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Die Rettung der Weltmeere in Köln-Bocklemünd
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F.W.
2019-02-27 10:02:14 UTC
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Eigentlich ist dieses Interview unglaublich. Da wird ein Psychologe am
Ende vom WDR gefragt, wie denn die Weltmeere von Köln-Bocklemünd aus
gerettet werden sollen - und der sagt: natürlich gar nicht.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-interview/audio-die-tuete-ist-das-duerre-ende-einer-problemkette-100.html

Trotzdem (!) muss in Deutschland etwas getan werden. Und zwar muss das
getan werden, was Unbeteiligte am besten können: Zeichen setzen.

Der Psychologe Grünewald behauptet ernsthaft, dass die Wirtschaft den
Kunden ein gutes Gefühl geben könne, wenn sie ihn zum Verzicht der
Kunststofftüte bewegt. Und das solle die Wirtschaft ruhig tun.

Denn so habe der Kunde wenigstens DAS GEFÜHL, er könne etwas tun. :-D

Das muss man sich mal vorstellen! Und das beim WDR, wenn auch zu
nachtschlafender Zeit auf einem Spartensender.

Die Welt wird also mit Gefühlen gerettet. Na dann! Ich habe jetzt das
Gefühl, dass der ÖR nicht mehr lange gebraucht wird.

FW
Lutz Beck
2019-02-27 10:39:43 UTC
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Post by F.W.
Denn so habe der Kunde wenigstens DAS GEFÜHL, er könne etwas tun. :-D
Aber das ist machbar: Wirtschafts- u. Konsumkoloß schafft das seit
mehreren Generationen. Die Papiertüte dort (beim Discounter oder sonst)
ist beinahe "Kult". (Seht Euch auch die Hollywoodstreifen an - aus allen
Epochen, seit Mack Sennett bis dato. Die Plastiktüte ist nur in Europa
und besonders in DE zur Plage geworden, obwohl die DE-Läden schon seit
zig Jahren jede Menge Stoff-(Baumwolle-)Säckchen anbieten, die unzähli-
ge Ladenbesuche absolvieren, ohne zu zerreißen.)
Post by F.W.
Das muss man sich mal vorstellen! Und das beim WDR, wenn auch zu
nachtschlafender Zeit auf einem Spartensender.
Senden sie nicht mal "Kölle alaaf"-Sendungen gegen Ende der "Helau"-
Saison?! Nix mehr "Heidewitzka, Herr Kapitän" und "Viva Colonia!"? :-O
Post by F.W.
Die Welt wird also mit Gefühlen gerettet. Na dann! Ich habe jetzt das
Gefühl, dass der ÖR nicht mehr lange gebraucht wird.
Ein Volksempfänger (für SMS-Empfang u. max. 140-Zeichen pro "Roman")
genügt. (Falls es noch keine Filter u. Drosselungen im Internet, da
kann man noch Sendungen von hunderten Radioprogrammen empfangen. Wenn
es irgendeinem totalitären System gelingen wird, an die Macht zu ge-
langen, dann wird es damit eh Schluß sein. Und via LW, MW, KW, FM sen-
det fast keiner mehr; angeblich "zu teuer".)

Lutz
F.W.
2019-02-27 12:37:50 UTC
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Post by Lutz Beck
Post by F.W.
Denn so habe der Kunde wenigstens DAS GEFÜHL, er könne etwas tun. :-D
Aber das ist machbar: Wirtschafts- u. Konsumkoloß schafft das seit
mehreren Generationen. Die Papiertüte dort (beim Discounter oder
sonst) ist beinahe "Kult". (Seht Euch auch die Hollywoodstreifen an -
aus allen Epochen, seit Mack Sennett bis dato. Die Plastiktüte ist
nur in Europa und besonders in DE zur Plage geworden, obwohl die
DE-Läden schon seit zig Jahren jede Menge Stoff-(Baumwolle-)Säckchen
anbieten, die unzähli- ge Ladenbesuche absolvieren, ohne zu
zerreißen.)
Ich würde die Plastiktüte nicht unterschätzen!

Ich bewahre Plastiktüten lange auf, finde manchmal Kassenbons von 2010
noch darin, wenn ich eine aus dem Lager ziehe.

Sind sie nicht mehr zum Einkaufen geeignet, dienen sie als
Mülltransporter im Garten. Sind sie dazu zu kaputt, werden sie zur
Unterlage beim Tapezieren, Streichen oder dem Ölwechsel.

Mit einer Papiertüte aus den USA werde ich das besser nicht probieren.
Die bewahre ich ungenutzt auf oder werfe sie lieber schnell weg.

Die besonderen Plastiktüten aus der Türkei (2008/2010), Andalusien
(2012) und Abu Dhabi/Dubai (2013) bewahre ich natürlich bewusst auf.
Aber auch die werden oft benutzt.

FW
Lutz Beck
2019-02-27 14:59:08 UTC
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Post by F.W.
Ich würde die Plastiktüte nicht unterschätzen!
Ich bewahre Plastiktüten lange auf, finde manchmal Kassenbons von 2010
noch darin, wenn ich eine aus dem Lager ziehe.
Ich auch. Habe aber auch eine große "Kollektion" von Stoffsackl.

Aber das Plastik- u. Blechproblem in der deutschen Verpackung ist
fast schon apokalypsisch. Was ich (obwohl überhaupt kein Konsum-
fetischist; wenn alle so konsumieren täten wie ich, ginge die
Wirtschaft zugrunde, wäre die Deflation hoch drei da und die 20
Mio Deutsche Auswanderer zwecks Arbeitssuche schon lange im Bereich
"Übersee").

Noch frustrierender ist es bei der Entsorgung, wenn man die Müll-
experten von der Gemeinde u. vom Wertstoffhof fragt "Wohin damit
und damit?" "Hausmüll!!" Den in die gelben Säckchen dürfen eigentlich
nur ein Teil der Kunststoffe (jene Verpackungen mit dem grünen
Labelzeichen), also gar nicht alle (wie die Bevölkerung irrtümlich
meint). Sehr viel kann nicht wiederverwendet werden (per Umwandlung),
sondern nur verbrannt oder nach Fernost u. Afrika exportiert werden
(in den 90er Jahre exportierten die Firmen ziemlich viel, gegen
Zahlung von harter Währung an die ehemalige "Nomenklatura", auch in
die ehemaligen "Volks-" u. "sozialistischen Republiken").
Post by F.W.
Sind sie nicht mehr zum Einkaufen geeignet, dienen sie als
Mülltransporter im Garten. Sind sie dazu zu kaputt, werden sie zur
Unterlage beim Tapezieren, Streichen oder dem Ölwechsel.
Ja. :-)
Post by F.W.
Mit einer Papiertüte aus den USA werde ich das besser nicht probieren.
Ich auch kaum: Dafür braucht man ... Übung. (Habe ich schon vor vielen
Jahren bei Freunden von mir dort, als Tourist, mit Bewunderung konsta-
tiert. Und by the way "Service(wüste)": Ebenfalls und ebenda, nach
der Bezahlung an der Kasse, habe ich gesehen, wie Mitarbeiter, meistens
junge Burschen, die gekaufte-bezahlte Ware in jene mittleren u. größeren
Tüten verpackten und einem bis zum geparkten Wagen halfen. Das wäre
schon eine Gelegenheit für die "Minijobber" (Laberos u. Bernds Leute) u.
viele frisch Zugewanderten aus "Halbmondistan".

Lutz
Horst Nietowski
2019-02-27 15:16:51 UTC
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Post by F.W.
Ich bewahre Plastiktüten lange auf, finde manchmal Kassenbons von 2010
noch darin, wenn ich eine aus dem Lager ziehe.
Diese stabilen Plastiktueten, die man nicht bezahlen musste, haette man
beibehalten sollen. Mehrmals damit einkaufen war kein Problem und
spaeter wurde sie als Muelltuete benutzt. Heute kauft man dagegen
Rollenware mit duennen Plastiktueten, um damit den Muell zu entsorgen.

Die Verteufelung der stabilen Plastiktuete fuer nothing hat eine
Vervielfachung des Plastikmuells verursacht.
Bernd Nawothnig
2019-02-27 20:41:52 UTC
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Post by Horst Nietowski
Post by F.W.
Ich bewahre Plastiktüten lange auf, finde manchmal Kassenbons von 2010
noch darin, wenn ich eine aus dem Lager ziehe.
Diese stabilen Plastiktueten, die man nicht bezahlen musste, haette
man beibehalten sollen. Mehrmals damit einkaufen war kein Problem und
spaeter wurde sie als Muelltuete benutzt. Heute kauft man dagegen
Rollenware mit duennen Plastiktueten, um damit den Muell zu entsorgen.
Die Verteufelung der stabilen Plastiktuete fuer nothing hat eine
Vervielfachung des Plastikmuells verursacht.
Aber das ist doch dann nur hochwillkommen. Die Pfaffen machen es doch
genauso: sie "heilen" von Krankheiten, die es ohne sie gar nicht gäbe.
Je kränker der Mensch, desto mehr blüht die Religion und der Öko-Wahn.




Bernd
--
no time toulouse
F.W.
2019-02-28 06:50:48 UTC
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Post by Horst Nietowski
Diese stabilen Plastiktueten, die man nicht bezahlen musste, haette
man beibehalten sollen. Mehrmals damit einkaufen war kein Problem und
spaeter wurde sie als Muelltuete benutzt. Heute kauft man dagegen
Rollenware mit duennen Plastiktueten, um damit den Muell zu
entsorgen.
Ich frage mich, ob die mit der Verteufelung auch gemeint sind. Ich
besitze etwa 25 Plastiktüten im Schrank, aber entsorge jede Woche drei
dieser Mülltüten.

FW
Lutz Beck
2019-02-28 10:04:07 UTC
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Post by F.W.
Ich frage mich, ob die mit der Verteufelung auch gemeint sind. Ich
besitze etwa 25 Plastiktüten im Schrank, aber entsorge jede Woche drei
dieser Mülltüten.
Die Plastik- u. Mülltüten werden AFAIK weniger kritisiert. Gegenstand
der Diskussionen u. Kritik sind die immer mehr u. unglaublich viel-
fältig gewordenen Verpackungen - vor allem jene aus Kunststoffen, die
sich nimmer recyceln u. somit anderweitig wiederverwenden lassen. Sieht
man auch in den Clips (auch in jenen mit ganz kurzer, für Sekunden,
eingeblendeten Bildsequenzen), aus dem Pazifikraum oder anderen Küsten-
gegenden der 3. Welt: Die meisten Fetzen/Überreste stammen augen-
scheinlich von der Verpackung u. Etikettierung.

Sonst würden die Mülabfuhr und das Rathaus/die Gemeinde den Gebrauch
von Mülltüten/-sackl ganz untersagen und deren totale Entfernung aus den
Regalen der Discount-, Supermarkt-, Baumarkt- u. Drogerieläden
veranlassen. Und AFAIK hat die Verpackungsindustrie keine Lobby.
(Könnte wetten, daß auch viele (die meisten) B90/Gr-Leute bei uns die
Müllsäcke einsetzen - zumindest bei Renovierung u. Entrümpelung. :-))

Lutz
Hans-Juergen Lukaschik
2019-02-28 06:24:39 UTC
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am Mittwoch, 27 Februar 2019 13:37:50
Mit einer PapiertÃŒte aus den USA werde ich das besser nicht probieren.
Die bewahre ich ungenutzt auf oder werfe sie lieber schnell weg.
Dann kannst du wohl nicht damit umgehen. Ich kenne jemanden, der
einmal wöchentlich seinen Einkauf erledigt. Seine bis zu 10 Jahre alten
Marktkauf-PapiertÃŒten hat er immer dabei.

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
Thomas Heger
2019-03-03 18:16:07 UTC
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Post by F.W.
Eigentlich ist dieses Interview unglaublich. Da wird ein Psychologe am
Ende vom WDR gefragt, wie denn die Weltmeere von Köln-Bocklemünd aus
gerettet werden sollen - und der sagt: natürlich gar nicht.
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-interview/audio-die-tuete-ist-das-duerre-ende-einer-problemkette-100.html
Trotzdem (!) muss in Deutschland etwas getan werden. Und zwar muss das
getan werden, was Unbeteiligte am besten können: Zeichen setzen.
Ein Riesenproblem wird 'gelöst' indem man in Deutschland 'Zeichen setzt'.

Etwa wird in Deutschen Diskos der Strohhalm verboten.

Das ist doch alles QUATSCH hoch drei!!

Wenn man sich anschaut, wo das Problem 'Plastik im Meer' tatsächlich
entsteht und welche Ausmaße das angenommen hat, dann kann man den
'Zeichensetzern' nur noch .....



https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/gefahr-fuer-mensch-und-natur-ein-teppich-aus-plastik-ergiesst-sich-ins-meer-28580332

Deutschland ist weitgehend vorbildlich bei der Behandlung des Hausmülls
und auch die Straßen werden regelmäßig gefegt, der Sperrmüll abgeholt,
Umweltsünder bestraft und dies und das an Müll getrennt.

Aber das alles hat NULL Einfluß auf Indien und China (um nur mal zwei
der vielen Staaten zu nennen, wo viel Müll ins Meer gelangt.)

Die Inder haben jetzt neue Umweltschutz-Gesetze erlassen, welche aber
auch NULL komma NICHTS bringen.

Das liegt an etwas ganz einfachem:

für jede Quelle braucht man eine Senke.

Quelle (von Gütern) ist die Industrie etc

Senke (von benutzten Gütern) ist die Müllabfuhr.


Wenn man also nicht will, das die Meere eine Müllkippe werden, dann muß
man dafür sorgen, daß Jakarta (beispielsweise) eine Müllabfuhr plus
Müllverbrennungsanlage plus Recyclinghöfe bekommt.

Und das ganze bitte weltweit!


TH
F.W.
2019-03-05 07:05:49 UTC
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Post by Thomas Heger
Wenn man also nicht will, das die Meere eine Müllkippe werden, dann
muß man dafür sorgen, daß Jakarta (beispielsweise) eine Müllabfuhr
plus Müllverbrennungsanlage plus Recyclinghöfe bekommt.
Ja, oder man könnte der Regierung von Jakarta einfach mal öffentlich
vorwerfen, dass sie die Meere versaut.

FW
Thomas Heger
2019-03-05 15:07:06 UTC
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Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Wenn man also nicht will, das die Meere eine Müllkippe werden, dann
muß man dafür sorgen, daß Jakarta (beispielsweise) eine Müllabfuhr
plus Müllverbrennungsanlage plus Recyclinghöfe bekommt.
Ja, oder man könnte der Regierung von Jakarta einfach mal öffentlich
vorwerfen, dass sie die Meere versaut.
siehe etwa hier:
https://www.tierschutzpartei.de/bali-ist-ueberall/

Zitat:
"Auf Bali ist inzwischen der Müllnotstand ausgerufen worden. Die
ehemals paradiesischen Strände versinken unter tonnenweise
angeschwemmtem Plastikmüll. Ein sechs Kilometer langer Strand wurde zu
einem Notstandsgebiet erklärt und in einer mehrere Tage andauernden,
aufwändigen Aktion von Müll befreit – vorübergehend, denn das Meer
bringt jeden Tag eine unendliche Flut neuen Abfalls.

Indonesien produziert täglich 130.000 Tonnen an Plastikmüll, der
zumeist über die Flüsse ins Meer gelangt. Damit ist das Land der
zweitgrößte Abfallverursacher nach China. Indonesien besteht aus 17.000
Inseln und so wird ein großer Teil des produzierten Mülls auch wieder
sichtbar an den heimischen Küsten. Angesichts der Unmengen von
Plastikmüll und der Bedrohung für den Tourismus hat die Regierung in
Jakarta nun beschlossen, sich dem UN-Umweltprogramm „Saubere Meere“
anzuschließen. Damit verpflichtet Indonesien sich, Plastikabfälle bis
2025 um 70% zu reduzieren. Besonders wichtig wird es sein, in der
Bevölkerung ein Bewusstsein zu schaffen für die Folgen der Verwendung
von Plastik."



Dabei ist das Problem zwar richtig erkannt (Indonesiens Gewässer
ertrinken im Plastikmüll), aber als Lösung wird Unsinn angeboten ("...in
der Bevölkerung ein Bewusstsein zu schaffen für die Folgen der
Verwendung von Plastik.")

Tatsächlich nötig wäre es, wenn in Indonesien flächendeckend eine
geordnete Müllabfuhr eingerichtet würde und der eingesammelte Müll in
einer modernen Müllverbrennungsanlage verbrannt würde.

Alles andere (stoffliches Recycling, Vermeidung von Plastik, Steuern auf
Plastiktüten etc.) geht meilenweit an einer Lösung des Problems vorbei.

Noch viel weniger hat hiesiger Bewußtseinswandel einen Einfluß auf das
Plastik, welches z.B. den Chittagong hinunter treibt.

Was sollen die armen Menschen in Indien, China, Indonesien oder
Bangladesch auch anderes tun, als in Plastik verpackte Dinge zu kaufen,
wenn es garnichts anderes gibt?

Bewußtsein hin oder her: wenn es die traditionellen Lebensmittel nicht
mehr gibt, die vielleicht früher mal in Bananenblättern gegart oder in
Palmwedeln verpackt wurden, sondern nur noch Junkfood in Plastik, was
sollen die Menschen dann tun?

Es ist also keine Alternative das Plastik zu verbieten, sondern das
benutzte Plastik muß vollständig eingesammelt und fachgerecht entsorgt
werden.

Das geht wohl nicht anders als per Müllverbrennungsanlage, da kaum
vorstellbar ist, daß diese Länder die für Deponien nötigen Flächen
entbehren können.

TH
F.W.
2019-03-06 06:48:50 UTC
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Post by Thomas Heger
Tatsächlich nötig wäre es, wenn in Indonesien flächendeckend eine
geordnete Müllabfuhr eingerichtet würde und der eingesammelte Müll in
einer modernen Müllverbrennungsanlage verbrannt würde.
Also Recycling ist sicher die noch bessere Lösung: sie spart Rohstoffe,
die nicht unendlich verfügbar sind.
Post by Thomas Heger
Was sollen die armen Menschen in Indien, China, Indonesien oder
Bangladesch auch anderes tun, als in Plastik verpackte Dinge zu
kaufen, wenn es garnichts anderes gibt?
Das sind keine Dummköpfe. Die werden zu einer Lösung fähig sein wie wir
auch.
Post by Thomas Heger
Bewußtsein hin oder her: wenn es die traditionellen Lebensmittel
nicht mehr gibt, die vielleicht früher mal in Bananenblättern gegart
oder in Palmwedeln verpackt wurden, sondern nur noch Junkfood in
Plastik, was sollen die Menschen dann tun?
Kein Junk-Food essen bzw. anders wählen.
Post by Thomas Heger
Das geht wohl nicht anders als per Müllverbrennungsanlage, da kaum
vorstellbar ist, daß diese Länder die für Deponien nötigen Flächen
entbehren können.
Deponien sind völliger Humbug.

FW
Thomas Heger
2019-03-06 12:57:31 UTC
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Permalink
Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Tatsächlich nötig wäre es, wenn in Indonesien flächendeckend eine
geordnete Müllabfuhr eingerichtet würde und der eingesammelte Müll in
 einer modernen Müllverbrennungsanlage verbrannt würde.
Also Recycling ist sicher die noch bessere Lösung: sie spart Rohstoffe,
die nicht unendlich verfügbar sind.
Stimmt nicht für den Großteil des Verpackungsmülls, über welchen wir
hier diskutieren.

Natürlich kann man aber handys oder Flachbild-Fernseher auseinander
nehmen und seltene Metalle aus den verlöteten Komponenten zurückgewinnen.

Beim Verpackungsmüll findet man kaum Stoffe, die das Recycling lohnen
(etwa Gold, Silber, seltene Erden etc.).
Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Was sollen die armen Menschen in Indien, China, Indonesien oder
Bangladesch auch anderes tun, als in Plastik verpackte Dinge zu
kaufen, wenn es garnichts anderes gibt?
Das sind keine Dummköpfe. Die werden zu einer Lösung fähig sein wie wir
auch.
Kommunale Infrastruktur ist nicht das, worin autokratische Regime gerne
investieren.

Das liegt daran, daß sowas Geld kostet und diese Kosten vom Staat
getragen werden müssen.

Wenn aber die herrschenden Kasten lieber ihr Volk ausplündern, dann gibt
es kommunale Dienstleistungen auch nur gegen Geld.

Beim Müll kann man aber schlecht kassieren, wenn die Bürokratie dafür
nicht existiert und die Menschen den Müll auch irgendwo in den Dschungel
oder ein Gewässer werfen können.

Daher müßte die Müllabfuhr für die Bürger kostenlos sein - oder
zumindest sehr günstig - da sonst zu wenige die Dienste in Anspruch nehmen.

Also müssen die herrschenden Klassen ihr mühsam ergaunertes Geld wieder
hergeben, um davon Müllwagen zu kaufen.

Das tun die einfach nicht so gerne.
Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Bewußtsein hin oder her: wenn es die traditionellen Lebensmittel
nicht mehr gibt, die vielleicht früher mal in Bananenblättern gegart
oder in Palmwedeln verpackt wurden, sondern nur noch Junkfood in
Plastik, was sollen die Menschen dann tun?
Kein Junk-Food essen bzw. anders wählen.
Wenn die Dinge die man kaufen möchte nur verpackt angeboten werden, dann
werden viele eben diese Güter mit Verpackung kaufen.

Dadurch entsteht dann ein Entsorgungsproblem und irgendwer müßte für die
Entsorgung des Verpackungsmülls sorgen.
Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Das geht wohl nicht anders als per Müllverbrennungsanlage, da kaum
vorstellbar ist, daß diese Länder die für Deponien nötigen Flächen
entbehren können.
Deponien sind völliger Humbug.
Deponien lösen das Problem des Abfalls nicht, sondern verstecken es nur,
denn der Abfall ist ja immer noch da (wenn auch von etwas Erde bedeckt.).

TH
F.W.
2019-03-06 13:40:07 UTC
Antworten
Permalink
Post by Thomas Heger
Post by F.W.
Also Recycling ist sicher die noch bessere Lösung: sie spart
Rohstoffe, die nicht unendlich verfügbar sind.
Stimmt nicht für den Großteil des Verpackungsmülls, über welchen wir
hier diskutieren.
Natürlich kann man aber handys oder Flachbild-Fernseher auseinander
nehmen und seltene Metalle aus den verlöteten Komponenten
zurückgewinnen.
Beim Verpackungsmüll findet man kaum Stoffe, die das Recycling
lohnen (etwa Gold, Silber, seltene Erden etc.).
Aber man müsste doch etliche Stoffe finden, aus denen neuer Kunststoff
gewonnen werden kann...
Post by Thomas Heger
Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Was sollen die armen Menschen in Indien, China, Indonesien oder
Bangladesch auch anderes tun, als in Plastik verpackte Dinge zu
kaufen, wenn es garnichts anderes gibt?
Das sind keine Dummköpfe. Die werden zu einer Lösung fähig sein
wie wir auch.
Kommunale Infrastruktur ist nicht das, worin autokratische Regime
gerne investieren.
Das liegt daran, daß sowas Geld kostet und diese Kosten vom Staat
getragen werden müssen.
Wenn aber die herrschenden Kasten lieber ihr Volk ausplündern, dann
gibt es kommunale Dienstleistungen auch nur gegen Geld.
Dann mögen die Bürger besser wählen lernen...
Post by Thomas Heger
Daher müßte die Müllabfuhr für die Bürger kostenlos sein - oder
zumindest sehr günstig - da sonst zu wenige die Dienste in Anspruch nehmen.
Also müssen die herrschenden Klassen ihr mühsam ergaunertes Geld
wieder hergeben, um davon Müllwagen zu kaufen.
Das tun die einfach nicht so gerne.
Ja, die herrschenden Klassen...
Post by Thomas Heger
Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Bewußtsein hin oder her: wenn es die traditionellen Lebensmittel
nicht mehr gibt, die vielleicht früher mal in Bananenblättern
gegart oder in Palmwedeln verpackt wurden, sondern nur noch
Junkfood in Plastik, was sollen die Menschen dann tun?
Kein Junk-Food essen bzw. anders wählen.
Wenn die Dinge die man kaufen möchte nur verpackt angeboten werden,
dann werden viele eben diese Güter mit Verpackung kaufen.
Das sollten sie dann vielleicht etwas daran ändern. Andere Länder hatten
auch schöne Revolutionen.

FW
Thomas Heger
2019-03-07 14:12:42 UTC
Antworten
Permalink
Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Post by F.W.
Also Recycling ist sicher die noch bessere Lösung: sie spart
Rohstoffe, die nicht unendlich verfügbar sind.
Stimmt nicht für den Großteil des Verpackungsmülls, über welchen wir
hier diskutieren.
Natürlich kann man aber handys oder Flachbild-Fernseher auseinander
nehmen und seltene Metalle aus den verlöteten Komponenten zurückgewinnen.
Beim Verpackungsmüll findet man kaum Stoffe, die das Recycling
lohnen (etwa Gold, Silber, seltene Erden etc.).
Aber man müsste doch etliche Stoffe finden, aus denen neuer Kunststoff
gewonnen werden kann...
Das stoffliche Recycling ist bei so einfachen Stoffen wie PET oder
ähnlichem (aus dem viele Verpackungen bestehen) wohl nicht sinnvoll.


Einfacher ist schlichtes Verbrennen.

Wollte man tatsächlich aus alten Joghurtbechern neue machen, dann müßte
man einen unvertretbaren Aufwand betreiben, um die Becher zu waschen, zu
entfärben, zu sortieren, von Aludeckeln zu befreien und so weiter, nur
um dann einen recht einfachen Kunststoff zu erhalten.

Die Kunststoffe bestehen im wesentlichen aus Stoffen, welche aus
Erdöl-Bestandtteilen hergestellt werden.

Da solche Stoffe auch zur Stromerzeugung oder für Heizzwecke verwendet
werden kann man auch den Müll für den gleichen Zweck benutzen.
Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Was sollen die armen Menschen in Indien, China, Indonesien oder
Bangladesch auch anderes tun, als in Plastik verpackte Dinge zu
kaufen, wenn es garnichts anderes gibt?
Das sind keine Dummköpfe. Die werden zu einer Lösung fähig sein
wie wir auch.
Kommunale Infrastruktur ist nicht das, worin autokratische Regime
gerne investieren.
Das liegt daran, daß sowas Geld kostet und diese Kosten vom Staat
getragen werden müssen.
Wenn aber die herrschenden Kasten lieber ihr Volk ausplündern, dann
gibt es kommunale Dienstleistungen auch nur gegen Geld.
Dann mögen die Bürger besser wählen lernen...
Despoten lassen auch ungern wählen.
Post by F.W.
Post by Thomas Heger
Daher müßte die Müllabfuhr für die Bürger kostenlos sein - oder
zumindest sehr günstig - da sonst zu wenige die Dienste in Anspruch nehmen.
Also müssen die herrschenden Klassen ihr mühsam ergaunertes Geld
wieder hergeben, um davon Müllwagen zu kaufen.
Das tun die einfach nicht so gerne.
Ja, die herrschenden Klassen...
Die sogn. 'Elite' läßt sich halt ungern die Butter vom Brot klau'n.

..

TH
Horst Nietowski
2019-03-07 15:21:56 UTC
Antworten
Permalink
Post by Thomas Heger
Das stoffliche Recycling ist bei so einfachen Stoffen wie PET oder
ähnlichem (aus dem viele Verpackungen bestehen) wohl nicht sinnvoll.
Aber ja doch, sogar immer mehr. In letzter Zeit verarbeite ich mehr
Material aus PET, als jemals zuvor.
Hans-Juergen Lukaschik
2019-03-08 04:25:33 UTC
Antworten
Permalink
Hallo Horst,

am Donnerstag, 07 MÀrz 2019 16:21:56
Post by Horst Nietowski
Post by Thomas Heger
Das stoffliche Recycling ist bei so einfachen Stoffen wie PET oder
Àhnlichem (aus dem viele Verpackungen bestehen) wohl nicht
sinnvoll.
Aber ja doch, sogar immer mehr. In letzter Zeit verarbeite ich mehr
Material aus PET, als jemals zuvor.
Neu oder recycled?

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
Horst Nietowski
2019-03-09 17:35:36 UTC
Antworten
Permalink
Am 08.03.19 um 05:25 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:

Hallo Hans-Juergen!
am Donnerstag, 07 März 2019 16:21:56
Post by Horst Nietowski
Aber ja doch, sogar immer mehr. In letzter Zeit verarbeite ich mehr
Material aus PET, als jemals zuvor.
Neu oder recycled?
Alles altes Zeugs. Wird zu Fasern verarbeitet, aus denen dann neues Material
entsteht.
Thomas Heger
2019-03-12 08:08:42 UTC
Antworten
Permalink
Post by Horst Nietowski
Hallo Hans-Juergen!
am Donnerstag, 07 März 2019 16:21:56
Post by Horst Nietowski
Aber ja doch, sogar immer mehr. In letzter Zeit verarbeite ich mehr
Material aus PET, als jemals zuvor.
Neu oder recycled?
Alles altes Zeugs. Wird zu Fasern verarbeitet, aus denen dann neues Material
entsteht.
Reines PET läßt sich idT sehr gut wiederverwenden.

Aber es ging ja nicht um sortenreinen Plastikabfall, sondern um
vermischten Hausmüll mit ein wenig PET und zahllosen anderen Stoffen.

Der Hausmüll kann theoretisch in viele Fraktionen sortiert werden,
welche man dann jeweils separat weiter verwenden kann.

Aber beim Verpackungsmüll stellt sich die Frage, ob der Aufwand durch
den erzielten Ertrag gerechtfertigt wird.

Einfacher ist meiner Ansicht nach, wenn man Plastik schlicht zur
Gewinnung von Wärme nutzt und verbrennt.

Mit der Wärme kann man dann Dampf erzeugen und mit dem z.B. Strom.

Das stoffliche Recycling eignet sich nur dann, wenn man etwa
Industrieabfälle hat oder z.B. Einweg-Plastikflaschen aus PET, welche
schon gut vorsortiert und nur wenig verschmutzt sind.

Das ist aber beim Hausmüll nun gerade nicht der Fall.

Man könnte nun die Haushalte auffordern, die Abfälle sortenrein in
verschiedene Tonnen zu werfen.

Das wird aber teuer und ineffektiv, da man den Hausfrauen bzw. -männern
dann erstmal ein wenig organische Chemie beibringen müßte. Außerdem
bräuchte man dann gaaaanz viele Tonnen (PVC, PET, Polyacetat,
Polycarbonat ...).

Außerdem sind viele Verpackungen Verbundstoffe aus mehr als einem
Material. Außerdem sind sie meist stark verschmutzt.

TH
F.W.
2019-03-08 06:32:25 UTC
Antworten
Permalink
Einfacher ist schlichtes Verbrennen. Despoten lassen auch ungern
wählen. Die sogn. 'Elite' läßt sich halt ungern die Butter vom Brot
klau'n.
Tja, da ist viel zu tun für diese Länder. Warum räumt man da nicht mal
auf zuhause?

FW
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2019-03-10 00:43:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by F.W.
Einfacher ist schlichtes Verbrennen. Despoten lassen auch ungern
wählen. Die sogn. 'Elite' läßt sich halt ungern die Butter vom Brot
klau'n.
Tja, da ist viel zu tun für diese Länder. Warum räumt man da nicht mal
auf zuhause?
Um da aufzuraeumen, bedarf es einer Kolonialherrschaft ala Togo und Deutsch-Suedwest.

Leider verkommt Schland immer mehr zu einem Shitholecountry, das demnaechst von Arabern kolonialisiert wird. Von daher sehe ich keine grosse Hoffnung fuer Afrika.
Wir haben keine Helden wie Lettow-Vorbeck mehr, sondern nur noch Pussys, Schwuchteln und Versager, die in der Bundesjunta vor sich herpfuschen und in Sachen Korruption und Nepotismus jeden Negerkral blass aussehen lassen. :-(
Jörg Knebel
2019-03-10 09:35:16 UTC
Antworten
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Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
nur noch Pussys, Schwuchteln und Versager
ROTFL - lamentiert der, nachdem das alles definiert ist.
--
Die Welt sah drei große Betrüger. Zwei starben in Ehren, der dritte am
Kreuz.
Thomas Heger
2019-03-12 08:13:54 UTC
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Post by F.W.
Einfacher ist schlichtes Verbrennen. Despoten lassen auch ungern
wählen. Die sogn. 'Elite' läßt sich halt ungern die Butter vom Brot
klau'n.
Tja, da ist viel zu tun für diese Länder. Warum räumt man da nicht mal
auf zuhause?
Man muß die Probleme dort angehen, wo sie bestehen und nicht irgendwo
anders.

Beim Plastikmüll im Meer haben wir nun die Dominanz der
Verschmutzungsursachen in den Ländern Süd-Ostasiens und Afrikas.

So soll der Fluss Chittagong angeblich der schmutzigste Fluss der Welt
sein. Und es sind die Flüsse, über welche das meiste Plastik ins Meer
gelangt.

Daneben gibt es noch die Schiffe, die auch das eine oder andere ins Meer
werfen - teils mit Absicht, teils ohne.

Jedenfalls kann man Deutschland so lange putzen wie man will, ohne das
dadurch der Chittagong sauberer wird.

TH
klaus r.
2019-03-12 08:39:03 UTC
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Am Tue, 12 Mar 2019 09:13:54 +0100
Post by Thomas Heger
Post by F.W.
Einfacher ist schlichtes Verbrennen. Despoten lassen auch ungern
wählen. Die sogn. 'Elite' läßt sich halt ungern die Butter vom Brot
klau'n.
Tja, da ist viel zu tun für diese Länder. Warum räumt man da nicht
mal auf zuhause?
Man muß die Probleme dort angehen, wo sie bestehen und nicht irgendwo
anders.
Beim Plastikmüll im Meer haben wir nun die Dominanz der
Verschmutzungsursachen in den Ländern Süd-Ostasiens und Afrikas.
So soll der Fluss Chittagong angeblich der schmutzigste Fluss der
Welt sein. Und es sind die Flüsse, über welche das meiste Plastik ins
Meer gelangt.
Daneben gibt es noch die Schiffe, die auch das eine oder andere ins
Meer werfen - teils mit Absicht, teils ohne.
Jedenfalls kann man Deutschland so lange putzen wie man will, ohne
das dadurch der Chittagong sauberer wird.
TH
Pscht, Du nimmst den deutschen Weltverbesserern ja den ganzen Mut. Und
ihren ganzen Lebensinhalt. Ob die noch niemals eine Flussmündung in
Afrika, Asien oder Südamerika gesehen haben?

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)
Bevor ich mich uffreg, isset mir lieber egal (auch Lisa Fitz)
Thomas Heger
2019-03-14 09:00:04 UTC
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Am 12.03.2019 um 09:39 schrieb klaus r.:
...
Post by klaus r.
Post by Thomas Heger
Jedenfalls kann man Deutschland so lange putzen wie man will, ohne
das dadurch der Chittagong sauberer wird.
Gemeint war natürlich der 'Citarum'...
Post by klaus r.
Post by Thomas Heger
TH
Pscht, Du nimmst den deutschen Weltverbesserern ja den ganzen Mut. Und
ihren ganzen Lebensinhalt. Ob die noch niemals eine Flussmündung in
Afrika, Asien oder Südamerika gesehen haben?
da kann man doch was tun!

guckstdu:















TH
klaus r.
2019-03-14 09:47:14 UTC
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Am Thu, 14 Mar 2019 10:00:04 +0100
Post by Thomas Heger
Post by klaus r.
Pscht, Du nimmst den deutschen Weltverbesserern ja den ganzen Mut.
Und ihren ganzen Lebensinhalt. Ob die noch niemals eine
Flussmündung in Afrika, Asien oder Südamerika gesehen haben?
da kann man doch was tun!
http://youtu.be/VHaGakHDFLs
http://youtu.be/TXkED5yERrU
http://youtu.be/5YsG3D_aWmA
http://youtu.be/BFTyIQTW8Cw
http://youtu.be/dd_ZttK3PuM
http://youtu.be/mleQVO1Vd1I
http://youtu.be/yDSWGV3jGek
TH
Das geht seit etwa 25 bis 30 Jahren so. Schaut man dann auf unsere
europäischen Flüsse wie Seine, Schelde, Rhein und Elbe, dann wird doch
überdeutlich, dass wir gerade hier aufs äusserste gefordert sind, etwas
zu tun.
Wir schaffen das. So wie es Frau Merkel sagte. Wir schaffen alles. Wir
müssen uns halt noch ein wenig mehr anstrengen. Und weil wir eben immer
alles schaffen, darum sind wir auch auf der ganzen Welt so beliebt.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)
Bevor ich mich uffreg, isset mir lieber egal (auch Lisa Fitz)
Thomas Heger
2019-03-15 10:37:22 UTC
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Post by klaus r.
Am Thu, 14 Mar 2019 10:00:04 +0100
Post by Thomas Heger
Post by klaus r.
Pscht, Du nimmst den deutschen Weltverbesserern ja den ganzen Mut.
Und ihren ganzen Lebensinhalt. Ob die noch niemals eine
Flussmündung in Afrika, Asien oder Südamerika gesehen haben?
da kann man doch was tun!
http://youtu.be/VHaGakHDFLs
http://youtu.be/TXkED5yERrU
http://youtu.be/5YsG3D_aWmA
http://youtu.be/BFTyIQTW8Cw
http://youtu.be/dd_ZttK3PuM
http://youtu.be/mleQVO1Vd1I
http://youtu.be/yDSWGV3jGek
TH
Das geht seit etwa 25 bis 30 Jahren so. Schaut man dann auf unsere
europäischen Flüsse wie Seine, Schelde, Rhein und Elbe, dann wird doch
überdeutlich, dass wir gerade hier aufs äusserste gefordert sind, etwas
zu tun.
Wir schaffen das. So wie es Frau Merkel sagte. Wir schaffen alles. Wir
müssen uns halt noch ein wenig mehr anstrengen. Und weil wir eben immer
alles schaffen, darum sind wir auch auf der ganzen Welt so beliebt.
Trotzdem hilft den Flüssen in Indonesien, Indien und China nicht, wenn
man hier die Strohhalme verbietet, auf Plastiktüten verzichtet und
Bücher nicht mehr einschweißt, sondern in alten Zeitungen einwickelt.

Man kann sich dann zwar gut fühlen, weil man was für die Umwelt tut.
Ändern tut sich dadurch aber nichts.

Besser wäre, man sammelt für Müllautos und schenkt sie den Leuten in
Mumbai, Lagos und/oder Jakarta.

TH
klaus r.
2019-03-15 12:56:34 UTC
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Am Fri, 15 Mar 2019 11:37:22 +0100
Post by Thomas Heger
Post by klaus r.
Am Thu, 14 Mar 2019 10:00:04 +0100
Post by Thomas Heger
Post by klaus r.
Pscht, Du nimmst den deutschen Weltverbesserern ja den ganzen Mut.
Und ihren ganzen Lebensinhalt. Ob die noch niemals eine
Flussmündung in Afrika, Asien oder Südamerika gesehen haben?
da kann man doch was tun!
http://youtu.be/VHaGakHDFLs
http://youtu.be/TXkED5yERrU
http://youtu.be/5YsG3D_aWmA
http://youtu.be/BFTyIQTW8Cw
http://youtu.be/dd_ZttK3PuM
http://youtu.be/mleQVO1Vd1I
http://youtu.be/yDSWGV3jGek
TH
Das geht seit etwa 25 bis 30 Jahren so. Schaut man dann auf unsere
europäischen Flüsse wie Seine, Schelde, Rhein und Elbe, dann wird
doch überdeutlich, dass wir gerade hier aufs äusserste gefordert
sind, etwas zu tun.
Wir schaffen das. So wie es Frau Merkel sagte. Wir schaffen alles.
Wir müssen uns halt noch ein wenig mehr anstrengen. Und weil wir
eben immer alles schaffen, darum sind wir auch auf der ganzen Welt
so beliebt.
Trotzdem hilft den Flüssen in Indonesien, Indien und China nicht,
wenn man hier die Strohhalme verbietet, auf Plastiktüten verzichtet
und Bücher nicht mehr einschweißt, sondern in alten Zeitungen
einwickelt.
Für ganz enthusiastische Dunkelgrüne sind solche Aussagen viel zu hoch.
Dazu kommt noch, sie stören auch üblichen Aktionismus.
Post by Thomas Heger
Man kann sich dann zwar gut fühlen, weil man was für die Umwelt tut.
Ändern tut sich dadurch aber nichts.
Besser wäre, man sammelt für Müllautos und schenkt sie den Leuten in
Mumbai, Lagos und/oder Jakarta.
Du weisst das, ich weiss das und andere wissen das auch.

Mit Müllautos allein ist es nicht getan. Saubere
Müllverbrennungsanlagen würden auch helfen. Das Wichtigste wäre IMO die
Erziehung der dortigen Bevölkerung zu einem gesunden Bewusstsein für
die Umwelt.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)
Bevor ich mich uffreg, isset mir lieber egal (auch Lisa Fitz)
Thomas Heger
2019-03-15 21:12:30 UTC
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Am 15.03.2019 um 13:56 schrieb klaus r.:
...
Post by klaus r.
Post by Thomas Heger
Trotzdem hilft den Flüssen in Indonesien, Indien und China nicht,
wenn man hier die Strohhalme verbietet, auf Plastiktüten verzichtet
und Bücher nicht mehr einschweißt, sondern in alten Zeitungen
einwickelt.
Für ganz enthusiastische Dunkelgrüne sind solche Aussagen viel zu hoch.
Dazu kommt noch, sie stören auch üblichen Aktionismus.
'Aktionismus' ist 'Tun ohne Plan', also tun um des tuns willen.

Sowas kann mal helfen, aber meistens hilft es nicht.
Post by klaus r.
Post by Thomas Heger
Man kann sich dann zwar gut fühlen, weil man was für die Umwelt tut.
Ändern tut sich dadurch aber nichts.
Besser wäre, man sammelt für Müllautos und schenkt sie den Leuten in
Mumbai, Lagos und/oder Jakarta.
Du weisst das, ich weiss das und andere wissen das auch.
Mit Müllautos allein ist es nicht getan. Saubere
Müllverbrennungsanlagen würden auch helfen. Das Wichtigste wäre IMO die
Erziehung der dortigen Bevölkerung zu einem gesunden Bewusstsein für
die Umwelt.
Nun ja, schon.

Aber Bewusstsein alleine reicht nicht.

Wie pflegte schon Großvater Marx zu sagen 'Das Sein bestimmt das
Bewusstsein'.

Damit meinte er, daß die Sicht auf die Welt und das Verhältnis zu dieser
für das Individuum sehr stark dadurch beeinflusst wird, wie die Umwelt
konkret aussieht und wie man so lebt.

Wenn die Umwelt aber voller Müll ist, dann denken die Leute irgendwann,
das wäre normal.

Außerdem kann der einzelne sowieso nicht alleine gegen die Müllberge
ankämpfen. Daher ist Müllabfuhr eine typische staatliche Aufgabe, welche
meist von dem Kommunen wahrgenommen wird.

Die Müllabfuhr funktioniert, sofern existent, dann aber auch ohne
entsprechendes Bewusstsein der Bevölkerung, obwohl das natürlich helfen
würde.


TH
Thomas Heger
2019-03-18 07:06:20 UTC
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Post by Thomas Heger
...
Post by klaus r.
Post by Thomas Heger
Trotzdem hilft den Flüssen in Indonesien, Indien und China nicht,
wenn man hier die Strohhalme verbietet, auf Plastiktüten verzichtet
und Bücher nicht mehr einschweißt, sondern in alten Zeitungen
einwickelt.
Für ganz enthusiastische Dunkelgrüne sind solche Aussagen viel zu hoch.
Dazu kommt noch, sie stören auch üblichen Aktionismus.
'Aktionismus' ist 'Tun ohne Plan', also tun um des tuns willen.
Sowas kann mal helfen, aber meistens hilft es nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aktionismus

"Der Begriff Aktionismus unterstellt betriebsames, unreflektiertes oder
zielloses Handeln ohne Konzept, um den Anschein von Untätigkeit oder
Unterforderung zu vermeiden oder zu vertuschen. "


TH
Werner Sondermann
2019-03-18 07:38:52 UTC
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Post by Thomas Heger
Post by Thomas Heger
...
Post by klaus r.
Post by Thomas Heger
Trotzdem hilft den Flüssen in Indonesien, Indien und China nicht,
wenn man hier die Strohhalme verbietet, auf Plastiktüten verzichtet
und Bücher nicht mehr einschweißt, sondern in alten Zeitungen
einwickelt.
Für ganz enthusiastische Dunkelgrüne sind solche Aussagen viel zu
hoch. Dazu kommt noch, sie stören auch üblichen Aktionismus.
'Aktionismus' ist 'Tun ohne Plan', also tun um des tuns willen.
Sowas kann mal helfen, aber meistens hilft es nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aktionismus
"Der Begriff Aktionismus unterstellt betriebsames, unreflektiertes
oder zielloses Handeln ohne Konzept, um den Anschein von Untätigkeit
oder Unterforderung zu vermeiden oder zu vertuschen. "
Hektik und blinder Aktionismus soll oft nur die eigene geistige
Windstille kaschieren.

w.
--
Bei der Bundesmarine gilt: Alles was sich bewegt, wird gegrüßt;
der Rest wird mit Farbe angestrichen.
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