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Merz am Abend beim Mittelstand
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Bonaventura
2020-02-13 09:57:41 UTC
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Der erste Bewerber für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, wird in Berlin am Abend beim Mittelstandsforum erwartet. Dort soll er eine programmatische Rede halten.

Der Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten warb dafür, Merz als Kanzlerkandidaten aufzustellen. "Ich gehe fest davon aus, dass Friedrich Merz als Kandidat zur Verfügung steht, und ich glaube, CDU und CSU wären gut beraten, dieses Angebot auch anzunehmen", sagte er einem Sender in Baden-Württemberg. Von Stetten aus Stuttgart ist Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand und wird wie Merz dem Wirtschaftsflügel der Union zugerechnet.

Merz war der scheidenden CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer vor zwei Jahren im Rennen um den Parteivorsitz knapp unterlegen. Nun will er also erneut antreten. Daneben hat noch niemand seine Kandidatur angekündigt. Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet werden Ambitionen nachgesagt.
Bonaventura
2020-02-13 16:10:55 UTC
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AfD: "Kein Angstgegner" - Friedrich Merz will Kanzler werden

Friedrich Merz will seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz ohne jede Hektik vorantreiben. Weitere Interessenten für den Parteivorsitz und die Kanzlerkandidatur kamen am Donnerstag nicht aus der Deckung.
Dafür meldeten sich die ersten Unterstützer. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten warb dafür, Merz als Kanzlerkandidaten der Union aufzustellen. Von Stetten ist Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand und wird wie Merz dem Wirtschaftsflügel der Union zugerechnet.

Als erster Landesvorsitzender positionierte sich der Berliner Kai Wegner als Merz-Unterstützer für CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur.

Die Junge Union (JU) wird nach Angaben ihres Vorsitzenden Tilman Kuban per Mitgliederbefragung bestimmen, wen sie als Kanzlerkandidaten unterstützen will. "Wir werden intern eine Befragung machen, ich habe versprochen, dass ich die Mitglieder mehr einbinden möchte", sagte der Chef der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart".

Merz mahnte nach Bekanntwerden seiner Ambitionen ein ruhiges Verfahren an. "Wir müssen in Ruhe miteinander reden", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag). Es gebe überhaupt keinen Grund, Hektik hineinzubringen.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, der als weiterer möglicher Kandidat für den CDU-Vorsitz gilt, hielt sich weiter bedeckt. Bezogen auf die AfD sagte er am Donnerstag im Landtag: "Wir wollen keinerlei Kooperation, Zusammenarbeit, Duldung - auch nix Zufälliges. Sowas wird es in Nordrhein-Westfalen nie geben. Das ist die Botschaft."

Merz war 2018 mit dem Versprechen angetreten, den Stimmenanteil der AfD bei kommenden Wahlen zu halbieren. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die AfD 12,6 Prozent geholt. Merz sei für die AfD "kein Angstgegner", da er keine wirklich konservativen Positionen vertrete, sagte die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, auf Anfrage.

Merz war Kramp-Karrenbauer 2018 im Rennen um den Parteivorsitz knapp unterlegen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der damals den dritten Platz belegt hatte, hatte am Mittwoch erklärt, er sei bereit, Verantwortung zu übernehmen. "In welcher Konstellation das aber geschieht, darüber reden wir jetzt eben in den nächsten Tagen."

Auslöser der jüngsten Verwerfungen in der CDU - mit der Rückzugsankündigung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer - war die Thüringen-Krise. Dort war der FDP-Politiker Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU und AfD zum Ministerpräsidenten gewählt worden, was einen Proteststurm ausgelöst hatte.

Der AfD-Parteivorsitzende Jörg Meuthen sagte: "Würde sich die CDU auf ihre freiheitlich-konservativen Wurzeln besinnen, dann wäre eine Kooperation möglich." Aktuell befinde sich die CDU jedoch im "Zustand der fast vollständigen Sozialdemokratisierung". Ein Kanzlerkandidat Laschet stünde aus seiner Sicht für eine Fortsetzung des Kurses von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), den die AfD strikt ablehne.

Aus Kreisen der nordrhein-westfälischen CDU hieß es am Mittwoch, Laschet unterstütze in der Personaldiskussion den in der Partei abgestimmten Weg, hinter dem auch die Bundestagsfraktion stehe. Präsidium und Bundesvorstand der CDU hätten sich darauf verständigt, dass Kramp-Karrenbauer Gespräche mit dem Ziel einer einvernehmlichen Lösung im Sinne der Union führe.

CSU-Chef Markus Söder hatte am Montag abermals erklärt, er wolle in Bayern bleiben. "In Bayern ist mein Standort und mein Anker, ich bin bei den bayerischen Wählerinnen und Wählern im Wort", sagte er. Agenturen berichteten.
Siegfrid Breuer
2020-02-13 18:02:00 UTC
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Post by Bonaventura
Friedrich Merz will seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz ohne jede
Hektik vorantreiben. Weitere Interessenten für den Parteivorsitz und
die Kanzlerkandidatur kamen am Donnerstag nicht aus der Deckung.
Dafür meldeten sich die ersten Unterstützer.
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Post by Bonaventura
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
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[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Bonaventura
2020-02-13 16:32:42 UTC
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Merz sollte jetzt Fehler vermeiden.
Fritz
2020-02-13 16:47:15 UTC
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Post by Bonaventura
Merz sollte jetzt Fehler vermeiden.
CumEx, BlackRock .... usw.?
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Fritz
Bonaventura
2020-02-13 17:44:31 UTC
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Fehlt Merz das nötige Charisma:

https://www.welt.de/politik/deutschland/video205832005/Berlin-Friedrich-Merz-spricht-auf-Mittelstandsforum.html
Bonaventura
2020-02-13 18:47:55 UTC
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Post by Bonaventura
https://www.welt.de/politik/deutschland/video205832005/Berlin-Friedrich-Merz-spricht-auf-Mittelstandsforum.html
Merz ist noch sehr verhalten, versteckt sich hinter der scheidenden Vorsitzenden, traut sich derzeit kaum das Profil zu, was die Wähler von ihm erwarten.

Auf die Spaltung in den kleinen Ländern antwortet er dogmatisch mit Njet, statt pragmatisch wie Adenauer Politik der rechten Mitte zu machen und die soziale Marktwirtschaft wiederherzustellen, die unter Merkel verloren gegangen ist.

Die CDU braucht wieder das Selbstbewusstsein, das sich nicht aus strategielosem Taktieren speist, das sich Programm und Kandidaten von links der Mitte aufschwatzen lässt.

Herr Söder und Laschet haben in ihren Ländern andere Verhältnisse und müssen sich auch anders positionieren.

Wer aus der Falle der kleinen Koalition herauskommen möchte, muss erst einmal Wahlkampf machen und dann schauen, wen man ins Boot holt.

Der Bundeskanzler muss mit der SPD wieder den demokratischen Wettbewerb aufnehmen und sich abgrenzen.

Wer 95 Prozent auf dem Parteitag bekommt, kann auch 39 Prozent plus bei Bundestagswahlen holen.
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