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Ein großer Bluff: Hälfte der Zuwanderer angeblich nach fünf Jahren in Arbeit
(zu alt für eine Antwort)
Kim Jong Hippo
2020-02-13 00:55:28 UTC
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Na, das sind doch gute Nachrichten, wenn jeder zweite Migrant, der in
Deutschland einen Asylantrag gestellt hat, fünf Jahre später in Lohn und
Arbeit steht. Ein Regierungsinstitut will das so herausgefunden haben
und platziert es als große Erfolgsmeldung. Namentlich das „Institut für
Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)“, quasi eine Dienststelle der
Bundesagentur für Arbeit.

Die Medien freuen sich, die Politik reibt sich die Hände und die nächste
große illegale Massenzuwanderungswelle kann kommen, ebenso wie eine
legale Massenzuwanderung tüchtiger Menschen via Einwanderungsgesetz auf
den Weg gebracht ist – also nach neuester Lesart weitere Hunderttausende
kommen, die so viel können, die so dringend gebraucht werden und die
dann tatsächlich spätestens fünf Jahre später zur Hälfe in Arbeit
stehen. Wirklich?

Nun ist bei Licht betrachtet eine Hälfte nach fünf Jahren immer noch
eine Katastrophe, denn das hieße ja, dass die andere Hälfte weiterhin
Sozialleistungen bezieht samt Familien und Familiennachzug – viele bis
an ihr Lebensende in Deutschland, wenn, wie Umfragen ergeben haben, weit
über 90 Prozent angeben, für immer in Deutschland bleiben zu wollen.

(...)

Die Ergebnisse dieser Umfrage relativieren sich noch weiter, wenn man
bedenkt, dass es zum einen freiwillige Angaben sind und wenn laut
vergleichender Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit im
Oktober 2019 von den ab Ende 2014 zugezogenen Ausländern aus den acht
wichtigsten Asylherkunftsländern 42 Prozent erwerbstätig gewesen sein
sollen. 68 Prozent dieser Erwerbstätigen gingen hier laut Angaben der
Agentur einer Vollzeit- oder Teilzeiterwerbstätigkeit bzw. einer
irgendwie gearteten Selbstständigkeit nach. Dann sind es also nur 28
Prozent, die arbeiten und davon nicht einmal alle in Vollzeit.

Wenn wir also die tatsächlichen zum Lebensunterhalt hinreichenden
Vollzeitarbeitsstellen berechnen wollen, dann sind diese meilenweit
davon entfernt, sich im Bereich von 50 Prozent zu bewegen, wie es die
Medien nach Veröffentlichung dieser Umfrage berichtet hatten.

(...)

Auch wird hier nichts erzählt über von der Arbeitsagentur
quersubventionierte Tätigkeiten, solche, die so überhaupt erst dazu
geführt haben, das Arbeitgeber bereit waren, „Geflüchtete“ einzustellen
für ein paar Stunden die Woche oder doch öfter.

Die Statistik zum Aktivitätsstatus bringt es an den Tag: Erwerbstätige
Geflüchtete in Voll- bzw. Teilzeitarbeit gibt es demnach 35 Prozent. Und
von diesen sind 7 Prozent in Ausbildung oder absolvieren ein Praktikum.
Verbleiben also genau wieder jene 28 Prozent in Voll- bzw.
Teilzeitarbeit, von denen zu ermitteln sein wird, wer hier tatsächlich
voll umfänglich für seinen Lebensunterhalt nach fünf Jahren in
Deutschland aufkommen kann.

(...)

Diese Behauptung von einer Hälfte von in Arbeit stehenden Zuwanderern
ist eine absichtsvolle Täuschung und Verdrehung. Ein großer Unsinn, wenn
schon das Ergebnis der Sprachkurse für diese Zuwanderer so schlecht ist,
dass die kostenintensiven Veranstaltungen solcher Kurse eigentlich gar
nicht mehr zu rechtfertigen sind, bedenkt man, das lediglich zwei
Prozent der Teilnehmer am Ende das eh schon niedrig angesetzte Kursziel
schaffen und im Verlaufe des Kursus bereits 50 Prozent der Teilnehmer
abgesprungen sind. Auch darüber hat TE ausführlich berichtet. Aber diese
staatlich geförderte und über die Medien vielfach verbreitete Mär der
Heerscharen der Facharbeiter für Deutschland ist hartnäckig in der Welt
und soll es wohl auch bleiben. Und diese neue Umfrage berichtet
plötzlich von überdurchschnittlichen Erfolgen solcher Sprachkurse,
straft also das renommierte Goethe- und Leibniz-Institut Lügen, die
lediglich zwei Prozent erfolgreicher Sprachkursabsolventen ermittelt hatten.

(...)

Schon Anfang 2019 wurde bekannt, das Asylbewerber von der
Bundesregierung als arbeitend gerechnet werden, wenn sie nur an
irgendeinem Kurs teilnehmen (Diese Schönrechnerei kennt man bereits aus
den deutschen Arbeitslosenstatistiken). Damals galt schon die Teilnahme
an einem berufsbezogenen Sprachkurs oder einem – kein Witz –
Integrationskurs in der Statistik als Arbeit. In
zuwanderungsfreundlichem Regierungsdeutsch hieß das damals:
„Maßnahmenteilnehmende sind also keine Teilmenge der Arbeitslosen.“

(...)

Das wirkt tatsächlich alles so, als würde man auf Biegen und Brechen
versuchen, die irgendwie als magisch verstandenen fünfzig Prozent zu
konstruieren im Sinne des merkelschen „Wir schaffen das.“ Schön auch ein
Nachsatz, der wie eine Einladung beispielsweise in den Berliner
Görlitzer Park klingt: „Geflüchtete gingen jedoch auch vielen anderen
Aktivitäten nach.“
...]
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/ein-grosser-bluff-haelfte-der-zuwanderer-angeblich-nach-fuenf-jahren-in-arbeit/
--
"Totgeschlagen gehört totgeschlagen."
(Dr Horst Leps, Religionslehrer a.D. und "Friedensaktivist")
http://narkive.com/j0v0RdlN:6.454.35
Reinhard Pfeiffer
2020-02-13 19:57:40 UTC
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Post by Kim Jong Hippo
Na, das sind doch gute Nachrichten, wenn jeder zweite Migrant, der in
Deutschland einen Asylantrag gestellt hat, fünf Jahre später in Lohn und
Arbeit steht.
Die Qualifizierung / Umschulung auf Döner-, Drogen- und
Schrottauto-Handel dauert aber lange.
Braucht man dafür EU-Diplom mit Doktor-Titel?
--
Gruß Reinhard
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