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Liebt Gott Mara Klein?
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Fritz
2021-01-30 12:20:19 UTC
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Mara Klein ist eine Auserwählte. Sie gehört als einziges Mitglied ihrer Gruppe zum kirchlichen Sexforum. Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit dem Thema Sünde unter eingeschränkter Perspektive. Die Gruppe Mara Kleins ist der Kreis der Identitätsgestörten. Frau Klein kann oder will sich selbst geschlechtlich nicht zuordnen. Äußerlich erscheint sie als Frau. Sie studiert katholische Religion und strebt ins Lehramt. Aus Ihrem Glauben an Gott schöpft sie Selbstbewusstsein: Gott nehme sie an, wie sie sei.

Dieses religiöse Denkmuster ist nicht völlig ungewöhnlich. Und doch ist es eine andere Perspektive als der Glaube der Kirche und der Gottesbezug im Grundgesetz. Schließlich steht die Kirche selbst unter den Geboten Gottes und auch der Gottesbezug im Grundgesetz ist von Verantwortung geprägt. Gott macht mit seinen Geboten Unterschiede. Die hoffnungsvolle Rede von Jüngsten Gericht als Aussicht auf ausgleichende Gerechtigkeit ist das Gegenteil von Segen für alle und für alles.

Mara Klein bringt ihr religiöses Selbstbewusstsein gegen die Kirche in Stellung. Wenn Gott sie so annehme, wie sie sei, müsse es auch die Kirche tun.

Wer die Lehre Jesu studiert und ihm in den Schriften genau zuhört, wird feststellen, dass er neben dem in der Ehe geordneten heterosexuellen Zusammenleben auch die Gott gegebene natürliche oder kultürliche Enthaltsamkeit kennt, die man nicht unbedingt verstehen, aber doch annehmen kann. Aus dieser Lehre Jesu darf ein gläubiger Mensch tatsächlich das Vertrauen schöpfen, dass Gott sich des Menschen in seinen vielfältigen Lebensumständen annimmt, dass er verschiedene Formen der Ordnung segnet und gutheißt - neben denen es aber auch Unordnung gibt, Handlungen, die eben nicht in Ordnung sind.

Mara Klein denkt von der in die Jahre gekommenen lateinamerikanischen Befreiungstheologie her in Kategorien der strukturellen Sünde, der systematischen Unterdrückung. Ihre Identitätsstörung bringt auch ein gestörtes Verhältnis zur Kirche mit. Diese misst sie eben nicht an Gottes Wort, sondern an ihrem persönlichen Glauben. Eine schwierige Ausgangslage, katholischen Religionsunterricht zu erteilen.

Gottes Wort ist eben objektiv, weil es über Kirche und Staat steht, deren und dessen Repräsentanten sich ihm gegenüber verantwortlich fühlen. Es nimmt subjektiv Fleisch an in der individuellen Realisierung des jeweils unterschiedlichen Guten im Alltag.

Die Auslegung Gottes Wortes durch den heiligen Augustinus: Ama et fac quod vis! ( Liebe und tu, was du willst. ), ist als Freibrief innerhalb der sakramentalen Ordnung zu verstehen, nicht außerhalb ihrer oder gegen sie. Es wäre jedenfalls ketzerisch, darin einen Aufruf des Kirchenvaters zu verstehen zu sündigen.

Der Irrtum von Befreiungstheologen liegt nicht darin, dass Sünde sich in Strukturen vollzieht. Das sieht man auch am offen kundigen Verfassungsbruch im Staat des Grundgesetzes. Deswegen ist das Grundgesetz jedoch nicht Ausdruck struktureller Sünde. Gutes Tun und böses Verhalten ist stets persönlich verantwortet. Es ist auch völliger Quatsch, dass sich ein Papst oder ein Ordensoberer für sündhaftes Verhalten in der Kirche oder im Orden entschuldigt, das er nicht persönlich begangen hat. Richtig ist jedoch, dass er die Sittenlehre erneuert, sich von sündhaftem Verhalten distanziert und dafür Sorge trägt, dass den Opfern Gerechtigkeit widerfährt.

Sünde ist Verhalten wider besseres Wissen, also wider das Mitwissen um das Gute, also das Gewissen. Ebenso wie die Seele ist auch das Gewissen kein körperliches Organ. Auch ist das Gewissen keine Ausrede dafür: Ich sehe das aber anders. Als Wissen um die Gebote und um legitime gesetzliche Bestimmungen, um Verordnungen, kann und muss das Gewissen gebildet werden. Je höher die Bildung desto höher der Grad der Verantwortung.

Gottesglaube ist eben nicht allein Ausdruck des subjektiven religiösen Selbstwertgefühls. Angehende Religionslehrer sollten das wissen.

Vielleicht ist Mara Klein im Fach Englisch höher begabt.
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2021-01-30 19:32:27 UTC
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Mara Klein ist eine Auserwählte. Sie gehört als einziges Mitglied ihrer Gruppe zum kirchlichen Sexforum....
Da mir der Name ueberhaupt nichts sagte, hab ich mal gegoogelt und einen Freak gefunden, der nicht weiss, ob er Maennlein oder Weiblein ist.
Natuerlich haben auch Geisteskranke ihren Platz in unserer heiligen Mutter Kirche, G*tt liebt auch die Krueppel und Irren.
Aber sie sollen sich still und gebuehrlich hinten auf ihre Bank setzen und sich nicht anmassen, G*tt diktieren zu wollen, was er zu sagen hat.
BTW, diese ganze "synodale" Scheisse ist finsterste Ketzerei, auf die es nur eine Antwort geben kann: Exkommunikation. Sollen die Ketzer sich doch bei den Lutheranern einfinden, da ist Ketzertum und Suende ja seit ueber 500 Jahren Staatsraeson.
Fritz
2021-02-01 19:50:43 UTC
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Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Mara Klein ist eine Auserwählte. Sie gehört als einziges Mitglied ihrer Gruppe zum kirchlichen Sexforum....
BTW, diese ganze "synodale" Scheisse ist finsterste Ketzerei, auf die es nur eine Antwort geben kann: Exkommunikation.
Jedenfalls wehren Laientheologen in pastoralen Dienst gegen mehr Gebet im Sexforum. Vielmehr besaufen sie sich mit Vorstellungen von demokratischer "Beteiligung aller Getauften und Gefirmten". Diese sehen sie im elitären Sexforumssandkasten verwirklicht.

Als studierter Politologe sind mir Rechtsstaat und Demokratie besonders wichtig. Deshalb bedauere ich, dass die höchsten Repräsentanten unseres Staates noch nicht gegen den Verfassungsbruch für den Selbstbereicherungsfunk protestiert haben. Aber als Katholik sollte man die Kirche in erster Lineie von der Bibel her denken und von der Logik seiner bürgerlichen Bildung her. Wer aus dieser Richtung dann mit dem heiligen Augustinus über Haus und Staat Gottes nachdenkt, wird auch Formen subsidiarer Selbstverwaltung finden, die über das elitäre Sexforum weit hinausgehen, ja in Gemeinschaft und Familien zur Laienherrschaft werden. Zu dem Sexforum jedoch fanden keine Wahlen statt. Die Mehrheit der Gläubigen wurde nicht danach gefragt, ob sie dieses Forum wollen und wer darin vertreten sein soll. Gottes Wort steht sowieso nicht zur freien Verfügung, genauso wenig wie die unantastbare Menschenwürde oder das Grundrecht auf Freiheit und Eigentum als solches. Wer meint, die Kirche könne beliebig Segen für gelebte Sexualität außerhalb der sakramentalen Ordnung verteilen, ist ein gottloser Ketzer.
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