Discussion:
Jetzt neu: T-Shirt-Farbe auf Demonstration vorgeschrieben!
(zu alt für eine Antwort)
Thomas Fuchs
2010-08-06 13:27:42 UTC
Permalink
,---<http://www.jungewelt.de/2010/08-06/041.php>
| Dunkle T-Shirts verboten
| Antifaschisten kritisieren Auflagen für Demo gegen rechts in Bad Nenndorf
| Von Max Eckart
| Neonazigegner sind entsetzt über die Auflagen für geplante Demonstrationen
| gegen Rechtsextremismus am 14. August in Bad Nenndorf.
| [...]
| Der Landkreis Schaumburg als zuständige Versammlungsbehörde hat unter
| anderem angeordnet, daß die Personalien aller von den Gegendemonstranten
| benannten Ordner der Polizei vorab gemeldet werden müssen.
| Demonstrationsteilnehmer dürften keine schwarze Kleidung tragen. In dem
| Auflagenbescheid heißt es dazu: "Zu dem zu verhindernden einheitlichen
| Bekleidungsbild gehört auch das Tragen durchweg dunkler Kleidung wie zum
| Beispiel Pullover mit Kapuze und ohne, Hemden, Longsleeves, T-Shirts,
| Poloshirts, Halstücher, Baseballkappen und Mützen in geschlossenen
| Blöcken." Es müsse vermieden werden, daß das Erscheinungsbild des
| Demonstrationszuges auf einen unvoreingenommenen
| Beobachter "suggestiv-militant, aggressionsstimulierend oder
| einschüchternd wirkt".
| [...]
'---

Am 14.02.2010 14:34:51 schrieb ich im Newsbeitrag
,---<hl8u5r$in0$03$***@news.t-online.com>
| Betreff: Neue Posse bundesdeutscher Gesetzgebung
| [...]
| "Was kommt als nächstes?
| Schwarze Klamotten verbieten?
| Zulassen von Sonnebrillen erst ab einer bestimmten Beleuchtungsintensität?
| Demonstrationen zu dem kastrieren, was die 1.Mai-"Demos" in der DDR waren?
|
| Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
| [...]
'---

Es dauerte kein halbes Jahr, als daß man diese, meine Befürchtung wahr
werden ließ. In einem vorgeblichen Rechtsstaat ist eben alles möglich, da
es sich tatsächlich um einen erzkonservativen Unrechtsstaat faschistoider
Prägung handelt. Die Phantasie kann nicht groß genug sein, um das, was da
auf uns Bürger zurollt, auch nur im Ansatz zu erahnen: Es kommt schlimmer!


Es informierte
Thomas Fuchs

de.soc.politik.misc
de.soc.recht.misc
peter van haag
2010-08-06 13:32:54 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
'---
| "Was kommt als nächstes?
| Schwarze Klamotten verbieten?
Dummschwatz. Das Uniformverbot steht bereits im Grundgesetz.

PvH
mock
2010-08-06 13:50:18 UTC
Permalink
Post by peter van haag
Dummschwatz. Das Uniformverbot steht bereits im Grundgesetz.
Wo denn?
peter van haag
2010-08-07 14:42:14 UTC
Permalink
Post by mock
Post by peter van haag
Dummschwatz. Das Uniformverbot steht bereits im Grundgesetz.
Wo denn?
Such dir doch selber die Kommentare heraus. Die Väter des Grundgesetzes
hatten noch sehr gut die 'uniformierten' Helfer des Diktators vor Augen, die
bekanntlich als 'Braunhemden' verboten wurden, in einheitlichem Weiß mit
schwarzen Hosen erschienen.

PvH
Thomas Fuchs
2010-08-07 15:35:56 UTC
Permalink
Post by peter van haag
Post by mock
Post by peter van haag
Dummschwatz. Das Uniformverbot steht bereits im Grundgesetz.
Wo denn?
Such dir doch selber die Kommentare heraus.
Soso. Erst eine belegfreie Behauptung in den Raum stellen und dann Dritte
dazu auffordern, die Belege zu suchen, so es überhaupt der Tatsache
entspricht, was Du da behauptetest.
Post by peter van haag
Die Väter des Grundgesetzes
hatten noch sehr gut die 'uniformierten' Helfer des Diktators vor Augen,
die bekanntlich als 'Braunhemden' verboten wurden, in einheitlichem Weiß
mit schwarzen Hosen erschienen.
Du redest von regulären Uniformen und ~teilen aus der NS-Zeit, die verboten
wurden. Das hat mit dem Trageverbot anderer und sonst nicht verbotener
Uniformen auf Demonstrationen rein gar nichts zu tun, schon gar nicht, da
man sich anschickt, normale Kleidungsstücke, u.a. der Farbe wegen, unter
dem Terminus "Uniform" subsumieren zu wollen.
Es erstaunt mich immer wieder, welche Phantasie der "Rechtsstaat" an den Tag
legt, um Menschen, denen etwas nicht paßt und die dies auch offen äußern,
irgendwie kriminalisieren zu können. Da wird schon einmal eine
handelsübliche Schwimmbrille zur "Schutzwaffe" umgedeutet. Demnächst werden
selbst die Augenlider, so man diese unter dem immer öfter üblichen
polizeilichen Giftgaseinsatz auf Demonstrationen schließt, zur "Waffe"
umgemünzt? Dies ist genau so "undenkbar" wie das Verbot dunkler Klamotten
auf Demonstrationen - im real existierenden "Rechtsstaat" BRD.


Thomas Fuchs
Joerg-Olaf Schaefers
2010-08-08 00:45:34 UTC
Permalink
Post by peter van haag
Post by mock
Post by peter van haag
Dummschwatz. Das Uniformverbot steht bereits im Grundgesetz.
Wo denn?
Such dir doch selber die Kommentare heraus. Die Väter des Grundgesetzes
hatten noch sehr gut die 'uniformierten' Helfer des Diktators vor Augen,
die bekanntlich als 'Braunhemden' verboten wurden, in einheitlichem Weiß
mit schwarzen Hosen erschienen.
Und du bist dir sicher, dass du das nicht mit dem VersammlG verwechselst?

http://bundesrecht.juris.de/versammlg/__3.html


ciao
Olaf
Thomas Fuchs
2010-08-08 09:14:52 UTC
Permalink
Post by Joerg-Olaf Schaefers
Post by peter van haag
Post by mock
Post by peter van haag
Dummschwatz. Das Uniformverbot steht bereits im Grundgesetz.
Wo denn?
Such dir doch selber die Kommentare heraus. Die Väter des Grundgesetzes
hatten noch sehr gut die 'uniformierten' Helfer des Diktators vor Augen,
die bekanntlich als 'Braunhemden' verboten wurden, in einheitlichem Weiß
mit schwarzen Hosen erschienen.
Und du bist dir sicher, dass du das nicht mit dem VersammlG verwechselst?
http://bundesrecht.juris.de/versammlg/__3.html
Gibt es eine Liste, in der exakt beschrieben ist, welche Kleidungsstücke in
welcher Farbe von der real existierenden BRD-Rechtsstaatlichkeit in eine
einer Uniform "gleichartigen Kleidungsstücke" umgemünzt werden?

Von diesem Verbot sind natürlich Staatsschläger (sogenannte "Polizisten")
ausgenommen, wenn sie demonstrieren und Forderungen aufstellen, die ihnen
noch weitere Rechte gegen uns Bürger einräumen sollen.

Interessant sind auch die Straf~ und Bußgeldvorschriften in dem
Demonstrantenkriminalisierungsgesetz: Man hat es bis heute nicht nicht
geschafft, von DM auf € umzustellen. Ob es daran liegt, daß die
volksdeutsche Juristerei in ihrem eigenen Müll, der sich da unterm Strich
als gegen die Interessen der Bürger agierender "Rechtsstaat" darstellt,
nicht mehr durchblickt?


Thomas Fuchs
Joerg-Olaf Schaefers
2010-08-09 18:00:13 UTC
Permalink
On 08.08.10 11:14, Thomas Fuchs wrote:
...
Post by Thomas Fuchs
Post by Joerg-Olaf Schaefers
http://bundesrecht.juris.de/versammlg/__3.html
Gibt es eine Liste, in der exakt beschrieben ist, welche Kleidungsstücke in
welcher Farbe von der real existierenden BRD-Rechtsstaatlichkeit in eine
einer Uniform "gleichartigen Kleidungsstücke" umgemünzt werden?
Es geht in der Norm um einen uniformierten Auftritt (z.B. alle Demon-
stranten in Trauerkleidung.), nicht um einzelne Kleidungsstücke.

Worum es in der _Auflage_ gehen könnte, kann man sich denken, wenn
man sich die Vorgeschichte in Bad Nenndorf vor Augen führt.

Ein "Uniformierungsverbot" ist wahrlich eines der kleineren Proble-
me für das "Bunte Bündnis" nächste Woche in Bad Nenndorf. Aber gut,
man kann sich das Leben auch künstlich schwer machen.

ciao
Olaf
Thomas Fuchs
2010-08-06 13:50:19 UTC
Permalink
Post by peter van haag
Post by Thomas Fuchs
'---
| "Was kommt als nächstes?
| Schwarze Klamotten verbieten?
Dummschwatz. Das Uniformverbot steht bereits im Grundgesetz.
In welchem GG-Artikel konkret? Für die Deppen: In welchem
Grundgesetz-Paragraphen? Das Grundgesetz im Wortlaut findest Du hier:
<http://bundesrecht.juris.de/gg/BJNR000010949.html>

So und nun zeige mir mal bitte, wo erstens genau etwas von "Uniformverbot"
zu lesen ist und wo zweitens steht, daß schwarze T-Shirts irgend etwas mit
einer "Uniform" zu tun haben sollen. Letztlich sind auch Hosen aller Art
eine Art Uniform, denn ich kenne keine Uniform, die nicht Hosen
beinhaltet - von der Schottenkluft einmal abgesehen.


Thomas Fuchs
Alex Bollhagen
2010-08-06 18:42:30 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
und wo zweitens steht, daß schwarze T-Shirts irgend etwas mit
einer "Uniform" zu tun haben sollen.
Einfach mal das Marketing einschlägiger Szeneläden studieren. Dort zählen
schwarze Kapuzenshirts und Sonnenbrillen (weil: Demos finden ja stets bei
grellem Sonnenlicht statt) als das Dolce&Gabana der Streetfighter.

Lex
Thomas Fuchs
2010-08-06 20:23:26 UTC
Permalink
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
und wo zweitens steht, daß schwarze T-Shirts irgend etwas mit
einer "Uniform" zu tun haben sollen.
Einfach mal das Marketing einschlägiger Szeneläden studieren. Dort zählen
schwarze Kapuzenshirts und Sonnenbrillen (weil: Demos finden ja stets bei
grellem Sonnenlicht statt) als das Dolce&Gabana der Streetfighter.
Und? Ich beispielsweise laufe grundsätzlich in schwarzen Klamotten rum,
Straßenkämpfer bin ich deswegen noch lange nicht, da ich erstens eine
Verantwortung für meine Familie trage, mir zweitens dafür die physischen
Voraussetzungen fehlen und drittens ich lieber das Hirn benutze, statt um
mich zu schlagen.


Thomas Fuchs
Alex Bollhagen
2010-08-07 18:11:50 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
und wo zweitens steht, daß schwarze T-Shirts irgend etwas mit
einer "Uniform" zu tun haben sollen.
Einfach mal das Marketing einschlägiger Szeneläden studieren. Dort zählen
schwarze Kapuzenshirts und Sonnenbrillen (weil: Demos finden ja stets bei
grellem Sonnenlicht statt) als das Dolce&Gabana der Streetfighter.
Und? Ich beispielsweise laufe grundsätzlich in schwarzen Klamotten rum,
Und? Ich trage mein Kapuzenshirt sogar bei der Arbeit - wenn es die
Witterung verlangt. Oder wenn ich hsv Fans ärgern will. In letzterem Falle
ist es selbstverständlich eine Art Uniform, das Zeichen der Pauli Anhänger.
Post by Thomas Fuchs
Straßenkämpfer bin ich deswegen noch lange nicht,
Es ging schlicht um die Frage, ob schwarzes Outfit *bei Demos* als Mittel
zur Identifikation mit dem "Schwarzen Blocks" (Nomen est Omen) dient oder
nicht.
Post by Thomas Fuchs
da ich erstens eine
Verantwortung für meine Familie trage, mir zweitens dafür die physischen
Voraussetzungen fehlen und drittens ich lieber das Hirn benutze, statt um
mich zu schlagen.
Höre ich da eine gewisse Distanzierung heraus? Tatsächlich sollten sich all
diejenigen endlich von der revolutionsromantischen Vorstellung
verabschieden, der schwarze Block habe etwas mit "sozialen Unruhen" zu tun.
Da verhält sich Schäuble ebenso paranoid wie seine erklärten Gegner. Diese
Abenteurer, für die brennende Mülltonnen schon als politische Aktion
zählen, sind lediglich ein Ärgernis für Polizei und Anwohner, die um ihren
PKW oder ihre Mülltonnen bangen.

Und das gemeine Volk hat ohnehin kein Interesse an politisch bewußten
Unruhen. Das haut sich lieber gegenseitig auf die Birne, als dass es auf
die Idee käme, Paläste zu schleifen.

Der Staat, und das zeigt die BRD-Nachkriegsgeschichte, hat vor einer ganz
anderen Richtung Schiß: vor einer Radikalisierung der Gewerkschaften. Nicht
umsonst fielen alle DKP Mitglieder, mehrheitlich in Gewerkschaften
organisiert, unter die Berufsverbote, während die K-Gruppen relativ
unbehelligt blieben; auch im Schuldienst.

crosspost gelöscht weil kein unmittelbarer Bezug zu Recht.

Lex
Cartman
2010-08-08 03:24:18 UTC
Permalink
Post by Alex Bollhagen
Und? Ich trage mein Kapuzenshirt sogar bei der Arbeit - wenn es die
Witterung verlangt. Oder wenn ich hsv Fans ärgern will. In letzterem Falle
ist es selbstverständlich eine Art Uniform, das Zeichen der Pauli Anhänger.
Ich trage beim Fußball am liebsten eine Badeshorts und rosa
Gummistiefel. Deshalb verlieren wir auch immer, weil ich der Torwart bin
und die Badeshorts auf dem Kopf trage.
--
The Coon
Cartman
2010-08-08 03:28:20 UTC
Permalink
Die meisten Menschen machen sich nur mit dem wichtig, was sie gelernt haben,
anstatt zu lernen, was wirklich wichtig ist. Ein stalkendes Verleumdervieh
hat nur Stalking und Verleumdung gelernt, deshalb macht es sich damit
wichtig. Ist Stalking und Verleumdung wichtig, oder doch eher verzichtbar?
Ich bin der festen Überzeugung, daß notorische Verleumder genauso
verzichtbar sind wie ihre Verleumdungen und deswegen weg können.

Ein stalkendes verleumdendes Vieh mißbrauchte raub-rufmordenderweise meinen
Post by Cartman
Post by Alex Bollhagen
Und? Ich trage mein Kapuzenshirt sogar bei der Arbeit - wenn es die
Witterung verlangt. Oder wenn ich hsv Fans ärgern will. In letzterem
Falle ist es selbstverständlich eine Art Uniform, das Zeichen der Pauli
Anhänger.
Ich trage beim Fußball am liebsten eine Badeshorts und rosa
Gummistiefel. Deshalb verlieren wir auch immer, weil ich der Torwart bin
und die Badeshorts auf dem Kopf trage.
Das notorische Verleumdervieh, das versucht, meinen Nick durch Raub-Rufmord
an sich zu reißen, ist verzichtbar und kann beseitigt werden.
Wer immer es wegmacht, dem wird dafür Absolution zuteil werden. Gott hat
viel Verständnis dafür, wenn jemand einem notorischen Verleumder einen Stein
durch den Schädel schlägt oder ihm die Kehle aufschneidet, denn er selbst
haßt notorische Verleumder noch viel mehr, als es ein Mensch je könnte, und
er wird sie im Jüngsten Gericht allesamt grausamer hinrichten, als es ein
Nazi im KZ je tun oder ein Jude sich in Hollywood je ausdenken könnte.
Wer immer den notorischen Verleumder auf welche Weise auch immer beendet,
begeht eine Tugend und keine Sünde. Notorische Verleumder sind nämlich
genauso verzichtbar wie ihre Verleumdungen und üblen Nachreden und können
guten Gewissens notabgeschaltet werden.
--
The Coon
Thomas Fuchs
2010-08-08 09:39:42 UTC
Permalink
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
und wo zweitens steht, daß schwarze T-Shirts irgend etwas mit
einer "Uniform" zu tun haben sollen.
Einfach mal das Marketing einschlägiger Szeneläden studieren. Dort
zählen schwarze Kapuzenshirts und Sonnenbrillen (weil: Demos finden ja
stets bei grellem Sonnenlicht statt) als das Dolce&Gabana der
Streetfighter.
Und? Ich beispielsweise laufe grundsätzlich in schwarzen Klamotten rum,
Und? Ich trage mein Kapuzenshirt sogar bei der Arbeit - wenn es die
Witterung verlangt. Oder wenn ich hsv Fans ärgern will. In letzterem Falle
ist es selbstverständlich eine Art Uniform, das Zeichen der Pauli Anhänger.
Gut, hätten wir jetzt die modischen Geschmäcker geklärt.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Straßenkämpfer bin ich deswegen noch lange nicht,
Es ging schlicht um die Frage, ob schwarzes Outfit *bei Demos* als Mittel
zur Identifikation mit dem "Schwarzen Blocks" (Nomen est Omen) dient oder
nicht.
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will. Zum Beispiel wenn mal wieder staatliche Prügelorgien
inszeniert werden. Sicher ist es einfach zu erkennen, wenn einer, bloß
seiner politischen Überzeugung wegen, von staatlichen Schlägern vermöbelt
wird und sich dann der eine oder andere Demonstrant genötigt sieht, Notwehr
bzw. Nothilfe gegenüber den Verbrechern in Staatsschlägeruniform zu üben.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
da ich erstens eine
Verantwortung für meine Familie trage, mir zweitens dafür die physischen
Voraussetzungen fehlen und drittens ich lieber das Hirn benutze, statt um
mich zu schlagen.
Höre ich da eine gewisse Distanzierung heraus? Tatsächlich sollten sich
all diejenigen endlich von der revolutionsromantischen Vorstellung
verabschieden, der schwarze Block habe etwas mit "sozialen Unruhen" zu
tun. Da verhält sich Schäuble ebenso paranoid wie seine erklärten Gegner.
Diese Abenteurer, für die brennende Mülltonnen schon als politische Aktion
zählen, sind lediglich ein Ärgernis für Polizei und Anwohner, die um ihren
PKW oder ihre Mülltonnen bangen.
Sicher sind die Methoden, das kapitalfaschistische System in die Schranken
zu weisen, nicht gerade optimal. Es ist aber eben leider die einzige
Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Auch wenn ich mich freue, wenn so ein
Staatsschläger mal eines in die Fresse bekommt, denn es trifft nie den
falschen, ist es doch nicht ganz richtig, in den Staatsschlägern die
Ursache für zunehmende Verarmung der Massen, Luxussanierungen etc. zu
suchen. Trotzdem gilt im Schachspiel: Vor dem König fallen die Bauern.
Post by Alex Bollhagen
Und das gemeine Volk hat ohnehin kein Interesse an politisch bewußten
Unruhen. Das haut sich lieber gegenseitig auf die Birne, als dass es auf
die Idee käme, Paläste zu schleifen.
Das kann ich leider nicht wirklich entkräften.
Post by Alex Bollhagen
Der Staat, und das zeigt die BRD-Nachkriegsgeschichte, hat vor einer ganz
anderen Richtung Schiß: vor einer Radikalisierung der Gewerkschaften.
Aus meiner Sicht sind Gewerkschaften in der jetzigen und historischen Form
heute nicht mehr zeitgemäß. Was nützen die schönsten Tarifverträge, wenn
diese mittels Leiharbeit unterlaufen werden? Auch gibt es so lustige Ideen,
Firmen derart zu zerhacken, daß es in den einzelnen "Töchtern" keines
Betriebsrates mehr bedarf, da die Tochterfirmen schlicht zu klein sind.
Post by Alex Bollhagen
Nicht umsonst fielen alle DKP Mitglieder, mehrheitlich in Gewerkschaften
organisiert, unter die Berufsverbote, während die K-Gruppen relativ
unbehelligt blieben; auch im Schuldienst.
Gleichfalls die NS-Gruppen durften weiter ihren mehr oder minder braunen
Machenschaften nachgehen. Ich sage nur "Die braunen Wurzeln des BKA" von
Dieter Schenk.


Thomas Fuchs
Alex Bollhagen
2010-08-09 20:39:58 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Es ging schlicht um die Frage, ob schwarzes Outfit *bei Demos* als Mittel
zur Identifikation mit dem "Schwarzen Blocks" (Nomen est Omen) dient oder
nicht.
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn? Durch Randale G8 und
Globalisierung verhindern?
Post by Thomas Fuchs
Zum Beispiel wenn mal wieder staatliche Prügelorgien
inszeniert werden.
Du bist mir bereits mehrmals eine Antwort schuldig geblieben: wenn der
Staat durch Provokateure Demos zu kriminalisieren sucht, warum gebärdet
sich der Schwarze Block dann als nützlicher Idiot und zündet selbst
Mülltonnen und Autos an?
Post by Thomas Fuchs
Sicher ist es einfach zu erkennen, wenn einer, bloß
seiner politischen Überzeugung wegen, von staatlichen Schlägern vermöbelt
Das ist völlig realitätsfern. Und unlogisch. Sonst würde doch der Rest der
Demo auch verprügelt werden?
Post by Thomas Fuchs
wird und sich dann der eine oder andere Demonstrant genötigt sieht, Notwehr
bzw. Nothilfe gegenüber den Verbrechern in Staatsschlägeruniform zu üben.
"Militärische Gegenwehr"? Man, man, man ...
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
da ich erstens eine
Verantwortung für meine Familie trage, mir zweitens dafür die physischen
Voraussetzungen fehlen und drittens ich lieber das Hirn benutze, statt um
mich zu schlagen.
Höre ich da eine gewisse Distanzierung heraus? Tatsächlich sollten sich
all diejenigen endlich von der revolutionsromantischen Vorstellung
verabschieden, der schwarze Block habe etwas mit "sozialen Unruhen" zu
tun. Da verhält sich Schäuble ebenso paranoid wie seine erklärten Gegner.
Diese Abenteurer, für die brennende Mülltonnen schon als politische Aktion
zählen, sind lediglich ein Ärgernis für Polizei und Anwohner, die um ihren
PKW oder ihre Mülltonnen bangen.
Sicher sind die Methoden, das kapitalfaschistische System in die Schranken
zu weisen, nicht gerade optimal.
Netter Euphemismus für kontraproduktiv.
Post by Thomas Fuchs
Es ist aber eben leider die einzige
Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Auch wenn ich mich freue, wenn so ein
Staatsschläger mal eines in die Fresse bekommt, denn es trifft nie den
falschen, ist es doch nicht ganz richtig, in den Staatsschlägern die
Ursache für zunehmende Verarmung der Massen, Luxussanierungen etc. zu
suchen.
Wir hatten mal an einer Sperre vor Brokdorf eine Diskussion mit den
Behellmten und waren uns über die absurde Situation beider Seiten einig:
während wir uns gegenseitig bei Nacht und Regen durch die Wilster Marsch
scheuchen, sitzt der Dicke gemütlich in Oggersheim vor seinem Saumagen und
guckt grinsend in die Glotze. Macht Denken?

Wie Luxussanierung völlig friedlich verhindert werden kann, wurde gerade in
HH durch eine engagierte Bürgerbewegung unter Beweis gestellt.
Post by Thomas Fuchs
Trotzdem gilt im Schachspiel: Vor dem König fallen die Bauern.
Du hast ganz gerne mit Zinnsoldaten gespielt?
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Der Staat, und das zeigt die BRD-Nachkriegsgeschichte, hat vor einer ganz
anderen Richtung Schiß: vor einer Radikalisierung der Gewerkschaften.
Aus meiner Sicht sind Gewerkschaften in der jetzigen und historischen Form
heute nicht mehr zeitgemäß.
Die Alternative wäre? Ich wollte übrigens nicht über die Sinnhaftigkeit der
Gewerkschaften diskutieren, sondern meine Meinung über die Ängste der
Herrschenden kund tun.
Post by Thomas Fuchs
Was nützen die schönsten Tarifverträge, wenn
diese mittels Leiharbeit unterlaufen werden?
Das gehört in die Abteilung Politik, die ...
Post by Thomas Fuchs
Auch gibt es so lustige Ideen,
Firmen derart zu zerhacken, daß es in den einzelnen "Töchtern" keines
Betriebsrates mehr bedarf, da die Tochterfirmen schlicht zu klein sind.
... über die Leitplanken im Betriebsverfassungsgesetz zu entscheiden hat.

Dennoch ist es ein großer Unterschied, ob im DGB über einen Generalstreik
diskutiert wird oder ob merkbefreite Deppen Autos anzünden.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Nicht umsonst fielen alle DKP Mitglieder, mehrheitlich in Gewerkschaften
organisiert, unter die Berufsverbote, während die K-Gruppen relativ
unbehelligt blieben; auch im Schuldienst.
Gleichfalls die NS-Gruppen durften weiter ihren mehr oder minder braunen
Machenschaften nachgehen. Ich sage nur "Die braunen Wurzeln des BKA" von
Dieter Schenk.
Und das hat jetzt genau was mit meinem Beispiel zu tun? Versuch mal
Beiträge ohne deinen Beißreflex zu lesen.

Lex
mucky
2010-08-09 21:12:28 UTC
Permalink
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Es ging schlicht um die Frage, ob schwarzes Outfit *bei Demos* als Mittel
zur Identifikation mit dem "Schwarzen Blocks" (Nomen est Omen) dient oder
nicht.
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn?
:))
Z.B. in der Beschwerde eines/des Chefs der DGB auf einer
Demonstration, im Kanzleramt werde ihm vorgeworfen:
"Du bekommst ja keine !00 000 Menschen mehr auf die
Straße." (frei zitiert)

Sicher liegt der Grund in den Menschen, nie in der
Organisation. Naja, zumindest für Leute die sich die
sich die Hosen mit der Kneifzange anziehen oder doch
U- Boot?

Gerd
Alex Bollhagen
2010-08-10 19:48:42 UTC
Permalink
Post by mucky
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Es ging schlicht um die Frage, ob schwarzes Outfit *bei Demos* als Mittel
zur Identifikation mit dem "Schwarzen Blocks" (Nomen est Omen) dient oder
nicht.
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn?
:))
Z.B. in der Beschwerde eines/des Chefs der DGB auf einer
"Du bekommst ja keine !00 000 Menschen mehr auf die
Straße." (frei zitiert)
Schießt dir immer gleich die Milch in die Brust, wenn kleine Revoluzzer
kritisiert werden?
Post by mucky
Sicher liegt der Grund in den Menschen, nie in der
Organisation.
Eines bedingt das Andere. Und umgekehrt. Hängt vom Dialekt ab.
Post by mucky
Naja, zumindest für Leute die sich die
sich die Hosen mit der Kneifzange anziehen oder doch
U- Boot?
Ich bin alles, was dein schwermütiges Largo dir so zuspielt. Sollst ja auch
etwas Spaß im Leben haben.

Kaleu und Helau
mucky
2010-08-10 20:22:26 UTC
Permalink
Post by Alex Bollhagen
Post by mucky
Post by Alex Bollhagen
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn?
:))
Z.B. in der Beschwerde eines/des Chefs der DGB auf einer
"Du bekommst ja keine !00 000 Menschen mehr auf die
Straße." (frei zitiert)
Schießt dir immer gleich die Milch in die Brust, wenn kleine Revoluzzer
kritisiert werden?
Nicht zu bemerken, ich hatte nur eine Frage beantwortet.
Post by Alex Bollhagen
Post by mucky
Sicher liegt der Grund in den Menschen, nie in der
Organisation.
Eines bedingt das Andere. Und umgekehrt. Hängt vom Dialekt ab.
Na wenn es nur der Dialekt ist. Es beruhigt, bedarf kaum Bewegung.
DGB eben, bedient nunmehr zu Teilen die Mitte.
SPD den Frühschoppen, CDU den allabendlichen Stammtisch
oder die Trinkhalle. Der Schweiß tritt aus allen Poren.
Post by Alex Bollhagen
Post by mucky
Naja, zumindest für Leute die sich die
sich die Hosen mit der Kneifzange anziehen oder doch
U- Boot?
Ich bin alles, was dein schwermütiges Largo dir so zuspielt. Sollst ja auch
etwas Spaß im Leben haben.
Kaum, im besten Falle geringfügiges PR-Teil dessen.
Post by Alex Bollhagen
Kaleu und Helau
Sicher Spaß ist letztlich auch individuell,
"Kreuzberger Nächte" eben.
Alex Bollhagen
2010-08-11 18:03:05 UTC
Permalink
Post by mucky
Post by Alex Bollhagen
Post by mucky
Post by Alex Bollhagen
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn?
:))
Z.B. in der Beschwerde eines/des Chefs der DGB auf einer
"Du bekommst ja keine !00 000 Menschen mehr auf die
Straße." (frei zitiert)
Schießt dir immer gleich die Milch in die Brust, wenn kleine Revoluzzer
kritisiert werden?
Nicht zu bemerken, ich hatte nur eine Frage beantwortet.
Beantwortet? Aber schön, wenn sich Menschen kindliche Verhaltensweisen
bewahrt haben: "Die anderen sind aber auch doof."

Wenn es um die Bewertung zwanghaften Ausweichens geht, sollte man die
mucky-Skala einführen.
Post by mucky
Post by Alex Bollhagen
Post by mucky
Sicher liegt der Grund in den Menschen, nie in der
Organisation.
Eines bedingt das Andere. Und umgekehrt. Hängt vom Dialekt ab.
Na wenn es nur der Dialekt ist. Es beruhigt, bedarf kaum Bewegung.
DGB eben, bedient nunmehr zu Teilen die Mitte.
SPD den Frühschoppen, CDU den allabendlichen Stammtisch
oder die Trinkhalle. Der Schweiß tritt aus allen Poren.
Wie war gleich nochmal die übergeordnete Frage?

Lex
mucky
2010-08-11 18:11:13 UTC
Permalink
Post by Alex Bollhagen
Wenn es um die Bewertung zwanghaften Ausweichens geht, sollte man die
mucky-Skala einführen.
Vielleicht hast du noch mal ein wenig Zeit die eigene
"Bewertungsskala" zu betrachten.

EOT
Alex Bollhagen
2010-08-11 20:57:09 UTC
Permalink
Post by mucky
Post by Alex Bollhagen
Wenn es um die Bewertung zwanghaften Ausweichens geht, sollte man die
mucky-Skala einführen.
Vielleicht hast du noch mal ein wenig Zeit die eigene
"Bewertungsskala" zu betrachten.
Kaum. Muß Maulwürfe züchten.
Post by mucky
EOT
I`ve seen your fairground hair,
your seaside eyes
Your vampire tooth, your little truth
Your tiny lies
I know your trembling hand, your guilty prize
Your sleeping limbs, your foreign hymns
Your midnight cries
So dry your eyes
And turn your head away
Now there`s nothing more to say
Now you`re gone away

Lament (Nick Cave)

Thomas Fuchs
2010-08-10 18:54:33 UTC
Permalink
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Es ging schlicht um die Frage, ob schwarzes Outfit *bei Demos* als
Mittel zur Identifikation mit dem "Schwarzen Blocks" (Nomen est Omen)
dient oder nicht.
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn? Durch Randale G8 und
Globalisierung verhindern?
Das ist doch Käse. Wer fing denn mit den Randalen um Heiligendamm an? Da gab
es nachweislich mindestens einen Agent Provocateur, der zur Gewalt
anstachelte. Erst hieß es von offizieller Seite, daß da nichts dran wäre
und als der Fakt nicht mehr zu leugnen war, räumte man den Einsatz
derartiger Verbrecher ein. Wirklich schade, daß der nicht an den Richtigen
gekommen ist - das wäre ein schöner Spaß geworden.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Zum Beispiel wenn mal wieder staatliche Prügelorgien
inszeniert werden.
Du bist mir bereits mehrmals eine Antwort schuldig geblieben: wenn der
Staat durch Provokateure Demos zu kriminalisieren sucht, warum gebärdet
sich der Schwarze Block dann als nützlicher Idiot und zündet selbst
Mülltonnen und Autos an?
Diese Frage mußt Du denen stellen, die solch einen Unsinn verzapfen. Ich
interpretiere dieses Verhalten als das Erkennen der Ausweglosigkeit und
nicht jeder ist in der Lage, beispielsweise Politiker anzuschreiben.
Gemäßigte Vertreter finden auch nicht jede Aktion toll - vor allem, wenn es
das hart erarbeitete Eigentum der bzw. die Otto Normalbürger selbst trifft.
Es ist in der Tat bescheuert, zehn Jahre alte Klein~ und Mittelklassewagen
abzufackeln, denn die gehören garantiert nicht denen, die man bekämpfen
will.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Sicher ist es einfach zu erkennen, wenn einer, bloß
seiner politischen Überzeugung wegen, von staatlichen Schlägern vermöbelt
Das ist völlig realitätsfern. Und unlogisch. Sonst würde doch der Rest der
Demo auch verprügelt werden?
Ist es nicht, bitteschön:
,---<http://www.kritische-polizisten.de/>
| [...]
| Momente der Gewalt gegenüber Bürgern ereignen sich jeweils viele hunderte
| Male, bis sie vielleicht einmal zufällig dokumentiert werden können, wie
| der Tritt mit dem Stiefel eines Polizisten gegen den Kopf eines liegenden
| Demonstranten in Berlin-Kreuzberg am 1. Mai 2010.
| [...]
'---
Demonstranten provozieren (selbst erlebt) und vermöbeln (selbst gesehen) ist
die Aufgabe der uniformierten Schläger. Was hatte man wohl hier

geplant? Die Einzelfallthese ist schlicht unhaltbar, was
Staatsschlägergewalt angeht. Dank diverser Videoplattformen wird sich der
mehrheitliche Blick auf diese steuerfinanzierten Verbrecher in den nächsten
Jahren ändern, davon bin ich überzeugt.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
wird und sich dann der eine oder andere Demonstrant genötigt sieht,
Notwehr bzw. Nothilfe gegenüber den Verbrechern in Staatsschlägeruniform
zu üben.
"Militärische Gegenwehr"? Man, man, man ...
So weit würde ich nicht gehen, man sollte aber gegenüber den staatlichen
Verbrecherbanden mit analogem Corpsgeist adäquat begegnen und da ist
einigermaßen einheitliche Kleidung ein Part davon, den man genau deswegen
verhindern möchte.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
da ich erstens eine
Verantwortung für meine Familie trage, mir zweitens dafür die
physischen Voraussetzungen fehlen und drittens ich lieber das Hirn
benutze, statt um mich zu schlagen.
Höre ich da eine gewisse Distanzierung heraus? Tatsächlich sollten sich
all diejenigen endlich von der revolutionsromantischen Vorstellung
verabschieden, der schwarze Block habe etwas mit "sozialen Unruhen" zu
tun. Da verhält sich Schäuble ebenso paranoid wie seine erklärten
Gegner. Diese Abenteurer, für die brennende Mülltonnen schon als
politische Aktion zählen, sind lediglich ein Ärgernis für Polizei und
Anwohner, die um ihren PKW oder ihre Mülltonnen bangen.
Sicher sind die Methoden, das kapitalfaschistische System in die
Schranken zu weisen, nicht gerade optimal.
Netter Euphemismus für kontraproduktiv.
Immerhin widersprichst Du der Bezeichnung "das kapitalfaschistische System"
nicht. Somit scheine ich damit nicht völlig daneben zu liegen.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Es ist aber eben leider die einzige
Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Auch wenn ich mich freue, wenn so
ein Staatsschläger mal eines in die Fresse bekommt, denn es trifft nie
den falschen, ist es doch nicht ganz richtig, in den Staatsschlägern die
Ursache für zunehmende Verarmung der Massen, Luxussanierungen etc. zu
suchen.
Wir hatten mal an einer Sperre vor Brokdorf eine Diskussion mit den
während wir uns gegenseitig bei Nacht und Regen durch die Wilster Marsch
scheuchen, sitzt der Dicke gemütlich in Oggersheim vor seinem Saumagen und
guckt grinsend in die Glotze. Macht Denken?
Deswegen sagte ich ja auch weiter unten, daß letztlich die Büttel des
Systems nicht die Verantwortlichen für dieses System sind. Sie sind aber
die Bauern, die den König schützen. Wenn man an den König ran will, kann
man vielleicht einen Springer bemühen, so man hat.
Post by Alex Bollhagen
Wie Luxussanierung völlig friedlich verhindert werden kann, wurde gerade
in HH durch eine engagierte Bürgerbewegung unter Beweis gestellt.
Es gibt die vielen anderen Beweise, die genau das Gegenteil belegen.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Trotzdem gilt im Schachspiel: Vor dem König fallen die Bauern.
Du hast ganz gerne mit Zinnsoldaten gespielt?
Nee, mit Gummi-Indianern
<http://shop.ebay.de/i.html?_nkw=gummi%20indianer>,
denn das Zinn benutzte ich zum Zusammenlöten diverser Schaltungen.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Der Staat, und das zeigt die BRD-Nachkriegsgeschichte, hat vor einer
ganz anderen Richtung Schiß: vor einer Radikalisierung der
Gewerkschaften.
Aus meiner Sicht sind Gewerkschaften in der jetzigen und historischen
Form heute nicht mehr zeitgemäß.
Die Alternative wäre?
Dezentrale Vernetzung Betroffener beispielsweise. Wenn sich alle
Krankenschwestern einig wären, nicht mehr für einen Hungerlohn zu arbeiten
und dies auch durchzögen - was dann? Die Lokführer haben es letztlich
vorgemacht, daß unentbehrliche Berufsgruppen letztlich doch am längeren
Hebel sitzen und die Piloten machen das auch alljährlich vor. Sicher sind
gewerkschaftliche Strukturen dahinter, die ich allerdings für überflüssig
halte. Und Organisationen a la Verdi - reden wir nicht drüber.
Post by Alex Bollhagen
Ich wollte übrigens nicht über die Sinnhaftigkeit
der Gewerkschaften diskutieren, sondern meine Meinung über die Ängste der
Herrschenden kund tun.
Gut, ich habe verstanden.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Was nützen die schönsten Tarifverträge, wenn
diese mittels Leiharbeit unterlaufen werden?
Das gehört in die Abteilung Politik, die ...
Post by Thomas Fuchs
Auch gibt es so lustige Ideen,
Firmen derart zu zerhacken, daß es in den einzelnen "Töchtern" keines
Betriebsrates mehr bedarf, da die Tochterfirmen schlicht zu klein sind.
... über die Leitplanken im Betriebsverfassungsgesetz zu entscheiden hat.
Dennoch ist es ein großer Unterschied, ob im DGB über einen Generalstreik
diskutiert wird oder ob merkbefreite Deppen Autos anzünden.
Mag sein. Daß insbesondere der DGB in den letzten Jahren immer mehr an
Einfluß verloren hat, ist aber nicht zu leugnen, würde ich mal sagen.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Nicht umsonst fielen alle DKP Mitglieder, mehrheitlich in Gewerkschaften
organisiert, unter die Berufsverbote, während die K-Gruppen relativ
unbehelligt blieben; auch im Schuldienst.
Gleichfalls die NS-Gruppen durften weiter ihren mehr oder minder braunen
Machenschaften nachgehen. Ich sage nur "Die braunen Wurzeln des BKA" von
Dieter Schenk.
Und das hat jetzt genau was mit meinem Beispiel zu tun? Versuch mal
Beiträge ohne deinen Beißreflex zu lesen.
Das habe ich, ich brachte lediglich ein Gegenbeispiel, denn war es doch der
CDU-Neofaschist Adenauer, der meinte, daß mit der "Naziriecherei" mal
Schluß sein müsse, dafür in der Kommunistenriecherei und Militarisierung
der BRD um so fleißiger war. Offenbar ging es dem Adenauer im KZ zu gut,
vielleicht war er gar einer der eifrigen Kapos, der Kommunisten verriet.


Thomas Fuchs
Alex Bollhagen
2010-08-11 18:05:19 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn? Durch Randale G8 und
Globalisierung verhindern?
Das ist doch Käse.
Nope, das war eine Frage und bekanntlich gibt es nur dumme Antworten.
Post by Thomas Fuchs
Wer fing denn mit den Randalen um Heiligendamm an?
In diesem Zusammenhang irrelevant.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Du bist mir bereits mehrmals eine Antwort schuldig geblieben: wenn der
Staat durch Provokateure Demos zu kriminalisieren sucht, warum gebärdet
sich der Schwarze Block dann als nützlicher Idiot und zündet selbst
Mülltonnen und Autos an?
Diese Frage mußt Du denen stellen, die solch einen Unsinn verzapfen. Ich
interpretiere dieses Verhalten als das Erkennen der Ausweglosigkeit und
nicht jeder ist in der Lage, beispielsweise Politiker anzuschreiben.
Das klingt jetzt so, als wären da einige Minderbemittelte unterwegs. Stellt
sich die Frage, warum ihre Begleiter nichts dagegen unternehmen. Allerdings
scheint man es in der Szene "billigend in Kauf" zu nehmen, wenn ich die
beliebten Motive auf Aufkleber und Flugblätter sehe: Skimasken und
gespannte Zwillen.
Post by Thomas Fuchs
Es ist in der Tat bescheuert, zehn Jahre alte Klein~ und Mittelklassewagen
abzufackeln, denn die gehören garantiert nicht denen, die man bekämpfen
will.
Tja ...
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Sicher ist es einfach zu erkennen, wenn einer, bloß
seiner politischen Überzeugung wegen, von staatlichen Schlägern vermöbelt
Das ist völlig realitätsfern. Und unlogisch. Sonst würde doch der Rest der
Demo auch verprügelt werden?
,---<http://www.kritische-polizisten.de/>
Wenn das der Normalfall wäre, müsste ich heute mit mehrfach gebrochenen
Knochen im Rollstuhl sitzen. Außer Belästigungen durch Tränengas und
Wasserwerfer war aber nix. Liegt wohl daran, dass ich nie einen Stein in
der Hand hatte.

Es kam allerdings vor, dass die Schwarzen durch ihre Aktionen eine Stampede
auslösten, unter denen auch friedliche Demoteilnehmer litten.
Post by Thomas Fuchs
| [...]
| Momente der Gewalt gegenüber Bürgern ereignen sich jeweils viele hunderte
| Male, bis sie vielleicht einmal zufällig dokumentiert werden können,
Also Spekulation.
Post by Thomas Fuchs
| wie der Tritt mit dem Stiefel eines Polizisten gegen den Kopf eines liegenden
| Demonstranten in Berlin-Kreuzberg am 1. Mai 2010.
| [...]
'---
Demonstranten provozieren (selbst erlebt) und vermöbeln (selbst gesehen) ist
die Aufgabe der uniformierten Schläger. Was hatte man wohl hier
http://youtu.be/FEbdAyi4IrM
geplant? Die Einzelfallthese ist schlicht unhaltbar, was
Staatsschlägergewalt angeht.
Du übst dich in der gleichen Technik wie Wunderheiler in der
Esoterik-Szene. Wer immer nur Ausschau nach dem gewünschten Ergebnis hält,
bekommt irgendwann zwangsläufig das erwartete Ergebnis. Sammle einfach mal
Berichte über Demos und vergleiche. Und beobachte, in welchem Zusammenhang
und bei welcher Beteiligung Gewalt entsteht ...
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Sicher sind die Methoden, das kapitalfaschistische System in die
Schranken zu weisen, nicht gerade optimal.
Netter Euphemismus für kontraproduktiv.
Immerhin widersprichst Du der Bezeichnung "das kapitalfaschistische System"
nicht. Somit scheine ich damit nicht völlig daneben zu liegen.
Dein Satz ist in doppelter Hinsicht kontraproduktiv:

Einerseits überlagern gewaltsame Auseinandersetzungen in der
Berichterstattung das eigentliche Ziel einer Demo.

Andererseits durch die Verniedlichung des F. mit deiner fahrlässigen
Zuschreibung für alles, was dir nicht in den Kram passt. Du läufst überdies
Gefahr, von den allgegenwärtigen U-Bootjägern als derjenige "identifiziert"
zu werden, der durch dramatische Beschreibungen potenzielle Demo-Teilnehmer
abschrecken möchte. Aber es stimmt schon: ich habe es aufgegeben, dagegen
zu schreiben.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Wir hatten mal an einer Sperre vor Brokdorf eine Diskussion mit den
während wir uns gegenseitig bei Nacht und Regen durch die Wilster Marsch
scheuchen, sitzt der Dicke gemütlich in Oggersheim vor seinem Saumagen und
guckt grinsend in die Glotze. Macht Denken?
Deswegen sagte ich ja auch weiter unten, daß letztlich die Büttel des
Systems nicht die Verantwortlichen für dieses System sind. Sie sind aber
die Bauern, die den König schützen.
Und wo ist es jemals gelungen, den König auch nur zu kratzen?
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Wie Luxussanierung völlig friedlich verhindert werden kann, wurde gerade
in HH durch eine engagierte Bürgerbewegung unter Beweis gestellt.
Es gibt die vielen anderen Beweise, die genau das Gegenteil belegen.
Bürgerinis sind nicht immer erfolgreich. Der schwarze Block ist dagegen nie
erfolgreich. (von einem einzigen Fall in der langen Geschichte abgesehen
...)

Lex
Thomas Fuchs
2010-08-12 06:02:58 UTC
Permalink
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn? Durch Randale G8 und
Globalisierung verhindern?
Das ist doch Käse.
Nope, das war eine Frage und bekanntlich gibt es nur dumme Antworten.
Du unterstellst mit Deiner Frage, daß sich fast nur Randalierer auf
Demonstrationen herumdrücken würden - wenigstens potentielle.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Wer fing denn mit den Randalen um Heiligendamm an?
In diesem Zusammenhang irrelevant.
Ach so, das sehe ich aber grundsätzlich anders, zumal in/um Heiligendamm
nicht das erste Mal staatliche Provokateure zum Einsatz kamen. Sowas ist
eines Rechtsstaates unwürdig und konterkariert diesen.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Du bist mir bereits mehrmals eine Antwort schuldig geblieben: wenn der
Staat durch Provokateure Demos zu kriminalisieren sucht, warum gebärdet
sich der Schwarze Block dann als nützlicher Idiot und zündet selbst
Mülltonnen und Autos an?
Diese Frage mußt Du denen stellen, die solch einen Unsinn verzapfen. Ich
interpretiere dieses Verhalten als das Erkennen der Ausweglosigkeit und
nicht jeder ist in der Lage, beispielsweise Politiker anzuschreiben.
Das klingt jetzt so, als wären da einige Minderbemittelte unterwegs.
Einige gibt es sicherlich unter den Vielen.
Post by Alex Bollhagen
Stellt sich die Frage, warum ihre Begleiter nichts dagegen unternehmen.
Das ist nun einmal falsch. Nehmen wir die Enttarnung des staatlichen
Provokateurs zu Heiligendamm: Wäre es so, wie Du behauptest, wären die
Provozierten darauf angesprungen und hätten losgelegt.
Post by Alex Bollhagen
Allerdings scheint man es in der Szene "billigend in Kauf" zu nehmen, wenn
ich die beliebten Motive auf Aufkleber und Flugblätter sehe: Skimasken und
gespannte Zwillen.
Wann kamen Zwillen zum letzten Mal zum Einsatz? Bei welcher Demonstration
der letzten Zeit wurde nicht geknüppelt und Giftgas (immerhin sind schon
einige Todesfälle nach dem Einsatz des ach so harmlosen Pfeffersprays
dokumentiert) eingesetzt? Auch wenn sich die Szene militant darstellt,
heißt das noch lange nicht, daß sie militant ist; auch wenn sich die
staatlichen Schlägerhorden als Opfer ausufernder Gewalt darstellt, heißt
das noch lange nicht, das sie keine Gewalttäter sind.
Die Anzahl der staatsschlägerischen Opfer ist lächerlich, wenn man dazu die
Unfälle beispielsweise auf Baustellen anschaut. Wenn man dann noch die
Opfer von Staatsschlägern betrachtet...
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Es ist in der Tat bescheuert, zehn Jahre alte Klein~ und
Mittelklassewagen abzufackeln, denn die gehören garantiert nicht denen,
die man bekämpfen will.
Tja ...
Eben. Davon abgesehen, stellt sich der Staat BRD hin und legitimiert
gezielte Morde an Afghanen - ein anderes Thema, was allerdings aufzeigt,
wie es so im Kern des Staates tickt. Und da glaubst Du noch, innenpolitisch
sähe es anders aus?
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Sicher ist es einfach zu erkennen, wenn einer, bloß
seiner politischen Überzeugung wegen, von staatlichen Schlägern vermöbelt
Das ist völlig realitätsfern. Und unlogisch. Sonst würde doch der Rest
der Demo auch verprügelt werden?
,---<http://www.kritische-polizisten.de/>
Wenn das der Normalfall wäre, müsste ich heute mit mehrfach gebrochenen
Knochen im Rollstuhl sitzen.
Nun, gestern wurde wieder ein Fall bekannt:
<http://www.jungewelt.de/2010/08-11/051.php>
Es handelt sich "nur" um falsche Verdächtigungen. Wie das, wo doch die
braven Opferpolizisten _immer_ die Wahrheit sagen?
Post by Alex Bollhagen
Außer Belästigungen durch Tränengas und
Wasserwerfer war aber nix.
Beide Terrorwaffen sollte man nicht verharmlosen!
Post by Alex Bollhagen
Liegt wohl daran, dass ich nie einen Stein in
der Hand hatte.
Nein, Du hattest einfach nur Glück bzw. waren die Demonstrationen vor
einigen Jahren eben nicht Trainingslager der staatlichen Schlägerhorden.
Post by Alex Bollhagen
Es kam allerdings vor, dass die Schwarzen durch ihre Aktionen eine
Stampede auslösten, unter denen auch friedliche Demoteilnehmer litten.
Panik unter wem? Ein Gefühl von Panik überfällt mich allenfalls beim Anblick
der staatlichen Terrorbanden! Mit "Schwarzen" hatte ich noch nie ein
Problem.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
| [...]
| Momente der Gewalt gegenüber Bürgern ereignen sich jeweils viele
| hunderte Male, bis sie vielleicht einmal zufällig dokumentiert werden
| können,
Also Spekulation.
Ach so. Aber Deine Spekulation, die "Schwarzen" wären diejenigen, die
anfangen würden, ist keine solche? Weil, wie weiter oben aufgezeigt, die
staatlichen Schlägerhorden immer bei der "Wahrheit" bleiben und dies so
über einschlägige Medien kolportiert wird?
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
| wie der Tritt mit dem Stiefel eines Polizisten gegen den Kopf eines
| liegenden Demonstranten in Berlin-Kreuzberg am 1. Mai 2010.
| [...]
'---
Demonstranten provozieren (selbst erlebt) und vermöbeln (selbst gesehen)
ist die Aufgabe der uniformierten Schläger. Was hatte man wohl hier
http://youtu.be/FEbdAyi4IrM
geplant? Die Einzelfallthese ist schlicht unhaltbar, was
Staatsschlägergewalt angeht.
Du übst dich in der gleichen Technik wie Wunderheiler in der
Esoterik-Szene. Wer immer nur Ausschau nach dem gewünschten Ergebnis hält,
bekommt irgendwann zwangsläufig das erwartete Ergebnis.
Aha, also bleibst Du bei der Einzelfallthese, obgleich selbst kritische
Polizisten diese widerlegen. Bleibt die Frage: Woher beziehst Du Deine
Informationen?
Post by Alex Bollhagen
Sammle einfach mal
Berichte über Demos und vergleiche.
Genau das mache ich und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß gerade in den
letzten Jahren der Trend zu staatlichen Gewaltorgien und ~
Machtdemonstrationen erschreckend ist.
Post by Alex Bollhagen
Und beobachte, in welchem Zusammenhang
und bei welcher Beteiligung Gewalt entsteht ...
Da reicht schon ein Transparent, das 5 cm zu lang ist - eine ungeheuerliche
Provokation von den bösen "Schwarzen", die man unter Inkaufnahme mehr oder
weniger schwer verletzter Demonstranten im Keim ersticken muß. Und der
jüngst bekannt gewordene gezielte Kopftritt - der am Boden Liegende war
doch selber schuld, nicht wahr?
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Sicher sind die Methoden, das kapitalfaschistische System in die
Schranken zu weisen, nicht gerade optimal.
Netter Euphemismus für kontraproduktiv.
Immerhin widersprichst Du der Bezeichnung "das kapitalfaschistische
System" nicht. Somit scheine ich damit nicht völlig daneben zu liegen.
Einerseits überlagern gewaltsame Auseinandersetzungen in der
Berichterstattung das eigentliche Ziel einer Demo.
Andererseits durch die Verniedlichung des F. mit deiner fahrlässigen
Zuschreibung für alles, was dir nicht in den Kram passt.
Die Tendenzen des Staates sind eindeutig faschistoid. Das sehen mittlerweile
immer mehr Leute so, die mich gestern noch für meine Prognosen maßregelten.
Post by Alex Bollhagen
Du läufst
überdies Gefahr, von den allgegenwärtigen U-Bootjägern als derjenige
"identifiziert" zu werden, der durch dramatische Beschreibungen
potenzielle Demo-Teilnehmer abschrecken möchte.
Daß eine Demo kein Sonntagsspaziergang ist, sollte jeder wissen, der
fahrlässig mit dem Kinderwagen zu einer solchen unterwegs ist.
Post by Alex Bollhagen
Aber es stimmt schon: ich
habe es aufgegeben, dagegen zu schreiben.
Ich weiß nicht, auf welchen Demos Du warst - Du sprachst von denen, da die
Polizei sogar auf Deiner Seite stand und nicht wegen Pillepalle der Knüppel
gezückt wurde. Diese Zeiten sind längst vorbei, darauf kannst Du einen
lassen! Heute reichen geringste Anlässe, um draufhauen zu können.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Wir hatten mal an einer Sperre vor Brokdorf eine Diskussion mit den
während wir uns gegenseitig bei Nacht und Regen durch die Wilster Marsch
scheuchen, sitzt der Dicke gemütlich in Oggersheim vor seinem Saumagen
und guckt grinsend in die Glotze. Macht Denken?
Deswegen sagte ich ja auch weiter unten, daß letztlich die Büttel des
Systems nicht die Verantwortlichen für dieses System sind. Sie sind aber
die Bauern, die den König schützen.
Und wo ist es jemals gelungen, den König auch nur zu kratzen?
In der DDR '89 beispielsweise.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Wie Luxussanierung völlig friedlich verhindert werden kann, wurde gerade
in HH durch eine engagierte Bürgerbewegung unter Beweis gestellt.
Es gibt die vielen anderen Beweise, die genau das Gegenteil belegen.
Bürgerinis sind nicht immer erfolgreich. Der schwarze Block ist dagegen
nie erfolgreich. (von einem einzigen Fall in der langen Geschichte
abgesehen ...)
Gut, Deine Meinung - weiten wir den Thread thematisch nicht noch weiter auf.


Thomas Fuchs
Alex Bollhagen
2010-08-12 20:24:10 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn? Durch Randale G8 und
Globalisierung verhindern?
Das ist doch Käse.
Nope, das war eine Frage und bekanntlich gibt es nur dumme Antworten.
Du unterstellst mit Deiner Frage, daß sich fast nur Randalierer auf
Demonstrationen herumdrücken würden - wenigstens potentielle.
Ich möchte nur wissen, welche Stärke verhindert werden soll. Ist doch nicht
schwer zu verstehen, odr?
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Allerdings scheint man es in der Szene "billigend in Kauf" zu nehmen, wenn
ich die beliebten Motive auf Aufkleber und Flugblätter sehe: Skimasken und
gespannte Zwillen.
Wann kamen Zwillen zum letzten Mal zum Einsatz?
Schon mal den Begriff "Symbolik" gehört?
Post by Thomas Fuchs
Bei welcher Demonstration
der letzten Zeit wurde nicht geknüppelt und Giftgas (immerhin sind schon
einige Todesfälle nach dem Einsatz des ach so harmlosen Pfeffersprays
dokumentiert) eingesetzt?
Hier in HH gab es einige. Für Schulreform, gegen Schulreform, gegen
Luxussanierung. Alle hatten eine Gemeinsamkeit: es fehlte der Schwarze
Block!
Post by Thomas Fuchs
Auch wenn sich die Szene militant darstellt, heißt das noch lange nicht, daß sie militant ist;
Schon klar, die wollen nur spielen ...
Post by Thomas Fuchs
Die Anzahl der staatsschlägerischen Opfer ist lächerlich, wenn man dazu die
Unfälle beispielsweise auf Baustellen anschaut.
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Schon gewußt?
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Sicher ist es einfach zu erkennen, wenn einer, bloß
seiner politischen Überzeugung wegen, von staatlichen Schlägern vermöbelt
Das ist völlig realitätsfern. Und unlogisch. Sonst würde doch der Rest
der Demo auch verprügelt werden?
,---<http://www.kritische-polizisten.de/>
Wenn das der Normalfall wäre, müsste ich heute mit mehrfach gebrochenen
Knochen im Rollstuhl sitzen.
<http://www.jungewelt.de/2010/08-11/051.php>
Es handelt sich "nur" um falsche Verdächtigungen. Wie das, wo doch die
braven Opferpolizisten _immer_ die Wahrheit sagen?
Post by Alex Bollhagen
Außer Belästigungen durch Tränengas und
Wasserwerfer war aber nix.
Beide Terrorwaffen sollte man nicht verharmlosen!
Wer glaubt, er müsse eine Polizeikette durchbrechen oder er habe ein Recht
darauf, bis zum kalten Buffet eines Tagungsbüros zu marschieren, muß damit
leben. Und weiß das auch. “If the kitchen's too hot, get out!”

Ist noch nicht mal so ungesund: danach hatte ich immer einige Stunden keine
Lust auf Zigaretten.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Liegt wohl daran, dass ich nie einen Stein in der Hand hatte.
Nein, Du hattest einfach nur Glück bzw. waren die Demonstrationen vor
einigen Jahren eben nicht Trainingslager der staatlichen Schlägerhorden.
Ich liebe Ossis, die mir meine Welt erklären!
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Es kam allerdings vor, dass die Schwarzen durch ihre Aktionen eine
Stampede auslösten, unter denen auch friedliche Demoteilnehmer litten.
Panik unter wem?
Wenn die Behellmten ausrücken, kommen in der Hektik manchmal auch
friedliche Teilnehmer unter die Stiefel. Das ist wohl richtig. Liegt oft
aber auch daran, dass die Autonomen gerne Schutz in der Menge suchen. Das
sind meine ganz besonderen Lieblinge! Und diejenigen, die die Aufforderung
"Keine Gewalt" mit "Wir lassen uns unseren Widerstand nicht vorschreiben"
beantworten.
Post by Thomas Fuchs
Ein Gefühl von Panik überfällt mich allenfalls beim Anblick
der staatlichen Terrorbanden!
Ich weiß. Autonome sind sehr sensible Kerlchen.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
| [...]
| Momente der Gewalt gegenüber Bürgern ereignen sich jeweils viele
| hunderte Male, bis sie vielleicht einmal zufällig dokumentiert werden
| können,
Also Spekulation.
Ach so. Aber Deine Spekulation, die "Schwarzen" wären diejenigen, die
anfangen würden, ist keine solche?
Keine Spekulation. Eigene, oft unschöne Erfahrungen. Schon weil man blöd
als Verräter angemacht wird, wenn man für friedlichen Ablauf wirbt.
Post by Thomas Fuchs
Weil, wie weiter oben aufgezeigt, die
staatlichen Schlägerhorden immer bei der "Wahrheit" bleiben und dies so
über einschlägige Medien kolportiert wird?
Post by Alex Bollhagen
Du übst dich in der gleichen Technik wie Wunderheiler in der
Esoterik-Szene. Wer immer nur Ausschau nach dem gewünschten Ergebnis hält,
bekommt irgendwann zwangsläufig das erwartete Ergebnis.
Aha, also bleibst Du bei der Einzelfallthese, obgleich selbst kritische
Polizisten diese widerlegen. Bleibt die Frage: Woher beziehst Du Deine
Informationen?
Ich habe es tatsächlich erlebt, dass die Behellmten überzogen reagieren.
Allerdings immer im Zusammenhang mit den Autonomen. Zufall?
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Sammle einfach mal
Berichte über Demos und vergleiche.
Genau das mache ich und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß gerade in den
letzten Jahren der Trend zu staatlichen Gewaltorgien und ~
Machtdemonstrationen erschreckend ist.
Post by Alex Bollhagen
Und beobachte, in welchem Zusammenhang
und bei welcher Beteiligung Gewalt entsteht ...
Da reicht schon ein Transparent, das 5 cm zu lang ist - eine ungeheuerliche
Provokation von den bösen "Schwarzen", die man unter Inkaufnahme mehr oder
weniger schwer verletzter Demonstranten im Keim ersticken muß. Und der
jüngst bekannt gewordene gezielte Kopftritt - der am Boden Liegende war
doch selber schuld, nicht wahr?
Du kannst deinen Arsch darauf verwetten, dass Gewalt immer im Zusammenhang
mit den Autonomen entsteht. Wir können gerne eine Statistik hier in dspm am
Beispiel Berlin und Hamburg eröffnen. Na?
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Aber es stimmt schon: ich
habe es aufgegeben, dagegen zu schreiben.
Ich weiß nicht, auf welchen Demos Du warst -
Brokdorf (alle!), Grohnde, Kalkar, Gorleben, Geesthacht, Hafenstrasse,
1.Mai Demos, Anti-NPD Demos, mit Floß auf der Alster (ungenehmigt, aber
peinlich: die Wasserbüffel mussten uns retten), zuletzt Menschenkette gegen
AKWs. Eigentlich habe ich nur die Friedensdemos "geschwänzt".

Um nicht falsch verstanden zu werden: gegen den sog. bürgerlichen
Ungehorsam wie Sitzblockaden oder Aktionen von Robin Wood u.a. habe ich
rein gar nix einzuwenden. Gegen Steine auf Menschen aber sehr wohl.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Deswegen sagte ich ja auch weiter unten, daß letztlich die Büttel des
Systems nicht die Verantwortlichen für dieses System sind. Sie sind aber
die Bauern, die den König schützen.
Und wo ist es jemals gelungen, den König auch nur zu kratzen?
In der DDR '89 beispielsweise.
Da gab es militanten Widerstand gegen die Staatsgewalt?

Lex
Thomas Fuchs
2010-08-14 09:26:00 UTC
Permalink
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn? Durch Randale G8 und
Globalisierung verhindern?
Das ist doch Käse.
Nope, das war eine Frage und bekanntlich gibt es nur dumme Antworten.
Du unterstellst mit Deiner Frage, daß sich fast nur Randalierer auf
Demonstrationen herumdrücken würden - wenigstens potentielle.
Ich möchte nur wissen, welche Stärke verhindert werden soll. Ist doch
nicht schwer zu verstehen, odr?
Die Stärke eines Zusammengehörigkeitsgefühls.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Allerdings scheint man es in der Szene "billigend in Kauf" zu nehmen,
Skimasken und gespannte Zwillen.
Wann kamen Zwillen zum letzten Mal zum Einsatz?
Schon mal den Begriff "Symbolik" gehört?
Sicher doch. Wieso jetzt der Rückzieher? Militante Symbolik heißt noch lange
nicht, daß man sich der Symbolik folgend zwingend verhält bzw. verhalten
muß.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Bei welcher Demonstration
der letzten Zeit wurde nicht geknüppelt und Giftgas (immerhin sind schon
einige Todesfälle nach dem Einsatz des ach so harmlosen Pfeffersprays
dokumentiert) eingesetzt?
Hier in HH gab es einige. Für Schulreform, gegen Schulreform, gegen
Luxussanierung. Alle hatten eine Gemeinsamkeit: es fehlte der Schwarze
Block!
Und? Was wurde erreicht? Der Demo wegen, meine ich.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Auch wenn sich die Szene militant darstellt, heißt das noch lange nicht,
daß sie militant ist;
Schon klar, die wollen nur spielen ...
Na was denn nun? Kommen Zwillen zum Einsatz oder nicht?
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Die Anzahl der staatsschlägerischen Opfer ist lächerlich, wenn man dazu
die Unfälle beispielsweise auf Baustellen anschaut.
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Schon gewußt?
Nur daß man in seinem Haushalt selten in einem Angestelltenverhältnis zu
Schaden kommt.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Sicher ist es einfach zu erkennen, wenn einer, bloß
seiner politischen Überzeugung wegen, von staatlichen Schlägern vermöbelt
Das ist völlig realitätsfern. Und unlogisch. Sonst würde doch der Rest
der Demo auch verprügelt werden?
,---<http://www.kritische-polizisten.de/>
Wenn das der Normalfall wäre, müsste ich heute mit mehrfach gebrochenen
Knochen im Rollstuhl sitzen.
<http://www.jungewelt.de/2010/08-11/051.php>
Es handelt sich "nur" um falsche Verdächtigungen. Wie das, wo doch die
braven Opferpolizisten _immer_ die Wahrheit sagen?
Post by Alex Bollhagen
Außer Belästigungen durch Tränengas und
Wasserwerfer war aber nix.
Beide Terrorwaffen sollte man nicht verharmlosen!
Wer glaubt, er müsse eine Polizeikette durchbrechen oder er habe ein Recht
darauf, bis zum kalten Buffet eines Tagungsbüros zu marschieren, muß damit
leben. Und weiß das auch. “If the kitchen's too hot, get out!”
Und wenn staatliche Schlägerhorden genehmigte Demonstrationen stören und
sich an einzelnen Opfern gütlich tun, mittlerweile sind zig Fälle
dokumentiert, müssen sie damit rechnen, richtigerweise mit Pflastersteinen
eingedeckt zu werden.
Post by Alex Bollhagen
Ist noch nicht mal so ungesund: danach hatte ich immer einige Stunden
keine Lust auf Zigaretten.
Als Masochist kann man das genießen, allerdings dürften die wenigsten
Giftgasopfer das so sehen und schon gar nicht diejenigen, die zu Tode
gekommen sind.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Liegt wohl daran, dass ich nie einen Stein in der Hand hatte.
Nein, Du hattest einfach nur Glück bzw. waren die Demonstrationen vor
einigen Jahren eben nicht Trainingslager der staatlichen Schlägerhorden.
Ich liebe Ossis, die mir meine Welt erklären!
Ich wiederum Wessis, die mir die schrecklich schreckliche Zone erklären.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Es kam allerdings vor, dass die Schwarzen durch ihre Aktionen eine
Stampede auslösten, unter denen auch friedliche Demoteilnehmer litten.
Panik unter wem?
Wenn die Behellmten ausrücken, kommen in der Hektik manchmal auch
friedliche Teilnehmer unter die Stiefel. Das ist wohl richtig.
Das hat man dann als Kollateralschaden zu akzeptieren?
Post by Alex Bollhagen
Liegt oft
aber auch daran, dass die Autonomen gerne Schutz in der Menge suchen.
Das haben sie von den feigen Bütteln abgeschaut, insbesondere von den
sogenenannten "Zivis", die sich nach getaner Prügelorgie hinter den
eventüll vorhandenen anständigen Polizisten verstecken. Beispiel:

Post by Alex Bollhagen
Das
sind meine ganz besonderen Lieblinge! Und diejenigen, die die Aufforderung
"Keine Gewalt" mit "Wir lassen uns unseren Widerstand nicht vorschreiben"
beantworten.
Exakt so ist das. Die Zeiten des Austeilens von Blümchen ist längst vorbei.
Was haben denn die friedlichen Protestler erreicht? Meinst Du ernsthaft,
beispielsweise in Dresden am heurigen 13. Februar wäre die Nazi-Blockade
ohne "die Schwarzen" gelungen? Es wurde richtig eingeheizt, auf daß
die "Sicherheitslage" es nicht hergab, den Nazis ihren "Trauermarsch" zu
ermöglichen. Das ist mal ein Beispiel, wo "die Schwarzen" zum Gelingen der
Ziele der Mehrheit beitrugen - nämlich den Nazis keine Bühne zu geben.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Ein Gefühl von Panik überfällt mich allenfalls beim Anblick
der staatlichen Terrorbanden!
Ich weiß. Autonome sind sehr sensible Kerlchen.
Ich bin kein Autonomer. Aus dem Alter bin ich längst raus und mit Familie
ist das Autonomendasein eine schlechte Idee.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
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Post by Thomas Fuchs
| [...]
| Momente der Gewalt gegenüber Bürgern ereignen sich jeweils viele
| hunderte Male, bis sie vielleicht einmal zufällig dokumentiert werden
| können,
Also Spekulation.
Ach so. Aber Deine Spekulation, die "Schwarzen" wären diejenigen, die
anfangen würden, ist keine solche?
Keine Spekulation. Eigene, oft unschöne Erfahrungen. Schon weil man blöd
als Verräter angemacht wird, wenn man für friedlichen Ablauf wirbt.
Nun ja, wenn der Gegner, der Staat, gewalttätig auftritt, ist es vorbei mit
dem friedlichen Ablauf, denn dann ist adäquater Widerstand legitim.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Weil, wie weiter oben aufgezeigt, die
staatlichen Schlägerhorden immer bei der "Wahrheit" bleiben und dies so
über einschlägige Medien kolportiert wird?
Post by Alex Bollhagen
Du übst dich in der gleichen Technik wie Wunderheiler in der
Esoterik-Szene. Wer immer nur Ausschau nach dem gewünschten Ergebnis
hält, bekommt irgendwann zwangsläufig das erwartete Ergebnis.
Aha, also bleibst Du bei der Einzelfallthese, obgleich selbst kritische
Polizisten diese widerlegen. Bleibt die Frage: Woher beziehst Du Deine
Informationen?
Ich habe es tatsächlich erlebt, dass die Behellmten überzogen reagieren.
Ach, auf einmal...
Post by Alex Bollhagen
Allerdings immer im Zusammenhang mit den Autonomen. Zufall?
Ist der Radfahrer

etwa ein Autonomer? Und der mit der blutigen Nase - ist das etwa auch der
typische Autonome? Und noch eine Doku, die sogar den Weg in die
öffentlich-rechtlichen Medien fand, bitteschön:

Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Sammle einfach mal
Berichte über Demos und vergleiche.
Genau das mache ich und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß gerade in den
letzten Jahren der Trend zu staatlichen Gewaltorgien und ~
Machtdemonstrationen erschreckend ist.
Post by Alex Bollhagen
Und beobachte, in welchem Zusammenhang
und bei welcher Beteiligung Gewalt entsteht ...
Da reicht schon ein Transparent, das 5 cm zu lang ist - eine
ungeheuerliche Provokation von den bösen "Schwarzen", die man unter
Inkaufnahme mehr oder weniger schwer verletzter Demonstranten im Keim
ersticken muß. Und der jüngst bekannt gewordene gezielte Kopftritt - der
am Boden Liegende war doch selber schuld, nicht wahr?
Du kannst deinen Arsch darauf verwetten, dass Gewalt immer im Zusammenhang
mit den Autonomen entsteht.
Im weitesten Sinne sicherlich. Zum Beispiel, weil der vermutete
Anfangsverdacht besteht, gewaltbereite Autonome befänden sich eventüll in
der Nachbarstadt?
Post by Alex Bollhagen
Wir können gerne eine Statistik hier in dspm
am Beispiel Berlin und Hamburg eröffnen. Na?
Na mach mal. Aber bitte beachte, wer zuerst zuschlägt und wer sich dann
anschließend zu Recht notwehrt - mit den Mitteln, die ihm zur Verfügung
stehen und das sind im Falle der Bürger nun leider nur Steine.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Aber es stimmt schon: ich
habe es aufgegeben, dagegen zu schreiben.
Ich weiß nicht, auf welchen Demos Du warst -
Brokdorf (alle!), Grohnde, Kalkar, Gorleben, Geesthacht, Hafenstrasse,
1.Mai Demos, Anti-NPD Demos, mit Floß auf der Alster (ungenehmigt, aber
peinlich: die Wasserbüffel mussten uns retten), zuletzt Menschenkette
gegen AKWs. Eigentlich habe ich nur die Friedensdemos "geschwänzt".
Was habt ihr erreicht?
Post by Alex Bollhagen
Um nicht falsch verstanden zu werden: gegen den sog. bürgerlichen
Ungehorsam wie Sitzblockaden oder Aktionen von Robin Wood u.a. habe ich
rein gar nix einzuwenden. Gegen Steine auf Menschen aber sehr wohl.
Aber Knüppel, Wasserwerfer und Giftgas sind schon ok, oder? Weißte, im Kern
bin ich auch Pazifist, jedoch ein wehrhafter und kein Masochist, der,
nachdem er auf der einen Seite eines in die Fresse bekam, noch die andere
Seite hinhält.
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Deswegen sagte ich ja auch weiter unten, daß letztlich die Büttel des
Systems nicht die Verantwortlichen für dieses System sind. Sie sind
aber die Bauern, die den König schützen.
Und wo ist es jemals gelungen, den König auch nur zu kratzen?
In der DDR '89 beispielsweise.
Da gab es militanten Widerstand gegen die Staatsgewalt?
Aber sicher doch. Das Märchen von der sogenannten "friedlichen Revolution"
ist bei näherer Betrachtung mitnichten haltbar. Ich war am Hauptbahnhof in
Dresden dabei, da wurden ganze Pflasterwege herausgerissen und damit die
Grünen eingedeckt. Eine Feuerwehr, die man als Wasserwerfer mißbrauchen
wollte, war nach wenigen Minuten kampfunfähig, da entglast und die
Mannschaft geflohen. Seinerzeit trug ich selbst einen Motorradhelm und
~klamotten, den pejorativen Terminus "Schutzwaffe" kannte man in der DDR
nicht. Da ging es richtig zur Sache und die heutigen Demos, bei denen es
zur "Gewalt" kommt - einfach nur lächerlich! Lies das:
<http://www.welt.de/die-welt/politik/article4705490/In-Dresden-eskaliert-die-Gewalt.html>


Thomas Fuchs
Thomas Fuchs
2010-08-14 09:33:33 UTC
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Post by Thomas Fuchs
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
Was für eine Stärke? Wie äußert die sich denn? Durch Randale G8 und
Globalisierung verhindern?
Das ist doch Käse.
Nope, das war eine Frage und bekanntlich gibt es nur dumme Antworten.
Du unterstellst mit Deiner Frage, daß sich fast nur Randalierer auf
Demonstrationen herumdrücken würden - wenigstens potentielle.
Ich möchte nur wissen, welche Stärke verhindert werden soll. Ist doch
nicht schwer zu verstehen, odr?
Die Stärke eines Zusammengehörigkeitsgefühls.
Post by Alex Bollhagen
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Post by Alex Bollhagen
Allerdings scheint man es in der Szene "billigend in Kauf" zu nehmen,
Skimasken und gespannte Zwillen.
Wann kamen Zwillen zum letzten Mal zum Einsatz?
Schon mal den Begriff "Symbolik" gehört?
Sicher doch. Wieso jetzt der Rückzieher? Militante Symbolik heißt noch lange
nicht, daß man sich der Symbolik folgend zwingend verhält bzw. verhalten
muß.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Bei welcher Demonstration
der letzten Zeit wurde nicht geknüppelt und Giftgas (immerhin sind schon
einige Todesfälle nach dem Einsatz des ach so harmlosen Pfeffersprays
dokumentiert) eingesetzt?
Hier in HH gab es einige. Für Schulreform, gegen Schulreform, gegen
Luxussanierung. Alle hatten eine Gemeinsamkeit: es fehlte der Schwarze
Block!
Und? Was wurde erreicht? Der Demo wegen, meine ich.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Auch wenn sich die Szene militant darstellt, heißt das noch lange nicht,
daß sie militant ist;
Schon klar, die wollen nur spielen ...
Na was denn nun? Kommen Zwillen zum Einsatz oder nicht?
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Die Anzahl der staatsschlägerischen Opfer ist lächerlich, wenn man dazu
die Unfälle beispielsweise auf Baustellen anschaut.
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Schon gewußt?
Nur, daß man in seinem Haushalt selten in einem Angestelltenverhältnis zu
Schaden kommt, die Verletzungen man dann medienwirksam ausschlachtet, wie
es im Falle verletzter Staatsschläger immer der Fall ist.
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Sicher ist es einfach zu erkennen, wenn einer, bloß
seiner politischen Überzeugung wegen, von staatlichen Schlägern vermöbelt
Das ist völlig realitätsfern. Und unlogisch. Sonst würde doch der Rest
der Demo auch verprügelt werden?
,---<http://www.kritische-polizisten.de/>
Wenn das der Normalfall wäre, müsste ich heute mit mehrfach gebrochenen
Knochen im Rollstuhl sitzen.
<http://www.jungewelt.de/2010/08-11/051.php>
Es handelt sich "nur" um falsche Verdächtigungen. Wie das, wo doch die
braven Opferpolizisten _immer_ die Wahrheit sagen?
Post by Alex Bollhagen
Außer Belästigungen durch Tränengas und
Wasserwerfer war aber nix.
Beide Terrorwaffen sollte man nicht verharmlosen!
Wer glaubt, er müsse eine Polizeikette durchbrechen oder er habe ein Recht
darauf, bis zum kalten Buffet eines Tagungsbüros zu marschieren, muß damit
leben. Und weiß das auch. “If the kitchen's too hot, get out!”
Und wenn staatliche Schlägerhorden genehmigte Demonstrationen stören und
sich an einzelnen Opfern gütlich tun, mittlerweile sind zig Fälle
dokumentiert, müssen sie damit rechnen, richtigerweise mit Pflastersteinen
eingedeckt zu werden.
Post by Alex Bollhagen
Ist noch nicht mal so ungesund: danach hatte ich immer einige Stunden
keine Lust auf Zigaretten.
Als Masochist kann man das genießen, allerdings dürften die wenigsten
Giftgasopfer das so sehen und schon gar nicht diejenigen, die zu Tode
gekommen sind.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Liegt wohl daran, dass ich nie einen Stein in der Hand hatte.
Nein, Du hattest einfach nur Glück bzw. waren die Demonstrationen vor
einigen Jahren eben nicht Trainingslager der staatlichen Schlägerhorden.
Ich liebe Ossis, die mir meine Welt erklären!
Ich mag wiederum Wessis, die mir die DDR und das Leben darin erklären.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Es kam allerdings vor, dass die Schwarzen durch ihre Aktionen eine
Stampede auslösten, unter denen auch friedliche Demoteilnehmer litten.
Panik unter wem?
Wenn die Behellmten ausrücken, kommen in der Hektik manchmal auch
friedliche Teilnehmer unter die Stiefel. Das ist wohl richtig.
Das hat man dann als Kollateralschaden zu akzeptieren?
Post by Alex Bollhagen
Liegt oft
aber auch daran, dass die Autonomen gerne Schutz in der Menge suchen.
Das haben sie von den feigen Bütteln abgeschaut, insbesondere von den
sogenenannten "Zivis", die sich nach getaner Prügelorgie hinter den
eventüll vorhandenen _und_ anständigen Polizisten verstecken. Beispiel:
http://youtu.be/275QagrxZ-U
Post by Alex Bollhagen
Das
sind meine ganz besonderen Lieblinge! Und diejenigen, die die Aufforderung
"Keine Gewalt" mit "Wir lassen uns unseren Widerstand nicht vorschreiben"
beantworten.
Exakt so ist das. Die Zeiten des Austeilens von Blümchen sind längst vorbei.
Was haben denn die friedlichen Protestler erreicht? Meinst Du ernsthaft,
beispielsweise in Dresden am heurigen 13. Februar wäre die Nazi-Blockade
ohne "die Schwarzen" gelungen? Es wurde richtig eingeheizt, auf daß
die "Sicherheitslage" es nicht hergab, den Nazis ihren "Trauermarsch" zu
ermöglichen. Das ist mal ein Beispiel, wo "die Schwarzen" zum Gelingen der
Ziele der Mehrheit beitrugen - nämlich den Nazis keine Bühne zu geben.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Ein Gefühl von Panik überfällt mich allenfalls beim Anblick
der staatlichen Terrorbanden!
Ich weiß. Autonome sind sehr sensible Kerlchen.
Ich bin kein Autonomer. Aus dem Alter bin ich längst raus und mit Familie
ist das Autonomendasein eine schlechte Idee, da inkompatibel.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
| [...]
| Momente der Gewalt gegenüber Bürgern ereignen sich jeweils viele
| hunderte Male, bis sie vielleicht einmal zufällig dokumentiert werden
| können,
Also Spekulation.
Ach so. Aber Deine Spekulation, die "Schwarzen" wären diejenigen, die
anfangen würden, ist keine solche?
Keine Spekulation. Eigene, oft unschöne Erfahrungen. Schon weil man blöd
als Verräter angemacht wird, wenn man für friedlichen Ablauf wirbt.
Nun ja, wenn der Gegner, der Staat, gewalttätig auftritt, ist es vorbei mit
dem friedlichen Ablauf, denn dann ist adäquater Widerstand legitim.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Weil, wie weiter oben aufgezeigt, die
staatlichen Schlägerhorden immer bei der "Wahrheit" bleiben und dies so
über einschlägige Medien kolportiert wird?
Post by Alex Bollhagen
Du übst dich in der gleichen Technik wie Wunderheiler in der
Esoterik-Szene. Wer immer nur Ausschau nach dem gewünschten Ergebnis
hält, bekommt irgendwann zwangsläufig das erwartete Ergebnis.
Aha, also bleibst Du bei der Einzelfallthese, obgleich selbst kritische
Polizisten diese widerlegen. Bleibt die Frage: Woher beziehst Du Deine
Informationen?
Ich habe es tatsächlich erlebt, dass die Behellmten überzogen reagieren.
Ach, auf einmal...
Post by Alex Bollhagen
Allerdings immer im Zusammenhang mit den Autonomen. Zufall?
Ist der Radfahrer
http://youtu.be/W_cG1TVTge4
etwa ein Autonomer? Und der mit der blutigen Nase - ist das etwa auch der
typische Autonome? Und noch eine Doku, die sogar den Weg in die
öffentlich-rechtlichen Medien fand, bitteschön:
http://youtu.be/UL6MAeFy42I
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Sammle einfach mal
Berichte über Demos und vergleiche.
Genau das mache ich und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß gerade in den
letzten Jahren der Trend zu staatlichen Gewaltorgien und ~
Machtdemonstrationen erschreckend ist.
Post by Alex Bollhagen
Und beobachte, in welchem Zusammenhang
und bei welcher Beteiligung Gewalt entsteht ...
Da reicht schon ein Transparent, das 5 cm zu lang ist - eine
ungeheuerliche Provokation von den bösen "Schwarzen", die man unter
Inkaufnahme mehr oder weniger schwer verletzter Demonstranten im Keim
ersticken muß. Und der jüngst bekannt gewordene gezielte Kopftritt - der
am Boden Liegende war doch selber schuld, nicht wahr?
Du kannst deinen Arsch darauf verwetten, dass Gewalt immer im Zusammenhang
mit den Autonomen entsteht.
Im weitesten Sinne sicherlich. Zum Beispiel, weil der vermutete
Anfangsverdacht besteht, gewaltbereite Autonome befänden sich eventüll in
der Nachbarstadt?
Post by Alex Bollhagen
Wir können gerne eine Statistik hier in dspm
am Beispiel Berlin und Hamburg eröffnen. Na?
Na mach mal. Aber bitte beachte, wer zuerst zuschlägt und wer sich dann
anschließend zu Recht notwehrt - mit den Mitteln, die ihm zur Verfügung
stehen und das sind im Falle der Bürger nun leider nur Steine.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Aber es stimmt schon: ich
habe es aufgegeben, dagegen zu schreiben.
Ich weiß nicht, auf welchen Demos Du warst -
Brokdorf (alle!), Grohnde, Kalkar, Gorleben, Geesthacht, Hafenstrasse,
1.Mai Demos, Anti-NPD Demos, mit Floß auf der Alster (ungenehmigt, aber
peinlich: die Wasserbüffel mussten uns retten), zuletzt Menschenkette
gegen AKWs. Eigentlich habe ich nur die Friedensdemos "geschwänzt".
Was habt ihr erreicht?
Post by Alex Bollhagen
Um nicht falsch verstanden zu werden: gegen den sog. bürgerlichen
Ungehorsam wie Sitzblockaden oder Aktionen von Robin Wood u.a. habe ich
rein gar nix einzuwenden. Gegen Steine auf Menschen aber sehr wohl.
Aber Knüppel, Wasserwerfer und Giftgas sind schon ok, oder? Weißte, im Kern
bin ich auch Pazifist, jedoch ein wehrhafter und kein Masochist, der,
nachdem er auf der einen Seite eines in die Fresse bekam, noch die andere
Seite hinhält.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Deswegen sagte ich ja auch weiter unten, daß letztlich die Büttel des
Systems nicht die Verantwortlichen für dieses System sind. Sie sind
aber die Bauern, die den König schützen.
Und wo ist es jemals gelungen, den König auch nur zu kratzen?
In der DDR '89 beispielsweise.
Da gab es militanten Widerstand gegen die Staatsgewalt?
Aber sicher doch. Das Märchen von der sogenannten "friedlichen Revolution"
ist bei näherer Betrachtung mitnichten haltbar. Ich war am Hauptbahnhof in
Dresden dabei, da wurden ganze Pflasterwege herausgerissen und damit die
Grünen eingedeckt. Eine Feuerwehr, die man als Wasserwerfer mißbrauchen
wollte, war nach wenigen Minuten kampfunfähig, da entglast und die
Mannschaft geflohen. Seinerzeit trug ich selbst einen Motorradhelm und
~klamotten, den pejorativen Terminus "Schutzwaffe" kannte man in der DDR
nicht. Da ging es richtig zur Sache und die heutigen Demos, bei denen es
zur "Gewalt" kommt - einfach nur lächerlich! Lies das:
<http://www.welt.de/die-welt/politik/article4705490/In-Dresden-eskaliert-die-Gewalt.html>


Thomas Fuchs
Alex Bollhagen
2010-08-14 22:14:33 UTC
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Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
[...]
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Ich möchte nur wissen, welche Stärke verhindert werden soll. Ist doch
nicht schwer zu verstehen, odr?
Die Stärke eines Zusammengehörigkeitsgefühls.
Und was hat das jetzt mit den Klamotten zu tun? Wenn ich in einer Demo mit
xTausend Teilnehmer laufe, dann sind mir die modischen Assecoires ziemlich
egal.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Allerdings scheint man es in der Szene "billigend in Kauf" zu nehmen,
Skimasken und gespannte Zwillen.
Wann kamen Zwillen zum letzten Mal zum Einsatz?
Schon mal den Begriff "Symbolik" gehört?
Sicher doch. Wieso jetzt der Rückzieher? Militante Symbolik heißt noch lange
nicht, daß man sich der Symbolik folgend zwingend verhält bzw. verhalten
muß.
Nein, natürlich nicht ...
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Bei welcher Demonstration
der letzten Zeit wurde nicht geknüppelt und Giftgas (immerhin sind schon
einige Todesfälle nach dem Einsatz des ach so harmlosen Pfeffersprays
dokumentiert) eingesetzt?
Hier in HH gab es einige. Für Schulreform, gegen Schulreform, gegen
Luxussanierung. Alle hatten eine Gemeinsamkeit: es fehlte der Schwarze
Block!
Und? Was wurde erreicht?
Versuchst du dich jetzt dumm zu stellen? Es war eine Entgegnung auf deine
o.a. Behauptung.
Post by Thomas Fuchs
Der Demo wegen, meine ich.
Putzige Frage. Was haben denn die Autonomen erreicht außer
Negativpublicity?
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Ach so. Aber Deine Spekulation, die "Schwarzen" wären diejenigen, die
anfangen würden, ist keine solche?
Keine Spekulation. Eigene, oft unschöne Erfahrungen. Schon weil man blöd
als Verräter angemacht wird, wenn man für friedlichen Ablauf wirbt.
Nun ja, wenn der Gegner, der Staat, gewalttätig auftritt, ist es vorbei mit
dem friedlichen Ablauf, denn dann ist adäquater Widerstand legitim.
Ich sag mal so: wenn Spinner dafür sorgen, dass durch ihre Militanz die
Teilnahme von weniger robusten Teitgenossen, von Familien, Schülern und
Kindern verhindert wird, dann ist das i.d.R. gegen den Willen der Anmelder
gerichtet und legitimiert ebenfalls Widerstand!

Meldet gefälligts eurer eigenes Räuber und Gendarm Spiel an, wenn ihr
Revolution spielen wollt!
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Du kannst deinen Arsch darauf verwetten, dass Gewalt immer im Zusammenhang
mit den Autonomen entsteht.
Im weitesten Sinne sicherlich. Zum Beispiel, weil der vermutete
Anfangsverdacht besteht, gewaltbereite Autonome befänden sich eventüll in
der Nachbarstadt?
Die werden oft schon bei der Anreise gefilzt.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Wir können gerne eine Statistik hier in dspm
am Beispiel Berlin und Hamburg eröffnen. Na?
Na mach mal.
Und mit diesem Vorschlag werde ich es auch belassen. Gemäß deiner
Behauptung:

"Bei welcher Demonstration der letzten Zeit wurde nicht geknüppelt und
Giftgas (immerhin sind schon einige Todesfälle nach dem Einsatz des ach so
harmlosen Pfeffersprays dokumentiert) eingesetzt?"
Post by Thomas Fuchs
Aber bitte beachte, wer zuerst zuschlägt und wer sich dann
anschließend zu Recht notwehrt - mit den Mitteln, die ihm zur Verfügung
stehen und das sind im Falle der Bürger nun leider nur Steine.
In Stuttgart gab es in den letzten Tagen einige Aktionen gegen den Umbau
des HBF. Den Bildern zu urteilen flogen keine Steine ..

Lex
Thomas Fuchs
2010-08-15 10:49:37 UTC
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Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Die Motivation ist, daß man Stärke der Demonstranten auf alle Fälle
verhindern will.
[...]
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Ich möchte nur wissen, welche Stärke verhindert werden soll. Ist doch
nicht schwer zu verstehen, odr?
Die Stärke eines Zusammengehörigkeitsgefühls.
Und was hat das jetzt mit den Klamotten zu tun?
Laß mal, Du verstehst es nicht. Dazu muß man mal "gedient" haben, um zu
verstehen, welchem Zweck uniforme Klamotten dienen. Nicht falsch verstehen:
Ich habe lediglich die Grundausbildung bei der Bundeswehrmacht machen
müssen, nach einem viertel Jahr wurde ich zum zivilen Zwangsdienst
entlassen.
Post by Alex Bollhagen
Wenn ich in einer Demo mit
xTausend Teilnehmer laufe, dann sind mir die modischen Assecoires ziemlich
egal.
Ja, mir prinzipiell auch. Egal, vergiß es...
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Allerdings scheint man es in der Szene "billigend in Kauf" zu nehmen,
Skimasken und gespannte Zwillen.
Wann kamen Zwillen zum letzten Mal zum Einsatz?
Schon mal den Begriff "Symbolik" gehört?
Sicher doch. Wieso jetzt der Rückzieher? Militante Symbolik heißt noch
lange nicht, daß man sich der Symbolik folgend zwingend verhält bzw.
verhalten muß.
Nein, natürlich nicht ...
Zynismus?
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Bei welcher Demonstration
der letzten Zeit wurde nicht geknüppelt und Giftgas (immerhin sind
schon einige Todesfälle nach dem Einsatz des ach so harmlosen
Pfeffersprays dokumentiert) eingesetzt?
Hier in HH gab es einige. Für Schulreform, gegen Schulreform, gegen
Luxussanierung. Alle hatten eine Gemeinsamkeit: es fehlte der Schwarze
Block!
Und? Was wurde erreicht?
Versuchst du dich jetzt dumm zu stellen? Es war eine Entgegnung auf deine
o.a. Behauptung.
Gut.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Der Demo wegen, meine ich.
Putzige Frage. Was haben denn die Autonomen erreicht außer
Negativpublicity?
Beispielsweise das, was ich zu den Vorgängen um den 13. Februar erläuterte.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Ach so. Aber Deine Spekulation, die "Schwarzen" wären diejenigen, die
anfangen würden, ist keine solche?
Keine Spekulation. Eigene, oft unschöne Erfahrungen. Schon weil man blöd
als Verräter angemacht wird, wenn man für friedlichen Ablauf wirbt.
Nun ja, wenn der Gegner, der Staat, gewalttätig auftritt, ist es vorbei
mit dem friedlichen Ablauf, denn dann ist adäquater Widerstand legitim.
Ich sag mal so: wenn Spinner dafür sorgen, dass durch ihre Militanz die
Teilnahme von weniger robusten Teitgenossen, von Familien, Schülern und
Kindern verhindert wird, dann ist das i.d.R. gegen den Willen der Anmelder
gerichtet und legitimiert ebenfalls Widerstand!
Kinder haben, außer auf expliziten Schülerdemos, auf politischen Demos rein
gar nichts zu suchen! Es ist in höchstem Maße unverantwortlich und dumm,
wenn bekloppte und völlig enthirnte Eltern mit ihren Zöglingen meinen, zu
einem Sonntagsspaziergang zu gehen. Dabei ist es völlig gleich, ob man
gegen Nazis oder gegen Atommüll-Endlager protestiert. Es kann immer zu
Ausschreitungen kommen und es gibt Situationen, die sich einfach so ergeben
und die aus dem Ruder laufen, ohne daß es eines Schwarzen Blockes bedarf,
der Steine geschmissen hat. Es wird stundenlang gekesselt, ohne vorherige
Gewalt, ausgehend von den Gekesselten, Mutmaßungen reichen mittlerweile:
<http://www.taz.de/1/zukunft/klimagipfel09/artikel/1/liveticker-klimagipfel-kopenhagen-1/>
Ja, ich weiß, Kopenhagen ist Dänemark, ähnliche Vorfälle gab es aber auch
schon hier - ich sage nur Heiligendamm, wo der Schwarze Block vom Staat
selbst gestellt wurde, um eine Gefahrensituation herbeifabulieren zu können
und dann "richtig" auf die protestierenden Steuerzahler eindreschen zu
dürfen.
Post by Alex Bollhagen
Meldet gefälligts eurer eigenes Räuber und Gendarm Spiel an, wenn ihr
Revolution spielen wollt!
Was heißt "Ihr"? Nochmal für Dich zum Mitmeißeln: Ich gehöre keinem Block
an - weder dem Schwarzen ~, noch dem Weißen ~, noch dem Buntclown-Block und
auch nicht dem Grünblauschwarzen Staatsschlägerblock!
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Du kannst deinen Arsch darauf verwetten, dass Gewalt immer im
Zusammenhang mit den Autonomen entsteht.
Im weitesten Sinne sicherlich. Zum Beispiel, weil der vermutete
Anfangsverdacht besteht, gewaltbereite Autonome befänden sich eventüll in
der Nachbarstadt?
Die werden oft schon bei der Anreise gefilzt.
Was prinzipiell nicht wirklich zulässig ist, da der
vermutete "Anfangsverdacht" rein auf Äußerlichkeiten fußt. Beim
G8-Staatsverbrechen in/um Heiligendamm wurden sogar Urlauber mit
Schwimmbrille zu "Verdächtigen" umgedeutet und festgenommen.
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Wir können gerne eine Statistik hier in dspm
am Beispiel Berlin und Hamburg eröffnen. Na?
Na mach mal.
Und mit diesem Vorschlag werde ich es auch belassen.
Du möchtest kneifen? Dacht ich mir...
Post by Alex Bollhagen
Gemäß deiner
"Bei welcher Demonstration der letzten Zeit wurde nicht geknüppelt und
Giftgas (immerhin sind schon einige Todesfälle nach dem Einsatz des ach so
harmlosen Pfeffersprays dokumentiert) eingesetzt?"
Post by Thomas Fuchs
Aber bitte beachte, wer zuerst zuschlägt und wer sich dann
anschließend zu Recht notwehrt - mit den Mitteln, die ihm zur Verfügung
stehen und das sind im Falle der Bürger nun leider nur Steine.
In Stuttgart gab es in den letzten Tagen einige Aktionen gegen den Umbau
des HBF. Den Bildern zu urteilen flogen keine Steine ..
Das sind ja auch keine politisch-ideologischen Proteste bundesweiter Natur.
In Dresden gab es ähnliche Proteste, gegen den Bau der Monsterbrücke, mit
allerdings wesentlich weniger Teilnehmern, auch dabei wurde nicht wirklich
ausgeschritten, von der üblichen Staatsschlägergewalt gegen Baumbesetzer
einmal abgesehen.
Richtig zur Sache ging es allerdings bei den
Anti-Stasi-2.0-Ermächtigungsdemonstrationen, der Radfahrer im blauen
T-Shirt war ein Fall und der Kopftritt

am 1. Mai diesen Jahres noch so ein Ding. Beide Demonstrationen sind rein
politischer Natur gewesen, die an den Grundfesten des kapitalfaschistischen
Systems rütteln und da verstehen die Macher und Büttel keinen Spaß mehr.


Thomas Fuchs
Alex Bollhagen
2010-08-16 21:38:30 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Militante Symbolik heißt noch
lange nicht, daß man sich der Symbolik folgend zwingend verhält bzw.
verhalten muß.
Nein, natürlich nicht ...
Zynismus?
Fassungslos ob deiner Realitätsferne. Du solltest -was du ja nach eigenem
Bekunden vermeidest- die Szenerie doch mal aus nächster Nähe betrachten.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Der Demo wegen, meine ich.
Putzige Frage. Was haben denn die Autonomen erreicht außer
Negativpublicity?
Beispielsweise das, was ich zu den Vorgängen um den 13. Februar erläuterte.
Und? Traut sich das Gesindel deshalb nicht mehr auf die Strasse?

Der eigentliche Erfolg beruhte AFAIR auf einer anderen, ganz lustigen
Strategie: einfach mit vielen Menschen unorganisiert durch die Strassen
schlendern und hin und wieder auf einer Kreuzung ausruhen. Dafür braucht
niemand Steine.

Noch wirkungsvoller wäre allerdings, diese Aufzüge völlig zu ignorieren.
Oder maximal am Strassenrand mit Spottgesängen begleiten.

Die wichtigste Arbeit findet ohnehin nicht auf Demos, sondern im Alltag
statt. Vor der Haustüre, in der Kneipe, in Stadtteilinis, in Schulen und
Vereinen usw.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Ich sag mal so: wenn Spinner dafür sorgen, dass durch ihre Militanz die
Teilnahme von weniger robusten Teitgenossen, von Familien, Schülern und
Kindern verhindert wird, dann ist das i.d.R. gegen den Willen der Anmelder
gerichtet und legitimiert ebenfalls Widerstand!
Kinder haben, außer auf expliziten Schülerdemos, auf politischen Demos rein
gar nichts zu suchen!
Es geht nicht nur um Kinder. Zum Bleistift auch um die Teilnehmer des VVN,
die sich rein körperlich nicht mehr auf einen schlanken Fuß verlassen
können.
Post by Thomas Fuchs
Es ist in höchstem Maße unverantwortlich und dumm,
wenn bekloppte und völlig enthirnte Eltern mit ihren Zöglingen meinen, zu
einem Sonntagsspaziergang zu gehen. Dabei ist es völlig gleich, ob man
gegen Nazis oder gegen Atommüll-Endlager protestiert.
So? In Bad Nenndorf waren Menschen aus allen Altersklassen dabei.
Unbeschadet - sofern sie nicht der Meinung waren, eine Polizeisperre
überlaufen zu müssen ...
Post by Thomas Fuchs
Es kann immer zu
Ausschreitungen kommen und es gibt Situationen, die sich einfach so ergeben
und die aus dem Ruder laufen, ohne daß es eines Schwarzen Blockes bedarf,
der Steine geschmissen hat.
Das ist die leicht durchschaubare "Begründung" der Schwarzen, um Demos
ihren Stempel aufzudrücken und ihre Mediengeilheit zu befriedigen. Garniert
mit einer gehörigen Portion Heldenepos: Nur die Harten kommen in den
Garten.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Du kannst deinen Arsch darauf verwetten, dass Gewalt immer im
Zusammenhang mit den Autonomen entsteht.
Im weitesten Sinne sicherlich. Zum Beispiel, weil der vermutete
Anfangsverdacht besteht, gewaltbereite Autonome befänden sich eventüll in
der Nachbarstadt?
Die werden oft schon bei der Anreise gefilzt.
Was prinzipiell nicht wirklich zulässig ist, da der
vermutete "Anfangsverdacht" rein auf Äußerlichkeiten fußt.
Jede Polizeikontrolle fußt auf Verdacht. An den Grenzen zu Österreich und
Schweiz werden auch nicht alle Autos nach illegaler Kohle durchsucht.
Irgendwelche Einwände?
Post by Thomas Fuchs
Beim
G8-Staatsverbrechen in/um Heiligendamm wurden sogar Urlauber mit
Schwimmbrille zu "Verdächtigen" umgedeutet und festgenommen.
Kann ich nachvollziehen. Wir haben bei den Autonomen schon gekennzeichnete
"Sanis" erlebt, die nicht nur Heftpflaster im Gepäck hatten.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Wir können gerne eine Statistik hier in dspm
am Beispiel Berlin und Hamburg eröffnen. Na?
Na mach mal.
Und mit diesem Vorschlag werde ich es auch belassen.
Du möchtest kneifen?
Mitnichten. Ich sehe nur keinen Sinn in einer weiteren Diskussion -schon
weil dir die reale Erfahrung fehlt- und wollte mich auf obigen Vorschlag
beschränken, ..
Post by Thomas Fuchs
Dacht ich mir...
... dem du aber vorsichtshalber (s.u.) jetzt schon aus dem Wege gehen
willst.
Post by Thomas Fuchs
Post by Alex Bollhagen
Gemäß deiner
"Bei welcher Demonstration der letzten Zeit wurde nicht geknüppelt und
Giftgas (immerhin sind schon einige Todesfälle nach dem Einsatz des ach so
harmlosen Pfeffersprays dokumentiert) eingesetzt?"
Post by Thomas Fuchs
Aber bitte beachte, wer zuerst zuschlägt und wer sich dann
anschließend zu Recht notwehrt - mit den Mitteln, die ihm zur Verfügung
stehen und das sind im Falle der Bürger nun leider nur Steine.
In Stuttgart gab es in den letzten Tagen einige Aktionen gegen den Umbau
des HBF. Den Bildern zu urteilen flogen keine Steine ..
Das sind ja auch keine politisch-ideologischen Proteste bundesweiter Natur.
Wie bitte was? Zu lange mit dem Genossen Narziß gebechert? Bestimmt jetzt
Zonenfux, was eine "richtige" Demo ist?

Ist Kommunalpolitik jetzt plötzlich unpolitisch? Schon mal was von einer
bundesweiten Vernetzung kommunaler Inis gehört? Und welche "bundesweite"
Bedeutung haben demnach die "Maifestspiele" in Berlin?

Du bist ein kleiner Revolutionsromantiker, der seine und die Bedeutung
seines "Klientels" maßlos überschätzt.

Lex

mucky
2010-08-06 13:53:27 UTC
Permalink
Post by peter van haag
Post by Thomas Fuchs
'---
| "Was kommt als nächstes?
| Schwarze Klamotten verbieten?
Dummschwatz. Das Uniformverbot steht bereits im Grundgesetz.
Da wären wohl jene, die am Verkauf bis zu Feuerwaffen verdienen
sehr Traurig, deren Existenz bedroht.

Was für einen Schrott man doch im Internet finden kann.

g
starless&bibleblack
2010-08-06 13:35:33 UTC
Permalink
Der Demo-Knigge:

"Der korrekte Demonstrant demonstriert im Frack mit Schlips, am besten mit
einem Glas Sekt in der Hand.
Die sich an ihm eingehängte Gemahlin erhebt das Protestschild elegant mit
der freien Hand gut sichtbar in Augenhöhe!"
Thomas Fuchs
2010-08-06 13:57:08 UTC
Permalink
Post by starless&bibleblack
"Der korrekte Demonstrant demonstriert im Frack mit Schlips, am besten mit
einem Glas Sekt in der Hand.
Wäre das dann nicht auch uniform? Ferner, mit Schampussaufen scheint man in
der BRD auch ein Problem zu haben, guggsdu:
<http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/dfg-schampussaufen-beim-bundeswehrsoldaten-591597.html>
Post by starless&bibleblack
Die sich an ihm eingehängte Gemahlin erhebt das Protestschild elegant mit
der freien Hand gut sichtbar in Augenhöhe!"
Und das alles im Gleichtakt...


Thomas Fuchs
Wahrheits.sonne (6.August)
2010-08-06 13:38:25 UTC
Permalink
Es desinformierte
Thomas Fuchs
*GÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHN*
--
Von Gesocks wie dir "Nazi" genannt zu werden, ist eine Ehre.
Ich danke dir.
Franz Conradi
2010-08-06 16:44:17 UTC
Permalink
"Thomas Fuchs" <***@isg.shacknet.nu> schrieb

[Neonazi-Gegendomonstrations-Kleiderordnungsanweisung]
Post by Thomas Fuchs
| Der Landkreis Schaumburg als zuständige Versammlungsbehörde hat unter
| anderem angeordnet, daß die Personalien aller von den Gegendemonstranten
| benannten Ordner der Polizei vorab gemeldet werden müssen.
| Demonstrationsteilnehmer dürften keine schwarze Kleidung tragen. In dem
| Auflagenbescheid heißt es dazu: "Zu dem zu verhindernden einheitlichen
| Bekleidungsbild gehört auch das Tragen durchweg dunkler Kleidung wie zum
| Beispiel Pullover mit Kapuze und ohne, Hemden, Longsleeves, T-Shirts,
| Poloshirts, Halstücher, Baseballkappen und Mützen in geschlossenen
| Blöcken."
Ziemlich genau die Bekeleidung beschrieben, das bevorzugt von Autos
anzündenden und Fensterscheiben einschmeißenden Krawallmachern in Berlin,
Hamburg und anderen Großstädten Deutschlands getragen wird. Was würde dich
eigentlich daran hindern, in normaler ziviler Kleidung gegen die kackbraune
Pest zu demonstrieren? Wie war das eigentlich in deiner Täätäärää vor '89,
wenn da mal mehr als drei Personen zusammen standen? Und dann auch noch in
normaler Kleidung!
Thomas Heger
2010-08-06 18:52:25 UTC
Permalink
Post by Franz Conradi
[Neonazi-Gegendomonstrations-Kleiderordnungsanweisung]
Post by Thomas Fuchs
| Der Landkreis Schaumburg als zuständige Versammlungsbehörde hat unter
| anderem angeordnet, daß die Personalien aller von den Gegendemonstranten
| benannten Ordner der Polizei vorab gemeldet werden müssen.
| Demonstrationsteilnehmer dürften keine schwarze Kleidung tragen. In dem
| Auflagenbescheid heißt es dazu: "Zu dem zu verhindernden einheitlichen
| Bekleidungsbild gehört auch das Tragen durchweg dunkler Kleidung wie zum
| Beispiel Pullover mit Kapuze und ohne, Hemden, Longsleeves, T-Shirts,
| Poloshirts, Halstücher, Baseballkappen und Mützen in geschlossenen
| Blöcken."
Ziemlich genau die Bekeleidung beschrieben, das bevorzugt von Autos
anzündenden und Fensterscheiben einschmeißenden Krawallmachern in Berlin,
Hamburg und anderen Großstädten Deutschlands getragen wird. Was würde dich
eigentlich daran hindern, in normaler ziviler Kleidung gegen die kackbraune
Pest zu demonstrieren?
Man braucht die schwarzen Klamotten gar nicht zu verbieten. Man kann
diese Art von Mob doch gut daran erkennen. Muß sie nur mal anhalten und
die Kapuze von Kopf ziehen und sich den Ausweis geben lassen.
Aus meiner eigenen Demo-Zeit kenn ich noch etliche sogn. Autonome und
weiß, wie die 'ticken'.

Erstmal geht es idR nicht um irgendwie nachvollziehbare Ziele oder
politische Forderungen, sondern darum, soviel Zwietracht wie möglich zu
stiften. Deswegen sind auch gerne agents provocateurs der
verschiedensten Art darunter, wobei die Kleidung der Tarnung dienlich
ist. Dazu kommen dann noch Freizeit-Punks mit Irokesenschnitt vom
Jungfernstieg und Klamotten vom Kostümverleih. Die wollen dann auch
gerne mal, kriegen aber meistens eins auf die Nase.

Deswegen kann man natürlich auch Kreuzberg verwüsten, ohne dabei ein
schlechtes Gewissen zu bekommen. Meist waren aber nur irgendwelche
Kleingewerbetreibenden die Opfer oder zufällig vom Steinschlag betroffene.

TH
Thomas Fuchs
2010-08-06 20:43:50 UTC
Permalink
Post by Franz Conradi
[Neonazi-Gegendomonstrations-Kleiderordnungsanweisung]
Post by Thomas Fuchs
| Der Landkreis Schaumburg als zuständige Versammlungsbehörde hat unter
| anderem angeordnet, daß die Personalien aller von den
| Gegendemonstranten benannten Ordner der Polizei vorab gemeldet werden
| müssen. Demonstrationsteilnehmer dürften keine schwarze Kleidung
| tragen. In dem Auflagenbescheid heißt es dazu: "Zu dem zu verhindernden
| einheitlichen Bekleidungsbild gehört auch das Tragen durchweg dunkler
| Kleidung wie zum Beispiel Pullover mit Kapuze und ohne, Hemden,
| Longsleeves, T-Shirts, Poloshirts, Halstücher, Baseballkappen und
| Mützen in geschlossenen Blöcken."
Ziemlich genau die Bekeleidung beschrieben, das bevorzugt von Autos
anzündenden und Fensterscheiben einschmeißenden Krawallmachern in Berlin,
Hamburg und anderen Großstädten Deutschlands getragen wird.
Ach so. Sie sollten also besser Banker~ und Juristenklamotten tragen...
Post by Franz Conradi
Was würde dich
eigentlich daran hindern, in normaler ziviler Kleidung gegen die
kackbraune Pest zu demonstrieren?
Was ist an schwarzen T-Shirts "unnormal", wenn es dem Träger gefällt, diese
anzuziehen?
Post by Franz Conradi
Wie war das eigentlich in deiner
Täätäärää vor '89, wenn da mal mehr als drei Personen zusammen standen?
Nichts, denn das passierte jeden Tag: Anfangs jeden Schultages, ebenso wie
späterhin zur Facharbeiterausbildung und auch zum Studium.
Post by Franz Conradi
Und dann auch noch in normaler Kleidung!
Warum deklariert man schwarze Klamotten nicht gleich als entartete
Klamotten? Ich meine, es bringt doch nichts, wenn schon das kastrierte
Restselbstbild des Dritten Reiches sich immer mehr und immer weiter der
Dritte-Reich-Methoden erinnert und bedient, diese zu kaschieren, da die
Charaktere der Methoden eh offensichtlich sind.


Thomas Fuchs
Claus Färber
2010-08-06 23:33:00 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
Post by Franz Conradi
Ziemlich genau die Bekeleidung beschrieben, das bevorzugt von Autos
anzündenden und Fensterscheiben einschmeißenden Krawallmachern in
Berlin, Hamburg und anderen Großstädten Deutschlands getragen wird.
Ach so. Sie sollten also besser Banker~ und Juristenklamotten tragen...
Du meinst dunkle Anzüge?

Claus
Andreas Impekoven
2010-08-07 12:24:02 UTC
Permalink
Post by Claus Färber
Post by Thomas Fuchs
Post by Franz Conradi
Ziemlich genau die Bekeleidung beschrieben, das bevorzugt von Autos
anzündenden und Fensterscheiben einschmeißenden Krawallmachern in
Berlin, Hamburg und anderen Großstädten Deutschlands getragen wird.
Ach so. Sie sollten also besser Banker~ und Juristenklamotten tragen...
Du meinst dunkle Anzüge?
„Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, dass die Advocati
wollene schwarze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer
Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man diese Spitzbuben schon von
weitem erkennen und sich vor ihnen hüten kann.“

Grüße Andreas
X'Post: de.soc.recht.misc,de.soc.politik.misc
F'Up2 : de.soc.politik.misc
--
Don’t bother with the sardines when Leviathan looms.
—Ray Bradbury, Green Shadows,WhiteWhale (1992)
Stefan Schmitz
2010-08-06 18:22:12 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
| Demonstrationsteilnehmer dürften keine schwarze Kleidung tragen.
Hast du vielleicht auch mal überprüft, ob diese Behauptung mit dem
Text der Auflage übereinstimmt?

Tut sie nämlich nicht.
Post by Thomas Fuchs
| "Zu dem zu verhindernden einheitlichen
| Bekleidungsbild gehört auch das Tragen durchweg dunkler Kleidung ... in geschlossenen
| Blöcken."
Jeder einzelne darf sich anziehen, wie er will. Es darf nur keine
geschlossen dunkel gekleideten Blöcke geben.
Thomas Fuchs
2010-08-06 20:33:30 UTC
Permalink
Post by Stefan Schmitz
Post by Thomas Fuchs
| Demonstrationsteilnehmer dürften keine schwarze Kleidung tragen.
Hast du vielleicht auch mal überprüft, ob diese Behauptung mit dem
Text der Auflage übereinstimmt?
Ich zitierte eine Quelle, der ich grundsätzlich vertraue, da ich bisher aus
ebendieser Quelle bisher noch keinerlei Falschinformationen bezog. Das ist
übrigens der Grund, warum die jW alljährlich in den Berichten der Stasi
West (Verfassungsschutz) auftaucht, jedoch nicht verboten werden kann, denn
es werden stets nicht zu leugnende Fakten publiziert.
Post by Stefan Schmitz
Tut sie nämlich nicht.
Quelle?
Post by Stefan Schmitz
Post by Thomas Fuchs
| "Zu dem zu verhindernden einheitlichen
| Bekleidungsbild gehört auch das Tragen durchweg dunkler Kleidung ... in
| geschlossenen Blöcken."
Jeder einzelne darf sich anziehen, wie er will. Es darf nur keine
geschlossen dunkel gekleideten Blöcke geben.
Warum nicht? Mit welchem Recht? Wie kann ich als Schwarzklamottenträger
verhindern, daß sich weitere Schwarzklamottenträger um mich scharen? Was
kommt demnächst als "Auflage", um das Ziel zu erreichen, nämlich letztlich
Demonstrationen der Bürger gegen/für was auch immer zu verunmöglichen?
Das Verbot schwarzer T-Shirts und weiterer "Klamottentypen" auf Demos ist
ein weiterer Beleg dafür, daß letztlich die grundgesetzlich garantierten
Rechte, z.B. das Recht auf Versammlungsfreiheit, den Herrschenden ein Dorn
im Auge ist und damit die Herrschenden sich gegenüber den Bürgern einzig
und allein gegen die grundgesetzlich "garantierten" Rechte der Bürger
stellen. Kurzum ist genau _das_ der real existierende
freiheitlich-demokratische Rechtsstaat - weit entfernt von einem
tatsächlich freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. In Wirklichkeit
handelt es sich um eine rechtskonservative Parteiendiktatur, die sich da
als freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat darstellt.


Thomas Fuchs
Stefan Schmitz
2010-08-07 15:38:57 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
Post by Stefan Schmitz
Post by Thomas Fuchs
| Demonstrationsteilnehmer dürften keine schwarze Kleidung tragen.
Hast du vielleicht auch mal überprüft, ob diese Behauptung mit dem
Text der Auflage übereinstimmt?
Ich zitierte eine Quelle, der ich grundsätzlich vertraue, da ich bisher aus
ebendieser Quelle bisher noch keinerlei Falschinformationen bezog. Das ist
übrigens der Grund, warum die jW alljährlich in den Berichten der Stasi
West (Verfassungsschutz) auftaucht, jedoch nicht verboten werden kann, denn
es werden stets nicht zu leugnende Fakten publiziert.
Post by Stefan Schmitz
Tut sie nämlich nicht.
Quelle?
Ausschließlich dein Posting.
Deine Quelle gibt den Wortlaut der Verfügung wider.
Ob man diese aus Dummheit oder absichtlich falsch interpretiert hat,
sei dahingestellt.
Aber interessant, dass du einer Publikation vertraust, die zu ihren
eigenen Thesen gleich die Gegenbeweise mitliefert.
Post by Thomas Fuchs
Post by Stefan Schmitz
Post by Thomas Fuchs
| "Zu dem zu verhindernden einheitlichen
| Bekleidungsbild gehört auch das Tragen durchweg dunkler Kleidung ... in
| geschlossenen Blöcken."
Jeder einzelne darf sich anziehen, wie er will. Es darf nur keine
geschlossen dunkel gekleideten Blöcke geben.
Warum nicht? Mit welchem Recht?
Auch das steht in deiner Quelle drin.
Thomas Fuchs
2010-08-07 15:57:41 UTC
Permalink
Post by Stefan Schmitz
Post by Thomas Fuchs
Post by Stefan Schmitz
Post by Thomas Fuchs
| Demonstrationsteilnehmer dürften keine schwarze Kleidung tragen.
Hast du vielleicht auch mal überprüft, ob diese Behauptung mit dem
Text der Auflage übereinstimmt?
Ich zitierte eine Quelle, der ich grundsätzlich vertraue, da ich bisher
aus ebendieser Quelle bisher noch keinerlei Falschinformationen bezog.
Das ist übrigens der Grund, warum die jW alljährlich in den Berichten der
Stasi West (Verfassungsschutz) auftaucht, jedoch nicht verboten werden
kann, denn es werden stets nicht zu leugnende Fakten publiziert.
Post by Stefan Schmitz
Tut sie nämlich nicht.
Quelle?
Ausschließlich dein Posting.
Deine Quelle gibt den Wortlaut der Verfügung wider.
Ob man diese aus Dummheit oder absichtlich falsch interpretiert hat,
sei dahingestellt.
Aber interessant, dass du einer Publikation vertraust, die zu ihren
eigenen Thesen gleich die Gegenbeweise mitliefert.
Die da wären?
Post by Stefan Schmitz
Post by Thomas Fuchs
Post by Stefan Schmitz
Post by Thomas Fuchs
| "Zu dem zu verhindernden einheitlichen
| Bekleidungsbild gehört auch das Tragen durchweg dunkler Kleidung ...
| in geschlossenen Blöcken."
Jeder einzelne darf sich anziehen, wie er will. Es darf nur keine
geschlossen dunkel gekleideten Blöcke geben.
Warum nicht? Mit welchem Recht?
Auch das steht in deiner Quelle drin.
Ach so. Was gleich ist ein geschlossen dunkel gekleideter Block? Wie dunkel
ist dunkel genug, um den betreffenden Leuten mit massiver Staatsgewalt,
also den mittlerweile ganz normalen Körperverletzungsverbrechen und das
nicht zuletzt unter dem Einsatz von Giftgas gegen Zivilisten, straflos
begegnen zu dürfen?


Thomas Fuchs
Cartman
2010-08-07 08:08:51 UTC
Permalink
Post by Thomas Fuchs
| Demonstrationsteilnehmer dürften keine schwarze Kleidung tragen.
Na und? Dann sollen sie halt nackt zur Demo gehen. Ich geh auch immer
nackt zum Einkaufen oder zur Arge, wenn ich mal wieder einen Termin mit
meinem Fallmanager habe. Anziehen ist doch viel zu anstrengend und noch
dazu langweilig.
--
The Coon
Cartman
2010-08-07 12:12:18 UTC
Permalink
Die meisten Menschen machen sich nur mit dem wichtig, was sie gelernt haben,
anstatt zu lernen, was wirklich wichtig ist. Ein stalkendes Verleumdervieh
hat nur Stalking und Verleumdung gelernt, deshalb macht es sich damit
wichtig. Ist Stalking und Verleumdung wichtig, oder doch eher verzichtbar?
Ich bin der festen Überzeugung, daß notorische Verleumder genauso
verzichtbar sind wie ihre Verleumdungen und deswegen weg können.

Ein stalkendes verleumdendes Vieh mißbrauchte raub-rufmordenderweise meinen
Post by Cartman
Post by Thomas Fuchs
| Demonstrationsteilnehmer dürften keine schwarze Kleidung tragen.
Na und? Dann sollen sie halt nackt zur Demo gehen. Ich geh auch immer
nackt zum Einkaufen oder zur Arge, wenn ich mal wieder einen Termin mit
meinem Fallmanager habe. Anziehen ist doch viel zu anstrengend und noch
dazu langweilig.
Das notorische Verleumdervieh, das versucht, meinen Nick durch Raub-Rufmord
an sich zu reißen, ist verzichtbar und kann beseitigt werden.
Wer immer es wegmacht, dem wird dafür Absolution zuteil werden. Gott hat
viel Verständnis dafür, wenn jemand einem notorischen Verleumder einen Stein
durch den Schädel schlägt oder ihm die Kehle aufschneidet, denn er selbst
haßt notorische Verleumder noch viel mehr, als es ein Mensch je könnte, und
er wird sie im Jüngsten Gericht allesamt grausamer hinrichten, als es ein
Nazi im KZ je tun oder ein Jude sich in Hollywood je ausdenken könnte.
Wer immer den notorischen Verleumder auf welche Weise auch immer beendet,
begeht eine Tugend und keine Sünde. Notorische Verleumder sind nämlich
genauso verzichtbar wie ihre Verleumdungen und üblen Nachreden und können
guten Gewissens notabgeschaltet werden.

Irgendwer muß das Vieh doch kennen. Das muß doch im realen Leben genau so
ein mieses Stück Scheiße sein wie hier. Solches Viehzeug muß restlos
vernichtet und samt seinen Stalker- und Verleumdergenen dringendst
ausgerottet werden. Wenn man das strikte Ausrotten von Verleumdern
unterläßt, sieht man ja, was dabei rauskommt. Der menschliche Genpool muß
sauber bleiben.

Glaubt mir mal: Dieses Viehzeug muß sehr sehr dringend getötet werden. Das
ist wirklich wichtig, nicht nur für mich, sondern es ist besser für ganz
Deutschland, Europa, ja die ganze Welt. Ich kann jedenfalls mit voller
Gewißheit sagen: Eine Sekunde meines Lebens ist wertvoller als die gesamte
Existenz des Verleumderviehs.
--
The Coon
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