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China, Korea u.a. zeigen, ...
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J J Panury
2021-03-28 17:55:18 UTC
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... dass in Ostasien vielleicht doch der tauglichere Menschenschlag
entstanden ist; nicht "von Natur", sondern von Mensch.

Gemeinsinnige Disziplin, basierend auf der Tugend der
_Selbstdisziplin_, aber ohne religiöse oder volksgemeinschaftliche
Überhöhung: Das scheint das Erfolgsmodell zu sein.

Die Corona-Pandemie offenbart es mit Schlaglicht: Das europ-westweiße
Individual-Dispositiv verkackt 's. Das asia-kungfu-buddha-grundierte
Kommunal-Dispositiv bringt 's.

Das ebenso obstinate wie heuchlerische Menschenrechte-Geplärr
westlicher Qualitäts-Gierschlünde ist historisch desavouiert.

Man kann Russland nur wünschen, dass es Europa verlässt und sich Asien
zuwendet. Aber das wird noch ein Kampf, denn der Wertewesten wird
Russland - also seine Ressourcen und Reserven - nicht so ohne weiteres
aufgeben: Russland wird im Westen (also:USA) seit längerem (spätestens
seit 1990) strategisch als West-Beute geführt.

Allzu lang ist es nicht mehr hin, dass China seine Beziehungen zum
Menschenrechts-Westen überdenkt und überarbeitet. Das wird im Westen
lange Gesichter geben. Wann, genau, das sein wird, hängt wesentlich
von der Entwicklung der russisch-chinesischen Beziehungen ab.
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2021-03-28 18:41:00 UTC
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Post by J J Panury
... dass in Ostasien vielleicht doch der tauglichere Menschenschlag
entstanden ist; nicht "von Natur", sondern von Mensch.
Gabs heute wieder Haschkekse im Sonderangebot?
Post by J J Panury
Gemeinsinnige Disziplin, basierend auf der Tugend der
_Selbstdisziplin_, aber ohne religiöse oder volksgemeinschaftliche
Überhöhung: Das scheint das Erfolgsmodell zu sein.
Erfolgsmodell?
Post by J J Panury
Die Corona-Pandemie offenbart es mit Schlaglicht: Das europ-westweiße
Individual-Dispositiv verkackt 's. Das asia-kungfu-buddha-grundierte
Kommunal-Dispositiv bringt 's.
Komisch. Der erste wirklich gute Impfstoff kam aus einer deutschen Pharmafirma, nicht aus einer rotchinesischen. Und das, obwohl die Rotchinesen doch einen Vorsprung hatten, weil sie ja das Chinavirus selber gezuechtet und freigesetzt haben.
Post by J J Panury
Das ebenso obstinate wie heuchlerische Menschenrechte-Geplärr
westlicher Qualitäts-Gierschlünde ist historisch desavouiert.
Man sieht mal wieder, Nazis und Kommies sind das selbe Gesox.
Post by J J Panury
Man kann Russland nur wünschen, dass es Europa verlässt und sich Asien
Ja, koennte man. Aber aus anderen Gruenden, als denen, die Du Dir hier zurechthalluzinierst.
Post by J J Panury
zuwendet. Aber das wird noch ein Kampf, denn der Wertewesten wird
Russland - also seine Ressourcen und Reserven - nicht so ohne weiteres
aufgeben: Russland wird im Westen (also:USA) seit längerem (spätestens
seit 1990) strategisch als West-Beute geführt.
Loool. Weiss Putler das schon?
Post by J J Panury
Allzu lang ist es nicht mehr hin, dass China seine Beziehungen zum
Menschenrechts-Westen überdenkt und überarbeitet. Das wird im Westen
lange Gesichter geben. Wann, genau, das sein wird, hängt wesentlich
von der Entwicklung der russisch-chinesischen Beziehungen ab.
Die beiden Reiche des Boesen arbeiten doch schon da zusammen, wo kein direkter Konfliktstoff besteht.
Dennoch werden sie sich irgendwann selber wieder an die Gurgel gehen. Das Boese will ein Monopol aufs Boese haben, daher kann es schlussendlich nur ein Reich des Boesen geben. Und in Deiner wirren Phantasie hast Du das boese Reich Nr. 3 vergessen: Die Ummah.
Die hasst den Westen ebenso, wie sie Russland und Rotchina hasst.
Das wird noch richtig lustig, auch ohne Chinavirus.
Denn diese Dreifaltigkeit des Boesen laesst sich nicht mehr so leicht wegimpfen, wie das Chinavirus.
Friedhelm Seifert
2021-03-28 19:03:42 UTC
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Post by J J Panury
... dass in Ostasien vielleicht doch der tauglichere Menschenschlag
entstanden ist; nicht "von Natur", sondern von Mensch.
Gemeinsinnige Disziplin, basierend auf der Tugend der
_Selbstdisziplin_, aber ohne religiöse oder volksgemeinschaftliche
Überhöhung: Das scheint das Erfolgsmodell zu sein.
Zum Thema volksgemeinschaftliche Überhöhung erinnere ich an die Invasion
Japans in China 1937 bis 1945. Das Verhalten der Japaner in China war
doch ein sehr deutlicher Beweis für eine angebliche Überlegenheit des
japanischen Volkes.

Weiter erinnere ich an die so genannte Kulturrevolution, 1966 von Mao
Zedong gestartet. Dieser "Revolution" fielen in China Millionen Menschen
zum Opfer, die alte chinesische Kultur wurde zum großen Teil vernichtet.
Der Kommunismus des Mao Tsedong hat in China mindestens so schlimm
gewütet wie die christliche Kirche in Europa zur Zeit der
Hexenverfolgung. Eine ganz eindeutige Überhöhung des Kommunismus in Form
einer erbarmungslosen und menschenverachtenden Ersatzreligion.
Post by J J Panury
Die Corona-Pandemie offenbart es mit Schlaglicht: Das europ-westweiße
Individual-Dispositiv verkackt 's. Das asia-kungfu-buddha-grundierte
Kommunal-Dispositiv bringt 's.
Bei den Ostasiaten spielt das Kollektiv traditionell eine größere Rolle
als bei uns hierzulande. Disziplin und der Gehorsam gegenüber der
Obrigkeit, das scheint ein Erfolgsmodell zu sein, allerdings praktisch
nur auf Kosten der einfachen, unterschichtigen Bevölkerung.
Post by J J Panury
Das ebenso obstinate wie heuchlerische Menschenrechte-Geplärr
westlicher Qualitäts-Gierschlünde ist historisch desavouiert.
Diese Gierschlünde sitzen in den Chefetagen der großen Konzerne und in
den Parlamenten der Länder und des Bundes. Nicht Jeder Volksvertreter
ist so ein Gierschlund, aber die letzten Wochen haben zumindest eine der
Spitzen des Eisberges freigelegt.


Grüße
Friedhelm
Siegfrid Breuer
2021-03-28 19:52:00 UTC
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Nicht Jeder Volksvertreter ist so ein Gierschlund, aber die letzten
Wochen haben zumindest eine der Spitzen des Eisberges freigelegt.
<Loading Image...>
--
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken:

Hans
2021-03-28 20:04:22 UTC
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Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
... dass in Ostasien vielleicht doch der tauglichere Menschenschlag
entstanden ist; nicht "von Natur", sondern von Mensch.
Gemeinsinnige Disziplin, basierend auf der Tugend der
_Selbstdisziplin_, aber ohne religiöse oder volksgemeinschaftliche
Überhöhung: Das scheint das Erfolgsmodell zu sein.
Zum Thema volksgemeinschaftliche Überhöhung erinnere ich an die Invasion
Japans in China 1937 bis 1945. Das Verhalten der Japaner in China war
doch ein sehr deutlicher Beweis für eine angebliche Überlegenheit des
japanischen Volkes.
Weiter erinnere ich an die so genannte Kulturrevolution, 1966 von Mao
Zedong gestartet. Dieser "Revolution" fielen in China Millionen Menschen
zum Opfer, die alte chinesische Kultur wurde zum großen Teil vernichtet.
Der Kommunismus des Mao Tsedong hat in China mindestens so schlimm
gewütet wie die christliche Kirche in Europa zur Zeit der
Hexenverfolgung. Eine ganz eindeutige Überhöhung des Kommunismus in Form
einer erbarmungslosen und menschenverachtenden Ersatzreligion.
Aber er ist immer noch auf den 100-er Geldscheinen zu sehen.
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Die Corona-Pandemie offenbart es mit Schlaglicht: Das europ-westweiße
Individual-Dispositiv verkackt 's. Das asia-kungfu-buddha-grundierte
Kommunal-Dispositiv bringt 's.
Bei den Ostasiaten spielt das Kollektiv traditionell eine größere Rolle
als bei uns hierzulande. Disziplin und der Gehorsam gegenüber der
Obrigkeit, das scheint ein Erfolgsmodell zu sein, allerdings praktisch
nur auf Kosten der einfachen, unterschichtigen Bevölkerung.
[.....]
J J Panury
2021-03-29 11:25:05 UTC
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Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
... dass in Ostasien vielleicht doch der tauglichere Menschenschlag
entstanden ist; nicht "von Natur", sondern von Mensch.
Gemeinsinnige Disziplin, basierend auf der Tugend der
_Selbstdisziplin_, aber ohne religiöse oder volksgemeinschaftliche
Überhöhung: Das scheint das Erfolgsmodell zu sein.
Zum Thema volksgemeinschaftliche Überhöhung erinnere ich an die Invasion
Japans in China 1937 bis 1945. Das Verhalten der Japaner in China war
doch ein sehr deutlicher Beweis für eine angebliche Überlegenheit des
japanischen Volkes.
Japan hatte eine ausgeprägte "Nazi"-Phase, während welcher die
kolonialistisch-kriegerischen Ambitionen Hochkonjunktur hatten.
Post by Friedhelm Seifert
Weiter erinnere ich an die so genannte Kulturrevolution, 1966 von Mao
Zedong gestartet. Dieser "Revolution" fielen in China Millionen Menschen
zum Opfer, die alte chinesische Kultur wurde zum großen Teil vernichtet.
Ohne diese - zuletzt aus dem Ruder gelaufene und darum auch
ausgebremste - Kulturrevolution stände China heute nicht da, wo es
steht, sondern da, wo der Wertewesten es stets am liebsten immer noch
hätte.
Aber auch so hat der Westen - so glaubt man immer noch - noch das (für
ihn) beste draus gemacht. Das nun langsam dringliche Umdenken fällt
aber extrem schwer. Zu schwer.
Post by Friedhelm Seifert
Der Kommunismus des Mao Tsedong hat in China mindestens so schlimm
gewütet wie die christliche Kirche in Europa zur Zeit der
Hexenverfolgung. Eine ganz eindeutige Überhöhung des Kommunismus in Form
einer erbarmungslosen und menschenverachtenden Ersatzreligion.
Ohne all das wäre China heute noch ein rückständiges - obschon
rohstoffreiches - Land, Tummelplatz aller möglicher Kolonialinterssen.
Man schaue nur mal, welch ein Geschrei es um die letzte Exklave
europäisch-kolonialistischer Herrlichkeit gibt! Da bricht eine
(Kolonial)Welt zusammen!
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Die Corona-Pandemie offenbart es mit Schlaglicht: Das europ-westweiße
Individual-Dispositiv verkackt 's. Das asia-kungfu-buddha-grundierte
Kommunal-Dispositiv bringt 's.
Bei den Ostasiaten spielt das Kollektiv traditionell eine größere Rolle
als bei uns hierzulande. Disziplin und der Gehorsam gegenüber der
Obrigkeit, das scheint ein Erfolgsmodell zu sein, allerdings praktisch
nur auf Kosten der einfachen, unterschichtigen Bevölkerung.
Das glaube ich eher weniger. Die Obrigkeit in China muss sich sehr
vorsehen, wahrscheinlich mehr als irgendwo sonst auf der Welt.
Ich wüsste nicht, wo die Strafen für erwischte und verurteilte
Korruption, Veruntreuung usw. drakonischer wären.
Ach ja, nee, stimmt - - ich vergaß: menschenverachtend!!
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Das ebenso obstinate wie heuchlerische Menschenrechte-Geplärr
westlicher Qualitäts-Gierschlünde ist historisch desavouiert.
Diese Gierschlünde sitzen in den Chefetagen der großen Konzerne und in
den Parlamenten der Länder und des Bundes.
Nette Abspaltungs-Erzählung ...

Die Gierschlünde sind wir alle hier, Ich, Du, Nachbar Schnipp! Vielen
muss(te) man die Gier erst regelrecht einbimsen, aber da wurden weder
Mühe noch sogar auch Kosten gescheut.
Post by Friedhelm Seifert
Nicht Jeder Volksvertreter
ist so ein Gierschlund, aber die letzten Wochen haben zumindest eine der
Spitzen des Eisberges freigelegt.
Der (Sch)Eisberg liegt seit immer in voller Größe zutage. Ich
zumindest erkenne Gier, wenn ich ihr begegne, sofort. Das gilt auch
für meine eigene Gier.

Aber man kann was dagegen tun.
Friedhelm Seifert
2021-03-30 07:52:51 UTC
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Post by J J Panury
Japan hatte eine ausgeprägte "Nazi"-Phase, während welcher die
kolonialistisch-kriegerischen Ambitionen Hochkonjunktur hatten.
Japan hat seine Lektion gelernt. Und zwar auf die ganz harte Tour.

Japan ist das einzige Land, welches 2 "echte" Atombombeneinschläge
aushalten musste. Mit "echt" meine ich, dass es keine Tests waren,
sondern es wurden belebte Städte getroffen.

Vom Stand der Technik her betrachtet, wäre Japan sicherlich in der Lage,
eigene Kernwaffen zu bauen. Aber sie verzichten darauf.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Weiter erinnere ich an die so genannte Kulturrevolution, 1966 von Mao
Zedong gestartet. Dieser "Revolution" fielen in China Millionen Menschen
zum Opfer, die alte chinesische Kultur wurde zum großen Teil vernichtet.
Ohne diese - zuletzt aus dem Ruder gelaufene und darum auch
ausgebremste - Kulturrevolution stände China heute nicht da, wo es
steht, sondern da, wo der Wertewesten es stets am liebsten immer noch
hätte.
Glaube ich nicht. Die Kulturrevolution war eine völlig unnötige Aktion.
Der einzige Erfolg war ein im Steinzeitkommunismus gefangenes Land. Für
das Volk gab es ein kleines rotes Büchlein mit Worten des großen
Vorsitzenden Mao. Mehr politisches Wissen wurde dem Volk nicht erlaubt.
Der Personenkult um Mao hatte schon deutliche Züge einer Art von
Religion, was wieder typisch ist für totalitär - kommunistische Systeme.
Beispiele wären außer dem China unter Mao etwa Russland unter Stalin
opder das heutige Nordkorea unter der Kim - Sippe.

Sogar hierzulande meinten etliche Bekloppte, diese Mao - Bibel wäre die
Heilsbotschaft für die Welt.
Naja, aus dem bequemen Mitteleuropa heraus lässt es sich leicht kläffen,
wenn man das Arbeiter- und Bauernleben in China nicht aushalten muß.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Der Kommunismus des Mao Tsedong hat in China mindestens so schlimm
gewütet wie die christliche Kirche in Europa zur Zeit der
Hexenverfolgung. Eine ganz eindeutige Überhöhung des Kommunismus in Form
einer erbarmungslosen und menschenverachtenden Ersatzreligion.
Ohne all das wäre China heute noch ein rückständiges - obschon
rohstoffreiches - Land, Tummelplatz aller möglicher Kolonialinterssen.
Man schaue nur mal, welch ein Geschrei es um die letzte Exklave
europäisch-kolonialistischer Herrlichkeit gibt! Da bricht eine
(Kolonial)Welt zusammen!
Erst nach Mao kam etwas Leben in das Land China und Kollonialinteressen
spielen dort auch heute noch eine bedeutende Rolle. Nur die
Kollonialherren sind heute andere. Heute haben die großen, weltweit
agierenden Konzerne diese Rolle übernommen.

Die China - eigene Industrie und Wirtschaft entwickelt sich, weil man
von den westlichen Industrien gelernt hat und Marktwirtschaft mit einer
Form von Staatskapitalismus verknüpft. Dieses Konzept scheint zu
funktionieren, China ist nicht mehr nur die Werkbank der Welt.

Mit Mao's Kulturrevolution hat diese Entwicklung allerdings herzlich
wenig zu tun.
Post by J J Panury
Die Gierschlünde sind wir alle hier, Ich, Du, Nachbar Schnipp! Vielen
muss(te) man die Gier erst regelrecht einbimsen, aber da wurden weder
Mühe noch sogar auch Kosten gescheut.
So ein Bisschen Habenwollen ist doch nicht falsch. Bedenklich wird es
allerdings, wenn andere unter meinem Habenwollen zu leiden haben. Sicher
muß irgendwo auf der Welt ein Plantagenarbeiter für ziemlich wenig Lohn
Kaffeefrüchte ernten, damit ich bei Aldi den fertig gerösteten Kaffee
für wenige Euros kaufen kann. Nur mal als Beispiel...

Das Problem sehe ich allerdings weniger bei mir als Endverbraucher,
sondern im Zwischenhandel. Da wird gnadenlos um jeden Cent gefeilscht
und für den Erzeuger bleibt kaum noch etwas übrig.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Nicht Jeder Volksvertreter
ist so ein Gierschlund, aber die letzten Wochen haben zumindest eine der
Spitzen des Eisberges freigelegt.
Der (Sch)Eisberg liegt seit immer in voller Größe zutage. Ich
zumindest erkenne Gier, wenn ich ihr begegne, sofort. Das gilt auch
für meine eigene Gier.
Gierig nenne ich jemanden, der immer mehr und mehr besitzen will, obwohl
dieser Jemand eigentlich schon mehr als genug besitzt.

Aber man kann ja auch mal mit etwas zufrieden sein.
Ist übrigens ein angenehmes Gefühl, zurücklehnen und einfach nur
zufrieden sein.
Post by J J Panury
Aber man kann was dagegen tun.
Was kann man tun?

Sprich Dich aus...


Grüße
Friedhelm
Ole Jansen
2021-03-30 08:09:45 UTC
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Post by Friedhelm Seifert
Glaube ich nicht. Die Kulturrevolution war eine völlig unnötige Aktion.
Der einzige Erfolg war ein im Steinzeitkommunismus gefangenes Land.
Es wurden dort z.B. die Jugendlichen gegen die Alten verhetzt,
die Ideologen gegen die Tüchtigen, die Eliten gegen das Volk
usw.. Es war folgte ein unendlich langer und toxischer Diskurs
der China eine Generatio Fortschritt gekostet hat.

Man könnte fast meinen die Chinesen hätten etwas gelernt und
was wir hier haben ist eine Art Kulturrevulotion 2.0 mit dem
Ziel uns zu schaden?

O.J.
Friedhelm Seifert
2021-03-30 09:50:41 UTC
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Post by Ole Jansen
Man könnte fast meinen die Chinesen hätten etwas gelernt und
was wir hier haben ist eine Art Kulturrevulotion 2.0 mit dem
Ziel uns zu schaden?
Die Chinesen haben etwas gelernt.

Man könnte das jetzige Vorgehen schon als eine Revolutionn 2.0 ansehen.
Mit dem Ziel, aus dem Steinzeitkommunismus heraus in die Richtung einer
kommunistisch - kapitalistischen Mischform zu gelangen. Für das Volk
(Arbeiter und Bauern) bleibt es beim Kommunismus, die Mitglieder einiger
Eliten dürfen etwas mehr in Richtung Marktwirtschaft agieren.

Wie lange das funktioniert, bleibt erstmal abzuwarten.

Dass die Chinesen uns ernsthaft schaden wollen, glaube ich eigentlich
nicht. Die sind eher an Einflussnahme interessiert. Und auch schonmal am
Schlucken, wenn sich eine günstige Gelegenheit bietet.


Grüße
Friedhelm
Ole Jansen
2021-03-30 10:31:59 UTC
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Post by Friedhelm Seifert
Dass die Chinesen uns ernsthaft schaden wollen, glaube ich eigentlich
nicht. Die sind eher an Einflussnahme interessiert. Und auch schonmal am
Schlucken, wenn sich eine günstige Gelegenheit bietet.
Ich würde eher vermuten die lachen sich gerade über uns kaputt.

O.J.
Hans
2021-03-30 09:58:44 UTC
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Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Japan hatte eine ausgeprägte "Nazi"-Phase, während welcher die
kolonialistisch-kriegerischen Ambitionen Hochkonjunktur hatten.
Japan hat seine Lektion gelernt. Und zwar auf die ganz harte Tour.
Japan ist das einzige Land, welches 2 "echte" Atombombeneinschläge
aushalten musste. Mit "echt" meine ich, dass es keine Tests waren,
sondern es wurden belebte Städte getroffen.
Vom Stand der Technik her betrachtet, wäre Japan sicherlich in der Lage,
eigene Kernwaffen zu bauen. Aber sie verzichten darauf.
Gilt wohl auch für Deutschland.

[…..]
Post by Friedhelm Seifert
Glaube ich nicht. Die Kulturrevolution war eine völlig unnötige Aktion.
Der einzige Erfolg war ein im Steinzeitkommunismus gefangenes Land. Für
das Volk gab es ein kleines rotes Büchlein mit Worten des großen
Vorsitzenden Mao. Mehr politisches Wissen wurde dem Volk nicht erlaubt.
Der Personenkult um Mao hatte schon deutliche Züge einer Art von
Religion, was wieder typisch ist für totalitär - kommunistische Systeme.
Beispiele wären außer dem China unter Mao etwa Russland unter Stalin
opder das heutige Nordkorea unter der Kim - Sippe.
Sogar hierzulande meinten etliche Bekloppte, diese Mao - Bibel wäre die
Heilsbotschaft für die Welt.
Naja, aus dem bequemen Mitteleuropa heraus lässt es sich leicht kläffen,
wenn man das Arbeiter- und Bauernleben in China nicht aushalten muß.
Und wir können den nichtvorhandenen Göttern danken, daß wir nicht in
solchen Ländern leben müssen.
[.....]
J J Panury
2021-03-30 15:16:58 UTC
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Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Japan hatte eine ausgeprägte "Nazi"-Phase, während welcher die
kolonialistisch-kriegerischen Ambitionen Hochkonjunktur hatten.
Japan hat seine Lektion gelernt. Und zwar auf die ganz harte Tour.
Japan ist das einzige Land, welches 2 "echte" Atombombeneinschläge
aushalten musste. Mit "echt" meine ich, dass es keine Tests waren,
sondern es wurden belebte Städte getroffen.
Vom Stand der Technik her betrachtet, wäre Japan sicherlich in der Lage,
eigene Kernwaffen zu bauen. Aber sie verzichten darauf.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Weiter erinnere ich an die so genannte Kulturrevolution, 1966 von Mao
Zedong gestartet. Dieser "Revolution" fielen in China Millionen Menschen
zum Opfer, die alte chinesische Kultur wurde zum großen Teil vernichtet.
Ohne diese - zuletzt aus dem Ruder gelaufene und darum auch
ausgebremste - Kulturrevolution stände China heute nicht da, wo es
steht, sondern da, wo der Wertewesten es stets am liebsten immer noch
hätte.
Glaube ich nicht.
Ich lass' dir einfach deinen Glauben (bzw. ja nicht-Glauben), es muss
jetzt hier nicht die Geschichte der maoistischen Revolutionen nochmal
durchgenommen werden.
Ich war jedenfalls, als es stattfand, ziemlich gut informiert, hatte
sogar einige Kontakte. Von da her glaube ich schon, einige Dinge
beurteilen zu können.

Jedenfalls ist es leicht, von der Warte des Nutznießers
imperialistischer und kolonialistischer Welteinrichtung über
Befreiungskämpfe die Nase zu rümpfen, weil da - igittigitt! - Blut
fließt ... und überhaupt: den ästhetischen Ansprüchen eines, der,
_infolge eben jener Nutznießerschaft_, sich verfeinern und empfindsam
werden konnte, nicht genügt.
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Die Gierschlünde sind wir alle hier, Ich, Du, Nachbar Schnipp! Vielen
muss(te) man die Gier erst regelrecht einbimsen, aber da wurden weder
Mühe noch sogar auch Kosten gescheut.
So ein Bisschen Habenwollen ist doch nicht falsch.
Doch! Und Du wirst staunen: In erster Linie ist am 'Habenwollen' nicht
das 'Haben' das eigentlich Schlimme, sondern das 'Wollen'!
Post by Friedhelm Seifert
Gierig nenne ich jemanden, der immer mehr und mehr besitzen will, obwohl
dieser Jemand eigentlich schon mehr als genug besitzt.
Gier ist eine kindliche (also im Grunde tierische) Regung; hat
physiologische und infantil-psychische Ursachen.

Infantile (i.w.S.:kindlichen) Psycho-Bestände, wenn sie nicht
beizeiten überwunden werden, werden Aufgewachsenen zu
Erwachsenheits-Hinderern.
Jeder heutige sogenannte Erwachsene trägt eine Last infantiler
Psycho-Dispositionen. Das ist die Ursache praktisch sämtlichen
"Bösen", Destruktiven, Asozialen.

Überall, wo der Mensch zum Tier regredierte oder nie aus dem Tier
(Kind) sich emanzipiert hat - und das ist regelmäßig in prekären
Lebensverhältnissen der Fall -, walten Gier, Destruktion, Asozialität
(Empathielosigkeit). (Und es sind die kleinen "Wunder", wo, inmitten
Elends, Elende sich zu Empathie aufschwingen. Aber das ist so selten,
dass alle Geschichten davon vielleicht doch am Ende nur Elend-Kitsch
sind ...)

Aber auch in nicht prekären Lebensverhältnissen hat die infantile
"Psycho-Altlast" vorderhand das Regiment. Anders jedoch als in
prekären Verhältnissen besteht in einem Milieu der Sicherheit die
Möglichkeit, sich selbst (mit ein bisschen Hilfe ...) in einen so und
so hohen Grad von Erwachsenheit zu erziehen. In seltenen Fällen wird
hierzu auch schon in der Kindheit - durch fähige Erzieher - eine
Disposition geschaffen.

Doch gebe man sich bezüglich Erwachsenheit keinen überzogenen
Hoffnungen hin! Einen Menschen, der das Kind-Tier völlig hinter sich
gelassen hat, sich also völlig emanzipiert hat, hat es bisher wohl
noch nicht gegeben.
Das sollte einen aber nicht entmutigen. Man könte ja der erste solche
werden. Nur kommt das eben nicht von selbst; es erfordert Ausdauer,
Mut ... und noch ein paar andere Sachen, die mir grad' nicht
einfallen. :)
Post by Friedhelm Seifert
Aber man kann ja auch mal mit etwas zufrieden sein.
Ist übrigens ein angenehmes Gefühl, zurücklehnen und einfach nur
zufrieden sein.
Ja, so im Materiellen, ja. Und je weniger man hat oder "will", desto
eher kann man diese Zufriedenheit genießen.
Vor allem aber beschert einem solche "Armut" (nicht im Sinne von
Elend, sondern mehr so in dem Sinne, wie es zB Klosterleute geloben)
ZEIT!
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Aber man kann was dagegen tun.
Was kann man tun?
Sprich Dich aus...
Arm sein.

Anzustreben ist,
dass Armut nicht gleich Unsicherheit sei;
dass arbeiten nicht, - dass nichts mehr Handel und Geschäft sei;
dass jeder nach seinen Möglichkeiten mitmacht am Ziel größt möglicher
Sicherheit.

Wenn *das* mal für alle Menschen erreicht wäre, wäre es der Beginn
einer neuen Ära.
Dann könnte Mensch auch geistig zu etwas kommen.
Friedhelm Seifert
2021-03-30 19:15:04 UTC
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Permalink
Post by J J Panury
Jedenfalls ist es leicht, von der Warte des Nutznießers
imperialistischer und kolonialistischer Welteinrichtung über
Befreiungskämpfe die Nase zu rümpfen, weil da - igittigitt! - Blut
fließt ... und überhaupt: den ästhetischen Ansprüchen eines, der,
_infolge eben jener Nutznießerschaft_, sich verfeinern und empfindsam
werden konnte, nicht genügt.
So eine Revolution ist eine verdammt gefährliche Angelegenheit!

Praktisch jede erfolgreiche Revolution (Befreiungskampf) wurde von einer
Person oder einer Personengruppe angeführt. Wäre das nicht so, endet ein
Aufstand im Chaos, noch bevor er richtig begonnen hat.
Nun sind aber die Anführer einer Revolution auch nur relativ einfache
Menschlein, ausgestattet mit allen Mängeln und Eigenschaften, die wir
als Menschen allgemein so besitzen. Was macht nun so ein
Revolutionsführer nach dem Erreichen der Revolutionsziele?
Erst einmal sollten die erreichten Ziele gesichert, gefestigt werden.
Also wird mit allen Mitteln nach Konterrevolutionären gesucht, um diese
auszuschalten. Irgendwann finden dann die Revolutionsführer Gefallen an
ihrer Machtposition und es dauert nicht mehr lange, bis eine Revolution,
die als Befreiungskampf begann, in blanken Terror umschlägt.

So geschehen in der französischen Revolution, so geschehen unter Mao und
etlichen anderen.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Die Gierschlünde sind wir alle hier, Ich, Du, Nachbar Schnipp! Vielen
muss(te) man die Gier erst regelrecht einbimsen, aber da wurden weder
Mühe noch sogar auch Kosten gescheut.
So ein Bisschen Habenwollen ist doch nicht falsch.
Doch!
Nein!
Post by J J Panury
Und Du wirst staunen: In erster Linie ist am 'Habenwollen' nicht
das 'Haben' das eigentlich Schlimme, sondern das 'Wollen'!
Es kommt doch immer darauf an, wie aus einem Wunsch (Habenwollen) eine
Wirklichkeit (Haben) gemacht wird. Wenn ich eine gewünschte Sache selbst
herstelle oder einem anderen Menschen eine faire Gegenleistung dafür
anbiete, kann ich an der Geschichte nichts verwerfliches entdecken.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Gierig nenne ich jemanden, der immer mehr und mehr besitzen will, obwohl
dieser Jemand eigentlich schon mehr als genug besitzt.
Gier ist eine kindliche (also im Grunde tierische) Regung; hat
physiologische und infantil-psychische Ursachen.
Falsch!

Gier ist eine rein menschliche Regung. Ein Raubtier kann bei der Jagd
oder bei der Nahrungsaufnahme vielleicht gierig aussehen, aber dieses
Verhalten dient allein der Lebenserhaltung. Ist das Tier satt, ist es
auch zufrieden.

Verschiedene Nager legen Nahrungsvorräte an, aber auch das dient allein
der Lebenserhaltung.

Allein der Mensch legt sich beispielsweise Goldvorräte an. Nur, weil er
dieses Metall besitzen will.
Post by J J Panury
Infantile (i.w.S.:kindlichen) Psycho-Bestände, wenn sie nicht
beizeiten überwunden werden, werden Aufgewachsenen zu
Erwachsenheits-Hinderern.
Jeder heutige sogenannte Erwachsene trägt eine Last infantiler
Psycho-Dispositionen. Das ist die Ursache praktisch sämtlichen
"Bösen", Destruktiven, Asozialen.
Teilweise richtig.

Jeder Erwachsene kann von Kindheitserfahrungen belastet sein. Diese
Kindheitserfahrungen dürfen beim Erwachsenen aber nicht als Begründung
oder sogar Entschuldigung für "böses", destruktives, asoziales oder
verbrecherisches Verhalten herangezogen werden.
Das Lernen hört mit dem erwachsen werden nicht auf. Auch als Erwachsener
kann man konstruktives und soziales Verhalten erlernen.
Post by J J Panury
Überall, wo der Mensch zum Tier regredierte oder nie aus dem Tier
(Kind) sich emanzipiert hat - und das ist regelmäßig in prekären
Lebensverhältnissen der Fall -, walten Gier, Destruktion, Asozialität
(Empathielosigkeit). (Und es sind die kleinen "Wunder", wo, inmitten
Elends, Elende sich zu Empathie aufschwingen. Aber das ist so selten,
dass alle Geschichten davon vielleicht doch am Ende nur Elend-Kitsch
sind ...)
Du traust Deinen Mitmenschen wirklich erstaunlichn wenig zu.

Solche kleinen Begebenheiten von Hilfsbereitschaft, Empathie u.s.w.
findet man dochn ziemlich häufig. Ganz so schlimm ist es um die
Menschheit noch nicht bestellt.


Grüße
Friedhelm
H.-P. Schulz
2021-03-31 10:34:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Jedenfalls ist es leicht, von der Warte des Nutznießers
imperialistischer und kolonialistischer Welteinrichtung über
Befreiungskämpfe die Nase zu rümpfen, weil da - igittigitt! - Blut
fließt ... und überhaupt: den ästhetischen Ansprüchen eines, der,
_infolge eben jener Nutznießerschaft_, sich verfeinern und empfindsam
werden konnte, nicht genügt.
So eine Revolution ist eine verdammt gefährliche Angelegenheit!
Praktisch jede erfolgreiche Revolution (Befreiungskampf) wurde von einer
Person oder einer Personengruppe angeführt. Wäre das nicht so, endet ein
Aufstand im Chaos, noch bevor er richtig begonnen hat.
Nun sind aber die Anführer einer Revolution auch nur relativ einfache
Menschlein, ausgestattet mit allen Mängeln und Eigenschaften, die wir
als Menschen allgemein so besitzen. Was macht nun so ein
Revolutionsführer nach dem Erreichen der Revolutionsziele?
Erst einmal sollten die erreichten Ziele gesichert, gefestigt werden.
Also wird mit allen Mitteln nach Konterrevolutionären gesucht, um diese
auszuschalten. Irgendwann finden dann die Revolutionsführer Gefallen an
ihrer Machtposition und es dauert nicht mehr lange, bis eine Revolution,
die als Befreiungskampf begann, in blanken Terror umschlägt.
Das ist die gängige bürgerliche Erzählung zu/über Revolution.
Hat aber keinen erkennbaren Bezug auf meine Feststellung.
Post by Friedhelm Seifert
Es kommt doch immer darauf an, wie aus einem Wunsch (Habenwollen)
Wirklichkeit (Haben) gemacht wird. Wenn ich eine gewünschte Sache selbst
herstelle oder einem anderen Menschen eine faire Gegenleistung dafür
anbiete, kann ich an der Geschichte nichts verwerfliches entdecken.
Dazu wäre mehr zu sagen, als in dieser Form und Umgebung möglich ist.

Aber man kann - ganz ohne filosofische oder sozialpsychologische
Vertiefung - eine Faustregel formulieren:

Wenn man - hierzulande heutzutage - von allem Begehr und aller Habe
(also das, was man schon hat) virtuell die Hälfte bis zwei Drittel
aufgäbe, sein ließe, abschaffte ... hätte man schon mal einen kleinen
Ausblick Richtung Vernunft. Ein weiterer Schritt wäre, dieser
"Virtualität" eine Realität folgen zu lassen.
Und schließlich: Das ganze kann man iterieren!
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Gierig nenne ich jemanden, der immer mehr und mehr besitzen will, obwohl
dieser Jemand eigentlich schon mehr als genug besitzt.
Gier ist eine kindliche (also im Grunde tierische) Regung; hat
physiologische und infantil-psychische Ursachen.
Falsch!
Gier ist eine rein menschliche Regung.
Beim Menschen nennen wir sie Gier. Beim Tier ist es nichts als sein
tierischer Instinkt.
Post by Friedhelm Seifert
Ein Raubtier kann bei der Jagd
oder bei der Nahrungsaufnahme vielleicht gierig aussehen, aber dieses
Verhalten dient allein der Lebenserhaltung. Ist das Tier satt, ist es
auch zufrieden.
"zufrieden" ist ein metaphorischer, vermenschlichender Ausdruck.
Post by Friedhelm Seifert
Verschiedene Nager legen Nahrungsvorräte an, aber auch das dient allein
der Lebenserhaltung.
Allein der Mensch legt sich beispielsweise Goldvorräte an. Nur, weil er
dieses Metall besitzen will.
Dieser Besitz bedeutet ihm _Sicherheit_. Sicherheit ist überhaupt das
universelle "Leitmotiv" menschlichen Strebens und Trachtens. Auch
Macht zB ist nichts als eine Sicherheit-Chiffre.

Es ist nicht stark überspitzt, wenn man formuliert, dass das
"historische" Gesamt der Menschheit in dem Versuch, vollständige
Sicherheit zu verwirklichen, aufgehe.

Dieser Versuch - in Gestalt unzähliger spezieller Versuche - hat
bisher nicht zum Erfolg geführt. Es gibt zweifellos Fortschritte,
wichtige Erkenntnisse, und der Erfolg mag gar so fern nicht mehr
liegen.
Ich für mein Teil tue dafür, was ich kann.
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Infantile (i.w.S.:kindlichen) Psycho-Bestände, wenn sie nicht
beizeiten überwunden werden, werden Aufgewachsenen zu
Erwachsenheits-Hinderern.
Jeder heutige sogenannte Erwachsene trägt eine Last infantiler
Psycho-Dispositionen. Das ist die Ursache praktisch sämtlichen
"Bösen", Destruktiven, Asozialen.
Teilweise richtig.
Jeder Erwachsene kann von Kindheitserfahrungen belastet sein.
Das meine ich nicht. So etwas kommt ggf. *hinzu*, sozusagen als
Zusatz-Packen.
Post by Friedhelm Seifert
Diese
Kindheitserfahrungen dürfen beim Erwachsenen aber nicht als Begründung
oder sogar Entschuldigung für "böses", destruktives, asoziales oder
verbrecherisches Verhalten herangezogen werden.
Wissenschaft begründet oder entschuldigt nicht, - sie *erklärt*.
Post by Friedhelm Seifert
Das Lernen hört mit dem erwachsen werden nicht auf. Auch als Erwachsener
kann man konstruktives und soziales Verhalten erlernen.
zweifellos; ich würde sogar sagen, da gehe es erst richtig los. Im
Kindesalter sollten - SOLLTEN!!! - die Grundlagen geschaffen,
sozusagen das Propädeutikum durchlaufen werden.
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Überall, wo der Mensch zum Tier regredierte oder nie aus dem Tier
(Kind) sich emanzipiert hat - und das ist regelmäßig in prekären
Lebensverhältnissen der Fall -, walten Gier, Destruktion, Asozialität
(Empathielosigkeit). (Und es sind die kleinen "Wunder", wo, inmitten
Elends, Elende sich zu Empathie aufschwingen. Aber das ist so selten,
dass alle Geschichten davon vielleicht doch am Ende nur Elend-Kitsch
sind ...)
Du traust Deinen Mitmenschen wirklich erstaunlichn wenig zu.
Solche kleinen Begebenheiten von Hilfsbereitschaft, Empathie u.s.w.
findet man dochn ziemlich häufig.
Elend ist keine Sittenschule.
Wer immer im Elend sich sittlich fest und empathisch zeigt, hat die
Möglichkeit und Fähigkeit dazu *vorher schon*, in nicht-elenden
Bedingungen, erworben.
Post by Friedhelm Seifert
Ganz so schlimm ist es um die Menschheit noch nicht bestellt.
Das wäre nicht meine Wortwahl. Ich bin nicht pessimismuskrank, deshalb
liegen mir solche Erwägungen fern.

Jeder ist die Menschheit.

Dieser Satz, diese Erkenntnis sagt alles, was zum Thema Empathie zu
sagen ist.
J J Panury
2021-03-31 10:35:39 UTC
Antworten
Permalink
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Jedenfalls ist es leicht, von der Warte des Nutznießers
imperialistischer und kolonialistischer Welteinrichtung über
Befreiungskämpfe die Nase zu rümpfen, weil da - igittigitt! - Blut
fließt ... und überhaupt: den ästhetischen Ansprüchen eines, der,
_infolge eben jener Nutznießerschaft_, sich verfeinern und empfindsam
werden konnte, nicht genügt.
So eine Revolution ist eine verdammt gefährliche Angelegenheit!
Praktisch jede erfolgreiche Revolution (Befreiungskampf) wurde von einer
Person oder einer Personengruppe angeführt. Wäre das nicht so, endet ein
Aufstand im Chaos, noch bevor er richtig begonnen hat.
Nun sind aber die Anführer einer Revolution auch nur relativ einfache
Menschlein, ausgestattet mit allen Mängeln und Eigenschaften, die wir
als Menschen allgemein so besitzen. Was macht nun so ein
Revolutionsführer nach dem Erreichen der Revolutionsziele?
Erst einmal sollten die erreichten Ziele gesichert, gefestigt werden.
Also wird mit allen Mitteln nach Konterrevolutionären gesucht, um diese
auszuschalten. Irgendwann finden dann die Revolutionsführer Gefallen an
ihrer Machtposition und es dauert nicht mehr lange, bis eine Revolution,
die als Befreiungskampf begann, in blanken Terror umschlägt.
Das ist die gängige bürgerliche Erzählung zu/über Revolution.
Hat aber keinen erkennbaren Bezug auf meine Feststellung.
Post by Friedhelm Seifert
Es kommt doch immer darauf an, wie aus einem Wunsch (Habenwollen)
Wirklichkeit (Haben) gemacht wird. Wenn ich eine gewünschte Sache selbst
herstelle oder einem anderen Menschen eine faire Gegenleistung dafür
anbiete, kann ich an der Geschichte nichts verwerfliches entdecken.
Dazu wäre mehr zu sagen, als in dieser Form und Umgebung möglich ist.

Aber man kann - ganz ohne filosofische oder sozialpsychologische
Vertiefung - eine Faustregel formulieren:

Wenn man - hierzulande heutzutage - von allem Begehr und aller Habe
(also das, was man schon hat) virtuell die Hälfte bis zwei Drittel
aufgäbe, sein ließe, abschaffte ... hätte man schon mal einen kleinen
Ausblick Richtung Vernunft. Ein weiterer Schritt wäre, dieser
"Virtualität" eine Realität folgen zu lassen.
Und schließlich: Das ganze kann man iterieren!
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Gierig nenne ich jemanden, der immer mehr und mehr besitzen will, obwohl
dieser Jemand eigentlich schon mehr als genug besitzt.
Gier ist eine kindliche (also im Grunde tierische) Regung; hat
physiologische und infantil-psychische Ursachen.
Falsch!
Gier ist eine rein menschliche Regung.
Beim Menschen nennen wir sie Gier. Beim Tier ist es nichts als sein
tierischer Instinkt.
Post by Friedhelm Seifert
Ein Raubtier kann bei der Jagd
oder bei der Nahrungsaufnahme vielleicht gierig aussehen, aber dieses
Verhalten dient allein der Lebenserhaltung. Ist das Tier satt, ist es
auch zufrieden.
"zufrieden" ist ein metaphorischer, vermenschlichender Ausdruck.
Post by Friedhelm Seifert
Verschiedene Nager legen Nahrungsvorräte an, aber auch das dient allein
der Lebenserhaltung.
Allein der Mensch legt sich beispielsweise Goldvorräte an. Nur, weil er
dieses Metall besitzen will.
Dieser Besitz bedeutet ihm _Sicherheit_. Sicherheit ist überhaupt das
universelle "Leitmotiv" menschlichen Strebens und Trachtens. Auch
Macht zB ist nichts als eine Sicherheit-Chiffre.

Es ist nicht stark überspitzt, wenn man formuliert, dass das
"historische" Gesamt der Menschheit in dem Versuch, vollständige
Sicherheit zu verwirklichen, aufgehe.

Dieser Versuch - in Gestalt unzähliger spezieller Versuche - hat
bisher nicht zum Erfolg geführt. Es gibt zweifellos Fortschritte,
wichtige Erkenntnisse, und der Erfolg mag gar so fern nicht mehr
liegen.
Ich für mein Teil tue dafür, was ich kann.
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Infantile (i.w.S.:kindlichen) Psycho-Bestände, wenn sie nicht
beizeiten überwunden werden, werden Aufgewachsenen zu
Erwachsenheits-Hinderern.
Jeder heutige sogenannte Erwachsene trägt eine Last infantiler
Psycho-Dispositionen. Das ist die Ursache praktisch sämtlichen
"Bösen", Destruktiven, Asozialen.
Teilweise richtig.
Jeder Erwachsene kann von Kindheitserfahrungen belastet sein.
Das meine ich nicht. So etwas kommt ggf. *hinzu*, sozusagen als
Zusatz-Packen.
Post by Friedhelm Seifert
Diese
Kindheitserfahrungen dürfen beim Erwachsenen aber nicht als Begründung
oder sogar Entschuldigung für "böses", destruktives, asoziales oder
verbrecherisches Verhalten herangezogen werden.
Wissenschaft begründet oder entschuldigt nicht, - sie *erklärt*.
Post by Friedhelm Seifert
Das Lernen hört mit dem erwachsen werden nicht auf. Auch als Erwachsener
kann man konstruktives und soziales Verhalten erlernen.
zweifellos; ich würde sogar sagen, da gehe es erst richtig los. Im
Kindesalter sollten - SOLLTEN!!! - die Grundlagen geschaffen,
sozusagen das Propädeutikum durchlaufen werden.
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Überall, wo der Mensch zum Tier regredierte oder nie aus dem Tier
(Kind) sich emanzipiert hat - und das ist regelmäßig in prekären
Lebensverhältnissen der Fall -, walten Gier, Destruktion, Asozialität
(Empathielosigkeit). (Und es sind die kleinen "Wunder", wo, inmitten
Elends, Elende sich zu Empathie aufschwingen. Aber das ist so selten,
dass alle Geschichten davon vielleicht doch am Ende nur Elend-Kitsch
sind ...)
Du traust Deinen Mitmenschen wirklich erstaunlichn wenig zu.
Solche kleinen Begebenheiten von Hilfsbereitschaft, Empathie u.s.w.
findet man dochn ziemlich häufig.
Elend ist keine Sittenschule.
Wer immer im Elend sich sittlich fest und empathisch zeigt, hat die
Möglichkeit und Fähigkeit dazu *vorher schon*, in nicht-elenden
Bedingungen, erworben.
Post by Friedhelm Seifert
Ganz so schlimm ist es um die Menschheit noch nicht bestellt.
Das wäre nicht meine Wortwahl. Ich bin nicht pessimismuskrank, deshalb
liegen mir solche Erwägungen fern.

Jeder ist die Menschheit.

Dieser Satz, diese Erkenntnis sagt alles, was zum Thema Empathie zu
sagen ist.
Heinz Schmitz
2021-03-31 10:50:22 UTC
Antworten
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Post by H.-P. Schulz
Aber man kann - ganz ohne filosofische oder sozialpsychologische
Wenn man - hierzulande heutzutage - von allem Begehr und aller Habe
(also das, was man schon hat) virtuell die Hälfte bis zwei Drittel
aufgäbe, sein ließe, abschaffte ... hätte man schon mal einen kleinen
Ausblick Richtung Vernunft. Ein weiterer Schritt wäre, dieser
"Virtualität" eine Realität folgen zu lassen.
Und schließlich: Das ganze kann man iterieren!
Der Herr Panury will natürlich bestimmen, welche Hälfte man aufzugeben
hätte.

Da wäre es doch zweckmässiger, die Hälfte der Menschheit aufzugeben.
Vor allem, wenn der Herr Panury bei den Aufgegebenen wäre :-). Dann
gäbe es danach auch keine Arbeitslosen. Der Herr Panury arbeitet wohl
auch jetzt schon nicht.

Grüße,
H.
Friedhelm Seifert
2021-04-02 09:59:31 UTC
Antworten
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Post by H.-P. Schulz
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Jedenfalls ist es leicht, von der Warte des Nutznießers
imperialistischer und kolonialistischer Welteinrichtung über
Befreiungskämpfe die Nase zu rümpfen, weil da - igittigitt! - Blut
fließt ... und überhaupt: den ästhetischen Ansprüchen eines, der,
_infolge eben jener Nutznießerschaft_, sich verfeinern und empfindsam
werden konnte, nicht genügt.
Wenn ich hier und heute als Nutznießer der derzeitigen Welteinrichtung
leben kann, dann hauptsächlich aufgrund der Leistungen meiner, unserer
Vorfahren. Diese Vorfahren haben über viele Generationen hinweg das Land
gestaltet, in dem ich, in dem wir nun leben können.
Es sollte für alle ein selbstverständliches Anliegen sein, die
errungenen Freiheiten, den erreichten Lebensstandard zu bewahren und vor
schleichender Zersetzung zu schützen.

Imperialismus und Kolonialismus haben einen Menge Leid in den
betroffenen Gebieten verursacht, stimmt. Warum hatten die Kolonialmächte
oft ein leichtes Spiel? Weil korrupte und gewissenlose lokal agierende
Anführer in den betroffenen Ländern gemeinsame Sache mit den Kolonisten
gemacht haben. Solche lokalen Anführer wurden von den Kolonisten mit
gewissen Privilegien angefüttert und wurden zu willigen Helfern beim
Knechten der Bevölkerung.
Die Tatsache, dass sich in den Kolonien Gegenbewegungen zur
Kolonialmacht formieren, war eigentlich von vorn herein absehbar, und
wenn es zum offenen Konflikt kommt, dann fließt Blut. Was hat das
bitteschön mit den ästhetischen Ansprüchen der hier lebenden Menschen zu
tun?

Mal so nebenbei bemerkt:

Wenn ich die derzeitigen Vorgänge in den ehemaligen Kolonien (nicht
alle, aber viele) betrachte, dann wären diese Länder unter der Leitung
einer human regierenden Kolonialmacht weit besser aufgehoben als unter
den Regimes der jetzt herrschenden "Oberhäupter" mit Bürgerkrieg,
Stammesfehden und so weiter.

Ist diese "Freiheit" wirklich so viel besser?
Post by H.-P. Schulz
Post by Friedhelm Seifert
So eine Revolution ist eine verdammt gefährliche Angelegenheit!
Praktisch jede erfolgreiche Revolution (Befreiungskampf) wurde von einer
Person oder einer Personengruppe angeführt. Wäre das nicht so, endet ein
Aufstand im Chaos, noch bevor er richtig begonnen hat.
Nun sind aber die Anführer einer Revolution auch nur relativ einfache
Menschlein, ausgestattet mit allen Mängeln und Eigenschaften, die wir
als Menschen allgemein so besitzen. Was macht nun so ein
Revolutionsführer nach dem Erreichen der Revolutionsziele?
Erst einmal sollten die erreichten Ziele gesichert, gefestigt werden.
Also wird mit allen Mitteln nach Konterrevolutionären gesucht, um diese
auszuschalten. Irgendwann finden dann die Revolutionsführer Gefallen an
ihrer Machtposition und es dauert nicht mehr lange, bis eine Revolution,
die als Befreiungskampf begann, in blanken Terror umschlägt.
Das ist die gängige bürgerliche Erzählung zu/über Revolution.
Das ist eine Beschreibung der tatsächlichen Gegebenheiten.

Übrigens gab es tatsächlich mal eine friedliche Revolution, mitten in
Deutschland!
Ist noch gar nicht so lange her.
Damals verlief die Revolution allerdings nicht in Richtung Sozialismus,
sondern genau anders herum! Der auf ganzer Linie gescheiterte
"Sozialismus" der DDR wurde vom dortigen Staatsvolk in die Mülltonne der
Geschichte getreten.
Post by H.-P. Schulz
Hat aber keinen erkennbaren Bezug auf meine Feststellung.
Ich habe weiter oben Bezug auf Deine "Feststellung" genommen.
Post by H.-P. Schulz
Post by Friedhelm Seifert
Es kommt doch immer darauf an, wie aus einem Wunsch (Habenwollen)
Wirklichkeit (Haben) gemacht wird. Wenn ich eine gewünschte Sache selbst
herstelle oder einem anderen Menschen eine faire Gegenleistung dafür
anbiete, kann ich an der Geschichte nichts verwerfliches entdecken.
Dazu wäre mehr zu sagen, als in dieser Form und Umgebung möglich ist.
Nichts ist unmöglich....
Post by H.-P. Schulz
Aber man kann - ganz ohne filosofische oder sozialpsychologische
Wenn man - hierzulande heutzutage - von allem Begehr und aller Habe
(also das, was man schon hat) virtuell die Hälfte bis zwei Drittel
aufgäbe, sein ließe, abschaffte ... hätte man schon mal einen kleinen
Ausblick Richtung Vernunft. Ein weiterer Schritt wäre, dieser
"Virtualität" eine Realität folgen zu lassen.
Und schließlich: Das ganze kann man iterieren!
Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber in einer ähnlichen Haltung
lebe ich schon recht lange. Was ich besitze, das hat für mich einen
praktischen Nutzwert und viel mehr brauche ich nicht.
Ich brauche kein "Statussymbol" in Form eines irrsinnig teueren und
nicht im Mindesten alltagstauglichen Sportwagens, wirklich nicht! Nur
mal als ein Beispiel...
Post by H.-P. Schulz
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Gierig nenne ich jemanden, der immer mehr und mehr besitzen will, obwohl
dieser Jemand eigentlich schon mehr als genug besitzt.
Gier ist eine kindliche (also im Grunde tierische) Regung; hat
physiologische und infantil-psychische Ursachen.
Falsch!
Gier ist eine rein menschliche Regung.
Beim Menschen nennen wir sie Gier. Beim Tier ist es nichts als sein
tierischer Instinkt.
Bist Du tatsächlich der Meinung, als Mensch sei man frei von
instinktgesteuertem Verhalten? Das wäre ein großer Irrtum!
Post by H.-P. Schulz
Post by Friedhelm Seifert
Ein Raubtier kann bei der Jagd
oder bei der Nahrungsaufnahme vielleicht gierig aussehen, aber dieses
Verhalten dient allein der Lebenserhaltung. Ist das Tier satt, ist es
auch zufrieden.
"zufrieden" ist ein metaphorischer, vermenschlichender Ausdruck.
Dann ist das Bedürfnis nach Nahrungsaufnahme bei diesem Raubtier eben
befriedigt. Die Nahrungsaufnahme ist beendet, und das Raubtier entspannt
sich.

Das Raubtier wird aber nicht, nur um seine Gier zu befriedigen, weitere
Beutetiere jagen. Solch ein Verhalten kommt nur bei der Gattung Homo
Sapiens vor. Nur Menschen unternehmen Safaris in ferne Länder, nur um
ein möglichst beeindruckendes Tier zu erschießen. Nur mal so, weil man
es sich leisten kann und weil es "Freude" macht.
Und natürlich angetrieben von der rein menschlichen Gier nach einer
wertvollen Trophäe.
Post by H.-P. Schulz
Post by Friedhelm Seifert
Allein der Mensch legt sich beispielsweise Goldvorräte an. Nur, weil er
dieses Metall besitzen will.
Dieser Besitz bedeutet ihm _Sicherheit_. Sicherheit ist überhaupt das
universelle "Leitmotiv" menschlichen Strebens und Trachtens. Auch
Macht zB ist nichts als eine Sicherheit-Chiffre.
Großer Besitz kann schnell wieder verloren gehen, das ist eine
trügerische Sicherheit.
Macht muß erhalten oder immer wieder neu errungen werden und irgendwann
kommt einer, der dem heute mächtigen den Alpha - Rang abnimmt. Das war
es dann mit der Sicherheit.
Post by H.-P. Schulz
Es ist nicht stark überspitzt, wenn man formuliert, dass das
"historische" Gesamt der Menschheit in dem Versuch, vollständige
Sicherheit zu verwirklichen, aufgehe.
Vollständige Sicherheit ist eine Illusion, nie wirklich erreichbar.
Post by H.-P. Schulz
Dieser Versuch - in Gestalt unzähliger spezieller Versuche - hat
bisher nicht zum Erfolg geführt. Es gibt zweifellos Fortschritte,
wichtige Erkenntnisse, und der Erfolg mag gar so fern nicht mehr
liegen.
In dem Augenblick der Zeugung ist das Todesurteil über den Menschen
bereits gesprochen. Entgültig, unausweichlich, Begnadigung
ausgeschlossen. Wenn Du das einmal verinnerlicht hast, wirklich
verstanden hast, dann erreichst Du eine innere Form von Sicherheit, die
Dir keiner mehr nehmen kann.
Post by H.-P. Schulz
Ich für mein Teil tue dafür, was ich kann.
Dann mach mal.....-
Post by H.-P. Schulz
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Infantile (i.w.S.:kindlichen) Psycho-Bestände, wenn sie nicht
beizeiten überwunden werden, werden Aufgewachsenen zu
Erwachsenheits-Hinderern.
Jeder heutige sogenannte Erwachsene trägt eine Last infantiler
Psycho-Dispositionen. Das ist die Ursache praktisch sämtlichen
"Bösen", Destruktiven, Asozialen.
Teilweise richtig.
Jeder Erwachsene kann von Kindheitserfahrungen belastet sein.
Das meine ich nicht. So etwas kommt ggf. *hinzu*, sozusagen als
Zusatz-Packen.
Post by Friedhelm Seifert
Diese
Kindheitserfahrungen dürfen beim Erwachsenen aber nicht als Begründung
oder sogar Entschuldigung für "böses", destruktives, asoziales oder
verbrecherisches Verhalten herangezogen werden.
Wissenschaft begründet oder entschuldigt nicht, - sie *erklärt*.
Wissenschaft versucht zu erklären.

Wissenschaftliche Erklärungen sollten immer mit einem gewissen Vorbehalt
angenommen werden, weil eine wissenschaftliche Erklärung immer nur den
momentanen, den heutigen Wissensstand abbilden kann.
Post by H.-P. Schulz
Post by Friedhelm Seifert
Das Lernen hört mit dem erwachsen werden nicht auf. Auch als Erwachsener
kann man konstruktives und soziales Verhalten erlernen.
zweifellos; ich würde sogar sagen, da gehe es erst richtig los. Im
Kindesalter sollten - SOLLTEN!!! - die Grundlagen geschaffen,
sozusagen das Propädeutikum durchlaufen werden.
Klar. Die Kindheit ist im Prinzip nichts anderes als die Vorbereitung
für das Leben als Erwachsener.
Post by H.-P. Schulz
Elend ist keine Sittenschule.
Stimmt. Elend führt aber auch nicht Zwangsläufig zu Verrohung und Gewalt.
Post by H.-P. Schulz
Wer immer im Elend sich sittlich fest und empathisch zeigt, hat die
Möglichkeit und Fähigkeit dazu *vorher schon*, in nicht-elenden
Bedingungen, erworben.
Im Elend formen sich verschworene, aufeinander eingeschworene Gruppen,
die ihr Auskommen entweder durch Gewaltanwendung oder durch weitgehend
gewaltfreien Zusammenhalt bestreiten.
Post by H.-P. Schulz
Post by Friedhelm Seifert
Ganz so schlimm ist es um die Menschheit noch nicht bestellt.
Das wäre nicht meine Wortwahl. Ich bin nicht pessimismuskrank, deshalb
liegen mir solche Erwägungen fern.
Jeder ist die Menschheit.
Dieser Satz, diese Erkenntnis sagt alles, was zum Thema Empathie zu
sagen ist.
Grüße
Friedhelm
klaus reile
2021-04-02 10:37:25 UTC
Antworten
Permalink
Am Fri, 2 Apr 2021 11:59:31 +0200
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Jedenfalls ist es leicht, von der Warte des Nutznießers
imperialistischer und kolonialistischer Welteinrichtung über
Befreiungskämpfe die Nase zu rümpfen, weil da - igittigitt! - Blut
fließt ... und überhaupt: den ästhetischen Ansprüchen eines, der,
_infolge eben jener Nutznießerschaft_, sich verfeinern und
empfindsam werden konnte, nicht genügt.
Wenn ich hier und heute als Nutznießer der derzeitigen
Welteinrichtung leben kann, dann hauptsächlich aufgrund der
Leistungen meiner, unserer Vorfahren. Diese Vorfahren haben über
viele Generationen hinweg das Land gestaltet, in dem ich, in dem wir
nun leben können. Es sollte für alle ein selbstverständliches
Anliegen sein, die errungenen Freiheiten, den erreichten
Lebensstandard zu bewahren und vor schleichender Zersetzung zu
schützen.
Da muss ich Dir zustimmen. Sofort drängt sich mir eine Frage auf: Wie
sind Strömungen in der jetzigen Gesellschaft zu bewerten, die diese
Vorfahren als Umweltsau u.ä. betiteln und dabei ganz vergessen, dass
sie ohne diese "Umweltsäue" hier 16 Stunden auf dem Acker arbeiten
müssten?

https://www.merkur.de/politik/kinderchor-wdr-oma-umweltsau-lied-text-video-zr-13391381.html

Sie versuchen es jetzt als Satire hinzustellen, vergessen aber, dass
besonders im WDR immer wieder Leute zu Wort kamen, die nicht müde
wurden, uns Alten die Schuld an ihrem eigenen Unvermögen geben zu
wollen.
Post by Friedhelm Seifert
Imperialismus und Kolonialismus haben einen Menge Leid in den
betroffenen Gebieten verursacht, stimmt. Warum hatten die
Kolonialmächte oft ein leichtes Spiel? Weil korrupte und gewissenlose
lokal agierende Anführer in den betroffenen Ländern gemeinsame Sache
mit den Kolonisten gemacht haben. Solche lokalen Anführer wurden von
den Kolonisten mit gewissen Privilegien angefüttert und wurden zu
willigen Helfern beim Knechten der Bevölkerung.
Die Tatsache, dass sich in den Kolonien Gegenbewegungen zur
Kolonialmacht formieren, war eigentlich von vorn herein absehbar, und
wenn es zum offenen Konflikt kommt, dann fließt Blut. Was hat das
bitteschön mit den ästhetischen Ansprüchen der hier lebenden Menschen
zu tun?
Wenn ich die derzeitigen Vorgänge in den ehemaligen Kolonien (nicht
alle, aber viele) betrachte, dann wären diese Länder unter der
Leitung einer human regierenden Kolonialmacht weit besser aufgehoben
als unter den Regimes der jetzt herrschenden "Oberhäupter" mit
Bürgerkrieg, Stammesfehden und so weiter.
Ist diese "Freiheit" wirklich so viel besser?
Auch hier möchte ich Zweifel anmerken: Die Freiheit ist nur dann besser
wenn sie im Sinne der einstigen Kolonialmächte oder der jetzigen
Imperatoren ist. Beispiele Nordafrika und Naher Osten bieten sich an.
Ebenso Mittel- und Südamerika. Meine Eindrücke aus Libyen unter M. al-
Gaddafi oder auch aus Syrien habe ich hier bereits geschildert.
Besonders in Libyen ging es den Leuten so gut, so gut wird es uns hier
in den nächsten 100 Jahren nicht gehen.

Das Problem bei (heutigen) Revolutionen, man kann kaum erkennen, wessen
Ziele die Aufwiegler wirklich verfolgen. In den allerseltensten Fällen
sind es die vorgegebenen Ziele. Das merken die Aufgewiegelten aber erst
hinterher.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Lieber einen Ort im Grünen als auch nur einen einzigen Grünen im Ort
Friedhelm Seifert
2021-04-02 12:09:34 UTC
Antworten
Permalink
Post by klaus reile
Da muss ich Dir zustimmen. Sofort drängt sich mir eine Frage auf: Wie
sind Strömungen in der jetzigen Gesellschaft zu bewerten, die diese
Vorfahren als Umweltsau u.ä. betiteln und dabei ganz vergessen, dass
sie ohne diese "Umweltsäue" hier 16 Stunden auf dem Acker arbeiten
müssten?
https://www.merkur.de/politik/kinderchor-wdr-oma-umweltsau-lied-text-video-zr-13391381.html
Sie versuchen es jetzt als Satire hinzustellen, vergessen aber, dass
besonders im WDR immer wieder Leute zu Wort kamen, die nicht müde
wurden, uns Alten die Schuld an ihrem eigenen Unvermögen geben zu
wollen.
Mein Baujahr war 1953. Damals war der Schutz der Natur bestenfalls ein
Randthema, und über einen Klimawandel hat sich niemand Gedanken gemacht.
Die Industrieschornsteine hatten gefälligst zu qualmen, dann war die
Welt in Ordnung und Papa hat Geld nach Hause gebracht. Das war Stand der
Technik, etwas anderes gab es nicht. Nach und nach wurde es ja besser.
Das Thema Umwelt rückte von der Randstellung immer weiter in Richtung
Zentrum. Und das ist auch gut so.

Was sich dieser WDR mit diesem Umwelt - Sau - Lied erlaubt,, ist
allerdings eine bodenlose Frechheit. Diese Leute haben ihre Wurzeln
nicht nur vergessen, sie verleugnen ihre Wurzeln, ihre Herkunft.

Ich wüsste wirklich gerne, von wo aus diese Medienleute ferngesteuert
werden!
Post by klaus reile
Post by Friedhelm Seifert
Wenn ich die derzeitigen Vorgänge in den ehemaligen Kolonien (nicht
alle, aber viele) betrachte, dann wären diese Länder unter der
Leitung einer human regierenden Kolonialmacht weit besser aufgehoben
als unter den Regimes der jetzt herrschenden "Oberhäupter" mit
Bürgerkrieg, Stammesfehden und so weiter.
Ist diese "Freiheit" wirklich so viel besser?
Auch hier möchte ich Zweifel anmerken: Die Freiheit ist nur dann besser
wenn sie im Sinne der einstigen Kolonialmächte oder der jetzigen
Imperatoren ist. Beispiele Nordafrika und Naher Osten bieten sich an.
Ebenso Mittel- und Südamerika. Meine Eindrücke aus Libyen unter M. al-
Gaddafi oder auch aus Syrien habe ich hier bereits geschildert.
Besonders in Libyen ging es den Leuten so gut, so gut wird es uns hier
in den nächsten 100 Jahren nicht gehen.
Das Problem bei (heutigen) Revolutionen, man kann kaum erkennen, wessen
Ziele die Aufwiegler wirklich verfolgen. In den allerseltensten Fällen
sind es die vorgegebenen Ziele. Das merken die Aufgewiegelten aber erst
hinterher.
Heutige Geheimdienste sind durchaus in der Lage, Regierungen zu stürzen
und durch ferngelenkte Marionetten zu ersetzen. Und, wie Du schon gesagt
hattest: Die Betroffenen bemerkenn den Beschiss erst, wenn es zu spät ist.

Wer nun an welchen Marionettenfäden zieht, das ist oftmals gut getarnt...-



Grüße
Friedhelm
Ole Jansen
2021-04-06 08:16:41 UTC
Antworten
Permalink
Post by Friedhelm Seifert
Ich wüsste wirklich gerne, von wo aus diese Medienleute ferngesteuert
werden?
Von Marxisten die glauben gemeinsam arm zu sein mit ein paar
"gleicheren" Schweinen rettet die Welt?
Oder von Investoren die uns gerne als neue "Kolonie" gewinnen wollen?

O.J.

Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2021-03-30 09:45:58 UTC
Antworten
Permalink
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
... dass in Ostasien vielleicht doch der tauglichere Menschenschlag
entstanden ist; nicht "von Natur", sondern von Mensch.
Gemeinsinnige Disziplin, basierend auf der Tugend der
_Selbstdisziplin_, aber ohne religiöse oder volksgemeinschaftliche
Überhöhung: Das scheint das Erfolgsmodell zu sein.
Zum Thema volksgemeinschaftliche Überhöhung erinnere ich an die Invasion
Japans in China 1937 bis 1945. Das Verhalten der Japaner in China war
doch ein sehr deutlicher Beweis für eine angebliche Überlegenheit des
japanischen Volkes.
Japan hatte eine ausgeprägte "Nazi"-Phase, während welcher die
kolonialistisch-kriegerischen Ambitionen Hochkonjunktur hatten.
Die Japse haben dennoch weniger Chinesen umgebracht, als Mao.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Weiter erinnere ich an die so genannte Kulturrevolution, 1966 von Mao
Zedong gestartet. Dieser "Revolution" fielen in China Millionen Menschen
zum Opfer, die alte chinesische Kultur wurde zum großen Teil vernichtet.
Ohne diese - zuletzt aus dem Ruder gelaufene und darum auch
ausgebremste - Kulturrevolution stände China heute nicht da, wo es
steht, sondern da, wo der Wertewesten es stets am liebsten immer noch
hätte.
Was fuer eine freche Luege.
Es ist eher Pseudoreformern wie diesem Deng Xiaoping zu verdanken, das Rotchinesen heute nicht mehr den Kitt aus den Fensterrahmen fressen muessen.

Wie es in einem freien China aussehen wuerde, kann man nebenbei an Taiwan beobachten.
Und nicht nur da.
Post by J J Panury
Aber auch so hat der Westen - so glaubt man immer noch - noch das (für
ihn) beste draus gemacht. Das nun langsam dringliche Umdenken fällt
aber extrem schwer. Zu schwer.
Ja, wir haetten damals in den 1950ern mit diesem Spuk aufraeumen sollen.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Der Kommunismus des Mao Tsedong hat in China mindestens so schlimm
gewütet wie die christliche Kirche in Europa zur Zeit der
Hexenverfolgung. Eine ganz eindeutige Überhöhung des Kommunismus in Form
einer erbarmungslosen und menschenverachtenden Ersatzreligion.
Ohne all das wäre China heute noch ein rückständiges - obschon
rohstoffreiches - Land, Tummelplatz aller möglicher Kolonialinterssen.
Man schaue nur mal, welch ein Geschrei es um die letzte Exklave
europäisch-kolonialistischer Herrlichkeit gibt! Da bricht eine
(Kolonial)Welt zusammen!
Du sprichst wohl Hong Kong an?
Ein Beispiel, wie Rotchina mit dem Voelkerrecht umgeht. Man kann wirklich nur hoffen, dass viele Hogkonginsassen die Flucht schaffen.

Aber auch das ist ein weiteres Beispiel dafuer, was freie Menschen leisten koennen und wie sehr der Kommunismus jedesmal wieder versagt.

Ein weiteres Beispiel ist der Unterschied zwischen Nordkorea und Suedkorea. Oder der von Venezuela in den 1970ern und Venezuela heute. Oder der von der Bundesrepublik Anno 1988 und der "DDR"-2.0 heute.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Die Corona-Pandemie offenbart es mit Schlaglicht: Das europ-westweiße
Individual-Dispositiv verkackt 's. Das asia-kungfu-buddha-grundierte
Kommunal-Dispositiv bringt 's.
Bei den Ostasiaten spielt das Kollektiv traditionell eine größere Rolle
als bei uns hierzulande. Disziplin und der Gehorsam gegenüber der
Obrigkeit, das scheint ein Erfolgsmodell zu sein, allerdings praktisch
nur auf Kosten der einfachen, unterschichtigen Bevölkerung.
Das vorletzte Mal, als in Schland "das Kollektiv" herrschte, dauerte es gerade mal 12 Jahre bis das Land komplett in Truemmern lag.

Das letzte Mal (Ostzone) zog sich das Elend immerhin 40 Jahre.

Mal sehen, wie lange es diesmal dauert, bis die FDJ-Sekreteuse und ihre Epigonen ala Anal-Lena und Co es mal wieder verbloedbockt haben. :-/
Post by J J Panury
Das glaube ich eher weniger. Die Obrigkeit in China muss sich sehr
vorsehen, wahrscheinlich mehr als irgendwo sonst auf der Welt.
Ich wüsste nicht, wo die Strafen für erwischte und verurteilte
Korruption, Veruntreuung usw. drakonischer wären.
Ach ja, nee, stimmt - - ich vergaß: menschenverachtend!!
Bullshit. Das sind nur nett klingende Massnahmen gegen abtruennige Apparatschiks. Man unterstellt ihnen "Korruption" und kann sie beliebig aus dem Weg raeumen (ermorden) und auch noch deren "Vermoegen" selber einkassieren.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Post by J J Panury
Das ebenso obstinate wie heuchlerische Menschenrechte-Geplärr
westlicher Qualitäts-Gierschlünde ist historisch desavouiert.
Diese Gierschlünde sitzen in den Chefetagen der großen Konzerne und in
den Parlamenten der Länder und des Bundes.
Nette Abspaltungs-Erzählung ...
Zwei Kommunisten erzaehlen sich gegenseitig Maerchen. :-/
Post by J J Panury
Die Gierschlünde sind wir alle hier, Ich, Du, Nachbar Schnipp! Vielen
muss(te) man die Gier erst regelrecht einbimsen, aber da wurden weder
Mühe noch sogar auch Kosten gescheut.
Echt?
Wenn dem so waere, haettet ihr Kommies ja leichtes Spiel.
Dann haette es ja keine Minen, Selbstschussautomaten und Mauerschuetzen gebraucht,. um z.B. in der Zone euer "Paradies" aufzubauen.
Post by J J Panury
Post by Friedhelm Seifert
Nicht Jeder Volksvertreter
ist so ein Gierschlund, aber die letzten Wochen haben zumindest eine der
Spitzen des Eisberges freigelegt.
Der (Sch)Eisberg liegt seit immer in voller Größe zutage. Ich
zumindest erkenne Gier, wenn ich ihr begegne, sofort. Das gilt auch
für meine eigene Gier.
Aber man kann was dagegen tun.
Sperrst Du Dich jetzt selber in ein Gulag ein?
Jörg Knebel
2021-03-30 11:26:31 UTC
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Permalink
On 30 /03 /2021 at 20:45:58 AEDT, ""Frank \"Panzerschaffer\" Schaffer""
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Ja, wir haetten damals in den 1950ern
ROTFL - Klar mit Schlaffi vorne weg auch wenn er erst 18 Jahre später
abgeferkelt und wieder etwas später aus der Bundeswehr wegen Bettnässen
rausgeschmissen wurde.

Das Schlaffi hat sich beim ins eigene Knie Schießen auf Dauerfeuer
umgestellt.
Karl Schippe
2021-03-30 12:39:52 UTC
Antworten
Permalink
Post by Jörg Knebel
On 30 /03 /2021 at 20:45:58 AEDT, ""Frank \"Panzerschaffer\" Schaffer""
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Ja, wir haetten damals in den 1950ern
ROTFL - Klar mit Schlaffi vorne weg auch wenn er erst 18 Jahre später
abgeferkelt
... erstmal das und außerdem darf man seine Jahre als Tragling im Fell
seiner Mumule nicht vergessen ...

und wieder etwas später aus der Bundeswehr wegen Bettnässen
Post by Jörg Knebel
rausgeschmissen wurde.
... zumal Manneken Pis unbedingt immer das obere Bett haben musste ...
Post by Jörg Knebel
Das Schlaffi hat sich beim ins eigene Knie Schießen auf Dauerfeuer
umgestellt.
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