Discussion:
Sonntagsfrage: SPD nur noch bei 9 Prozent
(zu alt für eine Antwort)
Christoph Overkott
2019-02-06 14:14:11 UTC
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Würde am nächsten Sonntag gewählt, käme nach einer aktuellen Umfrage die SPD in Baden-Württemberg nur noch auf 9 Prozent. Damit hätte sich die Wählerschaft der Partei innerhalb von vier Jahren halbiert. Für die ehemalige Volkspartei sieht es damit im Flächenland Baden-Württemberg noch dramatischer aus als in der Bundesstadt Berlin. Dort ist die SPD in der aktuellen Umfrage auf 12 Prozent gerutscht. In Bayern liegt die SPD bei 6 Prozent. Alle Umfragen stammen aus dem Hause Forsa. Am kommenden Sonntag und Montag will der SPD-Vorstand auf einer Klausurtagung über die Parteikrise beraten. Vorsitzende Nahles denkt vor allem an Arbeitslosigkeit.
Christoph Overkott
2019-02-07 16:38:35 UTC
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Neues aus der Zone
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Linke wollen Landtag entmachten


Auch in Thüringen hat die regierende SPD nur noch 12 Prozent.

Würde am nächsten Sonntag gewählt, hätte die Koalition keine Mehrheit mehr.

Für einen Regierungswechsel im Oktober dürfte es aber knapp werden.

Deshalb will sich die Regierung Wähler kaufen.

Des Behufes betreibt sie eine linksradikale Finanzpolitik - radikal, weil sie den nächsten Landtag entmündigen und haushaltspolitisch festlegen will, rauscht es durch den Blätterwald.

Der Wähler soll also gar nicht erst die Chance haben, die Regierung auszutauschen.

Ändert er die Mehrheit im Landtag, könnte die neue Mehrheit durch einen Einzelhaushalt 2020 geknebelt sein, den die noch amtierende Regierungsmehrheit im Juni beschließen will, berichten Zeitungen.

Davon ist die Opposition gar nicht begeistert, hat vielmehr gegenüber dem demokratiefeindlichen Ansinnen der Linken ernsthafte verfassungsrechtliche Bedenken.

Schuld am Desaster in Thüringen ist aber auch die CDU.

Ihre einst absolute Mehrheit hat sie so stark verbraucht, dass die AfD neben ihr inzwischen auf 23 Prozent gekommen ist.

Eine linksradikale Regierung zu ermöglichen, aber ihre einstigen Wähler politisch zu stigmatisieren, dürfte auf Dauer nach hinten los gehen.

Durch ihr politisches Ungeschick verhindert die Landespartei das notwendige demokratische Wechselspiel von Regierung und Opposition.

Träume von einer Patchwork-Regierung aus gefühlten 1.000 Parteien dürfte das Wechselspiel von Regierung und Opposition nicht wieder in Kraft setzen.

Konrad Adenauer war clever genug, den rechten Rand nicht zu stärken, sondern einzubinden.

Die Zone scheint von einer funktionierenden Landesdemokratie in Thüringen weit entfernt.

Ein Alarmsignal.
Siegfrid Breuer
2019-02-07 16:52:00 UTC
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Post by Christoph Overkott
Auch in Thüringen hat die regierende SPD nur noch 12 Prozent.
Ohne ihre eigene Luegenmedienindustrie waeren die laengst unter 5%:

<https://www.deutschlandfunk.de/das-unternehmensimperium-der-spd.724.de.html?dram:article_id=97247>
--
Post by Christoph Overkott
Mir fehlen einfach die weiteren Fakten, um mir vorschnell ein solches
Werturteil anzumassen - es kann sein, dass es sich so verhaelt...es kann
aber sein, dass sich die Situation ganz anders darstellt... .
[relativiert Ohlemacher in <***@4ax.com>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Christoph Overkott
2019-02-07 19:53:58 UTC
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Post by Siegfrid Breuer
Post by Christoph Overkott
Auch in Thüringen hat die regierende SPD nur noch 12 Prozent.
<https://www.deutschlandfunk.de/das-unternehmensimperium-der-spd.724.de.html?dram:article_id=97247>
Bei Zwangsfernsehen sitzt sie doch dick drin.
Fritz
2019-02-11 14:32:15 UTC
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Post by Christoph Overkott
Bei Zwangsfernsehen sitzt sie doch dick drin.
Bei dir die Zwangs-Neurose!
--
Fritz
Lei Lei - Fosching is! ;-)
Christoph Overkott
2019-02-11 10:03:00 UTC
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Dass die SPD in den Ländern und im Bund ( -0,5 Prozent ) abrutscht, hat Gründe:

Der mutmaßliche Schummelschmu der Bundesfamilienministerin dürfte wohl nicht der Hauptgrund sein. Sie soll sich durch Abschreiben den Doktortitel erschlichen haben.

Viel gravierender noch ist die Forderung nach höherer Unternehmensbesteuerung bei gleichzeitiger Zwangsfinanzierung des überbezahlten Zwangsfernsehkartells.

Zwangsfinanzierung ist eine Negativsteuer für das Kartell. Der Unternehmensverband der Zwangsfernsehanstalten muss als keine Steuer zahlen, sondern bekommt quasi grundrechtswidrige Steuermittel, die als Sondersteuer für eine beliebig definierte Gruppe gegen die Grundrechte der Freiheit und Rechtsgleichheit mehrfach verstoßen.

Immer mehr Wähler verstehen, dass sie in Europa im Vergleich zu Mitgliedsland Österreich bei der Rundfunkfinanzierung benachteiligt werden und sie verstehen, dass die SPD sich und ihren Freunden die Taschen vollschaufeln will.

Diese Politik gegen den Bürger stößt zunehmend auf Ablehnung.
Flaschenkönig
2019-02-11 10:16:06 UTC
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Post by Christoph Overkott
Der mutmaßliche Schummelschmu der Bundesfamilienministerin dürfte wohl nicht der Hauptgrund sein. Sie soll sich durch Abschreiben den Doktortitel erschlichen haben.
Viel gravierender noch ist die Forderung nach höherer Unternehmensbesteuerung
Genau so ist es!

Ich kämpfe auch gegen eine höhere Unternehmensbesteuerung
und werde deshalb FDP und Grüne wählen!

Diese SPD will doch bloß unsere Leistungsträger kabudmachen
um die Arbeitslosen zum Frohlocken zu bringen.

Jeder hat genau die Flaschen, die er verdient! Jawoll!


Flaschenkönig
--
Der frühe Rentner fängt die Flasch
Christoph Overkott
2019-02-11 13:56:22 UTC
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Post by Flaschenkönig
Post by Christoph Overkott
Der mutmaßliche Schummelschmu der Bundesfamilienministerin dürfte wohl nicht der Hauptgrund sein. Sie soll sich durch Abschreiben den Doktortitel erschlichen haben.
Viel gravierender noch ist die Forderung nach höherer Unternehmensbesteuerung
Genau so ist es!
Ich kämpfe auch gegen eine höhere Unternehmensbesteuerung
und werde deshalb FDP und Grüne wählen!
Diese SPD will doch bloß unsere Leistungsträger kabudmachen
um die Arbeitslosen zum Frohlocken zu bringen.
Jeder hat genau die Flaschen, die er verdient! Jawoll!
Außerdem sind die Sozen die Lobby für illegale Rennfahrer und kriminelle Ärzte aus der Abteilung Töten.
Post by Flaschenkönig
Flaschenkönig
--
Der frühe Rentner fängt die Flasch
Fritz
2019-02-11 14:31:04 UTC
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Grüne, SPD, Linke liegen in Summe gar nicht sooo schlecht.
Mit der FDP hätten sie sogar eine gute Mehrheit ;-))))

<http://www.wahlrecht.de/umfragen/>
CDU/CSU um 31%
Grüne um 19%
SPD um 16%
AfD um 13% !!!!!! AfD kann weg .....
Linke um 9%
FDP um 9%

Institute: Allensbach, Emnid, Forsa, Forsch’gr. Wahlen, GMS,
Infratest dimap, INSA, Yougov
--
Fritz
Lei Lei - Fosching is! ;-)
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