Discussion:
Fahrradstraße wider Willen
Add Reply
F. W.
2021-09-14 09:06:46 UTC
Antworten
Permalink
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.

https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/bergisch-gladbach-anwohner-wehren-sich-gegen-umwandlung-der-laurentiusstrasse-39029290

Da helfen auch Proteste der Anwohner nichts. Gegen das Fremddenken ist
bald kein Kraut mehr gewachsen.

FW
Heinz Schmitz
2021-09-14 09:11:43 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.
https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/bergisch-gladbach-anwohner-wehren-sich-gegen-umwandlung-der-laurentiusstrasse-39029290
Da helfen auch Proteste der Anwohner nichts. Gegen das Fremddenken ist
bald kein Kraut mehr gewachsen.
Es ist ja auch zu schön, die Goodies für Radfahrer mit den von
Autofahrern gezahlten Steuern zu bauen. Echte Umverteilung.

Grüße,
H.
Karl Müller
2021-09-14 09:27:28 UTC
Antworten
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by F. W.
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.
https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/
bergisch-gladbach-anwohner-wehren-sich-gegen-umwandlung-der-
laurentiusstrasse-39029290
Post by Heinz Schmitz
Post by F. W.
Da helfen auch Proteste der Anwohner nichts. Gegen das Fremddenken ist
bald kein Kraut mehr gewachsen.
Es ist ja auch zu schön, die Goodies für Radfahrer mit den von
Autofahrern gezahlten Steuern zu bauen. Echte Umverteilung.
Grüße,
H.
Heinz,

immer das gleiche Unverständnis:

1. Alle Steuern gehen in einen gemeinsamen Topf
2. Aus diesem Topf werden dann die Ausgaben getätigt

Wofür etwas aus dem Topf ausgegeben wird entscheiden die Parlamente

Nur mit der Sektsteuer alleine könnten wir unsere Fregatten nicht
betriebsbereit halten

mfg

Karl

P.S.: Radfahrer geben ihr Geld übrigens für andere Dinge aus und zahlen
dafür dann eine nicht unerhebliche Mehrwertsteuer. Für was diese
Fahrradfahrer ihr Geld ausgeben geht Dich übrigens nichts an!
F. W.
2021-09-14 09:40:16 UTC
Antworten
Permalink
Post by Karl Müller
P.S.: Radfahrer geben ihr Geld übrigens für andere Dinge aus und
zahlen dafür dann eine nicht unerhebliche Mehrwertsteuer. Für was
diese Fahrradfahrer ihr Geld ausgeben geht Dich übrigens nichts an!
Für Straßen jedenfalls nachweislich NICHT.

Um Straßen geht es hier aber...

Du musst Dir vorstellen, dass nur die ärmsten Familien eines Hauses
bestimmen dürfen, wer den Hof benutzt und wer wo parken darf. Was selbst
die Grünen nicht akzeptieren würden, wird in der Verkehrspolitik Tag für
Tag durchgesetzt: Rechte von unbeteiligten Minderheiten.

FW
Karl Müller
2021-09-14 11:17:42 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
Post by Karl Müller
P.S.: Radfahrer geben ihr Geld übrigens für andere Dinge aus und zahlen
dafür dann eine nicht unerhebliche Mehrwertsteuer. Für was diese
Fahrradfahrer ihr Geld ausgeben geht Dich übrigens nichts an!
Für Straßen jedenfalls nachweislich NICHT.
Auch für Dich gilt: wenn Du an der Tankstelle das eingefüllte Benzin
bezahlst, dann bezahlst Du einerseits das Benzin, das Dir der Tankwart
zur Verfügung stellt und zusätzlich führst Du eine Steuer ab, die an den
Staat geht. Das die Steuer an den großen Topf des Staates geht übernimmt
freundlicherweise Dein Tankwart

Nicht mehr - und nicht weniger

Genauso passiert das, wenn Du dir morgens ein paar Brötchen kaufst
Post by F. W.
Um Straßen geht es hier aber...
Es geht um den Einsatz von Steuermitteln - das Entscheiden die Parlamente!
Post by F. W.
Du musst Dir vorstellen, dass nur die ärmsten Familien eines Hauses
bestimmen dürfen, wer den Hof benutzt und wer wo parken darf. Was selbst
die Grünen nicht akzeptieren würden, wird in der Verkehrspolitik Tag für
Tag durchgesetzt: Rechte von unbeteiligten Minderheiten.
Unklar ist Deiner Worte Sinn

In einer Demokratie entscheiden die Parlamente über den Einsatz von
Steuermitteln - und das ist auch gut so!

mfg

Karl
F. W.
2021-09-14 13:09:23 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
Für Straßen jedenfalls nachweislich NICHT.
FW
Karl Müller
2021-09-14 20:14:59 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
Für Straßen jedenfalls nachweislich NICHT.
FW
Nachweislich zahlt niemand für irgendetwas bestimmte Steuern.

Beweis: dafür haben wir ein eigenes Wort: Gebühr!

Die Benzinsteuer wird nachweislich nicht für die Kosten von Straßen
eingesetzt

Das ist richtig!
Danke für diese Einsicht

mfg

Karl
F. W.
2021-09-16 07:25:07 UTC
Antworten
Permalink
Post by Karl Müller
Nachweislich zahlt niemand für irgendetwas bestimmte Steuern.
Als Radfahrer zahle ich genau gar nichts.

FW
Karl Müller
2021-09-16 10:31:59 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
Post by Karl Müller
Nachweislich zahlt niemand für irgendetwas bestimmte Steuern.
Als Radfahrer zahle ich genau gar nichts.
Und das ist auch gut so!

Lass Dir steuerfrei ein Fahrrad schenken und Du darfst es auch genießen,
als Steuerhinterzieher, straffrei durch die Gegend zu fahren :-)

mfg

Karl
HC Ahlmann
2021-09-14 14:52:57 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
Post by Karl Müller
P.S.: Radfahrer geben ihr Geld übrigens für andere Dinge aus und
zahlen dafür dann eine nicht unerhebliche Mehrwertsteuer. Für was
diese Fahrradfahrer ihr Geld ausgeben geht Dich übrigens nichts an!
Für Straßen jedenfalls nachweislich NICHT.
Um Straßen geht es hier aber...
Es ist dummes Zeug, dass Radfahrer keine Steuern für den Bau und
Unterhalt von Straßen zahlten, und wird nur von dem Märchen "Autofahrer
als Melkkühe der Nation" getoppt, demnach Auto-bezogene Steuern ein
Vielfaches der Bau- und Unterhaltskosten für Straßen einbrächten (das
tun sie nicht: <1m67ryi.1vtbd2igdlk5lN%***@gmx.de>).

Gegenüber meiner Einkommensteuer oder der Mehrwertsteuerlast auf meinen
Konsum sind die Steuern auf meinen Pkw und dessen Energieverbrauch
Peanuts; doch alle drei eint, nicht zweckgebunden zu sein.
--
Munterbleiben
HC
F. W.
2021-09-15 04:57:06 UTC
Antworten
Permalink
Post by HC Ahlmann
Gegenüber meiner Einkommensteuer oder der Mehrwertsteuerlast auf
meinen Konsum sind die Steuern auf meinen Pkw und dessen
Energieverbrauch Peanuts; doch alle drei eint, nicht zweckgebunden
zu sein.
Schon klar. Allerdings zahlt man aus Anlass ein Fahrrad zu benutzen
nicht. Beim Auto schon.

FW
HC Ahlmann
2021-09-15 06:11:59 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
Post by HC Ahlmann
Gegenüber meiner Einkommensteuer oder der Mehrwertsteuerlast auf
meinen Konsum sind die Steuern auf meinen Pkw und dessen
Energieverbrauch Peanuts; doch alle drei eint, nicht zweckgebunden
zu sein.
Schon klar. Allerdings zahlt man aus Anlass ein Fahrrad zu benutzen
nicht. Beim Auto schon.
Du zahlst auch beim Anstoßen mit Sekt eine Extrasteuer und bei Bier
nicht, und nun?

Wollte man die Straßenbaulast auf die Abnutzung durch die Straßennutzer
abwälzen, wäre Lkw-Verkehr wegen des Vierte-Potenz-Gesetzes* nahezu der
einzige Kostenträger und Radfahrer und Fußgänger wegen ihrer "Achslast"
von einer Zahlung der Centbruchteile frei. Die so dem Lkw-Verkehr
entstehenden Kosten würden Speditionskaufleute mit
Kalkulationszuschlägen auf die beförderten Waren umlegen, nachdem sie
ausgiebig jammerten, und für einen Steuerzahler und Konsumenten wäre
keine Ausgabenminderung zu verzeichnen, denn er trägt sein Scherflein
nur in einen anderen Topf.

* <https://de.wikipedia.org/wiki/Vierte-Potenz-Gesetz>
--
Munterbleiben
HC
Karl Müller
2021-09-15 06:22:17 UTC
Antworten
Permalink
Post by HC Ahlmann
Post by F. W.
Post by HC Ahlmann
Gegenüber meiner Einkommensteuer oder der Mehrwertsteuerlast auf
meinen Konsum sind die Steuern auf meinen Pkw und dessen
Energieverbrauch Peanuts; doch alle drei eint, nicht zweckgebunden zu
sein.
Schon klar. Allerdings zahlt man aus Anlass ein Fahrrad zu benutzen
nicht. Beim Auto schon.
Du zahlst auch beim Anstoßen mit Sekt eine Extrasteuer und bei Bier
nicht, und nun?
Ein guter Staatsbürger wird mit dieser Erkenntnis ab sofort nur noch Sekt
trinken!

Biertrinker sind praktisch Steuerhinterzieher genauso wie Radfahrer

mfg

Karl
F. W.
2021-09-15 06:53:11 UTC
Antworten
Permalink
Post by HC Ahlmann
Post by F. W.
Schon klar. Allerdings zahlt man aus Anlass ein Fahrrad zu
benutzen nicht. Beim Auto schon.
Du zahlst auch beim Anstoßen mit Sekt eine Extrasteuer und bei Bier
nicht, und nun?
Nun sollte ich mich als Biertrinker nicht zu Inhalt und Preis von Sekt
äußern.

Was ich auch nicht tue. Ich bin ja kein Kampfradler.

FW
Karl Müller
2021-09-15 06:58:31 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
Post by HC Ahlmann
Post by F. W.
Schon klar. Allerdings zahlt man aus Anlass ein Fahrrad zu benutzen
nicht. Beim Auto schon.
Du zahlst auch beim Anstoßen mit Sekt eine Extrasteuer und bei Bier
nicht, und nun?
Nun sollte ich mich als Biertrinker nicht zu Inhalt und Preis von Sekt
äußern.
Was ich auch nicht tue. Ich bin ja kein Kampfradler.
Kampftrinker, die Steuern durch das Trinken von Bier hinterziehen, sind
genauso zu verachten wie Kampfradler, die ihr Fahrrad als Steueroase
nutzen

mfg

Karl
Heinz Schmitz
2021-09-14 09:52:08 UTC
Antworten
Permalink
Post by Karl Müller
Post by Heinz Schmitz
Es ist ja auch zu schön, die Goodies für Radfahrer mit den von
Autofahrern gezahlten Steuern zu bauen. Echte Umverteilung.
Heinz,
1. Alle Steuern gehen in einen gemeinsamen Topf
2. Aus diesem Topf werden dann die Ausgaben getätigt
Wofür etwas aus dem Topf ausgegeben wird entscheiden die Parlamente
Du wirst aber zugeben müssen, dass weniger in dem Topf drin wäre,
wenn keine Kfz- und Spritsteuer gezahlt würde - denn Radfahrer zahlen
genau NICHTS.
Post by Karl Müller
Nur mit der Sektsteuer alleine könnten wir unsere Fregatten nicht
betriebsbereit halten
Erst recht nicht mit dem, was Radfahrer NICHT einzahlen.
Post by Karl Müller
P.S.: Radfahrer geben ihr Geld übrigens für andere Dinge aus und zahlen
dafür dann eine nicht unerhebliche Mehrwertsteuer. Für was diese
Fahrradfahrer ihr Geld ausgeben geht Dich übrigens nichts an!
Wenn ich keine Kfz- und Spritsteuer zahlen müsste, würde ich auch
Mehrwertsteuer zahlen müssen, hätte aber dafür gekaufte Ware.
Das wäre mir lieber, als für Kfz- und Spritsteuer nichts zu bekommen
als in Fahrradwege umgefriemelte Straßen :-).

Grüße,
H.
HC Ahlmann
2021-09-14 14:52:58 UTC
Antworten
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Du wirst aber zugeben müssen, dass weniger in dem Topf drin wäre,
wenn keine Kfz- und Spritsteuer gezahlt würde - denn Radfahrer zahlen
genau NICHTS.
Bullshit; lies über Zweckbindung bei Steuern nach – die gibt's nicht.
Radfahrer zahlen Steuern wie jeder andere Bürger, nur eben keine
fahrzeugbezogenen Steuern, deren Aufkommen leider nicht die Kosten für
Straßenbau und -unterhalt decken, geschweige denn ein Vielfaches der
Kosten betrügen (<1m67ryi.1vtbd2igdlk5lN%***@gmx.de>).
--
Munterbleiben
HC
Heinz Schmitz
2021-09-15 08:37:06 UTC
Antworten
Permalink
Post by HC Ahlmann
Post by Heinz Schmitz
Du wirst aber zugeben müssen, dass weniger in dem Topf drin wäre,
wenn keine Kfz- und Spritsteuer gezahlt würde - denn Radfahrer zahlen
genau NICHTS.
Bullshit; lies über Zweckbindung bei Steuern nach – die gibt's nicht.
Radfahrer zahlen Steuern wie jeder andere Bürger, nur eben keine
fahrzeugbezogenen Steuern, deren Aufkommen leider nicht die Kosten für
Straßenbau und -unterhalt decken, geschweige denn ein Vielfaches der
Du wirst aber zugeben müssen, dass weniger in dem Topf drin wäre,
wenn keine Kfz- und Spritsteuer gezahlt würde.
Das hat mit Zweckbindung garnichts zu tun.
Würden auch die Radfahrer einzahlen, müssten sie bei der Nutzung
der den Autofahrern weggenommenen Straßen kein schlechtes Ge-
wissen haben, und im Topf wäre auch wieder mehr drin.

Grüße,
H.
Karl Schippe
2021-09-15 08:49:24 UTC
Antworten
Permalink
On 15.09.2021 10:37, die ekelerregende, braune, verlogene, verleumdende
(verleumdet grüne PolitikerInnen!) und hetzende (hetzt gegen Juden!)
Post by Heinz Schmitz
Post by HC Ahlmann
Post by Heinz Schmitz
Du wirst aber zugeben müssen, dass weniger in dem Topf drin wäre,
wenn keine Kfz- und Spritsteuer gezahlt würde - denn Radfahrer zahlen
genau NICHTS.
Bullshit; lies über Zweckbindung bei Steuern nach – die gibt's nicht.
Radfahrer zahlen Steuern wie jeder andere Bürger, nur eben keine
fahrzeugbezogenen Steuern, deren Aufkommen leider nicht die Kosten für
Straßenbau und -unterhalt decken, geschweige denn ein Vielfaches der
Du wirst aber zugeben müssen, dass weniger in dem Topf drin wäre,
wenn keine Kfz- und Spritsteuer gezahlt würde.
Das hat mit Zweckbindung garnichts zu tun.
Würden auch die Radfahrer einzahlen, müssten sie bei der Nutzung
der den Autofahrern weggenommenen Straßen kein schlechtes Ge-
wissen haben, und im Topf wäre auch wieder mehr drin.
Wenn du mal Kinder und Jugendliche außen vor lässt:

Gibt es mehr "pure" Radfahrer oder doch ganz überwiegend Radfaher,
die auch ein Kfz besitzen? Was glaubst du, Dumbonette?

PS
Wenn auch während des Radfahrens keine Spritsteuer anfällt,
die Kfz-Steuer fällt für den "dual user" trotzdem an, obwohl das
Kfz in der Garage steht. :-)

Ach halt, ich vergaß die tiefen Spurrillen, die die Fahrräder im Asphalt
hinterlassen und eine teure Erneuerung des Belags erfordern ...
Karl Müller
2021-09-15 09:57:46 UTC
Antworten
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by HC Ahlmann
Du wirst aber zugeben müssen, dass weniger in dem Topf drin wäre, wenn
keine Kfz- und Spritsteuer gezahlt würde - denn Radfahrer zahlen genau
NICHTS.
Bullshit; lies über Zweckbindung bei Steuern nach – die gibt's nicht.
Radfahrer zahlen Steuern wie jeder andere Bürger, nur eben keine
fahrzeugbezogenen Steuern, deren Aufkommen leider nicht die Kosten für
Straßenbau und -unterhalt decken, geschweige denn ein Vielfaches der
Du wirst aber zugeben müssen, dass weniger in dem Topf drin wäre,
wenn keine Kfz- und Spritsteuer gezahlt würde.
Also ich wäre dafür, die Steuern abzuschaffen - dann bliebe allen
Menschen bedeutend mehr zum Leben
Post by Heinz Schmitz
Das hat mit Zweckbindung garnichts zu tun.
Richtig: Steuern runter -> mehr für alle
Post by Heinz Schmitz
Würden auch die Radfahrer einzahlen, müssten sie bei der Nutzung der den
Autofahrern weggenommenen Straßen kein schlechtes Ge- wissen haben, und
im Topf wäre auch wieder mehr drin.
Die Fahrradfahrer haben bei der Anschaffung des neuen Fahrrades schon
Steuern bezahlt - also brauchen die kein schlechtes Gewissen zu haben

Und die Fahrradfahrer, die sich ein Gebrauchtes unter der Hand gekauft
haben, die sorgen dafür, dass der Verkäufer im Supermarkt mit dem
steuerfreien Erlös wieder Steuern zahlen kann -> WinWin

mfg

Karl
klaus reile
2021-09-15 10:06:43 UTC
Antworten
Permalink
On 15 Sep 2021 09:57:46 GMT
Post by Karl Müller
Die Fahrradfahrer haben bei der Anschaffung des neuen Fahrrades schon
Steuern bezahlt - also brauchen die kein schlechtes Gewissen zu haben
Keine Logik. Als Autofahrer habe ich das auch. Und die vielen neuen
unbedingt notwendigen Fahrradwege werden auch mit Steuermitteln bezahlt.
Nein, wir brauchen nicht nur eine Steuererhöhung aller Steuern. Wir
brauchen auch noch gaaanz dringend eine Fahrradsteuer. Plus jedes
Fahrrad eine Steuernummer. Wir könnten dadurch auch noch sooo viele
neue Arbeitsplätze in der Verwaltung schaffen.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Lieber einen Ort im Grünen als auch nur einen einzigen Grünen im Ort
Karl Müller
2021-09-15 10:18:00 UTC
Antworten
Permalink
Post by klaus reile
Post by Karl Müller
Die Fahrradfahrer haben bei der Anschaffung des neuen Fahrrades schon
Steuern bezahlt - also brauchen die kein schlechtes Gewissen zu haben
Keine Logik. Als Autofahrer habe ich das auch. Und die vielen neuen
unbedingt notwendigen Fahrradwege werden auch mit Steuermitteln bezahlt.
Autofahrer brauchen auch kein schlechtes Gewissen zu haben - das ist
richtig. Eigentlich muss niemand ein schlechtes Gewissen haben, wenn er
sich Sachen anschafft und dabei neben dem Kaufpreis noch die Steuer
abführt
Post by klaus reile
Nein, wir brauchen nicht nur eine Steuererhöhung aller Steuern. Wir
brauchen auch noch gaaanz dringend eine Fahrradsteuer. Plus jedes
Fahrrad eine Steuernummer. Wir könnten dadurch auch noch sooo viele neue
Arbeitsplätze in der Verwaltung schaffen.
Steuernummer brauchen wir nicht, haben wir schon :-) -> ich bin dafür,
eine allgemeine Fahrradsteuer einzuführen: für jeden Bürger in
Deutschland mit einer Steuernummer sind monatlich 2,- Euro abzuführen

Fertig ist die Fahrradsteuer

Wo ist das Problem?

mfg

Karl
Ludger Averborg
2021-09-15 12:15:48 UTC
Antworten
Permalink
Post by Karl Müller
Richtig: Steuern runter -> mehr für alle
Und auf die Leistungen der öffentlichen Hand (Schulen, Straßen, Renten (100 Mrd
Bundeszuschuss), (früher hätte ich noch geschrieben "die Verteidigung unserer
Freiheit am Hindukusch") verzichten wir.

l.
Schlauchbrot
2021-09-15 12:25:27 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ludger Averborg
Post by Karl Müller
Richtig: Steuern runter -> mehr für alle
Und auf die Leistungen der öffentlichen Hand (Schulen, Straßen, Renten (100 Mrd
Bundeszuschuss), (früher hätte ich noch geschrieben "die Verteidigung unserer
Freiheit am Hindukusch") verzichten wir.
Privatisieren, weniger Regulierung, mehr Markt.
Ist halt nix für Warmduscher im Hotel Mama.
HC Ahlmann
2021-09-15 15:05:50 UTC
Antworten
Permalink
Post by Schlauchbrot
Privatisieren, weniger Regulierung, mehr Markt.
Das neoliberale Credo endet regelmäßig in einem Lamento, wenn statt des
"staatlichen Wasserkopfs" private Gewinne der ausländischen Heuschrecken
von den Verbrauchern bezahlt werden oder schlimmer noch, der Anbieter
Konkurs geht und die Versorgung eingestellt wird. Dann holt der
staatliche Wasserkopf die rote, die blaue und die olive Feuerwehr – ach
nee, die wurden ja auch privatisiert und helfen nur noch gegen Vorkasse.

Folgen eines deregulierten Strommarktes waren jüngst in Teas zu sehen:
<https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/extremwetter-beschert-texanern-stromrechungen-von-5000-dollar-a-eec183da-8a3d-45d2-8da2-9e5ea595809e>
Post by Schlauchbrot
Ist halt nix für Warmduscher im Hotel Mama.
Auch Kaltduscher haben bei Ausfall der Daseinsfürsorge kein Wasser mehr.
Man konnte jüngst im Ahrtal sehen, wie Wasserver- und -entsorgung den
Bach 'runter ging und wer was wiederherzustellen in der Lage war.
--
Munterbleiben
HC
Schlauchbrot
2021-09-15 15:10:40 UTC
Antworten
Permalink
Post by HC Ahlmann
<https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/extremwetter-beschert-texanern-stromrechungen-von-5000-dollar-a-eec183da-8a3d-45d2-8da2-9e5ea595809e>
Wo Problem? Wer besseren wissen in ein paar Tagen soviel Schulden anhäuft,
der hat was falsch gemacht. Paar warme Decken wären da die bessere Wahl
gewesen.
Wie gesagt, ein freier Markt ist nichts für Leute mit
Versicherungsmentalität.
Karl Schippe
2021-09-15 20:25:11 UTC
Antworten
Permalink
Post by Schlauchbrot
Wie gesagt, ein freier Markt ist nichts für Leute mit
Versicherungsmentalität.
Du meinst, Versicherungsunternehmen hätten am Markt nichts verloren,
Schlauchdoof?
HC Ahlmann
2021-09-15 10:25:18 UTC
Antworten
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by HC Ahlmann
Post by Heinz Schmitz
Du wirst aber zugeben müssen, dass weniger in dem Topf drin wäre,
wenn keine Kfz- und Spritsteuer gezahlt würde - denn Radfahrer zahlen
genau NICHTS.
Bullshit; lies über Zweckbindung bei Steuern nach – die gibt's nicht.
Radfahrer zahlen Steuern wie jeder andere Bürger, nur eben keine
fahrzeugbezogenen Steuern, deren Aufkommen leider nicht die Kosten für
Straßenbau und -unterhalt decken, geschweige denn ein Vielfaches der
Du wirst aber zugeben müssen, dass weniger in dem Topf drin wäre,
wenn keine Kfz- und Spritsteuer gezahlt würde.
Das hat mit Zweckbindung garnichts zu tun.
Es wäre nicht weniger im Topf, weil dann an anderen Steuerschrauben
gedreht würde, um den Finanzierungsbedarf eines unabdingbaren
Straßenbaus und -unterhalts zu stillen, und sollte die Finanzierung
nicht möglich sein, wird man mit dem vorhandenen Netz und schlechter
werdenden Straßenbelägen leben müssen – der Jubel bei Otto
Normalverbraucher ist zu ahnen.

Das Vierte-Potenz-Gesetz gibt einen Anhalt, wie die Kosten des Baus und
der Verschleißreparaturen nach dem Verursacherprinzip zu verteilen
wären. Das Verhältnis der Achslast eines Lkws, die auf 10t normiert ist,
und eines Radfahrers, die 50kg=0,05t selten überschreitet, führt für
einen Radfahrer zum 2/3*(0,05/10)^4=4,167e-10-fachen eines 3-achsigen
30-Tonners, der aktuell mit 556€/Jahr besteuert wird, das sind
sagenhafte 0,00000023€/Jahr. Der Vergleich mit einem Verbrenner-Pkw (2t
zGm, 100€/Jahr) führt zu (0,05/1)^4*100€/Jahr=0,000625€/Jahr. Die
Steuerverwaltungen runden auf volle Euro ab.
Post by Heinz Schmitz
Würden auch die Radfahrer einzahlen, müssten sie bei der Nutzung
der den Autofahrern weggenommenen Straßen kein schlechtes Ge-
wissen haben, und im Topf wäre auch wieder mehr drin.
Das "Wegnehmen" zeigt doch sehr schön, das Separation durch Radwegebau
ein Schuss ins Knie der frei fahrenden freien Bürger ist. Es spricht aus
Sicht der Verkehrssicherheit genau gar nichts gegen Mischverkehr in den
Städten, nur der Wunsch der einen nach 50km/h und die Furcht der anderen
vor diesen 50km/h führt zur Separation.
--
Munterbleiben
HC
ottitale
2021-09-14 16:57:26 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
Post by Heinz Schmitz
Post by F. W.
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.
https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/
bergisch-gladbach-anwohner-wehren-sich-gegen-umwandlung-der-
laurentiusstrasse-39029290
Post by Heinz Schmitz
Post by F. W.
Da helfen auch Proteste der Anwohner nichts. Gegen das Fremddenken ist
bald kein Kraut mehr gewachsen.
Es ist ja auch zu schön, die Goodies für Radfahrer mit den von
Autofahrern gezahlten Steuern zu bauen. Echte Umverteilung.
Grüße,
H.
Heinz,
1. Alle Steuern gehen in einen gemeinsamen Topf
2. Aus diesem Topf werden dann die Ausgaben getätigt
Wofür etwas aus dem Topf ausgegeben wird entscheiden die Parlamente
Nur mit der Sektsteuer alleine könnten wir unsere Fregatten nicht
betriebsbereit halten
Das gelang Flinten-Uschi und vorher der Krampe ja dennoch nicht...

Wahrscheinlich bekommen die demnächst noch einen "Master". Der Master of
desaster wäre wohl angemessen.
Siegfrid Breuer
2021-09-14 17:04:00 UTC
Antworten
Permalink
Master of desaster
Apropos... Wo ist eigentlich NuschiBuschi abgeblieben:

<http://www.hinterfotz.de/nuschibuschi.html>

Firmiert der moeglicherweise inzwischen als 'Karl Schippe'?
--
Mir fehlen einfach die weiteren Fakten, um mir vorschnell ein solches
Werturteil anzumassen - es kann sein, dass es sich so verhaelt...es kann
aber sein, dass sich die Situation ganz anders darstellt... .
[relativiert Ohlemacher in <***@4ax.com>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
Herbert Albrecht
2021-09-14 10:39:46 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.
https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/bergisch-gladbach-anwohner-wehren-sich-gegen-umwandlung-der-laurentiusstrasse-39029290
Da helfen auch Proteste der Anwohner nichts. Gegen das Fremddenken ist
bald kein Kraut mehr gewachsen.
Das ist in Hamburg genauso, hier ist nicht nur eine Straße betroffen
sondern Hunderte. Wir haben einen rotgrünen Senat und einen grünen
Verkehrssenator.

Ich kann da nur achselzuckend sagen, so ist das eben in einer
Demokratie. Wer eine autofeindliche Partei wählt, bekommt eine
entsprechende Politik. Wer jetzt aufschreit, weil sein persönliches
Lebensumfeld auch betroffen ist, hat vorher nicht genau genug geschaut,
was die Parteien wollten. Die Autofeinde haben sich ja nicht geschickt
getarnt sondern es vorher offen gesagt.

Wir hatten in Hamburg schon mal so einen Versuch, grün 'durchzuregieren'
- zu Zeiten des schwarzgrünen Senates. Der wollte eine Straßenbahn neu
bauen in einer Straße, wo schon dafür kaum genug Platz war, geschweige
denn für einen begleitenden Autoverkehr. Dagegen ist eine
Bürgerinitiative aktiv geworden und hat zusammen mit anderen Initiativen
das Projekt verhindert und den schwarzgrünen Senat zum Aufgeben gezwungen.

Das war ein Extremfall. Normalerweise genügt es wohl, beim nächsten Mal
jemand Anderes zu wählen. Ein paar Verkehrsschilder sind schnell
abgebaut und wenn diese holperigen Fahrradsymbole vom Asphalt
verschwinden, kann man dort wieder genauso gut Radfahren wie vorher, als
es noch eine normale Straße war.

Herbert
van Vaals
2021-09-14 13:07:50 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.
heist Fahrradsträß nicht das die auch Auto nutzen können, allerdings
zweitrangig? und dass die von Anliegern genutzt werden darf?

finde ich ne gute Sache.
--
Gib Querdenkern keine Chance.
Ludger Averborg
2021-09-14 21:52:40 UTC
Antworten
Permalink
Post by van Vaals
Post by F. W.
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.
heist Fahrradsträß nicht das die auch Auto nutzen können, allerdings
zweitrangig? und dass die von Anliegern genutzt werden darf?
Zeichen 244.1 StVO: "Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr sowie
Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der eKFV darf Fahrradstraßen nicht benutzen"
Post by van Vaals
finde ich ne gute Sache.
Ich finde es auch gut, Fahrradverkehr und KFZ-Verkehr zu trennen.
Dafür sollten aber m. E. geeignete Radwege ausreichen.

l.
Peter
2021-09-17 10:48:02 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ludger Averborg
Post by van Vaals
Post by F. W.
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.
heist Fahrradsträß nicht das die auch Auto nutzen können, allerdings
zweitrangig? und dass die von Anliegern genutzt werden darf?
Zeichen 244.1 StVO: "Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr sowie
Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der eKFV darf Fahrradstraßen nicht benutzen"
Wobei "anderer Verkehr" durch Zusatzschilder freigegeben werden
kann. Sicher hätte man das besser machen können, aber leider haben
wir seit mindestens 12 Jahren völlig unfähige
Bundesverkehrsminister von der CSU. Der jetzige ist sogar zu
deppert eine rechtskonforme StVO erstellen zu lassen. Das haben
zwar auch schon andere Ministerien geschafft, aber da hat man das
kurz und bündig ausgebessert und neu verkündet. Der Heini (bald
hätt ich Depp geschrieben) aus Bayern war nicht dazu in der Lage.
Post by Ludger Averborg
Post by van Vaals
finde ich ne gute Sache.
Ich finde es auch gut, Fahrradverkehr und KFZ-Verkehr zu trennen.
Dafür sollten aber m. E. geeignete Radwege ausreichen.
l.
Im urbanen Raum muss die Platzaufteilung schon neu geordnet
werden. Allerdings muss ich mir schon an den Kopf fassen, wenn die
Kommunen für viel Geld Radwege bauen und die Radfahrer dann
trotzdem den Fahrweg nutzen, der eigentlich für andere Fahrzeuge
vorgesehen ist.
Karl Müller
2021-09-17 16:37:33 UTC
Antworten
Permalink
Im urbanen Raum muss die Platzaufteilung schon neu geordnet werden.
Allerdings muss ich mir schon an den Kopf fassen, wenn die Kommunen für
viel Geld Radwege bauen und die Radfahrer dann trotzdem den Fahrweg
nutzen, der eigentlich für andere Fahrzeuge vorgesehen ist.
Das machen die Kommunen weil es im Moment "in" ist für E-Autos, E-Bikes
und Fahrräder "etwas zu tun"!

Das das eigentlich Blödsinn ist, hast Du schon erkannt: die Trennung
zwischen Fußgängerverkehr und Fahrzeugverkehr reicht völlig aus

Fahrrad -> Fahrbahn
Fahrbahn = Straßenteil, der für Fahrzeuge vorgesehen ist

mfg

Karl

Hans CraueI
2021-09-14 22:39:10 UTC
Antworten
Permalink
van Vaals schrieb
Post by van Vaals
heist Fahrradsträß nicht das die auch Auto nutzen können, allerdings
zweitrangig? und dass die von Anliegern genutzt werden darf?
Zeichen 244.1 StVO: "Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr sowie
Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der eKFV darf Fahrradstraßen nicht
benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen erlaubt."

Allerdings habe ich bislang noch keine Fahrradstraße gesehen, die
nicht für Kfz freigegeben war.
Dass dies wohl auch als Normalfall gedacht ist, wird aus weiteren
Regelungen zu 244.1 ersichtlich:

"Für den Fahrverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Wenn
nötig, muss der Kraftfahrzeugverkehr die Geschwindigkeit weiter
verringern."

Der ersten Satz trifft dabei eine Regelung, mit der Fahrradverkehr
stärker eingeschränkt wird als auf normalen Fahrbahnen.

Wenn man die beiden weiteren Sätze so liest, dass sie Regelungen
treffen, die spezifisch für Fahrradstraßen gelten (sonst bräuchte
man sie ja gar nicht), so bedeutet es, dass außerhalb von
Fahrradstraßen
a) Radverkehr gefährdet ebenso wie auch behindert werden darf
und dass
b) Kraftfahrzeugverkehr dort auch dann, wenn es nötig wäre, die
Geschwindigkeit nicht weiter verringern muss.
Post by van Vaals
finde ich ne gute Sache.
Geht so. Mehr Getöse als Gehalt, eher geeignet für die
Selbstdarstellung "Aber wir tun doch was für den Fahrradverkehr"
der Lokalpolitik.
Einen Unterschied zu einer 30 km/h-Beschränkung gibt es praktisch
nicht.

Hans
Herbert Albrecht
2021-09-15 09:29:13 UTC
Antworten
Permalink
Post by Hans CraueI
van Vaals schrieb
Post by van Vaals
heist Fahrradsträß nicht das die auch Auto nutzen können, allerdings
zweitrangig? und dass die von Anliegern genutzt werden darf?
Zeichen 244.1 StVO: "Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr sowie
Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der eKFV darf Fahrradstraßen nicht
benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen erlaubt."
Allerdings habe ich bislang noch keine Fahrradstraße gesehen, die
nicht für Kfz freigegeben war.
Dass dies wohl auch als Normalfall gedacht ist,
Wenn nicht mal Anlieger mit ihren Autos mehr nach Hause fahren dürfen,
dürfte es einen Aufstand geben. Und wer weiß, vielleicht verstößt es
gegen die Eigentumsgarantie, das müßten Juristen klären.
Post by Hans CraueI
[...]
Post by van Vaals
finde ich ne gute Sache.
Geht so. Mehr Getöse als Gehalt, eher geeignet für die
Selbstdarstellung "Aber wir tun doch was für den Fahrradverkehr"
der Lokalpolitik.
Ich habe ja nun leider reichlich praktische Erfahrungen damit:

- Beim Radfahren ändert sich nichts, wenn man, wie ich (schon immer),
vernünftig fährt,

- Beim Autofahren gibts Probleme mit unvernünftigen Radfahrern, die sich
nun vermehrt als Herrenmenschen aufführen und

- Beim Zufußgehen ist es deutlich schlechter geworden: Jetzt gibt es
keine Zebrastreifen mehr. Bei starkem Radverkehr kommt man schwer über
die Straße, denn die Radler lassen niemanden vor, Motto: Hier ist
Fahrradstraße, hier habe *ich* Vorfahrt.

Herbert
Heinz Schmitz
2021-09-16 09:52:53 UTC
Antworten
Permalink
Post by Herbert Albrecht
...
- Beim Zufußgehen ist es deutlich schlechter geworden: Jetzt gibt es
keine Zebrastreifen mehr. Bei starkem Radverkehr kommt man schwer über
die Straße, denn die Radler lassen niemanden vor, Motto: Hier ist
Fahrradstraße, hier habe *ich* Vorfahrt.
Na klar, weil, ein Radfahrer würde ja auch umfallen, wenn er anhielte,
wogegen Fußgängee und Autofahrer auch angehalten stehen bleiben.

Grüße,
H.
Siegfrid Breuer
2021-09-14 14:31:00 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.
Merkste auch, was die gruene Seuche so bewirkt, wa:

<http://reusenet.froehlich.priv.at/thread.php?id=33031527>
Post by F. W.
Da helfen auch Proteste der Anwohner nichts.
Die haetten das Pack zeitig aus der Stadt pruegeln sollen,
anstatt es ins Rathaus zu lassen.
Post by F. W.
Gegen das Fremddenken ist bald kein Kraut mehr gewachsen.
Seid ihr hirngewaschenen Toelpel doch selber schuld.
--
Post by F. W.
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken:

Hans CraueI
2021-09-14 21:31:07 UTC
Antworten
Permalink
F. W. schrieb
Post by F. W.
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.
https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/bergisch-gladbach-anwohner-wehren-sich-gegen-umwandlung-der-laurentiusstrasse-39029290
Das scheint mir eher Satire zu sein. So weit hinter der Zeit
und hinter der Wirklichkeit kann doch niemand sein.
Post by F. W.
Da helfen auch Proteste der Anwohner nichts. Gegen das Fremddenken
ist bald kein Kraut mehr gewachsen.
In Bezug auf Personen, die das nicht als Satire erkennen, muss
ich dir beipflichten.

Hans
Rolf Mantel
2021-09-15 09:25:06 UTC
Antworten
Permalink
Post by F. W.
400 Patienten, 700 Kunden, 2.500 Autos pro Tag ... trotzdem wird die
Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach zur Fahrradstraße umgewidmet.
Rot-Grün will es so.
Die Stadtratsmehrheit in Bergisch Gladbach ist die Ampel, nicht Rot-grün.
Post by F. W.
https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/bergisch-gladbach-anwohner-wehren-sich-gegen-umwandlung-der-laurentiusstrasse-39029290
Da helfen auch Proteste der Anwohner nichts. Gegen das Fremddenken ist
bald kein Kraut mehr gewachsen.
Proteste der Anwohner helfen vor allem deshalb nichts, weil NIMBYs bei
jeder Maßnahme protestiere, ob sie sinnvoll ist oder nicht.

Anders sieht es bei den relevanten verfahrensrechtlichen Überprüfungen
aus, und die scheinen bei der Laurentiusstraße gegen eine Umwidmung zu
sprechen.

Wo ist heir die Neuigkeit?
1) Stadträte jeglicher Couleur kämpfen nach Mehrheitswechseln gegen die
Stadtverwaltung, die üblicherweise ein "weiter so" will
2) Stadträte ignorieren nach Mehrheitswechseln oft die Expertise der
Verwaltung, weil die Verwaltung ihre Expertise eben oft politisch
einseitig präsentiert
3) Spätestens die Gerichte verhindern, dass solche Exzesse dann
tatsächlich umgesetzt werden.

Auch in Bergisch Gladbach wird die Laurentiusstrße vorerst nicht zur
Fahrradstraße, sondern nur für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung
freigegeben.

--
Rolf "geboren in Laurentiusstraße 6"
Mantel "aber nicht in Bergisch Gladbach"
Lesen Sie weiter auf narkive:
Loading...