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Unsere Regierung ist auf dem Weg in die Verbotsgesellschaft
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Karl Meisenkaiser
2019-09-10 10:16:57 UTC
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...
Wie wär's, wenn wir einfach mal das Überleben der Menschheit als
Zielgröße setzen würden?
Ich bin mehr für die Schönheit des Universums.

Lasst uns gemeinsam die Entropie verringern!
Für höhere Temperaturen auf der Erde!


Karl
Christoph Müller
2019-09-11 12:07:19 UTC
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Post by Karl Meisenkaiser
...
Wie wär's, wenn wir einfach mal das Überleben der Menschheit als
Zielgröße setzen würden?
Ich bin mehr für die Schönheit des Universums.
Lasst uns gemeinsam die Entropie verringern!
Für höhere Temperaturen auf der Erde!
Ob die Menschheit überlebt oder nicht, scheint dir also egal zu sein.

Wer soll ohne Menschheit beurteilen, ob das Universum schön ist?
Wen, wenn nicht Menschen, sollte interessieren, aus welchem Grund die
Entropie immer mehr wird? Wiso sind Menschen, die Entropie produzieren
(bzw. veranlassen) glücklicher als welche, denen das untersagt wird?

Welchen Menschen sollte die Temperatur auf der Erde noch interessieren,
wenn es gar keine Menschen mehr gibt?

Na ja - Hauptsache irgendwas vermeintlich Lustiges abgesondert. Wen
interessiert schon das Überleben der Menschheit, zu der man selbst gehört?
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Arne Luft
2019-09-11 13:13:26 UTC
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On Wed, 11 Sep 2019 14:07:19 +0200, Christoph Müller
Post by Christoph Müller
Post by Karl Meisenkaiser
...
Wie wär's, wenn wir einfach mal das Überleben der Menschheit als
Zielgröße setzen würden?
Ich bin mehr für die Schönheit des Universums.
Lasst uns gemeinsam die Entropie verringern!
Für höhere Temperaturen auf der Erde!
Ob die Menschheit überlebt oder nicht, scheint dir also egal zu sein.
Wer soll ohne Menschheit beurteilen, ob das Universum schön ist?
Das ist das Problem eines Universums, dass einzig und allein wegen
einer einzigen Menschheit existiert. Schlimm. Schlimm.
Post by Christoph Müller
Welchen Menschen sollte die Temperatur auf der Erde noch interessieren,
wenn es gar keine Menschen mehr gibt?
Die Menschheit verschwindet nicht wegen eines Klimawandels, dessen
"Gewaltigkeit" und Anthropogenität reine Einbildung ist.

Einbildung deshalb, weil alles, was Wissenschaftler und andere derzeit
tun können, sich einbilden ist, was da passiert sei und passieren
könnte.

Die schließen von dem, was sie kennen, auf das, was kommen wird,
obwohl das, was ist, nichts ist, was mit dem, was sie kennen, zu tun
hat.

Wie bei den alten Griechen mit der Pest. Die konnten unmöglich wissen,
was Bakterien, Viren und Antibiotika sind. Deshalb haben sie
Apollotempel gebaut, weil sie irgendwas tun wollten.

Wenn die Erde kippt, weil ein paar Menschen Kohle verbrennen und
Dieselautos fahren, dann sollten wir uns schnell einen anderen
Planeten suchen, dessen Biosphäre stabiler ist.

Tatsache ist, dass der Geburtenrückgang, der bereits unterwegs ist,
das Problem mit den steigenden CO2-Emissionen schneller lösen wird,
als es das menschliches Zutun könnte ex Weltkrieg.

Außerdem gibt es diese sauerstoffhaltige Biosphäre seit ca. 500 Mio.
Jahren und es gibt sie immer noch, obwohl Asteroiden eingeschlagen
sind und gewaltige Vulkaneruptionen stattfanden, die jede für sich,
nahezu das Leben hierzuplanet auslöschten.

Und jetzt fahren ein paar haarlose Affen mit Autos herum und schon
bricht alles zusammen. Meinst du nicht auch, das es sich dabei um eine
etwas übertriebene Vorstellung handelt und andere Gründe
dahinterstehen, wenn es um die angebliche Rettung geht, als diesem
armseligen Universum die Menschheit zu erhalten, die es bewundern
sollen?

Etwas mehr Gelassenheit wäre angebracht. Desweiteren sollten die
Mittel dazu verwendet werden, die Menschen auf die Veränderungen
vorzubereiten, anstatt sie zu verhindern zu versuchen.
Christoph Müller
2019-09-11 14:32:49 UTC
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Post by Arne Luft
On Wed, 11 Sep 2019 14:07:19 +0200, Christoph Müller
Post by Christoph Müller
Post by Karl Meisenkaiser
...
Wie wär's, wenn wir einfach mal das Überleben der Menschheit als
Zielgröße setzen würden?
Ich bin mehr für die Schönheit des Universums.
Lasst uns gemeinsam die Entropie verringern!
Für höhere Temperaturen auf der Erde!
Ob die Menschheit überlebt oder nicht, scheint dir also egal zu sein.
Wer soll ohne Menschheit beurteilen, ob das Universum schön ist?
Das ist das Problem eines Universums, dass einzig und allein wegen
einer einzigen Menschheit existiert. Schlimm. Schlimm.
Denke, es wäre das Einfachste, wenn wir einfach hinnehmen, Menschen zu
sein. Damit können wir alles aus der Menschenperspektive betrachten und
müssen nicht versuchen, uns in irgendwas hinein zu versetzen, das wir
sowieso nicht kennen. Sowas kann nur schief gehen.
Post by Arne Luft
Post by Christoph Müller
Welchen Menschen sollte die Temperatur auf der Erde noch interessieren,
wenn es gar keine Menschen mehr gibt?
Die Menschheit verschwindet nicht wegen eines Klimawandels, dessen
"Gewaltigkeit" und Anthropogenität reine Einbildung ist.
Wenn den Menschen ihr eigenes Überleben egal ist, können sie ja weg.
Dafür braucht's nicht mal einen Klimawandel. Es reichen schon ein paar
Knallköpfe an den richtigen Waffen. Damit lässt sich die Menschheit
gleich mehrfach ausrotten. Knallköpfe gibt's reichlich. Damit ist es nur
eine Frage der Zeit, wann auch mal "die Richtigen" an den Knöpfen
spielen dürfen...
Post by Arne Luft
Einbildung deshalb, weil alles, was Wissenschaftler und andere derzeit
tun können, sich einbilden ist, was da passiert sei und passieren
könnte.
Das mit dem mehrfachen Overkill scheint keine Einbildung zu sein,
sondern lässt sich buchhalterisch ganz gut erfassen. Anzahl der
Atomsprengköpfe hier und da, Anzahl Raketen, Flugzeuge, Drohnen,
autonome Waffen ...
Post by Arne Luft
Die schließen von dem, was sie kennen, auf das, was kommen wird,
obwohl das, was ist, nichts ist, was mit dem, was sie kennen, zu tun
hat.
Du übersiehst die allgemeine Grundhaltung. Wenn Geld mehr wert ist als
ein Mensch, dann kann man Menschen umbringen. Der Mensch wird dann
nämlich relativ bedeutungslos und kann deshalb entsorgt werden. Das
zeigt sich dann in der Kriminalitätsrate und in menschenverachtenden
Bestrafungen, was alles in Richtung wertlose Menschen läuft. Da ergibt
dann Eins das Andere.
Post by Arne Luft
Wie bei den alten Griechen mit der Pest. Die konnten unmöglich wissen,
was Bakterien, Viren und Antibiotika sind. Deshalb haben sie
Apollotempel gebaut, weil sie irgendwas tun wollten.
Heute will keiner mehr was tun, weil eh' alles wurscht ist und der
Mensch keinen Wert mehr hat. Will man sich um das Überleben der
Menschheit kümmern, wird man nur ausgelacht.
Post by Arne Luft
Wenn die Erde kippt, weil ein paar Menschen Kohle verbrennen und
Dieselautos fahren, dann sollten wir uns schnell einen anderen
Planeten suchen, dessen Biosphäre stabiler ist.
Wir könnte auf riskante Aktionen auch verzichten. Wenn am schon weiß,
dass man ein Risiko eingeht, dann muss man sich auch überlegen, ob's die
Sache wert ist. Spielt die Existenz der Menschheit keine Rolle, dann ist
es auch völlig egal, wie wir rumsauen.
Post by Arne Luft
Tatsache ist, dass der Geburtenrückgang, der bereits unterwegs ist,
das Problem mit den steigenden CO2-Emissionen schneller lösen wird,
als es das menschliches Zutun könnte ex Weltkrieg.
Niedrige Geburtenraten gibt's nur da, wo es auch höhere "Bildung" gibt.
Bildung in Sachen Menschlichkeit (bzw. "Herzensbildung") ist dabei
definitiv NICHT gemeint.
Post by Arne Luft
Außerdem gibt es diese sauerstoffhaltige Biosphäre seit ca. 500 Mio.
Jahren und es gibt sie immer noch, obwohl Asteroiden eingeschlagen
sind und gewaltige Vulkaneruptionen stattfanden, die jede für sich,
nahezu das Leben hierzuplanet auslöschten.
Das Artensterben ist inzwischen größer als mit dem Metoriteneinschlag
vor 66 Mio. Jahren. Da kann man nicht mehr sagen, dass das nichts mit
der Menschheit zu tun hätte.
Post by Arne Luft
Etwas mehr Gelassenheit wäre angebracht.
Wenn's dem Verstand nützt, auf jeden Fall.
Post by Arne Luft
Desweiteren sollten die
Mittel dazu verwendet werden, die Menschen auf die Veränderungen
vorzubereiten, anstatt sie zu verhindern zu versuchen.
Vorbeugen ist besser als bohren...
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Arne Luft
2019-09-11 17:06:19 UTC
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On Wed, 11 Sep 2019 16:32:49 +0200, Christoph Müller
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
On Wed, 11 Sep 2019 14:07:19 +0200, Christoph Müller
Post by Christoph Müller
Post by Karl Meisenkaiser
...
Wie wär's, wenn wir einfach mal das Überleben der Menschheit als
Zielgröße setzen würden?
Ich bin mehr für die Schönheit des Universums.
Lasst uns gemeinsam die Entropie verringern!
Für höhere Temperaturen auf der Erde!
Ob die Menschheit überlebt oder nicht, scheint dir also egal zu sein.
Wer soll ohne Menschheit beurteilen, ob das Universum schön ist?
Das ist das Problem eines Universums, dass einzig und allein wegen
einer einzigen Menschheit existiert. Schlimm. Schlimm.
Denke, es wäre das Einfachste, wenn wir einfach hinnehmen, Menschen zu
sein. Damit können wir alles aus der Menschenperspektive betrachten und
müssen nicht versuchen, uns in irgendwas hinein zu versetzen, das wir
sowieso nicht kennen. Sowas kann nur schief gehen.
Damit stellst du aber den Mensch automatisch in den Mittelpunkt des
universellen Daseins und definierst es von dort.

Daraus folgen dann die irrsinnigen Annahmen, wir wüßten, was wir gar
(noch) nicht wissen können und könnten aufgrund dieses Nichtwissens
uns legitim einbilden, Umstände zu beeinflussen, die wir gar nicht
beeinflussen können.
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Post by Christoph Müller
Welchen Menschen sollte die Temperatur auf der Erde noch interessieren,
wenn es gar keine Menschen mehr gibt?
Die Menschheit verschwindet nicht wegen eines Klimawandels, dessen
"Gewaltigkeit" und Anthropogenität reine Einbildung ist.
Wenn den Menschen ihr eigenes Überleben egal ist, können sie ja weg.
Das folgt doch daraus überhaupt nicht. Du argumentierst wie die
verschiedenen Heiligen Bücher der postmesopotamischen Religionen
(Christentum, Mohammeds, etc).
Post by Christoph Müller
Dafür braucht's nicht mal einen Klimawandel. Es reichen schon ein paar
Knallköpfe an den richtigen Waffen. Damit lässt sich die Menschheit
gleich mehrfach ausrotten.
Das ist der Unterschied zum Klimawandel: Mit einem totalen ABC-Krieg
klapp das.
Post by Christoph Müller
Knallköpfe gibt's reichlich. Damit ist es nur
eine Frage der Zeit, wann auch mal "die Richtigen" an den Knöpfen
spielen dürfen...
Sie werden es innerhalb der kommenden 30 Jahre probieren. Aber das
Potenzial reicht nicht.

Also, die aktuelle Menschheit überlebt einen ABC-Krieg und den
Klimawandel. So einfach ist es nicht, die Menschheit real auszurotten.

Das ist in allen Details absolut sicher.

Hinterher wird es richtig schön. Da gibt es 50 Jahre keinen Krieg.
Nicht einmal den kleinsten. Das ist der Schock, der da wirkt. Wenn
dann die Generation drankommt, die das und seine Folgen nicht mehr
mitgekriegt hat, geht es wieder los. So wie jetzt auch mit unseren
sonderklugen ......
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Einbildung deshalb, weil alles, was Wissenschaftler und andere derzeit
tun können, sich einbilden ist, was da passiert sei und passieren
könnte.
Das mit dem mehrfachen Overkill scheint keine Einbildung zu sein,
sondern lässt sich buchhalterisch ganz gut erfassen. Anzahl der
Atomsprengköpfe hier und da, Anzahl Raketen, Flugzeuge, Drohnen,
autonome Waffen ...
Du wechselst den Bezug, weil du genau weißt, dass über den Klimawandel
nur das bekannt ist, was sich die Wissenschaftler einbilden, weil wir
noch nie einen Klimawandel wissenschaftlich begleitet haben. In 500
Jahren ist das wahrscheinlich alles bekannt und dann sind die Leute
wahrscheinlich auch etwas gelassener bei der Sache.
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Die schließen von dem, was sie kennen, auf das, was kommen wird,
obwohl das, was ist, nichts ist, was mit dem, was sie kennen, zu tun
hat.
Du übersiehst die allgemeine Grundhaltung. Wenn Geld mehr wert ist als
ein Mensch, dann kann man Menschen umbringen. Der Mensch wird dann
nämlich relativ bedeutungslos und kann deshalb entsorgt werden. Das
zeigt sich dann in der Kriminalitätsrate und in menschenverachtenden
Bestrafungen, was alles in Richtung wertlose Menschen läuft. Da ergibt
dann Eins das Andere.
Du laberst Quatsch, weil - ich wiederhole es jetzt nochmals -

Du wechselst den Bezug, weil du genau weißt, dass über den Klimawandel
nur das bekannt ist, was sich die Wissenschaftler einbilden, weil wir
noch nie einen Klimawandel wissenschaftlich begleitet haben.
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Wie bei den alten Griechen mit der Pest. Die konnten unmöglich wissen,
was Bakterien, Viren und Antibiotika sind. Deshalb haben sie
Apollotempel gebaut, weil sie irgendwas tun wollten.
Heute will keiner mehr was tun, weil eh' alles wurscht ist und der
Mensch keinen Wert mehr hat. Will man sich um das Überleben der
Menschheit kümmern, wird man nur ausgelacht.
Du laberst Quatsch, weil - ich wiederhole es jetzt nochmals -

Du wechselst den Bezug, weil du genau weißt, dass über den Klimawandel
nur das bekannt ist, was sich die Wissenschaftler einbilden, weil wir
noch nie einen Klimawandel wissenschaftlich begleitet haben.
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Wenn die Erde kippt, weil ein paar Menschen Kohle verbrennen und
Dieselautos fahren, dann sollten wir uns schnell einen anderen
Planeten suchen, dessen Biosphäre stabiler ist.
Wir könnte auf riskante Aktionen auch verzichten. Wenn am schon weiß,
dass man ein Risiko eingeht, dann muss man sich auch überlegen, ob's die
Sache wert ist. Spielt die Existenz der Menschheit keine Rolle, dann ist
es auch völlig egal, wie wir rumsauen.
Du laberst Quatsch, weil - ich wiederhole es jetzt nochmals -

Du wechselst den Bezug, weil du genau weißt, dass über den Klimawandel
nur das bekannt ist, was sich die Wissenschaftler einbilden, weil wir
noch nie einen Klimawandel wissenschaftlich begleitet haben.
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Tatsache ist, dass der Geburtenrückgang, der bereits unterwegs ist,
das Problem mit den steigenden CO2-Emissionen schneller lösen wird,
als es das menschliches Zutun könnte ex Weltkrieg.
Niedrige Geburtenraten gibt's nur da, wo es auch höhere "Bildung" gibt.
Bildung in Sachen Menschlichkeit (bzw. "Herzensbildung") ist dabei
definitiv NICHT gemeint.
Die Tatsachen sehen anders aus.
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Du machst genau das, was ich den Klimawandelisten vorwerfe: Du
phantasierst dir was auf der Basis deiner Kenntnisse zusammen, ohne zu
überprüfen, ob es stimmt.
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Außerdem gibt es diese sauerstoffhaltige Biosphäre seit ca. 500 Mio.
Jahren und es gibt sie immer noch, obwohl Asteroiden eingeschlagen
sind und gewaltige Vulkaneruptionen stattfanden, die jede für sich,
nahezu das Leben hierzuplanet auslöschten.
Das Artensterben ist inzwischen größer als mit dem Metoriteneinschlag
vor 66 Mio. Jahren. Da kann man nicht mehr sagen, dass das nichts mit
der Menschheit zu tun hätte.
Das behaupten nicht einmal die militantesten Klimawandelisten.

Du machst genau das, was ich den Klimawandelisten vorwerfe: Du
phantasierst dir was auf der Basis deiner Kenntnisse zusammen, ohne zu
überprüfen, ob es stimmt.
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Etwas mehr Gelassenheit wäre angebracht.
Wenn's dem Verstand nützt, auf jeden Fall.
Post by Arne Luft
Desweiteren sollten die
Mittel dazu verwendet werden, die Menschen auf die Veränderungen
vorzubereiten, anstatt sie zu verhindern zu versuchen.
Vorbeugen ist besser als bohren...
Es ist aber fast immer sinnvoller, bereit zu sein und abzuwarten, als
in sinnlosen Aktionismus zu verfallen.

Das gilt insbesondere dann, wenn weder Funktion noch Ursachen bekannt
sind wie beim Klimawandel.

Deshalb bin ich für den Bau von Tempeln oder Kirchen und großflächigen
Ritualen. Das funktioniert genausowenig wie das, was unsere Regierung
macht und die Klimawandelisten verlangen, aber es ist preiswerter und
ruiniert nicht die einfachen Leute.
Christoph Müller
2019-09-12 15:54:23 UTC
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Post by Arne Luft
On Wed, 11 Sep 2019 16:32:49 +0200, Christoph Müller
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
On Wed, 11 Sep 2019 14:07:19 +0200, Christoph Müller
Denke, es wäre das Einfachste, wenn wir einfach hinnehmen, Menschen zu
sein. Damit können wir alles aus der Menschenperspektive betrachten und
müssen nicht versuchen, uns in irgendwas hinein zu versetzen, das wir
sowieso nicht kennen. Sowas kann nur schief gehen.
Damit stellst du aber den Mensch automatisch in den Mittelpunkt des
universellen Daseins und definierst es von dort.
Der Mensch ist das Maß der Dinge. Wussten schon die alten Griechen.
Post by Arne Luft
Daraus folgen dann die irrsinnigen Annahmen, wir wüßten, was wir gar
(noch) nicht wissen können und könnten aufgrund dieses Nichtwissens
uns legitim einbilden, Umstände zu beeinflussen, die wir gar nicht
beeinflussen können.
Ganz so einfach ist es nicht. Wenn die Menschheit überleben will, dann
muss sie auch für eine Umgebung sorgen, in der man (als Mensch) auch
leben kann und will. Damit verbietet es sich von selbst, dass man nur um
des lieben Geldes Willen rundum alles kurz und klein schlägt, dass
Menschen misshandelt und unter unmenschlichen Druck gesetzt oder gar
gefoltert oder umgebracht werden. Damit verbietet es sich auch von
selbst, dass ganz Landstriche verwüstet und die dort lebenden Menschen
enteignet werden und noch vieles mehr.
Post by Arne Luft
Post by Christoph Müller
Dafür braucht's nicht mal einen Klimawandel. Es reichen schon ein paar
Knallköpfe an den richtigen Waffen. Damit lässt sich die Menschheit
gleich mehrfach ausrotten.
Das ist der Unterschied zum Klimawandel: Mit einem totalen ABC-Krieg
klapp das.
Die Ursache ist jedenfalls Blödheit. Um blöd zu sein, braucht man nicht
unbedingt Waffen.
Post by Arne Luft
Post by Christoph Müller
Knallköpfe gibt's reichlich. Damit ist es nur
eine Frage der Zeit, wann auch mal "die Richtigen" an den Knöpfen
spielen dürfen...
Sie werden es innerhalb der kommenden 30 Jahre probieren. Aber das
Potenzial reicht nicht.
Ein netter Versuch, sich die Welt schön zu reden. Das Problem, das ich
dabei sehe, ist, dass die allgemeine Hassverbreitung salonfähig zu
werden scheint. Lies dir mal die Beiträge hier im Forum vor diesen
Hintergrund durch. Kommt dieser Hass mal bei den "richtigen" Hanseln an
- das war's dann mit der Menschheit.
Post by Arne Luft
Also, die aktuelle Menschheit überlebt einen ABC-Krieg und den
Klimawandel. So einfach ist es nicht, die Menschheit real auszurotten.
Willst du es ausprobieren?
Post by Arne Luft
Das ist in allen Details absolut sicher.
Du willst es auf einen Versuch ankommen lassen?
Post by Arne Luft
Hinterher wird es richtig schön.
In deiner Vorstellung. Damit es für dich schön werden kann, musst du
erst mal überleben.
Post by Arne Luft
Da gibt es 50 Jahre keinen Krieg.
Das weißt du jetzt schon? Woher eigentlich?
Post by Arne Luft
Nicht einmal den kleinsten.
Wenn's keine Menschen mehr gibt, gibt's natürlich auch keine Menschen
mehr. Auch keine glücklichen.
Post by Arne Luft
Das ist der Schock, der da wirkt. Wenn
dann die Generation drankommt, die das und seine Folgen nicht mehr
mitgekriegt hat, geht es wieder los. So wie jetzt auch mit unseren
sonderklugen ......
Das kann aber locker einige zigtausend Jahre dauern. Sofern überhaupt
genügend Menschen überleben.
Post by Arne Luft
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Einbildung deshalb, weil alles, was Wissenschaftler und andere derzeit
tun können, sich einbilden ist, was da passiert sei und passieren
könnte.
Das mit dem mehrfachen Overkill scheint keine Einbildung zu sein,
sondern lässt sich buchhalterisch ganz gut erfassen. Anzahl der
Atomsprengköpfe hier und da, Anzahl Raketen, Flugzeuge, Drohnen,
autonome Waffen ...
Du wechselst den Bezug, weil du genau weißt, dass über den Klimawandel
nur das bekannt ist, was sich die Wissenschaftler einbilden, weil wir
noch nie einen Klimawandel wissenschaftlich begleitet haben.
Ich wechsle den Bezug NICHT. Es ist alles der gleiche
menschenverachtende Summs. Es ist die dahinter steckende Denkweise und
der unumstößliche Glaube, wirklich ALLES im Griff zu haben. Bei uns
nennt man solche Leute gerne "etwas überkanditelt". Sie meinen, dass man
um so sicherer ist, je gefährlicher man seine Umgebung gestaltet. Um der
Sicherheit Willen werden völlig unnötige Gefahrenpotenziale aufgebaut,
um damit zu behaupten, dass die Sicherheit damit größer wird. Also
sorry, aber um sowas von sich zu geben, muss schon wirklich einen an der
Waffel haben.
Post by Arne Luft
In 500
Jahren ist das wahrscheinlich alles bekannt und dann sind die Leute
wahrscheinlich auch etwas gelassener bei der Sache.
Je mehr Gefahrenpotenziale aufgebaut werden, desto wahrscheinlicher
werden auch Unglücke damit. Alleine mit etwas Zurückhaltung und
intelligenten Strukturen lassen sich die gröbsten Gefahrenpotenziale
vermeiden. Gefahren, die es nicht gibt können schlecht gefährlich werden.
Post by Arne Luft
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Die schließen von dem, was sie kennen, auf das, was kommen wird,
obwohl das, was ist, nichts ist, was mit dem, was sie kennen, zu tun
hat.
Du übersiehst die allgemeine Grundhaltung. Wenn Geld mehr wert ist als
ein Mensch, dann kann man Menschen umbringen. Der Mensch wird dann
nämlich relativ bedeutungslos und kann deshalb entsorgt werden. Das
zeigt sich dann in der Kriminalitätsrate und in menschenverachtenden
Bestrafungen, was alles in Richtung wertlose Menschen läuft. Da ergibt
dann Eins das Andere.
Du laberst Quatsch, weil - ich wiederhole es jetzt nochmals -
Du wechselst den Bezug,
das hättest du gerne. Es ist aber nun mal alles die selbe Suppe. Ob
Waffen oder Umgang mit der Umwelt oder mit anderen Menschen - es geht
immer um die maßlos übersteigerte Selbstsicherheit, wirklich alles im
Griff zu haben.
Post by Arne Luft
Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Desweiteren sollten die
Mittel dazu verwendet werden, die Menschen auf die Veränderungen
vorzubereiten, anstatt sie zu verhindern zu versuchen.
Vorbeugen ist besser als bohren...
Es ist aber fast immer sinnvoller, bereit zu sein und abzuwarten, als
in sinnlosen Aktionismus zu verfallen.
Das Astrail-Konzept betrachte ich nicht als sinnlosen Aktionismus. Damit
könnte man mit purem Eigennutz dafür sorgen, dass sich kein CO2 mehr
anreichert und man trotzdem ein bequemeres und besseres Leben führen
könnte als heute. Einfach, weil dann Automaten die dümmsten Jobs übernehmen.
Post by Arne Luft
Das gilt insbesondere dann, wenn weder Funktion noch Ursachen bekannt
sind wie beim Klimawandel.
Anstandsregeln haben sich nicht einfach aus dem Nichts heraus
entwickelt. Rein technsiche gesehen ist es überhaupt kein Problem, beim
Gastgeber seine Notdurft auf dem schönen Wohnzimmersofa zu hinterlassen.
Allerdings begünstigt sowas die Ausbreitung von Infektionskrankheiten.
Vermutlich deshalb hat der Mensch ein Ekelgefühl gegen seine
Hinterlassenschaften entwickelt, woraus sich die Anstandsregel ableiten
lässt, dass man seinem Gastgeber nicht auf's Sofa kackt.

Wenn man schon weiß, dass man in einer hoch komplexen Umgebung lebt,
dann täte Zurückhaltung gut. Nicht mehr verändern als unbedingt nötig
ist. Sowas hört die fossile und atomare Energiewirtschaft aber nicht
gerne. Denn sie verändern eine ganze Menge in dem System, das so leicht
keiner durchschaut und wie du auch selber schreibst. Aber SIE wissen
natürlich GANZ genau, dass IHRE Hinterlassen gar nie nicht auch nur
irgendwelche Konsequenzen haben könnten. Aus diesem Grund darf ganz
selbstverständlich rausgehauen werden, was immer man will. 150 Liter auf
100 Kilometer - das wären Fahrzeuge nach ihrem Geschmack. Der
Klimawandel wird dann eben auf irgendwas geschoben, das mit ihnen nichts
zu tun hat. Sonnenaktivitäten (die in den Klimamodellen durchaus
berücksichtigt wird) kann der Mensch nicht beeinflussen. Interstellare
Energieflüsse auch nicht. Supernovae usw. usf.... Schuld ist alles,
wofür der Mensch nicht verantwortlich gemacht werden kann. Also darf man
nach Herzenslust weitersauen, wie man will. Spielt ja eh' keine Rolle. Oder?
Post by Arne Luft
Deshalb bin ich für den Bau von Tempeln oder Kirchen und großflächigen
Ritualen.
Sowas hat zumindest die Menschen zusammen gehalten und ihnen eine
gemeinsame Identität verschafft.
Post by Arne Luft
Das funktioniert genausowenig wie das, was unsere Regierung
macht und die Klimawandelisten verlangen, aber es ist preiswerter und
ruiniert nicht die einfachen Leute.
Erkläre mal, wie das Astrail-Konzept die einfachen Leute ruinieren sollte.
--
Servus
Christoph Müller
https://www.astrail.de
Franz Glaser
2019-09-13 08:46:02 UTC
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Post by Christoph Müller
Post by Arne Luft
Damit stellst du aber den Mensch automatisch in den Mittelpunkt des
universellen Daseins und definierst es von dort.
Der Mensch ist das Maß der Dinge. Wussten schon die alten Griechen.
Da irrten sie aber, die alten Griechen. Auch wenn sie deswegen gerade
Linien fürs menschliche Auge bei ihren Tempeln noch so genial
krümmten :-)


GL
--
In einer Demokratie gilt das Dreimächtesystem (die Gewaltenteilung):
a) das Volk allein, repräsentiert vom Parlament, schreibt die Gesetze.
b) die Gerichte urteilen nach den Gesetzen und nach sonst nichts.
c) die Regierung verwaltet und hält sich dabei an die Gesetze.
Hans-Juergen Lukaschik
2019-09-12 06:22:37 UTC
Antworten
Permalink
Hallo Arne,

am Mittwoch, 11 September 2019 15:13:26
Tatsache ist, dass der GeburtenrÃŒckgang, der bereits unterwegs ist,
das Problem mit den steigenden CO2-Emissionen schneller lösen wird,
als es das menschliches Zutun könnte ex Weltkrieg.
Welcher GeburtenrÌckgang? Nur, weil der europÀische Nachwuchs
inzwischen in Afrika und Vorderasien zur Welt kommt, gibt es doch
keinen RÃŒckgang. In Deutschland mÃŒsste nur der Generationenvertrag
geÀndert werden, von wegen die jungen zahlen fÌr die alten.

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
Arne Luft
2019-09-12 10:23:46 UTC
Antworten
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On Thu, 12 Sep 2019 08:22:37 +0200, Hans-Juergen Lukaschik
Post by Hans-Juergen Lukaschik
Hallo Arne,
am Mittwoch, 11 September 2019 15:13:26
Post by Arne Luft
Tatsache ist, dass der Geburtenrückgang, der bereits unterwegs ist,
das Problem mit den steigenden CO2-Emissionen schneller lösen wird,
als es das menschliches Zutun könnte ex Weltkrieg.
Welcher Geburtenrückgang? Nur, weil der europäische Nachwuchs
inzwischen in Afrika und Vorderasien zur Welt kommt, gibt es doch
keinen Rückgang. In Deutschland müsste nur der Generationenvertrag
geändert werden, von wegen die jungen zahlen für die alten.
Das ist ein globales Phänomen und hat mit D überhaupt nichts zu tun,
außer dass wir auch davon betroffen sind.

Da ist die Entwicklung in Indonesien, der Türkei und dem Iran.
Loading Image...

Da siehst du, dass die Geburtenrate (Kinder pro gebärfähiger Frau) von
5,5 bis 7 im Jahre 1960 auf 1,7 bis 2,4 im Jahre 2015 zurückgegangen
ist.

In dieser Tabelle
Loading Image...

ist zu sehen, dass lediglich Länder mit hohem Rückstand auf den
Wohlstand (Niger, Somalia, Tschad, etc.) noch hohe Fertilitätsraten
haben.


In der obersten Zeile unter "World" zeigt sich die Unterbrechung diese
Vorganges durch den Geburtenüberschuß nach dem WK2.

Jahrfünft F-Rate

1950-55 4,96
1955-60 4,89
1960+65 5,03
1965-70 4,92
1970-75 4,46
....
2010-15 2,52


Der Geburtenrückgang läuft und viele Staaten sind bereits unter der
Mindestreproduktionsschwelle von 2,1 Kinder pro gebärfähiger Frau
angekommen.

Hat sich das mal etabliert, ändert sich das nicht wieder, egal was die
Politik unternimmt.


Loading Image...

Da zeigt sich der in Wirklichkeit geringe Einfluß der 1979
eingeführten festlandchinesischen Einkindpolitik auf die dortige
Fertilitätsrate und das es nicht rückgängig gemacht werden kann, was
da läuft.



Ich verstehe nicht, warum diese offensichtlichen Wahrheiten nicht
propagiert werden.

Vermutlich können weder Politik noch deren Zuarbeiter aus Beratern,
Pseudo-Wissenschaftlern, Ideologen und Journalisten es ertragen, dass
diese Welt grundlegend von Kräften bestimmt wird, auf die sie keinen
Einfluß haben.

Kriege vom Zaun brechen und jede Menge Verbote aussprechen, ist
einfach. Eine nachhaltige positive Wirkung zu erzielen, ist aber
bisher keinen von denen durch Planung und Wille gelungen außer jenen,
die Freiheit und Marktwirtschaft förderten.

Damit sollte auch klar sein, was für Eumel bei uns da oben rumspringen
und so tun, als wüßten sie was. Sie sind das übliche standard-einfach
Dummvolk, dass von dem lebt, was es sich aus seinen falschen
Kenntnissen zusammenphantasiert, ohne es jemals auf Realität zu
überprüfen.

Wie das der Christoph auch gemacht hat im Vorartikel. So funktioniert
der Fehler, den die alle machen.
Franz Glaser
2019-09-12 10:35:55 UTC
Antworten
Permalink
Post by Arne Luft
Da siehst du, dass die Geburtenrate (Kinder pro gebärfähiger Frau) von
5,5 bis 7 im Jahre 1960 auf 1,7 bis 2,4 im Jahre 2015 zurückgegangen
ist.
Die Pille hat die "flower power" - Revolution in den USA ausgelöst.

Daraus ist der 68-er Wahn auf Europa herüber geschwappt.

Erst in den 80er Jahren ist sie auch in Afrika und Asien wirksam geworden.

Chinas 1-Kindpolitik hat sich als Flop erwiesen - wie alles, was
von einer Einpartei dem Volk aufgedrängt wird.


GL
--
In einer Demokratie gilt das Dreimächtesystem (die Gewaltenteilung):
a) das Volk allein, repräsentiert vom Parlament, schreibt die Gesetze.
b) die Gerichte urteilen nach den Gesetzen und nach sonst nichts.
c) die Regierung verwaltet und hält sich dabei an die Gesetze.
Arne Luft
2019-09-12 11:16:50 UTC
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On Thu, 12 Sep 2019 12:35:55 +0200, Franz Glaser
Post by Franz Glaser
Post by Arne Luft
Da siehst du, dass die Geburtenrate (Kinder pro gebärfähiger Frau) von
5,5 bis 7 im Jahre 1960 auf 1,7 bis 2,4 im Jahre 2015 zurückgegangen
ist.
Die Pille hat die "flower power" - Revolution in den USA ausgelöst.
Daraus ist der 68-er Wahn auf Europa herüber geschwappt.
Das mit der Pille ist ein Irrtum. Der Vorgang des
Fertilitätsrückganges (weniger Kinder pro gebärfähiger Frau) läuft
schon viel länger.

Begonnen hat er mit der Industrialisierung und dem Beginn auch nur
eines bescheidenen Wohlstandes für viele. Unterbrochen wurde er
jedesmal infolge der Weltkriege.

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Franz Glaser
2019-09-13 07:07:23 UTC
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Post by Arne Luft
Post by Franz Glaser
Post by Arne Luft
Da siehst du, dass die Geburtenrate (Kinder pro gebärfähiger Frau) von
5,5 bis 7 im Jahre 1960 auf 1,7 bis 2,4 im Jahre 2015 zurückgegangen
ist.
Die Pille hat die "flower power" - Revolution in den USA ausgelöst.
Daraus ist der 68-er Wahn auf Europa herüber geschwappt.
Das mit der Pille ist ein Irrtum. Der Vorgang des
Fertilitätsrückganges (weniger Kinder pro gebärfähiger Frau) läuft
schon viel länger.
Begonnen hat er mit der Industrialisierung und dem Beginn auch nur
eines bescheidenen Wohlstandes für viele. Unterbrochen wurde er
jedesmal infolge der Weltkriege.
https://www.bpb.de/cache/images/9/139209-st-galerie_gross.jpg?E191A
Ich meine, dass "das mit der Pille" _kein_Irrtum_ ist :-))

Nicht so sehr _direkt_ wegen der Zahl der Geburten sondern wegen
der Lässigkeit. Der _Begriff_ "SEX" ist DAMALS auch aus den USA in
die ganze Welt gestreut worden, auch in die NICHTchristliche und
in die NICHTjüdische. In den 60er Jahren!

Der aus den biblischen 10 Geboten abgeleitet ist und in der US-
englischen Sprache gebräuchlich.

In der deutschen Sprache, in den halbseidenen Deppenmedien hat sich
das US-englisch übersetzte DENGLISH durchgesetzt, die Vokabel
(isch dennge...) und die verkehrte Satzstellung, die lächerlicher-
weise auch die Rechtsrechten in ihrer Dummheit übernommen haben.

(Mir passiert es leider auch manchmal, weil sichs eingeprägt hat)


GL
--
In einer Demokratie gilt das Dreimächtesystem (die Gewaltenteilung):
a) das Volk allein, repräsentiert vom Parlament, schreibt die Gesetze.
b) die Gerichte urteilen nach den Gesetzen und nach sonst nichts.
c) die Regierung verwaltet und hält sich dabei an die Gesetze.
Franz Glaser
2019-09-13 07:31:34 UTC
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Post by Arne Luft
Das mit der Pille ist ein Irrtum. Der Vorgang des
Fertilitätsrückganges (weniger Kinder pro gebärfähiger Frau) läuft
schon viel länger.
Begonnen hat er mit der Industrialisierung und dem Beginn auch nur
eines bescheidenen Wohlstandes für viele. Unterbrochen wurde er
jedesmal infolge der Weltkriege.
https://www.bpb.de/cache/images/9/139209-st-galerie_gross.jpg?E191A
Noch einmal: die Pille ist bis Ende der 70er nur auf Rezept erhältlich
gewesen und auch da _nur_an_verheiratete_ Frauen, die bereits 3 Kinder
hatten. So weit die Theorie :-)

Allerdings haben die Mütter die Pille ihren halbwüchsigen Töchtern
(flower power) überlassen. Selber haben sie sich auf Kondomschutz verlassen.


GL
--
In einer Demokratie gilt das Dreimächtesystem (die Gewaltenteilung):
a) das Volk allein, repräsentiert vom Parlament, schreibt die Gesetze.
b) die Gerichte urteilen nach den Gesetzen und nach sonst nichts.
c) die Regierung verwaltet und hält sich dabei an die Gesetze.
Arne Luft
2019-09-13 08:30:54 UTC
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On Fri, 13 Sep 2019 09:31:34 +0200, Franz Glaser
Post by Franz Glaser
Post by Arne Luft
Das mit der Pille ist ein Irrtum. Der Vorgang des
Fertilitätsrückganges (weniger Kinder pro gebärfähiger Frau) läuft
schon viel länger.
Begonnen hat er mit der Industrialisierung und dem Beginn auch nur
eines bescheidenen Wohlstandes für viele. Unterbrochen wurde er
jedesmal infolge der Weltkriege.
https://www.bpb.de/cache/images/9/139209-st-galerie_gross.jpg?E191A
Noch einmal: die Pille ist bis Ende der 70er nur auf Rezept erhältlich
gewesen und auch da _nur_an_verheiratete_ Frauen, die bereits 3 Kinder
hatten. So weit die Theorie :-)
Allerdings haben die Mütter die Pille ihren halbwüchsigen Töchtern
(flower power) überlassen. Selber haben sie sich auf Kondomschutz verlassen.
Die Pille wurde am 23.6.1960 in den USA zum erstenmal zugelassen.
Schering brachte am 1.1.1961 die erste Anti-Baby-Pille in D auf den
Markt.

Wie erklärst du den Rückgang der durchschnittlichen Kinderzahl pro
Frau in D von 4,7 in 1880 auf 1,8 in 1930?

Bis 1960 nahm sie lediglich auf 2,5 als Folge der Erleichterung im
Wiederaufbauboom damals zu und sank seit 1966 (!!!) kontinuierlich.


Oder China.

http://cdn.theatlantic.com/static/mt/assets/hua_hsu/cohen_fertility3.jpg

Haben die Rotchinesen zuerst die Pille im Land verteilt und dann eine
Ein-Kind-Politik draufgesetzt, nachdem sie sahen, dass ihre Landsleute
durchaus bereit waren, weniger Kinder zu kriegen?



Die Pille hat zweifelsohne das Vermeiden von Schwangerschaften
erleichtert. Sie hat aber nur einen Trend unterstützt, der aus anderen
Gründen bereits jahrzehntelang lief.

Diese anderen Gründe sind die Kosten eines Kindes in einer
Wohlstandsgesellschaft und die Emanzipation der Frauen weg von der
Gebärmaschine zu erwerbstätigen Mitgliedern der Gesellschaft.
Begünstigt wurde das durch längere Lebenszeit und geringere
Kindersterblichkeit, sowie die Aufklärung.



Hier Daten zu England und Frankreich:

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Da siehst du, dass in beiden Ländern die Anzahl der Kinder pro
gebärfähiger Frau seit weit über 100 Jahren fallen.

In Frankreich seit 1790 und in England seit 1880.

Das hat mit der Pille überhaupt nichts zu tun. Sie erleichtert es nur.

Das ist die Folge von Aufklärung und Fortschritt.

Beide Länder zeigen auch diesen Nachkriegsboom jeweils nach dem
Weltkrieg.


Dieser Geburtenrückgang führte damals (um 1900) in allen betroffenen
Ländern zu einer Angst vor dem Aussterben. Die Franzosen waren
besonders groß darin.

Aber auch in D gab es diese Ängste:

https://www.stern.de/politik/deutschland/wie-demografen-panik-vor-dem-geburtenrueckgang-schueren-7373136.html

"Einer von ihnen war der Mediziner Carl Tönniges. Der Geburtenrückgang
war für ihn "eine Krankheit des Staatsorganismus". In seinem schmalen
Büchlein mit dem Titel "Der Geburtenrückgang und die drohende
Entvölkerung Deutschlands" schrieb er 1912: "Die Zahl der Geburten
geht in Deutschland immer mehr zurück ... Es ist verständlich, dass
dieser systematische Geburtenrückgang eine grosse und berechtigte
Beunruhigung im ganzen Deutschen Reiche hervorgerufen hat und von
allen Seiten der Ruf nach Abhilfe und Angabe geeigneter Massregeln
ertönt." Tönniges zitiert Generalfeldmarschall Moltke: "Das Wort
Moltkes: ›Die Franzosen verlieren durch ihren Geburtenrückgang jeden
Tag eine Schlacht‹, wird in absehbarer Zeit auch für Deutschland eine
bittere Wahrheit werden." Der Mediziner sah den Untergang Frankreichs
voraus. "Wenn keine Änderung in seiner rapiden Geburtsabnahme
eintritt, so ist dieses ›Ende Frankreichs‹ bereits in hundert Jahren
zur Wahrheit geworden."....."


Es ist also keine neues Ereignis. Das vorherige wird nur mit der Zeit
vergessen und die aktuell Lebenden glauben, auf ihre Art etwas noch
nie dagewesenes zu erleben.
Franz Glaser
2019-09-13 09:12:00 UTC
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Post by Arne Luft
"Einer von ihnen war der Mediziner Carl Tönniges. Der Geburtenrückgang
war für ihn "eine Krankheit des Staatsorganismus".
...

Ich habe alles gelesen aber dieser Satz ist charakteristisch :-)

Danke für die umfangreichen Informationen. Deine Kurven sind also
doch stärker als meine Behauptungen.


Mein Vorwurf liegt in der Staats- und Obrigkeitshörigkeit, die ich
bei euch Deutschen noch viel stärker kennengelernt habe als bei uns
in Österreich, wo sie sich auf die Öffentlichbediensteten in der
Hierarchie (angefangen vom Tramschaffner) beschränkt.

Was der Staat verlangt, ist so autoritär wie vor 100+ Jahren die
Kirche: Der Staat hat mit der "Aufklärung" die Kirche wie ein Kuckuck
aus dem Nest verdrängt ohne sich moralisch als höherwertig zu zeigen.

Der Unterschied ist dadurch gekennzeichnet, dass er sich erlauben
kann, die legistischen Daumenschrauben laufend anzuziehen im Gegensatz
zur auf "kein Jota, höchstens ein Dogma" festgenagelten Kirche.


GL
--
In einer Demokratie gilt das Dreimächtesystem (die Gewaltenteilung):
a) das Volk allein, repräsentiert vom Parlament, schreibt die Gesetze.
b) die Gerichte urteilen nach den Gesetzen und nach sonst nichts.
c) die Regierung verwaltet und hält sich dabei an die Gesetze.
Franz Glaser
2019-09-12 07:32:38 UTC
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Post by Arne Luft
Etwas mehr Gelassenheit wäre angebracht. Desweiteren sollten die
Mittel dazu verwendet werden, die Menschen auf die Veränderungen
vorzubereiten, anstatt sie zu verhindern zu versuchen.
Solang sich die Leute (das Volk) in Parteien aufteilen lässt
(TEILE UND HERRSCHE) statt die Parteifunktionäre in den Vulkan
zu schmeissen, solang werden sich das Volk gegenseitig bekämpfen
statt die Machtgierigen aufzuspiessen.


GL
--
In einer Demokratie gilt das Dreimächtesystem (die Gewaltenteilung):
a) das Volk allein, repräsentiert vom Parlament, schreibt die Gesetze.
b) die Gerichte urteilen nach den Gesetzen und nach sonst nichts.
c) die Regierung verwaltet und hält sich dabei an die Gesetze.
Karl Meisenkaiser
2019-09-11 17:42:01 UTC
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Post by Christoph Müller
Post by Karl Meisenkaiser
...
Wie wär's, wenn wir einfach mal das Überleben der Menschheit als
Zielgröße setzen würden?
Ich bin mehr für die Schönheit des Universums.
Lasst uns gemeinsam die Entropie verringern!
Für höhere Temperaturen auf der Erde!
Ob die Menschheit überlebt oder nicht, scheint dir also egal zu sein.
Die größte Gefahr für den Frieden in Deutschland geht derzeit vom
dekadenten Grünen Größenwahn aus!
Post by Christoph Müller
Wer soll ohne Menschheit beurteilen, ob das Universum schön ist?
Wen, wenn nicht Menschen, sollte interessieren, aus welchem Grund die
Entropie immer mehr wird? Wiso sind Menschen, die Entropie produzieren
(bzw. veranlassen) glücklicher als welche, denen das untersagt wird?
Welchen Menschen sollte die Temperatur auf der Erde noch interessieren,
wenn es gar keine Menschen mehr gibt?
Na ja - Hauptsache irgendwas vermeintlich Lustiges abgesondert.
Das war eigentlich nur halblustig. Ich dachte dabei nämlich an
Penrose´s "Very boring Era". Da wär man froh um jedes Kelvin.


Karl
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