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Die Kanzlerin – grüner als grün und links von SPD , und Macht der Gesinnungsjournalisten
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Fred
2021-01-13 07:55:30 UTC
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Die totale Herrschaft Merkels links der SPD und die Macht der
Gesinnungsjournalisten – Prof. Norbert Bolz im Gespräch (Video)

Medienwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Bolz von der TU Ber-
lin im Gespräch mit dem Journalisten Wolfgang Herles über
die totale Herrschaft der Kanzlerin Angela Merkel und die
von den deutschen Massenmedien produzierte Pseudowirklichkeit.

Ursprünglich sollten die deutschen Medien ja kritisch und
analysierend Vorgehen und der Information der Öffentlichkeit
dienen. Doch laut Medienwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Bolz
von der TU Berlin seien die deutschen Journalisten schon immer
„Gesinnungsjournalisten“ gewesen, die sich nie damit begnügt
hätten, einfach nur zu berichten und zu analysieren, sondern
sie hätten auch immer Meinungen voranbringen wollen.

Demzufolge sieht der Kommunikationstheoretiker das derzeitige
Problem im Land nicht bei der Politik, sondern bei den Medien,
die „das nicht leisten, was sie sich scheinbar auf ihre
Fahnen schreiben: einerseits Kritik der Mächtigen und zum
anderen Aufklärung der Öffentlichkeit, also wirkliche Analyse“.

Stattdessen seien sie zu Hysterie- und Angstmaschinen geworden.
Das Monatsmagazin „Tichys Einblick“ zeigt Norbert Bolz im Ge-
spräch mit dem deutschen Journalisten und Schriftsteller
Wolfgang Herles, der selbst jahrelang für die öffentlich-
rechtlichen Medien arbeitete.

Norbert Bolz im Gespräch mit Wolfgang Herles

(...)
Zeitgeist Populismus

Nach Ansicht des Medienwissenschaftlers regiere Angela Merkel
zwar nicht mit der selben Politik aber mit den selben poli-
tischen Mitteln wie US-Präsident Trump: Merkel besetze ex-
trem emotionale Themen, die politisch nicht zu Ende gedacht
werden müssten, „weil sie sofort ein Massenproblem elektrisieren“.

Bolz berührt dabei auch ein hintergründiges Thema, nämlich die
Sehnsucht des Menschen nach dem Guten und das kindliche
Verlangen gut sein zu wollen, gemocht zu werden:

„Seit dem 2. Weltkrieg gibt es einen Versuch der
Deutschen, Weltmeister im Gutsein zu sein.“
(...)
Das Merkel-Phänomen: die totale Herrschaft

An dieser Stelle fragt der interviewende Journalist und Autor
#Wolfgang Herles nach, ob Merkel durch ihre „executive orders“
die Demokratie beschädige, es werde ja nicht diskutiert und
die Parlamente würden sich nicht wirklich mit den Themen
beschäftigen.

Laut Bolz beschädige eher diese Vorgehensweise die Demokratie,
als Merkel selbst, „denn nichts spricht ja dagegen, dass sich
das Parlament dagegen wehrt, dass sich die eigene Partei
dagegen wehrt, dass sich andere Regierungsmitglieder
dagegen wehren“.

All das sei nicht geschehen.

„Das scheint mir das eigentliche Merkel-Phänomen
zu sein – die totale Herrschaft.“

Sie herrsche damit nicht nur über die eigenen Leute, son-
dern auch über die, die scheinbar in der Opposition seien.

Die Kanzlerin – grüner als grün und links von der SPD

Merkel habe es inzwischen geschafft, alle linken Themen
zu besetzen, indem sie mit ihrer Partei, die ja eigentlich
eine konservative war, die SPD links überholt habe und auch
der Grünen-Partei alle grünen-eigenen Themen weggenommen
habe, so Bolz.

Es gebe sachlich bis zum heutigen Tag kaum eine politische
Position, die innerhalb des Parlaments vertreten wäre,
die Merkel nicht selber vertrete, und zwar besser
und nachdrücklicher als die anderen.

„Es gibt im Grunde genommen nur
noch die Möglichkeit einer
Radikalkritik der bestehenden
Ideologie, auf der unsere Kultur zur
Zeit beruht oder eben mit diesen
Wölfen zu heulen und genau das
macht unser Journalismus.“

So erklärte der Kommunikationswissenschaftler und Professor
für Medienwissenschaften an der TU Berlin das journalistische
Dilemma in Deutschland.

Kampf gegen das rechte Phantom

Der deutsche Journalismus könne dies machen, weil er einen
Ersatzgegner gefunden habe: Man kritisiere nicht die Regier-
ung, sondern ein Phantom, das Phantom der neuen Rechten.

Diese neuen Rechten seien nach Bolz‘ Überlegungen deshalb
ein Phantom, weil sie in ihrem Ausmaß, ihrer Relevanz und
ihrer Virulenz maßlos überschätzt würden, und zwar absichtlich.

„Man will gar nicht realistisch einschätzen, wie groß
die Gefahr von Rechts ist, sondern man ist froh, hier
einen Popanz zu haben, auf den man alle kritische
Energie ablenken kann.“

Zum Schweigen verdammt, um nicht aufzufallen

Für Interviewer Herles ist genau dies das Totschlag-Argu-
ment gegen jeden, der Merkel kritisiere, ihre Politik
kritisiere: Beifall von der falschen Seite.
Das dürfe man nicht riskieren.

„Das ist natürlich immer schon dumm gewesen“, entgegnet ihm
Norbert Bolz, denn entweder sei ihre Argumentation oder
Überlegung stichhaltig und sachlich, dann sollte man
sie auch bringen, gleichgültig, wer da zustimme oder sie
sei einfach dumm und tatsächlich nur populistisch und man
sollte sich dann als Intellektueller derartige Sätze verkneifen.

Bolz nennt als Beispiel die tatsächlich real geführte Dis-
kussion, dass man sich Wagners Opern nicht mehr anhören
solle, „nur weil Hitler sie auch toll fand“.

Der latente Klassenkampf mit Hass

An dieser Stelle stellt Bolz eine entscheidende Frage:
„Soll ich das, was einige Leute gut finden, die aber auf
der falschen Seite der Politik stehen, mir deshalb
nicht gönnen, nur weil die es auch gut finden?“

Dies sei eine absurde Position, aber sie diene dazu, einen
fatalen Assoziationsmechanismus in Gang zu setzen:

„Wer nicht dem linken Mainstream folgt, ist rechts.
Wer rechts ist, ist ein Rechtspopulist. Wer rechts-
populistisch ist, ist im Grunde schon ein Nazi.“

Genau diese Assoziationskette sei die eigentliche Gefahr
unserer politischen Kultur von heute, weil sie „jedes
Argument, was nicht vom politischen Mainstream abgesegnet
ist, in eine Ecke stellt, die gar nicht mehr mit Argumenten
bedient wird, sondern nur noch mit Hass“, so der Medien-
wissenschaftler.

Auch heute noch seien jene „en vogue“ und könnten verkauft
werden, die irgendwann mal als links und progressiv galten.

„ Sie können in jede Talkshow hineinkommen, wenn Sie
zur kommunistischen Plattform gehörten, aber es wird
schon sehr sehr schwierig, wenn Sie bei der AfD sind.“

Eigentlich gebe es in Deutschland keine Krise der Politik,
sondern eher einen Kulturkampf.

Die zum Schweigen gebrachte Mehrheit informiert sich

Die klassischen Massenmedien seien immer tiefer in Richtung
„Emotionalisierung und Personalisierung“ gegangen, das
Analytische trete immer mehr zurück.

Als Grund dafür sieht Bolz die Ansicht der Medien, dass
das Publikum im Grunde nur noch Entertainment wolle.

„Die sozialen Medien können dazu führen, dass die
bisherige, zum Schweigen verurteilte Mehrheit Foren und
Öffentlichkeitsformen findet, um sich gegen die Mainstream-
öffentlichkeit der klassischen Massenmedien zu artiku-
lieren und zu Wort zu melden.“

Dies führe zu einer Möglichkeit, sich ein Bild von der Welt
zu machen, ohne das „Heute-Journal“ oder die „Tagesthemen“
anzuschauen, was immer mehr Leute machen würden.
(...)
Bolz nannte in diesem Zusammenhang den Noelle-Neumann-
Begriff „Schweigespirale“ und das dadurch vermittelte
schlechte Gefühl:

„Bin nur ich das, der das anders sieht oder bin ich
vieleicht doch nicht allein?“.

Medienwissenschaftler Bolz glaubt:

„Deshalb reagieren die klassischen Massenmedien seit
einigen Monaten auch so hysterisch und schlagen um sich
– also dieser Kampf gegen Fake-News und die Hysterie
um den Begriff ‚Lügenpresse‘.“

Die klassischen Massenmedien würden sich in einem Abwehrge-
fecht befinden, weil ihnen die Felle wegschwömmen und es
andere Quellen gebe, die von den Menschen angezapft
würden, die sie nicht mehr kontrollieren könnten, so Bolz.

In einer Metapher gesagt, meinte Bolz: „Es ist für mich in
der Tat schon der Anfang eines kulturellen ‚Bürgerkriegs’“,
der mit Sicherheit nicht blutig verlaufen werde, so der
Professor einschränkend.
(...)
„Und die, die bisher nur schweigend mehr oder minder
beobachtet haben, was in den letzten 20 Jahren als
‚Political Correctness“ sich vollzogen hat, die
wehren sich allmählich.“

Keine demokratischen Plattformen mehr?

Journalist Wolfgang Herles weist in diesem Zusammenhang auf
ein Problem hin, nämlich, dass Demokratie, seit ihrer Er-
findung im alten Griechenland, gemeinsame Foren brauche,
in denen sich die Leute begegnen und sich austauschen könnten.
Doch wir hätten eine Spaltung der Öffentlichkeit. Wenn es da
keinen gemeinsamen Platz mehr gebe, auf dem man sich
aufhalte, dann sehe er schwarz.

Hier kann Bolze nur zustimmend nicken und muss dem Journa-
listen eingestehen: „Da habe ich keine gute Nachricht.
Mir fiele kein Forum ein, wo es zu einem derartigen
Gespräch käme.“

„Die groteske Deformation dessen, was Sie sich wünschen,
sind ja die Talkshows, die abgehalten werden. Da werden
immer die guten Menschen eingeladen – vielleicht vier
Gute und zwei Schlechte, wenn es hoch kommt. Und die Bösen,
die Schlechten, sind dann aber Karikaturen ihrer Positionen.“

Das seien dann meistens Lächerlichfiguren, über die man sich
sofort einig sei: „So geht das nicht. Das ist verrückt
und wahnsinnig.“

Man habe gar kein Interesse an einer Diskussion. Im Grunde
könne das Problem nur aufgelöst werden, im demokratischen
Sinne diskussionsfähig aufgelöst werden, wenn die
klassischen Massenmedien zur Selbstbesinnung kommen.

Beitragsbild: Zick,Jochen-Pool/Getty
Images&Public Domain&Screenshot/Youtube/Komb. EPT
Quelle: Epoch Times
mehr:
https://www.zaronews.world/zaronews-presseberichte/die-totale-herrschaft-merkels-links-der-spd-und-die-macht-der-gesinnungsjournalisten-prof-norbert-bolz-im-gespraech-video/

fyi
Reinhard Pfeiffer
2021-01-13 10:14:47 UTC
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Post by Fred
Das Merkel-Phänomen: die totale Herrschaft
An dieser Stelle fragt der interviewende Journalist und Autor
#Wolfgang Herles nach, ob Merkel durch ihre „executive orders“
die Demokratie beschädige, es werde ja nicht diskutiert und
die Parlamente würden sich nicht wirklich mit den Themen
beschäftigen.
„Das scheint mir das eigentliche Merkel-Phänomen
zu sein – die totale Herrschaft.“
Sie herrsche damit nicht nur über die eigenen Leute, son-
dern auch über die, die scheinbar in der Opposition seien.
Diese Merkel ist die große Rache Honeckers.
In der DDR gab es auch nur ein Pseudo-Parlament, wobei
dort vermutlich mehr ernsthaft diskutiert wurde als in der
jetzigen linksgrünen Laberbude Buntetag.
--
Gruß Reinhard
Siegfrid Breuer
2021-01-13 15:31:00 UTC
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Post by Reinhard Pfeiffer
Diese Merkel ist die große Rache Honeckers.
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--
Post by Reinhard Pfeiffer
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken:

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