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NZZ: „Das Herz des deutschen Journalisten schlägt links – Neutralen Journalismus gibt es kaum."
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Kim Jong Hippo
2018-11-09 02:58:36 UTC
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Das Herz des deutschen Journalisten schlägt links
Neutralen Journalismus gibt es kaum. Das fängt bei der Themenwahl an und
endet beim Kommentar. In der Politikberichterstattung scheint das
Phänomen jedoch besonders virulent zu sein, denn bei der Parteinähe
haben deutsche Journalisten stark andere Präferenzen als der
Durchschnitt der Bevölkerung.

«Lügenpresse, Lügenpresse», schallt es in Deutschland seit zwei bis drei
Jahren immer wieder durchs Land. Zwischen Alpen und Nordsee haben vor
allem Anhänger und Vertreter der AfD und Gruppierungen mit ähnlichen
Einstellungen den Eindruck, Medien würden nicht objektiv berichten.
Besonders stark scheint diese Wahrnehmung im Osten Deutschlands
vorzuherrschen. Allerdings dürften wohl die wenigsten Journalisten und
Medientitel gezielt falsch berichten. Doch woher kommt dann der Eindruck
einer tendenziösen Berichterstattung, wie sie häufig vor allem auch
öffentlichrechtlichen Medien wie ARD und ZDF vorgehalten wird? Zuschauer
haben wohl oft den Eindruck, nicht im Informations-, sondern im
Erziehungsfernsehen zu sein, das einen zu einem guten und toleranten
Bürger machen soll. Liegt es an der politischen Einstellung der
Meinungsmacher?

Vermutlich ja, denn das Herz des deutschen Journalisten schlägt links,
wie empirische Studien in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt
haben. ...]
https://www.nzz.ch/international/das-herz-des-deutschen-journalisten-schlaegt-links-ld.1434890
--
"Totgeschlagen gehört totgeschlagen."
(Dr Horst Leps, Religionslehrer a.D. und "Friedensaktivist")
http://narkive.com/j0v0RdlN:6.454.35
Bernd Nawothnig
2018-11-09 03:06:05 UTC
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Post by Kim Jong Hippo
Das Herz des deutschen Journalisten schlägt links
Neutralen Journalismus gibt es kaum. Das fängt bei der Themenwahl an und
endet beim Kommentar. In der Politikberichterstattung scheint das
Phänomen jedoch besonders virulent zu sein, denn bei der Parteinähe
haben deutsche Journalisten stark andere Präferenzen als der
Durchschnitt der Bevölkerung.
«Lügenpresse, Lügenpresse», schallt es in Deutschland seit zwei bis drei
Jahren immer wieder durchs Land. Zwischen Alpen und Nordsee haben vor
allem Anhänger und Vertreter der AfD und Gruppierungen mit ähnlichen
Einstellungen den Eindruck, Medien würden nicht objektiv berichten.
Besonders stark scheint diese Wahrnehmung im Osten Deutschlands
vorzuherrschen. Allerdings dürften wohl die wenigsten Journalisten und
Medientitel gezielt falsch berichten. Doch woher kommt dann der Eindruck
einer tendenziösen Berichterstattung, wie sie häufig vor allem auch
öffentlichrechtlichen Medien wie ARD und ZDF vorgehalten wird? Zuschauer
haben wohl oft den Eindruck, nicht im Informations-, sondern im
Erziehungsfernsehen zu sein, das einen zu einem guten und toleranten
Bürger machen soll. Liegt es an der politischen Einstellung der
Meinungsmacher?
Vermutlich ja, denn das Herz des deutschen Journalisten schlägt links,
wie empirische Studien in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt
haben. ...]
https://www.nzz.ch/international/das-herz-des-deutschen-journalisten-schlaegt-links-ld.1434890
^^^

Meine Güte, jetzt gehört selbst die nzz schon zum braunen Nazi-Mob!

Ob der zuständige Minister für Volksaufklärung und Propaganda schon
das Verbot dieses erwiesenen Hetzblattes erwogen hat?




Bernd
--
no time toulouse
Ole Jansen
2018-11-09 08:04:01 UTC
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Doch woher kommt dann der Eindruck einer tendenziösen Berichterstattung,
wie sie häufig vor allem auch öffentlichrechtlichen Medien wie ARD und
ZDF vorgehalten wird? Zuschauer haben wohl oft den Eindruck, nicht im
Informations-, sondern im Erziehungsfernsehen zu sein, das einen zu
einem guten und toleranten Bürger machen soll. Liegt es an der
politischen Einstellung der Meinungsmacher?
Das liegt am Personal. Der Querschnitt der dort wirkenden Personen
ist das Produkt einer jahrzehntelangen gruppendynamischen Auslese.
Was den Einzelnen kaum vorzuwerfen wäre. So wenig wie es z.B.
Lehrertypen vorzuwerfen ist dass Lehrer werden wollen und
am liebsten an die Schulen gehen wo sie die Schulleitung
besonders cool finden.

An ein durch Alle zwangsfinanzierten ÖR wären allerdings
höhere Ansprüche zu stellen. Der jetzige Zustand des ÖR
wiederspricht im Kern dem eigenen Anliegen. Dies ist schädlich
und auch nicht zu ohne grundlegende Strukturwandel zu reparieren.

O.J.

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