Discussion:
Hunderte Batterie-Autos und Stau auf der Autobahn im Winter in kalter Nacht!!
(zu alt für eine Antwort)
Fred
2021-07-21 05:23:04 UTC
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Ich male mir eine durchaus reale Szenen aus:

Ein Stau auf der Autobahn im Winter in der Nacht!!

Wenn dann Hunderten Batterie-Autos der E-Saft ausgeht,
dann ist endgültig Schicht im Schacht.

***@AZIT
Muss es denn IMMER erst massenhaft Tote geben, bevor unsere
grün-linken Quoten-Politikerinnen endlich anfangen zu denken?
Michael S.
2021-07-21 06:00:55 UTC
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Post by Fred
Ein Stau auf der Autobahn im Winter in der Nacht!!
Wenn dann Hunderten Batterie-Autos der E-Saft ausgeht,
dann ist endgültig Schicht im Schacht.
Benziner:

Verbrauch im Stand: 1l/h
Durch Heizung nutzbare Abwärme 1-3kW
Bei kleinem Diesel noch schlechter, dafür Verbrauch niedriger
Standzeit bei vollem Tank 30-50 Stunden

E-Fahrzeug
Verbrauch im Stand: <500W
Verbrauch Heizung (Wärmepumpe verbaut): 500W
Gesamtleistung: 1kW
Standzeit bei voller Batterie:
30-100h

Ohne Wärmepumpe: 10-30h

Das nur mal ganz grob. Wo war jetzt das Problem?
--
Michael
Erika Ciesla
2021-07-21 06:21:16 UTC
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Post by Michael S.
Post by Fred
Ein Stau auf der Autobahn im Winter in der Nacht!!
Wenn dann Hunderten Batterie-Autos der E-Saft ausgeht,
dann ist endgültig Schicht im Schacht.
Kenn ich, ist mir auch mal passiert.

War aber kein e-Auto, war’n Diesel.

Zum Glück hatte ich eine dicke Wolldecke dabei, die hat mir das Leben gerettet.
Post by Michael S.
Verbrauch im Stand: 1l/h
Durch Heizung nutzbare Abwärme 1-3kW
Bei kleinem Diesel noch schlechter, dafür Verbrauch niedriger
Standzeit bei vollem Tank 30-50 Stunden
E-Fahrzeug
Verbrauch im Stand: <500W
Verbrauch Heizung (Wärmepumpe verbaut): 500W
Gesamtleistung: 1kW
30-100h
Ohne Wärmepumpe: 10-30h
Das nur mal ganz grob. Wo war jetzt das Problem?
Beim Fredchen zwischen den Ohren.



Grüßchen!
𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪 👋😷️
--
■ „Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm,
wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.“

(Franklin Delano Roosevelt)
Roland Weinhaus
2021-07-21 08:33:57 UTC
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Post by Erika Ciesla
Zum Glück hatte ich eine dicke Wolldecke dabei, die hat mir das Leben gerettet.
𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪 👋😷️
Scheißverdammte Wolldecke.
Schabracken-Dompteur
2021-07-21 12:47:00 UTC
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***@xyz.invalid (die allwissende Monnemer Universalkoryphaee
und 'Nazi'-Profilerin Erika Ciesla mit dem Buchstabentauschsyndrom:
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%***@mid.individual.net%3E>
AKA 'plonky tonk woman' oder 'Schnatterliese' froente ihrem Hobby:
<http://debeste.de/upload2/v/8226b00c88955d2cc7189bd75da96e679955.mp4>
Post by Erika Ciesla
Kenn ich, ist mir auch mal passiert.
Hast Du Luegenfotze jedenfalls GEDACHT:

<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%***@mid.individual.net%3E>

Und solange Du das nicht oeffentlich widerrufst, nenne ich Dich ein
verlogenes kriminelles Stueck Scheisse, Du dummes Drecksvieh!
--
Du haettest vielleicht gerne was gegen Juden (zum Beispiel Zyklon-B),
aber die Zeit ist abgelaufen.
Post by Erika Ciesla
Ich stampfe nicht, Du stampfst, ich habe einfach nur Recht.
Ist es meine Schuld, wenn ihr mir intellektuell nicht gewachsen seid?
Warum sollte ich nachgeben, wenn ich Recht habe?
<Loading Image...>
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken:

Arne Luft
2021-07-21 06:49:52 UTC
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Post by Michael S.
Post by Fred
Ein Stau auf der Autobahn im Winter in der Nacht!!
Wenn dann Hunderten Batterie-Autos der E-Saft ausgeht,
dann ist endgültig Schicht im Schacht.
Verbrauch im Stand: 1l/h
Durch Heizung nutzbare Abwärme 1-3kW
Bei kleinem Diesel noch schlechter, dafür Verbrauch niedriger
Standzeit bei vollem Tank 30-50 Stunden
E-Fahrzeug
Verbrauch im Stand: <500W
Verbrauch Heizung (Wärmepumpe verbaut): 500W
Gesamtleistung: 1kW
30-100h
Ohne Wärmepumpe: 10-30h
Das nur mal ganz grob. Wo war jetzt das Problem?
Bei der Temperaturabhängigkeit des Akkus.

Diesel oder noch besser Benzin hat bei jeder Temperatur den gleichen
Energieinhalt, wenn es verbrannt wird.

Beim Akku ist das anders. Bei -15 °C fällt die Reichweite eines
E-Autos auf 50 % seiner Nennreichweite zurück. Außerdem wird der
Elektrolyt zähflüssig. Das mag der Akku überhaupt nicht.

Die optimale Temperatur für Akkus ist 21,5 °C. Darüber und darunter
verschwindet Kapazität.

Auch im Kalten laden, macht den Akku schneller kaput. Deshalb das Auto
im Winter an der Steckdose aufheizen vor der Fahrt. Da muß mitgedacht
werden wie beim Eselfüttern und Stallausmisten.

Sowas passiert mit einem Benziner nicht.
Michael S.
2021-07-21 08:28:48 UTC
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Post by Arne Luft
Post by Michael S.
Post by Fred
Ein Stau auf der Autobahn im Winter in der Nacht!!
Wenn dann Hunderten Batterie-Autos der E-Saft ausgeht,
dann ist endgültig Schicht im Schacht.
Verbrauch im Stand: 1l/h
Durch Heizung nutzbare Abwärme 1-3kW
Bei kleinem Diesel noch schlechter, dafür Verbrauch niedriger
Standzeit bei vollem Tank 30-50 Stunden
E-Fahrzeug
Verbrauch im Stand: <500W
Verbrauch Heizung (Wärmepumpe verbaut): 500W
Gesamtleistung: 1kW
30-100h
Ohne Wärmepumpe: 10-30h
Das nur mal ganz grob. Wo war jetzt das Problem?
Bei der Temperaturabhängigkeit des Akkus.
Diesel oder noch besser Benzin hat bei jeder Temperatur den gleichen
Energieinhalt, wenn es verbrannt wird.
Beim Akku ist das anders. Bei -15 °C fällt die Reichweite eines
E-Autos auf 50 % seiner Nennreichweite zurück. Außerdem wird der
Elektrolyt zähflüssig. Das mag der Akku überhaupt nicht.
Du vermischst hier aber einiges.
1. Damit ein mehrere 100kg-schwerer Akku auf -15°C durchkühlt, dauert es
Tage. (Ich weiß das, weil ich das für die Erprobung einer 35kWh-Batterie
machen musste, das war ätzend und aufwändig und war nur mit einem 15kW
Kühlaggregat in ca. 16h und -30°C kalter Ausblasluft machbar. Batterie
war dann auf -10°C.

2. Du bist vorher gefahren. Dass Du mit einem komplett durchgekühlten
Akku auf der Autobahn stecken bleibst, also 15 Minuten nach dem
Losfahren eines tagelang eingefrorenen Autos, ist ähnlich wahrscheinlich
wie, dass Du mit einem fast leeren Dieseltank auf der Autobahn stehen
bleibst.

2. Man kann auch bei tiefen Temperaturen die Energie zum großen Teil
nutzen, wenn man nur wenig Leistung entnimmt, was bei der Heizung der
Fall ist. Nicht die nutzbare Kapazität schwindet, sondern der
Innenwiderstand steigt bei kalter, leerer werdender Batterie stark an.
Post by Arne Luft
Die optimale Temperatur für Akkus ist 21,5 °C. Darüber und darunter
verschwindet Kapazität.
Sie verschwindet nicht, sie ist nur nicht mit voller Leistung (>20kW)
nutzbar. 1-2kW geht bei einer Traktionsbatterie immer und sehr lange.
Fahren danach vielleicht nur noch im Schneckentempo, aber es geht.
--
Michael
Jeden Tag Sonntag! Jeden Tag Kirche!
2021-07-21 09:13:45 UTC
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Post by Michael S.
Post by Arne Luft
Beim Akku ist das anders. Bei -15 °C fällt die Reichweite eines
E-Autos auf 50 % seiner Nennreichweite zurück. Außerdem wird der
Elektrolyt zähflüssig. Das mag der Akku überhaupt nicht.
Du vermischst hier aber einiges.
1. Damit ein mehrere 100kg-schwerer Akku auf -15°C durchkühlt, dauert es
Tage. (Ich weiß das, weil ich das für die Erprobung einer 35kWh-Batterie
machen musste, das war ätzend und aufwändig und war nur mit einem 15kW
Kühlaggregat in ca. 16h und -30°C kalter Ausblasluft machbar. Batterie
war dann auf -10°C.
Die meisten Autos parken auf der Straße. Willst Du sagen, daß die
E-Auto-Batterie im Winter immer bei 21,5 Grad liegt (dem Optimum), auch
wenn das E-Auto den ganzen Winter draußen steht? Nehmen wir an, es hat
drei, vier Wochen lanf minus 10-15 Grad. Leidet die Batterie nicht?

Müller
Michael S.
2021-07-21 11:26:38 UTC
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Post by Jeden Tag Sonntag! Jeden Tag Kirche!
Post by Michael S.
Post by Arne Luft
Beim Akku ist das anders. Bei -15 °C fällt die Reichweite eines
E-Autos auf 50 % seiner Nennreichweite zurück. Außerdem wird der
Elektrolyt zähflüssig. Das mag der Akku überhaupt nicht.
Du vermischst hier aber einiges.
1. Damit ein mehrere 100kg-schwerer Akku auf -15°C durchkühlt, dauert es
Tage. (Ich weiß das, weil ich das für die Erprobung einer 35kWh-Batterie
machen musste, das war ätzend und aufwändig und war nur mit einem 15kW
Kühlaggregat in ca. 16h und -30°C kalter Ausblasluft machbar. Batterie
war dann auf -10°C.
Die meisten Autos parken auf der Straße. Willst Du sagen, daß die
E-Auto-Batterie im Winter immer bei 21,5 Grad liegt (dem Optimum), auch
wenn das E-Auto den ganzen Winter draußen steht? Nehmen wir an, es hat
drei, vier Wochen lanf minus 10-15 Grad. Leidet die Batterie nicht?
Im Zuge meines Heizungstauschs habe ich die Logdaten der letzten 10
Jahre ausgewertet. Es gab hier am Fuße des Schwarzwaldes in den letzten
10 Jahren drei Tage mit einer mittleren Außentemperatur von -9°C, in
Summe weniger als 20 Tage mit weniger als -5°C Durchschnittstemperatur.

Das bedeutet, dass beim hiesigen Klima nicht zu erwarten ist, dass sich
die große Batterie jemals unter -5°C abkühlen wird. Merke: Jede Fahrt
und jeder Ladevorgang heizt die Batterie auf.

Das thermische Tau (Zeitkonstante) dürfte bei den großen Batterien in
der Größenordnung von 5-20 Stunden liegen. In dieser Zeit nähern sie
sich auf 63% der Außentemperatur an. Das bedeutet: Die 5 kalten
Nachtstunden sind der Batterie fast völlig egal

Im Übrigen:
Wenn es drei, vier Wochen lang -15°C hat, dann ist zu erwarten, dass 5%
aller Bestandsverbrenner gar nicht mehr anspringen, weil deren
12V-Batterie dann platt ist oder der Sommerdiesel im Tank alle Filter
verstopft.

Wo war nochmal das Problem?
--
Michael
Heinz Schmitz
2021-07-21 07:41:17 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Post by Fred
Ein Stau auf der Autobahn im Winter in der Nacht!!
Wenn dann Hunderten Batterie-Autos der E-Saft ausgeht,
dann ist endgültig Schicht im Schacht.
Verbrauch im Stand: 1l/h
Durch Heizung nutzbare Abwärme 1-3kW
Bei kleinem Diesel noch schlechter, dafür Verbrauch niedriger
Standzeit bei vollem Tank 30-50 Stunden
E-Fahrzeug
Verbrauch im Stand: <500W
Verbrauch Heizung (Wärmepumpe verbaut): 500W
Gesamtleistung: 1kW
30-100h
Ohne Wärmepumpe: 10-30h
Das nur mal ganz grob. Wo war jetzt das Problem?
Warum soll ich in einem E-Fahrzeug eine Wärmepumpe
mitschleppen, wo doch Elektroheizungen schon seit Jahr-
zehnten bekannt sind? Im Winter bringt sowas bei Kälte eh
nicht viel Wärme.

Grüße,
H.
Christoph Müller
2021-07-21 07:51:33 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Warum soll ich in einem E-Fahrzeug eine Wärmepumpe
mitschleppen, wo doch Elektroheizungen schon seit Jahr-
zehnten bekannt sind? Im Winter bringt sowas bei Kälte eh
nicht viel Wärme.
Wahrscheinlich schleppst du mit deinem Verbrenner auch eine Wärmepumpe
mit dir rum, obwohl du doch problemlos mit Abwärme heizen und damit auf
so aufwändige Technik verzichten kannst. Oder?

Wer was vom Thema versteht, weiß, dass man mit Wärmepumpen auch kühlen
kann. Ob kühlen oder heizen hängt nur davon ab, wo man messen will und
wie man die Energieströme lenken will. Von warm nach kalt oder umgekehrt.
--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
Heinz Schmitz
2021-07-21 09:04:10 UTC
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by Heinz Schmitz
Warum soll ich in einem E-Fahrzeug eine Wärmepumpe
mitschleppen, wo doch Elektroheizungen schon seit Jahr-
zehnten bekannt sind? Im Winter bringt sowas bei Kälte eh
nicht viel Wärme.
Wahrscheinlich schleppst du mit deinem Verbrenner auch eine Wärmepumpe
mit dir rum, obwohl du doch problemlos mit Abwärme heizen und damit auf
so aufwändige Technik verzichten kannst. Oder?
Wahrscheinlich? Kannste Dich nicht klar ausdrücken, damit ich die
angebliche Wärmepumpe in meinem Verbrenner finde? Also die,
welche meinen Wagen im Winter erwärmt.
Post by Christoph Müller
Wer was vom Thema versteht, weiß, dass man mit Wärmepumpen auch kühlen
kann. Ob kühlen oder heizen hängt nur davon ab, wo man messen will und
wie man die Energieströme lenken will. Von warm nach kalt oder umgekehrt.
Um Dich zu erinnern: Der OP schrieb
"Ein Stau auf der Autobahn im Winter in der Nacht!!
Wenn dann Hunderten Batterie-Autos der E-Saft ausgeht,
dann ist endgültig Schicht im Schacht."

Er schrieb nicht "im Sommer".

Grüße,
H.
Michael S.
2021-07-21 11:32:21 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by Christoph Müller
Post by Heinz Schmitz
Warum soll ich in einem E-Fahrzeug eine Wärmepumpe
mitschleppen, wo doch Elektroheizungen schon seit Jahr-
zehnten bekannt sind? Im Winter bringt sowas bei Kälte eh
nicht viel Wärme.
Wahrscheinlich schleppst du mit deinem Verbrenner auch eine Wärmepumpe
mit dir rum, obwohl du doch problemlos mit Abwärme heizen und damit auf
so aufwändige Technik verzichten kannst. Oder?
Wahrscheinlich? Kannste Dich nicht klar ausdrücken, damit ich die
angebliche Wärmepumpe in meinem Verbrenner finde? Also die,
welche meinen Wagen im Winter erwärmt.
Die Klimaanlage pumpt die Wärme vom Innenraum nach außen. Betreibt man
sie anders rum, macht sie es andersrum.

Dir mag vielleicht auch schon aufgefallen sein, dass in Häusern verbaute
Klimaanlagen heizen und kühlen können. Und nein, die machen das nicht
mit Heizstäben.
--
Michael
Christoph Müller
2021-07-21 11:38:06 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by Christoph Müller
Post by Heinz Schmitz
Warum soll ich in einem E-Fahrzeug eine Wärmepumpe
mitschleppen, wo doch Elektroheizungen schon seit Jahr-
zehnten bekannt sind? Im Winter bringt sowas bei Kälte eh
nicht viel Wärme.
Wahrscheinlich schleppst du mit deinem Verbrenner auch eine Wärmepumpe
mit dir rum, obwohl du doch problemlos mit Abwärme heizen und damit auf
so aufwändige Technik verzichten kannst. Oder?
Wahrscheinlich? Kannste Dich nicht klar ausdrücken, damit ich die
angebliche Wärmepumpe in meinem Verbrenner finde? Also die,
welche meinen Wagen im Winter erwärmt.
Manche kennen das Ding nur unter dem Begriff "Klimaanlage". Im Sommer
heizt du damit die Umgebung, um es im Auto kühl zu haben.

Kann man auch so betreiben, dass im Auto warm und draußen kühl wird.
Post by Heinz Schmitz
Post by Christoph Müller
Wer was vom Thema versteht, weiß, dass man mit Wärmepumpen auch kühlen
kann. Ob kühlen oder heizen hängt nur davon ab, wo man messen will und
wie man die Energieströme lenken will. Von warm nach kalt oder umgekehrt.
Um Dich zu erinnern: Der OP schrieb
"Ein Stau auf der Autobahn im Winter in der Nacht!!
Wenn dann Hunderten Batterie-Autos der E-Saft ausgeht,
dann ist endgültig Schicht im Schacht."
Er schrieb nicht "im Sommer".
Wie kommst du auf die Idee, dass bei Kälte den Verbrennermotoren der
Sprit NICHT ausgehen könnte? Michael S. hat's dir doch vorgerechnet.
--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
Heinz Schmitz
2021-07-21 14:16:44 UTC
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by Heinz Schmitz
Post by Christoph Müller
Wer was vom Thema versteht, weiß, dass man mit Wärmepumpen auch kühlen
kann. Ob kühlen oder heizen hängt nur davon ab, wo man messen will und
wie man die Energieströme lenken will. Von warm nach kalt oder umgekehrt.
Um Dich zu erinnern: Der OP schrieb
"Ein Stau auf der Autobahn im Winter in der Nacht!!
Wenn dann Hunderten Batterie-Autos der E-Saft ausgeht,
dann ist endgültig Schicht im Schacht."
Er schrieb nicht "im Sommer".
Wie kommst du auf die Idee, dass bei Kälte den Verbrennermotoren der
Sprit NICHT ausgehen könnte? Michael S. hat's dir doch vorgerechnet.
Es ist Dir wohl entgangen, dass als grösster Nachteil der e-Mobile die
zu geringe Reichweite angesehen wird. Es ist also wohl regelmässig
mehr Sprit-Energie im Tank als E-Energie im Akku.

Grüße,
H.
Michael S.
2021-07-21 15:13:34 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Es ist Dir wohl entgangen, dass als grösster Nachteil der e-Mobile die
zu geringe Reichweite angesehen wird. Es ist also wohl regelmässig
mehr Sprit-Energie im Tank als E-Energie im Akku.
Es ist Dir wohl entgangen, dass bei einem Verbrenner im Leerlauf mehr
als 40% der Energie durch den Auspuff verschwinden, weitere zweistellige
Prozent den Motorraum heizen und nur der Rest im Kühlwasser zur
Innenraumheizung zur Verfügung steht.

Auch ist Dir entgangen, dass man mit einer Wärmepumpe aus 1kWh
elektrischer Energie durchaus 1,5 bis 4kWh Wärmeenergie gewinnen kann.

Somit würde es mich nicht wundern, wenn ein Renault Clio neben einer
Renault Zoe im Stand steht und den Innenraum konstant bei 20°C hält, dem
Renault Clio als erstes die Puste ausgeht.

Desweitere darf bezweifelt werden, dass die kleinsten Benziner und
Diesel im Leerlauf überhaupt in der Lage sind, bei -15°C den Innenraum
auf +20°C zu halten.
Die größeren Motoren kommen dagegen nicht mit 1l/h aus.
--
Michael
Heinz Schmitz
2021-07-21 15:24:56 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Es ist Dir wohl entgangen, dass als grösster Nachteil der e-Mobile die
zu geringe Reichweite angesehen wird. Es ist also wohl regelmässig
mehr Sprit-Energie im Tank als E-Energie im Akku.
Es ist Dir wohl entgangen, dass bei einem Verbrenner im Leerlauf mehr
als 40% der Energie durch den Auspuff verschwinden, weitere zweistellige
Prozent den Motorraum heizen und nur der Rest im Kühlwasser zur
Innenraumheizung zur Verfügung steht.
...
Der Thread wird langsam abenteurlich. Das Ereignis "nachts im Winter
im Stau" kann durch Planung vermieden werden (mit Verbrenner sogar
besser als mit e-Mobil). Wenn es dennoch eintritt, ist es so selten,
dass Überlegungen zum Wirkungsgrad sekundär sind. Ich bleibe darum
bei meiner Meinung, dann lieber in einem Verbrenner sitzen zu dürfen
als in einem e-Mobil.

Grüße,
H.
Karl Schippe
2021-07-21 15:34:07 UTC
Permalink
On 21.07.2021 17:24, die ekelerregende, braune, verlogene, verleumdende
(verleumdet grüne PolitikerInnen!) und hetzende Hochdummgeboren
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Es ist Dir wohl entgangen, dass als grösster Nachteil der e-Mobile die
zu geringe Reichweite angesehen wird. Es ist also wohl regelmässig
mehr Sprit-Energie im Tank als E-Energie im Akku.
Es ist Dir wohl entgangen, dass bei einem Verbrenner im Leerlauf mehr
als 40% der Energie durch den Auspuff verschwinden, weitere zweistellige
Prozent den Motorraum heizen und nur der Rest im Kühlwasser zur
Innenraumheizung zur Verfügung steht.
...
Der Thread wird langsam abenteurlich.
Das Ereignis "nachts im Winter im Stau" kann durch Planung vermieden werden (mit Verbrenner sogar
besser als mit e-Mobil).
Sischa, sischa, aber nur, wenn du HaubentaucherIn das planst ...
Peter Mayer
2021-07-21 18:06:08 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Es ist Dir wohl entgangen, dass als grösster Nachteil der e-Mobile die
zu geringe Reichweite angesehen wird. Es ist also wohl regelmässig
mehr Sprit-Energie im Tank als E-Energie im Akku.
Es ist Dir wohl entgangen, dass bei einem Verbrenner im Leerlauf mehr
als 40% der Energie durch den Auspuff verschwinden, weitere zweistellige
Prozent den Motorraum heizen und nur der Rest im Kühlwasser zur
Innenraumheizung zur Verfügung steht.
...
Der Thread wird langsam abenteurlich. Das Ereignis "nachts im Winter
im Stau" kann durch Planung vermieden werden (mit Verbrenner sogar
besser als mit e-Mobil). Wenn es dennoch eintritt, ist es so selten,
dass Überlegungen zum Wirkungsgrad sekundär sind.
LOL Nachdem Deine bescheidenen Argumente alle widerlegt wurden, ist die
Diskussion plötzlich nicht mehr wichtig. :-D
Post by Heinz Schmitz
Ich bleibe darum
bei meiner Meinung, dann lieber in einem Verbrenner sitzen zu dürfen
als in einem e-Mobil.
Aber gerne, wir haben Meinungsfreiheit.
Karl Schippe
2021-07-22 11:26:14 UTC
Permalink
Post by Peter Mayer
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Es ist Dir wohl entgangen, dass als grösster Nachteil der e-Mobile die
zu geringe Reichweite angesehen wird. Es ist also wohl regelmässig
mehr Sprit-Energie im Tank als E-Energie im Akku.
Es ist Dir wohl entgangen, dass bei einem Verbrenner im Leerlauf mehr
als 40% der Energie durch den Auspuff verschwinden, weitere zweistellige
Prozent den Motorraum heizen und nur der Rest im Kühlwasser zur
Innenraumheizung zur Verfügung steht.
...
Der Thread wird langsam abenteurlich. Das Ereignis "nachts im Winter
im Stau" kann durch Planung vermieden werden (mit Verbrenner sogar
besser als mit e-Mobil). Wenn es dennoch eintritt, ist es so selten,
dass Überlegungen zum Wirkungsgrad sekundär sind.
LOL Nachdem Deine bescheidenen Argumente alle widerlegt wurden, ist die
Diskussion plötzlich nicht mehr wichtig. :-D
Das ist normal beim Voll-Heinz.
Christoph Müller
2021-07-21 18:06:16 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Es ist Dir wohl entgangen, dass als grösster Nachteil der e-Mobile die
zu geringe Reichweite angesehen wird. Es ist also wohl regelmässig
mehr Sprit-Energie im Tank als E-Energie im Akku.
Es ist Dir wohl entgangen, dass bei einem Verbrenner im Leerlauf mehr
als 40% der Energie durch den Auspuff verschwinden, weitere zweistellige
Prozent den Motorraum heizen und nur der Rest im Kühlwasser zur
Innenraumheizung zur Verfügung steht.
...
Der Thread wird langsam abenteurlich. Das Ereignis "nachts im Winter
im Stau" kann durch Planung vermieden werden (mit Verbrenner sogar
besser als mit e-Mobil).
Teilweise. Dichtes Schneetreiben kann man damit nicht aufhalten. Dazu
müssen dann schon "ewig lange" Tunnels gebaut werden. Und die können
prinzipiell absaufen.
Post by Heinz Schmitz
Wenn es dennoch eintritt, ist es so selten,
dass Überlegungen zum Wirkungsgrad sekundär sind. Ich bleibe darum
bei meiner Meinung, dann lieber in einem Verbrenner sitzen zu dürfen
als in einem e-Mobil.
Soll jeder seine Meinung haben. Sofern er auch weiß, woher er sie hat
und wie zustande gekommen ist. Andernfalls wären diese "Meinungen" nur
Vorurteile oder gedankenloses Nachplappern.
--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
Christoph Müller
2021-07-21 18:02:50 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Es ist Dir wohl entgangen, dass als grösster Nachteil der e-Mobile die
zu geringe Reichweite angesehen wird. Es ist also wohl regelmässig
mehr Sprit-Energie im Tank als E-Energie im Akku.
Es ist Dir wohl entgangen, dass bei einem Verbrenner im Leerlauf mehr
als 40% der Energie durch den Auspuff verschwinden, weitere zweistellige
Prozent den Motorraum heizen und nur der Rest im Kühlwasser zur
Innenraumheizung zur Verfügung steht.
Und diese Kühlwasserenergie wird auch nur zu einem kleinen Teil über die
Wärmetauscher zur Innenraumheizung geführt. Was da nicht durch fließt,
kommt im Innenraum auch nicht an.

Ich erinnere mich an die Zeit, als man begann, die Ansaugluft in einen
gezielten Wirbel zu bringen und im "Auge des Orkans" den Brennstoff
zündete. Vorteil dieser Technik: Die äußeren Luftschichten bildeten eine
thermische Isolation zu den Zylinderwänden und der Wirkungsgrad stieg.
Allerdings ging nun nicht mehr so viel Wärme durch die Zylinderwände ins
Kühlwasser. Die Verlustwärme verschwand nun überwiegend mit dem Abgas
ins Freie. Weil man vergaß, größere Wärmetauscher für den Innenraum
einzubauen, konnten diese Fahrzeuge dann nicht mehr richtig geheizt
werden. Der Wärmetauscher war zu knapp bemessen.
Post by Michael S.
Auch ist Dir entgangen, dass man mit einer Wärmepumpe aus 1kWh
elektrischer Energie durchaus 1,5 bis 4kWh Wärmeenergie gewinnen kann.
So schätze ich die Lage auch ein.
--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
Michael S.
2021-07-21 20:13:01 UTC
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Es ist Dir wohl entgangen, dass als grösster Nachteil der e-Mobile die
zu geringe Reichweite angesehen wird. Es ist also wohl regelmässig
mehr Sprit-Energie im Tank als E-Energie im Akku.
Es ist Dir wohl entgangen, dass bei einem Verbrenner im Leerlauf mehr
als 40% der Energie durch den Auspuff verschwinden, weitere zweistellige
Prozent den Motorraum heizen und nur der Rest im Kühlwasser zur
Innenraumheizung zur Verfügung steht.
Und diese Kühlwasserenergie wird auch nur zu einem kleinen Teil über die
Wärmetauscher zur Innenraumheizung geführt. Was da nicht durch fließt,
kommt im Innenraum auch nicht an.
Da der große Kühlkreislauf durch den Motorkühler ja in diesem Fall
geschlossen sein dürfte, landet die Abwärme schon im Innenraum oder eben
im Motorraum. Deas meinte ich mit den weiteren zweistelligen Prozent
Post by Christoph Müller
Ich erinnere mich an die Zeit, als man begann, die Ansaugluft in einen
gezielten Wirbel zu bringen und im "Auge des Orkans" den Brennstoff
zündete. Vorteil dieser Technik: Die äußeren Luftschichten bildeten eine
thermische Isolation zu den Zylinderwänden und der Wirkungsgrad stieg.
Allerdings ging nun nicht mehr so viel Wärme durch die Zylinderwände ins
Kühlwasser. Die Verlustwärme verschwand nun überwiegend mit dem Abgas
ins Freie. Weil man vergaß, größere Wärmetauscher für den Innenraum
einzubauen, konnten diese Fahrzeuge dann nicht mehr richtig geheizt
werden. Der Wärmetauscher war zu knapp bemessen.
Was nicht da ist, kann auch durch einen noch so großen Wärmetauscher
nicht genutzt werden.
Post by Christoph Müller
Post by Michael S.
Auch ist Dir entgangen, dass man mit einer Wärmepumpe aus 1kWh
elektrischer Energie durchaus 1,5 bis 4kWh Wärmeenergie gewinnen kann.
So schätze ich die Lage auch ein.
Wobei man ehrlich sein muss.
Bei -15°C geht sicherlich keine Wärmepumpe im Auto mehr. Da hören schon
die riesigen Teile für Hausheizung auf und die sind dann doch etwas
teurer und aufwändiger im Aufbau.

Bei -15°C schafft ein kleiner Verbrenner im Standgas aber auch niemals
genug Abwärme, den Innenraum auf 20°C zu halten. Auch glaube ich nicht,
dass der dann noch bei 1l/h rumdümpelt, denn schließlich erreicht der
bei laufender Heizung niemals Betriebstemperatur und arbeitet dann gegen
das zähe Öl.

Von daher ist der Vergleich bei -15°C eh ein Vergleich Äpfel mit Birnen.
Vor allem sind Pauschalaussagen ganz sicher falsch.

Michael
Rijo
2021-07-21 20:21:45 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Bei -15°C schafft ein kleiner Verbrenner im Standgas aber auch niemals
genug Abwärme, den Innenraum auf 20°C zu halten.
Ein Grund mehr für einen fetten V8 🤣
--
Ich liebe Feministinnen.... vor allem jene mit dicken Titten und prallen
Ärschen
klaus reile
2021-07-21 20:30:08 UTC
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On Wed, 21 Jul 2021 22:21:45 +0200
Post by Rijo
Post by Michael S.
Bei -15°C schafft ein kleiner Verbrenner im Standgas aber auch
niemals genug Abwärme, den Innenraum auf 20°C zu halten.
Ein Grund mehr für einen fetten V8 🤣
Da kann ich einfach nicht widersprechen. Ich weiss nicht warum, aber
hier werden praktisch täglich die Dodge RAMs mit 6,2l Hemi V8 mehr. Die
6,7l mit Cummings-Diesel schwächeln gerade etwas. Gleichstarke Chevies
sind aber auch gut vertreten. Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ich
die sehe.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Lieber einen Ort im Grünen als auch nur einen Grünen im Ort
Rijo
2021-07-21 20:33:38 UTC
Permalink
Post by klaus reile
Post by Rijo
Ein Grund mehr für einen fetten V8 🤣
Da kann ich einfach nicht widersprechen. Ich weiss nicht warum, aber
hier werden praktisch täglich die Dodge RAMs mit 6,2l Hemi V8 mehr. Die
6,7l mit Cummings-Diesel schwächeln gerade etwas. Gleichstarke Chevies
sind aber auch gut vertreten. Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ich
die sehe.
Ich auch. Auf dem Radl hört man die eh gut, im Auto mach ich dann
Fenster und Lauscher auf.
--
Ich liebe Feministinnen.... vor allem jene mit dicken Titten und prallen
Ärschen
klaus reile
2021-07-21 20:38:41 UTC
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On Wed, 21 Jul 2021 22:33:38 +0200
Post by Rijo
Post by klaus reile
Post by Rijo
Ein Grund mehr für einen fetten V8 🤣
Da kann ich einfach nicht widersprechen. Ich weiss nicht warum, aber
hier werden praktisch täglich die Dodge RAMs mit 6,2l Hemi V8 mehr.
Die 6,7l mit Cummings-Diesel schwächeln gerade etwas. Gleichstarke
Chevies sind aber auch gut vertreten. Ich freue mich jedes Mal
riesig, wenn ich die sehe.
Ich auch. Auf dem Radl hört man die eh gut, im Auto mach ich dann
Fenster und Lauscher auf.
Ich winke immer ganz freudig erregt, egal ob ich mit dem Radl oder mit
dem Auto unterwegs bin ;)

Einen schönen Abend, Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Lieber einen Ort im Grünen als auch nur einen Grünen im Ort
Heinz Schmitz
2021-07-22 08:10:40 UTC
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Post by klaus reile
Post by Michael S.
Bei -15°C schafft ein kleiner Verbrenner im Standgas aber auch
niemals genug Abwärme, den Innenraum auf 20°C zu halten.
Ein Grund mehr für einen fetten V8 ?
Da kann ich einfach nicht widersprechen. Ich weiss nicht warum, aber
hier werden praktisch täglich die Dodge RAMs mit 6,2l Hemi V8 mehr. Die
6,7l mit Cummings-Diesel schwächeln gerade etwas. Gleichstarke Chevies
sind aber auch gut vertreten. Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ich
die sehe.
Es geht nichts über Hubraum.

Ausser Kosten :-(.

Grüße,
H.
Michael S.
2021-07-22 05:38:43 UTC
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Post by Rijo
Post by Michael S.
Bei -15°C schafft ein kleiner Verbrenner im Standgas aber auch niemals
genug Abwärme, den Innenraum auf 20°C zu halten.
Ein Grund mehr für einen fetten V8 🤣
Keine Ahnung, wie groß deren Tank ist. Jedenfalls darf man bei denen
damit rechnen, dass die bei -15°C im Stand auf der Autobahn deutlich
mehr als 2l/h durchnudeln und sich der Tank folglich doppelt so schnell
leert. Fragt sich dann, wer zuerst friert.
--
Michael
Johann Schmitz
2021-07-22 07:45:03 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Post by Rijo
Post by Michael S.
Bei -15°C schafft ein kleiner Verbrenner im Standgas aber auch
niemals genug Abwärme, den Innenraum auf 20°C zu halten.
Ein Grund mehr für einen fetten V8 🤣
Keine Ahnung, wie groß deren Tank ist. Jedenfalls darf man bei denen
damit rechnen, dass die bei -15°C im Stand auf der Autobahn deutlich
mehr als 2l/h durchnudeln und sich der Tank folglich doppelt so schnell
leert. Fragt sich dann, wer zuerst friert.
So ca. 0,5 l/h sind es in der Regel wohl nur:

https://www.vergleich.org/standheizung/?msclkid=7cbc9c4473521596d894fcbd6d40c92f

Eine dolle Sache, wenn man "Laterne" parkt und morgens in ein warmes
Auto steigen kann, wo die Fenster bereits abgetaut sind und auch das
Kühlwasser des Motors vorgewärmt ist.

Vornehm geht die Welt zugrunde!

h.



--------------------------------------------------------------
"Diesel, Diesel" sagte Tante, die alle Elektrokutschen kannte.
--------------------------------------------------------------
--
https://www.ifte.de/infos/dissertation/formelschreibweise.pdf
Michael S.
2021-07-22 08:14:09 UTC
Permalink
Post by Johann Schmitz
Post by Michael S.
Post by Rijo
Post by Michael S.
Bei -15°C schafft ein kleiner Verbrenner im Standgas aber auch
niemals genug Abwärme, den Innenraum auf 20°C zu halten.
Ein Grund mehr für einen fetten V8 🤣
Keine Ahnung, wie groß deren Tank ist. Jedenfalls darf man bei denen
damit rechnen, dass die bei -15°C im Stand auf der Autobahn deutlich
mehr als 2l/h durchnudeln und sich der Tank folglich doppelt so
schnell leert. Fragt sich dann, wer zuerst friert.
https://www.vergleich.org/standheizung/?msclkid=7cbc9c4473521596d894fcbd6d40c92f
Sofern sowas verbaut ist. Selten zumindest.
--
Michael
Michael S.
2021-07-21 08:18:27 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Warum soll ich in einem E-Fahrzeug eine Wärmepumpe
mitschleppen
Weil Du sie eh schon dabei hast (Klimaanlage) und sie mir nur geringen
Modifikationen auch heizen kann
Post by Heinz Schmitz
, wo doch Elektroheizungen schon seit Jahr-
zehnten bekannt sind? Im Winter bringt sowas bei Kälte eh
nicht viel Wärme.
Weil sie auch bei schlechten Bedingungen (sehr kalt draußen) bei
gleichem Energieeinsatz mehr Wärme bringt als eine ohmsche Heizung.
--
Michael
Heinz Schmitz
2021-07-21 09:17:34 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Warum soll ich in einem E-Fahrzeug eine Wärmepumpe
mitschleppen
Weil Du sie eh schon dabei hast (Klimaanlage) und sie mir nur geringen
Modifikationen auch heizen kann
Jede Art von Klimamaschine geht zu Lasten der Reichweite, aber
Wärme habe ich im Verbrenner auch ohne sowas immer genug.
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
, wo doch Elektroheizungen schon seit Jahr-
zehnten bekannt sind? Im Winter bringt sowas bei Kälte eh
nicht viel Wärme.
Weil sie auch bei schlechten Bedingungen (sehr kalt draußen) bei
gleichem Energieeinsatz mehr Wärme bringt als eine ohmsche Heizung.
Es gibt angeblich einen Satz in der Thermodynamik, wonach der
Energieaufwand, um zu einem Endzustand zu kommen, vom Weg
dahin unabhängig ist.
Haben die Rot-Grünen auch den schon ausser Kraft gesetzt?

Grüße,
H.
Michael S.
2021-07-21 11:30:28 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Es gibt angeblich einen Satz in der Thermodynamik, wonach der
Energieaufwand, um zu einem Endzustand zu kommen, vom Weg
dahin unabhängig ist.
Haben die Rot-Grünen auch den schon ausser Kraft gesetzt?
Bevor Du da jetzt auf der Politik rumhaust, würde mich das konkret schon
interessieren. Auf was willst Du (technisch, nicht politisch) hinaus?

Vielleicht vorher einfach mal nach der Abkürzung COP für Wärmepumpen
googeln und dessen Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz verstehen.

Und ja, ich weiß, dass der bei -15°C Außentemperatur praktisch 1 ist.
Aber wann spielt das praktisch ne Rolle?
--
Michael
Christoph Müller
2021-07-21 11:49:50 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Warum soll ich in einem E-Fahrzeug eine Wärmepumpe
mitschleppen
Weil Du sie eh schon dabei hast (Klimaanlage) und sie mir nur geringen
Modifikationen auch heizen kann
Jede Art von Klimamaschine geht zu Lasten der Reichweite, aber
Wärme habe ich im Verbrenner auch ohne sowas immer genug.
Wie ist das denn zu verstehen? Du stehst in einer kalten Winternacht im
Stau und lässt den Motor laufen, damit's nicht zu kalt wird im Auto. Der
Treibstoff, der während des Staus durch den Motor geht, fehlt dann im
Tank NICHT? Wenn du DAS hin bekommst, kannst du ein wirklich reicher
Mensch werden und dir wahrscheinlich auch solche Hobbys wie Jeff Bezos
leisten und dir mal einen kurzen Trip ins All leisten.
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
, wo doch Elektroheizungen schon seit Jahr-
zehnten bekannt sind? Im Winter bringt sowas bei Kälte eh
nicht viel Wärme.
Weil sie auch bei schlechten Bedingungen (sehr kalt draußen) bei
gleichem Energieeinsatz mehr Wärme bringt als eine ohmsche Heizung.
Es gibt angeblich einen Satz in der Thermodynamik, wonach der
Energieaufwand, um zu einem Endzustand zu kommen, vom Weg
dahin unabhängig ist.
Haben die Rot-Grünen auch den schon ausser Kraft gesetzt?
Da ist garnichts außer Kraft gesetzt. Nur hast du da was falsch verstanden.

Mal ein kleiner Versuch für dich: Nimm (gedanklich sollte reichen) eine
Fahrradpumpe und mach ordentlich Druck. Dann wird die Pumpe heiß. Nun
strebt die Natur aber nach Ausgleich und die Pumpentemperatur gleicht
sich deshalb der Umgebungstemperatur an. Es fließt Energie aus der Pumpe
in die Umgebung. Was passiert jetzt mit der heiß GEWESENEN Luft, wenn du
den Druck wieder weg nimmst? Sie nimmt das ursprüngliche Volumen wieder
ein und kühlt dabei ab. So funktionieren die meisten Wärmepumpen,
Klimaanlagen, Kühl- und Gefrierschränke...
--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
Heinz Schmitz
2021-07-21 14:19:16 UTC
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Weil sie auch bei schlechten Bedingungen (sehr kalt draußen) bei
gleichem Energieeinsatz mehr Wärme bringt als eine ohmsche Heizung.
Es gibt angeblich einen Satz in der Thermodynamik, wonach der
Energieaufwand, um zu einem Endzustand zu kommen, vom Weg
dahin unabhängig ist.
Haben die Rot-Grünen auch den schon ausser Kraft gesetzt?
Da ist garnichts außer Kraft gesetzt. Nur hast du da was falsch verstanden.
Mal ein kleiner Versuch für dich: Nimm (gedanklich sollte reichen) eine
Fahrradpumpe und mach ordentlich Druck. Dann wird die Pumpe heiß. Nun
strebt die Natur aber nach Ausgleich und die Pumpentemperatur gleicht
sich deshalb der Umgebungstemperatur an. Es fließt Energie aus der Pumpe
in die Umgebung. Was passiert jetzt mit der heiß GEWESENEN Luft, wenn du
den Druck wieder weg nimmst? Sie nimmt das ursprüngliche Volumen wieder
ein und kühlt dabei ab. So funktionieren die meisten Wärmepumpen,
Klimaanlagen, Kühl- und Gefrierschränke...
Du darfst gerne in Deinem e-Mobil eine Fahrradpumpe mitnehmen, um in
der kalten Winternacht warm zu bleiben. Ich kriege die Wärme billiger.

Grüße,
H.
Christoph Müller
2021-07-21 18:08:07 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by Christoph Müller
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Weil sie auch bei schlechten Bedingungen (sehr kalt draußen) bei
gleichem Energieeinsatz mehr Wärme bringt als eine ohmsche Heizung.
Es gibt angeblich einen Satz in der Thermodynamik, wonach der
Energieaufwand, um zu einem Endzustand zu kommen, vom Weg
dahin unabhängig ist.
Haben die Rot-Grünen auch den schon ausser Kraft gesetzt?
Da ist garnichts außer Kraft gesetzt. Nur hast du da was falsch verstanden.
Mal ein kleiner Versuch für dich: Nimm (gedanklich sollte reichen) eine
Fahrradpumpe und mach ordentlich Druck. Dann wird die Pumpe heiß. Nun
strebt die Natur aber nach Ausgleich und die Pumpentemperatur gleicht
sich deshalb der Umgebungstemperatur an. Es fließt Energie aus der Pumpe
in die Umgebung. Was passiert jetzt mit der heiß GEWESENEN Luft, wenn du
den Druck wieder weg nimmst? Sie nimmt das ursprüngliche Volumen wieder
ein und kühlt dabei ab. So funktionieren die meisten Wärmepumpen,
Klimaanlagen, Kühl- und Gefrierschränke...
Du darfst gerne in Deinem e-Mobil eine Fahrradpumpe mitnehmen, um in
der kalten Winternacht warm zu bleiben. Ich kriege die Wärme billiger.
Du solltest auf jeden Fall ein Auto OHNE Klimaanlage fahren.
--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
Heinz Schmitz
2021-07-22 08:13:14 UTC
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by Heinz Schmitz
Post by Christoph Müller
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Weil sie auch bei schlechten Bedingungen (sehr kalt draußen) bei
gleichem Energieeinsatz mehr Wärme bringt als eine ohmsche Heizung.
Es gibt angeblich einen Satz in der Thermodynamik, wonach der
Energieaufwand, um zu einem Endzustand zu kommen, vom Weg
dahin unabhängig ist.
Haben die Rot-Grünen auch den schon ausser Kraft gesetzt?
Da ist garnichts außer Kraft gesetzt. Nur hast du da was falsch verstanden.
Mal ein kleiner Versuch für dich: Nimm (gedanklich sollte reichen) eine
Fahrradpumpe und mach ordentlich Druck. Dann wird die Pumpe heiß. Nun
strebt die Natur aber nach Ausgleich und die Pumpentemperatur gleicht
sich deshalb der Umgebungstemperatur an. Es fließt Energie aus der Pumpe
in die Umgebung. Was passiert jetzt mit der heiß GEWESENEN Luft, wenn du
den Druck wieder weg nimmst? Sie nimmt das ursprüngliche Volumen wieder
ein und kühlt dabei ab. So funktionieren die meisten Wärmepumpen,
Klimaanlagen, Kühl- und Gefrierschränke...
Du darfst gerne in Deinem e-Mobil eine Fahrradpumpe mitnehmen, um in
der kalten Winternacht warm zu bleiben. Ich kriege die Wärme billiger.
Du solltest auf jeden Fall ein Auto OHNE Klimaanlage fahren.
Diesen Deinen guten Rat werde ich genauso befolgen, wie Deine anderen
Räte. Danke :-).

Grüße,
H.
F. W.
2021-07-21 06:38:41 UTC
Permalink
Die Szenen gehen bei bestimmten Leuten immer von der Prämisse aus, dass
das eAuto mit leerem Akku, der Diesel aber mit immer vollem Tank
unterwegs ist.

So wie das Foto, das wieder mal durch Dummdeutschland kursiert und zwei
Unimogs im Hochwasser zeigt. Die Unterschrift "Versuchen Sie das mal mit
eAutos - Diesel retten Leben".

Überflüssig zu sagen, dass der extrem teure Unimog einen nach oben
verbauten Luftfilter für den Diesel hat, der, sollte Wasser in den
Filter hineinschwappen, sofort mit einem Totalschaden seinen Dienst
aufgeben würde und eine Investitionsruine wäre.

Ein elektrisches Fahrzeug würde mit dem Luftfilter kein Problem haben.
Es besitzt schlicht keinen.

Einige eAutos haben bereits leistungsfähige Solarzellen an Bord. Wenn
der Akku also leer ist, dann kannst Du ohne eigenes Zutun nach ein paar
Stunden wieder fahren. Das ist bisher mit einem Diesel niemandem geglückt.

FW (Diesel-Fahrer)
Michael S.
2021-07-21 20:24:12 UTC
Permalink
Post by F. W.
Die Szenen gehen bei bestimmten Leuten immer von der Prämisse aus, dass
das eAuto mit leerem Akku, der Diesel aber mit immer vollem Tank
unterwegs ist.
So wie das Foto, das wieder mal durch Dummdeutschland kursiert und zwei
Unimogs im Hochwasser zeigt. Die Unterschrift "Versuchen Sie das mal mit
eAutos - Diesel retten Leben".
Überflüssig zu sagen, dass der extrem teure Unimog einen nach oben
verbauten Luftfilter für den Diesel hat, der, sollte Wasser in den
Filter hineinschwappen, sofort mit einem Totalschaden seinen Dienst
aufgeben würde und eine Investitionsruine wäre.
Ein elektrisches Fahrzeug würde mit dem Luftfilter kein Problem haben.
Es besitzt schlicht keinen.
Einige eAutos haben bereits leistungsfähige Solarzellen an Bord. Wenn
der Akku also leer ist, dann kannst Du ohne eigenes Zutun nach ein paar
Stunden wieder fahren. Das ist bisher mit einem Diesel niemandem geglückt.
Wer glaubt, dass Fahrzeuge von Feuerwehr und THW auf absehbare Zeit auf
elektrisch umgestellt werden, der träumt eh.

Es wird noch für sehr lange Zeit Anwendungen geben, bei denen der Diesel
am meisten Sinn macht und auch nicht so ohne weiteres zu ersetzen ist,
auch wenn die Politik von was anderem träumt.
Wäre ziemlich kacke, wenn nach 3h löschen die Löschwasserpumpe wegen
leerem Akku ausgeht.

Andererseits sind die Behauptungen, ein E-Auto im Wasser würde die
Insassen grillen, einfach nur falsch. Derjenige, der so was behauptet,
soll mir mal erklären, wie bei den Isolations-Konzepten aktueller
E-Fahrzeuge der Strom durch den Insassen fließen kann, wenn er es doch
viel einfacher hat, durch die Karosserie außenrum zu fließen, sollte er
den Weg zur Karosserie finden. Der gleiche Effekt schützt auch beim
Blitzschlag.

Das Fahrzeug, an dem ich mitgewirkt habe, erfüllt für alle
HV-Komponenten IP68. Ein Untertauchen ist also möglich und führt erstmal
nicht zwangsläufig zu einem Problem. Dringt doch irgendwo Wasser ein,
erkennt das die Isolationsüberwachung und schaltet die Batterie ab.
Spannung liegt dann nur noch im Batteriegehäuse. Wenn es dann durch
Wasser Kurzschlüsse geben sollte, dann im Batteriegehäuse. Dies führt
aber niemals zu einem Stromschlag an einem Insassen.

Michael
F. W.
2021-07-22 06:18:56 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Es wird noch für sehr lange Zeit Anwendungen geben, bei denen der
Diesel am meisten Sinn macht und auch nicht so ohne weiteres zu
ersetzen ist, auch wenn die Politik von was anderem träumt. Wäre
ziemlich kacke, wenn nach 3h löschen die Löschwasserpumpe wegen
leerem Akku ausgeht.
...oder durch leeren Dieseltank? Wo ist da der Unterschied?
Post by Michael S.
Andererseits sind die Behauptungen, ein E-Auto im Wasser würde die
Insassen grillen, einfach nur falsch. Derjenige, der so was
behauptet, soll mir mal erklären, wie bei den Isolations-Konzepten
aktueller E-Fahrzeuge der Strom durch den Insassen fließen kann,
wenn er es doch viel einfacher hat, durch die Karosserie außenrum zu
fließen, sollte er den Weg zur Karosserie finden. Der gleiche Effekt
schützt auch beim Blitzschlag.
Eben. Der Faradaysche Käfig.
Post by Michael S.
Das Fahrzeug, an dem ich mitgewirkt habe, erfüllt für alle
HV-Komponenten IP68. Ein Untertauchen ist also möglich und führt
erstmal nicht zwangsläufig zu einem Problem. Dringt doch irgendwo
Wasser ein, erkennt das die Isolationsüberwachung und schaltet die
Batterie ab. Spannung liegt dann nur noch im Batteriegehäuse. Wenn
es dann durch Wasser Kurzschlüsse geben sollte, dann im
Batteriegehäuse. Dies führt aber niemals zu einem Stromschlag an
einem Insassen.
Physik ist nichts für Politiker.

FW
Michael S.
2021-07-22 06:54:59 UTC
Permalink
Post by F. W.
Post by Michael S.
Es wird noch für sehr lange Zeit Anwendungen geben, bei denen der
Diesel am meisten Sinn macht und auch nicht so ohne weiteres zu
ersetzen ist, auch wenn die Politik von was anderem träumt. Wäre
ziemlich kacke, wenn nach 3h löschen die Löschwasserpumpe wegen leerem
Akku ausgeht.
...oder durch leeren Dieseltank? Wo ist da der Unterschied?
Dass man Diesel auch an entlegene Orte einfach hinfahren und dort
nachfüllen kann.
Vor allem erreicht man mit Dieselpumpen und entsprechenden Tanks
Laufzeiten in einer anderen Größenordung. Bei Batterien würde man sehr
viel Gewicht mitschleppen, welches entweder für den Wassertank fehlen
würde oder das Fahrzeug unnötig schwer und damit unhandlicher machen würde.
--
Michael
F. W.
2021-07-22 08:31:47 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Post by F. W.
Post by Michael S.
Es wird noch für sehr lange Zeit Anwendungen geben, bei denen
der Diesel am meisten Sinn macht und auch nicht so ohne weiteres
zu ersetzen ist, auch wenn die Politik von was anderem träumt.
Wäre ziemlich kacke, wenn nach 3h löschen die Löschwasserpumpe
wegen leerem Akku ausgeht.
...oder durch leeren Dieseltank? Wo ist da der Unterschied?
Dass man Diesel auch an entlegene Orte einfach hinfahren und dort
nachfüllen kann.
Du hast schon gesehen, dass Feuerwehren und THW inzwischen viele mobile
Solaranlagen haben? Außerdem gibt es Autos, die eigene Solarpanels
haben. Bleibst Du im Katastrophengebiet liegen, warte auf die Sonne und
fahre weiter.

Dass Diesel mobil ist, ist kein Argument. Strom war immer schon mobiler.
Post by Michael S.
Vor allem erreicht man mit Dieselpumpen und entsprechenden Tanks
Laufzeiten in einer anderen Größenordung. Bei Batterien würde man
sehr viel Gewicht mitschleppen, welches entweder für den Wassertank
fehlen würde oder das Fahrzeug unnötig schwer und damit unhandlicher
machen würde.
Okay, die Reichweite von eAutos wächst aber nahezu halbjährlich. Da wird
viel investiert.

FW
Michael S.
2021-07-22 09:00:52 UTC
Permalink
Post by F. W.
Post by Michael S.
Post by F. W.
Post by Michael S.
Es wird noch für sehr lange Zeit Anwendungen geben, bei denen
der Diesel am meisten Sinn macht und auch nicht so ohne weiteres
zu ersetzen ist, auch wenn die Politik von was anderem träumt.
Wäre ziemlich kacke, wenn nach 3h löschen die Löschwasserpumpe
wegen leerem Akku ausgeht.
...oder durch leeren Dieseltank? Wo ist da der Unterschied?
Dass man Diesel auch an entlegene Orte einfach hinfahren und dort
nachfüllen kann.
Du hast schon gesehen, dass Feuerwehren und THW inzwischen viele mobile
Solaranlagen haben? Außerdem gibt es Autos, die eigene Solarpanels
haben. Bleibst Du im Katastrophengebiet liegen, warte auf die Sonne und
fahre weiter.
Wir waren bei Feuerwehr und THW und die möchten in einem
Katastrophenfall auch bei großräumigem Stromausfall tagelang pumpen können.

Und dann rechne mir mal die Solarzellenfläche aus, die Du brauchst, um
eine 10kW-Pumpe 24h betreiben zu können.

Die eingesetzten Pumpen am Steinbach Staudamm dürften übrigens deutlich
größer sein.
Post by F. W.
Dass Diesel mobil ist, ist kein Argument. Strom war immer schon mobiler.
Ja, aber in diesem Fall ist das ziemlich blauäugig, was Du da anbringst.
Post by F. W.
Post by Michael S.
Vor allem erreicht man mit Dieselpumpen und entsprechenden Tanks
Laufzeiten in einer anderen Größenordung. Bei Batterien würde man sehr
viel Gewicht mitschleppen, welches entweder für den Wassertank fehlen
würde oder das Fahrzeug unnötig schwer und damit unhandlicher machen würde.
Okay, die Reichweite von eAutos wächst aber nahezu halbjährlich. Da wird
viel investiert.
Wobei die meisten Gewinne bisher vom Packaging kamen. Da wird sich nicht
mehr so viel tun wie die letzten 10 Jahre. Eine Verdopplung der
Kapazität bei LiIon mit flüssigem Elektrolyt sehe ich nicht mehr, auch
nicht in 10 Jahren.
- LFP hat aufgeholt, wird aber nicht überholen.
- Bei Festelektrolyt weiß man bis heute nicht, ob man es hinbekommt.
- Die Natrium-Variante verspricht niedrigere Kosten und weniger
kritisches Material aber auch keine höhere Energiedichte

Also mal nicht zu blauäugig sein bitte.
--
Michael
Rijo
2021-07-22 09:25:44 UTC
Permalink
Post by F. W.
Du hast schon gesehen, dass Feuerwehren und THW inzwischen viele mobile
Solaranlagen haben?
Ich schmeiss mich weg! Für was nutzen sie die? Zum Handyaufladen? Mach
dich ned lächerlich.
Post by F. W.
Außerdem gibt es Autos, die eigene Solarpanels
haben. Bleibst Du im Katastrophengebiet liegen, warte auf die Sonne und
fahre weiter.
Soll man so einen Unsinn ernst nehmen? Solarpanels auf Autos haben eine
begrenzte Fläche. Wenn da 200 Wp zusammen kommen, ist das schon viel.
Wie weit kommt man damit? Ich vermute mal, nach mehrstündigem Laden
dürfte es für die Innenbeleuchtung und das Radio reichen.
Post by F. W.
Dass Diesel mobil ist, ist kein Argument. Strom war immer schon mobiler.
🤦‍♂️
--
Ich liebe Feministinnen.... vor allem jene mit dicken Titten und prallen
Ärschen
Michael S.
2021-07-22 09:39:36 UTC
Permalink
Post by Rijo
Post by F. W.
Du hast schon gesehen, dass Feuerwehren und THW inzwischen viele mobile
Solaranlagen haben?
Ich schmeiss mich weg! Für was nutzen sie die? Zum Handyaufladen? Mach
dich ned lächerlich.
Post by F. W.
Außerdem gibt es Autos, die eigene Solarpanels
haben. Bleibst Du im Katastrophengebiet liegen, warte auf die Sonne und
fahre weiter.
Soll man so einen Unsinn ernst nehmen? Solarpanels auf Autos haben eine
begrenzte Fläche. Wenn da 200 Wp zusammen kommen, ist das schon viel.
Wie weit kommt man damit? Ich vermute mal, nach mehrstündigem Laden
dürfte es für die Innenbeleuchtung und das Radio reichen.
Wikipedia behauptet für den Sion:
34km/Tag unter idealen Bedingungen
10km/Tag im Jahresmittel

Kann Sinn machen bei einem sonnigen Stellplatz. Die Stromkosten/Jahr
lassen sich damit deutlich reduzieren (je nach Fahrprofil).

Trotzdem ist obige Aussage "warte auf die Sonne und fahre weiter" völlig
praxisfremd.
--
Michael
Rijo
2021-07-22 11:09:45 UTC
Permalink
Post by Michael S.
34km/Tag unter idealen Bedingungen
Kann ich mir nicht vorstellen. Gehen wir von den günstigsten Bedingungen
aus: 10 Std. optimale Sonne, keine Ladeverluste, 250 W Dauereinstrahlung.

Macht 2,5 KWh Ernte. Bei einem angenommenen - extrem günstigen Verbrauch
- von 18 KWh/100 km reicht es dann für gute 7 km. Theoretisch! In der
Praxis dürfte es wegen wanderndem Sonnenstand und Ladeverlusten ned mal
die Hälfte sein.
Post by Michael S.
10km/Tag im Jahresmittel
s.o.
Post by Michael S.
Trotzdem ist obige Aussage "warte auf die Sonne und fahre weiter" völlig
praxisfremd.
Das auf jeden Fall.
--
Ich liebe Feministinnen.... vor allem jene mit dicken Titten und prallen
Ärschen
Michael S.
2021-07-22 11:31:49 UTC
Permalink
Post by Rijo
Post by Michael S.
34km/Tag unter idealen Bedingungen
Kann ich mir nicht vorstellen. Gehen wir von den günstigsten Bedingungen
aus: 10 Std. optimale Sonne, keine Ladeverluste, 250 W Dauereinstrahlung.
Das Ding hat ja schon etwas mehr als 1m² Solarfläche. Wikipedia erzählt
was von 1200Wp, was etwa 4m² Panelfläche entspricht. Realistisch sind im
Mittel vielleicht 2m² 90° zur Sonne ausgerichtet, was über 10h dann so
um die 5kWh erntet. Bei 15kWh/100km kommt man damit dann auf 33km.

Aber wir sind uns einig, dass diese Idealbedingungen in der Praxis kaum
zu finden sind.
Post by Rijo
Macht 2,5 KWh Ernte. Bei einem angenommenen - extrem günstigen Verbrauch
- von 18 KWh/100 km reicht es dann für gute 7 km. Theoretisch! In der
Praxis dürfte es wegen wanderndem Sonnenstand und Ladeverlusten ned mal
die Hälfte sein.
Post by Michael S.
10km/Tag im Jahresmittel
Nur Faktor 3,7 von 21.Juni mit vollem Sonnenschein zu Jahresmittel halte
ich auch für ne steile These.
--
Michael
Heinz Schmitz
2021-07-23 10:37:35 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Post by F. W.
Du hast schon gesehen, dass Feuerwehren und THW inzwischen viele mobile
Solaranlagen haben?
Kann Sinn machen bei einem sonnigen Stellplatz. Die Stromkosten/Jahr
lassen sich damit deutlich reduzieren (je nach Fahrprofil).
Es geht aber nicht nur um die Reduzierung der Stromkosten, sondern
um die Reduzierung der Stromkosten inklusive Abschreibungen für
die Investition in den nötigen Aufwand.

Grüße,
H.

PS
Nicht nur ausgestorbene Tierarten, sondern noch nie gelebt habende:
Die korrekte Ökobilanz und die richtige Wirtschaftlichkeits-Rechnung
von Grünen.
Michael S.
2021-07-23 20:07:16 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Post by F. W.
Du hast schon gesehen, dass Feuerwehren und THW inzwischen viele mobile
Solaranlagen haben?
Kann Sinn machen bei einem sonnigen Stellplatz. Die Stromkosten/Jahr
lassen sich damit deutlich reduzieren (je nach Fahrprofil).
Es geht aber nicht nur um die Reduzierung der Stromkosten, sondern
um die Reduzierung der Stromkosten inklusive Abschreibungen für
die Investition in den nötigen Aufwand.
Kann man so sehen, ja.

Aber bei Autos geht es eigentlich fast nie um Kostenminimierung, sonst
würde z.B. niemand SUV fahren. Viel ist einfach nur "haben wollen".

Aber in Bezug zu meinem "Kann Sinn machen" hast Du recht. Viele
Features, die man bei einem Auto mitkauft machen finanziell keinen Sinn,
will man aber trotzdem haben.
--
Michael
Michael S.
2021-07-24 05:59:51 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Es geht aber nicht nur um die Reduzierung der Stromkosten, sondern
um die Reduzierung der Stromkosten inklusive Abschreibungen für
die Investition in den nötigen Aufwand.
Aber in Bezug zu meinem "Kann Sinn machen" hast Du recht. Viele
Features, die man bei einem Auto mitkauft machen finanziell keinen Sinn,
will man aber trotzdem haben.
Das interessiert mich jetzt, deshalb fange ich mal wieder an zu rechnen:

Mit den Angaben aus Wikipedia erntet der Sion pro Tag im Mittel Strom
für 10km. Das entspräche ca. 1,4kWh Strom pro Tag. Im Jahr sind das
500kWh, in 10 Jahren 5000kWh. Beim aktuellen Strompreis von 30Cent spart
man in 10 Jahren also 1500€ Strom.

Fehlen zwei wichtige Punkte:
1. Wie weit sind die 10km/Tag von real erreichbaren Werten weg?
Ich würde da mal Faktor 2 ansetzen.

2. Was kostet die Ausstattung des Autos mit Solarzellen Bzw. wieviel
billiger wäre das Auto ohne Solarzellen?

Ein weiterer Punkt sticht hier aber positiv hervor. Im Gegensatz zu
einer Solaranlage muss man sich nicht mit mickrigen
Einspeisevergütungen, Hausspeicher und Eigenverbrauch rumärgern sondern
profitiert direkt vom eingesparten Strom, da man ja automatisch 100%
Eigenverbrauch hat.
Während eine Hausanlage so um die 10Cent/kWh erwirtschaftet, macht das
das Auto direkt mit 30Cent.

Michael
Heinz Schmitz
2021-07-24 08:09:44 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Es geht aber nicht nur um die Reduzierung der Stromkosten, sondern
um die Reduzierung der Stromkosten inklusive Abschreibungen für
die Investition in den nötigen Aufwand.
Mit den Angaben aus Wikipedia erntet der Sion pro Tag im Mittel Strom
für 10km. Das entspräche ca. 1,4kWh Strom pro Tag. Im Jahr sind das
500kWh, in 10 Jahren 5000kWh. Beim aktuellen Strompreis von 30Cent spart
man in 10 Jahren also 1500€ Strom.
1. Wie weit sind die 10km/Tag von real erreichbaren Werten weg?
Ich würde da mal Faktor 2 ansetzen.
Wenn es Dir gelingt, beim Parken immer den schattigen Platz zu
vermeiden, und wenn Du in einer wolkenarmen Gegend wohnst.
Nach meiner Erfahrung fährt man bei uns im Urlaub in den Süden,
um Sonne zu bekommen.
Schliesslich sollte man sich auch bei der Kfz-Versicherung erkundigen,
ob die Prämie ggf steigt, weil man mehr Werte durch die Lande fährt.
Durch die Waschanlage kommste damit wohl auch nicht mehr.
Post by Michael S.
2. Was kostet die Ausstattung des Autos mit Solarzellen Bzw. wieviel
billiger wäre das Auto ohne Solarzellen?
Ein weiterer Punkt sticht hier aber positiv hervor. Im Gegensatz zu
einer Solaranlage muss man sich nicht mit mickrigen
Einspeisevergütungen, Hausspeicher und Eigenverbrauch rumärgern sondern
profitiert direkt vom eingesparten Strom, da man ja automatisch 100%
Eigenverbrauch hat.
Während eine Hausanlage so um die 10Cent/kWh erwirtschaftet, macht das
das Auto direkt mit 30Cent.
Es sei denn, der Politik fällt noch was ein, um Einsparungen als zu
versteuernden Gewinn zu deklarieren :-).
https://www.finanztip.de/photovoltaik/pv-steuer/#c74616
" 09. Juni 2021
... prüft das Finanzamt dagegen, ob Du die Anlage
gewinnbringend betreiben kannst. Dazu musst Du Angaben
zu Investitions- und Betriebskosten sowie den voraus-
sichtlichen Erlösen machen. Erkennt das Finanzamt keine
Gewinnerzielungsabsicht, hat sich das Thema Einkommensteuer
auf die Solarerträge erledigt. "

Moderne Verbrenner sind dazu noch sehr sparsam, wenn man nicht wie
ein Berserker fährt. Mit 6,3 l/100km wird die Konurrenz schon sehr
gefordert.

Grüße,
H.
Michael S.
2021-07-24 08:41:39 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Post by Heinz Schmitz
Es geht aber nicht nur um die Reduzierung der Stromkosten, sondern
um die Reduzierung der Stromkosten inklusive Abschreibungen für
die Investition in den nötigen Aufwand.
Mit den Angaben aus Wikipedia erntet der Sion pro Tag im Mittel Strom
für 10km. Das entspräche ca. 1,4kWh Strom pro Tag. Im Jahr sind das
500kWh, in 10 Jahren 5000kWh. Beim aktuellen Strompreis von 30Cent spart
man in 10 Jahren also 1500€ Strom.
1. Wie weit sind die 10km/Tag von real erreichbaren Werten weg?
Ich würde da mal Faktor 2 ansetzen.
Wenn es Dir gelingt, beim Parken immer den schattigen Platz zu
vermeiden, und wenn Du in einer wolkenarmen Gegend wohnst.
Wenn die was von Jahresmittel schreiben, werden die nicht von 365 Tagen
Sonne ausgegangen sein. Aber wie sie auf den Wert gekommen sind, ist
natürlich unklar.
Aber wenn man von im Mittel 2m² Projektionsfläche zur Sonne ausgeht und
man weiß, dass 1kWp im Jahr in Deutschland so um die 900kWh ernten, dann
kommt man bei 2m² so auf 400Wp und um die 350kWh pro Jahr. Die
Größenordnungen passen also, wenn an den Stellplätzen keine Bäume in der
Nähe sind und das eigene Haus nördliche vom Parkplatz steht :-)
Post by Heinz Schmitz
Es sei denn, der Politik fällt noch was ein, um Einsparungen als zu
versteuernden Gewinn zu deklarieren :-).
https://www.finanztip.de/photovoltaik/pv-steuer/#c74616
" 09. Juni 2021
... prüft das Finanzamt dagegen, ob Du die Anlage
gewinnbringend betreiben kannst. Dazu musst Du Angaben
zu Investitions- und Betriebskosten sowie den voraus-
sichtlichen Erlösen machen. Erkennt das Finanzamt keine
Gewinnerzielungsabsicht, hat sich das Thema Einkommensteuer
auf die Solarerträge erledigt. "
Für die PV aufm Auto gilt das aber ziemlich sicher nicht :-)
Post by Heinz Schmitz
Moderne Verbrenner sind dazu noch sehr sparsam, wenn man nicht wie
ein Berserker fährt. Mit 6,3 l/100km wird die Konurrenz schon sehr
gefordert.
Wenn Du mit 6,3l Realwert (Benzin) kommst, dann musst Du aber auch mit
den sparsamsten E-Autos vergleichen, also Ioniq, eGolf, Model3 usw.

Moderne Verbrenner sind nur auf dem Papier sehr sparsam. Ich dachte
2016, ich kaufe mir einen 1l 3Zylinder Turbo für meinen Astra
Sportstourer. Der damals auf dem Papier sparsamste Antrieb für den
Astra. Praktisch mogelt der bei der Verbrauchsanzeige um ca. 10% und ist
im normalen Mix nicht unter 6l zu fahren. Überland in Frankreich (max
80km/h Landstraße) kommt man dann mit großer Anstrengung mal auf unter
5l auf der Anzeige, +10% Anzeigefehler = 5,5l.

Vielleicht sind andere besser, aber ich bin einigermaßen enttäuscht.
Den kleinen Motor dürft die Minderheit gekauft haben und somit dürfte
die Mehrheit aller Astras mit um die 7l Realverbrauch rumfahren.

Und dann hat man in der Politik erst sehr spät kapiert, dass auch
Benziner Ruß erzeugen. So fahre ich nun jeden Morgen beim Kaltstart
Rückwärts bergauf aus dem Hof durch meine eigene deutlich sichtbare
Rußwolke. Man fühlt sich an die Kindheit erinnert, als sichtbarer und
riechbarer Ruß im Straßenverkehr noch normal war.

Michael
Heinz Schmitz
2021-07-24 09:07:58 UTC
Permalink
Post by Michael S.
...
Und dann hat man in der Politik erst sehr spät kapiert, dass auch
Benziner Ruß erzeugen. So fahre ich nun jeden Morgen beim Kaltstart
Rückwärts bergauf aus dem Hof durch meine eigene deutlich sichtbare
Rußwolke. Man fühlt sich an die Kindheit erinnert, als sichtbarer und
riechbarer Ruß im Straßenverkehr noch normal war.
Das war damals Diesel-Ruß oder bei Benzinern Öl-Abbrand.

Sowas erkennt man wohl daran, dass die Heckpartie nach einiger Zeit
dunkel verschmutzt. Vor Jahren hatte BMW das Problem, und wenn man
hinter einem herfuhr, sah man die Wolke jedemal, wenn der Fahrer einen
Gang wechselte. Lag meiner Erinnerung nach an den Kolbenringen und
ist heute kein Problem mehr. Die Qualität der Motor-Einstellung war
damals auch eher bescheiden. Einen Einspritzer kann man da auch
kaum mit einem Vergaser-Modell vergleichen.

Grüße,
H.
Karl Schippe
2021-07-24 10:17:34 UTC
Permalink
On 23.07.2021 12:37, die ekelerregende, braune, verlogene, verleumdende
(verleumdet grüne PolitikerInnen!) und hetzende Hochdummgeboren
Post by Heinz Schmitz
Die korrekte Ökobilanz und die richtige Wirtschaftlichkeits-Rechnung
von Grünen.
Ein Fugen-s zu verwenden und dann einen Bindestrich folgen zu lassen,
das zeichnet die hervorragende Intelligenz der oberdämlichen
Shitzen-Licel aus. :-))

Heinz Schmitz
2021-07-22 08:20:49 UTC
Permalink
Post by Michael S.
Wer glaubt, dass Fahrzeuge von Feuerwehr und THW auf absehbare Zeit auf
elektrisch umgestellt werden, der träumt eh.
Es wird noch für sehr lange Zeit Anwendungen geben, bei denen der Diesel
am meisten Sinn macht und auch nicht so ohne weiteres zu ersetzen ist,
auch wenn die Politik von was anderem träumt.
Auch e-Mobilität hat sinnvolle Einsatzgebiete. Was nur immens ärgert,
ist diese religiotische Fanatisierung, ALLE müssten JETZT, SOFORT,
Ihr Zeug wegschmeissen und auf e-Mobil umsteigen. Sonst käme man
in die Hölle :-).

Grüße,
H.

PS
NRW-4-23 an Zentrale:
"Der Beschuldigte ist leider entkommen,
weil unser Akku plötzlich leer war."
Michael S.
2021-07-22 09:01:45 UTC
Permalink
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Wer glaubt, dass Fahrzeuge von Feuerwehr und THW auf absehbare Zeit auf
elektrisch umgestellt werden, der träumt eh.
Es wird noch für sehr lange Zeit Anwendungen geben, bei denen der Diesel
am meisten Sinn macht und auch nicht so ohne weiteres zu ersetzen ist,
auch wenn die Politik von was anderem träumt.
Auch e-Mobilität hat sinnvolle Einsatzgebiete. Was nur immens ärgert,
ist diese religiotische Fanatisierung, ALLE müssten JETZT, SOFORT,
Ihr Zeug wegschmeissen und auf e-Mobil umsteigen. Sonst käme man
in die Hölle :-).
Also die religiotische Fanatisierung sehe ich kaum, außer bei
irgendwelchen Fanboys ohne technischen Hintergrund, die allerdings eine
sehr kleine Minderheit darstellen.

Es gibt aber eben und auch vor allem hierzugroup die Leute, die mit
Gewalt alles an dieser Technologie schlechtreden wollen. Da muss man
dann mit Fakten gegenhalten.
--
Michael
Karl Schippe
2021-07-22 11:14:07 UTC
Permalink
On 22.07.2021 10:20, die ekelerregende, braune, verlogene, verleumdende
(verleumdet grüne PolitikerInnen!) und hetzende Hochdummgeboren
Post by Heinz Schmitz
Post by Michael S.
Wer glaubt, dass Fahrzeuge von Feuerwehr und THW auf absehbare Zeit auf
elektrisch umgestellt werden, der träumt eh.
Es wird noch für sehr lange Zeit Anwendungen geben, bei denen der Diesel
am meisten Sinn macht und auch nicht so ohne weiteres zu ersetzen ist,
auch wenn die Politik von was anderem träumt.
Auch e-Mobilität hat sinnvolle Einsatzgebiete. Was nur immens ärgert,
ist diese religiotische Fanatisierung, ALLE müssten JETZT, SOFORT,
Ihr Zeug wegschmeissen und auf e-Mobil umsteigen. Sonst käme man
in die Hölle :-).
Da haste dir schon wieder einen ans Hämorrhoiden-Geschwür gelötet,
Shitzen-Licel ...
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