den deutschen Radiowellen schreitet voran.
[...]

Wenn Du schon Texte klaust, dann mache sie wenigstens als Zitat
kenntlich: Fast wörtlich übernommen von:

http://www.reinhard-mey.de/index.php?w=1024

Mfg, Olaf
Oliver Höfgen
2004-06-13 16:22:07 UTC
Permalink
Post by Olaf Peuss
Post by Erich Pfennig
Die Bertelsmann Music Group (BMG) trennt sich von 60% ihrer Künstler.
Sechs von Zehn ihrer deutschen Musiker verlieren ihren Plattenvertrag.
Tatsache ist nun mal, daß die Unsatzchancen deutscher Künstler im
Vergleich zu amerikanischen oder britischen Musikern nur gering ist, weil
ihre CD's im Ausland bis auf wenige Ausnahmen praktisch unverkäuflich
sind. Schuld daran ist die Managementschwäche des deutschen
Musikbetriebes. Die Monokultur ausschließlich englischsprachiger Musik
auf den deutschen Radiowellen schreitet voran.
[...]
Wenn Du schon Texte klaust, dann mache sie wenigstens als Zitat
http://www.reinhard-mey.de/index.php?w=1024
Das der Markt nach deutscher *ordentlicher* nicht Volksmusik hungert hat
man schön an den Verkaufszahlen eines H.Grönemeyer gesehen.
In Frankreich gibt es eine Quote für Französische Musik im Radio. Wäre doch
auch was für uns....

Gruss Oliver
--
Wer Rechtschreipfeler findet darf alle behlaten.
ICQ: 11332257
Ralf Schulz
2004-06-14 12:19:57 UTC
Permalink
Post by Oliver Höfgen
In Frankreich gibt es eine Quote für Französische Musik im Radio. Wäre doch
auch was für uns....
Über die Quote in der DDR (60/40) hat man sich lustig gemacht und nun
schreien alle nach einer in D - Das in D immer wieder was neu erfunden
werden mauß, was der Osten schon hatte:-)
Erich Pfennig
2004-06-13 16:43:22 UTC
Permalink
Post by Olaf Peuss
Post by Erich Pfennig
Die Bertelsmann Music Group (BMG) trennt sich von 60% ihrer Künstler.
Sechs von Zehn ihrer deutschen Musiker verlieren ihren Plattenvertrag.
Tatsache ist nun mal, daß die Unsatzchancen deutscher Künstler im
Vergleich zu amerikanischen oder britischen Musikern nur gering ist, weil
ihre CD's im Ausland bis auf wenige Ausnahmen praktisch unverkäuflich
sind. Schuld daran ist die Managementschwäche des deutschen
Musikbetriebes. Die Monokultur ausschließlich englischsprachiger Musik
auf den deutschen Radiowellen schreitet voran.
[...]
Wenn Du schon Texte klaust, dann mache sie wenigstens als Zitat
http://www.reinhard-mey.de/index.php?w=1024
Nein. Das mit Bertelsmann ist aus der FAZ vom 12.6.04. Wenn Reinhard Mey
etwas ähnliches geschrieben hat, dann hat er das auch aus der FAZ.
Weitere Informationen habe ich aus dem Magazin "Cicero" aus Juni 2004.
Dieser Artikel ist allerdings von Reinhard Mey.

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Joern Abatz
2004-06-14 07:56:53 UTC
Permalink
Post by Olaf Peuss
http://www.reinhard-mey.de/index.php?w=1024
Daß sie nur englischsprachige Songs spielen, hat natürlich gewisse
Nachteile, aber auch Vorteile, z.B. wird Reinhard Mey nicht gespielt.

Jörn



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Martin Bach
2004-06-13 16:35:57 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Die Bertelsmann Music Group (BMG) trennt sich von 60% ihrer Künstler.
selber schuld - eigentlich nicht verwunderlich, oder doch...
wenn man doch immer hört, dass künstler mit der plattenindustrie
langfristige verträge schließen, nun ja, wahrscheinlich nur einseitig
zu gunsten der mi.
Post by Erich Pfennig
Die Monokultur ausschließlich englischsprachiger Musik
auf den deutschen Radiowellen schreitet voran.
Abgesehen von der NDW, dem ewigen Schlager und der Volksmusik ist
das doch nie anders nach dem 2. WK gewesen, oder?
Post by Erich Pfennig
Sicher ist es nicht wünschenswert, daß der grenzdebile Schlagerschrott
Was wünschenswert ist, bestimmt die Nachfrage. Die wird sicherlich
manipuliert durch diverse Magazine, Events und Rundfunk- und
Fernsehveranstaltungen.
Post by Erich Pfennig
ewig gestriger so genannter Volksmusik hier die Ohren der Musikliebhaber
beleidigt. Die angloamerikanische Meterware ist allerdings auch nicht
Das ist eine rassistische Äußerung!
Wieso sind Freunde des Schlagers oder der Volksmusik keine Musikliebhaber?

Heintje, Roy Black, Nicole, Michelle und wie sie alle heißen, ob nun von
Ralph Siegel (erfolgreichster Produzent der BRD, vor Bohlen) produziert
haben ebenso ihre Berechtigung wie irgendwelche andere Musik.
Post by Erich Pfennig
besser. Angefangen hat das alles mit AFN und BFN. Damals war Deutschland
Das ist eine Frage der Definition. Was ist angloamerikanische Meterware?
Gehört dazu David Bowie, Ozzy Osburne, Beatles, Robie Williams, ...

Oder ist einfach nur die kommerzielle Musik, die Du ablehnst?
Post by Erich Pfennig
ausgehungert nach Jazz, Swing und später Rock'n Roll. Was uns heute aus
Die Welle ist, ohne Frage, nach Deutschland rübergeschwappt und ich
mag diese Musikrichtungen sehr.
Post by Erich Pfennig
dem Dudelfunk entgegenheult sind Nachahmungen der damaligen Hits. Die
nicht ausschließlich.

Gerade wenn man den Rock'n'Roll betrachtet, so hat er doch sehr
viele Wandlungen hinter sich gebracht und ist in verschiedene
Musikrichtungen aufgesplittet. Ein Elvis Presley gehört da eben
zu wie Deep Purple, ELO, Emerson Parker oder aber die Scopions.
Post by Erich Pfennig
Rundfunkredakteure machten einen weiten Bogen um alle deutsche Musik, es
mußte und muß alles Englisch sein. Mit der Privatisierung des Rundfunks
Nena, Rosenstolz und weitere beweisen das Gegenteil, auch wenn es nur wenige
sind.
Post by Erich Pfennig
wurde es noch deprimierender.
finde ich überhaupt nicht, denn da sind die Spartenprogramme gekommen!
Post by Erich Pfennig
Auch in diesem Land gibt es talentierte jung Künstler. Sie haben keine
Chance. Auf eine Selbstheilung der Marktkräfte kann niemand mehr hoffen.
Alle Künstler haben keine Chance, wenn sie nicht den Meanstream
bedienen groß zu werden.
Post by Erich Pfennig
Die Schallplattenkonzerne haben den Markt übernommen und drücken nur
amerikanische und englische Musik in den Markt. Es hilft nur noch das
das ist gut möglich, aber so etwas wie Pop Idol (DSDS in der BRD)
zeigt, dass dies nicht der ganzen Wahrheit entspricht.

Auch wenn Alexander "Take me Tonight" singt und nicht "Nimm mich!"
Post by Erich Pfennig
französische Modell. Auch in Deutschland führt an einer Quote für
deutsche Musik in den Medien kein Weg vorbei.
eine Überlegung wert.
Horst Balzer
2004-06-13 18:27:55 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
besser. Angefangen hat das alles mit AFN und BFN. Damals war Deutschland
ausgehungert nach Jazz, Swing und später Rock'n Roll. Was uns heute aus
dem Dudelfunk entgegenheult sind Nachahmungen der damaligen Hits. Die
Rundfunkredakteure machten einen weiten Bogen um alle deutsche Musik, es
mußte und muß alles Englisch sein. Mit der Privatisierung des Rundfunks
wurde es noch deprimierender.
Klar. Und seit wann dürfen denn diese unsägliche Privatsender senden?
Welche Regierung hat die entsprechenden Gesetze dafür gemacht? Wer hat
davon profitiert?

Gruß Horst
--
"Alte Bauernregel: Wenn im Merz die Westerwellen hochschlagen,
wird der Sommer richtig heiß."
Hans-Jürgen Arlt, ehem. DGB-Sprecher, am 24. April in der "Frankfurter
Rundschau" (zitiert nach "direkt", Infodienst der IG Metall)
Gerd Bohler
2004-06-13 18:42:31 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
besser. Angefangen hat das alles mit AFN und BFN. Damals war Deutschland
ausgehungert nach Jazz, Swing und später Rock'n Roll. Was uns heute aus
dem Dudelfunk entgegenheult sind Nachahmungen der damaligen Hits. Die
Rundfunkredakteure machten einen weiten Bogen um alle deutsche Musik, es
mußte und muß alles Englisch sein. Mit der Privatisierung des Rundfunks
wurde es noch deprimierender.
Klar. Und seit wann dürfen denn diese unsägliche Privatsender senden?
Welche Regierung hat die entsprechenden Gesetze dafür gemacht? Wer hat
davon profitiert?
Du hast eine ausgesprochen fiese Art, unangenehme (wiewohl treffende)
Fragen zu stellen! ;-)

Gefällt mir gut! :-)))

Gerd
--
Dennoch: Wie man einen Genetiv bildet, hat man dir in der Klippschule
noch nicht beigebracht, gelle?
(Max "Lynndie" Eberl gibt den Dummprattler; Episode vom 12.6.04, dspm)
Horst Balzer
2004-06-13 21:15:13 UTC
Permalink
Post by Gerd Bohler
Du hast eine ausgesprochen fiese Art, unangenehme (wiewohl treffende)
Fragen zu stellen! ;-)
Gefällt mir gut! :-)))
Danke!
Ich hoffe nur, daß EP die Fragen auch beantwortet...

Gruß Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Gerd Bohler
2004-06-13 21:41:33 UTC
Permalink
Horst Balzer schrieb:

(Fragen und Hinweise zur Pest der Privatsender)
Post by Horst Balzer
Post by Gerd Bohler
Du hast eine ausgesprochen fiese Art, unangenehme (wiewohl treffende)
Fragen zu stellen! ;-)
Gefällt mir gut! :-)))
Danke!
Ich hoffe nur, daß EP die Fragen auch beantwortet...
Ähemmmm...

Deine Fragen gehen dann doch ein wenig ans "Eingemachte", an "unseren
grossen Kanzler Herrn Dr. Kohl", an seinen Spezi Kirch ("In geschäftlichen
Dingen hat Helmut nie was verstanden!" oder so), an Beraterverträge, die
eben jener von "geschäftlichen Dingen" nie was verstanden habende "Dr.
Helmut Kohl" mit eben jener zwielichtigen Figur abschloss und derlei
Unappetitlichkeiten mehr...

Erwart' Dir also nicht allzu viel... ;-)

Gerd
--
Ich bin aber durchaus vielseitig in klassischer Musik.
So habe ich mir letzte Woche die "Greatest Hits" des
Supergeigers Andrè Rieu gekauft.
(Max "Lynndie" Eberl investiert in "Bildung"; 12.4.04 dspm)
Horst Balzer
2004-06-14 19:50:05 UTC
Permalink
abschloss und derlei Unappetitlichkeiten mehr...
Erwart' Dir also nicht allzu viel... ;-)
Naja, eigentlich erwarte ich nicht viel, aber es wäre doch schön zu sehen,
wie sich jemand bei der Beantwortung windet.
Aber wird wohl nix...

Gruß Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Gerd Bohler
2004-06-16 20:35:39 UTC
Permalink
Horst Balzer schrieb:

(ZU Pfennigs "Die Sozn sind schuld am Dudelfunnk!" LOL)
Post by Horst Balzer
Naja, eigentlich erwarte ich nicht viel, aber es wäre doch
schön zu sehen, wie sich jemand bei der Beantwortung windet.
Aber wird wohl nix...
Na ja, winden tut er sich schon, indem er Strohmännchen vom
"SPD-Medienimperium" aufbaut...

Ich bin gespannt, ob noch was kommt zu

--------------------------------------------------------------------
Da befragen wir doch einfach mal jemanden, der qua Amt und Geschichte (des
Dudelfunks) gar keine Ahnung haben *kann*:

------------------------------------------------------------------
Legenden umranken den Start. Wer wollte eigentlich Privatfernsehen in
Deutschland?

Zwei Gruppen: die Zeitungsverleger und Leo Kirch. Die Verleger wollten die
eigenen Kassen füllen, wenn es schon neue werbegetriebene Medien geben
sollte. Leo Kirch wollte seinen riesigen Programmvorrat weiter verwerten.

Haben Sie nicht eine Interessengruppe vergessen, die Union?

Viele in der Union wollen das heute nicht wahrhaben, dass sie die politisch
treibende Kraft für das Privatfernsehen war, getrieben auch von dem Wunsch,
dem öffentlich-rechtlichen "Rotfunk" einen "Schwarzfunk" entgegenzusetzen.
Trotz der "Zur Sache, Kanzler"-Sendungen mit Helmut Kohl bei Sat 1 hat sich
diese Hoffnung nicht erfüllt.
-------------------------------------------------------------------
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.06.2004/1186826.asp#art


Meinjanur...

Meinjanur, dass es nichts Peinsameres gibt als das Gegreine der Rechten
über die Auswirkungen des Dudelfunks und Privatfernsehens.
---------------------------------------------------------------------


Der Herr Pfennig scheint seine (gelegentlichen) Leser für ausgesprochen
uninformiert zu halten...


Gerd
--
"Nun, ich teile eben oft das gesunde deutsche Volksempfinden nicht ...."
(Ein Fan des "furchtbaren Juristen" und seiner Parole "Was gestern Recht
war, kann heute nicht Unrecht sein!" in
<***@posting.google.com>
Horst Balzer
2004-06-20 20:05:02 UTC
Permalink
Post by Gerd Bohler
Na ja, winden tut er sich schon, indem er Strohmännchen vom
"SPD-Medienimperium" aufbaut...
Ich bin gespannt, ob noch was kommt zu
Nun, ich habe etwas weiter gefragt, nachdem doch etwas kam von ihm, Du
hast es vielleicht gelesen. Aber insgesamt war das doch eher
enttäuschend, denn konkrete Fakten bringt er nicht.
Post by Gerd Bohler
Der Herr Pfennig scheint seine (gelegentlichen) Leser für ausgesprochen
uninformiert zu halten...
Nicht nur das, er scheint selbst eher uninformiert zu sein.

Gruß Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-14 09:21:05 UTC
Permalink
Post by Gerd Bohler
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
besser. Angefangen hat das alles mit AFN und BFN. Damals war Deutschland
ausgehungert nach Jazz, Swing und später Rock'n Roll. Was uns heute aus
dem Dudelfunk entgegenheult sind Nachahmungen der damaligen Hits. Die
Rundfunkredakteure machten einen weiten Bogen um alle deutsche Musik, es
mußte und muß alles Englisch sein. Mit der Privatisierung des Rundfunks
wurde es noch deprimierender.
Klar. Und seit wann dürfen denn diese unsägliche Privatsender senden?
Welche Regierung hat die entsprechenden Gesetze dafür gemacht? Wer hat
davon profitiert?
Die SPD.
Post by Gerd Bohler
Du hast eine ausgesprochen fiese Art, unangenehme (wiewohl treffende)
Fragen zu stellen! ;-)
Seit wann ist es Aufgabe der Politik, die Inhalte in den Privatsendern
festzulegen? Stell' Dir vor die CDU hätte damals einen entspr. Gesetz
verabschiedet. Die SPD-eigene Deutsche Druck und Verlagsgesellschaft mbH
ist an 26 Radiosendern beteiligt und diese Sender würden verpflichtet
entspr. Programminhalte zu bringen, das wäre vielleicht nicht verkehrt.
Oder?

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Albert Fischer
2004-06-14 15:07:58 UTC
Permalink
"Erich Pfennig" <***@alternativ.net> dilettierte im Newsbeitrag news:***@alternativ.net...

[...]
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Post by Horst Balzer
...besser. Angefangen hat das alles mit AFN und BFN.
oder war es doch AFN und BFBS?
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Post by Horst Balzer
Damals war Deutschland
ausgehungert nach Jazz, Swing und später Rock'n Roll.
Erich, ich kann mir so richtig vorstellen, wie du da ausgehungert warst nach
"Jazz, Swing und später Rock'n Roll"...

..weißt' was? Hier kommt erst mal ein herzhaftes BRUHAHAHAHAHAHA.

So, und jetzt nimm bitte mal zur Kenntnis:

Swing ist eine Teilmenge des Jazz. Da Pfennigs Erich eigene Anschauung oder
besser An*hörung* dieser großartigen Musik (für die USA wirklich nicht
schlecht ;-)) ) offenbar fremd ist, konsultiere er doch mal ein Jazzlexikon
seiner Wahl.

Damit er das, was er *da bin ich mir 100%ig sicher* früher ebenso als
"Dudelmusik" (sprich: Dudelmussick) oder wahrscheinlich eher "Negermusik"
(sprich: Negermussick) tituliert hat, dann wenigstens mal richtig einordnen
kann.

Und jetzt zum "Rock'n Roll". Was ist das denn eigentlich? "Rocken Rohl"? (so
würde es wahrscheinlich ein RoKo aussprechen <schüttel>). Oder heißt das
Ding vielleicht doch Rock'n'Roll, weil da zwei Letterle fehlen am Thun?
Hmmm? Rock and Roll heißt diese Musikrichtung, Erich.
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Post by Horst Balzer
Was uns heute aus
dem Dudelfunk entgegenheult sind Nachahmungen der damaligen Hits.
Ja Erich, wenn du dich im Rock'n'Roll wenigstens periphär auskennen würdest,
dann wüsstest du, dass eine Reihe von Presleys (aber nicht nur von seinen)
großen Hits aus 1956 (nur in diesem Jahr wurde bei RCA aufgenommen, der
internationale Plattenmarkt hatte da noch die ganze Militärzeit Spass dran,
danach kam Hollywood, d.h. das musikalische ende Presleys, d.h. der Mann war
tot, bevor er in Bremerhaven ankam) Neueinspielungen bekannter (naja, einem
gewissen Publikum) Rhythm'n'Blues-Nummern oder diejenigen von Mitrockern
waren, die der Elvis musikalisch abgeschwächt, mit viel doo-wop, aber
stimmlich durchaus überzeugend rüber-"rockte". Z.B. Hound Dog, Blue Suede
Shoes etc..

Du siehst, Nachahmungen waren damals durchaus an der Tagesordnung und nicht
das wirkliche Problem.

So war es im Bebop (der etwas intelligenteren Rock'n'Roll-Variante, bitte
auch wieder RTFM) so, dass alte Standards mit abgefahrenen neuen Melodien
über den alten Changes bis zur Unkenntlichkeit verändert wurden. Warum,
wieso, weshalb: RTFM, RTFM
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Post by Horst Balzer
Die
Rundfunkredakteure machten einen weiten Bogen um alle deutsche Musik,
...vielleicht weil sie z.T. so grottenschlecht ist?
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Post by Horst Balzer
es
mußte und muß alles Englisch sein.
In den Fünfzigern, Sechzigern stimmte das: Da war auf einmal im
spießig-muffigen Schlager von "mein neuer Boy", "mein neues Girl" die (mehr
oder weniger)
gesungene Rede, auch an diese lustigen aufgesetzten Akzente erinnern wir uns
ge'ne, gell Erich?

James Brown hingegen sang derweil von: "Papa's got a brand new bag." Was das
wohl wieder bedeuten mag? Von der texanierischen Lederindustriegesponsort?
Macht er sich über Tierschützer lustig? Fragen, Fragen...
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Post by Horst Balzer
Mit der Privatisierung des Rundfunks
wurde es noch deprimierender.
...hat sich die Tatsache nicht geändert, dass es nicht deutsche und
nichtdeutsche sondern nur gute und schlechte Musik gibt. Punkt.

Der Privatfunk ist nunmal Kohl schuld. Ich könnte auf den Deutschlandfunk
nicht verzichten, er gibt mir komprimiert wesentliche, gezielte
Informationen, die ich mir sonst in vielfacher Zeit zusammenklauben müsste.
"Dudelmusik" gibt es da keine. Komisch...

Auf die Made-by-Kohlära "Hitradios", "die bääääste Musik" etc. kann ich
hingegen durchaus verzichten. Wer war's doch gleich schuld? Wie kommt es
wohl, dass heutzutage für die Übertragung von Bundestagsdebatten noch nicht
mal mehr UKW-Frequenzen frei sind? Hmmm?

Noch Fragen, Erich?
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Post by Horst Balzer
Klar. Und seit wann dürfen denn diese unsägliche Privatsender senden?
Genau. Hierauf bitte Antwort.
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Post by Horst Balzer
Welche Regierung hat die entsprechenden Gesetze dafür gemacht? Wer hat
davon profitiert?
Die SPD.
War Kohl etwa heimlich in der SPD? Wie war das doch gleich mit dem
Beratervertrag? Erzählnse doch mal...
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Du hast eine ausgesprochen fiese Art, unangenehme (wiewohl treffende)
Fragen zu stellen! ;-)
Eben ;-)))
Post by Erich Pfennig
Seit wann ist es Aufgabe der Politik, die Inhalte in den Privatsendern
festzulegen? Stell' Dir vor die CDU hätte damals einen entspr. Gesetz
verabschiedet. Die SPD-eigene Deutsche Druck und Verlagsgesellschaft mbH
ist an 26 Radiosendern beteiligt und diese Sender würden verpflichtet
entspr. Programminhalte zu bringen, das wäre vielleicht nicht verkehrt.
Oder?
Nochmal Erich: Würde es die Privatsender in der heutigen inhaltsbefreiten
Form geben, wenn wir die Kohlära nicht gehabt hätten, die da denn verhassten
"Rotfunk" bekriegen wollte?

Dudelfunk oder Rotfunk - das war die Frage!



MfG


Albert Fischer
--
"Damals war Deutschland
ausgehungert nach Jazz, Swing und später Rock'n Roll." (Pfennigs Erich in
dspm)
Aus der offenbar unendlichen Serie: Die Kohlära weiß Bescheid...
...naja so ein "bißchen" halt
Werner Sondermann
2004-06-14 16:58:10 UTC
Permalink
Post by Albert Fischer
[...]
Swing ist eine Teilmenge des Jazz.
Und Du bist nur ein Klugscheißer
Post by Albert Fischer
Damit er das, was er *da bin ich mir 100%ig sicher* früher ebenso als
"Dudelmusik" (sprich: Dudelmussick) oder wahrscheinlich eher
"Negermusik" (sprich: Negermussick) tituliert hat, dann wenigstens
mal richtig einordnen kann.
Und jetzt zum "Rock'n Roll". Was ist das denn eigentlich? "Rocken
Rohl"? (so würde es wahrscheinlich ein RoKo aussprechen <schüttel>).
Oder heißt das Ding vielleicht doch Rock'n'Roll, weil da zwei
Letterle fehlen am Thun? Hmmm? Rock and Roll heißt diese
Musikrichtung,
Ein Spießer, der sich über ein fehlndes Tüddelchen aufregt.

Rock 'n' Roll ist Negerslang und bedeutet doch nichts groß andres als
"*wild Rumficken*".

Jazz im Grunde ja auch!
Post by Albert Fischer
Ja Erich, wenn du dich im Rock'n'Roll wenigstens periphär auskennen
würdest,.....
[Restliches Gesülze gesnipp]

Chuck Berry ist eh der wahre King!

w.
Albert Fischer
2004-06-14 17:50:50 UTC
Permalink
"Werner Sondermann" <werner-ernst-***@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag news:***@uni-berlin.de...

[...]
Post by Werner Sondermann
Und Du bist nur ein Klugscheißer
Sonderman® fühlt sich auf den Schwanz getreten, i.e. ich habe etwas richtig
gemacht!
(Abt: Makin' the day :-))) )

Hier in dspm scheint es ja gang und gäbe, dass sich so mancher, durch welch
nebulöse Aufforderung (meist dürfte es der nicht entspiegelte, dafür aber
auch nicht staubgewischte Monitor sein) auch immer sich dazu berufen
fühlende meint, Statements in Form "virtueller Ohrfeigen" (Newbie-Slang)
oder ähnlich abliefern zu müssen.

Die häufigst anzutreffende Motivation ist dabei, wie könnte es anders sein,
man ist in Deutschland, die nicht mehr zurückzuhaltene Mitteilung der
*definitiven* Lösung, Erklärung etc. für ein, doch, doch, häufig politisches
Phänomen, dessen Lösung nunmehr angereicht werden müsse, gerne auch in neuem
thread zum gleichen Thema.

Von daher fühlte ich mich nunmehr bemüßigt (HSQMYP :-))) ), den Pfennigschen
Zeigefinger zum Thema "Dudelmusssick" in richtung des zweifelhaft
gesäuberten Monitors zurückzuführen anhand des missbrauchten Themas, wo ich
nun wirklich kein Spaß verstehe (sic ::-))) ), der Musik.

Soweit gegraben, Sonderman® (im Läwwe nich...)?

Anyway®, den Klugscheißer nehme ich als Lob :-)))
Post by Werner Sondermann
Post by Albert Fischer
Und jetzt zum "Rock'n Roll". Was ist das denn eigentlich? "Rocken
Rohl"? (so würde es wahrscheinlich ein RoKo aussprechen <schüttel>).
Oder heißt das Ding vielleicht doch Rock'n'Roll, weil da zwei
Letterle fehlen am Thun? Hmmm? Rock and Roll heißt diese
Musikrichtung,
Ein Spießer, der sich über ein fehlndes Tüddelchen aufregt.
Du wolltest sagen, "der sich über ein fehlendes Tüttelchen"

Dieter E. Zimmer: Die Bibliothek der Zukunft : Text und Schrift in den
Zeiten des Internet. Hamburg: Hoffmann und Campe, 2000. 331 S. ISBN
3-455-10421-5
Post by Werner Sondermann
Rock 'n' Roll ist Negerslang und bedeutet doch nichts groß andres als
"*wild Rumficken*".
Du wolltest sagen, "Rock 'n' Roll ist Negerslang und bedeutet doch nichts
groß anderes als "*wild rumficken*""?

Dass der "Negerslang" beim Sonderman® nicht in die bereits besprochenne
Tüttelchen kommt, versteht sich von selbst!

Anyway®, in die Sig kommt natürlich das Original :-))
Post by Werner Sondermann
Jazz im Grunde ja auch!
Ja, ja, ja, hatte ich hier etwa irgendwo angekündigt, dass uns Wutzl nicht
mehr genügend Sig-Stoff liefere? 's tät mich doch schwer wundern, realiter
könnte sich doch jeder halbwegs Entspiegelte vom Gegenteil überzeugen :-))
Post by Werner Sondermann
[Restliches Gesülze gesnipp]
"Restliches Gesülze gesnippt" wollte uns der Autor hier wohl sagen.
Post by Werner Sondermann
Chuck Berry ist eh der wahre King!
Ob die vielen Cover-Versionen alter Chuck-Berry-Nummern (unter anderem von
Elvis Presley) dies wohl bekräftigen oder vom Gegenteil Kunde thun? Ob er
noch ein bisschen was über die Intention seines "eh der wahre King" erzählen
möcht' machen?

Lieber nicht...


schlägt vor


Albert Fischer
--
"Rock 'n' Roll ist Negerslang und bedeutet doch nichts groß andres als
"*wild Rumficken*"" (Werner Sondermann in dspm)
Aus der nicht ganz so lustigen Reihe: fruchtbar ist der Schoß noch...
Peter Walther
2004-06-16 17:05:06 UTC
Permalink
Post by Albert Fischer
Post by Werner Sondermann
Rock 'n' Roll ist Negerslang und bedeutet doch nichts groß andres als
"*wild Rumficken*".
Du wolltest sagen, "Rock 'n' Roll ist Negerslang und bedeutet doch nichts
groß anderes als "*wild rumficken*""?
Dass der "Negerslang" beim Sonderman® nicht in die bereits besprochenne
Tüttelchen kommt, versteht sich von selbst!
Nun überspann den Bogen mal nicht, Albert, zumal Rock 'n' Roll
wirklich nichts anderes bedeutet. Und wenn du glaubst, die Dominoes
sprechen von einem züchtigen Tänzchen, wenn sie 1951 in
"Sixty Minute Man" singen:

If your man ain't treatin' you right,
Come up and see your Dan;
I rock'em, roll'em all night long, ...

werden sie im Refrain deutlicher:

There'll be fifteen minutes of kissin',
Then you'll holler, "please don't stop",
There'll be fifteen minutes of teasin'
And fifteen minutes of squeezin'
And fifteen minutes of blowin' my top.

Auch B.B.King hat nichts als die Beckenbewegungen im Sinn, wenn er
1958 einlädt:

Rock me baby, rock me all night long
Rock me baby, honey, rock me all night long
I want you to rock me baby,
Like my back ain't got no bone

Roll me baby, like you roll a wagon wheel
I want you to roll me baby,
Like you roll a wagon wheel
Want you to roll me baby,
You don't know how it makes me feel

Rock me baby, honey, rock me slow
Yeah, rock me pretty baby, baby rock me slow
Want you to rock me baby, till I want no more.

Eine lächerliche Überreaktion, an dieser Stelle Rassismus zu
reklamieren, die noch dadurch gekrönt wird, den einzig wahren Satz des
sonderbaren Werner-Ernst-Wilhelm lächerlich machen zu wollen.

[...]
Post by Albert Fischer
Post by Werner Sondermann
Chuck Berry ist eh der wahre King!
Ob die vielen Cover-Versionen alter Chuck-Berry-Nummern (unter anderem von
Elvis Presley) dies wohl bekräftigen oder vom Gegenteil Kunde thun? Ob er
noch ein bisschen was über die Intention seines "eh der wahre King" erzählen
möcht' machen?
Ich hab' noch keine Coverversion gefunden, die das jeweilige Original
überträfe - und ich betreibe das Aufspüren der *wahren*
Originalversion als Sport.

Peter
--
Die Fürstin hat sich vielleicht in der Gemütlichkeit einer entspannten
Rederunde zu einem etwas zu familiären Ton hinreißen lassen. Man
könnte von Flapsigkeit sprechen oder einer gelinden Frivolität,
keineswegs jedoch von einer Entgleisung, gar einer ungeheuerlichen.
Eine Entgleisung läge vielleicht vor, wenn der deutsche Außenminister
die Queen mit "Na, du alte Zonenbraut?" ansprechen würde. Um sich aber
eine Entgleisung auszumalen, für die das Wort ungeheuerlich nicht zu
hoch gegriffen ist, muß man seinen Kopf schon mehr anstrengen. Wenn
also der Außenminister in London landet und die Queen ihn
komischerweise persönlich am Flughafen abholt, und der Außenminister
auf halber Höhe der Gangway seine Hose öffnete und der ihm
entgegeneilenden Queen ins Gesicht urinierte - dann wäre das Wort
ungeheuerlich angemessen. Dann wäre in der Tat auch eine Bitte um
Entschuldigung sinnvoll.
Max Goldt zur Fürstin, den Afrikanern und dem Schnackseln in:
"Wenn man einen weißen Anzug anhat", Seite 34f.
Was ist demnach das beste Rezept für ein Erdenleben überhaupt,
oben wie unten?: "Aufs Dorf ziehen. Doof sein. Rammeln.
Maul halten. Kirche gehen." - Arno Schmidt -
Albert Fischer
2004-06-16 21:41:58 UTC
Permalink
"Peter Walther" <p-***@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:***@4ax.com...

[...]
Post by Peter Walther
Post by Albert Fischer
Post by Werner Sondermann
Rock 'n' Roll ist Negerslang und bedeutet doch nichts groß andres als
"*wild Rumficken*".
Du wolltest sagen, "Rock 'n' Roll ist Negerslang und bedeutet doch nichts
groß anderes als "*wild rumficken*""?
Dass der "Negerslang" beim Sonderman® nicht in die bereits besprochenne
Tüttelchen kommt, versteht sich von selbst!
Nun überspann den Bogen mal nicht, Albert, zumal Rock 'n' Roll
wirklich nichts anderes bedeutet.
Beides falsch. "Negerslang" ist rassistische Sprache, da das Präfix Neger-
nun einmal rassistisch, bewusst diskriminierend ist. RTFM bitte, der DUDEN
ist dein Freund.

Und Rock'n'Roll ist *im Zusammenhang mit Musik* ein Attribut, was zunächst
weißen Musikern verliehen wurde, allen voran dem sogenannten "King of
Rock'n'Roll" der mit Songs wie "Shake, Rattle and Roll" oder natürlich "Rock
around the Clock" eine neue musikalische Ära einleitete, die eine
hitverdächtige, tanzbare Mischung aus Elementen des "schwarzen" R&B und des
"weißen" Gitarren-Hillbilly (oder Rockabilly, wie später, schon in
Mischformen, genannt) zusammenbrachte.

Hier ging es vor allem um ein ganzheitliches Lebensgefühl, was neben einer
speziellen Musik eine spezielle Tanzform und natürlich *auch* sexuelle
Anspielungen beinhaltete. Bei Bill Haley sicher weniger, schau dir mal an,
wie stocksteif der auf der Bühne stand mit seiner lächerlichen Locke. Aber
die *Musik* war halt *geil*. Häufig waren die Vokabeln shake, rock etc.
keine Umschreibung von Körperreibungsbewegungen zur Durchblutungsförderung
von Geschlechtsteilen zum Zwecke der zu erzielenden Orgasmusrückmeldung,
sondern lediglich Beschreibungen von Tanzweisen, die gleichwohl eo ipso
schon irgendetwas im Spannungsfeld zwischen Erotik und Unzucht symbolisieren
sollten (wie dies beim Tanz mehr oder weniger seit jeher der Fall ist, beim
lklassischen Tanz steht wohl mehr die Erotik im Vordergrund)

Im Gegensatz zur häufig kolportierten Stammtischlegende war diese Musik
keine bloße aufgeschwächte, weichgespülte Kopie des wahren, "schwarzen"
Rock'n'Roll, sondern etwas vollkommen neues. Mit dem scheinbar immanenten
Gegensatz schwarzer (natürlich, spannungsgeladen, ursprünglich, uaah, uaaah
etc.) und weißer Musik (weichgespült für das Nachmittagsprogramm,
nachgemacht etc.) hat das nichts zu tun. Das ist die schlichte Ansicht von
Feierabendrassisten wie diesem Sonderman®, gespeist aus nackter Unkenntnis.
Post by Peter Walther
Und wenn du glaubst, die Dominoes
sprechen von einem züchtigen Tänzchen
Billy Ward & His Dominoes hieß die Band, es handelte sich dort nicht um
Rock'n'Roll sondern um R&B-Mainstream aus der sogenannten Doo-wop-Ära.
Post by Peter Walther
, wenn sie 1951 in
Sicher nicht. Ich habe nie abgestritten, dass es eindeutige Texte geben
"kann".
Post by Peter Walther
Auch B.B.King hat nichts als die Beckenbewegungen im Sinn, wenn er
B.B. King hatte mit Rock'n'Roll echt nichts am Hut. Er (und seine Gitarre
Lucille) haben fünf Jahrzehnte lang Blues und nichts als Blues gemacht. Auch
hier gibt es über den Inhalt des Textes keinen Zweifel.

Solche Direktheit war jedoch extrem unbluesig, lebte die Musik doch von dem
Spannungsfeld scheinbar profaner Melodien und Akkordabfolgen und dem ständig
wiederkehrenden Versmaß: zwei Strophen das gleiche (beim zweiten Mal die
gleiche Melodie über die Subdominante), eine anders (immer die jeweils
dritte Phrase im Chorus, über der Dominante): Dort musste dann auch immer
eine kleine textliche Pointe vorhanden sein, vorbereitet in den ersten
beiden Widerholungen.

Die "Andeutungen" waren aber häufig verruchter, verheißungsvoller, nicht so
direkt. Sie handelten von unstillbarer Leidenschaft, von Schmerz, von
Erfüllung, von Passion - von Blues halt. Hör dir doch mal die 1973er Version
von "Sweet little sixteen" (später dann im Text auch manchmal als "sweetest
thing" abgeändert). Da läuft es einem heiß und kalt den Rücken runter, nicht
jedoch bei so einem blöden Trällerliedchen "Rock me baby", IMHO eines von
B.B. Kings schwächeren Nummern. Der zwar deftig beschriebene Sex hat da
schon etwas sehr geriatrisches an sich (Abt.: "lieb streicheln"). Dazu muss
man die Nummer natürlich auch hören.
Post by Peter Walther
Eine lächerliche Überreaktion, an dieser Stelle Rassismus zu
reklamieren, die noch dadurch gekrönt wird, den einzig wahren Satz des
sonderbaren Werner-Ernst-Wilhelm lächerlich machen zu wollen.
Er ist eben nicht wahr, s.o. und "Neger" ist Rassismus, immer und überall,
zu jeder Zeit. Any further comments?
Post by Peter Walther
Post by Albert Fischer
Post by Werner Sondermann
Chuck Berry ist eh der wahre King!
Ob die vielen Cover-Versionen alter Chuck-Berry-Nummern (unter anderem von
Elvis Presley) dies wohl bekräftigen oder vom Gegenteil Kunde thun? Ob er
noch ein bisschen was über die Intention seines "eh der wahre King" erzählen
möcht' machen?
Ich hab' noch keine Coverversion gefunden, die das jeweilige Original
überträfe - und ich betreibe das Aufspüren der *wahren*
Originalversion als Sport.
Du hast mich vielleicht nicht verstanden. Ich bin doch deiner Meinung! Die
Coverversionen "bekräftigen" doch gerade den Wert des Originals. Sicher ist
Hound Dog von Elvis Presley schon ein gangbarer Schenkelklopfer (auf 1 und 3
versteht sich, für Sondermann halt), aber was ist das gegen Big Mama
Thorntons Original aus 1945 mit dieser *geilen* Polyrhythmik. Da brauchte es
keine Aaaah-Chöre von den Jordanairs (einfach die Harmonie stehen lassen,
mit welchen "Arrangements" man damals Millionen von Dollars machen konnte ts
ts ts). Genauso ist's natürlich mit Chuck Berry und seinen vielen "auch
nicht schlechten" Nachahmern.



MfG


Albert Fischer
--
"Ich will auch nicht wissen, warum mein BMW funktioniert. Hauptsache er
fährt und ich kann Opel-Fahrer ausbremsen."
Just Wutzl - just don't comment
Albrecht Kolthoff
2004-06-16 22:03:12 UTC
Permalink
Albert Fischer wrote:

[...]
Post by Albert Fischer
Die "Andeutungen" waren aber häufig verruchter, verheißungsvoller, nicht so
direkt.
http://www.bluesforpeace.com/lyrics/dust-my-broom.htm

Wenn das man nicht auf indirekte Art höchst direkt war.

[...]
--
Albrecht Kolthoff
Albert Fischer
2004-06-16 22:34:00 UTC
Permalink
Post by Albrecht Kolthoff
[...]
Post by Albert Fischer
Die "Andeutungen" waren aber häufig verruchter, verheißungsvoller, nicht so
direkt.
http://www.bluesforpeace.com/lyrics/dust-my-broom.htm
Wenn das man nicht auf indirekte Art höchst direkt war.
Ich schrieb: häufíg.

"Dust my broom" heißt hier einfach soviel wie abhauen - weitere
Doppeldeutigkeiten sind hier wohl allerhöchstens seeehr indirekt und seeehr
weit hergeholt würde ich mal sagen. Auf jeden Fall nicht zu vergleichen mit
"Rock me baby".

Hier geht es um jemanden, der abhauen will, weil seine Freundin ihn wegen
einem anderen, *irgendjemandemnatürlich, hat sitzen lassen. Sooo tiefgründig
ist das nun aber auch wieder nicht.


MfG


Albert Fischer
Malte Rogacki
2004-06-18 14:40:18 UTC
Permalink
Post by Albert Fischer
Die "Andeutungen" waren aber häufig verruchter, verheißungsvoller, nicht so
direkt.
Na, na. Es gab einen ganzen Sack voll direkter und eindeutiger
Bluestexte in diesem Bereich (obwohl die doppeldeutigen natürlich hübsch
sind - wer ahnt schon, daß es in "Big long sliding thing" um eine
Posaune geht...).

Was ist z.B. mit dem "Steady Rolling Blues" von Memphis Slim?
Eindeutiger geht es ja wohl kaum noch.

Im RnB-Sektor hatten viele schwarze Interpreten in den 50er Jahren
Stücke im Repertoire, die textlich als "problematisch" galten.

Anspieltip: "Risque Rhythm" von Rhino - ein Sampler mit einem hübschen
Querschnitt von Moose Jackson über Dinah Washington (!) bis Wynonie
Harris.
Lueko Willms
2004-06-14 19:48:00 UTC
Permalink
Am 14.06.04
schrieb werner-ernst-***@freenet.de (Werner Sondermann)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@uni-berlin.de
ueber OT: Re: Dudelfunk auf dem Vormarsch

WS> Rock 'n' Roll ist Negerslang und bedeutet doch nichts groß andres als
WS> "*wild Rumficken*".
WS>
WS> Jazz im Grunde ja auch!


Ja ja, "der Neger schnackselt gern", wie sich eine Dame des Jetsets
auszudrücken pflegte.

Ist ja auch wirklich was schönes, und daß Sie das unsereinem nicht
gönnen, macht mir überhaupt nix aus.


Genausowenig wie Ihre Unkenntnis der englischen Sprache.


mfG,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Kein Land kann seine Probleme in dieser globalisierten Welt allein
auf sich gestellt lösen. Entweder wir retten uns alle zusammen oder
wir gehen zusammen unter. Heute mehr denn je gilt das Wort von José
Martí: Das Vaterland ist die ganze Menschheit."
- Fidel Castro, Caracas (Veneuzuela), 3. Februar 1999
Albert Fischer
2004-06-14 21:36:15 UTC
Permalink
Post by Lueko Willms
WS> Rock 'n' Roll ist Negerslang und bedeutet doch nichts groß andres als
WS> "*wild Rumficken*".
WS>
WS> Jazz im Grunde ja auch!
Ja ja, "der Neger schnackselt gern", wie sich eine Dame des Jetsets
auszudrücken pflegte.
Lügo, haben Durchlaucht oder meinetwegen auch königliche Hoheit nicht
vielmehr behauptet, dass der "Schwarze gerne schnacksele"?

Nicht dass es diesen Einblick in provinziellen Rassismus des einfach
gebildeten Prolladels *viel* besser machen würde, aber wir wollen ja
schließlich niemanden verleumden oder gar zu Unrecht auf die Ebene eines
Sondermanns jauchetauchen, oder?


MfG


Albert Fischer
--
"Der Meeresspiegel senkt, der Meeresspiegel steigt"
das Wutzl - wo wir gerade beim Thema "einfach gebildet" sind...
Erich Pfennig
2004-06-15 09:07:27 UTC
Permalink
Post by Albert Fischer
Post by Erich Pfennig
Damals war Deutschland
ausgehungert nach Jazz, Swing und später Rock'n Roll.
Erich, ich kann mir so richtig vorstellen, wie du da ausgehungert warst nach
"Jazz, Swing und später Rock'n Roll"...
..weißt' was? Hier kommt erst mal ein herzhaftes BRUHAHAHAHAHAHA.
Swing ist eine Teilmenge des Jazz. Da Pfennigs Erich eigene Anschauung oder
besser An*hörung* dieser großartigen Musik (für die USA wirklich nicht
schlecht ;-)) ) offenbar fremd ist, konsultiere er doch mal ein Jazzlexikon
seiner Wahl.
Damit er das, was er *da bin ich mir 100%ig sicher* früher ebenso als
"Dudelmusik" (sprich: Dudelmussick) oder wahrscheinlich eher "Negermusik"
(sprich: Negermussick) tituliert hat, dann wenigstens mal richtig einordnen
kann.
Und jetzt zum "Rock'n Roll". Was ist das denn eigentlich? "Rocken Rohl"? (so
würde es wahrscheinlich ein RoKo aussprechen <schüttel>). Oder heißt das
Ding vielleicht doch Rock'n'Roll, weil da zwei Letterle fehlen am Thun?
Hmmm? Rock and Roll heißt diese Musikrichtung, Erich.
Post by Erich Pfennig
Was uns heute aus
dem Dudelfunk entgegenheult sind Nachahmungen der damaligen Hits.
Ja Erich, wenn du dich im Rock'n'Roll wenigstens periphär auskennen würdest,
dann wüsstest du, dass eine Reihe von Presleys (aber nicht nur von seinen)
großen Hits aus 1956 (nur in diesem Jahr wurde bei RCA aufgenommen, der
internationale Plattenmarkt hatte da noch die ganze Militärzeit Spass dran,
danach kam Hollywood, d.h. das musikalische ende Presleys, d.h. der Mann war
tot, bevor er in Bremerhaven ankam) Neueinspielungen bekannter (naja, einem
gewissen Publikum) Rhythm'n'Blues-Nummern oder diejenigen von Mitrockern
waren, die der Elvis musikalisch abgeschwächt, mit viel doo-wop, aber
stimmlich durchaus überzeugend rüber-"rockte". Z.B. Hound Dog, Blue Suede
Shoes etc..
Du siehst, Nachahmungen waren damals durchaus an der Tagesordnung und nicht
das wirkliche Problem.
So war es im Bebop (der etwas intelligenteren Rock'n'Roll-Variante, bitte
auch wieder RTFM) so, dass alte Standards mit abgefahrenen neuen Melodien
über den alten Changes bis zur Unkenntlichkeit verändert wurden. Warum,
wieso, weshalb: RTFM, RTFM
Ja, Herr Oberlehrer, also weiter so. Oder was?

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Erich Pfennig
2004-06-15 09:07:27 UTC
Permalink
Post by Albert Fischer
Post by Erich Pfennig
Damals war Deutschland
ausgehungert nach Jazz, Swing und später Rock'n Roll.
Erich, ich kann mir so richtig vorstellen, wie du da ausgehungert warst nach
"Jazz, Swing und später Rock'n Roll"...
..weißt' was? Hier kommt erst mal ein herzhaftes BRUHAHAHAHAHAHA.
Swing ist eine Teilmenge des Jazz. Da Pfennigs Erich eigene
Anschauung oder
Post by Albert Fischer
besser An*hörung* dieser großartigen Musik (für die USA wirklich nicht
schlecht ;-)) ) offenbar fremd ist, konsultiere er doch mal ein Jazzlexikon
seiner Wahl.
Damit er das, was er *da bin ich mir 100%ig sicher* früher ebenso als
"Dudelmusik" (sprich: Dudelmussick) oder wahrscheinlich eher
"Negermusik"
Post by Albert Fischer
(sprich: Negermussick) tituliert hat, dann wenigstens mal richtig einordnen
kann.
Und jetzt zum "Rock'n Roll". Was ist das denn eigentlich? "Rocken Rohl"? (so
würde es wahrscheinlich ein RoKo aussprechen <schüttel>). Oder heißt das
Ding vielleicht doch Rock'n'Roll, weil da zwei Letterle fehlen am Thun?
Hmmm? Rock and Roll heißt diese Musikrichtung, Erich.
Post by Erich Pfennig
Was uns heute aus
dem Dudelfunk entgegenheult sind Nachahmungen der damaligen Hits.
Ja Erich, wenn du dich im Rock'n'Roll wenigstens periphär auskennen würdest,
dann wüsstest du, dass eine Reihe von Presleys (aber nicht nur von seinen)
großen Hits aus 1956 (nur in diesem Jahr wurde bei RCA aufgenommen, der
internationale Plattenmarkt hatte da noch die ganze Militärzeit Spass dran,
danach kam Hollywood, d.h. das musikalische ende Presleys, d.h. der Mann war
tot, bevor er in Bremerhaven ankam) Neueinspielungen bekannter
(naja, einem
Post by Albert Fischer
gewissen Publikum) Rhythm'n'Blues-Nummern oder diejenigen von
Mitrockern
Post by Albert Fischer
waren, die der Elvis musikalisch abgeschwächt, mit viel doo-wop, aber
stimmlich durchaus überzeugend rüber-"rockte". Z.B. Hound Dog, Blue Suede
Shoes etc..
Du siehst, Nachahmungen waren damals durchaus an der Tagesordnung und nicht
das wirkliche Problem.
So war es im Bebop (der etwas intelligenteren Rock'n'Roll-Variante, bitte
auch wieder RTFM) so, dass alte Standards mit abgefahrenen neuen Melodien
über den alten Changes bis zur Unkenntlichkeit verändert wurden. Warum,
wieso, weshalb: RTFM, RTFM
Ja, Herr Oberlehrer, also weiter so. Oder was?

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-06-14 19:55:42 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Post by Horst Balzer
Klar. Und seit wann dürfen denn diese unsägliche Privatsender senden?
Welche Regierung hat die entsprechenden Gesetze dafür gemacht? Wer hat
davon profitiert?
Die SPD.
???
Post by Erich Pfennig
Post by Gerd Bohler
Du hast eine ausgesprochen fiese Art, unangenehme (wiewohl treffende)
Fragen zu stellen! ;-)
Seit wann ist es Aufgabe der Politik, die Inhalte in den Privatsendern
festzulegen? Stell' Dir vor die CDU hätte damals einen entspr. Gesetz
verabschiedet. Die SPD-eigene Deutsche Druck und Verlagsgesellschaft mbH
ist an 26 Radiosendern beteiligt und diese Sender würden verpflichtet
entspr. Programminhalte zu bringen, das wäre vielleicht nicht verkehrt.
Oder?
Mit wieviel % ist denn die DDVG an den Sendern beteiligt? Inwieweit übt
die DDVG Einfluß auf die Inhalte aus? Welche Sender sind das? An
wievielen Sendern sind eher konservative Zeitungsverlage mit wieviel %
beteiligt?

Volksverblödung durch Dudelfunk ist IYO also durch die SPD verursacht oder
sehe ich das falsch?

Gruß Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-15 09:44:40 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Seit wann ist es Aufgabe der Politik, die Inhalte in den Privatsendern
festzulegen? Stell' Dir vor die CDU hätte damals einen entspr. Gesetz
verabschiedet. Die SPD-eigene Deutsche Druck und Verlagsgesellschaft mbH
ist an 26 Radiosendern beteiligt und diese Sender würden verpflichtet
entspr. Programminhalte zu bringen, das wäre vielleicht nicht verkehrt.
Oder?
Mit wieviel % ist denn die DDVG an den Sendern beteiligt? Inwieweit übt
die DDVG Einfluß auf die Inhalte aus? Welche Sender sind das?
Mir ist nur die Zahl 26 bekannt.
Post by Horst Balzer
An wievielen Sendern sind eher konservative Zeitungsverlage mit wieviel
% beteiligt?
Konservative Zeitungsverlage? Ich kenne nur von der SPD eigenen DDVG
kontrollierte Zeitungsverlage.
-Verlagsgesellschaft Madsack (Hannoversche Allgemeine, Göttinger
Tageblatt)
-Zeitungsverlag Westfalen (Westfälische Rundschau)
-Verlagsgesellschaft Cuxhaven (Cuxhavener Nachrichten)
-Zeitungsverlag Neue Westfälische (Neue Westfälische).
-Nordbayerischer Kurier
-Dresdner Druck- und Verlagshaus (Sächsische Zeitung)
-Frankenpostverlag (Frankenpost)
-Suhler Verlagsgesellschaft (Freies Wort)
-Druck- und Verlagsanstalt "Neue Presse" (Neue Presse).
Hinzu kommt neuerdings die 75%ige Beteiligung an der "Frankfurter
Rundschau".
Post by Horst Balzer
Volksverblödung durch Dudelfunk ist IYO also durch die SPD verursacht
oder sehe ich das falsch?
Nicht nur sondern auch. Aber das wird besser, weil mancher
Landesgesetzgeber die Hörfunkbeteiligungen von Zeitungen an denen
Parteien beteiligt sind, verbieten wird. Bisher jault aber nur die
SPD. Warum wohl?

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-06-15 19:14:39 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Mit wieviel % ist denn die DDVG an den Sendern beteiligt? Inwieweit übt
die DDVG Einfluß auf die Inhalte aus? Welche Sender sind das?
Mir ist nur die Zahl 26 bekannt.
Kann es sein, daß Du hier nur billige Polemik abläßt und von Fakten total
unbeleckt bist?
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
An wievielen Sendern sind eher konservative Zeitungsverlage mit wieviel
% beteiligt?
Konservative Zeitungsverlage? Ich kenne nur von der SPD eigenen DDVG
kontrollierte Zeitungsverlage.
Wieviel % der deutschen Presselandschaft werden von diesen Verlagen
repräsentiert? Wie hoch ist die Beteiligung der DDVG an den betreffenden
Verlagen? Woran ist der inhaltliche Einfluß der SPD, den Du hier
unterstellst, zu erkennen?
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt neuerdings die 75%ige Beteiligung an der "Frankfurter
Rundschau".
Woran ist der inhaltliche Einfluß der SPD, den Du hier unterstellst, zu
erkennen?
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Volksverblödung durch Dudelfunk ist IYO also durch die SPD verursacht
oder sehe ich das falsch?
Nicht nur sondern auch. Aber das wird besser, weil mancher
Landesgesetzgeber die Hörfunkbeteiligungen von Zeitungen an denen
Parteien beteiligt sind, verbieten wird. Bisher jault aber nur die
SPD. Warum wohl?
Vom Jaulen der SPD habe ich noch nichts gehört.
Die CDU braucht sich ja nicht an Zeitungen zu beteiligen, da die Mehrzahl
der deutschen Zeitungsverlage sowieso konservativ orientiert ist.

Gruß Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-16 08:09:51 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Mit wieviel % ist denn die DDVG an den Sendern beteiligt? Inwieweit übt
die DDVG Einfluß auf die Inhalte aus? Welche Sender sind das?
Mir ist nur die Zahl 26 bekannt.
Kann es sein, daß Du hier nur billige Polemik abläßt und von Fakten total
unbeleckt bist?
Nein. Es ist schon ein Ding, wenn die 26 Sender an denen die SPD-eigene
Holding DDVG beteiligt ist bei den Hörern total unbekannt sind. Damit ist
der Manipulation Tür und Tor geöffnet.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
An wievielen Sendern sind eher konservative Zeitungsverlage mit
wieviel % beteiligt?
Konservative Zeitungsverlage? Ich kenne nur von der SPD eigenen DDVG
kontrollierte Zeitungsverlage.
Wieviel % der deutschen Presselandschaft werden von diesen Verlagen
repräsentiert? Wie hoch ist die Beteiligung der DDVG an den
betreffenden Verlagen? Woran ist der inhaltliche Einfluß der SPD, den
Du hier unterstellst, zu erkennen?
Warum hast Du die Verlage gelöscht, von denen Du hier Auskunft verlangst?
Die Beteiligung liegt zwischen 13,1% beim Zeitungsverlag Westfalen und
100% beim Frankenpostverlag. Als wertvollste Beteiligung gilt allerdings
der 20,4%ige Anteil an der Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover.
Das mit der Presselandschaft, kannst Du bei der DDVG oder bei Google
erfragen. Mir als nur Zeitungsleser stehen solche Internas nicht zur
Verfügung.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt neuerdings die 75%ige Beteiligung an der "Frankfurter
Rundschau".
Woran ist der inhaltliche Einfluß der SPD, den Du hier unterstellst, zu
erkennen?
Warum sollte die DDVG 75% der Zeitung sonst kaufen? Den Einfluß der SPD
auf "Die Zeit" ist seit der Übernahme der Herausgabe von Helmut Schmidt
erkennbar. Davor habe ich die "Zeit" ein Jahrzehnt gelesen und habe das
Abonnement wegen des Wechsels der Themen und Tendenzen gekündigt. Eine
Ähnliche Entwicklung sehe ich bei der "Frankfurter Rundschau" allerdings
nicht. Daß die DDVG einstieg ist in der Sorge der SPD begründet, daß
bestimmte Tendenzen beim Verschwinden der Zeitung nicht mehr bedient
werden.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Volksverblödung durch Dudelfunk ist IYO also durch die SPD verursacht
oder sehe ich das falsch?
Nicht nur sondern auch. Aber das wird besser, weil mancher
Landesgesetzgeber die Hörfunkbeteiligungen von Zeitungen an denen
Parteien beteiligt sind, verbieten wird. Bisher jault aber nur die SPD.
Warum wohl?
Vom Jaulen der SPD habe ich noch nichts gehört. Die CDU braucht sich ja
nicht an Zeitungen zu beteiligen, da die Mehrzahl der deutschen
Zeitungsverlage sowieso konservativ orientiert ist.
Dann bist Du schlecht informiert. Die SPD hat nach Auskunft ihrer
Schatzmeisterin Normenkontrollklage gegen das hessische Privatrundfunk-
gesetz, das Hörfunkbeteiligungen von Zeitungen an denen Parteien
beteiligt sind verbietet, beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Sie
verwies darauf, daß Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen
Ähnliches planen. Wie ich sagte bisher jault nur die SPD und sie wird
noch mehr jaulen, wenn es nicht mehr möglich ist, unter dem Deckmantel
einer objektiven Berichterstattung sozialistische Themen und Tendenzen
zu transportieren. Daß dies inzwischen von den Wählern erkannt wurde,
kannst Du an den letzten "Erfolgen" der SPD bei den Europawahlen ablesen.

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Erich Pfennig
2004-06-16 08:09:51 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Mit wieviel % ist denn die DDVG an den Sendern beteiligt?
Inwieweit übt
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
die DDVG Einfluß auf die Inhalte aus? Welche Sender sind das?
Mir ist nur die Zahl 26 bekannt.
Kann es sein, daß Du hier nur billige Polemik abläßt und von Fakten total
unbeleckt bist?
Nein. Es ist schon ein Ding, wenn die 26 Sender an denen die SPD-eigene
Holding DDVG beteiligt ist bei den Hörern total unbekannt sind. Damit
ist
der Manipulation Tür und Tor geöffnet.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
An wievielen Sendern sind eher konservative Zeitungsverlage mit
wieviel % beteiligt?
Konservative Zeitungsverlage? Ich kenne nur von der SPD eigenen DDVG
kontrollierte Zeitungsverlage.
Wieviel % der deutschen Presselandschaft werden von diesen Verlagen
repräsentiert? Wie hoch ist die Beteiligung der DDVG an den
betreffenden Verlagen? Woran ist der inhaltliche Einfluß der SPD, den
Du hier unterstellst, zu erkennen?
Warum hast Du die Verlage gelöscht, von denen Du hier Auskunft
verlangst?
Die Beteiligung liegt zwischen 13,1% beim Zeitungsverlag Westfalen und
100% beim Frankenpostverlag. Als wertvollste Beteiligung gilt
allerdings
der 20,4%ige Anteil an der Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover.
Das mit der Presselandschaft, kannst Du bei der DDVG oder bei Google
erfragen. Mir als nur Zeitungsleser stehen solche Internas nicht zur
Verfügung.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt neuerdings die 75%ige Beteiligung an der "Frankfurter
Rundschau".
Woran ist der inhaltliche Einfluß der SPD, den Du hier unterstellst, zu
erkennen?
Warum sollte die DDVG 75% der Zeitung sonst kaufen? Den Einfluß der SPD
auf "Die Zeit" ist seit der Übernahme der Herausgabe von Helmut Schmidt
erkennbar. Davor habe ich die "Zeit" ein Jahrzehnt gelesen und habe das
Abonnement wegen des Wechsels der Themen und Tendenzen gekündigt. Eine
Ähnliche Entwicklung sehe ich bei der "Frankfurter Rundschau"
allerdings
nicht. Daß die DDVG einstieg ist in der Sorge der SPD begründet, daß
bestimmte Tendenzen beim Verschwinden der Zeitung nicht mehr bedient
werden.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Volksverblödung durch Dudelfunk ist IYO also durch die SPD
verursacht
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
oder sehe ich das falsch?
Nicht nur sondern auch. Aber das wird besser, weil mancher
Landesgesetzgeber die Hörfunkbeteiligungen von Zeitungen an denen
Parteien beteiligt sind, verbieten wird. Bisher jault aber nur die SPD.
Warum wohl?
Vom Jaulen der SPD habe ich noch nichts gehört. Die CDU braucht sich ja
nicht an Zeitungen zu beteiligen, da die Mehrzahl der deutschen
Zeitungsverlage sowieso konservativ orientiert ist.
Dann bist Du schlecht informiert. Die SPD hat nach Auskunft ihrer
Schatzmeisterin Normenkontrollklage gegen das hessische Privatrundfunk-
gesetz, das Hörfunkbeteiligungen von Zeitungen an denen Parteien
beteiligt sind verbietet, beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.
Sie
verwies darauf, daß Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen
Ähnliches planen. Wie ich sagte bisher jault nur die SPD und sie wird
noch mehr jaulen, wenn es nicht mehr möglich ist, unter dem Deckmantel
einer objektiven Berichterstattung sozialistische Themen und Tendenzen
zu transportieren. Daß dies inzwischen von den Wählern erkannt wurde,
kannst Du an den letzten "Erfolgen" der SPD bei den Europawahlen
ablesen.

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-06-16 20:09:30 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Nein. Es ist schon ein Ding, wenn die 26 Sender an denen die SPD-eigene
Holding DDVG beteiligt ist bei den Hörern total unbekannt sind. Damit
ist der Manipulation Tür und Tor geöffnet.
Dann nenne Du die Namen. Ich höre keine Privatsender außer gelegentlich
Radio Rockland (in Rheinland-Pfalz-Nähe) oder Radio 21 (wenn ich zufällig
durch Niedersachsen komme).

Woher soll ich diese Sender kennen?
Post by Erich Pfennig
Warum hast Du die Verlage gelöscht, von denen Du hier Auskunft
verlangst? Die Beteiligung liegt zwischen 13,1% beim Zeitungsverlag
Westfalen und 100% beim Frankenpostverlag. Als wertvollste Beteiligung
gilt allerdings der 20,4%ige Anteil an der Verlagsgesellschaft Madsack
in Hannover. Das mit der Presselandschaft, kannst Du bei der DDVG oder
bei Google erfragen. Mir als nur Zeitungsleser stehen solche Internas
nicht zur Verfügung.
13,4% ist ja nicht gerade viel, da hat ein Anteilseigner in der Regel
nicht mal größeren Einfluß auf die Geschäftspolitik. Auch 20,4% reichen
normalerweise nicht für einen entscheidenden Einfluß. Und wie sieht es
dann mit der redaktionellen Unabhängigkeit aus? Kannst Du belegen, daß
durch z.B. den 20,4%-Anteil inhaltlich Einfluß genommen wird?
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt neuerdings die 75%ige Beteiligung an der "Frankfurter
Rundschau".
Woran ist der inhaltliche Einfluß der SPD, den Du hier unterstellst, zu
erkennen?
Warum sollte die DDVG 75% der Zeitung sonst kaufen? Den Einfluß der SPD
Vielleicht, weil sonst keiner bereit war, in den Erhalt eines
unabhängigen, linksliberalen Blattes zu investieren?
Post by Erich Pfennig
auf "Die Zeit" ist seit der Übernahme der Herausgabe von Helmut Schmidt
erkennbar. Davor habe ich die "Zeit" ein Jahrzehnt gelesen und habe das
Abonnement wegen des Wechsels der Themen und Tendenzen gekündigt. Eine
Ähnliche Entwicklung sehe ich bei der "Frankfurter Rundschau" allerdings
nicht. Daß die DDVG einstieg ist in der Sorge der SPD begründet, daß
bestimmte Tendenzen beim Verschwinden der Zeitung nicht mehr bedient
werden.
Also ist das gerade KEIN Argument für Deine These, daß die
Miteigentümerschaft der DDVG an großteils unbekannten Provinzzeitungen
für ein bestimmenden Einfluß der SPD auf die politische Ausrichtung des
betreffenden Blattes darstellt.

Wenn aber schon der Einfluß auf die Zeitungen nicht belegt werden kann,
wie soll dann erst der Einfluß auf bestimmte Radiosender über eine
Beteiligung einer Zeitung an diesem Sender belegbar sein? Mir scheint, Du
setzt wirtschaftliche Beteiligung zwingend mit politischem Einfluß
gleich.
Post by Erich Pfennig
Dann bist Du schlecht informiert. Die SPD hat nach Auskunft ihrer
Schatzmeisterin Normenkontrollklage gegen das hessische Privatrundfunk-
gesetz, das Hörfunkbeteiligungen von Zeitungen an denen Parteien
beteiligt sind verbietet, beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Sie
verwies darauf, daß Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen
Ähnliches planen. Wie ich sagte bisher jault nur die SPD und sie wird
noch mehr jaulen, wenn es nicht mehr möglich ist, unter dem Deckmantel
einer objektiven Berichterstattung sozialistische Themen und Tendenzen
zu transportieren. Daß dies inzwischen von den Wählern erkannt wurde,
kannst Du an den letzten "Erfolgen" der SPD bei den Europawahlen ablesen.
Endlich bringst Du mal Fakten. Jetzt meine Frage: An welcher Zeitung in
Hessen, die wiederum mit wieviel Prozent an welchem Radiosender beteiligt
ist, ist die SPD über die DDVG mit wieviel Prozent beteiligt? Ich kenn in
Hessen nur FFH und da kann ich mir eine politische Beeinflußung im Sinne
der SPD nicht vorstellen.

Und wenn Du gerade dabei bist, hätte ich dieselbe Frage auch zu
Baden-Württemberg.

Gruß Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-17 08:09:34 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Nein. Es ist schon ein Ding, wenn die 26 Sender an denen die SPD-eigene
Holding DDVG beteiligt ist bei den Hörern total unbekannt sind. Damit
ist der Manipulation Tür und Tor geöffnet.
Dann nenne Du die Namen. Ich höre keine Privatsender außer gelegentlich
Radio Rockland (in Rheinland-Pfalz-Nähe) oder Radio 21 (wenn ich zufällig
durch Niedersachsen komme).
Woher soll ich diese Sender kennen?
Mir geht es auch nicht besser. Ich kenne nur die Anzahl der Sender aus
der Presse.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Warum hast Du die Verlage gelöscht, von denen Du hier Auskunft
verlangst? Die Beteiligung liegt zwischen 13,1% beim Zeitungsverlag
Westfalen und 100% beim Frankenpostverlag. Als wertvollste Beteiligung
gilt allerdings der 20,4%ige Anteil an der Verlagsgesellschaft Madsack
in Hannover. Das mit der Presselandschaft, kannst Du bei der DDVG oder
bei Google erfragen. Mir als nur Zeitungsleser stehen solche Internas
nicht zur Verfügung.
13,4% ist ja nicht gerade viel, da hat ein Anteilseigner in der Regel
nicht mal größeren Einfluß auf die Geschäftspolitik. Auch 20,4%
reichen normalerweise nicht für einen entscheidenden Einfluß. Und wie
sieht es dann mit der redaktionellen Unabhängigkeit aus? Kannst Du
belegen, daß durch z.B. den 20,4%-Anteil inhaltlich Einfluß genommen
wird?
Ach ja und die SPD macht das alles nur aus "sozialen Gründen". Im
Aktienrecht wird einer Minderbeteiligung von 5% bereits erhebliche
Mitsprache zugestanden. Das ist nun mal im Gesellschaftsrecht so und gilt
deshalb auch für die DDVG z.B. bei der Besetzung wichtiger Posten.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt neuerdings die 75%ige Beteiligung an der "Frankfurter
Rundschau".
Woran ist der inhaltliche Einfluß der SPD, den Du hier unterstellst,
zu erkennen?
Warum sollte die DDVG 75% der Zeitung sonst kaufen?
Vielleicht, weil sonst keiner bereit war, in den Erhalt eines
unabhängigen, linksliberalen Blattes zu investieren?
Ich weis, die SPD ist ja so "sozial".
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
auf "Die Zeit" ist seit der Übernahme der Herausgabe von Helmut
Schmidt erkennbar. Davor habe ich die "Zeit" ein Jahrzehnt gelesen und
habe das Abonnement wegen des Wechsels der Themen und Tendenzen
gekündigt. Eine Ähnliche Entwicklung sehe ich bei der "Frankfurter
Rundschau" allerdings nicht. Daß die DDVG einstieg ist in der Sorge
der SPD begründet, daß bestimmte Tendenzen beim Verschwinden der
Zeitung nicht mehr bedient werden.
Also ist das gerade KEIN Argument für Deine These, daß die
Miteigentümerschaft der DDVG an großteils unbekannten Provinzzeitungen
für ein bestimmenden Einfluß der SPD auf die politische Ausrichtung
des betreffenden Blattes darstellt.
Wenn aber schon der Einfluß auf die Zeitungen nicht belegt werden kann,
wie soll dann erst der Einfluß auf bestimmte Radiosender über eine
Beteiligung einer Zeitung an diesem Sender belegbar sein? Mir scheint,
Du setzt wirtschaftliche Beteiligung zwingend mit politischem Einfluß
gleich.
Das ist blauäugig.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Dann bist Du schlecht informiert. Die SPD hat nach Auskunft ihrer
Schatzmeisterin Normenkontrollklage gegen das hessische Privatrundfunk-
gesetz, das Hörfunkbeteiligungen von Zeitungen an denen Parteien
beteiligt sind verbietet, beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.
Sie verwies darauf, daß Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen
Ähnliches planen. Wie ich sagte bisher jault nur die SPD und sie wird
noch mehr jaulen, wenn es nicht mehr möglich ist, unter dem Deckmantel
einer objektiven Berichterstattung sozialistische Themen und Tendenzen
zu transportieren. Daß dies inzwischen von den Wählern erkannt wurde,
kannst Du an den letzten "Erfolgen" der SPD bei den Europawahlen ablesen.
Endlich bringst Du mal Fakten. Jetzt meine Frage: An welcher Zeitung in
Hessen, die wiederum mit wieviel Prozent an welchem Radiosender
beteiligt ist, ist die SPD über die DDVG mit wieviel Prozent beteiligt?
Ich kenn in Hessen nur FFH und da kann ich mir eine politische
Beeinflußung im Sinne der SPD nicht vorstellen.
Aber ich. Warum sonst hat die SPD eine Normenkontrollklage gegen das
hessische Privatrundfunkgesetz beim Bundesverfassungsgericht eingereicht?
Post by Horst Balzer
Und wenn Du gerade dabei bist, hätte ich dieselbe Frage auch zu
Baden-Württemberg.
Das ist doch der Witz, daß Bürger, obwohl sie mit den Sozis nichts
am Hut haben sich an den von der SPD-eignen DDVG Medien orientieren.
Selbst wenn sie sich nicht beeinflussen lassen, geht über die DDVG eine
Menge Geld von Leuten ein, die nicht im Traum daran denken die SPD zu
unterstützen, das in den Wahlkampf der Sozis fließt. Nein ich kenne
die Sender in BW an dem die DDVG beteiligt ist nicht. Außerdem ist mir
nur bekannt, daß BW sich der Auffassung Hessens bezüglich des Hörfunks
anschließen will. Ob bereits ein Sender von einem Verlag der DDVG
bereits kontrolliert wird oder die Absicht vorliegt dies zu tun, ist mir
ebenfalls nicht bekannt.
Die mir bekannten Fakten habe ich der Presse entnommen. Wenn Du weitere
Informationen wünscht, kümmere Dich selbst darum. Die SPD ist sicher
gerne bereit, Dir ihre Medienbeteiligungen offen zu legen:-)

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-06-20 20:00:56 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Woher soll ich diese Sender kennen?
Mir geht es auch nicht besser. Ich kenne nur die Anzahl der Sender aus
der Presse.
"Es ist schon ein Ding, wenn die 26 Sender an denen die
SPD-eigene Holding DDVG beteiligt ist bei den Hörern total unbekannt
sind."
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
sieht es dann mit der redaktionellen Unabhängigkeit aus? Kannst Du
belegen, daß durch z.B. den 20,4%-Anteil inhaltlich Einfluß genommen
wird?
Ach ja und die SPD macht das alles nur aus "sozialen Gründen". Im
Aktienrecht wird einer Minderbeteiligung von 5% bereits erhebliche
Mitsprache zugestanden. Das ist nun mal im Gesellschaftsrecht so und
gilt deshalb auch für die DDVG z.B. bei der Besetzung wichtiger Posten.
das bezieht sich auf die Geschäftspolitik von Unternehmen. Was hat das mit
der Redaktionsfreiheit zu tun? Redaktionelle Unabhängigkeit ist Dir ein
Begriff? Beantworte bitte meine obige Frage nach der Einflußnahme!
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Vielleicht, weil sonst keiner bereit war, in den Erhalt eines
unabhängigen, linksliberalen Blattes zu investieren?
Ich weis, die SPD ist ja so "sozial".
Das scheint Dir wohl nicht zu passen.
Wenn das alle Argumente sind, die diesbezüglich von Dir kommen...
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Wenn aber schon der Einfluß auf die Zeitungen nicht belegt werden kann,
wie soll dann erst der Einfluß auf bestimmte Radiosender über eine
Beteiligung einer Zeitung an diesem Sender belegbar sein? Mir scheint,
Du setzt wirtschaftliche Beteiligung zwingend mit politischem Einfluß
gleich.
Das ist blauäugig.
Wenn Du anderer meinung bist, dann belege sie bitte. Scheint Dir ja so
leicht zu fallen...
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Ich kenn in Hessen nur FFH und da kann ich mir eine politische
Beeinflußung im Sinne der SPD nicht vorstellen.
Aber ich. Warum sonst hat die SPD eine Normenkontrollklage gegen das
hessische Privatrundfunkgesetz beim Bundesverfassungsgericht
eingereicht?
Das hattest Du bereits erwähnt.
Woran erkennst Du nun die politische Beeinflußung im Sinne der SPD beim
"Hitradio FFH"?
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Und wenn Du gerade dabei bist, hätte ich dieselbe Frage auch zu
Baden-Württemberg.
Das ist doch der Witz, daß Bürger, obwohl sie mit den Sozis nichts
am Hut haben sich an den von der SPD-eignen DDVG Medien orientieren.
Selbst wenn sie sich nicht beeinflussen lassen, geht über die DDVG eine
Menge Geld von Leuten ein, die nicht im Traum daran denken die SPD zu
unterstützen, das in den Wahlkampf der Sozis fließt. Nein ich kenne
die Sender in BW an dem die DDVG beteiligt ist nicht. Außerdem ist mir
nur bekannt, daß BW sich der Auffassung Hessens bezüglich des Hörfunks
anschließen will. Ob bereits ein Sender von einem Verlag der DDVG
bereits kontrolliert wird oder die Absicht vorliegt dies zu tun, ist mir
ebenfalls nicht bekannt.
Die mir bekannten Fakten habe ich der Presse entnommen. Wenn Du weitere
Informationen wünscht, kümmere Dich selbst darum. Die SPD ist sicher
gerne bereit, Dir ihre Medienbeteiligungen offen zu legen:-)
Sehr schwach, Erich. Nach Deinen bisherigen Äußerungen war ich eigentlich
der Meinung, Du verfügst über ausreichendes Wissen, um Deine Angriffe auf
die SPD und deren indirekte Medienbeteiligen auch belegen zu können.
Anscheinend habe ich da allerdings getäuscht und außer Polemik und
nachgeplappertem Halbwissen ist ist von Dir nicht mehr zu erwarten.
Schade um die verplemperte Zeit.

Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-21 07:30:25 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Woher soll ich diese Sender kennen?
Mir geht es auch nicht besser. Ich kenne nur die Anzahl der Sender aus
der Presse.
"Es ist schon ein Ding, wenn die 26 Sender an denen die
SPD-eigene Holding DDVG beteiligt ist bei den Hörern total unbekannt
sind."
So ist es.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
sieht es dann mit der redaktionellen Unabhängigkeit aus? Kannst Du
belegen, daß durch z.B. den 20,4%-Anteil inhaltlich Einfluß genommen
wird?
Ach ja und die SPD macht das alles nur aus "sozialen Gründen". Im
Aktienrecht wird einer Minderbeteiligung von 5% bereits erhebliche
Mitsprache zugestanden. Das ist nun mal im Gesellschaftsrecht so und
gilt deshalb auch für die DDVG z.B. bei der Besetzung wichtiger Posten.
das bezieht sich auf die Geschäftspolitik von Unternehmen. Was hat das mit
der Redaktionsfreiheit zu tun? Redaktionelle Unabhängigkeit ist Dir ein
Begriff? Beantworte bitte meine obige Frage nach der Einflußnahme!
Die DDVG - Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH - ist eine GmbH
und damit eine Gesellschaft des Privatrechts mit allen Rechten und
Pflichten. Eine solche Gesellschaft ist auf Gewinnmaximierung und Einfluß
auf ihre Beteiligungen angelegt.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Vielleicht, weil sonst keiner bereit war, in den Erhalt eines
unabhängigen, linksliberalen Blattes zu investieren?
Ich weis, die SPD ist ja so "sozial".
Das scheint Dir wohl nicht zu passen. Wenn das alle Argumente sind, die
diesbezüglich von Dir kommen...
s.o.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Wenn aber schon der Einfluß auf die Zeitungen nicht belegt werden
kann, wie soll dann erst der Einfluß auf bestimmte Radiosender über
eine Beteiligung einer Zeitung an diesem Sender belegbar sein? Mir
scheint, Du setzt wirtschaftliche Beteiligung zwingend mit politischem
Einfluß gleich.
Das ist blauäugig.
Wenn Du anderer meinung bist, dann belege sie bitte. Scheint Dir ja so
leicht zu fallen...
s.o.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Ich kenn in Hessen nur FFH und da kann ich mir eine politische
Beeinflußung im Sinne der SPD nicht vorstellen.
Aber ich. Warum sonst hat die SPD eine Normenkontrollklage gegen das
hessische Privatrundfunkgesetz beim Bundesverfassungsgericht
eingereicht?
Das hattest Du bereits erwähnt.
Woran erkennst Du nun die politische Beeinflußung im Sinne der SPD beim
"Hitradio FFH"?
Ich kann diesen Sender nicht empfangen. Ich wohne nicht in Hessen.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Und wenn Du gerade dabei bist, hätte ich dieselbe Frage auch zu
Baden-Württemberg.
Das ist doch der Witz, daß Bürger, obwohl sie mit den Sozis nichts am
Hut haben sich an den von der SPD-eignen DDVG Medien orientieren.
Selbst wenn sie sich nicht beeinflussen lassen, geht über die DDVG
eine Menge Geld von Leuten ein, die nicht im Traum daran denken die SPD
zu unterstützen, das in den Wahlkampf der Sozis fließt. Nein ich
kenne die Sender in BW an dem die DDVG beteiligt ist nicht. Außerdem
ist mir nur bekannt, daß BW sich der Auffassung Hessens bezüglich des
Hörfunks anschließen will. Ob bereits ein Sender von einem Verlag der
DDVG bereits kontrolliert wird oder die Absicht vorliegt dies zu tun,
ist mir ebenfalls nicht bekannt.
Die mir bekannten Fakten habe ich der Presse entnommen. Wenn Du weitere
Informationen wünscht, kümmere Dich selbst darum. Die SPD ist sicher
gerne bereit, Dir ihre Medienbeteiligungen offen zu legen:-)
Sehr schwach, Erich. Nach Deinen bisherigen Äußerungen war ich
eigentlich der Meinung, Du verfügst über ausreichendes Wissen, um
Deine Angriffe auf die SPD und deren indirekte Medienbeteiligen auch
belegen zu können. Anscheinend habe ich da allerdings getäuscht und
außer Polemik und nachgeplappertem Halbwissen ist ist von Dir nicht
mehr zu erwarten. Schade um die verplemperte Zeit.
Nur nicht nachdenken. Weiter so. Übrigens ich bin nicht Dein Hiwi. Hast
Du bei der SPD über ihre Medienbeteiligungen nachgefragt? Wie ich aus
Deiner Antwort entnehme, hast Du das nicht. Warum? Antwort: Du willst es
auch gar nicht wissen. Dir ist es recht, wenn die Bürger über die
Medienbeteiligungen der SPD indoktriniert werden.

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-06-21 19:31:04 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
"Es ist schon ein Ding, wenn die 26 Sender an denen die
SPD-eigene Holding DDVG beteiligt ist bei den Hörern total unbekannt
sind."
So ist es.
Hast Du es gemerkt? Ich hatte Dich zitiert.
Wenn Du auf der Anzahl der Sender rumreitest, solltest Du sie wenigstens
mit Namen benennen können.
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
das bezieht sich auf die Geschäftspolitik von Unternehmen. Was hat das
mit der Redaktionsfreiheit zu tun? Redaktionelle Unabhängigkeit ist Dir
ein Begriff? Beantworte bitte meine obige Frage nach der Einflußnahme!
Die DDVG - Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH - ist eine GmbH
und damit eine Gesellschaft des Privatrechts mit allen Rechten und
Pflichten. Eine solche Gesellschaft ist auf Gewinnmaximierung und
Einfluß auf ihre Beteiligungen angelegt.
Und woraus schließt Du nun auf einen politischen Einfluß der SPD, den Du
hier propagierst? Belege dafür hast Du ja bisher nicht beibringen können
und ich zweifle sehr stark daran, daß, Du das überhaupt kannst. Die DDVG
ist wohl eher total unpolitisch engagiert, daß sie der SPD gehört, ist
absolut irrelevant.

Solltest Du anderer Meinung sein, belege es bitte.
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Das scheint Dir wohl nicht zu passen. Wenn das alle Argumente sind, die
diesbezüglich von Dir kommen...
s.o.
Dachte ich es mir doch....
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Wenn Du anderer meinung bist, dann belege sie bitte. Scheint Dir ja so
leicht zu fallen...
s.o.
Keine Ahnung? Sollte mich das wundern?
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Das hattest Du bereits erwähnt.
Woran erkennst Du nun die politische Beeinflußung im Sinne der SPD beim
"Hitradio FFH"?
Ich kann diesen Sender nicht empfangen. Ich wohne nicht in Hessen.
Du kannst aber doch die politische Beeinflußung im Sinne der SPD belegen,
soweit ich Deine bisherige Argumentation richtig verstanden habe.

Ich wohne auch nicht in Hessen, könnte jedoch diesen Sender empfangen,
wenn ich wollte. Da ich aber, wie bereits erwähnt, Privatsender nur
ausnahmsweise höre, erwarte ich also die Beweisführung von Dir.
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Sehr schwach, Erich. Nach Deinen bisherigen Äußerungen war ich
eigentlich der Meinung, Du verfügst über ausreichendes Wissen, um
Deine Angriffe auf die SPD und deren indirekte Medienbeteiligen auch
belegen zu können. Anscheinend habe ich da allerdings getäuscht und
außer Polemik und nachgeplappertem Halbwissen ist ist von Dir nicht
mehr zu erwarten. Schade um die verplemperte Zeit.
Nur nicht nachdenken. Weiter so. Übrigens ich bin nicht Dein Hiwi. Hast
Du bei der SPD über ihre Medienbeteiligungen nachgefragt? Wie ich aus
Wieso sollte ich bei der SPD nachfragen? Du behauptest hier doch alles
mögliche über die politische Einflußnahme der SPD über die DDVG und nun
willst Du von mir verlangen, daß ich Deine Argumente auch noch
verifiziere?
Du bist derjenige, der den Beweis zu führen hat, daß die SPD politisch
Einfluß nimmt auf diverse Privatsender, von denen Du ja offenbar noch
nicht mal die Namen zu nennen in der Lage bist.

Sehr schwach!
Post by Erich Pfennig
Deiner Antwort entnehme, hast Du das nicht. Warum? Antwort: Du willst es
auch gar nicht wissen. Dir ist es recht, wenn die Bürger über die
Medienbeteiligungen der SPD indoktriniert werden.
Verdammt noch mal! Führe endlich den Beweis für deine Unterstellungen oder
laß Deine billige Polemik sein.

Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-22 11:19:46 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
"Es ist schon ein Ding, wenn die 26 Sender an denen die
SPD-eigene Holding DDVG beteiligt ist bei den Hörern total unbekannt
sind."
So ist es.
Hast Du es gemerkt? Ich hatte Dich zitiert.
Wenn Du auf der Anzahl der Sender rumreitest, solltest Du sie wenigstens
mit Namen benennen können.
Da ich mich auf Pressemitteilungen beziehe und die Presse keine näheren
Angaben macht kann ich das auch nicht. Ich bin nun mal nicht klüger.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Die DDVG - Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH - ist eine GmbH
und damit eine Gesellschaft des Privatrechts mit allen Rechten und
Pflichten. Eine solche Gesellschaft ist auf Gewinnmaximierung und
Einfluß auf ihre Beteiligungen angelegt.
Und woraus schließt Du nun auf einen politischen Einfluß der SPD, den
Du hier propagierst? Belege dafür hast Du ja bisher nicht beibringen
können und ich zweifle sehr stark daran, daß, Du das überhaupt
kannst. Die DDVG ist wohl eher total unpolitisch engagiert, daß sie der
SPD gehört, ist absolut irrelevant.
So oder so ähnlich argumentieren auch die Großkonzerne und
Gewerkschaften. Die haben auch keinen Einfluß auf die öffentliche
Meinung, sagen sie.
Post by Horst Balzer
Solltest Du anderer Meinung sein, belege es bitte.
Aufgrund Deines Geschreis über den Einfluß der SPD auf die Medien der
DDVG habe ich mich neben den allgemein zugänglichen Presseartikeln
etwas näher mit der Manipulation der Öffentlichkeit befaßt. Dazu hat
Andreas Feser in seinem Buch "Vermögensmacht und Medieneinfluß" das
Geflecht der Medienbeteiligung der SPD offen gelegt. Diese hat inzwischen
die DDVG nach parlamentarischen Druck im Innenausschuß des Bundestages
selbst dokumentiert. Feser benennt auch, was der wirtschaftliche Einfluß
der Partei auf Medien für die Demokratie bedeutet. Ausdrücklich weist er
darauf hin, daß die SPD die einzige Partei ist, welche an Radiosendern,
Zeitungen und Druckereien beteiligt ist und dadurch die Chancengleichheit
der Parteien verletzt. Hinzu kommt, daß die Investitionen der DDVG die
Unabhängigkeit der Presse unterhöhlt.
Das Forschungsinstitut "Medien Tenor" hat einmal untersucht, wie die
"Sächsische Zeitung", an der die DDVG beteiligt ist, über die
Bundesregierung berichtet. Das Institut kam zu dem Ergebnis, daß dieses
Blatt im Verhältnis zu anderen viel zahmer mit dem Kanzler und seiner
Politik umgegangen ist.
Hinzu kommt der DDVG-Geschäftsbericht 2002 sowie der Bericht der CDU/CSU
Bundestagsfraktion im 1. Untersuchungsausschuß der 14. Wahlperiode.

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-06-22 21:15:47 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Hast Du es gemerkt? Ich hatte Dich zitiert.
Wenn Du auf der Anzahl der Sender rumreitest, solltest Du sie
wenigstens mit Namen benennen können.
Da ich mich auf Pressemitteilungen beziehe und die Presse keine näheren
Angaben macht kann ich das auch nicht. Ich bin nun mal nicht klüger.
"Die Presse"? BILD, Welt und Bayernkurier?

Oder was?
Post by Erich Pfennig
So oder so ähnlich argumentieren auch die Großkonzerne und
Gewerkschaften. Die haben auch keinen Einfluß auf die öffentliche
Meinung, sagen sie.
Ich hatte Dich gebeten, den von Dir behaupteten Einfluß zu belegen. Willst
Du oder kannst Du es nicht?
Post by Erich Pfennig
Aufgrund Deines Geschreis über den Einfluß der SPD auf die Medien der
Du hast doch damit angefangen und solches behauptet. Ich hatte Dir dazu
nur Fragen gestellt, die Du so gut wie nicht beantwortet hast.

Von wegen Geschrei. Du willst anscheinend ablenken von deiner
Ahnungslosigkeit.
Post by Erich Pfennig
DDVG habe ich mich neben den allgemein zugänglichen Presseartikeln
etwas näher mit der Manipulation der Öffentlichkeit befaßt. Dazu hat
Andreas Feser in seinem Buch "Vermögensmacht und Medieneinfluß" das
Geflecht der Medienbeteiligung der SPD offen gelegt. Diese hat
inzwischen die DDVG nach parlamentarischen Druck im Innenausschuß des
Bundestages selbst dokumentiert. Feser benennt auch, was der
wirtschaftliche Einfluß der Partei auf Medien für die Demokratie
bedeutet. Ausdrücklich weist er darauf hin, daß die SPD die einzige
Partei ist, welche an Radiosendern, Zeitungen und Druckereien beteiligt
ist und dadurch die Chancengleichheit der Parteien verletzt. Hinzu
kommt, daß die Investitionen der DDVG die Unabhängigkeit der Presse
unterhöhlt.
Belege? Zitate? Quellen?

Beziehst Du Dich auf das Buch selbst oder eine Rezension der Bild-Zeitung?
Post by Erich Pfennig
Das Forschungsinstitut "Medien Tenor" hat einmal untersucht,
??? Nie gehört.
Post by Erich Pfennig
wie die "Sächsische Zeitung", an der die DDVG beteiligt ist, über die
Bundesregierung berichtet. Das Institut kam zu dem Ergebnis, daß dieses
Blatt im Verhältnis zu anderen viel zahmer mit dem Kanzler und seiner
Politik umgegangen ist.
Schreck laß nach! Wenn ich die Frankfurter Rundschau entsprechend
untersuche und vielleicht noch das hiesige Lokalblatt (BNN), dann kann
ich im vergleich auch den Schluß ziehen, daß die FR mit dem Kanzler
"zahmer" umgteht als die stockkonservative BNN. Und was willst Du mit
einer solchen Aussage beweisen? Daß die eine Zeitung so, die andere
anders berichtet? Welch weltbewegende Erkenntnis!

Du scheinst nur dann zufrieden zu sein, wenn alle Zeitungen in gleicher
Weise über die Regierung herziehen. Welche Vielfalt der Presselandschaft!
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt der DDVG-Geschäftsbericht 2002 sowie der Bericht der CDU/CSU
Bundestagsfraktion im 1. Untersuchungsausschuß der 14. Wahlperiode.
Wo hast Du denn das abgeschrieben?

Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-23 15:48:13 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Hast Du es gemerkt? Ich hatte Dich zitiert.
Wenn Du auf der Anzahl der Sender rumreitest, solltest Du sie
wenigstens mit Namen benennen können.
Da ich mich auf Pressemitteilungen beziehe und die Presse keine näheren
Angaben macht kann ich das auch nicht. Ich bin nun mal nicht klüger.
"Die Presse"? BILD, Welt und Bayernkurier?
Oder was?
FAZ
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
So oder so ähnlich argumentieren auch die Großkonzerne und
Gewerkschaften. Die haben auch keinen Einfluß auf die öffentliche
Meinung, sagen sie.
Ich hatte Dich gebeten, den von Dir behaupteten Einfluß zu belegen. Willst
Du oder kannst Du es nicht?
Forschungsinstitut "Medien Tenor" und Buch "Vermögensmacht und
Medieneinfluß".
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Aufgrund Deines Geschreis über den Einfluß der SPD auf die Medien der
Du hast doch damit angefangen und solches behauptet. Ich hatte Dir dazu
nur Fragen gestellt, die Du so gut wie nicht beantwortet hast.
Von wegen Geschrei. Du willst anscheinend ablenken von deiner
Ahnungslosigkeit.
FAZ und ahnungslos? Paßt es Dir nicht, daß der Aufbau des
Medienimperiums der SPD-eigenen-DDVG der Öffentlichkeit zugänglich ist?
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
DDVG habe ich mich neben den allgemein zugänglichen Presseartikeln
etwas näher mit der Manipulation der Öffentlichkeit befaßt. Dazu hat
Andreas Feser in seinem Buch "Vermögensmacht und Medieneinfluß" das
Geflecht der Medienbeteiligung der SPD offen gelegt. Diese hat
inzwischen die DDVG nach parlamentarischen Druck im Innenausschuß des
Bundestages selbst dokumentiert. Feser benennt auch, was der
wirtschaftliche Einfluß der Partei auf Medien für die Demokratie
bedeutet. Ausdrücklich weist er darauf hin, daß die SPD die einzige
Partei ist, welche an Radiosendern, Zeitungen und Druckereien beteiligt
ist und dadurch die Chancengleichheit der Parteien verletzt. Hinzu
kommt, daß die Investitionen der DDVG die Unabhängigkeit der Presse
unterhöhlt.
Belege? Zitate? Quellen?
Kauf das Buch. Ich bin nicht Dein Hiwi.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Das Forschungsinstitut "Medien Tenor" hat einmal untersucht,
??? Nie gehört.
Dazu kann ich nichts.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
wie die "Sächsische Zeitung", an der die DDVG beteiligt ist, über die
Bundesregierung berichtet. Das Institut kam zu dem Ergebnis, daß dieses
Blatt im Verhältnis zu anderen viel zahmer mit dem Kanzler und seiner
Politik umgegangen ist.
Schreck laß nach! Wenn ich die Frankfurter Rundschau entsprechend
untersuche und vielleicht noch das hiesige Lokalblatt (BNN), dann kann
ich im vergleich auch den Schluß ziehen, daß die FR mit dem Kanzler
"zahmer" umgteht als die stockkonservative BNN. Und was willst Du mit
einer solchen Aussage beweisen? Daß die eine Zeitung so, die andere
anders berichtet? Welch weltbewegende Erkenntnis!
Du scheinst nur dann zufrieden zu sein, wenn alle Zeitungen in gleicher
Weise über die Regierung herziehen. Welche Vielfalt der Presselandschaft!
Darum geht es nicht. Medienbetriebe sind nun mal bereits ohne die SPD als
Tendenzbetriebe konzipiert. Sie sollen aber Unabhängigkeit und
Kontrollfunktionen in ihrer Tätigkeit garantieren. Der Gefahr von Filz
durch die von der DDVG kontrollierten Medien - Tageszeitungen und
Radiosbeteiligungen - muß begegnet werden, zumal bei den Beteiligungen
ein großes Ungleichgewicht zu Gunsten der SPD erkennbar ist.
Hinzu kommt, daß die DDVG über die Beteiligungen an Druckereien mit
allen Gößen der deutschen Zeitungslandschaft zusammen arbeitet, vom
Süddeutschen Verlag über Gruner und Jahr bis zum Axel Springer Verlag.

Es handelt sich um folgende Druckereien:
- Hildesheimer Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (100%)
- Braunschweiger Druck GmbH (70%)
- Wullenwewer print+media Lübeck GmbH (100%)
- Dräger+Wullenwewer Verwaltungs-GmbH (70%)
- Dräger+Wullenwewer print+media Lübeck GmbH&Co.KG

Hinzu kommen Firmen im Bereich Handel/Service:
- Hamburger Pressepapier-Vertriebsgesellschaft mbH (100%)
- Image Ident Marketing GmbH (100%)
- Antiquariatsgesellschaft im Willy-Brandt-Haus GmbH (100%)
- Office Consult Betriebswirtschaftliche Büroorganisation
Beratungsgesellschaft mbH (100%)
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt der DDVG-Geschäftsbericht 2002 sowie der Bericht der
CDU/CSU Bundestagsfraktion im 1. Untersuchungsausschuß der 14.
Wahlperiode.
Wo hast Du denn das abgeschrieben?
Das interessiert nicht, aber es stimmt.

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-06-23 19:43:55 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
"Die Presse"? BILD, Welt und Bayernkurier?
Oder was?
FAZ
Und die FAZ repräsentiert für Dich die bundesdeutsche Presse?
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Von wegen Geschrei. Du willst anscheinend ablenken von deiner
Ahnungslosigkeit.
FAZ und ahnungslos? Paßt es Dir nicht, daß der Aufbau des
Medienimperiums der SPD-eigenen-DDVG der Öffentlichkeit zugänglich ist?
Liest Du eigentlich, worauf Du antwortest? "deiner Ahnungslosigkeit" hatte
ich geschrieben und Du machst daraus "FAZ und ahnungslos". Irgendwie
daneben, würde ich sagen.
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Belege? Zitate? Quellen?
Kauf das Buch. Ich bin nicht Dein Hiwi.
Wieso sollte ich. Du hast hier die Aufgabe, Deine Behauptungen zu belegen.
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Das Forschungsinstitut "Medien Tenor" hat einmal untersucht,
??? Nie gehört.
Dazu kann ich nichts.
Woher sollte ich diese ominöse Institut kennen?
Post by Erich Pfennig
Darum geht es nicht. Medienbetriebe sind nun mal bereits ohne die SPD
als Tendenzbetriebe konzipiert. Sie sollen aber Unabhängigkeit und
Kontrollfunktionen in ihrer Tätigkeit garantieren. Der Gefahr von Filz
durch die von der DDVG kontrollierten Medien - Tageszeitungen und
Radiosbeteiligungen - muß begegnet werden, zumal bei den Beteiligungen
ein großes Ungleichgewicht zu Gunsten der SPD erkennbar ist.
Tendenzbetrieb, ja. Das heißt aber auch, daß neben der großen Mehrheit der
Presse, die eher konservativ orientiert ist, auch Zeitungen ein
Existenzrecht haben, die eher liberal oder vielleicht auch links
orientiert sind. Wenn das durch eine Beteiligungsgesellschaft, an der die
SPD beteiligt ist, gewährleistet wird, habe ich keine Probleme damit.
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt, daß die DDVG über die Beteiligungen an Druckereien mit
allen Gößen der deutschen Zeitungslandschaft zusammen arbeitet, vom
Süddeutschen Verlag über Gruner und Jahr bis zum Axel Springer Verlag.
Das ist natürlich der Hammerbeleg für den Einfluß der SPD auf die deutsche
Presse.

Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-24 10:23:31 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Darum geht es nicht. Medienbetriebe sind nun mal bereits ohne die SPD
als Tendenzbetriebe konzipiert. Sie sollen aber Unabhängigkeit und
Kontrollfunktionen in ihrer Tätigkeit garantieren. Der Gefahr von Filz
durch die von der DDVG kontrollierten Medien - Tageszeitungen und
Radiosbeteiligungen - muß begegnet werden, zumal bei den Beteiligungen
ein großes Ungleichgewicht zu Gunsten der SPD erkennbar ist.
Tendenzbetrieb, ja. Das heißt aber auch, daß neben der großen Mehrheit der
Presse, die eher konservativ orientiert ist, auch Zeitungen ein
Existenzrecht haben, die eher liberal oder vielleicht auch links
orientiert sind. Wenn das durch eine Beteiligungsgesellschaft, an der die
SPD beteiligt ist, gewährleistet wird, habe ich keine Probleme damit.
Das mit "konservativ orientiert" kann ich weder bei bei der so wichtigen
meinungsbildenden Zeitung wie "Die Zeit" noch beim Magazin "Spiegel"
erkennen. Ähnliches gilt für viele andere Zeitungen wie z.B. "Kieler
Nachrichten".
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt, daß die DDVG über die Beteiligungen an Druckereien mit
allen Gößen der deutschen Zeitungslandschaft zusammen arbeitet, vom
Süddeutschen Verlag über Gruner und Jahr bis zum Axel Springer Verlag.
Das ist natürlich der Hammerbeleg für den Einfluß der SPD auf die
deutsche Presse.
Da Du die Belege grundsätzlich löscht, um postwendend den Einfluß der
DDVG in der Medienlansschaft zu bestreiten, hier noch einmal die
gegenwärtigen bekannten Beteiligungen des Medienriesen SPD auf das
Verlagswesen:
- Westfälische Verlagsgesellschaft mbH (100%)
"Westfälische Rundschau"
- Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (100%)
"Cuxhavener Rundschau"
- Presse-Druck GmbH (87,5%)
"Neue Westfälische"
- Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH (47,5%)
"Nordbayerischer Kurier"
- Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH&Co.KG (40%)
"Sächsische Zeitung"
"Morgenpost Sachsen"
- Suhler Verlagsgesellschaft mbH&Co.KG (30%)
"Freies Wort"
"Südthüringer Zeitung"
- Druck- und Verlagsgesellschaft "Neue Presse" GmbH (30%)
"Neue Presse Coburg"
- Berliner Vorwärts Verlagsgesellschft mbH (100%)
"Vorwärts"
"Demokratische Gemeinde"
- Verlagsgesellschaft Madsack GmbH&Co.KG (20,389%)
u.a.
"Hannoversche Allgemeine"
"Neue Presse Hannover"
- Frankenpost Verlag GmbH (100%)
"Frankenpost"
- HSI Hamburger Stadtillustrierten Verlagsgesellschaft mbH (75%)
"Szene Hamburg"
"HH pur"
- Öko-Test Holding AG (50%)
"Öko-Test Magazin"
- Tivola Verlag GmbH (72,25%)
Kinderbücher, Edutainment, Lernsoftware
- Vogtländisches Verlagshaus GmbH (100%)
"Vogtland-Anzeiger"
"Vogtlandpost"
- Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH (75%)
"Frankfurter Rundschau"
Ich gehe davon aus, daß Du künftig bei etwaigen Einwänden nicht wieder
erst alles löscht, um dann den Einfluß der DDVG auf das Verlagswesen zu
bestreiten.

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Albrecht Kolthoff
2004-06-24 15:22:22 UTC
Permalink
Erich Pfennig wrote:

[...]
Post by Erich Pfennig
Da Du die Belege grundsätzlich löscht, um postwendend den Einfluß der
DDVG in der Medienlansschaft zu bestreiten, hier noch einmal die
gegenwärtigen bekannten Beteiligungen des Medienriesen SPD auf das
- Westfälische Verlagsgesellschaft mbH (100%)
"Westfälische Rundschau"
============================================================================
Medienbeteiligungen

Die dd_vg. ist an folgenden Verlagshäusern beteiligt (jeweils mit Nennung der
wichtigsten Medienprodukte):
"Westfälische Verlagsgesellschaft mbH" mit 100%: ist mit 13,1% an dem
"Zeitungsverlag Westfalen GmbH & Co. KG" in Dortmund beteiligt (Westfälische
Rundschau)
============================================================================
http://www.ddvg.de/wirberuns/unserebeteiligungen
Post by Erich Pfennig
- Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (100%)
"Cuxhavener Rundschau"
============================================================================
"Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft mbH" mit 100%: ist mit 49,5% an der
"Verlagsgesellschaft Cuxhaven mbH & Co. Cuxhavener Nachrichten KG" beteiligt
(Cuxhavener Nachrichten)
============================================================================
Post by Erich Pfennig
- Presse-Druck GmbH (87,5%)
"Neue Westfälische"
============================================================================
"Presse-Druck GmbH" mit 87,5%: ist mit 57,5% an der "Zeitungsverlag Neue
Westfälische GmbH & Co. KG" in Bielefeld beteiligt (Neue Westfälische)
============================================================================
Post by Erich Pfennig
- Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH (47,5%)
"Nordbayerischer Kurier"
============================================================================
"Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH" mit 47,5%: ist mit 62,5% an der
"Nordbayerischen Kurier GmbH & Co. Zeitungsverlag KG" beteiligt (Nordbayerischer
Kurier)
============================================================================
--
Albrecht Kolthoff
Horst Balzer
2004-06-24 19:16:17 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Das mit "konservativ orientiert" kann ich weder bei bei der so wichtigen
meinungsbildenden Zeitung wie "Die Zeit" noch beim Magazin "Spiegel"
erkennen. Ähnliches gilt für viele andere Zeitungen wie z.B. "Kieler
Nachrichten".
"Focus" kennst Du nicht? Springer-Zeitungen auch nicht? FAZ, usw. kennst
Du auch nicht? Die auflagenstärksten Zeitungen und deren Ableger sind
eher konservativ orientiert. Dann die ganzen regionalen Zeitungsverlage,.
die mit verschiedenen Titeln teilweise eine Monopolstellung haben (z.B.
die BNN in Karlsruhe und Umgebung).
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt, daß die DDVG über die Beteiligungen an Druckereien mit
allen Gößen der deutschen Zeitungslandschaft zusammen arbeitet, vom
Süddeutschen Verlag über Gruner und Jahr bis zum Axel Springer Verlag.
Das ist natürlich der Hammerbeleg für den Einfluß der SPD auf die
deutsche Presse.
Da Du die Belege grundsätzlich löscht,
Welche Belege waren da wohl?
Post by Erich Pfennig
um postwendend den Einfluß der
DDVG in der Medienlansschaft zu bestreiten, hier noch einmal die
gegenwärtigen bekannten Beteiligungen des Medienriesen SPD auf das
- Westfälische Verlagsgesellschaft mbH (100%)
"Westfälische Rundschau"
- Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (100%)
"Cuxhavener Rundschau"
- Presse-Druck GmbH (87,5%)
"Neue Westfälische"
- Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH (47,5%)
"Nordbayerischer Kurier"
- Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH&Co.KG (40%)
"Sächsische Zeitung"
"Morgenpost Sachsen"
- Suhler Verlagsgesellschaft mbH&Co.KG (30%)
"Freies Wort"
"Südthüringer Zeitung"
- Druck- und Verlagsgesellschaft "Neue Presse" GmbH (30%)
"Neue Presse Coburg"
- Berliner Vorwärts Verlagsgesellschft mbH (100%)
"Vorwärts"
"Demokratische Gemeinde"
- Verlagsgesellschaft Madsack GmbH&Co.KG (20,389%)
u.a.
"Hannoversche Allgemeine"
"Neue Presse Hannover"
- Frankenpost Verlag GmbH (100%)
"Frankenpost"
- HSI Hamburger Stadtillustrierten Verlagsgesellschaft mbH (75%)
"Szene Hamburg"
"HH pur"
- Öko-Test Holding AG (50%)
"Öko-Test Magazin"
- Tivola Verlag GmbH (72,25%)
Kinderbücher, Edutainment, Lernsoftware
- Vogtländisches Verlagshaus GmbH (100%)
"Vogtland-Anzeiger"
"Vogtlandpost"
- Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH (75%)
"Frankfurter Rundschau"
Ich gehe davon aus, daß Du künftig bei etwaigen Einwänden nicht wieder
erst alles löscht, um dann den Einfluß der DDVG auf das Verlagswesen zu
bestreiten.
Gut, ich lasse das jetzt mal so stehen, zufrieden?

jetzt warte ich immer noch auf einen Haufen Belege von Dir, die ich in
vorherigen Postings erbeten habe.

Vor allem möchte ich jetzt endlich wissen, woran Du den Einfluß der SPD
INHALTLICH siehst. Und vor allem hatte ich Dich nach Auflagen und
Verbreitung in Relation zur gesamten Tagespresse o.ä. gefragt, aber da
bist Du mir bisher jegliche Antwort schuldig geblieben.

Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-25 10:21:56 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Das mit "konservativ orientiert" kann ich weder bei bei der so wichtigen
meinungsbildenden Zeitung wie "Die Zeit" noch beim Magazin "Spiegel"
erkennen. Ähnliches gilt für viele andere Zeitungen wie z.B. "Kieler
Nachrichten".
"Focus" kennst Du nicht? Springer-Zeitungen auch nicht? FAZ, usw. kennst
Du auch nicht? Die auflagenstärksten Zeitungen und deren Ableger sind
eher konservativ orientiert. Dann die ganzen regionalen Zeitungsverlage,.
die mit verschiedenen Titeln teilweise eine Monopolstellung haben (z.B.
die BNN in Karlsruhe und Umgebung).
Springer-Zeitungen, ein pawlowsche Reflex der Achtundsechziger. Frage:
Wie kommt es, daß der derzeitige Pressesprecher der Bundesregierung Bela
Anda ausgerechnet von der Bild-Zeitung kommt? Zu Deiner Information, die
Bild-Zeitung ist eine von den Springer-Zeitungen, deren Chef-Korrespondent
Bela Anda war.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Hinzu kommt, daß die DDVG über die Beteiligungen an Druckereien mit
allen Gößen der deutschen Zeitungslandschaft zusammen arbeitet, vom
Süddeutschen Verlag über Gruner und Jahr bis zum Axel Springer Verlag.
Das ist natürlich der Hammerbeleg für den Einfluß der SPD auf die
deutsche Presse.
Da Du die Belege grundsätzlich löscht,
Welche Belege waren da wohl?
Zum Medienriesen SPD gehören neben den hier genannten Verlage und
Zeitungen auch die von Dir gelöschten Druckereien sowie Handel/Service.
Das sind die Verbindungen der Größen der deutschen Zeitungslandschaft
mit der SPD-eigenen DDVG.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
um postwendend den Einfluß der
DDVG in der Medienlansschaft zu bestreiten, hier noch einmal die
gegenwärtigen bekannten Beteiligungen des Medienriesen SPD auf das
- Westfälische Verlagsgesellschaft mbH (100%)
"Westfälische Rundschau"
- Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (100%)
"Cuxhavener Rundschau"
- Presse-Druck GmbH (87,5%)
"Neue Westfälische"
- Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH (47,5%)
"Nordbayerischer Kurier"
- Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH&Co.KG (40%)
"Sächsische Zeitung"
"Morgenpost Sachsen"
- Suhler Verlagsgesellschaft mbH&Co.KG (30%)
"Freies Wort"
"Südthüringer Zeitung"
- Druck- und Verlagsgesellschaft "Neue Presse" GmbH (30%)
"Neue Presse Coburg"
- Berliner Vorwärts Verlagsgesellschft mbH (100%)
"Vorwärts"
"Demokratische Gemeinde"
- Verlagsgesellschaft Madsack GmbH&Co.KG (20,389%)
u.a.
"Hannoversche Allgemeine"
"Neue Presse Hannover"
- Frankenpost Verlag GmbH (100%)
"Frankenpost"
- HSI Hamburger Stadtillustrierten Verlagsgesellschaft mbH (75%)
"Szene Hamburg"
"HH pur"
- Öko-Test Holding AG (50%)
"Öko-Test Magazin"
- Tivola Verlag GmbH (72,25%)
Kinderbücher, Edutainment, Lernsoftware
- Vogtländisches Verlagshaus GmbH (100%)
"Vogtland-Anzeiger"
"Vogtlandpost"
- Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH (75%)
"Frankfurter Rundschau"
Ich gehe davon aus, daß Du künftig bei etwaigen Einwänden nicht
wieder erst alles löscht, um dann den Einfluß der DDVG auf das
Verlagswesen zu bestreiten.
Gut, ich lasse das jetzt mal so stehen, zufrieden?
ja
Post by Horst Balzer
jetzt warte ich immer noch auf einen Haufen Belege von Dir, die ich in
vorherigen Postings erbeten habe.
Vor allem möchte ich jetzt endlich wissen, woran Du den Einfluß der
SPD INHALTLICH siehst. Und vor allem hatte ich Dich nach Auflagen und
Verbreitung in Relation zur gesamten Tagespresse o.ä. gefragt, aber da
bist Du mir bisher jegliche Antwort schuldig geblieben.
Von Logik hältst Du offenbar nichts. Frage: Warum hat die SPD
ausgerechnet ein Medienimperium auf- und ausgebaut sowie über die
Zeitungsbeteiligungen Anteile an 26 privaten Rundfunksendern erworben
hat?
Im übrigen habe ich schon einmal darauf hingewiesen, daß ich nicht
Dein Hiwi bin und Du Dich gefälligst an die DDVG wenden sollst. Wetten,
daß Du keine Antwort erhältst. Die von Dir geforderten Informationen
werden von privatrechtlich konzipierten Gesellschaften als
Geschäftsgeheimnis behandelt. Ist Dir der Begriff "Geschäftsgeheimnis"
bekannt?

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-06-25 19:10:37 UTC
Permalink
Das passt Dir wohl nicht, daß ich die Springer-Zeitungen als EIN Beispiel
für eher konservativ orientierte Zeitungen angeführt habe. Zu Focus und
FAZ fällt Dir ja anscheinend nichts ein.
Post by Erich Pfennig
Wie kommt es, daß der derzeitige Pressesprecher der Bundesregierung Bela
Anda ausgerechnet von der Bild-Zeitung kommt? Zu Deiner Information, die
Bild-Zeitung ist eine von den Springer-Zeitungen, deren
Chef-Korrespondent Bela Anda war.
Was willst Du damit sagen? Willst Du etwa behaupten, die Bundesregierung
hätte irgendetwas mit sozialdemoktratischer Politik im Sinne des
SPD-Parteiprogramms zu tun? Nicht mal mit dem Wahlprogramm von 2002 läßt
sich die Regierungspolitik in Deckung bringen.
Post by Erich Pfennig
Zum Medienriesen SPD gehören neben den hier genannten Verlage und
Zeitungen auch die von Dir gelöschten Druckereien sowie Handel/Service.
Das sind die Verbindungen der Größen der deutschen Zeitungslandschaft
mit der SPD-eigenen DDVG.
Und? Wo sind die Belege für eine Einflußnahme im Sinne der SPD? Nur weil
die SPD dort ein paar Euro investiert hat, redet und schreibt doch nicht
gleich jeder Journalist im Sinne der SPD. Da muß schon mehr von Dir
kommen.
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
jetzt warte ich immer noch auf einen Haufen Belege von Dir, die ich in
vorherigen Postings erbeten habe.
Vor allem möchte ich jetzt endlich wissen, woran Du den Einfluß der
SPD INHALTLICH siehst. Und vor allem hatte ich Dich nach Auflagen und
Verbreitung in Relation zur gesamten Tagespresse o.ä. gefragt, aber da
bist Du mir bisher jegliche Antwort schuldig geblieben.
Von Logik hältst Du offenbar nichts. Frage: Warum hat die SPD
ausgerechnet ein Medienimperium auf- und ausgebaut sowie über die
Zeitungsbeteiligungen Anteile an 26 privaten Rundfunksendern erworben
hat?
Frag doch die SPD und nicht mich! Ich habe mit dieser Partei nichts zu
tun.
Post by Erich Pfennig
Im übrigen habe ich schon einmal darauf hingewiesen, daß ich nicht
Dein Hiwi bin und Du Dich gefälligst an die DDVG wenden sollst. Wetten,
daß Du keine Antwort erhältst. Die von Dir geforderten Informationen
werden von privatrechtlich konzipierten Gesellschaften als
Geschäftsgeheimnis behandelt. Ist Dir der Begriff "Geschäftsgeheimnis"
bekannt?
Du wiederholst Dich in Deinen Bemühungen, konkrete Antworten auf konkrete
Fragen zu vermeiden. Wer Behauptungen aufstellt, - und das hast Du getan
- muß diese auch belegen. Wenn Du das niocht willst oder kannst, dann
nimm die Behauptungen zurück.

Zu meinen Fragen bezüglich der Radiosender hast Du ja auch noch nicht
geantwortet. Scheinbar geht es Dir nur darum, auf einen Popanz, den Du
Medienimperium der SPD nennst, einzuschlagen. Außer wirtschaftlichen
Verflechtungen hast Du auch diesbezüglich nichts gebracht, was deine
Behauptungen auch nur annähernd belegen könnte.

Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-26 12:05:06 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Das passt Dir wohl nicht, daß ich die Springer-Zeitungen als EIN Beispiel
für eher konservativ orientierte Zeitungen angeführt habe. Zu Focus und
FAZ fällt Dir ja anscheinend nichts ein.
Doch. Die beiden sind keine Zeitungen, die von der sozialistischen
Medienmafia kontrolliert werden.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Wie kommt es, daß der derzeitige Pressesprecher der Bundesregierung
Bela Anda ausgerechnet von der Bild-Zeitung kommt? Zu Deiner
Information, die Bild-Zeitung ist eine von den Springer-Zeitungen,
deren Chef-Korrespondent Bela Anda war.
Was willst Du damit sagen? Willst Du etwa behaupten, die Bundesregierung
hätte irgendetwas mit sozialdemoktratischer Politik im Sinne des
SPD-Parteiprogramms zu tun? Nicht mal mit dem Wahlprogramm von 2002
läßt sich die Regierungspolitik in Deckung bringen.
So,so, wer regiert denn in Berlin?
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Zum Medienriesen SPD gehören neben den hier genannten Verlage und
Zeitungen auch die von Dir gelöschten Druckereien sowie
Handel/Service. Das sind die Verbindungen der Größen der deutschen
Zeitungslandschaft mit der SPD-eigenen DDVG.
Und? Wo sind die Belege für eine Einflußnahme im Sinne der SPD? Nur
weil die SPD dort ein paar Euro investiert hat, redet und schreibt doch
nicht gleich jeder Journalist im Sinne der SPD. Da muß schon mehr von
Dir kommen.
Warum? Ich sprach bereits von Logik, die aber von Dir unter den Teppich
gekehrt wird.
So, es sind nur ein paar Euro, die die SPD dort investiert hat. Das
Betriebsergebnis der DDVG lag im Jahre 2000 bei 29,6 Mio Euro. Da müssen
schon mehr als ein paar Euros investiert worden sein, wenn das Ergebnis
alleine bei fast 30 Mio Euros liegt.
Sicher schreibt nicht jeder Journalist im Sinne der SPD. Nur bei der
Einstellung wird dem jeweiligen Personalchef klar sein, wen er einstellt
und welche Tendenz der eingestellte Journalist bevorzugt.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
jetzt warte ich immer noch auf einen Haufen Belege von Dir, die ich in
vorherigen Postings erbeten habe.
Vor allem möchte ich jetzt endlich wissen, woran Du den Einfluß der
SPD INHALTLICH siehst. Und vor allem hatte ich Dich nach Auflagen und
Verbreitung in Relation zur gesamten Tagespresse o.ä. gefragt, aber
da bist Du mir bisher jegliche Antwort schuldig geblieben.
Von Logik hältst Du offenbar nichts. Frage: Warum hat die SPD
ausgerechnet ein Medienimperium auf- und ausgebaut sowie über die
Zeitungsbeteiligungen Anteile an 26 privaten Rundfunksendern erworben
hat?
Frag doch die SPD und nicht mich! Ich habe mit dieser Partei nichts zu
tun.
Schön.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Im übrigen habe ich schon einmal darauf hingewiesen, daß ich nicht
Dein Hiwi bin und Du Dich gefälligst an die DDVG wenden sollst.
Wetten, daß Du keine Antwort erhältst. Die von Dir geforderten
Informationen werden von privatrechtlich konzipierten Gesellschaften
als Geschäftsgeheimnis behandelt. Ist Dir der Begriff
"Geschäftsgeheimnis" bekannt?
Du wiederholst Dich in Deinen Bemühungen, konkrete Antworten auf
konkrete Fragen zu vermeiden. Wer Behauptungen aufstellt, - und das hast
Du getan - muß diese auch belegen. Wenn Du das nicht willst oder
kannst, dann nimm die Behauptungen zurück.
Welche Behauptung? Ich habe auf die Logik, die hinter dem Aufbau eines
solchen Medienimperiums steht, hingewiesen. Ich habe auch darauf
hingewiesen, daß vielen Zeitungslesern nicht bekannt ist, daß sie durch
ihre Abonnements der von DDVG kontrollierten Zeitungen die Parteikassen
der SPD füllen. Im Jahre 2000 wurden z.B. 9,6 Mio Euro Dividende an die
SPD überwiesen.
Post by Horst Balzer
Zu meinen Fragen bezüglich der Radiosender hast Du ja auch noch nicht
geantwortet. Scheinbar geht es Dir nur darum, auf einen Popanz, den Du
Medienimperium der SPD nennst, einzuschlagen. Außer wirtschaftlichen
Verflechtungen hast Du auch diesbezüglich nichts gebracht, was deine
Behauptungen auch nur annähernd belegen könnte.
Wie ich schon sagte, es geht hier um die Logik, die eine Partei
veranlaßt, ein Medienimperium aufzubauen. Wenn Du den Grund weder
erkennen willst noch bereit bist, Dich bei der SPD oder bei der DDVG
selbst zu informieren, dann laß es. Ich für meinen Teil bin der
Auffassung, daß sich die DDVG hinter den Begriff "Geschäftsgeheimnis"
verstecken wird. Versuche also selbst Dein Glück, hinter die Absicht des
Medienriesen SPD zum Aufbau eines solchen Imperiums zu kommen und verlange
nicht von mir Detailkenntnisse, die ich nicht liefern kann. Aber das
weißt Du.

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-06-28 18:43:56 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Doch. Die beiden sind keine Zeitungen, die von der sozialistischen
Medienmafia kontrolliert werden.
So wie die Springer-Zeitungen, oder?
Jetzt erklärst Du mir noch bitte, was an der DDVG "sozialistische
Medienmafia" sein soll. Zum einen, was daran sozialistisch ist und zum
2., warum Du hier den Begriff "Medienmafia" verwendest, ein paar Postings
vorher aber bei der Erwähnung der Springer-Presse etwas vom "Beißreflex
der 68" gefaselt hast.
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Was willst Du damit sagen? Willst Du etwa behaupten, die
Bundesregierung hätte irgendetwas mit sozialdemoktratischer Politik im
Sinne des SPD-Parteiprogramms zu tun? Nicht mal mit dem Wahlprogramm
von 2002 läßt sich die Regierungspolitik in Deckung bringen.
So,so, wer regiert denn in Berlin?
Weißt Du das nicht?
Willst oder kannst Du die Frage nicht beantworten?
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Und? Wo sind die Belege für eine Einflußnahme im Sinne der SPD? Nur
weil die SPD dort ein paar Euro investiert hat, redet und schreibt doch
nicht gleich jeder Journalist im Sinne der SPD. Da muß schon mehr von
Dir kommen.
Warum? Ich sprach bereits von Logik, die aber von Dir unter den Teppich
gekehrt wird.
Was hat Logik mit der von Dir behaupteten, aber nicht belegten
Einflußnahme zu tun?
Post by Erich Pfennig
So, es sind nur ein paar Euro, die die SPD dort investiert hat. Das
Betriebsergebnis der DDVG lag im Jahre 2000 bei 29,6 Mio Euro. Da müssen
schon mehr als ein paar Euros investiert worden sein, wenn das Ergebnis
alleine bei fast 30 Mio Euros liegt.
Und? Hast Du auch neuere Zahlen? Oder passt es Dir nicht, daß anscheinend
auch Sozialdemokraten erfolgreich wirtschaften können?
Post by Erich Pfennig
Sicher schreibt nicht jeder Journalist im Sinne der SPD. Nur bei der
Einstellung wird dem jeweiligen Personalchef klar sein, wen er einstellt
und welche Tendenz der eingestellte Journalist bevorzugt.
Soll das ein Beleg sein?
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Du wiederholst Dich in Deinen Bemühungen, konkrete Antworten auf
konkrete Fragen zu vermeiden. Wer Behauptungen aufstellt, - und das
hast Du getan - muß diese auch belegen. Wenn Du das nicht willst oder
kannst, dann nimm die Behauptungen zurück.
Welche Behauptung? Ich habe auf die Logik, die hinter dem Aufbau eines
solchen Medienimperiums steht, hingewiesen. Ich habe auch darauf
Du hast davon erzählt, aber auf meine Fragen nie konkret geantwortet,
sondern immer neue Behauptungen aufgestellt. Die von Dir behauptete
"Logik" hast Du auch nur behauptet, aber nicht belegt.
Post by Erich Pfennig
hingewiesen, daß vielen Zeitungslesern nicht bekannt ist, daß sie durch
ihre Abonnements der von DDVG kontrollierten Zeitungen die Parteikassen
der SPD füllen. Im Jahre 2000 wurden z.B. 9,6 Mio Euro Dividende an die
SPD überwiesen.
S.o., eben erfolgreiches Wirtschaften. Immer noch besser als die dubiosen
Finanzierungspraktiken z.B. der FDP und der CDU (schwarze Kassen,
"jüdische Vermächtnisse" usw.).
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Zu meinen Fragen bezüglich der Radiosender hast Du ja auch noch nicht
geantwortet. Scheinbar geht es Dir nur darum, auf einen Popanz, den Du
Medienimperium der SPD nennst, einzuschlagen. Außer wirtschaftlichen
Verflechtungen hast Du auch diesbezüglich nichts gebracht, was deine
Behauptungen auch nur annähernd belegen könnte.
Wie ich schon sagte, es geht hier um die Logik, die eine Partei
veranlaßt, ein Medienimperium aufzubauen. Wenn Du den Grund weder
erkennen willst noch bereit bist, Dich bei der SPD oder bei der DDVG
selbst zu informieren, dann laß es. Ich für meinen Teil bin der
Auffassung, daß sich die DDVG hinter den Begriff "Geschäftsgeheimnis"
verstecken wird. Versuche also selbst Dein Glück, hinter die Absicht des
Medienriesen SPD zum Aufbau eines solchen Imperiums zu kommen und
Aber das weißt Du.
Aufgrund Deiner ursprünglichen Behauptungen bin ich davon ausgegangen, daß
Du über weitergehende Kenntnisse verfügst und in der Lage bist, Deine
Behauptunge auch zu belegen. Aber offensichtlich ist dsas nicht der Fall
und Du wirfst hier nur mit Behauptungen um Dich, die Du irgendwo
aufgeschnappt hast und Dir in Dein Weltbild passen: Hauptsache, es
schadet der SPD.

Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-06-29 20:24:04 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Doch. Die beiden sind keine Zeitungen, die von der sozialistischen
Medienmafia kontrolliert werden.
So wie die Springer-Zeitungen, oder?
Jetzt erklärst Du mir noch bitte, was an der DDVG "sozialistische
Medienmafia" sein soll. Zum einen, was daran sozialistisch ist und zum
2., warum Du hier den Begriff "Medienmafia" verwendest, ein paar Postings
vorher aber bei der Erwähnung der Springer-Presse etwas vom "Beißreflex
der 68" gefaselt hast.
Wieso? Du hast doch den "Focus" und die "Frankfurter Allgemeine" als
irgend etwas Negativ-Konservatives hier eingebracht. Sollen nach Deiner
Lesart denn alle Zeitungen und Medien sozialistisch Grund-Tendenzen
verfolgen. Tendenzen, die von einer "Medienmafia" überwacht und
transportiert werden.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Was willst Du damit sagen? Willst Du etwa behaupten, die
Bundesregierung hätte irgendetwas mit sozialdemoktratischer Politik
im Sinne des SPD-Parteiprogramms zu tun? Nicht mal mit dem
Wahlprogramm von 2002 läßt sich die Regierungspolitik in Deckung
bringen.
So,so, wer regiert denn in Berlin?
Weißt Du das nicht?
Willst oder kannst Du die Frage nicht beantworten?
Ja, die Bundesregierung hat viel mit sozialdemokratischer Politik zu tun.
Dafür wurde sie schließlch gewählt. Wenn es anders wäre müßten die
Sozis selbst die Regierung auswechseln. Das tun sie aber nicht, damit ist
klar, daß in Berlin sozialdemokrstische Politik gemacht wird.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Und? Wo sind die Belege für eine Einflußnahme im Sinne der SPD? Nur
weil die SPD dort ein paar Euro investiert hat, redet und schreibt
doch nicht gleich jeder Journalist im Sinne der SPD. Da muß schon
mehr von Dir kommen.
Warum? Ich sprach bereits von Logik, die aber von Dir unter den Teppich
gekehrt wird.
Was hat Logik mit der von Dir behaupteten, aber nicht belegten
Einflußnahme zu tun?
Das in der Bundesrepublik einmalige Medienimperium der SPD ist nur
erklärbar, wenn es Einfluß auf die Politik im Sinne der SPD nimmt.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
So, es sind nur ein paar Euro, die die SPD dort investiert hat. Das
Betriebsergebnis der DDVG lag im Jahre 2000 bei 29,6 Mio Euro. Da
müssen schon mehr als ein paar Euros investiert worden sein, wenn das
Ergebnis alleine bei fast 30 Mio Euros liegt.
Und? Hast Du auch neuere Zahlen? Oder passt es Dir nicht, daß
anscheinend auch Sozialdemokraten erfolgreich wirtschaften können?
Die Sozis können offenbar nur im eigenen Medienimperium erfolgreich
wirtschaften.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Sicher schreibt nicht jeder Journalist im Sinne der SPD. Nur bei der
Einstellung wird dem jeweiligen Personalchef klar sein, wen er
einstellt und welche Tendenz der eingestellte Journalist bevorzugt.
Soll das ein Beleg sein?
Welcher Personalchef kauft irgendwelche Idioten ein, Die nicht zu seinem
Konzern passen? Antwort: Keiner, auch nicht der Personalchef der DDVG
sowie keiner in den vielen Zeitungen und Medien.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Du wiederholst Dich in Deinen Bemühungen, konkrete Antworten auf
konkrete Fragen zu vermeiden. Wer Behauptungen aufstellt, - und das
hast Du getan - muß diese auch belegen. Wenn Du das nicht willst oder
kannst, dann nimm die Behauptungen zurück.
Welche Behauptung? Ich habe auf die Logik, die hinter dem Aufbau eines
solchen Medienimperiums steht, hingewiesen. Ich habe auch darauf
Du hast davon erzählt, aber auf meine Fragen nie konkret geantwortet,
sondern immer neue Behauptungen aufgestellt. Die von Dir behauptete
"Logik" hast Du auch nur behauptet, aber nicht belegt.
Ich sagte schon, daß Du mit Logik nicht viel am Hut hast.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
hingewiesen, daß vielen Zeitungslesern nicht bekannt ist, daß sie
durch ihre Abonnements der von DDVG kontrollierten Zeitungen die
Parteikassen der SPD füllen. Im Jahre 2000 wurden z.B. 9,6 Mio Euro
Dividende an die SPD überwiesen.
S.o., eben erfolgreiches Wirtschaften. Immer noch besser als die
dubiosen Finanzierungspraktiken z.B. der FDP und der CDU (schwarze
Kassen, "jüdische Vermächtnisse" usw.).
Wie ich schon sagte, das mit dem relativ erfolgreichen Wirtschaften gilt
nur für das SPD-Medienimperium.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Zu meinen Fragen bezüglich der Radiosender hast Du ja auch noch nicht
geantwortet. Scheinbar geht es Dir nur darum, auf einen Popanz, den Du
Medienimperium der SPD nennst, einzuschlagen. Außer wirtschaftlichen
Verflechtungen hast Du auch diesbezüglich nichts gebracht, was deine
Behauptungen auch nur annähernd belegen könnte.
Wie ich schon sagte, es geht hier um die Logik, die eine Partei
veranlaßt, ein Medienimperium aufzubauen. Wenn Du den Grund weder
erkennen willst noch bereit bist, Dich bei der SPD oder bei der DDVG
selbst zu informieren, dann laß es. Ich für meinen Teil bin der
Auffassung, daß sich die DDVG hinter den Begriff "Geschäftsgeheimnis"
verstecken wird. Versuche also selbst Dein Glück, hinter die Absicht
des Medienriesen SPD zum Aufbau eines solchen Imperiums zu kommen und
Aber das weißt Du.
Aufgrund Deiner ursprünglichen Behauptungen bin ich davon ausgegangen,
daß Du über weitergehende Kenntnisse verfügst und in der Lage bist,
Deine Behauptunge auch zu belegen. Aber offensichtlich ist das nicht
der Fall und Du wirfst hier nur mit Behauptungen um Dich, die Du
irgendwo aufgeschnappt hast und Dir in Dein Weltbild passen: Hauptsache,
es schadet der SPD.
Ein von der SPD aufgebautes Medienimperium schadet nicht der SPD es nutzt
dieser Partei und multipiziert die sozialistische Tendenzen. Nach alt
kommunistischer Manier hast Du deren in der Vergangenheit sehr
wirkungsvollen Methoden übernommen, abwiegeln und das Gegenteil
behaupten. Erzähle mir doch bitte einmal was das Medienimperium des SPD
außer für die SPD Geld verdienen und sozialistische Ideen transportieren
soll? Ach ja, wenn ich mit meiner Aussage recht habe wirst Du behaupten,
das stimmt doch gar nicht und ich würde Gespenster sehen.
NEIN ICH SEHE KEINE GESPENSTER!

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-06-30 19:06:08 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Wieso? Du hast doch den "Focus" und die "Frankfurter Allgemeine" als
irgend etwas Negativ-Konservatives hier eingebracht. Sollen nach Deiner
Ich habe diese Titel als Beispiel für eher konservative Presseerzeugnisse
erwähnt. Die Bewertung als "Negativ" stammt von Dir.
Post by Erich Pfennig
Lesart denn alle Zeitungen und Medien sozialistisch Grund-Tendenzen
verfolgen. Tendenzen, die von einer "Medienmafia" überwacht und
transportiert werden.
Wie kommst Du auf dieses schmale Brett?
Post by Erich Pfennig
Ja, die Bundesregierung hat viel mit sozialdemokratischer Politik zu
tun. Dafür wurde sie schließlch gewählt. Wenn es anders wäre müßten die
Sozis selbst die Regierung auswechseln. Das tun sie aber nicht, damit
ist klar, daß in Berlin sozialdemokrstische Politik gemacht wird.
Ach so geht das bei Dir Einfachdenker. Hättest Du Dir mal die Mühe gemacht
und die (Wahl-)Programme der betreffenden Parteien gelesen, ebenso die
Koalitionsvereinbarungen und Regierungsprogramme, und diese mit dem
aktuellen Handeln dieser Regierung verglichen, würdest Du solchen Unsinn
nicht schreiben. Wenn Du dazu noch historische Programme der SPD (zwecks
inhaltlicher Klärung des Begriffes "sozialdemokratisch") daneben legst
und vergleichst, wird die Bezeichnung des Regierungshandeln als
"sozialdemokratisch" völlig absurd.
Post by Erich Pfennig
Das in der Bundesrepublik einmalige Medienimperium der SPD ist nur
erklärbar, wenn es Einfluß auf die Politik im Sinne der SPD nimmt.
Und tut es das? nach diesem Beleg frage ich Dich schon seit mindestens
einer Woche.
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Sicher schreibt nicht jeder Journalist im Sinne der SPD. Nur bei der
Einstellung wird dem jeweiligen Personalchef klar sein, wen er
einstellt und welche Tendenz der eingestellte Journalist bevorzugt.
Soll das ein Beleg sein?
Welcher Personalchef kauft irgendwelche Idioten ein, Die nicht zu seinem
Konzern passen? Antwort: Keiner, auch nicht der Personalchef der DDVG
sowie keiner in den vielen Zeitungen und Medien.
Wieder so ein Allgemeinplatz ohne konkreten Bezug zur Realität? Willst Du
etwa behaupten, ein Journalist müsse beim Wechsel zu einer anderen
Zeitung einen Gesinnungscheck machen?
Post by Erich Pfennig
Ich sagte schon, daß Du mit Logik nicht viel am Hut hast.
Du verwechselst Deine "Logik" mit den angefragten Belegen.
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Aufgrund Deiner ursprünglichen Behauptungen bin ich davon ausgegangen,
daß Du über weitergehende Kenntnisse verfügst und in der Lage bist,
Deine Behauptunge auch zu belegen. Aber offensichtlich ist das nicht
der Fall und Du wirfst hier nur mit Behauptungen um Dich, die Du
Hauptsache, es schadet der SPD.
Ein von der SPD aufgebautes Medienimperium schadet nicht der SPD es
nutzt dieser Partei und multipiziert die sozialistische Tendenzen. Nach
alt kommunistischer Manier hast Du deren in der Vergangenheit sehr
wirkungsvollen Methoden übernommen, abwiegeln und das Gegenteil
behaupten. Erzähle mir doch bitte einmal was das Medienimperium des SPD
außer für die SPD Geld verdienen und sozialistische Ideen transportieren
soll? Ach ja, wenn ich mit meiner Aussage recht habe wirst Du behaupten,
das stimmt doch gar nicht und ich würde Gespenster sehen.
NEIN ICH SEHE KEINE GESPENSTER!
Wie gesagt, Du verwechselst Deine "Logik" und Schlußfolgerungen mit den
konkreten Belegen, nach denen ich gefragt habe.

Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-07-01 10:14:12 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Ja, die Bundesregierung hat viel mit sozialdemokratischer Politik zu
tun. Dafür wurde sie schließlch gewählt. Wenn es anders wäre müßten die
Sozis selbst die Regierung auswechseln. Das tun sie aber nicht, damit
ist klar, daß in Berlin sozialdemokrstische Politik gemacht wird.
Ach so geht das bei Dir Einfachdenker. Hättest Du Dir mal die Mühe gemacht
und die (Wahl-)Programme der betreffenden Parteien gelesen, ebenso die
Koalitionsvereinbarungen und Regierungsprogramme, und diese mit dem
aktuellen Handeln dieser Regierung verglichen, würdest Du solchen Unsinn
nicht schreiben. Wenn Du dazu noch historische Programme der SPD (zwecks
inhaltlicher Klärung des Begriffes "sozialdemokratisch") daneben legst
und vergleichst, wird die Bezeichnung des Regierungshandeln als
"sozialdemokratisch" völlig absurd.
Schön, aber welche Politik wird dann in Berlin gemacht. Ich kann nicht
erkennen, wo die SPD den Grünen so weit entgegengekommen ist, daß die
SPD im Regierungsprogramm nicht mehr erkennbar ist. Besonders in den
wichtigen Ministerien wie im Bundesministerium des Inneren, dem
Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Sozialordnung ist die Handschrift der SPD sehr gut zu erkennen.
Es grenzt schon an Verrat, wie einzelne SPD-Landesregierungen oder
Funktionäre dieser Partei Fahnenflucht begehen, um nicht mit in die Tiefe
des von den Altachtundsechzigern angerichteten Schlamassel gerissen zu
werden.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Das in der Bundesrepublik einmalige Medienimperium der SPD ist nur
erklärbar, wenn es Einfluß auf die Politik im Sinne der SPD nimmt.
Und tut es das? nach diesem Beleg frage ich Dich schon seit mindestens
einer Woche.
Welchen Zweck hat denn das Medienimperium der SPD sonst?
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Aufgrund Deiner ursprünglichen Behauptungen bin ich davon
ausgegangen, daß Du über weitergehende Kenntnisse verfügst und in
der Lage bist, Deine Behauptunge auch zu belegen. Aber offensichtlich
ist das nicht der Fall und Du wirfst hier nur mit Behauptungen um
Dich, die Du irgendwo aufgeschnappt hast und Dir in Dein Weltbild
passen: Hauptsache, es schadet der SPD.
Ein von der SPD aufgebautes Medienimperium schadet nicht der SPD es
nutzt dieser Partei und multipiziert die sozialistische Tendenzen. Nach
alt kommunistischer Manier hast Du deren in der Vergangenheit sehr
wirkungsvollen Methoden übernommen, abwiegeln und das Gegenteil
behaupten. Erzähle mir doch bitte einmal was das Medienimperium des
SPD außer für die SPD Geld verdienen und sozialistische Ideen
transportieren soll? Ach ja, wenn ich mit meiner Aussage recht habe
wirst Du behaupten, das stimmt doch gar nicht und ich würde Gespenster
sehen. NEIN ICH SEHE KEINE GESPENSTER!
Wie gesagt, Du verwechselst Deine "Logik" und Schlußfolgerungen mit den
konkreten Belegen, nach denen ich gefragt habe.
Frage: Welchen Unterschied gibt es zwischen dem Medienimperium Silvio
Berlusconis und dem Medienimperium DDVG der SPD?
Antwort: Keinen wesentlichen; beide versuchen - allerdings mit
unterschiedlichen politischen Vorzeichen - die Regierungspolitik
des jeweiligen Landes bei den Wählern positiv darzustellen, um
dadurch die Meinung der Opposition zu schwächen. In beiden
Fällen, besonders in jüngster Zeit, mit mäßigem Erfolg.
Offenbar haben in beiden Fällen die Regierungen sich
fälschlicherweise zu sehr auf ihre Medienmacht verlassen.

Übrigens kannst Du mir konkrete Belege über die Medienmacht Berlusconis
vorlegen? Oder bist Du der Auffassung, daß die nur in der Phantasie
mancher Publizisten existiert?

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Horst Balzer
2004-07-01 19:50:47 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Schön, aber welche Politik wird dann in Berlin gemacht. Ich kann nicht
erkennen, wo die SPD den Grünen so weit entgegengekommen ist, daß die
SPD im Regierungsprogramm nicht mehr erkennbar ist. Besonders in den
wichtigen Ministerien wie im Bundesministerium des Inneren, dem
Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Sozialordnung ist die Handschrift der SPD sehr gut zu
erkennen. Es grenzt schon an Verrat, wie einzelne SPD-Landesregierungen
oder Funktionäre dieser Partei Fahnenflucht begehen, um nicht mit in die
Tiefe des von den Altachtundsechzigern angerichteten Schlamassel
gerissen zu werden.
Kapierst Du eigentlich die Frage nicht, die ich Dir gestellt habe? Ich
hatte danach gefragt, inwieweit die Regirungspolitik überhaupt
sozialdemokratisch genannt werden kann, im Hinblick auf zum einen das
eigene Regierungsprogramm, die Wahlprogramme der Koalitionsparteien und
deren Parteiprogramme. Aber das war wohl zu schwer für Dich.
Lieber wird wieder gegen irgendwelche imaginären "Altachtundsechziger"
gehetzt, ohne konkret zu sagen, wo Du überhaupt welche siehst.
Mit der SPD-Politik in der Opposition während der Kohl-Zeit hat die
Regierungspolitik der Schröder-SPD absolut nichts zu tun.
Schröder-Politik ist Kohl-Poliztik mit einem anderen Gesicht.
Post by Erich Pfennig
Welchen Zweck hat denn das Medienimperium der SPD sonst?
Du meinst es zu wissen, kannst aber nichts belegen. Du spekulierst und
polemisierst nur.
Post by Erich Pfennig
Frage: Welchen Unterschied gibt es zwischen dem Medienimperium Silvio
Berlusconis und dem Medienimperium DDVG der SPD?
Antwort: Keinen wesentlichen; beide versuchen - allerdings mit
unterschiedlichen politischen Vorzeichen - die
Regierungspolitik des jeweiligen Landes bei den Wählern positiv
darzustellen, um dadurch die Meinung der Opposition zu
schwächen. In beiden Fällen, besonders in jüngster Zeit, mit
mäßigem Erfolg. Offenbar haben in beiden Fällen die Regierungen
sich fälschlicherweise zu sehr auf ihre Medienmacht verlassen.
Übrigens kannst Du mir konkrete Belege über die Medienmacht Berlusconis
vorlegen? Oder bist Du der Auffassung, daß die nur in der Phantasie
mancher Publizisten existiert?
Du lenkst ab.

Horst
--
Leserbrief in der FR: Ein Vorschlag zur Konjunkturbelebung:
Man sollte alle Arbeitnehmer rechtlos zum halben Sozialhilfesatz nur noch
als Tagelöhner einsetzen, um unserer wirtschaftlichen Konjunktur endlich
den immer wieder prophezeiten kraftvollen Aufschwungimpuls zu verleihen.
Erich Pfennig
2004-07-02 11:17:34 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Schön, aber welche Politik wird dann in Berlin gemacht. Ich kann nicht
erkennen, wo die SPD den Grünen so weit entgegengekommen ist, daß die
SPD im Regierungsprogramm nicht mehr erkennbar ist. Besonders in den
wichtigen Ministerien wie im Bundesministerium des Inneren, dem
Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Sozialordnung ist die Handschrift der SPD sehr gut zu
erkennen. Es grenzt schon an Verrat, wie einzelne SPD-Landesregierungen
oder Funktionäre dieser Partei Fahnenflucht begehen, um nicht mit in die
Tiefe des von den Altachtundsechzigern angerichteten Schlamassel
gerissen zu werden.
Kapierst Du eigentlich die Frage nicht, die ich Dir gestellt habe? Ich
hatte danach gefragt, inwieweit die Regierungspolitik überhaupt
sozialdemokratisch genannt werden kann, im Hinblick auf zum einen das
eigene Regierungsprogramm, die Wahlprogramme der Koalitionsparteien und
deren Parteiprogramme. Aber das war wohl zu schwer für Dich.
Lieber wird wieder gegen irgendwelche imaginären "Altachtundsechziger"
gehetzt, ohne konkret zu sagen, wo Du überhaupt welche siehst.
Mit der SPD-Politik in der Opposition während der Kohl-Zeit hat die
Regierungspolitik der Schröder-SPD absolut nichts zu tun.
Schröder-Politik ist Kohl-Poliztik mit einem anderen Gesicht.
Es interessiert niemand, ob die Regierungspolitik sozialdemokratisch
genannt werden kann - außer vielleicht einzelne Sozialdemokraten. Was das
ist kann doch niemand mehr nachvollziehen, weil die Sozis an jedem Tag
unter dieser Rubrik eine neue Sau durchs Dorf treiben.
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Welchen Zweck hat denn das Medienimperium der SPD sonst?
Du meinst es zu wissen, kannst aber nichts belegen. Du spekulierst und
polemisierst nur.
Post by Erich Pfennig
Frage: Welchen Unterschied gibt es zwischen dem Medienimperium Silvio
Berlusconis und dem Medienimperium DDVG der SPD?
Antwort: Keinen wesentlichen; beide versuchen - allerdings mit
unterschiedlichen politischen Vorzeichen - die
Regierungspolitik des jeweiligen Landes bei den Wählern
positiv darzustellen, um dadurch die Meinung der Opposition zu
schwächen. In beiden Fällen, besonders in jüngster Zeit,
mit mäßigem Erfolg. Offenbar haben in beiden Fällen die
Regierungen sich fälschlicherweise zu sehr auf ihre
Medienmacht verlassen.
Übrigens kannst Du mir konkrete Belege über die Medienmacht
Berlusconis vorlegen? Oder bist Du der Auffassung, daß die nur in der
Phantasie mancher Publizisten existiert?
Medienmacht ist Staatsmacht, in Deutschland und in Italien. In beiden
Staaten dient die Medienmacht der Regierungspartei. Nein ich lenke nicht
ab.

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
h***@hbalzer.de
2004-06-15 19:14:39 UTC
Permalink
Erich Pfennig
2004-06-15 09:44:40 UTC
Permalink
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
Seit wann ist es Aufgabe der Politik, die Inhalte in den
Privatsendern
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
festzulegen? Stell' Dir vor die CDU hätte damals einen entspr. Gesetz
verabschiedet. Die SPD-eigene Deutsche Druck und
Verlagsgesellschaft mbH
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
ist an 26 Radiosendern beteiligt und diese Sender würden
verpflichtet
Post by Horst Balzer
Post by Erich Pfennig
entspr. Programminhalte zu bringen, das wäre vielleicht nicht verkehrt.
Oder?
Mit wieviel % ist denn die DDVG an den Sendern beteiligt? Inwieweit übt
die DDVG Einfluß auf die Inhalte aus? Welche Sender sind das?
Mir ist nur die Zahl 26 bekannt.
Post by Horst Balzer
An wievielen Sendern sind eher konservative Zeitungsverlage mit wieviel
% beteiligt?
Konservative Zeitungsverlage? Ich kenne nur von der SPD eigenen DDVG
kontrollierte Zeitungsverlage.
-Verlagsgesellschaft Madsack (Hannoversche Allgemeine, Göttinger
Tageblatt)
-Zeitungsverlag Westfalen (Westfälische Rundschau)
-Verlagsgesellschaft Cuxhaven (Cuxhavener Nachrichten)
-Zeitungsverlag Neue Westfälische (Neue Westfälische).
-Nordbayerischer Kurier
-Dresdner Druck- und Verlagshaus (Sächsische Zeitung)
-Frankenpostverlag (Frankenpost)
-Suhler Verlagsgesellschaft (Freies Wort)
-Druck- und Verlagsanstalt "Neue Presse" (Neue Presse).
Hinzu kommt neuerdings die 75%ige Beteiligung an der "Frankfurter
Rundschau".
Post by Horst Balzer
Volksverblödung durch Dudelfunk ist IYO also durch die SPD verursacht
oder sehe ich das falsch?
Nicht nur sondern auch. Aber das wird besser, weil mancher
Landesgesetzgeber die Hörfunkbeteiligungen von Zeitungen an denen
Parteien beteiligt sind, verbieten wird. Bisher jault aber nur die
SPD. Warum wohl?

Erich
--
Erich Pfennig
http://www.alternativ.net/homes/pfennig#erich
Gerd Bohler
2004-06-16 11:05:43 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Klar. Und seit wann dürfen denn diese unsägliche Privatsender senden?
Welche Regierung hat die entsprechenden Gesetze dafür gemacht? Wer hat
davon profitiert?
Die SPD.
So so...

Da befragen wir doch einfach mal jemanden, der qua Amt und Geschichte (des
Dudelfunks) gar keine Ahnung haben *kann*:

------------------------------------------------------------------
Legenden umranken den Start. Wer wollte eigentlich Privatfernsehen in
Deutschland?

Zwei Gruppen: die Zeitungsverleger und Leo Kirch. Die Verleger wollten die
eigenen Kassen füllen, wenn es schon neue werbegetriebene Medien geben
sollte. Leo Kirch wollte seinen riesigen Programmvorrat weiter verwerten.

Haben Sie nicht eine Interessengruppe vergessen, die Union?

Viele in der Union wollen das heute nicht wahrhaben, dass sie die politisch
treibende Kraft für das Privatfernsehen war, getrieben auch von dem Wunsch,
dem öffentlich-rechtlichen „Rotfunk“ einen „Schwarzfunk“ entgegenzusetzen.
Trotz der „Zur Sache, Kanzler“-Sendungen mit Helmut Kohl bei Sat 1 hat sich
diese Hoffnung nicht erfüllt.
-------------------------------------------------------------------
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.06.2004/1186826.asp#art


Meinjanur...

Meinjanur, dass es nichts Peinsameres gibt als das Gegreine der Rechten
über die Auswirkungen des Dudelfunks und Privatfernsehens.


(...)

Gerd
--
Ich bin aber durchaus vielseitig in klassischer Musik.
So habe ich mir letzte Woche die "Greatest Hits" des
Supergeigers Andrè Rieu gekauft.
(Max "Lynndie" Eberl investiert in "Bildung"; 12.4.04 dspm)
Gerd Bohler
2004-06-16 11:05:43 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Horst Balzer
Klar. Und seit wann dürfen denn diese unsägliche Privatsender senden?
Welche Regierung hat die entsprechenden Gesetze dafür gemacht? Wer hat
davon profitiert?
Die SPD.
So so...

Da befragen wir doch einfach mal jemanden, der qua Amt und Geschichte
(des
Dudelfunks) gar keine Ahnung haben *kann*:

------------------------------------------------------------------
Legenden umranken den Start. Wer wollte eigentlich Privatfernsehen in
Deutschland?

Zwei Gruppen: die Zeitungsverleger und Leo Kirch. Die Verleger wollten
die
eigenen Kassen füllen, wenn es schon neue werbegetriebene Medien geben
sollte. Leo Kirch wollte seinen riesigen Programmvorrat weiter
verwerten.

Haben Sie nicht eine Interessengruppe vergessen, die Union?

Viele in der Union wollen das heute nicht wahrhaben, dass sie die
politisch
treibende Kraft für das Privatfernsehen war, getrieben auch von dem
Wunsch,
dem öffentlich-rechtlichen „Rotfunk“ einen „Schwarzfunk“
entgegenzusetzen.
Trotz der „Zur Sache, Kanzler“-Sendungen mit Helmut Kohl bei Sat 1 hat
sich
diese Hoffnung nicht erfüllt.
-------------------------------------------------------------------
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.06.2004/1186826.asp#art


Meinjanur...

Meinjanur, dass es nichts Peinsameres gibt als das Gegreine der
Rechten
über die Auswirkungen des Dudelfunks und Privatfernsehens.


(...)

Gerd
--
Ich bin aber durchaus vielseitig in klassischer Musik.
So habe ich mir letzte Woche die "Greatest Hits" des
Supergeigers Andrè Rieu gekauft.
(Max "Lynndie" Eberl investiert in "Bildung"; 12.4.04 dspm)
Albert Fischer
2004-06-16 11:56:52 UTC
Permalink
"Gerd Bohler" <***@snafu.de> schrieb im Newsbeitrag news:***@snafu.de...

[Penny-Erich begreint den "Dudelfunk"]
Post by Gerd Bohler
Viele in der Union wollen das heute nicht wahrhaben, dass sie die politisch
treibende Kraft für das Privatfernsehen war, getrieben auch von dem Wunsch,
dem öffentlich-rechtlichen „Rotfunk“ einen „Schwarzfunk“ entgegenzusetzen.
Trotz der „Zur Sache, Kanzler“-Sendungen mit Helmut Kohl bei Sat 1 hat
sich
Post by Gerd Bohler
diese Hoffnung nicht erfüllt.
-------------------------------------------------------------------
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.06.2004/1186826.asp#art
Meinjanur...
Meinjanur, dass es nichts Peinsameres gibt als das Gegreine der Rechten
über die Auswirkungen des Dudelfunks und Privatfernsehens.
ACK! Kaum zu toppen, und erst diese herrlichen Ausschmückungen: "Jazz, Swing
und später Rock'n Roll". Nein, wer hätte gedacht, dass Penny-Erich mal genau
*der* Negermussick und Dudelmussick hinterhergreinen würde, die zu Zeiten
des "diktatorischen" Rotfunkes *mit Sicherheit* zu eher hässlichen
Vater-Sohn-Szenen im fortissimo führte, aufgeführt im Thiloschen
Jugendzimmer (hehehe). "Mach sofort die Dudelmussick leiser VERDAMMT NOCH
MAL". Und jetzt heißt es, die entsprach dem Bedürfnis der ausgehungerten
Deutschen nach Neuem - ROTFL.

Die Kohl-Ära, am schönsten ist sie, wenn sie durchdreht ("rot" sieht)...
Innerer Reichsparteitag sage ich da nur :-)))

Dabei haben sich die Rechten das doch soooo schön ausgedacht, dem
"allmächtigen" WDR, dem Rotfunk endlich mal eine "Gegenöffentlichkeit"
entgegenzusetzen. Nur ist leider das Gegenteil von Rotfunk nicht Schwarzfunk
sondern Dudelfunk.

Oooops, das war ja jetzt richtig politisch...
...soll aber mal jeder seine eigenen Schlüsse draus ziehen.

Nenene, dass mit dem Privatfernsehen war ein richtiger Doppelblindschuss,
aber wenigstens ein tägliches Erinnern daran, welch hehre moralische
Maßstäbe die Kohlära an so sensible Theman wie Bildung gelegt hat. Ein
klassisches Lehrbeispiel auch für die schamlose Verlogenheit der damaligen
Interpretation von "bürgerlicher Politik" und "geistig-moralischer Wende"
(damit war der Spruch pecunia non olet schließlich nicht widerlegt, man
hätte damals vielleicht etwas genauer hinterfragen sollen, was damit gemeint
war ;-)) ).

Dabei gibt es unter den öffentlich-rechtlichen Sendern durchaus ein
alternatives Programm zu DLF, WDR und Deutschlandradio, zum Beispiel BR-5
Aktuell. Wer es erträgt, kann da durchaus öffentlich-rechtliche Journalisten
hören, die aus ihrer Abneigung gegen "die Roten" kein Hehl machen. Am
Sonntag waren die gut drauf :-))).

Aber die Kirch-Connection versprach halt einfach noch mehr Bimbes. Und nun
haben wir den (Wellen-)salat. Klasse - die Kohlära.

Wir lernen: Nicht alles ist in privater Hand besser aufgehoben als beim
Staat. Rundfunk-und-Fernseh-*Bildung* sollte wieder politische "Chefsache"
werden


findet



Albert Fischer
--
Wir beurteilen die Geschichte der DDR nicht allein aus der Perspektive ihres
Scheiterns und geben der vorherrschenden Totalkritik nicht nach.
Die andere Möglichkeit - DDR-Romantik made by PDS (Auszug aus dem
Fünfjahresplan^WParteiprogramm)
Albert Fischer
2004-06-16 11:56:52 UTC
Permalink
"Gerd Bohler" <***@snafu.de> schrieb im Newsbeitrag news:***@snafu.de...

[Penny-Erich begreint den "Dudelfunk"]
Post by Gerd Bohler
Viele in der Union wollen das heute nicht wahrhaben, dass sie die politisch
treibende Kraft für das Privatfernsehen war, getrieben auch von dem Wunsch,
dem öffentlich-rechtlichen „Rotfunk“ einen „Schwarzfunk“
entgegenzusetzen.
Post by Gerd Bohler
Trotz der „Zur Sache, Kanzler“-Sendungen mit Helmut Kohl bei Sat 1 hat
sich
Post by Gerd Bohler
diese Hoffnung nicht erfüllt.
-------------------------------------------------------------------
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.06.2004/1186826.asp#art
Meinjanur...
Meinjanur, dass es nichts Peinsameres gibt als das Gegreine der Rechten
über die Auswirkungen des Dudelfunks und Privatfernsehens.
ACK! Kaum zu toppen, und erst diese herrlichen Ausschmückungen: "Jazz,
Swing
und später Rock'n Roll". Nein, wer hätte gedacht, dass Penny-Erich mal
genau
*der* Negermussick und Dudelmussick hinterhergreinen würde, die zu
Zeiten
des "diktatorischen" Rotfunkes *mit Sicherheit* zu eher hässlichen
Vater-Sohn-Szenen im fortissimo führte, aufgeführt im Thiloschen
Jugendzimmer (hehehe). "Mach sofort die Dudelmussick leiser VERDAMMT
NOCH
MAL". Und jetzt heißt es, die entsprach dem Bedürfnis der
ausgehungerten
Deutschen nach Neuem - ROTFL.

Die Kohl-Ära, am schönsten ist sie, wenn sie durchdreht ("rot"
sieht)...
Innerer Reichsparteitag sage ich da nur :-)))

Dabei haben sich die Rechten das doch soooo schön ausgedacht, dem
"allmächtigen" WDR, dem Rotfunk endlich mal eine "Gegenöffentlichkeit"
entgegenzusetzen. Nur ist leider das Gegenteil von Rotfunk nicht
Schwarzfunk
sondern Dudelfunk.

Oooops, das war ja jetzt richtig politisch...
...soll aber mal jeder seine eigenen Schlüsse draus ziehen.

Nenene, dass mit dem Privatfernsehen war ein richtiger
Doppelblindschuss,
aber wenigstens ein tägliches Erinnern daran, welch hehre moralische
Maßstäbe die Kohlära an so sensible Theman wie Bildung gelegt hat. Ein
klassisches Lehrbeispiel auch für die schamlose Verlogenheit der
damaligen
Interpretation von "bürgerlicher Politik" und "geistig-moralischer
Wende"
(damit war der Spruch pecunia non olet schließlich nicht widerlegt, man
hätte damals vielleicht etwas genauer hinterfragen sollen, was damit
gemeint
war ;-)) ).

Dabei gibt es unter den öffentlich-rechtlichen Sendern durchaus ein
alternatives Programm zu DLF, WDR und Deutschlandradio, zum Beispiel
BR-5
Aktuell. Wer es erträgt, kann da durchaus öffentlich-rechtliche
Journalisten
hören, die aus ihrer Abneigung gegen "die Roten" kein Hehl machen. Am
Sonntag waren die gut drauf :-))).

Aber die Kirch-Connection versprach halt einfach noch mehr Bimbes. Und
nun
haben wir den (Wellen-)salat. Klasse - die Kohlära.

Wir lernen: Nicht alles ist in privater Hand besser aufgehoben als beim
Staat. Rundfunk-und-Fernseh-*Bildung* sollte wieder politische
"Chefsache"
werden


findet



Albert Fischer
--
Wir beurteilen die Geschichte der DDR nicht allein aus der Perspektive
ihres
Scheiterns und geben der vorherrschenden Totalkritik nicht nach.
Die andere Möglichkeit - DDR-Romantik made by PDS (Auszug aus dem
Fünfjahresplan^WParteiprogramm)
Gerd Bohler
2004-06-16 20:30:42 UTC
Permalink
Albert Fischer schrieb:

(Herr Doetz über den Dudelfunk)
Post by Gerd Bohler
Meinjanur, dass es nichts Peinsameres gibt als das Gegreine der Rechten
über die Auswirkungen des Dudelfunks und Privatfernsehens.
"Jazz, Swing und später Rock'n Roll". Nein, wer hätte gedacht,
dass Penny-Erich mal genau *der* Negermussick und Dudelmussick
hinterhergreinen würde, die zu Zeiten
des "diktatorischen" Rotfunkes *mit Sicherheit* zu eher hässlichen
Vater-Sohn-Szenen im fortissimo führte, aufgeführt im Thiloschen
Jugendzimmer (hehehe). "Mach sofort die Dudelmussick leiser VERDAMMT NOCH
MAL". Und jetzt heißt es, die entsprach dem Bedürfnis der ausgehungerten
Deutschen nach Neuem - ROTFL.
:-)))

Offensichtlich greift die Masche "Man kanns ja mal probieren!" doch etwas
um sich. ;-)
Die Kohl-Ära, am schönsten ist sie, wenn sie durchdreht ("rot" sieht)...
Innerer Reichsparteitag sage ich da nur :-)))
Allerdings!
Dabei haben sich die Rechten das doch soooo schön ausgedacht, dem
"allmächtigen" WDR, dem Rotfunk endlich mal eine "Gegenöffentlichkeit"
entgegenzusetzen. Nur ist leider das Gegenteil von Rotfunk nicht
Schwarzfunk sondern Dudelfunk.
...mit dem kräftig Geld verdient wird, was dann wiederum als Honorar an
Wirtschaftskapazitäten wie den "grossen Kanzler Dr. Helmut Kohl" ("In
wirtschaftlichen Dingen hat Helmut nie was verstanden" oder so...) fliesst.

So passt eins ins andere und wird garniert mit klebrigem Gesülze von der
geistig-moralischen Wende, hualllp!



(Rest snip wg. ACK)


Gerd
--
"Nun, ich teile eben oft das gesunde deutsche Volksempfinden nicht ...."
(Ein Fan des "furchtbaren Juristen" und seiner Parole "Was gestern Recht
war, kann heute nicht Unrecht sein!" in
<***@posting.google.com>
Thorsten Haupts
2004-06-16 21:20:34 UTC
Permalink
Post by Gerd Bohler
Meinjanur, dass es nichts Peinsameres gibt als das Gegreine der Rechten
ber die Auswirkungen des Dudelfunks und Privatfernsehens.
Ach? Ich beispielsweise greine nicht. Denn die Privatsender haben
letztlich doch den erwuenschten Effekt gehabt: Statt 4 roter
Politmagazine nur noch eines. Statt Einaugen-Berichterstattung ueber
Politik, Wirtschaft oder das Ausland praktisch keine Berichterstattung
mehr.

Und, lieber Gerd, das ist allemal besser als die Propaganda, die die
Macher von Monitor oder Panorama >Nachrichten< zu nennen sich nicht zu
schade waren. Da ich den Unterschied zwischen (als Bsp.) 1986 und 2004
selbst erlebt habe, betrachte ich zumindest den Bereich der
politischen Berichterstattung (bzw. dessen Fehlen) als RIESEN
Fortschritt. Denn aus der Sicht von Bednarz und Co. war ich 1986 als
linksfluegliger RCDSler praktisch ein verkappter Nazi.

Uebrigens speisen sich die vereinzelten Publikationserfolge von
Rechtsextremen im Bereich "Political Correctness", Antifa oder linker
Medienmacht genau aus den sich damals gebildeten Reflexen einer
grossen Gruppe von Deutschen (des Buergertums), die sich in der
politischen Berichterstattung und den Propagandamagazinen von linken
Moechtegernrevoluzzern ueberhaupt nicht mehr wiederfanden. Es war
derselbe von den Linken kunstvoll herbeigelogene Verteidigungsreflex,
der dann dem FOCUS seinen wirtschaftlichen Erfolg sicherte.

Und ja - eingefuehrt wurde das Privatfernsehen von CDU/FDP. Aber
notwendig gemacht wurde die Einfuehrung durch eine grosse Gruppe
linker Altachtundsechziger, die das Fernsehen als ideales
Ersatzhandlungsfeld fuer ihre gescheiterten Revolutionstraeume
missbrauchten.

Fazit: Vor die Wahl zwischen dem Fernsehen des Jahres 1986 und dem des
Jahres 2004 gestellt ziehe ich 2004 vor. Hier wie dort wird der
Brechreiz unueberwindbar - aber 2004 sind es nur noch Dummheit und
Ignoranz statt wie 1986 Boeswilligkeit und Propaganda als Ausloeser.
Und den Poebel kann man leichter ignorieren :-).

Gruss

Thorsten
Gerd Bohler
2004-06-16 22:45:25 UTC
Permalink
Thorsten Haupts schrieb:

(wer ist schuld am "Dudelfunk"?)
Post by Thorsten Haupts
Post by Gerd Bohler
Meinjanur, dass es nichts Peinsameres gibt als das Gegreine der Rechten
ber die Auswirkungen des Dudelfunks und Privatfernsehens.
Ach? Ich beispielsweise greine nicht.
Du warst auch nicht gemeint; gemeint waren eher "Rechte", die ein ums
andere Mal den Verfall von Zuchchcht&Orrrdnunk durch "Big Brother" und
Pöbel-Talkshows zu bejammern nicht müde werden und sich dabei noch
erfrechen, die Pest des "Dudelfunks" den "Sozn" anzulasten.
Post by Thorsten Haupts
Denn die Privatsender haben
letztlich doch den erwuenschten Effekt gehabt: Statt 4 roter
Politmagazine nur noch eines. Statt Einaugen-Berichterstattung ueber
Politik, Wirtschaft oder das Ausland praktisch keine Berichterstattung
mehr.
Yep!

Exakt *so* schauts aus - oder gibt es irgend jemanden, der Kleiderständer
wie Ulrich Meyer mit Journalisten verwechselt?

Nur plärren die Rechten (die sich hierorts seit Jahren blamieren, Namen
muss ich wohl keine nennen, oder?) dann zu "PISA" und die ach so mangelnde
Allgemeinbildung der deutschen Jugend und sehen den Untergang des
Abendlandes am Horizont heraufdämmern, nicht wahr?

Passt irgendwie nicht *so ganz* zusammen, oder?

Bzw: ist einfach nur noch verlogen zu nennen und als widerlich zu
empfinden, oder?
Post by Thorsten Haupts
Und, lieber Gerd, das ist allemal besser als die Propaganda, die die
Macher von Monitor oder Panorama >Nachrichten< zu nennen sich nicht zu
schade waren.
Das ist natürlich ein grosses ( vielleicht ein *zu* grosses) Wort, diese
(Ab)qualifizierung als "Propaganda", für die ich ganz gerne das eine oder
andere Beispiel hätte. "Einfach so" ist mir das ein wenig zu platt und
erinnert mich ein wenig an die geschniegelten Bubis in geschniegelten
Mercedes-Bussen (mit entsprechenden Aufklebern) auf JU-Demos im Westberlin
der 80er Jahre...

Im Übrigen plädierst Du gerade für die *totale* Volksverblödung... ;-)
Post by Thorsten Haupts
Da ich den Unterschied zwischen (als Bsp.) 1986 und 2004
selbst erlebt habe, betrachte ich zumindest den Bereich der
politischen Berichterstattung (bzw. dessen Fehlen) als RIESEN
Fortschritt.
Tja, ich habe sogar den Unterschied zwischen z.B. 1974 und 2004 erlebt -
und was soll ich sagen: die alten Römer mit ihrem "panem et circenses"
waren die Blödsten nicht... ;-)
Post by Thorsten Haupts
Denn aus der Sicht von Bednarz und Co. war ich 1986 als
linksfluegliger RCDSler praktisch ein verkappter Nazi.
Ähemmm...

Das ist mir schon wieder ein wenig zu platt.

BTW: Du kennst die Sottisen der "linken Kampfpresse"(tm) wie SPIEGEL zu
Herrn Bednarz?

Fragjanur...
Post by Thorsten Haupts
Uebrigens speisen sich die vereinzelten Publikationserfolge von
Rechtsextremen im Bereich "Political Correctness", Antifa oder linker
Medienmacht genau aus den sich damals gebildeten Reflexen einer
grossen Gruppe von Deutschen (des Buergertums), die sich in der
politischen Berichterstattung und den Propagandamagazinen von linken
Moechtegernrevoluzzern ueberhaupt nicht mehr wiederfanden.
Ach so, weil eine "grosse Gruppe von Deutschen", das "Bürgertum" (gibts das
überhaupt noch? Ist das nicht 1954ff. mit Thomas Mann ausgestorben? Sollten
wir dazu nicht einen hierorts bekannten "Analytiker gesellschaftlicher
Verhältnisse" befragen? ;-) )nicht in der "politischen Berichterstattung"
wiederfand, kam es zu "Reflexen", die dann "Publikationserfolge von
Rechtsextremen im Bereich "Political Correctness" "speisen"?

Tut mir leid, so ganz kann ich diesem Gedankengang nicht folgen...
Post by Thorsten Haupts
Es war
derselbe von den Linken kunstvoll herbeigelogene Verteidigungsreflex,
der dann dem FOCUS seinen wirtschaftlichen Erfolg sicherte.
Ähemmm...

Zum Thema FOCUS ("Montag ist LOKUS-Tag: Stuhlgang! Stuhlgang! Stuhlgang!
Und immer auf die Leser scheissen!" heissts auf der Postkarte über meinem
Schreibtisch) empfehle ich für gewohnlich einen Artikel von Cordt
Schnibben, in dem es heisst: "FOCUS als Zeitschrift ist kein Problem, FOCUS
als System ist die Pest!" (mal so aus der lamäng zitiert; Genaueres bei
Bedarf.)

Und allgemein scheint es wohl so zu sein, dass der Herr Dr. Hubert Burda
als "intellektuelles" Feigenblatt für seine Beteiligung an
Arsch&Titten-Blättchen sich einen einschlägig bekannten Speckwichtel
schnappte und mit ihm den offensichtlich nicht ganz erfolglosen Versuch
(wer will auch schon nicht zur "Info-Elite" ROTFLMAOBTC gehören?)
unternahm, der "linken Kampfpresse" (spez. SPIEGEL) eins über zu braten.

Ab und an, beim Arzt oder beim Friseur tu' ich mir das Teil sogar an und
bin dann wieder bedient für die nächsten paar Wochen; ernst nehmen muss man
derlei nicht wirklich. ;-)
Post by Thorsten Haupts
Und ja - eingefuehrt wurde das Privatfernsehen von CDU/FDP.
Ach so?

Teilst Du das gelegentlich Deinem (vermute ich mal) Partei-"Freund" Pfennig
mit?
Post by Thorsten Haupts
Aber
notwendig gemacht wurde die Einfuehrung durch eine grosse Gruppe
linker Altachtundsechziger, die das Fernsehen als ideales
Ersatzhandlungsfeld fuer ihre gescheiterten Revolutionstraeume
missbrauchten.
Ach so..

Rein aus dem Kampf um das "Wahre Schöne Gute" geboren darf man heute also
Phänomene wie Kiesbauer/Int-Veen/Meyer undsoweiterundsofort (ich bin da
nicht ganz auf dem Laufenden, da immer noch bekennender Fernsehverächter)
"goutieren"?

Und der Aspekt des *Baren* im "Schönen" und "Guten" spielt demnach so gar
keine Rolle?

Wirklich nicht?

Wie kommts dann zur Verbandelung des "grossen Kanzlers Dr. Helmut Kohl" und
einer doch *etwas* zwielichtig zu nennenden Figur wie Kirch?

Zu "Beraterverträgen" zwischen einer ausgebufften Krämerseele und einem
"Helmut, der von geschäftlichen Dingen nie was verstanden hat"?

S'tät ja schon interessieren, *mich* zumindest.
Post by Thorsten Haupts
Fazit: Vor die Wahl zwischen dem Fernsehen des Jahres 1986 und dem des
Jahres 2004 gestellt ziehe ich 2004 vor. Hier wie dort wird der
Brechreiz unueberwindbar - aber 2004 sind es nur noch Dummheit und
Ignoranz statt wie 1986 Boeswilligkeit und Propaganda als Ausloeser.
Und den Poebel kann man leichter ignorieren :-).
Nicht ohne eine gewisse Verwunderung stelle ich einen leichten Stich ins
Zynische bei Dir fest. ;-)

Wie kömmts?


Gerd
--
"Gorn, du bist zwar eine richtige Nazionalkonserve, also mit Vorsicht
zu genießen. Aber du hast wenigstens intellektuell was drauf."
(Ein "Kämpfer" "gegen" "deutsche nazionale Sozialisten" in
<***@posting.google.com>
Thorsten Haupts
2004-06-17 14:42:02 UTC
Permalink
Das ist nat rlich ein grosses ( vielleicht ein *zu* grosses) Wort, dies
e
(Ab)qualifizierung als "Propaganda", f r die ich ganz gerne das eine o
der
andere Beispiel h tte. "Einfach so" ist mir das ein wenig zu platt und
erinnert mich ein wenig an die geschniegelten Bubis in geschniegelten
Mercedes-Bussen (mit entsprechenden Aufklebern) auf JU-Demos im Westberli
n
der 80er Jahre...
Du entschuldigst sicher, dass ich im Abstand der vielen Jahre nur noch
einige Eindruecke aus dieser Zeit wiedergeben kann. Aber darunter ist
ein konkretes Beispiel:

- Bei Panorma, monitor et al gab es niemals (nicht EIN mal) Berichte
ueber linken Filz. Den es zu dieser Zeit selbstverstaendlich in Massen
gab, in den Hamburger Behoerden wie gewerkschaftlich verfilzten
Wirtschaftsunternehmen (Neue Heimat. COOP etc.). Filz gab es immer nur
bei der politisch >Rechten<
- Desgleichen gab es niemals (nicht EIN Mal) Berichte ueber
Menschenrechtsverletzungen im Ostblock. In Chile, in Nicaragua -
dutzendfach. Im Ostblock nie.
- Die berichterstattung 1990 zu der grossen Kundgebung mit dem
beruechtigten Nationalhymnen-Sangesversuch von Kohl et al war in allen
politischen Berichten ausschliesslich die Rede von der
(vergleichsweise kleinen) Gegendemonstration und Stoertruppe am Ort
der Poltikerversammlung. Dass zur gleichen Zeit eine von der JU
initiierte Demonstration mit 200.000 Teilnehmern (Polizeiangaben) FUER
den Mauerfall und die Vereinigung gab, konnte man nur den beiden
Tageszeitungen FAZ und WELT entnehmen.

Vor ein paar Jahren haette ich diese Liste beliebig erweitern koennen.
Es geht weniger um die Berichte gegen rechten Filz oder krumme Dinger
im in- und Ausland. Es geht um die absolute, penetrante Einseitigkeit
der Berichterstattung, die Menschen ohne hinreichende alternative
Informationen den Eindruck gewinnen lassen musste, nur die politisch
rechte habe mit Skandalen oder Filz zu kaempfen und nur in rechten
Diktaturen wuerden menschenrechte mit Fuessen getreten. Das genuegt
fuer die Qualifizierung als Propaganda.
Im brigen pl dierst Du gerade f r die *totale* Volksverbl dung..
Nein. Aber ohne Privatfernsehen war eine auch nur halbwegs ausgewogene
Berichterstattung nicht zu haben. Ein reines Uebergewicht der linken
im Fernsehen haetten viele intelligente Rechte durchaus in Kauf
genommen - wir wussten, dass junge Menschen und Intellektuelle eher
zur politisch Linken tendierten.
Post by Thorsten Haupts
Denn aus der Sicht von Bednarz und Co. war ich 1986 als
linksfluegliger RCDSler praktisch ein verkappter Nazi.
hemmm...
Das ist mir schon wieder ein wenig zu platt.
Mag sein. Objektiv sind solche Eindruecke nicht - aber entstanden sind
sie nicht nur bei mir.
Ach so, weil eine "grosse Gruppe von Deutschen", das "B rgertum" (gibts
das
berhaupt noch? Ist das nicht 1954ff. mit Thomas Mann ausgestorben? Sol
lten
wir dazu nicht einen hierorts bekannten "Analytiker gesellschaftlicher
Verh ltnisse" befragen? ;-) )nicht in der "politischen Berichterstattun
g"
wiederfand, kam es zu "Reflexen", die dann "Publikationserfolge von
Rechtsextremen im Bereich "Political Correctness" "speisen"?
Tut mir leid, so ganz kann ich diesem Gedankengang nicht folgen...
Nicht so schwierig. Die heutige Rechtsextreme zehrt von Vorurteilen,
die sich in den siebzigern und achtzigern aufgebaut und verfestigt
haben und damal berechtigt waren. Das hat sich zwar mitlerweile
deutlich gewandelt (auch im SPIEGEL), aber einmal gebildete Urteile
koennen zaehlebig sein.

Snip
Post by Thorsten Haupts
Aber
notwendig gemacht wurde die Einfuehrung durch eine grosse Gruppe
linker Altachtundsechziger, die das Fernsehen als ideales
Ersatzhandlungsfeld fuer ihre gescheiterten Revolutionstraeume
missbrauchten.
Ach so..
Snip
Und der Aspekt des *Baren* im "Sch nen" und "Guten" spielt demnach so g
ar
keine Rolle?
Wirklich nicht?
Gegenargument nicht verstanden, sorry. Mein Argument war (verkuerzt):
Besser Verbloedung als Propaganda.

Snip
Post by Thorsten Haupts
Fazit: Vor die Wahl zwischen dem Fernsehen des Jahres 1986 und dem des
Jahres 2004 gestellt ziehe ich 2004 vor. Hier wie dort wird der
Brechreiz unueberwindbar - aber 2004 sind es nur noch Dummheit und
Ignoranz statt wie 1986 Boeswilligkeit und Propaganda als Ausloeser.
Und den Poebel kann man leichter ignorieren :-).
Nicht ohne eine gewisse Verwunderung stelle ich einen leichten Stich ins
Zynische bei Dir fest. ;-)
Wie k mmts?
Offensichtlich habe ich in deutschland nur die Wahl zwischen extrem
einseitiger oder fast keiner politischen Berichterstattung. Da habe
ich meine Wahl getroffen. Denn es war auch eine Art von
(dauer-)Verbloedung durch die politisch Linke, die bis tief in die
Union hinein dafuer gesorgt hat, dass alle bereits anfang der
achtziger bekannten Probleme unserer Sozialversicherungssysteme und
der Arbeitwelt nie geloest wurden, sondern der deutsche Staat in einer
verschuldungsfalle sitzt, deren Ausmasse auch nuechterne zeitgenossen
nur noch erschrocken und resigniert zur Kenntnis nehmen koennen.
Wahrscheinlich wird irgendwann - aus der schieren Not geboren - eine
Art M. Thatcher mit einer Sturzgeburt Radikalreformen einleiten
muessen, deren Schmerzen für weite Teile der normalen Menschen ich nur
erahnen kann. Sollte es so kommen, haetten zwei komplette Generationen
in politischer Verantwortung wie als Waehler vollstaendig versagt und
die Deutschen es sich selbst zuzuschreiben. Grund genug zum
Zynischwerden?

Gruss

Thorsten
George B.
2004-07-02 19:22:14 UTC
Permalink
...
Post by Thorsten Haupts
Du entschuldigst sicher, dass ich im Abstand der vielen Jahre nur noch
einige Eindruecke aus dieser Zeit wiedergeben kann. Aber darunter ist
Na hier argumentierst Du recht Gut Thorsten. Scheinbar rastest Du Nur
bei bestimmten Themen aus ("Holocaust", NS. etc). Das laesst sich wohl
mit den starken Tabus erklaeren mit denen diese Dinge bei vielen
Deutschen belegt sind

ciao
GB
Post by Thorsten Haupts
- Bei Panorma, monitor et al gab es niemals (nicht EIN mal) Berichte
ueber linken Filz. Den es zu dieser Zeit selbstverstaendlich in Massen
gab, in den Hamburger Behoerden wie gewerkschaftlich verfilzten
Wirtschaftsunternehmen (Neue Heimat. COOP etc.). Filz gab es immer nur
bei der politisch >Rechten<
- Desgleichen gab es niemals (nicht EIN Mal) Berichte ueber
Menschenrechtsverletzungen im Ostblock. In Chile, in Nicaragua -
dutzendfach. Im Ostblock nie.
- Die berichterstattung 1990 zu der grossen Kundgebung mit dem
beruechtigten Nationalhymnen-Sangesversuch von Kohl et al war in allen
politischen Berichten ausschliesslich die Rede von der
(vergleichsweise kleinen) Gegendemonstration und Stoertruppe am Ort
der Poltikerversammlung. Dass zur gleichen Zeit eine von der JU
initiierte Demonstration mit 200.000 Teilnehmern (Polizeiangaben) FUER
den Mauerfall und die Vereinigung gab, konnte man nur den beiden
Tageszeitungen FAZ und WELT entnehmen.
Vor ein paar Jahren haette ich diese Liste beliebig erweitern koennen.
Es geht weniger um die Berichte gegen rechten Filz oder krumme Dinger
im in- und Ausland. Es geht um die absolute, penetrante Einseitigkeit
der Berichterstattung, die Menschen ohne hinreichende alternative
Informationen den Eindruck gewinnen lassen musste, nur die politisch
rechte habe mit Skandalen oder Filz zu kaempfen und nur in rechten
Diktaturen wuerden menschenrechte mit Fuessen getreten. Das genuegt
fuer die Qualifizierung als Propaganda.
Im brigen pl dierst Du gerade f r die *totale* Volksverbl dung..
Nein. Aber ohne Privatfernsehen war eine auch nur halbwegs ausgewogene
Berichterstattung nicht zu haben. Ein reines Uebergewicht der linken
im Fernsehen haetten viele intelligente Rechte durchaus in Kauf
genommen - wir wussten, dass junge Menschen und Intellektuelle eher
zur politisch Linken tendierten.
Post by Thorsten Haupts
Denn aus der Sicht von Bednarz und Co. war ich 1986 als
linksfluegliger RCDSler praktisch ein verkappter Nazi.
hemmm...
Das ist mir schon wieder ein wenig zu platt.
Mag sein. Objektiv sind solche Eindruecke nicht - aber entstanden sind
sie nicht nur bei mir.
Ach so, weil eine "grosse Gruppe von Deutschen", das "B rgertum" (gibts
das
berhaupt noch? Ist das nicht 1954ff. mit Thomas Mann ausgestorben? Sol
lten
wir dazu nicht einen hierorts bekannten "Analytiker gesellschaftlicher
Verh ltnisse" befragen? ;-) )nicht in der "politischen Berichterstattun
g"
wiederfand, kam es zu "Reflexen", die dann "Publikationserfolge von
Rechtsextremen im Bereich "Political Correctness" "speisen"?
Tut mir leid, so ganz kann ich diesem Gedankengang nicht folgen...
Nicht so schwierig. Die heutige Rechtsextreme zehrt von Vorurteilen,
die sich in den siebzigern und achtzigern aufgebaut und verfestigt
haben und damal berechtigt waren. Das hat sich zwar mitlerweile
deutlich gewandelt (auch im SPIEGEL), aber einmal gebildete Urteile
koennen zaehlebig sein.
Snip
Post by Thorsten Haupts
Aber
notwendig gemacht wurde die Einfuehrung durch eine grosse Gruppe
linker Altachtundsechziger, die das Fernsehen als ideales
Ersatzhandlungsfeld fuer ihre gescheiterten Revolutionstraeume
missbrauchten.
Ach so..
Snip
Und der Aspekt des *Baren* im "Sch nen" und "Guten" spielt demnach so g
ar
keine Rolle?
Wirklich nicht?
Besser Verbloedung als Propaganda.
Snip
Post by Thorsten Haupts
Fazit: Vor die Wahl zwischen dem Fernsehen des Jahres 1986 und dem des
Jahres 2004 gestellt ziehe ich 2004 vor. Hier wie dort wird der
Brechreiz unueberwindbar - aber 2004 sind es nur noch Dummheit und
Ignoranz statt wie 1986 Boeswilligkeit und Propaganda als Ausloeser.
Und den Poebel kann man leichter ignorieren :-).
Nicht ohne eine gewisse Verwunderung stelle ich einen leichten Stich ins
Zynische bei Dir fest. ;-)
Wie k mmts?
Offensichtlich habe ich in deutschland nur die Wahl zwischen extrem
einseitiger oder fast keiner politischen Berichterstattung. Da habe
ich meine Wahl getroffen. Denn es war auch eine Art von
(dauer-)Verbloedung durch die politisch Linke, die bis tief in die
Union hinein dafuer gesorgt hat, dass alle bereits anfang der
achtziger bekannten Probleme unserer Sozialversicherungssysteme und
der Arbeitwelt nie geloest wurden, sondern der deutsche Staat in einer
verschuldungsfalle sitzt, deren Ausmasse auch nuechterne zeitgenossen
nur noch erschrocken und resigniert zur Kenntnis nehmen koennen.
Wahrscheinlich wird irgendwann - aus der schieren Not geboren - eine
Art M. Thatcher mit einer Sturzgeburt Radikalreformen einleiten
muessen, deren Schmerzen für weite Teile der normalen Menschen ich nur
erahnen kann. Sollte es so kommen, haetten zwei komplette Generationen
in politischer Verantwortung wie als Waehler vollstaendig versagt und
die Deutschen es sich selbst zuzuschreiben. Grund genug zum
Zynischwerden?
Gruss
Thorsten
Rainer Eggert
2004-06-17 00:00:53 UTC
Permalink
Post by Thorsten Haupts
Fazit: Vor die Wahl zwischen dem Fernsehen des Jahres 1986 und dem des
Jahres 2004 gestellt ziehe ich 2004 vor. Hier wie dort wird der
Brechreiz unueberwindbar - aber 2004 sind es nur noch Dummheit und
Ignoranz statt wie 1986 Boeswilligkeit und Propaganda als Ausloeser.
Und den Poebel kann man leichter ignorieren :-).
Da hast du wohl Recht. Gestern (Dienstag 15.6.) hat Pro 7 wieder die 100
nervigsten Popsongs gekaspert. OK, in der Latte der Top 10 kann man wohl
Drews, Kübelböck, Kelly Familie usw mit Gülle, Häme und Denunzieren
überkippen, aber komischerweise sind Mirja Boes, Ingo Appelt und Oliver
Pocher genau der selbe Dreck, den sie niederquoten.

Da kann der Pro 7 Drecksender eigentlich auch eine Soap über die 100
nervigsten Pro 7 Arschlöcher produzieren.

mfg
Rainer
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