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Naomi Klein - Die Schock Strategie
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Bin i lusti?
2008-06-12 10:27:57 UTC
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Assoziationen zum Buch





Naomi Klein hat im Herbst letzten Jahres bei S. Fischer Ihr drittes
Buch herausgebracht.

Die Schock Strategie
Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus

Der Titel wurde damals weitgehend feindselig und abwertend
besprochen.

Die Süddeutsche Zeitung, zum Beispiel, ließ der Autorin durch ihren
Rezensenten "kindliche Trotzigkeit", das Verschweigen von
Gegenargumenten und den Rückfall in die Zeit der ideologischen Kämpfe
des vorigen Jahrhunderts vorwerfen.

Nun habe ich das Buch, auf eine eindringliche Empfehlung hin, mit
einigen Monaten Verspätung doch gekauft und gelesen. Es hat sich
gelohnt.

Und auf die Gefahr hin, dass ich Ihr Budget für Literatureinkäufe
jetzt vom eigenen Verlag weg und auf den S. Fischer Verlag hinlenke,
sage ich Ihnen:

Sie sollten es auch lesen!

Es ist ein Buch, das wie kaum ein anderes Emotionen auslöst, die
sich in Entsetzen und Zorn bis zu wütenden Magenkrämpfen steigern können
und immer wieder dazu zwingen, das Buch zur Seite zu legen, um erst
einmal zu verarbeiten, was Naomi Klein da - sorgfältig recherchiert und
im Ton immer noch recht zurückhaltend - vor dem Leser ausbreitet.

Es ist das große "Unsittengemälde" des neoliberalen
Raubtierkapitalismus - und hätte ich Illustrationen dafür aussuchen
müssen, ich hätte bei Hieronymus Bosch danach gesucht. Auf insgesamt 763
Seiten, von denen 658 Seiten fortlaufenden Text und 105 Seiten, als
"Anmerkungen" bezeichnet, die notwendigen Querverweise und
Quellenangaben enthalten, breitet Naomi Klein alles das aus, was wir,
wenn wir überhaupt Kenntnis davon erhalten, üblicherweise verdrängen
oder zusammenhanglos als tragische Einzelereignisse werten.

Es ist das herausragende Verdienst der Autorin, in einem Ausblick
über die letzten drei Jahrzehnte ein Grundmuster entdeckt und sichtbar
gemacht zu haben, das die großen, übergeordneten Strategien erkennen
lässt, die unseren Globus in ein Tollhaus der Globalisierung verwandelt
haben, eine Welt, in der Krieg und Folter, die physische und psychische
Zerstörung von Menschen und Nationen zum selbstverständlichen Mittel
jener Profitoptimierer geworden sind, die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.

Kaufen Sie sich dieses Buch.
Am besten noch heute.

Es lohnt sich.



Wenn es gilt, zu Naomis Buch anderes als nur Lob zu äußern, dann
nicht, weil sie nachlässig recherchiert oder irreführende Schlüsse
gezogen hätte, nicht weil sie einseitig und voreingenommen geschrieben
oder die Welt auf eine verfälschende Weise selektiv wahrgenommen hätte -
dies alles, was ihr vorgehalten wurde, ist Üble Nachrede und letztlich
Beweis dafür, wie weit der Katastrophen-Kapitalismus es bereits
geschafft hat, die öffentliche Meinung zu kontrollieren und
zurechtzubiegen.

Wenn es gilt, Naomis Buch assoziativ zu ergänzen, dann nur deshalb,
weil sie ihren Leserinnen und Lesern keine Hoffung auf Besserung macht.
Der wenig tröstliche Hinweis am Ende der vielen schockierenden Seiten,
es gäbe erste Anzeichen dafür, dass die Schock-Strategie allmählich an
Wirkung verlieren könnte, ist so wenig Licht, dass das Ende des Tunnels
unerreichbar fern scheint. Mit den erdrückenden Schilderungen der Fakten
und dieser vagen Hoffnung alleingelassen, hat der Leser kaum eine Wahl.
Entweder er verdrängt auch das, was er dazugelernt hat, schnellstmöglich
wieder oder er verfällt in tiefe Depression.

Mich hat Naomi Kleins Buch lange und intensiv beschäftigt und es
wird mich weiter beschäftigen.



Assoziationen zum Buch

Milton Friedman, den Naomi Klein als den geistigen Urheber des
neoliberalen Weltbrandes ausgemacht hat, ist mir kurz nach dem 11.
September 2001 besonders übel aufgestoßen, als er im SPIEGEL-Interview
mit Michaela Schiessl den Verlust der Twin Towers auf den Verlust von
zwei Gebäuden reduzierte, deren Wiederaufbau Geld kosten wird, im
gleichen Kontext erklärte, das Militär müsse stark sein, nicht der
Regierungsapparat, und auf die abschließende Frage des SPIEGEL:

"Nun klingen Sie fast wie ein Globalisierungsgegner. Haben Sie am
Ende sogar Verständnis für diese Bewegung?",

antwortete,
"Bloß nicht, die haben so viele unterschiedliche Ideen, alle total
verrückt. Wer da demonstriert, sind nicht die Betroffenen, sondern
hauptsächlich gut situierte Mittelklasse-Zöglinge, die sich amüsieren
wollen und sich das leisten können. Das ist eine reine Spaßbewegung."
Das komplette Interview von 2001 ist immer noch hier zu finden

Dass es dieses Interview bis in die Abituraufgaben des Landes
Brandenburg im Jahre 2006 geschafft hat - mit der Aufforderung, eine
keynesianische Gegenthese zu entwerfen, ist immerhin erstaunlich.
Hier die Aufgabenstellung (Nr. 2)

Meine Reaktion darauf war der erste Leserbrief, den ich auch auf
meiner eigenen Homepage online gestell habe. Zurückblickend kann ich
mich des Verdachts nicht erwehren, dass Milton Friedman und dieses
SPIEGEL- Interview der Auslöser dafür gewesen sein könnten, dass ich
überhaupt begonnen habe, publizistisch zu arbeiten.

Damals beendete ich meinen Leserbrief mit der gegen Friedmans
Äußerungen gerichteten, beinahe aphoristischen Bemerkung:

Mag sein, daß Theorie ohne simplifizierende Abstraktion nicht
möglich ist,
aber wir sollten darüber nicht vergessen,
daß Praxis ohne Realität auch nicht funktioniert.

Der komplette Leserbrief



Ich habe danach in allem, was ich geschrieben habe, verstärkt
versucht, den Praxis- und Realitätsbezug herzustellen bzw. zu wahren. Ob
mir das immer in ausreichendem Maße gelungen ist, können nur meine Leser
beurteilen - die fast durchweg positiven Reaktionen, die ich erhalten
habe, stimmen mich diesbezüglich allerdings recht zuversichtlich.

So will ich auch heute versuchen, meinen theoretischen Entwurf für
eine bessere Welt, die möglich sein muss, ohne vorher auf das Entstehen
der "besseren Menschen" warten zu müssen, einen Schritt weiter
voranzubringen.

Beste Voraussetzungen für das Verständnis hat, wer auf dem aufbauen
kann, was ich in Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band II unter der
Überschrift "Credo der Vernunft" als Vision entwickelt habe und der über
das notwendige Wissen über das Geld verfügt, wie es in Band III
dargelegt ist.



Dämon Kapitalismus

Sie haben von Heuschrecken gehört. Solchen, die Unternehmen
aufkaufen und mit großem Appetit kahlfressen, ohne Rücksicht auf den
gesamtwirtschaftlichen Nutzen, den das Unternehmen vorher hervorgebracht
hat, ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden.

Sie haben gehört, dass feindliche Übernahmen dieser Art häufig mit
Krediten finanziert werden - und Sie haben gehört, dass diese Kredite
regelmäßig den aufgekauften Unternehmen zur Bedienung der Zins- und
Tilgungsforderungen aufgebürdet werden.

Haben Sie das aber auch verstanden?

Und wenn Sie es verstanden haben, haben Sie dann auch das
dahinterstehende dämonische Prinzip erkannt?



Da hat jemand nichts.

Jedenfalls lange nicht genug, um die Kapital- und
Stimmrechts-Mehrheit an der ins Auge gefassten Beute bezahlen zu können.

Doch es fehlt ihm nicht nur an Geld,
es fehlt ihm zudem vollkommen an jeglichem Skrupel,
ein Unternehmen trotzdem an sich zu bringen, es bis auf die leere
Hülle auszuschlachten und die Reste dann, völlig zerstört, den Aasgeiern
zu überlassen.

Es fehlt ihm zudem ein gesellschaftlicher Orientierungsrahmen,
der solche Aktivitäten zumindest als verpönt, wenn nicht gar als
verbrecherisch, verboten und strafbewehrt erkennen ließe.

Mit nichts, außer der notwendigen asozialen Energie, ein von
fragwürdigen Bestimmungen legalisiertes, auf Zerstörung und Plünderung
ausgerichtetes Geschäft auf Kosten seiner Mitmenschen zum eigenen Nutzen
vollkommen egoistisch durchzuziehen, tritt dieser Jemand an.


Er käme keinen Schritt weit,
hätte er nicht starke Verbündete.

Es sind die Banker, die sich von den hohen Gewinnerwartungen solcher
asozialen Geschäftsideen beeindrucken lassen und der Heuschrecke das
benötigte Geld vorstrecken.

Es sind die Banker, die den Wert des zu attackierenden Unternehmens
so hoch einschätzen, dass sie nicht daran zweifeln, dass es genug
Substanz aufweist, um an seiner systematischen Zerstörung bestens
mitverdienen zu können.

Es sind die Banker, die von Anfang an wissen, dass die Finanzierung
der feindlichen Übernahme letztlich aus der Substanz des übernommenen
Unternehmens kommen wird, und die daher - bei Licht betrachtet - nichts
als einen gemeinen Raub vorfinanzieren.

Es ist das Modell "Eroberungskrieg", das ohne militärische
Knalleffekte in den Börsensälen dieser Welt nachgespielt wird.

Die Okkupationsarmee wird finanziert, weil die Ausbeutung der zur
Eroberung anstehenden Ressourcen, einschließlich der Arbeitskraft der zu
unterjochenden Bevölkerung, einen Gewinn versprechen, der auf andere
Weise kaum zu erzielen ist.

Das dämonische Prinzip des Kapitalismus macht es möglich, jedem
"Eroberer" für jeden Raubzug jede erforderliche Menge Geld zur Verfügung
zu stellen, solange die Gewinnaussichten von den Bankern nur als
hinreichend realistisch eingeschätzt werden.

Die vielbeschworene "Allokationskraft des Zinses" die nach der
reinen Lehre der Volkswirtschaftler vom Schlage eines Milton Friedman
dafür sorgen soll, dass das knappe Gut Geld immer dorthin fließt, wo es
den größten Nutzen stiftet, ist von ihrer eigenen Perversion längst
eingeholt und überholt worden.


Geld fließt längst nicht mehr bevorzugt dahin, wo es Nutzen stiftet,
sondern fast ausschließlich noch dahin, wo sein Einsatz das
Geldvermögen, also den Geldbesitz und die zukünftigen Forderungen auf
Geld, am stärksten vergrößert. Ganz unabhängig davon, ob einem solchen
"Businessplan" eine realwirtschaftliche Leistung zugrunde liegt oder
nicht, ja sogar dann, wenn der ganze Akt ausschließlich destruktiv ist,
aber eben in der beabsichtigten Zerstörung ausreichend Geld frei wird,
um einen Gewinn zu erzielen.

Gegenwehr ist unmöglich, es sei denn, man wechselt rechtzeitig die
Seiten und schließt sich den Plünderern an.



Die imperiale Kreditmaschine

Wo die Verfügbarkeit von Kredit an nichts anderes gekoppelt ist, als
an den Grad der Wahrscheinlichkeit, dass der Kreditnehmer die Schuld
tilgen und darüberhinaus mindestens die geforderten Zinsen
erwirtschaften wird, sind Fehlsteuerungen der geschilderten Art
unvermeidlich.

Im Großen ist es der Staat, der sich verschuldet, um die
militärische Übermacht aufzubauen, die es ihm ermöglicht, seiner
Wirtschaft den Zugang zu den verlockenden Ressourcen fremder Länder
gewaltsam zu öffnen, im "Nicht-ganz-so-Großen" ist es der Spekulant, der
sein Spinnennetz aus Banken, Hedge-Fonds, Treuhändern, Stiftungen und
Scheinfirmen webt und darin fängt, wen immer er will.

Immer wird erst der Kredit in die Welt gesetzt, der die für den
Beutezug erforderlichen Geldmittel hervorbringt - und dann werden dem
überfallenen Staat oder dem übernommenen Unternehmen die zur Bedienung
des Kredits erforderlichen Mittel abgepresst. Dazu bedarf es keiner
Geldgeber, keiner Einleger, keiner Sparer - auch zur Finanzierung von
feindlichen Übernahmen wird der Kredit von den Banken aus dem Nichts
geschöpft.

Unter der Mehrheit der Demokraten besteht fraglos ein großer Konsens
über die Notwendigkeit der Bekämpfung von Heuschrecken und ähnlichem
Geziefer.

Unter der Mehrheit aller Demokraten (hier ist nicht nur die Partei
gemeint) besteht selbst in den USA ein großer Konsens darüber, dass
bloße Eroberungskriege einer zivilisierten Nation nicht würdig sind.

Dass dieser Konsens sowohl in den USA, wie auch in Deutschland, von
der Mehrheit der Gewählten nicht mitgetragen wird, ist schlimm, aber
kein Grund zur Resignation. Man darf - zwar selten, aber doch immer
wieder - wählen. Offenbar müssen nur oft genug die ganz anderen gewählt
werden, um diejenigen, die ihren Sitz im Parlament lieben, zum
Überdenken ihrer Position zu bewegen.

Eine ganze Reihe von Gesetzen und Gesetzesänderungen, die seit
Beginn dieses Jahrhunderts in Deutschland verabschiedet wurden, haben
nicht nur dazu beigetragen, den Heuschrecken das Kahlfressen zu
erleichtern, sondern auch dazu, die Beute, wenn überhaupt, dann nur noch
in vermindertem Maße mit dem Finanzminister teilen zu müssen.

Dass sich mit verblüffenden Argumenten "dafür" zwar immer wieder
rhetorische Scharmützel in proaktiven Talk- und Diskussions-Shows
gewinnen lassen, aber weder mittel- noch langfristig die Zustimmung der
Wähler zu erringen ist, werden einige Politiker wohl selbst dann noch
nicht begreifen, wenn sie Sitz und Diäten längst verloren haben, die
meisten allerdings sind flexibel genug, sich beizeiten auf veränderte
Stimmungen einzustellen, auch wenn sie bis dahin alles tun, um
Stimmungsänderungen zu verhindern.

Die Wurzel des Problems

Solange eine auf Raub und Plünderung spezialisierte
"Spekulationswirtschaft" sich die für ihre Attacken benötigten
Finanzmittel im Zusammenspiel von Banken und Aufkäufern praktisch
unbegrenzt selbst zur Verfügung stellen kann, erwachsen aus dieser
unsinnigen Überversorgung mit Geld ebenso verheerende Probleme, wie sie
aus der Unterversorgung der Realwirtschaft mit Zahlungsmitteln
entstehen. Wie die ausreichende Geldversorgung der Realwirtschaft
gesichert werden kann, habe ich bereits ausführlich beschrieben - noch
weitgehend unbeantwortet ist die Frage, wie den im Geld schwimmenden
Heuschrecken das Handwerk gelegt werden könnte.

Die Idee, Raub und Plünderung schlicht als kriminell zu bezeichnen,
zu verbieten und mit Strafen zu belegen, ist nicht sonderlich originell.
Die entsprechenden Gesetze sind in Kraft, nur versagen sie eben immer
da, wo ausreichend viel Geld sich ausreichend viel willfährigen
Sachverstand zusammenkaufen kann, um das eigene Handeln als "vollkommen
legal" und "volkswirtschaftlich sinnvoll und nützlich" darstellen zu
lassen.

Eine ausreichende Wirksamkeit ist nur von solchen Lösungen zu
erwarten, die als Veränderungen innerhalb des Systems implementiert
werden, nicht von solchen, die versuchen, das unveränderte System durch
von außen auferlegte Regeln zu besänftigen.

Ein System, in dem ein Wolf und eine Schafherde
barrierefrei im gleichen Stall gehalten werden, wird immer zugunsten des
Wolfs funktionieren.

Der Bauer, der dieses System installiert hat, kann dem
Wolf bei Strafe verbieten, Lämmer zu reißen, er kann den Lämmern bei
Strafe verbieten, sich dem Wolf auf mehr als drei Meter zu nähern,

solange das System selbst nicht verändert wird - zum
Beispiel, indem dem Wolf die Zähne gezogen werden - wird der Wolf Lämmer
und Schafe reißen.

Dass ein solches System in der Realität nicht existiert, ist
entweder darauf zurückzuführen, dass fehlkonstruierte Systeme schnell
von selbst zerfallen oder darauf, dass Schafzüchter offenbar genug
Verstand besitzen, um derart unsinnige Systeme zu vermeiden.

Fragt sich, warum es am notwendigen Verstand fehlt, wenn es darum
geht, das Raub- und Plündersystem der internationalen
Heuschreckenschwärme aufzulösen und nie wieder entstehen lassen.
Geht man dieser Fragestellung nach, stellt sich schnell heraus, dass
das Problem, vor dem wir stehen, entscheidend anders gestrickt ist:

Im Geld- und Plünder-System fehlt der Bauer!

Der Wolf führt ganz alleine die Regie und fühlt sich als ständiger
Gewinner mit seinen für ihn vorteilhaften Spielregeln sehr wohl. Nur die
Schafe sehen Änderungsbedarf - doch um den durchsetzen zu können, sind
sie darauf angewiesen, dass jemand die Rolle des Bauern übernimmt und
den Wolf zähmt, jemand, der es schafft, aus dem Räuber ein Haustier, den
Hofhund, den Schäferhund zu machen.

Wie jeder Vergleich hinkt auch dieser. Der Bauer wird Lämmer
schlachten - und der Hund wird nicht zum Vegetarier. Aber der Bauer wird
dafür sorgen, dass ein Gleichgewicht erhalten bleibt - und darin liegt
der Schlüssel zur Lösung.


Wer auch immer die Verantwortung für die Bereitstellung von Geld hat
(in meiner Vorstellung ist das eine staatsnahe, aber nicht staatliche
Zentralbank), bräuchte im Grunde ein Instrumentarium zur
Kreditkontrolle, welches die Herstellung beliebig hoher Bank-Kredite zur
Finanzierung räuberischer Aktivitäten weitgehend verhindert.

Nun wird nicht jede Bank jeden Kreditwunsch einer zentralen
"Genehmigungsstelle" vorlegen können, der bürokratische Aufwand wäre
viel zu hoch, selbst dann, wenn eine Wertgrenze festgelegt würde um die
Masse der Prüfvorgänge zu reduzieren. Es wird auch wenig sinnvoll sein,
Kreditnehmer ab einer bestimmten Größenordnung zu verpflichten, ein
"Unbedenklichkeits-Gutachten" beizubringen.

Beide Ansätze liegen außerhalb des Systems und werden folglich keine
nachhaltige Änderung hervorrufen können.

Sie erinnern sich an den Lösungsvorschlag zur Behebung des
Geldmangels in der Realwirtschaft aus Wolf's wahnwitzige
Wirtschaftslehre Band II?

Ein vernünftiges Anreizsystem

(...)
Menschliches Handeln orientiert sich überwiegend an dem Maß des
persönlichen Nutzens, der aus einer Handlung erwartet wird. Die
menschliche Auswahlentscheidung wird in aller Regel auf diejenige Option
fallen, die den größten persönlichen Nutzen verspricht, weil dies ein
Verhalten ist, das mit den Prinzipien der evolutionären Auslese im
Einklang steht. Weil wir diese Prinzipien weder leugnen wollen, noch
daran glauben, dass die Verbreitung eines vernünftigen Wertesystems
allein schon die Kraft hätte, den "besseren Menschen" hervorzubringen,
der zu seiner Durchsetzung und Stabilisierung in allen Lebensbereichen
erforderlich wäre, bleibt uns nur der Ansatz, die Anreize so zu setzen,
dass der persönliche Egoismus jedes Einzelnen völlig automatisch dazu
führt, dass überwiegend das Kästner´sche "Gute" getan wird.

(...)
Der Anreiz zum wertekonformen Wirtschaften wird auch unter
veränderten Zielsetzungen wieder der Anreiz eines zusätzlichen Gewinnes
sein, und er muss wieder denen angeboten werden, die für die
Weichenstellungen verantwortlich sind, nämlich den Unternehmern. Aber
wie?

(...)
Für einen steuernden Eingriff des Staates oder einer anderen
gesellschaftlichen Organisation in die Verhaltensweisen der Gesellschaft
gibt es nur zwei grundsätzliche Möglichkeiten, nämlich die Strafe für
unerwünschtes Verhalten und die Belohnung für Wohlverhalten. Weil wir
nicht über den Umgang mit Straftaten oder Verbrechen nachdenken, sondern
über die Beeinflussung von Entscheidungen, die sich (zumindest
hauptsächlich) im Rahmen der Legalität bewegen, sind Strafe und
Belohnung eigentlich nur damit darzustellen, dass die Erlangung eines
persönlichen Gewinnes unter den Gesichtspunkten der jeweiligen
gesamtgesellschaftlichen Zielsetzungen erschwert, oder erleichtert wird.
Im Ergebnis erkennen wir, dass das ganze Instrumentarium aus nichts
anderem besteht, als aus dem Einsatz von Verboten und Auflagen, von
Steuern und von Subventionen.

(...)
Wirkungen und längerfristige Folgen von Subventionen

Der Staat kann nicht nur Steuern mindern oder erlassen, er kann auch
direkt Geld oder Sachwerte zur Verfügung stellen, um bestimmte Vorhaben
zu fördern oder überhaupt erst zu ermöglichen.

(...)
Bei der Subvention können wir ziemlich sicher sein, dass es das
entsprechende Projekt in vielen Fällen nicht gäbe, hätte nicht eine
Subvention erschlossen werden können.

(...)
Es ist sicherlich so, dass da, wo Subventionstöpfe geöffnet werden,
immer wieder auch versucht wird, sich Subventionen zu erschleichen, aber
die Subvention ist das Mittel, das letztlich immer noch am besten
funktioniert.

(...)
Derjenige, der für einen bestimmten Zweck eine Subvention aufwendet,
weiß von vornherein auch, wo die Subvention ankommen wird. Er ist nicht,
wie bei der steuerlichen Förderung, darauf angewiesen, einen ausreichend
großen Anreiz zu setzen, um die Nutznießer anzulocken, und er wird nicht
durch trickreiche Steuersparmodelle mitschuldig an einer weiteren
Fassette der Steuer-Ungerechtigkeit, die in der Hoffnung ermöglicht
wird, dass sich auch eine nennenswerte Wirkung im eigentlich
angestrebten Sinne ergeben werde.

(...)
Die Betrachtung des Instrumentariums öffentlicher
Entscheidungslenkung ist ernüchternd. Mit der "billigen" Verschärfung
von Auflagen wird der Anreiz zur Umgehung ebenso gesteigert, wie der
Kontrollaufwand und letztlich nur wieder eine Deregulierung eingeleitet.
Mit der Eröffnung lukrativer steuerlicher Gestaltungsmöglichkeiten
werden "professionelle Gestalter" angelockt, die, mit geringstmöglichem
Einsatz für den eigentlichen Zweck, den größtmöglichen eigenen Nutzen
dadurch erzielen, dass sie Mittel, die eigentlich dem Fiskus zustehen,
in die Taschen von Initiatoren, Finanzinstituten und
Verkaufsorganisationen umlenken.

Für das präziseste und mit den geringsten Verlusten durch
unvermeidlichen Schwund belastete Instrument der Entscheidungslenkung,
die direkte Subvention, fehlt es am Geld. Dies ist besonders
bedauerlich, weil den im öffentlichen Interesse stehenden Maßnahmen zur
Entscheidungslenkung die von Geldnöten praktisch nicht geplagte,
wirtschaftliche Entscheidungslenkung entgegensteht, die genau diejenigen
Vorhaben fördert, die versprechen, die größtmögliche Rendite des
eingesetzten Kapitals zu erwirtschaften. Die größtmögliche
Kapitalrendite wird aber immer "der Falsche" erwirtschaften, nämlich
derjenige, der nur den eigenen Nutzen im Sinn hat und weder soziale noch
gesellschaftliche oder gar ökologische Rücksichten nimmt.
Für Maßnahmen, Projekte, Geschäfte, die eine hohe Kapitalrendite
versprechen, ist immer Geld da. Dieses Geld, das zum Teil zur
Finanzierung von Vorhaben verwendet wird, die aus
gesamtgesellschaftlicher Sicht höchst unerwünscht sind, fehlt zur
Finanzierung genau jener Vorhaben, die wir eigentlich fördern möchten.
Das lässt sich durch Zwang nicht ändern und nicht durch Auflagen, weil,
wie wir erkannt haben, derartige Reglementierungen nur einen immer
stärkeren Anreiz zur Umgehung setzen. Das können wir auch durch
Maßnahmen in der Steuerpolitik nicht ändern, weil die
Haushalts-Spielräume, mit denen solche Lenkungsversuche finanziert
werden müssten, im Vergleich zu den Dollar Billionen, die alleine die
Währungs- und Finanzspekulanten tagtäglich bewegen, schon nicht einmal
mehr als "Peanuts" bezeichnet werden können.

(...)
Die Vorrede war lang und weit ausholend, weil sie einen Teil der
Begründung des jetzt folgenden Vorschlages vorwegzunehmen hatte:

Gute Projekte
durch großzügige Anschubfinanzierung
rentabel machen!


Das ist der Leitsatz für ein Anreizsystem, das darauf setzt, dass
die Menschen alle Intelligenz und allen Ehrgeiz auch weiterhin
hauptsächlich darauf verwenden werden, Gewinne zu machen. Gute Projekte
müssen also Gewinn versprechen, damit sie realisiert werden.

(...)
Was heißt es, ein Projekt durch eine großzügige Anschubfinanzierung
"rentabel" zu machen?

Der Gedanke ist einfach: Das Projekt muss nach der geförderten
Planungs-, Investitions- und Anlaufphase aus eigener Kraft Gewinne
erwirtschaften, ohne dass weiterer Fördermittelzufluss erforderlich
wäre. Es soll also nicht dauerhaft subventioniert werden, um
"wirtschaftlich kranke" Projekte über viele Jahre künstlich am Leben zu
erhalten. Es soll eine einmalige Finanzspritze geben, die dem im
Business Plan ausgewiesenen Bedarf entspricht, und danach muss das
Projekt sich ungefähr so entwickeln, wie es geplant war.

Die Rentabilität und die aus dem Geschäft fließenden Gewinne
unterscheiden sich in keiner Weise von den Gewinnen anderer, nicht
geförderter Unternehmen. Sie unterliegen den gleichen Vorschriften und
der gleichen fiskalischen Behandlung wie alle anderen Gewinne auch! Es
gibt keine besonderen Auflagen bezüglich der Gewinnverwendung!

(...)
Wo kommt die großzügige Anschubfinanzierung her?

So, wie der Vorschlag bis hierher dargestellt wurde, muss es
zwingend so etwas wie einen "Rechtsanspruch auf Finanzierung" geben,
wenn die Förderungsbedingungen erfüllt sind. Denn nur bei Bestehen eines
solchen Rechtsanspruches ist hinreichende Planungssicherheit geschaffen,
um eine ernsthafte Hinwendung an "Gute Projekte" auch bei denen zu
erreichen, die bisher in der Gestaltung "weniger guter Projekte" ihren
Anreiz gefunden haben.

Nur unter der Bedingung dieses Rechtsanspruches wird es gelingen,
die "Guten Projekte" schnell auf den Weg zu bringen und damit den
Wettlauf mit der Zeit, in dem wir fraglos stehen, doch noch zu gewinnen.
Viele "Gute Projekte", die schnell und zur gleichen Zeit Fördermittel
beanspruchen, sind aber mit herkömmlichen Mitteln kaum zu finanzieren.
Natürlich wäre zuerst ein Umschichten aus vorhandenen Subventionstöpfen
denkbar, vor allem, wenn klar wird, dass damit die Subventionierung
"kranker Strukturen" zu Gunsten der Förderung "Guter Projekte"
aufgegeben wird, ohne dass sich das negativ auf die Arbeitsplatzbilanz
auswirken müsste, aber würde das reichen? Es würde nicht reichen! Dafür
fehlt das Geld.

Während die Wirtschaft, umhegt von den Geschäftsbanken, jedes
ökologisch unsinnige Projekt finanzieren kann, solange es nur eine
ausreichend hohe Rendite verspricht, weil durch völlig legale Methoden
die notwendige Geldmenge, zum Teil mit Hilfe der Zentralbanken, zum Teil
aber auch gegen deren Widerstand, geschaffen werden kann, fehlt für die
"Guten Projekte" das Geld.
Lesen Sie im Wirtschaftsteil Ihrer Tageszeitung nach, in welchem
Maße die Geldmenge in Euroland Monat für Monat, Quartal für Quartal
wächst! Stellen Sie ernsthaft die Frage, wo dieses Geldmengenwachstum
seinen Ursprung hat! Sie werden bald feststellen, dass die Zentralbanken
nur einen kleinen Einfluss auf die Geldmengenentwicklung haben, dass die
Geschäftsbanken in der Lage sind, praktisch "aus der Luft" ständig neue
Kredite zu vergeben und damit der Antrieb für ein ständiges Wachsen der
Geldmenge sind, einer Geldmenge, für die immer auch noch Zinsen fällig
werden, was ohne ein nochmaliges Wachsen der Geldmenge überhaupt nicht
dargestellt werden kann. Staat und Gesellschaft haben definitiv die
"Erzeugung von Geld" an die Privatwirtschaft abgetreten, haben sich auch
von den Geschäften der Zentralbanken dadurch entfernt und distanziert,
dass sie diesen eine weitestgehende Unabhängigkeit eingeräumt haben und
können keine zusätzliche Liquidität bereitstellen, ohne selbst Schulden
zu machen, während die Geschäftsbanken ungeniert und zum alleinigen
Nutzen ihrer Aktionäre fast unbeschränkt Geld schöpfen können.

Wir haben uns in den ersten Kapiteln dieses Buches mehrfach mit den
Problemen auseinander gesetzt, die in einem Wirtschaftsraum dann
entstehen, wenn das Geld sich aus dem Bereich des produktiven
Wirtschaftens zurückzieht. Vergleichbare Probleme sind in den so
genannten "entwickelten Volkswirtschaften" dadurch entstanden, dass der
betriebswirtschaftliche Egoismus die Unternehmen, und damit das Kapital,
in Betätigungsfelder geführt hat, die hohe Renditen zu Lasten der
natürlichen Ressourcen versprechen. Geld das für die umweltschädliche
Produktion investiert wurde, steht der umweltfreundlichen Alternative
doch nicht mehr zur Verfügung und es wird von den Geschäftsbanken dafür
auch kein Geld geschöpft, wenn zu erkennen ist, dass die
umweltfreundliche Alternative nicht ganz so rentabel sein wird, oder die
Rentabilität des bestehenden Investments beeinträchtigen würde. Wenn wir
also wollen, dass sich eine alternative Wirtschaft entwickeln kann,
müssen wir die Konsequenz tragen und das Geld dafür im Wesentlichen aus
einer gesellschaftlich akzeptierten Geldschöpfung des Staates
bereitstellen. Damit aber nicht genug. Um dem förderungswürdigen
Vorhaben einen guten Start zu geben und die Kosten insgesamt niedrig zu
halten und um die Marktchancen dieser Unternehmungen durch günstige
Preise weiter zu stärken, sollten die Förderungsmittel als verlorene
Zuschüsse zur Verfügung gestellt werden, so dass das geförderte Projekt
weder Zinslasten noch Tilgungsraten aufzubringen hat. Diese
Förderungsbedingungen sollten für Unternehmer und Initiatoren Anreiz
genug sein, um sich zu bemühen, mit "guten Projekten" gutes Geld zu
verdienen.

Den vollständigen Text und die tiefer gehenden Begründungen finden
Sie im Buch, aber der hier stark gekürzt wiedergegebene Gedankengang,
nämlich Geld dahin zu geben, wo es aus gesamtgesellschaftlicher Sicht
sinnvoll ist, sollte auch aus dem verkürzten Auszug verständlich
geworden sein.
Das Problems der Überversorgung spekulativer und räuberischer
Projekte mit Geld durch die Geldschöpfung der Privatbanken scheint auf
den ersten Blick mit dem gleichen Rezept nicht lösbar.

Wir stehen hier nicht vor einem Geldmangel-Problem der
Realwirtschaft -

oder doch?


Zu den häufig geäußerten Argumenten für Fusionen, nicht nur von
Banken, gehört die Aussage, dass schiere Größe notwendig sei, um
feindliche Übernahmen abwehren zu können. Schiere Größe bedeutet aber
nicht einfach nur viele Mitarbeiter, große Umsätze und hohe Gewinne,
sondern auch und vor allem einen so hohen Börsenwert, dass die
Spekulation letztlich doch an Grenzen stößt und aufgehalten wird.

Fehlt es also schlicht am Geld, um Spekulation abzuwehren?

Ja, das ist ein Hinweis. Aber wo und wie sollte Geld eingesetzt
werden, wenn es gilt Heuschrecken und anderes Geziefer abzuwehren?

Der Versuch, den Angreifern freiwillig soviel Geld in den Rachen zu
werfen, bis sie zusichern, kein Unternehmen mehr angreifen zu wollen,
ist naiv und würde nur ein unersättliches Schwarzes Loch eröffnen.

Klüger wäre es schon, das Zustandekommen von Fusionen zu fördern, um
auf diese Weise das Risiko der Angreifer zu erhöhen. Allerdings könnten
hier zwei unerwünschte Effekte auftreten. Einerseits ist zu erwarten,
dass sich massenhaft Wölfe als Schafe verkleiden, Subventionen für die
Fusion mit einem Schaf kassieren und es dann doch auffressen, und
andererseits ist nicht auszuschließen, dass sich doch jemand findet, der
auch noch den Angriff auf fusionierte Riesenschafe finanziert und dass
auch solche Angriffe, wenn nur genug Geld dafür da ist, erfolgreich sein
werden.

Die wirksame Abwehr von Heuschreckenattacken kann nur so aussehen,
dass Mechanismen ins System integriert werden, die das Risiko von
Attacken für den Angreifer und seine Finanziers von vornherein
vollkommen unkalkulierbar machen.



Maßnahme 1

Zeitverzögerung

Dies könnte z.B. im Aktienrecht so verankert werden, dass, mit
Ausnahme von Neuemmissionen, jede Aktie, egal von welchem Unternehmen,
nach Einbuchung in ein Depot, zunächst für mehrere (mindestens 3) Jahre
stimmrechtslos bleibt.

Das wäre ein massiver Schutz, nicht nur für die Altaktionäre,
sondern auch für den amtierenden Vorstand und für die Mitarbeiter und
würde eine mehrjährige Kontinuität der bisherigen Geschäftspolitik
gewährleisten, selbst wenn eine Übernahme erfolgreich bewerkstelligt
wurde.

Für die Programmierer der Bankensoftware wäre die Umsetzung einer
solchen Regelung ein Klacks - und für die im Grundgesetz verankerte
Sozialbindung des Eigentums wäre dies der größte Fortschritt seit 1949.



Maßnahme 2

Veränderung der Beteiligungsverhältnisse

Eine zusätzliche Veränderung im Aktienrecht könnte so aussehen, dass
die Hauptversammlung jeder Aktiengesellschaft mit der Mehrheit der
stimmberechtigten Aktien jederzeit eine Kapitalerhöhung zur Ausgabe von
Belegschaftsaktien (mit Veräußerungssperre über 8 Jahre) beschließen
kann, wenn dadurch eine drohende Stimmrechtsmehrheit verhindert werden
kann.
Der Ausgabepreis der jungen Aktien ist angemessen festzulegen - und
er wird dem Unternehmen vollständig aus frisch geschöpftem, zins- und
tilgungsfreiem Geld, von der Zentralbank bezahlt. Es wird also sowohl
das Unternehmen durch Liquiditätszufuhr gefördert, wie auch die
Kapitalbildung in Mitarbeiterhand - und die feindliche Übernahme wird
dabei für die Dauer der Sperrfrist der Belegschaftsaktien definitiv
geblockt.



So - und jetzt kommt noch der eigentliche Clou:

Maßnahme 3

Prävention

Die beiden vorgeschlagenen Änderungen im System werden alle
Versuche, Unternehmen auf die herkömmliche Heuschreckenart zu übernehmen
und auszuschlachten, als sinnlose Unterfangen erscheinen lassen. Niemand
wird mehr solche Attacken planen - und falls doch, dann wird sie niemand
finanzieren.

Was aber ist mit den positiven Effekten der Kapitalbildung in
Arbeitnehmerhand, wenn kein Angreifer mehr daherkommt, der sie auslöst?

Nun, die sollte es dennoch geben.

Es wäre kaum mehr, als eine Ausweitung der vom Staat begünstigten
Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand (Vermögenswirksame Leistung) die ja
auch in der Vergangenheit schon verwendet werden konnte, um
Belegschaftsaktien zu erwerben.

Es ist im Grunde nur ein kleiner Schritt,

der von der "Vermögenswirksamen Leistung" zur
"frischgeldfinanzierten" Arbeitnehmerbeteiligung am eigenen
Unternehmen führt

und ggfs. über einen großen, vom Staat gemanagten Fonds, in den die
angekauften Beteiligungen eingebracht werden, eine Beteiligung aller
abhängig Beschäftigten am Kapital und am Gewinn aller
Kapitalgesellschaften der Republik hervorbringt, während die mit den
Anteilen verbundenen Stimmrechte bei den einzelnen
Belegschaften/Mitarbeitern verbleiben sollten.

Die Abwehr von Spekulanten würde sich somit wandeln, weg von der
akuten Notfallbehandlung, wenn das Problem schon eingetreten ist, hin
zur präventiven Maßnahme - mit durchaus positiven Auswirkungen auf das
soziale Klima.

Detailfestlegungen würden den Rahmen dieses Aufsatzes sprengen, sind
aber im Grunde nicht schwer zu treffen.

Hauptsache, der Bauer regiert den Hof - und nicht der Wolf.



Solange der Staat sich seine Freiheit, gegen Plünderer und
Heuschrecken einzuschreiten, die er sich durch Akte autokastrationeller
Torheit versagt hat, nicht schlicht wieder nimmt, solange wird das Wüten
der Heuschrecken nicht enden.

Viele Politiker und vor allem viele "Experten" werden ihren
Widerstand gegen solche Plän artikulieren. Es ist nicht immer leicht,
die Gründe dafür herauszufinden. Hilfreich ist es daher, sich immer
wieder einmal zu fragen, wer im herrschenden System Bauer, wer Wolf und
wer Schaf ist.





Militärische Übergriffe, wie sie von Naomi Klein als ein Bestandteil
des Katastrophen-Kapitalismus entlarvt wurden, sind mit Änderungen am
deutschen Aktienrecht nicht abzuwehren, aber die Erkenntnis, dass es
möglich ist, eine wirksame Verteidigung gegen Angriffe aus der Finanz-
und Spekulationssphäre zu organisieren, wird Mut machen, auch diese
Aufgabe in Angriff zu nehmen.

Ja, Naomi hat Recht.

Die Wirksamkeit der Schock-Strategie lässt nach.
Man muss nur ein Weilchen darüber nachdenken.
Erich Pfennig
2008-06-12 10:52:33 UTC
Permalink
Post by Bin i lusti?
Assoziationen zum Buch
Naomi Klein hat im Herbst letzten Jahres bei S. Fischer Ihr drittes
Buch herausgebracht.
Die Schock Strategie
Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus
Der Titel wurde damals weitgehend feindselig und abwertend
besprochen.
Die Süddeutsche Zeitung, zum Beispiel, ließ der Autorin durch ihren
Rezensenten "kindliche Trotzigkeit", das Verschweigen von
Gegenargumenten und den Rückfall in die Zeit der ideologischen Kämpfe
des vorigen Jahrhunderts vorwerfen.
Nun habe ich das Buch, auf eine eindringliche Empfehlung hin, mit
einigen Monaten Verspätung doch gekauft und gelesen. Es hat sich
gelohnt.
Und auf die Gefahr hin, dass ich Ihr Budget für Literatureinkäufe
jetzt vom eigenen Verlag weg und auf den S. Fischer Verlag hinlenke,
Sie sollten es auch lesen!
Es ist ein Buch, das wie kaum ein anderes Emotionen auslöst, die
sich in Entsetzen und Zorn bis zu wütenden Magenkrämpfen steigern können
und immer wieder dazu zwingen, das Buch zur Seite zu legen, um erst
einmal zu verarbeiten, was Naomi Klein da - sorgfältig recherchiert und
im Ton immer noch recht zurückhaltend - vor dem Leser ausbreitet.
Es ist das große "Unsittengemälde" des neoliberalen
Raubtierkapitalismus - und hätte ich Illustrationen dafür aussuchen
müssen, ich hätte bei Hieronymus Bosch danach gesucht. Auf insgesamt 763
Seiten, von denen 658 Seiten fortlaufenden Text und 105 Seiten, als
"Anmerkungen" bezeichnet, die notwendigen Querverweise und
Quellenangaben enthalten, breitet Naomi Klein alles das aus, was wir,
wenn wir überhaupt Kenntnis davon erhalten, üblicherweise verdrängen
oder zusammenhanglos als tragische Einzelereignisse werten.
Es ist das herausragende Verdienst der Autorin, in einem Ausblick
über die letzten drei Jahrzehnte ein Grundmuster entdeckt und sichtbar
gemacht zu haben, das die großen, übergeordneten Strategien erkennen
lässt, die unseren Globus in ein Tollhaus der Globalisierung verwandelt
haben, eine Welt, in der Krieg und Folter, die physische und psychische
Zerstörung von Menschen und Nationen zum selbstverständlichen Mittel
jener Profitoptimierer geworden sind, die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Kaufen Sie sich dieses Buch.
Am besten noch heute.
Es lohnt sich.
Wenn es gilt, zu Naomis Buch anderes als nur Lob zu äußern, dann
nicht, weil sie nachlässig recherchiert oder irreführende Schlüsse
gezogen hätte, nicht weil sie einseitig und voreingenommen geschrieben
oder die Welt auf eine verfälschende Weise selektiv wahrgenommen hätte -
dies alles, was ihr vorgehalten wurde, ist Üble Nachrede und letztlich
Beweis dafür, wie weit der Katastrophen-Kapitalismus es bereits
geschafft hat, die öffentliche Meinung zu kontrollieren und
zurechtzubiegen.
Wenn es gilt, Naomis Buch assoziativ zu ergänzen, dann nur deshalb,
weil sie ihren Leserinnen und Lesern keine Hoffung auf Besserung macht.
Der wenig tröstliche Hinweis am Ende der vielen schockierenden Seiten,
es gäbe erste Anzeichen dafür, dass die Schock-Strategie allmählich an
Wirkung verlieren könnte, ist so wenig Licht, dass das Ende des Tunnels
unerreichbar fern scheint. Mit den erdrückenden Schilderungen der Fakten
und dieser vagen Hoffnung alleingelassen, hat der Leser kaum eine Wahl.
Entweder er verdrängt auch das, was er dazugelernt hat, schnellstmöglich
wieder oder er verfällt in tiefe Depression.
Mich hat Naomi Kleins Buch lange und intensiv beschäftigt und es
wird mich weiter beschäftigen.
Assoziationen zum Buch
Milton Friedman, den Naomi Klein als den geistigen Urheber des
neoliberalen Weltbrandes ausgemacht hat, ist mir kurz nach dem 11.
September 2001 besonders übel aufgestoßen, als er im SPIEGEL-Interview
mit Michaela Schiessl den Verlust der Twin Towers auf den Verlust von
zwei Gebäuden reduzierte, deren Wiederaufbau Geld kosten wird, im
gleichen Kontext erklärte, das Militär müsse stark sein, nicht der
"Nun klingen Sie fast wie ein Globalisierungsgegner. Haben Sie am
Ende sogar Verständnis für diese Bewegung?",
antwortete,
"Bloß nicht, die haben so viele unterschiedliche Ideen, alle total
verrückt. Wer da demonstriert, sind nicht die Betroffenen, sondern
hauptsächlich gut situierte Mittelklasse-Zöglinge, die sich amüsieren
wollen und sich das leisten können. Das ist eine reine Spaßbewegung."
Das komplette Interview von 2001 ist immer noch hier zu finden
Dass es dieses Interview bis in die Abituraufgaben des Landes
Brandenburg im Jahre 2006 geschafft hat - mit der Aufforderung, eine
keynesianische Gegenthese zu entwerfen, ist immerhin erstaunlich.
Hier die Aufgabenstellung (Nr. 2)
Meine Reaktion darauf war der erste Leserbrief, den ich auch auf
meiner eigenen Homepage online gestell habe. Zurückblickend kann ich
mich des Verdachts nicht erwehren, dass Milton Friedman und dieses
SPIEGEL- Interview der Auslöser dafür gewesen sein könnten, dass ich
überhaupt begonnen habe, publizistisch zu arbeiten.
Damals beendete ich meinen Leserbrief mit der gegen Friedmans
Mag sein, daß Theorie ohne simplifizierende Abstraktion nicht
möglich ist,
aber wir sollten darüber nicht vergessen,
daß Praxis ohne Realität auch nicht funktioniert.
Der komplette Leserbrief
Ich habe danach in allem, was ich geschrieben habe, verstärkt
versucht, den Praxis- und Realitätsbezug herzustellen bzw. zu wahren. Ob
mir das immer in ausreichendem Maße gelungen ist, können nur meine Leser
beurteilen - die fast durchweg positiven Reaktionen, die ich erhalten
habe, stimmen mich diesbezüglich allerdings recht zuversichtlich.
So will ich auch heute versuchen, meinen theoretischen Entwurf für
eine bessere Welt, die möglich sein muss, ohne vorher auf das Entstehen
der "besseren Menschen" warten zu müssen, einen Schritt weiter
voranzubringen.
Beste Voraussetzungen für das Verständnis hat, wer auf dem aufbauen
kann, was ich in Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band II unter der
Überschrift "Credo der Vernunft" als Vision entwickelt habe und der über
das notwendige Wissen über das Geld verfügt, wie es in Band III
dargelegt ist.
Dämon Kapitalismus
Sie haben von Heuschrecken gehört. Solchen, die Unternehmen
aufkaufen und mit großem Appetit kahlfressen, ohne Rücksicht auf den
gesamtwirtschaftlichen Nutzen, den das Unternehmen vorher hervorgebracht
hat, ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden.
Sie haben gehört, dass feindliche Übernahmen dieser Art häufig mit
Krediten finanziert werden - und Sie haben gehört, dass diese Kredite
regelmäßig den aufgekauften Unternehmen zur Bedienung der Zins- und
Tilgungsforderungen aufgebürdet werden.
Haben Sie das aber auch verstanden?
Und wenn Sie es verstanden haben, haben Sie dann auch das
dahinterstehende dämonische Prinzip erkannt?
Da hat jemand nichts.
Jedenfalls lange nicht genug, um die Kapital- und
Stimmrechts-Mehrheit an der ins Auge gefassten Beute bezahlen zu können.
Doch es fehlt ihm nicht nur an Geld,
es fehlt ihm zudem vollkommen an jeglichem Skrupel,
ein Unternehmen trotzdem an sich zu bringen, es bis auf die leere
Hülle auszuschlachten und die Reste dann, völlig zerstört, den Aasgeiern
zu überlassen.
Es fehlt ihm zudem ein gesellschaftlicher Orientierungsrahmen,
der solche Aktivitäten zumindest als verpönt, wenn nicht gar als
verbrecherisch, verboten und strafbewehrt erkennen ließe.
Mit nichts, außer der notwendigen asozialen Energie, ein von
fragwürdigen Bestimmungen legalisiertes, auf Zerstörung und Plünderung
ausgerichtetes Geschäft auf Kosten seiner Mitmenschen zum eigenen Nutzen
vollkommen egoistisch durchzuziehen, tritt dieser Jemand an.
Er käme keinen Schritt weit,
hätte er nicht starke Verbündete.
Es sind die Banker, die sich von den hohen Gewinnerwartungen solcher
asozialen Geschäftsideen beeindrucken lassen und der Heuschrecke das
benötigte Geld vorstrecken.
Es sind die Banker, die den Wert des zu attackierenden Unternehmens
so hoch einschätzen, dass sie nicht daran zweifeln, dass es genug
Substanz aufweist, um an seiner systematischen Zerstörung bestens
mitverdienen zu können.
Es sind die Banker, die von Anfang an wissen, dass die Finanzierung
der feindlichen Übernahme letztlich aus der Substanz des übernommenen
Unternehmens kommen wird, und die daher - bei Licht betrachtet - nichts
als einen gemeinen Raub vorfinanzieren.
Es ist das Modell "Eroberungskrieg", das ohne militärische
Knalleffekte in den Börsensälen dieser Welt nachgespielt wird.
Die Okkupationsarmee wird finanziert, weil die Ausbeutung der zur
Eroberung anstehenden Ressourcen, einschließlich der Arbeitskraft der zu
unterjochenden Bevölkerung, einen Gewinn versprechen, der auf andere
Weise kaum zu erzielen ist.
Das dämonische Prinzip des Kapitalismus macht es möglich, jedem
"Eroberer" für jeden Raubzug jede erforderliche Menge Geld zur Verfügung
zu stellen, solange die Gewinnaussichten von den Bankern nur als
hinreichend realistisch eingeschätzt werden.
Die vielbeschworene "Allokationskraft des Zinses" die nach der
reinen Lehre der Volkswirtschaftler vom Schlage eines Milton Friedman
dafür sorgen soll, dass das knappe Gut Geld immer dorthin fließt, wo es
den größten Nutzen stiftet, ist von ihrer eigenen Perversion längst
eingeholt und überholt worden.
Geld fließt längst nicht mehr bevorzugt dahin, wo es Nutzen stiftet,
sondern fast ausschließlich noch dahin, wo sein Einsatz das
Geldvermögen, also den Geldbesitz und die zukünftigen Forderungen auf
Geld, am stärksten vergrößert. Ganz unabhängig davon, ob einem solchen
"Businessplan" eine realwirtschaftliche Leistung zugrunde liegt oder
nicht, ja sogar dann, wenn der ganze Akt ausschließlich destruktiv ist,
aber eben in der beabsichtigten Zerstörung ausreichend Geld frei wird,
um einen Gewinn zu erzielen.
Gegenwehr ist unmöglich, es sei denn, man wechselt rechtzeitig die
Seiten und schließt sich den Plünderern an.
Die imperiale Kreditmaschine
Wo die Verfügbarkeit von Kredit an nichts anderes gekoppelt ist, als
an den Grad der Wahrscheinlichkeit, dass der Kreditnehmer die Schuld
tilgen und darüberhinaus mindestens die geforderten Zinsen
erwirtschaften wird, sind Fehlsteuerungen der geschilderten Art
unvermeidlich.
Im Großen ist es der Staat, der sich verschuldet, um die
militärische Übermacht aufzubauen, die es ihm ermöglicht, seiner
Wirtschaft den Zugang zu den verlockenden Ressourcen fremder Länder
gewaltsam zu öffnen, im "Nicht-ganz-so-Großen" ist es der Spekulant, der
sein Spinnennetz aus Banken, Hedge-Fonds, Treuhändern, Stiftungen und
Scheinfirmen webt und darin fängt, wen immer er will.
Immer wird erst der Kredit in die Welt gesetzt, der die für den
Beutezug erforderlichen Geldmittel hervorbringt - und dann werden dem
überfallenen Staat oder dem übernommenen Unternehmen die zur Bedienung
des Kredits erforderlichen Mittel abgepresst. Dazu bedarf es keiner
Geldgeber, keiner Einleger, keiner Sparer - auch zur Finanzierung von
feindlichen Übernahmen wird der Kredit von den Banken aus dem Nichts
geschöpft.
Unter der Mehrheit der Demokraten besteht fraglos ein großer Konsens
über die Notwendigkeit der Bekämpfung von Heuschrecken und ähnlichem
Geziefer.
Unter der Mehrheit aller Demokraten (hier ist nicht nur die Partei
gemeint) besteht selbst in den USA ein großer Konsens darüber, dass
bloße Eroberungskriege einer zivilisierten Nation nicht würdig sind.
Dass dieser Konsens sowohl in den USA, wie auch in Deutschland, von
der Mehrheit der Gewählten nicht mitgetragen wird, ist schlimm, aber
kein Grund zur Resignation. Man darf - zwar selten, aber doch immer
wieder - wählen. Offenbar müssen nur oft genug die ganz anderen gewählt
werden, um diejenigen, die ihren Sitz im Parlament lieben, zum
Überdenken ihrer Position zu bewegen.
Eine ganze Reihe von Gesetzen und Gesetzesänderungen, die seit
Beginn dieses Jahrhunderts in Deutschland verabschiedet wurden, haben
nicht nur dazu beigetragen, den Heuschrecken das Kahlfressen zu
erleichtern, sondern auch dazu, die Beute, wenn überhaupt, dann nur noch
in vermindertem Maße mit dem Finanzminister teilen zu müssen.
Dass sich mit verblüffenden Argumenten "dafür" zwar immer wieder
rhetorische Scharmützel in proaktiven Talk- und Diskussions-Shows
gewinnen lassen, aber weder mittel- noch langfristig die Zustimmung der
Wähler zu erringen ist, werden einige Politiker wohl selbst dann noch
nicht begreifen, wenn sie Sitz und Diäten längst verloren haben, die
meisten allerdings sind flexibel genug, sich beizeiten auf veränderte
Stimmungen einzustellen, auch wenn sie bis dahin alles tun, um
Stimmungsänderungen zu verhindern.
Die Wurzel des Problems
Solange eine auf Raub und Plünderung spezialisierte
"Spekulationswirtschaft" sich die für ihre Attacken benötigten
Finanzmittel im Zusammenspiel von Banken und Aufkäufern praktisch
unbegrenzt selbst zur Verfügung stellen kann, erwachsen aus dieser
unsinnigen Überversorgung mit Geld ebenso verheerende Probleme, wie sie
aus der Unterversorgung der Realwirtschaft mit Zahlungsmitteln
entstehen. Wie die ausreichende Geldversorgung der Realwirtschaft
gesichert werden kann, habe ich bereits ausführlich beschrieben - noch
weitgehend unbeantwortet ist die Frage, wie den im Geld schwimmenden
Heuschrecken das Handwerk gelegt werden könnte.
Die Idee, Raub und Plünderung schlicht als kriminell zu bezeichnen,
zu verbieten und mit Strafen zu belegen, ist nicht sonderlich originell.
Die entsprechenden Gesetze sind in Kraft, nur versagen sie eben immer
da, wo ausreichend viel Geld sich ausreichend viel willfährigen
Sachverstand zusammenkaufen kann, um das eigene Handeln als "vollkommen
legal" und "volkswirtschaftlich sinnvoll und nützlich" darstellen zu
lassen.
Eine ausreichende Wirksamkeit ist nur von solchen Lösungen zu
erwarten, die als Veränderungen innerhalb des Systems implementiert
werden, nicht von solchen, die versuchen, das unveränderte System durch
von außen auferlegte Regeln zu besänftigen.
Ein System, in dem ein Wolf und eine Schafherde
barrierefrei im gleichen Stall gehalten werden, wird immer zugunsten des
Wolfs funktionieren.
Der Bauer, der dieses System installiert hat, kann dem
Wolf bei Strafe verbieten, Lämmer zu reißen, er kann den Lämmern bei
Strafe verbieten, sich dem Wolf auf mehr als drei Meter zu nähern,
solange das System selbst nicht verändert wird - zum
Beispiel, indem dem Wolf die Zähne gezogen werden - wird der Wolf Lämmer
und Schafe reißen.
Dass ein solches System in der Realität nicht existiert, ist
entweder darauf zurückzuführen, dass fehlkonstruierte Systeme schnell
von selbst zerfallen oder darauf, dass Schafzüchter offenbar genug
Verstand besitzen, um derart unsinnige Systeme zu vermeiden.
Fragt sich, warum es am notwendigen Verstand fehlt, wenn es darum
geht, das Raub- und Plündersystem der internationalen
Heuschreckenschwärme aufzulösen und nie wieder entstehen lassen.
Geht man dieser Fragestellung nach, stellt sich schnell heraus, dass
Im Geld- und Plünder-System fehlt der Bauer!
Der Wolf führt ganz alleine die Regie und fühlt sich als ständiger
Gewinner mit seinen für ihn vorteilhaften Spielregeln sehr wohl. Nur die
Schafe sehen Änderungsbedarf - doch um den durchsetzen zu können, sind
sie darauf angewiesen, dass jemand die Rolle des Bauern übernimmt und
den Wolf zähmt, jemand, der es schafft, aus dem Räuber ein Haustier, den
Hofhund, den Schäferhund zu machen.
Wie jeder Vergleich hinkt auch dieser. Der Bauer wird Lämmer
schlachten - und der Hund wird nicht zum Vegetarier. Aber der Bauer wird
dafür sorgen, dass ein Gleichgewicht erhalten bleibt - und darin liegt
der Schlüssel zur Lösung.
Wer auch immer die Verantwortung für die Bereitstellung von Geld hat
(in meiner Vorstellung ist das eine staatsnahe, aber nicht staatliche
Zentralbank), bräuchte im Grunde ein Instrumentarium zur
Kreditkontrolle, welches die Herstellung beliebig hoher Bank-Kredite zur
Finanzierung räuberischer Aktivitäten weitgehend verhindert.
Nun wird nicht jede Bank jeden Kreditwunsch einer zentralen
"Genehmigungsstelle" vorlegen können, der bürokratische Aufwand wäre
viel zu hoch, selbst dann, wenn eine Wertgrenze festgelegt würde um die
Masse der Prüfvorgänge zu reduzieren. Es wird auch wenig sinnvoll sein,
Kreditnehmer ab einer bestimmten Größenordnung zu verpflichten, ein
"Unbedenklichkeits-Gutachten" beizubringen.
Beide Ansätze liegen außerhalb des Systems und werden folglich keine
nachhaltige Änderung hervorrufen können.
Sie erinnern sich an den Lösungsvorschlag zur Behebung des
Geldmangels in der Realwirtschaft aus Wolf's wahnwitzige
Wirtschaftslehre Band II?
Ein vernünftiges Anreizsystem
(...)
Menschliches Handeln orientiert sich überwiegend an dem Maß des
persönlichen Nutzens, der aus einer Handlung erwartet wird. Die
menschliche Auswahlentscheidung wird in aller Regel auf diejenige Option
fallen, die den größten persönlichen Nutzen verspricht, weil dies ein
Verhalten ist, das mit den Prinzipien der evolutionären Auslese im
Einklang steht. Weil wir diese Prinzipien weder leugnen wollen, noch
daran glauben, dass die Verbreitung eines vernünftigen Wertesystems
allein schon die Kraft hätte, den "besseren Menschen" hervorzubringen,
der zu seiner Durchsetzung und Stabilisierung in allen Lebensbereichen
erforderlich wäre, bleibt uns nur der Ansatz, die Anreize so zu setzen,
dass der persönliche Egoismus jedes Einzelnen völlig automatisch dazu
führt, dass überwiegend das Kästner´sche "Gute" getan wird.
(...)
Der Anreiz zum wertekonformen Wirtschaften wird auch unter
veränderten Zielsetzungen wieder der Anreiz eines zusätzlichen Gewinnes
sein, und er muss wieder denen angeboten werden, die für die
Weichenstellungen verantwortlich sind, nämlich den Unternehmern. Aber
wie?
(...)
Für einen steuernden Eingriff des Staates oder einer anderen
gesellschaftlichen Organisation in die Verhaltensweisen der Gesellschaft
gibt es nur zwei grundsätzliche Möglichkeiten, nämlich die Strafe für
unerwünschtes Verhalten und die Belohnung für Wohlverhalten. Weil wir
nicht über den Umgang mit Straftaten oder Verbrechen nachdenken, sondern
über die Beeinflussung von Entscheidungen, die sich (zumindest
hauptsächlich) im Rahmen der Legalität bewegen, sind Strafe und
Belohnung eigentlich nur damit darzustellen, dass die Erlangung eines
persönlichen Gewinnes unter den Gesichtspunkten der jeweiligen
gesamtgesellschaftlichen Zielsetzungen erschwert, oder erleichtert wird.
Im Ergebnis erkennen wir, dass das ganze Instrumentarium aus nichts
anderem besteht, als aus dem Einsatz von Verboten und Auflagen, von
Steuern und von Subventionen.
(...)
Wirkungen und längerfristige Folgen von Subventionen
Der Staat kann nicht nur Steuern mindern oder erlassen, er kann auch
direkt Geld oder Sachwerte zur Verfügung stellen, um bestimmte Vorhaben
zu fördern oder überhaupt erst zu ermöglichen.
(...)
Bei der Subvention können wir ziemlich sicher sein, dass es das
entsprechende Projekt in vielen Fällen nicht gäbe, hätte nicht eine
Subvention erschlossen werden können.
(...)
Es ist sicherlich so, dass da, wo Subventionstöpfe geöffnet werden,
immer wieder auch versucht wird, sich Subventionen zu erschleichen, aber
die Subvention ist das Mittel, das letztlich immer noch am besten
funktioniert.
(...)
Derjenige, der für einen bestimmten Zweck eine Subvention aufwendet,
weiß von vornherein auch, wo die Subvention ankommen wird. Er ist nicht,
wie bei der steuerlichen Förderung, darauf angewiesen, einen ausreichend
großen Anreiz zu setzen, um die Nutznießer anzulocken, und er wird nicht
durch trickreiche Steuersparmodelle mitschuldig an einer weiteren
Fassette der Steuer-Ungerechtigkeit, die in der Hoffnung ermöglicht
wird, dass sich auch eine nennenswerte Wirkung im eigentlich
angestrebten Sinne ergeben werde.
(...)
Die Betrachtung des Instrumentariums öffentlicher
Entscheidungslenkung ist ernüchternd. Mit der "billigen" Verschärfung
von Auflagen wird der Anreiz zur Umgehung ebenso gesteigert, wie der
Kontrollaufwand und letztlich nur wieder eine Deregulierung eingeleitet.
Mit der Eröffnung lukrativer steuerlicher Gestaltungsmöglichkeiten
werden "professionelle Gestalter" angelockt, die, mit geringstmöglichem
Einsatz für den eigentlichen Zweck, den größtmöglichen eigenen Nutzen
dadurch erzielen, dass sie Mittel, die eigentlich dem Fiskus zustehen,
in die Taschen von Initiatoren, Finanzinstituten und
Verkaufsorganisationen umlenken.
Für das präziseste und mit den geringsten Verlusten durch
unvermeidlichen Schwund belastete Instrument der Entscheidungslenkung,
die direkte Subvention, fehlt es am Geld. Dies ist besonders
bedauerlich, weil den im öffentlichen Interesse stehenden Maßnahmen zur
Entscheidungslenkung die von Geldnöten praktisch nicht geplagte,
wirtschaftliche Entscheidungslenkung entgegensteht, die genau diejenigen
Vorhaben fördert, die versprechen, die größtmögliche Rendite des
eingesetzten Kapitals zu erwirtschaften. Die größtmögliche
Kapitalrendite wird aber immer "der Falsche" erwirtschaften, nämlich
derjenige, der nur den eigenen Nutzen im Sinn hat und weder soziale noch
gesellschaftliche oder gar ökologische Rücksichten nimmt.
Für Maßnahmen, Projekte, Geschäfte, die eine hohe Kapitalrendite
versprechen, ist immer Geld da. Dieses Geld, das zum Teil zur
Finanzierung von Vorhaben verwendet wird, die aus
gesamtgesellschaftlicher Sicht höchst unerwünscht sind, fehlt zur
Finanzierung genau jener Vorhaben, die wir eigentlich fördern möchten.
Das lässt sich durch Zwang nicht ändern und nicht durch Auflagen, weil,
wie wir erkannt haben, derartige Reglementierungen nur einen immer
stärkeren Anreiz zur Umgehung setzen. Das können wir auch durch
Maßnahmen in der Steuerpolitik nicht ändern, weil die
Haushalts-Spielräume, mit denen solche Lenkungsversuche finanziert
werden müssten, im Vergleich zu den Dollar Billionen, die alleine die
Währungs- und Finanzspekulanten tagtäglich bewegen, schon nicht einmal
mehr als "Peanuts" bezeichnet werden können.
(...)
Die Vorrede war lang und weit ausholend, weil sie einen Teil der
Gute Projekte
durch großzügige Anschubfinanzierung
rentabel machen!
Das ist der Leitsatz für ein Anreizsystem, das darauf setzt, dass
die Menschen alle Intelligenz und allen Ehrgeiz auch weiterhin
hauptsächlich darauf verwenden werden, Gewinne zu machen. Gute Projekte
müssen also Gewinn versprechen, damit sie realisiert werden.
(...)
Was heißt es, ein Projekt durch eine großzügige Anschubfinanzierung
"rentabel" zu machen?
Der Gedanke ist einfach: Das Projekt muss nach der geförderten
Planungs-, Investitions- und Anlaufphase aus eigener Kraft Gewinne
erwirtschaften, ohne dass weiterer Fördermittelzufluss erforderlich
wäre. Es soll also nicht dauerhaft subventioniert werden, um
"wirtschaftlich kranke" Projekte über viele Jahre künstlich am Leben zu
erhalten. Es soll eine einmalige Finanzspritze geben, die dem im
Business Plan ausgewiesenen Bedarf entspricht, und danach muss das
Projekt sich ungefähr so entwickeln, wie es geplant war.
Die Rentabilität und die aus dem Geschäft fließenden Gewinne
unterscheiden sich in keiner Weise von den Gewinnen anderer, nicht
geförderter Unternehmen. Sie unterliegen den gleichen Vorschriften und
der gleichen fiskalischen Behandlung wie alle anderen Gewinne auch! Es
gibt keine besonderen Auflagen bezüglich der Gewinnverwendung!
(...)
Wo kommt die großzügige Anschubfinanzierung her?
So, wie der Vorschlag bis hierher dargestellt wurde, muss es
zwingend so etwas wie einen "Rechtsanspruch auf Finanzierung" geben,
wenn die Förderungsbedingungen erfüllt sind. Denn nur bei Bestehen eines
solchen Rechtsanspruches ist hinreichende Planungssicherheit geschaffen,
um eine ernsthafte Hinwendung an "Gute Projekte" auch bei denen zu
erreichen, die bisher in der Gestaltung "weniger guter Projekte" ihren
Anreiz gefunden haben.
Nur unter der Bedingung dieses Rechtsanspruches wird es gelingen,
die "Guten Projekte" schnell auf den Weg zu bringen und damit den
Wettlauf mit der Zeit, in dem wir fraglos stehen, doch noch zu gewinnen.
Viele "Gute Projekte", die schnell und zur gleichen Zeit Fördermittel
beanspruchen, sind aber mit herkömmlichen Mitteln kaum zu finanzieren.
Natürlich wäre zuerst ein Umschichten aus vorhandenen Subventionstöpfen
denkbar, vor allem, wenn klar wird, dass damit die Subventionierung
"kranker Strukturen" zu Gunsten der Förderung "Guter Projekte"
aufgegeben wird, ohne dass sich das negativ auf die Arbeitsplatzbilanz
auswirken müsste, aber würde das reichen? Es würde nicht reichen! Dafür
fehlt das Geld.
Während die Wirtschaft, umhegt von den Geschäftsbanken, jedes
ökologisch unsinnige Projekt finanzieren kann, solange es nur eine
ausreichend hohe Rendite verspricht, weil durch völlig legale Methoden
die notwendige Geldmenge, zum Teil mit Hilfe der Zentralbanken, zum Teil
aber auch gegen deren Widerstand, geschaffen werden kann, fehlt für die
"Guten Projekte" das Geld.
Lesen Sie im Wirtschaftsteil Ihrer Tageszeitung nach, in welchem
Maße die Geldmenge in Euroland Monat für Monat, Quartal für Quartal
wächst! Stellen Sie ernsthaft die Frage, wo dieses Geldmengenwachstum
seinen Ursprung hat! Sie werden bald feststellen, dass die Zentralbanken
nur einen kleinen Einfluss auf die Geldmengenentwicklung haben, dass die
Geschäftsbanken in der Lage sind, praktisch "aus der Luft" ständig neue
Kredite zu vergeben und damit der Antrieb für ein ständiges Wachsen der
Geldmenge sind, einer Geldmenge, für die immer auch noch Zinsen fällig
werden, was ohne ein nochmaliges Wachsen der Geldmenge überhaupt nicht
dargestellt werden kann. Staat und Gesellschaft haben definitiv die
"Erzeugung von Geld" an die Privatwirtschaft abgetreten, haben sich auch
von den Geschäften der Zentralbanken dadurch entfernt und distanziert,
dass sie diesen eine weitestgehende Unabhängigkeit eingeräumt haben und
können keine zusätzliche Liquidität bereitstellen, ohne selbst Schulden
zu machen, während die Geschäftsbanken ungeniert und zum alleinigen
Nutzen ihrer Aktionäre fast unbeschränkt Geld schöpfen können.
Wir haben uns in den ersten Kapiteln dieses Buches mehrfach mit den
Problemen auseinander gesetzt, die in einem Wirtschaftsraum dann
entstehen, wenn das Geld sich aus dem Bereich des produktiven
Wirtschaftens zurückzieht. Vergleichbare Probleme sind in den so
genannten "entwickelten Volkswirtschaften" dadurch entstanden, dass der
betriebswirtschaftliche Egoismus die Unternehmen, und damit das Kapital,
in Betätigungsfelder geführt hat, die hohe Renditen zu Lasten der
natürlichen Ressourcen versprechen. Geld das für die umweltschädliche
Produktion investiert wurde, steht der umweltfreundlichen Alternative
doch nicht mehr zur Verfügung und es wird von den Geschäftsbanken dafür
auch kein Geld geschöpft, wenn zu erkennen ist, dass die
umweltfreundliche Alternative nicht ganz so rentabel sein wird, oder die
Rentabilität des bestehenden Investments beeinträchtigen würde. Wenn wir
also wollen, dass sich eine alternative Wirtschaft entwickeln kann,
müssen wir die Konsequenz tragen und das Geld dafür im Wesentlichen aus
einer gesellschaftlich akzeptierten Geldschöpfung des Staates
bereitstellen. Damit aber nicht genug. Um dem förderungswürdigen
Vorhaben einen guten Start zu geben und die Kosten insgesamt niedrig zu
halten und um die Marktchancen dieser Unternehmungen durch günstige
Preise weiter zu stärken, sollten die Förderungsmittel als verlorene
Zuschüsse zur Verfügung gestellt werden, so dass das geförderte Projekt
weder Zinslasten noch Tilgungsraten aufzubringen hat. Diese
Förderungsbedingungen sollten für Unternehmer und Initiatoren Anreiz
genug sein, um sich zu bemühen, mit "guten Projekten" gutes Geld zu
verdienen.
Den vollständigen Text und die tiefer gehenden Begründungen finden
Sie im Buch, aber der hier stark gekürzt wiedergegebene Gedankengang,
nämlich Geld dahin zu geben, wo es aus gesamtgesellschaftlicher Sicht
sinnvoll ist, sollte auch aus dem verkürzten Auszug verständlich
geworden sein.
Das Problems der Überversorgung spekulativer und räuberischer
Projekte mit Geld durch die Geldschöpfung der Privatbanken scheint auf
den ersten Blick mit dem gleichen Rezept nicht lösbar.
Wir stehen hier nicht vor einem Geldmangel-Problem der
Realwirtschaft -
oder doch?
Zu den häufig geäußerten Argumenten für Fusionen, nicht nur von
Banken, gehört die Aussage, dass schiere Größe notwendig sei, um
feindliche Übernahmen abwehren zu können. Schiere Größe bedeutet aber
nicht einfach nur viele Mitarbeiter, große Umsätze und hohe Gewinne,
sondern auch und vor allem einen so hohen Börsenwert, dass die
Spekulation letztlich doch an Grenzen stößt und aufgehalten wird.
Fehlt es also schlicht am Geld, um Spekulation abzuwehren?
Ja, das ist ein Hinweis. Aber wo und wie sollte Geld eingesetzt
werden, wenn es gilt Heuschrecken und anderes Geziefer abzuwehren?
Der Versuch, den Angreifern freiwillig soviel Geld in den Rachen zu
werfen, bis sie zusichern, kein Unternehmen mehr angreifen zu wollen,
ist naiv und würde nur ein unersättliches Schwarzes Loch eröffnen.
Klüger wäre es schon, das Zustandekommen von Fusionen zu fördern, um
auf diese Weise das Risiko der Angreifer zu erhöhen. Allerdings könnten
hier zwei unerwünschte Effekte auftreten. Einerseits ist zu erwarten,
dass sich massenhaft Wölfe als Schafe verkleiden, Subventionen für die
Fusion mit einem Schaf kassieren und es dann doch auffressen, und
andererseits ist nicht auszuschließen, dass sich doch jemand findet, der
auch noch den Angriff auf fusionierte Riesenschafe finanziert und dass
auch solche Angriffe, wenn nur genug Geld dafür da ist, erfolgreich sein
werden.
Die wirksame Abwehr von Heuschreckenattacken kann nur so aussehen,
dass Mechanismen ins System integriert werden, die das Risiko von
Attacken für den Angreifer und seine Finanziers von vornherein
vollkommen unkalkulierbar machen.
Maßnahme 1
Zeitverzögerung
Dies könnte z.B. im Aktienrecht so verankert werden, dass, mit
Ausnahme von Neuemmissionen, jede Aktie, egal von welchem Unternehmen,
nach Einbuchung in ein Depot, zunächst für mehrere (mindestens 3) Jahre
stimmrechtslos bleibt.
Das wäre ein massiver Schutz, nicht nur für die Altaktionäre,
sondern auch für den amtierenden Vorstand und für die Mitarbeiter und
würde eine mehrjährige Kontinuität der bisherigen Geschäftspolitik
gewährleisten, selbst wenn eine Übernahme erfolgreich bewerkstelligt
wurde.
Für die Programmierer der Bankensoftware wäre die Umsetzung einer
solchen Regelung ein Klacks - und für die im Grundgesetz verankerte
Sozialbindung des Eigentums wäre dies der größte Fortschritt seit 1949.
Maßnahme 2
Veränderung der Beteiligungsverhältnisse
Eine zusätzliche Veränderung im Aktienrecht könnte so aussehen, dass
die Hauptversammlung jeder Aktiengesellschaft mit der Mehrheit der
stimmberechtigten Aktien jederzeit eine Kapitalerhöhung zur Ausgabe von
Belegschaftsaktien (mit Veräußerungssperre über 8 Jahre) beschließen
kann, wenn dadurch eine drohende Stimmrechtsmehrheit verhindert werden
kann.
Der Ausgabepreis der jungen Aktien ist angemessen festzulegen - und
er wird dem Unternehmen vollständig aus frisch geschöpftem, zins- und
tilgungsfreiem Geld, von der Zentralbank bezahlt. Es wird also sowohl
das Unternehmen durch Liquiditätszufuhr gefördert, wie auch die
Kapitalbildung in Mitarbeiterhand - und die feindliche Übernahme wird
dabei für die Dauer der Sperrfrist der Belegschaftsaktien definitiv
geblockt.
Maßnahme 3
Prävention
Die beiden vorgeschlagenen Änderungen im System werden alle
Versuche, Unternehmen auf die herkömmliche Heuschreckenart zu übernehmen
und auszuschlachten, als sinnlose Unterfangen erscheinen lassen. Niemand
wird mehr solche Attacken planen - und falls doch, dann wird sie niemand
finanzieren.
Was aber ist mit den positiven Effekten der Kapitalbildung in
Arbeitnehmerhand, wenn kein Angreifer mehr daherkommt, der sie auslöst?
Nun, die sollte es dennoch geben.
Es wäre kaum mehr, als eine Ausweitung der vom Staat begünstigten
Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand (Vermögenswirksame Leistung) die ja
auch in der Vergangenheit schon verwendet werden konnte, um
Belegschaftsaktien zu erwerben.
Es ist im Grunde nur ein kleiner Schritt,
der von der "Vermögenswirksamen Leistung" zur
"frischgeldfinanzierten" Arbeitnehmerbeteiligung am eigenen
Unternehmen führt
und ggfs. über einen großen, vom Staat gemanagten Fonds, in den die
angekauften Beteiligungen eingebracht werden, eine Beteiligung aller
abhängig Beschäftigten am Kapital und am Gewinn aller
Kapitalgesellschaften der Republik hervorbringt, während die mit den
Anteilen verbundenen Stimmrechte bei den einzelnen
Belegschaften/Mitarbeitern verbleiben sollten.
Die Abwehr von Spekulanten würde sich somit wandeln, weg von der
akuten Notfallbehandlung, wenn das Problem schon eingetreten ist, hin
zur präventiven Maßnahme - mit durchaus positiven Auswirkungen auf das
soziale Klima.
Detailfestlegungen würden den Rahmen dieses Aufsatzes sprengen, sind
aber im Grunde nicht schwer zu treffen.
Hauptsache, der Bauer regiert den Hof - und nicht der Wolf.
Solange der Staat sich seine Freiheit, gegen Plünderer und
Heuschrecken einzuschreiten, die er sich durch Akte autokastrationeller
Torheit versagt hat, nicht schlicht wieder nimmt, solange wird das Wüten
der Heuschrecken nicht enden.
Viele Politiker und vor allem viele "Experten" werden ihren
Widerstand gegen solche Plän artikulieren. Es ist nicht immer leicht,
die Gründe dafür herauszufinden. Hilfreich ist es daher, sich immer
wieder einmal zu fragen, wer im herrschenden System Bauer, wer Wolf und
wer Schaf ist.
Militärische Übergriffe, wie sie von Naomi Klein als ein Bestandteil
des Katastrophen-Kapitalismus entlarvt wurden, sind mit Änderungen am
deutschen Aktienrecht nicht abzuwehren, aber die Erkenntnis, dass es
möglich ist, eine wirksame Verteidigung gegen Angriffe aus der Finanz-
und Spekulationssphäre zu organisieren, wird Mut machen, auch diese
Aufgabe in Angriff zu nehmen.
Ja, Naomi hat Recht.
Die Wirksamkeit der Schock-Strategie lässt nach.
Man muss nur ein Weilchen darüber nachdenken.
Ich habe das Buch gelesen. Es sollte allen Kritikern Amerikas als
Grundlage für ihre Argumentation dienen.

Erich
Herbert Eisenbeiß
2008-06-12 15:53:45 UTC
Permalink
Erich Pfennig wrote:

[Fullquote+Me too gelöscht]

http://learn.to/quote
Bin i lusti?
2008-06-13 10:14:04 UTC
Permalink
Post by Herbert Eisenbeiß
[Fullquote+Me too gelöscht]
http://learn.to/quote
Ernst Schubert
2008-06-14 12:26:49 UTC
Permalink
Post by Herbert Eisenbeiß
[Fullquote+Me too gelöscht]
http://learn.to/quote
nein, du bist NICHT lustig, sondern bescheuert

Michael Ceglar
2008-06-12 11:04:23 UTC
Permalink
  die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange es aber wohlhabende Völker, wie die Deutschen, gibt, die vom
globalen Kapitalismus soweit profitieren können, daß sie ihren hohen
Lebensstandard zumindest wahren können, wird es kein demokratisches
Weltparlament oder eine demokratische Weltregierung geben, die da
eingreifen könnten.
Nicht mal in Europa bekommt man das bisher hin, obwohl ja hier die
Voraussetzungen optimal sind.
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
da nichts draus.

Das Gegreine sind nur Krokodilstränen.

Gruß
Michael
Erich Pfennig
2008-06-12 12:11:48 UTC
Permalink
Post by Michael Ceglar
Post by Bin i lusti?
die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
da nichts draus.
Das Gegreine sind nur Krokodilstränen.
Nix demokratisch legitimierte Politik. Das Gesülze diente häufig nur
dazu, ehemalige staatliche Betriebe zu privatisieren und den Einstieg
angelsächsischer Großkonzerne für eine Butterbrot und ein Ei unter der
Hoheit von Diktaturen wie in Chile oder Argentinien zu ermöglichen.

Mit Bargeld dürfte, das Ergebnis der berühmt berüchtigten
irakischen Wahlen vom 15. Dezember 2005 gekauft worden sein, die vom
Bush-Cheney Regime als Modell an Demokratie für den Mittleren Osten
beworben wurden. Wir dürfen nicht vergessen, dass bei den Wahlen vom
15. Dezember 2005 bis 2009 eine Koalition von fanatischen
Fundamentalisten und theokratischen schiitischen Parteien an die Macht
kam, die vom Iran unterstützt werden.
Nach neuesten Recherchen der BBC sind sei Beginn des Irak-Krieges 2003
ca 23 Mrd. Dollar verloren, gestohlen oder nicht ordnungsgemäß verbucht
worden. Bisher wurde gegen keines der verdächtigen Unternehmen
ermittelt.
Im Irak wurden sämtliche irakische Unternehmen platt gemacht und die
Ölindustrie an Shell und BP verschachert. Alles schön demokratisch, von
irakischen Marionetten abgesegnet.

Erich
Michael Ceglar
2008-06-12 17:01:40 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Michael Ceglar
  die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
da nichts draus.
Das Gegreine sind nur Krokodilstränen.
Nix demokratisch legitimierte Politik.
Sagte ich das nicht, daß es sie auf der internationaler "Ebene" nicht
gibt?
Das ist eben das Problem.

Gruß
Michael
Richie Kafka
2008-06-13 00:07:15 UTC
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Post by Michael Ceglar
Post by Erich Pfennig
Post by Michael Ceglar
Post by Bin i lusti?
die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
da nichts draus.
Das Gegreine sind nur Krokodilstränen.
Nix demokratisch legitimierte Politik.
Sagte ich das nicht, daß es sie auf der internationaler "Ebene" nicht
gibt?
Das sagtest Du. Du verschwiegst aber, daß die Politik auf europäischer oder
auch nationaler Ebene genauso wenig demokratisch legitimiert ist.
Post by Michael Ceglar
Das ist eben das Problem.
Das ist nicht *das* Problem, sondern nur eins unter vielen.
--
Gruß
Richie
und Mittelfinger für alle, die uns nicht mögen...
Michael Ceglar
2008-06-13 00:11:51 UTC
Permalink
Post by Richie Kafka
Post by Michael Ceglar
Post by Erich Pfennig
Post by Michael Ceglar
Post by Bin i lusti?
die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
da nichts draus.
Das Gegreine sind nur Krokodilstränen.
Nix demokratisch legitimierte Politik.
Sagte ich das nicht, daß es sie auf der internationaler "Ebene" nicht
gibt?
Das sagtest Du. Du verschwiegst aber, daß die Politik auf europäischer oder
auch nationaler Ebene genauso wenig demokratisch legitimiert ist.
Ich habe nicht verschwiegen, daß es auf europäischer Ebene nicht
legitimiert ist.
Deine Zitierfähigkeit läßt wie bekannt zu wünschen übrig.
Du läßt gerne was weg, stimmt's?
Post by Richie Kafka
Post by Michael Ceglar
Das ist eben das Problem.
Das ist nicht *das* Problem, sondern nur eins unter vielen.
Demokratische Legitimiation ist das einzige Problem, das es überhaupt
gibt.

Gruß
Michael
Richie Kafka
2008-06-13 01:48:30 UTC
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Post by Michael Ceglar
Post by Richie Kafka
Post by Michael Ceglar
Post by Erich Pfennig
Post by Michael Ceglar
Post by Bin i lusti?
die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz
davor stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu
demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
da nichts draus.
Das Gegreine sind nur Krokodilstränen.
Nix demokratisch legitimierte Politik.
Sagte ich das nicht, daß es sie auf der internationaler "Ebene" nicht
gibt?
Das sagtest Du. Du verschwiegst aber, daß die Politik auf europäischer
oder auch nationaler Ebene genauso wenig demokratisch legitimiert ist.
Ich habe nicht verschwiegen, daß es auf europäischer Ebene nicht
legitimiert ist.
Jaja, "international" schließt nach gängiger Definition "europäisch" ein.
Bitte verzeih, daß ich Europa als weitgehend homogen betrachte und mir die
Grenzen Deutschlands exakt nichts bedeuten.

Gut, bleibt noch die nationale Ebene, die Du verschweigst. Politiker, die
nach den Regeln von vor 50 Jahren "Demokratie" machen, sind nämlich keine
Demokraten. Jemand, der nur nach den Methoden von vor 50 Jahren konstruiert
und rechnet, ist nämlich heutzutage auch kein Ingenieur, und ich wüßte
nicht, warum man an besser bezahlte Leute laschere Anforderungen stellen
sollte.
Post by Michael Ceglar
Deine Zitierfähigkeit läßt wie bekannt zu wünschen übrig.
Wie bekannt?
Post by Michael Ceglar
Du läßt gerne was weg, stimmt's?
Solange es nicht sinnentstellend ist, ja.
Post by Michael Ceglar
Post by Richie Kafka
Post by Michael Ceglar
Das ist eben das Problem.
Das ist nicht *das* Problem, sondern nur eins unter vielen.
Demokratische Legitimiation ist das einzige Problem, das es überhaupt
gibt.
Derzeit ist es in der politischen Dimension tatsächlich das einzig
ernsthafte Problem.
--
Gruß
Richie
und Mittelfinger für alle, die uns nicht mögen...
STIMME DER WAHRHEIT
2008-06-12 12:50:11 UTC
Permalink
Post by Michael Ceglar
  die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange es aber wohlhabende Völker, wie die Deutschen, gibt, die vom
globalen Kapitalismus soweit profitieren können, daß sie ihren hohen
Lebensstandard zumindest wahren können,
Mach dich nicht lächerlich. Davon profitieren nur Unternehmen.
Post by Michael Ceglar
wird es kein demokratisches
Weltparlament oder eine demokratische Weltregierung geben, die da
eingreifen könnten.
Gibt es doch. Zumindest hält sich Amiland dafür.
Post by Michael Ceglar
Nicht mal in Europa bekommt man das bisher hin, obwohl ja hier die
Voraussetzungen optimal sind.
Es wächst halt nicht zusammen, was nicht zusammen gehört.
Post by Michael Ceglar
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
Einem vaterlandslosen Gesellen wie dir kann das ja nicht passieren!
--
Deutsche Politiker: Ein macht- und geldgeiles Lumpenpack.
Am schlimmsten: Die Wählerbetrüger und Rentenräuber von der SPDS.
Michael Ceglar
2008-06-12 17:05:21 UTC
Permalink
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
  die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange es aber wohlhabende Völker, wie die Deutschen, gibt, die vom
globalen Kapitalismus soweit profitieren können, daß sie ihren hohen
Lebensstandard zumindest wahren können,
Mach dich nicht lächerlich. Davon profitieren nur Unternehmen.
Ja, genau.
Das sind die, die deinen Lohn zahlen würden, wenn du arbeiten
würdest ;-)
Unternehmen, die nicht profitieren zahlen keine Löhne.
Tatsache ist, daß wir für fast 1Billion pro Jahr exportieren.
Wir sind die Profiteure der Globalisierung.
(DIe Afrikaner sind es sicher nicht)
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
wird es kein demokratisches
Weltparlament oder eine demokratische Weltregierung geben, die da
eingreifen könnten.
Gibt es doch. Zumindest hält sich Amiland dafür.
Quatsch, gibt es nicht.
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Nicht mal in Europa bekommt man das bisher hin, obwohl ja hier die
Voraussetzungen optimal sind.
Es wächst halt nicht zusammen, was nicht zusammen gehört.
Es gehört aber zusammen.
Ein paar Europäer haben das nicht kapiert, vor allem einige Politiker,
die es bisher nicht geschafft haben, das einzige, was wir gemeinsam
haben, in Europa einzuführen: parlamentarische Demokratie.
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
Einem vaterlandslosen Gesellen wie dir kann das ja nicht passieren!
Was soll "Vaterland" sein.
Verbindest du mit dem Begriff etwas?

Gruß
Michael
STIMME DER WAHRHEIT
2008-06-12 17:23:09 UTC
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Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
  die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange es aber wohlhabende Völker, wie die Deutschen, gibt, die vom
globalen Kapitalismus soweit profitieren können, daß sie ihren hohen
Lebensstandard zumindest wahren können,
Mach dich nicht lächerlich. Davon profitieren nur Unternehmen.
Ja, genau.
Das sind die, die deinen Lohn zahlen würden, wenn du arbeiten
würdest ;-)
Wie kommst du darauf, daß ich nicht arbeite?
Mir geht es doch nicht wie dir.
Post by Michael Ceglar
Unternehmen, die nicht profitieren zahlen keine Löhne.
Tatsache ist, daß wir für fast 1Billion pro Jahr exportieren.
Wir sind die Profiteure der Globalisierung.
Nein. WIR nicht. Aber das verstehst du ja nicht.
Post by Michael Ceglar
(DIe Afrikaner sind es sicher nicht)
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
wird es kein demokratisches
Weltparlament oder eine demokratische Weltregierung geben, die da
eingreifen könnten.
Gibt es doch. Zumindest hält sich Amiland dafür.
Quatsch, gibt es nicht.
Und wieder hast du deine Dummheit bewiesen.
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Nicht mal in Europa bekommt man das bisher hin, obwohl ja hier die
Voraussetzungen optimal sind.
Es wächst halt nicht zusammen, was nicht zusammen gehört.
Es gehört aber zusammen.
Eben nicht.
Post by Michael Ceglar
Ein paar Europäer haben das nicht kapiert, vor allem einige Politiker,
die es bisher nicht geschafft haben, das einzige, was wir gemeinsam
haben, in Europa einzuführen: parlamentarische Demokratie.
Du kannst zwar eine Menge labern, nur schade, daß du mit jedem Satz
dümmeres schreibst.
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
Einem vaterlandslosen Gesellen wie dir kann das ja nicht passieren!
Was soll "Vaterland" sein.
Verbindest du mit dem Begriff etwas?
Ich dachte mir schon, daß du staatenlos bist, daher weißt du das nicht.
--
Deutsche Politiker: Ein macht- und geldgeiles Lumpenpack.
Am schlimmsten: Die Wählerbetrüger und Rentenräuber von der SPDS.
Michael Ceglar
2008-06-13 00:00:24 UTC
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Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by Bin i lusti?
die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange es aber wohlhabende Völker, wie die Deutschen, gibt, die vom
globalen Kapitalismus soweit profitieren können, daß sie ihren hohen
Lebensstandard zumindest wahren können,
Mach dich nicht lächerlich. Davon profitieren nur Unternehmen.
Ja, genau.
Das sind die, die deinen Lohn zahlen würden, wenn du arbeiten
würdest ;-)
Wie kommst du darauf, daß ich nicht arbeite?
Mir geht es doch nicht wie dir.
Warum hast du dann ein Problem mit der globalen Wirtschaft?
Straßenkehrer?
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Unternehmen, die nicht profitieren zahlen keine Löhne.
Tatsache ist, daß wir für fast 1Billion pro Jahr exportieren.
Wir sind die Profiteure der Globalisierung.
Nein. WIR nicht. Aber das verstehst du ja nicht.
Doch. WIR schon. Du verstehst nicht.
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
(DIe Afrikaner sind es sicher nicht)
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
wird es kein demokratisches
Weltparlament oder eine demokratische Weltregierung geben, die da
eingreifen könnten.
Gibt es doch. Zumindest hält sich Amiland dafür.
Quatsch, gibt es nicht.
Und wieder hast du deine Dummheit bewiesen.
Erzähl odch mal, Idiot, wo es eine demokratische Weltregierung gibt.
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Nicht mal in Europa bekommt man das bisher hin, obwohl ja hier die
Voraussetzungen optimal sind.
Es wächst halt nicht zusammen, was nicht zusammen gehört.
Es gehört aber zusammen.
Eben nicht.
Aber ja.
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Ein paar Europäer haben das nicht kapiert, vor allem einige Politiker,
die es bisher nicht geschafft haben, das einzige, was wir gemeinsam
haben, in Europa einzuführen: parlamentarische Demokratie.
Du kannst zwar eine Menge labern, nur schade, daß du mit jedem Satz
dümmeres schreibst.
Schreibt einer, der es nie schafft, igrendwelche Arguemente zu
bringen.
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
Einem vaterlandslosen Gesellen wie dir kann das ja nicht passieren!
Was soll "Vaterland" sein.
Verbindest du mit dem Begriff etwas?
Ich dachte mir schon, daß du staatenlos bist, daher weißt du das nicht.
Ich dachte mir schon, daß du die Frage nicht beantworten kannst.
Dein Phrasen vom Vaterland sind eben hohle.

Gruß
Michael
STIMME DER WAHRHEIT
2008-06-13 05:41:45 UTC
Permalink
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by Bin i lusti?
die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange es aber wohlhabende Völker, wie die Deutschen, gibt, die vom
globalen Kapitalismus soweit profitieren können, daß sie ihren hohen
Lebensstandard zumindest wahren können,
Mach dich nicht lächerlich. Davon profitieren nur Unternehmen.
Ja, genau.
Das sind die, die deinen Lohn zahlen würden, wenn du arbeiten
würdest ;-)
Wie kommst du darauf, daß ich nicht arbeite?
Mir geht es doch nicht wie dir.
Warum hast du dann ein Problem mit der globalen Wirtschaft?
Weil ich im Gegensatz zu dir denke.
Post by Michael Ceglar
Straßenkehrer?
Und du? Alkoholiker?
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Unternehmen, die nicht profitieren zahlen keine Löhne.
Tatsache ist, daß wir für fast 1Billion pro Jahr exportieren.
Wir sind die Profiteure der Globalisierung.
Nein. WIR nicht. Aber das verstehst du ja nicht.
Doch. WIR schon. Du verstehst nicht.
Wie lange willst du geistiger Tiefflieger das Spielchen wiederholen?
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
(DIe Afrikaner sind es sicher nicht)
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
wird es kein demokratisches
Weltparlament oder eine demokratische Weltregierung geben, die da
eingreifen könnten.
Gibt es doch. Zumindest hält sich Amiland dafür.
Quatsch, gibt es nicht.
Und wieder hast du deine Dummheit bewiesen.
Erzähl odch mal, Idiot, wo es eine demokratische Weltregierung gibt.
Du solltest dir einen anderen Vorleser zulegen, Volldepp.
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Nicht mal in Europa bekommt man das bisher hin, obwohl ja hier die
Voraussetzungen optimal sind.
Es wächst halt nicht zusammen, was nicht zusammen gehört.
Es gehört aber zusammen.
Eben nicht.
Aber ja.
Aber nein.(Machen wir das Spielchen mal mit. Bei Deppen wie dir weiß man ja
nie, wann sie Amok laufen.)
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Ein paar Europäer haben das nicht kapiert, vor allem einige Politiker,
die es bisher nicht geschafft haben, das einzige, was wir gemeinsam
haben, in Europa einzuführen: parlamentarische Demokratie.
Du kannst zwar eine Menge labern, nur schade, daß du mit jedem Satz
dümmeres schreibst.
Schreibt einer, der es nie schafft, igrendwelche Arguemente zu
bringen.
Du bist nur nicht fähig, Argumente zu verstehen. Schon wieder besoffen?
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
Einem vaterlandslosen Gesellen wie dir kann das ja nicht passieren!
Was soll "Vaterland" sein.
Verbindest du mit dem Begriff etwas?
Ich dachte mir schon, daß du staatenlos bist, daher weißt du das nicht.
Ich dachte mir schon, daß du die Frage nicht beantworten kannst.
Dein Phrasen vom Vaterland sind eben hohle.
So wie dein Kopf? Das nun eher nicht.
--
Deutsche Politiker: Ein macht- und geldgeiles Lumpenpack.
Am schlimmsten: Die Wählerbetrüger und Rentenräuber von der SPDS.
Michael Ceglar
2008-06-13 10:21:58 UTC
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Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
  die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange es aber wohlhabende Völker, wie die Deutschen, gibt, die vom
globalen Kapitalismus soweit profitieren können, daß sie ihren hohen
Lebensstandard zumindest wahren können,
Mach dich nicht lächerlich. Davon profitieren nur Unternehmen.
Ja, genau.
Das sind die, die deinen Lohn zahlen würden, wenn du arbeiten
würdest ;-)
Wie kommst du darauf, daß ich nicht arbeite?
Mir geht es doch nicht wie dir.
Warum hast du dann ein Problem mit der globalen Wirtschaft?
Weil ich im Gegensatz zu dir denke.
Leider hast du uns bisher keine Kostprobe diser Fähigkeit gegeben,
sodaß ich eher annehme, du tust es nicht.
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Straßenkehrer?
Und du? Alkoholiker?
Wußte nicht, daß das ein Beruf ist.
Wo kann man sich bewerben :-D
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Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Unternehmen, die nicht profitieren zahlen keine Löhne.
Tatsache ist, daß wir für fast 1Billion pro Jahr exportieren.
Wir sind die Profiteure der Globalisierung.
Nein. WIR nicht. Aber das verstehst du ja nicht.
Doch. WIR schon. Du verstehst nicht.
Wie lange willst du geistiger Tiefflieger das Spielchen wiederholen?
Bis du ein Argument bringst.
Da du aber ein Troll bist, vermute ich, daß das nicht passieren wird.
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
(DIe Afrikaner sind es sicher nicht)
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
wird es kein demokratisches
Weltparlament oder eine demokratische Weltregierung geben, die da
eingreifen könnten.
Gibt es doch. Zumindest hält sich Amiland dafür.
Quatsch, gibt es nicht.
Und wieder hast du deine Dummheit bewiesen.
Erzähl odch mal, Idiot, wo es eine demokratische Weltregierung gibt.
Du solltest dir einen anderen Vorleser zulegen, Volldepp.
Und du mal lesen, was du selbst schreibst,
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
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Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Nicht mal in Europa bekommt man das bisher hin, obwohl ja hier die
Voraussetzungen optimal sind.
Es wächst halt nicht zusammen, was nicht zusammen gehört.
Es gehört aber zusammen.
Eben nicht.
Aber ja.
Aber nein.(Machen wir das Spielchen mal mit. Bei Deppen wie dir weiß man ja
nie, wann sie Amok laufen.)
Ich warte nur auf Argumente.
Wie auch weiter oben entsteht das Spielchen immer genau deswegen, weil
du keine hast.
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Ein paar Europäer haben das nicht kapiert, vor allem einige Politiker,
die es bisher nicht geschafft haben, das einzige, was wir gemeinsam
haben, in Europa einzuführen: parlamentarische Demokratie.
Du kannst zwar eine Menge labern, nur schade, daß du mit jedem Satz
dümmeres schreibst.
Schreibt einer, der es nie schafft, igrendwelche Arguemente zu
bringen.
Du bist nur nicht fähig, Argumente zu verstehen.
Bring halt erst mal welche. Dann schaumermal.
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Schon wieder besoffen?
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Solange sich die Menschen mit Nationalgesülze einlullen lassen, wird
Einem vaterlandslosen Gesellen wie dir kann das ja nicht passieren!
Was soll "Vaterland" sein.
Verbindest du mit dem Begriff etwas?
Ich dachte mir schon, daß du staatenlos bist, daher weißt du das nicht.
Ich dachte mir schon, daß du die Frage nicht beantworten kannst.
Dein Phrasen vom Vaterland sind eben hohle.
So wie dein Kopf? Das nun eher nicht.
Und wieder fehlt das Argument.

Ergebnis: du bist nur ein dummer Troll.

Gruß
Michael
STIMME DER WAHRHEIT
2008-06-13 11:47:00 UTC
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Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
  die als Global Player nicht nur
der staatlichen Aufsicht weitgehend entronnen sind, sondern kurz davor
stehen, den "Staat" als Machtfaktor vollständig zu demontieren.
Wenn man etwas demokratisch kontrollieren will, braucht man auf der
"Ebene" auch demokratisch legitimierte Politik.
Solange es aber wohlhabende Völker, wie die Deutschen, gibt, die vom
globalen Kapitalismus soweit profitieren können, daß sie ihren hohen
Lebensstandard zumindest wahren können,
Mach dich nicht lächerlich. Davon profitieren nur Unternehmen.
Ja, genau.
Das sind die, die deinen Lohn zahlen würden, wenn du arbeiten
würdest ;-)
Wie kommst du darauf, daß ich nicht arbeite?
Mir geht es doch nicht wie dir.
Warum hast du dann ein Problem mit der globalen Wirtschaft?
Weil ich im Gegensatz zu dir denke.
Leider hast du uns bisher keine Kostprobe diser Fähigkeit gegeben,
sodaß ich eher annehme, du tust es nicht.
Bist du beim Kerndepp in der Lehre?
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Straßenkehrer?
Und du? Alkoholiker?
Wußte nicht, daß das ein Beruf ist.
Wo kann man sich bewerben :-D
Mußt du nicht, du bist es schon.
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Post by STIMME DER WAHRHEIT
Post by Michael Ceglar
Unternehmen, die nicht profitieren zahlen keine Löhne.
Tatsache ist, daß wir für fast 1Billion pro Jahr exportieren.
Wir sind die Profiteure der Globalisierung.
Nein. WIR nicht. Aber das verstehst du ja nicht.
Doch. WIR schon. Du verstehst nicht.
Wie lange willst du geistiger Tiefflieger das Spielchen wiederholen?
Bis du ein Argument bringst.
Schon gut, Kerndepp-Plagiat.
Den Rest spar ich mir.
--
Von Gesocks wie dir "Nazi" genannt zu werden, ist eine Ehre.
Ich danke dir.
Bin i lusti?
2008-06-13 10:19:32 UTC
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Post by Michael Ceglar
Was soll "Vaterland" sein.
Verbindest du mit dem Begriff etwas?
Gruß
Michael
extra für Dummerchen Michael.
Vater ist Traditionell das Familienoberhaupt. Vater beschützt
traditionell die Familie. Vater kümmert sich traditionell um die Familie
und versorgt sie mit wichtigen Dingen, die sie Zum Überleben benötigt.

Wenn dein Hirn jetzt noch die Verbindung von Vater zu Vaterland schafft,
hast du es begriffen. Ein Vaterland macht nichts anderes als ein Vater
als Familienoberhaupt im traditionellen Sinn.
Dass man dies noch einen Menscher erklären muss, der angibt erwachsen zu
sein, ist weiß Gott sehr traurig.
--
*Streite nie mit einem Dummen - dazu musst du auf sein Niveau herab und
dort schlägt er dich mit seiner Erfahrung*
Ulrich Heymach
2008-06-13 10:25:46 UTC
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Post by Bin i lusti?
Post by Michael Ceglar
Was soll "Vaterland" sein.
Verbindest du mit dem Begriff etwas?
Gruß
Michael
extra für Dummerchen Michael.
Vater ist Traditionell das Familienoberhaupt. Vater beschützt
traditionell die Familie. Vater kümmert sich traditionell um die Familie
und versorgt sie mit wichtigen Dingen, die sie Zum Überleben benötigt.
Wenn dein Hirn jetzt noch die Verbindung von Vater zu Vaterland schafft,
hast du es begriffen. Ein Vaterland macht nichts anderes als ein Vater
als Familienoberhaupt im traditionellen Sinn.
Dass man dies noch einen Menscher erklären muss, der angibt erwachsen zu
sein, ist weiß Gott sehr traurig.
Das macht Dein Vaterland?
Es versorgt Dich mit den wichtigen Dingen, die du zum Überleben brauchst?

Na dann ist mir ja alles klar, Nationaler Opponent gegen das
demokratische Vaterland.

Ja scheiss doch die Wand an.

LOL
STIMME DER WAHRHEIT
2008-06-13 11:48:22 UTC
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Post by Ulrich Heymach
Post by Bin i lusti?
Post by Michael Ceglar
Was soll "Vaterland" sein.
Verbindest du mit dem Begriff etwas?
Gruß
Michael
extra für Dummerchen Michael.
Vater ist Traditionell das Familienoberhaupt. Vater beschützt
traditionell die Familie. Vater kümmert sich traditionell um die Familie
und versorgt sie mit wichtigen Dingen, die sie Zum Überleben benötigt.
Wenn dein Hirn jetzt noch die Verbindung von Vater zu Vaterland schafft,
hast du es begriffen. Ein Vaterland macht nichts anderes als ein Vater
als Familienoberhaupt im traditionellen Sinn.
Dass man dies noch einen Menscher erklären muss, der angibt erwachsen zu
sein, ist weiß Gott sehr traurig.
Das macht Dein Vaterland?
Es versorgt Dich mit den wichtigen Dingen, die du zum Überleben brauchst?
Na dann ist mir ja alles klar, Nationaler Opponent gegen das
demokratische Vaterland.
Ja scheiss doch die Wand an.
Vielleicht schafft er es in dein dämliches, kommunistisches Maul...
--
Von Gesocks wie dir "Nazi" genannt zu werden, ist eine Ehre.
Ich danke dir.
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