Discussion:
Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt
(zu alt für eine Antwort)
Richie Rump
2005-03-05 09:27:41 UTC
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04. März 2005
Freigelassene Journalistin in Bagdad durch US-Beschuss verletzt.
Italienischer Geheimdienstmitarbeiter getötet - Giuliana Sgrena
dankte in Video-Botschaft ihren Entführern

Rom/Bagdad - Unmittelbar nach ihrer Freilassung aus der
Gewalt von Entführern im Irak ist die italienische Journalistin
Giuliana Sgrena am Freitag von US-Soldaten in Bagdad
beschossen und verletzt worden.
[...]
Der Konvoi sollte die italienische Journalistin nach ihrer Befreiung
aus der Gewalt ihrer Entführer zum Bagdader Flughafen bringen.

Nach Angaben von "Il Manifesto" ereignete sich der dramatische
Zwischenfall an einem Kontrollposten der multinationalen Streit-
kräfte im Irak. Demnach wurde bei dem Beschuss des Konvois
der Leiter der italienischen Spezialkräfte im Irak, Nicola Calipari,
getötet. Ein Freund der Journalistin, Pier Scolari, wurde in den
italienischen Medien mit den Worten zitiert: "Sie wäre beinahe
von den Amerikanern getötet worden." [...]
q: http://derstandard.at/?url=/?id=1972718

Wann bitte hört der Wahnsinn dieser schießwütigen
Minderwertigkeitskomplexleer aus Texas endlich auf?

Ich möchte gar nicht wissen, wie viele "einfache" Menschen
im Irak so umgebracht werden, ohne dass es jemand erfährt.

Für einen getöteten US- Besatzer müssen 100 Iraker sterben?
Gibt es bereits eine Statistik, oder wird noch zugewartet bis
_endlich_ der Verbleib der 200 000 spurlos (Napalm?)
verschwundenen Bewohner von Falludja geklärt ist?

Die Nichtbeantwortung, weshalb die Trümmerlandschaft
"Falludja" noch immer hermetisch für Presse und Hilfsor-
ganistionen abgeriegelt ist, ist m.E. bereits genug Antwort.
Günter Lelarge
2005-03-05 09:29:23 UTC
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Post by Richie Rump
Die Nichtbeantwortung, weshalb die Trümmerlandschaft
"Falludja" noch immer hermetisch für Presse und Hilfsor-
ganistionen abgeriegelt ist, ist m.E. bereits genug Antwort.
Ist das wahr - und wo kann man das nachlesen?

Günter
donron
2005-03-05 09:33:44 UTC
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X-No-Archive: Yes
Post by Richie Rump
04. März 2005
Freigelassene Journalistin in Bagdad durch US-Beschuss verletzt.
Italienischer Geheimdienstmitarbeiter getötet - Giuliana Sgrena
dankte in Video-Botschaft ihren Entführern
Rom/Bagdad - Unmittelbar nach ihrer Freilassung aus der
Gewalt von Entführern im Irak ist die italienische Journalistin
Giuliana Sgrena am Freitag von US-Soldaten in Bagdad
beschossen und verletzt worden.
Ja klar, wer so dumm und eingebildet ist, auf der gefährlichsten Strasse
Bagdads vollgas auf einen US-Kontrollpunkt zuzurasen ist selber schuld.
Post by Richie Rump
"US-Soldaten haben einen Zivilisten getötet und zwei weitere verletzt, als (der Fahrer) ihres Auto sich bei hoher Geschwindigkeit weigerte, an einem Checkpoint zu stoppen", hieß es darin.
Der Fahrer sei zunächst mit Handzeichen und Blinklicht zum Bremsen aufgefordert worden. Anschließend hätten die Soldaten Warnschüsse abgegeben und erst danach auf den Motorblock des Autos gezielt.
Der Weg zum Flughafen in Bagdad gilt als die gefährlichste Straße im Irak. Fast täglich kommt es hier zu Zwischenfällen und Angriffen durch Heckenschützen, die auf Autofahrer zielen. Die US-Soldaten an den Kontrollpunkten an dieser Straße sind dementsprechend nervös.
Quelle: SPIEGEL
Markus Pfefferle
2005-03-05 10:11:09 UTC
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Post by donron
Post by Richie Rump
Rom/Bagdad - Unmittelbar nach ihrer Freilassung aus der
Gewalt von Entführern im Irak ist die italienische Journalistin
Giuliana Sgrena am Freitag von US-Soldaten in Bagdad
beschossen und verletzt worden.
Ja klar, wer so dumm und eingebildet ist, auf der gefährlichsten
Strasse Bagdads vollgas auf einen US-Kontrollpunkt zuzurasen ist
selber schuld.
Da saßen Geheimdienstleute im Auto. Die Leute werden wegen ihres Könnens und
Intelligenz handverlesen und nicht wegen ihrem Bleifuß. Vorallem: welchen
Grund bitte sollten denn die Geheimdienstler haben mit Vollgas auf einen
US-Kontrollposten zuzurasen (außer wir kennen nicht die ganze Wahrheit und
sie wurden vielleicht von den Entführern verfolgt, weil die Befreiung doch
nicht "friedlich" verlief - in dem Fall könnte man wirklich von einer
tragischen Verstrickung der Umstände reden)?

Bei einer Gegenüberstellung der Aussagen einfacher Kontrollposten-GIs und
Geheimdienstlern, würde ich aufs erste mal tippen, dass der GI lügt um sich
aus seiner Schuld herauszureden.
donron
2005-03-05 10:35:26 UTC
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Post by Markus Pfefferle
Post by donron
Post by Richie Rump
Rom/Bagdad - Unmittelbar nach ihrer Freilassung aus der
Gewalt von Entführern im Irak ist die italienische Journalistin
Giuliana Sgrena am Freitag von US-Soldaten in Bagdad
beschossen und verletzt worden.
Ja klar, wer so dumm und eingebildet ist, auf der gefährlichsten
Strasse Bagdads vollgas auf einen US-Kontrollpunkt zuzurasen ist
selber schuld.
Da saßen Geheimdienstleute im Auto. Die Leute werden wegen ihres Könnens
welchen Grund bitte sollten denn die Geheimdienstler haben mit Vollgas
auf einen US-Kontrollposten zuzurasen (außer wir kennen nicht die ganze
Wahrheit und sie wurden vielleicht von den Entführern verfolgt, weil die
Befreiung doch nicht "friedlich" verlief - in dem Fall könnte man
wirklich von einer tragischen Verstrickung der Umstände reden)?
Bei einer Gegenüberstellung der Aussagen einfacher Kontrollposten-GIs
und Geheimdienstlern, würde ich aufs erste mal tippen, dass der GI lügt
um sich aus seiner Schuld herauszureden.
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen und sich damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
h.habiger
2005-03-05 10:43:54 UTC
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Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen
hey Saftsack... "deine" Geisel war eine "Kommunistin" und hat für "Il
Manifesto" und "Zeit" proislamfaschistische - Hetztartikel verfasst...
Post by donron
und sich damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Weil Ihnen Menschenleben (ausser u.U. amerikanische) nichts bedeuten....
D.R.
2005-03-05 11:11:52 UTC
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Post by h.habiger
Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen
hey Saftsack... "deine" Geisel war eine "Kommunistin" und hat für "Il
Manifesto" und "Zeit" proislamfaschistische - Hetztartikel verfasst...
Aha,deshalb haben die Islamisten die entführt.
Post by h.habiger
Post by donron
und sich damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Weil Ihnen Menschenleben (ausser u.U. amerikanische) nichts bedeuten....
Pass auf das Dich die Schweine nicht beißen.
h.habiger
2005-03-05 11:17:01 UTC
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Post by D.R.
Post by h.habiger
Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen
hey Saftsack... "deine" Geisel war eine "Kommunistin" und hat für "Il
Manifesto" und "Zeit" proislamfaschistische - Hetztartikel verfasst...
Aha,deshalb haben die Islamisten die entführt.
Ja. Herr D.R. es passieren seltsamme Dinge auf dieser Welt....

Wir befinden uns mitten in einem absurden Krieg, in dem wir riskieren,
uns alle zu
verlieren."
Il Manifesto" 5.3.05
Post by D.R.
Post by h.habiger
Post by donron
und sich damit den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Weil Ihnen Menschenleben (ausser u.U. amerikanische) nichts bedeuten....
Pass auf das Dich die Schweine nicht beißen.
Hast du heute Ausgang?
donron
2005-03-05 12:55:44 UTC
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X-No-Archive: Yes
Post by h.habiger
Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen
hey Saftsack... "deine" Geisel war eine "Kommunistin" und hat für "Il
Manifesto" und "Zeit" proislamfaschistische - Hetztartikel verfasst...
Post by donron
und sich damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Weil Ihnen Menschenleben (ausser u.U. amerikanische) nichts bedeuten....
IMAP könnte Dir noch helfen
NMS
2005-03-05 18:59:56 UTC
Permalink
Bei dir hilft es doch auch nicht. Versuche mal Gummizelle, Zwangsjacke,
Beißkeil und Elektroschocktherapie.
donron
2005-03-05 19:57:04 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by NMS
Bei dir hilft es doch auch nicht. Versuche mal Gummizelle, Zwangsjacke,
Beißkeil und Elektroschocktherapie.
Du kannst deine Phantasien NOCH in Iran und Syrien ausleben. Im Irak
nicht mehr
Ingo G. Becker
2005-03-05 21:25:15 UTC
Permalink
Post by donron
Du kannst deine Phantasien NOCH in Iran und Syrien ausleben. Im Irak
nicht mehr
Da werde jetzt deine Fantasien ausgelebt.
Es wird Zeit, dass du mal selber dort hin gehst.
h.habiger
2005-03-05 21:45:29 UTC
Permalink
Post by donron
X-No-Archive: Yes
Post by NMS
Bei dir hilft es doch auch nicht. Versuche mal Gummizelle, Zwangsjacke,
Beißkeil und Elektroschocktherapie.
Du kannst deine Phantasien NOCH in Iran und Syrien ausleben. Im Irak
nicht mehr
mit"Gummizelle, Zwangsjacke,
Beißkeil und Elektroschocktherapie"

... dort wird man einfach erschossen - mit 300 - 400 Kugeln......
donron
2005-03-06 01:30:26 UTC
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Post by h.habiger
Post by donron
X-No-Archive: Yes
Post by NMS
Bei dir hilft es doch auch nicht. Versuche mal Gummizelle, Zwangsjacke,
Beißkeil und Elektroschocktherapie.
Du kannst deine Phantasien NOCH in Iran und Syrien ausleben. Im Irak
nicht mehr
mit"Gummizelle, Zwangsjacke,
Beißkeil und Elektroschocktherapie"
... dort wird man einfach erschossen - mit 300 - 400 Kugeln......
klar, wenn man auf einen Posten zurast auch mit Recht, Habiger
h.habiger
2005-03-06 06:16:31 UTC
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Post by donron
Post by donron
Post by NMS
Bei dir hilft es doch auch nicht. Versuche mal Gummizelle, Zwangsjacke,
Beißkeil und Elektroschocktherapie.
Du kannst deine Phantasien NOCH in Iran und Syrien ausleben. Im Irak
nicht mehr
mit"Gummizelle, Zwangsjacke, Beißkeil und Elektroschocktherapie"
... dort wird man einfach erschossen - mit 300 - 400 Kugeln......
klar, wenn man auf einen Posten zurast auch mit Recht, Habiger
Dann kannst du ja jetzt die von dir an dich gestellte Frage nach ca.
10 Postings beantworten...
und uns alle mit deinem Gesülze in Ruhe lassen...

Subject: Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt
Date: Sat, 05 Mar 2005 11:35:26 +010

donron wrote:

welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen und sich
damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
h.habiger
2005-03-06 07:18:43 UTC
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Post by donron
Post by h.habiger
Post by donron
X-No-Archive: Yes
Post by NMS
Bei dir hilft es doch auch nicht. Versuche mal Gummizelle, Zwangsjacke,
Beißkeil und Elektroschocktherapie.
Du kannst deine Phantasien NOCH in Iran und Syrien ausleben. Im Irak
nicht mehr
mit"Gummizelle, Zwangsjacke,
Beißkeil und Elektroschocktherapie"
... dort wird man einfach erschossen - mit 300 - 400 Kugeln......
klar, wenn man auf einen Posten zurast auch mit Recht, Habiger
washingtonpost.com
Journalist Calls Shots Unjustified
Wounded Italian's Account Differs From That of U.S.

By Daniel Williams
Washington Post Foreign Service
Sunday, March 6, 2005; Page A18

ROME, March 5 -- An Italian journalist freed from captivity in Iraq said
Saturday that a "rain of fire" from a U.S. roadside patrol hit her vehicle
as it slowly approached the airport in Baghdad, injuring her and
killing an
Italian intelligence agent also inside.

She later described
the incident and called the U.S. fire on the vehicle unjustified.

"We weren't going very fast, given the circumstances. It was not a
checkpoint, but a patrol that started firing right after lighting up a
spotlight. The firing was not justified by the movement of our automobile,"
Sgrena, a reporter for the Communist newspaper Il Manifesto, told Italian
investigators, according to an account related by an official who
interviewed her at a military hospital.

The dead military intelligence agent, Nicola Calipari, had helped secure
Sgrena's release and was to accompany her on her trip back to Italy.

"We thought that the danger was finished after my handover. Instead,
suddenly, this shooting. A rain of fire came," Sgrena told a television
station by telephone. "Nicola folded himself on me probably to defend
me and
then he collapsed. I saw that he was dead. The shooting continued and the
driver did not even have the opportunity to explain that we were Italian."

A statement released Friday by the U.S. Army's 3rd Infantry Division in
Baghdad said troops fired at a car "traveling at high speeds" that "refused
to stop at a checkpoint."

Sgrena was hit in the shoulder by shrapnel in the incident, and two other
passengers, also security operatives, were wounded, Italian officials said.

In videotaped remarks from the garden of his official residence, the U.S.
ambassador to Italy, Mel Sembler, said that Calipari had been a "valuable"
U.S. ally. President Bush expressed his condolences in a telephone
call to
Prime Minister Silvio Berlusconi, who has supported U.S. policy in
Iraq and
contributes about 2,700 troops to the U.S.-led occupation force.

U.S. officials said the Italians failed to inform military or diplomatic
officials that Sgrena was on her way to the airport. Nighttime is
particularly dangerous on the airport highway, which has been the
scene of
numerous car bombings and ambushes of U.S. troops, foreign contractors and
other travelers. Berlusconi called in Sembler and demanded that someone
"take responsibility." The prime minister pressed President Bush and Sembler
for the United States to acknowledge a "tragic error." Italian prosecutors
are preparing to officially ask the United States for information
about the
shooting.

Foreign Minister Gianfranco Fini called the incident "a joke of
destiny." He
cautioned that a withdrawal of Italian troops from Iraq or a souring of
relations with the United States "would be the most deceitful attack
on the
memory of this hero," Fini said.

Opposition leaders raised questions about the incident. "Was there
coordination between our intelligence service and the others in Iraq?" asked
Piero Fassino, who heads the Democratic Left, the largest opposition
faction. "Was the unified command in Iraq informed that a car was traveling
to the airport with the just-liberated kidnapped person? What information
was exchanged between our agencies and American forces?"

"Don't believe a word of the U.S. version," said Oliviero Diliberto,
secretary of the Italian Communist party. "There's an attempt to mask what
actually happened. The Americans deliberately fired on the Italians."

Doctors described Sgrena's condition as good and stable. Berlusconi, Carlo
Azeglio Ciampi, the country's ceremonial president, and Walter Veltroni,
mayor of Rome, attended a low-key welcoming ceremony for her. Pier Scolari,
Sgrena's live-in companion, accompanied her from Baghdad after flying to
Iraq overnight.

Srena, who had been taken hostage Feb. 4, gave few details about her
captivity. She said her captors, who included a woman, did not
mistreat her.
She also said her pleas on a videotape released after she was seized were
fed to her by her abductors. On the tape, she begs for her life and urges
"pressure on the Italian government to withdraw its troops" from Iraq.
Lueko Willms
2005-03-06 10:35:00 UTC
Permalink
. Am 06.03.05
schrieb ***@freenet.de (h.habiger)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@freenet.de
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

r> U.S. officials said the Italians failed to inform military or
r> diplomatic officials that Sgrena was on her way to the airport.

Die Italiener sagen das Gegenteil.



Mfg,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Die Interessen der Nation lassen sich nicht anders formulieren als unter
dem Gesichtspunkt der herrschenden Klasse oder der Klasse, die die
Herrschaft anstrebt." - Leo Trotzki (27. Januar 1932)
Lueko Willms
2005-03-06 05:11:00 UTC
Permalink
. Am 05.03.05
schrieb ***@justmail.de (donron)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@individual.net
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt
Post by NMS
Bei dir hilft es doch auch nicht. Versuche mal Gummizelle,
Zwangsjacke, Beißkeil und Elektroschocktherapie.
d> Du kannst deine Phantasien NOCH in Iran und Syrien ausleben. Im Irak
d> nicht mehr

Wieso? Wurde Abu Ghuraib geschlossen? Alle Gefangenen freigelassen?
Keine Überfälle, keine eingeschlagenen Türen zur Gestapo-Zeit mehr?




Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Die Arbeit in weißer Haut kann sich nicht dort emanzipieren, wo sie
in schwarzer Haut gebrandmarkt wird." - Karl Marx 12.11.1866
Lueko Willms
2005-03-06 08:00:00 UTC
Permalink
. Am 06.03.05
schrieb ***@JPBERLIN.de (Lueko Willms)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@jpberlin-l.willms.jpberlin.de
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

LW>
LW> Wieso? Wurde Abu Ghuraib geschlossen? Alle Gefangenen
LW> freigelassen? Keine Überfälle, keine eingeschlagenen Türen zur
LW> Gestapo-Zeit mehr?

Dazu paßt dieser Zeitungsartikel aus der "New York Times":

--------- schnipp -----------------------------------------

Via NY Transfer News Collective * All the News that Doesn't Fit

The New York Times - March 4, 2005
http://www.nytimes.com/2005/03/04/international/middleeast/04detain.html

American Jails in Iraq Are Bursting with Detainees

By EDWARD WONG

ABU GHRAIB, Iraq, March 2 - The American military's major detention
centers in Iraq have swelled to capacity and are holding more people
than ever, senior military officials say.

The growing detainee population reflects recent changes in how the
military has been waging the war and in its policies toward detainees,
the officials say.

The military swept up many Iraqis before the Jan. 30 elections in an
attempt to curb violence and halted all releases before the vote.
Other detainees have been captured in ambitious recent offensives
across the Sunni Triangle, from Samarra to Falluja to the Euphrates
River valley south of Baghdad.

The Abu Ghraib abuse scandal also forced changes in the system, with
the military working quickly last summer to try and weed out detainees
who obviously did not belong in prison. Many of the ones remaining are
more likely to be denied release by review boards, military officials
say.

As of this week, the military is holding at least 8,900 detainees in
the three major prisons, 1,000 more than in late January. Here in Abu
Ghraib, where eight American soldiers were charged last year with
abusing detainees, 3,160 people are being kept, well above the 2,500
level considered ideal, said Lt. Col. Barry Johnson, a spokesman for
the detainee system. The largest center, Camp Bucca in the south, has
at least 5,640 detainees.

One hundred so-called high-value detainees, including Saddam Hussein
and his closest aides, are being held at Camp Cropper, near the
Baghdad airport.

"We're very close to capacity now," Colonel Johnson said.

The surging numbers of prisoners pose important challenges for the
military. The Abu Ghraib scandal revealed that the military was using
poorly trained interrogators even as more detainees were swept into
prison in the fall of 2003.

The military must hire enough effective interrogators and military
intelligence officers to process detainees quickly, said Bruce
Hoffman, an analyst at the RAND Corporation who has worked in Iraq
with American policy makers. Otherwise, innocent people will languish
in the prisons, a fertile recruiting ground for the insurgents, and
could take up arms when they are freed.

Throughout the war, the American military has struggled to construct a
detainee system that can handle a widespread and sophisticated
insurgency, but never before has the system had to grapple with so
many detainees.

On a recent morning here, military policemen marched 50 handcuffed men
off a convoy that had just arrived from Tikrit, Mr. Hussein's
hometown. Old and young, the detainees wore thin shirts or robes. Some
were barefoot.

A sign on a concrete blast wall read, "No Parking: Detainee Drop Off
Zone." Guards stood watch in towers along walls laced with razor wire.
The detainees huddled quietly on the ground outside a squat building
where they would be processed. Soon they would be asked to put on
orange jumpsuits.

At the main gate, minibuses brought in family members for a visit,
many of them solemn young children and unsmiling women in black robes.

Some military policemen complain of understaffing and of being
overworked. One policeman based in Tikrit said field artillery
soldiers were being assigned to policing duties.

While the military has turned to such soldiers to perform police work,
Colonel Johnson said they had been trained for the job.

A senior American commander said there was little danger of "serious
overcrowding" in the system. At Abu Ghraib, 15 miles west of Baghdad,
the military has erected additional quarters for detainees and has
increased troop levels. To increase the number of soldiers on guard
duty, commanders have sometimes had to make unpopular decisions like
temporarily shutting down family visits, Colonel Johnson said.

Since last May, when news reports first emerged of the grim conditions
at Abu Ghraib, formerly Mr. Hussein's main torture center, the
military has opened new compounds at the prison that "are much better
situated for both the detainees and for custody and control," Colonel
Johnson said.

Though this reporter arrived at Abu Ghraib on the military police
convoy from Tikrit, soldiers at the prison did not allow him to look
inside any of the compounds. The colonel later apologized and said he
would eventually arrange a tour.

The military is considering moving the detainees from Abu Ghraib to a
more secure location around Baghdad International Airport, the same
area where Camp Cropper is situated. The new center would hold about
2,500 people at most, though ideally the inmate population would stay
under 2,000, Colonel Johnson said.

Last summer, after the Abu Ghraib scandal became public, President
Bush promised to raze the prison, but a military judge later ordered
that it be preserved as a crime scene.

In the south, the Americans are working to expand Camp Bucca to
accommodate a total of 6,000 detainees by the end of March, officials
say.

It was an incident at Camp Bucca on Jan. 31 that most recently exposed
the potential hazards of the detainee system: Four detainees were
killed and six wounded when guards fired shots to quell a well-
organized uprising. The guards had replaced their nonlethal weapons
with lethal ones after realizing that detainees had armed themselves
with slingshots that could hurl stones for long distances. Since then,
the military has bought guns that fire "plasticized projectiles" at a
greater range, Colonel Johnson said.

Commanders say the uprising at Camp Bucca was not a result of
overcrowding, but of skillful organization on the part of imprisoned
insurgents. The detainee system has become more efficient at quickly
screening people who do not pose a threat, so the prison population is
likely more dangerous than before, officials say.

"We're getting more of the right people in," Colonel Johnson said. "So
there is certainly an element of the hard-core population."

A very small percentage of detainees are released shortly after being
brought to Abu Ghraib, where all detainees bound for the three major
centers are first processed. About 1,300 have been turned over to the
Iraqi criminal courts to prosecute. Most, though, wait an average of
three to four months - and sometimes six months, the limit set by the
Geneva Conventions in cases of prisoners of war - before their files
go to a review board, Colonel Johnson said.

Mr. Hoffman, the RAND analyst, said using the six-month limit as a
standard was ridiculous, since many of the detainees were not soldiers
and should have had their cases reviewed much faster.

"Many of them are innocent civilians swept up," he said. "Prisons are
the main incubators for terrorists and insurgents. So you've got to
have good intelligence in the prisons to process the prisoners quickly
and efficiently."

Investigations into the Abu Ghraib scandal last May found that there
had been a shortage of professional interrogators to handle the
detainee flow, and so units inside Abu Ghraib had turned to untrained
military policemen and policewomen to help with interrogations.
Colonel Johnson declined to give the number of interrogators now
working in the system's main intelligence gathering center inside Abu
Ghraib. But he said "there is sufficient personnel to accomplish" the
center's mission.

Outside of the three major prisons, about 1,300 detainees are being
held at the division or brigade level around the country. Of those,
about a third - people deemed to be security threats or of high
intelligence value - will eventually be brought to Abu Ghraib for
processing and sent onward to a major center. Convoys bring an average
of 20 to 100 detainees a day to the prison.

On the recent run from Tikrit, some members of the Third Platoon of
the 42nd Military Police Company, a National Guard unit, complained of
how the company was overworked and its resources stretched too thin.

Of the company's three platoons, one was guarding the 42nd Infantry
Division's prison in Tikrit, another was assigned to protect the
division's generals, and the third transported detainees.

In the three weeks after company arrived in Iraq on Feb. 1, the Third
Platoon made 25 convoy runs all across the hostile Sunni Triangle,
with a dozen of those to Abu Ghraib.

"We've got just enough people to do this" said Specialist Chris
DiModica, 23, the driver of the command Humvee. "If anyone gets sick,
that's it."

Copyright 2005 The New York Times Company

* Search the NYTr Archives at:
http://olm.blythe-systems.com/pipermail/nytr/

------------------ schnapp --------------------------------



MfG,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Die Interessen der Nation lassen sich nicht anders formulieren als unter
dem Gesichtspunkt der herrschenden Klasse oder der Klasse, die die
Herrschaft anstrebt." - Leo Trotzki (27. Januar 1932)
NMS
2005-03-06 08:06:52 UTC
Permalink
Hey shithead,
ich hätte keinerlei Probleme, Dir einen solchen Behandlungsplatz in
Californien zu besorgen. Melde dich nur wacker!
In 2004 haben wir beim Kongress von US Psychiatern lernen dürfen, daß
solche Therapie in Europa zu Unrecht verteufelt wird. Ich will sicher
nur dein Bestes! Richtig moderne US Medizin!
Und das Beste für die ng natürlich, denn danach würde man sicher nicht
mehr so eine gequirlte Scheiße lesen müssen, die hier bisher leider dein
Markenzeichen ist.
Lueko Willms
2005-03-05 11:02:00 UTC
Permalink
. Am 05.03.05
schrieb ***@justmail.de (donron)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@individual.net
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

d>
d> welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen und sich
d> damit den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?

Es sind schon ziemlich viele Journalisten in Iraq von den Besatzern
umgebracht worden; angefangen mit dem Raketenangriff auf das Büro von
Al-Jaezeera, die Beschießung des Hotel Palestine, dann die
Panzergranate auf ein Fernsehteam..

Beim Überfall auf den Iraq wurden alle Journalisten wurden gewarnt,
daß sie außerhalb der US-Einheiten als "embedded" Journalists, also
unter der direkten Kontrolle der Invasoren, mit entsprechenden
Angriffen rechnen müßten.


Mit einer freien Presse haben's die nicht so. Die Zeitung von
Moqtada As-Sadr wurde verboten, Al-Jazeera aus dem Lande gedrängt.

Dann arbeitet Giuliana Sgrena für die linke Tageszeitung "il
manifesto", und spricht sich _gegen_ die Besatzung aus.

Gründe genug, einen unangenehmen Zeugen zu beseitigen.


Womit, das sollte ich gegen böswillige Mißversteher gleich
hinzufügen, nicht bewiesen ist, daß der Angriff auf Sgrena gezielt und
aus genau diesen Gründen vorgenommen wurde. Es zeigt nur die
feindselige Haltung der Besatzer gegen eine freie Berichterstattung im
Iraq auf.



Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Kein Land kann seine Probleme in dieser globalisierten Welt allein
auf sich gestellt lösen. Entweder wir retten uns alle zusammen oder
wir gehen zusammen unter. Heute mehr denn je gilt das Wort von José
Martí: Das Vaterland ist die ganze Menschheit."
- Fidel Castro, Caracas (Veneuzuela), 3. Februar 1999
donron
2005-03-05 13:07:12 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Lueko Willms
Mit einer freien Presse haben's die nicht so. Die Zeitung von
Moqtada As-Sadr wurde verboten, Al-Jazeera aus dem Lande gedrängt.
Die Judenhasser durften nicht mehr hetzen. Wie bedauerlich
Post by Lueko Willms
Dann arbeitet Giuliana Sgrena für die linke Tageszeitung "il
manifesto", und spricht sich _gegen_ die Besatzung aus.
Gründe genug, einen unangenehmen Zeugen zu beseitigen.
wir sind nicht in einem deiner kommunistischen Terrorregimes, Luego
Lueko Willms
2005-03-05 13:17:00 UTC
Permalink
. Am 05.03.05
schrieb ***@justmail.de (donron)
bei /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@individual.net
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt
Post by Lueko Willms
Mit einer freien Presse haben's die nicht so. Die Zeitung von
Moqtada As-Sadr wurde verboten, Al-Jazeera aus dem Lande gedrängt.
d> Die Judenhasser durften nicht mehr hetzen. Wie bedauerlich

Die Judenhasser haben derzeit im Iraq das Kommando.



Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Das Volk, das ein anderes Volk unterjocht, schmiedet seine eigenen
Ketten." - Karl Marx (1. Januar 1870)
donron
2005-03-05 16:36:49 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Lueko Willms
. Am 05.03.05
bei /DE/SOC/POLITIK/MISC
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt
Post by Lueko Willms
Mit einer freien Presse haben's die nicht so. Die Zeitung von
Moqtada As-Sadr wurde verboten, Al-Jazeera aus dem Lande gedrängt.
d> Die Judenhasser durften nicht mehr hetzen. Wie bedauerlich
Die Judenhasser haben derzeit im Iraq das Kommando.
Ja sicher Lügo. Saddam Hussein hat deshalb auch unter dem Gejohle der
Palästinenser Raketen auf Israel geschoosen.

Und der MOCCAD hat ja auch das WTC gesprengt.
Christian Ade
2005-03-05 13:20:15 UTC
Permalink
donron wrote:
[...]
Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen und sich damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Im Irak entscheidet im konkreten Fall nicht "die USA" über Leben und
Tod, sondern der Finger einzelner GIs am Abzug ihrer Waffe. Und ob der
sich in entsprechenden Augenblicken krümmt oder nicht wird nicht von den
Anweisungen aus dem Headquarter allein bestimmt, sondern auch vom
eigenen Ermessen der Gefahrensituation des einzelnen Soldaten vor Ort,
sowie von Faktoren wie Furcht, Müdigkeit, Hass, sicher auch von dem
Wissen, Menschen billig erschießen zu können, ohne ernstere Konsequenzen
befürchten zu müssen. Wäre im Wagen nicht die berühmte italienische
Ex-Geisel gesessen sondern eine Irakische Familie hätte der Vorfall in
einer kleinen Tageszwischenmeldung Platz gefunden. Da aber im Wagen nun
keine Iraker, sondern eine berühmte italienische Ex-Geisel saß ist das
Geschrei und die Empörung groß. Ist das verwunderlich? Nein, es herrscht
ja Krieg.
--
Christian Ade
donron
2005-03-05 13:54:35 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Christian Ade
[...]
Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen und sich
damit den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Im Irak entscheidet im konkreten Fall nicht "die USA" über Leben und
Tod, sondern der Finger einzelner GIs am Abzug ihrer Waffe. Und ob der
sich in entsprechenden Augenblicken krümmt oder nicht wird nicht von den
Anweisungen aus dem Headquarter allein bestimmt, sondern auch vom
eigenen Ermessen der Gefahrensituation des einzelnen Soldaten vor Ort,
sowie von Faktoren wie Furcht, Müdigkeit, Hass, sicher auch von dem
Wissen, Menschen billig erschießen zu können, ohne ernstere Konsequenzen
befürchten zu müssen. Wäre im Wagen nicht die berühmte italienische
Ex-Geisel gesessen sondern eine Irakische Familie hätte der Vorfall in
einer kleinen Tageszwischenmeldung Platz gefunden. Da aber im Wagen nun
keine Iraker, sondern eine berühmte italienische Ex-Geisel saß ist das
Geschrei und die Empörung groß. Ist das verwunderlich? Nein, es herrscht
ja Krieg.
mag sein, aber hier geht es darum, dass einige Spinner den USA bewußte
Tötungen unterstellen.
Christian Ade
2005-03-05 15:36:10 UTC
Permalink
donron wrote:
[...]
Post by donron
mag sein, aber hier geht es darum, dass einige Spinner den USA bewußte
Tötungen unterstellen.
Es geht um verhärtete Positionen und das dumpfe gegenhalten. Die einen
mögen die US-Amerikanische Außenpolitik gutheißen und sie in allen
Belangen und Situationen in Schutz nehmen und rechtfertigen, auch wenn
sie es besser wissen sollten, schlicht um dem Gegner eins auszuwischen
und selbst keine Schwäche zu zeigen, die anderen mögen die
US-Amerikanische Politik ablehnen, schieben die Schuld an allem stets
den bösen "Amis" in die Schuhe um ebenfalls gegenzuhalten, zu
provozieren und um sich ebenfalls keiner Blöße zu geben. Das gleiche
beim Thema Islamismus: die einen verharmlosen die Situation bis zur
Bedeutungslosigkeit um den dumpfen rassistischen Vorverurteilungen aller
Muslime entgegenzuwirken und dem Kontrahenten keine Angriffsfläche zu
bieten, die anderen verteufeln alle Muslime bewusst um zu dramatisieren
und den Gegner zu provozieren. Was dabei auf der Strecke bleibt ist ein
differenzierter Meinungsaustausch, der zum Teil auch offen mit der
Begründung gerechtfertigt wird, den Dumpfbacken auf der
gegenüberliegenden Seite nicht das Feld zu überlassen. Ich will mich
hier nicht als über den Dingen stehend aufspielen, zumal meine Postings
nicht selten scharf formuliert und von der Motivation geprägt sind,
meiner Position konträr stehende Ansichten entschieden zu widersprechen.
Aber man sollte darauf achten sich im Kampfgetümmel nicht langsam aber
beständig jene Eigenschaften anzueignen, die man in seinem Eifer
eigentlich zu bekämpfen glaubt. Gemeint sind Fanatismus und Radikalismus.
--
Christian Ade
donron
2005-03-05 15:56:49 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Christian Ade
[...]
Post by donron
mag sein, aber hier geht es darum, dass einige Spinner den USA bewußte
Tötungen unterstellen.
Es geht um verhärtete Positionen und das dumpfe gegenhalten. Die einen
mögen die US-Amerikanische Außenpolitik gutheißen und sie in allen
Belangen und Situationen in Schutz nehmen und rechtfertigen, auch wenn
sie es besser wissen sollten, schlicht um dem Gegner eins auszuwischen
und selbst keine Schwäche zu zeigen, die anderen mögen die
US-Amerikanische Politik ablehnen,
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit Kräften
zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es waren. Windelweich
geht es leider nicht
felix krull
2005-03-05 17:06:06 UTC
Permalink
Post by donron
Post by Christian Ade
Es geht um verhärtete Positionen und das dumpfe gegenhalten. Die
einen mögen die US-Amerikanische Außenpolitik gutheißen und sie in
allen Belangen und Situationen in Schutz nehmen und rechtfertigen,
auch wenn sie es besser wissen sollten, schlicht um dem Gegner eins
auszuwischen und selbst keine Schwäche zu zeigen, die anderen
mögen die US-Amerikanische Politik ablehnen,
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit
Kräften zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es waren.
Windelweich geht es leider nicht
Der Einwand hat seine Berechtigung. Claus Christian Malzahn formulierte
es kürzlich im Spiegel so:

"Die Nazi-Herrschaft wurde nicht durch Sitzblockaden vor dem
Führerhauptquartier beendet."


fk


http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,344346,00.html
Christian Ade
2005-03-05 21:20:51 UTC
Permalink
Post by felix krull
Post by donron
Post by Christian Ade
Es geht um verhärtete Positionen und das dumpfe gegenhalten. Die
einen mögen die US-Amerikanische Außenpolitik gutheißen und sie in
allen Belangen und Situationen in Schutz nehmen und rechtfertigen,
auch wenn sie es besser wissen sollten, schlicht um dem Gegner eins
auszuwischen und selbst keine Schwäche zu zeigen, die anderen
mögen die US-Amerikanische Politik ablehnen,
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit
Kräften zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es waren.
Windelweich geht es leider nicht
Der Einwand hat seine Berechtigung. Claus Christian Malzahn formulierte
"Die Nazi-Herrschaft wurde nicht durch Sitzblockaden vor dem
Führerhauptquartier beendet."
Ich würde sagen, das Thema leicht verfehlt.
Post by felix krull
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,344346,00.html
Zu Malzahns Artikel wäre einiges zu sagen.

Es ist ja nett, dass Malzahn so nebenbei noch kurz und kompakt in zwei,
drei Sätzen die Schattenseiten (Abu Ghraib, Guantanamo, Rumsfeld immer
noch Verteidigungsminister) anstreift, um sie im darauffolgenden Satz
mit einem "Doch ..." sogleich wieder zu relativieren und zu
verharmlosen, mit dem Ziel, den Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen
zu wollen.

Ich sehe die Sache etwas anders: Die Wirklichkeit ist tatsächlich etwas
komplizierter, als "ein paar schreckliche Fotos aus den Kerkern der
US-Army beweisen mögen." Zum einen, weil es sich hierbei mitnichten nur
um "ein paar schreckliche Fotos", sondern um Zeugnisse von Folter und
Grausamkeit handelt, verübt nicht durch die Hand diktatorischer Regime,
sondern in den Kerkern jener Macht, die vor der Welt den Anspruch
erhebt, erste Vertreterin und Vorkämpferin von Demokratie und
Menschenrechte zu sein.

Für die US-Amerikaner ist das Ansehen ihres Landes wichtiger als sie es
in ihrem Stolz öffentlich zugeben würden. Damit meine ich nicht nur das
Ansehen, welches sie im Ausland genießen, sondern auch das
Selbstbildnis, das sie von sich pflegen. Man sieht sich gerne als
Bannerträger von Demokratie und Freiheit, als Führungsmacht der Freien
Welt. Diese wohlige Selbstbeweihreucherung dient auch dazu,
offensichtliche Widersprüche und sich auftuhende Rissen innerhalb dieses
Bildnisses zu übertünchen. Als z.B. die Folterungen im Abu Ghraib
Gefängnis an die Öffentlichkeit gelangten und sich Rumsfeld vom Senat
unliebsame Frage stellen lassen musste dominierte statt Scham und
echter, nachhaltiger Aufklärungswille der Stolz darüber, wie gut das
US-Amerikanische System doch funktioniere, ganz im Gegensatz zu
Diktaturen, wo sich niemand für Verbrechen rechtfertigen müsse. Rumsfeld
ist immer noch Verteidigungsminister, in Guantanamo werden die
Menschenrechte auch weiterhin mit Füßen getreten und die Zustände in den
Gefängnissen Afghanistans und anderen Teilen der Welt, sowie in den
Gefängnissen Verbündeter wie Pakistan die zum Teil im Auftrag
US-Amerikanischer Geheimdienste agieren bleiben bis heute im Dunkeln und
weitab jeder wirksamen öffentlichen Kontrolle. Von einer ehrlichen,
nachhaltigen Aufklärung keine Spur, im Gegenteil. Stattdessen wird als
Justizminister ein Mann vereidigt, der die Genfer
Menschenrechtskonventionen gar für "veraltet" hält und während in
anderen Teilen der westlichen Welt die Stühle von Ministern wegen
vergleichsweise bagatellen Vergehen wackeln (Stichwort "VISA-Vergabe"),
spielt Rumsfeld weiterhin Verteidigungsminister. Da wirkt der Hinweis
Malzahns, diese Foltertaten blieben ja nicht ungesühnt wie blanker Hohn
und Spott!

Das gleiche bei Malzahns Rechtfertigungsversuchs von Krieg und Gewalt
als tagespolitisches Mittel. Der Vergleich Iraks mit WW2 ist denkbar
schlecht gewählt. Wo im letzten Fall es darum ging, ein Amok laufendes
Deutschland aufzuhalten, wurde im ersten Fall ein Kriegszustand
herbeigeführt, wo keiner vorherrschte. Blut gegen Demokratie. Wer will
diese Entscheidung dem Betroffenen abnehmen? Auch wenn sich im
nachhinein herausstellen sollte, dass alles noch relativ "gut" verlaufen
sei, ein solches Vorgehen darf rückwirkend nicht legitimiert werden, um
der Diplomatie des Krieges im Falle zukünftiger Konflikte gleicherart,
die nicht so glimpflich ablaufen müssen, keine Rechtfertigung zu geben,
insbesondere jenen Möchtegern-Wohltätern nicht, die nur behaupten
Demokratie schaffen zu wollen, insgeheim aber andere Ziele im Auge
haben. Das gleiche gilt für die Ächtung von Folter, die ebenfalls nicht
im Nachhinein legitimiert werden darf, aus den eben gleichen Gründen.
Die neokonservativen Ideologen im Weißen Haus sehen das anders, sie
fassen Präventive Kriegsführung als Politisches Gestaltungsmittel auf
und sehen die Menschenrechte nur als bedingt und nicht für jeden
gleichermaßen gültig. Man könnte es unter der Redewendung
zusammenfassen: "Der Zweck heiligt die Mittel". Die Tatsache, dass
Deutschland wenn auch nicht klaglos, so doch verlässlich sich am
Kosovo-Krieg beteiligte, dies auch noch mit Beteiligung jener Partei,
die als die pazifistischste in Deutschland gilt, spricht der Behauptung
Malzahns Hohn, Bush wüsste wovon er spricht, wenn er Deutschland mit
einem Alkoholiker vergleiche. Im Kosovo herrschte zumindest die
Befürchtung, es finde eine ethnischer Säuberungen statt. Deshalb hatte
man hier unmittelbaren Handlungsbedarf gesehen, und dies ging nicht
anders als durch den Einsatz militärischer Mittel. Im Irak sah die
Sachte gänzlich anders aus. Die Massengräber, die man dort statt der
gesuchten Massenvernichtungswaffen fand, waren über ein Jahrzehnt alt
und stammten zum Teil aus einer Zeit, in der der Diktator noch
tatkräftig vom Westen unterstützt worden ist.

Wo stehen wir heute?

Die USA haben weltweit massiv an Ansehen eingebüßt, das ist für die
Sympathie verwöhnten US-Amerikaner eine völlig neue Erfahrung. Während
des Kalten Krieges hatten sie angesichts des Bösen Imperiums im Osten
stets die Rolle des Guten inne, so konnten sie ungestraft Vietnam
verwüsten, Südamerika in einen Hort von Diktaturen verwandeln, sowie
allgemein ihren geo-, macht- und wirtschaftspolitischen Interessen,
nicht zuletzt zu Lasten anderer, frönen, stets unter dem Deckmäntelchen
des Guten, der gegen das Böse (dem Kommunismus) anzukämpfen hat. Ihr
Ansehen blieb weitgehend unbeschadet. Heute gibt es diese böse Macht im
Osten nicht mehr und der Terrorismus als Ersatzrechtfertigung ging im
Falle Irak kräftig in die Hose. Das kratzt am US-Amerikanischen
Selbstbildnis sehr, man möchte sich eben als Führungsmacht der Freien
Welt verstanden wissen. Zudem haben sich die ehemals engsten Verbündeten
distanziert, und der kräftezehrende und teure Nachkriegsirak hat die
eigenen Grenzen aufgezeigt und die noch vor dem Krieg vorherrschende
Allmachtsgläubigkeit einiger Ideologen im Weißen Haus einen Dämpfer
verpasst. Nun schmerzt der Verlust ehemaliger Verbündeter, man braucht
Hilfe, ist aber zu Stolz welche zu erbeten.

Da der Verlust an Ansehen auch dem US-Amerikanischen Selbstbildnis
schadet und vor allem schmerzt, hat man seit der Neuwahl eine etwas
andere politische Richtung eingeschlagen: die ursprünglichen geo-,
macht- und wirtschaftspolitischen Hintergrunde die zum Irakkrieg
führten, vornehmlich Sicherung der Ölvorkommen, Schwächung Saudi
Arabiens, Einflussnahme sowie Machtsicherung und -festigung im Nahen
Osten etc. rücken nun etwas in den Hintergrund. Stattdessen wird die
Demokratisierung Iraks, Ursprünglich bevorzugtes aber nicht
selbstrechtfertigendes Mittel zur Neuordnung des Nahen Ostens, in den
Vordergrund geholt und in jeder Pressekonferenz als hochstes Ziel
US-Amerikanischer Politik gepriesen wo es nur geht. Das man ursprünglich
vornehmlich Massenvernichtungswaffen zu beseitigen gedachte wird
wohlweislich verschwiegen. Stattdessen sind die USA in den Irak, allein
um diesen zu demokratisieren. Bush also reist durch Europa und
präsentiert sich als Wohltäter der Menschheit, als Heilsbringer und
Vorkämpfer von Demokratie und Menschenrechte, da wird dann auch Putin
medienwirksam gerügt und auf den Iran ganz doll geschimpft. Die Europäer
scheinen so in die Defensive gedrängt, blieben die doch gänzlich untätig
in ihrer Verweigerung, Bush bei seiner weltweiten Friedensmission zur
Seite zu stehen. Und Malzahn? Nun, der fällt auf diese Masche rein.

Und die von Malzahn verächtlich gemachte Friedensbewegung? Nun, zum
einen ist sie kein Deutsches Spezifikum, sondern eine weltweite
Bewegung, womit schon mal der Versuch von Leuten wie Malzahn oder Broder
ins Wasser fällt, diese auf eine unvollständig bzw. falsch verarbeitetes
Kriegstrauma der Deutschen zurückzuführen.
Und nicht zuletzt könnte man durchaus annehmen, dass eben diese
weltweite Bewegung mit dazu beigetragen hat, dass US-Amerika von seinem
hohen Ross herabgestiegen ist und sich gezwungen sieht, durch verstärkte
Bestrebungen echte Demokratie (ihrer selbst willen) zu schaffen, um ihr
angeschlagenes Images und ihrer Glaubwürdigkeit wiederherzustellen.
Hätten hingegen vor Kriegsbeginn alle genickt und artig mitgezogen, die
US-Amerikaner hätten immer noch die gleiche Arroganz gezeigt wie vor dem
Konflikt, die Neocons womöglich schon ihren nächstes Krieg geführt und
die finanziellen und militärischen Lasten den Verbündeten aufgebürdet.
--
Christian Ade
felix krull
2005-03-05 22:44:31 UTC
Permalink
[...]
Post by Christian Ade
Post by felix krull
Post by donron
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit
Kräften zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es
waren. Windelweich geht es leider nicht
Der Einwand hat seine Berechtigung. Claus Christian Malzahn
"Die Nazi-Herrschaft wurde nicht durch Sitzblockaden vor dem
Führerhauptquartier beendet."
Ich würde sagen, das Thema leicht verfehlt.
Inwiefern?

Zum Hinweis des Vorposters "Windelweich geht es leider nicht"
passt doch Malzahns Bonmot wie der Arsch auf den Eimer.
Post by Christian Ade
Post by felix krull
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,344346,00.html
Zu Malzahns Artikel wäre einiges zu sagen.
Ich halte Malzahns Grundaussagen für richtig: die Deutschen schütten mit
ihrem Fundamentalpazifismus das Kind mit dem Bade aus und vergessen, wie
und durch wen die europäische Freiheit erreicht und erhalten wurde. Und
sie ignorieren die positiven Entwicklungen im Nahen Osten, die sich
durch das amerikanische Eingreifen abzuzeichnen beginnen.

Norman Finkelstein gab - wenngleich mit lobendem Unterton - vor einiger
Zeit folgenden Witz zum Besten:

"Die Welt spielt verrückt: Der beste Rap-Sänger ist ein Weißer, der
beste Golfer ein Schwarzer und die Deutschen wollen nicht in den Krieg."


fk

[...]
hacedeca
2005-03-06 01:22:19 UTC
Permalink
Post by felix krull
Ich halte Malzahns Grundaussagen für richtig: die Deutschen schütten mit
ihrem Fundamentalpazifismus das Kind mit dem Bade aus und vergessen, wie
Deutsche Soldaten sind in Bosnien, im Kosovo und in Afghanistan stationiert.
Im Kosovo waren sie aktiv am Kampf gegen Serbien mittels Tornados beteiligt,
die serbische Radarstationen ausknockten, in Afghanistan beteiligen sich
deutsche Spezialkräfte an der Jagd auf Al Queda und Taliban. Deutsche
Flotteneinheiten sind in der Straße von Gibraltar und am Horn von Afrika
aktiv, sichern so also amerikanische Nachschubwege.

Das meinst Du also, ist "Fundamentalpazifismus"?

erhalten wurde. Und
Post by felix krull
sie ignorieren die positiven Entwicklungen im Nahen Osten, die sich
durch das amerikanische Eingreifen abzuzeichnen beginnen.
Bis jetzt wurden 100.000 Iraqis vom Leben befreit, sind also keine
potentiellen Glaubenskämpfer mehr - das ist aber schon alles.
Post by felix krull
Norman Finkelstein gab - wenngleich mit lobendem Unterton - vor einiger
"Die Welt spielt verrückt: Der beste Rap-Sänger ist ein Weißer, der
beste Golfer ein Schwarzer und die Deutschen wollen nicht in den Krieg."
In die Amerikaner verspielen ob einer Mischung aus globalem Monopoly und
judeo - christlichem Schwachsinn ihre Stellung als unumschränkte Weltmacht.
Wo sind bloß die Morgans geblieben, die damals solche Staaten wie Panama
creiert haben?

http://www.panamascandal.com/conversation/conversation_right.html

Das waren noch Kapitalisten!
felix krull
2005-03-06 18:51:08 UTC
Permalink
Post by hacedeca
Post by felix krull
Ich halte Malzahns Grundaussagen für richtig: die Deutschen
schütten mit ihrem Fundamentalpazifismus das Kind mit dem Bade aus
Deutsche Soldaten sind in Bosnien, im Kosovo und in Afghanistan
stationiert. Im Kosovo waren sie aktiv am Kampf gegen Serbien mittels
Tornados beteiligt, die serbische Radarstationen ausknockten, in
Afghanistan beteiligen sich deutsche Spezialkräfte an der Jagd auf Al
Queda und Taliban. Deutsche Flotteneinheiten sind in der Straße von
Gibraltar und am Horn von Afrika aktiv, sichern so also amerikanische
Nachschubwege.
Das meinst Du also, ist "Fundamentalpazifismus"?
Die Grundhaltung der Mehrheit der Bevölkerung lässt sich wohl mit dem
Begriff zutreffend charakterisieren.

Dazu kommt erschwerend Malzahns Hinweis, dass

"Der Gesinnungspazifismus der Bundesregierung [...] handfeste
wirtschaftliche Gründe [hat]."
Post by hacedeca
Post by felix krull
Und sie ignorieren die positiven Entwicklungen im Nahen Osten, die
sich durch das amerikanische Eingreifen abzuzeichnen beginnen.
Bis jetzt wurden 100.000 Iraqis vom Leben befreit, sind also keine
potentiellen Glaubenskämpfer mehr - das ist aber schon alles.
Nimm es mir nicht übel, aber ich habe wenig Lust, auch in diesem Thread
wieder ständig die Löcher zu stopfen, die deine sprunghafte
Beliebigkeitslogik hinterlässt.

Deine die herkömmliche Sprachlehre mit einem Schlag in Frage stellende
Aussage aus der letzten Diskussion:

"Es spricht also nichts dafür, dass man nicht versucht hätte, diese
Angelegenheit unter den Teppich zu kehren [...]"

- lässt mich heute noch aus dem Schlaf hochschrecken.

Ich hoffe, dass man es im Rahmen deiner Ausbildung schafft, dir einen
kohärenten Argumentationsstil einzuhämmern.

Falls es nicht gelingt, ist das auch kein Beinbruch.

Schließlich gibt es ja das Usenet.


fk

[...]
hacedeca
2005-03-07 09:42:26 UTC
Permalink
Post by felix krull
Deine die herkömmliche Sprachlehre mit einem Schlag in Frage stellende
"Es spricht also nichts dafür, dass man nicht versucht hätte, diese
Angelegenheit unter den Teppich zu kehren [...]"
- lässt mich heute noch aus dem Schlaf hochschrecken.
Das tut mir aufrichtig leid. Baldrian soll ja helfen...
Gute Besserung!
Christian Ade
2005-03-06 09:14:46 UTC
Permalink
Post by felix krull
[...]
Post by Christian Ade
Post by felix krull
Post by donron
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit
Kräften zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es
waren. Windelweich geht es leider nicht
Der Einwand hat seine Berechtigung. Claus Christian Malzahn
"Die Nazi-Herrschaft wurde nicht durch Sitzblockaden vor dem
Führerhauptquartier beendet."
Ich würde sagen, das Thema leicht verfehlt.
Inwiefern?
donron sieht bereits dort Nazis wo es keine gibt. Das ist eine
unmittelbare Folge fanatischen Eifers.
Post by felix krull
Zum Hinweis des Vorposters "Windelweich geht es leider nicht"
Ein weiteres Merkmal von Fanatismus besteht im Unvermögen, die Abstufung
zwischen "Windelweich" und "Knallhart".
Post by felix krull
passt doch Malzahns Bonmot wie der Arsch auf den Eimer.
Ich würd' mich nicht drauf setzen. Aber bitte ...
Post by felix krull
Post by Christian Ade
Post by felix krull
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,344346,00.html
Zu Malzahns Artikel wäre einiges zu sagen.
Ich halte Malzahns Grundaussagen für richtig: die Deutschen schütten mit
ihrem Fundamentalpazifismus das Kind mit dem Bade aus und vergessen, wie
und durch wen die europäische Freiheit erreicht und erhalten wurde.
Das ist natürlich Schwachfug.
Post by felix krull
Und
sie ignorieren die positiven Entwicklungen im Nahen Osten, die sich
durch das amerikanische Eingreifen abzuzeichnen beginnen.
Eine gewagte These.
Tatsächlich zeichnet sich seit geraumer Zeit eine Zivilisierung und
Öffnung der Gesellschaften in der muslimischen Welt ab, ausgelöst auch
durch neue Komunikationstechnologien wie Satelitten-TV, Mobilfunk und
Internet, selbst im Gottesstaat Iran. Zwar sehr langsam und vorsichtig,
aber immerhin. Ich will nicht verkennen, dass die letzten Wahlen im Irak
eine positive Wirkung auf diesen Prozess ausgeübt haben, das gleiche
gilt für den Tod Arafats in Palästina, obgleich hier weniger Arafat
selbst für das Stocken des Friedensprozesses verantwortlich gemacht
werden kann, als vielmehr der Dämonisierung und Isolierung Arafats durch
die Isralis (nein, die Israelis sind nicht an allem Schuld, aber hier
tragen sie leider eine solche). Allerdings sind die Ursachen für diese
Entwicklung im arabischen Raum langfristiger und tiefergehender.
Paradoxerweise hat der 11. September und die US-Amerikanische
Bomberpolitik diesen Prozess noch beschleunigt, jedoch weniger in ihrem
Sinne oder es ein Malzahn uns glauben machen will. Durch den 11.
September und die US-Amerikanische Invasion kam die große Zeit Al
Jazeeras, dem ersten (zumindest damals noch relativ) unabhängigen
arabischen Sender, der in der Arabischen Welt seitdem zahlreiche
Nachahmer gefunden hat. Mit der Zeit wurde Al Jazeera selbst für die USA
ein Dorn im Augen, da sie für deren Geschmack allzu offen und kritisch
berichteten, aber eben diese Emanzipation war wichtig für das
Selbstbewußtseit und den Entwicklungsprozess im muslimisch-arabischen
Raum. Der erste Weg zu einer zivilen Gesellschaft besteht in dem freien
Zugang zu unabhängiger Information. Es sind viele kleine Schritte, die
einen Wandel herbeiführen, der unbedarfte Beobachter aber sieht nur die
grobe Gewaltpolitik US-Amerikas, die Bombardements und Explosionen und
verfällt dem Irrtum, der in der muslimischen Welt stattfindende Wandel
sei allein US-Amerikanischer Gewaltpolitik zu verdanken und schlicht
herbeigebombt worden.

Ich mahne daher: Leuten wie Malzahn bitte nicht unkritisch alles
Abnehmen, sondern selber informieren, nachdenken und analysieren.
Post by felix krull
Norman Finkelstein gab - wenngleich mit lobendem Unterton - vor einiger
"Die Welt spielt verrückt: Der beste Rap-Sänger ist ein Weißer, der
beste Golfer ein Schwarzer und die Deutschen wollen nicht in den Krieg."
Zitate werden weniger ihres Wahrheitsgehaltes, als vielmehr ihres
Wohlklangs wegen ausgewählt.
--
Christian Ade
felix krull
2005-03-06 19:12:35 UTC
Permalink
Post by Christian Ade
Post by felix krull
[...]
Post by Christian Ade
Post by felix krull
Post by donron
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es
mit Kräften zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis
es waren. Windelweich geht es leider nicht
Der Einwand hat seine Berechtigung. Claus Christian Malzahn
"Die Nazi-Herrschaft wurde nicht durch Sitzblockaden vor dem
Führerhauptquartier beendet."
Ich würde sagen, das Thema leicht verfehlt.
Inwiefern?
donron sieht bereits dort Nazis wo es keine gibt.
"Wir haben es mit Kräften zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die
Nazis es waren."
Post by Christian Ade
Das ist eine unmittelbare Folge fanatischen Eifers.
Post by felix krull
Zum Hinweis des Vorposters "Windelweich geht es leider nicht"
Ein weiteres Merkmal von Fanatismus besteht im Unvermögen, die
Abstufung zwischen "Windelweich" und "Knallhart".
Post by felix krull
passt doch Malzahns Bonmot wie der Arsch auf den Eimer.
Ich würd' mich nicht drauf setzen. Aber bitte ...
Post by felix krull
Post by Christian Ade
Post by felix krull
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,344346,00.html
Zu Malzahns Artikel wäre einiges zu sagen.
Ich halte Malzahns Grundaussagen für richtig: die Deutschen
schütten mit ihrem Fundamentalpazifismus das Kind mit dem Bade aus
und vergessen, wie und durch wen die europäische Freiheit erreicht
und erhalten wurde.
Das ist natürlich Schwachfug.
Zweifellos. Diesem vernichtenden argumentativen Schlag ist nichts
entgegen zusetzen.

[Notabene: der obige Doppelpunkt ist tatsächlich stilistisch
zweifelhaft, da ich nicht Malzahns Position sondern nur meine
unmaßgebliche Interpretation derselben wiedergebe.]
Post by Christian Ade
Post by felix krull
Und sie ignorieren die positiven Entwicklungen im Nahen Osten, die
sich durch das amerikanische Eingreifen abzuzeichnen beginnen.
Eine gewagte These. Tatsächlich zeichnet sich seit geraumer Zeit eine
Zivilisierung und Öffnung der Gesellschaften in der muslimischen
Welt ab, ausgelöst auch durch neue Komunikationstechnologien wie
Satelitten-TV, Mobilfunk und Internet, selbst im Gottesstaat Iran.
Zwar sehr langsam und vorsichtig, aber immerhin. Ich will nicht
verkennen, dass die letzten Wahlen im Irak eine positive Wirkung auf
diesen Prozess ausgeübt haben, das gleiche gilt für den Tod Arafats
in Palästina, obgleich hier weniger Arafat selbst für das Stocken des
Friedensprozesses verantwortlich gemacht werden kann, als vielmehr
der Dämonisierung und Isolierung Arafats durch die Isralis (nein, die
Israelis sind nicht an allem Schuld, aber hier tragen sie leider eine
solche). Allerdings sind die Ursachen für diese Entwicklung im
arabischen Raum langfristiger und tiefergehender. Paradoxerweise hat
der 11. September und die US-Amerikanische Bomberpolitik diesen
Prozess noch beschleunigt, jedoch weniger in ihrem Sinne oder es ein
Malzahn uns glauben machen will. Durch den 11. September und die
US-Amerikanische Invasion kam die große Zeit Al Jazeeras, dem ersten
(zumindest damals noch relativ) unabhängigen arabischen Sender, der
in der Arabischen Welt seitdem zahlreiche Nachahmer gefunden hat. Mit
der Zeit wurde Al Jazeera selbst für die USA ein Dorn im Augen, da
sie für deren Geschmack allzu offen und kritisch berichteten, aber
eben diese Emanzipation war wichtig für das Selbstbewußtseit und den
Entwicklungsprozess im muslimisch-arabischen Raum. Der erste Weg zu
einer zivilen Gesellschaft besteht in dem freien Zugang zu
unabhängiger Information. Es sind viele kleine Schritte, die einen
Wandel herbeiführen, der unbedarfte Beobachter aber sieht nur die
grobe Gewaltpolitik US-Amerikas, die Bombardements und Explosionen
und verfällt dem Irrtum, der in der muslimischen Welt stattfindende
Wandel sei allein US-Amerikanischer Gewaltpolitik zu verdanken und
schlicht herbeigebombt worden.
Ich mahne daher: Leuten wie Malzahn bitte nicht unkritisch alles
Abnehmen, sondern selber informieren, nachdenken und analysieren.
Es hat nicht jeder deinen messerscharfen analytischen Blick und kann den
roten Faden des Weltgeschehens so zielsicher herausarbeiten.

Ich bitte daher um Verständnis, wenn wir, als vom Schicksal mit nicht so
vorzüglichen Gaben Ausgestattete, uns gelegentlich hinter der
sprachgewandten Position eines bezahlten Schreiberlings versammeln müssen.
Post by Christian Ade
Post by felix krull
Norman Finkelstein gab - wenngleich mit lobendem Unterton - vor
"Die Welt spielt verrückt: Der beste Rap-Sänger ist ein Weißer, der
beste Golfer ein Schwarzer und die Deutschen wollen nicht in den Krieg."
Zitate werden weniger ihres Wahrheitsgehaltes, als vielmehr ihres
Wohlklangs wegen ausgewählt.
Darf man dich damit zitieren?


fk
Ronald Sterz
2005-03-06 22:06:30 UTC
Permalink
Post by Christian Ade
Wo stehen wir heute?
Fragen wir lieber mal wo Du stehst. Im Abseits.
Post by Christian Ade
Die USA haben weltweit massiv an Ansehen eingebüßt, das ist für die
Sympathie verwöhnten US-Amerikaner eine völlig neue Erfahrung.
Träumst Du viel nachts?

Diktatorische, menschenverachtende Regime haben die Amerikaner
beseitigt. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Die Drecksarbeit der
Menschenbefreiung will doch niemand machen. Am linken Stammtisch
schimpfen ist in. Und wenn man sich Vorteile verspricht, ist man
schnell wieder pro-amerikanisch. Die Iraker sehen das erste Mal in
ihrem Leben demokratisches Licht am Horizont. Das muss sehr hoch
eingeschätzt werden.


Ron
Robert Jasiek
2005-03-06 22:29:41 UTC
Permalink
On Sun, 06 Mar 2005 23:06:30 +0100, Ronald Sterz
Post by Ronald Sterz
Diktatorische, menschenverachtende Regime haben die Amerikaner
beseitigt.
Die US-Amerikaner haben beides getan:
- diktatorische, menschenverachtende Regime beseitigt (zB
Nazi-Deutschland, Bath-Irak)
- volksnahe Regierungen / Kandidaten beseitigt, um Neokolonialisten oder
Anti-Kommunisten einzusetzen (zB Panama, Nicaragua, Chile, Zaire)

Die US-Amerikaner haben Verschiedenes getan:
- sich an Menschenrechten orientiert (zB um Nazi-Deutschland zu
befreien)
- Völkerrecht umgesetz (zB um Ordnung schaffen in Somalia)
- Völkerrecht verletzt (zB um den Bath-Irak zu befreien)
- Völkermord begangen (zB Vietnam-Krieg)

Es gibt also guten Grund, den US-Amerikanern dankbar zu sein und sie
gleichzeitig anzuklagen.

--
robert jasiek
Kurt Knoll
2005-03-07 00:18:58 UTC
Permalink
Erzähle dieses einmal den Vietnamesen.

Kurt Knoll.
=
Post by Robert Jasiek
On Sun, 06 Mar 2005 23:06:30 +0100, Ronald Sterz
Post by Ronald Sterz
Diktatorische, menschenverachtende Regime haben die Amerikaner
beseitigt.
- diktatorische, menschenverachtende Regime beseitigt (zB
Nazi-Deutschland, Bath-Irak)
- volksnahe Regierungen / Kandidaten beseitigt, um Neokolonialisten oder
Anti-Kommunisten einzusetzen (zB Panama, Nicaragua, Chile, Zaire)
- sich an Menschenrechten orientiert (zB um Nazi-Deutschland zu
befreien)
- Völkerrecht umgesetz (zB um Ordnung schaffen in Somalia)
- Völkerrecht verletzt (zB um den Bath-Irak zu befreien)
- Völkermord begangen (zB Vietnam-Krieg)
Es gibt also guten Grund, den US-Amerikanern dankbar zu sein und sie
gleichzeitig anzuklagen.
--
robert jasiek
Kurt Knoll
2005-03-07 00:17:37 UTC
Permalink
Jawohl das Abzapfen von den Amerikanern und Juden ist jetzt nicht mehr
weit entfernt.

Kurt Knoll.
=
Post by Ronald Sterz
Post by Christian Ade
Wo stehen wir heute?
Fragen wir lieber mal wo Du stehst. Im Abseits.
Post by Christian Ade
Die USA haben weltweit massiv an Ansehen eingebüßt, das ist für die
Sympathie verwöhnten US-Amerikaner eine völlig neue Erfahrung.
Träumst Du viel nachts?
Diktatorische, menschenverachtende Regime haben die Amerikaner
beseitigt. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Die Drecksarbeit der
Menschenbefreiung will doch niemand machen. Am linken Stammtisch
schimpfen ist in. Und wenn man sich Vorteile verspricht, ist man
schnell wieder pro-amerikanisch. Die Iraker sehen das erste Mal in
ihrem Leben demokratisches Licht am Horizont. Das muss sehr hoch
eingeschätzt werden.
Ron
Paula Kahl
2005-03-07 07:20:04 UTC
Permalink
Post by Ronald Sterz
Post by Christian Ade
Wo stehen wir heute?
Fragen wir lieber mal wo Du stehst. Im Abseits.
Also wenn ich die Spielregeln richtig verstanden haben sollte, steht der
im "Abseits" immer näher am Tor als der Gegner. Ist das was falsches im
politischen Geschäft?
Post by Ronald Sterz
Post by Christian Ade
Die USA haben weltweit massiv an Ansehen eingebüßt, das ist für die
Sympathie verwöhnten US-Amerikaner eine völlig neue Erfahrung.
Träumst Du viel nachts?
Diktatorische, menschenverachtende Regime haben die Amerikaner
beseitigt.
Oh tatsächlich? Wo denn? Falls Du den Iraq meinst, da haben sie diesen
Diktator erst tatkräftig mit aufgebaut und derzeit sind sie gerade dabei
das nächste Regime zu installieren. In anderen Ländern ist es ebenfalls
völlig nebensächlich, ob der Regierungschef ein Diktator ist, oder
tatsächlich ein "Gewählter", Hauptsache er kooperiert bestens mit den
USA. Da heute "Gewählter" als Synonym für "Gekaufter" zu deuten ist, ist
es für sie zwar von Vorteil wenn man gerade mal wieder einen solchen
eingekauft hat, kostet aber auch ein paar Dollar.
Post by Ronald Sterz
Wo gehobelt wird, fallen Späne. Die Drecksarbeit der
Menschenbefreiung will doch niemand machen. Am linken Stammtisch
schimpfen ist in.
Wie man bei Dir merkt allerdings auch am ultrarechten Stammtisch.
Post by Ronald Sterz
Und wenn man sich Vorteile verspricht, ist man
schnell wieder pro-amerikanisch. Die Iraker sehen das erste Mal in
ihrem Leben demokratisches Licht am Horizont. Das muss sehr hoch
eingeschätzt werden.
Davon abgesehen, das dieses "demokratische Licht" einen heftigen
islamistischen Schlagschatten hat und es nun wohl auch im Iraq mit dem
Laizismus dann auch vorbei sein dürfte ...
Ronald Sterz
2005-03-07 21:34:29 UTC
Permalink
Post by Paula Kahl
Oh tatsächlich? Wo denn? Falls Du den Iraq meinst, da haben sie diesen
Diktator erst tatkräftig mit aufgebaut und derzeit sind sie gerade dabei
das nächste Regime zu installieren. In anderen Ländern ist es ebenfalls
völlig nebensächlich, ob der Regierungschef ein Diktator ist, oder
tatsächlich ein "Gewählter", Hauptsache er kooperiert bestens mit den
USA. Da heute "Gewählter" als Synonym für "Gekaufter" zu deuten ist, ist
es für sie zwar von Vorteil wenn man gerade mal wieder einen solchen
eingekauft hat, kostet aber auch ein paar Dollar.
Mag sein, dass meine Loyalität zu den Amerikanern übertrieben wirkt.
Berechtigte Gegenargumente gibt es ja. -

Die Amerikaner sind die einzige berechenbare Gestaltungsmacht
weltweit. Was würde geschehen, wenn Amerika diese Rolle nicht mehr
ausüben könnte? Es würden sofort andere Mächte (Mittelmächte) in
dieses Vakuum stossen, um eine weltweite Vorherschafft zu erlangen.
Wer wäre Dir denn symphatischer? Die Chinesen, die ständig ihren
Rüstungshaushalt erhöhen. Nordkorea, oder doch wieder die Russen, mit
einem geläuterten Kommunismus ala Putin. Oder die aufstrebende
Atommacht Iran. Dann könnten wir wenigstens von morgens bis abends
beten. ;) -

Du siehst wie lächerlich die Alternativen zu den Amerikanern sind.
Gut, mir wäre es auch lieber die zentrale Weltmacht wäre die UNO, und
die Amerikaner würden sich ins 2. Glied zurückziehen. Das Problem mit
der UNO ist nur, die gehen jeder Auseinandersetzung aus dem Weg.
Scheuen den Konflikt, um in der Sache zu siegen und Ziele zu
erreichen. -

Dass die Amerikaner heute nocht aktiv verbrecherische Regime decken,
ist kaum vorstellbar. Bei Saudi-Arabien ist das schwer einzuschätzen.
Bedenken sollte man auch: Der Reichtum an Bodenschätzen in der Welt,
darf nicht dazu führen, das die Herrscher in diesen Ländern die
Bodenschätze den anderen Menschen dieser Erde vorenthalten bzw. damit
Weltkrisen auslösen. Hier muss dann im wahrsten Sinne des Wortes, um
die Verteilung gekämpft werden.


Ron
Erich Pfennig
2005-03-08 11:22:08 UTC
Permalink
Post by Ronald Sterz
Post by Paula Kahl
Oh tatsächlich? Wo denn? Falls Du den Iraq meinst, da haben sie diesen
Diktator erst tatkräftig mit aufgebaut und derzeit sind sie gerade dabei
das nächste Regime zu installieren. In anderen Ländern ist es ebenfalls
völlig nebensächlich, ob der Regierungschef ein Diktator ist, oder
tatsächlich ein "Gewählter", Hauptsache er kooperiert bestens mit den
USA. Da heute "Gewählter" als Synonym für "Gekaufter" zu deuten ist, ist
es für sie zwar von Vorteil wenn man gerade mal wieder einen solchen
eingekauft hat, kostet aber auch ein paar Dollar.
Mag sein, dass meine Loyalität zu den Amerikanern übertrieben wirkt.
Berechtigte Gegenargumente gibt es ja. -
Die Amerikaner sind die einzige berechenbare Gestaltungsmacht
weltweit.
Und genau das sind die Amerikaner nicht. Die amerikanischen Soldaten haben
ohne Grund und ohne Warnung geschossen. Das war zwar ein unverzeihlicher
Fehler, aber es gibt keinen Beweis für die Vermutung, daß es einen
gezielten Angriff gegeben habe. Die amerikanische Armee sitzt auf der
Anklagebank. Die USA haben in der Vergangenheit zu oft gelogen.
Ihre Version der Ereignisse kann nur durch eine internationalen
Untersuchung gefolgt werden. Nur werden die Amis einer solchen
Untersuchung zustimmen?

Erich
--
Erich Pfennig
Paula Kahl
2005-03-09 07:45:08 UTC
Permalink
Post by Ronald Sterz
Post by Paula Kahl
Oh tatsächlich? Wo denn? Falls Du den Iraq meinst, da haben sie diesen
Diktator erst tatkräftig mit aufgebaut und derzeit sind sie gerade dabei
das nächste Regime zu installieren. In anderen Ländern ist es ebenfalls
völlig nebensächlich, ob der Regierungschef ein Diktator ist, oder
tatsächlich ein "Gewählter", Hauptsache er kooperiert bestens mit den
USA. Da heute "Gewählter" als Synonym für "Gekaufter" zu deuten ist, ist
es für sie zwar von Vorteil wenn man gerade mal wieder einen solchen
eingekauft hat, kostet aber auch ein paar Dollar.
Mag sein, dass meine Loyalität zu den Amerikanern übertrieben wirkt.
Berechtigte Gegenargumente gibt es ja. -
Die Amerikaner sind die einzige berechenbare Gestaltungsmacht
weltweit. Was würde geschehen, wenn Amerika diese Rolle nicht mehr
ausüben könnte? Es würden sofort andere Mächte (Mittelmächte) in
dieses Vakuum stossen, um eine weltweite Vorherschafft zu erlangen.
Wer wäre Dir denn symphatischer? Die Chinesen, die ständig ihren
Rüstungshaushalt erhöhen. Nordkorea, oder doch wieder die Russen, mit
einem geläuterten Kommunismus ala Putin. Oder die aufstrebende
Atommacht Iran. Dann könnten wir wenigstens von morgens bis abends
beten. ;) -
Du siehst wie lächerlich die Alternativen zu den Amerikanern sind.
Nein, das kann ich nicht erkennen, da ich nicht erkennen kann, das hier
eine Alternative erforderlich wäre.
Post by Ronald Sterz
Gut, mir wäre es auch lieber die zentrale Weltmacht wäre die UNO, und
die Amerikaner würden sich ins 2. Glied zurückziehen. Das Problem mit
der UNO ist nur, die gehen jeder Auseinandersetzung aus dem Weg.
Scheuen den Konflikt, um in der Sache zu siegen und Ziele zu
erreichen. -
Nicht immer, doch da sie auch und gerade durch die Amis eher als
"ausführendes Organ" gesehen und behandelt werden, kann man wohl nicht
viel mehr verlangen.
Post by Ronald Sterz
Dass die Amerikaner heute nocht aktiv verbrecherische Regime decken,
ist kaum vorstellbar. Bei Saudi-Arabien ist das schwer einzuschätzen.
Bedenken sollte man auch: Der Reichtum an Bodenschätzen in der Welt,
darf nicht dazu führen, das die Herrscher in diesen Ländern die
Bodenschätze den anderen Menschen dieser Erde vorenthalten bzw. damit
Weltkrisen auslösen. Hier muss dann im wahrsten Sinne des Wortes, um
die Verteilung gekämpft werden.
Also Diktaturen sind immer noch gute Freunde der USA wie man
beispielsweise in Usbekistan sehr gut erkennen kann. Afghanistan als
"Demokratie" zu sehen erscheint mir ebenfalls etwas an den Haaren
herbeigezogen. Allenfalls hat man es zugelassen, das sich die
"Lagerwache" selbst wählt. Oder wie erklärst Du es Dir, das sich im Land
nichts geändert hat? Das Leute wie Dostum, der schon unter verschiedenen
Regierungen in Afghanistan als Schlächter fungiert hat, immer noch in
Amt und Würden ist?
Christian Ade
2005-03-07 18:56:02 UTC
Permalink
Post by Ronald Sterz
Post by Christian Ade
Wo stehen wir heute?
Fragen wir lieber mal wo Du stehst. Im Abseits.
Post by Christian Ade
Die USA haben weltweit massiv an Ansehen eingebüßt, das ist für die
Sympathie verwöhnten US-Amerikaner eine völlig neue Erfahrung.
Träumst Du viel nachts?
Sollte dir da etwas entgangen sein?
Post by Ronald Sterz
Diktatorische, menschenverachtende Regime haben die Amerikaner
beseitigt.
Im 20. Jh. spielten die USA tatsächlich eine wichtige Rolle im Kampf
gegen Diktatur und Unterdrückung, sie bildeten in der zweiten
Jahrhunderthälfte schließlich das entscheidende Bollwerk gegen den
Kommunismus. Die Rollenverteilung der USA als die "gute" Schutzmacht und
der UdSSR als das Reich des "Bösen" ist insofern nicht falsch gewählt.
Aber ...
Post by Ronald Sterz
Wo gehobelt wird, fallen Späne.
... ist dann doch allzu naiv.
Post by Ronald Sterz
Die Drecksarbeit der
Menschenbefreiung will doch niemand machen.
Auch die USA nicht, es sei denn sie ziehen irgend einen strategischen,
macht-, geo- oder wirtschaftlichen Nutzen daraus. Dem Altruismus sind
auch die US-Amerikaner nicht verfallen.
Post by Ronald Sterz
Am linken Stammtisch
schimpfen ist in.
Ich sehe mich zwar nicht als Linker, aber Schubladendenken ist schon was
feines.
Post by Ronald Sterz
Und wenn man sich Vorteile verspricht, ist man
schnell wieder pro-amerikanisch.
Mit Sicherheit nicht. Man schüttelt Hände, lächelt in die Kamera. Hat
Bush ja auch gemacht, nicht weil er Pro-Europäisch wäre, sondern die
Hilfe Old Europes braucht.
Post by Ronald Sterz
Die Iraker sehen das erste Mal in
ihrem Leben demokratisches Licht am Horizont. Das muss sehr hoch
eingeschätzt werden.
Den Irakern gönne ich ihre Demokratie, den USA hingegen keinen Ruhm den
sie nicht verdienen. Sie sind nicht der Demokratie wegen gekommen, auch
wenn sie sich so gebärden.
--
Christian Ade
Manfred Glahe
2005-03-05 21:47:01 UTC
Permalink
felix krull wrote:

[...]
Post by felix krull
Post by donron
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit
Kräften zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es waren.
Windelweich geht es leider nicht
Der Einwand hat seine Berechtigung. Claus Christian Malzahn
formulierte
Post by felix krull
"Die Nazi-Herrschaft wurde nicht durch Sitzblockaden vor dem
Führerhauptquartier beendet."
Da muß was dran sein! Ich habe z.B. gehört, daß die Russen der
Überzeugung waren, es müßten dazu 7 Tausend polnische Offiziere
ermordet werden, um dieses Ziel zu erreichen.
Post by felix krull
fk
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,344346,00.html
Manfred Glahe
Frank Bügel
2005-03-05 22:10:54 UTC
Permalink
Post by felix krull
Post by donron
Post by Christian Ade
Es geht um verhärtete Positionen und das dumpfe gegenhalten. Die
einen mögen die US-Amerikanische Außenpolitik gutheißen und sie in
allen Belangen und Situationen in Schutz nehmen und rechtfertigen,
auch wenn sie es besser wissen sollten, schlicht um dem Gegner eins
auszuwischen und selbst keine Schwäche zu zeigen, die anderen
mögen die US-Amerikanische Politik ablehnen,
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit
Kräften zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es waren.
Windelweich geht es leider nicht
Der Einwand hat seine Berechtigung. Claus Christian Malzahn formulierte
"Die Nazi-Herrschaft wurde nicht durch Sitzblockaden vor dem
Führerhauptquartier beendet."
Und solche Leute wie Malzahn hätten damals Hitler wohl eher zugejubelt als
sich "politisch inkorrekt" gegen ihn gestellt.

Heute erscheint das Gegenteil natürlich geratener, zumal sich damit die
Vernichtung des Deutschen Reiches und die Inkaufnahme von zig Millionen
Toten im 2. Weltkrieg noch als eine Art Heldenepos darstellen läßt wie auch
der Aggressionskrieg im Irak.

Peter Sloterdijk schrieb einst solchen Gesellen wie Malzahn ins Stammbuch:

"Sie wollen der eigenen Hypermoral ein riesiges Denkmal setzen, und sie
wollen einmal noch, wie damals, als kein toter Diktator vor unserem
Widerstand sicher war, zur Faschistenjagd aufbrechen."
--
Frank
felix krull
2005-03-06 01:17:59 UTC
Permalink
Post by Frank Bügel
Post by felix krull
Post by donron
Post by Christian Ade
Es geht um verhärtete Positionen und das dumpfe gegenhalten.
Die einen mögen die US-Amerikanische Außenpolitik gutheißen und
sie in allen Belangen und Situationen in Schutz nehmen und
rechtfertigen, auch wenn sie es besser wissen sollten, schlicht
um dem Gegner eins auszuwischen und selbst keine Schwäche zu
zeigen, die anderen mögen die US-Amerikanische Politik
ablehnen,
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit
Kräften zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es
waren. Windelweich geht es leider nicht
Der Einwand hat seine Berechtigung. Claus Christian Malzahn
"Die Nazi-Herrschaft wurde nicht durch Sitzblockaden vor dem
Führerhauptquartier beendet."
Und solche Leute wie Malzahn hätten damals Hitler wohl eher
zugejubelt als sich "politisch inkorrekt" gegen ihn gestellt.
Und dieser Schluss baut auf welchen differenzierten Überlegungen auf?
Als "politisch korrekt" kann sein Artikel "Terminator? Demokrator!" kaum
gelten.

Im Übrigen ist deine Überlegung nebensächlich: Gegenstand war Malzahns
Artikel und die Berechtigung der darin vertretenen Thesen.
Post by Frank Bügel
Heute erscheint das Gegenteil natürlich geratener, zumal sich damit
die Vernichtung des Deutschen Reiches und die Inkaufnahme von zig
Millionen Toten im 2. Weltkrieg noch als eine Art Heldenepos
darstellen läßt wie auch der Aggressionskrieg im Irak.
Für ersteren weiß man, dass der Einsatz gerechtfertigt war. Für
letzteren deutet sich Gleiches an.
Post by Frank Bügel
Peter Sloterdijk schrieb einst solchen Gesellen wie Malzahn ins
Stammbuch: "Sie wollen der eigenen Hypermoral ein riesiges Denkmal
setzen, und sie wollen einmal noch, wie damals, als kein toter
Diktator vor unserem Widerstand sicher war, zur Faschistenjagd
aufbrechen."
Zunächst: dass Sloterdijk diesen Satz auf "Gesellen wie Malzahn" (was
immer darunter zu verstehen ist) gemünzt habe, ist *deine*
Interpretation. Zu implizieren, Sloterdijk selbst habe diese Zuordnung
getroffen, ist eine Verfälschung und reflektiert schlecht auf deinen
Argumentationsstil.

Zweitens: du hast offenbar Sloterdijks Brief an Habermas, aus dem das
oben stehende Zitat stammt, nicht verstanden: er spricht dort von der
"Ära der hypermoralischen Söhne von nationalsozialistischen Vätern", die
ausliefe.

Dieser Generation ist Malzahn nicht zuzurechnen.


fk
Manfred Glahe
2005-03-06 09:35:08 UTC
Permalink
Frank Bügel wrote:
[...]
Post by Frank Bügel
"Sie wollen der eigenen Hypermoral ein riesiges Denkmal setzen, und sie
wollen einmal noch, wie damals, als kein toter Diktator vor unserem
Widerstand sicher war, zur Faschistenjagd aufbrechen."
--
Frank
Das ist gut, daß paßt!

mfG Manfred
Lueko Willms
2005-03-06 06:10:00 UTC
Permalink
. Am 05.03.05
schrieb ***@unister.de (felix krull)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@individual.net
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

fk> Claus Christian Malzahn formulierte es kürzlich im Spiegel so:
fk>
fk> "Die Nazi-Herrschaft wurde nicht durch Sitzblockaden vor dem
fk> Führerhauptquartier beendet."

Ja, aber nur, weil die militärische Niederlage eben schneller kam,
und die wurde ja von Hitler selbst herbeigeführt durch seinen von
vorneherein zum Scheitern verurteilten Krieg.

Man erinnere sich an die Demonstrationen in der Berliner
Rosenstraße kurz nach dem Sieg von Stalingrad: da haben einige hundert
unbewaffnete Frauen sich gegen die gesamte Nazimacht durchgesetzt.

In Italien, wo das faschistische Regime ja ein Jahrzehnt älter war,
gab es am Ende ein Wettrennen zwischen den Partisanen und den
Westalliierten. Mussolini endete an einem Laternenpfahl.


Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Die Interessen der Nation lassen sich nicht anders formulieren als unter
dem Gesichtspunkt der herrschenden Klasse oder der Klasse, die die
Herrschaft anstrebt." - Leo Trotzki (27. Januar 1932)
rolf decker
2005-03-06 14:24:23 UTC
Permalink
Post by Lueko Willms
unbewaffnete Frauen sich gegen die gesamte Nazimacht durchgesetzt.
In Italien, wo das faschistische Regime ja ein Jahrzehnt älter war,
gab es am Ende ein Wettrennen zwischen den Partisanen und den
Westalliierten. Mussolini endete an einem Laternenpfahl.
...und der CIA baute die MAFIA erst einmal zur einflussreichen
und mörderischen Nachkriegs-Grösse auf!

knurrt
Rolf
---
Ami-Soldaten verteilen immer Kaugummi an Kinder,
deren Eltern sie gerade erschossen haben!
NMS
2005-03-05 19:03:05 UTC
Permalink
Post by donron
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit Kräften
zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es waren. Windelweich
geht es leider nicht
Mag sein. Bush sollte mal mit Cabrio durch Dallas fahren. Und vorher
noch seinen zackigen Satansgruß machen. Dann kommt er auf direktem Weg
in die Unterwelt wo er hingehört.
Thomas Bahls
2005-03-05 20:49:25 UTC
Permalink
Post by donron
man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit Kräften
zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es waren. Windelweich
geht es leider nicht
Na dann machst Du genau den Gegenschritt in die andere Richtung, genauso
extrem und fanatisch, um das Kräftegleichgewicht zu wahren?
Wie soll das in der Praxis am Ende aussehen, ein haufen Nazis die mit
beiden Händen in ihre Richtung ziehen, gegen einen Haufen Links-Radikaler,
die selbiges in ihre Richtung machen?

Danke ich versuche lieber in der Mitte zu stehen und jeweils mit einem Arm
diese extremen in die Mitte zu ziehen, ums mal physikalisch auszudrücken,
finde ich irgendwie besser....

Gruß Thomas
Lueko Willms
2005-03-06 05:09:00 UTC
Permalink
. Am 05.03.05
schrieb ***@justmail.de (donron)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@individual.net
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

d> man muss sich mal entscheiden, auf dieser Welt. Wir haben es mit
d> Kräften zu tun, die extrem fanatisch sind, wie die Nazis es waren.
d> Windelweich geht es leider nicht

Ich weiß nicht, Herr Rum, ob man wirklich die Nzais und den US-
Imperialismus auf eine Stufe stellen sollte?!

Immerhin haben die auf Cuba (dem US-amerikanisch besetzten Teil von
Cuba) ja nur ein ganz kleines Konzentrationslager, mit nur einigen
Hundert KZ-Häftlngen.



Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Kein Land kann seine Probleme in dieser globalisierten Welt allein
auf sich gestellt lösen. Entweder wir retten uns alle zusammen oder
wir gehen zusammen unter. Heute mehr denn je gilt das Wort von José
Martí: Das Vaterland ist die ganze Menschheit."
- Fidel Castro, Caracas (Veneuzuela), 3. Februar 1999
Lueko Willms
2005-03-05 14:31:00 UTC
Permalink
. Am 05.03.05
schrieb ***@justmail.de (donron)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@individual.net
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

d>
d> mag sein, aber hier geht es darum, dass einige Spinner den USA bewußte
d> Tötungen unterstellen.

Ja, natürlich töten die bewußt. Die Leute werden sogar jahrelang
darauf trainiert. Die Besatzungstruppen bestehen nicht aus Leuten,
denen beim Putzen ihrer antiken Gewehre aus Versehen ein Schuß
losgeht, nein, das sind Profis. Die haben töten gelernt, und nur durch
töten haben sie den Iraq unterworfen -- wenn auch nicht vollständig.


In Fall des Angriffs auf Giuliana Sgrena könnte ich mir gut
vorstellen, daß die Besatzungsmacht einfach eine Falle aufgebaut hat
--- sie haben für den Abend einen Kontrollposten errichtet und weder
den dort postierten Soldaten gesagt, daß die gerade freigelassene
Geisel dort entlang kommt, noch haben sie ihre italienischen
Verbündeten von dem Checkpoint unterrichtet ("an Kilometer soundso,
zwischen den Abfahrten x und y haben wir heute abend einen Checkpoint
errichtet, bitte denken Sie nicht, daß dort die Widerstandskämpfer
einen Hinterhalt errichtet haben").

So hätten sie mit Sicherheit davon ausgehen können, daß es zu einem
tödlichen Zwischenfall kommt. Nun lebt Giuliana Sgrena noch, und sie
wird hoffentlich reden ...



MfG,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Die Arbeit in weißer Haut kann sich nicht dort emanzipieren, wo sie
in schwarzer Haut gebrandmarkt wird." - Karl Marx 12.11.1866
donron
2005-03-05 16:38:24 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Lueko Willms
In Fall des Angriffs auf Giuliana Sgrena könnte ich mir gut
vorstellen, daß die Besatzungsmacht einfach eine Falle aufgebaut hat
--- sie haben für den Abend einen Kontrollposten errichtet und weder
den dort postierten Soldaten gesagt, daß die gerade freigelassene
Geisel dort entlang kommt, noch haben sie ihre italienischen
Verbündeten von dem Checkpoint unterrichtet ("an Kilometer soundso,
zwischen den Abfahrten x und y haben wir heute abend einen Checkpoint
errichtet, bitte denken Sie nicht, daß dort die Widerstandskämpfer
einen Hinterhalt errichtet haben").
So hätten sie mit Sicherheit davon ausgehen können, daß es zu einem
tödlichen Zwischenfall kommt. Nun lebt Giuliana Sgrena noch, und sie
wird hoffentlich reden ...
Das einzige was auf Kuba funktioniert ist doch angeblich das
gesundheitssystem. Also lass dir doch bitte dort Haldol verschreiben, ja?
Lueko Willms
2005-03-05 17:27:00 UTC
Permalink
. Am 05.03.05
schrieb ***@justmail.de (donron)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@individual.net
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

d> X-No-Archive: Yes

Das würde ich auch machen, wenn ich so einen Mist verzapfen würde,
wie Herr Rum.




Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Es sind nicht die Generäle und Könige, die die Geschichte machen,
sondern die breiten Massen des Volkes" - Nelson Mandela
donron
2005-03-05 19:56:15 UTC
Permalink
Post by Lueko Willms
. Am 05.03.05
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt
d> X-No-Archive: Yes
Das würde ich auch machen, wenn ich so einen Mist verzapfen würde,
wie Herr Rum.
komme ich jetzt ein kommunistisches UmererziehungsGULAG? zitter...
Lueko Willms
2005-03-06 06:07:00 UTC
Permalink
. Am 05.03.05
schrieb ***@justmail.de (donron)
bei /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@individual.net
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

d> komme ich jetzt ein kommunistisches UmererziehungsGULAG? zitter...

Ja, aber einweisen müssen Sie sich selbst, Herr Rum.

Es gibt zwar auf der ganzen Welt all-inclusive Urlaubsangebote, ich
empfehle Ihnen aber Cayo Coco (Jardines del Rey), nicht weit von
Cienfuegos. Gehen Sie in ein Reisebüro Ihres geringsten Mißtrauens und
buchen Sie!


Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Es sind nicht die Generäle und Könige, die die Geschichte machen,
sondern die breiten Massen des Volkes" - Nelson Mandela
Lueko Willms
2005-03-06 06:06:00 UTC
Permalink
. Am 05.03.05
schrieb ***@JPBERLIN.de (Lueko Willms)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@jpberlin-l.willms.jpberlin.de
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

LW> In Fall des Angriffs auf Giuliana Sgrena könnte ich mir gut
LW> vorstellen, daß die Besatzungsmacht einfach eine Falle aufgebaut hat
LW> -+- sie haben für den Abend einen Kontrollposten errichtet und weder
LW> den dort postierten Soldaten gesagt, daß die gerade freigelassene
LW> Geisel dort entlang kommt, noch haben sie ihre italienischen
LW> Verbündeten von dem Checkpoint unterrichtet ("an Kilometer soundso,
LW> zwischen den Abfahrten x und y haben wir heute abend einen Checkpoint
LW> errichtet, bitte denken Sie nicht, daß dort die Widerstandskämpfer
LW> einen Hinterhalt errichtet haben").
LW>
LW> So hätten sie mit Sicherheit davon ausgehen können, daß es zu
LW> einem tödlichen Zwischenfall kommt. Nun lebt Giuliana Sgrena noch,
LW> und sie wird hoffentlich reden ...

Dem ist noch die _Information_ hinzuzufügen, daß die Italiener die
US-Besatzer über ihre Fahrt zum Flughafen informiert haben. Aber
vielleicht war das ja der Fehler, der zu der Schießerei geführt hat?

Giuliana Sgrenas Partner hat gesagt, Giuliana hätte Informationen,
mit denen die US-Besatzer sie nicht lebend aus dem Lande hätten lassen
wollen.

Hier ist ein erster Bericht von 'Prensa Latina' und weiter unten
ein Auszug aus dem Artikel der "New York Times":


--------- schnipp -----------------------------------------



Via NY Transfer News Collective * All the News that Doesn't Fit

Prensa Latina, Havana
http://www.plenglish.com

Attack on Sregna was Intentional, says Italian Eyewitness

Rome, Mar 5 (Prensa Latina) The more than 300 bullets shot by US
soldiers at the vehicle taking Italian Journalist Giuliana Sgrena "to
a safe" journey home, was a deliberate attempt to silence her,
denounced her partner Piero Scolari.

In contrast with the Journalists" statements that her kidnappers were
good to her during her 30-day abduction, her friend Scolari said
"Giuliana had information the US military did not want her to leave
alive". He went to Iraq to get her back to Italy 24 hours before her
departure to this capital.

At the time of the February 4 abduction Giuliana was working on a
report on the people that sought refuge at a mosque in Faluja under
the Pentagon air raids against the Sunni bastion and Sgrena had
questioned the invasion of the Middle East country by the US-British
coalition.

Sgrena, 57, was taken straight to Celio Hospital to treat the wounds
from the attack in Baghdad perpetrated 700 meters short of the
airport, meaning that the convoy had safely passed every checkpoint,
added Scolari.

According to "Il Manifesto" Chief Editor, Gabriele Polo, a US patrol
shot more than 300 hundred bullets at Sregna's convoy.

Agent Nicola Calipari, chief negotiator of Giuliana"s release, was
killed on the sport from a shot to the head while [1] the reporter
with his body. The US version said they tried to stop a speeding car
with a warning shot since gestures and flashlight signs failed.

Italy"s Defense Ministry said it will bring home the body of Nicola
Calipari while the news of the disproportionate shooting from the US
troops turned Italy"s welcoming celebrations for pain and mourning.

On returning home, the journalist and her company were welcomed by
Prime Minister Silvio Berlusconi and along with President Carlo Ciampi
joined the national demands for explanations for the US soldiers"
behavior.

Great expectation has generated reaction by the government of
Berlusconi since his alliance with United States during the invasion
of Iraq landed a 3,000-strong Italian force there, despite adverse
public opinion.

Sus/emw/bts



------------------ schnapp --------------------------------
[1] hier sind wohl einige Worte verschwunden, z.B.:
"he shielded Giuliana Sgrena"



Auszug aus einem Artikel der "New York Times" vom Samstag, 5.3.:

--------- schnipp -----------------------------------------
The military did not know that the hostage was in the car, a State
Department official in Washington said.

According to a statement released by the United States Army's Third
Infantry Division in Baghdad, the soldiers tried to warn the driver to
stop before firing at the speeding vehicle's engine block.

"About 9 p.m., a patrol in western Baghdad observed the vehicle
speeding towards their checkpoint and attempted to warn the driver to
stop by hand-and-arm signals, flashing white lights, and firing
warning shots in front of the car," the statement said.

The circumstances of Ms. Sgrena's release remain murky, and Italian
officials have shed no light on how, or from whom, she was released.

Mr. Berlusconi said that American troops had taken Ms. Sgrena to an
American hospital to remove shrapnel from her left shoulder and that
she had told an Italian government official on the telephone that "I
am well."

The American military did not say whether she was still in Baghdad or
had been moved elsewhere. People seriously wounded here are often
treated at a military hospital in the heavily fortified Green Zone on
the west bank of the Tigris River and, if needed, are flown on a C-130
transport plane to Germany.

The shooting occurred as the Italians were driving toward Baghdad
International Airport and the headquarters of the American command
here. Insurgents regularly detonate roadside bombs and shoot at
military and civilian vehicles along the five-mile-long road to the
airport. American soldiers across Iraq are wary of speeding cars
approaching checkpoints or convoys.

------------------ schnapp --------------------------------
http://www.nytimes.com/2005/03/05/international/middleeast/
05italy.html?th




MfG,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Nach meiner Ansicht besitzt die Presse _das_ _Recht_,
Schriftsteller, Politiker, Komödianten und andere öffentliche
Charaktere zu _beleidigen_. Achtete ich [so einen Angriff gegen mich]
einer Notiz wert, so galt mir in solchen Fällen der Wahlspruch: à
corsaire, corsaire et demi [auf einen Schelmen anderthalben]."
- Karl Marx 17.11.1860 (Herr Vogt, Kapitel XI)
Lueko Willms
2005-03-06 08:11:00 UTC
Permalink
. Am 06.03.05
schrieb ***@JPBERLIN.de (Lueko Willms)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in 9SLpc-***@jpberlin-l.willms.jpberlin.de
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

LW> Giuliana Sgrenas Partner hat gesagt, Giuliana hätte Informationen,
LW> mit denen die US-Besatzer sie nicht lebend aus dem Lande hätten
LW> lassen wollen.
LW>
LW> Hier ist ein erster Bericht von 'Prensa Latina' und weiter unten
LW> ein Auszug aus dem Artikel der "New York Times":

Und noch zwei weitere Artikel aus der englischsprachigen Presse:

Anm: Wie in dem vorigen, ist irgendwas am Text
durcheinandergeraten. Entweder bei NYTr oder sonstwo bei der
Übermittlung. Außerdem habe ich in dem zweiten Artikel die Teile
entfernt, die sich mit anderen politischen Entwicklungen in Iraq
beschäftigen.


--------- schnipp -----------------------------------------


Via NY Transfer News Collective * All the News that Doesn't Fit

AP via Editor & Publisher - Mar 5, 2005
http://www.mediainfo.com/eandp/news/article_display.jsp?vnu_content_id=100082794
4


Questions Grow Over Shooting Incident as Italian Reporter Returns Home

By The Associated Press

ROME--Draped in a blanket and apparently hooked up to an intravenous
drip, former hostage Giuliana Sgrena was carried off a plane upon
returning from Iraq on Saturday, hours after American troops fired on
the car taking her to Baghdad's airport, wounding her and killing the
Italian intelligence officer protecting her.

President Bush promised a full investigation into the shooting.

Prime Minister Silvio Berlusconi greeted Sgrena after she was carried
off her plane at Rome's Ciampino Airport following her release from
weeks of captivity. Surrounded by relatives and military police,
Sgrena, a 56-year-old journalist with the newspaper Il Manifesto, was
put into an ambulance bound for a military clinic for an operation on
her collarbone.

A blanket was wrapped around her shoulders, and she appeared to be
hooked up to an intravenous drip.

Her brother, Ivan Sgrena, told reporters she was very happy to be back
in Italy but was "very sorry and sad" about the death of intelligence
officer Nicola Calipari, who Berlusconi said was killed when he threw
himself over Sgrena to protect her from U.S. fire.

From the hospital, Giuliana Sgrena told Rai News 24 by telephone that
"we thought the danger was over after my rescue."

"And instead, suddenly there was this shooting. We were hit by a spray
of fire," she told the television network. "I was talking to Nicola
... when he leaned over me, probably to defend me, and then he slumped
over. That was a truly terrible thing."

Pier Scolari, the journalist's boyfriend, said she told him: "The most
difficult moment was when I saw the person who had saved me die in my
arms," according to the ANSA news agency.

[Scolari told Sky Italia TV: "I have said so many times, war is
madness. Probably it was scared boys who fired, it wasn't their fault,
it was the fault of those that sent them there." Scolari also said the
shootout took place 700 meters from the airport, after they had
already passed other road blocks. At a press conference he said:
"Giuliana and the other people who were there told me that the
American attack was completely unjustified. They had alerted the whole
chain of command, the Italian troops were awaiting them at the
airport. And yet, they fired 300, 400 rounds. Why?"]

[According to a Bloomberg News dispatch: Sgrena told Rome prosecutors
Franco Ionta and Pietro Saviotti that the shots didn't come from
soldiers standing at a checkpoint. "It wasn't a checkpoint, but a
patrol that started shooting after pointing some lights in our
direction," the Ansa news agency cited Sgrena as telling the
prosecutors. "We hadn't previously encountered any checkpoint and we
didn't understand where the shots came from."]

Sgrena told her newspaper colleagues, who met her plane, that her
captors "never treated me badly," ANSA reported. "She's been through a
trial, but she's alive. Finally, we've gotten to see her," said her
father, Franco.

She was abducted Feb. 4 by gunmen who blocked her car outside Baghdad
University. Last month, she was shown in a video pleading for her life
and demanding that all foreign troops including Italian forces leave
Iraq.

Friday's shooting occurred shortly after Giuliana Sgrena was released
from a Baghdad hospital.

The U.S. military said the car she was riding in after her release was
speeding as it approached a coalition checkpoint in western Baghdad on
its way to the airport. Soldiers shot into the engine block after
trying to warn the driver to stop by "hand and arm signals, flashing
white lights and firing warning shots," the military said.

U.S. troops took Sgrena to an American military hospital in Iraq,
where shrapnel was removed from her left shoulder. The shrapnel
removed from Sgrena's shoulder may have been a fragment of the fire
that killed Calipari, he said.

Berlusconi has kept 3,000 troops in Iraq, and the shooting was likely
to set off new protests in Italy, where tens of thousands have
regularly demonstrated against the Iraq war. Sgrena's newspaper
vigorously opposed the conflict.

News of the shooting drew immediate criticism Friday from Berlusconi's
political foes, who were eager to attack the government for its
staunch support of the war.

"Another victim of an absurd war," Alfonso Pecoraro Scanio, leader of
the Green Party, told the Apcom news agency.

Berlusconi summoned the U.S. ambassador to Rome, Mel Sembler, who met
with the premier for about an hour.

"The United States will continue to provide all necessary assistance,"
Sembler said in a statement, expressing condolences to Calipari's
family and wishing the wounded a quick recovery. "And we are working
with our Italian allies as we fully investigate the circumstances of
this tragedy."

[The Committee to Protect Journalists urged the military to vigorously
investigate all questions regarding the shooting. "We are relieved
that Giuliana Sgrena has been freed, but are deeply concerned that the
car taking her to safety came under military fire," CPJ Executive
Director Ann Cooper said. "Military officials must conduct a thorough
investigation of the circumstances that caused this shooting, which
turned a very positive development into a tragedy."]

Bush called Berlusconi and expressed his regret in a five-minute
conversation, Bush spokesman Scott McClellan said Friday night. Bush
then assured Berlusconi the incident would be "fully investigated," he
said.

***

AP via The Guardian - March 5, 2005
http://www.guardian.co.uk/worldlatest/story/0,1280,-4843337,00.html

Wounded Italian Journalist Returns Home

By PATRICK QUINN
Associated Press Writer

BAGHDAD, Iraq (AP) - An Italian journalist wounded by gunfire from U.S.
troops shortly after being freed as a hostage in Iraq returned to her
homeland Saturday looking haggard and worn. She expressed sadness for
the intelligence agent killed trying to shield her from the bullets.

President Bush expressed regret and promised to investigate the
incident, which happened at a checkpoint in Baghdad. The military said
U.S. soldiers, not knowing the car was carrying journalist Giuliana
Sgrena, fired after it failed to slow down.

But Bush's phone call late Friday to Prime Minister Silvio Berlusconi
did little to assuage anger In Italy, which has been holding its breath
over Sgrena's fate for weeks. The shooting was likely to set off fresh
protests against Berlusconi for keeping 3,000 troops in Iraq despite
strong opposition.

``Another victim of an absurd war,'' said Alfonso Pecoraro Scanio,
leader of the Green Party. A communist senator called for a protest
Saturday in front of the U.S. Consulate in Milan.

Sgrena left Iraq after she was discharged from an American military
hospital in Baghdad where she had been treated for shrapnel in the
shoulder. Berlusconi was among those who greeted her in Rome, where she
had to be helped off a small, private jet. She was placed in an
ambulance and was expected to undergo surgery on her collarbone.

Sgrena told colleagues at the leftist newspaper Il Manifesto that her
captors never treated her badly, the Italian news agency ANSA reported.

Her brother, Ivan Sgrena, told reporters she was very happy to be back
in Italy, but was ``very sorry and sad'' about the death of intelligence
officer Nicola Calipari, who had negotiated her release.

``She's been tested, but she's alive. Finally, we've gotten to see
her,'' said the journalist's father, Franco Sgrena.

[...]

Sgrena, 56, was abducted Feple were wounded, but Berlusconi said three
were - Sgrena, Calipari and another intelligence officer.

The shooting came as a blow to Berlusconi, who continues to face huge
protests over his support for the Iraq war and his refusal to withdraw
Italian troops. Sgrena's newspaper was a loud opponent of the war.

In Baghdad, the Iraqi Journalists Union condemned the shooting and said
it would mourn the death of Calipari. It planned a protest for next week.

Insurgents have repeatedly attacked checkpoints, and soldiers have often
fired on cars that don't obey commands to stop or slow down. Iraqis have
reported numerous incidents where confusion at checkpoints has led to
the killing of innocent civilians.

[...]

[Associated Press writer Maria Sanminiatelli contributed to this report
from Rome. ]


------------------ schnapp --------------------------------



MfG,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
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"Ohne Pressefreiheit, Vereins- und Versammlungsrecht ist keine
Arbeiterbewegung möglich" - Friedrich Engels (Februar 1865)
Lueko Willms
2005-03-10 15:43:00 UTC
Permalink
. Am 06.03.05
schrieb ***@JPBERLIN.de (Lueko Willms)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@jpberlin-l.willms.jpberlin.de
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt


Der neueste Hit ist, daß die Patrioulle, die Nicola Calipari
erschossen und Giuliana Sgrena verletzt hatte, eine Spezialeinheit für
die Sicherheit von John Negroponte war, der angeblich auch zum
Flughafen kommen sollte.

Negroponte, der als Nachfolger von L. Paul Bremer III der US-
Statthalter in Iraq war, mit dem formalen Titel eines Botschafters,
war von US-Präsident Bush zum neuen Chef der Staatssicherheit ernannt
worden.

Vorher war Negroponte US-Botschafter bei der UNO, davor, von 1981
bis 1985, spielte er eine unrühmliche Rolle als US-Botschafter in
Honduras, wo er seine Erfahrungen mit Todesschwadronen bewies.

Negroponte beaufsichtigte den Bau der Airbase El Aguacate, wo
Contras gegen Nicaragua ausgebildet wurden, und das in den 1980er
Jahren auch ein Folterzentrum gewesen sein soll: "In August 2001,
excavations at the base discovered 185 corpses, including two
Americans, who are thought to have been killed and buried at the
site", liest man in der Wikipedia, genauso wie dieses:

"Records also show that a special intelligence unit (commonly
referred to as a "death squad") of the Honduran armed forces,
Battalion 3-16, trained by the CIA and the Argentine military,
kidnapped, tortured and killed hundreds of people, including U.S.
missionaries. Critics charge that Negroponte knew about these human
rights violations and yet continued to collaborate with the Honduran
military while lying to Congress."
http://en.wikipedia.org/wiki/John_Negroponte


LW>> Hier ist ein erster Bericht von 'Prensa Latina' und weiter unten
LW>> ein Auszug aus dem Artikel der "New York Times":

LW> Und noch zwei weitere Artikel aus der englischsprachigen Presse:


Also hier die neuesten Artikel, weitergeleitet aus dem
englischsprachigen Netnews:


--------- schnipp -----------------------------------------

http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story2&u=/ap/20050310/
ap_on_re_mi_ea/iraq_italy_hostage

Middle East - AP

Troops in Shooting Were for Negroponte
Thu, Mar 10, 2005 - 7 minutes ago

BAGHDAD, Iraq - U.S. troops who mistakenly killed an
Italian intelligence agent last week on the road to
Baghdad's international airport were part of extra
security provided by the U.S. Army to protect U.S.
Ambassador John Negroponte, a U.S. official said
Thursday.

Italian intelligence agent Nicola Calipari was killed
Friday when U.S. troops opened fire on a car carrying
him and Italian journalist Giuliana Sgrena, who had
just been freed from insurgents.

"The mobile patrol was there to enhance security
because Ambassador Negroponte was expected through,"
U.S. Embassy spokesman Robert Callahan said,
confirming reports in Italian media. The newspaper La
Repubblica reported Wednesday that the checkpoint had
been "set up to protect the passage of Ambassador
Negroponte."

It was not known if Negroponte, who was nominated last
month by President Bush to be the new director of
national intelligence, had already passed through the
checkpoint.

The U.S. Army has launched an investigation into the
shooting, which has become a point of contention
between the United States and Italy.

Italian Prime Minister Silvio Berlusconi has
questioned the U.S. Army's version of events,
including a claim that the car was speeding and
ignored signals to stop.

The Army has acknowledged the checkpoint was temporary
but has provided no details about why it was set up.

The day after the March 4 shooting, a spokesman for
the 3rd Infantry Division in Baghdad, U.S. Lt. Col.
Clifford Kent, said the checkpoint where the shooting
occurred had been set up temporarily and wasn't
permanent.

Asked at the time about how easy it would be to see
American troops at such a checkpoint at night, he
said: "Depending on where it is, that could be
difficult. But if you're seeing soldiers in military
uniform with military equipment, if you know it's a
dangerous area, then ... you need to maintain your
awareness."
+++++
http://www.wtnh.com/Global/story.asp?S=3057257

Iraq-Italy-Hostage
Army checkpoint involved in shooting of Italians was
set up to provide extra security for U.S. ambassador

(Baghdad, Iraq-AP, Mar. 10, 2005 8:07 AM) _ U.S.
troops who mistakenly killed an Italian intelligence
agent last week on the road to Baghdad's international
airport were part of extra security provided by the
U.S. Army to protect U.S. Ambassador John Negroponte,
a U.S. official said Thursday.

Italian intelligence agent Nicola Calipari was killed
Friday when U.S. troops opened fire on a car carrying
him and Italian journalist Giuliana Sgrena, who had
just been freed from insurgents.

"The mobile patrol was there to enhance security
because Ambassador Negroponte was expected through,"
U.S. Embassy spokesman Robert Callahan said,
confirming reports in Italian media.

It was not known if Negroponte, who was nominated last
month by President Bush to be the new director of
national intelligence, had already passed through the
checkpoint.

The U.S. Army has launched an investigation into the
shooting, which has become a point of contention
between the United States and Italy.

Italian Prime Minister Silvio Berlusconi has
questioned the U.S. Army's version of events,
including a claim that the car was speeding and
ignored signals to stop.

The Army has acknowledged the checkpoint was temporary
but has provided no details about why it was set up.

The day after the March 4 shooting, a spokesman for
the 3rd Infantry Division in Baghdad, U.S. Lt. Col.
Clifford Kent, said the checkpoint where the shooting
occurred had been set up temporarily and wasn't
permanent.

Asked at the time about how easy it would be to see
American troops at such a checkpoint at night, he
said: "Depending on where it is, that could be
difficult. But if you're seeing soldiers in military
uniform with military equipment, if you know it's a
dangerous area, then ... you need to maintain your
awareness."
+++++
http://www.cbsnews.com/stories/2005/03/08/iraq/main678743.shtml

Italy Disputes Shooting Account
ROME, March 8, 2005

(CBS/AP) Italy's foreign minister said Tuesday that
U.S. troops killed an Italian intelligence officer by
accident, but disputed Washington's version of events
and demanded U.S. authorities thoroughly investigate
the incident.

Foreign Minister Gianfranco Fini told parliament that
the car carrying the intelligence officer and an
ex-hostage to freedom was not speeding and U.S. troops
did not order it to stop, contrary to what U.S.
officials say.

However, he also dismissed allegations that the
shooting on Friday that killed Nicola Calipari was an
ambush a claim made by the released hostage,
Giuliana Sgrena.

"It was an accident," Fini told lawmakers. "This does
not prevent, in fact it makes it a duty for the
government to demand that light be shed on the murky
issues, that responsibilities be pinpointed, and,
where found, that the culprits be punished."

The U.S.-led multinational force in Iraq ordered a
follow up investigation Tuesday into the shooting
incident. U.S. Brig. Gen. Peter Vangjel will carry out
the inquiry.

Calipari was shot Friday as he headed to the airport
with Sgrena, a journalist who had been kidnapped on
Feb. 4. Sgrena and another intelligence officer in the
vehicle were wounded.

"The car was traveling at a speed that couldn't have
been more than 40 kilometers (25 miles) per hour,"
Fini said. He said that a light was flashed at the car
after a curve and that the gunfire lasting 10 or 15
seconds started immediately afterward, disputing
U.S. military claims that several attempts were made
to stop the car.

Italy's "reconstruction of the tragic event ... does
not fully coincide with what has been communicated by
U.S. authorities," said Fini. He added that the
"sequence of acts carried out by the U.S. soldiers
before the shooting" is one of the main discrepancies.

In a statement released Friday night, the U.S. 3rd
Infantry Division, which controls Baghdad, said that
the vehicle was "traveling at high speeds" and
"refused to stop at a check point."

It said a U.S. patrol "attempted to warn the driver to
stop by hand and arm signals, flashing white lights,
and firing warning shots in front of the car," the
military said in a statement. "When the driver didn't
stop, the soldiers shot into the engine block which
stopped the vehicle, killing one and wounding two
others."

Fini said that the hypothesis that the shooting was
the result of an ambush, as suggested by Sgrena, is
"groundless."

A senior U.S. official said the checkpoint where
Calipari was killed was set up for the passage of the
U.S. ambassador to Iraq, reports CNN.

Ambassador John Negroponte had been expected to pass
through the checkpoint a short time later, the report
said.

Sgrena said over the past days that the shooting might
have been intentional because the United States
opposes Italy's policy of negotiating with kidnappers.

In Baghdad, a video purportedly made by the insurgents
who kidnapped Sgrena claimed the group did not receive
any ransom for her release.

The tape showed footage of Sgrena shortly before she
was freed, and the claim was made by a man off-camera
reading a statement. It was not possible to verify the
authenticity of the tape, which was dropped off
anonymously at the offices of Associated Press
Television News in Baghdad.

The voice on the tape said Sgrena was released with no
ransom "even though we were offered that."

It added that "the resistance refuses (to be paid). We
hope that all journalists around the world would be
released."

A written statement shown on screen and read by the
man off-camera alleged that U.S. forces deliberately
targeted Sgrena.

"America has cheated its close ally Italy by
attempting to assassinate the Italian journalist
Giuliana Sgrena," the statement said. "The resistance
has learned from its private sources in the heart of
America that the CIA decided to kill the journalist."

The White House Monday said it is "absurd" to suggest
that American troops deliberately targeted the car,
reports CBS News Correspondent Peter Maer.

Two Italian prosecutors investigating the killing said
that there's no evidence pointing to a possible
ambush, according to news reports.

Fini stressed that the U.S. government is an allied
country that has promised full cooperation.

The shooting outraged the nation and rekindled
questions over Italy's involvement in Iraq, where
Premier Silvio Berlusconi sent 3,000 troops. But the
government has made it clear that it is not
considering a withdrawal following Calipari's killing.

On Monday, Italy bade farewell to Calipari at a solemn
funeral in a Rome basilica that drew 20,000 mourners.

Calipari has become a national hero in Italy, CBS News
Reporter Sabina Castelfranco said. A highly
experienced hostage negotiator, he was described as "a
generous hero," a savior who must not be forgotten,
during the funeral.

Several Rome newspapers said a lack of communication
between Italian intelligence and U.S. forces may have
led to the gunfire. La Repubblica daily, citing
unnamed U.S. military sources, said that Italian
officials did not send notice of the hostage's
liberation or of the type of vehicle she was being
carried in.

But Fini said that Calipari, an experienced officer
who had negotiated the release of other hostages in
Iraq in the past, "made all the necessary contacts
with the U.S. authorities," both with those in charge
of airport security and with the forces patrolling
areas next to the airport.

)MMV, CBS Broadcasting Inc. All Rights Reserved. This
material may not be published, broadcast, rewritten,
or redistributed. The Associated Press contributed to
this report.

//////\\\\\\
"The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral
philosophy: that is the search for a superior moral justification for
selfishness."
-- John Kenneth Galbraith



------------------ schnapp --------------------------------



MfG,
L.W.

Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Nach meiner Ansicht besitzt die Presse _das_ _Recht_,
Schriftsteller, Politiker, Komödianten und andere öffentliche
Charaktere zu _beleidigen_. Achtete ich [so einen Angriff gegen mich]
einer Notiz wert, so galt mir in solchen Fällen der Wahlspruch: à
corsaire, corsaire et demi [auf einen Schelmen anderthalben]."
- Karl Marx 17.11.1860 (Herr Vogt, Kapitel XI)

Klemm
2005-03-08 10:53:40 UTC
Permalink
Post by Lueko Willms
. Am 05.03.05
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt
d>
d> mag sein, aber hier geht es darum, dass einige Spinner den USA bewußte
d> Tötungen unterstellen.
Ja, natürlich töten die bewußt. Die Leute werden sogar jahrelang
darauf trainiert. Die Besatzungstruppen bestehen nicht aus Leuten,
denen beim Putzen ihrer antiken Gewehre aus Versehen ein Schuß
losgeht, nein, das sind Profis. Die haben töten gelernt, und nur durch
töten haben sie den Iraq unterworfen -- wenn auch nicht vollständig.
So what? Das sind Soldaten und sie befinden sich in einer realen
Kampfsituation. Die veranstalten dort auf der Autobahn keine
Verkehrskontrollen, ob der TÜV abgelaufen oder der Fahrer im Besitz
einer Fahrerlaubnis ist.
Post by Lueko Willms
In Fall des Angriffs auf Giuliana Sgrena könnte ich mir gut
vorstellen, daß die Besatzungsmacht einfach eine Falle aufgebaut hat
Klar, und deshalb hat Frau Sgrena das ganze auch überlebt und ist auch
noch ärztlich versorgt worden! Völlig schlüssig alles...
Post by Lueko Willms
So hätten sie mit Sicherheit davon ausgehen können, daß es zu einem
tödlichen Zwischenfall kommt. Nun lebt Giuliana Sgrena noch, und sie
wird hoffentlich reden ...
Genau das muss jedem der noch alle Latten am Zaun hat sauer aufstoßen,
wenn er diese Verschwörungstheorien hier hört. Die GI's haben ca. 400
Schüsse auf das Auto abgefeuert. Das klingt viel, ist es aber nicht
wirklich. Da wäre es doch auf 10 - 15 Schüsse mehr nicht angekommen,
die überlebenden Insassen des Fahrzeugs an Ort und Stelle zu
exekutieren. Frau Sgrena wäre tatsächlich tot gewesen und
vermeindliche Zeugen auch, nur die GI's wären noch da gewesen.

Warum also ziehen die "Mörder-Amis" Frau Sgrena aus dem Auto, bringen
sie sofort ins Krankenhaus und lassen sie nach der ärztlichen
Behandlung ungehindert ausfliegen? Das ist doch hirnrissig hoch 10,
wenn man sie eigentlich umbringen wollte!

GK
hacedeca
2005-03-08 18:11:15 UTC
Permalink
Post by Klemm
Genau das muss jedem der noch alle Latten am Zaun hat sauer aufstoßen,
wenn er diese Verschwörungstheorien hier hört. Die GI's haben ca. 400
Schüsse auf das Auto abgefeuert. Das klingt viel, ist es aber nicht
wirklich. Da wäre es doch auf 10 - 15 Schüsse mehr
Trotzdem haben die Verschwörungstheorien doch etwas gutes! Dieser konkrete
Fall macht nämlich nachdrücklich darauf aufmerksam, daß die GI's doch etwas
"trigger happy" sind (400! Schuß). Es mußte wohl erst ein Italiener sterben,
bevor man bei der amerikanischen Führung darauf aufmerksam wird, daß das
amerikanische Kontrollsystem so nicht funktioniert. Die Italiener, die
garantiert keine Selbstmordattentäter waren, sind dann vielleicht doch nur
die Spitze des Eisberges.
Klemm
2005-03-09 12:51:59 UTC
Permalink
Post by hacedeca
Post by Klemm
Genau das muss jedem der noch alle Latten am Zaun hat sauer aufstoßen,
wenn er diese Verschwörungstheorien hier hört. Die GI's haben ca. 400
Schüsse auf das Auto abgefeuert. Das klingt viel, ist es aber nicht
wirklich. Da wäre es doch auf 10 - 15 Schüsse mehr
Trotzdem haben die Verschwörungstheorien doch etwas gutes! Dieser konkrete
Fall macht nämlich nachdrücklich darauf aufmerksam, daß die GI's doch etwas
"trigger happy" sind (400! Schuß).
400 Schuss sind nicht viel! Das täuscht gewaltig! 100 Schuss/Minute
gezieltes (!) Feuer sind für einen (1) Schützen mit einer der gängigen
vollautomatischen Infanteriewaffen heutzutage üblich und eigentlich
auch gängige Praxis. Lediglich die Notwendigkeit des Magazinwechsels
verhindert eine höhere Kadenz (Schußfolge).

Ein Vierer-Posten hätte also ca. eine Minute gebraucht, um 400 Schüsse
gezielt auf das Fahrzeug abzugeben. Die Tatsache, dass in dem Auto
jemand überlebte, ja dass "nur" einer getötet und Frau Sgrena
lediglich durch einen Splitter an der Schulder verletzt wurde, spricht
jedoch gegen einen gezielten Beschuss der Fahrgastzelle. Nach 400
Schuss auf die obere Hälfte eines sich langsam bewegenden Zieles, wäre
der PKW ein "Cabrio" gewesen. So eine Autoseitentür stellt auch nicht
wirklich ein Hinderniss für das Geschoss eines Sturmgewehres dar.
Post by hacedeca
Es mußte wohl erst ein Italiener sterben,
bevor man bei der amerikanischen Führung darauf aufmerksam wird, daß das
amerikanische Kontrollsystem so nicht funktioniert. Die Italiener, die
garantiert keine Selbstmordattentäter waren, sind dann vielleicht doch nur
die Spitze des Eisberges.
Ich kann es nur nochmal wiederholen: Dort herrscht Krieg. Da führt man
keine Verkehrskontrollen wie hierzulande durch.

GK
Markus Pfefferle
2005-03-06 10:17:18 UTC
Permalink
Post by donron
mag sein, aber hier geht es darum, dass einige Spinner den USA bewußte
Tötungen unterstellen.
"die USA" als eine abstakte Person mit Handlungsabsicht gibt es nicht.

Es gibt aber "die Regierung der USA" und einzelne militärisches Personal der
USA das in Selbstverantwortung handlen soll.

Die Geschichte, dass hier ein unglückliches Versehen stattgefunden hat, wird
angesichts von 400 Kugeln, die das Fahrzeug getroffen haben soll, immer
unwahrscheinlicher. Offensichtlich wurde das Auto bewusst unter Beschuss
genommen mit der Absicht seine Insassen zu töten (um es nur aufzuhalten,
braucht es keine Maschinengewehrgarbe sondern gezielte Schüsse auf die
Reifen)

Die Frage ist nun: warum?

Es ist nicht anzunehmen, dass die Insassen eine Gefahr für die Sicherheit
darstellten. Man wollte die befreite Geisel zum Flughafen bringen, mehr
nicht - so die Erklärung des ital. Geheimdienstes.

Entweder haben die US Soldaten eigenmächtig gehandelt, wie es immer wieder
im Krieg vorkommt, weil der Krieg für sie zum "Sport" geworden ist dessen
Sinn und Zweck (so zweifelhaft dieser auch ist) ihnen schon längst nicht
mehr vor Augen liegt, oder die Anweisung die Insassen des Fahrzeuges zu
eliminieren war eine bewusste Entscheidung die irgendwo in der Befehlskette
nach oben getroffen wurde.

Mittlerweile nimmt das politisch-diplomatische Spiel ohnehin seinen Lauf,
egal was wir hier spekulieren:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,345032,00.html
donron
2005-03-06 10:31:20 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Markus Pfefferle
Post by donron
mag sein, aber hier geht es darum, dass einige Spinner den USA bewußte
Tötungen unterstellen.
"die USA" als eine abstakte Person mit Handlungsabsicht gibt es nicht.
Es gibt aber "die Regierung der USA" und einzelne militärisches Personal
der USA das in Selbstverantwortung handlen soll.
Die Geschichte, dass hier ein unglückliches Versehen stattgefunden hat,
wird angesichts von 400 Kugeln, die das Fahrzeug getroffen haben soll,
immer unwahrscheinlicher.
Sicher. Aber nur für Verschwörungsidioten. Das Auto sollte gestoppt
werden, weil es auf einen Posten zuraste. Deshalb hat man mit
automatischen Waffen auf den Motorblock geschossen.
Paula Kahl
2005-03-06 10:39:25 UTC
Permalink
Post by donron
X-No-Archive: Yes
Post by Markus Pfefferle
Post by donron
mag sein, aber hier geht es darum, dass einige Spinner den USA bewußte
Tötungen unterstellen.
"die USA" als eine abstakte Person mit Handlungsabsicht gibt es nicht.
Es gibt aber "die Regierung der USA" und einzelne militärisches
Personal der USA das in Selbstverantwortung handlen soll.
Die Geschichte, dass hier ein unglückliches Versehen stattgefunden
hat, wird angesichts von 400 Kugeln, die das Fahrzeug getroffen haben
soll, immer unwahrscheinlicher.
Sicher. Aber nur für Verschwörungsidioten. Das Auto sollte gestoppt
werden, weil es auf einen Posten zuraste. Deshalb hat man mit
automatischen Waffen auf den Motorblock geschossen.
Und der Motorblock wurde and hoc so durchlöchert, das er gleich noch die
Italiener dahinter getroffen hat. Ja ... klingt plausibel. *rotfl*

Hat Dir eigentlich schon mal jemand gesagt, das Du ein jüdischer
Asozialer bist?
Lueko Willms
2005-03-06 11:00:00 UTC
Permalink
. Am 06.03.05
schrieb ***@taus-net.de (Paula Kahl)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in d0emko$7ij$01$***@news.t-online.com
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

PK> Hat Dir eigentlich schon mal jemand gesagt, das Du ein jüdischer
PK> Asozialer bist?

Ist das gut oder schlecht, sowas zu sein?

Und wenn ja, warum?



Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Die Arbeit in weißer Haut kann sich nicht dort emanzipieren, wo sie
in schwarzer Haut gebrandmarkt wird." - Karl Marx 12.11.1866
Paula Kahl
2005-03-06 14:31:26 UTC
Permalink
.. Am 06.03.05
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt
PK> Hat Dir eigentlich schon mal jemand gesagt, das Du ein jüdischer
PK> Asozialer bist?
Ist das gut oder schlecht, sowas zu sein?
Ist das wichtig?
Und wenn ja, warum?
Wenn ja warum?
Lueko Willms
2005-03-06 16:33:00 UTC
Permalink
. Am 06.03.05
schrieb ***@taus-net.de (Paula Kahl)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in d0f47o$e7v$02$***@news.t-online.com
ueber Re: "Juedischer Asozialer" - gut oder schlecht? Oder uninteressant?

PK>>> Hat Dir eigentlich schon mal jemand gesagt, das Du ein jüdischer
PK>>> Asozialer bist?

LW>> Ist das gut oder schlecht, sowas zu sein?

PK> Ist das wichtig?

Für die Person, die sich "Paula Kahl" nennt, offenbar sehr
wichtig, sonst würde sie sowas nicht schreiben.

LW>> Und wenn ja, warum?

PK> Wenn ja warum?

Tja, wenn die Paula Kahl das nicht weiß, und erst recht niemand von
denjenigen, denen sie diesen Begriff an den Kopf wirft, dann soll sie
solchen Unsinn halt nicht schreiben.

So einfach ist das.



Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Nach meiner Ansicht besitzt die Presse _das_ _Recht_,
Schriftsteller, Politiker, Komödianten und andere öffentliche
Charaktere zu _beleidigen_. Achtete ich [so einen Angriff gegen mich]
einer Notiz wert, so galt mir in solchen Fällen der Wahlspruch: à
corsaire, corsaire et demi [auf einen Schelmen anderthalben]."
- Karl Marx 17.11.1860 (Herr Vogt, Kapitel XI)
Paula Kahl
2005-03-07 07:23:05 UTC
Permalink
.. Am 06.03.05
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
ueber Re: "Juedischer Asozialer" - gut oder schlecht? Oder uninteressant?
PK>>> Hat Dir eigentlich schon mal jemand gesagt, das Du ein jüdischer
PK>>> Asozialer bist?
LW>> Ist das gut oder schlecht, sowas zu sein?
PK> Ist das wichtig?
Für die Person, die sich "Paula Kahl" nennt, offenbar sehr
wichtig, sonst würde sie sowas nicht schreiben.
Oh! Das Donron muß Dein Bruder sein! Mein Beileid!
Frank schaffer
2005-03-07 08:22:52 UTC
Permalink
Post by Lueko Willms
. Am 06.03.05
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
ueber Re: "Juedischer Asozialer" - gut oder schlecht? Oder uninteressant?
PK>>> Hat Dir eigentlich schon mal jemand gesagt, das Du ein jüdischer
PK>>> Asozialer bist?
LW>> Ist das gut oder schlecht, sowas zu sein?
PK> Ist das wichtig?
Für die Person, die sich "Paula Kahl" nennt, offenbar sehr
wichtig, sonst würde sie sowas nicht schreiben.
LW>> Und wenn ja, warum?
PK> Wenn ja warum?
Tja, wenn die Paula Kahl das nicht weiß, und erst recht niemand von
denjenigen, denen sie diesen Begriff an den Kopf wirft, dann soll sie
solchen Unsinn halt nicht schreiben.
So einfach ist das.
Wenn Paulchen Kahlkopp keinen Unsinn mehr schreiben wuerde, wuerde es
ja gar nichts mehr schreiben...hach, waer das schoen.
:-)

Shalom,
--
                Frank Schaffer                     !___
        \v/           ***@t-online.de        _|___)===
       )>X<(          http://come.to/promillo   (oooooooo)
        /^\     Be prepared, stay informed!
Bernd Stach
2005-03-06 18:12:18 UTC
Permalink
Post by Lueko Willms
Post by Lueko Willms
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt
PK> Hat Dir eigentlich schon mal jemand gesagt, das Du ein jüdischer
PK> Asozialer bist?
Ist das gut oder schlecht, sowas zu sein?
Und wenn ja, warum?
Weder noch, da es sich um eine Fata Morgana handelt. Also nur heisse
Luft und Krümel.

-bs-
--
Schon wieder vergessen oder unter den Teppich gekehrt?
Je korrupter und krimineller ein Staat ist, desto mehr
Gesetze, Vorschriften und Beamte benötigt er.
Deutschland hat diese Dinge in exzessivem Überfluß.
(völlig frei nach Tacitus von -bs-)
h.habiger
2005-03-06 20:00:11 UTC
Permalink
Post by donron
Das Auto sollte gestoppt
werden, weil es auf einen Posten zuraste. Deshalb hat man mit
automatischen Waffen auf den Motorblock geschossen.
Und in dem Motorblock haben sich diese Italiener dann versteckt....
Frank Bügel
2005-03-06 22:41:25 UTC
Permalink
Post by h.habiger
Post by donron
Das Auto sollte gestoppt
werden, weil es auf einen Posten zuraste. Deshalb hat man mit
automatischen Waffen auf den Motorblock geschossen.
Und in dem Motorblock haben sich diese Italiener dann versteckt....
Der war gut, Hansi. ;-).

Frank
Klemm
2005-03-08 11:37:42 UTC
Permalink
Post by Markus Pfefferle
Post by donron
mag sein, aber hier geht es darum, dass einige Spinner den USA bewußte
Tötungen unterstellen.
"die USA" als eine abstakte Person mit Handlungsabsicht gibt es nicht.
Es gibt aber "die Regierung der USA" und einzelne militärisches Personal der
USA das in Selbstverantwortung handlen soll.
Die Geschichte, dass hier ein unglückliches Versehen stattgefunden hat, wird
angesichts von 400 Kugeln, die das Fahrzeug getroffen haben soll, immer
unwahrscheinlicher.
Nö, überhaupt nicht! Im Gegenteil, ein gezielter Beschuss mit
Einzelfeuer, vielleicht noch durch Sniper, würde viel eher für eine
gezielte Tötung sprechen und der Einsatz eines rückstoßfreien
Geschützes, das die Soldaten (zumindest einer von ihnen) garantiert
dabei hatten, hätte das vermeindliche Ziel, die "Tötung der
Fahrzeuginsassen", bestimmt erreicht.
Post by Markus Pfefferle
Offensichtlich wurde das Auto bewusst unter Beschuss
genommen mit der Absicht seine Insassen zu töten (um es nur aufzuhalten,
braucht es keine Maschinengewehrgarbe sondern gezielte Schüsse auf die
Reifen)
Klaro, eigentlich hätte es auch genügt, wenn sich einer der Soldaten
eine Warnweste angezogen hätte und das Fahrzeug vom Straßenrand aus
mit der Kelle zur "allgemeinen Verkehrskontrolle" rausgewinkt hätte.

Ich gehe auch davon aus, dass das Fahrzeug bewusst unter Feuer
genommen wurde, da bewusstlose i.d.R. nicht gezielt schießen. Nicht zu
vergessen ist auch, dass dort Krieg herrscht und die Strasse zum
Flughafen sehr oft Ziel von Anschlägen ist. Wenn dort jemand
ungebremst und ohne zu reagieren auf einen Kontrollposten zufährt und
ich das Risiko vermeiden will, durch eine Autobombe zerfetzt zu werden
(soll im Irak nicht selten vorkommen), dann stoppe ich den und das
effektiv. Darüberhinaus war es dunkel, ich würde gern mal sehen, wie
Du in dieser Situation ein Auto durch "gezielte Schüsse auf die
Reifen" zum Stehen bringst.
Post by Markus Pfefferle
Die Frage ist nun: warum?
Es ist nicht anzunehmen, dass die Insassen eine Gefahr für die Sicherheit
darstellten. Man wollte die befreite Geisel zum Flughafen bringen, mehr
nicht - so die Erklärung des ital. Geheimdienstes.
Entweder haben die US Soldaten eigenmächtig gehandelt, wie es immer wieder
im Krieg vorkommt, weil der Krieg für sie zum "Sport" geworden ist dessen
Sinn und Zweck (so zweifelhaft dieser auch ist) ihnen schon längst nicht
mehr vor Augen liegt, oder die Anweisung die Insassen des Fahrzeuges zu
eliminieren war eine bewusste Entscheidung die irgendwo in der Befehlskette
nach oben getroffen wurde.
Wenn die Eliminierung der Insassen das Ziel gewesen wäre, dann wundert
es mich, dass die, bis auf eine Person, noch am Leben sind. Die
Gelegenheit wäre doch zu günstig gewesen und man hätte den Tot der
Leute sogar noch den Terroristen in die Schuhe schieben können.

GK
Dirk Moebius
2005-03-08 12:10:07 UTC
Permalink
Post by Klemm
Ich gehe auch davon aus, dass das Fahrzeug bewusst unter Feuer
genommen wurde, da bewusstlose i.d.R. nicht gezielt schießen. Nicht zu
vergessen ist auch, dass dort Krieg herrscht
Oh, das ist mir neu.
Nach Aussage des Oberbefehlshabers einer der Konfliktparteien
herrscht dort schon lange kein Krieg mehr.
--
"Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New
York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen."
(George Bernard Shaw)
Ingo G. Becker
2005-03-05 14:02:30 UTC
Permalink
Am Sat, 05 Mar 2005 11:35:26 +0100 schrieb donron
Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen und sich damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Das ist allerdings eine gute Frage!
Warum machen die das?

Und: Sie ziehen sich den Zorn der Welt und die Anbetung eines dummdummen
Glatzenschweins zu.
Murat Urkan
2005-03-07 00:26:29 UTC
Permalink
"donron" schrieb
Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen und sich damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Welchen Grund sollten die USA haben den Irak anzugreifen? UPS, haben sie
trotzdem getan.
Erich Pfennig
2005-03-07 08:57:06 UTC
Permalink
Post by Murat Urkan
Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen und sich damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Welchen Grund sollten die USA haben den Irak anzugreifen? UPS, haben sie
trotzdem getan.
Hinter dem Vorfall stehe nicht Versagen oder Versehen, sondern
politisches Kalkül. Mit solchen Verschwörungstheorien wird der
Antiamerikanismus bedient, den es überall auf der Welt gibt.
Wir erinnern uns, es war ein amerikanischer Panzer der während der
Einmarsches der Amis nach Bagdad zwei Journalisten vom Balkon eines
für die Presse reservierten Hotels schoß. Es war Georg Bush, der der
Welt unterjubelte, im Irak gebe es Massenvernichtungswaffen. Es war
Amerika, das Saddam Hussein aufrüstete. Es war Frau Albright, die
500000 tote Kinder während der Sanktionen gegen Irak als noch hinnehmbar
bezeichnete. Es war Amerika, das kurz vor Kriegsende Atombomben auf
Hiroshima und Nagasaki mit einer halben Million Toten und vielen
Verletzten warf.
Das alles war das gleich Amerika, das über die 3000 Toten bei dem Attatat
auf das World Trade Centre in New York einen Feldzug mit falschen
Informationen startete und die Welt zum mitmachen aufforderte.
Den Amerikanern sind nur ihre Verluste von Wichtigkeit, der Rest der Welt
hat diesen möchtegern Neurömern als Vasallen zu dienen.
Tatsache dürfte sein, die US-Armee ist überfordert. Es gibt berechtigte
Zweifel, daß die Weltmacht USA mit ihrer Armee den Irak befrieden und in
einen Rechtsstaat verwandeln kann. Dabei geht es geht doch nur um die
Verteidigung der Zahlungsfähigkeit der USA. Dazu ist Kontrolle über das
Öl im Nahen Osten wichtig; es geht eigentlich in der Hauptsache um eine
Weltwährungsschlacht Dollar gegen Euro und nicht um die Bekämpfung von
Terroristen.

Erich
--
Erich Pfennig
Manfred Glahe
2005-03-07 14:53:22 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Murat Urkan
Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen und sich damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Welchen Grund sollten die USA haben den Irak anzugreifen? UPS, haben sie
trotzdem getan.
Hinter dem Vorfall stehe nicht Versagen oder Versehen, sondern
politisches Kalkül. Mit solchen Verschwörungstheorien wird der
Antiamerikanismus bedient, den es überall auf der Welt gibt.
Wir erinnern uns, es war ein amerikanischer Panzer der während der
Einmarsches der Amis nach Bagdad zwei Journalisten vom Balkon eines
für die Presse reservierten Hotels schoß. Es war Georg Bush, der der
Welt unterjubelte, im Irak gebe es Massenvernichtungswaffen. Es war
Amerika, das Saddam Hussein aufrüstete. Es war Frau Albright, die
500000 tote Kinder während der Sanktionen gegen Irak als noch
hinnehmbar
Post by Erich Pfennig
bezeichnete. Es war Amerika, das kurz vor Kriegsende Atombomben auf
Hiroshima und Nagasaki mit einer halben Million Toten und vielen
Verletzten warf.
Das alles war das gleich Amerika, das über die 3000 Toten bei dem Attatat
auf das World Trade Centre in New York einen Feldzug mit falschen
Informationen startete und die Welt zum mitmachen aufforderte.
Den Amerikanern sind nur ihre Verluste von Wichtigkeit, der Rest der Welt
hat diesen möchtegern Neurömern als Vasallen zu dienen.
Tatsache dürfte sein, die US-Armee ist überfordert. Es gibt
berechtigte
Post by Erich Pfennig
Zweifel, daß die Weltmacht USA mit ihrer Armee den Irak befrieden und in
einen Rechtsstaat verwandeln kann. Dabei geht es geht doch nur um die
Verteidigung der Zahlungsfähigkeit der USA. Dazu ist Kontrolle über das
Öl im Nahen Osten wichtig; es geht eigentlich in der Hauptsache um eine
Weltwährungsschlacht Dollar gegen Euro und nicht um die Bekämpfung von
Terroristen.
Erich
--
Erich Pfennig
Volle Zustimmung Erich. Die einzige Legitimation der U$A ist ihre
gewaltige Kriegsmaschinerie. Und die ist eben keine Rechtfertigung für
VÖLKERMORD.

mfg Manfred Glahe
jan perlwitz
2005-03-07 15:51:00 UTC
Permalink
Post by Manfred Glahe
Post by Erich Pfennig
Weltwährungsschlacht Dollar gegen Euro und nicht um die Bekämpfung
von
Post by Erich Pfennig
Terroristen.
Erich
--
Erich Pfennig
Volle Zustimmung Erich. Die einzige Legitimation der U$A ist ihre
gewaltige Kriegsmaschinerie. Und die ist eben keine Rechtfertigung für
VÖLKERMORD.
Der notorische antisemit mit nazigesinnung Glahe hat dagegen keine
probleme, genozid zu rechtfertigen:

"Die Konsequenzen ihres Handelns hat die Juden jahrtausendelang nicht
davon abgeschreckt sich parasitär an anderen Völkern zu mästen. Und
jedesmal haben sie ihre Quittung bekommen. Glaubst du wirklich, daß es
nächstesmal anders sein wird? Ja? Da täuscht Du dich aber gewaltig.
Die lezten 60 Jahre haben der Welt und vor allem den Deutschen gezeigt
was passiert, wenn man die Juden gewären läßt. Sollte den Juden, von
welchem ihrer Wirtsvölker auch immer, nocheinmal soetwas passieren,
dann war es für möglicherweise wirklich das Letztemal."
(Glahe in Message-ID:
<***@l41g2000cwc.googlegroups.com>, 5.3.2005)
Manfred Glahe
2005-03-07 18:15:07 UTC
Permalink
jan perlwitz wrote:
[...]
Post by jan perlwitz
Post by Manfred Glahe
Volle Zustimmung Erich. Die einzige Legitimation der U$A ist ihre
gewaltige Kriegsmaschinerie. Und die ist eben keine Rechtfertigung für
VÖLKERMORD.
Der notorische antisemit mit nazigesinnung Glahe hat dagegen keine
"Die Konsequenzen ihres Handelns hat die Juden jahrtausendelang nicht
davon abgeschreckt sich parasitär an anderen Völkern zu mästen. Und
jedesmal haben sie ihre Quittung bekommen. Glaubst du wirklich, daß es
nächstesmal anders sein wird? Ja? Da täuscht Du dich aber gewaltig.
Die lezten 60 Jahre haben der Welt und vor allem den Deutschen
gezeigt
Post by jan perlwitz
was passiert, wenn man die Juden gewären läßt. Sollte den Juden, von
welchem ihrer Wirtsvölker auch immer, nocheinmal soetwas passieren,
dann war es für möglicherweise wirklich das Letztemal."
Und der notorisch unbelehrbare und merkbefreite perlwitz, kann eine
Analyse nicht von einer Rechtfertigung unterscheiden. Du bist schon
derartig antideutsch eingestellt, daß Du nicht einmal mehr Deutsch
verstehst. Du solltest lieber in Haggagalilli rumlallen!

Manfred Glahe
jan perlwitz
2005-03-07 19:00:31 UTC
Permalink
Post by Christian Ade
Post by jan perlwitz
Der notorische antisemit mit nazigesinnung Glahe hat dagegen keine
"Die Konsequenzen ihres Handelns hat die Juden jahrtausendelang nicht
davon abgeschreckt sich parasitär an anderen Völkern zu mästen.
Und
Post by jan perlwitz
jedesmal haben sie ihre Quittung bekommen. Glaubst du wirklich, daß
es
Post by jan perlwitz
nächstesmal anders sein wird? Ja? Da täuscht Du dich aber gewaltig.
Die lezten 60 Jahre haben der Welt und vor allem den Deutschen
gezeigt
Post by jan perlwitz
was passiert, wenn man die Juden gewären läßt. Sollte den Juden,
von
Post by jan perlwitz
welchem ihrer Wirtsvölker auch immer, nocheinmal soetwas passieren,
dann war es für möglicherweise wirklich das Letztemal."
Und der notorisch unbelehrbare und merkbefreite perlwitz, kann eine
Analyse nicht von einer Rechtfertigung unterscheiden. Du bist schon
derartig antideutsch eingestellt, daß Du nicht einmal mehr Deutsch
verstehst. Du solltest lieber in Haggagalilli rumlallen!
Wenn der NPD-waehler Glahe seinen paranoiden antisemitismus fuer eine
"analyse" haelt, dann haelt er vermutlich Hitler und Goebbels auch fuer
grosse "analytiker" und "Mein Kampf" fuer ein wissenschaftliches
standardwerk. Denn seine hetztiraden gegen Juden sind bis zur wortwahl
hin denen aus der naziliteratur gleichlautend.
--
Die NPD an der macht -> Deutschland kaputt. Denkt an Dresden!
Manfred Glahe
2005-03-07 21:33:36 UTC
Permalink
jan perlwitz wrote:
[...]
Post by jan perlwitz
Wenn der NPD-waehler Glahe seinen paranoiden antisemitismus fuer eine
"analyse" haelt, dann haelt er vermutlich Hitler und Goebbels auch fuer
grosse "analytiker" und "Mein Kampf" fuer ein wissenschaftliches
standardwerk. Denn seine hetztiraden gegen Juden sind bis zur
wortwahl
Post by jan perlwitz
hin denen aus der naziliteratur gleichlautend.
Wenn Du glaubst, du könntest mich mit "NPD-wähler" ärgern, dann bist
Du noch dümmer als ich bisher angenommen habe. Zumindest waren Hitler
und auch Göbbels intelligenter als Du. Da ich "Mein Kampf" nicht
gelesen habe wundert es mich schon, daß Du so große
Übereinstimmungen gefunden haben willst. Findest Du es denn nicht noch
merkwürdiger, daß man ohne Naziliteratur gelesen zu haben, zu den
selben ergebnissen kommt? Es reicht offensichtlich aus, die Juden im
Allgemeinen und die in Deutschland im Besonderen, genau zu beobachten,
um zu den selben Ergebnissen zu kommen wie die Nazis?. Damit meine ich
natürlich nur die, die in der Öffentlichkeit auftreten. Die Anderen
Besseren, die es möglicherweise denn auch gibt, kenne ich ja nicht.
Hast Du schon mal daran gedacht, daß die sich gleichenden
"Hetztiraden", wie Du die Schilderung ihres Auftrittsbildes nennst,
ihre Ursache im gleichen Auftreten der heutigen Juden, zumindest aber
der jüdischen Verbandskasper, haben könnte?
Frag mal jemanden der sich damit auskennt, wenn es Dir zu schwierig
ist.
Post by jan perlwitz
--
Die NPD an macht -> Deutschland nicht kaputt. Denkt an Mord in
Dresden!

Manfred Glahe
Werner Sondermann
2005-03-07 22:25:55 UTC
Permalink
| jan perlwitz wrote:
| [...]
|| --
|| Die NPD an macht -> Deutschland nicht kaputt. Denkt an Mord in
|| Dresden!

Selbst, wenn ich Dich - genau wie mich selbstredend - auch nur für einen
ganz kleinen Hampelmann im großen Weltgetriebe ansehe, nehme ich das in
Deiner Sig niedergeschriebene doch durchaus sehr ernst!

BTW, wenigstens hast Du den veranstalteten *Bombenholocaust* in D jetzt
ja doch indirekt bestätigt?

'muß aber schon ein wirklich geiles Gefühl sein, sich als Jude fühlen zu
sein?

Herzlichen Glückwunsch dafür!

Ciao!
Der alte Lipper Werner ;-)

--
Jacques Chirac, mach ma' bloß kein' Kack!
Frank Bügel
2005-03-07 23:21:04 UTC
Permalink
Post by Werner Sondermann
| [...]
|| --
|| Die NPD an macht -> Deutschland nicht kaputt. Denkt an Mord in
|| Dresden!
Hallo Werner,
Post by Werner Sondermann
Selbst, wenn ich Dich - genau wie mich selbstredend - auch nur für einen
ganz kleinen Hampelmann im großen Weltgetriebe ansehe, nehme ich das in
Deiner Sig niedergeschriebene doch durchaus sehr ernst!
das nehme ich genauso ernst und der Jan hat diesbezüglich m.E. nur Recht,
solange die USA nicht zusammengebrochen ist und Israel noch über atomare
Sprengköpfe verfügt.
Post by Werner Sondermann
BTW, wenigstens hast Du den veranstalteten *Bombenholocaust* in D jetzt
ja doch indirekt bestätigt?
Perlwitz meint, daß die am eigenen Volk begangenen Verbrechen sich am
tiefsten ins Gedächtnis des jeweils geschädigten Volkes einprägen.

Daraus sollte man auch selbstverständlich die richtigen Schlüsse ziehen und
entsprechende Konsequenzen ableiten wollen.

MfG Frank

P.S. Habe heute das Buch von E. und M. Ludendorff "Die Judenmacht - ihr
Wesen und ihr Ende" günstig im Antiquariat gekauft ;-).
Manfred Glahe
2005-03-07 21:43:18 UTC
Permalink
jan perlwitz wrote:
[...]
Post by jan perlwitz
Wenn der NPD-waehler Glahe seinen paranoiden antisemitismus fuer eine
"analyse" haelt, dann haelt er vermutlich Hitler und Goebbels auch fuer
grosse "analytiker" und "Mein Kampf" fuer ein wissenschaftliches
standardwerk. Denn seine hetztiraden gegen Juden sind bis zur
wortwahl
Post by jan perlwitz
hin denen aus der naziliteratur gleichlautend.
Wenn Du glaubst, du könntest mich mit "NPD-wähler" ärgern, dann bist
Du noch dümmer als ich bisher angenommen habe. Zumindest waren Hitler
und auch Göbbels intelligenter als Du. Da ich "Mein Kampf" nicht
gelesen habe wundert es mich schon, daß Du so große
Übereinstimmungen gefunden haben willst. Findest Du es denn nicht noch
merkwürdiger, daß man ohne Naziliteratur gelesen zu haben, zu den
selben ergebnissen kommt? Es reicht offensichtlich aus, die Juden im
Allgemeinen und die in Deutschland im Besonderen, genau zu beobachten,
um zu den selben Ergebnissen zu kommen wie die Nazis?. Damit meine ich
natürlich nur die, die in der Öffentlichkeit auftreten. Die Anderen
Besseren, die es möglicherweise denn auch gibt, kenne ich ja nicht.
Hast Du schon mal daran gedacht, daß die sich gleichenden
"Hetztiraden", wie Du die Schilderung ihres Auftrittsbildes nennst,
ihre Ursache im gleichen Auftreten der heutigen Juden, zumindest aber
der jüdischen Verbandskasper, haben könnte?
Frag mal jemanden der sich damit auskennt, wenn es Dir zu schwierig
ist.
Post by jan perlwitz
--
Die NPD macht -> Deutschland nicht kaputt. Denkt an Mord in Dresden!
Manfred Glahe
Paula Kahl
2005-03-07 19:10:10 UTC
Permalink
Post by jan perlwitz
Post by Manfred Glahe
Post by Erich Pfennig
Weltwährungsschlacht Dollar gegen Euro und nicht um die Bekämpfung
von
Post by Erich Pfennig
Terroristen.
Erich
--
Erich Pfennig
Volle Zustimmung Erich. Die einzige Legitimation der U$A ist ihre
gewaltige Kriegsmaschinerie. Und die ist eben keine Rechtfertigung für
VÖLKERMORD.
Der notorische antisemit mit nazigesinnung Glahe hat dagegen keine
"Die Konsequenzen ihres Handelns hat die Juden jahrtausendelang nicht
davon abgeschreckt sich parasitär an anderen Völkern zu mästen. Und
jedesmal haben sie ihre Quittung bekommen. Glaubst du wirklich, daß es
nächstesmal anders sein wird? Ja? Da täuscht Du dich aber gewaltig.
Die lezten 60 Jahre haben der Welt und vor allem den Deutschen gezeigt
was passiert, wenn man die Juden gewären läßt. Sollte den Juden, von
welchem ihrer Wirtsvölker auch immer, nocheinmal soetwas passieren,
dann war es für möglicherweise wirklich das Letztemal."
Oh?! Das war ein Genozid? Ich dachte das wäre DER HOLOCAUST?

Andererseits ist es schon witzig, einen Typ der Massenmorde völlig in
Ordnung findet, sich künstlich echauffieren zu sehen. Selbstverständlich
nur wenn es die Juden *nicht* betrifft - versteht sich.
Frank Bügel
2005-03-07 19:52:45 UTC
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Post by jan perlwitz
Post by Manfred Glahe
Post by Erich Pfennig
Weltwährungsschlacht Dollar gegen Euro und nicht um die Bekämpfung
von Terroristen.
Volle Zustimmung Erich. Die einzige Legitimation der U$A ist ihre
gewaltige Kriegsmaschinerie. Und die ist eben keine Rechtfertigung für
VÖLKERMORD.
Der notorische antisemit mit nazigesinnung Glahe hat dagegen keine
"Die Konsequenzen ihres Handelns hat die Juden jahrtausendelang nicht
davon abgeschreckt sich parasitär an anderen Völkern zu mästen. Und
jedesmal haben sie ihre Quittung bekommen. Glaubst du wirklich, daß es
nächstesmal anders sein wird? Ja? Da täuscht Du dich aber gewaltig.
Die lezten 60 Jahre haben der Welt und vor allem den Deutschen gezeigt
was passiert, wenn man die Juden gewären läßt. Sollte den Juden, von
welchem ihrer Wirtsvölker auch immer, nocheinmal soetwas passieren,
dann war es für möglicherweise wirklich das Letztemal."
Aber Jan, das ist doch *keine Rechtfertigung*, sondern nur eine kurze
Zusammenfassung der 2000-jährigen Geschichte der rastlosen Juden in der
Diaspora.

Und bist Du Dir wirklich so sicher, daß sich "das Unsagbare" nicht doch
eines Tages wiederholen könnte, weil z.B. die US-Juden in den USA ungefähr
heute die Positionen innehaben, die die Juden in Deutschland nach 1871,
aber insbesondere nach 1918 einzunehmen verstanden?

Hältst Du eine Gegenwehr der US-Amerikaner für ausgeschlossen? Ich nicht,
zumal man ja schon vor einer offenen Diskussion über die Spitzel-Tätigkeit
(bzw. -funktion) von AIPAC Angst hat.

Ich sehe die Dinge nicht ganz so positiv für die Judenheit und mache mir
auch wegen des anmaßenden Verhaltens einiger jüdischen Funktionäre Sorgen,
daß der Judenheit bald wieder großes Unglück widerfahren könnte.
--
schon mal gestöbert?
http://idienst.de/v/Heft.php?HeftNr=32
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jan perlwitz
2005-03-07 20:46:16 UTC
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Post by Frank Bügel
Post by jan perlwitz
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Post by Erich Pfennig
Weltwährungsschlacht Dollar gegen Euro und nicht um die Bekämpfung
von Terroristen.
Volle Zustimmung Erich. Die einzige Legitimation der U$A ist ihre
gewaltige Kriegsmaschinerie. Und die ist eben keine Rechtfertigung für
VÖLKERMORD.
Der notorische antisemit mit nazigesinnung Glahe hat dagegen keine
"Die Konsequenzen ihres Handelns hat die Juden jahrtausendelang nicht
davon abgeschreckt sich parasitär an anderen Völkern zu mästen. Und
jedesmal haben sie ihre Quittung bekommen. Glaubst du wirklich, daß es
nächstesmal anders sein wird? Ja? Da täuscht Du dich aber gewaltig.
Die lezten 60 Jahre haben der Welt und vor allem den Deutschen gezeigt
was passiert, wenn man die Juden gewären läßt. Sollte den Juden, von
welchem ihrer Wirtsvölker auch immer, nocheinmal soetwas passieren,
dann war es für möglicherweise wirklich das Letztemal."
Aber Jan, das ist doch *keine Rechtfertigung*, sondern nur eine kurze
Zusammenfassung der 2000-jährigen Geschichte der rastlosen Juden in der
Diaspora.
Das ist keine zusammenfassung der 2000-jaehrigen geschichte der Juden,
sondern die paranoid-antisemitische interpretation der geschichte, wie
diese von fanatischen Judenhassern wie Buegel, Glahe, Hitler und
Goebbels vorgenommen wird, in der die opfer von verfolgung und
massenmord zu schuldigen erklaert werden, um so verfolgung und genozid
an den Juden zu rechtfertigen.
Post by Frank Bügel
Und bist Du Dir wirklich so sicher, daß sich "das Unsagbare" nicht doch
eines Tages wiederholen könnte,...
Von einer wiederholung traeumt solcher nazi-abschaum wie Buegel
sicherlich, bedauert dieser doch auch, dass die historischen nazis
aufgrund des verlorenen krieges nicht mit der vernichtung der Juden
voellig fertig geworden waren.
Post by Frank Bügel
... weil z.B. die US-Juden in den USA ungefähr
heute die Positionen innehaben, die die Juden in Deutschland nach 1871,
aber insbesondere nach 1918 einzunehmen verstanden?
Juden sind im 20. Jahrhundert die gesellschaftlich erfolgreichste
einwanderergruppe in den USA gewesen. Da mag es sicherlich auch so
manchen neid der zukurzgekommenen geben, zu denen auch der nazi Buegel
gehoert, der es offensichtlich im leben bisher auch zu nichts
vernuenftigem gebracht hat. Nichtsdestotrotz ist gegenwaertig nicht zu
sehen, dass in den USA eliminatorischer antisemitismus in der
bevoelkerung so eine verbreitung haette, dass dieser staatliche macht
erringen koennte.
Post by Frank Bügel
Hältst Du eine Gegenwehr der US-Amerikaner für ausgeschlossen? Ich nicht,
zumal man ja schon vor einer offenen Diskussion über die Spitzel-Tätigkeit
(bzw. -funktion) von AIPAC Angst hat.
Diese angebliche spitzeltaetigkeit des AIPAC ist eine antisemitische
luege von Buegel.
Post by Frank Bügel
Ich sehe die Dinge nicht ganz so positiv für die Judenheit und mache mir
auch wegen des anmaßenden Verhaltens einiger jüdischen Funktionäre Sorgen,
daß der Judenheit bald wieder großes Unglück widerfahren könnte.
Spar dir deine heuchelei, du dummer nazi. Du bist durchschaut.
Frank Bügel
2005-03-07 22:17:38 UTC
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Post by jan perlwitz
Post by Frank Bügel
Post by jan perlwitz
Post by Manfred Glahe
Post by Erich Pfennig
Weltwährungsschlacht Dollar gegen Euro und nicht um die Bekämpfung
von Terroristen.
Volle Zustimmung Erich. Die einzige Legitimation der U$A ist ihre
gewaltige Kriegsmaschinerie. Und die ist eben keine Rechtfertigung für
VÖLKERMORD.
Der notorische antisemit mit nazigesinnung Glahe hat dagegen keine
"Die Konsequenzen ihres Handelns hat die Juden jahrtausendelang nicht
davon abgeschreckt sich parasitär an anderen Völkern zu mästen. Und
jedesmal haben sie ihre Quittung bekommen. Glaubst du wirklich, daß es
nächstesmal anders sein wird? Ja? Da täuscht Du dich aber gewaltig.
Die lezten 60 Jahre haben der Welt und vor allem den Deutschen gezeigt
was passiert, wenn man die Juden gewären läßt. Sollte den Juden, von
welchem ihrer Wirtsvölker auch immer, nocheinmal soetwas passieren,
dann war es für möglicherweise wirklich das Letztemal."
Aber Jan, das ist doch *keine Rechtfertigung*, sondern nur eine kurze
Zusammenfassung der 2000-jährigen Geschichte der rastlosen Juden in der
Diaspora.
Das ist keine zusammenfassung der 2000-jaehrigen geschichte der Juden,
sondern die paranoid-antisemitische interpretation der geschichte, wie
diese von fanatischen Judenhassern wie Buegel, Glahe, Hitler und
Goebbels vorgenommen wird, in der die opfer von verfolgung und
massenmord zu schuldigen erklaert werden, um so verfolgung und genozid
an den Juden zu rechtfertigen.
Aber Jan, das ist durchaus nicht der Fall.

"Nur das Studium der ökonomischen Rolle der Juden kann dazu beitragen, die
Ursachen des "jüdischen Wunders“ zu erhellen. ...

Die Ursache des antiken Antisemitismus ist dieselbe wie die des
mittelalterlichen: Es handelt sich um den den Händlern entgegengebrachten
Widerstand aller Gesellschaften, deren Wirtschaft hauptsächlich auf der
Produktion von Gebrauchswerten basiert. ...

Die gesellschaftliche Stellung der Juden hat einen tief gehenden und
bestimmenden Einfluß auf ihren nationalen Charakter gehabt. (Abraham Léon:
"Die jüdische Frage") http://www.marxists.de/religion/leonde/kap1.htm
Post by jan perlwitz
Post by Frank Bügel
Und bist Du Dir wirklich so sicher, daß sich "das Unsagbare" nicht doch
eines Tages wiederholen könnte,...
Von einer wiederholung traeumt solcher nazi-abschaum wie Buegel
sicherlich, bedauert dieser doch auch, dass die historischen nazis
aufgrund des verlorenen krieges nicht mit der vernichtung der Juden
voellig fertig geworden waren.
Post by Frank Bügel
... weil z.B. die US-Juden in den USA ungefähr
heute die Positionen innehaben, die die Juden in Deutschland nach 1871,
aber insbesondere nach 1918 einzunehmen verstanden?
Juden sind im 20. Jahrhundert die gesellschaftlich erfolgreichste
einwanderergruppe in den USA gewesen.
Davon schrieb schon Gore Vidal:

"...keine andere Minderheit in der amerikanischen Geschichte den
amerikanischen Steuerzahler jemals so überfallen ...

Die religiöse Minderheit (der Juden, F. B.) von weniger als 2% der
Bevölkerung hat 70 Senatoren (die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit, um
ein unwahrscheinliches Veto des Präsidenten zu überstimmen) gekauft oder
eingeschüchtert, während sie sich gleichzeitig der Unterstützung der Medien
erfreuen konnte. ..." (Gore Vidal in seinem Vorwort zu Israel Shahak,
"Jüdische Geschichte, jüdische Religion. Der Einfluß von 3000 Jahren",
a.a.O., S. 9)
Post by jan perlwitz
Da mag es sicherlich auch so
manchen neid der zukurzgekommenen geben, zu denen auch der nazi Buegel
gehoert, der es offensichtlich im leben bisher auch zu nichts
vernuenftigem gebracht hat.
Nein Jan. Schon Adolf Hitler sagte einst:

"Die Welt hat Siedlungsraum genügend, es muss aber endgültig mit der
Meinung gebrochen werden, als sei das jüdische Volk vom lieben Gott eben
dazu bestimmt, in einem gewissen Prozentsatz Nutzniesser am Körper und an
der produktiven Arbeit anderer Völker zu sein..." (A. Hitler am 30.01.1939)
http://www.der-ewige-jude.de/quellen_der_ewige_jude.html

Gore Vidal schrieb in Bezug auf die US-Judenheit: "In gewisser Hinsicht
bewundere ich zutiefst, in welcher Art und Weise sich die israelische Lobby
um ihre eigenen Angelegenheiten gekümmert hat, in Anbetracht dessen, daß
Milliarden von Dollar (nach Israel, F.B.) flossen."

Du merkst: "Die Katze kann nicht das Mausen lassen..."

Wenn das der Cowboy-Ami mitkriegt, zieht der nur seinen Revolver und macht
mit der Mischpoke "kurzen Prozeß".
Post by jan perlwitz
Nichtsdestotrotz ist gegenwaertig nicht zu sehen, dass in den USA eliminatorischer
antisemitismus in der bevoelkerung so eine verbreitung haette, dass dieser
staatliche macht erringen koennte.
Das ist in den USA auch gar nicht nötig. Die Amis haben Waffen und nutzen
sie ggf. "privat".
Post by jan perlwitz
Post by Frank Bügel
Hältst Du eine Gegenwehr der US-Amerikaner für ausgeschlossen? Ich nicht,
zumal man ja schon vor einer offenen Diskussion über die Spitzel-Tätigkeit
(bzw. -funktion) von AIPAC Angst hat.
Diese angebliche spitzeltaetigkeit des AIPAC ist eine antisemitische
luege von Buegel.
Nein, Jan. Es wurde sogar im "Forward" über die Problematik geschrieben:
http://www.fpp.co.uk/online/05/01/Israel_spy11.html

Die Zionisten schrieben schon 1933 an die Nazis:

"Aus der anormalen Situation der Juden ergeben sich für sie schwere
Nachteile, aber auch für die übrigen Völker schwer tragbare Verhältnisse."
http://www.neue-einheit.com/deutsch/is/is2000/ip2000-30.htm
Post by jan perlwitz
Post by Frank Bügel
Ich sehe die Dinge nicht ganz so positiv für die Judenheit und mache mir
auch wegen des anmaßenden Verhaltens einiger jüdischen Funktionäre Sorgen,
daß der Judenheit bald wieder großes Unglück widerfahren könnte.
Spar dir deine heuchelei, du dummer nazi. Du bist durchschaut.
Aber Jan, ich mache mir Sorgen um Deinesgleichen.... Wo soll das denn
nochmal noch enden?
--
Zur Geschichte des Zionismus:
http://groups-beta.google.com/group/de.soc.politik.texte/msg/dc4b9f464f9fbc53
http://groups-beta.google.com/group/de.soc.politik.texte/msg/2a23da7bf46051f8
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Paula Kahl
2005-03-09 08:01:04 UTC
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Post by jan perlwitz
Post by Frank Bügel
Post by jan perlwitz
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Post by Erich Pfennig
Weltwährungsschlacht Dollar gegen Euro und nicht um die Bekämpfung
von Terroristen.
Volle Zustimmung Erich. Die einzige Legitimation der U$A ist ihre
gewaltige Kriegsmaschinerie. Und die ist eben keine Rechtfertigung für
VÖLKERMORD.
Der notorische antisemit mit nazigesinnung Glahe hat dagegen keine
"Die Konsequenzen ihres Handelns hat die Juden jahrtausendelang nicht
davon abgeschreckt sich parasitär an anderen Völkern zu mästen. Und
jedesmal haben sie ihre Quittung bekommen. Glaubst du wirklich, daß es
nächstesmal anders sein wird? Ja? Da täuscht Du dich aber gewaltig.
Die lezten 60 Jahre haben der Welt und vor allem den Deutschen gezeigt
was passiert, wenn man die Juden gewären läßt. Sollte den Juden, von
welchem ihrer Wirtsvölker auch immer, nocheinmal soetwas passieren,
dann war es für möglicherweise wirklich das Letztemal."
Aber Jan, das ist doch *keine Rechtfertigung*, sondern nur eine kurze
Zusammenfassung der 2000-jährigen Geschichte der rastlosen Juden in der
Diaspora.
Das ist keine zusammenfassung der 2000-jaehrigen geschichte der Juden,
sondern die paranoid-antisemitische interpretation der geschichte, wie
diese von fanatischen Judenhassern wie Buegel, Glahe, Hitler und
Goebbels vorgenommen wird, in der die opfer von verfolgung und
massenmord zu schuldigen erklaert werden, um so verfolgung und genozid
an den Juden zu rechtfertigen.
Von einem Verehrer des Zionismus wie Dir kann man mit Sicherheit keine
ehrliche Darstellung der Geschichte erwarten. Was ich immer wieder
vermisse, ist beispielsweise eine Darstellung, wie so sich die Juden
über so lange Zeit die Feindschaft der anderen zuziehen konnten. An der
andere Religion kann es sicherlich nicht gelegen haben, denn in dem
islamischen Ländern konnten die Juden vergleichsweise viel geruhsamer
leben, als eben in Europa. Immer und überall einen angeblichen
"Antisemitismus" erkennen zu wollen, ist allenfalls ein Auf-den
Kopf-stellen der Geschichte.
Post by jan perlwitz
Post by Frank Bügel
Und bist Du Dir wirklich so sicher, daß sich "das Unsagbare" nicht doch
eines Tages wiederholen könnte,...
Von einer wiederholung traeumt solcher nazi-abschaum wie Buegel
sicherlich, bedauert dieser doch auch, dass die historischen nazis
aufgrund des verlorenen krieges nicht mit der vernichtung der Juden
voellig fertig geworden waren.
Da muß man nicht davon träumen. Durch den Judenstaat haben sich die
Juden insgesamt schon derart viele Sympathien verscherzt, das es schon
eines Wunders bedürfte, dies noch einmal herum zu reißen. Weder mit den
Holocaust-Mythen und erst recht nicht mit der Besatzung Filistins können
sich die Juden noch irgendwelche Zuwendung oder gar Zustimmung erkaufen.
Post by jan perlwitz
Post by Frank Bügel
... weil z.B. die US-Juden in den USA ungefähr
heute die Positionen innehaben, die die Juden in Deutschland nach 1871,
aber insbesondere nach 1918 einzunehmen verstanden?
Juden sind im 20. Jahrhundert die gesellschaftlich erfolgreichste
einwanderergruppe in den USA gewesen. Da mag es sicherlich auch so
manchen neid der zukurzgekommenen geben, zu denen auch der nazi Buegel
gehoert, der es offensichtlich im leben bisher auch zu nichts
vernuenftigem gebracht hat. Nichtsdestotrotz ist gegenwaertig nicht zu
sehen, dass in den USA eliminatorischer antisemitismus in der
bevoelkerung so eine verbreitung haette, dass dieser staatliche macht
erringen koennte.
Ich kann mir schwer erklären, woraus hier ein Neid resultieren sollte.
Aus der "Einwanderung in die USA"? Es gibt so begeistern kann, das man
dort gerne sein weiteres Leben verbringen möchte. Und wie bitte schön
definierst Du "Erfolg"? Der einzige wirklich gelungene Erfolg, ist die
Errichtung der Holocaust-Industrie und selbst für die brauchte es nach
45 noch viele Jahre bis man sich Ende der 60er an diese Aufgabe machte.
Post by jan perlwitz
Post by Frank Bügel
Hältst Du eine Gegenwehr der US-Amerikaner für ausgeschlossen? Ich nicht,
zumal man ja schon vor einer offenen Diskussion über die
Spitzel-Tätigkeit
(bzw. -funktion) von AIPAC Angst hat.
Diese angebliche spitzeltaetigkeit des AIPAC ist eine antisemitische
luege von Buegel.
Die Aktivitäten der AIPAC ist weltweit bekannt. Es ist aber nicht
verwunderlich das Dir das so mißfällt um es auch leugnen zu müssen.
Post by jan perlwitz
Post by Frank Bügel
Ich sehe die Dinge nicht ganz so positiv für die Judenheit und mache mir
auch wegen des anmaßenden Verhaltens einiger jüdischen Funktionäre Sorgen,
daß der Judenheit bald wieder großes Unglück widerfahren könnte.
Spar dir deine heuchelei, du dummer nazi. Du bist durchschaut.
Dann müßtest Du Nazisack tatsächlich begriffen haben, das die Zionisten
mit ihrer Politik so nicht weitermachen können. *Das* wiederum kauft Dir
hier keiner ab.
jan perlwitz
2005-03-07 15:49:45 UTC
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Post by Erich Pfennig
Post by Murat Urkan
Post by donron
welchen Grund sollte die USA haben, geiseln zu erschießen und sich damit
den Zorn der Welt auf sich zu ziehen, Dumbo?
Welchen Grund sollten die USA haben den Irak anzugreifen? UPS, haben sie
trotzdem getan.
Hinter dem Vorfall stehe nicht Versagen oder Versehen, sondern
politisches Kalkül. Mit solchen Verschwörungstheorien wird der
Antiamerikanismus bedient, den es überall auf der Welt gibt.
Wir erinnern uns, es war ein amerikanischer Panzer der während der
Einmarsches der Amis nach Bagdad zwei Journalisten vom Balkon eines
für die Presse reservierten Hotels schoß. Es war Georg Bush, der der
Welt unterjubelte, im Irak gebe es Massenvernichtungswaffen. Es war
Amerika, das Saddam Hussein aufrüstete...
Bei deiner deutsch-nationalen tirade hier gegen die boesen USA hast du
allerdings das kleine detail zu erwaehnen vergessen, dass Deutschland
mit hauptruestungslieferant des Irak war, auch wenn die USA nicht weit
zurueckstanden.

"Rüstungshilfe aus dem Westen

Der Deutschen Welle liegen Dokumente aus dem größtenteils
geheimgehaltenen irakischen Rüstungsbericht vor. Sie zeigen: Bei der
Aufrüstung des Irak erhielt das Land Hilfe vor allem aus den USA und aus
Deutschland.
[...]
Dem Autor dieses Beitrags liegen diejenigen Seiten des Berichtes vor, in
denen die ausländischen Firmen, Waffenlabors und Regierungen aufgeführt
sind, die die Regierung Saddam Husseins bis zum Golfkrieg vom Frühjahr
1991 mit Rüstungsgütern versorgt haben. Zu diesen Gütern gehören
Komponenten, Maschinen und Know-how für die Entwicklung und Produktion
von A-B-C-Waffen, ballistischen Raketen und kompletten konventionellen
Waffensystemen.

Damals, in den Jahren nach der islamischen Revolution in Iraks
Nachbarstaat Iran im Jahre 1979, war Saddam Hussein für den Westen wie
für die Sowjetunion der wichtigste Verbündete in der Golfregion. Bei der
Unterstützung für Saddams Krieg gegen Iran in den Jahren 1980 bis 1988
gab es in Washington, Moskau, Bonn, Paris oder London keinerlei Tabus.
Die mit Abstand größte Verantwortung für die Aufrüstung Iraks tragen
Deutschland und die USA. Über 80 deutsche Zulieferunternehmen sind in
Bagdads Rüstungsbericht an den Sicherheitsrat aufgeführt, sowie 75 aus
den USA.

Deutsches Know-how

Saddam Husseins Atomwaffenprogramm, das Ende der 80er Jahre kurz vor der
Herstellung einsatzfähiger Sprenköpfe stand, wäre ohne diese
Zulieferungen nicht möglich gewesen, wie auch ehemalige führende
Mitarbeiter dieses Programms inzwischen ausgesagt haben. Auch für die
erfolgreiche Produktion von Chemiewaffen im Irak leisteten deutsche
Unternehmen und deutsches Know-how einen entscheidenden Beitrag.

[...]
Für die Zeit seit 1991 sind in dem Bericht einige Firmen genannt, die
zum Teil noch bis zum vergangenen Jahr Rüstungskooperation mit Irak
betrieben haben - darunter Firmen aus Deutschland, Russland, China und
den USA. Nach Darstellung der Regierung in Bagdad handelte es sich dabei
jedoch ausschließlich um Zulieferungen zu erlaubten konventionellen
Rüstungsprojekten des Irak und nicht zu verbotenen Programmen zur
Herstellung verbotener Massenvernichtungswaffen oder ballistischer
Raketen. Ob diese Darstellung stimmt, können, wenn überhaupt, nur die
UNO-Inspekteure herausfinden."
(Deutsche Welle, 17.1.2003,
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,756584,00.html)
Dominik Schneider
2005-03-05 10:30:43 UTC
Permalink
Post by Richie Rump
"US-Soldaten haben einen Zivilisten getötet und zwei weitere verletzt,
als (der Fahrer) ihres Auto sich bei hoher Geschwindigkeit weigerte, an
einem Checkpoint zu stoppen", hieß es darin.

Wäre nicht das erste mal, daß US-Soldaten solch dreiste Lügen von sich
geben.
Post by Richie Rump
Der Fahrer sei zunächst mit Handzeichen und Blinklicht zum Bremsen
aufgefordert worden. Anschließend hätten die Soldaten Warnschüsse abgegeben
und erst danach auf den Motorblock des Autos gezielt.

Klar, so wie bei der irakischen Familie die bei Dämmerung von US-Soldaten
erschossen wurde als sie mit ihrem Auto an einer Fußpatrouille
vorbeigefahren ist. Dort wurde auch zuerst behauptet, man habe gem.
Vorschrift (erst Handzeichen, Warnschüsse usw.) gehandelt und dabei wurde
der Zwischenfall von Journalisten beobachtet wobei sich herausgestellt hat,
daß eben nicht nach Vorschrift gehandelt sondern sofort auf das Auto
gefeuert wurde.

http://news.independent.co.uk/world/middle_east/story.jsp?story=602608

Dominik
Lueko Willms
2005-03-05 10:07:00 UTC
Permalink
. Am 05.03.05
schrieb ***@justmail.de (donron)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in ***@individual.net
ueber Re: Freigelassene Journalistin durch US-Beschuss verletzt

d> Der Weg zum Flughafen in Bagdad gilt als die gefährlichste Straße im
d> Irak. Fast täglich kommt es hier zu Zwischenfällen und Angriffen
d> durch Heckenschützen, die auf Autofahrer zielen.

Und deswegen soll also jedes Auto anhalten, wenn da jemand im
Dunkeln mit einer Taschenlampe rumfummelt?

d> Die US-Soldaten an den Kontrollpunkten an dieser Straße sind
d> dementsprechend nervös.

Wenn selbst US-Konvois auf dieser Straße überfallen werden, wie
wahrscheinlich ist dann, daß die Besatzer sich mit einem stationären
Checkpoint zur Zielscheibe der oben erwähnten Heckenschützen machen?




Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Kein Land kann seine Probleme in dieser globalisierten Welt allein
auf sich gestellt lösen. Entweder wir retten uns alle zusammen oder
wir gehen zusammen unter. Heute mehr denn je gilt das Wort von José
Martí: Das Vaterland ist die ganze Menschheit."
- Fidel Castro, Caracas (Veneuzuela), 3. Februar 1999
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