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Die drei Trickreichsten der Woche: Baerbock, Spahn, Kramer
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Fred
2021-06-07 07:18:54 UTC
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BRD 2.0:
Die drei Trickreichsten der Woche: Baerbock, Spahn, Kramer

Ein Merkmal einer Bananenrepublik ist jedenfalls, dass dort
krumme Vögel nicht ausgetauscht werden. Mit Transparenz,
Ehrlichkeit, Seriosität, Anstand und Würde hat das nichts
mehr zu tun, wie die drei Preisträger der Woche belegen.

Beginnen wir mit einer ersten Frage: Ist eine Bananen-
republik eine Republik?

Natürlich nicht. Denn in einer Republik geht es – wie
das Wort sagt – um die „res publica“, also um die
„öffentliche Sache“. Mit anderen Worten:
In einer Republik geht es ohne jede Trickserei und
ohne Eigennutz um das Gemeinwohl, um das Volk. (...)

GOLD: Annalena Charlotte Alma Baerbock (* 1980, “Grüne”)

Wir wissen nicht, ob ACAB Orwells düstere Utopie „1984“
gelesen hat. Wohl kaum. Denn wahrscheinlich war sie mit
dem Studium der Physik, Chemie, Klimatologie und Mathe-
matik (und der Politologie und des Völkerrechts) so aus-
gelastet, dass für literarisches Gedöns keine Zeit blieb.
(...)
Also fassen wir zusammen: ACAB hat – entgegen ihren eige-
nen früheren Angaben – keinen Bachelor, sie war keine
„wissenschaftliche Mitarbeiterin“, sie ist seit 2015
keine Doktorandin mehr, sie ist keine „Völkerrechtlerin“,
keineswegs Juristin. Sie sie war nicht drei Jahre lang
„Büroleiterin“ der grünen Abgeordneten Elisabeth
Schroeter in Brüssel, sie ist nicht „Mitglied“ im
UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees),
nicht Mitglied des German Marshall Fund: Siehe
( https://www.tichyseinblick.de/?p=570004 )

Sie kann Gigatonnen nicht von Tonnen unterscheiden, das
Stromnetz nicht von einem Speicher, Kobold nicht von
Kobalt usw. Sie meint, das Netz werde von Kohle- und
Atomstrom „verstopft“.

Mit CO2 hat sie auch so ihre Probleme, denn angeblich
„verbrauchen“ Leute mit geringerem Einkommen weniger CO2.
„Verbrauchen“, wahrscheinlich meint sie „produzieren“.
Aber ist ja egal, sie hat es ja richtig gemeint.
Selbst das „Gendern“ gelingt ihr nicht immer, sie
spricht von „Steuerinnenzahlern“. Sie weiß den Namen
ihrer grünen brandenburgischen Spitzenkandidatin und
„Freundin“ nicht, so dass sie ihn sich mit Stift in die
Handfläche schreiben muss … Aber sie ist Kandidatin“!
Und sie wird gewählt von “woken“ Leuten (m/w/d).

Und was ist ihr wirklich höchster, nachweisbarer Bild-
ungsabschluss: Sie ist Ex-Abiturientin des Jahres 2000.
Aber in Zeiten, in denen die Bildungsnation schon 2000
im freien Fall war, sagt das nicht viel.

Welche Leistungskurse die preisgekrönte Trampolinsprin-
gerin in der gymnasialen Oberstufe hatte? Wir wissen es
nicht. Vielleicht gab es ja am dortigen niedersächsischen
Gymnasium einen Kurs für Viel- und Schnellsprechen mit dem
Ziel, die Sprechwerkzeuge vom Cortex zu emanzipieren.

Reicht doch, meinte Ex-Siemens-Chef und als solcher ei-
gentlich Energieexperte Josef Käser (seine deutsch-bay-
erische Herkunft globalistisch vernebelnd: Joe Kaeser),
Annalena wäre die richtige Kanzlerin.

SILBER: Jens Spahn (*1980, CDU)

Wahrscheinlich ist es nur Zufall, dass Spahn aus dem
gleichen Geburtsjahrgang kommt wie ACAB. Dennoch hat er
Annalena einiges voraus. Er hat einen Berufsabschluss:
Bankkaufmann. Dem Bundestag gehört er seit 2002 an (Anna-
lena erst seit 2013). Staatssekretär war er auch schon,
nun ist er „Gesundheits“-, also „Corona“-Minister.

Verbockt hat er als solcher bislang so ziemliches alles,
was zu verbocken war: die frühe Versorgung des Landes
mit Desinfektionsmitteln, mit Masken, mit Tests und
mit Impfstoff. Transparente Grenzwerte hat er nicht
auf die Reihe gebracht.

Aber er hatte Zeit für Immobiliengeschäfte und am 20.
Oktober 2020 für ein Spendendinner in Leipzig (Teil-
nahmegebühr: 9.999 Euro), nach dem er tags darauf
positiv auf Corona getestet wurde. Und er hatte im
Mai 2021 Zeit für einen Flug nach Südafrika. Im Herbst
2019 (also wohl Corona schon vorausahnend) nach Mexiko,
um dort Pflegekräfte anzuwerben, weil ja alle sonst nach
Deutschland Zugewanderten als Diplomingenieure für die
Pflege ungeeignet sind.

Zurück zu 2021: Zugleich warten seriöse Hersteller von
Masken seit Monaten auf die Bezahlung ihrer Lieferungen.
Oder sie müssen für ihre Rechte vor Gericht ziehen. In
privaten Testzentren haben sich Betrüger eingenistet.
Zugleich müssen für den ganzen Juni Hunderte von
Impfzentren für Erstimpfungen geschlossen werden.
Aber man verspricht für Juli bis September (2021?)
genügend Impfstoff auch für junge Leute ab 12.

Und noch toller ist, was soeben herauskam: Am 4. Juni
wurde bekannt, dass das Spahn-Ministerium im Frühjahr
2020 für schätzungsweise eine Milliarde Euro unbrauch-
bare Masken gekauft habe. Zwischenzeitlich habe das
Gesundheitsministerium gar vorgehabt, solche Masken
an Obdachlose, Behinderte oder Hartz-IV-Empfänger
zu verteilen. (...)

BRONZE: Stephan Kramer (*1968; im Moment SPD)

Etwas unterhalb des ARD/ZDF/SZ-öffentlichen Radars giert
ein anderer nach Schlagzeilen: Thüringens Verfassungs-
schutzpräsident Stephan Kramer. Der „Tagesspiegel“,
der einmal die Berliner FAZ sein wollte und dies nach
dem Linksschwenk der echten FAZ auch ist, bot Herrn
Kramer dafür eine Plattform. Er sagte dem „Tages-
spiegel“: „Herr Maaßen ist in Thüringen derzeit aktiv
und fällt somit auch in meinen Zuständigkeitsbereich.“

Maaßen (CDU-Kandidat in Südthüringen) benutze „klassische
antisemitische Stereotype“, verwende „doppeldeutige Be-
griffe“. Derlei sei bereits bekannt vom Thüringer AfD-
Chef Björn Höcke oder von AfD-Bundestagsfraktionschef
Alexander Gauland und „eine beliebte Methode der Neuen
Rechten“.

Brav gesagt, Stephan Kramer, nachgeplappert der Klima-
aktivistin und Nachwuchs-„Grünen“ Luisa Neubauer. Vor
allem über den von Maaßen kritisch verwendeten Begriff
„Globalisten“ regt sich Kramer auf. Das sei ein
„rechtsextremer Code“, weiß der Herr Verfassungsschützer.
Wer weiß, was Kramer weiß, sollte auch wissen, was
Kramer schon alles war:

Jura-Student an drei deutschen Universitäten, ohne Ab-
schluss; CDU-Mitglied, FDP-Mitglied, Mitarbeiter von CDU-
und FDP-Bundestagsabgeordneten; 2004 bis 2014 General-
sekretär des Zentralrats der Juden, zum Judentum
konvertiert; seit 2010 SPD-Mitglied, für gut drei
Wochen (vom 21. April 2021 bis 14. Mai) Kandidat der
SPD zur Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis 192 Ilm-Kreis-
Gotha. Dann doch wieder „nur“ Verfassungsschutzpräsident,
weil er sich „angesichts der aktuellen Gefahren und Be-
drohungslage“ auf seine Aufgabe als Behördenleiter
konzentrieren wolle.

Ende 2015 wurde er Präsident des Thüringer Amtes für
Verfassungsschutz. Was eigentlich gar nicht möglich
war, denn das Thüringer Verfassungsschutzgesetz ist
hier eindeutig: „Das Amt des Präsidenten soll nur
einer Person übertragen werden, die die Befähigung
zum Richteramt besitzt.“

Diese Befähigung, das heißt beide juristische Staats-
examina, hat Kramer nicht. Thüringens damaliger Innen-
minister Holger Poppenhäger (SPD) interessierte das
nicht. In typischer Genossen-Gutsherrenart erklärt
er den von Kramer 2015 an einer Fachhochschule
erworbenen Master in Sozialpädagogik als äquivalent.

Nun sitzt Kramer dort in einem B4-Spitzenamt. Und er
sitzt im Stiftungsrat der Amadeu-Antonio-Stiftung, um
mit deren Vorsitzender, der vormaligen Stasi-Zuträgerin
Anetta Kahane, allwöchentlich neue antifaschistische
Brandmauern zu errichten. (...)

Ach ja, Kramer machte schon auch mal bei den „Putin-
Rocker“ bzw. der russischen Nationalistengruppe „Die
Nachtwölfe“ mit. Diese Gruppe hatte 2015 anlässlich
des 70. Jahrestags der Kapitulation der Wehrmacht
eine Motorradfahrt nach Berlin zum „Tag des Sieges“
der Sowjetunion über Hitler-Deutschland veranstaltet.

Am 9. Mai 2015 legte die Gruppe am Sowjetischen Ehren-
mahl bei den Seelower Höhen in Brandenburg einen Kranz
nieder. Mit auf dem Foto mit den Rockern von „Wolfpack
Germany“, einem Nachfolger des Deutschlandablegers der
Nachtwölfe, in Biker-Kluft: Stephan Kramer. Aber das
war ja ein halbes Jahr vor seiner Ernennung zum Ver-
fassungsschutzpräsidenten.

Gleichzeitig betont Kramer: „Ich hatte und habe zu kei-
nem Zeitpunkt – über den Akt der bloßen Kranzniederle-
gung hinaus – Kontakte zu den ‘Nightwolves’. Auch nicht
zur Neuen Rechten.“ Zudem habe er an der Kranznieder-
legung nicht als Anhänger der Nachtwölfe teilgenommen,
sondern als Mitglied des Motorradvereins „Euro-Biker
e.V.“, der sich um die Völkerverständigung bemühe.
Kramer bestätigt das Foto. Siehe ihn hier
( https://is.gd/FqkztP ) als zweiten von rechts. (...)

Ein Merkmal einer Bananenrepublik ist jedenfalls, dass
dort – aus welchen Gründen auch immer und aufgrund
welcher Beziehungen auch immer – krumme Vögel nicht
ausgetauscht werden. Mit Transparenz, Ehrlichkeit,
Seriosität, Anstand und Würde hat das nichts mehr zu
tun, wie die drei Preisträger der Woche belegen. Als
Anstand und Würde noch galten, nahmen solche Leute
freiwillig ihren Hut, oder ihre Chefs drückten ihnen
den Hut in die Hand. mehr mit Links:
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/brd-baerbock-spahn-kramer/

Seit Genossin Merkel die halbwegs konservative und li-
berale politische Sphäre einfach an die linksmarxisti-
sche angeschlossen hat, gibt es in Deutschland keinen
politischen Wettbewerb und damit auch keine politi-
sche /demokratische Kontrolle der Regierenden mehr.

BTW. Anna Lena bekommt noch paar extra Punkte für
ihre letzte Woche gefundene Lösung des angeblichen
CO2-Problems, die sie am 4.6. auf Twitter lieferte:

„Menschen mit geringem Einkommen verbrauchen (!)
meist weniger CO2″

Wohlstand fördert also CO2-Verbrauch und schon
ist der Weg klar. ;-)

Die Causa Kramer war/ist tatsächlich nicht sehr bekannt.
Wenn der Innenminister eines Landes jemanden zum 'Präsi-
denten des Verfassungsschutz-Amtes ernennt, und dabei
die gesetzlich vorgegebenen Anforderung an die profes-
sionelle Qualifikation der Person zurechtbiegt ...

Warum findet sich dann im Landtag des Landes niemand,
der den Innenminister wegen Gesetzesverletzung klagt?
Carla Schneider
2021-06-07 10:28:41 UTC
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Post by Fred
Die drei Trickreichsten der Woche: Baerbock, Spahn, Kramer
Ein Merkmal einer Bananenrepublik ist jedenfalls, dass dort
krumme Vögel nicht ausgetauscht werden.
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A banana republic is a country with an economy of state capitalism, whereby
the country is operated as a private commercial enterprise for the exclusive
profit of the ruling class. Such exploitation is enabled by collusion between
the state and favored economic monopolies, in which the profit, derived from
the private exploitation of public lands, is private property, while the debts
incurred thereby are the financial responsibility of the public treasury.
------
Post by Fred
Mit Transparenz,
Ehrlichkeit, Seriosität, Anstand und Würde hat das nichts
mehr zu tun, wie die drei Preisträger der Woche belegen.
Beginnen wir mit einer ersten Frage: Ist eine Bananen-
republik eine Republik?
Natürlich nicht. Denn in einer Republik geht es ? wie
das Wort sagt ? um die ?res publica?, also um die
In einer Republik geht es ohne jede Trickserei und
ohne Eigennutz um das Gemeinwohl, um das Volk. (...)
Eigentlich nicht, Republik bedeutet im Grunde
nur dass der Staat keine Monarchie ist.
Typisch Bananenrepubik ist das was in Honduras 1911 passiert ist:
Die Soeldnerarmee der Cuyamel Fruit Company
stuerzt den gewaehlten Praesidenten und um einen anderen einzusetzen
der den wirtschaftlichen Interessen der Firma besser nutzt.
Heinz Schmitz
2021-06-07 10:59:16 UTC
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Post by Fred
...
Also fassen wir zusammen: ACAB hat – entgegen ihren eige-
nen früheren Angaben – keinen Bachelor, sie war keine
„wissenschaftliche Mitarbeiterin“, sie ist seit 2015
keine Doktorandin mehr, sie ist keine „Völkerrechtlerin“,
keineswegs Juristin. Sie sie war nicht drei Jahre lang
„Büroleiterin“ der grünen Abgeordneten Elisabeth
Schroeter in Brüssel, sie ist nicht „Mitglied“ im
UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees),
nicht Mitglied des German Marshall Fund: Siehe
( https://www.tichyseinblick.de/?p=570004 )
Sie kann Gigatonnen nicht von Tonnen unterscheiden, das
Stromnetz nicht von einem Speicher, Kobold nicht von
Kobalt usw. Sie meint, das Netz werde von Kohle- und
Atomstrom „verstopft“.
Mit CO2 hat sie auch so ihre Probleme, denn angeblich
„verbrauchen“ Leute mit geringerem Einkommen weniger CO2.
„Verbrauchen“, wahrscheinlich meint sie „produzieren“.
Aber ist ja egal, sie hat es ja richtig gemeint.
Selbst das „Gendern“ gelingt ihr nicht immer, sie
spricht von „Steuerinnenzahlern“. Sie weiß den Namen
ihrer grünen brandenburgischen Spitzenkandidatin und
„Freundin“ nicht, so dass sie ihn sich mit Stift in die
Handfläche schreiben muss … Aber sie ist Kandidatin“!
Und sie wird gewählt von “woken“ Leuten (m/w/d).
Und was ist ihr wirklich höchster, nachweisbarer Bild-
ungsabschluss: Sie ist Ex-Abiturientin des Jahres 2000.
Aber in Zeiten, in denen die Bildungsnation schon 2000
im freien Fall war, sagt das nicht viel.
Welche Leistungskurse die preisgekrönte Trampolinsprin-
gerin in der gymnasialen Oberstufe hatte? Wir wissen es
nicht.
Einen Leistungskurs im Hochstapeln?

Grüße,
H.

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